Seit dem Ende des Addons Stormblood vor fast 3 Jahren warten viele Fans von Final Fantasy XIV darauf, dass die beliebte Quest-Reihe um einen bekloppten Meisterdetektiv fortgesetzt wird. Von ihr fehlt aber auch in Endwalker jede Spur. MeinMMO-Autorin Irina Moritz findet es sehr schade.
Wie fast alle japanischen RPGs hat auch Final Fantasy XIV seine albernen Momente. Sie dienen dazu, die oft allzu ernste Atmosphäre aufzulockern und den Spielern Zeit zum Durchatmen zu geben. Egal, ob man dafür besoffenen und fluchenden Zwergen beim Bauen von Panzern helfen oder an miefenden Chocobos riechen muss.
Aber keine von ihnen kann mit der entzückenden Beklopptheit und der köstlichen Dämlichkeit der Hildibrand-Quests mithalten. Die Quest-Reihe dreht sich um den berühmt-berüchtigten Meisterdetektiv Hildibrand Helidor Maximilian Manderville, der (mal mehr, mal weniger freiwillig) das Land bereist und (mal mehr, mal weniger selbstständig) schwierige Fälle löst.
Begleitet wird er dabei von seiner treuen Assistentin Nashu Mhakaracca und jeder Menge Bomben. Immer wieder läuft er dabei unseren Spielercharakteren über den Weg und zieht uns in seine Abenteuer hinein, die sich über das Basis-Spiel “A Realm Reborn” und die beiden Addons Heavensward und Stormblood erstrecken.
Im Verlauf der episodischen Storys lernt man auch die gesamte Familie Manderville kennen, die alle kollektiv einen an der Klatsche haben:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Äh, Achtung Spoiler? Die erste Begegnung mit dem Vater von Hildibrand ist… ausgefallen.
Wie man in dem Video unschwer erkennen kann, zeichnen sich die Quests durch ihren schrägen Humor, viel Slapstick und überzeichnete Gesichtsanimationen aus. Sie sind quasi die Comedy-Ecke von FFXIV, in der sich Entwickler austoben und sich jede Menge Blödsinn von der Seele schreiben konnten.
Die Hildibrand-Quests wurden mit jedem Addon ausgebaut und mit neuen bekloppten Abenteuern und Belohnungen erweitert. Mal reiste der Detektiv nach Ishgard, mal verschlug es ihn nach Kugane.
Doch seit dem Addon Shadowbringers, das im Juli 2019 erschienen ist, fehlt von neuen Hildibrand-Quests jede Spur. Die Fans erhielten nur einen kleinen Kameo-Auftritt in dem Dungeon “Schlacht um Norvrand”.
Erst, wenn man etwas verloren hat, merkt man, dass es wichtig war
Man würde meinen, dass irgendeine Nebenquest-Reihe nur wenig Relevanz für das Spiel hat und niemand würde sie vermissen, aber dem ist nicht so. Hildibrand ist tief in der DNA von FFXIV verwurzelt und war bereits in der gescheiterten 1.0-Version ein Highlight für viele Spieler.
Gerade damals, während der eher düsteren Zeiten, als noch nicht ganz klar war, ob FFXIV überhaupt fortgesetzt wird, waren die Quests eine frische Brise und Quelle für Erheiterung. Die Devs konnten sich in den Quests austoben und Ideen ausprobieren, die in den Rest des Spiels nicht gepasst haben.
Das Wichtigste ist aber, dass trotz der Albernheiten und bekloppter Gesichtsausdrücke die Hildibrand-Quests viel Herz haben. Ich weiß noch genau, dass ich beim Spielen der ARR-Quests einen kurzen “Oh”-Moment hatte, der mich direkt überzeugte.
Gerade bei den Gesichtsausdrücken konnten sich die Entwickler in den Hildi-Quests ordentlich austoben…
In einer der ersten Storys kommt ein kleines Mädchen vor, das die wertvolle Vase ihrer strengen Mutter verloren (und zerbrochen) hat. Sie wird von ihrer Mutter ausgeschimpft und von auf die Suche danach geschickt, obwohl es für sie gefährlich werden könnte.
Hildibrand erklärt sich bereit, dem Mädchen zu helfen. Es war eine Kleinigkeit, aber verriet sofort viel über seinen Charakter und den Kern der Quest-Reihe. Die Unternehmung lief dann wieder eher schlecht als recht und war mit jeder Menge Blödsinn verbunden, aber hey, es war echt lieb von ihm und am Ende war dann auch alles gut.
Es war der Moment, mit dem mich die Quest-Reihe für sich gewonnen hatte. Es ging nicht immer nur darum, das dämlichste Gesicht zu ziehen und die Charaktere lächerlich zu machen, sondern es waren schöne, wenn auch simple Botschaften verpackt in viel Humor. Und sowas schätze ich nicht nur in Games, sondern in allen Medien (Discworld-Bücher lassen grüßen).
Diese kleinen Botschaften ziehen sich durch die gesamte Questline und machten sie für mich zu mehr als nur kurzem Zeitvertreib. Aber vor allem passen sie perfekt in das Gesamtkonzept von FFXIV, dessen Hauptstory immer wieder schwierige moralische Fragen stellt und Botschaften an die Spieler vermittelt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ursprünglich war Hildibrand für mich eigentlich gar nicht so wichtig. Ich habe die Quests zwar gerne gespielt und als Füller-Content während der längeren Update-Pausen genutzt, aber es war nichts, was ich mit jedem Patch heiß erwartet hätte. Das hat sich in Shadowbringers schlagartig geändert.
Während andere Quests, wie etwa der wilde Stamm der Zwerge, die ernste und düstere Story von Shadowbringers aufheiterten, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich bei den Content-Ausblicken nach den Hildibrand-Quests gesucht habe.
Es hat mich teilweise echt bestürzt, dass sie eingestellt wurden. Sie gehörten immer fest zu FFXIV dazu und waren nun weg.
Aktuell gibt es wenig Anzeichen dafür, dass die Quests um den bekloppten Detektiv in naher Zukunft zurückkehren könnten. Normalerweise kündigt das FFXIV-Team den neuen Content relativ weit voraus an. Die Spieler wissen dadurch immer, was sie in den nächsten Monaten erwartet.
Auch die Hildibrand-Quests wurden früher auf den Sonderseiten zu den jeweiligen Patches vermerkt, sodass man direkt wusste: “Aha, ein paar Wochen nach dem Patch-Release gibt’s was Neues zu Hildi.”
Die Vorschau für die Hildibrand-Quests gab es auf offiziellen Sonderseiten und sogar in Trailern der jeweiligen Patches.
Tatsächlich haben die Devs seit dem Shadowbringers-Release kaum ein Wort über den Meisterdetektiv verloren. Nur hier und da gab es Andeutungen und Kommentare dazu, dass er nicht für immer verschwunden ist, sondern “eine Pause macht”.
Und das finde ich sehr schade. Mit den Hildibrand-Quests verlor FFXIV ein Stückchen seiner Seele, das noch vor dem Reboot von 1.0 vielen Fans Freude bereitet hat.
Aber wer weiß, vielleicht gibt es für Hildibrand-Fans im Februar gute Nachrichten. Direktor Yoshida kündigte an, dass uns nächsten Monat ein großer Produzenten-Stream erwartet, in dem die Zukunft von FFXIV vorgestellt wird.
Gesprochen wird über das Update 6.1 und weitere Patches bis hin zum nächsten Addon 7.0:
Mit Swords of Legends Online erschien im Juli 2021 ein neues MMORPG aus China, das vielversprechend aussah. Es hatte ein actionreiches Kampfsystem, legte den Fokus auf Dungeons und Raids und verzichtete komplett auf Pay2Convenience im Shop. Doch die Spielerzahlen sinken immer wieder ab. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat mit einem Spieler gesprochen, der über 3.000 Spielstunden in SOLO verbracht hat.
Was ist das ein Spiel? Swords of Legends ist ein klassisches Themepark-MMORPG. Ihr habt die Wahl aus 6 verschiedenen Klassen, mit denen ihr eine sehr lineare Story erlebt. Einmal auf dem Max-Level angekommen, habt ihr die Wahl aus Inhalten wie:
Dungeons und Raids in drei Schwierigkeitsgraden
Housing
Verschiedenen Life-Skills
PvP in Arenen oder großen Schlachten auf einer speziellen Map
Ich habe deshalb mit dem Spieler AdventureApe gesprochen. Der hat bereits 3.000 Spielstunden in SOLO und alle Dungeons und Raids mitgenommen. Von ihm wollte ich wissen, was ihn am Spiel fasziniert, woran das MMORPG gescheitert ist und was es retten könnte.
In SOLO sind alle Klassen spielbar und es gibt viel zum grinden
MeinMMO: Was war der Grund dafür, dass du mit SOLO angefangen hast und was findest du so gut an dem Spiel?
AdventureApe: Was mich an SOLO fasziniert hat, war zum einen die Klassenauswahl. Man hat nicht die “eine feste Gruppe”, um Dungeons und Raids zu laufen, wie man das aus Final Fantasy XIV oder WoW kennt. Es gibt zwar eine Holy Trinity, doch in den allermeisten Fällen kann man mit einem Tank und einem Heiler laufen. Viele andere Spiele benötigen oft mehr Heiler oder zusätzliche Tanks.
