Diablo Immortal: Exzellenter Free2Play-Spieler erreicht höchsten Rang im PvP – „Ohne Geld ist man nicht wettbewerbsfähig“

Diablo Immortal: Exzellenter Free2Play-Spieler erreicht höchsten Rang im PvP – „Ohne Geld ist man nicht wettbewerbsfähig“

Der deutsche Streamer und YouTuber Wudijo ist in Diablo Immortal zu einem sogenannten „Unsterblichen“ geworden. Dafür muss man mit seinem Clan richtig gut im PvP sein. Dies gelang Wudijo sogar, ohne einen Cent im Spiel auszugeben. Doch trotzdem warnt er vor dem Shop.

Was hat der YouTuber erreicht? In Diablo Immortal kann man auf seinem Server zum „Unsterblichen“ werden. Das ist das höchste Ziel, was man im PvP haben kann. Dies gelingt, indem man:

  • Mindestens Level 43 erreicht
  • Dem Schattenklan über verschiedene Herausforderungen betritt
  • Zu einem der Top 10 Clans des Servers wird
  • Im Rite of Exile mindestens 6 von 10 PvP-Matches gewinnt
  • In einem finalen Kampf mit anderen Clans den alten „Unsterblichen“ stürzt und dann in einer Schlacht mit den verbliebenen Clans als letzter überlebt
  • Der Clan selbst bleibt dann für 7 Tage an der Spitze, bevor dieser dann wieder herausgefordert werden kann

Die Voraussetzungen dafür sind also hoch und viele Spieler befürchten, dass sie ohne Einsatz von Echtgeld niemals diesen Erfolg erringen werden. Denn der Shop steht stark in der Kritik, Pay2Win zu sein – manche Mechaniken wurden sogar erst weit nach dem Release entdeckt.

Wudijo ist es mit seinem Clan gelungen, zum „Unsterblichen“ aufzusteigen. Und das, ohne einen Cent in das Spiel zu investieren.

Wie die finale Schlacht ablief, könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

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Wudijo verzichtet auf Echtgeld, sein Clan jedoch nicht

Wie ist Wudijo dieser Erfolg gelungen? Vor allem mit viel Erfahrung. Der Deutsche machte sich bereits in Diablo 3 einen Namen als Experte und ordnete etwa den großen Exploit in Season 25 bei uns auf MeinMMO ein. Auch in anderen Hack’n’Slays ist er sehr aktiv. In den letzten 365 Tagen streamte er:

  • Über 1.600 Stunden Diablo 3
  • Über 600 Stunden Path of Exile
  • Knapp 240 Stunden Diablo 2 Ressurected
  • Bereits über 180 Stunden Diablo Immortal (via Sullygnome)

Hinzu kommen dutzende Stunden, die er in Guides und Videos investiert hat. Er ist also tief im Genre verwurzelt.

Er setzte sich als Ziel, ohne den Einsatz von Echtgeld alles in Diablo Immortal erreichen zu wollen. Knapp 17 Tage nach Release wurde er dann zum „Immortal“. Er erklärt, dass dies mit einer Kombination aus Bemühung, Koordination, Strategie, Glück und die Stärke seines Clans.

Doch gleichzeitig warnt er vor dem Shop. Denn der Erfolg beruht nicht nur auf seiner Stärke, sondern auf seinem gesamten Clan. Und dort haben einige Geld ausgegeben.

Was sagt Wudijo über den Shop? Er erklärt in einem Kommentar unter dem Video, dass sein Erfolg nicht als Beweis dafür gelten solle, dass man alles als Free2Play-Spieler in Diablo Immortal erreichen kann:

Wie ich in dem Video erwähnt habe, ist natürlich nicht mein ganzer Clan voll Free2Play. Die Befürchtung, dass dieses Video beweist, dass F2P in diesem Spiel machbar ist, ist nicht wahr. Das Spiel ist so konzipiert, dass die Spieler, die am meisten Geld ausgeben, standardmäßig an der Spitze aller Ranglisten stehen. Und ohne [Geld] ist es fast unmöglich, überhaupt wettbewerbsfähig zu sein.

