Ein Spieler hat angeblich einen Exploit in Old School RuneScape gefunden, mit dem er Event-Währung generieren und diese in Items umtauschen konnte. So soll er sich nach eigener Aussage 450 Milliarden Gold verdient haben, die er dann bei Gold Sellern für 100.000 Dollar verkauft hat.
Was war das für ein Exploit? Der Fehler drehte sich um einen allgemeinen Erfolg im MMORPG und das Minispiel Soul Wars. Durch diese Kombination konnte sich der Twitter-Nutzer Lyrn endlos Items generieren, die er dann im Auktionshaus verkaufte:
Für die Hard Combat Achievements benötigt man ein hohes Level an Ausrüstung, Kenntnisse von schweren Bossen und muss eine Reihe schwerer Quests abschließen. Diesen Erfolg hatte sich Lyrn im Vorfeld erspielt.
Als Belohnung für das Achievement gibt es unter anderem ein Rabatt auf Items aus dem Minispiel Soul Wars. Die Items dort kosten dann 50 % weniger Zeal.
Allerdings kauft der Händler diese Items jederzeit zurück, für 80 % des eigentlichen Preises.
Und genau hier beginnt der Exploit. Lyrn kaufte das Item Black Mask für 250 statt 500 Zeal. Danach verkaufte er es an den Händler zurück – für 400 Zeal. Er programmierte dann einen Bot, der ständig das Item kaufte und wieder verkaufte. So soll er 2,7 Millionen Zeal pro Stunde verdient haben.
Die gewonnenen Zeal tauschte er gegen eine Box, aus der verschiedene Items und Materialien kommen. Diese verkaufte er dann im Auktionshaus gegen Gold. Das Gold wiederum verkaufte er am Ende an Goldseller.
Nach eigener Aussage verdiente Lyrn etwa 450 Milliarden Gold in zwei Wochen, bis es dann zu einem Patch kurz vor Weihnachten kam, der den Fehler behob. Von den 450 Milliarden konnte er knapp 350 Milliarden verkaufen, bis er gesperrt wurde. Das entspricht in etwa 100.000 US-Dollar bei einem Ankauf durch Goldseller.
Die gesamte Methode und eine Einordnung dazu könnt ihr euch in diesem Video vom YouTuber SirPugger anschauen:
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Exploit klingt realistisch, aber ein Beweis bleibt aus
Wie realistisch sind die Aussagen? Obwohl Lyrn ein Video mit einem entsprechenden Bot und den gesammelten Items veröffentlicht hat, gibt es derzeit keinen Beweis, dass seine Geschichte stimmt. Die Aufnahmen könnten etwa auf einem Privat-Server entstanden sein, meint MoldRS, ein bekannter Content Creator für Old School RuneScape (via Twitter).
Der YouTuber SirPugger hat sich jedoch die Items angeschaut, die Lyrn im Auktionshaus verkauft hat. Rund um den 18. Dezember machte er einen Höhepunkt im Angebot und einen Tiefpunkt im Preis aus.
Da auch im normalen Rahmen Millionen dieser Items pro Tag verkauft werden, könnte der Exploit tatsächlich um diesen Zeitpunkt herum durchgeführt worden sein, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen.
Grundsätzlich scheint der Exploit also möglich, geradegerade, wenn wenn man sich die Kommentare auf Twitter und YouTube anschaut. Yagex seien schon öfter mal Fehler unterlaufen und dieser Trick mit dem Rückkauf könnte einfach übersehen worden sein.
Wir haben Lyrn selbst nochmal kontaktiert, um einige Details und auch mögliche Nachweise zu bekommen, ob die Geschichte wirklich stimmt.
Allerdings sind RuneScape-Spieler allgemein sehr engagiert und etwas verrückt. So wurde erst vor Kurzem ein Rekord aufgestellt, der fast 40.000 Spielstunden benötigte:
Dass Spieler MMORPGs nutzen, um Gold zu farmen und dieses dann weiterzuverkaufen, ist vor allem in Ländern mit hoher Armut ein lukratives Geschäft. So haben wir bereits 2020 über einen Mann aus Venezuela berichtet, dessen Haupteinnahmequelle der Verkauf von Gold in Tibia ist:
Seit dieser Woche gibt es in Destiny 2 eine neue, extra schwere Herausforderung. Doch während Destiny-Streamer wie Gladd, Fallout und Saltagreppo noch um den heißen Brei reden wer anfängt, hatte einer bereits alle Strikes erledigt. Sein Fazit dazu ist jedoch ernüchternd.
Um welche Challenge geht es? Normalerweise ist ein hohes Powerlevel das A und O in Bungies Loot-Shooter. Mehr Powerlevel macht es den Spielern in vielen Aktivitäten einfacher zu bestehen. Doch während die einen Hüter ihr Powerlevel so hoch wie möglich anheben möchten, haben sich die besten Spieler aus Destiny 2 letzte Woche überlegt, wie sie es wieder loswerden.
Der Grund dafür war eine Änderung von Bungie. Bis vor Kurzem unterlag der härteste Content, die Spitzenreiter-Dämmerung, noch einem Powerlevel-Minimum. Ohne das konnte man die Aktivität nicht starten. Diese Einschränkung für Spitzenreiter wurde allerdings letzte Woche aufgehoben.
Das Powerlevel, das für den Eintritt benötigt wird, wurde um 25 auf 1.580 gesenkt.
Das allgemeine Powerlevel für Spitzenreiter-Aktivitäten wird um 10 auf 1.620 gesenkt.
“Die Lichtklinge” gilt derzeit als härteste Spitzenreiter-Dämmerung
Jeder kann nun schneller einen Spitzenreiter spielen: Nun kann jeder recht schnell dahin kommen, um schließlich eine Spitzenreiter-Dämmerung starten zu können und pures Endgame-Feeling zu schnuppern. Sofern man sich traut. Denn diese Aufhebung der oft bemängelten Restriktion bedeutet auch, dass eure Feinde beim Start mit dem Minimum-Powerlevel nicht zu unterschätzende 40 Powerlevel über euch liegen.
Nur wer das Artefakt oder sein Powerlevel steigert, kann sich die Aktivität leichter machen. In Season 19 geht das bis Powerlevel 1.595, sodass alle Feinde dann nur noch 25 Powerlevel über euch liegen.
Für die besten Spieler in Destiny 2, die wirklich herausfordernde und bestrafende Inhalte suchen, war diese Aufhebung und die Unterpowerung von minus 40 Leveln jedoch die perfekte Challenge. Sie forderten sich auf Twitter gegenseitig heraus, die sechs Spitzenreiter-Dämmerung mit minus 40 Powerlevel und solo zu spielen. Mehr unterpowert geht aktuell nicht. Doch nur einer hats am Ende durchgezogen.
Während die Destiny-Streamer wie Gladd, Vendetta, AllThePlayers, Saltagreppo und Fallout auf Twitter noch diskutierten, waren sich ihre Follower dagegen bereits sicher. Wenn einer diese neue Challenge erfolgreich durchzieht, dann ist es der Gott des PvE Esoterickk. Und damit hatten sie nicht unrecht.
Esoterickk hat tatsächlich nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, sondern den neuen, schwersten Content als erster und binnen weniger Tage erledigt. Er schüttelte durch die Anpassung der Ausrüstung seine bis dato gesammelten Powerlevel wieder ab und spielte alle in Saison 19 verfügbaren Strikes in folgender Reihenfolge:
Terminus der Einsicht, auf Nessus
Die Scharlach-Festung, auf dem Erdmond
Geburtsort des Bösen, in Savathuns Thronwelt
Spiegelkorridor, auf dem Eismond Europa
Die Korrumpierte, in der Träumenden Stadt
Wächter des Nichts, in der Wirrbucht
Hier könnt ihr euch seine Runs mit maximaler Unterpowererung durch die Strikes noch mal ansehen:
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Alle 6 Spitzenreiter-Dämmerung mit -40 Powerlevel hat Esoterickk als Erster erledigt
Im Grunde eine großartige Challenge. Doch sie hat auch eine bereits vermutete Erkenntnis der Spieler deutlich gemacht. Die Dämmerungs-Strikes sind, seit ihrem Start in Destiny 2, sehr viel leichter geworden. Inzwischen kann das jeder schaffen und auch Esoterickk hat dazu eine klare Meinung.
Der härteste Content in Destiny 2 ist nicht hart genug
Challenge zeigt, wie leicht es geworden ist: Nachdem der Top-PvE-Spieler alle Strikes erledigt hatte, zog er ein ernüchterndes Fazit: Der härteste Content in Destiny 2 ist nicht mehr herausfordernd genug – selbst mit -40 Powerlevel.
So schrieb Esoterickk unter seinem Video auf YouTube:
In der Vergangenheit hätte ein Handicap von -40 bei einer Spitzenreiter-Dämmerung es in vielen Fällen nahezu unmöglich gemacht zu bestehen. Das steht in krassem Gegensatz dazu, wie es jetzt bei einigen der schwierigsten Inhalte ist, die das Spiel zu bieten hat. […] Spitzenreiter wurden ursprünglich mit der Idee veröffentlicht, dass sie selbst die engagiertesten Fireteams herausfordern würden, aber Season für Season haben wir gesehen, dass sie einfacher und einfacher wurden und Änderungen vorgenommen wurden, um sie für alle zugänglicher zu machen. Jetzt sind sie nur noch das Äquivalent zu einem weiteren Triumph, den man jede Season abhaken kann, ohne dass es für die engagierteren Spieler befriedigend ist, herausgefordert zu werden.
Der Modus „Spitzenreiter“ wird damit seiner Bezeichnung als „härtester Content“ einfach nicht mehr gerecht. Den Strike „Terminus der Einsicht“ konnten die meisten Spieler diese Woche mit etwas vorsichtigem Spiel und Kenntnis der Mechanik problemlos auch mit einem Minimum-Powerlevel von 1580 erledigen und so doppelten Loot abgreifen.
Zum Start der Aktivität war soetwas schon mit minus 25 Powerleveln eine bockschwere Nummer, welche nur die Besten bewältigen konnten.
Destiny 2 braucht mindestens 1 brutalen Content: Dabei findet es Esoterickk gut, dass die Spitzenreiter-Dämmerungen für die Mehrheit der Spielerbasis aktuell wahrscheinlich an einem sehr guten Punkt sind.
So sagt er weiter:
Sie sind zugänglich genug, um selbst von einigen der am wenigsten engagiertesten Spieler machbar zu sein, und von der Mehrheit der Spielerbasis, die sie erledigen möchten. […] In der Lage zu sein, so viel wie möglich zu überleben und gleichzeitig ganze Gruppen von Feinden ohne großen Aufwand zu beseitigen, zeigt in -40 Content Solo, wie stark wir sind. […] Aber letztendlich denke ich, dass es schön wäre, mindestens einen brutal herausfordernden Inhalt im Spiel zu haben.