So hat man in SOLO auch schneller eine Gruppe zusammen und kann für die Rangliste auch auf immer schnellere Rekorde spielen, wenn man viel mehr DDs hat. Zu den beliebtesten DD-Klassen zählen Speermeister, Beschwörer und Barde, doch spielbar sind alle Klassen. Auch das gehört für mich zu der Besonderheit bei der Klassenauswahl.
Außerdem mag ich den Asia-Flair. Ich spiele gerne grindy MMOs, ich grinde gerne und das macht das Spiel eigentlich perfekt für mich. Gerade im Endgame gibt es viel Grind, mit den Dailys und den wöchentlichen Dungeons.
Video starten
Swords of Legends hat das erste große Update bekommen – Seht hier eine Zusammenfassung der Story
MeinMMO: Kannst du uns beschreiben, wie so ein typischer Tag oder eine typische Woche in SOLO bei dir aussieht?
AdventureApe: Ja klar. Man fängt den Tag mit einem normalen Dungeon an. Den erledigt man für die Dungeon-Daily, da man darüber Textfragmente und andere Sachen bekommt. Danach erledigt man, am besten direkt zum Reset, die wöchentlichen Quests.
An normalen Tagen erledige ich dann meine weiteren täglichen Quests für Kopfgelder, die Unterwelt und PvP.
Einmal die Woche erledigt man zudem seine wöchentlichen Raids. Das sind derzeit aber nur noch Sparkwood Garden und Forbidden Court, der neuste Raid aus dem November, im Hardmode. Weil alles andere bringt derzeit nicht die Ausrüstung, die man haben möchte.
Den Rest der Zeit nutze ich dann zum Farmen von Gold, weil Gold im Endgame super wichtig ist, um seine Ausrüstung aufzuwerten. Da kann man dann die ganzen anderen Dungeons erledigen, da jeder von ihnen so seine 5 Gold pro Boss bringt.
Gerade für die Leute, die Housing machen wollen, ist Gold besonders wichtig. Ich hab in mein Haus sicherlich schon 200.000 Gold gesteckt. Und es gibt eine eigene Community, die quasi nur Housing spielt und sonst kaum was anderes im MMORPG macht.
Die verbliebenen Spieler sind zu hardcore, doch neue kommen kaum nach
MeinMMO: Wie ist denn die Stimmung in der Community und wie sieht es mit neuen Spielern aus?
AdventureApe: Gerade ist die Stimmung eher schlecht. Das Endgame allein reicht einfach nicht aus. Nicht, weil es zu wenig ist, für Casual-Spieler gibt es genug zu tun, aber die noch verbliebenen Spieler in SOLO sind eine Hardcore-Community, die viel zu viel grindet und farmt.
Zwar gibt es immer mal neue Spieler, die mit SOLO anfangen und ein paar Casual-Spieler gibt es auch, doch der Großteil der Community wartet vor allem auf neue Inhalte und die neuen Klassen. Viele haben deshalb in den letzten Wochen und Monaten aufgehört, wollen dann jedoch zurückkommen. Wir hingegen grinden, um mehr Rücklagen zu haben, als alle anderen.
Einer der Bosse aus dem neuesten Raid Forbidden Court.
MeinMMO: Was glaubst du, woran SOLO gescheitert ist und warum jetzt kaum noch neue Spieler nachkommen?
AdventureApe: Ein großes Problem ist meiner Meinung nach Werbung. Wenn man sich andere MMORPGs anschaut, selbst noch viele kleinere Titel, dann haben die mehr Werbung als SOLO. Ich hab in meiner ganzen Zeit seit der Vorberichterstattung vielleicht einmal Werbung gesehen und der größte Content-Creator, der das Spiel angepackt hat, hatte im Schnitt so 120 Zuschauer auf Twitch.
Das mag vielleicht daran liegen, dass sie [Gameforge] aus dem Fehler bei Kingdom Under Fire 2 gelernt haben, wo sie riesige Streamer bezahlt haben, die jedoch mitten im Stream das Spiel im Ragequit verlassen haben.
Zum Start gab es zudem Kritik für die Performance im PvP oder Übersetzungsprobleme, die auch angegangen wurden. Es kommen zwar immer mal wieder neue Probleme auf, gerade etwa ein Bug, der das PvP fast unspielbar macht, aber daran wird immer gearbeitet und wir rechnen mit einem schnellen Fix.
Lustig fand ich, dass ihr regelmäßig und auch positiv über SOLO berichtet habt und es dafür Kritik gab. Aber das Spiel ist nicht schlecht und außer euch hatte keiner SOLO auf dem Schirm, das ist echt schade.
MeinMMO: Ein großes Problem, das wir ausgemacht haben, war die sehr zähe und langweilige Level-Phase. Hat sich daran etwas getan?
AdventureApe: Jein, mit dem ersten Charakter muss man sich noch immer etwas quälen. Sie wollen jedoch mit dem Update 2.0 etwas bringen, worüber man Twinks viel schneller auf das Max-Level ziehen kann. Das soll allerdings nicht für die komplett neuen Klassen gelten.
Allerdings gibt es bereits das Mentoren-System, über das man Bonus-XP bekommt, wenn man mit einem erfahrenen Spieler zusammenspielt. Dadurch kommt man schon jetzt schneller auf das Max-Level als noch zum Start. Und der Mentor selbst bekommt auch nützliche Belohnungen.
Ich find den Anfang übrigens gar nicht so schlimm, weil die Story eigentlich recht gut ist, wenn man sich darauf einlässt. Sie hat nicht das Niveau von Final Fantasy XIV oder SWTOR, aber mit Guild Wars kann sie schon mithalten.
MeinMMO: Was muss sich deiner Meinung nach ändern, damit SOLO noch die Kurve bekommt? Kann sich das Spiel erholen und nochmal neue Spieler anziehen?
AdventureApe: Das Spiel wird sich in jedem Fall wieder erholen und in den Spielerzahlen nochmal etwas steigen. Alleine in der deutschen Community kenne ich so an die 1.000 Spieler, die sagen, dass sie zu SOLO zurückkehren, wenn der Warrior und der Foxmage als neue Klassen kommen. Und das ist alleine die deutsche Community.
Ich denke auch, dass die englischsprachige Community in Europa ebenfalls eine Rückkehrer verzeichnen wird. Die NA-Server hingegen sind schon jetzt eine ganze Ecke leerer, da weiß ich nicht, wie hoch die Chancen stehen, dass SOLO nochmal einen Hype erlebt. In EU rechne ich mindestens mit einer Verdopplung der aktuellen Spielerzahlen zu Patch 2.0.
Was Gameforge einfach nur tun muss, ist den neuen Content und die neuen Klassen releasen. Die Inhalte sind in China ja da und das ist auch einer der Gründe, warum viele dem Spiel treu bleiben, weil sie wissen, was noch kommt.
MeinMMO: Weiß man denn schon, wann der Patch 2.0 kommt und was drinsteckt?
AdventureApe: Es heißt aktuell, dass der Patch im ersten Quartal 2022 erscheinen soll. Der bringt dann den Warrior als Klasse und gleich 7 neue Dungeons und Raids. Zudem wird der Gearscore nach und nach auf 205 erhöht. Nicht ganz sicher bin ich mir, ob das neue Max-Level bereits mit dem Update kommt. In China gab es aber schon zwei Erhöhungen davon.
Nach Patch 2.0 kommt es dann darauf an, wie schnell Gameforge neue Inhalte bringt. Anfangs haben sie das echt gut gemacht, da gab es jeden Monat ein Update und die Community war zufrieden. Der letzte Content-Patch jetzt ist aber aus dem November und das kann die Hardcore-Community nicht genug beschäftigen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die schwersten Raids brauchen eine Woche oder mehr, um abgeschlossen zu werden
MeinMMO: Wie genau spielt denn die Hardcore-Community die Inhalte und wie schnell sind sie mit ihnen durch? Gibt es auch World-First-Rennen wie etwa in WoW?
AdventureApe: Neue Dungeons und Raids kommen ja erstmal mit einem Normal Mode. Der wird in der Regel am ersten Abend geschafft, für manche Bosse braucht man ein paar Versuche, aber das ist eigentlich kein Problem.
Beim Hardmode ist dann schon so, dass die meisten ihn nicht an Tag 1 schaffen. Da muss man schon eine sehr gute Raidgruppe haben. Der neuste Hardmode von Forbidden Court, der am Donnerstag erschien, wurde von der ersten Gruppe mit 10 Spielern nach ungefähr 7 Stunden abgeschlossen.
Die Extreme Modes, da dauerte es auch schon mal eine Woche oder zwei, bis man die gelegt hat.
In der deutschen Community gibt es auch den Wunsch, der erste zu sein, der solche Dungeons oder Raids abschließt. International gibt es jetzt aber kein direktes Rennen um die World Firsts.
MeinMMO: Und wie steht es um andere Endgame-Inhalte, wie etwa dem PvP?
AdventureApe: Die PvP-Community ist derzeit aktiver als die Raider, aber fällt insgesamt nochmal kleiner aus. Das PvP ist sehr skillbasiert und das Gear macht wenig aus, weswegen sich nicht alle PvE-Spieler da rantrauen.
