Seit WotLK wollen viele Fans die Tuskarr in World of Warcraft spielen. Mit Dragonflight wird das allem Anschein nach möglich – aber mit einem dicken Haken. Denn ein echtes Volk werden sie wohl erst einmal nicht.
Was ist das für ein Volk? Die Tuskarr erschienen in World of Warcraft 2008 mit der Veröffentlichung von Wrath of the Lich King. Das anthropomorphe Volk erinnert an Walrosse, ist traditionell eher etwas mollig und lebt an den eisigen Küsten des Nordens.
Seit es sie gibt, wünschen sich Spieler immer wieder, sie als Volk wählen zu können. Vor allem als Jäger würden sie sich eignen, aber auch etwa als Druiden mit besonderen Säbelzahn-Formen.
Mit der neuen Erweiterung Dragonflight bekommen die Tuskarr eine optische Überarbeitung mit neuem Aussehen und endlich weibliche Versionen sowie Kinder und eigene Reittiere.
Auf reddit brodelt deswegen schon seit April die Gerüchteküche. Und tatsächlich wissen wir seid der neusten Alpha, dass ihr als Tuskarr spielen könnt – nur nicht als echtes Volk.
Eines der neuen Desserts im Spiel sind Walrossmuffins. Die Beschreibung sagt lediglich: „Lecker… ?“ Verzehrt ihr einen Muffin, erhaltet ihr für 20 Minuten einen Buff, der euch in einen Tuskarr verwandelt. Das fanden die Kollegen von wowhead heraus.
Wir konnten leider bisher noch nicht testen, wie das aussieht, denn das Rezept benötigt Buttermilch, die wir aktuell nicht kaufen können. Das passt aber auf jeden Fall gut zu den verrückten Alchemie-Tränken aus Dragonflight.
Was wir dagegen testen konnten, war die neue Rufer-Klasse für ganze 7 Stunden. Diese ist an das neue Volk der Dracthyr gebunden. Gameplay zum Rufer haben wir hier für euch eingebunden:
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Zwar ging etwas Ähnliches schon früher mit Spielzeugen, nun spielen die Tuskarr aber eine größere Rolle. Sie haben neue Architektur, neue Modelle und eigene Fraktions-Reittiere – alles, was ein verbündetes Volk braucht.
Ob die Tuskarr aber wirklich als spielbares Volk kommen, wissen wir nicht. Fans vermuten, dass sie kaum eine so umfassende Überarbeitung bekommen hätten, nur um als NPCs herumzustehen. Das gleiche hoffen sie ebenfalls von den Naga.
Falls euch die Tuskarr im Original nichts sagen: noch 2022 soll WotLK Classic erscheinen, laut Leak schon am 26. September. Da könnt ihr euch die Kameraden mit den großen Stoßzähnen genau ansehen.
Ihr könnt euch spätestens mit dem Release von Dragonflight selbst ein Bild davon machen. Der Release soll noch 2022 passieren, Schätzungen belaufen sich aktuell auf November. Ein konkretes Datum gibt es aber noch nicht.
MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist mit den Tests bisher auf jeden Fall zufrieden:
Im neuen MMO Path of Titans bekämpft ihr keine Dinos, sondern werdet selbst zu einer urzeitlichen Echse. Kommende Woche startet nun die Beta zum MMO.
In Spielen wie ARK: Survival Evolved züchtet ihr große Dinos, macht sie zu euren Reittieren und bekämpft mit großen Konstrukten eure Gegner. Doch das Spiel „Path of Titans“ stellt das Prinzip auf den Kopf.
Denn anstatt Dinos zu züchten, schlüpft ihr selbst in die Rolle eines dieser Giganten und müsst euch um Nahrung und Co kümmern.
Und ihr seid damit aber nicht alleine. 200 andere Spieler haben die gleichen Interessen wie ihr, nämlich in der urzeitlichen Wildnis zu überleben. Dabei könnt ihr euch zusammenschließen oder als Einzelgänger durch die Welt reisen.
Einen ersten Eindruck von Path of Titans könnt ihr euch mit dem folgenden Video machen:
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In neuem MMO werdet ihr selbst zum riesigen Dinosaurier
Was genau spielt man da? Die Entwickler haben sich zum Ziel gemacht, dass sich das Leben als Dinosaurier in ihrem Spiel besonders realistisch anfühlen soll. Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Fleisch- oder Pflanzenfressern, die alle ihre eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Anstatt euch wie in Jurassic Park um Dinos zu kümmern, seid ihr also selbst einer von ihnen.
Die Hersteller haben auf ihrer Webseite bereits erklärt, welche Features ihr im Spiel finden könnt:
Umfangreicher Mehrspielermodus
Charakteranpassung
Quests und Ereignisse
Attribute und Fähigkeiten
Schwimmen, Tauchen und Fischen
Modding
Spannend dürfte für viele User die aktive Mod-Unterstützung der Entwickler sein. Das Team von Alderon Games will die Tools frei zur Verfügung stellen, sodass ihr euer ganz persönliches Dino-Abenteuer bauen könnt.
Hinzu kommt ein umfangreicher Support für verschiedene Plattformen. So könnt ihr euch sowohl auf eurem PC, auf der Xbox, der PS4/PS5 oder auf dem Handy um euren Dino kümmern, damit dieser nicht verhungert oder von seinen Kollegen gefressen wird.
Auch auf dem Handy soll das Spiel funktionieren.
Wann kann man das Spiel ausprobieren? Das Team von Alderon Games hat angekündigt, dass die geschlossene Beta am 27. Juli 2022 auf PlayStation, Xbox, PC und Mobilgeräten starten soll. Wer sich das Spiel im offiziellen Shop für rund 30 Euro kauft, hat dann Zugriff auf die Beta und das Spiel, sobald es offiziell erscheint.
Weitere spannende Survival-Games: Ihr sucht nach weiteren spannenden Spielen, wo ihr ums Überleben kämpfen müsst? Dann schaut doch einmal in unsere Liste mit den besten Survival-Spielen. Neben Dinos findet ihr auch Vampire und Wikinger auf unserer Liste mit den besten Spielen:
In Destiny 2 gibt es nicht nur Waffen-Exos, die jeder Spieler nutzt, sondern auch Exemplare, um die manch Hüter lieber einen großen Bogen macht. Doch einigen Waffen ergeht es zu Unrecht so. Deshalb haben wir euch heute drei coole Builds mit Außenseiter-Exo-Waffen herausgesucht, die eure Freunde sicherlich das Staunen lehren werden.
Um welche Exos geht’s? Wir haben uns alle Waffen-Exos angeschaut und drei Probanden herausgesucht, mit denen aktuell durchaus vernünftige Builds möglich sind. Dabei fiel unsere Wahl auf folgende Knarren:
Ob eine Waffe nun gut oder schlecht ist, liegt im Auge eines jeden Betrachters. Im Groben handelt es sich aber bei diesen drei Waffen derzeit um keine Meta-Knarren, die jeder Spieler permanent in seinem Inventar trägt.
Sie werden nur selten oder gar nicht berücksichtigt, da es in den Augen der Community bessere Alternativen gibt, um Gegner zu dominieren. Wir zeigen euch aber diesmal drei Builds, die euch Abwechslung bringen und vor allem zeigen, dass ihr nicht nur mit Meta-Exos mächtig sein könnt.
3 Builds mit überraschend viel Abwechslung
Bei diesen drei Builds handelt es sich um zwei Warlock-Builds und ein Titan-Build. Da die Jäger sowieso immer Meta sind, werden sie diesmal ausgeschlossen. Wir bieten dafür diesmal den Außenseitern der Hüterfraktionen die Bühne.
Der brennende Mafioso Titan
Alle Fähigkeiten die ihr benötigt
Was ist das für ein Build? In diesem Build wird der Titan in Kombination mit Solar 3.0, dem Exo-Helm “Lorelei-Prunkhelm” und dem exotischen Automatikgewehr “Tommys Streichholzbriefchen” zu einem wandelnden Kugelhagel der Vernichtung.
Diese Kombi ermöglicht es euch nicht zu sterben und gleichzeitig eine große Menge an Schaden auszuteilen, da die “Tommy-Gun” durch ihren Verbrennungseffekt euch mehr Schaden schenkt.
Um jedoch den erlittenen Schaden zu kompensieren und vom Bonusschaden zu profitieren, haben wir uns für folgendes Build entschieden.
Was braucht ihr für das Build? Hier zählen wir euch alle Dinge auf, die ihr für das Build braucht:
Wie funktioniert das Build? Ihr stellt eure Barrikade auf und tötet einen Gegner. Durch die Mod “Unnachgiebiger Quellenschöpfer” erhaltet ihr beim Kill eine Leere-Elementarquelle, die euch erhöhte Schadensresistenz bietet.
Tötet dann Gegner mit eurem Streichholzbriefchen und sammelt die Solar-Elementarquellen ein. Während eure Fähigkeiten nun aktiv sind und ihr eine erhöhte Erholung genießt, trefft einen weiteren Feind mit eurem aufgeladenen Wurfhammer.
Dieser gibt euch den Effekt “Strahlend”, um damit noch mehr Schaden auf eure Gegner zu bewirken. Besonders praktisch ist, dass ihr durch die Synergien eurer Fähigkeiten und Mods das ganze Magazin der Tommy abfeuern könnt, ohne euch über den negativen Verbrennungseffekt zu sorgen.
Weiter gehts mit dem explosiven Warlock und seiner Graviton-Lanze auf der nächsten Seite.
Seit dem neusten Update hat Magiefund in Diablo Immortal eine neue Beschreibung. Einige Spieler sind sich sicher, dass der Wert generell geändert wurde und jetzt sogar besser ist als zuvor.
Was ist das für ein Wert? Magiefund ist ein Wert, den ihr in Diablo Immortal erst relativ spät zuverlässig steigern könnt. Die umstrittenen legendären Edelsteine gewähren ab Rang 5 mehr Magiefund, sonst ist die Haupt-Quelle für den Wert euer Paragon.
In den Diablo-Spielen erhöht Magiefund traditionell eure Wahrscheinlichkeit, einen seltenen oder legendären Gegenstand und sogar Set-Teile zu bekommen.
Diablo Immortal hat jedoch bisher einen anderen Ansatz verfolgt. Zumindest sind sich da die Spieler sicher. Mit dem Udpate 1.5.2. vom 20. Juni wurde jedoch anscheinend veränder, wie der Wert funktioniert.
Was wurde an Magiefund geändert? Seit dem Patch hat Magiefund eine andere Beschreibung. Wenn ihr euer Charakterblatt öffnet und den Wert auswählt, hat sich der Info-Text dazu geändert:
Vorher: „Erhöht die Chance, Gegenstände mit höherer Qualität von Monstern zu erhalten.“
Jetzt: „Erhöht die Chance, dass Monster magische, seltene oder legendäre Gegenstände fallen lassen.“
Durch die vorige Beschreibung und Tests, etwa von Spielern, die 1.000 Rifts abgeschlossen haben, hat sich der Verdacht erhärtet, dass Magiefund tatsächlich nur die Qualität gefundener Items erhöht. Also: wenn ohnehin ein Legendary fallen würde, hat dieses bessere oder mehr Werte.
Jetzt ist allerdings klar, dass tatsächlich die Drop-Chance für Legendarys erhöht wird. Ob das auch für Set-Teile aus Dungeons gilt, ist nicht klar. Auch, ob es sich tatsächlich um eine Änderung oder nur um eine präzisere Formulierung handelt, darüber streiten Fans noch (via reddit).
Wollt ihr Magiefund erhöhen, ist eure beste Möglichkeit das Aufwerten legendärer Edelsteine. Seit Update 1.5.2 geht das ebenfalls leichter, wenn ihr eure Erlöschenden Funken richtig nutzt. Im Video verraten wir, wo ihr legendäre Edelsteine bekommt und wie sie funktionieren:
Das steckt noch im Update: Grundsätzlich hat das Update den Pay2Win-Faktor verringert, da nun mehr legendäre Embleme pro Woche und pro Monat zu bekommen sind, ohne dafür zu zahlen. Dazu kamen neue Events und Aufgaben ins Spiel.