Ihr wollt noch mehr Destiny-2-News? Dann hier lang:
Ist Destiny 2 zu einfach geworden? Natürlich hängt die Aussage „Das Spiel ist zu einfach.“ auch damit zusammen wie viel jemand spielt. Destiny 2 ist ständige Wiederholung und so wird man auch in Dämmerungs-Strikes immer besser, je öfter man sie spielt.
Trotzdem besteht in jedem Spieler der Wunsch herausgefordert zu werden. Diese eine, besondere Aktivität, durch die man sich dann aber noch wirklich durchbeißen muss, fehlt dem Loot-Shooter von Bungie gerade.
Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Ist Destiny 2 jetzt einfacher als früher? Oder findet ihr das die Herausforderung für Spieler aktuell an einem besseren Punkt angekommen ist. Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.
Andere Veränderungen in Destiny 2 klingen danach, als ob sie in Lightfall alles verändern könnten:
Mit Dragon Nest erschien 2010 in Korea ein MMORPG, das viel Lob für sein actionreiches Kampfsystem bekam und wenig später auch im Westen veröffentlicht wurde. Nun wurde mit Dragon Sword – das auch Projekt D genannt wird – ein Nachfolger angekündigt. Verantwortlich für das Spiel ist der gleiche Chef, der auch Dragon Nest entwickelte.
Was steckt hinter Dragon Sword? Das neue Spiel von Hound13 wird nach offizieller Beschreibung ein Online-RPG, das sich noch actionreicher und rasanter spielen soll als Dragon Nest. Der erste Gameplay-Trailer sieht vielversprechend aus.
So sieht man schnelle Angriffe mit einem Schwert oder zwei Dolchen, mächtige Kombos und Fertigkeiten mit einer Streitaxt und Armbrust und Bogen als Fernkampfwaffen. Optisch erinnert Dragon Sword grob an Genshin Impact, allerdings sind die Farben etwas knalliger.
Viele Details gibt es zu dem neuen Spiel aber noch nicht:
Es wird in der Unreal Engine 4 oder 5 entwickelt.
Die Story des Spiels soll “fesselnd” sein.
Es bekommt eine “Semi-Open World”, was wahlweise auf Hubs mit instanziierten Gebieten wie in Guild Wars 1 und Vindictus oder getrennte Gebiete mit Ladebildschrim wie in Guild Wars 2 hindeutet.
Es soll wohl Puzzle-Elemente geben (laut der Stellenanzeigen)
Es soll für PC und Mobile erscheinen und zudem Crossplay bieten.
Unklar ist derzeit, ob es wirklich ein vollwertiges MMORPG wird oder eher auf eine Art Koop wie Genshin Impact setzt. Im Trailer hat man bereits eine Gruppe von mehreren Spielern gesehen. In den Stellenanzeigen werden zudem bewusst Mitarbeiter gesucht, die bereits an einem MMORPG oder Mobile-MMORPG gearbeitet haben. Auch zu dem Bezahlmodell wurde sich nicht geäußert.
Video starten
Dragon Sword – Gameplay-Trailer
Dragon Nest war beliebt bei Fans von Action-RPGs und PvP
Was war Dragon Nest für ein Spiel? Dragon Nest ist ein PvEvP-Spiel und bezeichnete sich selbst als das “actionreichste MMORPG” auf dem Markt. Tatsächlich bekamen die Kämpfe zum Europa-Release 2013 viel Lob. Die Webseite TentonHammer etwa vergab eine 80 von 100 als Test-Bewertung.
Das Highlight waren die Nester – spezielle Dungeons mit mächtigen Gegnern, die oftmals nur in einer Gruppe besucht werden konnten. Zudem setzte das MMORPG stark auf PvP und bot erste Arenen bereits ab Level 10 an. Dabei gab es verschiedenste Modi, darunter 1v1- und 3v3-Ranglisten, Free For All mit 16 Spielern, Team-Deathmatch und den Ghoul Mode, in dem ein Teil der Spieler zu Ghulen wurde und versucht, die Menschen zu infizieren.
Wieso gilt das neue Spiel als Nachfolger von Dragon Nest? Der Kopf hinter dem neuen Spiel Dragon Sword ist Park Jung Sik, der ehemalige Chef-Entwickler von Dragon Nest. Zudem erinnert es grafisch und auch von den bisherigen Infos stark an das alte MMORPG von Sik.
Was sagt ihr zu Dragon Sword? Spricht euch das Anime-Spiel an? Oder setzt ihr eure Hoffnung lieber in ein anderes MMORPG? Und wenn ja, welches?
Eine gute Alternative scheint Blue Protocol zu sein. Das erscheint 2023 bei uns:
Softonic und Itch.io liegen im Clinch. Die Indieseite Itch.io wirft dem Downloadportal Softonic vor, Software zu stehlen und Werbung weiterzugeben.
Softonic gehört zu den größten und bekanntesten Portalen für kostenlose Downloads von Software. Doch jetzt gibt es Kritik an deren Vorgehen.
Die Plattform Itch.io kritisiert, dass die Seite ihre kostenlose Software selbst anbietet und mit Werbung vollpackt. Sie schreiben selbst dazu: “[Sie] stehlen Content unserer Entwickler, füllen sie mit Werbung” (“stealing content from our developers, covering them with ads”).
Itch.io ist insbesondere bei Indie-Entwicklern beliebt, die über die Plattform Demos oder ihre Spiele kostenlos anbieten können und von Nutzern freiwillige Spenden erhalten können. Auch viele Personen, die auf Patreon unterwegs sind, nutzen diese Plattform gern als zusätzliche Einnahmequelle.
Doch was steckt hinter den Vorwürfen von itch.io gegenüber Softonic?
Softonic soll Anzeigenplätze kaufen und damit den offiziellen Anbieter verdrängen
Auf Twitter beschweren sich die Betreiber von itch.io und zeigen einen Screenshot. Hier ist zu sehen, wie sich Softonic den ersten Platz in der Google-Suche als „Ad“ kauft und dort eine Software von itch.io kostenlos anbietet:
An wen können wir uns wenden, damit Ihr aufhört, Inhalte von unseren Entwicklern zu stehlen, sie mit Werbung zu überdecken, für die Suchplatzierung vor dem eigentlichen Ersteller zu bezahlen und weiterhin für Werbeeinnahmen zu hosten, selbst wenn ein Entwickler seine eigene Seite heruntergenommen hat?
Die Indie-Plattform beschuldigt Softonic, Google dafür zu bezahlen, dass es seine Downloads vor den Original-Downloadseiten der Spiele platziert, was durch die Reinvestition der Gewinne aus den zahlreichen Anzeigen im Titel und auf Softonic selbst geschehen würde.
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Obendrein soll sich Softonic nicht einmal die Mühe machen und die gestohlenen Inhalte an die eigene Webseite anzupassen. Denn die offiziellen Links zu den Entwicklern seien weiterhin auf den Downloadseiten integriert – aber so, dass man sie nicht nachverfolgen könnte. So erklären die Entwickler in einem weiteren Twitter-Post:
Du bist so faul, dass du einfach den @itchio-Link, von dem du das Spiel gestohlen hast, in das Feld “Autor” auf eurer Website einfügst. Und ihr verhindert mit “rel=nofollow”, dass Suchmaschinen den Link zum Original zurückverfolgen können. Das ist schlichtweg böse.
Warum ist das so dramatisch? Über Itch.io habt ihr neben dem oftmals kostenlosen Download auch immer die Option, eine Spende für die Entwickler dazulassen. Ihr könnt also das Spiel trotzdem “kaufen.” Durch das Vorgehen dürfte daher nicht nur Itch.io, sondern auch langfristig die Entwickler geschädigt werden.
Grundsätzlich solltet ihr aufpassen, von welcher Webseite ihr kostenlose Inhalte herunterladet. Andere Nutzer hatten jetzt schlechte Erfahrungen mit Software von Nvidia gemacht, die gar nicht von Nvidia selbst stammte:
Wie es 2023 mit dem MMORPG Elder Scrolls Online weitergeht, ist noch nicht geklärt. Doch so langsam kommt das Marketing ins Rollen. Denn ausgewählte Spieler und Medienvertreter haben einen Brief erhalten und nun rätselt die Community, was passieren wird – und hat auch schon Ideen.
Um den neuen Content anzuteasern, hat sich das MMORPG dieses Mal etwas „Persönlicheres“ ausgedacht. Ausgewählte Spieler, Streamer und Medienvertreten haben einen echten Brief nach Hause bekommen.
Der Brief enthält eine kryptische Nachricht und gibt weitere Infos preis, wenn man ihn unter Schwarzlicht hält. Entsprechend ist die Gerüchteküche am Brodeln. Den Brief und erste Schlussfolgerungen der Community zeigen wir euch auf MeinMMO.
Den Prolog-Trailer zum neusten ESO-DLC Firesong könnt ihr euch hier ansehen:
Video starten
ESO: Firesong Prologue Trailer
ESO: Ein Brief von „Prinz des Schicksals“
Was war das für ein Brief? Hier findet ihr ein Foto vom englischen Brief, mit normalem Licht und unter Schwarzlicht:
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Brief-Übersetzung: „Stellvertreter. Die Flut des Schicksals wirbelt mit glorreicher Wut um dich herum und hat dich auserwählt, in einer äußerst gefährlichen Krise als Stellvertreter zu dienen. Die Zukunft von mindestens zwei Welten steht auf dem Spiel. Dein Talent, das Schicksal zu ändern, wurde bemerkt. Der Grund für diesen Brief.“
„Viele Wege führen nach vorn, aber nur einer endet mit dem Überleben von Nirn. In diesem bestimmten Moment, in diesem bestimmten Fall, musst du der Faden sein, der verhindert, dass sich die Realität selbst auflöst.“
„Ich werde dich herbeirufen, sobald die unausweichlichen Schicksale mir zeigen, wo wir am meisten gebraucht werden.“
Auch das Emblem, das sich unter Schwarzlicht zeigt, wurde schnell identifiziert. Es handelt sich das Golden Eye / Goldene Auge – ein Emblem, das auf den deadrischen Prinzen Hermaeus Mora hinweist. Hier ein paar seiner Namen:
Daedrische Prinz des Schicksals, der Vergangenheit und Zukunft
Schreine und Statuen des Prinzen zeigen ein Wesen mit Krabben-Scheren und/oder Tentakeln.
Zeilen machen Hoffnung auf langersehntes Feature
Welche Vermutungen kursieren? Eine Theorie stützt sich auf die Tatsache, dass man hier unter Schwarzlicht etwas auf dem Brief erkennen kann. Das könnte ein Hinweis auf die Stadt „Blacklight“ im Nordosten von Morrorwind sein (via twitter.com).
Im ESO-Forum geht es eher in die andere Richtung von Morrorwind. Hier hoffen einige User auf die Telvanni-Halbinsel, die den größten Teil des östlichen Festlands des Gebietes ausmacht.
Zudem hofft man auf das langersehnte Feature „Spellcrafting“, also der Erstellung von eigenen Zaubersprüchen (via elderscrollsonline.com).
Für weitere Infos müssen wir uns noch gedulden, bis ESO das Geheimnis lüftet.
