FIFA 21 hatte extrem starke Spezialkarten – Sollte FIFA 22 so weitermachen?

FIFA 22 ist nur noch wenige Wochen entfernt, da verteilt FIFA 21 plötzlich jede Menge Super-Karten an die Spieler. Dort stecken die Teams nun voll mit heftigen Fußballern. Aber sind diese Super-Karten eigentlich cool?

FIFA 21 haut Spezialkarten raus: Der Großteil der “Saison” in Ultimate Team ist gelaufen, die dicken Events sind rum. Kein Wunder, schließlich steht der FIFA 22 Release schon kurz bevor.

Das bedeutet auch, dass FIFA 21 nun jede Menge Spezialkarten aufzuweisen hat, die man im Laufe des Jahres kriegen konnte. In der aktuellen “Saisonvorbereitung” sind sogar 100 der besten Spezialkarten überhaupt in Packs.

Gleichzeitig gibt es eine recht einfache Squad-Building-Challenge – die wiederholbare “85+-Upgrade x 10” SBC. Die nutzen Spieler gerade überaus erfolgreich, um extrem starke Karten in FUT zu gewinnen.

98er de Bruyne, 96er Gómez, 94er Navas und jede Menge weitere Karten mit starken Ratings in einem Pack? Solche Inhalte stehen bei der SBC gerade an der Tagesordnung. Dementsprechend voll stecken die Teams jetzt mit heftigen Karten. Und so liefert das Event quasi nebenbei einen guten Überblick, wie heftig die Karten in FUT mittlerweile sind.

Mehr als 700 Karten mit Wert über 90

So stark waren die Spieler in FIFA 21: Schaut man sich den aktuellen Stand in FIFA 21 an, dann findet man insgesamt 713 Spielerkarten, die bei einem Wert oberhalb der 90 liegen (via futbin).

Vergleicht man das mit FIFA 20, ist die Zahl tatsächlich leicht gesunken: Da waren es am Ende 771 Karten, die oberhalb der 90 lagen. In den Vorjahren sah das so aus:

  • FIFA 15: 96 Spieler mit 90+
  • FIFA 16: 168 Spieler mit 90+
  • FIFA 17: 257 Spieler mit 90+
  • FIFA 18: 461 Spieler mit 90+
  • FIFA 19: 553 Spieler mit 90+

Schaut man auf die absoluten Top-Werte, sieht der Vergleich zwischen FIFA 20 und FIFA 21 ebenfalls ähnlich aus.

  • FIFA 20 hatte 11 Karten mit 99, 6 Karten mit 98 und 20 Karten mit 97
  • FIFA 21 bot dagegen 8 Karten mit 99, 17 Karten mit 98 und 16 Karten mit 97

Insgesamt zeigt sich: Auch in FIFA 21 waren wieder jede Menge Spezialkarten am Start. Hier sind schließlich noch nicht mal die Karten enthalten, die unterhalb der 90 liegen.

Es ist aber auch kein Wunder. Schließlich gab es nahezu jede Woche ein neues Event (oder einen neuen Event-Abschnitt), der heftige Spezialkarten bringen konnte, zusätzlich zum gewohnten TOTW am Mittwoch. Die Frage ist: Wie cool sind die Spezialkarten?

Hier gibt es eine grundlegende Diskussion zwischen FIFA-Spielern.

FIFA 21 Saisonvorbereitung
Die Saisonvorbereitung stellt die krassesten Karten nochmal ins Schaufenster

Umfrage: Wie seht ihr Spezialkarten in FIFA – und wie sollte FIFA 22 weitermachen?

In Sachen Realismus sind die Spezialkarten in FIFA nicht gerade hilfreich. Schließlich gibt es Spezialkarten, die völlig unvergleichbare Spieler auf ein Niveau heben. So gibt es in FIFA 21 beispielsweise Karten für Spieler wie Ben Chilwell (97), Vinicius Junior (97) oder Samu Castillejo (97), die sie auf ein Niveau mit Spielern wie Ronaldo, Zidane oder auch aktuellen Spielern wie de Bruyne heben. Im Vergleich zum realen Fußball ist das (zumindest aktuell) reine Fantasie.

Ein wenig anders sieht das bei leistungsbasierten Karten wie dem TOTW oder dem Man of the Match aus. Diese Karten haben einen Anker im echten Fußball und sind damit realistischer. Gleichzeitig hatte das TOTW aber auch das Problem, dass es leistungstechnisch nicht mehr so gut mit Fantasie-Promos wie “Freeze” oder “What If” mithalten konnte.

Die Spezialkarten geben auf der anderen Seite die Möglichkeit, mehr Spieler in die Meta von FIFA zu heben. So war das Tempo entscheidend in FIFA 21 – hatte man da keinen guten Wert, war man im Nachteil. Dank der Spezialkarten ist es aber möglich, dass auch Spieler in die Meta aufsteigen, die normalerweise nicht konkurrenzfähig wären. Wenn das gerade der eigene Lieblingsspieler ist, ist das natürlich eine schöne Sache.

Hier steht allerdings noch der Kritikpunkt entgegen, dass Spezialkarten oft für dieselben Spieler vergeben werden. Man schaue beispielsweise auf Joshua Kimmich, der dieses Jahr 8 verschiedene Karten hatte, oder Lionel Messi, bei dem es am Ende 9 waren. Ein Spieler wie Wout Weghorst hingegen, der in der Bundesliga 20 Tore schoss, hatte nur drei Karten insgesamt – und keine davon wirklich Meta-relevant.

Wir wollen wissen: Wie seht ihr das? Sollte FIFA 22 nachziehen und wiederum voll auf Spezialkarten setzen? Oder wünscht ihr euch einen anderen Weg? Nehmt an unserer Umfrage teil und erzählt uns in den Kommentaren, wie ihr die Situation sieht.

Grundsätzlich dürfte aber auch in FUT 22 mit neuen Events und Karten gerechnet werden. Alles, was FIFA 22 ansonsten neu in Ultimate Team macht, findet ihr hier.

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