WoW: 40 Magier gegen 40 Todesritter – Das Ergebnis ist brutal

Welche Klasse ist die bessere in World of Warcraft? Ein Spieler lässt 40 Todesritter gegen 40 Magier antreten. Das Ergebnis ist eindeutig.

Die meisten Spieler von World of Warcraft kennen inzwischen den Paladin Rextroy. Wenn der nicht gerade lustige Kombinationen von Mechaniken aufdeckt, die das Spiel ad absurdum führen, stellt er sich andere lebensentscheidende Fragen wie: Welche Klasse ist eigentlich die stärkste? Um das rauszufinden, lässt er zwei Klassen in einer großen Schlacht gegeneinander antreten. Das Duell Todesritter gegen Magier fällt dabei extrem eindeutig aus.

Was wurde gemacht? Rextroy hat insgesamt 80 Spieler gesucht, um 40 Magier und 40 Todesritter in einem Scharmützel im Alteractal gegeneinander antreten zu lassen. Beide Seiten durften artig Stellung beziehen und nach Ablauf eines Countdowns stürmten die beiden Gruppen aufeinander zu – wobei es eher die Todesritter waren, die voranpreschten, während die Magier auf den Ansturm warteten.

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So gingen die Matches aus: Auch wenn die Magier sich bemüht haben, war das Ergebnis doch eindeutig und vernichtend. Die Magier wurden in allen 5 Runden komplett ausgelöscht.

In den meisten Fällen mussten die Todesritter nur wenige Verluste erleiden. Lediglich in der dritten von fünf Runden ging es ein wenig knapper zu – aber selbst da hatten die Todesritter am Ende noch 13 Leute auf ihrer Seite stehen. Das Ergebnis der 5 Runden sah so aus:

  • 1. Match: Todesritter erzielen 40 Kills, Magier erzielen 2 Kills
  • 2. Match: Todesritter erzielen 40 Kills, Magier erzielen 1 Kills
  • 3. Match: Todesritter erzielen 40 Kills, Magier erzielen 27 Kills
  • 4. Match: Todesritter erzielen 40 Kills, Magier erzielen 8 Kills
  • 5. Match: Todesritter erzielen 40 Kills, Magier erzielen 3 Kills

Warum sind Todesritter so stark? Dass Todesritter gegen Magier so gut aussehen, hat eine Reihe von Gründen, die in den Fähigkeiten begründet liegen. Todesritter gelten nämlich generell als „Anti-Caster“-Klasse. Besonders hilfreich sind dabei die folgenden Fähigkeiten:

  • Antimagische Hülle: Ein persönlicher Schutzschild, der kurzzeitig eine hohe Menge Magieschaden absorbiert und erlittenen Schaden in Runenmacht umwandelt.
  • Antimagisches Feld: Ein großer Schutzzauber, der eine Kuppel errichtet, die einen Teil des magischen Schadens aller Verbündeten absorbiert.
  • Rune des Zauberschutzes: Eine exklusive Waffen-„Verzauberung“ für Todesritter, die eine Schutzbarriere erschaffen kann und Angreifer beim Zauberwirken verlangsamt.
  • Todesgriff: Das Opfer wird aus großer Distanz direkt zum Todesritter gezogen und somit in Nahkampfreichweite gebracht. Gewirkte Zauber werden dabei – durch die erzwungene Bewegung – abgebrochen.

Die Kombination aus diesen und weiteren Fähigkeiten sorgt dafür, dass die Todesritter nur so durch die Magier sensen und keinen der Stoffträger lange stehen bleibt.

Hättet ihr mit einem so klaren Ergebnis gerechnet? Oder hättet ihr eher gedacht, dass die Magier besser abschneiden würden?

Fortnite: So lief das Live-Event „Operation: Himmelsfeuer“ ab – Neuer Countdown startet

Das Live-Event „Operation: Himmelsfeuer“ hat am Sonntag, dem 12. September, in Fortnite stattgefunden. Wir von MeinMMO, waren live beim Event zum Ende der Season 7 dabei. Hier berichten wir euch, wie die Operation abgelaufen ist.

Update, 13. September: Nach dem Live-Event geht es nun mit der Season 8 weiter. Hier sind nun auch neue Inhalte bekannt.

Darauf haben alle gewartet: Nun ist der Tag der Abrechnung gekommen. Das Live-Event fand im Rahmen von Operation „Himmelsfeuer“ statt. Die Operation wurde ausgeführt und somit steht dem Start der 8. Season in Fortnite nichts mehr im Wege.

So war der Ablauf von Operation: Himmelsfeuer

Das war das Live-Event zum Ende der Season 7: Wie schon erwartet startete, das Event auf den schwebenden Bruchstücken von Corny Complex. Durch den Traktorstrahl des Mutterschiffs, den die Aliens für Entführungen benutzen, wurden alle Spieler ins Schiff hineingezogen.

Im Schiff angekommen, begann unsere Operation in einer Versuchszelle. Von da an leitete uns Sloane durch das Mutterschiff, das von Aliens bewacht wurde.

Aliens patrouillieren an den Versuchszellen

Nach einem geschickten Hackmanöver von Sloane machten sich alle Spieler auf den Weg durch das gigantische Mutterschiff. Dadurch erblickte man viele unbekannte Areale, die uns zeigten, wie riesig das Mutterschiff in Wirklichkeit ist.

Durch unsere Flucht vor den Aliens haben wir auf dem Weg viele coole Easter-Eggs sehen dürfen, die den einen oder anderen sicher an vorherige Seasons erinnern werden: haufenweise Katzenfutter, Möbeln aus der „Agency“ oder die bekannten Leibwächter von Shadow und Ghost.

Als wir das riesige Schiff durchquert hatten, kamen wir endlich an einem großen Fenster an. Durch dieses Fenster konnten wir die Reste von Corny Complex erblicken, an denen die Bomben hafteten, welche die Entführung stoppen sollte.

Daraufhin gab uns Sloane grünes Licht, um die Aktivierung der Bomben zu starten. Leider machte uns ein bekanntes Wesen einen Strich durch die Rechnung. Kevin, der Übeltäter versuchte uns zu sabotieren, doch dank Sloanes Rucksäcken, gelang es uns Kevin zu deaktivieren.

Nun ohne weitere Hindernisse, gelang es Sloane die Bomben zu aktivieren. Plötzlich nahm alles eine unerwartete Wendung: Unsere Verbündete entpuppt sich als Verräter. Sloane hatte geplant, uns mit der Alien-Bedrohung auszulöschen.

Da uns die Zeit davonlief, sahen alle Spieler letztendlich als einzige Lösung, Kevin wieder zu reaktivieren, um so der Detonation zu entkommen. Doch ob uns dies gelang, werden wir erst in Kapitel 2 Season 8 erfahren.

Hier könnt ihr euch nochmal das ganze Live-Event in voller Länge anschauen:

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Alle weiteren wichtigen Informationen zur anstehenden Season 8 findet ihr hier.

Wann startet Kapitel 2 Season 8: Nach dem Live-Event sorgte Epic-Games für einen Cliffhanger und einen Timer. Dieser Timer läuft auf den kommenden Montag um 11 Uhr zu. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Nun da das Live-Event zu Kapitel 2 Season 7 vorbei ist, stellt sich uns die Frage, wie ihr die Umsetzung und den Auftritt von Kevin dem Würfel fandet? Habt ihr damit gerechnet, dass Sloane uns verrät und Kevin zu einem Verbündeten wird? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, was ihr davon haltet.

Fortnite: Live-Event zum Ende von Kapitel 2 Season 7 startet gleich – Wir sind dabei

Bald startet in Fortnite die neue Season 8 und mit ihr wird die alte Season 7 durch ein großes Live-Event abgelöst. Was uns im Event erwartet und wann dieses startet, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.

Das steht uns bevor: Nun wüten die Aliens schon eine ganze Weile auf Fortnites Battle-Royal-Insel herum, und das rücksichtslos und zerstörerisch. IO, die Organisation, die sich nun gegen die Aliens zur Wehr setzten möchte, hat einen Plan das Mutterschiff zu vernichten, um so die Bedrohung der Aliens zu beseitigen. Diese Mission wird den Spielern sicher im Live-Event aufgetragen.

Update 12.09.21 22.05 Uhr: Live-Event „Operation: Himmelsfeuer“ wurde ausgeführt und zurückbleibt ein Cliffhanger mit einem Counter der auf die neue Season 8 hinweist. Somit erwartet uns die neue Season am Montag um 11 Uhr. Bis dahin haben wir keinen Zugang zu Modi oder anderen Aktivitäten von Fortnite.

Das erwartet uns im Live-Event „Himmelsfeuer“ in Season 7

Die Fans haben schon seit Wochen fleißig für die Untergrundorganisation-IO verdeckte Aufträge erledigt. Diese gab es in Form von wöchentlichen Aufgaben, die man an Münztelefonen zugeteilt bekam. Die gesammelten Informationen ermöglichen es uns nun das Mutterschiff ein für allemal zu beseitigen.

Interaktive Mission: Der offizielle französische Twitter-Account von Fortnite besätigte, dass die Operation „Himmelsfeuer“ auf Englisch „Skyfire“ interaktiv sein wird.

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Frage: “Falls ich es richtig verstanden habe, wird das ein interaktives Event sein wie bei Galactus?” Antwort: “Ja!”

Wir können also das Event nicht nur beobachten, sondern auch gewisse Vorgänge selbst aktivieren und steuern. Das hat Epic Games auch mit dem damaligen Galactus Live-Event veranstaltet. Dort konnten wir mit einem modifizierten Battle-Bus rumfliegen und gegen Galactus kämpfen.

Das ist der Plan: Wie Epic Games schon in Fortnite anteasert, wird IO, die schwebenden Corny Complex Inseln mit Bomben bestücken.  

Auf dem Teaser-Bild sieht man die bomben unter den Inseln.

Ob wir uns während des Live-Events jedoch trotzdem ins Mutterschiff begeben werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass wir auf einer Geheimmission sein werden, um diese Außerirdischen zu stoppen.

Vielleicht werden wir uns im Laufe des Events, ins Schiff begeben, um so eventuell Informationen bezüglich des eingesaugten Nullpunkts zu sichern. Fragwürdig erscheint auch die Entführung des Nullpunkts seitens der Aliens. Dies wird sich sicher im Laufe des Events klären.

Wann beginnt das Live-Event? Das Live-Event startet am 12.09.21 um 22 Uhr. Ihr solltet euch also schon früh in Fortnite einloggen, da der Andrang bestimmt groß sein wird.

Was haltet ihr von einem neuen Live-Event? Seid ihr darauf gespannt, was uns erwarten wird? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie eure Vorstellungen des Live-Events sind.

7 ungeschriebene Gesetze aus Destiny 2 – Haltet ihr euch an alle?

In Destiny 2 halten sich viele Spieler an einen Ehrenkodex. Wir liefern euch 7 ungeschriebenen Regeln des Action-MMOs, die jeder kennen muss.

Um welche Regeln geht’s? Destiny 2 hat schon 4 Jahre auf dem Buckel – manche Hüter spielen ihren Charakter sogar schon seit Destiny 1, also 7 Jahren. In all der Zeit haben sich massig Regeln etabliert, die nicht offiziell im Spiel stehen, die man als Hüter aber kennen sollte.

MeinMMO listet euch die 7 wichtigsten dieser ungeschriebenen Gesetze auf und hat sogar eine goldene Regel als Finale. Zwar wird euer Hüter bei Missachtung der Regeln nicht verhaftet, ihr outet euch aber schnell als Noob oder unhöflicher Spieler.

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So entstand die Liste: Wir haben uns eine Umfrage zum Thema “Was sind die ungeschriebenen Regeln in Destiny 2?” mit 4.700 Upvotes und über 2.300 Kommentaren auf reddit angeschaut. Der Content Creator Fallout Plays hat selbst auch eine ähnliche Umfrage durchgeführt (via YouTube). MeinMMO hat die populärsten Antworten ausgewählt und ordnet sie für euch mit einem Augenzwinkern ein.

1. Regel: Öffentliche Events macht man auf heroisch

Erkundet ihr die Planeten im Destiny-Universum, dann finden in der offenen Welt immer wieder kleinere Event statt, die vollkommen optional sind. Mal rast ein Satellit aus dem Orbit, mal gilt es einen feindlichen Bohrer am Raub unserer wertvollen Ressourcen zu hindern. Wer gerade in der Nähe ist, der kann mit völlig Fremden zusammen mitmachen.

Wenn ihr euch dazu entscheidet bei so einem öffentlichen Event mitzumachen, dann aber gefälligst auf heroisch!

Ballert man den Boss zu schnell aus, ist das Event vorzeitig vorbei, gibt weniger Loot und kann anderen sogar schaden. Denn einige Quests verlangen explizit heroische Events – die armen Hüter müssen dann warten, bis woanders wieder solch ein Event startet und niemanden ihnen den heroischen Abschluss verwehrt.

Weil es nicht immer so einfach ist zu erraten, wie ein Event auf heroisch geht: Sei kein Noob – So triggerst du bei Destiny 2 alle Heroischen Events.

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Helft anderen Hütern bei heroischen Events.

2. Regel: Tea-bagge nur, wenn du zuerst gebeutelt wurdest

Im Schmelztiegel kommt diese soziale Interaktion (leider) recht häufig vor: Ein Hüter geht nach einem Kill mehrmals schnell in die Hocke. Das soll symbolisieren, wie man seine Geschlechtsteile dem besiegten Feind ins Gesicht reibt… klar eine Demütigung.