Was denkt ihr, was steckt hinter dem Brief? Welche Gebiete, Städte oder Features wollt ihr gern in Elder Scrolls Online sehen? Lasst einen Kommentar zum Thema da.
Der Community Day in Pokémon GO ist seit einigen Monaten wieder auf 3 Stunden beschränkt. Einige Trainer suchen aber immer noch nach Alternativen.
Was ist das Problem? Als die Pandemie aufkam, brachte Pokémon GO verschiede Boni heraus. Einer dieser Boni war, dass die Community Days auf sechs statt drei Stunden verlängert wurden – das war erstmals im April 2020 der Fall.
In den folgenden zwei Jahren blieb es bei dieser verlängerten Zeit. Wer in dieser Zeit mit Pokémon GO anfing, kannte die 3-Stunden-Events möglicherweise gar nicht – bis Frühjahr 2022. Im April 2022 wurde die Event-Zeit des Community Days wieder auf 3 Stunden begrenzt, was bis heute so geblieben ist.
Doch bis heute gibt es immer wieder Diskussionen um die Zeiten des Community Days. So auch jetzt gerade wieder, im Pokémon-GO-Subreddit.
Trainer schlägt Änderung vor, kommt gut bei Community an
Das ist die Diskussion: Ein Trainer teilte im Subreddit zu Pokémon GO einen Post, in dem er eine Änderung des Community Days vorschlägt.
Die Idee: Aus Sicht von User “NiteTerur” sollte Niantic den Community Day den ganzen Tag lang verfügbar machen – und alle Trainer sollen individuell entscheiden können, wann “ihre” 3 Stunden an Event-Spawns beginnen.
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Das sagen andere Trainer: Grundsätzlich bekommt der Post mit über 3.600 Upvotes und 256 Kommentaren viel Zuspruch. So drehen sich die Kommentare unter anderem darum, dass Spieler das Drei-Stunden-Fenster oft verpassen.
Gerade Leute, die wie jetzt beim Community Day Classic am Samstag arbeiten, seien da benachteiligt: “Ich arbeite immer samstags, was das Ganze etwas lästig macht”, kommentiert ein User (via reddit).
Zwar gibt es auch Community Days am Sonntag, dennoch bleibt das Problem, dass man exakt in den drei Stunden Zeit haben muss, die Pokémon GO für das Event festlegt. Eine solche Anpassung, wie der User sie vorschlägt, würde in der Hinsicht mehr Freiheit bieten.
“Das könnte wie der tägliche Abenteuerrauch funktionieren, aber würde 3 Stunden halten und die CD-Spawns bringen”, schlägt ein User vor (via reddit).
“Das ist eine geniale Idee, aber das werden sie niemals machen” (via reddit)
“Ja! Ich mache Schichtarbeit und verpasse die meisten Community Days, weil ich entweder arbeite oder schlafe, um die Nachtschicht zu machen” (via reddit).
“Du hattest mich, aber als du sagtest, dass wir uns aussuchen, welche 3 Stunden sie spawnen, hast du mich verloren”, ergänzt ein anderer: “Es ist ein Community Day, der den ganzen Tag dauern sollte. Sonst ist es kein Community Day, oder? Sondern eine Community-Stunde.” (via reddit).
Einige User merken an, dass individuell wählbare Spawn-Zeiträume für alle Spieler möglicherweise zu schwer umzusetzen seien. Grundsätzlich bekommt aber auch die Idee, den Community Day schlicht den ganzen Tag laufen zu lassen, viel Zuspruch.
Auch so könnte man schließlich deutlich einfacher das Zeitfenster aussuchen, in dem man sich auf die Jagd nach den Event-Spawns macht.
Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch ein paar Gegenstimmen. Die meinen, dass der “Community”-Aspekt durch diese Ausbreitung wegfallen könnte, und jeder nur noch für sich spielt.
Wie seht ihr aktuell die Community-Day-Zeiten? Passen die 3 Stunden für euch, oder wollt ihr zurück zu den 6 Stunden? Und was haltet ihr von den Alternativen der Community? Erzählt es uns in den Kommentaren.
In League of Legends ist der Kroate Perkz der erfolgreichste Spieler, den Europa je hervorgebracht hat. 8-Mal hat er die LEC gewonnen, seit 9 Jahren spielt er professionell LoL, aber trotzdem passieren auch dem 24-jährigen einmal Fehler. Eine Unaufmerksamkeit brockte seinem Team Vitality jetzt eine Geldstrafe ein, das hätte sogar noch schlimmer ausgehen können.
Was hat Perkz angestellt? Der Star-Midlaner Perkz hat in einem Profi-Match gegen Fnatic eine verbotene Kombination gespielt:
Er hat mit Ryze die Rune „Waterwalking“ benutzt – die verleiht einem Helden mehr Bewegungsgeschwindigkeit und Angriffsschaden oder Fertigkeitsmacht (AP), wenn er sich im Fluss befindet. Der „River“ ist Teil der Karte von LoL: In ihm finden häufig Kämpfe zwischen den Teams statt.
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LoL inszeniert in einem Trailer seine größten Profis so perfekt, dass ich auch 4 Jahre später noch Gänsehaut bekomme
Ein Exploit erlaubt Spielern, schneller Mana mit Ryze zu regenerieren
Warum ist das verboten? Die Bestandteile dieser Kombination sind beide im Profi-Spiel erlaubt, nur zusammen darf man Ryze und Waterwalking nicht verwenden, das liegt an einem Glitch, den man in der Laning-Phase ausnutzen kann.
Der Bug resultiert aus einer seltsamen Synergie:
Die Mastery von Ryze erhöht sein Mana um 10 % für jede 100 Punkte in AP
Wenn sich Ryze mit Waterwalking in den Fluss begibt, steigt seine AP an. Durch einen Glitch regeneriert sich sein Mana schneller als vorgesehen, wenn er immer wieder den Fluss verlässt und hineingeht
Midlaner nutzen diesen Exploit, um sich zusätzliche Mana-Regeneration mit Ryze zu besorgen, um so schneller Mob-Wellen zu clearen, was gerade in der Laning-Phase nützlich ist
Wie ist die Strafe? Der Chef von LoL Esports für die EMEA-Region, Maximilian Peter Schmidt, hat auf Twitter bekannt gegeben, dass die Organisation von Perkz eine Geldstrafe erhält, weil die Kombination im Profi-Spiel verboten ist.
Aber man habe entschieden, dass Perkz keine beträchtlichen Vorteile aus dem Regelverstoß gezogen hat. Deshalb bleibt es wohl bei der Geldstrafe, die sich im Rahmen früherer Geldstrafen von Riot bewegen soll.
Ein Twitter-Nutzer fordert, ein Exempel an Perkz zu statuieren
Wie wird das diskutiert? Die Meinungen sind verschieden:
Einige sehen das eher humorvoll, das passiere auch den Besten. Der Exploit sei ohnehin nur in den ersten 5 Minuten eines Matches nützlich.
Doch ein Nutzer sagt: Die Strafe sei lächerlich, auch beim geringsten Verstoß müsse Team Vitality der Sieg aberkannt werden. In jedem anderen Sport auf der Welt wäre das auch so. Die Liga müsse gerade im 1. Spiel ein Exempel statuieren, damit sich Spieler an die Regeln halten.
Wiederum andere sagen: Das Problem sei eher, dass der Bug seit Ewigkeiten im Spiel sei und man den doch lieber beheben sollte, statt mit Geldstrafen zu arbeiten.
Eine der seltsamsten Geldstrafen in LoL bekam mal ein früherer Teamgefährte von Perkz: Wunder, der für seine Liebe zum Blizzard-Spiel World of Warcraft bekannt ist:
Die Situation für PC-Spieler in GTA Online ist schwierig. Hacker können offenbar Accounts bannen und auf anderen Wegen den Online-Modus unspielbar für euch machen. Eine Lösung teilen wir mit euch.
Was sind das für Hacks? In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Leute mit Hack-Menüs in GTA Online nicht nur nervige Inhalte spawnen können, sondern inzwischen noch viel mehr kaputtmachen können. Experten warnen vor dem Einloggen in GTA Online. Videos von betroffenen Spielern kursieren, die sich nach einem Hack gar nicht mehr in die Online-Welt einloggen können. Andere wurden wohl sogar durch diese Fremd-Einwirkung gebannt.
Zumindest für die Spieler, die nicht gebannt wurden, aber sich trotzdem nicht einloggen können, gibt es eine Lösung.
Endloser Ladebildschirm bei GTA Online? Lösung gefunden
Was ist die Lösung? Auf Twitter teilt Rockstar-Games-Experte TezFunz2 eine Lösung für Spieler, die von “Account Corruption” bei GTA Online betroffen sind. Also die Spieler, die sich momentan nicht in Online-Sessions (teilweise auch Story-Modus) nicht einloggen können.
Löscht euren “Rockstar Games”-Ordner, den ihr unter “Dokumente” auf eurem Windows-PC findet
Ladet jetzt erneut das Spiel, um eure Profil-Daten zu aktualisieren
Im Ordner “Rockstar Games” findet ihr unter anderem Profil-Daten für GTA 5
Diese Lösung gilt nicht präventiv und schützt euch nicht vor einem Hack. Wer gebannt wurde, sollte sich direkt mit dem Support von Rockstar Games verbinden und das Problem schildern.
“Account Corruption” angeblich von Mod-Entwickler entfernt
Das ist der aktuelle Stand: Auf Twitter kursieren Screenshots eines Mod-Entwicklers, der sich für die Probleme in der Verantwortung sieht. Er schreibt dass diese “bösartigen Features” dazu dienen sollten, die Beliebtheit des Tools in der Modding-Community zu steigern und dass das nach einer “guten Idee” klang. Doch er gibt zu, dass das ein Fehler war. Dazu schreibt er, dass er ein Open-Source-Tool veröffentlicht, das betroffene Accounts wieder spielbar macht.
Für das Mod-Menü gab es dann direkt ein Update, das diese bösartigen Features entfernte.
Was soll man jetzt tun? Weiterhin raten Spieler davon ab, jetzt GTA Online zu spielen. Es wäre immer noch “gefährlich” und man könne sich nicht sicher sein, ob der eigene Account nicht attackiert werde.
Laut Insidern weiß Rockstar Games bereits über das Thema Bescheid und arbeitet an Lösungen. Sobald es eine offizielle Lösung gibt und das Spielen wieder sicher ist, werden wir hier auf MeinMMO darüber berichten.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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In Pokémon GO läuft die Befristete Forschung “Glückliche Wünsche” passend zum Mondneujahr-Event 2023. Wir zeigen euch alle Aufgaben und Belohnungen und was die drei verschiedenen Pfade bringen.
Was ist das für eine Forschung? Das Mondneujahr-Event 2023 bringt viele Inhalte und Boni mit sich. Zu diesen Inhalten gehört eine Befristete Forschung, bei der ihr selbst eine der Belohnungen bestimmen könnt. Ab dem 19. Januar um 10:00 Uhr Ortszeit ist die Forschung aktiv und hält bis zum 23. Januar um 20:00 Uhr Ortszeit.