Außerdem wurden 36 neue Legendarys hinzugefügt, 6 Stück für jede Klasse. Wenn ihr euren Magiefund ausprobieren oder die neuen Legendarys suchen wollt, findet ihr bei uns auf MeinMMO die besten Farm-Spots für Legendarys, Monsteressenzen und mehr. Die Patch-Notes zum Update findet ihr hier:
Die größte Änderung war das neue Klassenwechsel-Feature. Mit diesem könnt ihr nun einfach eine neue Klasse ausprobieren, wenn euch eure aktuelle nicht gefällt.
In unserer Tier-List zu Diablo Immortal findet ihr die besten Klassen. Im Video zeigen wir euch, wie ihr eure Klasse wechselt:
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Generell kommt das Update recht gut an, auch ungeachtet der Diskussion darüber, ob Magiefund nun verbessert wurde oder nicht. Der Konsens ist: viel Unterschied mache es sowieso nicht, da die Drop-Chance so gering ist, dass es kaum auffalle.
Wir sprachen mit einem Vielspieler über seine Eindrücke zum Farming in Diablo Immortal, den Stärken und Schwächen des Spiels und das neue Update:
Rockstar verändert eine beliebte Methode, wie ihr schnell viel Geld in GTA: Online verdienen könnt. Der Nerf trifft vor allem viele Solo-Spieler, die schnell und allein ihr Konto aufbessern wollten.
In GTA: Online ist Geld und Geldverdienen ein essentieller Bestandteil des Spiels. Denn viele Fahrzeuge oder Häuse kosten jede Menge GTA-Dollar. Und wer es von euch schnell zu etwas bringen will, der braucht für viele Dinge Millionen von GTA-Dollar.
Es ist daher wenig überraschend, dass viele Gamer jeden Trick und jede Option ausnutzen, um ihr Konto aufzubessern. Doch ein beliebter Heist wurde von Rockstar jetzt generft. Und das gefällt vielen Gamern nicht.
GTA: Online hat auch sein großes Sommerupdate 2022 vorgestellt. Alle Informationen zum neuen Update und was euch alles erwartet, könnt ihr in unserem Artikel nachlesen:
Und genau das machte den Heist bisher so attraktiv: Mit vergleichsweise wenig Zeit konntet ihr viel Geld verdienen.
Was wurde jetzt geändert? Rockstar verlängert die Zeit, die ihr warten müsst, wenn ihr einen neuen Heist starten wollt (via rockstargames.com). Bisher konntet ihr nach etwa 15 Minuten den Heist erneut starten, doch diese Zeiten wurden angepasst:
Solo-Spieler müssen nun drei Ingame-Tage im Spiel warten, bevor sie sich wieder in die Warteschlange einreihen können.
Wer in einer Gruppe spielt, muss einen Ingame-Tag warten, bis er sich wieder einreihen kann.
Ihr könnt daher jetzt nicht mehr Cayo Perico abschließend und 15 Minuten später erneut starten, um erneut ein paar Millionen GTA-Dollar zu sammeln. Jetzt müsst ihr als Solist knapp 3 Stunden warten, bis ihr den Überfall erneut starten könnt.
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Spieler ärgern sich über die Anpassungen beim Cayo Perico
So reagieren die Spieler: Im subreddit von GTA-Online regen sich viele Spieler über die Änderungen am Heist auf. Denn der Cayo-Perico-Heist sei für viele Solisten eine gute Möglichkeit gewesen, schnell an Geld zu kommen.
Vor allem als Solist müsst ihr jetzt mit langen Wartezeiten rechen, wodurch Cayo Perico unattraktiver werden dürfe. Und genau darüber ärgern sich viele User. Denn viele Spieler hätten einfach keine Lust, sich eine Gruppe zufälliger Spieler zu suchen, denn das sei einfach nur stressig und nervig. So schreibt jemand auf reddit.com:
Der Versuch, die ursprünglichen Heists mit Randoms zu machen, fast 30 Minuten Schlange stehen, nur um 3 weitere Leute zu bekommen, sodass sie 5 Minuten nach dem Heist mehrmals sterben und aufgeben können.
Viele erklären, dass sie dann doch lieber allein spielen wollen, bevor sie ihre Zeit mit “Randoms” verschwenden würden. Diese Änderung würde genau die Spieler treffen, die auf diese Zufallsmitspieler einfach keine Lust hätten.
Wenn ihr genau wissen wollt, wie ihr in GTA Online mit dem Fahrzeughandel oder den Raubüberfällen sowie 11 weiteren Methoden ein Vermögen anhäufen könnt, zeigt euch MeinMMO 13 Wege, um 2022 schnell Geld zu verdienen.
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Mit Ra.One erschien 2011 eins der schlechtesten Spiele für die PS3. Heute müsst ihr dafür viel Geld zahlen, wenn ihr es haben wollt. Doch warum muss man für ein so schlechtes Spiel heute so viel Geld zahlen?
Ra.One ist ein Videospiel zu einem Science-Fiction-Film und erschien 2011. Man versuchte, an den Erfolg eines Films anzuknüpfen, der in Indien bis heute zu den erfolgreichsten (und teuersten) Bollywood-Filmen gehört. Das Spiel gehört unter Kennern zu den schlechtesten PS3-Spielen, die je veröffentlicht wurden. Doch zumindest hat man die Kopien des Spiels nicht in der Wüste verbuddelt, wie das fürchterliche ATARI-E.T-Spiel
Mittlerweile müsst ihr für das schlechte Spiel mehr als 300 Euro zahlen. Das liegt vor allem daran, weil ihr das Spiel in Deutschland nie offiziell kaufen konntet.
Für ein exklusives, indisches Spiel für die PS3 müsst ihr heute hunderte Euro zahlen
Um was geht es überhaupt? Ende 2011 erschien mit Ra.One ein großer Science-Fiction-Film in den Kinos. Neben dem Film gab es auch ein großes Budget fürs Marketing: Eine umfangreiche Werbekampagne, jede Menge Merchandise und auch ein Videospiel, welches zum Filmstart erscheinen sollte.
Zum Release des Films erschien dann das gleichnamige PS3-Spiel Ra.One am 26. Oktober 2011. Dort ballert ihr euch euch durch dutzende Gegner. Mehr müsst ihr zum Gameplay nicht wissen, denn das war wirklich unterirdisch.
Das Online-Magazin Indianvideogamer erklärt im Review, dass das Spiel unfassbar schlecht sei. Es gebe jede Menge Bugs, die euch vom Durchspielen abhalten und die ganze Spielwelt wirke generisch und austauschbar.
Auch auf reddit erklären einige, wie schlecht das Spiel gewesen ist. So schreibt ein User:
Mein 30-Minuten-Lauf war ein Wechselbad der Gefühle. Lachen, weinen, mich selbst und mein Leben verfluchen, Erleichterung… Alles
Falls ihr euch von der „Qualität“ des Spiels überzeugen wollt, dann schaut euch doch mal das Gameplay auf YouTube an. Wir haben hier das Video des YouTubers WindyCornerTV für euch eingebettet:
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Warum ist das Spiel so teuer? Das Spiel Ra.One erschien exklusiv in Indien. Sony verkaufte das Spiel außerdem als Bundle mit der PlayStation 3. In Europa, in den USA oder in Japan konntet ihr dieses Spiel nie offiziell erwerben.
Wollt ihr das Spiel jedoch doch kaufen, um eure PS3-Sammlung zu vervollständigen oder einfach um herauszufinden, wie schlecht das Spiel wirklich ist, dann werden euch die Preise erschlagen. Denn ihr müsst etwa auf ebay mindestens 350 Euro für das Spiel zahlen.
Auf eBay könnt ihr das Spiel etwa für 360 Euro kaufen. Doch vermutlich wollt ihr das gar nicht wirklich.
Weitere schlechte Spiele: MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat für euch das am schlechtesten bewertete MMORPG auf Steam gespielt. In seinem Artikel erklärt er euch, ob das Spiel wirklich so schlecht ist oder ob es einen besseren Ruf verdient hätte:
Blizzard hat die Testphase für die neue Season 27 in Diablo 3 verlängert. Das bedeutet: ihr müsst noch ein wenig länger auf den Start warten. MeinMMO verrät, wann ihr mit dem Release rechnen könnt.
Wann ist der Release von Season 27? Nachdem sich in der Rangliste von Season 26 nicht mehr viel tut, warten nun viele Fans auf Season 27. Allerdings hat Blizzard angekündigt, dass der PTR-Test verlängert wird. Dieser endet nun erst am 8. August.
Es gibt noch kein konkretes Release-Datum von Season 27, aber da die Seasons immer an einem Freitag starten, sind mögliche Daten:
Freitag, der 12. August
oder Freitag, 19. August
Die gleichen Daten vermutet auch der Diablo-Experte jessirocks in seinem YouTube-Video.
Ursprünglich sollte der PTR am 28. Juli enden, die Season also Ende Juli oder Anfang August starten. Durch die Verschiebung dauert Season 26 nun aber 5 Monate und damit deutlich länger als die Seasons zuvor.
Übrigens wurde auch die Beta von Diablo 4 schon im Client gefunden, die soll aber aktuell nur für interne Tests sein. Den Trailer zu Diablo 4 seht ihr hier:
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Release von Season 27 später – Neue Talente sind zu stark
Darum wurde die Season verschoben: Auch, wenn kein konkreter Grund angegeben wurde, dürfte das neue Season-Thema der Grund sein. In Sesaon 27 könnt bekommen alle Klassen neue Boni, die im aktuellen Zustand aber viel zu stark sind.
Viele der neuen Talente sorgen dafür, dass Gegner entweder sofort getötet werden oder massiven Schaden erhalten. Das sorgt aktuell dafür, dass 4-er Teams sich durch die Greater Rifts schmelzen. Die Ranglisten sind voll mit Teams auf der Höchststufe 150 mit unter 2 Minuten.
Selbst die Solo-Ranglisten sind gefüllt mit erfolgreichen Runs auf Stufe 150 bei fast allen Klassen, wie jessirocks im Video zeigt. Die Talente müssen nun vermutlich noch angepasst oder vollständig ausgetauscht werden, ehe Season 27 live gehen kann.
Was steckt in Season 27? Das Thema der Saison wird ein besonderer Staub, mit dem ihr eure Items „erwecken“ könnt – ein ähnliches System wie in Diablo Immortal. Ab Stufe 70 könnt ihr diesen Staub farmen.
Erweckt ihr damit dann einen Gegenstand, werden die Werte neu gerollt und er erhält ein zusätzliches Talent aus der Liste der neuen Talente – die nach aktuellem Stand zu stark sind. Die Talente verstärken jeweils eine eurer Fähigkeiten und die Builds bauen sich dann meist um den entsprechenden Skill herum auf.
Wenn ihr Season 26 schon zur Genüge gespielt habt und Alternativen bis zur nächsten Saison braucht, haben wir eine Liste mit Alternativen für euch:
Auch fast 2 Monate nach Release hat Diablo Immortal noch immer viele Fans, die regelmäßig einloggen. Wir sprachen mit einem Vielspieler, der seit Tag 1 täglich zockt und fragten ihn nach seinen Motivationen und Methoden im Spiel.
Seit dem Release von Diablo Immortal am 2. Juni 2022 hat sich im neuen Mobile-Titel viel getan:
Die Pay2Win-Diskussion beherrscht das Spiel dabei noch immer, auch wenn das neuste Update viel Fairness gebracht hat. Wir fragten deshalb einen Spieler, der seit Release regelmäßig spielt, was ihn noch an Diablo Immortal begeistert.