Diese Prozedur verstößt aber für viele wohlerzogene Hüter gegen die Etikette. Anders ist es, wenn ein dreister Hüter zuerst teebeteulte. Dann ist es erlaubt, zurückzubeuteln – anständiger wird es aber auch dann nicht.

Das Peinlichste im PvP ist, wenn man jemanden hart baggt, das vermeintliche Opfer dann aber seinen inneren Shaxxx entfesselt und euch krass dominiert. In jeder Killcam erwartet euch dann entweder ein Konter-Teebeuteln oder einfach eiskalte Ignoranz – beides lässt euch fürs ganze Match emotional verkrüppelt zurück.

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Warum „tea-baggen“ wir unsere Gegner eigentlich in Online-Spielen?
von Leya Jankowski

3. Belebe tote Hüter und lass dich gefälligst auch beleben

Hüter sterben in Destiny oft und das ist eigentlich fast nie ein Problem. Man kann durch einen Tastendruck belebt werden. So spart man massig Respwan-Zeit und muss nicht nochmal ewig ins Gefecht rennen. Weil aber viele Hüter nicht belebt werden, beleben sie auch selbst andere nicht – ein Teufelskreis.

Darum sollt ihr euch beleben lassen: Ärgerlich ist es auf der anderen Seite, wenn sich ein Hüter in Todesgefahr begibt, zu eurem Geist eilt, euch schon fast belebt hat und ihr dann einfach selbst Respawnt.

  • Das ist einerseits ärgerlich, kann anderseits aber auch gefährlich sein.
  • Durchs Beleben gibt’s einen kleinen Überschild – genau dieser Schild fehlt dem noblen Samariter dann oftmals und er stirbt.
  • Gut, manchmal kann man das Selbstbeleben nicht verhindern, da das Spiel in manchen Modi feste Timer zum automatischen Spawn hat. In dem Fall ist es halt blöd gelaufen.

4. Die erste Power-Munition im Gambit gehört dem Invader

Im PvEvP-Modus Gambit kann man dem anderen Team den Tag gehörig versauen, indem man ihr Schlachtfeld entert und einen nach dem anderen ausschaltet. Damit der einsame Eindringling gegen die Übermacht auf der “anderen Seite” eine Chance hat, braucht er aber seine stärksten Waffen.

Glaubt uns, ein Invader mit Augen von Morgen verhilft euch mehr zum Sieg als ihr mit einem Schwert nach der ersten Welle. Wir haben euch auf MeinMMO auch 2 wichtige Regeln für Gambit aufgestellt – ihr findet dort noch mehr zur entscheidenden Rolle des Eindringlings und Partikel-Abgabe.

PvP-Crakcs erweitern diese Regel zudem um: Wer in den Trials einen Kill macht, bekommt die Spezial-Munition dafür. Aber so viel Gewicht wie die Power-Munition für den ersten Eindringling hat das nicht wirklich.

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Das gegnerische Team ist in der Überzahl, lasst dem Eindringling daher die Power-Munition.

Auf der nächsten und letzten Seite geht es mit den letzten ungeschriebenen Regeln weiter, die jeder kennen sollte. Zum Abschluss könnt ihr auch noch eine Moralpredigt lesen.

Früher fand ich Bots doof, aber im Steam-Hit Naraka Bladepoint sind es meine besten Freunde

Der Steam-Hit Naraka Bladepoint macht eine Menge Spaß, aber das liegt vor allem an dem unermüdlichen Einsatz von Tausenden von Bots. Die rennen jede Runde fröhlich in den Tod, um uns Spielern eine schöne Zeit zu gewähren. MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn gibt daher zu: „Früher fand ich euch doof, aber jetzt seid ihr Bots meine besten Freunde!“

Nach einem anstrengen Tag habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, in die Release-Fassung von Naraka Bladepoint hereinzuschauen. Ich war müde und erschöpft und wollte nur etwas Spaß und Freude haben. Und genau das haben mir die geringsten Wesen im Spiel ermöglicht: Die Bots.

Was ist Naraka Bladepoint? Naraka: Bladepoint ist ein flottes Battle Royale, das am 12. August 2021 auf Steam erschienen ist. Das Spiel setzt vor allem auf Nahkampfwaffen und schnelle, akrobatische Stunts, die an den Solo-Hit Sekiro erinnern.

Die verschiedenen Waffen ermöglichen unterschiedliche Moves und Kombos, die man erstmal meistern muss, bevor man richtig loslegt. Auf Steam ist Naraka Bladepoint schon seit der Beta ein Riesen-Hit mit konstant über 100.000 Spielern im Peak.

Wer ist dieser Bot-Liebhaber? Jürgen Horn liebt Battle-Royale-Games und flotte Action. Er ist allerdings auch ein Casual-Gamer, der vor allem seit er einen kleinen Sohn hat, nicht mehr so viel Zeit zum Zocken und sich in Games reinfuchsen hat. Daher kommen ihm schnelle, einfache Erfolgserlebnisse in Games gerade recht.

Bots opfern sich, damit wir Spaß haben

Darum mochte ich Bots früher gar nicht: Bots in PvP-Games sind nichts Neues und schon in früheren Spielen begegneten mir die KI-Kameraden. Doch damals gingen sie mir noch gigantisch gegen den Strich!

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Runden im Hero-Shooter Paladins. Dort rockte ich ziemlich derb die Lobby und legte die Gegner reihenweise um. Ich hatte lange Spaß, doch dann kam irgendwann die Erkenntnis, die mir eine Kollegin damals mitteilte: „Am Anfang spielt man vor allem gegen Bots, das wird erst später fordernder“.

Da war für mich aber der Ofen aus. Denn gegen Bots anzutreten war für mich damals sowas wie cheaten. Es machte mir keinen Spaß, offensichtlich schwächere Gegner umzunieten und mich dann wie der tolle Ballermann zu fühlen.

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In Paladins kämpfte ich, ohne es zu wissen, gegen Bots und kam mir verarscht vor.

Vielmehr schämte ich mich und rührte Paladins danach nicht mehr an. Ähnlich ging es mir später bei kurzen Abstechern in PUBG und einer Rückkehr zu Fortnite. Die Bots beleidigten meinen Stolz als Gamer und kam mir vor wie ein Rüpel, der kleinen Kindern im Sandkasten die Spielzeuge wegnimmt und sich dabei auch noch toll vorkommt.

Das ist der Grund, warum ich jetzt anders denke: Mittlerweile sieht die Sache aber anders aus. Als ich jüngst mit Naraka Bladepoint anfing, stand schon im Start-Bildschirm, dass man anfangs sehr viele Bots als Gegner habe. Ich wusste also schon Bescheid und es kam nicht erst im Nachhinein raus.

Und dann fiel mir einfach auf, dass ich das recht komplexe Gameplay von Naraka Bladepoint erst einüben muss, damit die verschiedenen Angriffe, Konter und Special Moves richtig sitzen. Die Bots, die sich bereitwillig in mein Schwert stürzten, waren essenziell, um das Gameplay von Naraka zu üben.

Und dann war es einfach ein Heidenspaß! Ich hatte – wie schon eingangs erwähnt – einen echt harten Tag und kam erst spät abends endlich zur Ruhe, als mein Kind schlief und alle anderen Aufgaben des Alltags erledigt waren. Ich wollte einfach entspannen und eine schöne Zeit haben.

naraka-03
Wenn man einfach mal gegen unterlegene Gegner die Sau rauslassen kann, sorgt das für Freude und Motivation!

Und genau das wurde durch das Opfer der Bots ermöglicht. Indem ich mit zweistelligen Kill-Zahlen und als Score-List-Leader aus meiner ersten Runde ging, fühlte ich mich toll und erfüllt. Mein Selbstbewusstsein hatte einen ordentlichen Schub bekommen und ich hatte richtig Bock, weiter in das Spiel einzutauchen und mich schließlich mit echten, menschlichen Gegnern zu messen.

Wäre ich hingegen gleich in meiner ersten Runde auf abgebrühte und erfahrene Spieler getroffen, hätten die mich schon im ersten Gefecht rasiert und ich hätte an dem Abend (und wohl auch später) das Game nicht mehr angerührt.

Jedes Spiel sollte Bots haben: Klar wäre es auf Dauer langweilig, immer nur gegen unfähige KI-Gegner zu kämpfen, aber mit steigendem Skill werden die Bots schließlich immer weniger und man ist irgendwann bereit, die richtige Herausforderung gegen andere Mitspieler anzunehmen.

Daher wünsche ich mir solche implementieren Bot-Trainings-Runden eigentlich für alle PVP- und Battle-Royale-Spiele. Gerade komplexe Games mit anspruchsvollem Gameplay – wie Apex Legends – würden davon stark profitieren und sicher noch mehr Spieler motivieren, das Spiel länger zu zocken und auf sanfte und motivierende Art Expertise zu bekommen.

Soviel zu meiner Meinung zum Thema Bots, die zu Unrecht wenig besungenen, wahren Helden jedes PvP-Games. Seht ihr es anders oder teilt ihr meine Meinung? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen!

Kurioserweise hatte ich ausgerechnet in der Warzone von CoD letztens viel Spaß, obwohl dort die Bots in Wahrheit hundsmiserable Spieler sind.

Eine Änderung im neuen Update bei New World wird scharf kritisiert

Eigentlich wollte Amazon bei der Open Beta von New World nur wenig ändern: Doch eine Änderung im Patch vom 9. September sorgt jetzt für viel Kritik: Das Scaling im PvP. Wer da ein hohes Level hat, der kann nun kleinere Spieler leichter töten.

Was hat Amazon da an New World geändert? Im Vorfeld der Open Beta kündigte Amazon an, keine neuen Features mehr zu bringen, sondern bis zum Launch nur an der Stabilität zu drehen.

In den Patch Notes zur Open Beta von New World finden sich dennoch viele kleine Änderungen. Aber es ist nur ein Passus, mitten in einem Wust aus Bug-Fixes verborgen, der gerade richtig Ärger macht:

PvP-Scaling wurde reduziert. Der Level-Unterschied wird bei euren Begegnungen nun wichtiger sein. Das heißt, dass es mehr Schläge von einem niedrigstufigen Spieler braucht, um einen höherstufigen Spieler zu töten. Der Spieler mit höherem Level wird weniger Schläge benötigen, um einen Spieler mit niedrigerem Level zu töten.

Spieler, die 4 oder 5 Level höher, werden praktisch unbesiegbar

Wie wirkt sich das aus? Ein Spieler auf reddit sagt: Er hätte mit Level 11 gegen einen Spieler mit Level 15 gespielt und ihn 10-Mal getroffen, ohne Schaden anzurichten. Der wiederum hätte ihn mit 2 Schlägen getötet. Der Level-11-Spieler gibt aber zu: Es hätte in dem Fall auch einen großen Qualitäts-Unterschied bei der Ausrüstung gegeben.

Das deckt sich mit den Aussagen anderer. Ab 4 oder 5 Stufen Level-Unterschied werden die größeren Charaktere praktisch „unkillbar“ für den niedrigleveligen Spieler.

Das ist die Reaktion: Es gibt mittlerweile einige Threads auf reddit, die fordern: Amazon solle die Änderung zurücknehmen.

Ein Spieler sagt: Die Änderung führe einfach dazu, dass sich Spieler mit niedriger Stufe nicht für das PvP in der offenen Welt markieren. Die Änderung am PvP-Scaling sei ein „unnötiger Schlag gegen die Vorzüge, sich für das PvP in der offenen Welt zu markieren.“

Dadurch erhielten Spieler, die ohnehin mehr New World spielen als andere, einen zusätzlichen Vorteile gegenüber frischen Spielern.

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von Irina Moritz

Angeblich wollten nur Twitch-Streamer die Änderung

Ein anderer Spieler sagt: Er verstehe die Änderung einfach nicht. Niemand habe eine Anpassung beim Level-Scaling gefordert, außer ein paar Streamer in der Closed Beta. So wie es vorher war, hätte es das PvP von New World als nicht so furchteinflößend dargestellt. Jetzt würden sich Leute dabei unwohl fühlen, PvP zu aktivieren.

Die „Hardcore“-Grinder hätten doch ohnehin immer ein Vorteil, daher wäre das PvP-Scaling notwendig.

„Dann spielen wir’s halt nicht“

Ein dritter Spieler sagt, das die Änderung wäre ein klarer Fall von „Ursache und Wirkung“. Die „normalen“ Spieler würden sich so einfach nicht um PvP kümmern. Das sei nur ein Problem für die Enthusiasten.

Ohnehin würde sich das Problem in ein paar Monaten regeln, wenn jeder am Level-Cap ist.

Nicht nur auf reddit ist man gegen die Änderung, im Forum von New World heißt es, dass sei die “schlechteste Einzel-Änderung in der Geschichte von New World – bislang.”

Es gibt noch ein weiteres Problem in der Open Beta von New World:

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WoW: Twitch-Streamer landet nach Marathon-Stream in der Notaufnahme

Der australische Streamer PandaTV (35) zeigt normalerweise WoW. Er wollte einen Marathon-Stream auf Twitch abhalten, um einen wohltätigen Zweck zu unterstützen. Nach 13 Stunden brach er den Stream aber ab. Die nächste Nachricht kam aus dem Krankenhauses.

