Miner verkaufen jetzt massenweise GPUs richtig günstig – Soll man jetzt Grafikkarten von AMD und Nvidia kaufen?

Miner verkaufen jetzt massenweise GPUs richtig günstig – Soll man jetzt Grafikkarten von AMD und Nvidia kaufen?

Mittlerweile könnt ihr Grafikkarten von AMD und Nvidia unter dem Preis der UVP kaufen. Doch nicht alle Angebote müssen unbedingt gut sein, auch wenn sie erst einmal verlockend wirken.

Wer in den letzten Monaten eine Grafikkarte kaufen wollte, musste oftmals deutlich mehr zahlen. Denn die Händler verlangten deutlich mehr Geld als von der Unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) vorgesehen und teilweise konnte man tausende Euro auf eBay für eine RTX 3080 zahlen. Dafür gab es mehrere Gründe:

  • Durch die Corona-Pandemie wurden vor allem Halbleiter knapp. Diese kommen aber in fast jedem elektronischen Gerät vor. Eine hohe Nachfrage bei einem niedrigen Angebot lässt die Preise steigen.
  • Krypto-Währungen wie Ethereum oder Bitcoin erreichten neue Rekordwerte. Viele Personen investierten in sogenannte Mining-Rigs, die vor allem aus Grafikkarten bestehen, um damit digitale Währungen zu schürfen.

Doch mittlerweile hat sich einiges geändert. Grafikkarten bekommt ihr mittlerweile wieder zur unverbindlichen Preisempfehlung. Dabei hatten sich viele fast daran „gewöhnt“, dass man für Grafikkarten den doppelten UVP zahlen darf, wenn man aktuelle Hardware nutzen möchte.

Was sind Krypto-Währungen?
Hierbei handelt es sich um digitale Währungen, die online gehandelt werden. Sie sind anonym und normalerweise dezentralisiert. Die sogenannte Blockchain-Technologie gilt als sicher. Von Nachteil ist, dass die Währungen im Wert extrem stark schwanken können.

Aktuell gibt es mehr als 4.500 verschiedene Währungen, die wichtigsten davon sind Bitcoin und Ethereum (via wikipedia.de).

Tausende Miner verkaufen Highend-Grafikkarten unter der Preisempfehlung

Warum verkaufen Miner ihre Hardware? Der wichtigste Grund ist der deutliche Wertverlust der Krypto-Währungen. Schaut ihr euch Bitcoin in den letzten 6 Monaten an, dann ist der Wert von über 40.000 Euro pro Bitcoin auf unter 20.000 Euro gefallen. Die Währung hat also mehr als 50 % an Wert verloren.

Hinzu kommt, dass gerade die Währung Ethereum auf ein neues Verfahren umgestellt wird. Auch das beunruhigt viele User, die in Mining-Hardware investiert haben. Denn bei Ethereum 2.0 spielt es keine Rolle mehr, viele schnelle Grafikkarten zu besitzen.

Der Bitcoin hat in den letzten 6 Monaten stark an Wert verloren.

Viele Miner verkaufen daher jetzt ihre Hardware, um zumindest die Verluste auszugleichen. Denn viele Moner haben Geld in Grafikkarten investiert, als diese noch sehr teuer waren. Das Online-Magazin Tomshardware berichtet, dass einige große Mining-Firmen gerade Hardware und Bitcoins verkaufen, um wieder an Geld zu kommen (via tomshardware.com).

Dadurch haben jetzt Gamer die Chance, Grafikkarten sogar unter der unverbindlichen Preisempfehlung zu kaufen:

  • Eine GeForce RTX 3080 bekommt ihr teilweise bereits für 550 US-Dollar.
  • Für eine RTX 3060 verlangen einige Personen rund 300 US-Dollar.