Schon zuvor wünschte sich der Spieler, dass Blizzard zumindest im PvP Änderungen vornimmt und der Unterschied im Gear höchstens auf 10 % reduziert wird.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem PvP? Habt ihr bereits an so einer Schlacht teilgenommen oder fehlt euch dafür die nötige Ausrüstung?

Quelle(n): PCGamesN
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Chafaris

Ich frage mich, ob das die richtige Diskussion ist. Was wäre wenn ein f2p Spieler mittels massivem Grind ebenso erfolgreich sein könnte wie ein Wal?

Würde dies dafür sorgen, dass die in DI vorhandenen psychologischen und höchst manipulativen Tricks plötzlich…wie soll ich sagen…“besser“ werden? Dass diese nun „okayish“ sind?

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es weniger um pay2win oder nicht pay2win gehen sollte, sondern die Art wie Monetisiert wird. Die Art mit welchen Tricks und Kniffen gearbeitet wird und der Tatsache, dass sich in diesem Spiel nahezu alles an Monetarisierung vereint was am Markt zu haben ist.

Wenn sich diese Art und Weise der Monetarisierung erst einmal in der breiten Masse etabliert hat, werden wir so schnell nicht davon weg kommen können.

Wir Spieler haben besseres verdient!

Envy

Die Befürchtung, dass dieses Video beweist, dass F2P in diesem Spiel machbar ist, ist nicht wahr. 

Diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Die Befürchtung

Welche Befürchtung? Sollte da nicht eher „Hoffnung“ stehen? Nein es ist anscheinend die Befürchtung, dass es beweist, dass F2P machbar ist. Weil man ja sonst keinen Grund hätte weiter über P2W zu sprechen.

Die Leute wollen einfach nur das dieses Spiel stirbt, das mittlerweile so hart lächerlich.

Mein Tipp wie man Spaß mit Diablo Immortal haben kann:

Punkt 1: nicht der beste sein zu müssen.

Punkt 2: keine Gaming News mehr lesen.

Schuhmann

Mein Tipp wie man Spaß mit Diablo Immortal haben kann:

Punkt 1: nicht der beste sein zu müssen.

Das ist halt die Argumentation der Industrie. Letztlich heißt das: „Wir haben ein Spiel, in dem es aber keine fairen Bedingungen für alle gibt, sondern in denen manche Bürger erster Klasse sind und andere sich damit abfinden müssen, Bürger zweiter Klasse zu sein.“

Genau dagegen wehren sich Core-Gamer und Puristen und zwar völlig zu Recht. Genau so sollten Spiele auf gar keinen Fall sein. Jeder muss die gleichen Bedingungen haben.

Wenn man sagt: „Ich sehe das anders. Ich finde es okay, dass Leute, die mehr ausgeben, auch Vorteile haben“ -> Das ist dann halt kein Spielen mehr. Weil „Spielen“ einfach immanent umfasst, von Kindheit an, dass es fair zugeht. „Fairness“ – „Gleiche Chancen“ für alle, ist der Wert, der in unserer Gesellschaft von der Kindheit an mit Sport und Spiel verbunden ist. Genau dafür sind Sport und Spiel ja da, dass man Kindern diese Werte vermittelt.

Das muss man halt mal raffen, warum das grade so hart diskutiert wird. Da wird so getan, als wär das kein großes Ding.

„Ist es halt unfair – Leben ist auch unfair – Leb halt damit? Bist du halt ein Loser, wenn du kein Geld ausgibst, musst du dich halt mit abfinden.“

„Fairness, Gleichberechtigung, keine Benachteiligung“ -> Das ist der absolute Grundwert unserer Gesellschaft. Siehst du das nicht? Das ist wirklich der Grundwert von jedem Film, jede Serie, jedem Spiel, der vermittelt wird, wie wichtig gleiche Bedingungen und Fairness für alle sind.

Für was kämpfen denn Helden in Videospielen? Für Gerechtigkeit und gleiche Chancen für alle. 🙂

Deine Argumentation ist so, als hält man bei David und Goliath zu Goliath. Oder ist beim Kasperl-Theater auf der Seite des Krokodils.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Schuhmann
Huehuehue

Fairness“ – „Gleiche Chancen“ für alle, ist der Wert, der in unserer Gesellschaft von der Kindheit an mit Sport und Spiel verbunden ist.