Das ist PandaTV:

  • Der Streamer PandaTV ist ein mittelgroßer Streamer zu World of Warcraft. Im letzten Jahr hat er über 2300 Stunden WoW gesendet, also durchschnittlich mehr als 6 Stunden WoW am Tag. Dabei schauten ihm im Schnitt etwa 447 Zuschauer zu.
  • PandaTV hat im Juli 2021 einen Marathon-Stream durchgezogen und war über 840 Stunden live. Er orientierte sich an dem Dauerstream von Ludwig. Diese Streams werden aber mit Schlafpausen durchgeführt. Man nennt sie “Subathons” – das Ziel ist es, durch ein besonderes Event möglichst viele Subscriber zu erhalten, zahlungswillige Abonnenten.
  • Jetzt wollte PandaTV einen 24-Stunden-Marathon auf Twitch abhalten, doch nach 13 Stunden brach er den Stream ab.

Was war das für ein Marathon-Stream? PandaTV startete einen Stream für die Charity-Bewegung „RUOK“ (angelehnt an Are you okay? – Geht es dir gut?) Das ist eine australische Organisation, die sich um Selbstmord-Prävention bemüht.

“Irgendwas ist nicht okay”

So endete der Stream: PandaTV war offenbar schon mit Schlafmangel in den Stream gestartet. Während des Streams merkte er dann, dass er den Stream wohl nicht durchhalten wird.

Nach 13 Stunden klagte er über Schmerzen an der Rückseite seiner Knie und Arme. Er sagte seinen Zuschauern dann, er werde jetzt „das Richtige“ tun und den Stream frühzeitig beenden, nahm sich aber noch die Zeit, sich bei den Spendern zu bedanken und versprach, den Stream fortzusetzen.

In den letzten Minuten des Streams sagte PandaTV, er zittere und „irgendwas stimme nicht“. Die Rückseite seines Knies sei geschwollen, seine Arme täten ihm weh, er fühle sich verwirrt:

Ich will einmal was Kluges machen, obwohl ich das sonst nie mache. Tut mir leid, dass ich den Stream während eines Subathons schließe.

PandaTV Twitch-Streamer

So ging das weiter: Eigentlich wollte sich PandaTV ins Bett legen und auf den Doktor warten. Als aber das Fieber nach 3 Stunden nicht besser wurde, ging er doch in die Notaufnahme, wie er später erzählte.

Das nächste Lebenszeichen des Streamers nach dem Ende der Live-Übertragung kam dann über Twitter vom Bett eines Krankenhauses.

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  • Im Krankenhaus sah man den Streamer an Monitore und Geräte angeschlossen. Er sagte, er wisse noch nicht, was mit ihm los sei. Es liefen jetzt einige Tests. Er bat seine Zuschauer: „Seid vorsichtig, wenn ihr lange Streams macht.“ Er könne zwar nicht sagen, ob sein aktueller Zustand mit dem Stream zusammenhänge, aber es sei besser, vorsichtig zu sein.
  • Am nächsten Tag meldete er sich wieder und sah ziemlich fertig aus. Er sei über Nacht in einem „kritischen Zustand“ gewesen und liege in einem Einzelzimmer. Es hätten etwa 20 Ärzte nach ihm geschaut, aber es gäbe noch keine Diagnose.
  • In einer weiteren Meldung sagte PandaTV, er habe zwei Probleme: geschwollene Lymphknoten und die Infektionskrankheit Zellulitis im Bein, dadurch brenne sein Bein von innen.

Der Twitch-Streamer stellt klar: Einige hätten nach der Krankheit auf Twitter geschrieben „Das passiert also, wenn man [gegen Corona] geimpft wird“ – er habe aber noch keine Impfung erhalten.

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Destiny: Populärer Streamer fürchtet, Twitch frisst sein Leben auf
von Schuhmann

Für Streamer dieser Größe kann Twitch zur “Selbst-Ausbeutung” werden

Das steckt dahinter: Ein Streamer von der Größe PandaTV ist bei Twitch in einer schwierigen Lage: Wenn er 6 Stunden jeden Tag streamt – auch an Wochenenden und Feiertagen – ist das sicher sein Hauptjob. Von 447 Zuschauern im Schnitt lässt sich aber schwer leben. Da gibt es kaum Chancen auf Werbe-Deals und Sponsoring.

Laut einer Einblendung hat PandaTV 2378 Subscriber – die bringen etwa 5000€ im Monat. PandaTV ist darauf angewiesen, dass er diese zahlungswilligen Abonnenten hält. Ihr Abonnement läuft immer nur über einen Monat, wenn sie es dann nicht verlängern, bricht die Einnahme-Quelle weg.

Von anderen Streamern weiß man, dass vor allem der Wunsch, den Stammzuschauern immer was zu bieten, zu einem enormen Leistungsdrück führt, über den man die eigene Gesundheit und “Work-Life”-Balance vernachlässigt. Twitch-Streamer sagten in der Vergangenheit, sie fühlten sich wie “Sklaven des Streams”, hätten “Twitch alles geopfert” oder klagten. “Twitch fresse ihr Leben auf”.

Solche Marathon-Streams auf Twitch sind schon in der Vergangenheit übel geendet:

World of Tanks: Populärer Streamer stirbt nach 22 Stunden live

Quelle(n):
  1. dexerto

Spoofen in Pokémon GO ist gar nicht so schlimm, wie viele sagen

Eines der umstrittensten Themen in Pokémon GO ist das Spoofen. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, weshalb die Meinungen dabei so stark auseinander gehen und unsere Autorin Franzi Korittke erklärt euch, warum sie es gar nicht so schlimm findet.

Was ist Spoofing überhaupt? Beim Spoofing handelt es sich um eine besondere Form des Cheatens im Spiel. Hierbei manipulieren Spieler mit Hilfe von externer Software ihr GPS und können sich dadurch überall auf der Welt bewegen, ohne tatsächlich an diesen Ort zu reisen. 

Diese Manipulation ist durch die Nutzungsbedingungen des Spiels verboten, weshalb Niantic regelmäßig gegen Trainer vorgeht, die sich nicht daran halten. Wird durch Pokémon GO eine derartige Software festgestellt, werden die schummelnden Spieler verwarnt und bekommen einen Bann.

Auch gegen die Firmen, die hinter derartiger Software stecken, versuchte Niantic in der Vergangenheit bereits vorzugehen. Dies gelang ihnen auch. So musste der Cheater-Anbieter Global++ per Gerichtsurteil 5 Millionen Dollar an Niantic zahlen und darf keine Programme verkaufen, die auf dem Code auf Niantics Spielen basieren.

Warum ist Spoofen für viele ein Problem?

Durch das Versetzen des eigenen Standorts können Spoofer von dem einen oder anderen Vorteil im Spiel profitieren. Diese haben wir nachfolgend für euch zusammengefasst:

Regionale Monster: Eine Möglichkeit, die Trainer durch das Spoofen haben, ist das Fangen von regionalen Monstern, für die ehrliche Spieler extra ins Ausland reisen müssten.

Schnelle Ortswechsel: Spoofer können sich schnell von einem Ort zum nächsten bewegen. Besonders bei Meldungen über besondere Pokémon mit hoher IV haben sie hier einen zeitlichen Vorteil. Während ehrliche Spieler erst zu dem entsprechenden Standort laufen müssen, um eine Chance auf dieses Monster zu haben, wechseln Spoofer binnen Sekunden den Ort.

Dadurch ist es diesen Trainern außerdem möglich, mehr seltene Monster zu fangen und somit auch mehr (XL-) Bonbons zu erhalten, die zum Hochleveln der Pokémon wichtig sind. Weitere Auswirkungen hat der schnelle Ortswechsel auf das Umfärben von Arenen. Dadurch können diese Trainer in kurzer Zeit mehrere Arenen umfärben.

Werden diese Möglichkeiten von Spoofern ausgeschöpft, dann führt das unweigerlich auch zu Nachteilen bei anderen Trainern, die ehrlich spielen. So haben diese gegen das Umfärben von Arenen durch die Spoofer kaum eine Chance. Bis sie zur nächsten Arena gelaufen sind, wurde die erste bereits wieder umgefärbt. Das kann schlimmstenfalls auch Auswirkungen auf die täglichen Münzen haben.

Das sagt die Community zum Spoofen

In den sozialen Netzwerken taucht dieses Thema in regelmäßigen Abständen auf. Häufig beklagen sich die Spieler darüber, dass sie durch die Spoofer selbst Nachteile in Pokémon GO haben. So schreibt der reddit-Nutzer Lone_Trombone21, dass es in seinem Ort mehrere Spoofer gibt, welche ständig die Arenen einnehmen, was sehr frustrierend ist (via reddit.com).

Auch andere Nutzer berichten in weiteren Threads immer wieder von Problemen. So entstünden etwa wahre Kämpfe um die Arenen, welche von Spoofern kontrolliert werden und in denen obendrein nur regionale Monster gesetzt werden. Die Spieler finden das demotivierend.

Doch diese Meinung teilen nicht alle Trainer. Manche finden es gar nicht so schlimm, dass andere im Spiel schummeln. Das zeigte auch eine Umfrage von MeinMMO, die wir im April 2021 unter unseren Lesern gemacht haben. Hierbei konnten die User zwischen folgenden drei Antworten zur Frage “Wie findet ihr Cheaten in Pokémon GO?” abstimmen:

  • Ich finde Cheater gut – Sie helfen sogar in Raids!
  • Mir ist das egal – ich werde durch Cheater nicht beeinflusst
  • Cheaten ist schlimm und sollte besser bestraft werden
Meinung der MeinMMO-Community zum Thema Spoofen

Wie ihr in der vorherigen Grafik sehen könnt, haben bis zum 06. September 2021 insgesamt 3.474 Personen an dieser Befragung teilgenommen. Davon gaben 47 % (1.637 Stimmen) an, dass es ihnen egal ist. Weitere 1.180 Personen stimmten hingegen dafür, dass Cheaten schlimm sei. Das entspricht etwa 34 %. Die übrigen 19 % (657 Teilnehmer) finden Cheater sogar gut.

Auch ich habe mich mit dem Thema und den Argumenten beider Seiten auseinander gesetzt. Nachfolgend erkläre ich euch, warum ich spoofen gar nicht so schlimm finde.

“Spoofen ist gar nicht so schlimm!”

Während ich anfangs nicht verstehen konnte, weshalb andere Trainer ihr GPS manipulieren, nur um vom Sofa aus an einem anderen Ort spielen zu können, bin ich heute anderer Meinung. Denn eine zentrale Frage, die ich mir dabei immer wieder gestellt habe, ist: “Welche Nachteile habe ich genau, wenn andere schummeln?”

Daraufhin fiel mir in erster Linie die Problematik rund um das Umfärben der Arenen ein. Das ist wirklich nervig. Allerdings sollte man hierbei auch bedenken, dass nicht alle Spoofer durch die Welt reisen, um andere Trainer zu ärgern und deshalb ständig die Arenen angreifen. Es ist also lediglich ein kleiner Bruchteil von Spoofern, die so im Spiel vorgehen.

Darüber hinaus zeigt sich aus eigener Erfahrung, dass es auch ehrliche Trainer gibt, die für ordentlich Unmut bei anderen sorgen. So greifen diese regelmäßig die Arenen an und färben um, obwohl sie ihre Münzen für den Tag bereits zusammenhaben und nehmen anderen Spielern somit die Chance, welche zu sammeln. Besonders in ländlichen Regionen mit wenigen Arenen sorgt das häufig für Frust.

Arena Raid
Arenen in Pokémon GO

Weitere Nachteile konnte ich für mich durch das Schummeln anderer nicht finden. Dass diese Trainer durch das Verändern des GPS seltene oder regionale Pokémon bekommen können, ist mir dabei nicht so wichtig. Spieler, die in diesen Regionen wohnen oder dorthin auf ehrliche Weise reisen, haben diese Möglichkeit auch.

Aufgrund der Einführung von Fern-Raid-Pässen können Trainer inzwischen auch offiziell überall auf der Welt an Raids teilnehmen, ohne sich dorthin spoofen zu müssen. Somit haben Cheater für mich auch hier keinen Vorteil. Vor allem bei Raids konnte ich auch schon positive Erfahrungen machen, denn manche Monster wie Selfe und Tobutz gibt es nur in ausländischen Raids zu fangen.

Durch Spoofer konnten hier entsprechende Raid-Einladungen erfolgen, ohne dass ich extra Spieler im Ausland adden musste. Und auch beim Verharren in einer weniger besuchten Arena haben sie mir schon geholfen und mein Monster nach langer Zeit endlich zurückgebracht.

Mein Fazit zum Spoofen: Für mich ist aus diesen genannten Gründen das Spoofen kein Problem und es stört mich nicht, wenn andere das machen. Letztlich schummeln sie für sich selbst. Und Trainer, die andere Spieler ärgern wollen, gibt es so oder so. Das müssen nicht immer nur Spoofer sein.

Ich persönlich finde es viel interessanter, besondere Orte in der Realität zu entdecken. Aus diesem Grund ist das Schummeln für meinen Pokémon GO-Account auch kein Thema. Mir wäre hierbei die Gefahr zu groß, dass ich gebannt werde. Diese Entscheidung liegt jedoch bei jedem selbst.

Wie findet ihr es, dass manche Trainer in Pokémon GO spoofen? Stört es euch oder ist es euch vielleicht egal? Schreibt uns eure Meinung zu diesem Thema gern hier in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern auf MeinMMO aus.