Wir zeigen euch hier in der Übersicht alle Aufgaben der Forschung “Glückliche Wünsche” und welche Pokémon- und Item-Belohnungen ihr dort erhaltet. Außerdem zeigen wir euch, welche möglichen Wege ihr gehen könnt und wie die Belohnungen dafür aussehen.
Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle drei Aufgaben ab und holt euch die jeweiligen Belohnungen, dann erhaltet ihr zusätzlich 500 Sternenstaub, 500 Erfahrungspunkte und ein Glücks-Ei.
Wähle einen Pfad
Nach dem Erledigen des ersten Kapitels könnt ihr einen von drei Wegen auswählen.
Gelb (Eier Brüten): Die benötigte Distanz zum Ausbrüten von Eiern wird halbiert
Rot (Täglicher Rauch): Der Tägliche Abenteuerrauch hält doppelt so lange
Blau (Fang-Sternenstaub): Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr doppelt so viel Sternenstaub
Durch die Auswahl bestimmt ihr einen Bonus für euch, aber auch eine der Aufgaben und eine Belohnung des nächsten Kapitels. Schaut sie euch an, damit ihr entscheiden könnt, welcher Weg am besten zu euch und eurem Spielstil passt.
Glückliche Wünsche 2/2
Aufgabe
Belohnung
Fange 10 Pokémon
Begegnung mit Scoppel*
Fange 25 Pokémon
Begegnung mit Karpador*
Fange 8 verschiedene Arten von Pokémon
Begegnung mit Jungglut
(Gelber Weg, Eier) Brüte 3 Eier aus
Begegnung mit Galar-Flampion*
(Roter Weg, Rauch) Fange mit dem täglichen Abenteuerrauch 15 Pokémon
Pokémon, die mit einem Stern (*) markiert sind, könnt ihr als Shiny fangen
Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle Aufgaben erfolgreich ab und holt euch die jeweiligen Belohnungen, dann erhaltet ihr zusätzlich eine Begegnung mit Flampion*, 25 Hyperbälle und eine Belohnung entsprechend dem Weg, den ihr gewählt habt.
Wie gefällt euch die neue Befristete Forschung zum Mondneujahr-Event? Habt ihr bei der Wahl der verschiedenen Wege direkt einen Favoriten gefunden oder fiel euch die Auswahl schwer? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Es ist in Destiny 2 und auch darüber hinaus der Albtraum für jeden Zocker: Die Löschung des eigenen Charakters im Spiel. Normalerweise passiert so etwas nicht ohne aktives Zutun. Doch was, wenn doch, wie jetzt bei dem Hüter CyanSolar passiert ist? Er berichtete von einem mysteriösen Fehler, der zum Löschen seines Charakters führte und versetzte damit die Community in helle Aufregung.
Update vom 22. Januar 2023: Inzwischen hat Bungie auf die Meldungen zu gelöschten Charakteren reagiert und teilte mit “Die Erhaltung eurer Charaktere und Fortschritte hat für uns oberste Priorität. Nachdem wir eine sehr geringe Anzahl von Berichten über fehlende Charaktere aus reiner Vorsicht untersucht haben, sind wir zuversichtlich, dass keine Charaktere oder Fortschritte fälschlicherweise durch unsere Systeme verloren gegangen sind.” (via Bungie-Help)
Was ist genau passiert? Der Hüter CyanSolar hat bereits über 2000 Stunden in Destiny 2 verbracht und entsprechend viel Fortschritt angesammelt. Vor ein paar Tagen wollte er sich dann mit seinem Titan erneut ins Spiel einloggen. Als er diesen beim Start auswählte, bekam er nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen und die Meldung „Destiny 2 Server werden kontaktiert“.
Das Spiel brachte ihn danach zum Charakterauswahlbildschirm zurück. Von seinem zuvor ausgewählten Charakter, dem Titan, fehlte nun jedoch jede Spur.
Damit war nicht nur sein Titan, sondern auch alle individuellen Items, welche dieser zum Zeitpunkt der Löschung besaß, unwiederbringlich weg. Darunter auch die meisten seiner handgefertigten God-Roll-Waffen. Und er ist auch nicht der einzige Spieler mit diesem Problem.
Charaktere verschwinden auf mysteriöse Weise aus Charaktermenü.
Der betroffene Spieler wandte sich daraufhin ans offizielle Bungie-Forum, sowie ans Destiny-reddit.
Zunächst bekam er jedoch nur die Standard-Information bei einem solchen Vorfall. Die Ninja-Moderatoren reagierten im Forum auf den „Hilfe-Post“mit dem Verweis auf die Richtlinien.
Gelöschte Charakter sind für immer weg: Die offiziellen Richtlinien von Bungie besagen, dass aufgrund versehentlicher Löschung oder unbefugten Kontozugriffs, manuell gelöschte Charaktere oder Gegenstände nicht wiederhergestellt werden. Es werden auch keine Gegenstände im Spiel ersetzt, die verloren gehen oder demontiert werden.
Normalerweise ist damit eine Löschung abgehakt und somit das unwiederbringliche Ende eines Charakters. Vor allem, weil die Charaktere im Spiel nur nach langem Drücken einer Taste wirklich gelöscht werden können und es oftmals nicht „aus Versehen“ passiert. Überraschenderweise kam es dieses Mal jedoch anders.
Bungie reagierte auf reddit und veranlasste nach einer Prüfung die offizielle Rettung des Charakters. Anscheinend war dieser nicht aktiv ausgelöste Datenverlust des Spielers real und damit etwas, dass man beim Entwickler sehr ernst nimmt.
Bungie stellt gelöschten Charakter wieder her
Bungie holt gelöschten Titan wieder zurück.
Eine einmalige Lösung: In diesem einen, speziellen Fall kam die Community-Managerin von Destiny 2, Liana Ruppert, dem Spieler CyanSolar zu Hilfe. Sie sorgte für eine seltene sowie komplizierte Ausnahme des Entwicklers, an der gleich mehrere Teams von Bungie beteiligt waren und betonte, es sei zudem “eine einmalige Lösung”.
[…] Mehrere Teams haben sich mit diesem Problem befasst und wir haben keine Hinweise darauf gefunden, dass andere Konten oder Charaktere betroffen waren.
Da es sich um eine einmalige Situation handelte, konnten wir eine einmalige Lösung finden, um den Charakter wiederherzustellen. Wir verstehen zwar, dass Spieler gelöschte Charaktere jederzeit wiederherstellen möchten, aber dies war ein extrem komplizierter Prozess, der mehrere Teams und zahlreiche Stunden für die Implementierung für einen einzigen Account erforderte, aber das Feedback für diese Funktion wurde zur Kenntnis genommen. […]
Wäre Bungie nicht eingesprungen, dann hätte der Spieler viele Inhalte des Spiels wiederholen und neu freischalten müssen, nur um mit seinem Titan wieder dorthin zu gelangen, wo er vorher war.
Charakterverlust war bislang keine Angst der Hüter: Eigentlich sollte kein Spieler einen dauerhaften Datenverlust in Destiny 2 zu befürchten haben. Doch die vielen Fehlercodes und Abstürze der vergangenen Wochen haben ihre zweifelnden Spuren bei den Hütern hinterlassen.
Zuerst fehlte der Zugriff auf die API, die wiederholt abgeschaltet werden musste.
Dann plagten das Spiel einige Errorcodes, vor allem beim Start.
Das beschriebene Szenario des betroffenen Hüters kam den meisten Spielern daher nur zu bekannt vor. Es war also kein Wunder, das dieses aktive Eingreifen des Entwicklers entgegen der Richtlinien viel Raum für Spekulationen nach sich zog.
Müssen Spieler jetzt um ihre Charaktere fürchten?
Ein Charakter in Destiny 2 ist individuell – nicht nur wegen seines Aussehens.
Was steckt hinter den Befürchtungen? In den letzten Wochen hatten die Hüter so einige Bugs in Destiny 2 zu ertragen. Die Löschung eines Charakters ohne Zutun und die Tatsache, dass zuvor auch noch ein Serverfehler im Spiel passierte, beunruhigte daher viele Spieler, die den Post gelesen hatten.
Sie fürchten um ihre eigenen Charaktere und das es sich hierbei womöglich doch um einen Bug handeln könnte, der Bungie bereits bekannt ist.
Es gab schon viele Postings über „aus Versehen“ gelöschte Charaktere. Allerdings passierte es bisher kaum bis gar nicht, dass Bungie sie so schnell zur offiziellen Angelegenheit machte.
Der betroffene Spieler ist nicht mehr allein. Inzwischen haben sich auch andere, wie der Spieler Bladedancer, zu Wort gemeldet und von einer ebenso mysteriösen Löschung eines ihrer Charaktere berichtet.
Obwohl Bungie in seinem Statement erklärte, dass dieser Fall nichts weiter als eine einmalige Sache war, könnten die neuen Spielermeldungen mit dem gleichen Problem darauf hindeuten, dass dies möglicherweise doch nicht der Fall ist.
MeinMMO wollte es genau wissen und hat sich bei Bungie direkt erkundigt, ob und wie weit dieser Fehler auch andere Konten betreffen könnte. Wie oben in der Aktualsierung vom 22. Januar bereits mitgeteilt, hat Bungie ausgeschlossen, dass es sich hierbei um einen Bug handelt.
Account weg? Das solltet ihr dann tun: Sollte euch so etwas passieren dann ist die Empfehlung Destiny 2 umgehend zu beenden und Steam, falls ihr auf dem PC spielt, ebenfalls zu beenden. Wichtig ist auch, dass ihr es unbedingt vermeidet einen neuen Charakter dafür zu erstellen oder diese Option anzuklicken.
Danach direkt den PC oder die Konsole neu starten und den Login noch einmal versuchen. Ist der Charakter nach der erneuten Anmeldung immer noch nicht zu sehen bleibt nur sich vertrauensvoll an den Bungie-Support zu wenden.
Es kann, wie man in speziellen Fall von CyanSolar gesehen hat, jedoch auch hilfreich sein die Community miteinzubeziehen und zusätzlich ein Posting im Destiny-2-Reddit zu erstellen.
Findet ihr diesen Fehler ebenfalls beunruhigend und fürchtet ihr nun um eure eigenen Charaktere? Oder glaubt ihr, die Löschung eines Charakters kann nicht so einfach passieren? Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr von der Reaktion des Entwicklers haltet.
Wir haben euch über eure Content-Vorlieben in MMOs und MMORPGs gefragt. Hier ist, was ihr uns zu PvP und PvE erzählt habt.
In fast jedem großen MMORPG sind heutzutage sowohl PvE- als auch PvP-Inhalte aufzufinden. Die beiden Modi bieten den Fans sehr unterschiedliche Arten von Content an und sprechen daher oft auch unterschiedliche Zielgruppen an.
Wir wollten von euch in einer Umfrage wissen, ob ihr eher PvP- oder PvE-Fans seid und ihr habt uns zahlreich geantwortet.
So habt ihr abgestimmt: An der Umfrage haben insgesamt 3.215 Leserinnen und Leser teilgenommen. Jeder konnte dabei nur eine Stimme vergeben und die Wahl konnte nicht rückgängig gemacht werden.