Dennoch solltet ihr aufpassen, wenn ihr solche Angebote seht. Denn die guten Angebote haben auch einen Haken, wenn ihr nicht aufpasst. Eine ähnliche Aktion konnte man bereits genau vor einem Jahr beobachten und hier lagen die Preise ähnlich niedrig:

Chinesische Miner fluten den Markt mit gebrauchten Grafikkarten RTX 3080 – Sie sind günstig, aber seid vorsichtig

Wer eine gebrauchte Grafikkarte kaufen will, sollte sich das Angebot genau ansehen

Wie gut sind solche Angebote wirklich? Die Meinungen gehen stark auseinander, ob man von Minern eine gebrauchte Grafikkarte kaufen soll. Denn die GPUs sollen ja immer in so einem Mining-Rig gesteckt haben und monatelang unter Last Krypto-Währungen geschürft haben. Und das pausenlos und ohne Unterbrechung.

Grundsätzlich gehen Miner jedoch nicht schlechter mit ihrer Hardware um als Gamer. Denn professionelle Miner sind wie Gamer ebenfalls darauf bedacht, ihre Hardware pfleglich zu behandeln. Die Hardware ist schließlich ihre Grundlage für ihr Einkommen. Habt ihr mit Profis zu tun, könnt ihr euch normalerweise sicher sein, dass die Grafikkarten einwandfrei funktionieren. So schreibt etwa ein User auf reddit, ob man eine Grafikkarte von Minern kaufen könne:

In 99 % der Fälle ja, weil Leute, die sich ernsthaft mit Mining beschäftigen, ihre Karten besser pflegen als gelegentliche Computerbenutzer.

Einige fügen hinzu, dass Mining für die Karten sogar besser als Gaming sei:

  • Die Grafikkarten werden oft mit weniger Strom betrieben (undervoltet). Das senkt die Temperaturen, hat aber kaum Auswirkung auf die Leistung.
  • Beim Mining läuft die Grafikkarte unter gleichmäßigeren Temperaturen. Die Platine wird weniger belastet, da das Material nicht so stark belastet wird, als wenn die Temperaturen ständig schwanken wie beim Gaming.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Leute sich Mining-Equipment zugelegt haben, um damit schnell und ohne viel Vorwissen ebenfalls vom Mining-Hype zu profitieren. Im schlimmsten Fall werden die GPUs dann nicht richtig gekühlt oder sind nicht perfekt eingestellt. Hier könnt ihr euch daher nicht völlig sicher sein, ob jemand mit wenig Expertise auch sorgfältig mit der Hardware umgegangen ist.

Wo ist dann das echte Risiko? Egal ob ihr bei einem Miner oder anderer Person kauft: Im Normalfall bekommt ihr bei einem Privatverkauf keine Garantie auf eure Grafikkarte. Es ist daher eure Verantwortung, auch wenn die Grafikkarte 2 Monate später den Geist aufgibt. Wer das Risiko nicht eingehen will, der zahlt dann doch den normalen Preis beim Händler. Und das sind zum aktuellen Zeitpunkt (22.06) rund 150 Euro. Denn bei einem Händlerkauf bekommt ihr die normale Garantie des Herstellers und zusätzlich die Gewährleistung des Händlers. Die Gewährleistung gibt es auch auf Refurbished-Produkte.

Seid ihr euch unsicher, ob ihr eine Grafikkarte kaufen wollt, dann beachtet, dass bald auch die nächste Generation von AMD und Nvidia kommen wird. Ob die Preise in Zukunft noch besser werden, können wir euch nicht sagen:

Das solltet ihr unbedingt über die nächste Generation an Grafikkarten wissen, bevor ihr jetzt eine neue kauft

