Spieler des Gourmet-Shooters Hunt: Showdown werden mit Idee aus Call of Duty konfrontiert – Reagieren schnöselig

Hunt: Showdown gilt als Geheimtipp bei den Shooter-Fans. Ein Spiel für echte Kenner und Genießer, so sagt man. Nun werden die Fans aber einer Mechanik ausgesetzt, die man sonst eher aus den breit aufgestellten Shootern kennt. Sie bekommen einen Battle Pass – und finden das gar nicht gut.

Was ist das für ein Pass? Hunt: Showdown bekommt mit dem neuen Event einen Battle Pass. Das verkündeten die Entwickler über ihre Social-Media-Kanäle und sorgten dabei für sehr gemischte Reaktionen bei den Fans des Gourmet-Shooters.

Der Pass trägt den Namen “The Gilded Path” und wird in einer normalen und in einer Premium-Version in das Spiel kommen. Dabei könnt ihr neue kosmetische Gegenstände und sogar einen legendären Jäger freischalten, der sich weiterentwickelt, je weiter ihr im Pass voranschreitet.

Er betritt das Spiel am 27. Juli gemeinsam mit dem neuen Event “Serpent’s Moon”, welches zwei neue Waffen-Varianten und eine neue Tageszeit, den namensgebenden Serpent’s Moon, in den Horror-Shooter bringt.

Wie lange ihr dann habt, um den Pass zu lösen oder ob er auch nach dem Event im Spiel bleiben wird, ist derzeit noch unklar.

Im Video gibt es den Trailer zum aktuellen Event mit Battle Pass

Video starten

Wie sah es bisher aus? Hunt: Showdown hat in der Vergangenheit auf ein solches Konzept verzichtet. Man arbeitete bisher mit einzelnen, kosmetischen DLCs und optionalen, rein kosmetischen Ingame-Käufen. Auch die Events taten dem keinen Abbruch, selbst, wenn man während Events für echtes Geld Items kaufen konnte, um diese schneller abzuschließen.

Dabei wurde von Entwickler Crytek immer kommuniziert, dass man diese Booster nicht benötigt, sondern sie dem Zweck dienen, das Studio selbst zu unterstützten, falls man das möchte. Man konnte die Events ohne Weiteres auch ohne diese Booster abschließen.

Die Community reagiert von oben herab – und sehr gespalten

Spieler meckern über bekannte Mechanik: Die Spielerschaft von Hunt: Showdown reagiert sehr zwiegespalten auf den kommenden Battle Pass. Viele finden es nicht schön, dass ihr persönlicher Geheimtipp jetzt wie alle anderen Shooter auch wird.

Einige führen das auf die Einstellung von David Fifield als General Manager von Hunt: Showdown zurück. Dieser hatte vorher unter anderem an Call of Duty und Halo mitgewirkt. Einige User in den Kommentaren ziehen daher voreilige Schlüsse und spotten.

  • So schreibt Logan (via Facebook): “Einer meiner Lieblingsaspekte von Hunt war, dass es so einzigartig war. Das ist jetzt gestorben.”
  • Auch Wes zeigt sich unbeeindruckt (via Facebook): “Euer CoD-Typ David ist ja total originell, ich lache mich kaputt. Das hab ich aus 252 Metern Entfernung kommen sehen.”
  • Humberto schreibt (via Facebook): “Echt jetzt? Erst findet man weniger Bloodbonds, dann werden die Skins teurer und jetzt kommt ein Battle Pass für ein Vollpreis-Spiel? Macht Hunt doch direkt Free2Play.”
  • Viel Zuspruch erhält auch Mansour (via Facebook): “Ich habe alle Hoffnung in das Spiel verloren. Es war schlimm genug, dass neue Inhalte so langsam herauskamen und dass ihr mehrere Währungen in das Spiel einfügt. Jetzt verwehrt ihr Leuten auch noch Zugang zu Inhalten, die ihr Geld lieber für eure DLCs und Skins als für einen Battle Pass ausgeben. Ich bin durch mit dem Spiel.”

Das Lager der negativ eingestellten Fans teilt sich jedoch die miese Grundstimmung zum Battle Pass auch mit denen, die sich eigentlich darauf freuen.

Andere Fans unterstützen die Idee: Auf der anderen Seite gibt es einen großen Teil der Community, die den Battle Pass gerne kaufen. Witzigerweise sind aber auch davon viele nicht begeistert von der Mechanik selbst, möchten jedoch die Entwickler und ihren Lieblingsshooter unterstützten.

Dabei ist den Fans auch schon fast egal, was eigentlich in dem Battle Pass drin ist. Viele der User fühlen sich eng verbunden mit dem ungewöhnlichen Horror-Shooter und wollen dafür sorgen, dass Hunt: Showdown noch lange weiterlebt und entwickelt wird.

  • So schreibt toothybrushman (via reddit): “Ich denke, das ist eine gute Idee. Crytek hat das Spiel schon auf die bizarrsten Arten und Weisen versucht zu monetarisieren. […] Battle Passes haben gezeigt, dass sie ein erfolgreiches System in vielen Spielen sein können. Wenn sie das Spiel unbedingt weiter monetarisieren müssen, ist das der Weg, den sie gehen sollten.”
  • Jan schreibt (via Facebook): “Viele Leute scheinen nicht zu verstehen, dass Hunt ein Multiplayer-Spiel ist. Das benötigt eben Ressourcen. Ihr würdet auch nicht umsonst arbeiten.”
  • Marc schließt sich an (via Facebook): “Ich kaufe den Battle Pass, aber nur, um das Spiel, was ich liebe, zu unterstützten und so lange es geht am Leben zu halten.”
  • Jordan sagt (via Facebook): “Ich unterstützte das Spiel und das Team so gut wie ich kann, aber ich glaube nicht, dass ein Battle Pass der richtige Weg für Hunt ist. Es kann Spiele zerstören und Fans zum Burnout bringen. Wir werden sehen, was passiert.”

Was haltet ihr davon? Spielt ihr Hunt aktiv und denkt, ein Battle Pass ist genau das, was der Shooter benötigt? Oder seid ihr auf der anderen Seite und verurteilt die Entwickler für die Einführung eines solchen Systems? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

In meinem Lieblings-Shooter auf Steam töten Feinde mich bald nicht mehr, nachdem ich schon gewonnen habe

Ups! Pokémon GO schenkt Trainer offenbar ein Monster, das es noch gar nicht gibt

Eigentlich soll das neue Monster Voltriant erst Anfang August zu Pokémon GO kommen. Doch ein Trainer vermeldet einen frühzeitigen Fang – muss dafür aber möglicherweise auf ein anderes Monster verzichten.

Was ist das für ein Pokémon? Voltriant gehört zu den Ultrabestien. Das sind seltsame, parasitäre Monster aus einer anderen Dimension, die ähnlich stark wie legendäre Pokémon sind. Sie zeichnen sich neben starken Werten auch durch eher ungewöhnliche Designs aus.

Diese Ultrabestien tauchen gerade nach und nach in Pokémon GO auf.

  • Beim globalen GO Fest feierte Anego sein Debüt
  • Das GO Fest Berlin brachte Schabelle
  • Beim jüngsten GO Fest in Seattle tauchte Masskito auf

Voltriant, ein gruseliges Baum-Monster vom Typ Elektro, soll demnächst als exklusiver Bonus beim GO Fest Sapporo aufkreuzen – zwischen dem 05. und 07. August. Aber: Das erste Voltriant in Pokémon GO wurde offenbar schon gefangen.

Kein Shaymin, dafür Voltriant – Trainer berichtet von seltsamem Fehler

Das ist der Fund: Wie User “SnooPredictions” auf reddit beschreibt, kam es bei ihm offenbar zu einem Fehler während des GO Fests in Seattle. Anstatt der Zenitform von Shaymin, die man dort eigentlich bekommen sollte, erhielt er Voltriant (engl.: Xurkitree).

Er zeigt unter anderem den Fangbildschirm inklusive WP (1669), den speziellen Ultra-Ball und die Pokédex-Registrierung. Es sieht ganz danach aus, als wäre es hier tatsächlich zu einem Fehler gekommen – offizielle Informationen seitens Niantic gibt es dazu aber noch nicht.

Pokemon GO Voltriant reddit
Im Pokémon-GO-Subreddit postet der User “SnooPredictions” seinen Fang (via reddit).

Das sagen andere Trainer: Grundsätzlich wird der Fehler als ungewöhnlich und kurios betrachtet.

Allerdings merken auch einige an, dass es vielleicht sogar unglücklich ist, Voltriant anstatt von Zenitform-Shaymin zu bekommen. Sie gehen davon aus, dass Voltriant auf lange Sicht sowieso in die Raids kommen wird – bei Zenitform-Shaymin sind sie nicht ganz sicher.

Sobald es nähere Informationen gibt, wie mit dem Fehler umgegangen wird, halten wir euch auf dem Laufenden. Für’s Erste scheint der Trainer aber der Erste zu sein, der ein Voltriant sein Eigen nennen kann.

Demnächst kommen noch mehr neue Pokémon ins Spiel. Das “Hisui-Entdeckungen”-Event bringt einige Monster aus der gleichnamigen Region. Und dank des neuen Ultrabonus kommen sogar noch einige Boni hinzu.

Uraltes System blockiert den Fortschritt in Diablo Immortal – Spieler wünschen sich, mehr alleine machen zu können

Wie viele Diablo-Spiele vorher besitzt auch Diablo Immortal verschiedene Schwierigkeitsgrade. Aber als erstes MMO der Reihe hat es genau mit diesem System nun Probleme, denn es spaltet die Community – mehr oder weniger wörtlich.

Was ist gerade in Diablo Immortal los?

Mehr zum Thema
Diablo Immortal verändert den wichtigsten Wert zum Farmen – Fans denken: Ist jetzt stärker
von Benedict Grothaus

Was ist da für ein System? Höllen-Stufen sind wachsende Schwierigkeitsgrade in Diablo Immortal. Es gibt 5 Stufen, in denen Gegner härter austeilen, mehr Lebenspunkte haben, aber auch bessere Beute fallenlassen.

Das System ist eigentlich dazu gedacht, länger Spielspaß zu sichern. Entgegen einiger Tipps ist es sogar ratsam, immer die für euch höchstmögliche Höllenstufe zu spielen, da dort auch die Qualität der Items schlicht besser ist.

Die Hölle gibt es schon seit Diablo 1, wo sie das letzte Gebiet dargestellt hat. In Diablo 2 war sie dann die höchste Schwierigkeitsstufe und in Diablo 3 wurde sie von Qual-Stufen abgelöst. Die Idee hinter Hölle als Herausforderung ist aber schon seit 26 Jahren Teil der Reihe.

In Diablo Immortal ist eben dieses uralte System nun aber ein Problem, denn es erzwingt Gruppen, die nicht immer verfügbar sind.

In unserem Video verraten wir euch alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – in 3 Minuten:

Video starten

Uraltes System blockieret Set-Items in Diablo Immortal

Das nervt die Spieler: Auf reddit tauchen immer wieder Threads auf, die Solo-Dungeons fordern. Das liegt daran, dass die Spieler einfach keine Gruppen finden. Wer sich für einen Dungeon ab Hölle 1 anmeldet, der wird automatisch in den Dungeon-Finder gepackt.

Der Nutzer HenriiQ92 beschwert sich:

Samstagabend und 0 Spieler laufen Dungeons auf einem angeblich aktiven Server. Was ist der Sinn dahinter, mich in Gruppen zu zwingen, wenn ich keine Spieler finden kann? Ich weiß, es gibt viele Posts darüber, aber ich bin frustriert. Danke euch allen und habt ein schönes Wochenende.

Der Post ist einer der beliebtesten im subreddit von Diablo Immortal. Das Problem ist, dass Spieler nur in ihrer Höllen-Stufe Gruppen finden. Ein großer Teil steckt aktuell in Hölle 2 fest und versucht, Hölle 3 zu erreichen. Das heißt: Spieler, die schon Hölle 3 erreicht haben oder noch in Hölle 1 sind, finden gerade kaum Mitspieler.

Diablo Immortal ist beliebt bei Casuals – vor allem eine Gruppe zockt gerne: Väter von jungen Kindern. Könnten diese Solo zocken, bräuchten sie keine Gruppen und könnten einfach jederzeit grinden.