Allerdings führen die Animationen der Fähigkeit oft zu starken Lags, gerade in den großen 300v300 Inhalten im PvP. Es kann sogar passieren, dass man plötzlich Schaden bekommt und stirbt, aber den Gegner gar nicht sieht, weil das Spiel das Modell noch gar nicht geladen hat.
Massen-PvP ist deshalb gerade kaum spielbar oder wenn nur in Zergs, was das Überleben halt deutlich verbessert. Das macht man meist aber nur für die Daily. Arena-PvP funktioniert da deutlich besser.
SOLO ist eigentlich ein Casual-Game, das die Europäer komplett anders spielen
MeinMMO: Du hast vorhin schon erzählt, dass es in China einiges an Content gibt. Wie weit ist denn die Version da genau?
AdventureApe: SOLO ist in China ein Casual-MMORPG, das so designt wurde, dass man immer Fortschritt macht, auch wenn man wenig spielt. Dort zahlt man für SOLO ein Abo pro Spielstunde, also ist das Spiel so aufgebaut, dass, egal wie viel Zeit du reinsteckst, du immer irgendwie zum Endgame kommen kannst.
Aber wir deutschen Spieler, und auch der Rest der EU-Server, spielen viel kompetitiver. Das sieht man gut in den Schadenszahlen. Die Chinesen haben mit einem Gearscore von 280 etwa 17.000 bis 20.000 Schaden gemacht. Das haben wir mit einem Gearscore von 90 gehabt.
Insgesamt sind die Chinesen gerade bei einem Gearscore von über 500 und damit noch weit vor uns. Während wir auf Patch 2.0 warten, gibt es dort bereits das Update 4.0, mehrere Erhöhungen vom Max-Level, neue Gebiete und 25 Dungeons und Raids, die wir noch bekommen werden. Alle Dungeons und Raids haben die 3 Schwierigkeiten normal, hart und extrem.
Es gibt inzwischen einige EU-Spieler, die bereits die chinesische Version installiert haben und dort “vorspielen”, um einen Eindruck von zukünftigen Inhalten zu bekommen.
Vor allem mit seiner Grafik machte Swords of Legends Anfang 2021 auf sich aufmerksam.
MeinMMO: Wie siehst du abschließen die Zukunft von SOLO?
AdventureApe: Es ist wichtig zu wissen, dass es viel Content in China gibt, der zu uns gebracht werden kann. Hier darf es Gameforge einfach nicht verkacken, mit zu langen Wartezeiten oder falschen Versprechungen. Bei Kingdom Under Fire 2 etwa wurde ein Update versprochen, das nie herausgekommen ist und was die Community ihnen sehr übel genommen hat. Passiert sowas bei SOLO, dann sind wahrscheinlich alle Spieler weg.
Ansonsten hat Swords of Legends Online eigentlich alle Chancen und wirklich viele gute Ansätze. Es wird nie so groß werden wie Final Fantasy XIV, aber es wäre eigentlich problemlos in der Lage, eine Spielerzahl zu erreichen, mit der sich das MMORPG für Gameforge refinanziert und sich die Weiterentwicklung lohnt.
Wer jetzt überlegt, anzufangen, sollte bedenken, dass das Spiel gerade sein Tief hat. Mit Patch 2.0 kommt eine neue Klasse und dann kommen auch wieder viele Spieler. Das wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mit SOLO anzufangen. Es lohnt sich vor allem für die Spieler, die Asia-MMORPGs mögen, kein Problem mit Grind haben und gerne die selben Endgame-Dungeons und -Raids laufen. Und man muss mit den Dailys klarkommen, denn die sind wirklich jeden Tag gleich.
Ein Highlight, auf das zudem viele warten, ist das Update auf die Unreal Engine 4, das die chinesische Version in der ersten Hälfte von 2022 bekommen soll.
MeinMMO: Vielen Dank AdventureApe für deine Zeit!
Was sagt ihr zu Swords of Legends? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und denkt ihr über eine Rückkehr nach? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Auch 2022 erscheinen wieder einige neue MMORPGs. Die aussichtsreichsten davon haben wir hier vorgestellt:
Die Hexenkönigin, engl. „Witch Queen“, ist die nächste große Erweiterung von Destiny 2. In einem Blogpost sprachen die Entwickler nun über einige der anstehenden Änderungen. Dabei versprachen sie, dass ihr bald mehr Platz haben werdet.
Was ist das für eine Änderung? Mit der neuen Erweiterung „The Witch Queen“ will Bungie es möglich machen, den Energietyp von Meisterwerk-Rüstungen zu geringeren Kosten zu ändern.
Ein vollständig zum Meisterwerk gemachtes Legendäres Rüstungsteil kann für 10.000 Glimmer und ein Upgrade-Modul in einen anderen Energietyp umgewandelt werden, während es für ein Exotisches Meisterwerk-Rüstungsteil 20.000 Glimmer und ein Upgrade-Modul kosten wird.
Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ihr für jeden Energietyp Rüstungsteile in eurem Tresor sammelt. Wollt ihr ein Rüstungsteil ändern, welches noch kein Meisterwerk ist, bleiben die Kosten hier unverändert.
Video starten
Neuer Trailer von Destiny 2 zeigt, wie gut die neue Thronwelt der Hexenkönigin aussieht
Witch Queen bringt etliche Verbesserungen zu Destiny 2
Was steckt noch in der neuen Erweiterung? Die Erweiterung dreht sich um die berühmte, namensgebende Schar-Hexe Savathûn. Die zieht schon seit langer Zeit alle möglichen Fäden und ist bekannt für ihre Lüge und Intrigen.
Zusammen mit der Erweiterung bekommt ihr neue Features in Destiny 2, die das Spiel teilweise grundlegend verändern könnten. Einige der besonders interessanten Änderungen sind:
Außerdem wird es natürlich wieder neue Inhalte und Aktivitäten geben, etwa einen neuen Raid und Gegner, die das Licht gegen euch einsetzen können.
Wenn ihr nicht wisst, was genau es mit der Hexenkönigin auf sich hat oder mit der neuen Erweiterung erst einsteigen wollt, haben wir hier für euch die gesamte Story seit Destiny 1 noch einmal erklärt:
Wann erscheint Witch Queen? Nachdem das Addon schon Ende 2021 erscheinen sollte, ist der Release nun auf den 22. Februar 2022 gerückt. Es dauert also nicht mehr lang, bis ihr euch selbst ein Bild von den neuen Features machen und euren „größeren“ Tresor genießen könnt.
In unserem Hub findet ihr derweil alle wichtigen Infos zur Erweiterung:
Durch einen Glitch in Fortnite wurden Skins eines Spielers im Cel-Shading-Look angezeigt. Der Spieler filmte seine Skin-Sammlung mit der neuen Optik und die Spieler zeigen sich begeistert. Dieser Grafik-Stil kommt richtig gut an.
Was ist das für ein Fehler? Der reddit-Nutzer coldasaghost erlebte beim Anschauen seiner Skin-Bibliothek einen Grafik-Fehler auf seiner Xbox. Die Cosmetics, die eigentlich im “Cel Shading Look” angezeigt werden sollen (also im Borderlands-Stil), sahen plötzlich normaler aus. In der Community kommt das so gut an, dass man Epic bittet, eine Option dafür einzurichten.
Wir zeigen euch hier die “kaputten” Cosmetics und die Reaktionen der Community darauf.
“Im Ernst, das sieht großartig aus”
So sieht es im Spiel aus: Im 30-Sekunden-Clip zeigt Nutzer coldasaghost einige Inhalte, die eigentlich einen Cel-Shading-Look haben sollten. Dazu gehören:
Naruto Uzumaki
Sasuke Uchiha
Rick Sanchez
Reina
Wir binden euch den reddit-Thread mit dem Video hier ein:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was genau den Glitch auslöste und wie man das reproduzieren kann, ist unklar. Dennoch kommt dieser “Fehler” bei den anderen Spielern gut an. Der Unterschied zum eigentlichen Aussehen der Skins ist vor allem die Helligkeit. Im Glitch-Video erscheinen die Skins dunkler und ohne Spiegelungen.
Der Naruto-Skin in seiner “normalen” Optik
Das sagen die Spieler: In den Kommentaren auf reddit gibt es viel Zuspruch für die Cosmetics.
Critical_Buddy_2779 schreibt: “Im Ernst, das sieht großartig aus. Ich wünschte, es das wäre eine einstellbare Option, denn das sieht gut aus”. Darauf antwortet Coldasaghost “Dito! Ich war so aufgeregt, ich dachte, sie hätten das wirklich dem Spiel zugefügt. Aber dann war ich direkt enttäuscht, als ich einem Match beitrat”.