In unserem Video zeigen wir euch in 3 Minuten alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst:
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„Ich komme mit 1-1,5 Stunden am Tag gut voran“
MeinMMO: Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du und wie stehst du zu Diablo Immortal und der Diablo-Reihe?
Michael: „Ich bin Michael, Ingenieur in der Automobilindustrie, 31 Jahre alt. Als Kind habe ich anfangs mit dem Vater zusammen Diablo 2 gespielt, später auf dem ersten eigenen PC dann alleine, bis die Eltern den Strom abgestellt haben.
Anschließend viele viele Jahre auf den Nachfolger gewartet und dann sehr sehr viele Stunden in Diablo 3 versenkt. Über die Zeit ist das immer weniger geworden. Ich hab den Spaß verloren, als die Dropchancen immer höher wurden und man irgendwann aus einem Portal mit 10 legendären Items gekommen ist.
Von Diablo Immortal war ich tatsächlich seit der Ankündigung sehr gehyped und habe dort auch die ersten 2-3 Wochen richtig viel Zeit investiert. Aus aktueller Sicht macht mir das Spiel noch sehr viel Spaß und ich gehe allen PvE-Aktivitäten nach. Wie lange der Spielspaß noch da ist, wird sich über die nächsten Wochen noch zeigen, da durch den viel diskutieren P2W-Faktor natürlich die Spanne zwischen Walen und F2P-Spielern immer größer wird.”
MeinMMO: Wie lange und intensiv spielst du schon Diablo Immortal?
Michael: „Ich spiele seit Release. In den ersten Wochen ca. 3-4 Stunden pro Tag. Aber danach hat sich für mich schon herausgestellt, dass der klassische Diablo-Grind hier nicht wirklich effizient funktioniert. Ob jetzt durch Loot-Grenzen oder unverschämt niedrige Dropchancen, man ist im Grind auf jeden Fall begrenzt.
Dazu kommt das Serverparagon, welches das Leveln deutlich ausbremst. Ich komme aktuell mit einem Zeitaufwand von ca. 1-1,5 Stunden pro Tag ohne Probleme gut voran. Dabei erledige ich alle Dailys und schließe automatisch die wöchentlichen Aufgaben mit ab. So bin ich stets etwa 1-2 Level über dem Serverparagon.”
MeinMMO: Wie viel Geld hast du bisher in das Spiel investiert?
Michael: Das dürften so zwischen 50 und 60 Euro gewesen sein.
MeinMMO: Was hat dich seit Release am meisten an Diablo Immortal begeistert?
Michael: „Wie immer schon viele sagen: ‘Diablo Immortal ist das bessere Diablo 3.’ Die Bereiche in der Open World mit den ständig aufploppenden Events sind super. Die verstecken Dungeons, oder Horte, machen Laune, da sie Edelsteine droppen und hohe Chance auf Legendarys haben.
Generell dauern alle Aktionen egal ob Raids, Rifts oder Dungeons unter 5 Minuten, was mir sehr gut gefällt, da ich Immortal mittlerweile nur nebenbei spiele. Man muss immer daran erinnern: Wir reden hier von einem Handyspiel, was man immer gerne vergisst, da die Qualität weit über der von anderen Mobile-Titeln liegt.”
MeinMMO: Welches Feature hat dich so richtig enttäuscht und warum?
Michael: „Tatsächlich die schon angesprochenen ‘Progressbremsen’. Wenn ich Wochenende mal so richtig Lust habe, 5-6 Stunden zu grinden, dann ist meist nach 2 Stunden die Luft raus, weil gefühlt nichts mehr droppt und der Paragon-Balken sich kaum noch bewegt. Es ist cool, so kurze 5-Minuten-Sachen zu haben, aber zu oft am Stück kann man die einfach nicht machen.
Natürlich gibt es noch einen Fortschritt, aber der steht in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand. Und natürlich bin ich auch nicht sonderlich begeistert von den legendären Edelsteinen. Aber es ist ja bekannt, was da die Probleme sind.“
Die legendären Edelsteine sind der große Kritikpunkt an Diablo Immortal. Man bekommt legendäre Edelsteine zwar kostenlos, ist durch Bezahlen aber deutlich schneller beim Grind. Wie das Feature funktioniert und wo ihr die Edelsteine bekommt, verraten wir im Video:
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„Season 2 war enttäuschend“ – Aber danach wurde es besser
MeinMMO: Wie fandest du den Patch zu Season 2 von Immortal?
Michael: „Der Season-2-Patch war enttäuschend. Ich habe mir den Battle Pass gekauft und dort alle Boni und das Transmog-Set mitgenommen. Ich denke aber, ich werde mir in Zukunft keinen Battle Pass mehr kaufen. Es hat sich mit Season 2 einfach nichts geändert. Enttäuschend.“
MeinMMO: Was hältst du von dem neuen Update mit Klassenwechsel und Co.?
Michael: „Der neue Patch gefällt mir sehr gut. Es wurden neue Quests eingebaut, die einfach ohne Aufwand mit den täglichen Aufgaben abgeschlossen werden können und die zusätzliche Belohnung geben. Ich finde es sehr gut, dass man über die Raids einmal pro Woche an ein legendäres Emblem kommt.
Den Klassenwechsel finde ich eine super Idee. Ich selber werde ihn aber nicht nutzen, weil ich mit meinem Totenbeschwörer sehr zufrieden bin. Außerdem will ich nicht nochmal alle Set-Teile und Legendarys farmen.“
In unserer Tier-List findet ihr die besten Klassen in Diablo Immortal. Im Video seht ihr Gameplay von allen Klassen des Spiels:
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MeinMMO: Du warst schon Schatten und Unsterblicher. Welches Gameplay ist besser und warum?
Michael: „Es hat beides Vor- und Nachteile. Als Unsterblicher hat man mehr tägliche Aufgaben zu erledigen, um das Maximum rauszuholen, aber die Schatzkammer verteidigen macht wirklich keinen Spaß. Dafür ist das Immortal-Transmog super.
Als Schatten hat man die Qualifikations-Matches im Schattenkrieg und die Verträge. Wenn man jeden Tag das Maximum an Aufgaben erledigen will, ist man als Schatten viel schneller fertig.
Ich kann nicht sagen, was besser oder schlechter ist. Aber man will immer als Schatten unsterblich werden und es danach auch bleiben.“
Mehr zu den Fraktionen von Diablo Immortal lest ihr in unserem Special:
MeinMMO: Ein Tipp für alle Spieler: Was ist die beste Farm-Methode?
Michael: „Lasst euch nicht von Leuten provozieren, die noch nie Diablo Immortal gespielt haben und euch über Pay2Win aufklären wollen. Lasst euch nichts von Leuten erklären, die Quinn geschaut haben und meinen, sie kennen das Spiel.
Spielt es einfach und habt Spaß – und wenn es keinen Spaß macht, schaltet es aus. Ich finde es unmöglich, wenn mir erzählt wird, das Spiel sei totaler Müll, weil ja alles P2W ist. Bitte, Leute, einfach spielen oder schweigen!
Meine beste Farm-Methode … Hm. Ich habe da keinen super geheimen Trick. Einfach die bekannte Route im Reich der Verdammnis ablaufen. Generell bin ich der Meinung, dass Farmen in der Open World das Beste ist, sowohl für Erfahrung als auch für Drops. Abgesehen von den Set-Teilen, die es eben nur in Dungeons gibt.“
MeinMMO: Danke für die Antworten!
Für viele, die nicht so viel spielen wie Maniac, stellt übrigens Hölle 3 eine große Hürde dar. Die Community weiß aber Abhilfe:
Die Twitch-Streamerin Clare „Keffals“ Sorrenti sagt, sie wurde auf der Plattform Twitch für 28 Tage gebannt, weil sie zeigen wollte, wie viele Beleidigungen sie als transsexuelle Streamerin auf der Plattform erlebt.
Das ist Keffals auf Twitch:
Die Streamerin Keffals ist seit 2020 auf der Plattform. Vor etwa einem Jahr wechselte sie von Gaming-Streams zu politischen Kommentaren in der „Just Chatting“-Sektion. Sie selbst bezeichnet sich als jemand, der „Politik und News“ begleitet. Dabei hat sie immer wieder Themen der LGBTQ+-Community im Fokus.
Keffals spielte eine Rolle im Bann des populären und kontroversen Twitch-Streamers Destiny: Er war im März 2022 nach 11 Jahren auf der Plattform permanent von Twitch gebannt worden, weil er geschmacklose und transphobe Anspielungen auf Keffals machte.
Jetzt sieht sich Keffals aber selbst von Twitch gebannt.
Streamerin wollte Liste mit üblen Beschimpfungen zeigen
Wofür wurde sie gebannt? Keffals sagt, sie hatte eine Liste zusammengestellt an „homophoben und transphoben Beleidigungen“, die sie über die Jahre gesammelt hat. Diese Liste wollte sie im Stream zeigen und diskutieren.
Doch noch bevor der Stream auf Twitch startete, sei sie Opfer einer Kampagne von „Mass Reporting“ geworden und Twitch habe sie für 28 Tage von der Plattform gebannt, weil schon ein Thumbnail der Liste mit den Beleidigungen gegen die Regeln verstoße.
Keffals sagt:
Ich wurde noch mal für 28 Tage gebannt, weil ich eine Liste an hasserfüllten Beleidigungen zeigen wollte, die mir von Heuchlern entgegengeschleudert wurde. Ich war noch nie so enttäuscht.
Im Gespräch mit der Seite PCGamer sagt Keffals, dass sie versteht, warum diese Beleidigungen in manchen Fällen zu Banns führen: Es müsse sichergestellt sein, dass Hass-Sprache nicht zur Normalität wird.
Aber ihr Bann laufe der Idee völlig entgegen, dass man Angehöriger marginalisierter Gruppen dabei hilft, sich gegen den Missbrauch auszusprechen, den sie auf Twitch erleiden. Sie sagt auch, dass sich niemand von Twitch bei ihr gemeldet habe – ihr Einspruch gegen den Bann sei abgelehnt worden.
In einem Tweet sagt sie:
Twitch bannt eine ihrer größten Transgender-Streamer von ihrer Seite dafür, dass sie offen über die Misshandlung spricht, die ihr widerfährt. Ich verstehe nicht, wie Twitch es schafft, es so hart zu vermasseln.
Was steckt hinter dem Begriff „Mass Reporting?“ Keffals spricht ein Phänomen an, über das schon länger berichtet wird. Angeblich sollen sich böswillige Menschen im Internet zusammentun und Personen auf Twitch gezielt schaden, indem sie ihre Inhalte „massenhaft“ melden, bis Twitch die Person automatisch sperrt.
Die Logik hinter dieser Annahme ist, dass große Dienste wie Twitch solche Reports nicht einzeln prüfen, sondern durch Algorithmen automatisch reagieren und Banns verteilen, wenn nur genügend Menschen einen Inhalt als „anstößig“ melden.
Laut eines ehemaligen Twitch-Mitarbeiters soll dieses „Mass Reporting“ aber nicht automatisch zu einem Bann führen. Wie ein früherer Twitch-Mitarbeiter 2019 verriet (via gamerant), werde jeder Bann auf Twitch manuell von einem Menschen ausgesprochen. Selbst 1.000 Meldungen einer Sache würden nicht zu einem automatischen Bann führen.
Allerdings ist das umstritten, wenn man sich so manchen Bann anschaut. Twitch wird immer wieder vorgeworfen, dass es ihnen bei Bann-Entscheidungen an Fingerspitzengefühl fehlt. Eine Streamerin dafür zu bannen, dass sie zeigt, wie sie beleidigt wird, statt gegen die Leute vorzugehen, die sie beleidigen, scheint ein weiter dieser Fälle zu sein.
In kommenden Jahren stehen 5 MMORPGs an, die für die Fans des Genres interessant werden können. Wir stellen sie euch in der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts vor.