Übrigens haben wir einen Spoofer gefragt, warum er das eigentlich macht. Wir zeigen euch seine Antworten und erklären euch, wie er zum Spoofen gekommen ist.

Quelle(n):
  1. reddit
  2. Facebook

Life is Strange bekommt miese Reviews auf Steam – Wegen einer kleinen Flagge

Life is Strange: True Colors wird auf Steam zerrissen, zumindest von Spielern aus einem Land. Denn die Chinesen sind richtig wütend.

Für Story-Liebhaber von emotionalen Geschichten ist der Release eines neuen „Life is Strange“-Spiels ein klares Highlight, da ist auch der neuste Ableger „True Colors“ keine Ausnahme. Allerdings wird das Spiel gerade mit negativen Reviews auf Steam überhäuft, wenn auch nur aus einem ganz bestimmten Teil der Welt. Schuld daran ist eine Flagge im Spiel, die Chinesen richtig wütend macht.

Was ist los? Life is Strange: True Colors ist erst seit wenigen Stunden weltweit verfügbar, muss allerdings schon einen ersten Shitstorm ertragen. Vor allem von chinesischen Spielern hagelt es miese Kritiken und negative Bewertungen. Die haben aber erstaunlich wenig mit der Story des Spiels, dem Gameplay oder dem Preis zu tun. Stattdessen geht es um Politik und die Darstellung eines Landes – oder eben keines Landes, wie die Kritiker meinen.

Worüber wird sich aufgeregt? Recht früh in „True Colors“ kommt die Protagonistin des Spiels in das Geschäft „Treasures of Tibet“, das über seinem Eingang die tibetische Flagge hängen hat.

Das Problem an der Sache: China erkennt Tibet nicht als eigenes Land an und die Flagge ist in China sogar verboten, da sie als Symbol der tibetanischen Freiheitsbewegung und damit als Widerstand gegen die chinesische Regierung angesehen wird.

Genau darauf beziehen sich viele negative Reviews, die dem Spiel politische Meinungsmache vorwerfen oder immer wieder erklären, dass „Tibet falsch dargestellt wird, denn es ist ein fester Teil von China“ oder dass das Spiel „Elemente tibetanischer Unabhängigkeit enthalten und daher eine Abspaltung von China impliziert.“ Manch einer äußert sich auch deutlich wütender und schreibt:

Taiwan, Hongkong, Macau und Tibet sind seit ewigen Zeiten chinesisches Territorium. Egal was die Unmodernen denken, sie werden irgendwann zum Hauptland zurückkehren. Ich schlage vor, dass die ganzen Arbeitslosen mehr Bücher lesen, aufhören dumm zu sein und einen Job finden, um sich selbst ernähren zu können. Taiwan, Hongkong, Macau und Tibet sind für immer ein Teil von China.

In eine ähnliche Richtung gehen die meisten Bewertungen chinesischer Spieler. Kaum Reviews von dort setzen sich wirklich mit dem Spiel als solches auseinander.

Auch in anderen Spielen gibt es gerade Review Bombing – wie etwa bei Dead by Daylight. Dort fehlt nämlich der Sex.

Was sagen die restlichen Reviews so? Abgesehen von den vielen chinesischen, negativen Reviews kommt das neue Life is Strange recht gut weg. Immerhin 85 % der Bewertungen sind positiv und loben das Spiel. Charaktere und Story werden hervorgehoben, es sei alles nachvollziehbar und – wie man es von Life is Stange kennt – sehr emotional.

Kritik gibt es allerdings von Veteranen der ersten LiS-Spiele. Die Story hinke etwas hinter den ersten Spielen zurück und sei nicht ganz so mitreißend. Der größte wiederkehrende Kritikpunkt ist allerdings der Preis: das Spiel sei für einen Vollpreistitel recht kurz und das Ende wirke überhastet.

Wer sich unsicher ist, sollte also warten, bis das Spiel ein wenig im Preis gesunken ist.

Aus China gibt es in letzter Zeit immer mal wieder kuriose News – so bauen sie dort gerade ihr eigenes Twitch, mit Kleidungsvorschriften.

Minecraft nerft das Fliegen, macht Elytren nach Jahren langsamer

Hat es sich in Minecraft bald ausgeflogen? Den Elytren geht es an den Kragen. Die waren einfach viel zu gut und wird jetzt generft.

Die Spieler von Minecraft warten schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil des großen „Caves & Cliffs“-Update, das noch in 2021 erscheinen soll. Doch die Entwicklung wird wohl noch ein wenig dauern, denn ein „experimentelles“ Update jagt das nächste.

Im neusten Patch geht es der Flugfähigkeit in Minecraft an den Kragen, denn die Elytren (englisch: “Elytra”) wird generft. Zum Ausgleich bekommt der Flugumhang aber auch eine kleine Verbesserung an anderer Stelle.

Was sind Elytren? Die Elytren sind ein „Endgame“-Gegenstand in Minecraft, den Spieler im Ende finden können. Ihren wahren Nutzen entpuppen Elytren allerdings in der normalen Welt, denn dort kann man sich mit dem Umhang von Klippen stürzen, durch die Umgebung gleiten oder sich mithilfe von Raketen einen Turbo-Schub verleihen, um an Höhe zu gewinnen – zumindest bisher.

Was wird nun geändert? Wenn Spieler Elytren benutzen und mit Raketen beschleunigen wollen, wird das deutlich langsamer ausfallen als bisher. Es ist dann nicht mehr möglich, durch das Aneinanderreihen von mehreren Raketen eine extrem hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Die Maximal-Geschwindigkeit wird gedrosselt und das Fliegen mit Elytren somit weniger lohnenswert gemacht.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine klare Verbesserung der Elytren. Denn der Flugumhang verbraucht künftig keine Haltbarkeit mehr, wenn ihr ihn nur zum Gleiten benutzt – lediglich das Verstärken mit Raketen braucht Haltbarkeit. Das bedeutet, dass man sich von den neuen, hohen Klippen stürzen kann, auch ohne „Mending“ auf den Elytren zu haben. Wer also Schluchten erkunden will und sich gerne von den höchsten Bergen stürzt, hat künftig viel länger etwas von den Elytren.

Warum wird das gemacht? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, die von den Entwicklern genannt werden:

  • Reisen mit Elytren sind zu schnell im Vergleich zu allen anderen Möglichkeiten des Transports. Dadurch lohnen sich die Alternativen gar nicht. Man möchte hier etwas mehr Balance schaffen.
  • Auf vielen Servern kommt es zu Lags, wenn die Spieler damit beginnen, mit den Elytren herumzufliegen. Sie fliegen oft schneller als die Chunks (Abschnitte der Spielwelt) überhaupt laden können, worunter die Performance stark leidet. Mit der noch größeren Welt im neuen Patch wird das Problem eher noch stärker.

So reagiert die Community: Im Subreddit von Minecraft scheint den meisten Spielern ein Nerf an den Elytren nicht so viel auszumachen, wenn im Gegenzug andere Transportmöglichkeiten ein wenig verbessert werden. Vor allem Minecarts benötigten einige starke Verbesserungen, damit sie sich endlich wieder relevant anfühlen. So schreibt psi237 mit über 3.000 Upvotes:

Bitte macht Minecarts schneller, sodass sie zumindest als Reisemethode wieder relevant werden.

Unterstützt wird das von einem Vorschlag von Mangobonbon, der auch über 1.000 Upvotes kassiert:

Und macht es so, dass man sie verbinden kann. Wir haben jetzt den Ketten-Block im Spiel, warum benutzen wir den nicht dafür? Ich hätte wirklich gerne Minecarts als Züge, mit Kisten, die Erze von meinen Minen in meine Basis bringen.

Das Gespräch zu dem Thema geht noch ein wenig weiter, denn auch doubleUsee schreibt dazu:

„Gib mir Minecarts, die sich verbinden können und ich bin der glücklichste Mensch, dann müssen die nichtmal schneller sein.“

Bedenkt bei dem Ganzen jedoch, dass es sich um experimentelle Änderungen an dem kommenden Patch handelt. Es wäre durchaus möglich, dass die Anpassungen wieder zurückgenommen werden oder noch weitere Veränderungen anstehen, um die Elytra weiter zu balancen.

Diablo 2 Resurrected: Spieler auf PS5/Xbox erreichen Stellen, an die sie der PC nie führte

Blizzard hat in einem Beitrag herausgestellt, was man alles geändert hat, damit Diablo 2 Resurrected auf den Konsolen PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X und Nintendo Switch funktioniert: So hat man etwa die Bewegung so geändert, dass Spieler jetzt Plätze erreichen, die auf dem PC nicht zu betreten waren. Sie können etwa gegen Mauern rennen.

Das ist die Situation:

  • Blizzard bringt das Action-RPG Diablo 2 (2020) als „Diablo 2 Resurrected“am 23. September erstmals auf Xbox, PlayStation und Nintendo Switch.
  • Der Design-Director Robert Gallerani erklärt in einem langen Beitrag, was man alles am ursprünglichen Diablo 2 umgestellt hat, damit das Spiel 2021 mit Controller funktioniert.
  • Eine wichtige Änderung betrifft die Bewegung des Charakters: Spieler können Stellen in Diablo 2 Resurrected erreichen, die sie Diablo 2 auf dem PC nie erreichen ließ.
In einem Video erklärt ein Experte der GameStar, was ihm bei Diablo 2: Resurrected noch fehlt.

Auf Konsolen spielt man „die Figur“, auf dem PC „ein Auge am Himmel“

Das sagt Blizzard zum Movement: Laut Blizzard würden Spieler auf dem PC mit Maus und Tastatur sich wie ein „Auge am Himmel“ fühlen, die ihren Charakter kommandieren. Mit dem Controller handeln sie mehr wie die eigentliche Figur. Das habe erhebliche Auswirkungen darauf, wie man Diablo 2 Resurrected spielt.

Blizzard stellt heraus, wie wichtig die eigentliche Bewegung bei Diablo 2 ist:

Wenn man mit einem Controller spielt, ist die Bewegung an den Thumbstick gebunden. Nun steuert der Spieler direkt die Bewegung des Charakters, statt dem Spiel. Damit das funktioniert, haben wir das Pathfinding von Diablo 2 auf den Konsolen abgeschaltet. Dadurch können Spieler jetzt an Stellen reisen, an die sie das Spiel nie geführt hat.

Robert Gallerani, Design Director Diablo 2 Resurrected

Blizzard sagt: Spieler könnten nun gegen Wände rennen oder gegen Objekte. Diese „Freiheit der Bewegung“ erlaube es Spielern auf PlayStation, Xbox und Switch leichter Angriffen auszuweichen.

Mehr zum Thema
Diablo 2 Resurrected: „Ihr denkt, dass ihr das wollt – aber ihr wollt es nicht“
von Schuhmann

Das sind weitere Änderungen:

  • Bei der Zielerfassung gebe es keinen Cursor, daher sei die Priorisierung des Ziels wichtig. Die Priorisierung der Zielerfassung ändere sich von Klasse zu Klasse: Ein Nekromant habe etwa eine stärkere Priorisierung darauf, Leichen als Ziel zu erfassen, um sie dann explodieren zu lassen.
  • Beim Looten auf dem PC halten Spieler eine Taste gedrückt, damit Diablo 2 ihnen den Namen der Items anzeigt, die am Boden liegen. Auf dem Controller werde das dauerhafte Halten einer Taste aber als unangenehm empfunden. Auf Konsolen werde daher nach zwei Faktoren entschieden, welche Gegenstände angezeigt werden: Distanz und Zeit.
  • Fertigkeiten können mit dem Controller direkt ausgelöst werden – auf dem PC legt man sie per Hotkey auf eine Taste und löst sie dann aus. Fertigkeiten werden daher auf den Konsolen ähnlich wie bei Diablo 3 in einer Hotbar angezeigt.
diablo-2-hotbar
Beim Interface orientiert sich Blizzard bei den Konsolen an Diablo 3.

Der Design-Director spricht auch über die Änderungen, die Blizzard bein Finden von Gruppen und Freunden auf den Konsolen durchgeführt hat. An diesen Punkten gab es im Vorfeld aber bereits Kritik.

Viele Spieler auf den Konsolen wüschen sich, Blizzard hätte sich bei den Gruppensuch-Funktionen stärker an der PC-Version orientiert, und Lobbies gebracht. Denn das leichte Finden von Gleichgesinnten zum Farmen von Bossen oder zum Handel im Spiel, würde das Multiplayer-Erlebnis in Diablo 2 erst möglich machen.

Für viele Spieler, gerade auf den Konsolen, ist Diablo 2 Resurrected die erste Gelegenheit, den Blizzard-Klassiker zu spielen. Es gibt aber auch einige PC-Veteranen, die Diablo 2 bereits vor 20 Jahren gespielt haben.

Die Diskussion um das Spiel ist manchmal etwas gespalten:

Die Closed Beta von Diablo 2 Resurrected ist vorbei – Wollen wir das alte RPG wirklich zurück?

Quelle(n):
  1. Blizzard

Die 5 besten Survival-Games für Nintendo Switch

Survival-Games sprechen ein ganz besonderes Bedürfnis in Gamern an und locken mit dem besonderen Kick, wieder einmal knapp überlebt zu haben. MeinMMO stellt euch die besten Survival-Games für die Nintendo Switch vor.

Was sind das für Spiele? In unserer Liste findet ihr Spiele für die Nintendo Switch, in denen ihr vorrangig überleben sollt. Durch Mechaniken wie Hunger, Durst und Schlaf müsst ihr Gefahren trotzen und euch in der Welt zurechtfinden.

Die Liste umfasst dabei Spiele aus allen möglichen Genres – von Sandbox-Spielen über Dramen bis hin zu Horror-Szenarien. In der Übersicht der Spiele findet ihr eine kurze Beschreibung, eine Einordnung zur Schwierigkeit sowie die Umsetzung fürs Spielen unterwegs.

So haben wir ausgewählt: Für diese Liste haben wir durch die allgemeinen Bewertungen der Spiele auch auf anderen Plattformen eine Vorauswahl getroffen. Dementsprechend decken sich viele Titel mit unseren besten Survival-Games für PC, PlayStation und Xbox. Anschließend hat sich der Autor für die 5 besten Spiele aus der Auswahl entschieden, es handelt sich also um eine persönliche Liste.

Ein besonders wichtiger Faktor war jedoch, dass das Feature der Switch greifen soll, Spiele auch unterwegs zu zocken. Wir haben deswegen Spiele ausgesucht, die auch auf einem kleinen Screen ordentlich aussehen.

[toc]

Survival-Games, die besonders mit Optik und Details bestechen, eignen sich besser für den Docked-Modus der Switch. In der Liste fokussieren wir uns jedoch auf Games, die auch unterwegs ohne größere Einbußen gut aussehen. Spiele, die es nur deswegen nicht in die Liste geschafft haben, sind etwa:

  • Subnautica
  • Green Hell
  • The Long Dark

Solltet ihr hauptsächlich im Docked-Modus der Switch spielen, lohnt sich auch ein Blick auf diese drei Titel.

Benedict von MeinMMO
Über den Autor: Benedict arbeitet seit Ende 2017 bei MeinMMO und ist unser Survival-Experte. Seine ersten Berührungen mit dem Genre hatte er mit Stranded (2003), welches ihn absolut fasziniert hat. Survival liegt ihm also schon mehr als sein halbes Leben lang im Blut.

Zu seinen meistgespielten, modernen Survival-Titeln zählen Fallout 76 und Conan Exiles, in die er zusammen um die 600 Stunden gesteckt haben dürfte. Er probiert zudem äußerst gerne neue Titel und Indie-Games im Genre aus, um nach versteckten Perlen und Geheimtipps zu suchen. Er legt dabei vor allem Wert auf eine schöne Umgebung, bei der sich die Erkundung lohnt und ein ausgefeiltes Crafting-System.

Minecraft

Entwickler/Publisher: Mojang | Genre: Sandbox | Release: 18. November 2011 (11. Mai 2017 für Switch) | Spieler: Bis zu 8 im Koop | Shop: Minecraft im Nintendo Store

Im neuen Minecraft DLC reitet ihr auf Drachen und erkundet eine neue Welt.

Was ist das für ein Spiel? Minecraft gilt für viele Fans als der Inbegriff eines Sandbox-Spiels. Nahezu die ganze Welt lässt sich abbauen, um aus den gefundenen Ressourcen neue Gebäude zu bauen oder Gegenstände herzustellen.

Die Optik ist einfach gehalten und orientiert sich am Retro-Pixel-Stil, wobei das Gameplay ohnehin im Vordergrund steht. Durch Kombination von Ressourcen, die ihr beim Craften auch noch richtig anordnen müsst, erschafft ihr nach und nach eure eigene Welt.

Besonders bei jüngeren Spielern ist Minecraft dadurch besonders beliebt, aber auch erwachsenes Publikum wird angesprochen. Dank endloser Möglichkeiten, sich kreativ auszuleben und seine eigene Welt zu erschaffen, bietet Minecraft einen enormen Wiederspielwert.

Wie schwer ist das überleben? Vom freien Baumodus abgekapselt bietet Minecraft ebenfalls einen Survival-Modus. Dieser ist allerdings recht einfach gehalten und ihr müsst lediglich auf eure Nahrung und eure Lebenspunkte achten.

Je weiter ihr die Welt erkundet, desto schwierigere Gegner trefft ihr jedoch. Ihr reist sogar in so etwas wie andere Welten und stellt euch dort riesigen Drachen. Gute Ausrüstung hilft euch beim Überleben, was Crafting zu einem wichtigen Aspekt macht.

Tagsüber ist die Welt dabei weitgehend friedlich, zumindest an der Oberfläche. Die meisten Bösewichte verbrennen im Sonnenlicht. Nachts wird es jedoch gefährlicher und euch können auch rund um euer Dorf Skelette angreifen.

Wer eine zusätzliche Herausforderung sucht, kann im Hardcore-Modus spielen. Hier gibt es eine Permadeath-Funktion. Der Charakter und die Welt werden also dauerhaft gelöscht, wenn ihr sterbt.

Wie spielt es sich unterwegs? Durch die simple Grafik sieht Minecraft auch auf einem kleinen Bildschirm ordentlich aus. Da die Steuerungs-Elemente keine komplexen Handlungen erfordern, lässt sich auch unterwegs bequem spielen.

Die Performance sollte im Handheld-Modus etwa gleich gut sein wie im Docked-Modus, allerdings berichten einige Spieler von Problemen etwa mit der Sichtweite. Dazu zehrt Minecraft deutlich an der Hardware der Switch. Im Vergleich zur PC-Version ist die Welt in der Switch-Version kleiner.

Terraria

Entwickler/Publisher: Pipeworks/505 Games | Genre: Sandbox | Release: 16. Mai 2011 (19. Juni 2019 für Switch) | Spieler: Bis zu 8 Spieler im Koop | Shop: Terraria im Nintendo Store

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Der Trailer zu Terraria auf der Switch.

Was ist das für ein Spiel? Ähnlich wie in Minecraft habt ihr in Terraria viele Möglichkeiten, um euch auszuleben. Allerdings spielt ihr hier nur in einer 2D-Welt im Stil alter Sidescroller. Terraria nutzt einen Retro-Pixel-Stil.

In verschiedenen Biomen findet ihr Ressourcen, mit denen ihr euer Heim ausbaut oder Waffen und Rüstungen herstellt. Die braucht ihr, um euch gegen die immer wieder anströmenden Gegner und sogar Bosse zu wehren.

Im Vergleich zu Minecraft bietet Terraria allerdings deutlich mehr Action. Ihr werdet vermutlich häufiger kämpfen und auch größere Mengen an Gegnern zu Gesicht bekommen.

Wie schwer ist das überleben? Terraria bietet keine klassischen Survival-Mechaniken wie Essen und Trinken. Dafür orientiert sich das Spiel mehr an Horde-Gameplay und Tower-Defense-Strategien. Jede Nacht tauchen Monster auf, die ihr abwehren müsst.

Dabei kommt es regelmäßig zu einem „Blutmond“-Event. Hier werden die Gegner noch stärker und die Schwierigkeit zieht massiv an. Sterbt ihr jedoch zu häufig, verschwinden Bosse einfach. So bekommt ihr zwar keinen Loot, sie blockieren aber auch nicht mehr den Fortschritt.

Für noch mehr Herausforderung gibt es einen Permadeath-Modus. Hier endet die Session mit eurem ersten Tod, ihr müsst also deutlich mehr aufpassen, in welche Gebiete ihr euch wagt und welchen Bossen ihr euch stellt.

Wie spielt es sich unterwegs? Ähnlich wie Minecraft hat Terraria keine allzu große optische Tiefe, weswegen es auch grafisch auf einem kleineren Display ordentlich aussieht. Besonders die Steuerung kommt jedoch bei vielen Spielern gut an.

Terraria nutzt auf der Switch die Touchscreen-Optionen, sodass ihr etwas zoomen könnt. Das hebt das Spielgefühl an und macht auch unterwegs zocken zu einer soliden Option. Im Docking-Modus soll sich Terraria mit einem Pro-Controller exakt so spielen wie die Versionen für PlayStation und Xbox.

FIFA 22: Ratings für 3 neue Ikonen bekannt – So stark werden Casillas, Cafu und van Persie

Die ersten neuen Icons für FIFA 22 sind jetzt bekannt. Drei Legenden wurden bereits mit Ratings vorgestellt – die vierte Ikone hält EA Sports aber noch geheim.

Update zu FIFA 22 Ratings: Am Montagabend, den 13. September, veröffentlichte EA Sports weitere Ratings. Hier findet ihr die Spieler mit den besten Ratings in FIFA 22.

Das sind Icons: Als “Icons”, oder eben “Ikonen”, werden in FIFA Karten für legendäre Spieler bezeichnet, die in der Vergangenheit für Aufsehen sorgten. Ronaldinho, Ronaldo, Pelé, Maradona – die größten Namen des Weltfußballs gehören zu dieser Reihe von Spielern.

Jede Ikone hat in FIFA erstmal drei Karten: Die Base-, Mid- und Prime-Karte, die jeweils unterschiedliche Stufen ihrer Karrieren repräsentieren und mit unterschiedlich starken Werten ausgerüstet werden.

Eine Besonderheit dieser Karten liegt darin, dass sie in Ultimate Team zu allen anderen Karten Chemie aufbauen – egal zu welcher Liga, Nationalität oder Club die gehören. Somit sind Ikonen in jedem Team einsetzbar und noch etwas vielseitiger, als die neuen FUT Heroes.

Im Verlaufe des Spiels kam in der Vergangenheit auch noch die “Prime Icon Moments”-Karte hinzu: Die wiederum spiegelte einen bestimmten ikonischen Moment des jeweiligen Spielers wieder und bekam nochmal stärkere Werte.

Auch in FIFA 22 wird es wieder neue Ikonen geben. Drei davon gab EA Sports nun inklusive ihrer Ratings bekannt. Eine vierte wurde angekündigt – um wen es sich dabei handelt, ist allerdings noch nicht bekannt.

Casillas, Cafu und van Persie – Das sind die neuen Icons in FIFA 22

So stark werden die neuen Ikonen: Mit den drei Legenden van Persie, Cafu und Casillas schließen sich drei Spieler den Icon-Rängen in FIFA an, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

Während Robin van Persie vor allem für seine beeindruckenden Tore in Erinnerung geblieben ist, war Torhüter Casillas vor allem dafür bekannt, eben solche zu verhindern. Cafu hingegen war als Verteidiger unterwegs und sammelte Titel ohne Ende.

Hier zeigen wir euch ihre Werte.

Casillas

FIFA 22 Casillas Icon
Die Base-, Mid- und Prime-Karte von Casillas

So stark wird Casillas: Den legendären Torhüter verbindet man vor allem mit seiner Zeit bei Real Madrid, wo er über Jahre die unangefochtene Nummer 1 und später auch Kapitän war. Der Spanier holte mit den Galaktischen den lang ersehnten zehnten Champions-League-Titel sowie unzählige weitere Titel. Außerdem holte er die Weltmeisterschaft 2010 mit der spanischen Nationalmannschaft.

Auch in FIFA 22 wird Casillas ein richtig starker Rückhalt werden. Schon seine Base-Karte sieht mit 87 Gesamtwert sehr ordentlich aus, die Mid- und Prime-Karten dürften zu den besten Keepern im Spiel zählen. Dank seines Ikonenstatus kann Casillas außerdem in jedes Team eingebaut werden – er dürfte also beliebt, vermutlich aber auch teuer werden.

Cafu

Cafu FIFA 22
Cafus Base-, Mid- und Prime-Karte in FIFA 22

So stark wird Cafu: Bis heute ist der Brasilianer der einzige Spieler, der in seiner Karriere in gleich drei WM-Endspielen antrat. Zwei davon gewann Cafu sogar – sowohl 1994, als auch 2002 holte er den begehrten Pokal. Auch auf Vereinsebene war Cafu extrem erfolgreich, holte unter anderem mit dem AC Mailand den Titel in der Champions League.

Seine Karten in FIFA 22 sehen richtig stark aus. Alle drei sind mit durch die Bank starken Werten ausgerüstet und verbinden alles, was man bei Außenverteidigern braucht. Das Tempo ist stark, der Defensiv- und Physis-Wert hoch und sogar Dribbiling- und Passstärke bringt Cafu mit. Nur auf’s Tor schießen braucht man mit ihm wohl nicht.

Robin van Persie

FIFA 22 van persie Icon
Van Persies Base-, Mid- und Prime-Karte in FIFA 22

So stark wird van Persie: Der Angreifer wurde mit 50 Treffern nicht nur der Rekordtorschütze der niederländischen Nationalmannschaft, auch in seinen Vereinen sorgte Robin van Persie regelmäßig für Treffer. Feyenoord Rotterdam, Arsenal, Manchester United, Fenerbahce Istanbul und nochmal Feyenoord – bei all seinen Stationen blieb van Persie brandgefährlich.

In FIFA 22 sehen seine Karten dementsprechend offensivstark aus. Gerade in Sachen Schusskraft wird van Persie einiges zu bieten haben, seine Dribblingwerte sehen auch gut aus. Bei der Geschwindigkeit hängt van Persie etwas hinterher, allerdings erwähnten die Entwickler, dass Sprinten in FIFA 22 nicht so spielbestimmend sein soll, wie zuletzt – sollte das greifen, dürfte van Persie richtig gefährlich werden.