Mehr zum Thema
Neues Feature von Diablo Immortal sorgt für Frust – Nimmt Spielern Skins, für die sie echtes Geld gezahlt haben
von Benedict Grothaus

Darum sind Dungeons so wichtig: Nur in Dungeons fallen die begehrten Set-Teile, einige sogar erst ab höheren Hölle-Stufen. Da Sets für fast alle Builds wichtig sind, braucht ihr sie, um stärker zu werden. Könnt ihr die Dungeons aber gar nicht erst betreten, kommt ihr auch nicht an bessere Items.

reddit-Nutzer High_On_Genocide fordert deshalb sogar, die Sets vollständig von Dungeons zu lösen, das Spiel besser für Solo-Spieler zu machen. Ob das aber jemals passieren wird, steht offen.

Das neue Update 1.5.2 brachte neue Inhalte für Gruppen und den Klassenwechsel als neues Feature. In unserer Tier-List findet ihr die besten Klassen in Diablo Immortal und im Video Gameplay zu allen Klassen:

Video starten

Da Diablo Immortal ein Service-Game ist, kann sich aufgrund von Spieler-Feedback jederzeit noch etwas ändern. Am 25. Juli erschien das Spiel zudem in China und ist damit nun in allen geplanten Bereichen verfügbar. Fans hoffen darauf, dass künftig häufiger Updates erscheinen, wenn nur noch eine Version des Spiels gepflegt werden muss.

Diablo Immortal hat trotz der Schwierigkeiten noch immer Fans, die viel und ausgiebig spielen und das seit Release. Wir sprachen mit einem dieser Vielspieler:

Hardcore-Fan spielt jeden Tag Diablo Immortal: „Nach 2 Stunden ist meist die Luft raus“

Twitch-Streamerin spricht im Voice-Chat von CS:GO – Wird sofort gekickt, als die Gruppe erkennt, dass sie eine Frau ist

Die 19-jährige Twitch-Streamerin Scarlett alias „xoQueenScar“ zeigt auf ihrem Kanal unter anderem Counter Strike: Global Offensive. Außerdem ist sie auf TikTok aktiv und postet dort kurze Clips aus ihren Streams. Nun ging eines der Videos viral, in dem sie von ihren Teamkameraden aus dem Spiel geworfen wurde, augenscheinlich wegen ihres Geschlechts.

Das ist die Situation:

  • Mit etwas über 1000 Followern gehört Scarlett zu den kleineren Streamerinnen auf Twitch
  • Auf TikTok postet sie Ausschnitte aus ihren Streams und kurze Clips für ihre mehr als 6000 Follower
  • Darin geht es des Öfteren um Erfahrungen, die sie als Frau online macht
  • Nun ging ein Clip viral, in dem sie vermeintlich aufgrund ihres Geschlechts aus einem Spiel in CS:GO geworfen wird

Auf Twitch werden oft „Clips“ von Streamern und Streamerinnen gemacht: kurze Aufnahmen, die nicht selten aus dem Zusammenhang gerissen werden. Hier ist der beliebteste Clip auf Twitch:

Video starten

Team wirft Streamerin raus, nachdem sie sich äußert

Das ist in dem Clip zu sehen: In dem kurzen Ausschnitt zeigt die Streamerin, wie sie während einem Match von ihren Teamkameraden mittels Abstimmung aus dem Spiel geworfen wird. Das geschieht unmittelbar, nachdem sie etwas im Voicechat gesagt hatte.

Einer ihrer Mitspieler reagierte auf ihre Stimme mit der wiederholten Frage „Habe ich da ein Mädchen gehört?“, ein anderer sagt, sie solle aus „seinem“ Spiel verschwinden. Scarlett bezieht den Rausschmiss daher auf ihr Geschlecht.

Die deutsche Streamerin und DJane “Sinitica” versucht ebenfalls, sich in einer von Männern dominierten Szene zu behaupten. Sie zeigte erst kürzlich, welche ekligen Nachrichten sie dabei von Typen erhält.

Es ist nicht das erste Mal: Scarlett postete den Clip mit dem Titel „Warum csgo nichts für Frauen ist, Teil 3“. In anderen Videos hatte sie ähnliche Ereignisse gezeigt. Diese sind scheinbar nicht auf Counter-Strike beschränkt. (via TikTok)

Der Clip geht viral: Vier Tage, nachdem Scarlett das Video auf TikTok gepostet hat, verzeichnet es bereits 2,2 Millionen Aufrufe (Stand: 25.07.2022). Zum Vergleich: Ihre Videos erreichen sonst eher mehre hundert bis einige tausend Zuschauer.

Am 24.07. wird der Clip außerdem im CS:GO-Subreddit gepostet und erreicht dort fast 30.000 Upvotes (Stand: 25.07.2022). Die Kommentare sind voll von Diskussionen über den Inhalt. Auch in anderen Subreddits tauchte das Video schon auf.

Spielerinnen berichten von eigenen Erfahrungen

Das sind die Reaktionen: Das Video hat tausende Kommentare auf TikTok und Reddit. Viele scheinen das Verhalten der Teamkameraden einfach nur lustig zu finden oder unterstützen es sogar.

Trauriger Alltag: Andere sehen darin nichts Besonderes. Das sei halt eine durchschnittliche CS:GO-Lobby. Manche finden das Team sogar noch vergleichsweise nett. Der Shooter steht schon länger in dem Ruf, eine besonders toxische Community zu haben.(via Reddit, TikTok)

Das sagen andere Frauen: Gerade weibliche Gamer scheinen sich in dem Clip wiederzuerkennen. Sie berichten von ihren eigenen Erfahrungen. Manchmal würde man wie Scarlett direkt herausgeworfen. Im anderen Fall würden die Mitspieler einen zwar im Team behalten, seien im Voicechat aber übergriffig.

Einige geben sogar an, aus diesen Gründen niemals den Voicechat eines Spiels zu nutzen oder gar nicht erst online zu spielen. Sie äußern zudem ihre Frustration, dass derartiges Verhalten selten Konsequenzen für die Mitspieler habe. (via Reddit)

Ob die Aufnahmen gestellt sind oder ob es vielleicht andere Gründe für den Rauswurf gab, lässt sich dem kurzen Clip nicht entnehmen. Die Kommentare offenbaren jedoch, dass er einen Nerv getroffen hat.

In der Kritik steht in dem Zusammenhang auch das Voting-System. Damit können Spieler – wie hier vermeintlich grundlos – durch eine einfache Abstimmung aus dem Match geworfen werden. Andere Spiele haben es aus diesem Grund bereits abgeschafft. Ob man CS:GO aus diesem und ähnlichen Vorfällen Konsequenzen zieht, bleibt abzuwarten.

Auch Twitch-Star Imane „Pokimane“ Anys erlebte schon öfter Anfeindungen online. Nun braucht sie eine Pause vom Streamen.

Chef von Hearthstone war der netteste Mensch bei Blizzard und jeder liebte ihn – Jetzt hat er mit neuem Marvel-Spiel richtig Ärger

Das Mobile-Game Marvel Snap befindet sich gerade in der geschlossenen Betaphase und soll noch 2022 erscheinen. Die Community kritisierte die Monetarisierung im Spiel. Nun äußerte sich der ehemalige Hearthstone-Chef und kündigte Besserung an.

Um welches Spiel geht es? Marvel Snap wird ein Online-Kartenspiel, das noch 2022 erscheinen soll. Momentan befindet sich das Spiel in der geschlossenen Beta. Es wird free2play sein, aber in-Game-Käufe enthalten.

Von wem stammt das Spiel? Das Spiel stammt vom Entwickler Second Dinner. Ein prominenter Name innerhalb des Teams ist der Entwickler Ben Brode.

Ben Brode ist bekannt als ehemaliger Hearthstone-Chef von Blizzard und war als solcher unter den Spielern sehr beliebt. Momentan steht er jedoch mit dem Spiel Marvel Snap in der Kritik.

Wieso wird das Spiel kritisiert? Die Monetarisierung von Videospielen ist allgemein ein viel diskutiertes Thema in der Gaming-Community. Vor allem, Preise in Marvel Snap kommen bei manchen Usern nicht besonders gut an.

Hier seht ihr einen Trailer zum Marvel-Spiel Midnight Suns:

Video starten

Wie funktioniert die Monetarisierung im Spiel? Es gibt die sogenannten „Nexus Events“. Diese sind zeitlich begrenzt. Spieler können echtes Geld investieren und in die Währung des Spiels umtauschen. Mit der in-Game-Währung lassen sich besondere Karten oder Avatare kaufen.

Es gibt beispielsweise zwei ultra-seltene Karten in einem Nexus Event Pack. Das sind die Jane Foster Thor Karte und ein Destroyer (dieser ist aber auch free-to-play zu bekommen). Pro Spin hat der Spieler gerade einmal eine Chance von 1,5 %, eine der beiden Karten zu erhalten. Die Alternative: Beide Karten können für etwa 490 Euro gekauft werden.

Ein weiteres Problem ist, dass die normalen Belohnungen im Spiel nur aus in-Game-Währung und Ressourcen zum Verbessern der bereits bestehenden Karten bestehen. Neue Karten erhält man als normale Belohnung dagegen nicht.

Was sagt die Community dazu? In einem reddit-Threat ging es um die hohen Kosten mancher Items in Marvel Snap. Unter dem Titel: „PSA: Jedes Spiel, das vor dem offiziellen Start $450 für zwei Skins verlangt, ist eure Zeit nicht wert“. User Tac0Destroyer lieferte eine Liste, an Dingen, die die Spieler stattdessen von dem Geld kaufen sollten. Sie enthielt unter anderem eine Playstation 5, die gesamte Heartstone Expansion, bis hin zu einer Spende an ein Tierheim.

Hier könnt ihr die gesamte englische Liste sehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Viele User äußern sich negativ zu dem Spiel:

  • savagedrago: „Der Anhang „Beta“ hat in letzter Zeit an Sinnhaftigkeit verloren (es war sowieso nicht mehr viel übrig). Vorbei waren die Zeiten, in denen man ein Spiel kaufte und es war FERTIG“.
  • TheNoetherian: „Ich denke, das Problem sind nicht die beiden Skins… Obwohl sie wahnsinnig teuer sind, habe ich nichts gegen die Existenz von wahnsinnig teuren Skins. Ich glaube, das Problem ist, dass es eine exklusive Karte gibt, die man nur bekommt, wenn man Unmengen an Geld für das Nexus-Event ausgibt […] Die Preisgestaltung ist absolut verrückt. Es gibt keine Möglichkeit für einen wettbewerbsorientierten Spieler, mit den neuen Kartenveröffentlichungen Schritt zu halten, ohne alle zwei Wochen Hunderte von Dollar auszugeben“.

Andere User relativieren die Kritik, stimmen aber zu:

  • „Die Sache ist die, wir können immer noch kostenlos spielen, richtig? Lol, gebt einfach kein Geld für die betrügerischen Nexus-Events aus, sie werden sie mit ziemlicher Sicherheit vor dem globalen Start ändern. Wir haben das Gleiche mit der Belohnungsschiene von Hearthstone erlebt, als sie zum ersten Mal eingeführt wurde“.

Was reagierte Ben Brode auf die Kritik? Der Entwickler postete am 22. Juli auf Twitter einen Discord-Screenshot (via Twitter). Er schrieb in einem Statement: Der Launch von Marvel Snap in Neuseeland und Australien enthielt das System der Monetarisierung, das getestet werden sollte: Nexus Events.

Die Kritik an Nexus Events ist nicht unbemerkt an Brode vorbeigegangen. Er schrieb auf Englisch:

„Es ist deutlich, dass viele von euch enttäuscht sind mit den Nexus Events und wir hören euch. Wir haben hier das Ziel verfehlt. Intern führen wir Diskussionen über die nächsten Schritte und wie wir euer Feedback umsetzen können. Wir sind hier auf lange Sicht und fokussieren uns darauf, ein großartiges Spiel zu kreieren, das fair ist und das ihr lieben werdet. Bleibt dran, um mehr von uns zu hören“.

Was haltet ihr von Marvel Snap? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Die Monetarisierung in Spielen ist häufig Auslöser von Diskussionen. Hier könnt ihr nachlesen, wie die Aussage eines CEOs von Unity zum Thema Monetarisierung für Gesprächsstoff sorgte.


Hearthstone: Alle 135 neuen Karten aus „Mord auf Schloss Nathria“

Eine neue Hearthstone-Erweiterung feiert den Release. Wir zeigen euch alle 135 neuen Karten, die ihr in „Mord auf Schloss Nathria“ erhalten könnt.

Die zweite Erweiterung im Jahr 2022 für Hearthstone führt in die Schattenlande, hin zum Machtsitz in Revendreth. Inzwischen sind sämtliche Karten der Erweiterung „Mord auf Schloss Nathria“ bekannt.