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Tim Sigg

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll.
Eine 3080 für 550€, hört sich erst mal gar nicht so schlecht an, im Hinblick auf die neue Generation die jetzt kommt, aber wieder doch. Wie oben im Artikel geschrieben laufen die Karten 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und das seit fast 2 Jahren. Die GPU mag ja ganz gut gekühlt worden sein und wird nie wirklich warm geworden sein, weil einfach keine Grafikleistung verlangt wird. Jetzt kommt das große Aber, der Grafikspeicher läuft non Stop seit fast 2 Jahren mit +100°C. Der Grafikspeicher ist so runter gerockt, daß die 3080 mindestens 20% Leistungsverlust im Gaming hat und nur noch auf dem Leistungsniveau einer 3070/6700xt läuft. Ich kauf mir da lieber eine 6750xt/3070 neu und bekomme Garantie, als auch noch den Minern mit meinem Abverkauf Geld zukommen zu lassen, diese sind der Grund, das der Markt so kaputt ist und alle Gamer drunter leiden mussten.
Dann wird oben im Artikel geschrieben, dass man für Kühlung die Grafikkarte undervolted, was die Temperaturen aber wenn überhaupt nur erhöht. Ich habe noch nie verstanden, warum man eine GPU undervolten will, macht absolut keinen Sinn, jeder der seine GPU undervoltet hat von undervolten, over clocking, Temperaturen, Stromverbrauch und Leistung nicht den Hauch einer Ahnung. Ich weiß, das ist absolut weit verbreitet und alle wollen immer so schön viel Strom damit sparen, bei gleicher Leistung, oder sogar beim undervolten noch over clocken, für mehr Leistung, bei weniger Stromverbrauch. Ihr (also alle die eine GPU undervolten) habe absolut keine Ahnung von der Materie. Zum over clocken muss man ab einem gewissen Punkt overvolten, weil die GPU für die mehr Leistung, auch mehr Volt benötigt. Also ja, man kann mit undervolten mehr Leistung bekommen, dann undervoltet man aber so extrem wenig und over clockt so wenig, das man es auch gleich lassen kann, wenn überhaupt kommen da 1-2 FPS mehr bei rüber und das gerade mal in 1080p und bei schwächeren Spielen (Rainbow Six Sieg). Bis zu einem gewissen Punkt kann man undervolten und die Taktraten so lassen, die GPU läuft dann aber instabiler, weil die GPU bei hohen Lastspitzen nicht mehr die erforderliche Volt Zahl bekommt. Die Temperaturen ändern sich eigentlich dabei auch nicht. Was den Stromverbrauch angeht, da bringt undervolting absolut nichts, hat wirklich absolut keinen Einfluss auf den Stromverbrauch, da haben die Lüfter der GPU mehr Einfluss auf den Stromverbrauch als undervolting. Das einzige, womit man Strom sparen kann ist es die Leistungsaufnahme zu reduzieren, um dann die gleiche Leistung zu bekommen muss man over clocken und dafür muss man bekanntlich over volten.
Habt ihr was bemerkt, ich muss um Strom zu sparen und dabei die gleiche Leistung zu bekommen, genau das Gegenteil von dem machen, was überall gesagt wird.
Alle wollen immer so viel Ahnung haben, haben aber nie auf die Zahlen geschaut, oder wollten es wohl gar nicht.
Meine Experimente mit meiner 5600xt haben gezeigt, dass ich normalerweise mit meinem System (2hdds 3,5, 1 hdd 2,5, 1 ssd, 1 M2 ssd, 5600xt, 3600, 2x8gb RAM, 6 Lüfter, MSI MPG B550 Gaiming Plus) insgesamt 260w (174w max GPU) verbrauche und in 2k auf vollen Einstellungen bei SotTR 60FPS schaffe, overclockt auf 1050mV, 1820/1800mhz und Leistungsaufnahme auf +20% kommen 65fps raus, bei 290w (191w max GPU), Leistungsaufnahme auf -28%, gleiche Settings, macht 225w (152w max) und 60FPS, – 15% Leistungsaufnahme bringt 63FPS bei 260w (174w max) und gleichen Settings. Undervoltet habe ich auch noch, von den sonst 984mV auf 915mV, bei Standartwerten (1780/1500mhz), hat immer noch 260w, bzw 174w max, die Temperaturen haben sich auch nicht zum Positiven geändert.
Der Prozessor lief auf 4,2Ghz (dauerhaft) und hat bis zu 78w gezogen, im Gaming Modus bekomme ich noch mal 4 FPS mehr und spare noch mal 20w, das heißt, ich verbrauche 270w, statt 260w und bekomme 15% mehr Leistung, für gerade mal 4% mehr Strom, lohnt sich also absolut zu over clocken und den Gaming Modus rein zu hauen.
Was kann man den ganzen Werten entnehmen, undervolting bringt rein gar nichts und kostet auch noch Leistung, weil man nicht mehr over clocken kann, es spart zu dem keinen Strom und die Temperaturen werden zu dem auch nicht besser.
Bitte hört auf solch einen Mythos zu glauben und überzeugt euch selbst von euren Werten, die werden dabei in die gleiche Richtung gehen, wie meine und ihr werdet merken, daß undervolting bei der GPU absolut nichts bringt.