Vierte Ikone noch geheim

Was ist mit der 4. Ikone? In einem Tweet hatte EA Sports Casillas, Cafu und van Persie angekündigt und eine weitere Legende angedeutet. Bislang ist aber noch völlig offen, um wen es sich dabei handeln könnte.

Spieler spekulieren bereits über Namen wie Rooney oder di Stefano. Wer es am Ende aber wird, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen. Wir halten euch hier auf dem Laufenden!

Wenn ihr schonmal schauen möchtet, wer noch in Frage kommen könnte: Hier findet ihr einige legendäre Spieler, die in FIFA 22 als Ikone zurückkehren sollten.

LoL: Angeblich plant der legendäre Midlaner Bjergsen seine Rückkehr als Profi

Ein Bericht stellt die internationale League of Legends gerade auf den Kopf. Laut einer E-Sport-Seite plant der legendäre dänische Midlaner Soren „Bjergsen“ Bjerg (25) seine Rückkehr als Profi-Spieler in LoL. Und das nicht unbedingt für seine Stamm-Organisation Team Solo Mid, angeblich kann er sich sogar eine Rückkehr nach Europa vorstellen.

Das ist die Situation:

  • Bjergsen war die letzten Jahre der bekannteste und beliebteste LoL-Spieler im Westen. Er spielte 2013 in Europa, holte dann in den USA mit Team Solo Mid 6 Meisterschaften, wurde 4 Mal MVP, konnte international aber nie groß was gewinnen.
  • 2020 nach einer katastrophalen Weltmeisterschaft mit TSM beendete Bjergsen seine Karriere mit 24. Er wurde zum Coach von Team Solo Mid, zu dessen Mitbesitzer er es ebenfalls gebracht hatte.
  • Doch als Coach lief es für Bjergsen nur mittelprächtig. 2021 wurde TSM zwar Meister in der LCS; verpasste unter der Führung von Bjergsen jedoch die Qualifikation für die LoL Worlds 2021.

Bjergsen wieder als LoL-Profi? Vielleicht sogar in Europa

Das sagt das Gerücht jetzt: Laut der Seiten Upcomer hätten Quellen ihnen gesagt, dass der mittlerweile 25-jährige Bjergsen plant, 2022 wieder als aktiver Profi zu spielen. Wenn sein Vertrag mit TSM am 16. November endet, möchte er wieder in der Startaufstellung eines Profi-Teams in der Midlane stehen.

Es heißt, er könne sich vorstellen, in der US-amerikanischen LCS zu spielen oder aber in Europa, in der LEC. In Europa war Bjergsen seit 2013 nicht mehr aktiv, damals spielte er für Ninjas in Pyjamas.

Wenn sein Vertrag ausläuft, ist Bjergsen ein Free Agent, dennoch könnte er sich einen Verbleib bei TSM vorstellen. Es heißt aber, er wolle 2022 zum ersten Mal den Markt als Free Agent testen.

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LoL Worlds 2020: US-Stars fliegen peinlich raus – Und viele treten nochmal drauf
von Schuhmann

So wird das diskutiert: Das Gerücht ist über Nacht das größte Thema im reddit zu LoL geworden.

Der beliebteste Kommentar heißt dort: „TSM: Thank you POE“ – das ist eine Anspielung darauf, dass Team Solo Mid sofort seinen aktuellen Midlaner „PowerofEvil“ rauswerfen würde, um Platz für Bjergsen zu schaffen.

Ist die Rückkehr denn sinnvoll? Spielerisch vielleicht nicht unbedingt. Einem absoluten Top-Team wird Bjergsen in der Midlane wahrscheinlich nicht mehr helfen können – international schon mal gar nicht.

Es ist auch die Frage, ob er für Team Solo Mid besser wäre als der 23-jährige Deutsche „PowerofEvil“, der 2021 eine ordentliche Saison in der LCS spielte.

https://twitter.com/choker4646/status/1436857336950398978
In den USA fantasieren die ersten schon, dass TSM sich ein Super-Team mit Bjergsen, Wunder und Rekkles zusammenkauft.

Wirtschaftlich wäre eine Verpflichtung von Bjergsen aber für viele Teams hoch interessant: Eine Verpflichtung von Bjergsen würde jedes Team sofort relevant machen, immerhin ist Bjergsen der größte Name in League of Legends in den USA und hat auch sehr viele Fans in Europa. Sicher fände sich in der LCS ein Team, für das er eine Verstärkung wäre.

Dass wir Bjergsen bei den LoL Worlds 2022 in einem Team sehen, das um die Weltmeisterschaft mitspielt, scheint aber sehr unwahrscheinlich zu sein – wenn er denn wirklich zurückkommt.

Genug Geld für Bjergsen hätte Team Solo Mid mit Sicherheit:

Das größte LoL-Team der Welt vertickt Namen für 210 Mio $ an eine Krypto-Börse – Riot sagt: Nö

Quelle(n):
  1. upcomer
  2. reddit

SteelSeries Rival 5 vs Logitech G502 Hero – Schlägt die neue Rival die meistverkaufte Maus der Welt?

MeinMMO hat die SteelSeries Rival 5 und die Logitech G502 Hero für euch im Test miteinander verglichen und verrät euch, welche Maus für welchen Spieler am besten geeignet ist.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die SteelSeries Rival 5 und die Logitech G502 Hero stellen beide Allrounder für Rechtshänder dar. Das bedeutet, dass sich diese Mäuse für jedes Genre eignen.
  • Beide Mäuse liegen preislich eng beieinander: Die G502 Hero bekommt ihr aktuell für 55 Euro, die Rival 5 bekommt ihr für 65 Euro.
  • Während die G502 Hero in der Praxis insgesamt besser in der Hand liegt, ist vor allem das geringe Gewicht der Rival 5 ein starker Pluspunkt.

Darum geht’s: Mit der Rival 5 hatte SteelSeries eine Gaming-Maus vorgestellt, mit der man alle Genres spielen können soll: Battle Royale, FPS, MOBA und MMOs – alle Spiele soll man mit ihr problemlos spielen können.

An der Position des starken Allrounders auf dem Mäuse-Markt steht aktuell Logitechs erfolgreiche G502 (Hero). SteelSeries hatte in seiner Vorstellung bewusst seine neue Rival 5 der G502 gegenüber gestellt und vor allem das geringe Gewicht betont. Der Markt der Allrounder-Mäuse scheint dabei besonders lukrativ zu sein: Die G502 ist laut Logitech die meistverkaufte Maus der Welt. Ein Blick auf Amazon scheint dies zu bestätigen. Gelingt es SteelSeries, ein Teil vom Kuchen abzubekommen?

MeinMMO hat jetzt sowohl die G502 Hero als auch die Rival 5 ausführlich im Test miteinander verglichen und sie ausgiebig in der Praxis nutzen können. In unserem Artikel stellen wir euch die beiden Mäuse vor und vergleichen sie miteinander.

Im abschließenden Fazit erklären wir euch, welche Gaming-Maus im Test besser abgeschnitten hat.

Design

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit dem Design der Rival 5 und der Logitech G502 Hero. Wie sehen die Mäuse aus? Wir schauen uns die RGB-Beleuchtung an und erklären, ob die Mäuse zum Beispiel Indikatoren (Lichter) für DPI-Einstellungen bieten.

SteelSeries Rival 5

So sieht die Rival 5 aus: Die Maus von SteelSeries setzt auf ein schlichtes Schwarz. Nur der Sniper-Button auf Höhe des Daumens hebt sich mit einem hellgrau deutlich von der sonst schwarzen Maus ab.

Die SteelSeries Rival 5 bietet eine umfangreiche Beleuchtung. Die Maus hat ein großes und prägnantes Logo auf der unteren Hälfte und bietet außerdem zwei große Leuchtstreifen links und rechts am Rand. Außerdem wird das Mausrad beleuchtet. Die gesamte Beleuchtung lässt sich über die Software einstellen.

Stellt ihr die DPI-Stufe mittels der DPI-Taste um, wechselt kurzzeitig die Beleuchtung auf einen klaren Farbton (Gelb, Rot, Lila, Blau) und zeigt damit den Wechsel an. Beim nächsten Mausklick wechselt die Farbe wieder auf die eingestellte RGB-Beleuchtung.

Logitech G502 Hero

So sieht die G502 Hero aus: Logitechs Gaming-Maus ist ebenfalls in einem schlichten Schwarz gehalten. Mit der G502 Special Edition und der G502 K/DA-Edition gibt es mittlerweile auch zwei andere Design-Varianten, die aber beide deutlich teurer als die schwarze Variante sind.

In Sachen RGB-Beleuchtung ist die G502 Hero zurückhaltend. Bei der Logitech G502 Hero ist nur das kleine Logo auf der linken Seite und ein Indikator beleuchtet. Dieser weist mit drei Lichtern darauf hin, welche DPI-Stufe gerade eingestellt ist.

Fazit zum Design

Das ist unser Eindruck: Insgesamt ist die Beleuchtung bei der Rival 5 deutlich dominanter als bei der G502 Hero. Dabei ist die RGB-Beleuchtung sehr elegant gelöst und gefällt uns gut. Die Beleuchtung wirkt nie aufdringlich oder störend, wenn man etwa in einem dunklen Raum zockt.

Das Design der Rival 5 wirkt insgesamt moderner und aggressiver als bei der eher zurückhaltenden G502 Hero.

Gewinner: SteelSeries Rival 5

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Haptik, Tasten und Technik

In diesem Abschnitt schauen wir uns den Aufbau und die Technik der beiden Gaming-Mäuse an. Dabei gehen wir auf den Sensor, die Tasten und auch die Verarbeitung ein und vergleichen abschließend die beiden Geräte miteinander.

SteelSeries Rival 5

Das bietet die Rival 5: Auf der Oberseite befinden sich zwei Maustasten, ein Scrollrad und eine DPI-Umschalttaste. Auf der linken Seite (Daumenseite) befindet sich ein großer Schalter, der direkt über den Tasten “Zurück” und “Vor” herausragt.

Der Kippschalter ist nützlich, wenn Ihr in einem Spiel schnell zwischen den Waffen wechseln müsst. Er eignet sich auch gut für allgemeine Zwecke, wie etwa die Einstellung der Lautstärke oder andere zusätzliche Funktionen. Ganz vorne links befindet sich ein Sniper-Button, die sogenannte Scharfschützentaste.

Die Daumentaste wird oft als Sniper-Button oder Scharfschützentaste bezeichnet. Sie dient dazu, den DPI-Wert der Maus vorübergehend zu senken. Das soll vor allem FPS-Spielern Kopfschüsse erleichtern.

Auf diese Technik setzt die Rival 5: In der Rival 5 kommt der hauseigene “TrueMove Air”-Sensor zum Einsatz. Mit einer Auflösung von 18.000 DPI, einer Beschleunigung von 40G sowie einer Abfragerate von 1000 Hz pro Millisekunde hält der Sensor problemlos mit anderen Mäusen mit. Die Switches unter den Tasten sind auf 80 Millionen Klicks ausgerichtet.

Logitech G502 Hero

Das bietet die G502 Hero: Auf der Oberseite gibt es zwei Maustasten und ein klickbares Scrollrad mit zwei Tasten darunter; eine ist die Makrotaste, die andere ist mechanisch, sodass ihr zwischen festem und “endlosem” Scrollradgefühl wählen könnt.

Auf der linken Seite gibt es zwei Paare von Makrotasten – zwei einzelne Tasten, die neben eurem Zeigefinger sitzen, und zwei untere Seitentasten, die ihr mit dem Daumen erreicht. Vorne links befindet sich noch ein Sniper-Button.

Logitech hat jede Taste durchnummeriert und beschriftet, was in der Praxis keine Rolle spielt, da die Zahlen weder beleuchtet noch spürbar sind.

Auf diese Technik setzt die G502 Hero: Logitech verbaut in der G502 Hero seinen HERO-Sensor. Mit einer Auflösung von 16.000 DPI, die mit einem Software-Update auf 25.600 erhöht worden ist, einer Beschleunigung von 40G, sowie einer Abfragerate von 1000 Hz pro Millisekunde bietet Logitech den aktuell besten Sensor aus dem eigenen Haus an.

Fazit zu Haptik und Technik

Das ist unser Eindruck: Die Oberfläche der Rival 5 ist rauer und nicht so glatt wie bei der G502 Hero. Das sorgt für einen angenehmen Grip beim Zocken und beim Klicken der Maustasten.

Logitech hat sich für gummierte Seitenflächen entschieden, die für einen zusätzlichen Grip sorgen sollen. In der Praxis sind diese rutschfest, bei der Rival 5 haben wir solche Gummierungen jedoch nie vermisst. Die raue Oberfläche der Rival 5 gefällt uns in der Praxis besser als die glatte Oberfläche der G502 Hero.

Sowohl bei der Rival 5 als auch bei der G502 Hero kann man Fingerabdrücke nach einer anstrengenden Gaming-Session entdecken. Die Oberflächen wirken nach der Sitzung dann leicht speckig, Fingerabdrücke sind auf der schwarzen Oberfläche zu erkennen.

Gewinner: Unentschieden

Gewicht

Die Logitech G502 wiegt 121 Gramm (Kabelgebundene Variante), während die SteelSeries Rival 5 mit 85 Gramm kommt. In der Größe unterscheiden sich die Mäuse kaum, im Gewicht wirkt die G502 Hero aber schwerer und massiver.