Die Erweiterung lockt mit einem neuen Schlüsselwort, aber auch einem gänzlich neuen Kartentyp, den es bisher noch nicht in Hearthstone gegeben hat. Der Release von “Mord auf Schloss Nathria” ist am 2. August, in den frühen Abendstunden.

Die erste Neuerung ist das Schlüsselwort „Durchfluten“. Das ist ein Zusatz auf Karten, der zum Tragen kommt, solange die Karte auf eurer Hand ist. Eine Karte mit „Durchfluten (3)“ bekommt einen Bonus, wenn 3 verbündete Diener sterben, solange die Karte auf der eigenen Hand ist. So kann eine Karte etwa mit zusätzlichen Werten oder einem besonderen Effekt starten, wenn die Durchflutung vor dem Ausspielen erfolgreich war.

Die zweite Neuerung ist ein frischer Kartentyp namens Schauplätze. Das sind Orte, die ihr wie Diener ausspielen könnt, die allerdings nicht so einfach vernichtet werden können. Schauplätze haben ursprünglich Manakosten, können danach aber im Zug aktiviert werden, um einen besonderen Bonus auszulösen. Jeder Schauplatz kann unterschiedlich oft verwendet werden, bevor er verschwindet. Jede Klasse bekommt einen eigenen Schauplatz.

Video starten

Wie üblich haben wir sämtliche Karten nach Klasse, Kartentyp und Manakosten für euch sortiert. Wenn ihr zu einer bestimmten Klasse springen wollt, nutzt die untenstehende Navigation. Alternativ könnt ihr auch einfach Seite für Seite durchklicken und euch alle 135 Karten der Reihe nach anschauen.

Alle neuen Karten des Druiden aus „Mord auf Schloss Nathria“

Auf der nächsten Seite findet ihr die Karten des Jägers.

Spiel setzt auf knuffige Haustiere – Jetzt fordern Hacker rund 100.000 Euro von den Besitzern

Das Online-Spiel Neopets setzt auf süße Haustiere, die Spieler züchten und verbessern können. Jetzt wurde das beliebte Spiel gehackt. Millionen Konten sollen betroffen sein.

Im Spiel Neopets kümmert ihr euch um kleine, knuffige Tierchen, von denen ihr eine handvoll aufziehen dürft. Ihr zieht sie auf und könnt mit anderen Pets interagieren. Das Spiel hat eine treue Community, die das Spiel noch regelmäßig besucht.

Doch jetzt haben Hacker die Daten von Millionen Accounts erbeutet und verlangen dafür viel Geld.

Hacker stehlen rund 70 Millionen Daten von Tierbesitzern

Was genau ist passiert? Wie Online-Magazin Polygon berichtet, soll das beliebte Spiel Neopats gehackt worden sein. Dabei wollen die Hacker Daten von mehr als 69 Millionen Accounts gestohlen haben.

Das Entwicklerteam hinter Neopets hat die Probleme mittlerweile auf Twitter bestätigt und erklärt, dass sowohl E-Mail-Adressen als auch Passwörter betroffen sein sollen (via twitter.com).

Neopets hat kürzlich erfahren, dass Kundendaten gestohlen worden sein könnten. Wir haben sofort eine Untersuchung eingeleitet, die von einer führenden Forensikfirma unterstützt wird. Wir schalten auch die Strafverfolgungsbehörden ein und verbessern den Schutz unserer Systeme und unserer Nutzerdaten.

Die Hacker haben sich aber angeblich auch schon gemeldet und sollen für ihre „Unterstützung“ nur 4 Bitcoins verlangen. Das sind aktuell rund 100.000 Euro, doch der Wert vom Bitcoin sinkt gerade. Das hat auch dazu geführt, dass viel Miner ihre Grafikkarten jetzt richtig günstig verkaufen und ihr Highend-Grafikkarten wie die RTX 3080 wieder zur UVP kaufen könnt.

Diese Ankündigung zeigt Neopets seinen Nutzern.

Was ist noch unklar? Es ist bisher unbekannt, ob auch Kreditkarteninformationen oder andere Bezahldaten in die Hände der Hacker geraten sind. Denn in Neopets könnt ihr mit Echtgeld ein Abo abschließen und dafür auch die Daten einer Kreditkarte hinterlegen.

Was sollte ich machen, wenn ich betroffen bin? Solltet ihr einen Account bei Neopets besitzen, dann ändert zügig das Passwort. Habt ihr das Passwort für Neopets auch bei anderen Anbietern genutzt, dann solltet ihr auch dort das Passwort ändern, damit auch andere Accounts sicher bleiben.

Solltet ihr Tipps und Hilfe für ein neues, starkes Passwort suchen, dann schaut einmal in unseren Artikel. Hier stellen wir euch eine handvoll hilfreicher Tipps vor und erklären euch, warum ihr überhaupt ein starkes Passwort benötigt:

7 Tipps für starke Passwörter und warum ihr sie überhaupt braucht

Schachroboter bricht 7-jährigem Jungen den Zeigefinger: „Das ist, natürlich, schlecht“

Ein Schachroboter hat bei einem Turnier in Moskau gegen einen 7-jährigen Jungen gespielt: Dabei kam es zu einem Unfall.  Das junge Schachtalent geriet mit seinem Finger in den Griff des Roboters und der Roboter ließ nicht los. Die Betreiber des Roboters wirkten ratlos und drückten wirkungslos auf der Steuerung herum. Männer eilten herbei und mussten den Jungen aus dem Griff des Roboters befreien, aber der Zeigefinger war gebrochen.

Was ist da vorgefallen?

  • Vom 13. bis zum 21. Juli fanden in Moskau die „Moscow Chess Open“ statt.
  • Der 7-jährige Christopher ist einer der 30 besten Schachspieler Moskaus in der Altersklasse unter 9 Jahren.
  • Christopher spielte gegen einen altgedienten Schachroboter, dessen KI seit 15 Jahren die Figuren übers Brett zieht und der von Spezialisten betreut wird. Aber es kam zu einem Unfall.
Mehr zum Thema
Der beste Schachspieler der Welt will kein Weltmeister mehr sein, lieber unschaffbaren Highscore knacken
von Schuhmann

30 schmerzhafte Sekunden

So kam es zum Unfall: Man sieht in einem 30-sekündigen Clip des Unfalls, dass der Schachroboter gerade seinen Zug gemacht hat, aber noch in der Bewegung zu sein scheint.

Der Junge tätigt seinen Zug, gerät damit aber in die Bewegung des Roboters hinein. Der Roboter hält seine Hand fest und lässt nicht mehr locker.

Die Operator am Rande des Tisches fummeln am Control-Pad herum, aber richten nichts aus; es kommen eilig Männer angerannt, die versuchen den Jungen aus dem Griff des Schachroboters zu befreien.

Als es ihnen endlich gelingt, bringt ein Mann den offenbar weinenden Jungen weg.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt
Der Clip zeigt den Vorfall und wird heiß diskutiert.

Wie ging das weiter? Der Junge hat sich bei der Aktion den Zeigefinger gebrochen, konnte aber schon am nächsten Tag weiter am Turnier teilnehmen – der Finger war in einer Schutzhülle, wie die Veranstalter mitteilten. Helfer übernahmen die Dokumentation seiner Züge.

Die Eltern sollen mit der örtlichen Strafverfolgung Kontakt aufgenommen haben, um Anzeige zu erstatten.

Das sagen die Veranstalter des Events: Der Chef des Moskauer Schachverbands, Sergey Lazarev, hat sich zu dem Vorfall geäußert:

Der Roboter hat den Finger des Kindes gebrochen – das ist, natürlich, schlecht. Wir haben den Roboter gemietet, er wurde schon an vielen Plätzen seit langer Zeit ausgestellt mit Spezialisten. Augenscheinlich haben die Spezialisten das übersehen. Das Kind hat einen Zug gemacht und danach muss man dem Roboter Zeit für die Antwort geben, aber der Junge war zu schnell, der Roboter hat zugepackt. Wir haben nichts mit dem Roboter zu tun.

Ein anderes Mitglied des Schachverbands sagte, der Roboter spiele seit 15 Jahren Schach: „Das ist ein extrem seltener Vorfall, der erste, an den ich mich erinnern kann.“

Von den Veranstaltern heißt es zudem: Die Betreiber des Roboters müssten darüber nachdenken, die Schutz-Vorrichtungen zu verstärken, damit so eine Situation nicht mehr auftreten kann.

“Das 1. Gesetz der Robotik wurde verletzt!”

Wie wird das diskutiert? Der Vorfall wird auf Twitter diskutiert, wo sich Verteidiger der Menschheit besorgt zeigen, dass die KI aufbegehrt:

  • Man fragt, warum der Roboter stark genug ist, um Finger zu brechen, wenn er nur Schachfiguren aufheben muss: „Warum baut man einen Roboter für Schachzüge, den man in einem Krieg verwenden kann?“
  • Ein Nutzer zeigt sich besorgt, dass hier das Grundgesetz der Robotik verletzt werde. Damit spielt er auf die „Asimov-Gesetze” an, dass ein Roboter keinen Menschen verletzen darf – Ein anderer Nutzer weist ihn daraufhin, dass diese Gesetze rein fiktional sind.
  • Ein dritter Nutzer beruhigt aber: „Bevor hier die Twitter-Spezialisten wieder loslegen [..] Wir sind bei KI nicht auf dem Niveau, dass Roboter anfangen die Menschheit zu bekämpfen oder Ärger fühlen können.“

Das steckt dahinter: Durch extrem populäre Science-Fiction-Filme wie Matrix oder Terminator gibt es die weit verbreitete Angst, dass die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz zwangsweise zur Auslöschung der Menschheit führt, weil die KI erkennt, dass die Menschen der Menschheit schaden und die Menschheit ohne Menschen besser dran wäre – oder dass die KI einfach aus Eigennutz die Menschheit unterjocht.

Dieses literarische Motiv ist so sehr in der Popukultur verbreitet, dass jede Neuigkeit über eine KI irgendwie Besorgnis oder Sorgen hervorruft. Auch ein Schachroboter mit einem offenbar viel zu starken Arm.

Forscher wollen beweisen, was eine böse KI anstellen kann – Die entwirft 40.000 Chemiewaffen in 6 Stunden

Eigenartiges Spiel auf Steam will, dass ihr es zurückerstattet – Wenn ihr es schafft

Wer kennt es nicht? Ihr kauft ein Spiel, doch das ist völlig anders als erwartet und macht euch überhaupt keinen Spaß. Steam ermöglicht euch für solche Fälle, ein Spiel zurückzugeben. Diese Option macht sich jetzt ein Horror-Game zunutze und fordert seine Spieler heraus, es erstatten zu lassen.

Um welches Spiel geht es? Refund Me If You Can (deutsch: “Erstatte mich, wenn du kannst”) – hier ist der Name Programm. Die Entwickler fordern euch heraus, das Spiel in weniger als zwei Stunden zu packen und es dann wieder zurückzugeben.

Refund Me If You Can ist ein Horror-Spiel von dem Indie-Entwickler Sungame Studios.

Schafft ihr die Herausforderung, das Spiel in weniger als 2 Stunden erfolgreich zu beenden, könnt ihr den eigenartigen Titel inklusive des Kaufpreises von 3,99 € bei Steam erstatten lassen.

Mehr zum Thema
Spiele auf Steam zurückgeben – So funktioniert die Steam-Rückerstattung
von Micha Deckert

Worum geht es in dem Spiel? In Refund Me If You Can spielt ihr Sarah und seid in einem Albtraum gefangen. Ihr könnt euch nur auf einem Weg befreien: Ihr müsst den Ausgang aus einem Labyrinth finden.

Das Labyrinth besteht laut der Steam-Page von Refund Me If You Can aus über 100 verschiedenen Wegen, doch nur einer davon führt euch zum Ziel.

Damit ihr nicht vergesst, welchen Weg ihr innerhalb des Labyrinthes schon gelaufen seid, könnt ihr Knicklichter werfen, die als Markierung dienen.

Mehr zum Thema
Die 6 besten Horrorspiele im Multiplayer für PC, PS5 und Xbox 2023
von Cortyn

“Roblox hat gruseligere Spiele.”

Was sagen die Spieler? Refund Me If You Can erschien erst am 22. Juli 2022, besitzt jedoch bereits 28 Rezensionen auf Steam, die einen ersten Eindruck über die Qualität des Titels geben könnten. Insgesamt fallen 75 % der Bewertungen positiv aus, doch die Meinungen sind trotzdem gespalten.