Nach mehreren Releases der vergangenen Jahre ist es 2022 etwas ruhiger an der MMORPG-Front. Spiele wie Swords of Legends Online, Elyon und New Word sind gescheitert, doch an ihre Stelle drängen sich bereits die nächsten MMO-Games. Dazu gehören Indie-MMOs, die über Kickstarter finanziert wurden, und MMORPGs von bekannten Entwicklern wie ArenaNet.
Ashes of Creations ist ein Sandbox-MMO vom Millionär Steven Sharif. Die Idee für das Spiel entstand, weil er das MMORPG ArcheAge gespielt hat, aber etwas Besseres wollte. Das MMO bringt innovative Ideen mit und setzt auf User-Generated-Content.
Crimson Desert ist der Nachfolger des koreanischen MMORPGs Black Deser Online. Im Gegensatz zum Vorgänger liegt der Fokus des Spiels aber auf der Story und der Kampagne. Man wird Crimson Desert alleine oder im Multiplayer-Modus “Another Story” spielen können.
Star Citizen ist ein Weltraum-MMO im Sci-Fi-Setting, das bereits seit vielen Jahren in der Entwicklung ist. Es hat auf Kickstarter etwa 500 Millionen Dollar gesammelt. Spieler übernehmen die Rolle eines Piloten, der ein riesiges Universum erkunden soll. Man kann bereits eine Vielzahl von Weltraumschiffen verschiedenster Art kaufen.
Project TL, das mittlerweile den Namen Throne and Liberty erhalten hat, hat eine lange und holprige Entwicklung hinter sich. Ursprünglich sollte es ein Action-MMORPG im Stile von Lineage für PC und Mobile werden. Das Projekt wurde jedoch umgewälzt und zu einem klassischen Action-RPG wie Blade & Soul oder Black Desert.
Nach vielen Gerüchten hat Riot Games vor einiger Zeit bestätigt, dass die Firma tatsächlich an einem eigenen MMORPG arbeitet. Das Setting ist in dem Universum von „League of Legends“, Runeterra, angesiedelt. Entsprechend werden auch die Champions aus LoL dort vorkommen. Viele Infos zu dem Gameplay und anderen Inhalten gibt es allerdings noch nicht.
In der aktuellen Podcast-Folge stellen Alex, Schuhmann und Benedict diese Spiele vor und reden über ihre Besonderheiten sowie geschätzten Release-Zeitraum.
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Kennt ihr euch mit der Release-Geschichte eurer der großen Spielentwickler aus? Testet es in unserem Quiz.
Wenn man mit Videospielen aufwächst oder allgemein ein großer Fan davon ist, setzt man sich auch oft mit den Firmen auseinander, die diese Spiele entwickeln. Namen wie Blizzard, Square Enix, Bioware oder Capcom sind weltweit für ihre großen Titel und bombastischen Spiele bekannt.
Doch selbst die größten Firmen haben mal klein angefangen. Vor vielen Jahren, als das Gaming noch in den Kinderschuhen steckte, hatten sie die Krachertitel wie Warcraft, Final Fantasy oder Street Fighter, für die sie bekannt wurden, noch nicht veröffentlicht.
Sie waren aber schon fleißig dabei, Games zu entwickeln, die heutzutage aber quasi in Vergessenheit geraten sind und die kaum jemand noch kennt. Oder etwa doch?
Wie gut kennt ihr eure Lieblings-Developer oder allgemein die Geschichte der großen Spielentwickler? Testet es in unserem Quiz.
So funktioniert das Quiz: In dem Quiz-Tool weiter unten findet ihr 10 große Entwickler und Publisher, die bereits seit Jahrzehnten Spiele veröffentlichen. Zu jedem davon werden je 4 Spielnamen angezeigt.
Ihr müsst korrekt angeben, welches der 4 Spiele das Erste ist, das von dem jeweiligen Entwickler oder Publisher veröffentlicht wurde. Alle Spiele in diesem Quiz existieren wirklich und wurden auch wirklich von den jeweiligen Firmen rausgebracht, wir haben uns also nichts ausgedacht. Aber welche waren die Ersten?
Dieses Quiz ist geschlossen.
Erzählt mal: Was war euer Ergebnis? Habt ihr die Antworten auf die Fragen gewusst oder geraten? Gab es Antworten, die dich überrascht haben?
Schreibt uns eure Ergebnisse in die Kommentare und viel Spaß bei dem Quiz!
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Mit fast 77.000 gleichzeitigen Nutzern ist die „Wallpaper Engine“ von 2 deutschen Entwicklern eines der 10 Spiele auf Steam mit den meisten gleichzeitigen Spieler. Das wundert seit Jahren doch einige. Jetzt erklärt ein neuer Bericht, was hinter dieser Anomalie steckt.
Auch heute steht die „Wallpaper Engine“ auf Platz 10 der Spiele mit den meisten gleichzeitigen Spielern, zwischen den MMOs Ark: Survival Evolved und Rust.
In einem neuen Bericht wird jetzt das Rätsel um die mysteriöse „Wallpaper Engine“ gelöst.
Die “Wallpaper Engine” hat mehr Spieler als Destiny 2 oder Warframe gerade (Stand 23.7., 13:02 Uhr).
Was war so verwirrend an der Wallpaper Engine? Dass ein solches Programm auf Platz 10 der gleichzeitigen Nutzer steht, war schon immer ein Rätsel. Denn sonst stehen ausschließlich Spiele derart hoch auf Steam.
In China sind Pornos verboten – Aber Steam ist erlaubt …
Warum ist die Engine so beliebt? Wie ein Bericht in „MIT Technology Review“ erklärt, wird das Programm stark von Chinesen genutzt, die es als eine Art „Cloud Drive“ verwenden, um Dateien zu tauschen, die in China sonst streng verboten sind. Vor allem Pornos:
„Mehr als 200.000 Steam-Reviews sind in Chinesisch verfasst, von 2016 bis 2022. Diese Reviews drehen sich fast alle um eine Sache: Porn. Oder spezifischer darum, die Software als Cloud Drive und Videoplayer zu nutzen, um Erwachsenen-Inhalte zu tauschen.“
Laut dem Magazin sei Online-Pornografie in China stark zensiert und wird unter Strafe gestellt. Steam sei eine der einzigen globalen Plattformen, die in China überhaupt verfügbar sei. Also haben Chinesen einen kreativen Weg gesucht, um über internationale High-Speed-Server Inhalte zu vertreiben.
Mit solchen Bildern wirbt das Programm selbst für sich.
Von den 1,6 Millionen Einreichungen an Wallpapern seien 7,5 % als „für Erwachsene“ gekennezeichnet. Häufig seien es Anime-Charaktere in sexuell eindeutigen Posten.
Populär wurde das deutsche Programm in China etwa 2020 durch einen Artikel des Journalisten Cui Jaianyi: Der hatte auf der Wallpaper Engine unter anderem Pornos, Hentai Animes, Donald Trump Memes und Raubkopien von Hollywood-Filmen wie „Joker“ entdeckt.
Solche Spiele kommen sonst aus Deutschland auf Steam:
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Wie reagieren die Entwickler darauf? Der Bericht zitiert Kristjan Skutta, der 2019 zu einem Event in China eingeladen und darauf angesprochen wurde, wie sein Programm verwendet wird. Es heißt, er habe auf die Frage mit einem Lachen reagiert und gesagt:
„Was soll daran falsch sein? Die Wallpaper Engine ist nur ein Framework. Es spielt keine Rolle, was man damit hochlädt – auch verrückte Videos. Ich glaube nicht, dass es ein Problem ist.“
Die chinesische Regierung könnte das aber anders sehen. Viele Chinesen, mit denen das Magazin sprach, gaben an, sie befürchteten, dass China das Schlupfloch auf Steam schließen könnte.
Das Rollenspiel Darkest Dungeon hat tausende Spieler auf Steam. Eine Firma hat über ein Kickstarter-Projekt nun eine sehr erfolgreiche Brettspiel-Version geplant, die bald erscheinen wird. Durch Komplikationen fallen aber Mehrkosten an, für die nun die Unterstützer aufkommen sollen, die schon gezahlt haben.
Das ist der Streit:
Mythic Games hat einen offiziellen Brettspiel-Ableger vom Abenteuer-RPG Darkest Dungeon angeboten.
Das Spiel kommt nicht in die Läden, sondern ist rein über Kickstarter zu erhalten, wenn man die Entwicklung unterstützt.
Nach einer sehr erfolgreichen Kampagne verlangen die Macher nun aber mehr Geld von den Unterstützern. Die fühlen sich „bei helllichtem Tage ausgeraubt“ oder “erpresst”.
Kickstarter funktioniert per “Crowdfunding”, das durchaus auch schiefgehen kann, wie 4 gefloppte MMORPGs zeigen:
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Was ist das für ein Projekt? Darkest Dungeon: The Board Game bringt das beliebte RPG auf den heimischen Tisch. Das kooperative Brettspiel ist für 1-4 Spieler ausgelegt und soll ähnlich funktionieren wie das Videospiel.
Ihr helft dem Erben eines alten Anwesens dabei, seinen Familiensitz wieder aufzubauen und müsst dazu Monster bekämpfen und Bösewichte beseitigen. Das Spiel ist ein klassischer Dungeon Crawler und kommt mit Miniaturen der Helden aus dem Videospiel, Karten und sogar Erweiterungen.
Das ursprüngliche Ziel der Kickstarter-Kampagne waren lediglich 300.000 US-Dollar (etwa 293.700 Euro). 28.842 Unterstützer sorgten aber dafür, dass fast 4,9 Millionen Euro zusammenkamen. Nun sollen sie aber nochmal in die Tasche greifen.
Brettspiele sind für viele eine willkommene Abwechslung zu kooperativen Videospielen:
Entwickler klagen über erhebliche Mehrkosten in der Herstellung und im Versand
Warum fallen Mehrkosten an? Wie Mythic Games in einem Statement erklärt, seien die Preise für Rohstoffe und Versandt seit Start der Kampagne deutlich gestiegen – bis zu 600 % heißt es. Grund seien Covid-19 und auch der Ukraine-Krieg.
Es fallen umgerechnet über 1,7 Millionen Euro an Mehrkosten an. Die Hälfte davon will Mythic Games selbst in Zusammenarbeit mit Darkest-Dungeon-Erschaffer Red Hook stellen. Die andere Hälfte sollen die Unterstützer beitragen.
Dabei sei die Menge der Beteiligung abhängig von der Größe des gekauften Sets. Wer nur das Kern-Set gekauft hat, soll umgerechnet 17,62 Euro draufzahlen. Hat man einige Zusatz-Optionen gewählt, fallen etwa umgerechnet 28,39 Euro an.
Rückerstattung problematisch – Kickstarter warnt vor Risiken
So reagieren die Unterstützer: Fans, die bereits bezahlt haben, sind empört über das Vorgehen. Sie fühlen sich „ausgeraubt“, wie es in einem Kommentar heißt. Die Praxis sei „schäbig“, meinen andere. Ein Nutzer auf reddit kann nicht verstehen, wieso Käufer die Kosten tragen sollten:
In jedem anderen Gewerbe, das mir in den Sinn kommt, geht das Finanzrisiko vom Unternehmen aus, welches das Produkt anbietet. Dieses Risiko wird gegen den potentiellen finanziellen Gewinn aufgewogen, das Produkt auf den Markt zu bringen.
Meist läuft dies zugunsten der Firma […] aber manchmal eben nicht. Ich verstehe nicht, warum die zusätzlichen Kosten mein Problem sein sollten. Jedem tut [die Situation] gerade weh.
Doc_Serious auf reddit
Es gibt allerdings auch durchaus Stimmen, welche zu Mythic Gams stehen und die Mehrkosten gerne tragen, um ihr Spiel zu erhalten. Zugleich versuchen einige Leute, ihr Geld zurück zu bekommen – was jedoch nicht so leicht ist.