“Ich weiß nicht, ob ich es hassen oder lieben soll”
“Es sieht besser aus, als wenn man als Licht-Strahl über die Map läuft”
“Das sieht besser aus und ist trotzdem noch Cel-Shaded. Es sind das Licht und die Texturen, die besser aussehen”
“Gott ich würde das lieben. Besonders, weil es dadurch einfacher werden würde, die Skins mit Cosmetics zu kombinieren, die keine Konturen haben”
“Äh ich weiß nicht. Es sieht auf Naruto und Rick gut aus, aber absolut grauenhaft auf Toonafish. Wenn sie es hinzufügen, dann bin ich auf jeden Fall bereit, Naruto und Sasuke viel mehr zu spielen, da das Cel-Shading mich ein wenig abschreckt”
Wie gefällt euch diese “neue” Art der Cel-Shading-Cosmetics? Findet ihr, dass das eine gute Besserung wäre und wünscht euch eine Option zum An- und Abschalten, oder gefallen euch die Skins im Original besser? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Dying Light 2 werdet ihr bei Händlern in Deutschland lediglich als geschnittene Fassung und digital erwerben können. MeinMMO erklärt euch die Unterschiede und auf was ihr beim Kauf achten müsst.
Welche Inhalte wurden geschnitten? Dying Light 2 beinhaltet viel Brutalität, die sich an vielen Stellen zeigt. Dabei geht es nicht nur um blutige Szenen, sondern auch um unmenschliches Verhalten. In Deutschland ist das jedoch beschnitten:
Menschliche Gegner können nicht enthauptet oder zerstückelt werden
Neutrale NPCs können nicht getötet werden
Als wir Dying Light 2 angespielt haben, waren diese Aspekte nicht unbedingt notwendig fürs Spiel. Sie dienten lediglich dazu, die Unmenschlichkeit der Welt hervorzuheben. Dying Light 2 spielt in einer Postapokalypse und zum Überleben bleibt vielen Menschen nur noch Grausamkeit.
Die Story des Spiels selbst sowie das Gameplay soll möglichst nah an der originalen Version haben. Die Entwickler versuchen, auch deutschen Fans die volle Erfahrung zu bieten – zumindest im Rahmen der Einschränkungen.
Video starten
Neuer Cinematic Trailer zeigt wie schwer es ist, in Dying Light 2 menschlich zu bleiben
Dying Light 2 uncut in Deutschland spielen – Geht das?
Das passiert, wenn ihr die Uncut-Version kauft: Grundsätzlich könnt ihr in Deutschland Dying Light 2 ungeschnitten spielen. Ihr könnt das Spiel hierzulande nur nicht in der entsprechenden Version kaufen. Shops in Österreich und der Schweiz aber etwa bieten entsprechende Uncut-Editionen an.
Es gibt laut Entwicklern keinen „Region Lock“, also eine automatische Umstellung auf geschnittene Inhalte, wenn ihr in Deutschland spielt. Kauft ihr Dying Light 2 also ungeschnitten in einem anderen Land, wird nicht plötzlich auf die deutsche Version umgestellt, wenn ihr das Spiel etwa auf Steam aktiviert.
Updates sollen ebenfalls für die entsprechende Version erscheinen, die ihr besitzt, unabhängig davon, in welchem Land ihr euch befindet.
Darauf müsst ihr achten: Solltet ihr euch jedoch dazu entscheiden, eine ungeschnittene Version zu erwerben, könnt ihr nicht mit Freunden im Koop spielen, welche die deutsche Version gekaut haben. Die beiden Versionen schließen sich gegenseitig aus.
Dying Light 2 bietet einen Koop-Modus für bis zu 4 Spieler. Der Fortschritt der Story gilt nur für den Host der Partie, die Spielstände der Mitspieler bleiben unberührt. Trotzdem könnt ihr als Besitzer einer ungeschnittenen Version nicht mit Spielern der geschnittenen Version spielen.
Sollten die zuständigen Stellen entscheiden, dass die folgenden Zusatzinhalte erneut beschnitten werden müssen oder sogar auf dem Index landen, sind sie in Deutschland erneut nicht mehr vollumfänglich erhältlich.
Die Regelungen um die Beschneidung von Spielen hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren geändert. So unterliegt der neuste Teil der Wolfenstein-Reihe, Youngblood, etwa nicht mehr den strengen Reglementierungen und kann hierzulande ungeschnitten gespielt werden.
Dying Light 2 allerdings scheint doch zu viel Brutalität zu zeigen. Der Vorgänger ist in Deutschland bis heute nicht spielbar, da er indiziert wurde. Wenn ein Spiel „auf dem Index“ landet, dann ist die Bewerbung des Spiels verboten und der Verkauf nur eingeschränkt möglich.
Hier wird allerdings bereits neu geprüft und die Entwickler sind dabei, auch für Dying Light 2 eine andere Bewertung zu erwirken. Ob das jedoch bis zum Release noch klappt, steht offen.
Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay
Wann erscheint Dying Light 2? Der Release des neuen Horror-Survival-Shooters ist nach mehreren Verschiebungen nun für den 4. Februar angesetzt. Dying Light 2 erscheint für den PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S.
Das Spiel bietet eine einzigartige Kombination aus Überleben, Story und Parcours, welche sie im Survival-Genre einzigartig macht. Es ist gut möglich, dass es Dying Light 2 auf unsere Bestenliste schafft:
In League of Legends ist gerade die Season 12 gestartet. Doch die bekommt einiges an Kritik. Neben dem Chemtech-Drachen stören sich viele Spieler auch an dem hohen Schaden, den Bruiser gerade verursachen. Einer dieser Kritiker ist Tim “Nemesis” Lipovšek, der ehemalige Midlaner von Fnatic.
Was kritisiert der Spieler? Nemesis, dessen Vertrag 2020 von Fnatic nicht verlängert wurde, ist inzwischen ein Vollzeit-Streamer. In einem seiner Livestreams hat er sich zur aktuellen Meta geäußert. Ein Clip dazu ging viral und befand sich lange in den Top 5 im LoL-subreddit.
Dort zeigt der Midlaner ein Video, in dem der Champion Veigar gegen einen Olaf kämpft. Nemesis erklärt dazu: “Wenn ich jetzt gerade Veigar spielen würde, in Season 12, und dieser Olaf läuft mir über den Weg, wäre ich tot. Ich wäre buchstäblich verdammt tot.”
Doch obwohl Olaf mit Schwarzes Beil und Hextrinker zwei Items hat, die Schaden verursachen, gewinnt Veigar das Duell knapp. Der Streamer kommentiert das wie folgt: “Seht euch das an, er verursacht keinen Schaden. Was ich damit sagen will, ist, dass es verrückt ist, wie viel Schaden es jetzt im Spiel gibt, verglichen mit den alten Saisons.”
Der Clip, den Nemesis dabei zeigt, wurde entweder 2019 oder 2020 – als in den Seasons 9 oder 10 – aufgezeichnet.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie sehen das andere Spieler? In den Kommentaren im reddit stimmen die meisten Spieler der Aussage von Nemesis zu. Gerade die Bruiser – Tanks, die auch Schaden verursachen, etwa Olaf oder Renekton – sollen derzeit zu viel Schaden verursachen.
Ein Nutzer behauptet: “Bruiser sind jetzt gerade sowas wie Assassinen. Sie sterben in 1-2 Sekunden unter Fokus und brauchen nur 1-2 Sekunden, um einen AD-Carry zu töten.”
Der Top-Kommentar in dem Thread fasst die Situation wie folgt zusammen: “In League dreht sich gerade alles darum, wer den Feind schneller ausschaltet. League of Oneshots.”
Doch nicht nur an den Bruisern wird sich gestört. Einige Nutzer kritisieren auch den vielen Procs und “Schaden über Zeit”-Effekten. So erklärt ein Spieler:
Du wirst von einem Zauber von Brand getroffen. Du brennst jetzt für etwa 10 Sekunden und aufgrund seiner passiven triggert immer wieder Liandries. Du verlierst leicht 600 Leben nur durch eine Fähigkeit.
Xerath-Support mit Ludens Echo. Jede Q macht jetzt 500-600 Schaden. Zauber-Schuhe brechen fast deinen kompletten Widerstand gegen Magie. Du musst alle 6 Sekunden einem Q ausweichen oder du verlierst ein Drittel deiner Lebenspunkte.
Seit wann gibt es zu viel Schaden? Die Kritik rund um den Schaden gibt es schon seit einigen Jahren. Viele Spieler machen als Zeitpunkt den Release von Runes Reforged aus der Pre-Season 8 aus. Damals wurde das Runen-System überarbeitet und damit kamen Effekte ins Spiel, die an dem zu hohen Schaden schuld sein sollen (via reddit).
Doch in der aktuellen Season 12 scheint das Problem am größten zu sein.
Was sagt Riot dazu? Im Thread hat sich der Riot-Entwickler Axes gemeldet und sich zu der Damage-Problematik geäußert. Er sagt, dass derzeit daran gearbeitet wird, den Schaden im Spiel insgesamt zu reduzieren. Eine solche Änderung könnte bereits während der Season kommen.
Zeitgleich gibt es jedoch große Diskussionen um den neuen Chemtech-Drachen. Der wurde bereits generft und ist immer noch zu stark:
In dieser Woche starb das erste MMORPG im Jahr 2022. Außerdem wurde bereits der Tod des nächsten Spiels angekündigt. Wir von MeinMMO haben für euch wieder alle wichtigen MMORPG-News der Woche gesammelt.