Ohne das System von „das Geld bestimmt, wer gewinnt“ zu befürworten:
Wobei zu sagen ist, dass das ein wirklich edler Wert ist, doch in der Realität auch hier tatsächlich gleiche Chancen für alle, selten gegeben sind. Im Sport gewinnt in 90% der Fälle am Ende dann nämlich auch der, der mehr investiert, der, der sich das bessere Training, das bessere Equipment, die bessere Betreuung leisten kann. Es hatte durchaus seine Gründe, warum die Teilnehmer bei olympischen Spielen früher alle keine Profis sein durften, wobei auch das ein relativ zahnloser Versuch war, gleiche Ausgangsbedingungen für Alle zu schaffen.

Schuhmann

Ja, das ist im Profi-Sport dann so. Das stimmt. Das ist aber nicht die ursprüngliche Form, sondern da spielt dann ganz deutlich der Kommerz mit trein.

Trotzdem ist ja die Grund-Ausrichtung erstmal fair. Beim „Mensch ärgere dich nicht“ starten alle mit 4 Figuren gleichweit vom Ziel weg. Das ist schon super-wichtig und das ist eben ganz eng mit Fairness verbunden.

Deshalb ist es ja, wenn man sich ein Spiel ausdenkt, auch entscheidend, dass es fair ist und fair zugeht – das sind einfach ganz wichtige Grundregeln unserer Gesellschaft. Darauf will ich hinaus.

Envy

Mit der Argumentation von dir, müsste es einen großen Aufschrei bei Gaming Mäusen, Tastaturen und Monitoren die mehr als 60Hz haben geben.

Das sind alles Vorteile im Gaming die nicht als P2W gesehen werden, aber einen enormen Vorteil verschaffen.

Da sinds auch keine gleichen Bedingungen oder Fairness wenn ich nen Shooter mit nem 60hz Monitor gegen einen mit nem 120hz Monitor spiele.

Das müsste genauso kritisiert werden, aber da redet keiner drüber…da wird dann nur gesagt: ja, kannst du dir doch auch kaufen.

Gibt man mehr Geld für irgendwas aus, hat man oft einen Vorteil…ich beschwere mich auch nicht das ich mit nem Golf langsamer bin als ein Ferrari. Das ist nun mal so.

Das Thema Sport hat huehuehue schon aufgegriffen, willst du mir aber sagen, dass in der Formel 1, gleiche Bedingungen herrschen oder das da Talent zählt?

Das Märchen von Fairness ist eine Utopie.

Wie fair ist es für ne Firma die 4 Jahre ein Game entwickelt, nichts dafür zu zahlen?

Nehmen wir dich als Beispiel, würdest du als Autor, dich hinsetzen und über 4 Jahre ein Buch schreiben und es dann kostenlos anbieten?

Nicht jeder hat das Geld um 25 Euro für dein Buch zu zahlen, und um fair zu bleiben, gibst du es kostenlos ab, das es jeder lesen kann?

Schuhmann

Mit der Argumentation von dir, müsste es einen großen Aufschrei bei Gaming Mäusen, Tastaturen und Monitoren die mehr als 60Hz haben geben.

Das sind alles Vorteile im Gaming die nicht als P2W gesehen werden, aber einen enormen Vorteil verschaffen.

Deshalb werden Turniere vor Ort auch mit gestelltem Equipment „vor Ort“ gespielt. War jetzt ein Riesen-Aufschwung für ESport, als wieder vor Ort gespielt werden konnte im Mai. Hatten wir Artikel drüber.

„Remote-Esport“ wurde stark kritisiert und nicht sehr ernst genommen.

„Da redet keiner drüber“

Wir haben darüber geredet. Wir reden ständig darüber. Wir haben dazu eigene Artikel. Hz bei Monitoren, Fadenkreuz im Rechner, Maus vs. Tastatur im E-Sport, Cronus.Max – sind alles große Themen bei uns, natürlich. Unsere Shooter-Experten wie Marko können dir das in allen Einzelheiten runterbeten und durchexerzieren. Wenn du den auf das Thema ansprichst, geht der ab und du musst einen Eimer Wasser auf ihn gießen, damit er wieder aufhört.