Hier ist die Stimmenverteilung:
Überwiegend PvE und manchmal PvP – 44,23 % (1.422 Stimmen)
Nur PvE – 38,53 % (1.239 Stimmen)
Überwiegend PvP und manchmal PvE – 7,52 % (242 Stimmen)
Beides gleich häufig – 6,34 % (204 Stimmen)
Nur PvP – 3,36 % (108 Stimmen)
Die Umfrage ergibt, dass über 80 % von euch entweder gar kein PvP spielen oder bei dem Modus nur manchmal vorbeischauen. Die ausgeglichene Fraktion der Leserinnen und Leser, die beide Modi gleich viel spielen, liegt bei etwas über 6 % aller Befragten.
Bei den Fans des reinen PvP sieht es aber mit insgesamt 10,88 % eher dünn aus. Nur 3,36 % der Befragten spielen ausschließlich PvP und 7,52 % spielen überwiegend PvP, wobei sie manchmal auch PvE in den Mix reinwerfen.
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Neuer Teaser zu Throne and Liberty zeigt, wie umfangreich das MMORPG wird – Verrät bald neue Details
Ist PvP in vielen MMORPGs einfach nicht gut?
Das habt ihr uns erzählt: In den Kommentaren unter der Umfrage habt ihr uns erzählt, warum ihr eher den einen oder den anderen Modus bevorzugt.
Manche dieser Gründe waren sehr simpel. PvE-Fans teilten mit, dass ihnen PvP schlicht nicht liegt und nicht wirklich ihr Bier ist. PvP ist ihnen zu hektisch und stressig, so dieser Teil der Befragten. Beim Zocken wollen sich die PvE-Fans lieber entspannen.
Ich bin reiner PVE Spieler und hab echt 0 Bock mich, wie in destiny 2 in PVP reingezwungen zu werden. Es ist einfach nicht meine Welt.
MeinMMO-Leser Manu
Am liebsten in MMORPGs fast nur PvE Spiele, sehr selten mal PvP. Ist mir zu hektisch und zum Beispiel in WoW bin ich nicht so gut im PvP.
MeinMMO-Leser Victor Frankenstein
Beim PvP gab es allerdings mehr Probleme als einfach nur Abneigung. Einerseits hattet ihr in den Kommentaren viel Positives über PvP zu sagen.
Es ist dynamischer, spannender Kontent, der gut für Nervenkitzel ist
Es ist eine Art von Content, die “sich selbst generiert” und weniger von Content-Nachschüben der Devs abhängig ist
Die großen Open-World-Konflikte zwischen Fraktionen sind eine Besonderheit
PvP wird für die Wirtschaft eines MMOs als wichtig gesehen
Allerdings ist die tatsächliche Umsetzung des PvPs in vielen MMOs doch eher dürftig. So wird PvP laut euren Kommentaren oft stiefmütterlich behandelt und der Modus leidet unter Bots, Betrügern und Griefern.
534. unfaires PvP (Lowlevel Ganking, Gankergruppen, die Ressourcensammler killen, und so weiter) […]
MeinMMO-Leser T.M.P
[…] Für mich persönlich gehört PvE so wie PvP zu einem wirklich guten MMORPG dazu, jedoch landet PvP sehr schnell auf dem Abstellgleis oder wird nur für billigen Content genutzt, um Inhalte zu schaffen, wo keine sind. Unausgearbeitet implementiert, um davon abzulenken, dass es wenig Inhalte gibt und somit von vielen nach der ersten Berührung verhasst wird, weil sie nichts anderes als Gank kennenlernen. […]
MeinMMO-Leser Steed
Auch wurde kommentiert, dass es eben das schlecht umgesetzte PvP, das für die generelle Abneigung gegenüber dem Modus verantwortlich ist. Die neuen Spieler werden durch ihre schlechte Erfahrung in Form von Ganking direkt abgeschreckt und wollen mit PvP danach nichts mehr zu tun haben.
Ihr hättet Lust auf ein faires und ausgeglichenes PvP, in dem Skill über den Sieg entscheidet. Doch das ist gerade in MMOs und MMORPGs mit verschiedenen Skillungen, Gear-Builds und Level-Progressions keine einfache Aufgabe.
Aber hättet ihr selbst Vorschläge, wie man das Problem fixen könnte? Kennt ihr richtig gute Beispiele von PvP in MMORPGs? Erzählt uns darüber in den Kommentaren.
World of Warcraft will Fans länger an sich binden. Der aktuelle „Trick“: Ein Erfolg und eine Belohnung, für die ihr ein ganzes Jahr spielen müsst.
Für manche Belohnungen in World of Warcraft muss man ein wenig länger spielen. Nicht alles lässt sich in wenigen Stunden erspielen und so kann es schonmal mehrere Wochen dauern, bis es einen begehrten Gegenstand endlich gibt.
Doch mit dem kommenden Patch 10.0.5 wird diese Wartezeit auf ein Maximum angehoben. Denn für eines der schönsten Sets müsst ihr – so der aktuelle Stand der Dinge – mindestens 1 Jahr aktiv World of Warcraft spielen.
Was wurde entdeckt? Die Kollegen von wowhead haben in den Spieldateien von Patch 10.0.5 einen neuen Erfolg entdeckt (via wowhead.com). Das Achievement mit dem Namen „Trading Post Enthuisast“ („Enthusiast des Handelspostens“), möchte von euch, dass ihr die monatliche spezielle Belohnung des Handelspostens insgesamt 12 Mal einheimst.
Die „monatliche, spezielle Belohnung“ erhaltet ihr dann, wenn ihr innerhalb eines Monats so viele Aufgaben für den Handelsposten abschließt, dass ihr das Maximum von 500 Händlerdevisen erspielt habt. Für halbwegs aktive Spieler sollte das eine Kleinigkeit sein, denn viele der Aufgaben lassen sich quasi „nebenbei“ erledigen.
Der Abschluss dieser Missionen dürfte ohnehin im Interesse fast aller Spielerinnen und Spieler sein, da ihr so Monat für Monat Händlerdevisen erhaltet, die ihr wiederum in Transmog, Reittiere und andere kosmetische Belohnungen stecken könnt. Genauer erklären wir das System in unserem Beitrag zum Handelsposten.
Aktuell scheint es so, als würde es das “Wächterinnen”-Set geben, wenn ihr 12 Monate lang Aufgaben erfüllt.
Wichtig zu wissen ist, dass ihr das Ganze nicht an 12 aufeinanderfolgenden Monaten machen müsst. Wenn ihr zwischendurch eine WoW-Pause einlegt, bleibt euer Fortschritt bestehen und ihr setzt dort wieder an, wo ihr zuletzt aufgehört habt.
Was ist das für ein Set? Das „Ensemble: Burden of Unrelenting Justice“ hat als Symbol den Helm einer Wächterin. Das sind Nachtelfen, die sich dem Schutz des Volkes und der Bewachung von Gefangenen verschrieben haben – wie etwa die bekannte Nachtelfe Maiev, die Jahrtausende lang auf Illidan aufgepasst hat.
Obwohl das Set schon vor Monaten in den Spieldaten gefunden wurde, gab es bisher keine Quelle dafür, wo und wie man das Set bekommen könnte. Die Vermutung lag nahe, dass es im Handelsposten erhältlich sein würde, doch eine Bestätigung dafür gab es bisher nicht.
Beachtet dabei allerdings, dass es sich bei diesen Angaben bisher um eine unbestätigte, aber gut begründete Vermutung handelt. Das Icon und der Name des Sets passen zu dem bisherigen Data-Mining, es wäre aber in der Theorie auch möglich, dass es sich dabei um eine andere Belohnung handelt.
In jedem Fall erfordert die Belohnung von euch richtig starken Langzeit-Einsatz. Das dürfte aber wohl kein Problem werden, wenn ihr vor kurzem das Angebot mit dem Jahres-Abo zu WoW angenommen habt …
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Wenn man 100 Stunden in einem einzigen Spiel unterwegs ist, fühlt sich das manchmal schon wie eine Ewigkeit ein an. Ein Spieler auf Steam zieht 100 Stunden Spielzeit in mit seinen Werten allerdings in die Lächerlichkeit.
Denkt euch mal kurz zurück ins Jahr 2010, in den September, um genau zu sein. Was hat sich seitdem alles verändert? Sieht euer Leben noch aus wie damals oder ist es wie bei mir, dass diese beiden Lebensabschnitte sich komplett unterscheiden?
Nun stellt euch vor, ihr hättet rund 20 % der Zeit seit damals in nur einem Game auf Steam verbracht, zusätzlich eure Ausbildung beendet, seid arbeiten gegangen und habt geschlafen. Von jeder Stunde eures Lebens seit 2010 hättet ihr ungefähr 10 – 15 Minuten nur in dieses eine Spiel gesteckt.
Das hat offenbar ein Spieler auf Steam mit Sid Meier’s: Civilization 5 durchgezogen.
Civilization: Reign of Power ist ein kommendes MMO in der Welt von Civilizations 5. Seht hier einen Trailer:
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Ein neues Civilization heißt Reign of Power und wird ein Mix aus MMO und Strategiespiel
Seit dem Release stehen bei „simon“ exakt 21.167,1 Stunden im Steam-Profil und das bei nur einem Spiel – Sid Meier’s: Civilization 5 (Stand: 22.01.23 / via steam.com). Und er ist noch nicht durch damit. In den vergangenen 2 Wochen kamen weitere 9,8 Stunden hinzu.
Aufmerksamkeit erlangte der Spieler mit dieser überragenden Spielzeit aufgrund einer Rezension, die simon am 31.12.22 verfasste – nach über 880 Tagen Spielzeit. Diese Bewertungen werden auf den Shopseiten der jeweiligen Spiele zusammen mit der Spielzeit angezeigt. Hier heißt es:
Die ersten 20.000 Stunden war es ok …
Auch wenn die Bewertung kurz ausfällt und wohl nicht ernst gemeint ist – allein die unfassbare Spielzeit sorgte für viel Support durch die Community. Der Post strotzt nur so vor Abzeichen, die andere Spieler der kurzen Zeile hinterlassen haben.
Mit meinen lächerlichen 200 Stunden in Civilization 5 kann ich nicht mithalten. Destiny 1 war der bisher größte Zeitfresser in meinem Leben mit gut 4.000 Stunden. Die habe ich allerdings innerhalb von 2 Jahren und während meines Studiums durchgezogen – die Quote war damals ganz ähnlich zu der von simon.
Aber 12 Jahre hätte ich das nicht durchziehen können. Was für eine irre Leistung! Dazu noch in einem Spiel, das weder ein MMORPG ist noch einen Live-Service-Ansatz verfolgt.
Selbst wenn man 50 Jahre lang jeweils 400 Stunden spielt, erreicht man die Spielzeit von simon nur gerade so.
Wie siehts bei euch aus? Welches Spiel steht bei euch in Sachen Spielzeit ganz vorn, welches hätte ihr vielleicht gern so lang gespielt? Lasst einen Kommentar da.