Das sagt Kickstarter dazu: In den offiziellen Regeln von Kickstarter sind Anbieter lediglich dazu verpflichtet, die Arbeit wie versprochen abzuliefern und auf Bedenken einzugehen. Unterstützer werden allerdings ebenfalls in die Pflicht genommen.
Sie werden dazu ermahnt, dass sie beim Kickstart eines Projekts ein Risiko eingehen: „Kickstarter ist kein Laden. Wenn ihr ein Projekt unterstützt, helft ihr dabei, etwas neues zu erschaffen – ihr kauft nicht etwas, das schon existiert.“
Da Kickstarter keine Rückerstattungen anbiete, solle man sich vorher gut überlegen und gut recherchieren, was das für Projekte sind, in die man investiert.
Probleme mit Spielen und Refunds gibt es auch an anderen Stellen:
Zwei kommende Werke zu den beliebten Reihen von Dungeons & Dragons und Herr der Ringe haben neue Trailer gezeigt. Und obwohl es sich bei beiden nicht einmal um Videospiele handelt, haben sie harte MMORPG-Vibes.
Was sind das für Trailer? In den kommenden Monaten erscheinen eine TV-Serie zu Herr der Ringe, Die Ringe der Macht („Rings of Power“) und ein waschechter D&D-Film, Ehre unter Dieben („Honor Among Thieves“).
Zur Comic-Con 2022 wurden neue Trailer gezeigt, die voller klassischer MMORPG-Elemente stecken und Lust machen, wieder das Schwert aufzuheben und Orcs und Drachen zu jagen.
D&D: Honor Among Thieves – Trailer spielt mit Nerd-Charme
Das ist der Trailer: Der neue D&D-Film dreht sich um die Geschichte einer Gruppe an Dieben, die … nun, etwas klauen soll. Fans des Rollenspiels entdecken sicherlich Anspielungen wie ikonische Zauber oder den legendären Gallertwürfel im Trailer.
Honor Among Thieves spielt im neusten Trailer aber vor allem mit völlig abgedrehtem Humor und klassischen MMORPG-Szenen. Eine zierliche Druidin verwandelt sich in einen gigantischen Eulenbären, der rechtschaffene Paladin erledigt eigenhändig fiese Bösewichte und der Barde … ist halt auch dabei.
Honor Among Thieves soll am 3. März 2023 in die Kinos kommen.
Was steckt hinter D&D? Dungeons & Dragons ist eines der bekanntesten und größten Rollenspiele der Welt. Als Pen & Paper wird es eigentlich am Tisch mit Charakterbögen, Erzähler und Würfeln gespielt. Die längste Session läuft schon seit 40 Jahren.
Das Spiel hat mit seinen Zaubern und dem Würfel-System heutige MMORPGs geprägt wie kaum ein anderes Spiel. Die Zufallswerte und sogar der Schaden von Waffen in Videospielen wird oft noch auf Grundlage der D&D-Regelwerke berechnet.
Herr der Ringe: Die Ringe der Macht erzählt eine epische Geschichte
Das ist der Trailer: Der Trailer von Ringe der Macht auf die Erzählung, die schon Herr der Ringe als Buch und Film so erfolgreich gemacht hat. Der neuste Trailer zeigt Sauron in seinen frühen Jahren als dunkler Herrscher.
Eigentlich wollen sich die Elfen, Zwerge und andere Bewohner Mittelerdes endlich dem Frieden zuwenden. Das Böse regt sich jedoch und die Ringe der Macht, welche für die „Herr der Ringe“-Saga zentral sind, werden geschmiedet, um die Welt zu unterwerfen
Die Ringe der Macht starten ab dem 2. September exklusiv auf Amazon Prime Video.
Was steckt hinter Herr der Ringe? Die epische Erzählung von J.R.R. Tolkien hat schon viele Spiele und Spieler inspiriert. Mit Herr der Ringe Online hat das Franchise sogar sein eigenes MMORPG, das seit April vollkommen Free2Play ist.
HDRO, wie auch die Serie, schlagen aber einen ernsteren Ton an. Es geht um den Kampf gegen das Böse und den Krieg, da ist nur wenig Platz für Humor. Wer aber auf tiefgehende Erzählungen steht, ist hier genau richtig.
Zu Herr der Ringe erscheint sogar bald ein neues Survival-Spiel mit Zwergen. Return to Moria erscheint wohl erst nach der HDR-Serie von Amazon, begeistert aber schon im ersten Trailer:
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In den neuen Trailern von der Comic-Con steckt alles, was man als MMORPG-Fan in seinem Spiel sehen will und die beiden Franchises bieten praktischerweise gleich ihr eigenes MMORPG mit an. Wollt ihr lieber anderweitig stöbern, findet ihr in unser Liste sicherlich ein Spiel, auf das ihr nun Lust bekommen habt:
Diablo Immortal ermöglicht viele Builds, um euren Charakter zu spielen. Normalerweise sind die Builds darauf ausgelegt, möglichst viel Schaden zu verursachen – so wird fast alles leichter. Ein YouTuber hat sich aber einen Necro-Build überlegt, der so gut wie gar keinen Schaden anrichtet, sondern nur auf Kontrolleffekte („CC“) setzt.
Was ist das für ein Build? Der YouTuber und Twitch-Streamer DM: Diablo Immortal hat auf seinem Kanal ein Video hochgeladen, in dem er seinen „zDPS PvP Necromancer“ vorstellt. zDPS steht dabei für „zero DPS“, also: 0 Schaden pro Sekunde.
Obwohl Totenbeschwörer in der Tier-List von Diablo Immortal nicht zu den besten Klassen gehören, kann DM (kürz für: DarthMicrotransaction) mit seinem Build sichtlich dominieren. Das liegt daran, dass er Gegnern einfach jegliche Handlungsmöglichkeit nimmt.
Anders als unser empfohlener Build für den Totenbeschwörer soll der zDPS-Build Gegner durchgehend kontrollieren. Laut DM soll der Build einfach „so nervig wie möglich“ sein. Sein Video dazu haben wir hier für euch eingebunden:
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Das macht den Build so stark: Mit den entsprechenden Fähigkeiten können Gegner so lange an Bewegung und Aktionen gehindert werden, bis eure Team-Kollegen sie erledigt haben.
Das hilft sogar gegen lästige Gegner wie Kreuzritter oder Barbaren mit ihren Unverwundbarkeits-Effekten, denn diese machen sie normalerweise nicht immun gegen Kontrolle. Ihr könnt also einfach ausharren und anschließend erledigen.
Dazu setzt der Build von DM auf Überleben mit Schilden, statt wie von Nekromanten sonst gewohnt auf Begleiter. Durch die Schilde könnt ihr sogar Schadens-Effekte ignorieren, die euch im PvP sonst vom Heilen mit Verbänden abhalten.
Kennt eure Gegner, wenn ihr im PvP spielt! Im Video zeigen wir euch Gameplay aller Klassen von Diablo Immortal:
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Totenbeschwörer mit Kontrollfähigkeiten nervt einfach nur im PvP
Was brauche ich für den Build? Grundsätzlich baut der Build lediglich auf 4 der Fähigkeiten des Totenbeschwörers in Kombination mit entsprechenden Legendarys auf:
Geisterform mit Eindringende Furcht
fügt Gegnern, durch die ihr euch hindurch bewegt, Schaden zu und lässt sie vor Furcht fliehen
Knochenstacheln mit Gesicht ohne Mund
statt die Fähigkeit aufzuladen feuert ihr 3 Linien an Stacheln, die Gegner in die Luft schleudern
Knochenrüstung mit Gewicht der Grabeserde
gewährt zusätzlich Immunität gegen Effekte, die euch von der Position stoßen würden („knockbacks“)
Knochenwand Rückgrat des Ausgräbers
beschwört eine Säule verwesender Kadaver, die Gegner in die Luft schleudert und weitere in der Nähe verlangsamt
Euer Primärangriff ist frei wählbar, wobei DM Seelenfeuer nutzt, um den Build ein wenig vielseitiger zu machen und etwas Schaden auszuteilen. Das ist zwar nicht notwendig, da ihr nur auf CC setzt, aber eine nützliche Erweiterung.
Dementsprechend sind Waffen und Schilde auch zweitrangig. DM nutzt in seinem Build Faszination des Scheiterhaufens, um die Knochenwand zu entzünden, und Simulcrator, um gegnerische Pets abzulenken.
So spielt ihr den Build: Die Spielweise ist recht einfach, ihr rotiert eure Fähigkeiten durch, um Gegner in die Höhe zu werfen. Denkt dabei aber daran, die Skills nicht zu schnell nacheinander zu wirken.
Ihr könnt Feinden eine Sekunde oder weniger Zeit lassen, ehe ihr den nächsten CC nutzt, um ihre starken Abklingzeiten zu ködern oder eure eigenen Abklingzeiten besser in Einklang zu bringen.
Geisterform nutzt ihr sowohl für den Angriff, um Gegner mit Furcht zu belegen, als auch für die Flucht. Habt ihr wenig Lebenspunkte, zieht euch zurück und nutzt vor der Heilung unbedingt eine Knochenrüstung. Denn so lange Schadens-Effekte nur euren Schild und nicht eure Lebenspunkte betreffen, könnt ihr euch dennoch heilen.
Überleben steht dabei an oberster Stelle, ihr wollt Gegner schließlich so lang wie möglich kontrollieren. Geht keine unnötigen Risiken ein und lasst eure Mitspieler für den Schaden sorgen.
In League of Legends läuft in den USA 2022 eine Wachablösung. Die früher so dominanten Teams wie TSM und Cloud9 schwächeln – am Ruder ist jetzt das Team „Evil Geniuses“. Die machen eine klare Kampf-Ansage gegen die Konkurrenz. Das Spannende: Evil Geniuses setzt auf Trash-Talk und junge Talente aus Nordamerika.
Das ist die Situation bei LoL in den USA:
Über Jahre war in den USA das „Team SoloMid“ dominant, sie gewannen 7 Meisterschaften. Weitere starke Teams waren Cloud9 (4 Meisterschaften) und Team Liquid (4 Meisterschaften). Andere Teams als diese 3 spielten kaum eine Rolle im Rennen um den Meistertitel der LCS.
Seit 2021 gibt es aber eine Wachablösung: Plötzlich sind die Teams 100 Thieves, die stark auf Merchanidse setzen, und Evil Geniuses ganz oben und gewannen jeder einen Meister-Titel. Auch jetzt, im Sommer 2022, haben sich beide Teams wieder an der Spitze der Liga gekämpft.
Die „Evil Geniuses“ bringen Würze ins Spiel und Innovation: Sie setzen auf US-Talente und lieben den Trash-Talk.
Auch ein Freund des Trash-Talks, Tyler1:
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LCS galt über Jahre als Liga für Legionäre und ausrangierte Profis
Das war lange das Problem der LCS: Die führenden US-Teams waren über Jahre stark von europäischen Legionären geprägt, die in der nordamerikanische Liga LCS eine dominante Rolle spielten:
Vor allem skandinavische Spieler wie die Dänen Bjergsen, Jensen oder Zven schienen zu entscheiden, wer Meister wird
Aus China kritisierte der Weltmeister: In den USA fehle der Leistungsdruck durch junge Talente auf die satten Profis – man würde alte Spieler zu lange spielen lassen, weil sie Merchandise-Artikel verkaufen
Die LCS galt über Jahre als eine Liga von Legionären und „alten Spielern“, die zu wenig Raum für nordamerikanische Talente bot. Das führte dazu, dass die US-Teams Jahr für Jahr chancenlos bei internationalen Turnieren ausschieden und die Fans ausgiebig jammerten und meckerten: So könne es nicht weitergehen, es müsse sich was ändern.