  • GapSix via Steam: “Nein, ich glaube nicht, dass ich das tun werde.” – die Antwort des Spielers auf die Challenge, das Spiel zurückzugeben
  • p0fuduk via Steam: “Roblox hat gruseligere Spiele.”
  • Elle TGC via Steam: “Es ist zwar eine Herausforderung, aber es macht keinen Spaß. Es ist einfach zu schaffen, aber das Spiel ist nicht im Geringsten gut. […] Außerdem ist es viel zu laut und es gibt keine Lautstärke-Optionen.”
  • TRIGEN via Steam: “Das Spiel ist gut und hat ein spaßiges Konzept, um das Ende in 2 Stunden zu erreichen. Ich werde es wahrscheinlich nicht einmal zurückerstatten, ich will diesen Entwickler unterstützen.”

Was haltet ihr von der Idee, ein Spiel mit der Herausforderung zu entwerfen, es in weniger als 2 Stunden durchzuspielen, um es erstatten zu lassen? Werdet ihr versuchen, dem Labyrinth zu entkommen?

Roguelites sind ebenfalls Titel, die ihre Spieler vor schwierige Herausforderungen stellen und dadurch eine eigene Fan-Base besitzen. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus erklärt euch sogar, weshalb er richtig vernarrt in das Genre ist.

Ich bin vernarrt in Games, die ich nur verlieren kann

Neues MMO sieht im Trailer aus wie Game of Thrones – Doch wann erscheint es endlich?

2019 kündigte Pearl Abyss das neue MMO Crimson Desert an. Das Spiel sollte ursprünglich der Nachfolger von Black Desert werden, doch während der Entwicklung hat sich der Aufbau etwas verändert. Nun soll es eine Singleplayer-Kampagne mit einer Multiplayer-Welt verbinden. Doch seit einigen Monaten hat man kaum was von dem Spiel gehört.

Was genau ist das jetzt für ein Spiel? In Crimson Desert schlüpft ihr in die Rolle von Macduff. Mit ihm und seiner Söldnerbande erlebt ihr eine Singleplayer-Kampagne, die euch in die Story der Welt einführen soll. Dabei stehen Kämpfe, die Erkundung der Welt und Rätsel im Vordergrund.

Im Anschluss an die Kampagne sollt ihr euch einen eigenen Charakter erstellen und Multiplayer-Inhalte erleben können. Euch erwarten:

  • Festungskämpfe, die mit großen Spielerzahlen skalieren sollen
  • Open World-Events für mehrere Spieler
  • Dungeons
  • Handel zwischen den Spielern

In der offiziellen Ankündigung heißt es, dass die Inhalte der Hauptstory nahtlos mit dem Mehrspieler verwoben sein sollen und dass es Charakter-Anpassungen geben wird, die einen neuen Maßstab in der Gaming-Branche setzen sollen. So sollen Feinde etwa fallengelassene Waffen von anderen aufheben und nutzen können.

Insgesamt klingt vieles nach GTA Online oder Red Dead Redemption Online – ihr spielt zuerst eine Solo-Kampagne und erlebt dann langfristig weitere Abenteuer in einer offenen Welt.

Das Spiel wurde erstmals 2019 mit diesem Cinematic-Trailer vorgestellt:

Video starten

Crimson Desert sollte 2021 erscheinen, ist jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben

Wie steht es um das Spiel? Ende 2020 gab es viele neue Infos. So wurden Details zu den Inhalten geteilt, ein Gameplay-Trailer veröffentlicht und als Release-Datum “Ende 2021” ausgeben. Zudem gab es einige Lore-Texte, die in die Geschichte der Spielwelt Pywel einführen sollten.

Doch danach wurde es sehr still um das MMO. Die letzte Nachricht der Entwickler gab es am 29. Juli 2021 – also vor knapp einem Jahr. Darin hieß es:

Wir arbeiten aktuell hart an der Entwicklung von Crimson Desert. Allerdings haben wir uns dazu entschieden, dass es mehr Zeit benötigt, um all die neuen Ideen und tieferes Gameplay umzusetzen. Darum, und um die bestmögliche Erfahrung für alle zu bieten und gleichzeitig gesund und sicher für alle Mitarbeiter zu sein, haben wir uns dazu entschieden, den Release von Crimson Desert zu verschieben.

Zwar gab es auch Gerüchte, dass die Arbeiten an dem Spiel eingestellt wurden, doch denen wiedersprach Pearl Abyss in einem Statement für MeinMMO.

Ende 2021 wurde dann auf der G-Star, einer koreanischen Spielemesse, die Engine von Pearl Abyss präsentiert. Dazu wurden unter anderem Aufnahmen von Crimson Desert verwendet. Besonders das Detailreichtum und die Physik machten einen sehr guten Eindruck. Doch neue Infos rund um den Release oder den Stand des Spiels gab es nicht.

Einen Einblick in das Gameplay bietet euch dieser Trailer, der Ende 2020 veröffentlicht wurde:

Video starten

Spiel macht bewusst auf Game of Thrones, um im Westen zu punkten

Warum erinnert es an Game of Thrones? In Crimson Desert geht es düster und blutig zu, das zeigt der Cinematic-Trailer schon in den ersten Sekunden. Im Gameplay-Trailer sieht man zudem einige Stellen, die klar auf Verrat und Intrigen hindeuten. Auch in den Lore-Texten ist von Intrigen die Rede.

Auffällig ist zudem der Hauptcharakter Macduff, der ganz in Schwarz, mit Fell auf den Schultern und lockigen Haaren gezeigt wird. Er soll zudem kein typischer Held sein, sondern anfangs mit Problemen kämpfen. Doch durch seine Gefährten und Entscheiden wächst er immer weiter. Das ruft sofort eine Assoziation zu Jon Snow hervor.

Doch auch abseits davon gibt es einige Andeutungen in Richtung der erfolgreichen Fernsehserie:

  • Es gibt den Kontrast zwischen den Wilden aus der eisigen Kälte und den “schicken” Menschen aus den wärmeren Regionen.
  • Große Städte sollen abstoßend sein, was sofort an King’s Landing erinnert.
  • Es gibt zwar leichte Formen von Magie und Alchemie, doch das ist längst nicht so dominant wie in anderen Fantasy-MMORPGs.
  • Es werden Drachen gezeigt und man kann auch auf Drachen reiten.

Ist das alles Zufall? Eher nicht. Diese Bilder werden wohl absichtlich genutzt, um das Spiel gerade im Westen interessant zu machen. Schon Black Desert bringt Pearl Abyss in NA/EU mehr Geld als im gesamten asiatischen Raum.

Crimson Desert soll zudem direkt für Next-Gen-Konsolen erscheinen, die ebenfalls im Westen deutlich beliebter sind als in Asien. Das Spiel hat also eine klare westliche Zielgruppe.

Was sagt ihr zu Crimson Desert? Spricht euch das MMO an? Oder bleibt ihr lieber bei Black Desert oder euren bisherigen Spielen?

Neben Crimson Desert arbeitet Pearl Abyss derzeit auch an einem weiteren Open-World-Adventure:

Neues Open-World-Adventure DokeV ist wie gemacht für Pokémon-Fans – Chef verspricht: „Spaß für die ganze Familie“

OP-Fähigkeit in CoD Warzone gilt als der „dümmste Perk“ – Alte Waffen besitzen grandiosen Konter

Der neuste Perk Windend/Serpentine von Call of Duty: Warzone gilt als unfair und zu stark. Doch es gibt einen starken Konter, den ihr auf den alten Waffen von CoD MW 2019 findet.

Mit Mid-Season 3 von Call of Duty: Warzone kam ein neuer Perk ins Spiel: Windend / Serpentine. Der verringert den einkommenden Schaden, wenn ihr rennt.

20 % beträgt die Verringerung des Schadens während des Sprintens. Zu stark, meinen viele Spieler des kostenlosen Battle Royale. Dadurch wird das Spiel schwerer, Spieler mit gutem Movement sind zudem im Vorteil.

Doch es gibt einen effektiven Konter im Spie: Wenn euch der Perk heftig auf die Nerven geht, dann sucht euch eine alte Waffe von CoD MW und einen bestimmten Waffen-Perk: Zerbrechlich – Hemmen.

Mit Season 4 bekam CoD Warzone übrigens einen neue Map. Seht mehr davon im Trailer:

Video starten

CoD Warzone: Extra von CoD MW macht OP-Perk nutzlos

Wie hilft das Waffen-Extra? Mit „Zerbrechlich – Hemmen“ treibt ihr eure „Windend“-Feinde in den Wahnsinn. Die Fertigkeit beeinträchtigt die Sprint-Fähigkeit eurer Gegner und ist ein Extra-Aufsatz bei Waffen von CoD MW 2019.

Jeder Treffer beim Feind verlangsamt den Gegner. Der Windend-Perk ist damit deaktiviert. Erwischt ihr die Beine des Gegners, ist zudem der Taktik-Sprint für kurze Zeit nicht verfügbar.

Eingespielte Windend-Gegner rechnen mit ihrem Sprint und dem verringerten Schaden. Steht der Perk plötzlich nicht zur Verfügung und kommt noch eine Verlangsamung dazu, führt das zu Unsicherheiten und einem kräftigen Vorteil für euch im Waffen-Gefecht.

Im Gegenzug müsst ihr allerdings auf eine Vanguard-Waffe verzichten.

cod warzone beste waffen season 4 2022 sturmgewehr nz-41
Die NZ-41 gilt aktuell als Top-Waffe – Hat aber keinen Windend-Konter.

Welche Waffen von CoD MW sind brauchbar? Die Waffen aus dem neusten CoD haben nach einigen Anlaufschwierigkeiten die Meta in Warzone übernommen. Allerdings sind die Unterschiede nicht im „OP-Bereich“. Auch Waffen aus CoD MW 2019 sind valide und stark.

Wichtig ist, dass ihr genügend Kugeln im Magazin habt und eine Waffe wählt, die wenig Rückstoß mitbringt. Hier ein paar stabile MW-Waffen in der aktuellen Meta:

  • Bruen Mk9 – LMG
  • M13 – Sturmgewehr
  • M4A1 – Sturmgewehr
  • Grau 5.56 – Sturmgewehr

Sucht ihr immer nach starken Optionen für eure Waffen-Setups, dann schaut hier vorbei: CoD Warzone: Die besten Waffen mit Setups – Ständig aktualisiert.

Wieso gilt „Windend“ als OP? Die Verringerung des Schadens ist einigen Spielern zu stark. Warzone verbindet extrem stabile Waffen mit schnellem Movement und Windend sorgt dafür, dass Movement noch stärker wird.

Für die Mid-Season 4, die am Mittwoch, 27. Juli startet, steht ein Nerf des neuen Perks bei manchen Spielern ganz oben auf der Wunschliste.

Auf Reddit gab es dazu etwa eine Diskussion, dass die erhöhten Lebenspunkte zusammen mit dem Perk das Battle Royale deutlich schwerer machen (via reddt.com). Hier wird Windend „der dümmste Perk in der CoD-Geschichte“ genannt.

Ob ein Nerf kommt, lässt sich bisher nicht sicher sagen. Sobald die Patch Notes der Mid-Season 4 online sind, erfahrt ihr dazu mehr auf MeinMMO.

Habt ihr ebenfalls eine Meinung zum Windend-Perk in Warzone, lasst einen Kommentar da.

Quelle(n):
  1. Charlie Intel

Pokémon GO zeigt Hyperbonus mit neuem Monster & Shiny – Wann kommt es?

In Pokémon GO steht bald das Hisui-Event an. Das wird nun noch mal ordentlich aufgepeppt, weil Trainer am Wochenende den neuen Hyperbonus freischalten konnten.

Was ist ein Hyperbonus? Am vergangenen Wochenende fand das lokale “GO Fest” in Seattle statt, zu dem es aber auch eine globale Herausforderung für alle Trainer auf der Welt gab. Diese lautete: Tretet in insgesamt 15.000.000 Raids an.

Diese Aufgabe wurde über das Wochenende erfolgreich abgeschlossen, wodurch der sogenannte “Hyperbonus” freigeschaltet wird. Dieser kommt nun beim “Hisui-Entdeckungen”-Event zum Einsatz und versorgt dieses mit ein paar Extra-Boni.

Wie das Event verbessert wird, zeigen wir euch hier.

Hisui-Washakwil feiert sein Debüt – Sogar schillernd

Das ist das Monster: Washakwil kennt man aus Pokémon GO schon, dort ist es die Weiterentwicklung von Geronimatz.