Die Diskussion der Woche: Letzte Woche wollten wir von euch wissen, auf welche MMORPGs und Erweiterungen ihr euch besonders freut. Hier ist das Ergebnis:
In Guild Wars 2 warten alle gerade gebannt auf das Release-Datum für die Erweiterung. Wir haben passend zum Start von End of Dragons einen Guide für Neueinsteiger geschrieben.
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Mit NFTs lassen sich digitale Objekte zu einzigartigen Gegenständen umwandeln. Der Trend erreicht das Gaming und trifft auf viel Gegenwind. MeinMMO-Autor Maik Schneider sieht die Entwicklung allerdings positiv und erkennt großes Potenzial in der Technik, die hinter den NFTs steckt: Blockchain.
NFTs (Non-Fungible Token) haben in der Gaming-Community viel Staub aufgewirbelt. Mit dieser Technik lassen sich aus digitalen Objekten wie Bilder, Codezeilen oder auch Güter in einem Spiel einzigartige Gegenstände erstellen. Diese Aussicht kommt bei vielen Spielern nicht gut an.
Da gibt es Kritik über den Umwelt-Aspekt, weil die Erstellung von NFTs eine Menge Strom verbraucht. Die enge Verknüpfung mit den Kryptowährungen führt zudem dazu, dass NFTs als reine Geldanlage für Reiche und Spekulations-freudige Zocker angesehen werden.
Viele Spieler haben die Befürchtung, dass ihr liebstes Hobby durch die fortschreitende Monetarisierung zu einer Art Nebenberuf mutiert, in dem sich alles um Profite und die wertvollsten NFTs dreht.
Insgesamt halte ich die aktuell sehr harte Kritik an der neuen Technik jedoch für überzogen. Denn NFTs sind sehr viel meh, als nur Spekulations-Objekte mit einer Aussicht auf schnellen Profit. Sie sind der Einstieg des Gamings in die Blockchain-Technologie.
Nun oute ich mich als Fan von NFTs und Blockchain-Lösungen im Gaming. NFTs und Blockchain haben das Potenzial, Spiele und das Internet allgemein für uns alle sicherer machen.
Mehr zum Autor Maik Schneider: Wenn es ein Themengebiet gibt, das unseren freien Autor ebenso fasziniert wie Gaming, dann ist es Wirtschaft.
Vor seiner Karriere als Autor absolvierte Maik eine kaufmännische Ausbildung und ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Die Blockchain-Technologie hat er dabei von Anfang an mit großem Interesse verfolgt.
Mehrwert der Blockchain: Es geht um Sicherheit
Beginnen wir mit ein paar Hintergründen zur Technik hinter NFTs.
Es geht darum, digitalen Objekten eine nachvollziehbare Signatur zu verpassen, die das Objekt einzigartig macht. Das können Bilder oder Videos sein, aber zum Beispiel auch kaufbare Cosmetics in Videospielen.
Dabei geht es nicht nur darum, ein ganz bestimmtes Objekt komplett einzigartig zu machen. Es kann auch viele Kopien des einen Objektes geben, die dann alle NFTs sind. Oder nur das Original ist ein NFT und es ist erlaubt, Kopien davon zu erstellen.
Wichtig ist die nachvollziehbare Signatur. Dadurch lässt sich das digitale Objekt einem zweifelsfreien Eigentümer zuordnen. Dazu wird die Blockchain-Technologie verwendet.
Durch diese besondere Art der Datenspeicherung lässt sich eine bisher unerreichte Sicherheit vor Manipulationen im Internet erreichen.
Grob gesagt, prüfen sich die Blöcke einer Blockchain gegenseitig auf Fehler und es entsteht eine große Kette mit Daten, die aufeinander aufbaut.
Ist ein Glied in der Kette fehlerhaft, erkennt die Technik den Fehler und lässt das neue Glied nicht zu. Alle Daten müssen zueinander passen.
Teile der Blockchain prüfen sich gegenseitig und liegen auf mehreren Computern oder Netzwerken.
Dazu sind Blockchains generell dezentral organisiert. Die Daten liegen nicht nur auf einem Server, sondern jeder berechtigte Teilnehmer kann sich die Blockchain oder Teile davon herunterladen und ansehen.
Will also jemand das System manipulieren, müssen gleich mehrere Blöcke verändert werden. Da die Blöcke jedoch zusätzlich auf unzähligen Computern und Netzwerken liegen, müssten auch diese Blöcke verändert werden.
Durch diese simplen Prinzipien – gegenseitige Prüfung der Kette und dezentrale Speicherung – ist die Blockchain so innovativ. Die hohe Manipulationssicherheit ist der fortschrittlichste Aspekt der Technik.
In Zeiten, in denen sich Hacker sogar Zugriff auf unseren Toaster verschaffen können, haben Blockchains das Potenzial, solche digitalen Übergriffe zu verhindern. Die alten Systeme stoßen hier an ihre Grenzen.
Allgemein bekannt wurde die Blockchain-Technik durch Kryptowährungen. Das System ist so sicher, dass ganze Währungen darauf basieren. Die beiden größten sind dabei „Bitcoin“ und „Ether“. Die Blockchain fungiert als eine Art Zentralbank dieser Währung.
Und genau diese hohe Sicherheit machen Blockchain-Technologien wie NFTs für das Gaming so wertvoll.
Doppelte Spekulation führt zu verständlichem Misstrauen
NFTs stehen in der Kritik aufgrund ihrer Nähe zu den hochspekulativen Kryptowährungen. Aktuell werden viele NFT-Transaktionen über die Ethereum-Blockchain abgewickelt, auf der gleichzeitig die Kryptowährung „Ether“ läuft.
Das hat einen doppelten Spekulations-Charakter:
Das NFT selbst kann an Wert gewinnen oder verlieren
Die Ether-Token, die man mit einem Verkauf erhält, können ebenfalls im Wert steigen oder fallen
Kritik an dieser Konstruktion ist durchaus berechtigt. Wer will schon ein hochspekulatives Element in seinem Spiel haben? Das lockt Investoren an, die Geldmittel aufwenden, um aus dem System ihren Profit zu schlagen.
Ich habe viele Kommentare von NFT-Artikel auf MeinMMO gelesen und besonders diese enge Verbindung von Kryptowährungen bereitet Lesern Sorgen. Es geht darum, dass sich der eigene Gaming-Konsum ändern könnte – auf negative Weise.
So schreibt BavEagle auf MeinMMO: „Demnächst ist Gaming dann kein Freizeithobby mehr, sondern ein Nebenjob inklusive Marktanalysen und stündlichem Check des Börsenkurses von NFT-Items“.
Auch QWLU macht sich Sorgen, was passiert, wenn mehr monetäre Werte in einem Spiel vorhanden sind: „Heute sieht man ja schon AFK-Bots, die nur joinen und leveln, um Skins und ähnliches zu farmen. Wie wird das dann aussehen, wenn das Zeug sogar ein bisschen Wert hat …?“.
Und ich gebe unseren Lesern recht. Derzeit werden Spiele und Systeme entwickelt, mit einer engen Verflechtung von NFTs und Kryptowährungen. In solchen Spielen würde genau das passieren: Risikobereite Spekulanten nehmen Einfluss auf die Wirtschaft eines Spiels.
Aber NFTs sind noch so viel mehr als spekulative Mikrotransaktionen und die finanzielle Grundlage für große Bot-Farmen.
Trennt man jedoch die Gedanken hinter NFTs und Blockchain von den volatilen Kryptowährungen, dann hat man eine innovative Speichertechnik, die mehr Sicherheit und Individualismus ins Gaming bringen könnte.
Blockchains und NFTs können so viel mehr
Die Blockchain-Technik gibt es schon ein paar Jahre und immer mehr Unternehmen setzen auf dieses Speicherformat – ganz ohne Kryptowährungen im Schlepptau.
So bietet das Technologie-Unternehmen IBM eigene Blockchain-Lösungen an, mit der Unternehmen ihre Buchhaltung sicherer und effizienter gestalten können (via IBM.com). Da geht es nicht darum, den nächsten Token zu schürfen und das schnelle Geld zu machen.
Es geht um Sicherheit, Transparenz und Effizienz. Natürlich möchte IBM daran verdienen. Aber das ist keine Spekulation, sondern ein modernes Angebot einer sicheren und manipulationsfreien Daten-Organisation.
Unternehmen bauen und organisieren ihre eigene Blockchain, die dann zum Beispiel Lieferketten speichern und übersichtlich darstellen. Je nach Bedarf können User einen bestimmten Teil der Blockchain einsehen.
Als Verbraucher bekommen wir zum Beispiel Infos über die Produktionsstätten und den Weg, den ein Gut zurückgelegt hat. Der Schlüssel für den Zugang ist ein NFT, das wir zusammen mit dem Produkt bekommen.
Beispiel einer Blockchain-basierten Lieferkette – NFT als QR-Code. Quelle Oliver Wyman
Solche Blockchains werden auch nicht nach dem „Proof of Work“-Prinzip erstellt, das den Stromverbrauch der aktuell größten Blockchains in die Höhe treibt (Token-Mining).
Diese sicheren Systeme lassen sich auf viele Anwendungen im Internet übertragen. Je mehr die Blockchain-Technologie dann im Laufe der Zeit standardisiert wird, desto eher kommt es zu „Cross-Chain“-Anwendungen, in denen die Daten von einer Blockchain mit einer anderen interagieren.