Grundsätzlich besteht bei der Logitech G502 Hero noch die Möglichkeit, das Gewicht mit Extra-Gewichten um bis zu 16 Gramm zu erhöhen. Ich selbst mache von dieser Option aber so gut wie nie Gebrauch.

Wie groß ist der Unterschied? Den Gewichtsunterschied merkt man deutlich. Als jemand, der zugegeben gerne mit schweren und wuchtigen Mäusen wie der Roccat Kone Aimo Remastered oder der G502 Hero spielt, merkt man in der Praxis den Unterschied.

Insbesondere dann, wenn man mehrere Stunden am Stück zockt, wirkt das geringere Gewicht der Rival 5 als angenehme Entlastung des Handgelenks. Das hat vor allem den Vorteil, dass ich die Maus auch über weite Strecken bewegen kann, ohne dass mir die Hand schmerzt, wenn ich sehr lange im Claw-Grip oder Fingertip-Grip zocke.

Wer mit hohen DPI-Zahlen und wenigen, kleinen Bewegungen auf dem Mauspad auskommt, der dürfte den Gewichtsunterschied weniger spüren als jemand, der die Maus große Strecken über das Mauspad schiebt.

Gewinner: SteelSeries Rival 5

Das findet ihr auf der nächsten Seite: Auf der nächsten Seite gehen wir auf weitere Details der Rival 5 und der G502 Hero ein. Dabei gehen auf Software, Gleiteigenschaften, Ergonomie, Grifftypus und Preis der Mäuse ein.

Außerdem erklären wir euch anschließend, welche Maus das Duell am Ende gewinnt. Abschließend erläutern wir, welche Maus sich für welchen User am ehesten eignet.

FIFA 22: Die 5 spannendsten Sommer-Transfers und was sie für FUT bedeuten

Zahlreiche Fußball-Stars wechselten im Sommer den Verein. Das wird man auch in FIFA 22 zu spüren bekommen – gerade in Ultimate Team.

Warum sind Transfers für Ultimate Team wichtig? Die Chemie eines Ultimate-Team-Vereins wird durch übereinstimmende Nationalitäten, Ligen und Vereine bestimmt. Dementsprechend wichtig ist es, dass man Spieler verpflichtet, bei denen diese Faktoren zusammen passen.

Deshalb sind für Ultimate Team insbesondere solche Transfers im realen Fußball wichtig, bei denen die Liga gewechselt wird. Dann nämlich ergeben sich neue Kombinationsmöglichkeiten in FUT.

Dieses Jahr gibt es gleich eine ganze Reihe an Top-Transfers, die in FUT spannend werden. Die 5 interessantesten schauen wir uns hier an.

Lionel Messi

Warum ist der Messi-Transfer spannend? Dass Lionel Messi tatsächlich den Verein wechselte, erwischte die Fußball-Welt kalt. Schließlich war der Ausnahmefußballer eine absolute Ikone beim FC Barcelona, wo er seine gesamte bisherige Karriere verbrachte.

Der mehrfache Weltfußballer ging nun im Sommer aber zu PSG – wo er Teil der vielleicht stärksten Mannschaft in FIFA 22 wird. Denn dort tritt er nun gemeinsam mit seinem alten Mannschaftskollegen Neymar und Cover-Star Mbappé an.

Dass Letzterer hingegen nicht mehr wechselte, ist eigentlich auch einen Beitrag wert – denn lange hieß es, Mbappé würde zu Real Madrid gehen. Stattdessen bildet er nun den Traum-Sturm mit Neymar und Messi. Mbappé selbst hat seine heftigen Werte schon gezeigt,

Mit Messi hat man nun eine weitere, wahnsinnig starke Option in der Ligue 1. Die spanische La Liga hingegen wird um einen ihrer besten Spieler ärmer – und damit auch FUT-Teams, die sich auf die spanische Liga konzentrierten.

FIFA 22 Messi
Der PSG-Angriff ist absolut krass

Cristiano Ronaldo

Warum ist der Ronaldo-Transfer spannend? Ronaldo ist mindestens genau so eine Ikone wie Messi, duellierten sich die beiden doch über Jahre um den Titel des weltbesten Fußballers. Dementsprechend machte auch der CR7-Transfer Schlagzeilen ohne Ende.

In FIFA gehört Ronaldo zu den besten Karten überhaupt, und wird das auch in FIFA 22 wieder. Schließlich schießt der Superstar immer noch Tore wie am Fließband. Das wird sich wohl auch bei seinem neuen, alten Verein, Manchester United, in England nicht ändern.

Durch den Wechsel zu ManU bekommt die Premier League einen absoluten Star – und Premier-League-Fans in FIFA 22 eine weitere Tormaschine, die sie in ihr Team einbauen können. Ronaldo wird mit Skills, Abschluss und wohl auch Tempo überzeugen können.

Die italienische Serie A hingegen verliert ihren wohl größten Star und wird so auch in Ultimate Team schwächer. Für FUT-Fans der Serie A dürfte der Wechsel besonders schmerzhaft sein, da ihre wohl stärkste Karte in Ultimate Team die Liga verlässt.

Immerhin: Ronaldo war so teuer, dass er sowieso nicht einfach zu bekommen war.

Jadon Sancho

Warum ist der Sancho-Transfer spannend? Manchester United wirbelt dieses Jahr ganz schön die FIFA-Meta durch, denn auch Jadon Sancho schnappten sich die “Red Devils”.

Der Engländer verlässt den BVB und damit auch die Bundesliga. Somit verliert die deutsche Liga einen der dribbelstärksten und schnellsten Spieler an die englische Konkurrenz. Das ist auch bitter für FUT-Fans der Bundesliga, denen eine der besten Optionen auf der Außenbahn flöten geht. Hier ist wohl Serge Gnabry nun die erste Alternative.

Bei ManU ergibt sich natürlich ein wunderbares Bild – denn Sancho wird in FIFA 22 schön Ronaldo mit Zuspielen füttern können. Allerdings dürfte der Engländer nun auch einen ganzen Zacken teurer werden. Klassischerweise kosten Premier-League-Kicker auf dem Transfermarkt nämlich mehr.

Jadon Sancho FIFA 22
Sancho war eine gute Bundesliga-Karte, nun geht er in die Premier League

Raphael Varane

Warum ist der Varane-Transfer spannend? Man könnte meinen, Manchester United hat seine Transfers nach FIFA-Meta eingefädelt, denn auch der französische Innenverteidiger wechselt zu den Red Devils.

Varane war in FIFA 21 der wohl beliebteste und gleichzeitig gefürchtetste Innenverteidiger. Der Franzose sorgte zuverlässig dafür, dass die gegnerische Offensive sich die Zähne an der letzten Verteidigungsreihe ausbiss. Super, wenn man ihn hatte. Dumm gelaufen, wenn er gegen einen spielte.

Als Franzose kann Varane natürlich auch noch mit tollen Links punkten und dafür sorgen, dass starke Mitspieler in das Premier-League-Team integriert werden können. Leidtragender ist hingegen wieder LaLiga, die sich von einer ihrer besten FUT-Karten verabschieden muss.

Romelu Lukaku

Warum ist der Lukaku-Transfer spannend? Noch ein Kandidat für die Premier League, aber nicht für ManU: Lukaku wechselt aus der italienischen Serie A zum FC Chelsea.

Lukaku ist eher der Typ “wuchtiger Stürmer”, wobei der Belgier aber durchaus auch technisch überzeugen kann. Nur bei der Geschwindigkeit wurde er bei FIFA zuletzt öfter schwach bewertet – sollte das in der nächsten Saison anders laufen, bekommt die Premier League noch einen richtig guten Angreifer zur Auswahl.

Als Belgier kann er außerdem ebenfalls auf eine Reihe von Mitspielern zugreifen, die interessante Links bieten. Bitter wird es hingegen wieder für die Serie-A-Fans, die einen weiteren Stürmer-Star an eine andere Liga verlieren.

Welche Transfers waren diesen Sommer für euch die spannendsten? Haben noch mehr Spieler den Verein gewechselt, die ihr nun für euer Ultimate Team einplant? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Welche Spieler am Ende die FUT-Favoriten werden, dürfte sich kurz nach der Veröffentlichung des Spiels zeigen. Alles zum Release von FIFA 22 erfahrt ihr hier.

Destiny 2: Bungie erzählt stolz, wie schon vorm Start alles schief ging und sie sich durchmogelten

Zum 7. Geburtstag der Spiele-Reihe Destiny erzählt das Studio Bungie aus frühen Tagen. So gab es bei der E3 2013 einen katastrophalen Fehler, den man aber einigermaßen überspielen konnte. Für Bungie ein Zeichen, wie Destiny in den Jahren danach erfolgreich sein würden: durch Sturheit und Vorbereitung.

Was ging damals schief?

  • Auf der E3 2013 wollte Bungie eine große Gameplay-Präsentation aus Destiny 1 zeigen. Geplant war, dass der damalige Autor Joe Staten und Jason Jones, einer der Gründer von Bungie, live vor Millionen-Publikum einen vorher minutiös geprobten Lauf durch Destiny 1 abliefern. Der sollte im Rahmen der Sony-PK passieren, der größten Pressekonferenz der E3.
  • Doch ein Techniker hatte unter der Bühne versehentlich die Verbindung des Monitors von Jones getrennt: Der konnte also gar nicht mehr sehen, was er überhaupt spielte. Ein HDMI-Kabel war kaputt gegangen.
  • Es sah also so aus, als würde die riesige Ankündigung von Destiny zu einem völligen Flop werden, weil einer der Präsentatoren gar nicht sehen konnte, was er spielt. Obwohl sie die Präsentation zig Mal durchgespielt hatten und bei den Proben alles funktionierte, drohte die Premiere nun zu scheitern.

Ungefähr bei 2 Minuten im Trailer taucht der Hüter von Jason Jones auf, der zu dem Zeitpunkt blind spielen muss:

“Ein Mann down” als geheimer Code für die Techniker

So hat Bungie die Nummer gerettet: Schon bei 2:20 Minuten in der mittlerweile legendären GamePlay-Präsentation sagte Joe Staten: „Leider haben wir einen Mann down“. Das war ein Zeichen an die Techniker von Bungie: „Irgendwas ist hier schief gelaufen, spielt das Video ab.“

An der Stelle hört man auch, wie Jones etwas nervös lacht, und zu Staten läuft, der ihn mit „Ich wusste, du schaffst es“ begrüßt.

Bungie sagt: In den Sekunden danach gelang es den Technikern unbemerkt auf ein aufgezeichnetes Video umzuschalten und ab dann lief eine Aufzeichnung. Jones und Staten taten nur noch so, als würden sie Destiny spielen. In Wirklichkeit kam das vom Band.

Laut Bungie habe der Wechsel von live auf Aufzeichnung für die Zuschauer nur wie ein „langer Ladescreen“ gewirkt. Niemandem sei das aufgefallen.

Harte Arbeit, Vorbereitung und Sturheit als Erfolgsformel

So sieht Bungie den Vorfall: Für Bungie ist dieser Vorfall ein Zeichen, dass „vielleicht nicht alles immer nach dem perfekten Plan läuft, aber harte Arbeit, Vorbereitung und Sturheit würden die Spiele-Reihe am Ende nach vorne bringen.“

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Destiny: Insider erklären, warum die Story bei Release so furchtbar war
von Schuhmann

So kann man das auch sehen: Was hier wie „lustiges Improvisieren“ wirkt, war nicht der einzige Patzer, den sich Bungie 2013 erlaubte. Das wurde später aus Insider-Berichten bekannt.

Der Held der E3-Präsentation, Joe Staten, hatte die Story von Destiny 1 geschrieben. Die Führung von Bungie war mit der Story aber so unzufrieden, dass man sie kurz vorm Release zerhäckselte und die Teile neu zusammensetzte, wodurch die Story an vielen Stellen willkürlich und unsinnig wirkte.

Der Satz „Ich habe nicht Mal Zeit zu erklären, warum ich keine Zeit für Erklärungen habe“ ist mittlerweile legendär. Bungie hatte eine Figur, die in der ursprünglichen Version eine größere Rolle spielte, als „Fremde“ für eine einzige Szene in Destiny 1 gepackt, weil man die Animationen der Figur eben schon fertig hatte. Daher tauchte “Die Fremde” in einer Schlüssel-Szene von Destiny 1 auf und brachte die Handlung entscheidend voran.

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Eine legendär rätselhafte Szene aus Destiny 1.

Fans fragten sich, woher diese Figur kam, wer sie war, welche Rolle sie wohl in der Zukunft von Destiny spielte. Doch „Die Fremde“ spielte jahrelang in Destiny überhaupt keine Rolle ein, nur in dieser eine Szene.

Auch wenn der fliegende Wechsel bei der E3 keinem im Publikum auffiel, den Story-Reboot merkten nachher alle.

Der Hang dazu, dass die perfekten Pläne bei Destiny schiefgingen, setzte sich später bei Destiny 2 fort. Die verhältnismäßig geringe Qualität des Endgames von Destiny 2 hatte einen Grund, der sich nicht so einfach mit einem Code-Wort und einem Video vom Band überspielen ließ:

Ein Reboot entschied wohl das Schicksal von Destiny 2

Quelle(n):
  1. bungie

GTA Online: Schatzsuche mit Schiffswracks bringt Geld und Piraten-Outfit – Alle Fundorte

In GTA Online ist eine Schatzsuche mit Schatzkisten gestartet. 7 Stück sollt ihr sammeln, dann schaltet ihr ein Outfit frei. Für jede Kiste bei Schiffswracks gibt es Geld. Wir zeigen euch die 30 Fundorte der Schatzkisten auf der Map.