Nun kommt aber die Hisui-Variante des großen Adlers ins Spiel – also die Version, die man aus Pokémon Legenden: Arceus kennt. Das Monster wird zum ersten Mal in Raids zu bekommen sein.

Dazu passend gibt es einen neuen Raid-Tag unter dem Motto “Hisui-Entdeckungen.

  • Der Raid-Tag findet am Sonntag, den 31. Juli 2022 von 11:00 bis 14:00 Uhr statt.
  • Es gibt eine erhöhte Chance auf XL-Bonbons in Raids vor Ort.
  • 50 % mehr EP für gewonnene Raids.
  • 5 kostenlose Raid-Pässe von Arena-Fotoscheiben – während des Events und bis zu zwei Stunden danach.

Außerdem wird die Chance auf ein schillerndes Hisui-Washakwil erhöht sein. Wie die Shiny-Version aussieht, zeigt ein Post auf reddit:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Noch mehr Boni durch den Hyperbonus

Diese Boni kommen dazu: Neben Hisui-Washakwil wird auch Icognito S während des Events in Raids erscheinen. Hier gibt es auch die Chance, ein Shiny zu treffen, die Rate ist aber nicht erhöht.

Zudem kommt auch das regionale Pokémon Sodamak weltweit in die Raid-Kämpfe und die Wildnis. Es ist ebenfalls als Shiny anzutreffen.

Pokemon go hyperbonus
Zwei weitere Monster sind dabei

Es gehört zu dem regionalen Affen-Trio, und normalerweise trifft man hierzulande nur auf Grillmak. Eine vielversprechende Chance also, um sich das regionale Monster zu schnappen – auch, wenn es nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört.

Video starten

Weiterhin bringt der Hyperbonus:

  • Ein schneller steigendes Freundschaftslevel durch
    • Geschenke öffnen
    • Pokémon tauschen
    • Raid-Kämpfe
    • Arenakämpfe
    • Trainerkämpfe
  • Platz für bis zu 30 Geschenke im Beutel bis Ende des Events
  • Die Möglichkeit, bis zu 45 Geschenke pro Tag zu öffnen und bis zu 150 zu verschicken

Wann startet das Event? Das nun verbesserte “Hisui-Entdeckungen”-Event startet am 27. Juli 2022 um 10:00 Uhr und endet dann am 02. August 2022 um 20:00 Uhr.

Insgesamt bringt das Event nun einige Möglichkeiten für Shiny-Jäger. Gefällt euch der Bonus? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Was Events angeht, wird Pokémon GO in Zukunft wohl nicht herunterfahren. Was in Zukunft geplant ist, besprachen die Entwickler von Niantic zuletzt im Interview.

Riot Games kaufte 2020 ein fast fertiges Minecraft-MMORPG – Verschiebt Release auf unbestimmte Zeit

Riot Games, der Entwickler von League of Legends, hat 2020 das Sandbox-MMORPG Hytale gekauft. Dieses Spiel erinnert in den Grundzügen an Minecraft, will jedoch einige Dinge anders machen. Nun wurde der Release, der für frühstens 2023 geplant war, auf unbestimmte Zeit verschoben.

Was ist das für ein Spiel? Hytale wurde von einer Gruppe von ehemaligen Minecraft-Moddern entwickelt. Diese hatten sich zu einem eigenen Entwickler-Studio zusammengefunden und sorgten schon Anfang 2019 mit einem Trailer für viel Aufmerksamkeit.

2020 wurde das Studio dann von Riot Games gekauft. Aus dem ehemaligen Indie-Studio mit 30 Entwicklern ist inzwischen eine eigenständige Firma mit über 100 Mitarbeitern geworden, die jedoch parallel zum Rest von Riot arbeitet. Gemeinsam wollen sie ein interessantes Spiel kreieren:

  • Hytale soll euch drei Optionen bieten:
    • Einen Kreativmodus mit Mods.
    • Einen Social-Hub zum Präsentieren von Erfolgen und dem Erleben von Minispielen und Events.
    • Orbis, ein Modus, der an ein MMORPG erinnert.
  • Ihr sollt euch einen eigenen Avatar kreieren, der euch in allen drei Modi repräsentiert. Gerade dieser Avatar ist den Entwicklern sehr wichtig und es soll viele Optionen für ihn geben.
  • In der MMORPG-Welt erwarten euch Story-Quests, eine von den Entwicklern erstelle Umgebung, Boss-Monster, Dungeons, andere Spieler und natürlich die Möglichkeit, frei Gebäude zu errichten. Etwas unklar ist, ob ihr in der Welt auch alles abbauen könnt.
  • Orbis soll für “kompetitives Spielen” gemacht sein. Es gibt eine Einteilung in PvE- und PvP-Server und es wird Anti-Cheat benötigt, um Hytale nutzen zu können.
  • Die Entwickler möchten viele öffentliche Server anbieten, aber es soll auch möglich sein, eigene zu hosten wie in Minecraft.

Ursprünglich sollte das Sandbox-Spiel Ende 2021 erscheinen. Nach dem Kauf durch Riot Games wurde jedoch das Jahr 2023 für einen Release angepeilt. Doch selbst das wird nun nicht eingehalten.

Einen ersten Einblick gibt euch der ursprüngliche Ankündigungstrailer, der seit 2018 über 59 Millionen Aufrufe gesammelt hat:

Video starten

Hytale bekommt eine neue Engine, um es auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen

Was sorgt für die Verzögerung? Im großen Sommer-Update 2022 teilten die Entwickler mit, dass sie die Engine von Hytale von Grund auf überarbeiten. Das soll die Performance stärken, Updates in der Zukunft erleichtern und zudem ermöglichen, Hytale auch auf anderen Plattformen als dem PC zu veröffentlichen.

Allerdings verzögert sich dadurch der Release des Spiels. In dem Blog heißt es:

Es hat definitiv Auswirkungen, aber die Neuentwicklung der Engine geht zügig voran und wir erreichen unsere internen Meilensteine. Allerdings wird das Spiel nicht 2023 auf den Markt kommen, was das frühestmögliche Release-Datum war, das wir letztes Jahr genannt haben.

Derzeit deutet also alles darauf hin, dass Hytale frühstens 2024 erscheint. Einen neuen Release-Zeitraum gibt es bisher aber nicht.

Zudem wird derzeit stark am UI gearbeitet, das sich künftig wohl deutlicher von Minecraft unterscheiden wird.

Hytale Umgebung Artworks
Ein Bild mit Artworks zu den verschiedenen Biomen in Hytale.

Warum ist das Spiel so interessant? Im Grunde erinnert Hytale in vielen Zügen an Minecraft – und das nicht nur wegen der Optik. Ein Sandbox-Spiel, in dem man die Welt abbauen, gegen Monster kämpfen und Mods nutzen kann, ist nun wahrscheinlich keine komplett neue Erfindung.

Doch Hytale liefert Dinge, die Minecraft nicht schafft. Vor allem die Charakter-Individualisierung, Story-Inhalte und generell mehr Funktionen, wie etwa feste Minispiele oder geplante Events in Social-Hubs, stechen hervor.

Was sagt ihr zu Hytale? Spricht euch die Idee an oder habt ihr kein Interesse an einem Minecraft-MMORPG? Was braucht das Spiel an Inhalten, um euch anzulocken? Schreibt es gerne in die Kommentare.

In der neusten Ausgabe unseres Podcasts haben wir über die aktuell aussichtsreichsten MMORPGs gesprochen:

Die 5 interessantesten, neuen MMORPGs, die 2022 gerade in Entwicklung sind

Quelle(n):
  1. Hytale

Probleme in LoL sind so schlimm, dass Riot den Spielern das Geld zurückgeben möchte – Aber die Sieger wollen mehr

Am Wochenende, am 23. und 24. Juli, kam es in League of Legends zu so großen Problemen, dass Riot den Spielern jetzt ihr Geld zurückgeben will. Zahlreiche Bugs plagten das Amateur-Turnier „League of Legends – Shadow Isles Clash”. Riot will den Spielern jetzt ihren Einsatz erstatten, aber das reicht jenen nicht, die beim Turnier erfolgreich waren.

Was war am Wochenende in LoL los? Am 23. und 24. Juli lief das „League of Legends – Shadow Isles Clash“, ein spezieller, kompetitiver Spiel-Modus, zu dem man sich den Zugang erkaufen muss. Es ist so eine Art „LoL-Turnier für Amateure“:

  • 5 Spieler treten in einem Team an: Ein Team-Kapitän übernimmt die Organisation. Die Teams werden nach ihrer Spielstärke in verschiedene Tiers eingeteilt: Eine Anmeldung über eine „valide Mobile-Nummer“ soll verhindern, dass sich starke Spieler mit schwachen Accounts anmelden, das sogenannte „Smurfing“.
  • Man braucht ein Ticket und muss daher einen Antritts-Preis zahlen: Es gibt “Basic-Tickets” und “Premium Tickets” mit besseren Preisen. Die Tickets gibt’s unter anderem über den Store, wo man sie mit “Blue Essence” (der Ingame-Währung) oder Riot Punkten (der Cash-Währung) kaufen kann. Ein Premium-Ticket kostet 975 Punkte – das sind etwa 7 €.
  • Als Belohnung winken Trophäen, Orbs, Victory Points und Kapseln: Mit den Victory-Punkten lassen sich Banner freischalten.

Das ist der neue Champ in LoL, auch der macht einige Probleme:

Video starten

Zahlreiche Bugs plagen das Clash-Turnier in LoL

Was ging schief? Es gab große Probleme beim Turnier, die den Ablauf störten. Durch eine Vielzahl von Glitches und Bugs verpassten Spieler ihre Games oder bekamen ihre Belohnungen nach Siegen nicht ausgezahlt. Die Rede ist zudem von langen Wartezeiten in der Schlage.

Spieler bekamen etwa die Nachricht, sie könnten einem Team nicht beitreten, denn sie wären schon in einem.

Das größte Problem für viele aber: Nach Erfolgen blieben die Belohnungen aus.

Mehr zum Thema
Twitch-Streamer enttarnt live zwei dreiste Schummler in LoL – Fliegen direkt aus ihrem E-Sport-Team
von Alexander Leitsch

Riot verspricht Rückerstattung – Spieler wollen aber ihre Siegespreise

So reagiert Riot: Executive Producer „Riot Brightmoon“ hat am Sonntag über Twitter versichert: Man wisse um die Probleme und schaut sich gerade an, was der Grund für die Probleme sei. Man will Spielern ihren Einsatz zurückerstatten, wenn sie von den Problemen betroffen sind.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Wie reagieren die Spieler? Die Spieler zeigen sich mit „Refunds“ eher unzufrieden. Sie wollen vor allem die Preise, die sie sich im Spiel verdient haben erhalten.

Mehrere Spieler beschweren sich, sie hätten Clash gewonnen und keine Belohnung erhalten. Das sei ihnen wichtiger, als das Ticket zurückzukriegen.

Vor kurzem wurde LoL noch sehr für seine Nähe zu den Fans gelobt:

Spieler kritisiert LoL scharf – 11 Stunden später bietet ihm der Gründer von Riot Games einen Job an

Quelle(n):
  1. dotesports

Lost Ark: Scrapper Guide – Die besten Builds für PvE und Endgame

Die Scrapper in Lost Ark ist eine Kampfkünstlerin, die flink auf ihre Gegner einprügelt. Sie ist leicht zu spielen und bietet ein anfängerfreundliches Gameplay, ihr müsst aber ein paar Dinge beachten. MeinMMO-Autorin Anny Bader hat sie sich näher angesehen und erklärt, worauf es ankommt.

Die Scrapper ist eine anfängerfreundliche Unterklasse der Kampfkünstlerin. Sie trägt an jedem Arm eine Waffe und schlägt mit ihren Fäusten zu. Sie gehört zu den wenigen Klassen ohne Mana-Verbrauch, da ihre Identität die Fähigkeiten regeneriert.

Update: Der Artikel erschien am 30.03.2022 und wurde zuletzt am 25.07. überarbeitet. Seit dem Mai-Update gibt es für den Schockausbildung-Scrapper ein Build, das noch besser ist. Dieses haben wir eingefügt.

Im Kampf positioniert ihr euch als Scrapper hinter dem Gegner, da ihr von hinten mehr Schaden macht und eure Attacken wenig Reichweite haben. Somit seid ihr zwar von der Positionierung her eingeschränkt, gleicht dies als Scrapper aber durch viel Agilität wieder aus.