Beide Spieler sind jung und können sich weiter verbessern:
Im Frühling 2022 spielte Evil Geniuses in der Liga nur 9-9, wurde aber dank überragender Playffofs doch noch Meister
Im Sommer 2022 wirkt das Team nun viel dominanter: Mit 8-1 steht man an der Spitze der LCS
Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich gelten “junge Teams” als unstabil. Aber Evil Geniuses haben neben den beiden jungen Talente einige Erfahrung im Team, mit dem 23-jährigen Support-Spieler Vulcan und dem 27-jährigen Veteran Impact.
“Die alten Wege sind tot”
So tritt Evil Geniuses auf: So interessant wie ihr Kader ist ihr Auftreten auf Social Media.
In einem Video vom 5. Februar „The Old Ways are dead” sah man die CEO von Evil Geniuses, Nicole L. Jameson, mit zwei Content-Creators eine Kampfansage aussprechen:
Das Video beginnt mit einem Seitenhieb gegen Jack Etienne, den Chef von Cloud9: Dessen Anruf nimmt sie nicht mal an.
Dann werden die großen Konkurrenten abgefertigt: FlyQuests seien Hippies, 100 Thieves würden nur auf „Hoodies“, also Merchandise, setzen, und zu TSM sagt man: „Die gehen einfach gar nicht“ und zerreißt deren Plan genüsslich.
Im Video stellt das Team heraus, dass man mit 4 Spielern aus Nordamerika seinen eigenen Weg geht und eben nicht auf Legionäre setzt. Zwar hat man mit Impact (Südkorea) und Inspired (Polen) eigentlich zwei Leute im Kader, die nicht aus Nordamerika stammen. Top-Laner Impact spielt aber schon so lange in den USA, dass er nicht mehr als Legionär gilt.
Das andere Team in der Liste mit 4 Nordamerikanern wird per Fingerschnippen einfach aus der Liste entfernt.
Als ein Zeichen für die “neuen Wege” kann man es auch auffassen, dass 3 Frauen diese Kampf-Aussage für Evil Geniuses aussprechen.
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Mit dem Trash-Talk und großen Ansagen bringt Evil Geniuses wieder dringend benötigtes Feuer in die LCS. Wobei EG international schon ein paar Ohrfeigen kassiert hat. Denn nach dem gewonnen Meister-Titel im Frühling 2022 hieß es von den jungen Nordamerikanern: Mit Europa nähme man es locker auf.
Beim MSI spielte man dann 4-mal gegen die europäischen Vertreter G2 und verlor jedes einzelne Spiel:
Die 26-jährige DJane und Producerin Anika „Sintica“ F. ist eine erfolgreiche, deutsche Streamerin auf Twitch. Laut einem Leak aus dem Jahr 2021 gehört sie zu den 3 Frauen auf der Plattform weltweit, die am meisten Geld einnehmen. Jetzt zeigt sie die Nachrichten einer Person, die sie während eines Twitch-Streams mit Spenden über 1 Euro bedachte. Nutzer auf Twitter finden die Nachrichten ekelerregend.
Wer ist das?
Sintica ist Vorreiterin eines Trend: DJ-Künstler veranstalten auf Twitch über Stunden Streams, in denen sie Musik auflegen und für Stimmung sorgen. Gerade während der Corona-Pandemie wurde Twitch für einige DJ-Künstler eine Alternative zum Auflegen in Clubs.
Die deutsche Twitch-Szene ist von Männern dominiert: Sintica liegt mit 4,7 Millionen geschauten Stunden im letzten Jahr auf Platz 35 der meistgesehenen deutschsprachigen Kanäle und ist damit die zweitgrößte Streamerin Deutschlands. 3 Plätze vor ihr, auf Platz 32, liegt Antonia “RevedTV” Staab.
Prime Gaming ist ein wichtiger Faktor im Öko-System von Twitch:
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Das zeigt die Streamerin jetzt: In einem Tweet vom 22. Juli zeigt Sintica einen Verlauf von Chat-Nachrichten, die sie erhalten hat:
Ein Nutzer hat ihr innerhalb einer Stunde insgesamt 8 Spenden über je einen Euro geschickt
Jede Spende kam mit einer Chat-Nachricht, in welche der Spender deutlich macht, dass er zur Streamerin masturbiert oder in der er sexuelle Fantasien mit der Streamerin beschreibt
Offenbar bezieht er die Aktionen der Streamerin, während sie Musik auflegt, auf sexuelle Handlungen, die ihm gelten sollen
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Streamerinnen fühlen sich auf Twitch sexuell ausgebeutet
Das steckt dahinter: Was Sintica beschreibt, ist ein Phänomen, das viele Twitch-Streamerinnen trifft. Personen behandeln sie als sexuelle Objekte und teilen ihnen das mit:
Die Streamerin Sweet Anita sprach im April 2021 davon, dass sie sich sexuell ausgebeutet fühlt, weil Leute Clips aus ihren Clips schneiden und sie in diesen Clips auf ihre Sexualität reduziert wird, obwohl sie in dem eigentlichen Video überhaupt nichts Anzügliches getan hat. So sagte sie, 7 Sekunden von ihrem Hintern kriegen 500.000 Aufrufe an einem Tag
SweetAnita sagt: Leute würden gezielt ihre Inhalte stehlen, um sie dann in billigen Clips zu sexualisieren. Es verdarb ihr die Lust an Twitch.
Ein anderes Problem von Streamerinnen ist es, wenn ihre erfolgreichsten Clips nicht etwa besonders coole Momente in Games sind, sondern Alltagshandlungen, wie vom Stuhl aufstehen oder sich nach vorne beugen, nur weil in der Phase für Sekunden der Hintern oder Busen hervorgehoben scheint.
Wie man den Kommentaren entnehmen kann, ist das ein Problem bei dem viele User und Userinnen Twitch in der Verantwortung sehen, es zu lösen und anzugehen.
Zwar hat Twitch umfangreiche Regeln, wie sich Streamerinnen und Streamer vor der Kamera zu verhalten habe, um keinen Anstoß zu erregen. Für Zuschauer scheint es aber keine Regeln zu geben, die irgendwelche Konsequenzen haben.
Wir von MeinMMO haben mit der Streamerin Gnu über Sexismus im Gaming gesprochen:
Nachdem Destiny 2 die letzten zwei Erweiterungen angekündigt hat, wurde damit auch das Ende seiner großen Licht- und Dunkelheits-Saga vorherbestimmt. Das aktuelle DLC „Die Hexenkönigin“, bot eine rückblickende Story und das kommende DLC „Lightfall“ soll dann der Anfang vom Ende sein. Es wird also Zeit, über ein paar noch ungelöste Geheimnisse zu sprechen.
Was bereitet Destiny 2 gerade vor? Derzeit dreht sich alles um das nahende Ende im Space-Shooter, denn Bungie hat das dramatische Finale seiner Licht- und Dunkelheits-Saga bereits beschlossen. Mit dem aktuellen DLC „Die Hexenkönigin“ schickt man die Hüter auf eine vorerst letzte Reise, damit sie herausfinden können, was das große Mysterium des ominösen Reisenden und der Dunkelheit ist.
Auch wenn Destiny 2 an sich damit nicht vorbei ist, so bedeutet dies dennoch das Ende einer sehr langen und grandiosen Shooter-Saga, die viele Hüter seit Jahren begleitet und auch geprägt hat.
Wir bringen euch heute auf den aktuellen Stand der noch ungelösten Geheimnisse, damit ihr definitiv auf das was kommt vorbereitet seid.
Die Geschichte der Hüter beginnt mit dem Licht des Reisenden.
Geheimnis Nr. 1: Licht und Dunkelheit
Seit Destiny existiert, begleitet Hüter der Kampf zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Ohne ihn hätte es vermutlich nie die vom Licht erfüllten Hüter gegeben und die Menschheit hätte vielleicht auch nie den Reisenden kennengelernt, unter dessen Schutz sie derzeit noch steht.
Doch was diese Mächte, Licht und Dunkelheit, genau sind und welche geheimen Beweggründe ihre Taten haben, das weiß auch nach 8 Jahren Destiny niemand, außer Bungie natürlich.
Bis heute haben die Hüter immer nur bruchstückhafte Einblicke in diese Symbiose der zwei Mächte erhalten.
So ist bisher nur bekannt, dass das Licht die Erschaffung von Lebensformen und Zivilisationen vorantreibt und deren Eigenständigkeit sowie Komplexität erhöht, um ein harmonisches Universum zu schaffen.
Im Gegensatz dazu sät die Dunkelheit Zwietracht, da sie die Existenz als einen Kampf um das Weiterbestehen betrachtet und daher jedes andere Leben besiegen muss, um zu überleben.
Während das Licht dazu eisern schweigt, nutzt die Dunkelheit öfters die Gelegenheit, um ein paar Geheimnisse zu enthüllen.
Selbst die ersten Hinweise auf die Existenz des Lichts stammen auch nur aus einer Sammlung von Schar-Texten namens „Bücher des Leids“, in denen bereits vor dem Witch-Queen-DLC die Erschaffung der Schar durch die Dunkelheit beschrieben wurde.
In einem Trailer des DLCs „Die Hexenkönigin“ arbeitete Bungie diese Story nochmals auf:
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Zwei Seiten einer Medaille: Der Reisende schweigt weiterhin eisern und behält seine Rätsel noch für sich.
Es scheint aber zumindest wahr zu sein, denn die Überlieferung berichten, dass es bei der Saga um Licht und Dunkelheit, um das „Endspiel“ der Existenz geht. Alles ist aus diesen Kräften hervorgegangen, und die führenden Intelligenzen dieser Kräfte sind, soweit wir wissen, die Gottheiten der Existenz.
Sowohl Licht als auch Dunkelheit haben schon existiert, bevor es das Universum oder die Zeit gab, und deswegen haben beide auch „keinen Anfang“. Stattdessen wurden sie aus mathematischen Strukturen geboren, die dann die Realität formten. Sowohl die Dunkelheit als auch das Licht „spielen“ nur mit dieser Realität, um sich entwickelnde, komplexe Muster zu bilden und diese zu beeinflussen. Im Grunde haben die Hüter es in Destiny 2 also mit Wesenheiten zu tun, die größer sind als das Universum oder die vielleicht sogar der Grund sind, warum das Universum überhaupt so existiert.
Wer länger darüber nachdenkt, merkt schnell, diese Story klingt nicht nur komplex. Sie enthält echte Wissenschaft, spielt sowohl mit der Entropie als auch mit fiktiven Kräften, wie der „Parakausalität“. Ein Begriff, den es übrigens nur in Destiny gibt.
Genau dieses unbegreifliche Spiel mit dem Kosmos bringt uns auch gleich zu Geheimnis Nummer 2.
Der Zeuge bereitet seinen großen Auftritt vor.
Geheimnis Nr. 2: Destiny ist ein kosmisches Spiel mit Blumen
Es wird derzeit allgemein angenommen, dass das Spiel, welches Licht und Dunkelheit in Destiny 2 spielen, das Universum ist. Die ursprünglichen Regeln sind die Gesetze der Physik und die neuen Regeln sind eben die erwähnte Parakausalität im Destiny-Universum.
Ihr spielt ein Spiel im Spiel: Dieses „Spiel im Spiel“ begann als es noch keine Zeit gab. Es wird von zwei unvorstellbar mächtigen Wesen, dem Licht und der Dunkelheit, in einem Garten gespielt. Der eine Spieler ist „der Gärtner“, der wohl den Reisenden darstellt, und der andere Spieler ist „der Winnower“, der den Schleier darstellt. Auch jetzt befinden sich Destiny-2-Spieler mitten in diesem geheimen „Blumenspiel“. Doch viele Hüter wissen gar nicht, dass es existiert.
Was ist das Blumenspiel? Der Name „Blumenspiel“ klingt einfach. Es handelt sich hierbei jedoch um ein komplexes Spiel, aus dem lebensfähige Universen entstehen.
Der Garten, wie ihn die Dunkelheit nennt, ist dabei nur eine Metapher für den Wahrscheinlichkeitsraum, also etwas, das vor Zeit, Raum und Existenz im Allgemeinen existiert hat.