T.M.P.

Wenn man behauptet, dass der Grossteil der Leute nicht den Hauch einer Ahnung hat, muss man sich schon ziemlich sicher sein.
Leider ist das was du gesagt hast aber nicht korrekt. Ehrlich gesagt scheitert es schon an grundlegenden physikalischen Tatsachen.
Lies dir bitte meine Erklärung für Nexis durch.

Nexis

Die Antwort auf den Titel lautet ganz feste: Nicht von Minern!
Das hat absolut nichts mit Pflege zu tun. Pfleglich behandeln heißt für mich eh nicht, eine Grafikkarte 24/365 auf Voll-Last zu betreiben.
Die Miner bieten abgekämpfte (verschlissene) Hardware die den Großteil des Lebenszyklysses verbraucht hat. Und das dann auch noch auf Privatkauf ohne Garantie und vom Rücktritt ausgeschlossen.
Das ist ja der worst worst case… Als Kaufmann stellen sich mir da alle Nackenhaare auf.

Davon abgesehen muss ich auch gestehen daß ich eine moralische Sperre in mir habe, irgendwas von Minern zu kaufen.
Über 2 Jahre lang haben die mit ihrer Minerei und ganzen Marktaufkäufen von GraKa’s zwecks Zweckentfremdung (Mining) die Preise stark nach oben getrieben. So daß für viele Gamer wie mich, an ein Grafikkarten-Upgrade nicht zu denken war.

Viele haben vorgerechnet daß sich Mining nicht lohnt, doch die Miner wollten nicht hören. Und jetzt haben die ihren selbst verschuldeten Salat.
Was mich angeht können die jetzt auf ihrem Schrott sitzen bleiben.😏 Ich akzeptiere nämlich nur Neuware in meinem Pc-Gehäuse.

Man kauft sich ja auch keinen gebrauchten Lolli, wo man nicht mal weis wieviel noch dran ist.
Hier gilt wirklich der Grundsatz: Wer billig kauft, kauft zweimal.
Sehr wahrscheinlich daß ihr so eine Grafikkarte einbaut und nach 1 Monat ist sie tot. Oder sie produziert irgendwelche Fehler oder sie reißt bei einem Defekt euer Mutterbord gleich mit ins Nirwana.

Das sind heiße Eisen, fast sogar im Wortsinn. Also besser Finger von sowas lassen.

cht47

Man sollte generell keine teure Hardware kaufen die Jahrelang 24/7 lief, gute Kühlung mal vorausgesetzt ist erfahrungsgemäß 5 Jahre die Dauer die safe funktioniert (Erfahrungen von mir und Kollegen im Serverbetrieb etc)
Wenn das jetzt super Deals wären und man eine 3080 für 200€ bekommen würde, ja klar kaufen, aber bei den überteuerten Preisen.. dann lieber direkt Hersteller wie zB EVGA und Garantie Verlängerung mit kaufen.
Im Falle eines Defekts trotzdem nervig, aber egal was die in 1-2 Jahren kosten, man bekommt eine neue.