Ihr Ausweichskill unterscheidet sich von anderen Klassen, ihr könnt ihn nämlich zweimal hintereinander drücken. Dadurch verdoppelt sich der Cooldown von fünf auf zehn Sekunden.

Zusätzlich verfügt die Klasse über eine gute Crowd Control (CC), ihr könnt eure Gegner also wunderbar stunnen. Euer Superarmor ist hingegen gering, weshalb ihr mit der Scrapper schnell umfallt.

Auf der Tier List von MeinMMO steht die Scrapper im PvE beim A-Tier. Fürs PvP ist sie weniger geeignet, dort gehört sie zum C-Tier.

Pro
  • Agilität
  • Anfängerfreundlich
  • Viel CC
Contra
  • Wenig Superarmor
  • Angriffe von hinten wichtig
  • Wenig Reichweite

So spielt sich die Scrapper

Das ist die besondere Fähigkeit der Scrapper: Ihre Identität sind zwei Energieleisten, eine gelbe und eine grüne. Dementsprechend gibt es grüne und gelbe Fähigkeiten, die mit der jeweiligen Energie eingesetzt werden.

Die Balance ist wichtig: Die Leisten füllen sich gegenseitig, das heißt, gelbe Attacken füllen die grüne Anzeige und umgekehrt. Gelbe Energie regeneriert sich außerdem über Zeit, die grüne hingegen nicht.

Die gelben Attacken sind die schwächeren und haben einen geringen Cooldown, sie können also gespammt werden. Darum nennen sie sich auch Ausdauer-Fertigkeiten. Die grünen Attacken dagegen heißen Schock-Fertigkeiten. Sie haben längere Aufladezeiten, richten dafür aber deutlich mehr Schaden an.

Alle Fähigkeiten der Scrapper

Gelbe Energie

Ankunft des Drachen: Konzentriere Energie, bevor du auf den Gegner zuspringst.

Augenblicklicher Schlag: Blitzschlag, der Gegner betäubt.

Eindreschende Fäuste: Kurz Halten, um einen Hagel aus Schlägen auszuführen.

Eisenkanonenhieb: Ellenbogenhieb. Danach drehst du dich und schlägst erneut zu. Erneut drücken, um einen mächtigen Hieb auszuführen.

Erdbeben-Kette: Stampfe auf den Boden, wirf Gegner um.

Kette der Resonanz: Schockwelle, die Schaden anrichtet und Gegner dann zu dir zieht.

Kontinuierlicher Stoß: Bewege dich vorwärts, während du angreifst. Erneut drücken und halten, um kontinuierlich anzugreifen.

Stürmender Hieb: Drei Angriffe, während du vorwärts stürmst. Dann erfolgt ein letzter Angriff mit einem Panzerhandschuh.

Wirbelnde Tigerpranke: Zwei schnelle Schläge, die Gegner umwerfen.

Zermalmendes Zerschmettern: Drei Schockwellen vor dir.

Grüne Energie

Ketten-Zerstörungsfaust: Du schlägst mehrmals auf den Boden und richtest Schaden an. Mit jedem Schlag wird der Radius größer.

Kritischer Treffer: Schockenergieangriff. Gedrückt halten und überladen, um noch mehr Schaden zu machen.

Richtspruch: Springe in die Luft, schlage nach unten und schmettere Gegner zu Boden.

Roundup-Feger: Diagonaler Faustschlag.

Supernova: Explosion, die Gegner zusammenzieht. Danach schlägst du auf sie ein.

Todesröcheln: Lasse die gesamte grüne Energie frei, um Schaden anzurichten. Je mehr davon aufgeladen ist, desto größer der Schaden.

Wahrer Aufwärtshaken: Springe vorwärts in die Luft und stoße Gegner weg. Fähigkeit erneut einsetzen, um erneut anzugreifen. Zuvor gestoßene Gegner erleiden 50 % mehr Schaden.

Zerfetzter Schlag: Bewege dich 3m vorwärts und richte Schaden an. Je voller die grüne Anzeige, desto mehr Schaden.

Erweckungen

Unbesiegter Drachenkönig: Angriff am Zielort. Du bewegst dich darauf zu, während zwei schwarze Drachen neben dir aufsteigen und dein Ziel vernichten.

Myst. Kunst: Vernichtende Schockwelle: Reiße den Boden 14m weit auf, richte Schaden an und stoße Gegner weg.

Die Scrapper im Level-Prozess

Wie sollte ich meine ersten Fertigkeitspunkte verteilen? Wichtig beim Verteilen der Punkte ist, dass ihr die Fertigkeitsstufen nie höher als auf Stufe 10 bringen müsst. Skill-Level 4 wird für den ersten Tripod gebraucht, Skill-Level 7 für den zweiten und Skill-Level 10 für den dritten.

Level 12: Setzt jeweils 4 Punkte auf Stürmender Hieb und Ankunft des Drachen, um den Tripod Großartige Beweglichkeit zu nutzen.

Level 14: 4 Punkte auf Todesröcheln.

Level 16: Nun kommen 20 Punkte auf Erdbeben-Kette, für viel AoE-Schaden.

Level 20: 20 Punkte auf Ketten-Zerstörungsfaust.

Level 26: Mehr Punkte auf Erdbeben-Kette, nun insgesamt 48.

Level 32: Auch auf Ketten-Zerstörungsfaust solltet ihr jetzt 48 Punkte haben.

Level 40: 48 Punkte auf Wahrer Aufwärtshaken, für noch mehr AoE-Schaden.

Level 45: Insgesamt 48 Punkte auf Todesröcheln.

Level 50: Zuletzt kommen 48 Punkte auf den Roundup-Feger.

So sieht das auf Level 50 aus.

Übrigens könnt ihr die Skillpunkte jederzeit kostenlos zurücksetzen, wenn euch der Spielstil nicht gefällt. So könnt ihr beispielsweise auch Dämonischer Klon in der Level-Phase bevorzugen und den grausamen Schlag dadurch ersetzen.

Video starten
Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen

Die besten Builds im Endgame

Im Endgame wählt ihr, wie bei den meisten anderen Klassen, zwischen zwei Klassengravuren. Damit entscheidet ihr euch für eine Spielweise. Bei der Scrapper wählt ihr aus, ob ihr euren Fokus auf die gelbe oder die grüne Anzeige legen möchtet.

Klassengravur A: Taijutsu

Was macht die Gravur? Mit dieser Klassengravur entscheidet ihr euch für die gelben Energie, also für die Ausdauer-Fertigkeiten. Diese verursachen 30 % mehr Schaden, die Schock-Attacken dafür 30 % weniger.

Die automatische Regeneration der gelben Energie steigt auf Level 1 der Klassengravur um 300 %, auf Level 3 sogar um 600 %. Ihr könnt eure Attacken also permanent spammen.

Ihr seid sehr mobil, da ihr euch durch viele der Ausdauer-Attacken vorwärts bewegt. Außerdem könnt ihr, wie oben erwähnt, den Ausweichen-Skill doppelt einsetzen. Es ist also einfach, mit der Scrapper nah am Ziel zu bleiben. Außerdem richten manche Attacken von hinten mehr Schaden an.

Das müsst ihr auch, denn eure Attacken haben keine große Reichweite. Daher nehmt ihr am Besten eine Position nah am Gegner ein. Ein Vorteil dabei und durch eure Mobilität ist, dass ihr mit der Scrapper hervorragend kontern könnt. Wie das funktioniert, lest ihr in diesem Guide nach.

Welche Gravuren nutze ich noch? Neben der Klassengravur eignet sich Adrenalin. Diese Gravur erhöht eure Kritrate, was nützlich ist, da ihr viele Attacken einsetzen könne, die dann alle eine erhöhte Krit-Chance haben.

Später lohnt sich Meister des Hinterhalts, da manche eure Attacken sowieso davon profitieren, von hinten ausgeführt zu werden.

Falls ihr nochmal nachlesen wollt, wie das Gravursystem genau funktioniert, könnt ihr einen Blick in unseren Gravurenguide werfen.

Welche Sammelkarten sind wichtig? Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.

Optimal ist das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber. Das Set besteht aus Shandi, Azena und Innana, Nineveh, Wei, Balthorr und Thirain. Bei einem 6er-Set mit 30-teiliger Erweckung bringen euch die Karten 8 % mehr Heiligen Schaden und wandeln all euren Schaden in heiligen Schaden um.

Welche Fähigkeiten nutze ich?

IconFähigkeitStufeTripods
Stürmender Hieb4Angriff vorbereiten
Ankunft des Drachen4Moment der Wahrheit
Augenblicklicher Schlag10Weiträumiger Hieb
Kontereffekt
Fährtensuch-Instinkt
Eindreschende Fäuste10Eroberungs-Chance
Rote Explosion
Raserei
Kontinuierlicher Stoß10Nervenhieb
Moment der Wahrheit
Gewaltsames Vorrücken
Eisenkanonenhieb10Übersprudelnde Macht
Schnelle Vorbereitung
Verstärktes Vorrücken
Richtspruch4Verstärkter Schaden
Todesröcheln10Schnelle Vorbereitung
Einzelhieb
Schockexplosion

Als Erweckung benutzt ihr Unbesiegter Drachenkönig.

Wie sieht die Rotation aus? Euer Ziel ist es, permanent Attacken auszuführen und möglichst wenig Downtime zu haben. Außerdem solltet ihr den Buff von Stürmender Hieb und den Debuff von Richtspruch möglichst häufig einsetzen.

Ihr beginnt mit Stürmender Hieb, um in den drei Sekunden des Damaga-Buffs von Angriff vorbereiten Eisenkanonenhieb und Eindreschende Fäuste zu benutzen.

Anschließend setzt ihr mit Richtspruch den Debuff auf euren Gegner, um Todesröcheln, Augenblicklicher Schlag und Ankunft des Drachen einzusetzen.

Jetzt sind vermutlich die meisten Fähigkeiten im Cooldown. Eine gute Gelegenheit um Kontinulierlicher Schlag einzusetzen, bis die anderen Skills aufgeladen sind. Vorher benutzt ihr erneut den Buff von Stürmender Hieb.

Klassengravur B: Schockausbildung

Was macht die Gravur? Diese Klassengravur konzentriert sich auf die grüne Anzeige, also die Schock-Fähigkeiten. Eure Schock-Skills richten 10 % mehr Schaden an und die Anzeige regeneriert sich automatisch um 2 % pro Sekunde. Auf Stufe drei der Klassengravur sind es 20 % mehr Schaden und 4 % pro Sekunde.

Auch mit dieser Version der Scrapper müsst ihr euch nah am Gegner positionieren, da eure Fähigkeiten eine geringe Reichweite haben. Die grünen Skills haben außerdem lange Animationen, was euch sehr angreifbar macht, während ihr die ausführt.

Vor dem Mai-Update musstet ihr viele gelbe Skills spielen, um die grünen verwenden zu können. Das ist jetzt anders. Durch die Shock-Spezialisierung regeneriert ihr automatisch Shock-Energie.

Außerdem sorgt die Klassengravur nicht dafür, dass eure gelben Skills weniger Schaden anrichten. Deshalb behaltet ihr davon anfangs vier und später drei in eurer Rotation.

Bei den Stats konzentriert ihr euch auf Spezialisierung und Krit.

Welche Gravuren nutze ich noch? Adrenalin eignet sich als zweite Gravur, um euer Krit zu erhöhen. Danach könnt ihr Meister des Hinterhalts skillen, da manche eurer Fähigkeiten von hinten mehr Schaden machen.

Um eure Rotation mit Schockausbildung etwas zu erleichtern, eignet sich zuletzt die Gravur Geistabsorption. Damit habt ihr 15 % mehr Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit.

Welche Sammelkarten sind wichtig? Die Sammelkarten unterscheiden sich nicht von der anderen Klassengravur. Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.

Optimal ist auch hier das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber.

Welche Fähigkeiten nutze ich?

IconFähigkeitStufeTripods
Stürmender Hieb4Wütender Hieb
Zermalmendes Zerschmettern7Verstärkter Schaden
Fokus
Wilde Tigerpranke7Verstärkter Schaden
Fokus
Ankunft des Drachen6Moment der Wahrheit
Roundup-Feger10Flinke Vorbereitung
Wahnsinniger
Verstärkter Hieb
Todesröcheln10Schnelle Vorbereitung
Einzelhieb
Schockexplosion
Ketten-Zerstörungsfaust10Endloser Zorn
Beharrlichkeit
Beben
Supernova10Schnelle Vorbereitung
Durchdringender Schlag
Umgedrehter Hieb

Als Erweckung benutzt ihr Unbesiegter Drachenkönig.