Der Gärtner (der Reisende), drückt bei diesem Spiel die Blumensamen in den Lehm des Gartens, um zu sehen, was aus ihnen wird.
Am Abend erntet der Winnower (der Zeuge), also die Dunkelheit, die Saat des Tages und trennt, was gedeihen würde, von dem, was verdorben ist.
Das Spiel ist unentscheidbar. Denn niemand kann genau vorhersagen, wie es ausgehen wird, außer indem er es spielt. Diese Aussage trifft gleichzeitig auch auf die Spieler von Destiny 2 zu.
Das Spiel mit dem Kosmos hat jedoch ein Problem: Während in den Mustern des Blumenspiels eine beliebige Anzahl von Universen simuliert werden, passiert unweigerlich immer ein und dasselbe. Eine „endgültige Form“ (die „finale Form“) wiederholt sich endlos und dominiert nach und nach alle anderen Muster. Der Zeuge hat dieses dominante Muster immer bewundert. Den Reisenden frustrierte es.
Wie die Lore berichtet, wurde der Reisende darüber irgendwann so ärgerlich, dass er sich entschied, etwas dagegen zu tun. Die Natur dieser finalen Form muss verhindert werden, weil sie sonst alle anderen Möglichkeiten einschränkt. Um das zu erreichen, machte sich der Reisende selbst zu einer Regel innerhalb des Blumenspiels. Der Zeuge, sein größter Feind, war von dieser Regeländerung überhaupt nicht begeistert und sogar wütend bis panisch über dieses Vorhaben. Also warnte er damals den Reisenden. Alles, was das Licht mit dieser neuen Regel bezwecken würde, wäre das dominante Muster zu verzögern. Es würde so oder so kommen, denn es ist unvermeidlich. Seither tut der Zeuge alles, um die Handlungen des Reisenden zu unterbinden oder zu seinen eigenen Gunsten zu verändern.
Dieses 4-dimensionale Schachspiel hat jedoch auch geheime Mitspieler, wie die Hexenkönigin Savathun oder die ominöse Entität.
Wen verbirgt diese Statue? Ist die Entität vielleicht eine Sie?
Geheimnis Nr. 3: Die ominöse Entität
Manchmal fällt in Destiny 2 der Begriff „Entität“. Die Pyramiden selbst oder auch die „Flotte der Dunkelheit“ könnten sogar dieser einen höheren Macht dienen. Denn das Licht und die Dunkelheit sind eigentlich keine Gegner, sondern nur kosmische, parakausale Fähigkeiten.
Der Reisende ist in der Lage, anderen Wesen die Kräfte des Lichts zu verleihen, wenn auch nur indirekt über seine Geister.
Und auch die Dunkelheit kann ihre Fähigkeiten, wie Stasis oder die Tiefenblick-Resonanz, durch die Pyramiden weitergeben. Hier könnte sogar noch eine weitere Fähigkeit dazukommen.
Was hat eigentlich Licht und Dunkelheit erschaffen? Manche Storydetails weisen darauf hin, dass weder Licht noch die Dunkelheit allwissend sind und dass hinter den beiden vielleicht tatsächlich noch etwas Größeres stehen könnte. Vielleicht das, was in der letzten bereits angekündigten Destiny-2-Erweiterung als die „Finale Form“ bezeichnet wurde.
Es ist daher gar nicht so unwahrscheinlich, dass eine Entität oder eben „Die Finale Form“ bisher immer wieder dafür gesorgt hat, dass das Blumenspiel irgendwann endet und damit auch das Ringen der gegensätzlichen, kosmischen Fähigkeiten beendet wird.
Dies wird auch von der Tatsache gestützt, dass die Dunkelheit behauptet vor der Zeit existiert zu haben. Damit könnte der Zeuge auch nur ein Abgesandter sein, um mit ihrer Hilfe Individuen und Zivilisationen zu beeinflussen.
Wenn der Zeuge also nur ein „Kind der Götter“ ist, geformt aus Vielen, die durch ihn mit einer Stimme sprechen, dann könnte das auch auf den Reisenden zutreffen. Deswegen ist es derzeit auch noch ein Geheimnis, ob der Zeuge diese Entität ist, der Architekt oder ob Bungie vielleicht noch etwas im Destiny-Kosmos versteckt hat, dass bald enthüllt wird. Vielleicht ja am 23. August 2022.
Der Weg zum Ende ist nicht mehr weit: Immerhin stehen die Hüter inzwischen kurz davor, diese drei Geheimnisse zu lösen. Die Saga um Licht und Dunkelheit wird in Destiny 2 mit der „Finalen Form“ einen dramatischen Höhepunkt erreichen, denn Bungie will „nicht ewig eine Geschichte erzählen“.
Aber lasst euch nicht täuschen. Destiny selbst wird danach noch weitergehen. Das wird dann eine andere Geschichte sein, mit weiteren Geheimnissen.
Was sagt ihr zu den Geheimnissen der Destiny-Story? Kennt ihr noch andere, die man erwähnen sollte oder interessiert euch die Story nicht die Bohne? Wir freuen uns über jeden Kommentar aus der MeinMMO-Community.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online bekommt im August das Update 35, das Änderungen am Kampfsystem bringt. Die Community reagiert darauf mit gemischten Gefühlen. Auf MeinMMO erfahrt ihr, welche Standpunkte vertreten sind und wie sie sich verteilen.
Änderungen am Kampfsystem haben schon immer für reichlich Diskurs in der Community gesorgt. Denn da spalten sich die Meinungen extrem. Seit Update 32 Deadlands gab es mit jedem weiteren Update des Grundspiels hitzige Diskussionen.
Dabei gehen die Meinungen der Spieler weit auseinander. Die einen befürworten die Änderungen am Kampfsystem, während andere strikt dagegen sind. Natürlich finden sich auch gemäßigte Stimmen unter den Spielern. Doch die sind eher überschaubar.
Um welche Änderungen am Kampfsystem geht es? Es werden zwei Dinge angepasst:
Der Schaden von leichten und schweren Angriffen skaliert nicht länger mit den Attributen. Damit verringert sich der Schaden um 6 – 11 %.
Kampfeffekte, die euch Buffs geben und euren Schaden verstärken, halten länger.
Die Entwickler begründen die Änderungen damit, dass sie die starke Differenz an ausgehendem Schaden, der maßgeblich von leichten Attacken beeinflusst wird, verringern wollen. Mit der Verlängerung von globalen Abklingzeiten und Verlängerung der Laufzeit von Fähigkeiten mit Schaden über Zeit wollen die Entwickler ein wenig Stress aus Kampfrotationen nehmen. Aber klappt das oder schießen sie damit am Ziel vorbei?
Seit dem 11. Juli könnt ihr die geplanten Änderungen übrigens selbst auf dem öffentlichen Testserver (PTS) ausprobieren. Ihr könnt ihn über euren Client downloaden. Dafür benötigt ihr aber nochmal so viel Speicherplatz, wie das Spiel selbst benötigt.
Langjährige Spieler sind genervt von den häufigen Änderungen
In der Community gibt es kritische Stimmen. Bei manchen stellt sich sogar ausgeprägter Unmut ein:
“Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, ob die Änderungen die Effekte bringen die dem Spiel gut tun werden (in meinem ESO Umfeld)”, schreibt The_Saint im Forumsthread vom 6. Juli.
“Ich habe gerade gemerkt, dass ich dieses Spiel nicht mehr genießen kann. Was auch immer euch daran glücklich macht, ES WIRD in ein paar Wochen zu Müll gemacht. Ich fühle mich nicht mehr motiviert. Es gibt keine Fortschritte, es ist nur ermüdend”, schreibt Avishag im offiziellen Diskussionsthread vom 11. Juli
“Ich weiß nicht, ob ein genaues Feedback zum Schaden zwischen Live / PTS jetzt möglich sein wird, da die Buffs des Trial-Dummys nicht mit Live übereinstimmen, aber ich habe mindestens 20.000 DPS über acht Parses verloren. Das beendet effektiv meine ‘Rockgrove Hard Mode’-Träume und könnte dazu führen, dass eine Prog-Gruppe dafür aufgelöst wird”, schreibt QueuesAsTanks ebenfalls im offiziellen Diskussionsthread vom 11. Juli
“Problematisch ist, dass der Gesamtschaden aller generft wurde. Warum ist das schlimm? Weil ZOS den Content nicht anpassen wird”, warnt Grabmoore in einem Kommentar auf MeinMMO.
Auch unsere Experten-Einschätzung deckt sich mit den Meinungen der Spieler. MeinMMO-Autorin MiezeMelli steht den Änderungen kritisch gegenüber:
Erhöhte Effektdauer kommt schwächeren Spielern entgegen
Im Diskurs gibt es Spieler, die den Änderungen relativ neutral gegenüber stehen. Das ist aber eher der Ausnahmefall. Die meisten Kommentare sind Pro oder Contra.
“Das abschwächen der LightAttacks sehe ich unkritisch, allerdings in Verbindung mit der Verlängerung der Dots auch wirkungslos.”, schreibt Rollio im Forumsthread vom 6. Juli
Es gibt aber Spieler, die sich trotz der hitzigen Diskussion auf die Änderungen freuen:
“Vielen Dank an ZOS für diese Änderungen. Ich liebe ESO, aber ich bin schlecht im Kämpfen – ich habe einfach nicht die Geschicklichkeit, Bars zu wechseln und zwei bis drei Aktionen pro Sekunde auszuführen.”, schreibt mashugana im offiziellen Diskussionsthread vom 11. Juli
Dabei bleibt aber offen, ob die Umsetzung auch so erfolgt, wie sich die Entwickler das Ganze gedacht haben.
Wenn dich mehr zu ESO interessiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Was sehr ins Auge fällt, wenn man das ESO Forum im Auge behält, sind kritische Stimmen von sehr unterschiedlichen Spielern. Oft gibt es Kontroversen zwischen Casual- und Core-Spielern, doch diesmal kann man Gegenstimmen aus vielen Teilen der Community entdecken.
Es gibt auch Spieler, die einfach nur genug davon haben, dass mit jedem Update Änderungen am Kampfsystem vorgenommen werden. Oft wird auch kritisiert, dass der Zweck weit verfehlt wird und die Umsetzung geplanter Änderungen nicht zu den gehofften Ergebnissen geführt hat.
So äußert sich der User Jaava in einem Forums-Beitrag: “Mal davon abgesehen, dass uns viele Dinge davon Jahre zurück katapultieren. Warum muss man eigentlich alle 3 Monate so heftig an der Balance schrauben?”
“Ich kann mich an kein anderes von mir gespielte Game erinnern, das so oft mit ‘schlechten’ Nachrichten bei Änderungen aufwartet wie ESO. Zumindest auf die Änderungen am Kampfsystem bezogen. Bisher konnte ich mich aber auch immer irgendwie mit den Änderungen arrangieren. Aber die Änderungen haben bisher auch immer das von ZOS damit angestrebte Ziel verfehlt, den immensen Schaden, den Top-Spieler aus dem Game rausholen können, zu deckeln. So ganz subjektiv gesehen, haben sie damit bisher auch immer mir als Mittelklassen-DD das Leben schwerer gemacht als den Top-Spielern.”, schreibt ASSOLoki im Forumsthread vom 06. Juli.
Die Gründe für Pros und Contras sind vielseitig, da jeder Spieler natürlich andere Schwerpunkte setzt. Gerade in einem MMORPG muss man sich leider sehr oft für einen Teilaspekt des Spiels entscheiden, weil der Umfang des Spiels in all seinem Facetten viel Zeit beansprucht.
Diese Umfrage ist geschlossen.
Wie seht ihr das Ganze? Und könnt ihr vielleicht auch die Spieler verstehen, die eine andere Meinung vertreten? Habt ihr vielleicht noch andere Ideen als die Entwickler? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen, wenn ihr noch Ideen und Gedanken mit uns teilen möchtet!