Drarlor

Die kurze Antwort auf die Frage im Titel lautet: Jedenfalls nicht von Minern!
Neben den erwähnten Risiken im Artikel (Privatkauf, unbekannter Zustand, etc.) gibt es noch die moralische Dimension. Und zumindest ich möchte hier kein Teil dieses Hypes sein. Wenn die Miner sich dahin gehend verkalkuliert haben, ringt mir das zusätzlich noch ein Lächeln ab.

JahJah

Das mit Undervolting stimmt, anders siehsts aber beim Vram aus der ständig auf Höchsttemperaturen läuft.
Sehr oft in unzähligen Foren gelesen „3080 Vram geht bei mini g auf 100-105 Grad an die Grenze“.
Da hilft undervolting nicht und im schlimmsten Fall, sogar negativ wenn die Lüftersteuerung nach Sensoren beim Chip geht, aber nicht vom VRam (oder zb auch hinten auf Platine, 3090). Dann laufen die Lüfter durch weniger Chipwärme (undervolting) weniger und der Vram wird noch heißer.

Nexis

Genau. Zudem, wenn ich mich an meine Ausbildung zum Elektriker richtig erinnere, ist Untervolten sogar kontraproduktiv wenn man kühlen will.

P = U * I

Ein Verbraucher zieht auf jeden Fall seine Leistung die er braucht/will. Wenn man die Voltzahl verringert, dann erhöht sich eben die fließende Stromstärke. Und mehr Stromstärke bedeutet mehr Temperatur.
Untervolten bringt also das genaue Gegenteil von kühlen. Da sieht man mal wieviel Ahnung diese selbsternannten Miner-Profis wirklich von Elektrizität haben: nämlich garkeine.

Will man die Temperatur senken, muss man also wenn überhaupt dann übervolten, um die Stromstärke zu senken.
Da übervolten aber nur bedingt möglich ist und oft zur Zerstörung führt, ist Leistung drosseln die einzige sichere Methode, die Hardware zu kühlen.
Und Leistung drosseln ist denke ich das allerletzte was Miner im Sinn gehabt haben dürften 🤣

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Nexis
T.M.P.

Du nimmst gerade an, dass die Stromstärke steigt wenn die Spannung sinkt. Das ist aber nicht richtig. Ein Verbraucher zieht keine Leistung, er bietet der angelegten Spannung einen Widerstand, und daraus resultiert die Stromstärke.

Versuch mal U = R*I, oder umgestellt R = U/I

Wenn du die Spannung senkst, dann senkst du auch die Stromstärke in gleichem Maß, denn der Widerstand bleibt der Gleiche.
Und da, wie du schon sagtest, P = U*I ist, verringert sich die Leistung sogar quadratisch.
Darum hat Undervolting grosses Sparpotential.
Und darum führt der Weg des Overvolting, das Spannung erhöhen um stabil übertakten zu können, auch zu erheblichem Mehrverbrauch und damit hoher Abwärme.

  • U = Spannung
  • I = Stromstärke
  • R = Widerstand
  • P = Leistung

Edit: Neu gepostet und Editiert wegen Fachidiotie.
Zur Klarstellung: Mit Leistung meine ich den Stromverbrauch, nicht die Rechenleistung der Grafikkarte.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von T.M.P.
Nexis

Mach dich bitte mal mit Hochspannungstechnik vertraut.

Es gibt einen Grund warum die Spannung für Hochspannungsleitungen auf mehrere zigtausend Volt hochtransformiert wird: Weil dann die Stromstärke geringer ist. Und gleichzeitig entsteht dann auch weniger Spannungsverlust, welcher über große Distanzen aus dem Leitungswiderstand resultiert.

Erinnerst dich an den GameBoy? Damals hieß es, man solle keine 1,2 Volt Akkus verwenden, sondern normale (Alkaline) 1,5 Volt Batterien. Ansonsten könne die Elektronik des GameBoy kaputt gehen, hieß es. Überleg mal warum 😉

Pscht: Weil die Stromstärke dann höher ist und die Elektronik heißer wird.

Deswegen ist auch der Spannungsverlust bei langen Leitungen mit zu geringem Querschnitt so fatal.

Durch den Spannungsverlust wird die Stromstärke höher und die Leitung heißer.

Geh mal auf: zaehlerschrank24.de/berechnungen

Dort auf: Stromstärke berechnen.

Gib einfach mal nur so als Beispiel folgendes ein:

400 Volt

1000 Watt

Wenn auf „Jetzt berechnen“ drückst, sagt es dir: 1,45 Ampere.

Nun gib mal ein:

380 Volt

1000 Watt

Voila: Nun sind es 1,52 Ampere.

Da sieht man mal den Unterschied zwischen 3,5 Jahre Ausbildung zum Elektroinstallateur und Laienwissen, das sich selbst ernannte Profis von wahllos aus dem Internet gefischten Formeln zusammen reimen 😂 (no offense) 🙂

Fazit: Die Graka will ihre Leistung (P), die sich aus Spannung (U) mal Strom (I) zusammen setzt.

Verringerst du uh … erhöht sich ihhh 🍃😉

T.M.P.

Ach ja:

Warum sollen im Game Boy keine Akkus verwendet werden?

Akkus können etwas kürzer ausfallen und die Pluspole sind etwas anders gerundet als bei Einwegbatterien. Dies kann zu Kontaktschwierigkeiten im Batteriefach führen, zum Verlust der Spieldaten führen und Spielabstürze oder Bildstörungen verursachen.

Die Spannung eines Akkus beträgt außerdem meist nur ca. 1,2 V. Benötigt werden jedoch 1,5 V, sodass die Spannung evtl. nicht ausreicht, um den Game Boy zu betreiben, oder dass das Spiel bereits nach kurzer Zeit abbricht.

Das ist übrigens von denen die das Ding gebaut haben.
https://www.nintendo.de/Hilfe/Game-Boy-Pocket-Color/FAQs/Warum-sollen-im-Game-Boy-keine-Akkus-verwendet-werden-/Warum-sollen-im-Game-Boy-keine-Akkus-verwendet-werden-619646.html

T.M.P.

Mann, ernsthaft?
U = R * I ist das was man als Allererstes lernt wenn man Elektriker wird.
Das ist DAS Grundgesetz.
Wenn es daran schon scheitert brauchen wir über komplizierte Stromkreise eigentlich gar nicht erst reden.

Unnütze Spannungsverluste hast du nur bei mehreren Widerständen in Reihe, dazu zählt der Generator, der Transformator, die Hochspannungsleitung, der zweite Transformator und der Verbraucher.
Wenn du nun Leitungen mit geringerem Querschnitt nutzt, haben die einen höheren Widerstand, und damit einen höheren prozentualen Widerstand im Stromkreis. Dadurch hättest du einen höheren Spannungsabfall und damit höhere Verlustleistung auf der Leitung.

Die Stromstärke ist übrigens im gesamten Stromkreis gleich und wird durch die Gesamtspannung und den Gesamtwiderstand festgelegt. Der Verbraucher hat einen sehr, sehr viel höheren Widerstand als die Leitung, darum fällt dort auch fast die gesamte Spannung ab. Dadurch sind die Verluste auf der Leitung sehr gering.
Um jetzt, trotz des hohen Widerstandes, genug Leistung produzieren zu können wird die Spannung erhöht.
So herum wird ein Schuh daraus.

Deine Berechnung ist übrigens falsch.