Gibt man mehr Geld für irgendwas aus, hat man oft einen Vorteil…ich beschwere mich auch nicht das ich mit nem Golf langsamer bin als ein Ferrari. Das ist nun mal so.
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Im Leben, aber nicht im Spiel. Du kannst beim Schach nicht 5 € auf den Tisch legen und hast eine Dame mehr. Deshalb ist es ja vielen so wichtig, dass Gaming eben ein geschützter Ort ist, wo manche Sachen anders sind als im RL.

Wie fair ist es für ne Firma die 4 Jahre ein Game entwickelt, nichts dafür zu zahlen?

Free2Play-Spiele haben die Möglichkeit, Geld über Cosmetics zu verdienen. Genau damit haben League of Legends und Fortnite Milliarden US-Dollar erzielt. Niemand ist gegen Free2Play-Spiele. Das ist ein etabliertes Konzept – es ist sogar eines der erfolgreichsten der Welt, ein herausragend gutes Free2Play-Spiel zu machen und es dann über Cosmetics zu finanzieren.

Das war ja exakt die Hoffnung, die man bei Blizzard auch hatte, dass es ihnen gelingt, ein Free2Play-Spiel von einer solchen Qualität zu entwickeln, das es sich ausschließlich über Cosmetics gegenfinanziert.

Nehmen wir dich als Beispiel, würdest du als Autor, dich hinsetzen und über 4 Jahre ein Buch schreiben und es dann kostenlos anbieten?
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Du meinst, so wie wenn man einen Artikel schreibt und dann kommt wer und hat Adblock an und man verdient 0 Cent an dem Typen? 😀

Das ist ein konstruierter Gegensatz: „Entweder man macht Pay2Win oder man arbeitet ohne Bezahlung“ – diesen Gegensatz gibt es so nicht. Das beweisen Fortnite und LoL. Ja, es ist schwierig, sich rein über Cosmetics zu finanzieren, weil man dafür ein herausragend gutes Spiel entwickeln muss.

Genau dass sie sowas machen, hatte Blizzard bei Diablo Immortal aber über Jahre suggeriert.

Envy

Du meinst, so wie wenn man einen Artikel schreibt und dann kommt wer und hat Adblock an und man verdient 0 Cent an dem Typen? 😀

Nee so mein ich das nicht ganz, du musst dir eher vorstellen das du einen einzigen Mega Artikel hast und lässt 5 bis 10 Leute über 4 Jahre nur an diesem einen Artikel schreiben…

…bezahlst diese Mitarbeiter monatlich über 4 Jahre, mietest ein Büro für den gesamten Zeitraum, zahlst alle nötigen Utensilien dafür…

…und dann sagst du, also Leute heute ist es soweit, wir releasen unseren Mega Artikel nach 4 Jahren und weil der überragend gut ist, verzichten wir komplett auf Werbung…

… Was wir aber machen, wir verkaufen Emojis für den Kommentar-Bereich. Unser Artikel ist garantiert so gut, daß die Leute bestimmt ne ganze Menge Emojis kaufen werden.

So ungefähr musst du es dir vorstellen.

Übrigens was sagen eigentlich die Kollegen von der Gamestar zum Fairness Punkt? Was ist dieses Gamestar-Plus eigentlich? Und ist das auch fair?

Wäre es nicht fairer wenn man anstatt monatlich dafür Geld zu zahlen es so machen würde, das man die Plus Artikel nur mit abgeschaltetem Ad Blocker lesen kann?

Das wäre doch super fair.

Zum Punkt mit den cosmetics, das mag in Spielen wie Fortnite oder LoL bzw DotA gut funktionieren aber das funktioniert doch nicht in nem Loot basierendem Game bei dem man sich mehr darüber freut wie der Charakter nun mit dem neuen Ausrüstungsteil aussieht. Da machen cosmetics doch null Sinn.

Schuhmann

Zum Punkt mit den cosmetics, das mag in Spielen wie Fortnite oder LoL bzw DotA gut funktionieren aber das funktioniert doch nicht in nem Loot basierendem Game bei dem man sich mehr darüber freut wie der Charakter nun mit dem neuen Ausrüstungsteil aussieht. Da machen cosmetics doch null Sinn.