Wie sieht die Rotation aus? Um möglichst viel Burst Damage aus der Scrapper rauszuholen, konzentriert ihr euch darauf, die grüne Anzeige schnell zu füllen und möglichst oft Supernova und Todesröcheln einzusetzen. Wichtig ist, dass ihr Todesröcheln nicht mit weniger als 76 % Energie einsetzt, da ihr so zu viel Energie verliert und zu wenig Schaden damit macht.

  • Ihr beginnt mit Stürmender Hieb und nutzt den Damage Buff, um anschließend Supernova einzusetzen.
  • Darauf folgt Zermalmendes Zerschmettern, wodurch ihr genug Energie gesammelt haben solltet, um Todesröcheln einzusetzen.
  • Mit Wilde Tigerpranke und Stürmender Hieb ladet ihr eure Anzeige wieder auf. Dann setzt ihr Ketten-Zerstörungsfaust ein.

Letztendlich setzt ihr immer ein bis zwei gelbe Attacken ein, um genug Energie für die grünen zu haben. So haltet ihr die Balance, was seit dem Update allerdings leichter ist. Für die stärksten grünen Attacken nutzt ihr vorher Stürmender Hieb, für den dreisekündigen Damage-Buff.

Was sagt ihr zur Scrapper? Habt ihr sie schon gespielt? Welche Klassengravur habt ihr gewählt? Wollt ihr mit ihr lieber Attacken spammen und die gelben Attacken nutzen, oder die grünen Attacken gekonnt einsetzen und enorm viel Schaden am Gegner anrichten? Schreibt es uns gern in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Mehr Guides gibts hier: Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

WoW Dragonflight bringt eine Welt, in der Murlocs alles gewonnen haben

Die World of Warcraft ohne Helden, dafür von Murlocs überrannt. Genau das bekommen wir wohl in Dragonflight zu sehen.

Dass die World of Warcraft so aussieht, wie sie heute aussieht, geht vor allem aus der reichhaltigen Geschichte des Warcraft-Universums hervor. Unzählige Konflikte, Invasionen von Dämonen und anderen kosmischen Mächte, riesige Kriege und Fehler im Umgang mit Magie formten Azeroth. Aber was wäre, wenn einige Details in der Geschichte anders verlaufen wären? Genau das scheint Blizzard mit der neuen Erweiterung Dragonflight erforschen zu wollen und bringt eine Welt, in der Murlocs die Herrschaft errungen haben. Zumindest sieht es danach aus.

Was wurde gefunden? Beim Datamining haben die Leute von wowhead einige interessante Karten entdeckt, die im Zusammenhang mit einem neuen Feature stehen sollen. Das auffälligste ist dabei eine Karte, die zu „Azmerloth“ gehört. Das zeigt eine Karte der Drachenöde, allerdings mit einigen besorgniserregenden Änderungen: Sämtliche Orte haben einen „Murloc-Namen“ bekommen, wie ihr auf der Karte sehen könnt:

WoW Murloc Map Dragonblight
Eine sehr murlocige Variante der Drachenöde. Bildquelle: wowhead

Ein paar Beispiele der Umbenennungen:

  • Aus „Azjol Nerub“ wurde „Mrshy Blggrb“
  • „Galakronds Ruhestätte“ ist „Glrlurglokr“
  • Der „Wyrmruhtempel“ wird zu „Ergbrgls Flrgmrbbl“
  • Aus „Eiskrone“ wird schlicht „Brrrrrgl“

Wozu gehört das? Das ist noch nicht gänzlich klar. Bisher sind diese Karten erst in den Spieldateien gefunden und gehören zu einem Feature, das aktuell noch „Grand Adventure Time“ („Zeit der großen Abenteuer“) heißt – das könnte aber noch ein interner Name und nicht final sein. Zu diesem Feature gehören bisher mehrere Karten, die es alle so oder ähnlich bereits im Spiel gibt. Mit dabei sind:

  • Das Schwarze Imperium (Ny’alotha)
  • Die Revolution der Pandaren (Tal der Ewigen Blüten)
  • Krieg der Sandstürme (Silithus)
  • Der Gnoll-Krieg (Wald von Elwynn)
  • Azmerloth (Drachenöde)
  • Morgen der Primalisten (Dracthyr-Startgebiet)

Was könnte das sein? Am naheliegendsten ist, dass es sich dabei um ein neues Zeitreise-Feature in Verbindung mit den bronzenen Drachen handelt. Denn die ersten 4 Ereignisse (Schwarzes Imperium, Revolution der Pandaren, Krieg der Sandstürme und der Gnoll-Krieg) sind wichtige Vorkommnisse in der Vergangenheit von World of Warcraft. Wäre auch nur eines dieser Ereignisse anders verlaufen, sähe Azeroth heute wohl gänzlich anders aus. Es wäre also denkbar, dass Charaktere hier die Möglichkeit haben werden, diese Ereignisse in einer Art „Flashback“ zu erleben – ähnlich wie die Szenarien und Geschichten damals in Mists of Pandaria.

Die Geschichte von „Azmerloth“ oder dem „Morgen der Primalisten“ könnten dann wiederum alternative Zeitlinien sein, indem etwa eines der Ereignisse anders ausging – also etwa die Murlocs zur dominanten, vernunftbegabten Spezies auf Azeroth geworden sind.

In jedem Fall klingen diese Geschichte schon jetzt interessant, obwohl bisher nicht mehr als ein paar Karten dazu bekannt sind. Hoffen wir, dass die nächsten Wochen in der Alpha und Beta von Dragonflight mehr dazu enthüllen werden …

Auch interessant: Wenn ihr eure Mitspieler in Dragonflight trollen wollt, müsst ihr quasi Dracthyr spielen …

GTA Online: Sommer Update 2022 – Alle Infos zu Release und Content

Das große Sommer-Update 2022 bei GTA Online steht an, am 26. Juli geht es los. Auf MeinMMO zeigen wir euch alle wichtigen Infos zu Update und Content.

Was ist das für ein Update? Regelmäßig veröffentlicht GTA Online große Updates, die neue Inhalte, Autos, Storys, Missionen, Heists, Charaktere und mehr ins Spiel bringen.

Nun steht das Sommer-Update 2022 an. Neue Missionen, massig „Quality of Life“-Anpassungen und weiterer Content kommt in Spiel.

Wir zeigen euch in der Übersicht, wann wir das Update erwarten und was drinsteckt. Die DLCs für GTA Online sind immer kostenlos erhältlich. Dafür müsst ihr Inhalte wie neue Autos dann mit GTA-Dollar im Spiel kaufen, wenn ihr sie haben wollt.

Den englischen Trailer zum Sommer-Update 2022 „The Criminal Enterprises“ binden wir euch hier ein:

Video starten

Wann erscheint das Sommer DLC 2022? Alles zum Release

Wann kommt das Update? Am Dienstag, dem 26. Juli, geht es los. Eine genaue Uhrzeit gibt es noch nicht. Das letzte Winter-Update „The Contract“ ging um 11 Uhr morgens online.

Sollte es zu Problemen beim Update kommen, begleiten wir den Release und versorgen euch mit den neusten Infos:

Mehr zum Thema
GTA Online: Großes Sommer-Update ist live – Alle Inhalte u0026 Patch Notes
von Maik Schneider

Wie groß ist das Update? Auch dazu gibt es bisher keine offiziellen Infos. Aufgrund der Erfahrungen aus früheren Updates rechnen wir mit einer Größe zwischen 5 und 10 GB. Zwischen den Plattformen kann es zudem zu Schwankungen bei der Größe kommen.

Was steckt im Sommer Update 2022?

Wir listen euch die wichtigsten bekannten Anpassungen auf:

  • „Paper Trail“-Missionen als IAA-Agent
  • Neue Missionen für Biker, CEOs, Bunker und Nachtclubs
  • Verkaufs-Missionen auf privaten Servern
  • Neue Tuning-Optionen für eure Karren
  • Keine Strafe mehr, wenn ihr bewaffnete Spieler-Fahrzeuge vernichtet
  • Mehr Tuning-Optionen für Avenger und Mobile Kommando-Zentrale
  • Raketen-Nerf für das Fliege-Moped „Oppressor Mk II“
  • Schnellere Fahrzeug-Lieferung vom Mechaniker
  • Ihr habt schnelleren Zugriff auf Snacks
  • Allgemeine Anhebung der Auszahlung vieler Aktivitäten
  • Zugang vom „Cayo Perico“-Heist wird drastisch reduziert

Zudem könnt ihr wie immer ein paar neue Fahrzeuge erwarten, vielleicht sogar ein paar Neulinge bei den schnellsten Autos von GTA Online. Dazu noch ein paar neue Waffen und weitere „Quality of Life“-Verbesserungen.

Der reduzierte Zugang zum „Cayo Perico“-Heist wird übrigens schon rege diskutiert:

Mehr zum Thema
Rockstar nerft, wie ihr in GTA Online bisher am schnellsten Geld verdienen konntet – Fans sind enttäuscht
von Benedikt Schlotmann

Über welche Inhalte freut ihr euch beim großen Sommer DLC 2022 für GTA Online? Habt ihr bestimmte Orte oder Charaktere, denen ihr mehr Aufmerksamkeit wünscht? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Mit Sicherheit braucht ihr zum neuen DLC wieder jede Menge GTA-Dollar. Wir zeigen euch im Guide 13 Wege, mit denen ihr in GTA Online schnell viel Geld verdient. Damit bereitet ihr euch optimal auf das Update vor.

Wusstet ihr eigentlich, dass Apple mal eine Konsole rausgebracht hat?

Die meisten kennen Apple als eine der größten Hardware-Firmen der Welt, die für ihre Smartphone- und Notebook-Produkte bekannt sind. Aber sie haben sich in der Vergangenheit auch an Konsolen versucht.

Im Frühjahr 2022 kreisten in der Gaming-Industrie Gerüchte um ein neues Produkt vom Smartphone-Gigangen Apple (via Gamerant). Eine interne Quelle habe angeblich verraten, dass Apple die Möglichkeiten einer eigenen Konsole in Betracht zieht.

Seit den ursprünglichen Meldungen hat sich an der Front nichts gerührt und ob von Apple tatsächlich eine eigene Konsole kommt, steht in den Sternen. Aber es wäre nicht ihre erste Erfahrung mit dem Konsolen-Markt. Die haben sie bereits 1996 mit Apple Pippin gemacht.

Pippin – Gemeinsames Produkt von Apple und Bandai

Wie kam es dazu? Das Vorhaben, eine eigene Apple-Konsole auf den Markt zu bringen, kam etwa 1994 auf und kam ursprünglich von Bandai. Der CEO der Tochterfirma von Namco Bandai ging auf Apple zu, mit dem Vorschlag, gemeinsam eine eigene Konsole herzustellen.

Während der 90er-Jahre erschienen pro Jahr bis zu 6 neue Konsolen von verschiedensten Firmen. Die Branche war damals um einiges vielfältiger als ab etwa 2005, nachdem sich Nintendo, Sony und Microsoft als unangefochtene Marktführer etabliert haben. Entsprechend hat Apple beschlossen, die Idee aufzugreifen und sie umzusetzen.

apple bandai pippin konsole
So sah die Konsole von Apple aus.

Das war Apple Pippin: Das ursprüngliche Design basierte auf dem Macintosh Classic II, einem PC von Apple, der im Oktober 1991 auf den Markt ging. Die Konsole hatte die gewaltige Auflösung von 640×480 und lief auf der Macintosh Systemsoftware.

Während Apple die eigentliche Hardware von Pippin entwickelte, lieferte der Partner-Bandai das Casing, die Verpackung. Das Ziel war eine kompaktere und günstigere Version des PCs zu entwickeln, die zwar Games und andere CD-basierte Multimediaprodukte abspielen konnte, aber gleichzeitig auch Internet-fähig war.

Obwohl Bandai auch für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich war, erhielt die Konsole ihren Namen dennoch von Apple. Nach der üblichen Manier der Firma wurde die Konsole nach einer Apfelsorte benannt, dem Newton Pepping (Newtown Pippin), der übrigens ein Verwandter vom Macintosh-Apfel ist.

Seinen Launch feierte Pippin im März 1996 in Japan und später im Juni in den USA. Sie kostete 64.800 Yen, was heute umgerechnet etwa 465 € wären.

Diese Spiele gab es: Die Liste der veröffentlichten Spiele für Pippin ist tatsächlich gar nicht so kurz. Sie umfasst über 100 Titel, die teils richtige “Games” im klassischen Sinne sind, teils aber in die Kategorie “Edutainment” fallen.