Moderne KI-Systeme erleben aktuell einen Medien-Hype – erst waren es die Bild-KIs, die mit ihren Kunstwerken das Internet eroberten, jetzt sind es Chat-KIs, die riesige Mengen an Google-Daten zu sinnvollen Texten zusammenschreiben können – und manchem User aktuell viel Geld einbringen.
In einem französischen YouTube-Video des Kanals „Underscore_“ sprachen die Moderatoren einer Show mit einem sogenannten „ethischen Hacker“ über Anwendungs- und Verdienstmöglichkeiten von ChatGPT.
Ethische Hacker arbeiten ganz ähnlich wie normale Hacker, nutzen entdeckte Sicherheitslücken jedoch nicht für einen illegalen Zugriff aus, sondern geben ihre Entdeckungen an die Betreiber von Websites oder Datenbaken weiter. Die können daraufhin ihre Sicherheit erhöhen, die Lücken schließen.
Damit lässt sich sogar Geld verdienen. Große IT-Unternehmen wie Google, Facebook oder Microsoft bieten Prämien für solche Sicherheitslücken. Und genau hier lässt sich mit ChatGPT aktuell wohl noch gut Kohle verdienen.
Möchtet ihr vorher mehr grundlegende Infos zu ChatGPT, dann findet ihr hier den passenden Artikel:
Im Video wird von dem ethischen Hacker Youssef Samouda berichtet, der 42.000 Dollar von Facebook für eine eingereichte Sicherheitslücke bekam (rund 38.500 Euro).
Demnach hatte Samouda einen Link entwickelt, mit dem sich ein Facebook-Account hacken ließ, wenn ein User draufgeklickt hat. Die Sicherheitslücke entdeckte er mithilfe von ChatGPT. Im Video sprechen die Moderatoren mit Roni, ebenfalls ein ethischer Hacker. Er erklärt, wie so etwas funktioniert.
So kann ChatGPT auch Programmiersprachen verstehen. Das ist sehr hilfreich, wenn man mit einer fremden Programmiersprache arbeitet, denn ChatGPT kann die Bestandteile des Codes erklären.
Roni wollte sich den Code eines Datenbank-Systems auf SQL-Basis erklären lassen und war überrascht, was die Chat-KI ihm direkt mitlieferte. Er bekam nicht nur den Code erklärt, sondern auch, wie er von außen darauf zugreifen und die Datenbank durchsuchen konnte – eine dicke Sicherheitslücke.
ChatGPT lieferte dazu direkt einen kompletten Fehlerbericht.
Wie kann man mit ChatGPT Geld verdienen?
Wir haben bei der KI mal selbst angefragt, wie man Geld mit der Anwendung verdienen kann. Hier das Ergebnis:
Maik: Wie kann man mit ChatGPT Geld verdienen?
ChatGPT: Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit ChatGPT Geld zu verdienen:
Indem man es als Chatbot-Service für Unternehmen anbietet, die automatisierte Kundenunterstützung benötigen.
Indem man es als Tool für die automatische Erstellung von Inhalten, z.B. für Blogs oder soziale Medien, verkauft.
Indem man es als Entwickler oder Data Scientist nutzt, um eigene Anwendungen oder Produkte zu erstellen und zu verkaufen.
Es ist wichtig zu beachten, dass ChatGPT ein proprietäres Modell von OpenAI ist und es ggf. Lizenzen und/oder Nutzungsbedingungen gibt, die beachtet werden müssen.
Maik: Welche der 3 genannten Möglichkeiten birgt das größte Umsatz-Potenzial?
ChatGPT: Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Branche, dem Unternehmen und dem Einsatzbereich. Allerdings kann man sagen, dass die erste Möglichkeit, ChatGPT als Chatbot-Service für Unternehmen anzubieten, das größte Umsatzpotenzial birgt, da viele Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, automatisierte Kundenunterstützung bereitzustellen. Dies kann zu einer höheren Nachfrage nach Chatbot-Services führen und somit ein größeres Umsatzpotenzial bieten.
Die zweite Möglichkeit der automatischen Erstellung von Inhalten kann auch vielversprechend sein, insbesondere in Branchen wie Marketing, PR und Inhaltserstellung, die oft viel Zeit und Ressourcen in die Erstellung von Inhalten stecken.
Die dritte Möglichkeit, ChatGPT als Entwickler oder Data Scientist zu nutzen, um eigene Anwendungen oder Produkte zu erstellen und zu verkaufen, kann ebenfalls erfolgversprechend sein, insbesondere wenn man innovative Anwendungen und Produkte entwickeln kann, die auf dem Markt gefragt sind.
Maik: Danke!
ChatGPT: Kein Problem, ich freue mich, dass ich helfen konnte! Falls Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Das französische Video mit dem Interview von Roni könnt ihr euch hier ansehen. Eine KI kann dafür sorgen, dass ihr das Video auch ohne Französisch-Kenntnisse verstehen könnt – über die automatische Übersetzung des Untertitels:
KIs werden in Zukunft immer mehr Aufgaben übernehmen und ganz besonders Chat-KIs, die Suchmaschinen-Infos in sinnige Texte umwandeln, haben schon jetzt das Potenzial, viele Aufgaben des täglichen Lebens zu übernehmen.
Call of Duty: Warzone 2 kämpft aktuell mit einigen Fehlern. Ein ganz besonders kurioser Glitch sorgte nun für eine Reise über die Map.
Beute – Vorrücken – Ausharren. Mit diesen Stichwörtern möchte euch der Ladebildschirm von Call of Duty: Warzone 2 vor einem Match motivieren.
Manchmal steht man sich dabei selbst im Weg. Man verliert sich im Looten, lässt ein komplettes Magazin am Gegner vorbeisausen oder passt in genau der falschen Sekunde nicht richtig auf.
In Warzone 2 sind es 2 Monate nach Release jedoch auch oft noch Fehler und Glitches, die für Stress und manchmal auch für das Ende eines Matches sorgen. Ein neuer Glitch kann euch etwa von eurem Team trennen – denn er erzeugt eine Art Dimensions-Portal.
Seid ihr immer auf der Suche nach Tipps für Warzone 2, dann startet unser Video:
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3 Fehler in CoD Warzone 2, die ihr unbedingt vermeiden solltet
CoD Warzone 2: Fenster mutiert zum Portal
Was ist da passiert? Auf Reddit teilte der User „LilUziSeph“ einen Gameplay-Clip, wie er gemeinsam mit seinem Team durch Al Mazrah rast. Bei Sekunde 20 passiert dann etwas Merkwürdiges:
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Motiviert setzt der Spieler zum Dolphin-Dive an und wollte damit durch eine Fensterscheibe springen. Doch statt sich im Haus wiederzufinden, war der Spieler plötzlich ganz woanders auf der Map.
Was sagen Spieler dazu? Im Thread zu Thema haben sich mehrere hundert Kommentare gesammelt. Einige beziehen sich auf den Glitch. So schreibt User „420xMLGxNOSCOPEx“ zum Thema: „Es sieht aus wie ein Fenster, aber es funktioniert wie eines der Gemälde aus Super Mario 64“. Die Gemälde im Spiel stellen den Eingang zu einem Level dar.
Einen Großteil der Diskussions-Energie fließt aber nicht direkt ins Thema. Tatsächlich unterhalten sich viele User eher über das Spielverhalten des Threaderstellers. Die ständigen Waffen-Wechsel und Dolphin-Dives werden kritisiert oder verteidigt. Es gibt längere Diskussionen zum Thema.
Call of Duty hat mit CoD MW2 und Warzone 2 Ende letzten Jahres zwei erfolgreiche Releases durchgezogen. Doch es gibt aktuell viel Kritik, weil gewohnte Features fehlen und es noch viele Fehler im Spiel gibt.
Erst kürzlich wurde dafür die neue Season 2 verschoben. Für weiteren Ärger sorgt, dass vor genau einem Jahr dasselbe passiert ist, damals noch bei Warzone 2 und CoD: Vanguard.
Monster mit perfekten Werten in Pokémon GO sind immer ein Highlight. Wir wollen von euch wissen: Wie viele habt ihr eigentlich?
Wenn es klappt, ist es ein toller Moment: Man fängt ein Pokémon in der Wildnis, checkt die IV-Werte, hofft auf gute Zahlen – und tatsächlich: Die drei Balken für Angriffs-, Verteidigungs- und KP-Wert füllen sich komplett. Ein perfektes Pokémon!
Gerade bei den besten Angreifern in Pokémon GO freut man sich über solche Monster. Doch diese “Hundos” oder auch “Vier-Sterne-Pokémon” – die zwar auch nur mit einem Drei-Sterne-Stempel, aber zumindest andersfarbig dargestellt werden – sind extrem selten.
Besonders in der Wildnis findet man sie nur sehr vereinzelt, etwas besser sind die Chancen aus Quellen wie Eiern, dem Tausch mit anderen Trainern oder Raids. Eine Übersicht der Chancen findet ihr hier.
Doch insgesamt gilt: An ein 4-Sterne-Pokémon kommt man nicht so schnell. Deshalb wollen wir von euch wissen: Wie ist da eigentlich euer Stand?
Umfrage zu Pokémon mit 100 % IV – Wie sieht eure Sammlung aus?
Das wollen wir wissen: Zuletzt teilte ein Trainer seine Sammlung von 100 perfekten Pokémon und führte auf, wie er die gesammelt hat.
Nun wollen wir von euch wissen: Wie viele “Perfekte Pokémon” habt ihr eigentlich in eurer Sammlung?
Nutzt dazu die Filterfunktion in eurem Spiel und gebt in der Pokémon-Übersicht “4*” als Suchbegriff ein. Dann werden euch alle 4-Sterne-Pokémon angezeigt.
Nehmt dann an unserer Umfrage teil und hakt den Bereich ab, in dem ihr euch befindet:
Sagt es uns genau: In der Umfrage fragen wir einige Zahlenbereiche ab, aber wir wollen es außerdem genauer wissen. Wie lange spielt ihr schon, und wie viel Monster habt ihr genau in dieser Zeit gesammelt? Wo kommen eure Monster vor allem her? Und: Habt ihr möglicherweise deutlich mehr als 151 “Hundos” gesammelt? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Grundsätzlich ist die Chance auf solche “4-Sterne-Monster” allerdings gering, von “Shundos”, also schillernden Monstern mit perfekten Werten, ganz zu schweigen.
Falls ihr gerade auf der Jagd nach Monstern mit guten Werten seid: Derzeit läuft das “Mondneujahrs-Event” in Pokémon GO, das höhere Chancen auf Glückspokémon beim Tauschen bringt. Das könnte eine Gelegenheit sein, sich gute Werte zu sichern.
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Destiny 1 und 2 gehören beide zu einem Universum und könnten nicht unterschiedlicher sein. Einer der wohl größten Unterschiede ist die Grafik und die Atmosphäre. Überraschenderweise wird hier jedoch Destiny 2 von seinem 8-jährigen Vorgänger Destiny 1 deutlich übertroffenund nicht umgekehrt.