Was ist das für eine Schatzsuche? Seit dem 26. August berichten Spieler darüber, dass sie Schatzkisten in GTA Online finden. Dataminer fanden bereits heraus, womit diese in Verbindung stehen. Ihr schaltet, wenn ihr sieben Stück sammelt, ein besonderes Piraten-Outfit frei. Pro Tag könnt ihr allerdings nur eine Kiste sammeln. Und offenbar ist diese Kiste pro Tag für jeden Spieler am selben Fundort.

Update vom 12. September: Der Artikel wurde mit dem heutigen Fundort aktualisiert. Ihr findet das Schiffswrack heute im Norden bei Paleto Bay. Diesen Fundort gab es in der Vergangenheit bereits. Wir haben euch einen Screenshot der Map und des Fundortes im Artikel weiter unten eingebaut.

Wer von Tag 1 an diese Outfits gesammelt hat, sollte nun die siebte Kiste gefunden haben und damit seine persönliche Schatzsuche komplettieren. Habt ihr sieben Outfit-Teile gesammelt, schaltet ihr euch automatisch das Piratenkostüm frei.

Ihr findet es dann automatisch bei euch im Kleiderschrank bei den Outfits der Kategorie “Spezial”.

Schatzsuche für 7 Outfitteile – Fundorte der Schiffswracks

Wo sollt ihr suchen? Der Twitter-Kanal Wildbrick142 teilte eine Karte mit 30 Fundorten der Outfitteile auf der Map von GTA Online. Allerdings könnt ihr nur eine pro Tag (Ein echter Tag – nicht ein Tag im Spiel) finden und der Fundort ist für jeden Spieler gleich. Wenn also schon einer eurer Freunde an dem Tag eine Kiste gefunden hat, liegt eure auch dort.

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So sehen die Kisten aus: Wenn ihr selbst an der Schatzsuche teilnehmen wollt, dann müsst ihr nach kleinen Schatztruhen Ausschau halten. Sie fallen im Spiel kaum auf, weshalb ihr euch am besten nahe an den Fundort begeben müsst. Im Helikopter aus der Luft übersieht man sie leicht.

GTA-Online-Schatzsuche-Kiste
Das Bild zeigt eine Schatztruhe in GTA Online – Mit etwas Dreck bedeckt liegt die hölzerne Truhe auf dem Sand in der Nähe des Meeres

Seid ihr nah an einer der Schatztruhen, hört ihr im Spiel Töne, die einem Glockenspiel ähneln. Außerdem vibriert euer Controller, wenn ihr unmittelbar neben einer der gesuchten Truhen steht.

Haltet nach den Holzbooten Ausschau, die kaputt am Strand angespült wurden.

GTA Online Schiffwrack

Was bringt die Schatzsuche? Ihr erhaltet pro Kiste, die ihr sammelt, 20.000 GTA-Dollar. Dazu gibt es RP, um euer Level zu erhöhen. Als Abschluss, wenn ihr sieben Kisten gefunden habt, schaltet ihr dieses besondere Piraten-Outfit frei. Das dauert dann mindestens sieben Tage, da ihr pro Tag ja nur eine Kiste sammeln könnt. Ihr müsst das aber nicht an sieben aufeinanderfolgenden Tagen tun, sondern könnt euch so viel Zeit lassen, wie ihr wollt.

Sollte es für den Abschluss nicht noch weitere GTA-Dollar geben, dann erhaltet ihr immerhin 140.000 GTA-Dollar.

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Wo ist die Schatztruhe heute? 12. September

Hier findet ihr sie: Die Location der zu sammelnden Schatztruhe ändert sich jeden (echten) Tag.

Die Schatztruhe befindet sich ziemlich im Norden der Map, in der Nähe der Arcade Halle in Paleto Bay. Am Ufer gibt es ein Gelände, das weit ins Wasser geht. Dort findet ihr an der Nordseite das Schiffswrack und nur wenige Meter daneben die gesuchte Kiste.

Weitere Fundorte

Im Video von GTA Series werden alle Fundorte deutlich gezeigt. Bedenkt, dass ihr jeden Tag nur eine Kiste looten könnt.

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Im Norden von Paleto Bay

Der Fundort liegt bei Paleto Bay. Im Norden der Map führt bei Paleto Bay ein Stück des Meeres gerade ins Landesinnere. Dort findet ihr auch das Boot und die Schatzkiste.

Sumpf beim Militär-Flughafen

Der Fundort befindet sich südlich des Militärflughafens. Im Sumpfgebiet dort findet ihr einen Steg, der in das seichte Wasser führt. Direkt neben diesem Steg liegt das kaputte Boot mit der Kiste daneben.

Südwestlich des großen Flughafens LSIA

Der Fundort ist ganz in der Nähe des Rollfeldes des Los Santos International Airport. Am Ufer findet ihr das zerschellte Boot am von uns markierten Fundort. Es befindet sich zwischen den großen Wellenbrechern, achtet also genau drauf.

Beim Jahrmarkt / unter dem Pier

Ihr findet die Kiste unterhalb des Jahrmarktes beim Pier. Besucht also den Pier und lauft unten an den Strand, um zwischen die vielen Holzstützen zu gelangen. Lauft dabei nah am Wasser entlang und achtet auf die Glöckchen, die ihr hört, wenn ihr in der Nähe der Kiste seid. Gleich neben dem kaputten Boot ist die Kiste.

Südwestlich von Paleto Bay

Hier müsst ihr wieder weit in den Norden der Karte reisen. Am Ufer an einem Fels findet ihr die Kiste im Wasser. Schaut genau hin oder orientiert euch an der Vibration eures Controllers.

Nördlich von Paleto Bay

Der Fundort der Schatzkiste liegt am nördlichen Zipfel der Karte. Wenn ihr also nicht gerade da oben unterwegs seid, empfiehlt sich ein Flug mit Heli oder Flugzeug, um die lange Strecke zu überwinden. Die Kiste liegt gut sichtbar im Sand neben dem Boot.

Im Norden bei Paleto Bay

Im Westen beim Militär-Flughafen

Hier findet ihr sie:

Ganz in der Nähe des Militär-Flughafens. An einem Stein in der Nähe des Wassers liegt die Kiste auf dem Sand.

Östlich des Militärflughafens

Hier findet ihr sie:

Die Location ist wieder in der Nähe des Militärflughafens, allerdings im Landesinneren. Folgt dem Fluss bis zur Markierung auf dem Bild. Dort findet ihr das kaputte Boot und daneben die Kiste.

Westen bei den Stelzenhäusern

Am Wasser bei den Stelzenhäusern im Westen der Map. Weit unterhalb des Militärflughafens also. Direkt an den Felsen ist das Boot zerschellt und verlor dort auch die Kiste.

Im Osten bei den Schienen

Der Fundort ist im Norden der Map. Der markierte Punkt auf der Karte bringt euch ganz in die Nähe der Kiste. Allerdings liegt sie im Wasser an einem Felsen.

Elektrizitätswerk

Im Osten der Map findet ihr eine Kiste beim Elektrizitätswerk. Am Felsen zerschellt ist das Ruderboot und die Kiste liegt gut sichtbar am Ufer.

Südöstlich vom Militärflughafen

Die Location ist wieder in der Nähe des Militärflughafens. Südöstlich davon erkennt ihr eine Einkerbung in der Weltkarte, in der das Wasser tiefer ins Festland dringt. Südlich davon ist der Fundort.

Am Pier

Das heutige Schiffswrack findet ihr in der Nähe des LSIA-Flughafens, direkt am Pier beim Strand. Die Kiste liegt dort recht auffällig neben dem Boot und muss nicht großartig gesucht werden. Für alle, die seit Tag 1 die Kiste sammeln, ist das nun der siebte Fund. Damit schaltet ihr euch das Piraten-Outfit frei.

Weitere Schatzsuchen in GTA Online für $ und Waffen

Was gibt es noch? Die Welt von GTA Online steckt voller Schatzsuchen. Die belohnen euch mit Geld, einem besonderen Hacker für den Casino-Heist, einem Radiosender, Revolvern oder einfach noch mehr Geld.

Hier auf MeinMMO findet ihr Guides zu den Schatzsuchen, die ihr lösen könnt. Erledigt ihr sie alle, winken viele Hunderttausend GTA-Dollar, starke Waffen und viele Level.

Wie gefallen euch die Schatzsuchen in GTA Online? Eine nette Abwechslung zwischen den vielen Heists und Missionen, oder nervt euch das Sammeln? Hättet ihr lieber alle Kisten an einem Tag zusammen oder findet ihr es spannend, jeden Tag neu zu suchen, wo sich der nächste Fundort befindet?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern aus. Wenn ihr lieber auf anderen Wegen eure Konten füllen wollt, dann schaut in unsere 13 Wege, um 2021 schnell viel Geld in GTA Online zu verdienen.

Ein weiteres MMORPG verschiebt seinen Release, doch viele finden’s gut

In der Woche vom 6. bis zum 12. September dominiert New World mit seiner Beta. Doch auch bei vielen anderen MMORPGs hat sich etwas getan. Alle wichtigen News der Woche haben wir von MeinMMO euch wieder zusammengefasst.

Das Highlight der Woche: In New World läuft noch bis zum 13. September die Open Beta. Dort kann jeder das neue MMO ausprobieren.

Der Aufreger der Woche: Elyon hat seinen Release verschoben. Eigentlich sollte das MMORPG nur einen Tag nach New World erscheinen. Jetzt kommt es jedoch im Oktober und zudem wird es Free2Play. Eine Änderung, die viele Fans des Spiels, aber auch Außenstehende begrüßen.

Die Diskussion der Woche: Blizzard steht derzeit in der Kritik, nicht nur wegen des Sexismus-Skandals in der Firma. Denn sie schönen auch ihre Spielerzahlen sehr geschickt. Darüber haben wir auch in der neusten Folge des Podcasts gesprochen:

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Engine-Update von Blade & Soul enttäuscht, Blade & Soul 2 bekommt Kritik für Pay2Win

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

Pokémon GO: Community Day im Oktober mit Zwirrlicht und diesen Boni – Alle Infos

Der Pokémon GO Community Day im Oktober 2021 ist bekannt. Zwirrlicht nimmt die Hauptrolle ein und bringt auch noch einen Sternenstaub-Bonus mit.

Wann läuft der Community Day im Oktober (Datum und Uhrzeit)? Der Community Day mit Zwirrlicht wird am Samstag, den 09. Oktober stattfinden. Er läuft dann zwischen 11:00 und 17:00 Uhr Ortszeit.

Was ist ein Community Day? Der Community Day findet immer ein Mal monatlich in Pokémon GO statt und stellt ein ganz bestimmtes Pokémon in den Fokus. Außerdem steigt die Chance auf schillernde Exemplare des jeweiligen Pokémon. Daneben gibt es immer noch ein paar begleitende Boni.

Und wo findet man das Requiem-Pokémon Zwirrlicht? Das erscheint dann an allen Ecken und Enden des Spiels und kann in rauen Mengen gefangen werden. Es gibt auch eine Chance, Zwirrlicht (Typ Geist) in der Shiny-Form zu bekommen.

Zwirrlicht Community Day mit dreifachem Sternenstaub

Diese Boni gibt es am Community Day: Wie gewohnt gibt es eine spezielle Attacke, die ihr eurem Event-Pokémon beibringen könnt. Dafür müsst ihr Zwirrlicht erstmal zu Zwirrklop weiterentwickeln. Zwirrklop wiederum entwickelt ihr dann zu Zwirrfinst, welcher dann die Lade-Attacke Spukball erlernt. Mehr zu den Stärken von Zwirrfinst findet ihr hier:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: So stark wird Zwirrfinst mit Spukball vom Community Day
von Franzi Korittke

Für die Entwicklung inklusive Attacke habt ihr noch bis zu zwei Stunden nach dem Event Zeit. Um Zwirrklop überhaupt weiterentwickeln zu können, braucht ihr allerdings Sinnoh-Steine. Keine Sorge, falls euch die gerade fehlen: Es wird eine befristete Forschung geben, bei der ihr Sinnoh-Steine erhalten könnt.

Shiny Zwirrlicht
So sieht Shiny Zwirrlicht aus

Dazu kommen folgende Boni:

  • Es gibt dreifachen Fang-Sternenstaub.
  • Rauch hält während des Events drei Stunden lang an.
  • Lockmodule halten während des Events ebenfalls drei Stunden lang an.
  • 30 Hyperbälle werden im Shop kostenlos verfügbar sein.
  • Es gibt wieder Schnappschuss-Überraschungen.

Auch im Shop wird es wieder Inhalte zum Community Day geben.

  • Ihr könnt euch eine Community-Day-Box kaufen, mit 50 Hyperbällen, 4 Rauch, 4 Sternenstücken und einer Top-Lade-TM für 1.280 PokéMünzen.
  • Für 1 Euro könnt ihr die Spezialforschung “Geisterstunde macht die Runde” mit Zwirrfinst freischalten.

Grundsätzlich dürfte der Community Day interessant sein, schon weil es dreifachen Fang-Sternenstaub gibt. Den braucht man schließlich immer! Doch auch vor dem Community Day im Oktober ist noch eine Menge los in Pokémon GO. Hier findet ihr sämtliche Events im September 2021 in Pokémon GO.