Der echte Durchbruch der Technologie ist indes noch nicht gelungen. NFTs sind das Vehikel, mit dem dieser Durchbruch im Gaming und anderswo gelingen könnte.
Geschichte wiederholt sich – Vergleich zum Internet
Zahlungsströme suchen in der Regel den Weg des größten Profits und wenn Blockchains auch abseits der Kryptowährungen finanzielle Vorteile bringen, dann lohnt es sich eher, auf die Technologie zu setzen.
Die derzeitigen spekulativen Auswüchse führen zu mehr Aufmerksamkeit – über beinahe alle Branchen hinweg. Unternehmer befassen sich mit der Technologie Blockchain und entdecken, neben dem schnellen NFT-Geld, auch die sicherheitstechnischen Vorteile.
Ganz ähnlich war es zum Start des großen Internet-Hypes auch. Unternehmen pumpten massive Investitionen in den neuen Markt, bauten Server-Kapazitäten auf, die niemand brauchte und erzeugten die sogenannte „Dotcom-Blase“.
Die Preisblase platzte, viele Werte gingen verloren. In Deutschland blieb besonders der herbe Verlust vieler Privat-Investoren durch Käufe der „T-Aktie“ im Gedächtnis. Diese „Volksaktie“ erreichte einen Höchststand von etwas mehr als 100,- € stürzte auf knapp 8,- € ab.
Aber die geschaffenen Server-Kapazitäten der “Dotcom-Blase” waren noch da und machten kostenlose Service-Angebote im Internet wie beispielsweise MeinMMO erst möglich. Davor musste man tatsächlich für den Traffic bezahlen, den Besucher auf einer Website verursachten.
An einem ähnlichen Punkt steht die Blockchain mit NFTs. Die Grenzen der Märkte werden ausgelotet, die Möglichkeiten der Technologie erprobt. Neue Blockchains entstehen und verschwinden, andere setzen sich durch, arbeiten womöglich sogar zusammen.
Ob es dann zum Platzen einer Krypto-Blase kommt oder nicht – das Wissen um die Blockchain-Technologie hat sich verbreitet, die Vorteile gegenüber alten Systemen in Sachen Sicherheit, Effizienz und Anpassbarkeit können überzeugen.
Fazit: Profit ist wichtig für neue Technologien – Neubewertung aber auch
Ich denke, die harsche Kritik an den NFTs ist unfair. Die Technik ist nicht Schuld an übertriebenen Spekulationen, es sind die Menschen, die dahinter stehen.
Schon jetzt gibt es unzählige Spiele, die sich über Pay-2-Win-Mechaniken finanzieren – Stichwort „Freemium“. Wenige zahlungskräftige Kunden pumpen viel Geld in ein Spiel, das viele andere kostenlos genießen – dafür aber mit weniger Erfolg oder zumindest mit weniger Funkeln.
Deswegen halte ich Kritik für wichtig. Eure Meinungen haben dazu geführt, dass Pay-2-Win-Mechaniken einen schlechten Ruf haben. Eure Meinungen deuten Entwicklern den Weg in die Zukunft.
Es ist jedoch auch wichtig, offen gegenüber neuen Technologien zu sein.
Die Java-Schwachstelle „Log4j“ hat mal wieder gezeigt, wie anfällig unsere aktuellen Systeme sind und dass es Zeit wird, neue Sicherheits-Lösungen zu finden.
Über diese Schwachstelle können Hacker schadhafte Programm-Codes ausführen – und das teilweisen kinderleicht. Bei manchen Anwendungen reicht schon eine Nachricht in einem Chat, um den Code auszuführen.
Eine Verbreitung der Blockchain-Technologie wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung und NFTs helfen dabei, die Technik der Öffentlichkeit näherzubringen und die Implementierung zu finanzieren.
Zwar waren auch Blockchains aufgrund von Java-basierten Tools von der Schwachstelle betroffen, doch die Kette kann durch einen Zugang nicht einfach komplett manipuliert werden.
Deshalb: Bleibt meinungsstark, aber auch fair. Bei NFTs und Blockchain geht es um mehr als nur Profit-Gier und Mirko-Transaktionen. Es geht auch um ein sicheres und geschütztes Internet.
Wir von MeinMMO wissen, wie kontrovers das Thema aktuell diskutiert wird. Schreibt uns gern eure Meinung dazu in die Kommentare. Beachtet jedoch unsere Regeln fürs Kommentieren.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Im Shop von Pokémon GO findet ihr gerade ein Ticket für 1 € für den Community Day mit Seemops. Wir zeigen euch alle Aufgaben und Belohnungen der Spezialforschung.
Was ist das für eine Forschung? Zu jedem Community Day könnt ihr ein Ticket für etwa einen Euro im Ingame-Shop kaufen (Je nach Shop variiert der Preis um ein paar Cent). Dadurch erhaltet ihr eine Spezialforschung, die genau auf den entsprechenden Community Day angepasst wurde.
Wir zeigen euch hier in der Übersicht alle Quests und Belohnungen, die ihr mit “Applaus für Seemops” freischaltet. So könnt ihr leicht entscheiden, ob sich der Kauf für euch lohnt.
Wo kann man das Ticket kaufen? Im Ingame-Shop von Pokémon GO scrollt ihr herunter, bis ihr unterhalt der Boxen seid. In der Kategorie “Weltweite Events” findet ihr das Seemops-Ticket.
Ticket für Community Day mit Seemops – Die Forschung
Woher kommen die Infos? Aufgrund der Zeitverschiebung konnten einige Trainer auf der Welt bereits am Community Day mit Seemops teilnehmen. Trainer veröffentlichten die Aufgaben und Belohnungen des 1-€-Tickets unter anderem auf reddit. In der folgenden Übersicht tragen wir sie euch auf Deutsch zusammen (via Leekduck.com).
Seemops-Forschung zum C-Day 1/4
Aufgabe
Belohnung
Nutze 10 Power-Ups bei Pokémon
15 Pokébälle
Fange 15 Seemops
Begegnung mit Seemops
Lande 5 gute Würfe
20 Seemops- Bonbons
Stufenbelohnung: Für den Abschluss dieser drei Aufgaben erhaltet ihr zusätzlich 2.000 Sternenstaub, 1 Glücksei und eine Begegnung mit Seemops.
Seemops-Forschung zum C-Day 2/4
Aufgabe
Belohnung
Fange 15 Seemops
30 Seemops- Bonbons
Verschicke 10 Pokémon
Begegnung mit Seejong
Entwickle 3 Seemops
10 Sananabeeren
Stufenbelohnung: Für den Abschluss dieser drei Aufgaben erhaltet ihr zusätzlich 1.500 Erfahrungspunkte, 1 Rauch und eine Begegnung mit Seemops.
Seemops-Forschung zum C-Day 3/4
Aufgabe
Belohnung
Lande 3 großartige Curveball-Würfe
50 Seemops- Bonbons
Entwickle ein Seejong
1 Sternenstück
Verschicke 10 Pokémon
15 Superbälle
Stufenbelohnung: Für den Abschluss dieser drei Aufgaben erhaltet ihr zusätzlich 2.500 Erfahrungspunkte, 1 Rocket-Radar und 15 Hyperbälle.
Das müsst ihr bedenken: Allein der Gegenwert der Items rechnet sich schon. Das, was ihr als Belohnungen erhaltet, ist mehr wert als der Kaufpreis des Tickets von 1 €:
Ein Rocket-Radar kostet regulär 200 Münzen also etwa 2 €
Ein einzelnes Sternenstück kostet 100 Münzen, also etwa 1 €
Dazu dann Sternenstaub (abzüglich des Staubs, den ihr für Power-Ups benötigt), Bälle und EP
Wer sowieso plant, sich diese Items zu kaufen, der kann das durch das Ticket nun billiger bekommen. Wer kein Interesse an den Items hat und auf die Extra-Bonbons für Seemops verzichten will, der braucht das Ticket nicht.
Wie gefällt euch dieses Mal das Ticket? Findet ihr es gut, dass Niantic da Inhalte wie einen Rocket Radar, die silbernen Sananabeeren und das Sternenstück gefunden hat, die bei jedem Ticket dabei sind, oder sollte man mehr Abwechslung anbieten?
Wie geht’s eigentlich nach dem Community Day weiter? Die Entwickler planen noch viele weitere Events in den nächsten Wochen, darunter auch ein weiterer C-Day. In unserer Übersicht mit allen Events im Januar 2022 bei Pokémon GO seht ihr, was noch auf dem Plan steht.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
2022 ist angebrochen und auch dieses Jahr werden wieder verschiedene MMOs in der Versenkung verschwinden. In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcast sprechen wir darüber, welche es sein werden und welche es 2021 waren.
In der neuesten Folge des Podcasts verraten wir euch, welche MMOs ihr bald nicht mehr spielen werdet. Denn so leid es uns jedes Mal für Multiplayer-Spiele und ihre Fans tut – sie gehen manchmal unter.
Das Scheitern von einem MMO kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Mal gibt es Probleme mit Publishern und der Finanzierung, mal zerfällt das Entwickler-Team, mal fehlen schlicht und einfach die Spieler. In diesem Podcast erörtern Leya, Alex und Schuhmann sie für jedes einzelne Spiel.
Der Podcast basiert auf zwei Artikeln, die MeinMMOs MMORPG-Redakteur Alexander Leitsch verfasste:
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Community Day mit Seemops läuft am 16. Januar in Pokémon GO. Wir zeigen euch hier die Boni und Shinys und wie ihr das Beste aus dem Event rausholt.
Was ist das für ein Event? In Pokémon GO findet jeden Monat ein Community Day statt. Seit Januar 2022 ist auch noch ein Community Day Classic in der Rotation, der wohl jeden Monat stattfinden soll. In diesem Monat startet der reguläre Community Day zuerst und bringt Seemops in den Fokus.
Freut euch während des Events auf erhöhte Shiny-Chancen, besondere Boni, eine 1-€-Forschung und seltene Attacken. In unserer Übersicht zeigen wir euch hier alles, was ihr zum C-Day im Januar 2022 mit Seemops wissen müsst.
Community Day im Januar 2022 – Startzeit, Boni, Shiny
Was? Der Community Day mit Seemops Wann? Am 16. Januar 2022 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ortszeit Pokémon des Tages: Seemops spawnt während des Events häufiger in der Wildnis Exklusive Attacke: Walraisa kann die Lade-Attacke Eisspeer und die Sofort-Attacke Pulverschnee erlernen Boni: – Dreifache Fang-EP, – Lockmodule und Rauch halten 3 Stunden an – Kostenlose Box mit 30 Hyperbällen im Shop – Event-Box für 1280 Münzen im Shop – Besondere Seemops-Sticker aus Geschenken und von Stops
Dazu gibt es wieder eine Spezialforschung für 1 €, die ihr euch kaufen könnt. Sie bringt euch Items wie ein Glücksei, ein Sternenstück, aber auch Sternenstaub, Bälle und EP.
Die Shiny-Familie von Seemops – auf der rechten Seite findet ihr Shinys.
So nutzt ihr den Community Day richtig aus
Das solltet ihr wissen: Setzt ihr während der Event-Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr Rauch oder Lockmodule ein, halten diese jeweils für drei Stunden und ziehen während des Events viele Seemops an.
So bereitet ihr euch vor: Das Event geht über 6 Stunden und bringt euch sehr viele Pokémon-Begegnungen. Damit ihr nicht alle paar Minuten eure Sammlung leeren müsst, empfehlen wir euch, vorher genug Platz in der Pokémon-Sammlung zu schaffen. Beim Sortieren eurer Sammlung hilft die Tag-Funktion in Pokémon GO sehr gut.
Wenn ihr genug Platz habt, braucht ihr wiederum viele Bälle. Pokébälle, Superbälle, Hyperbälle – das volle Programm. Insgesamt sollten es schon 300 oder 400 Bälle sein, die ihr für eure Seemops-Fänge verwenden wollt. Wer das Event richtig ernst angeht, sollte noch viel mehr Bälle sammeln.
Welche Items lohnen sich?
Wenn ihr viele Seemops entwickeln wollt, braucht ihr viele Bonbons. Fangt also mit Sananabeeren und nutzt Rauch und Lockmodule
Wer viele EP verdienen will, sollte auch Glücks-Eier aktivieren. Sie erhöhen zusätzlich euren EP-Bonus beim Fangen zum Event-Bonus. Dazu bietet sich an, eure Freundschaften an diesem Tag hochzuleveln und die starken Boni zu erhalten.
Wollt ihr noch mehr aus dem Event rausholen, bietet sich bei den vielen Pokémon-Begegnungen auch Sternenstücke an, die den erhaltenen Sternenstaub für euch erhöhen.
Lohnt sich der Community Day mit Seemops?
So stark sind Seemops und seine Entwicklungen: Seemops kann sich zu Seejong und anschließend zu Walraisa entwickeln. Um zu beurteilen, wie sehr sich der Community Day lohnt, haben wir uns die Stärke aller drei Pokémon angesehen:
Seemops ist weder im PvP bei Trainerkämpfen noch im PvE bei Raids besonders interessant.
Seejong ist im PvP nur in der Superliga zumindest im Mittelfeld, spielt in den anderen Ligen aber gar keine Rolle. Bei Raids ist Seejong nicht interessant.
Walraisa ist im PvP hingegen dann wieder spannend, da es neue Attacke beherrschen kann.
Sichert euch die Attacken: Damit ihr die besonderen Attacken für Walraisa sichern könnt, müsst ihr euch Walraisa während des Events oder bis zu zwei Stunden danach entwickeln.
Für wen lohnt sich das Event? Für die reinen Raid-Spieler unter euch ist das Event nicht wirklich interessant, da es hier weitaus stärkere Angreifer für Raidkämpfe gibt. Eine Übersicht der stärksten Angreifer in Pokémon GO zeigen wir euch hier.
Die PvP-Spieler sind hier schon besser bedient, denn Walraisa mit den neuen Attacken könnte sich im PvP durchsetzen. Sicher euch beim Event also ein paar Exemplare mit starken Werten.
Shiny-Sammler werden sich bei diesem Event höchstwahrscheinlich ein paar Exemplare sichern können.
Außerdem lohnt sich die Teilnahme für alle Trainer, die noch in der Level-Phase sind und viele EP sammeln müssen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Eine kleine Änderung an Call of Duty: Warzone erhitzt in der Community die Gemüter. Nun hat sich mit Dr Disrespect auch ein bekannter Streamer zu Wort gemeldetund erklärt, was er von den kommenden Änderungen der “Time to Kill” (TTK) hält.
Die Entwickler von Call of Duty: Warzone hatten für die Zukunft einige Balance-Änderungen versprochen. Schon länger stand im Raum, dass man die Time-To-Kill-Zeit in Warzone erhöhen wolle.
Um welche Änderung geht es? Die Entwickler wollen die Erhöhung der Time-to-Kill (TTK) über eine Verringerung des Anvisier-Tempos (ADS) erreichen. Hier hatte schon MeinMMO-Autor Maik Schneider gemeint, dass das die schlechteste Art sei, die TTK in Warzone zu erhöhen.
Nun hat sich mit Dr Disrespect einer der bekanntesten Streamer zu Wort gemeldet und erklärt, was er von den kommenden Änderungen hält. Und er glaubt, dass es ein riesiger Fehler sei, den die Entwickler da machen könnten.
Durch die Änderung könnte CoD: Warzone an Dynamik verlieren
Das sagt Dr Discrespect: Auf YouTube erklärt er in seinem Video, dass er wenig von der Änderung halte. Denn die Änderung würde das „ikonische“ Gefühl des Spiels verschlechtern. Warzone sei ein schnelles, dynamisches Spiel und bereits mit der neuen Pazifik-Karte „Caldera“ habe man das bekannte Gefühl des Shooters verschlechtert.
Für die neusten Änderungen, die die Entwickler auf dem Plan haben, hat Dr Disrespect daher wenig positives übrig. So erklärt er im Video, dass er glaube, dass die Verlangsamung der Zielgeschwindigkeit ein großer Fehler sei:
„Ihr wollt, dass das Spiel weniger Spaß macht? Weniger dynamisch? Ihr wollt dem Spieler weniger unmittelbare Kontrolle geben? Als Antwort darauf? Das ist ganz und gar nicht der richtige Weg. Das ist ein großer Fehler. Man will das Spiel, vor allem Call of Duty, und besonders hier in Warzone, so dynamisch wie möglich gestalten.“
Falls ihr euch seine Reaktion im Video ansehen und anhören wollt, dann findet ihr die entsprechende Stelle an 1:24:49. Das Video ist ansonsten etwa mehr als 4 Stunden lang.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nicht nur Streamer kritisieren Call of Duty: Warzone
Auch sonst gibt es Kritik aus der Community an Cod: Warzone und an Vanguard. Denn rund um Weihnachten hatte es viele Probleme in dem beliebten Shooter und seinem kostenlosen Ableger gegeben und das neuste Update zu Warzone hatte wenig Fehler behoben.
Auch aktuell gibt es Kritik an Fehlern und Problemen. Und auch andere Ideen wie ein merkwürdiges Anime-Crossover in Vanguard war bei den Shooter-Freunden nicht gut angekommen.
Die Entwickler haben jetzt jedoch erklärt, dass man die Community höre und man Fixes und neue Updates bringen wolle. Alles Weitere zum Statement der Entwickler könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:
In GTA Online könnt ihr euch jetzt bei zwei Zeitrennen leicht über 200.000 $ verdienen. Wir zeigen euch hier im Guide die Rennen und dazu ein paar Tipps, wie ihr sie gewinnt.
Wie kriegt man das Geld? In GTA Online sind seit Donnerstag, dem 13. Januar, zwei neue Zeitrennen aktiv. Eins könnt ihr mit normalen Fahrzeugen fahren, das andere mit den ferngesteuerten RC-Bandito. Die Rennen sind schnell erledigt und bringen euch jeweils über 100.000 GTA-Dollar.
Diese Rennen sind jetzt aktiv:
Zeitrennen El Burro Heights – Bringt 102.000 GTA-Dollar
RC-Bandito-Rennen Baustelle II – Bring 101.000 GTA-Dollar
El Burro Heights Zeitrennen gewinnen
Das ist das Rennen: Ihr startet das Rennen bei den Ölfeldern und müsst euch euren Weg bis in die Berge zum Observatorium bahnen.