Klar: Items ändern nicht das Aussehen eines Charakters. Nur Cosmetics machen das. Fertig. Wäre bei einem Free2Play-Spiel völlig okay.

Diese Verbindung, die du hier herstellst: „Jemand will für seine Arbeit Geld -> Das ist doch völlig okay. Was hast du dagegen?“ Das hat überhaupt nichts mit Pay2Win zu tun. Pay2Win ist nicht „Man bezahlt für eine Leistung“; das sind „Buy2Play“ und „Pay2Play“ -> 2 völlig akzeptierte Bezahl-Modelle. Auch Free2Play ist ein völlig akzeptiertes Bezahlmodell.

Das sind die 3 legitimen Bezahlmodelle: Buy2Play, Pay2Play, Free2Play.

„Pay2Win“ ist da kein 4. Modell, das es auch gibt. Das ist was komplett anderes. 😀

Das „Paid-Modell“ von der GameStar ist einfach eine Abwandlung eines „Pay2Play“-Systems. So wie MeinMMO im Prinzip eine „Free2Play“-Webseite ist.

Envy

Klar: Items ändern nicht das Aussehen eines Charakters. Nur Cosmetics machen das. Fertig. Wäre bei einem Free2Play-Spiel völlig okay.

Uhhh ich würde ne ganze Menge Geld darauf wetten, das dann auch ein Shit-Storm entstanden wäre.

„Wtf die Ausrüstungen sehen alle gleich aus…man muss geld zahlen um sich von anderen abzuheben.“

„Was ein Dreck Spiel, jeder Necro hat den gleich Skin wie ich gekauft…alle Necros sehen wieder gleich aus“

„Nur 3 cosmetics, pro Charakter, was ein Dreck“

Fakt ist, wenn die Leute ein Spiel haten wollen, dann tun sie es.

Diablo Immortal stand von Anfang an unter keinem guten Stern, weil die Core Gamer ihr Diablo 4 nicht gleich bekommen haben.

Es ist relativ egal gewesen was nun der Hate Punkt gewesen wäre, man klammert sich an jeden noch so kleinen Fehler und hatet.

Envy

Das sind die 3 legitimen Bezahlmodelle: Buy2Play, Pay2Play, Free2Play.

Genau und Diablo Immortal ist welches davon? Free2Play.

Pay2Win ist aber das womit es betitelt wird.

Warum? Nehmen wir den Typ aus dem Artikel:

Interview:

„Du sagst also Diablo Immortal ist Pay2Win?“

„Ja“

„Aber du bist doch Free2Play und hast gewonnen“

„Ja, es ist aber trotzdem Pay2Win“

„Aber wenn du als Free2Play gewonnen hast, wie kann es dann Pay2Win sein?“

„Is halt so, weil ich das und jeder das sagt“

„Aha alles klar, ja dann macht es natürlich Sinn“

Das ist von Lächerlichkeit kaum zu überbieten, aber wie schon gesagt, diese Diskussion führt glaube ich zu nichts. Du hast da deinen Standpunkt und ich hab meine Meinung dazu.

Ich kann 15.000 Euro oder mehr monatlich zahlen, tue das aber nicht und hab Spaß mit dem Game.

Mein Cousin ist Free2Play und hat genauso viel Spaß wie ich.

Wir spielen zusammen und finden das Spiel gut.

Schuhmann

Also sorry – du haust wirklich bestehende Begriffe durcheinander. Ich versuch es mal ganz klar zu machen.

Pay2Win : Du kaufst eine Mikrotransaktion und dadurch erhältst du einen Vorteil. Das ist Pay2Win. Wie groß diese Vorteile sind und ob man auch trotz eines solchen Systems an die Spitze kommen kann – das entscheidet dann über welchen Grad an „Pay2Win“ wir sprechen. Aber auch schon minimale Vorteile in einem Spiel „Ich kaufe was und habe 10% mehr Reitgeschwindigkeit“ sind im Kern Pay2Win. Auch wenn es in einem Spiel nichts zu gewinnen gibt, und kein PvP und gar kein Ziel. Das ist furzegal. Es ist nach der Definition ein Vorteil, den man sich exklusiv für Geld erkaufen kann: Also ist es Pay2Win.

