Entwickler erklären, was das MMORPG Lost Ark noch machen muss, bevor ihr es spielen könnt

Lost Ark wird von vielen Spielern schon lange erwartet. Nun gaben die Entwickler in einem Update bekannt, inwiefern gerade an dem MMORPG gewerkelt wird.

Das ist bei Lost Ark los: Anfang September wurde die Verschiebung des MMORPG Lost Ark bekannt gegeben. Anstatt wie erwartet noch 2021 zu erscheinen, soll Lost Ark nun 2022 Release feiern.

Als Gründe wurden dafür unter anderem die Lokalisierung, Bugs und die Serverstruktur angeführt. Diese Bereiche sind es auch, mit denen sich das aktuelle September-Update der Entwickler genauer auseinander setzt (via Lost Ark)

Dort wird erklärt, was eigentlich gerade hinter den Kulissen des Spiels abläuft und woran die Entwickler derzeit arbeiten.

4.500 Charaktere mit Voice-Over – Lost Ark muss eine Menge übersetzen

Was ist bei der Lokalisierung los? Wie die Entwickler beschreiben, hat man gerade jede Menge Text-Arbeit zu erledigen, damit das MMORPG wie geplant auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch erscheinen kann.

Die englische Übersetzung des koreanischen Originals, die wiederum als Grundlage für die übrigen Versionen dient, beinhalte drei Millionen Worte und sei immer noch am Wachsen. Teilweise sorge das sogar für UI-Probleme, da die koreanische Variante im Vergleich zu Deutsch oder Englisch kürzer ausfalle und die neuen Versionen dann eben auch in Sachen Platz angepasst werden müssen.

Dazu kommt die Voice-Over-Arbeit für vertonte Charaktere in Lost Ark. Dabei soll es sich um über 4.500 Figuren handeln, weswegen zuletzt viele Wochen in Tonstudios mit Voice-Over-Artists verbracht wurden. Darüber hinaus spiele Musik eine wichtige Rolle, die ebenfalls lokalisiert wird.

“Wir wollen sicherstellen, dass unsere Spieler eine emotionale Verbindung zu diesen Ereignissen haben”, erklären die Entwickler die Mühe, die in die Lokalisierung gesteckt wird: “Wir möchten, dass Ihr das Gefühl habt, dass dieses Spiel für euch gemacht wurde, und das erfordert Zeit, Kreativität und viel Liebe.”

Server und Tests erfordern ebenfalls Aufwand

Daran arbeitet Lost Ark noch: Wie die Entwickler erklären, wird gerade hart an der Infrastruktur gebastelt, damit man keine Latenz-Probleme bekommt. Allerdings hätte die Server-Architektur Probleme gemacht, sodass dort nochmal Arbeit reingesteckt wird.

Mit Smilegate RPG und Amazon Games habe man vier kombinierte Jahre an Arbeitskraft investiert, um die technischen Gegebenheiten zu optimieren. Gerade Releases neuer Spiele werden gerne mal von Server-Problemen begleitet.

Dazu kommen jede Menge Spiel-Tests die gewährleisten sollen, dass Lost Ark möglichst frei von Bugs erscheint und alles so läuft, wie geplant. Über 30 unterschiedliche Game-Builds seien getestet worden, dazu kamen weitere Feedback-Loops aus der Community.

Inwieweit sich diese Maßnahmen auszahlen, dürfte sich spätestens zum Release von Lost Ark zeigen. Der nächste wichtige Termin für einen Einblick in das Spiel ist derweil die Beta zu Lost Ark.

Alle Infos zur Beta von Lost Ark findet ihr hier.

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Scaver

2 Möglichkeiten:

  1. Die jetzigen Aussagen stimmen. Dann hätten sie aber zu 100% wissen müssen, dass ein Release 2021 NIEMALS möglich gewesen wäre und sie hätten uns damit von Anfang an bewusst und absichtlich belogen, um den Hype rund um die Vorbesteller Pakete zu steigern.
  2. Die jetzigen Aussagen stimmen nicht, sondern sind nur vorgeschobene Gründe, um sich mit New World nicht in die Quere zu kommen. Also lügen sie uns dann jetzt bewusst an und wollen diese Lüge hinter mehr Details verbergen.

Egal was nun stimmt… ich gehe Stak von Möglichkeit 2 aus, denn NICHTS wies in der Alpha auf diese Probleme hin und das der Release im Herbst sicher war, wurde immer wieder betont… Fakt ist sie haben uns bewusst und absichtlich belogen.
Und daher haben sie mich als zahlenden Kunden und aktiven Spieler verloren.
Lost Ark war das MMORPG, auf das ich nach der Alpha nur gewartet habe. Zur Beta hätte ich mir das Platin Paket gekauft und dann in LA voll durchgestartet.
Doch nun hat es mich (mal wieder) nach Final Fantasy 14 gezogen. Dort warte ich nun auf den Release der neuen Erweiterung im November.

Heißt für Lost Ark werde ich nie Zeit haben. Bis November wird in Final Fantasy gelevelt, um sich auf Endwalker vorzubereiten. 1-2x die Woche wird noch in WoW geraidet.
FF14 hält somit locker Q1 2022 und vermutlich auch Q2 genug an Content bereit, damit man täglich was zu tun hat ohne jede Spur von Langeweile.
Und in Q1 2022 wird auch WoW Patch 9.2 mit einem neuen Raid kommen. Das heißt bis Mitte 2022 bin ich genug beschäftigt und kann nicht mal die Zeit entbehren, Lost Ark auch nur zu installieren.
Sollte es in 2022 dazu kommen, dass sich eine Content Flaute von FF14 und WoW überschneidet, werde ich vielleicht mal in Lost Ark schauen. Aber nur als 100% Free2Play Spieler. Und weil ich dann schon so weit hinten dran bin mit Lost Ark… werde ich es dann auch nie aktiv Spielen, sondern just casual ab und an mal. Und sobald es in FF14 oder WoW dann wieder Neues zu tun gibt, wird Lost Ark auch direkt wieder deinstalliert.
Und ich bin nicht der einzige, der aus einem geplanten neuen Main Game, nun ein Side Game für extreme Langeweile in anderen Games machen wird.

Diese Lügen Politik kostet sie extrem viele Fans. Kenne etliche Leute, die nun ihre Vorbesteller Pakete storniert haben oder den beabsichtigten Kauf nun nicht mehr tätigen werden (so wie ich). Glückwunsch Amazon… ihr könnt es einfach nicht!

Stephan

Ist das jetzt mittlerweile Mode das man Termine setzt die man nicht einhalten kann? Die sollen sich alle Zeit der Welt nehmen um ein Spiel ordentlich machen zu können aber wenn man Termine setzt dann doch bitte einhalten.

Scaver

Richtig. Vor allem wurde in der Alpha intern immer wieder Herbst als Release bestätigt.
Nie gab es Infos, dass es da Probleme geben könnte… weder inoffiziell unter der NDA, noch offiziell.
Also waren sie naiv oder haben da schon bewusst gelogen. Oder der Grund jetzt ist eine Lüge, um New World zu pushen.

Tronic48

Last euch Zeit, macht es Richtig.

Zakkusu

Seh ich genauso

Scaver

Grundsätzlich stimmt es, aber dann sollte man die Kunden und Fans nicht bewusst und unter Vorsatz belügen!

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