Wer einen Videocall im Alltag bestreiten möchte, der braucht entweder ein Gerät mit eingebauter Kamera oder greift zu einer Webcam. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat ein halbes Dutzend gekauft und verrät, welche Kamera ihm am besten gefallen hat.
Wie ist die Liste entstanden? Da ich im Homeoffice arbeite und regelmäßig mit Kollegen in Calls oder Telefonaten zusammensitze, brauche ich eine Webcam. Schließlich erwartet man von mir, dass ich in den Gesprächen auch zu sehen bin.
Aus diesem Grund habe ich mir mehrere Webcams gekauft. Denn ich wollte herausfinden, welche Webcam sich für mein Setup am besten eignet und mich in meinen Calls begleiten darf. Aus diesen Webcams ist dann diese Liste entstanden, wo ich euch meine Testgeräte ausführlich vorstelle.
Mit welchen Kriterien habe ich bewertet?
Einrichtung: Wie gut und unkompliziert lässt sich die Kamera einrichten? Brauche ich zusätzliche Software? Bildqualität: Wie sehe ich auf dem Kamerabild aus?
Zubehör: Was liegt dem Gerät bei und brauche ich noch was, damit die Kamera läuft?
Wie habe ich getestet? Grundsätzlich habe ich bei keiner Kamera zusätzliche Software installiert oder weitere Einstellungen vorgenommen. Bei allen Webcams kam daher „Plug and Play“ zum Einsatz: Kamera eingesteckt und dann Aufnahmen mit OBS Studio oder vergleichbarer Software angefertigt. Das Mikrofon hab ich mit Audacity aufgenommen.
Im Artikel findet ihr zu jeder getesteten Kamera sowohl ein Bild als auch eine Tonaufnahme zum Mikrofon.
Alle 5 Webcams im Überblick (von links): Logitech C920s, Trust Exis, Logitech Stream Cam, wansview Webcam, Logitech C270.
Die 6-Euro-Webcam vom Supermarkt konnte mich gar nicht überzeugen
Was kostet das Gerät? Die Trust Exis konnte ich für rund 6 Euro bei einem Discounter um die Ecke erwerben. Bei dem Preis kann man doch eigentlich nicht viel falsch machen, dachte ich. Und ich habe mich getäuscht.
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Was ist mein Eindruck? Die Kamera löst maximal mit 640 x 480 Pixel auf. Das ist sehr wenig und entsprechend winzig ist das angezeigte Bild. Programme wie Teams skalieren mein Bild zwar hoch, dann sehe ich aber stark verpixelt und sehr unscharf aus. Jedes halbwegs vernünftige Handy bietet eine bessere Auflösung an.
Besonders interessant ist die Anschlussmöglichkeit. Die Kamera selbst wird über USB-A an euren Rechner angeschlossen. Wollt ihr das interne Mikrofon verwenden, müsst ihr noch einen Klinkenanschluss anstecken. Der ist aber so verdammt kurz geraten, dass an eurem Rechner USB-Ausgang und Klinkenbuchse direkt nebeneinander liegen müssen.
Wie ist das Mikrofon? Das Mikrofon bekam ich an meinem Testsystem nicht zum Laufen gebracht. Deswegen findet ihr hier keine Testaufnahme.
Das Bild der Trust Exis ist wirklich zum Fürchten schlecht.
Logitechs Einsteiger-Cam liefert ein mäßiges Bild in Kombination mit einem brauchbaren Mikrofon
Was kostet das Gerät? Mit der Logitech C270 hat der Hersteller Logitech eine Kamera im Portfolio, die ihr auf Amazon für rund 15 Euro bekommt.
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Was ist mein Eindruck? Die Montagehalterung der Kamera ist in Ordnung und lässt sich auch auf sehr wuchtigen Monitoren befestigen. Die Einrichtung klappt sehr schnell und das Gerät wird nur über USB angeschlossen. Das Kabel ist auch ausreichend lang.
Die Bildqualität ist maximal 720p, ihr bekommt also keine Full-HD-Cam. Die Bildqualität ist aber für schnelle Calls ausreichend. Vor allem mit wechselnden Lichtverhältnissen kommt das Gerät nicht klar. Die Rauschunterdrückung funktioniert mehr schlecht als recht. Der Weißabgleich und die Belichtungskorrektur ist auch nicht immer optimal.
Wie ist das Mikrofon? Das Mikrofon ist im Vergleich zur Bildqualität richtig gut. Meine Stimme ist deutlich zu erkennen, die Aufnahme rauscht jedoch leicht.
Testaufnahme mit dem Mikrofon der Logitech C270 (ruhig)
Die Logitech C270 kann nur 720p: Etwas hell und wenig Details im Hintergrund, aber ausreichend.
Eine Webcam aus China für 25 Euro bietet ordentliche Qualität in Full-HD
Was kostet das Gerät? Mit der wansview Webcam hat der gleichnamige asiatische Hersteller eine Kamera mit Full-HD-Auflösung im Angebot. Der Preis für die Webcam liegt bei 25 Euro.
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Was ist mein Eindruck? Die Montage geht sehr leicht von der Hand und die Kamera sitzt dank kleiner Klebeflächen auch auf sehr wuchtigen Monitoren äußert fest. Außerdem sitzt die Kamera in einem Kugelscharnier und lässt sich dadurch hervorragend nachjustieren, falls etwas nicht passt.
Die Bildqualität ist zwar Full-HD, kann mich aber nicht völlig überzeugen. Die Farben fallen sehr bleich aus und der Weißabgleich funktioniert nicht einwandfrei. Der Autofokus funktioniert jedoch gut und stellt mich schnell wieder scharf.
Wie ist das Mikrofon? Das Mikrofon der Webcam von wansview ist sehr leise. Ich bin zwar verständlich, müsste aber den Ausgangspegel stark erhöhen. Was ihr hier hören könnt, ist die Standardeinstellung:
Testaufnahme der wansview Webcam (ruhig).
wansview Webcam: Etwas dunkel, aber ansonsten vernünftige Full-HD-Qualität für unter 30 Euro.
Logitechs Mittelklasse kann mich mit guter Bildqualität überzeugen
Was kostet das Gerät? Die C920s stammt ebenfalls wie die C270 vom Hersteller Logitech. Der Preis liegt zwischen 60 und 70 Euro. Die Kamera bietet offiziell Full-HD-Auflösung.
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Was ist mein Eindruck? Die Montage ist hier ebenfalls kein Problem. Durch ein kleines, zusätzliches Füßchen an der Halterung rutscht die Kamera auch von glatten Oberflächen nicht ab und wird zusätzlich stabilisiert. Das Kabel ist ebenfalls ausreichend lang, sodass ich das Kabel auch hinter meinem Setup führen kann.
Über das offizielle Kameraprogramm von Microsoft und auch über Discord wirke ich gestochen scharf und der Autofokus übernimmt seinen Job einwandfrei. Einige Kollegen kritisieren jedoch, dass ich auf Teams nicht immer scharf dargestellt werde. Ich vermute daher, dass es an der Software und nicht an der Hardware liegt.
Der Weißabgleich funktioniert besser als bei den bisherigen Modellen. Das Bild ist insgesamt deutlich detailreicher als bei der Kamera von Hersteller wansview oder Logitechs C270.
Wie ist das Mikrofon? Beim Mikrofon bin ich klar verständlich, wenn auch etwas künstlich. Außerdem rauscht die Aufnahme ziemlich stark, vor allem im Vergleich zur günstigeren C270.
Testaufnahme der Logitech C920s (ruhig)
C920s vs C920: Logitech bietet zwei verschiedene Varianten an, die Technik ist aber identisch. Bei der C920s bekommt ihr noch einen Sichtschutz für die Kameralinse dazu. Ansonsten steckt die gleiche Hardware in der Kamera.
Logitech C920s: Gute Farben, gute Belichtung und vor allem Full-HD-Auflösung.
Meine teuerste Webcam ist wuchtig und bietet ein ordentliches Bild
Was kostet das Gerät? Logitechs Streamcam kostet offiziell 160 Euro, ist aber mittlerweile auch schon für 90 Euro zu haben. Die Kamera setzt auf Full-HD und nutzt außerdem einen USB-C-Anschluss. Ein Adapter von USB-C auf USB-A lag bei mir nicht bei. Solltet ihr also keinen USB-C-Port am Rechner haben, dann benötigt ihr zwingend einen Adapter.
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Was ist mein Eindruck? Ähnlich wie die C920s setzt auch die Streamcam auf ein kleines Füßchen bei der Halterung. Das braucht die Kamera auch dringend, denn das Modell ist sehr wuchtig. Auf einem filigranen Gaming-Monitor von HP wollte die Kamera nicht halten und rutschte durch das Gewicht immer wieder in die Tiefe.
Die Bildqualität kann mich überzeugen. Ich wirke durchgehend scharf und der Autofokus findet mich auch bei flotten Bewegungen zügig wieder. Der Weißabgleich funktioniert grundsätzlich gut. Bei viel Licht dunkelt die Kamera jedoch das restliche Bild ab. Dann wird das Fenster im Hintergrund scharf und mit hohen Kontrasten dargestellt, während ich im Dunkeln verschwimme.
Im Vergleich zur C920s wirkt das Bild heller und blasser. Im Gegensatz zur C920s fehlt es der Streamcam an Tiefenschärfe. So gehen im Hintergrund Details verloren, was für mich aber nicht so wichtig ist, da ich die Kamera in Gesprächen mit Kollegen verwende.
Wie ist das Mikrofon? Das Mikrofon ist wirklich gut, ich klinge natürlich und die Aufnahme ist fast ohne störendes Rauschen. Vor allem im Vergleich zur C920s merkt man den klaren Klangunterschied.
Logitech Streamcam: Bleichere Farben, aber gute Full-HD-Auflösung mit schnellem Autofokus.
Mein Fazit: Gewinner, Verlierer und die Überraschung
Wer ist mein Gewinner? Beim Gewinner musste ich lange überlegen, denn sowohl die C920s als auch die Streamcam von Logitech bieten beide ein gutes Bild. Insgesamt wirken die Farben bei der C920s etwas kräftiger und die Tiefenschärfe ist deutlich besser. Das Mikrofon der Streamcam ist jedoch das Beste im Test unter allen Kameras.
Da die Streamcam auch nicht auf jeden meiner Monitore gepasst hat, fällt meine Entscheidung am Ende auf die 20 Euro günstigere C920s.
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Wer ist der Verlierer? Mit Abstand die günstige Trust Exis. Die sechs Euro ist die Kamera absolut nicht wert und ihr solltet nicht in Erwägung ziehen, sie zu kaufen. Technisch ist sie veraltet und es gibt für wenige Euro mehr deutlich bessere Alternativen.
Gibt es eine Überraschung? Die wansview Webcam konnte mich tatsächlich überraschen. Für 25 Euro gibt es bereits vernünftige Full-HD-Qualität. Sucht ihr „nur“ nach einer Webcam für unregelmäßige Calls, dann kann ich dieses Gerät durchaus empfehlen. Könnt ihr auf Bildqualität verzichten und wollt lieber ein besseres Mikrofon, dann ist die Logitech C270 tatsächlich auch eine brauchbare Option.
Weitere spannende Artikel mit kurzen Tests zu Hardware:
Was denkt ihr? Habt ihr eine Webcam, die ihr empfehlen könnt oder besitzt sogar eine aus meiner Liste? Hat euch meine Übersicht gefallen? Erzählt es in den Kommentaren!
Weitere Produkte fürs Auge: Solltet ihr normale Webcams langweilig finden, dann solltet ihr euch mal folgendes Exemplar ansehen. Denn dieses unheimliche Gerät, das wie ein menschliches Auge aussieht, beobachtet euch, wenn ihr am Zocken seid oder am Schreibtisch sitzt. Das dürfte nicht jedem gefallen: