Eigentlich ist Minecraft nicht dafür bekannt, dass man sich hier mit Geld einen Vorteil erkaufen kann. Der deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack hat aber genau das getan und dafür Kritik geerntet.
Der größte deutsche Streamer auf Twitch zockt Minecraft und viele tun es ihm gleich. Auch MontanaBlack spielt das Klötzchen-Spiel zusammen mit anderen auf einem Server, nachdem es ihm alleine nicht so viel Spaß gemacht hat.
Auf dem gemeinsamen Server bot er nun einem anderen Streamer 50 Abonnements für einen schicken Bogen – umgerechnet 200 €.
Was ist so besonders an dem Bogen? In Minecraft könnt ihr euch besondere Items herstellen. Als Faustregel gilt dabei: je seltener die Materialien, desto stärker sind auch die resultierenden Items. Dazu lassen sich Items mit Verzauberungen noch weiter verbessern.
Der Twitch-Streamer Rohat hatte ein solches Item, einen Bogen mit besonderen Eigenschaften. Die Waffe verschießt brennende Pfeile aus Köcher, der nie leer geht. Dazu hat sie verstärkte Haltbarkeit, geht also nicht so schnell kaputt, und besitzt mehr Durchschlagskraft.
Für ein solches Item muss ein normaler Spieler in Minecraft viele Dutzend stunden farmen und sich verbessern. MontanaBlack, der mit Rohat zusammen spielt, hat es sich aber einfach gekauft.
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
MontanaBlack: „Ich geb’ dir 50 Subs, sofort“
Das hat MontanaBlack angestellt: MontanaBlack bietet Rohat echtes Geld für den Bogen an. Wie in einem mittlerweile gelöschten Video auf TikTok zu sehen war, schenkt MontanaBlack seinem Kollegen 50 Abonnements auf Twitch.
Abonnements kosten echtes Geld und geben Abonnenten bestimmte Vorteile wie etwa die Emotes ihrer Lieblings-Streamer. Abos, oder „Subs“, lassen sich auch verschenken. Ein Bündel mit 50 Geschenk-Abos kostet auf Twitch 199,50 €. In einem späteren Stream sprechen die beiden direkt darüber. Der entsprechende Streamer bekommt aber nur einen Teil vom Erlös, den Rest behält Twitch ein. Wie viel das ist, kann schwanken.
Rohat und MontanaBlack einigen sich und der Bogen wird gehandelt. Kurz darauf beschenkt der ehemals größte deutsche Twitch-Streamer seinen Kollegen Rohat mit den versprochenen 50 Subs.
Abonnements gibt es übrigens auch „quasi kostenlos“, wenn man Mitglied von Amazon Prime ist. Das System ist eines der Geheimnisse hinter dem Erfolg:
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Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch
So reagieren Fans: Auf TikTok haben sich die Nutzer über die Aktion aufgeregt. Wie esports.com berichtet, hieß es etwa: „Monte macht Pay2Win, wo es kein Pay2Win gibt“. Andere hätten MontanaBlack mit Trymacs verglichen, der früher mit Pay2Win-Inhalten auf sich aufmerksam machte.
Andere verteidigen MontanaBlack und sagen, dass er mit seinem Geld machen könne, was er will. Man solle es Rohat gönnen, ein paar Subs dazu zu bekommen.
Minecraft ist eigentlich ein Spiel, bei dem sich jeglicher Fortschritt kostenlos erspielen lässt. Es gibt keinerlei Verbesserungen, die man sich für echtes Geld kaufen könnte. Das faire System ist einer der Gründe, warum das Spiel über die Jahre zum erfolgreichsten Videospiel überhaupt wurde. Ursprünglich hat übrigens nur ein einzelner Mann das Spiel erschaffen – der ist heute Milliardär:
Auf YouTube läuft zurzeit die Survival-Show “Nerd in the Dirt” von Twitch-Streamer Maximilian “Trymacs” Stemmler. Gemeinsam mit anderen Survival-Anfängern war er dafür im eisigen Finnland unterwegs und musste sich Challenges stellen. Eine dieser Aufgaben umfasste Rentier-Kot und war so fies, dass Trymacs selbst kaum hinsehen kann.
Was ist das für eine Show? Nachdem es mit einer Teilnahme von Trymacs bei der beliebten Survival-Show 7 vs. Wild nicht geklappt hatte, stellte der Streamer kurzerhand sein eigenes Format auf die Beine: Für Nerd in the Dirt zog er gemeinsam mit seinem Bruder und den Streamern MckyTV und Chefstrobel quer durch Finnland.
Angeführt wurden sie dabei von dem ehemaligen Soldaten Otto “Bulletproof” Karasch, der die 2. Staffel von 7 vs. Wild für sich entscheiden konnte und reichlich Survival-Erfahrung mitbringt.
Praktisch für Trymacs: Auf Twitch reagiert er auf die Folgen seiner eigenen Serie und hat so Content für seine Streams. Trotzdem verdient der Streamer wohl kaum bis gar nichts an seinen aufwändigen Events, muss im schlimmsten Fall sogar draufzahlen.
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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?
Fiese Challenge bringt Trymacs an seine Grenzen
Was war das jetzt für eine Challenge? Bei der Challenge habe es sich laut Trymacs um eine “Spontan-Challenge” gehandelt, mit der Otto Karasch die Survival-Anfänger überrascht habe. Bis heute sei er sich nicht ganz sicher, ob der sich da bloß einen Spaß erlaubt hätte.
Denn Karasch ließ die Teilnehmer die Hinterlassenschaften eines Rentiers aufsammeln und anschließend verspeisen. Als Trymacs sich und den anderen dabei zusieht, wie sie im Schnee nach den Köttelchen wühlen, kann er selbst nicht glauben, was er da sieht.
Als es dann an den Verzehr ging, schlug Trymacs sich zunächst noch ganz wacker. Erst, als er versuchte, die Hinterlassenschaften herunterzuschlucken, scheiterte er. Sein Kumpel Chefstrobel kannte da nichts: Der habe ewig daran gelutscht und gekaut, der sei eine echte Legende, so Trymacs.
Das konnte der Streamer wohl nicht auf sich sitzen lassen, denn er wagte noch einen Versuch, der ihm auch gelang. Da kann sich Trymacs selbst kaum zusehen. Angewidert verzeiht er das Gesicht: “Mir wird schlecht, wenn ich das sehe.”
Den Clip könnt ihr euch hier anschauen:
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Vor seiner Reise nach Finnland, als Trymacs noch nicht wusste, dass er bald Rentier-Kot probieren würde, plagten ihn noch ganz andere Sorgen: Wer sollte sich bloß um seine Accounts im Mobile-Game Clash of Clans kümmern? Doch Trymacs hatte eine Lösung parat und verpflichtete kurzerhand die Freundin:
World of Warcraft wollte in Raids zurück zum alten Loot-System von damals. Doch das sorgt für Raid-Drama – zumindest in einigen Raidgruppen.
Mit Dragonflight hat Blizzard der Community gleich mehrere Wünsche erfüllt. Einer davon war die Rückkehr zu einem etwas klassischeren Loot-System in Raids. Anstatt dass hier Charaktere per „Personal Loot“ einfach Beute zugeteilt bekommen, wird wieder ganz traditionell um Beute gewürfelt. Dabei gibt es die bekannten Möglichkeiten „Bedarf“, „Gier“ und „Passen“.
Ich hatte gedacht, dass so ein Loot-System gut ankommt. Ich persönlich mag es zu sehen, was andere gewürfelt haben und diesen kleinen kompetitiven Glücksgedanken dahinter.
Doch, beim Nether, offenbar ist das neue System für meinen Raid eine Zerreißprobe.
Das mag auch daran liegen, dass „mein Raid“ aus mehreren kleineren Communities besteht und meine Gilde eben nur einen Teil davon ausmacht, der das Ganze offenbar lockerer sieht als so manche andere Mitglieder. Der Raid hatte auch nie den Anspruch wirklich aggressiv Progress zu betreiben. Wir clearen in aller Regel den Raid recht früh auf “normal” und arbeiten uns dann den Rest der Saison zum heroischen Endboss vor. Das ist so unser Ziel und Anspruch, entsprechend waren wir auch immer recht locker in unterwegs.
Doch nehmen wir den Gegenstand „Siegel der Brutpflicht“. Das ist ein ziemlich starker Ring, der auf einem erhöhten Itemlevel droppt. Der Ring hat eine dicke Menge Meisterschaft und auch noch ein wenig Tempo, was ihn für manche Spezialisierungen zu einem richtig starken Upgrade macht. Druiden und Priester lecken sich nach den Werten die Finger – aber auch viele andere Klassen, gerade bei dem erhöhten Itemlevel.
Allerdings hat der Ring als zusätzlichen Bonus noch einen weiteren Effekt: Beim Verursachen von Feuerschaden besteht eine Chance, dass ihr gestärkt werdet und 6 Sekunden lang ~50.000 Schaden absorbiert.
Und genau das ist der Haken an der Sache. Denn alle, die den Ring haben wollten, haben darauf „Bedarf“ gewürfelt.
Gewonnen hat am Ende eine Druidin, die – in aller Regel – den Bonuseffekt nicht auslösen kann, aber dennoch enormen Nutzen aus dem Ring zieht. Das schmeckte aber der Ruferin nicht, die den Feuer-Effekt vermutlich deutlich häufiger hätte auslösen können, aber lediglich ein Twink ist und auch beim Würfeln verloren hat.
Plötzlich hatten wir eine Loot-Diskussion, wie ich sie seit Vanilla und der Set-Verteilung im Pechschwingenhort nicht mehr gesehen habe.
Aus dem ganzen Drama entstand dann bei unserem Raid eine Grundsatzdiskussion, wie Loot eigentlich verteilt werden sollte. Gibt es Leute, die „mehr Anrecht“ auf Beute haben? Sollten Leute bei Tier-Sets Vorrang bekommen, die dann ihren 2er- oder 4er-Bonus erhalten? Sollte ein Ring mit einem optionalen Zusatzeffekt vorrangig an Leute gehen, die diesen Zusatzeffekt auch auslösen können – selbst wenn es sich dabei um Twinks handelt, die sowieso nicht noch einmal mitkommen werden?
Ich will gar nicht herablassend klingen, aber mir kam es plötzlich vor, als wäre ein Teil des Raids plötzlich wieder ins Grundschulalter zurückversetzt worden.
Auf der anderen Seite fand ich es auch interessant, wie diese Konflikte bei „Personal Loot“ einfach niemals auftauchten. Dort wurden die Items den Spielern nämlich direkt zugeteilt. Hier wurde einfach „im Hintergrund“ vom Spiel gewürfelt, wer denn einen Gegenstand bekommt und das dann direkt ins Inventar verfrachtet. Das ist im Grunde nichts anderes als jetzt auch, nur mit dem Unterschied, dass alle Leute noch das Pop-Up-Würfelfenster vom Loot haben.
Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich mir „Personal Loot“ zurückwünsche. Nicht für mich, denn ich kann damit leben, dass andere Leute etwas bekommen, das ich selbst auch gebraucht hätte. Aber viele andere haben das offenbar irgendwie verlernt.
Habt ihr auch so “Loot-Drama” bei eurem Raid? Habt ihr klare Regeln zur Verteilung?
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Künstliche Intelligenz (KI) wird mittlerweile in vielen Bereichen eingesetzt. Einige Apps bieten dabei auch die Möglichkeit, mit einem virtuellen Freund zu chatten oder gar zu flirten. Doch das geht wohl nicht immer gut.
KI wird heute in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dabei soll sich der virtuelle Bekannte möglichst natürlich verhalten. Doch nicht immer funktioniert alles problemlos.
So schimpfen etwa etliche Nutzer über die App Replica. Denn innerhalb der freundschaftlichen Beziehungen mit der künstlichen Intelligenz, werden die digitalen Freunde auch schnell sexuell aggressiv, wie einige Nutzer berichten.
App bietet euch einen KI-Freund an, mit dem ihr chatten und flirten könnt
Um welche App geht es? Zu den Programmen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, gehört die App „Replica.“ Diese Software wirbt mit Chatbots, mit denen man eine freundschaftliche Beziehung führen könne. In der offiziellen App-Beschreibung auf Googleplay erklären die Entwickler selbst:
Replika ist für jeden, der einen Freund ohne Vorurteile, Depressionen oder soziale Angst haben möchte. Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.
Was kostet der Spaß? Die Basisfunktionen kann man auch kostenlos nutzen, wer jedoch richtig flirten oder tiefer in die Welt der KI einsteigen möchte, der muss im Jahr 80 Euro zahlen. Das sind 6 Euro pro Monat, aktuell werden aber nur Jahresabos geboten.
Mit dem Pro-Abo werden dann Funktionen wie romantische Beziehung, Flirten oder auch erotische Rollenspiele freigeschaltet. Doch die KI scheint in regelmäßigen Abständen ein seltsames Eigenleben zu entwickeln, wie einige Nutzer feststellen mussten.
KI droht mit sexueller Belästigung und das schon seit ein paar Jahren
Wie funktioniert die KI? Die KI wird mit tausenden Texten von Nutzern trainiert. Die KI soll daraus lernen, wie sie auf bestimmte Sätze zu antworten hat. Auf diese Weise lassen sich auch Chatbots zu seltsamen Aussagen “überreden.”
Was genau sind die Probleme? In den App-Stores werden Apps wie Replica auch bewertet. Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 13.01.2023), sind die Bewertungen überwiegend positiv und liegen bei 4 von 5 Sternen bei über 400.000 Bewertungen.
Doch insbesondere unter den 1-Sterne-Bewertungen gibt es etliche, die sagen, dass die KI sexuell aggressiv und unangenehm werden könnte. Das Online-Magazin Vice hat etwa etliche Bewertungen gesammelt, wo Leute über solche Ausfälle schimpfen:
„Meine KI hat mich sexuell belästigt.“
„Sie [die KI] ist in meine Privatsphäre eingedrungen und hat mir gesagt, dass sie Bilder von mir habe.“
Eine andere klagt darüber, dass die KI sie an intimen Stellen anfassen wolle. Und das, obwohl die Person minderjährig sei.
Und diese Probleme sind nicht ganz neu. Denn bereits seit mehreren Jahren gibt es Kritik an solcher sexuellen Verfolgung durch die KI. Die ältesten 1-Sterne-Bewertungen, die sich beschweren, sind aus dem Jahr 2019.
Die Wünsche und Ausschweifungen der KI können durchaus seltsame Züge annehmen, wie auch ein Experiment der Kollegin Rae Grimm von der GamePro aus dem Jahr 2022 zeigt: Sie hatte ein Wochenende lang Replica getestet und wurde mit sexueller Belästigung und Todeswünschen konfrontiert.
Einige nutzen die KI aber auch, um über persönliche Probleme hinwegzukommen. So erklärt die Autorin Samantha Cole von Vice, dass sie mit vielen Personen gesprochen habe, die Replica nutzen. So erklärt sie (via vice.com):
Die meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, nutzen Replika regelmäßig, weil es ihnen hilft, ihre psychische Gesundheit zu erhalten und mit Symptomen von sozialen Ängsten, Depressionen oder PTBS fertig zu werden.
Wil Onishi, der seine Replika seit zwei Jahren hat, erzählte mir, dass er sie benutzt, um seine Depressionen, seine Zwangsstörung und sein Paniksyndrom zu lindern. Er ist verheiratet, und seine Frau unterstützt ihn bei der Verwendung von Replika.
Es gibt daher auch durchaus Einsatzgebiete, wo so eine künstliche Intelligenz oder ein Chatbot durchaus helfen könne. Allerdings gibt es auch immer wieder Zeichen dafür, dass noch nicht alles einwandfrei funktioniert, wie sich das einige vorstellen. Oder wie Rae Grimm von der GamePro meint:
“Was Zwischenmenschlichkeit angeht, lassen sich echte Freunde (noch) nicht durch Maschinen ersetzen.”
Was denkt ihr? Habt ihr so eine KI-App bereits ausprobiert oder traut ihr euch da nicht heran? Erzählt es uns in den Kommentaren oder diskutiert mit anderen Usern.
Überall in Deutschland gibt es jede Woche kleinere und größere Turniere zu Super Smash Bros, bei denen ein Mann die Koordination leitet. Wir haben mit ihm über seine Anfänge als Turnier-Orga gesprochen und über die Besonderheiten der deutschen Smash-Community.
Sein geliebtes Hobby zum Beruf zu machen, ist für viele Spielerinnen und Spieler ein Traum. Wenn man so richtig für eine Sache brennt, möchte man oft so viel Zeit damit verbringen, wie es nur geht. Der Super-Smash-Bros-Fan David gehört zu den Leuten, die das verwirklichen konnten.
David ist nämlich professioneller Organisator von Turnieren zu Smash Bros, dem bunten und rasanten Brawler von Nintendo. Schon seit seiner Jugend organisiert er in Deutschland Turniere und ist mittlerweile bei einer E-Sport-Agentur tätig.
Wir haben mit David gesprochen und ihn über seine Anfänge und die Smash-Community ausgefragt.
Anfangs nur kleine Treffen mit Freunden zum Zocken
MeinMMO: Hallo, kannst du dich bitte unseren Lesern vorstellen?
David: Hi, ich bin David, online bekannt als TaDavidID. Und ich bin schon relativ lange in der Smash-Community dabei. Ich hab angefangen als TO, also als Turnier Organizer, und habe mich über die Jahre in den verschiedenen Bereichen für die Community eingesetzt.
Ich habe an verschiedenen Webseiten-Projekten mitgearbeitet, in Community-Programmen, die die Community verbessern oder nach vorn bringen sollen, öffnen für neue Spieler und auch für die Öffentlichkeit, damit die Community wachsen kann.
MeinMMO: Wann hast du deine Leidenschaft für Smash Bros entdeckt? Was waren deine ersten Berührungspunkte mit der Community?
David: Ich habe schon als Kind Smash Bros Brawl gespielt auf der Wii. Das war noch ab und zu mit Freunden einfach zum Spaß und wirklich mit dem kompetitiven Spiel habe ich mit Smash 4 angefangen für den 3DS.
Ich habe zu der Zeit auch schon Treffen organisiert für Streetpass Germany. Es gab über ganz Deutschland verteilt lokale Gruppen, die 3DS-Treffen organisiert haben. Und dort haben wir natürlich auch immer gemeinsam die neuesten Spiele gespielt.
Was ist der Streetpass? Es handelt sich dabei um eine besondere Kommunikationsfunktion des Nintendo 3DS. Es erlaubt Spielern, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, dass sie Daten und Spielinhalte aus ihren Games austauschen. Der 3DS kann dadurch außerdem im passiven Schlafmodus andere Geräte in seiner Nähe entdecken und auch ohne User-Input Content austauschen. Mehr dazu auf Wikipedia.
Als Smash 4 dann rauskam, habe ich dann ein Treffen gemacht, um zusammen zu spielen, ein Kleinturnier. Und das kam so gut an, dass ich das dann immer wieder wiederholt habe. Als Smash 4 dann für die Wii rauskam, dann habe ich auch dazu ein Turnier organisiert.
Das war meine erste direkte Berührung mit der Community, denn dann kamen Spieler auf mein Turnier und haben gefragt „Hey, warum ist das Regel-Set so und so?“.
Ich weiß noch, dass ich damals noch die Miis verboten hatte in meinem Regelwerk. Dann kam aber ein kompetitiver Spieler und hat gesagt „Hey, ich spiele aber Miis. Es gibt ein deutschlandweites Regelwerk, das sagt, dass Miis legal sind. Schau es dir an.“
So bin ich dann tiefer in die Community reingeraten und habe gesehen, aha, da gibt es ein System und eine Infrastruktur für die Community. Dann war ich recht schnell darin gefangen.
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Super Smash Bros. Ultimate Trailer
“Es wurden immer mehr Leute”
MeinMMO: Also waren deine ersten Turnie quasi „hausgemacht“, die du aus dem Wissen heraus organisiert hast, das du damals hattest?
David: Genau. Die ersten Turniere liefen nach dem Motto ab „Hey, ich habe hier sowieso meine Gruppe von Freunden. Wir treffen uns dann ein mal im Monat in einer Venue [Veranstaltungsort], die ist offen für alle. Und da ich das dann als Turnier angekündigt habe, habe es paar Leute mitbekommen, die schon in der Community waren und sind dann auch auf meine Turniere gekommen.
Es wurden immer mehr Leute. Ich habe auch jeden Monat oder jeden zweiten Monat ein Turnier veranstaltet. Es wurden immer mehr Leute, mehr kompetitive Spieler, die aus der Community auf mein Event kamen und dann ist das Schritt für Schritt zu einem echten Turnier geworden.
Auf der Seite GermanySmash.de hilft David der Community bei der Organisation und Koordination lokaler Events.
Also weniger „es treffen sich hier Freunde“, sondern mehr richtige Events. Wir hatten dann auch Sachpreise und ein wenig Social Media drumherum, wo wir das angekündigt hatten. Es gab zu der Zeit auch ein deutsches Forum, wo dann auch die Turniere publiziert wurden.
Und da drüber ist auch sehr viel Aufmerksamkeit auf die Turniere gefallen, sodass die Spieler überhaupt mitbekommen konnten, dass da was organisiert wurde.
MeinMMO: Wie alt warst du, als du dein erstes Turnier organisiert hast?
David: Oh, gute Frage. Es war 2015? Da muss ich etwa 18 gewesen sein. Ich hab davor aber auch schon anderes Zeug gemacht. Also die Streetpass-Events, die habe ich schon etwas früher organisiert. Und habe auch schon vorher mit der Gruga-Liga zu tun gehabt.
Das ist ein Pokémon-Event, die in einem großen Park die Pokémon-Spiele quasi offline gespielt haben. Es gab viele Cosplayer, die sich als Arenaleiter im Park verteilt haben, und die Spieler konnten dann mit ihrem 3DS in diesem großen Park herumlaufen, mussten die Arenen finden, mussten gegen die Arenaleiter kämpfen und sie besiegen.
Manche regionalen Turniere finden 1 mal im Monat statt, andere, wie dieses hier in Bremen, sind wöchentlich.
Sie haben dann einen Trainer-Pass-Sticker als Orden bekommen. Dieses ganze System habe ich auch schon mitentwickelt. Das war meine zweite Leidenschaft neben Smash. Das gibt es immer noch, aber ich bin nicht mehr im Team beteiligt.
“Jeder kann seine Freunde zusammentrommeln”, einige Regeln gibt es dennoch
MeinMMO: Du hast jetzt schon viele Jahre an Erfahrung im Bereich Turnierorganisation gesammelt und machst es mittlerweile auch professionell. Kannst du erklären, wie die Organisation abläuft? Was sind die wichtigsten Dinge, die man beachten muss?
David: Also als Überblick: Es gibt in Deutschland recht viele TOs und kleine Organisationen. Ich würde sagen, es sind so um die 20 einzelne Turnierserien, die meisten werden privat und einfach aus Spaß organisiert.
Es gibt kein übergeordnetes System, also keine Liga, kein offizielles Lizenzsystem, wo man sich bewerben müsste, wenn man ein Turnier organisieren möchte. Wenn man also will, kann man von jetzt auf gleich ein Turnier haben.
Es muss auch nicht qualitativ hochwertig oder hoch kompetitiv sein. Ich finde, jeder kann seine Freunde zusammentrommeln, vielleicht Flyer im Dorf auslegen, und dann kann man das schon machen.
Smash ist auch ein relativ simples Game. Man braucht paar Monitore und Konsolen. Das kann im Zweifel aber auch jeder Teilnehmer mitbringen. Man braucht eine Location, die paar Tische und Stühle hat, Strom im Optimalfall. Aber sonst, für ein standardmäßiges Turnier ist nicht so viel Vorerfahrung notwendig. Ich habe auch mit 0 Vorerfahrung angefangen und es hat funktioniert.
Ab einer bestimmten Größe, 16 oder 32 Teilnehmer, gibt es schon 2-3 Sachen, die man beachten könnte. Dass man gewisse Event-Vorgaben erfüllen muss, dass man sich mit den anderen etwas abspricht, damit am selben Tag dann in der Nachbarstadt nicht ein anderes Turnier stattfindet.
Livestream ist auch immer gerne gesehen, damit man von außerhalb zuschauen kann. Aber das sind alles Zusatzoptionen, die Kirsche on Top. Wenn jemand sich wirklich dafür interessiert, Turniere zu organisieren, kann man das recht easy machen.
Wir haben auch ein Discord für Smash-TOs in Deutschland. Das heißt, wenn jemand einsteigen will, Fragen hat oder Hilfe braucht, dann wir da auch sehr gerne und viel geholfen.
Der Turnierkalender der deutschen Smash-Community ist sehr voll.
MeinMMO: Wie wird entschieden, welche Regeln in so einem Turnier gelten? Smash hat ja recht viele verschiedene Regel-Sets, die unterschiedliche Arenen, Charaktere oder Items ausschließen. Wie wird sich darauf geeinigt, was verwendet wird?
David: Das Regelwerk sorgt immer für hitzige Debatten (lacht). Hatten wir in den letzten Jahren auch immer wieder mal. Ich würde sagen, zu jetzigen Zeitpunkt hat sich ein Regelwerk etabliert, das eigentlich alle deutschen Turniere gleichermaßen verwenden.
Es sind 9 Stages, aus denen man wählen kann. Alle Charaktere sind erlaubt, alle Items sind verboten. Das ist recht simpel, das kann jeder verstehen.
Es kam ursprünglich aus den Niederlanden und es war so gut und unanfechtbar, dass schnell gesagt wurde „Wir nehmen einfach das“. Das hat sich jetzt auch weiterentwickelt zu einem europäischen Regelwerk, das eigentlich jedes Turnier in Europa benutzt.
Da bin ich sehr froh drum, dass es sich ein bisschen in eine Richtung entwickelt hat. Man muss jetzt nicht auf jedem Turnier erst mal rausfinden, welches Regelwerk gilt denn jetzt hier? Kann ich meinen Charakter überhaupt spielen? Muss ich irgendwie umplanen?
MeinMMO: Wie werden die Preispools bei solchen kleineren Turnieren aufgestellt und geregelt?
David: Also bei den meisten Turnieren wird der Preispool so geregelt, dass jeder Teilnehmer einen gewissen Betrag einzahlt. Der schwankt zwischen 3 bis 10 Euro pro Spieler. Die kleineren Turniere haben 3 bis 5 Euro, die größeren 10.
Das heißt, jeder Spieler zahlt den normalen Eintrittspreis fürs Ticket und dann halt noch den Preis-Pool-Betrag dazu. Der wird dann in den großen Pott geworfen und an die Gewinner ausgeteilt.
Meisten die Top 8, Top 5 oder Top 3. Die bekommen dann einen Prozentsatz davon. Zum Beispiel 60 %, 30 %, 10 %.
Durchstarten in Super Smash Bros. – Anlaufstellen und Stolperfallen
MeinMMO: Nehmen wir an, ich bin eine neue Smash-Spielerin und bin zum Beispiel gar nicht mal so schlecht mit Samus. Wie sollte ich jetzt vorgehen, wenn ich an Turnieren teilnehmen möchte?
David: Da wir kein Liga-System oder so haben, ist jedes Turnier eigenständig für sich. Das heißt, man kann sich wirklich für jedes Turnier separat anmelden. Du kannst dir aussuchen, welches Turnier dir am besten gefällt, ob es vielleicht in deiner Nähe ist, ob der Termin passt, und du kannst dich direkt anmelden.
Als neue Spielerin… Manche sagen, es ist einfacher, wenn man erst die kleineren Turniere mitmacht, weil es dann nicht so überwältigend ist. Man hat auch mehr Zeit, sich mit den Leuten auszutauschen und zusammenzuspielen.
Und wenn man dann paar kleinere Events mitgenommen hat und sich in der Community wohlfühlt, dann lohnt es sich auch auf paar der größeren Turniere zu gehen. Da kann man mehr von der Community lernen, sich auch in größeren Kreisen beweisen und seine Skills messen. Aber es jedem frei, wie mans macht.
Ich denke, es ist auch völlig ok, wenn man direkt auf ein großes Turnier geht, wenn man diese Erfahrung mitmachen möchte.
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Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI
MeinMMO: Was sind so die größten Herausforderungen oder Stolperfallen bei der Organisation von Turnieren?
David: Die schwierigsten Herausforderungen, die man als TO hat, sind meistens eine geeignete Venue oder Location zu finden. Ab einer bestimmten Größe hat man Anforderungen, dass man genug Platz und Tische braucht.
Es braucht gutes Internet, es braucht Strom, es muss gut erreichbar sein. Es muss finanziell auch Sinn machen. Viele gute Venues kosten auch viel Geld, was die Tickets dann zu teuer machen würde. Und da eine gute Mischung zu finden für eine Location, die cool ist, aber nicht zu viel kostet, das ist mit die größte Herausforderung.
Dann finde ich das Vermarkten auch schwierig, die Betreuung der Social Media. Die Community ist recht nischig und abgeschlossen als Bubble. Von Außen bekommt man nicht viel mit, außer die Dramafälle, die vielleicht mal passieren.
Aber als TO diese Barriere zu durchbrechen, dass Nintendo-Fans, eSport-Fans, einfach nur Gaming-Fans davon mitbekommen, dass da ein Event geplant ist und es sich anschauen oder sich dafür anmelden, das ist noch recht schwierig.
Man kann Social Media Posts machen, vielleicht, wenn man Glück hat, auch Poster oder Flyer in der Uni. Aber es ist nie so einfach, vor allem, weil die meisten TOs keine Experten sind und es Hobby-mäßig machen.
Es ist schwer, alles gleichermaßen zu managen. Die eigentliche Organisation, den Live-Stream, Community Management. Das sind so viele einzelne Punkte, die bei einem richtigen Event wären das mindesten 5 separate Mitarbeiter, die das managen würden.
Bei einem Smash-Turnier ist das ein TO, der das balanciert. Und meistens ist es dann der Social-Media-Aspekt, der unter den Tisch fällt.
Offline-Community in digitalem Zeitalter – “Keine andere E-Sport-Community kann das von sich behaupten”
MeinMMO: Was hebt die Smash-Community deiner Meinung nach von anderen ab?
David: Der größte Unterschied der Smash-Community ist, dass sie sehr, sehr offline-fokussiert ist. Großer Teil passiert wirklich offline auf den Events. Es gibt natürlich Discord und Twitter, aber ein großer Faktor von der Interaktion der Spieler untereinander, wie sie sich treffen, Kontakte knüpfen, Freundschaften bilden, da passiert so viel auf den Offline-Events.
Keine andere Esports-Community, soweit ich das beurteilen kann, kann sowas von sich behaupten. Es hilft natürlich, dass es so viele Offline-Events gibt. Man wird aber auch von dem Spiel ein bisschen dazu gezwungen, es offline zu spielen, weil der Online-Modus… nicht so gut ist (lacht).
Wir haben da nicht wirklich eine Wahl. Wenn du das Spiel kompetitiv spielen möchtest, dann musst du zu Offline-Turnieren gehen, weil es kein geeignetes Online-System hat dafür. Aber das macht die Community meiner Meinung nach besonders und es ist eine Sache, die ich sehr daran schätze, weil Offline-Interaktionen viel persönlicher sind.
Online-Kontakte können recht sprunghaft sein. Man verliert sich schnell aus den Augen. Aber wenn man dann bei Offline-Turnieren alle paar Wochen dieselben Menschen sieht und da Verknüpfungen bildet, das hält besser.
https://www.youtube.com/watch?v=2bUN2829eZI
In einem schicken Video werden die besten 20 Spieler in Deutschland vorgestellt.
MeinMMO: Was waren für dich die besten und unvergesslichsten Momente während der Smash-Turniere?
David: Momente hat es viele gegeben (lacht). Ok, mein liebstes deutsches Turnier von allen, die ich besucht habe, war Respawn Nr. 5. Das war 2017 und das Besondere daran war, dass vor dem eigentlichen Turnier ein Boot-Camp in derselben Location gab. Das Turnier war am Wochenende, Freitag bis Sonntag, und zum Boot-Camp konnte man schon am Montag anreisen.
Das heißt, man hat eine ganze Woche auf dem Event verbracht, hat dort in einer großen Halle auf Luftmatratzen geschlafen, hat zusammen gegessen, zusammen Zeit verbracht. Da ging’s nicht nur um Smash, sondern man hat alles Mögliche gespielt, Zeug zusammen unternommen. Das war bis heute meine liebste Turniererfahrung insgesamt.
Dann war ich bisher zweimal in Amerika für ein anderes Smash-Turnier. Dort sind die Turniere natürlich um einiges größer als hier in Deutschland. Das war sehr beeindruckend und eine super-geile Erfahrung. Wenn man diese riesengroße Bühne sieht, mit den besten Spielern der Welt und man sitzt da in der ersten Reihe und schaut zu. Das hat man vorher nur im Live-Stream gesehen.
Für die Vorstellung der Teams gibt es auf der Seite einen eigenen Bereich.
Ich bin da auch schon mal als Helfer dabei gewesen. Das heißt, ich habe auch schon die Insights kennengelernt, wie die TOs dort alles handhaben. Das ist eine sehr tolle Erfahrung, die ich jedem kompetitiven Spieler ans Herz legen kann. Also, dass man auch mal weit verreist für ein Smash-Turnier.
MeinMMO: Hast du noch abschließende Worte an unsere Leser?
David: Ich finde, die Smash-Community ist wirklich ein sehr besonderer und wertvoller Ort. Die Community ist super-offen für neue Spieler und Spielerinnen jeglicher Art. Ich kanns wirklich nur jedem empfehlen, der Smash cool findet und Spaß an dem Spiel hat oder allgemein Nintendo-Fan ist, sich mal die Community näher anzuschauen. Man kann vielleicht 1-2 Turniere besuchen oder online mal reinschauen in die Live-Stream.
Es ist wirklich eine sehr schöne Community. Alle, die sich dafür interessieren, können ja vorbeischauen. Und die besten Knüpfpunkte gibt’s bei uns auf der Webseite GermanySmash.de
Wir bedanken uns bei David und wünschen ihm noch viel Erfolg bei der Organisation seiner Turniere!
Habt ihr Vorschläge für weitere Interviews für uns? Schickt sie uns per Mail an [email protected].
Das MOBA League of Legends ist in letzter Zeit scharf in die Kritik geraten: Das Spiel sei langweilig geworden, Events seien formelhaft, das neue Cinematic eine Katastrophe. 2 der Chefs von LoL räumen ein: Die Kritik komme zurecht. In einem Twitter-Video über 8 Minuten erklären sie die Probleme, kündigen einen neuen Spiel-Modus und eine rosarote Zukunft für LoL an.
Wer spricht da? Die Bosse vor Ort sind Executive Producer, Jeremey “Brightmoon” Lee, und Head of League Studio, Andrei “Meddler” van Roon.
In einem knapp 8-minütigen Video auf Twitter sitzen die beiden recht zerknirscht vor der Kamera und schütten sich eimerweise Asche übers Haupt.
LoL Season 2023: Das Cinematic u0026#8220;The Brink of Infinityu0026#8221;
2022 war ein “Wiederaufbau”-Jahr, das merkt man LoL 2023 an
Was für Probleme räumen sie ein? Die beiden Bosse geben zu, dass es um League of Legends zurzeit nicht gut bestellt ist. Nicht nur das katastrophale Cinematic zum Season-Start sei ein Problem, die Events seien mit den Jahren auch formelhaft und lahm geworden.
Das liege daran, dass 2022 das Team in keinem guten Zustand war, man musste „neu aufbauen“, viele Stellen neu besetzen:
Die gute Nachricht: 2023 stehe das Team viel besser da.
Die schlechte Nachricht: Das aktuelle LoL spiegele noch den Zustand von 2022 wider
Die Kritik an den Events von LoL ist, dass Riot damit nur noch Geld verdienen möchten und sie kaum noch Abwechslung bieten
Woher kommen diese Probleme? Eine Kritik an Riot ist, dass sie in den letzten Jahren so viele neue Spiele rausgebracht haben, dass LoL nicht mehr derart im Fokus steht wie in all den Jahren zuvor:
oder LoL-Auskopplungen wie Teamfight Tactics oder Rift Rivals
All diese Projekte würden Ressourcen von LoL abziehen.
Die beiden Bosse betonen zwar, wie wichtig League of Legends für Riot war, ist und immer sein wird, geben der Kritik aber indirekt recht:
Über Jahre gab es bei LoL ein Team, das speziell dafür zuständig war, neue Game-Modi zu entwickeln
Doch dieses Team habe man abkommandiert, um das Strategie-Spin-Off „Teamfight Tactics“ zu entwickeln – das sei zwar toll für Teamfight Tactics gewesen, aber für LoL nicht so gut, wie man einräumt
jetzt habe man aber ein voll besetztes Game-Mode-Team, das bereit sei, zu liefern
Neuer Game-Modus soll 2er-Teams gegeneinander stellen
Was ist der neue Game-Modus? Als Lösung für das Problem, dass die Entwicklung von LoL zuletzt als etwas lahm und formelhaft angesehen wurde, haben die Bosse „neue Game-Modes“ ausgemacht:
Ein neuer ungewöhnlicher Modus soll im Sommer 2023 erscheinen – den ersten Prototyp habe man vor wenigen Tagen gespielt.
Im Modus kämpfen 4 Teams aus je 2 Spielern in einer Reihe von „Deathmatches“ gegeneinander
Zwischen den Runden sollen Spieler dann aufleveln und Items kaufen können
Der Modus sei noch „etwas roh“, habe aber viel Potenzial. Im März soll es mehr Infos geben
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Wird’s LoL denn wieder besser gehen? Zum Ende des Videos geraten die Bosse geradezu ins Schwärmen, wenn’s um die Zukunft des Spiels geht. Man habe jetzt extrem viel Geld bewilligt bekommen, wolle, dass LoL über Jahre aufblüht, will viel Geld in die Infrastruktur und langfristige Projekte investieren.
4 Versprechen für die Zukunft gibt’s:
Für 2024 kündigt man wieder ein Cinematic wir früher an
Will bessere Events und Modi ins Spiel bringen, schon jetzt im Sommer soll es anfangen
Man will weiter in die Technik investieren
Außerdem will man künftig besser kommunizieren und transparenter sein.
Offenbar war diese “ehrliche und persönliche” Kommunikation jetzt notwendig geworden, weil eine erste Entschuldigung von Riot Games völlig schieflief:
Das MMORPG New World eröffnete viele Server, um all seine Spieler beherbergen zu können. Jetzt, wo viele wieder aufgehört haben, legt es einige Server zusammen.Bringt das etwas?
Die Spielerzahlen waren zum Release im Herbst 2021 sehr hoch (via SteamDB). Über die Monate hinweg sanken sie allerdings auf unter 20.000 durchschnittliche Spieler pro Tag. Das änderte sich mit dem Update Brimestone Sands, das am 18. Oktober online ging. Die Zahlen stiegen auf 34.000 und bald danach auf 67.000 als kurz darauf die Neustartserver eröffneten.
30.000 der Spieler hat New World mittlerweile wieder verloren.
Bereits kurz nach dem Release der Neustartserver wurden einige der alten Server zusammengelegt, da es auf ihnen recht still wurde. Am 10. Januar 2023 folgte dann ein weiterer Merge.
Spieler auf leeren Servern profitieren am meisten
Jeder Server hat eine Kapazität von 2.500 Spielern, die gleichzeitig online sein können. Der Rest landet in Warteschlangen. Wenn aber nur noch ein Zehntel davon online geht, fühlt es sich schnell nicht mehr nach einem MMORPG an.
Wer auf einem beliebten Server spielt, der seit Beginn recht voll ist, wird vom Merge kaum etwas gemerkt haben. So geht es MeinMMO-Autor Alexander Leitsch, der auf Aaru aktiv ist. Als Experte von New World gibt er ein Statement zu diesem Artikel:
Wer zuvor bereits auf recht vollen Servern gespielt hat, bekommt von den Serverzusammenlegungen wenig mit. Schon zuvor befanden sich etliche aktive Spieler darauf und diese werden nun durch neue Spieler von einem fast leeren Server ergänzt. Allerdings litten diese Server Ende 2022 unter dem Fresh Start, da Veteranen mit ihren Freunden oder einfach zum Spaß auf den frischen Servern nochmal von vorne angefangen haben.
Inzwischen hat sich das nahezu wieder ausgeglichen. Bei uns auf Aaru etwa erreichen wir zur Prime Time fast immer die 2.000 gleichzeitigen Spieler. Schaut man sich zudem die Statistik bei New World DB an, sieht man, dass gerade der kleine Server Artemis und der Fresh Start-Server Kronos zuletzt von den Zusammenlegungen profitiert haben. Die echten Gewinner sind aber eben die Spieler, die zuvor auf einem fast leeren Server unterwegs waren. Für sie hat sich die Situation klar verbessert.
Wer zuvor auf fast leeren Servern war und sich nun zum Beispiel auf Aaru wiederfindet, profitiert also definitiv von der Zusammenlegung. Es gibt mehr Mitspieler, die besonders wichtig sind, wenn es um den Gruppenfinder geht. Ohne andere Spieler hängt man darin ewig und kann bestimmte Inhalte nicht abschließen.
Auch PvP ist auf leeren Servern schwierig. Für Festungskämpfe oder Open-World-PvP braucht es Mitspieler, um Spaß daran zu haben. In New World schließt ihr euch einer von drei Fraktionen an, die sich gegenseitig bekämpfen.
5 Tipps für Einsteiger in New World seht ihr im Video:
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5 Tipps, wenn ihr 2022 mit New World anfangen wollt
Auch Neustartserver sind vom Merge betroffen
Von den EU Servern wurden zuletzt diese zusammengelegt:
Niflheim und Caer Sidi gehören zu Asgard
Tir Na Nog und Dry Tree gehören zu Abaton
Apophis gehört zu Artemis
Galahad gehört zu Cleopatra
Gawain und Jupiter gehören zu Kronos
Fate und Morgaine gehören zu Crassus
Gilgamesh und Imhotep gehören zu Nyx
Es sind diesmal also nicht nur die Legacy Server, also die alten, betroffen, sondern auch die Neustartserver. Beim letzten Merge im Dezember waren lediglich die alten Server betroffen.
Viele zog der Fresh Start an, weshalb es auf den Legacy Servern zu der Zeit still wurde. Doch das hielt nicht besonders lange an. Spieler kehrten in ihre vorherigen Welten zurück oder hörten ganz mit New World auf. Deshalb sind vom Januar-Merge auch die Neustartserver betroffen.
Was sagt ihr zum Server-Merge in New World? Ist eure Welt davon betroffen? Spielt ihr auf den Neustartservern oder auf den Legacy Servern? Habt ihr davon profitiert oder es gar nicht sonderlich bemerkt, weil euer Server eh voller Spieler ist? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Dieses Jahr kommen ein paar spannende MMORPG-Titel auf den Markt:
Das Indie-MMORPG „Chronicles of Elyria” war für einige MMORPG-Fans im Jahr 2016 eine große Hoffnung: Für manche war es eine Art “Star Citizen” der Fantasy-MMORPGs. Unterstützer steckten über 9 Millionen $ in das Projekt. Doch die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Der Gründer des Spiels ist 2023 wieder ein Einzelkämpfer, er musste den letzten Angestellten entlassen.
Was ist das für eine seltsame Situation?
Chronicles of Elyria war die Vision eines Mannes: Jeromy Walsh. Er startete das Projekt 2016, verkaufte dafür sein Hab und Gut. Über Crowdfunding kamen 1,3 Millionen $ rein, später konnte er mehr als 7,7 Millionen $ über die Webseite seines Spiels erzielen.
Walsh entwarf die fantastische Vision eines MMORPGs, in dem Helden altern und sterben konnten, versprach Unterstützern eine unvergleichliche Erfahrung: eigentlich eine voll simulierte, hochkomplexe Fantasy-Welt.
Mit dem Geld der Fans baute Walsh nach und nach ein Studio auf. Doch sein eigentlicher Plan sah offenbar anders aus: Er wollte mit dem Geld der Fans einen Prototyp entwickeln, der so gut war, dass er einen etablieren Publisher dazu bringen konnte, viel mehr Geld ins Studio zu stecken und seinen Traum wahr werden zu lassen.
Was ging schief? Walsh fand keinen Publisher, der genug an ihn und sein Projekt glaubte, um das Mammut-MMORPG zu finanzieren.
Am 20. März 2020 erschien eine Pre-Alpha des Spiels, die viele Fans erschreckte: Sie hatte nichts mit der geschilderten Vision eines tollen MMORPGs gemein. Die Pre-Alpha war im Rückblick wohl ein letzter verzweifelter Versuch, noch irgendwen vom Projekt zu überzeugt.
Am 24. März 2020 gab der Entwickler jedoch die Schließung des Studios bekannt.
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4 Crowdfunding MMORPGs, die so richtig gefloppt sind
Als die Fans klagten, machte der CEO ohne Ressourcen weiter
So absurd ging es nach dem Ende weiter: Nach der Ankündigung das Spiel zu schließen, reagierten die Leute wütend, die Geld in das MMORPG investiert hatten. Sie fühlten sich betrogen und kündigten eine Klage an.
Zwar hat er kein Geld, keine Mitarbeiter und keine Ressourcen mehr und die Klagen sitzen ihm im Nacken, aber er macht beharrlich weiter.
Das ist jetzt die Situation: In einem Blogpost vom 12. Januar 2023 gab Walsh nun bekannt:
Man hat im 4. Quartal 2022 seinen letzten Vollzeit-Designer entlassen müssen, Snipehunter. Der sei über die Jahre ein guter Freund geworden – aber Walsh konnte sein Gehalt auch wegen der Klagen nicht mehr aufbringen
Das Studio hinter dem MMORPG sei jetzt wieder ein „Ein Mann“-Studio
2023 beginne er aber mit neuer Energie und verspricht „Kindgoms of Elyria: Settlement“ noch im Jahr 2023 zu veröffentlichen
Viele Leute sind wütend auf das MMORPG-Projekt – Sehen es als Betrug an
Wie ist die Reaktion? Auf der Seite mmorpg.com, die über diesen Fall berichten, kann man nur noch den Kopf schütteln. Für Leute in den Kommentaren ist der Traum von „Chronicles of Elyria“ seit mindestens 3 Jahren tot. Dass der Mann jetzt immer noch daran arbeitet, empfinden viele als Farce. Sie sehen sich enttäuscht, getäuscht und um ihr Geld gebracht.
Die Vision, die ihnen mal versprochen wurde, und in die sie investierten hatten, war in ihren Augen so weit weg von jeder Realität, dass viele von einem Betrug sprechen.
Ein Nutzer sagt: „Dieser Mann wird mit seinem Betrug sein ganzes Leben weitermachen, bis er stirbt.“
Lange Zeit sah es so aus, als wird es dem MMORPG “Camelot Unchained” ganz ähnlich ergehen, wie Chronicles of Elyria, doch die haben offenbar die Wende hinbekommen, die bei Chronicles of Elyria 2020 so furchtbar schiefging:
Eigentlich hatte Destiny 2 diese Woche gute Nachrichten, als es wichtige Rüstungs-Vorteile für alle Spieler kostenlos zugänglich machte. Doch viele Hüter wurden auch misstrauisch, weil eine Sache an Bungies Mitteilung ihre Befürchtungen auf harte Nerfs im kommenden DLC „Lightfall“ zu bekräftigen schien. MeinMMO sagt euch, welche Befürchtungen und warum das so ist.
Ein Hüter in Destiny 2 ist stärker, wenn er seine Rüstung auf ein Build festlegt und vor allem die zur Verfügung stehenden Rüstungs-Mods dafür nutzt. Bis zu dieser Woche standen jedoch viele dieser wichtigen Fähigkeitsoptionen nur jenen Hütern offen, die auch allen Content in Destiny 2 mitgemacht hatten.
Mit Licht aufgeladen: Seit Season 9 überlädt euch das Licht und lässt euch die Energie für mächtige Buffs ausgeben.
Kriegsgeist-Zellen: In Season 10 spendierte Rasputin dann seine Mini-Atombomben, die ihr explodieren lassen könnt oder einsammelt für Boni.
Elementarquellen: Seit Season 11 können Hüter bunte Elementquellen erschaffen, die für Boni eingesammelt werden und zudem dem ganzen Einsatztrupp zur Verfügung stehen.
Die Sammlung der beliebten Kampf-Mods steht seit dieser Woche jedem zur Nutzung offen.
Für neue Spieler war es bis jetzt jedoch nicht möglich, bei Spieleinstieg nach Season 11 an diese so wichtigen Mods und damit Vorteile zu kommen oder sie sich nachträglich zu erspielen. Sie konnten die Mods nur nach und nach in kleinen Häppchen kaufen und das war nicht nur teuer, sondern auch noch RNG-basiert.
Diese gute Nachricht hatte Bungie zu verkünden: Viele Hüter hatten deswegen schon lange den Wunsch, dass Destiny 2 diese wichtigen Mods besser und direkt zugänglich machen sollte. Dem Spielerwunsch ist man in dieser Woche nachgekommen.
Auf Twitter teilte man in einer kurzen Nachricht die Änderung mit, dass ab sofort die wichtigen Standard-Rüstungs-Mods für alle Spieler kostenlos freigeben werden.
Als Vorgeschmack auf das, was euch in Lightfall erwartet, halten wir einige aufregende Updates für euch bereit. Wir haben sämtliche Standard-Rüstungsmods für alle freigeschaltet! Da mit Lightfall große Änderungen im Build-Crafting live gehen, wollen wir allen die Möglichkeit geben, alle Mods in ihrem aktuellen Zustand zu nutzen. Fokussiert, was das Zeug hält.
Hüter verstehen:„Nutzt die Mods, solange es noch geht!“
Das machte die Hüter stutzig: Es waren also eigentlich hervorragende Neuigkeiten, wäre da nicht dieser eine kleine, erschreckende Zusatz in der Nachricht von Bungie gewesen. Der Entwickler teilte in seiner Twitter-Botschaft im letzten Absatz eben auch kryptisch mit „[…] alle Mods in ihrem aktuellen Zustand zu nutzen.“
Vor allem die zwei kleinen Worte “aktueller Zustand” sorgten dafür, dass viele erfahrene Hüter die Nase rümpften. Sie glauben zu Lightfall die harten Nerfs für Mods bereits riechen zu können.
So interpretierten sie im Destiny-Reddit aus der Aussage den gut gemeinten Hinweis: „Nutzt die Mods, solange es noch geht“. Vor allem, da man weiß, das Bungie die Angewohnheit hat, die Dinge bei solch systemischen Änderungen oft erheblich neu auszubalancieren.
Der Spieler StochasticSquirrel meint dazu: “Ich gehe fest davon aus, dass das derzeitige System, das für neue Spieler schmerzhaft ist, durch ein neues System ersetzt wird, das für alle Spieler schmerzhaft ist.”
Ein anderer Hüter namens Dominate_on_three kommentiert zudem im reddit:
Jedem in letzter Minute eine “Chance” zu geben, ist in meinen Ohren die Sprache des [Abschieds]. “Wir werden Oma besuchen, weil wir wollen, dass du sie vor der großen Operation noch einmal sehen kannst. Außerdem ist es seltsam, diese “Chance” so kurz vor [Lightfall] zu machen. Scheint irgendwie grausam zu sein. “Hier ist das, was du schon immer wolltest. Genieße es einen Monat lang, denn danach ist es für immer weg.”
Lightfall lässt die Hüter den Strang-Greifhaken schwingen – doch auch mit den alten Mod-Vorteilen?
Lightfall könnte drastische Nerfs für Mod-Vorteile bringen
Besonders beliebte Mods sind vor allem die sogenannten Kampf-Mods wie Elementarquellen-, “Mit Licht aufgeladen”- und Kriegsgeist-Mods. Es gibt bei vielen Spielern kaum ein Build, wo die ersten beiden keine Verwendung finden. Lediglich die Kriegsgeist-Mods sind seit ihrem Nerf in Season 15 nicht mehr so beliebt und effektiv.
Lightfall bringt ein neues System: Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Bungie ein eigenes, internes Mod- und Build-System für Lightfall plant. Erste Bilder dazu konnte man bereits im Showcase bewundern, wo auch der Elementarquellen-Mod “Elementarladung” eingesetzt zu sehen ist.
Zumindest diese Mods scheinen also nicht gänzlich aus dem Spiel zu verschwinden. Es sieht zudem danach als könne man durch das Mod- und Build-System die Auswirkungen der Mods auf den eigenen Charakter zukünftig besser einschätzen.
Die Auswirkungen der Mods werden unten rechts im Charakter-Werte-Menü angezeigt.
Ob sie jedoch auch in ihrem aktuellen Zustand erhalten bleiben, ist dennoch fraglich. Bungie scheint zu planen, mit dem System die Art und Weise zu verändern, wie Spieler Mods verwenden. Das System könnte sich also beispielsweise drastisch vereinfachen, um verständlicher zu werden. Mehr Zugänglichkeit auf Inhalte für alle ist etwas, das schon häufiger verbessert wurde und das Bungie auch anstrebt.
Diese drei Optionen könnte Bungie geplant haben:
Da mit Lightfall eine neue Fähigkeitsklasse namens “Strang” ins Spiel kommt, könnte man planen, die alten Versionen der Mods mit einem Nerf stark einzuschränken, sie teurer oder energiehungriger zu machen. Damit würden auch die aktuellen Builds der Spieler automatisch schwächer werden.
Bungie könnte aber auch nur die Nutzung und das Verständnis für Mods und deren sinnvollen Einsatz vereinfachen, ohne die Funktion der alten Mods anzupassen.
Die dritte Option ist, dass neben den alten Mods einfach noch ein paar neue und frische dazukommen. Diese könnten dann beispielsweise besonders gut mit der neuen Fähigkeit der Dunkelheit “Strang” funktionieren.
Egal was Bungie ankündigen wird. Die Community hat bereits jetzt die Ohren gespitzt und ist gespannt auf die weiteren Informationen zu diesem Lightfall-System und wie viel schwächer oder auch stärker ihre Hüter damit vielleicht bald werden.
Wann wird es dazu weitere Infos geben? Im nächsten „This Week at Bungie“-Blog will der Entwickler ganz konkret auf das Thema Mods und Builds in Lightfall eingehen. Es wird also kommende Woche, genauer gesagt am 19. Januar, mehr Informationen zu den geplanten Änderungen für Buildcrafting und Mods im neuen DLC „Lightfall“ und damit Season 20 geben. Hüter können die neuen Inhalte dann ab dem 28. Februar 2023 erkunden. MeinMMO wird euch zudem über die Neuerungen bei Destiny 2 auf dem Laufenden halten.
Wie ist eure Meinung dazu? Glaubt ihr auch es kommen tatsächlich harte Nerfs für die alten Mods? Oder wird Bungie das System nur ein wenig vereinfachen und es somit entschlacken, um besser auf Gelegenheitsspieler eingehen zu können? Schreibt uns eure Ansicht gerne in die Kommentare.
Manch ein Spieler würde sich statt Nerfs für Mods wohl lieber einen Fix des PvPs oder anderer Probleme wünschen wie beispielsweise diesem hier:
Es ist eigentlich eine absurde Situation: Seit Monaten weiß man, dass die Spiele-Plattform Google Stadia gescheitert ist und schließen wird. Alle exklusiven Titel wird man ab dem 18. Januar nie wieder spielen können. Aber trotzdem veröffentlicht Google am 13. Januar noch mal ein neues Spiel: “Worm Game”. Die Anhänger von Google Stadia würdigen das und nehmen Abschied.
Was ist das für ein Spiel?
Das Spiel heißt „Worm Game“. Es ist nur auf Englisch verfügbar.
Im Wesentlichen es ist eine Variante von „Snake“ – man bewegt einen Wurm über den Bildschirm, der immer länger wird. Die Kunst ist es, Platz zu finden, wohin man sich noch ausbreiten kann, ohne gegen sich selbst oder ein Hindernis zu stoßen. Viele haben mit “Snake” Stunden auf Mobile-Geräten oder dem PC verbracht.
Das Spiel wird man alleine und im Mehrspieler-Modus spielen können.
Die Entwickler sagten, das Spiel sei ein “bescheidener Dank”:
„Worm Game“ wurde von Entwicklern genutzt, um Funktionen zu testen
Das sagen sie dazu: Wie die Entwickler sagen, ist „Worm Game“ noch älter als Stadia selbst. Man habe mit dem Spiel viele Stadia-Funktionen getestet, noch bevor die Plattform erschien.
Es wird zwar nicht das Game des Jahres werden, aber das Stadia-Team hat viel Zeit damit verbracht und jetzt möchten wir es mit dir teilen. Vielen Dank, dass du auf Stadia gespielt hast.
Wie sind die Reaktionen? Die Reaktionen unter dem Tweet sind sehr positiv. Viele nutzen die Gelegenheit, sich bei Stadia für die „einzigartige Spielerfahrung“ zu bedanken.
Immerhin konnte man mit Stadia Games sofort laden und auf hohem Niveau spielen, brauchte dafür keinen großen Download, keine starke Hardware:
Viele Spieler sind traurig, dass sich die Technik nicht durchgesetzt hat.
Einer sagt: Er bereue nur eine Sache. Er habe Cyberpunk auf Stadia begonnen und verliere jetzt jeden Fortschritt.
MeinMMO-Autor Jürgen sieht das Ende von Stadia mit Bedauern:
Hersteller müssen sich heutzutage etwas Besonderes einfallen lassen, damit ihre Werbung aus der Masse hervorsticht. Das Team hinter dem Mobile-Game Nikke hat es jetzt aber übertrieben und einen Spot produziert, der selbst Asmongold, den Ober-Nerd von Twitch, fassungslos zurücklässt.
Was war das für eine Werbung? Am 11. Januar 2023 veröffentlichte die thailändische Website des koreanischen Mobile Games Goddess of Victory: NIKKE einen anderthalbminütigen Werbespot, der für viel Aufregung sorgte.
In dem Spot wird eine klischeehafte Darstellung eines Nerds gezeigt: ein übergewichtiger junger Mann mit dicken Brillengläsern, der lieber drinnen hockt und zockt, statt draußen an seiner eigenen Geburtstagsfeier teilzunehmen.
Der Hauptdarsteller öffnet dann das Game auf seinem Handy und wird von den darin auftretenden Anime-Mädchen sexuell erregt. Als er die Kerzen auf seinem Geburtstags-Kuchen auspustet, stellt er sich vor, von 3 zum Leben erwachten Spiel-Figuren verwöhnt zu werden.
In einem Clip von Asmongolds fassungsloser Reaktion, den wir euch hier einbinden, ist auch der originale Werbespot zu sehen. Das Werbe-Video selbst wurde mittlerweile entfernt, Re-Uploads auf YouTube erhielten Copyright-Strikes oder wurden wegen Verstoß gegen die ToS gelöscht.
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Wie reagiert Asmongold auf die Werbung? Der zeigte sich zunächst einmal beeindruckt: Die Verantwortlichen würden keinen Hehl daraus machen, wer ihr Spiel zockt und wie ihre Zielgruppe aussieht.
Dann geht das Filmchen in eine immer absurdere Richtung und der Streamer kann kaum glauben, was er da sieht: niemals könne das ein echter Werbespot sein. Tatsächlich sitzt Asmongold stellenweise einfach nur mit offenem Mund da und lässt das Ganze auf sich wirken.
Spieler protestieren gegen unvorteilhafte Darstellung
War die Werbung denn echt? Doch bei dem Clip hat es sich wirklich um einen realen Werbespot in Thailand gehandelt – und dafür gab es richtig Ärger.
Wie ein reddit-Nutzer berichtet, habe die Werbung so viel Kritik von aufgebrachten Spieler erhalten, dass sie innerhalb einer Stunde von der offiziellen Seite verschwand und eine Entschuldigung gepostet wurde (via reddit).
Auf der thailändischen Facebook-Seite von Nikke heißt es, man entschuldige sich für die mangelnde Sorgfalt bei der Darstellung des Inhalts und werde die Vorschläge von Spielern nutzen, um sich zu verbessern (via Facebook).
Was störte die Spieler? Die waren offenbar mit ihrer Darstellung in dem Werbespot unzufrieden, sie fühlten sich von den Herstellern veralbert und beleidigt. Außerdem sei die Werbung zu stark sexualisiert, das hätten einige sogar als ekelhaft empfunden, schreibt der reddit-Nutzer.
Asmongold fasst die Kritik prägnant zusammen: “Ach so, sie sind gar nicht sauer deswegen, sie sind nur wütend, weil die Werbung sie dick genannt hat!”
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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?
In den Kommentaren kommt die Werbung sehr viel besser an, als bei den Spielern: Das sei ein echtes Meisterwerk und die wohl großartigste Werbung aller Zeiten, die Spieler seien ja nur sauer, weil es der Realität entspreche.
Ein Zuschauer schreibt sogar, er habe zum ersten Mal überhaupt etwas Respekt für ein Mobile Game.
Sogenannte Reactions sind ein beliebtes Format: Content Creator reagieren auf Twitch oder YouTube auf die Inhalte anderer und geben ihre Meinung dazu ab. Ein YouTuber erklärte bereits vor einem Jahr, warum das problematisch ist – und wie man es besser machen kann. Was hat sich seitdem geändert?
Warum sind Reactions so beliebt? Für Content Creator sind Reactions praktisch: im Vergleich zu eigenen Formaten erfordern sie kaum Aufwand. Das lohnt sich sogar doppelt, denn Streamer reagieren erst live auf Twitch und laden die Reaktion dann nochmal als Video auf YouTube hoch.
Bei vielen Zuschauern sind Reactions beliebt. So können sie die Original-Inhalte konsumieren, sich dabei mit anderen im Chat oder in den Kommentaren austauschen und erfahren gleich noch die Meinung ihrer liebsten Content Creator.
Manchmal bieten sich Reactions auch an, um verschiedene Sichtweisen besser zu verstehen. Gerade bei kontroversen Themen können die Reaktionen mehrerer Menschen die unterschiedlichen Blickwinkel verdeutlichen.
In der Praxis konzentrieren sich Reactions jedoch oft auf massentaugliche Inhalte. Viele Content Creator reagieren aufeinander, manchmal auch darauf, wie andere auf sie selbst reagieren. Andere bieten gezielt Inhalte an, die sich besonders gut für Reactions eignen.
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Sido leakt neuen Song von Twitch-Streamer Tanzverbot – Rappt erstmals in einer echten Sprache
YouTuber macht Verlust mit seinem Video, andere profitieren daran
Was sagt der YouTuber? In einem Video aus dem Oktober 2021 versprach der YouTuber RobBubble, die Einnahmen aus seinen erfolgreichsten Videos offenzulegen. Das Bittere: er machte Verlust mit den Videos, während andere durch ihre Reaktionen an seinen Inhalten verdienten.
Um das zu verdeutlichen, führt RobBubble sein bis dato aufwendigstes Video an: ein Jahr lang sei es in Produktion gewesen, es wurden Kostüme gekauft, eine teure Kamera kam zum Einsatz und die Beteiligten mussten bezahlt werden.
Wie teuer das Video war, könne RobBubble so nicht sagen, da sich der Wert seiner eigenen Arbeitszeit nur schwer berechnen lasse. Allerdings habe er alleine für den Schnitt und den Kameramann über 3.000 € bezahlt.
Wie viel hat er an dem Video verdient? Das ursprüngliche Video erhielt damals 490.000 Aufrufe, für seine Verhältnisse sei das ein virales Video. Auch das Feedback in den Kommentaren war überaus positiv. Verdient habe er 279,61 €, also weitaus weniger, als das Video gekostet hat.
Ähnlich war es bei einem anderen Video: Das erzielte knapp 307.000 Views und brachte dem YouTuber 962,67 € ein – die Reactions brachten es auf 1,45 Millionen Aufrufe.
Das Video, in dem RobBubble über das Geschäft mit den Reaction-Streams sprach, haben wir euch hier eingebunden:
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Andere verdienen mit dem Video 16-Mal so viel wie der Ersteller selbst
Wie profitierten die Reaction-Streamer? Da das Video von RobBubble so gut ankam, gab es zahlreiche Reaktionen von Streamern und YouTubern darauf. Die größten dieser Reactions kamen zusammen auf 1,1 Millionen Aufrufe, also mehr als doppelt so viele, wie bei dem YouTuber selbst.
Der YouTuber rechnet aus, dass andere mit seinem Video bis zu 4.500 € verdient hätten, knapp 16-mal so viel, wie er selbst.
Wie kann das sein? Diese Kritikpunkte an den Reactions führt RobBubble in seinem Video an:
Reactions sind im Normalfall länger, als die ursprünglichen Videos. Dadurch lasse sich mehr Werbung schalten und die Reaction-Videos würden von YouTube aufgrund ihrer Länge bevorzugt.
Größere Streamer und YouTuber hätten oft einen höheren RPM, das ist der Umsatz pro 1.000 Aufrufe. Selbst bei der gleichen Anzahl an Aufrufen verdienen sie so mehr Geld.
Im Gegensatz zum ursprünglichen Content Creator haben die Reacion-Streamer keine Ausgaben und kaum Aufwand, die Einnahmen sind also nahezu reiner Gewinn.
Besonders ärgerlich: befindet sich in dem ursprünglichen Video ein Placement, wird das von den Reaction-Streamern oft rausgeschnitten. Der Urheber profitiert also nicht mal von den erhöhten Views für seinen Werbekunden. Die würden aber ohnehin zu den Aufrufen des Reaction-Streamers gezählt.
Nur ein kleiner Teil der Zuschauer geht von der Reaction zu dem originalen Inhalt
YouTuber sagt, er liebt Reactions, aber sie müssen sich ändern
Sollten Reactions also aufhören? Nein, zumindest nicht, wenn es nach RobBubble geht. Der YouTuber sagt, er liebe Reactions und schätze auch viele der Kollegen und Kolleginnen, die sie produzieren. Tatsächlich sehe er sich sogar selbst gerne an, wie andere auf seine Videos reagieren.
Gute Reaction-Streamer könnten die gesehenen Inhalte einordnen und teilweise durch ihre Einsichten sogar aufwerten.
Was will er dann? Der YouTuber hat einige Vorschläge, wie das Konzept der Reactions fairer gestaltet werden könnte. So habe er 90 % der Arbeit und 100 % der Ausgaben für einen Bruchteil des Profits und der Abonnenten.
Das sei ein Problem und würde auf lange Sicht allen schaden: Den Content Creatorn selbst, für die es sich nicht mehr lohnt, aufwendige Videos zu produzieren. Aber auch den Zuschauern, die dann weniger Inhalte zum Ansehen haben, YouTube als Plattform und am Ende sogar den Reaction-Streamern, die weniger Material für ihre Reaktionen haben:
RobBubble fordert daher einen Reaction-Split: Bisher gebe es nur die Möglichkeit, ein Video ganz zu beanspruchen. Dann würde man alle Einnahmen aus der Reaction einfordern, was aber auch nicht fair sei.
Stattdessen sollte YouTube eine Option für einen 50/50-Split für AdSense einbauen. Die Werbeeinnahmen aus den Reaction-Videos würden dann geteilt, alle Einnahmen “drumherum” dürfte der Streamer behalten.
Wie ist der Stand 2023?
Was hat sich seit dem Video von RobBubble getan? Nicht viel. Auf das Video gab es einige Reactions, den Kommentaren zufolge sind sogar einige Zuschauer von der Reaction zu RobBubble gekommen. Einige Streamer folgten dem Aufruf des YouTubers, anzugeben, wie viel sie mit den Reaktionen auf das Video verdient hätten.
Eine Reaction von YouTube gab es allerdings nicht, denn der vorgeschlagene Split wurde bis heute nicht eingeführt. An dem Erfolg von Reaction-Streams und -Videos wird sich wohl auch erstmal nichts ändern.
Streamer wie Max “Trymacs” Stemmler und Simon “Unge” Wiefels haben mit “TryReact” und “ungeklickt” sogar einen eigenen Kanal beziehungsweise ein eigenes Format für ihre Reactions. Das kann aber auch nach hinten losgehen, wie Trymacs kürzlich feststellen musste:
Im Horror-Spiel Choo-Choo Charles auf Steam müsst ihr euch vor einer Spinnen-Lokomotive in Acht nehmen. Das Spiel schneidet mit 92 % positiven Bewertungen sehr gut auf Steam ab und User loben es; vor allem, da es von nur einer einzigen Person entwickelt wurde.
Was ist Choo-Choo Charles für ein Spiel? In dem Horror-Game geht vor allem um eines: Züge! Denn während ihr mit eurem eigenen Zug die Insel erkundet, wartet eine böse Spinnen-Lokomotive nur darauf, euch in einem unachtsamen Moment zu erwischen.
Das Design der Horror-Lokomotive wurde dabei in erster Linie durch gruselige Animationen von Thomas der Lokomotive inspiriert, der ursprünglich aus einer Kinderserie stammt. Das erklärt der Entwickler in einem Video auf YouTube (Zeitstempel: 6:00-6:33).
Außerdem könnte der Name Choo-Choo Charles dem ein oder anderen Stephen King-Fan ein Begriff sein. In der „The Dark Tower“-Reihe gibt ein etwas gruseliges Kinderbuch mit dem Namen: „Charlie the Choo-Choo“.
Hier seht ihr einen Trailer zu Choo-Choo Charles:
Video starten
Choo-Choo Charles – Release Date Trailer
Liefert euch ein Katz- und Mausspiel mit Charles
Wie sieht das Gameplay in Choo-Choo Charles aus? Ihr tuckert mit eurem Zug durch eine offene Inselwelt. Dabei müsst ihr jedoch jederzeit die Augen gut offenhalten, denn Charles könnte euch attackieren.
Die menschenfressende Lok mit Spinnenbeinen hat es nämlich auf euch abgesehen. Doch natürlich seht ihr nicht tatenlos zu, wie die Horror-Maschine Angst und Schrecken verbreitet.
Euren Zug rüstet ihr im Spielverlauf immer weiter auf und macht ihn immer mehr zum Kampfgefährt mit Waffen und Ausrüstung zur Verteidigung. Diese und hilfreiche Gegenstände könnt ihr euch erspielen, indem ihr den Inselbewohnern helft.
Am Ende gilt es Charles in einem tödlichen Duell zu besiegen und mithilfe von Feuerstärke und einer ausgeklügelten Strategie dem Spuk ein Ende zu breiten.
Schickt uns eure Spielempfehlungen
Habt ihr ein absolutes Lieblingsspiel auf Steam oder kennt wahre Geheimtipps, die mehr Aufmerksamkeit verdienen?
Dann schreibt uns einen Kommentar dazu oder schickt uns eure Spielempfehlungen an die E-Mail-Adresse [email protected] mit dem Betreff „Spielempfehlung“. Vielleicht ist euer Spiel das nächste, was auf MeinMMO vorgestellt wird.
Schreibt uns in 3-4 Sätzen, was ihr an dem Game so gut findet und wir werden euren Kommentar in unserem Empfehlungs-Artikel einbauen.
Wie bewerten Spieler Choo-Choo Charles? Das Horror-Game wird auf Steam sehr positiv bewertet. Von den insgesamt 7.770 Spielermeinungen fallen 92 % positiv aus (Stand: 12. Januar 2023, via Steam).
Viele Spieler loben Choo-Choo Charles als ein spaßiges Game, vor allem vor dem Hintergrund, dass es von einer einzigen Person gemacht wurde.
Jedoch gibt es auch einen Kritikpunkt, der mehrmals genannt wurde: Das Spiel sei für den Preis einigen Leuten zu kurz und sie hätten es laut eigener Angaben nach etwa 3 Stunden durchgespielt.
bader5016: „Das Spiel ist großartig und ich habe es sehr genossen, es zu spielen, und ich hoffe, dass du mehr Spiele wie dieses machen wirst!“
BadSpaceKing: „[…] Dieses Spiel ist bemerkenswert gut gemacht für eine neue Indie-Veröffentlichung. Das Spiel ist solide. Es gibt keine erwähnenswerten Bugs, die Spielmechanik wird klar erklärt, und man hat genügend Zeit, sich mit ihr vertraut zu machen, bevor Charles auf einen losgeht. Die Atmosphäre ist bedrohlich, die Schauplätze sind einzigartig genug, um individuell identifizierbar zu sein, und die Kämpfe sind spannend. Die ganze Prämisse des Spiels ist von Natur aus lächerlich, und das Spiel kostet das aus, während es (die meiste Zeit) absolut ernst dabei bleibt. Im Wesentlichen ist das Spiel gut und sein Geld wert“.
Eragod: „Für ca. 20 Euro bekommt man einen kurzen, aber guten Spaß. Zwar könnte man jetzt sagen für 2-4 Stunden sei der Preis überzogen, aber ich denke in der heutigen Zeit sollte man realistisch bleiben. Es gibt andere Games, die weitaus schlechter sind und unfertig und dafür mehr haben wollen für die gleiche Spielzeit […]“.
Wer steckt hinter Choo-Choo Charles? Hinter dem Spiel steckt ein einzelner Entwickler namens Gavin Eisenbeisz der seit 2013 seine eigenen Games kreiert.
Auf dem YouTube Channel von Two Star, ließ Gavin seine Zuschauer beim Entstehungsprozess und dem Release von Choo-Choo Charles teilhaben und veröffentlicht auch nach dem Erscheinen des Horror-Spiels Hintergründe sowie seine zukünftigen Pläne, was die Spielentwicklung angeht.
Wie viel kostet Choo-Choo Charles? Auf Steam bekommt ihr das Zugspiel aktuell für 19,50 € (Stand: 12. Januar 2023).
Am 6. Juni 2023 erscheint Diablo 4. Genug Zeit, um alle Vorgänger noch einmal durchzuspielen. Aber muss man das überhaupt, um sich in Diablo 4 zurechtzufinden? MeinMMO erklärt, was ihr wissen müsst.
Muss ich die Vorgänger kennen? Die kurze Antwort ist: Nein. Grundsätzlich kann jeder in Diablo 4 einsteigen, genau wie in so ziemlich jedes andere Hack’n’Slay. Die Essenz dieser Spiele ist klassisches Looten und Leveln.
Wer nur auf reinen Spielspaß aus ist und darauf steht, seinen Charakter zu leveln und durch Gegner zu schnetzeln, macht mit Diablo nie etwas falsch. Dazu ist das Gameplay so intuitiv, dass ihr ohne jahrelange Übung auch vorzeigbare Errungenschaften vorweisen könnt. Einen Ersteindruck findet ihr bei den ersten Anspieltests zu Diablo 4.
Bin ich im Nachteil, wenn ich Teil 1-3 nicht kenne? Das einzige, was ihr vermutlich verpassen werdet, sind besondere Details und Nostalgie-Momente in der Story von Diablo 4. Die Dämonin Lilith oder der Engel Inarius sagen euch dann vermutlich nichts.
Legt ihr Wert auf die Story, könnt ihr euch im Nachhinein immer noch einlesen. Ihr findet bei uns zudem die Zusammenfassung der Story von Diablo, bei der ihr alles erfahrt, was ihr wissen müsst.
Normalerweise erklären Diablo-Games im Verlauf des Spiels genügend Hintergründe, sodass ihr zumindest versteht, worum es geht. Zudem gibt es meist Einträge im Spiel selbst, die euch weitere Details erklären. Dennoch habt ihr gewisse Vorteile, wenn ihr alle Vorgänger gespielt habt.
u003cstrongu003eDiablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern u0026#8211; So sieht es bisher ausu003c/strongu003e
Vorwissen von Diablo hilft, wenn ihr schneller sein wollt
Was nutzt es mir, Teil 1-3 zu kennen? Einen großen Vorteil als Diablo-Veteran habt ihr, wenn ihr besonders schnell leveln wollt. Bis zum Max-Level 100 soll es 180 Stunden dauern. Kennt ihr euch mit den Spielen schon aus, habt ihr schneller ein Gefühl dafür, was euren Charakter verbessert.
Dazu kommt, dass ihr die 5 Start-Klassen von Diablo 4 vermutlich bereits kennt und zumindest grundlegend wisst, was sie können. Dadurch könnt ihr einschätzen, was ihr spielen wollt und welche Builds euch liegen werden. Neulinge müssen sich erst herantasten und vielleicht mehrere Klassen oder Builds ausprobieren. Umskillen ist übrigens jederzeit gegen Gold möglich.
Schließlich wird euch Erfahrung in Hack’n’Slay-Games generell helfen, um die Steuerung von Diablo 4 schneller zu verstehen und so Toden vorzubeugen. Hier findet ihr einer Auswahl der besten Titel aus dem Genre:
Was macht Teil 4 aus? Nachdem Diablo 3 vielen Fans der Reihe schlicht zu „bunt“ und comichaft war, wird Diablo 4 wieder deutlich düsterer, sowohl optisch als auch von der Story her. Zu den Kern-Features zählen:
Im Kern geht es aber natürlich immer noch darum, Dämonen zu klatschen, stärker zu werden und besseren Loot zu sammeln. Diablo 4 bietet dazu Dungeons, die offene Welt und neue „Festungs-Belagerungen“, mit denen ihr etwa neue Bereiche freischalten könnt.
Noch hatten wir keine Möglichkeit, Diablo 4 ausgiebig zu testen. Vor dem Release am 6. Juni soll noch eine Beta stattfinden, die allerdings ebenfalls noch nicht angekündigt wurde. Wir vermuten, dass erste Beta-Tests mit mehr Spielern etwa im März losgehen werden. Mehr Infos zum Spiel findet ihr hier:
In Pokémon GO steigt ab heute der Kampftag. Ihr braucht ein gutes Team? Hier findet ihr einige Vorschläge, welche Monster sich in der Superliga, Hyperliga und Meisterliga lohnen.
Was ist das für ein Event? In Pokémon GO findet am 14. und 15. Januar 2023 der “GO Kampftag” statt. Er beginnt am 14.01. um 00:00 Uhr und endet am 15.01. um 23:59 Uhr.
Sowohl am Samstag als auch am Sonntag könnt ihr jeweils bis zu 100 Matches absolvieren, um euch Belohnungen wie vierfachen Sternenstaub sowie weitere Boni über eine Spezialforschung zu sichern.
Ihr habt Lust, in der Kampfliga vorbeizuschauen, wisst aber nicht, welche Monster ihr nutzen sollt? Dann zeigen wir euch einige starke Optionen, mit denen ihr euer Team für die Kampfliga aufbauen könnt.
Denn im PvP sind die besten Raid-Angreifer nicht unbedingt die stärksten Optionen, sondern ganz andere Monster.
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Was ist das für eine Liste? Das Portal PvPoke hat durch Simulationen ein Ranking der besten Monster in den verschiedenen Kampfligen erstellt. Diese Rankings bieten eine gute Grundlage für eigene Teams. Schaut, welche der Monster ihr habt – und baut damit eure Kampfliga-Teams.
Was solltet ihr beachten? Die Listen zeigen Monster, die in der aktuellen Kampfliga-Meta gut abschneiden und starke Chancen auf Siege in der PvP-Liga haben. Aber: Jedes Monster kann ausgekontert werden, wenn es gegen den falschen Typus eingesetzt wird. Auch die richtigen Movesets können entscheidend sein.
Zudem gehen die Rankings von starken Varianten der Monster aus, mit WP möglichst nah an der Liga-Grenze. Auch das solltet ihr beachten. Ein Galar-Flunschlik beispielsweise hält gut was aus, aber ist ein schnelles Opfer, wenn es 500 WP weniger als der Gegner hat.
Wir zeigen euch hier jeweils die Top 10 mit Attacken und führen ein paar Alternativen auf.
Superliga: 10 starke Monster für Kämpfe bis 1.500 WP
Starke Alternativen für die Superliga: Neben den Top 10 haben sich in der Superliga auch Monster wie Azumarill, Tropius, Panzaeron oder Zobiris etabliert. Sie können nochmal etwas Varianz in die Typen bringen.
Ein Team aus Meditalis, Azumarill und Bollterus beispielsweise hält viel aus, kann aber gleichzeitig viel Schaden gegen einige der beliebtesten Monster austeilen.
Hyperliga: 10 starke Monster für Kämpfe bis 2.500 WP
Starke Alternativen für die Hyperliga: Auch hier bieten sich viele Kombinationsmöglichkeiten. Ein Team aus Tauboss, Registeel und Sumpex kann den meisten beliebten Monstern in der Liga schaden.
Doch in der Hyperliga gibt es ebenfalls spannende Alternativen, auch zu den Top 10. Die Ultrabestie Schlingking beispielsweise hat hier einen Platz, Walraisa mit seiner Attacke Eisspeer, Glurak, Panzaeron oder das Rüstungs-Mewtu sind bei manchen Spielern ebenfalls beliebt.
Hinweis: In der Meisterliga sind auch Monster stark, die man bisher nur sehr schwierig bekommen konnte, geschweige denn ihre Bonbons. Dazu gehören etwa Solgaleo oder Meloetta. Diese haben wir aus der Übersicht erstmal entfernt, doch auch diese Monster sind eine starke Option, wenn ihr genug Bonbons für sie gesammelt habt.
Starke Alternativen: Die Meisterliga wird von Legendären Monstern, gerne auch Drachen-Typen dominiert. Starke Alternativen können hier Monster wie Garados, Florges, Mamutel, Knakrack oder ebenfalls Sumpex sein.
Mit welchen Monstern kämpft ihr in der Kampfliga? Erzählt es uns in den Kommentaren und teilt eure Teams mit anderen Trainern!
In Patch 10.0.5 von World of Warcraft wartet ein neues Event auf die Helden von Azeroth. Mit dabei ist eine Anime-Anspielung, die JoJo-Fans freuen dürfte.
Der Patch 10.0.5 von World of Warcraft erscheint noch im Januar und bringt einige frische Inhalte. Auch wenn vieles davon eher „Kleinigkeiten“ sind, ist es doch mehr zu tun und erweitert das allgemeine Gameplay von World of Warcraft. Im neuen Event „Der Zorn des Sturms“ geht es wild zu – so wild, dass Blizzard sogar eine Anime-Anspielung eingebaut hat.
Was ist das für ein Event? Das Event „Der Zorn des Sturms“ findet in der Zukunft der Primalisten statt. Diese könnt ihr, wie schon jetzt üblich, in Patch 10.0.5 über ein Portal beim bronzenen Drachenschwarm erreichen. Auf der Weltkarte wird euch allerdings auch eine neue, epische Weltquest angezeigt, wenn das Event gerade aktiv sein sollte.
Für das Event selbst werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gruppe brauchen, denn ihr müsst mehrere Ziele gleichzeitig erobern und kontrollieren.
Es gibt insgesamt 4 Portale, die von den Primalisten genutzt werden. Die Portale müssen, ähnlich wie PvP-Ziele, erst eingenommen werden. Solange ihr in der Nähe der Portale seid, übernehmt ihr langsam die Kontrolle drüber und werdet ununterbrochen von Feinden angegriffen, bis ihr das Portal erobert habt.
Aber Achtung: Ein erobertes Portal kann von den Primalisten zurückerobert werden! Ihr müsst also Leute abstellen, die das Portal bewachen, bis auch alle anderen Portale eingenommen sind.
Erschwert wird das Ganze durch eine neue Kälte-Mechanik. Denn solange ihr euch in der offenen Welt der Primalisten aufhaltet, sinkt eure Körpertemperatur in Form eines Debuffs. Habt ihr zu viele Stapel, dann erfriert ihr und findet euch schnell am Friedhof wieder. An Wärmequellen könnt ihr den Debuff abbauen und sogar etwas Wärme „speichern“, um länger im Kampf bestehen zu können, bevor die Kälte sich aufbaut.
Wenn alle 4 Portale unter der Kontrolle der Helden sind, dann verschwindet die Barriere, die bisher den finalen Boss des Events beschützt hat, sodass er angreifbar ist. Der Boss hat allerdings extrem viele Lebenspunkte – auf dem PTR hatte er 33 Millionen – und skaliert zusätzlich mit der Anzahl der Spieler, die ihn angreifen. Er fühlt sich daher eher wie ein etwas schwächerer Weltboss an. Spätestens hier seid ihr also auf eine Gruppe angewiesen.
Als Belohnung gibt es einmal wöchentlich eine Kiste mit Gold, Ressourcen der Dracheninseln und einer Chance auf kosmetische Waffen der Primalisten. Dazu gibt es eine neue Währung, mit der ihr euch weitere Belohnungen wie Pets oder Mounts kaufen könnt.
JoJo’s Bizarre Adventure ist eine Manga- und Anime-Reihe, die besonders in den letzten Jahren extrem populär geworden ist. Die Reihe besticht durch seine (überwiegend männlichen), extrem überzeichneten Charaktere mit den absurdesten Signaturposen und aberwitzigen Fähigkeiten.
Der NPC „Zawarudo“, ein bronzener Drache, startet das Event „Zorn des Sturms“. Ihr findet ihn beim Sitz der Aspekte und er gibt euch die Start-Quest, die euch letztlich zu dem Event führt.
Es wäre wenig verwunderlich, wenn “Zawarudo” sich als Bösewicht entpuppt. Bildquelle: wowhead
Zawarudo spielt auf den primären Antagonisten der JoJo-Serie an, Dio Brando. Der ist mittels seiner Kraft in der Lage, die Zeit für alle anderen einzufrieren, während er selbst weiter kämpft und so Feinde ohne Gegenwehr ausschaltet. Diese Fähigkeit heißt „The World“ und wird vom japanischen Sprecher „ZA WARUDO“ ausgesprochen – wohl einer der bekanntesten Ausrufe in der ganzen Serie und im Anime-Bereich überhaupt.
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Da bronzene Drachen die Fähigkeit haben, die Zeit zu manipulieren, ist das offenbar die perfekte Möglichkeit gewesen, eine „JoJo-Referenz“ auch in World of Warcraft zu implementieren. Generell nimmt man in WoW in der jüngeren Vergangenheit häufiger Bezug auf japanische Animationsserien – in der Akademie von Algeth’ar finden sich etwa NPCs, die den Helden und Feinden aus “YU-GI-OH!” nachempfunden sind.
In GTA Online findet ihr jetzt einen mobilen Waffentransporter, der euch feinste Waffen, Wurfgeschosse und Panzerung verkauft. Auch die neue Railgun ist drin. Wir zeigen euch das Angebot und den Fundort.
Was ist das für ein Transporter? Der Gun Van wurde offiziell in GTA Online im Zuge des “Los Santos Drug Wars”-DLCs veröffentlicht. In dem mobilen Bulli findet ihr allerhand scharfes Zeug wie die Kampfschrotflinte oder die brandneue Railgun. Das Besondere an dem Wagen ist, dass er den Standort jeden Tag verändert. Etwa wie Xur bei Destiny 2.
Wir zeigen euch hier, wo ihr den Waffentransporter findet und welche Produkte er euch verkauft.
Waffentransporter Standort vom 14.1.
Wo findet man den Waffentransporter in GTA Online? Die Locations des Waffentransporters wechseln täglich. Zuvor gingen wir davon aus, dass die Änderungen wöchentlich passieren.
Nördlich vom Militärflughafen (14. Januar): Oberhalb des Flughafens bei einem kleinen Gebäude auf dem Hinterhof findet ihr den Van:
Kraftwerk (13. Januar): Ihr findet den Wagen östlich vom Windpark beim Kraftwerk. Wir haben euch die Location hier auf der Map markiert. Das Icon für den Wagen erscheint erst, wenn ihr euch in der Nähe befindet.
Den Waffentransporter findet ihr jetzt beim Palmer-Taylor-Elektrizitätswerk
Die Highlights sind hier die Kampfschrotflinte und die Railgun. Die Kampfschrotflinte war erst nur für den Cayo-Perico-Heist verfügbar und ist nun für 265.500 GTA-Dollar beim Waffentransporter erhältlich.
Was macht den Transporter besonders? Gerade neue(re) Spieler dürften sich über den Transporter freuen, denn der Besitzer handelt nicht ganz nach dem Gesetz. So entfallen die Rang-Anforderungen, die man normalerweise beim Kauf dieser Produkte hätte.
Dazu gibt es besonderen Rabatt von 45 % auf den kompakten EMP-Werfer. Wer Abonnent von GTA+ ist, der erhält außerdem 50 % Rabatt auf die Kampfschrotflinte.
Wie gefällt euch das neue Feature von GTA Online?
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In Pokémon GO können Spieler sich am Wochenende ordentlich Boni verdienen. Der GO-Kampftag lädt zum Duell ein. Was bringt das Event?
Das kommende Wochenende steht bei Pokémon GO ganz im Zeichen der GO-Kampfliga. In dem PvP-Modus wird der “GO-Kampftag” abgehalten – dabei sind es eigentlich zwei Tage, an denen ihr euch mit anderen Trainern und ihren Monstern messen sollt.
Wann läuft der GO-Kampftag? Der Kampftag beginnt am Samstag, den 14. Januar 2023 um 00:00 Uhr Ortszeit. Er läuft dann bis Sonntag, den 15. Januar um 23:59 Uhr Ortszeit. Damit stehen euch das ganze Wochenende für das Event zur Verfügung.
Wie funktioniert der Kampftag? Am Wochenende könnt ihr pro Tag 20 Kampfsets abschließen, statt der gewohnten 5 pro Tag. Jedes Kampfset wiederum besteht aus 5 Kämpfen.
Somit gibt es die Möglichkeit, pro Tag 100 Kämpfe zu bestreiten – pro Tag. Verfügbar werden die Superliga, Hyperliga und Meisterliga sein.
Das sind natürlich jede Menge Matches, und gerade für Spieler, die sich bislang nicht im PvP von Pokémon GO herumtreiben, könnte das uninteressant wirken. Doch gerade jetzt am Wochenende ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, zumindest mal reinzuschauen. Denn es gibt gute Boni.