Wobei unterscheiden sich beide Titel? Destiny 1 und 2 spielen im selben Universum und führen somit auch dieselbe Story weiter, jedoch unterscheiden sie sich vor allem durch ihr:
Unterschiedliches Movement
Ihre Fähigkeiten und Supers, welche den Hütern zur Verfügung stehen
Zielorte, die mit Destiny 2 zugenommen haben
Eine bessere Möglichkeit Builds zu bauen, die Spieler in ihrem alltäglichen Hüter Dasein helfen
Im Grunde könnte man sagen, dass Destiny 2 nun besser dasteht als sein Vorgänger, vor allem da dieser technisch veraltet ist und somit überholt. Trotz dieser logischen Schlussfolgerungen hat Destiny 2 Schwierigkeiten, sein älteres Ich zu übertreffen. Ein Grund dafür ist die Grafik und die Umsetzung seiner Atmosphäre.
Unser MeinMMO-Autor Christos Tsogos hat sich für euch beide Titel angeschaut, sie miteinander verglichen und zeigt euch, weshalb Destiny 1 optisch besser dasteht.
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Destiny 2 Lightfall: Der neue Trailer “Neomuna”
Realistische Grafik, doch reicht das aus?
Wie sieht die Grafik in Destiny 2 aus? Wer das erste Mal Destiny 2 anwirft, wird feststellen, dass die Grafik sehr gut aussieht. Viele realistische Texturen und Farben, mit guten Lichteffekten und flüssiger Darstellung – selbst auf Konsolen.
Himmlische Ausblicke in der Träumenden Stadt
Im Grunde so, wie man es von einem AAA-Titel erwarten würde. Um jedoch einen Vergleich zu ziehen und zu zeigen, was sich seit Destiny 1 so verändert hat, hab ich mir den 8-jährigen Vorgänger erneut heruntergeladen.
Ich habe mich für euch zu den alten Schauplätzen des Kosmodroms, dem Mond sowie des Grabschiffs von Oryx gewagt. Diese haben es dank Bungie inzwischen auch zu Destiny 2 geschafft und dienen somit als passende Vergleichsobjekte, die ich euch nun gegenüberstellen werde.
Kommen wir zum ersten Schauplatz, dem Kosmodrom.
Das Kosmodrom – Ein Friedhof der toten Atmosphäre
Was ist das für ein Ort?Das Kosmodrom befindet sich in Alt-Russland und ist in seinem jetzigen Zustand nur noch ein Friedhof alter Kolonieschiffe, die es während des Zusammenbruchs nicht geschafft haben zu entkommen.
Welche Unterschiede gibt es? Damit ihr euch selbst ein Bild über die Unterschiede der beiden Titel machen könnt, haben wir uns einen Ort im Kosmodrom gesucht und diesen abfotografiert.
Destiny 1 Destiny 2Die Gegenüberstellung im Kosmodrom
Es ist klar zu erkennen, wer hier der Gewinner ist. Nicht nur zeigt die Destiny-1-Version des Kosmodroms schönere und vor allem einen ästhetischen Ausblick, sondern bietet auch Details, die Destiny 2 nicht hat.
Die Startrampen der Kolonieschiffe, sowie auch deren Überreste sind im Hintergrund klar zu erkennen, während Destiny 2 diese in einem unschönen Nebel versteckt und sogar komplett aus dem Spiel gestrichen hat. Auch der Himmel sowie die Belichtung wirkt in Destiny 1 authentischer als in Destiny 2. Das ist jedoch nicht der einzige Standort mit aussagekräftigen Unterschieden.
Der Mond – Ein düsterer Ort mit fehlenden Details
Was ist das für ein Ort? Der Mond ist in Destiny ein düsterer Ort voller Qualen. Die Schar, eine insektenähnliche Alien-Rasse, hat sich dort eingenistet und ihren Überfall auf die Erde geplant. Viele Hüter ließen ihr Leben im Kampf gegen Crota und nun ist dieser auch seit dem DLC “Festung der Schatten” in Destiny 2 vorhanden.
Welche Unterschiede gibt es? Erneut zwei Bilder, jeweils in derselben Location. In Destiny 1 ist der Mond heller zu sehen, zudem sind bei den Rissen der Mondkruste viele Details und auch Rauchschwaden durch den Staub zu erkennen. Viele Trümmer rieseln hinunter, während in Destiny 2 der Mond eher düster wirkt. In Destiny 2 erkennt man die Scharlach-Festung, welche im Verlauf der Geschichte dort gebaut wurde.
Destiny 1Destiny 2Dunkelheit und wenige Details
Wenige Details und ein Gefühl der Trostlosigkeit macht sich breit, wenn man das Bild des neuen Loot-Shooter-Ablegers anschaut. Auch hier fehlt die Atmosphäre, die in Destiny 1 noch groß ausgelebt wurde.
Destiny 1Destiny 2Der Höllenschlund ist nur noch eine grüne Sauna
Ich hatte mich auch zum Höllenschlund begeben, um zu schauen, wie sich die Animationen der legendären Crota-Grube verändert haben. Auch hier wirkt die Grafik in Destiny 2 realistisch und gut, jedoch weckt die Grube in Destiny 1 mein Interesse mehr hineinzuspringen und das nur durch die spannenden Animationen.
Das Grabschiff – Ein Raumschiff der Trostlosigkeit
Was ist das für ein Ort? Das Grabschiff ist das Fahrzeug von Oryx, dem Bruder von Savathun und Xivu Arath. Dieser hatte seinen großen Auftritt in Destiny 1 im DLC “König der Besessenen” jedoch wurde er von Hütern vernichtet und geistert als versteinertes Abbild nun um den Saturn. Trotz dessen hat auch dieser ikonische Raid und somit dieser Schauplatz es als Vermächtnis auch nach Destiny 2 geschafft.
Welche Unterschiede gibt es? Das Grabschiff kann man in Destiny 2 nur im Raid “Kingsfall” begutachten, aus diesem Grund habe ich nur die zur Verfügung stehenden Szenerien benutzt.
Destiny 1Destiny 2Der Eingang und die Statuen
Der Eingang zum Raid wirkt in Destiny 1 erneut atmosphärischer und mysteriöser, während in Destiny 2 diese eher in seinem Dunst bedrohlicher und gruseliger wirkt. Zudem fehlt die schwingende Lampe, die in Destiny 1 noch ihre Schatten warf.
Destiny 1Destiny 2Der Übergang mit den zwei Relikten
Destiny 1 bot hier eine dynamischere Szenerie und in Destiny 2 geht diese leider unter. Die Grafik ist definitiv im neuen Ableger besser, aber die penetranten dunklen Ecken wirken künstlich und nicht passend.
Fazit zum Grafikvergleich: Diese Vergleiche sollte dazu dienen beide Spiele gegenüberzustellen und aufzuzeigen, welche Unterschiede es gibt. Vor allem, weil viele Destiny-2-Spieler gar nicht wissen, wie Destiny 1 eigentlich aussah.
Sicher, Destiny 2 hat eine starke Grafik mit realistischen Komponenten. Orte wie die Träumende Stadt lassen Hüter immer noch mit sprachlosen Mündern zurück. Jedoch gibt es viele Locations, die den einstigen Zauber von Destiny 1 einfach nicht besitzen oder die Bungie nicht so übernommen hat.
Destiny 2 hat seine Stärken definitiv in der realistischen Grafik und weiß diese umzusetzen. Es sind allerdings die einstigen idyllischen Atmosphären von Destiny 1, welche die Herzen der ersten Hüter zum Pochen brachten und die können sich bis heute sehen lassen.
Für meinen Teil als langjähriger Hüter ändert das nichts daran, dass ich Destiny 2 trotzdem gut finde und mich an die Grafik gewöhnt habe. Ich hatte aber auch Spaß daran, diese Aufnahmen zu erstellen und in den einst so belebten Orten von Destiny 1 zu verweilen und die alte Atmosphäre zu genießen. Es gab mir ein gewisses Gefühl des Zuhause seins, das ich in Destiny 2 schon lange nicht mehr gespürt habe.
Wie findet ihr die Unterschiede zwischen Destiny 1 und 2? Sind sie sofort erkennbar oder nicht? Für welches Spiel würdet ihr euch heute entscheiden? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Viele Jahre haben Veteranen über den Fehler gemeckert, für Neulinge war es ein festes „Feature“ – jetzt kommt endlich der Bugfix für Minecraft.
Dass ein Spiel so lange weiterentwickelt und immer wieder überarbeitet wird wie Minecraft, ist im Gaming eine Seltenheit. Schaut man sich die ganzen Änderungen der letzten Jahre an, hat sich in der Block-Welt vieles verändert und verbessert. Doch manche Bugs haben schier unendlich lange Bestand gehabt. Über 10 Jahre war ein Fehler im Spiel, der nun endlich behoben wird.
Vermutlich haben die meisten von euch den Bug nie als solchen gesehen, sondern einfach als „Feature“ akzeptiert. Jetzt ist das vorbei.
Was ist das für ein Fehler? Der Fehler existiert bereits seit Version 1.3, die vor über 10 Jahren veröffentlicht wurde – und ist seither im Spiel. Wenn euer Charakter in Minecraft Schaden erleidet, dann neigt sich euer Blickfeld etwas schräg zur linken Seite, als Indikator dafür, dass ihr gerade angegriffen werdet. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man ohne Sound spielt oder aufgrund von körperlichen Einschränkungen nicht so gut hören kann. Doch egal von wo ihr angegriffen werdet, der Blick zuckt immer kurz zur linken Seite – und das war eigentlich nie gewollt.
Was wurde geändert? In der neusten Snapshot-Version – eine Vorab-Testversion eines kommenden Patches – wurde das Wackeln der Kamera nun angepasst. Künftig könnt ihr an der Bewegung des Kopfes bzw. der Kamera (wenn ihr aus der Ego-Perspektive spielt), klar erkennen, aus welcher Richtung ein Angriff erfolgte. Erleidet ihr etwa von der linken Seite Schaden, dann neigt sich die Sicht kurz auf die linke Seite. Bei einem Angriff von rechts neigt sich die Kamera zur rechten Seite und ein Angriff von vorne sorgt für ein leichtes „Nicken“.
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Was bringt das? Auch wenn der Fix für manche nur wie eine kleine Detail-Änderung aussehen mag, dürfte es gerade Spielern in Online-Matches oder auf Erkundungs-Touren deutlich helfen. Denn künftig lässt sich auf den ersten Blick erkennen, aus welcher Richtung ein Angriff durchgeführt wurde. Vorbei sind die Zeiten, in denen man panisch die Kamera herumreißt und nach dem Skelett-Bogenschützen oder PvP-Feind sucht.
Manch einer kann sich an den Fix nicht gewöhnen: Tatsächlich scheinen im entsprechenden Reddit-Beitrag nicht alle begeistert darüber zu sein, dass der Fehler nun behoben wird. Manche hatten sich so daran gewöhnt, dass es für sie einfach ein fester Teil von Minecraft geworden ist.