Die Haltung vieler Core-Gamer im Westen und bei Puristen ist:

Free2Play-Spiele ohne Pay2Win: Gut.
Free2Play-Spiele, die ein bisschen Pay2Win sind: Ein bisschen böse.
Free2Play-spiele, die Pay2Win sind: Böse.
Free2Play-Spiele, die extrem Pay2Win sind: Extrem böse.

Beispiele für Free2Play ohne Pay2Win, die trotzdem viel Geld verdienen und mega-erfolgreich sind: League of Legends, Fortnite (*In League of Legends kann man sich zwar für Geld Champions kaufen – Vielspieler können die aber auch kostenlos freischalten).

Wir dachten: Diablo Immortal wird ein „Free2Play-Spiel“ ohne Pay2Win -> Also gut.
Diablo Immortal ist aber ein Free2PLaqy-Spiel mit Pay2Win -> Böse.

Dein Punkt ist jetzt: „Ja, irgendwie ist ja alles Pay2Win und nichts so richtig. Also muss man auch nicht darüber reden: Pay2Win ist nur in deinem Kopf. Da macht man sich nur den Spaß kaputt.“

Das ist in meinen Augen halt Finger in die Ohren stecken und „lalalal“ trällern. Das hat mit dem Thema ja nichts zu tun. Das ist ja keine Glaubensfrage oder ideologische Frage, was Pay2Win ist oder was Free2Play ist. Das ist alles ganz klar. 🙂

Huehuehue

Wir dachten: Diablo Immortal wird ein „Free2Play-Spiel“ ohne Pay2Win -> Also gut.

Diablo Immortal ist aber ein Free2PLaqy-Spiel mit Pay2Win -> Böse.

Spätestens ab dem Moment, als es hie: „Wir entwicklen das grmeinsam mit unserem Partner Netease“, hätte man hier stutzig werden können. 😂

Saigun

Man wurde doch stutzig. Seitdem DI angekündigt wurde war die Stimmung negativ und skeptisch. Und es hat sich gezeigt, zurecht. Ist aber trotzdem kein Grund sich nicht aufzuregen, warum sollte man Blizzard nicht klar machen, das eben dieses Bezahlmodel nicht so toll ist?

NattyG

Hallo könntest du bitte auf die frage mit dem gamestar plus eingehen?
Ich kann mir das nicht leisten und da sind Infos drin die ich auch gerne hätte.

Oder kannst du mir erklären wieso der dude mit seinem 10k€ carbon mountainbile schneller ist als ich mit meinem 2k€ alu bike das viel schwere ist ?
Voll pay2win Mountainbiken macht kein Spaß mehr. Kann nicht der beste werden weil andere einfach für 10k halb so schwere Fahrräder kaufen

Auch dieser Vergleich mit im esports kriegt jeder die gleichen computer
Ist Diabolo e sports ? 😂😂

Fuck man früher hat man Spiele halt gespielt weils Spaß gemacht hat. Aber heute will ja jeder der allerbeste sein wie keiner vor ihm war ganz allein farm ich sie mir die Kreditkarte ist nicht da.
Against pay2win😂

Dieses ganze Gebabbel von pay2win interessiert halt leider auch nur die hardcore core gamer die aber leider nicht mehr Zielgruppe sind.
Der mainstream Spieler juckt das nen kack ob der in der Rangliste auf Platz drölf ist oder 90000000000000
Hauptsache der hat Spaß am zocken nach Feierabend und wenn nicht macht er halt was anders

Zuletzt bearbeitet vor 4 Tagen von NattyG
Scarall

Zum Punkt mit den cosmetics, das mag in Spielen wie Fortnite oder LoL bzw DotA gut funktionieren aber das funktioniert doch nicht in nem Loot basierendem Game bei dem man sich mehr darüber freut wie der Charakter nun mit dem neuen Ausrüstungsteil aussieht. Da machen cosmetics doch null Sinn.

Falsch – klappt bei Path of Exile super

Jay

Was ist daran jetzt so besonders? Hab bisher auch nicht rein gepaid und bin auf Akeba in einem Clan der immortal ist. Bin auch nicht der einzige im Clan auf den das zutreffen wird.

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