“Edutainment” ist ein Begriff, der sich aus den Wörtern “Education” (Bildung) und “Entertainment” (Unterhaltung) zusammensetzt. Darunter versteht man alle Angebote im Freizeitbereich, die Bildung mit Unterhaltung verbinden. Bei Edutainment-Software spricht man also von Lehrsoftware mit Unterhaltungswert. Mehr dazu auf Wikipedia.

Der Großteil der Spiele für Pippin erschien allerdings in Japan. In den USA gab es lediglich 20 Releases. Viele der Spiele basierten außerdem auf den Marken von Bandai wie Dragon Ball, Gundam, Power Rangers und Ultraman, zu denen die Firma schon damals zahlreiche Action-Figuren veröffentlichte.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ultraman Quiz King
  • Anime Designer: Dragon Ball Z
  • Gundam 0079: The War for Earth
  • Power Rangers Zeo Versus The Machine Empire
goldene pippin konsole
Goldene Version der Konsole, die im Computer History Museum (USA) aufbewahrt wird. Foto von Anton Chiang.

Der Untergang von Pippin

So ging es aus: Der damalige CEO von Bandai, Makoto Yamashita, schätzte, dass in Japan innerhalb eines Jahres etwa 200.000 Einheiten von Pippin verkauft werden würden. Beim Launch in den USA rechnete man mit weiteren 300.000 Einheiten im ersten Lebensjahr bei einem Preis von $599 (Die Inflation einberechnet wären es heute etwa $1,131).

Bandai steckte über 93 Millionen Dollar (heute $175.633.671) ins Marketing, doch es half nichts. Die gemeinsame Konsole von Apple und Bandai floppte hart und kam weltweit auf nur 42.000 verkaufte Einheiten.

Pippin hatte es nicht geschafft, sich gegen die frisch erschienene PlayStation zu behaupten, die seit 1994 auf dem Konsolenmarkt wütete. Zudem erschien am 23. Juni 1996 die Nintendo 64, die Konsolenspieler ebenfalls wie im Sturm eroberte.

Den beiden Giganten fiel nicht nur Pippin zum Opfer, sondern diverse andere Konsolen, die in dem Zeitraum erschienen waren, wie etwa Playdia von Bandai und Toshiba oder Casio Loopy von Casio.

Die miesen Verkaufszahlen führten am Ende dazu, dass die Pippin im Dezember 1997, keine 2 Jahre nach dem Release, wieder eingestellt und mittlerweile fast vergessen wurde.

Wie findet ihr die gescheiterte Konsole von Apple und Bandai? Habt ihr von ihr gewusst oder noch nie vorher gehört? Erzählt es uns in euren Kommentaren.

Testet euer Wissen über MMORPGs in unserem Profi-Quiz

WoW-Quiz: Seid ihr ein absoluter WoW-Besserwisser? Beweist es hier

Manchmal kann man stolz sein auf Besserwissersei. Aber habt ihr auch in Bezug auf World of Warcraft das Zeug dazu? Stellt euch unserem Quiz.

Wenn ihr in World of Warcraft unterwegs seid, dann lest ihr mit ziemlicher Sicherheit ziemlich viele Chats. Egal ob der „Allgemein“-Kanal in dem jeweiligen Gebiet oder der Handels-Chat in den Hauptstädten. Und wo Spielerinnen und Spieler sich unterhalten, dann geschehen auch Fehler.

Oft gibt es Fragen und Antworten. Jemand möchte wissen, wo sich ein bestimmter NPC befindet oder hat eine allgemeine Frage zum Spiel. Anstatt euch zu beteiligten, beobachtet ihr nur den Chat und wartet auf euren Moment – und da ist er schon. Jemand hat zwar inhaltlich die korrekte Antwort gegeben, aber einen klitzekleinen Fehler begangen. Egal ob ein Rechtschreibfehler oder ein minimales Detail. Und das ist eure große Stunde.

Ihr spürt dieses Kribbeln in den Fingern. Das unbändige Verlangen, nach Minuten des Schweigens endlich den Chat aufzumachen und sich zu beteiligen. Zur Sicherheit googlet ihr auch noch einmal rasch, um bloß keine Schmach zu erleben, die ihr gleich jemanden zufügen werdet.

Denn ihr seid ein Besserwisser und müsst solche Fehler korrigieren. Das hilft zwar am Ende niemandem so wirklich, aber ihr habt das wohlig warme Gefühl, die Welt mit ein bisschen mehr eures erhabenen Wissens bereichert zu haben.

Diesen Drang kennt ihr nicht? Herzlichen Glückwunsch, dann seid ihr vermutlich ein besserer Mensch (oder Elf, Zwerg, und so weiter). Solltet ihr aber doch manchmal zur unnötigen „Klugscheißerei“ neigen, dann wird dieses Quiz euch auf die Probe stellen und herausfinden, ob ihr wirklich auf alle Fragen die exakt korrekte Antwort habt.

Ein letzter Hinweis: Die Fragen im Quiz gehen von der deutschen Version von World of Warcraft aus.

Habt ihr das Zeug zum absoluten Besserwisser in World of Warcraft? Dann findet es mit diesem Quiz heraus:

Dieses Quiz ist geschlossen.

Na, wie viele Fragen konntet ihr korrekt beantworten? Natürlich dürft ihr alle „15, war super easy“ in die Kommentare schreiben. Immerhin habt ihr ja einen Ruf zu verlieren!

Pokémon GO hat das, was es mal so gut machte, einfach verloren

Pokémon GO ist ein besonderes Spiel, das in seinen besten Momenten Spieler zusammenbringt und für tolle Erlebnisse in der realen Welt sorgt. Doch der ursprüngliche Zauber des Spiels ist verflogen – und kommt nur ganz, ganz selten zurück, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk. 

Als Pokémon GO erschien, schaffte es etwas, was nur wenig Videospielen gelingt: Es bestimmte die Schlagzeilen auch außerhalb der Gaming-Welt. 

Alle möglichen Leute hatten eine Meinung zu dem großen Trend, der im Sommer 2016 um die Welt ging. Zu den riesigen Trainer-Gruppen, die Parks bevölkerten und wahre Fang-Feldzüge von Straßenbahnen aus starteten. Zu all den Menschen, die kreuz und quer durch die Gegend rannten, weil an irgendeiner Ecke ein Dragoran aufgetaucht war. 

Einige Wochen lang war Pokémon GO mehr oder weniger allgegenwärtig.

Bis heute bin ich ein bisschen traurig, dass ich diesen Hype damals verpasst habe – denn mein veraltetes Smartphone war tatsächlich nicht in der Lage, dieses Spiel wiederzugeben. Für mich ging es erst im Februar 2018 los. 

Doch obwohl ich die “ganz große” Anfangszeit von PoGo verpasst habe, konnte mich das Spiel einfangen. Weil es einfach wahnsinnig viel Spaß machte, sich vor die Tür zu bewegen und überrascht zu werden. Denn es gab immer etwas Spannendes, das man suchen konnte.

Über jedes Monster freute ich mich, weil es entweder neu war oder mich der nächsten Entwicklung näher brachte. Erst nach Wochen traf ich zum ersten Mal auf Relaxo und brauchte ewig, um es zu fangen. Bei meinem ersten Raid stand ich plötzlich mit 15 Leuten zusammen rund um ein Restaurant – nur um das legendäre Rayquaza am Ende nicht zu fangen. Diese Dinge sind bis heute hängengeblieben.

Fängt man neu mit Pokémon GO an, hat man einfach jede Menge zu tun und vor allem zu entdecken. Es lohnt sich, rauszugehen und zu suchen. Doch mit der Zeit nimmt das leider ab – und das Spiel schafft es kaum noch, einen zu überraschen. 

Keines der anderes Features ist so gut, wie neue Monster

Eins vorweg: Mir ist völlig bewusst, dass wir mittlerweile 2022 haben und das Spiel sechs Jahre alt ist – und dass ich auch schon vier Jahre dabei bin. Das ist im Vergleich zu anderen Spielen eine sehr lange Zeit und vermutlich überhaupt schon eine Kunst, dass es einen so lange am Ball hält. 

Gleichzeitig ist Pokémon GO als Live-Service-Game, das auch immer wieder neue Inhalte bringt, kein Spiel, das den Anspruch hat, “durchgespielt” zu werden. Dennoch fühlt es sich für mich mittlerweile eben genau so an: durchgespielt. 

Während ich früher jedes Mal motiviert raus ging, um etwas Neues zu entdecken, bringt Pokémon GO eigentlich immer nur noch mehr vom alten. Ich weiß nicht, wie viele Staralili ich schon gesehen und gefangen habe. Auf jeden Fall sind es genug.

Was hat sich geändert? Es werden keine Monster-Generationen mehr auf einen Schlag gebracht, die man in der “Wildnis” suchen könnte. Stattdessen gibt es häppchenweise mal ein bis zwei neue Monster zu Events, die man dann nach 20 Minuten herumwandern auch direkt gefangen hat. Die kann man dann noch x-mal schnappen und entwickeln – dann war es das.

Es gibt keinen “Entdecker”-Modus mehr in Pokémon GO, sozusagen, sondern nur noch gezieltes Suchen, Fangen, Verbessern. Und das ist irgendwie schade.

Klar, es gibt seltene Ausnahmen wie Miniras, oder früher Milza und Kaumalat. Und das will ich dem Spiel auch gar nicht absprechen, dass es einen freut, wenn man sowas findet. Gleichzeitig sind die aber wieder so dermaßen selten, dass solche Momente ebenfalls kaum vorkommen. Dasselbe gilt für schillernde Monster. 

Pokemon-Go-Titel-Miniras
Selten findet man Monster wie Miniras, die man nicht schon zu oft hat

Dass man vor die Tür tritt und überrascht wird – das schafft Pokémon GO im Grunde nur noch ganz, ganz selten. Stattdessen geht man raus, fängt mehr vom selben und fragt sich am Ende, wozu eigentlich. 

Natürlich hat Pokémon GO auch noch jede Menge andere Features, denen ich etwas abgewinnen kann. Raids, PvP-Liga, Team GO Rocket, Leveln – seit dem Release hat sich viel getan und das ist alles nett. Aber es ist nicht der Kern des Spiels. 

Für mich war Pokémon GO in erster Linie besonders, weil es ein Sammel-Spiel ist, das zum Entdecken einlädt. Das Problem mit Sammel-Spielen ist nur, dass sie irgendwann schal werden, wenn man mehr oder weniger alles hat. Und so wirkt Pokémon GO mittlerweile auf mich: Wie ein Panini-Sticker-Album, das zu 99 % voll ist. Und da würde ich ja irgendwann auch keine Sticker-Packs mehr kaufen. 

Pokémon GO Hut
Als Abwechslung bringt Pokémon GO gern mal Monster mit Hüten. Aber so richtig spannend ist das auch nicht.

Was ist die Lösung? Es ist schwierig, das geb ich zu. Wie kann man Spieler wieder überraschen, die im Grunde schon alles gefunden haben? Denkbar wäre, einfach mal eine ganze Generation von neuen Monstern auf einen Schlag ins Spiel zu werfen. Bei der 2. Generation wurde das noch so gehalten. Oder zumindest mal wieder 20 bis 40 Monster. 

Die könnte man dann an unterschiedlichen Orten verstecken, anstatt an zeitliche Faktoren wie Events gebunden. Sodass es sich lohnt, wieder im Wald oder am See zu suchen, anstatt auf das nächste Event zu warten und dann den besonderen Spawn einzusammeln. Aktuell fühlt es sich eher an, als würde man überall das selbe finden.

Aber so scheint Pokémon GO heutzutage nicht mehr zu funktionieren. Stattdessen gibt es in der Regel nur noch vereinzelt neue Monster bei Events oder spezielle Pokémon, die man dann in Raids suchen darf. Die Jagd nach solchen Monstern hat sich dann aber – meistens – auch schnell wieder erledigt. 

Gleichzeitig ist auch klar, dass Niantic nicht einfach alle möglichen Monstern auf einen Schlag veröffentlichen kann. Denn: Was bringt man dann danach noch ins Spiel, außer wieder neue Versionen vom Alten?

Wie seht ihr das? Ist der Sammel-Faktor in Pokémon GO auch so entscheidend für euch – oder ist das alles für euch gar kein Problem? Reichen euch die anderen Features im Spiel, findet ihr, es gibt noch genug zu entdecken? Erzählt es uns in den Kommentaren!