I = P/U
R = U/I
P = U²/R
R = U²/P

Wenn 400 Volt 1000 Watt generieren dann bedeutet dies das der Widerstand 160 Ohm ist.
Wenn 380V 1000 Watt generieren hast du allerdings einen Widerstand von 144,4 Ohm.
Wie du siehst berechnest du die Stromstärke von 2 unterschiedlichen Stromkreisen, was einfach mal keinen Sinn macht.

Dein erster Stromkreis hätte bei 380 Volt immer noch den gleichen Widerstand von 160 Ohm, würde allerdings weniger Leistung haben und zwar nur noch 902,5 Watt.

Und da siehst du wie stark sich eine relativ geringe Senkung der Spannung auswirkt.

Deine 3,5 Jahre Ausbildung waren wohl leider nicht so gut wie du denkst. No offense..

Edit: Erklärung vom Sinn der Hochspannung.

Nexis

Ich merke schon: du hast keine Ausbildung zum Elektriker genossen 😂
Erstaunlich wie du auf dieser Widerstands-Formel R = U geteilt I beharrst und sie sogar das Grundgesetz nennst.
Dir fällt nicht mal auf, daß die Leistungs-Formel das genau Gegenteil ist: P = U mal I

Du scheinst nicht zu wissen wann man welche Formel zu verwenden hat.
Du hast diese R-Formel wahrscheinlich als erste Formel entdeckt und nun ist diese dein heiliger Gral.

Lass mich dir sagen, eine Grafikkarte ist ein Leistungsnehmer (P) und kein Widerstand (R).
Und dann sage ich dir, daß für das U in der R-Formel eine „ganz andere Spannung“ verwendet/eingesetzt wird als bei der P-Formel.

Da geht es nämlich um Spannungsreduktion.

Angenommen wir haben eine 3 Watt 1,5 Volt Glühbirne, aber die Stromversorgung ist ein kleiner Trafo der 2 Volt ausspuckt.

Die Glühbirne würde durchbrennen. Wir müssen also 0,5 Volt killen.
Und diese Spannung die man killen will, ist die Spannung die man in der R-Formel verwendet.

Weil man schließlich wissen will, wieviel Ohm der in Reihe vorgeschaltete Widerstand R haben muss, damit uns die Glühbirne aka Leistungsnehmerin P nicht Hops geht.

Dazu rechnet man also erst mal aus wieviel Strom die Birne zieht: I = P : U
3W : 1,5V = 2A
Dann rechnet man aus wieviel Ohm der Widerstand haben muss, damit dieser 0,5 Volt frisst. So daß von den 2 Volt aus dem Trafo nur 1,5 Volt bei der Glühbirne ankommen. (2V – 1,5V = 0,5V

Nun kannst du deine heilige Formel R = U : I füttern.
R = U : I
R = 0,5V : 2A
R = 0,25 Ohm ( 250 Milli-Ohm )

Dafür ist diese Formel gut! Um auszurechnen wieviel Widerstand man braucht, damit ein Bauteil nicht durchbrennt falls eine höhere Spannung verfügbar ist als das Bauteil verkraftet.

Also vergiss endlich diese R-Formel!
Eine Graka ist kein Widerstand (R), sondern eine Leistungsnehmerin (P).
Nur weil auf einer Graka Widerstände aufgelötet sind, heißt das nicht daß die ganze Graka eine Widerstandsfunktion hat.

R ist da, um P vor zu hoher Spannung zu schützen!
Und R ist ungewollt da, wenn P an zu langer Leitung hängt.

Sorry aber dieses selbst zusamnengereimte Wissen ohne echtes Verständnis für die Elektrizität geht mit auf die Nerven.
Das ist das beste Beispiel, warum man besser einen Fachmann holen sollte.
Das halbwissen mancher Leute kann mitunter gefährlich werden 🙄

Aber nix ist nerviger als wenn ein offensichtlicher Laie und Hobby-Autodidakt einem voll ausgebildeten Elektriker erzählen will, wie der Hase läuft. Und dann auch noch die Ausbildung runter macht.

PS: Das mit der anderen Kontsktgrößen zwischen Alkalin und Akku ist auch quatsch. Genauso wie Stromversorgungseinbrüche oder Spielabbrüche des Gameboy Folgefehler- Vermutungen dieses Quatsches sind.

Wenn dich Elektrik interessiert dann mach diese Ausbildung. Aber reine dir nicht irgendwelchen Quark aus Internetfetzen zusammen.

Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Materie.

Du würdest wohl auch mit dem Fleischklopfer den Teig kneten und mit dem Nudelholz das Fleisch klopfen.
Und dann Metzger und Bäcker sagen daß sie beide keine Ahnung haben, weil du es ja besser weist und machst. 🙈

T.M.P.

Ok, ich hab das doch wirklich verständlich erklärt.
Du trollst mich, oder?
Denn das kann nicht wirklich dein Ernst sein. Allein der Schwachsinn den du im ersten Absatz verzapfst ist kaum zu überbieten. Eine Formel ist das Gegenteil von einer anderen? Bitte?

Aber du toppst das noch. Eine Grafikkarte ist kein Widerstand? Ist das dein Ernst? Jedes verdammte Bauteil hat einen Widerstand, die Leitungen haben einen Widerstand, Luft, Holz, Eisen und Stein haben nen Widerstand. Ohne Widerstand hättest du nämlich einen unendlich grossen Strom, das nennt man übrigens einen Kurzschluss.
Und das erkennst du hier: U=R*I oder umgestellt I=U/R. Verblüffend, nicht wahr?
Du scheinst zu denken nur der Widerstand als dediziertes Bauteil hätte einen Widerstand. Junge, das muss einfach getrollt sein.

Und was machst du? Fängst an über Vorwiderstände zu babbeln, was total niedlich ist. Uebrigens „killst“ du so keine Spannung, du teilst sie auf. Und mit R=U²/P und nem Dreisatz wärst du wesentlich einfacher ans Ziel gekommen.

Also vergiss endlich diese R-Formel!

Sagte er, kurz nachdem er sie selbst genutzt hat.

R ist da, um P vor zu hoher Spannung zu schützen!

Nonsense. Das ist so als würdest du sagen ein Wasserhahn wäre da um die Durchflussmenge des Wassers vor der Fliessgeschwindigkeit zu schützen.

Aber nix ist nerviger als wenn ein offensichtlicher Laie und Hobby-Autodidakt einem voll ausgebildeten Elektriker erzählen will, wie der Hase läuft. Und dann auch noch die Ausbildung runter macht.

Nur mal zur Info: Ich wurde 3,5 Jahre zum Energie-Elektroniker ausgebildet. In einer Firma die einen über ein Jahr in einer Ausbildungswerkstatt drillt, anstatt mit uns Geld zu verdienen. Und tatsächlich war ich zusätzlich auf einem technischen Gymnasium, hab nach der Ausbildung noch ein Jahr als Elektriker gearbeitet. schlussendlich hatte ich sogar 2 Semester an einer Fachhochschule.

Aber ist das jetzt wichtig? Die Tatsachen sprechen für sich. Und eigentlich solltest du das erkennen. Selbst wenn du in deiner Ausbildung nur Leitungsschlitze gestemmt und Klingeltrafos angeschlossen hättest, in der Berufsschule solltest du alles was ich sagte gelernt haben.

PS: Das mit der anderen Kontsktgrößen zwischen Alkalin und Akku ist auch quatsch. Genauso wie Stromversorgungseinbrüche oder Spielabbrüche des Gameboy Folgefehler- Vermutungen dieses Quatsches sind.

Klar, jetzt sagst du auch noch das ein japanischer Elektronik-Grosskonzern keine Ahnung von Elektronik hat. Ist ja nur Nintendo, du weisst es sicher besser.

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