Der Kommunikations-Chef von Destiny 2, David „DeeJ“ Dague, erklärt, wie man bei Bungie mit dem Feedback der Spieler umgeht und welchen Einfluss die Gespräche der Spieler auf die Entwicklung des Shooters haben.
Wer spricht da? Es spricht David „Deej“ Dague, der war zu Beginn von Destiny der Community-Manager, mittlerweile ist er „Communications Director“ von Bungie. Früher war er sowas wie der „Herold“ von Destiny, der die wichtigsten Infos ausgab. Heute ist er im Management tätig und hinter den Kulissen dafür zuständig, dass der Informationsfluss rollt.
Bungie hat schon lange weitere Community-Manager verpflichtet wie den ehemaligen Chef des reddit Chris “Cozmo” Shannon. Mittlerweile hat Bungie sogar einen deutschen Community-Manager eingestellt.
DeeJ spricht in einem längeren Interview mit der britischen Seite MCVUK.
Unsere Aufgabe ist es, die Wahrheit zu sagen
Das sagt er über die Aufgabe der Community-Manager: DeeJ sagt, als Community-Manager erfülle man mehrere Aufgaben:
- Der vertritt das Studio gegenüber den Spielern.
- Er ist dafür da, die Spieler zu informieren und ihnen zu erklären, was für fantastische Dinge man im Studio macht.
- Er soll die Community-Manager vertreten aber auch die Spieler gegenüber dem Studio.
- Ein Community Manager nimmt das Feedback der Spieler und ihre Gefühle und teilt sie mit den Entwicklern.
Zentral für die Aufgabe sei es, immer die Wahrheit zu sprechen und die Aussagen beider Seiten nicht über Gebühr zu bearbeiten, bevor man sie weitergibt:
Ich sage den Community-Managers in unserem Team ständig: Unsere Aufgabe ist es die Wahrheit zu sprechen. Wir sagen den Spieler die Wahrheit über unser Spiel und über unsere Ziele für ihre Spielerfahrung. Wir sagen den Entwicklern die Wahrheit über die Spieler und wie sie sich fühlen. […]
Wir sind dafür da eine Art Brücke zu bilden, damit die Leute einander verstehen, die das Spiel machen, und jene, die es spielen.
David “Deej” Dague

Destiny 2 bespricht alle 2 Wochen das Feedback
Was bringt Feedback? DeeJ erklärt alle zwei Wochen gebe es ein großes Meeting von Community-Managern, Entwicklern, Analysten und Datenexperten. Das Ziel sei es, herauszufinden, was die aktuelle Stimmung in Destiny 2 ist.
Hier würden viele Dinge einfließen, wie Daten oder die Unterhaltungen.
Wir haben zu verschiedenen Gelegenheiten bestehende Pläne verändert, um unsere Strategie anzupassen. Statt eine Firma zu sein, die versucht die Konversation zu führen, sind wir bereit, auf die Gespräche einzugehen.
Abhängig davon, was ihr besprecht, werden wir unsere Schritte ändern, um das Spiel näher an das zu bringen, was ihr wollt.
David “DeeJ” Dague
Allerdings sagt DeeJ auch:
Das heißt aber nicht, dass wir uns einen Sattel auf den Rücken schnallen und sie auf uns reiten lassen, als wären wir Ponys!
Die Arbeit an Destiny sei eine Zusammenarbeit. Für DeeJ ist es wichtig, dass Entwickler das Recht haben, das Spiel zu entwickeln, das sie machen wollen, aber den Kanal zu Spielern offen zu halten.
Jetzt als unabhängiges Studio, ohne Activision, wolle Bungie noch offener sein, aber ohne die großen Geheimnisse zu verraten. Die wichtigsten Momente eines Spielers in einem Spiel sollten niemals darin bestehen, über das Game auf Twitter zu lesen.

Einen legendärsten Auftritt hatte DeeJ bei dem Enthüllungs-Stream des “Gefängnis der Alten” bei Destiny 1, seitdem rührt er vor der Kamera keinen Controller mehr.
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