„Das sieht so seltsam aus! Ich habe damals mit Patch 1.4.7 angefangen, also habe ich das Feature nie gesehen und jetzt sieht es irgendwie „cursed“ für mich aus.“
„Ich bin wütend, wenn man das nicht an- und abschalten kann. Das ist cool, aber das fühlt sich für mich nicht nach Minecraft an.“
Der überwiegende Teil der Community sieht der Änderung allerdings positiv entgegen und ist eher amüsiert darüber, dass die Behebung dieses Fehlers so viele Jahre benötigt hat.
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MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus freut sich auf Diablo IV wie ein Kind auf Weihnachten. Mit jedem Moment der Freude wächst aber auch die Sorge, denn an dem ARPG hängt vielleicht die Zukunft des ganzen Genres. Fans dürstet es schon seit Jahren nach frischen, brauchbaren Hack’n’Slays.
„Looten und Leveln – Das muss drin sein in ‘nem Spiel.“ Das sagte ein weiser Mann, dessen verdammter Ohrwurm mir jedes Mal im Kopf herum schwirrt, wenn ich Diablo oder ein anderes Hack’n’Slay spiele.
Denn verdammt, Trant hat recht. Ein wirklich gutes Spiel braucht eigentlich nicht viel, um kurzweilig zu sein. Wenn ich meinen Charakter verbessern und damit den fiesen Möps besser auf die Mütze hauen kann, bin ich glücklich.
Kein anderes Spiel macht das so gut wie Diablo. Kein Wunder, denn Diablo hat den Loot in Videospielen erfunden. Riesige „Lootsplosions“ oder geheime Loot-Caves werfen mit Dopaminen um sich, als wären es Kamellen zu Karneval.
Das ist kein Wunder. Denn seit Diablo 3 gab es nur wenige Action-RPGs, die diesen Durst nach Loot auf befriedigende Art stillen können.
In mir ist eine tiefe Liebe zu Rollenspielen verankert, die sich gerne in kurzweiligen ARPGs und Dungeon Crawlern auslebe. Seit meiner Jugend bin ich Fan von Hack’n’Slays, damals angefangen mit Sacred und Dungeon Siege, und habe früh die Diablo-Reihe mit ihrem Dark-Gothic-Stil ins Herz geschlossen. Diablo 4 ist definitiv mein Highlight für 2023.
Kaum ein gutes, großes ARPG in den letzten 7 Jahren
Als ich unsere Liste mit Alternativen zu Diablo Anfang 2023 überarbeitet habe, ist mir aufgefallen: fast alle Spiele, die wir empfehlen, sind entweder wirklich alt oder haben keine absoluten Top-Bewertungen.
Natürlich würde ich euch niemals Müll empfehlen, aber das Problem ist: wirklich viele, gute und zeitgemäße Alternativen zu Diablo gibt es einfach nicht. Die besten Ausweich-Optionen aus der Liste sind nach Bewertung auf Steam:
Torchlight 1 von 2009
Torchlight 2 von 2012
The Incredible Adventures of Van Helsing von 2013
Grim Dawn von 2016
The Incredible Adventures of Van Helsing gilt als besonders innovativ. Hier der Trailer:
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The Incredible Adventures of Van Helsing: Der Trailer zur Extended Edition
Selbst der größte Diablo-Konkurrent, das kostenlose Path of Exile, erschien schon im Oktober 2013. Das ist jetzt bald 10 Jahre her. Schaut man sich die neueren Erscheinungen an, dümpeln die alle irgendwo aus „ausgeglichenen“ Bewertungen herum – oder schlechter.
Am besten schneidet bei den „neueren Spielen“ nach einem vergleichenden Blick noch Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr ab, aber auch das erschien schon 2018 und ist mit 75 % positiven Stimmen so gerade noch „größtenteils positiv“.
Am erfolgreichsten dürfte wohl noch Minecraft Dungeons sein, aber das spricht mit seiner verspielten Optik einfach nicht jeden Fan von „Zerhacken und looten“ an. Die meisten Action-RPGs der letzten Zeit waren im besten Fall okay, aber keine Blockbuster mehr.
Leute, die es besser wissen müssten, versagen
Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass enorm viele Studios das Potential ja offenbar erkennen. Gearbox, die als Publisher hinter Torchlight 1 und 2 stehen, haben 2020 einen dritten Teil herausgebracht – aber von einem anderen Entwickler-Team.
Torchlight 3 war miserabel und hat vor allem Fans der Reihe enorm enttäuscht. Dagegen hat der ursprüngliche Macher der Reihe mit „Hob“ ein neues, kleines Spiel entworfen und damit deutlich bessere Kritiken eingefahren.
Und dann kam Blizzard mit Diablo Immortal um die Ecke. Ich möchte klarstellen: Das Gameplay von Diablo Immortal macht es zum besten „Spiel wie Diablo“ seit mindestens 7 Jahren, vielleicht länger. Es macht Spaß, es ist kurzweilig, fühlt sich belohnend an und bringt Action mit.
Aber wer wirklich gerne ARPGs spielt, der grindet viel. In Diablo Immortal gab es aber bestimmte Grenzen für den Grind, die sich teilweise – nicht ganz – mit Geld aushebeln ließen. Kein guter Ansatz und schade um das wirklich verdammt solide Gerüst. Denn ich wünsche mir noch jetzt, dass Diablo 4 die Gameplay-Ansätze von Immortal übernimmt:
Normalerweise springen Indie-Games und AA-Produktionen dort ein, wo große Publisher versagen und versorgen Fans mit neuem Content. Aber selbst das ist hier nicht passiert. Schaut man sich Vikings – Wolves of Midgard, Last Epoch oder eben Wolcen an, sieht man, dass selbst hier viel Luft nach oben ist.
Für mich ist das ein ganz schlechtes Zeichen, denn es erinnert mich an meine nicht ganz so geheime Videospiel-Liebe, die mich schon mehrmals verlassen hat.
Der neuste Trailer zu Diablo 4 hat mich richtig gepackt – hoffentlich hält sich das Niveau im Spiel:
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Diablo 4: Der Trailer zum Release-Datum
Ich habe schon ein Genre leise sterben sehen
Echtzeitstrategie-Spiele sind meine Passion und wären wohl auch heute noch mein Top-Genre, wenn es denn aktuelle, gute Vertreter gäbe. Denn bei denen habe ich aber genau das erlebt, worauf das ARPG-Genre gerade zusteuert: eine Dürre, die so intensiv ist, dass keine guten Spiele mehr nachgeliefert werden.
Die einzige RTS-Reihe, die irgendwann konsequent weitergeführt wurde, ist Age of Empires. Und selbst hier war der dritte Teil umstritten und den vierten habe ich nach 2 Wochen wieder deinstalliert.
Seit vielen Jahren kommen keine neuen Echtzeitstrategie-Spiele mehr, zumindest keine namhaften AAA-Produktionen. Das für mich beste RTS ist bis heute noch Warhammer 40k: Dawn of War von 2004 und das RTS mit dem größten Potential ist quasi ein Indie-Klon von Command & Conquer.
Am gleichen Punkt wie Strategiespiele sind ARPGs noch nicht. Zum einen sprechen Hack’n’Slays eine viel größere Gruppe an als die Vollzeit-Nerds, die auf RTS stehen. Zum anderen haben sich Spiele wie Diablo immer weiter entwickelt und verbessert.
Strategiespiele wurden mit den Fortsetzungen fast immer schlechter oder konnten vielleicht gerade so die Qualität des ersten Teils halten, siehe Stronghold. Nimmt man die Diablo-Reihe als Vergleich, ist das Gameplay von Diablo 3 heute einfach Welten besser als von Diablo 1.
DIablo 4 muss gut werden – und bisher sieht auch alles danach aus, als würde das klappen:
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u003cstrongu003eDiablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern u0026#8211; So sieht es bisher ausu003c/strongu003e
Es gibt bereits erste Anspiel-Berichte zu Diablo 4, darunter von meinen Kollegen bei GameStar und GamePro. Alles, was ich bisher zum Spiel weiß, gefällt mir durchweg. Die Klassen haben alle ein tiefes Gameplay mit einzigartigen Skills und Builds, optisch habe ich endlich wieder einen schönen, düsteren Flair und die Story packt mich jetzt schon.
Aber Diablo 4 muss noch beweisen, dass es wirklich gut wird. Das wird man erst nach dem Release sehen. Diablo 4 ist so wichtig, weil es das Genre am Leben halten kann. Ich will nicht noch ein Genre sterben sehen, das ich mag – ich bin doch nicht Jürgen:
In dieser Woche gab es rund um die MMORPGs einige negative Schlagzeilen. So kam es zur Einstellung von WoW in China, woraufhin der Publisher NetEase eine Orc-Statue zerstörte. Beim ESO-Publisher Bethesda kam es zu Entlassungen, während in Lost Ark viele Spieler gesperrt wurden. Allerdings gab es bei den kleinen und den Indie-MMORPGs auch einige positive Meldungen.
In ESO findet am 25. Januar um 21:45 Uhr deutscher Zeit das Enthüllungs-Event zu den neuen Inhalten 2023 statt (via ESO). Wir werden direkt am 26. Januar eine große Zusammenfassung dazu veröffentlichen. Zudem gab es Entlassungen beim Publisher Bethesda, die wohl auch ESO betreffen sollen. Ein betroffener war etwa der Community Manager Sam Luangkhot (via XboxDynasty).
Am Mittwoch wurde in Black Desert die neue Klasse Maegu veröffentlicht (via BDO). Mit ihr zusammen kamen neue Events, Balance-Anpassungen und neue Gutschein-Codes, die ihr einlösen könnt.
Herr der Ringe Online hat eine Roadmap für 2023 veröffentlicht. Highlights sind neue Instanzen in Q1, der 16. Geburtstag in Q2 und eine neue Erweiterung in Q4, die eine neue Klasse und ein neues Level-Cap bringen wird (via LOTRO).
Vindictus hat das Jahr mit dem Release der 22. Klasse eröffnet (via Vindictus).
New World testet derzeit die Ranglisten auf dem PTR. Mit dabei sind Rankings für Mutierte Dungeons, Fraktionskriege, PvP und für die höchsten Sammel-Skills (via New World).
Dungeons und Dragons Online hat zwei neue Unterklassen für den Druiden und den Ranger angekündigt (via MassivelyOP).
In EVE Online ist ein Neujahrs-Event gestartet (via EVE).
Embers Adrift startet ein kostenloses Wochenende vom 27. bis 29. Januar (via Twitter).
EverQuest hat die Roadmap für 2023 veröffentlicht, mit neuen Inhalten, Serverzusammenlegungen, einer neuen Expansion und neuer UI-Engine. EverQuest 2 hingegen bekommt 2023 schon im Januar neue Raidzonen, neue Events und ebenfalls eine Expansion (via EverQuest).
Tower of Fantasy hat den neuen Patch 2.3 mit einer neuen Region angekündigt. Hier könnt ihr euch das entsprechende Video dazu anschauen:
Fractured möchte mit neuen Servern im Februar zurückkehren. Diese sollen besser performen und zudem 80 % weniger kosten (via MassivelyOP).
Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.