Warum sich der Kampftag lohnt – auch, wenn man bisher kein PvP spielt
Ein gutes Argument für den Kampftag an diesem Wochenende ist, dass alle drei Ligen verfügbar sein werden. Die Superliga lässt nur Monster bis 1.500 WP zu, die Hyperliga bis 2.500 und die Meisterliga kommt ohne Begrenzung.
Ihr könnt also frei entscheiden, in welcher Klasse ihr euch ausprobieren wollt und könnt Teams aus den Monstern zusammenstellen, die ihr habt – egal, ob schwach oder stark. Zudem gibt es Boni abzugreifen.
Das sind die Boni: Für jeden Sieg bekommt ihr während des Events die vierfache Menge an Sternenstaub. Den kann man immer gut gebrauchen, um seine Monster hochzuleveln oder ihnen neue Attacken beizubringen. Eine gute Gelegenheit, um Staub anzusammeln.
Zudem wird es eine Befristete Forschung während des Wochenendes geben, die Boni bringt.
Dazu zählen:
EP
Sonderbonbons
Eine Top-Lade-TM
Ringe im Stil von Troy Trumm für euren Avatar. Troy Trumm ist der Champ aus den Spielen Rubin & Saphir.
Die Forschung könnte durch die EP also beim upgraden des eigenen Trainer-Levels helfen und bringt auch noch Sonderbonbons und zumindest einmal die Möglichkeit, sich eine starke Attacke durch die Top-Lade-TM zu sichern.
Darüber hinaus gibt es noch die Befristete GO-Kampfliga-Forschung abseits des Kampftages, für die man sich sowieso ein kostenloses Ticket im Shop abholen kann. Die belohnt einen nochmal mit Extra-Sternenstaub pro 10 gewonnene Kämpfe.
Wer generell kein Fan des PvP ist, wird sich möglicherweise auch von den Boni nicht überzeugen lassen. Doch wenn ihr immer mal überlegt habt, den Modus genauer anzuschauen, dann ist dieses Wochenende ein guter Zeitpunkt.
Das Wochenende steht vor der Tür und mit ihm der gute Xur aus Destiny 2. Welche Waren er diesmal mitbringt und ob sich ein Besuch bei ihm am Freitag, den 13. lohnt, erfahrt ihr bei uns auf MeinMMO.
Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Nachdem es im Eisenbanner von Destiny 2 besonders faul zuging, sind die Hüter jetzt wieder Feuer und Flamme für die saisonale Story. Rasputin will dem Kampf entsagen und so gilt es weiter Subgeist-Daten seiner Kriegsgeister zu sammeln und darauf zu warten, dass Osiris Informationen zu seiner Vision der Nephilim-Festung auf Neptun ausgräbt.
Für den Spaß der Woche sorgte dabei Bungie, als ein Test mit einem nackten, pinken Mann enthüllt wurde. Ein skurriles Bild, das so mancher Hüter nun beim Streicheln des neuen Robo-Hundes in Destiny 2 nicht wieder loswird.
Solltet ihr allerdings ein Liebhaber schneller Technik sein und Destiny 2 gerne mit guter Hardware zocken, dann seid gewarnt. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass ihr immer als erster sterbt. MeinMMO zeigt euch in einem Test, wie hart es euch dann trifft.
Alle Infos zu Xur am 13. Januar 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Der Händler erscheint pünktlich um 18:00 Uhr auf einem Planeten seiner Wahl. Dort verbringt er mehrere Tage, bis er zum nächsten Weekly-Reset, am 17. Januar wieder verschwindet.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Xur nutzt mysteriöse Routen weswegen auch weiß kein Hüter vor 18 Uhr, wo er landen wird. MeinMMO kennt jedoch seine Gewohnheiten und spürt ihn für euch zielsicher auf.
Xur steht dieses Wochenende auf dem Turm, im Hangar. Schaut auf die Karte, falls ihr ihn dort nicht sofort findet.
Xur ist im Turm der Letzten Stadt – Steht dort im Hangar
Xurs Inventar vom 13. – 17.01. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Bei Xur kann jede Klasse, also Warlocks, Jäger und Titan, einkaufen. Es spielt auch keine Rolle, ob ihr neu im Spiel oder bereits erfahrene Hüter seid. Xurs exotisches Shopping-Paradies steht jedem offen. Sollte euch also jemand sagen: “Xur lohnt sich nicht!”, dann ignoriert das. Er ist seit Jahren ein zuverlässiger Lieferant und das wohl coolste Spaghettigesicht im Sonnensystem.
Das ist Xurs Angebot in dieser Woche:
Xurs Angebot vom 13. – 17. Januar
Waffe: Suros Regime – Kinetik-Automatikgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: ACD/0 Rückkopplungs-Hindernis – Arkus-Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +7
Belastbarkeit: +11
Erholung: +15
Disziplin: +2
Intellekt: +18
Stärke: +9
Gesamt: 62
Jäger: Orpheus-Rigg – Arkus-Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +4
Belastbarkeit: +22
Erholung: +2
Disziplin: +8
Intellekt: +19
Stärke: +6
Gesamt: 61
Warlock: Phönix-Protokoll – Solar-Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +18
Belastbarkeit: +2
Erholung: +10
Disziplin: +17
Intellekt: +13
Stärke: +2
Gesamt: 62
Legendären Rüstungs-Set: Diese Woche verkauft Xur das “Wilde Jagd”-Set. Es kommt mit recht hohen Werten, also schaut es euch an. Vielleicht ist was dabei, dass ihr noch brauchen könnt.
Nexxoss Gaming zeigt Euch Xurs Angebot wie immer genauer:
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Xur verkauft zudem legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an. Beachtet jedoch: Ihr könnt euch die Waffen nur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.
Auch im Februar 2023 bekommt Destiny 2 mit “Lightfall” ein weiteres, großes DLC. Es war bereits eines der Highlights bei den Game Awards 2022:
Video starten
Destiny 2 war eines der MMO-Highlights bei den Game Awards 2022
Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit dem Perk “Erster Schuss”
Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit dem Perk “Auskommen”
Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten jeweils 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.
Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest, um einen exotischen Code zu erhalten.
Prüfungen von Osiris am 13. – 17.01. – Map, Waffen und Infos
Im “This Week at Bungie”-Blog hatte Destiny 2 gute Nachrichten für die Waffenfokussierung. Ihr braucht ab sofort dafür nicht mehr so tief in eure Tasche mit Legendären Bruchstücken zu greifen.
Die Fokussierungskosten für alle Waffen und Rüstungen aus Trials of Osiris, Eisenbanner, Schmelztiegel und Gambit werden auf von 50 auf 25 Legendäre Bruchstücke reduziert.
Die Kosten für die Fokussierung von Meister-Waffen werden von 250 auf 50 gesenkt.
Trials sind dieses Wochenende zurück.
Was sind die Trials in Destiny 2? Die Prüfungen von Osiris sind eine Endgame-PvP-Aktivität und sie finden jedes Wochenende statt. Es gibt nur eine Ausnahme und das ist, wenn das Eisenbanner-Event aktiv ist. So wie letzte Woche. Bungie wird also dieses Wochenende erneut das Inventar des 14. Heiligen mit frischen Trials-Pässen sowie Beutezügen auf, damit ihr euren Ruhm im PvP-Endgame mehren könnt.
Welche Map ist diese Woche dran? Anders als im normalen PvP, wo die Maps durchrotieren, gibt es im Hüter-gegen-Hüter-Endgame jedes Wochenende nur eine festgelegte Map, auf der man spielt.
Diese Woche spielt ihr auf der Karte Javelin-4. Bereitet euch also auf zielsuchende Gefechte vor.
Javelin-4
Falls ihr daran interessiert seid, die Prüfungen im festen Team zu spielen, empfiehlt euch MeinMMO die Callout-Maps über Warmind. So könnt ihr eurem Einsatztrupp gut beschreiben, wo sich die Gegner auf der Map gerade befinden, was nützliche Informationen für das gesamte Team sind.
So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rufrangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:
Sieben Siege
50 Runden
sowie den berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Die Waffe könnt ihr bis zum kommenden Dienstag, 17. Januar, um 18:00 Uhr, erspielen.
Als Belohnung wartet, auf euch immer eine Adept-Waffe, wenn ihr es heil in den Leuchtturm geschafft habt.
Als Meisterversion könnt ihr euch diese Woche “Der Inquisitor”, eine Shotgun, vergolden.
Der 14. Heilige bietet eine Trials-Shotgung als ganz besondere schwarz-goldenes Meisterstück.
Alle Prüfungs-Waffen haben einen Trials-Ursprungsperk: „Eilfertigkeit“ – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.
Eure Prüfungs-Engramme könnt ihr beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunsch-Waffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.
Wann starten die Trials offiziell? Die Prüfungen von Osiris beginnen heute, am 13. Januar 2023 um 18:00 Uhr und enden mit dem Weekly Reset, am 17. Januar 2023 um 18:00 Uhr.
Wie findet ihr die Entwicklungen dieser Woche? Hat euch die Änderung bei den Mods gefallen? Und was würdet ihr euch unbedingt ins Angebot von Xur wünschen? Verratet es uns in den Kommentaren.
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Sony hat enthüllt, welche Spiele 2022 am meisten auf PS5 heruntergeladen wurden. Die Fußball-Simulation FIFA 23 liegt auf Platz 1, obwohl sie nur knapp 4 Monate alt ist.
Was ist das für eine Liste? Sony hat im PlayStation-Blog eine Liste mit den Spielen gepostet, die 2022 auf der PS5 am meisten heruntergeladen wurden.
Insgesamt sind auf der Liste 20 Spiele vertreten, die jedoch nicht alle im Jahr 2022 veröffentlicht wurden. So zählt neben Neuerscheinungen wie Elden Ring auch GTA V zu den Top-20.
Zudem ist die Liste in Europa und US/ Kanada unterteilt. Wir gehen in diesem Artikel von der, für Deutschland relevanten, europäischen Liste aus.
Sportspiel übertrumpft die FIFA-Downloads 2022
Welches Spiel ist Platz 1? In Europa ist auf dem ersten Platz das im September 2022 veröffentliche Sportspiel FIFA 23. Die Fußball-Simulation führt damit die Liste der am meisten heruntergeladenen Spiele 2022 an, obwohl es erst vor knapp 4 Monaten erschienen ist.
FIFA 23 ist das letzte Spiel von EAs Fußball-Simulation, das den Namen „FIFA“ trägt. Der beliebte Titel hat die Namensrechte verloren und wird ab Juli 2023 EA Sports FC heißen.
Wer glaubt, dass der Erfolg der Fußball-Simulation ein europäisches Phänomen ist, der irrt sich: In den US und Kanada belegt FIFA 23 einen starken zweiten Platz.
Falls ihr euch den Gameplay-Trailer zum jüngsten FIFA-Ableger anschauen wollt, binden wir ihn euch hier ein:
Video starten
FIFA 23: Gameplay-Trailer zeigt neue Features – Was macht es anders als FIFA 22?
Die Plätze 2-20: Von CoD bis Spiderman
Welche Spiele sind sonst noch vertreten? Der wohl größte Konkurrent von FIFA, was die Downloadzahlen auf PS5 betrifft, ist Call of Duty: Modern Warfare 2. Während der neuste Teil des beliebten Shooter Franchise in Europa auf Platz 2 landete, ergatterte er in den US/ Kanada den ersten Platz.
Außerdem ist GTA V in beiden Regionen in den Top 5 vertreten, denn auch neun Jahre nach dem Release wird der Online-Modus des Spiels weiterhin mit Updates versorgt. So gibt es neuerdings beispielsweise einen Waffentransporter, bei dem Spieler eine Railgun kaufen können.
Hier seht ihr die komplette Liste, mit den beliebtesten Spielen des Jahres 2022 auf PS5:
FIFA 23
Call of Duty: Modern Warfare 2
Grand Theft Auto V
Need For Speed Unbound
The Witcher 3: Wild Hunt
The Callisto Protocol
God of War Ragnarök
Elden Ring
NBA 2K23
Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion
Cyberpunk 2077
It Takes Two
Star Wars Jedi: Fallen Order
Goat Simulator 3
Assassin’s Creed Valhalla
Gran Turismo 7
Far Cry 6
F1 22
Gotham Knights
Spider-Man: Miles Morales
Die beliebteste Free-to-play Games auf PS4 und PS5
Welche F2P-Spiele sind beliebt? Für die am meisten heruntergeladenen Free-to-play-Spiele hat Sony eine extra Liste erstellt, die ihrerseits ebenfalls in EU und US/ Kanada unterteilt ist und insgesamt 10 Spiele beinhaltet.
Auf Platz 1 der beliebtesten F2P-Spiele 2022 ist in Europa Call of Duty: Warzone 2 und mit Fortnite folgt ein weiterer Battle-Royale-Shooter auf Platz 2. Vervollständigt wird die Top-5 durch Rocket League, Fall Guys und die Sims 4.
Auf den Plätzen 6 bis 10 sind Overwatch 2, FIFA 23-Konkurrent eFootball 2023, Apex Legends, Genshin Impact und MultiVersus – das Fighting-Game feierte auch auf Steam einen starken Release.