Begebt euch zum Start der Strecke, startet das Rennen und richtet euren GPS-Punkt auf das Ziel ein. Haltet dann die Absteigen-Taste gedrückt, um das Rennen zu beenden. Nun könnt ihr direkt zum Start mit dem GPS-Marker losfahren.
Die Strecke ist recht simpel und sogar ohne Abkürzungen und mit einem Unfall zu schaffen. Ihr habt also genug Zeit.
Schafft ihr es in weniger als 2 Minuten und 10 Sekunden ins Ziel, dann bekommt ihr direkt 102.000 GTA-Dollar gutgeschrieben.
Welche Fahrzeuge sollte man nehmen? Da ihr dabei hin und wieder abseits der Straßen abkürzen könnt, empfiehlt es sich, mit einem Motorrad zu fahren. Im Test fuhren wir mit dem Shotaro. Doch auch das neue (teure) Shinobi hat genug Power, um euch rechtzeitig ins Ziel zu bringen.
Eine Liste mit den schnellsten Motorrädern in GTA Online findet ihr hier:
Das ist das Rennen: Das RC-Bandito-Rennen findet ihr auf der Map bei der lila Fernbedienung. Für das Rennen habt ihr 1:12 Minuten Zeit. Dabei gibt es viele enge Kurven – ihr fahrt auf das Dach einer Baustelle.
Seid dabei vorsichtig, denn ihr könnt an vielen Stellen leicht vom Dach herunterfallen und müsst dann das Rennen wieder von vorne beginnen. Die Zeit ist allerdings auch knapp bemessen, weshalb ihr einen guten Mittelweg zwischen “Schnell” und “Vorsichtig” finden müsst.
Ihr fahrt dabei nacheinander Checkpoint ab, die mit Pfeilen versehen sind. Die Anzahl der Pfeile signalisiert, wie stark ihr die Kurve nehmen müsst.
Schafft ihr es pünktlich ins Ziel, dann winken euch hier 101.000 GTA-Dollar.
Schließt ihr beide Zeitrennen innerhalb der vorgesehenen Zeit ab, dann braucht ihr nur etwa 3 Minuten Aufwand, um 203.000 GTA-Dollar zu verdienen.
Wenn ihr dann sowieso schon in GTA Online unterwegs seid, dann stattet doch gleich noch dem Casino einen Besuch ab. Da könnt ihr täglich das Glücksrad drehen und ein Auto gewinnen.
Der Xbox Elite Controller gehört zu den besten Controllern auf dem Markt. MeinMMO-Autor Marko Jevtic fand aber, dass es in einem wichtigen Bereich große Schwächen hatte. Jetzt schwört er aber auf einen kleinen Einkauf, der ihn nur 25 € gekostet hat. Für ihn macht dieses Upgrade den ohnehin großartigen Controller konkurrenzlos.
Beim Zocken will ich komplett in der Kontrolle sein. Ob bei der Wahl der Maus und Tastatur, den richtigen Aim-Settings bei Shootern oder bei der Konfiguration meines Steam Controllers – ich habe hohe Ansprüche und viel Bedarf nach Anpassbarkeit.
Über den Autor: Marko Jevtic ist seit Oktober 2021 bei MeinMMO als Shooter-Experte tätig. Seit seiner frühesten Kindheit spiele ich von jedem Genre alles, was annähernd interessant aussieht – und hat auf allen Plattformen viele Spiele sowohl casual als auch kompetitiv gespielt.
Dazu ist er Co-Leiter mehrerer Gaming-Discords, in denen es um die Optimierung der Steuerung in Shootern geht. So hilft er Spielern, Streamern und Esports-Profis gleichermaßen dabei, die richtigen Settings und Geräte für ihre Spiele zu finden.
Daraus resultiert eine Expertise für alle Details, die für präzise Steuerung wichtig sind. So ist er auch mit Legenden der Shooter-Community wie KovaaK (bekannt durch seinen populären Aim-Trainer) in häufigem Kontakt.
Insbesondere die Paddles gefallen mir, zumindest in der Theorie. Diese kleinen Metall-Aufsätze kommen in die Rückseite des Controllers. Dort werden sie zu bis zu 4 weiteren Knöpfen, die man mit dem Mittel- und Ringfinger drücken kann.
Das ist eigentlich wahnsinnig praktisch: So kann ich mit dem Daumen zum Zielen auf dem rechten Stick bleiben und mit bisher unbenutzten Fingern weiter springen, ducken oder nachladen. Genutzt habe ich es aber nicht so, wie erhofft. Denn die Paddles, die Microsoft den Elite-Controllern beilegt, sind nicht gut.
Ein Kauf hat diesen fantastischen Controller deshalb noch einmal deutlich verbessert – und hat mich nur 25 € gekostet: SCUF bietet Ersatz-Paddles für die Xbox Elite Controller an. Diese funktionieren bei jeder Version des Elite-Controllers – also sowohl Series 1 als auch Series 2.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Diese Paddles sind eine enorme Verbesserung gegenüber denen, die Microsoft zu den Elite-Controllern dazupackt. Sie verbessern eines der wichtigsten Features des Controllers in Hinsicht auf Ergonomie, Performance, Zuverlässigkeit und Stabilität. Im Vergleich zu den Original-Paddles haben sie nur wenige Nachteile – die spielen beim Zocken selbst aber keine Rolle.
Ich erkläre euch, warum diese SCUF-Paddles so eine enorme Verbesserung darstellen. Und das, obwohl sie nur 25 € kosten.
Die Paddles des Elite Controllers haben große Schwächen
Was hat mich am Elite Controller gestört? Beide Version vom Elite Controller leiden aber unter demselben, großen Problem: die Paddles.
Die standardmäßigen Paddles auf der Rückseite des Controllers sind eine geniale Idee mit großen Schwächen
Diese Knöpfe auf der Rückseite waren für mich der wichtigste Grund, meine beiden Elite Controller zu kaufen. Mit diesen entfernbaren Metall-Aufsätzen hat man weitere Knöpfe, die man mit Ring- und Mittelfinger drücken kann. Sie sollten viele Inputs einfacher machen, ohne Kompromisse. Bei beiden Versionen des Elite-Controllers haben sie mich allerdings enttäuscht:
Die Paddles waren gleichzeitig zu groß und zu einfach zu drücken.
Wenn ich in intensiven Momenten meinen Controller also etwas fester gehalten habe, habe ich oft versehentlich diese Tasten auf der Rückseite des Controllers gedrückt.
Gerade in Ranglisten-Matches will ich absolut nicht versehentlich springen, während ich auf einen Gegner schieße.
Obwohl mir die Paddles so wichtig waren, habe ich aus diesem Grund oft auf sie verzichtet. Wenn ich sie benutzt habe, dann nur die zwei obersten – diese waren am ergonomischen und damit ein akzeptabler Kompromiss. Alle 4 Paddles wollte ich nie verwenden. Meine Fehlerquote war so einfach zu hoch, was zu vielen frustrierenden Toden geführt hat.
Ersatz-Paddles von SCUF sind ein sofort bemerkbares, gigantisches Upgrade
Wie habe ich die Paddles verbessert? Nach einer besonders frustrierenden Runde Halo Infinite, mit vielen versehentlichen Paddle-Inputs, habe ich sie sehr genervt vom Controller gerissen.
Ich dachte mir: Die Paddles sind letztendlich nur kleine Metall-Aufsätze, die man in den Controller steckt. Da gibt es doch sicher einen Ersatz von einem fuchsigen Tüftler mit einem 3D-Drucker?
Eine DIY-Lösung habe ich nicht gefunden, dafür eine höchst professionelle:
SCUF, der berühmte Hersteller von unter Profis geliebten Controllern, haben ihren eigenen Ersatz für die Paddles hergestellt.
Diese heißen “SCUF Elite Series 2 Paddles for Xbox Elite Series 1 & 2“ und kosten vergleichsweise günstige 25 €. Das Upgrade könnte dabei kaum direkter und problemloser verlaufen. Sie ersetzen nämlich einfach direkt die Paddles von Microsoft: Man holt die alten heraus und setzt die neuen SCUF-Paddles ein. Den gigantischen Unterschied merkt man sofort.
Die Form der SCUF-Paddles ist merkbar anders und viel ergonomischer
Wieso sind die SCUF Paddles so gut? Die wichtigsten Unterschiede zu den Original-Paddles sind sofort bemerkbar:
Im Vergleich zu den Original-Paddles ist die Alternative von SCUF deutlich quadratischer und weniger länglich.
Sie landen etwas mittiger auf der Rückseite des Controllers.
Die SCUF-Paddles stehen weiter vom Controller ab – es gibt eine merkbare Lücke zwischen Controller und Paddles.
Dadurch sitzen im Controller merkbar höher, auch, wenn das nicht so aussieht.
Die Form der SCUF-Paddles ist für viele Griffarten sehr ergonomisch.
Im Vergleich zu den Standard-Paddles braucht es deutlich mehr Kraft, um sie zu drücken.
Die SCUF-Paddles fühlen sich beim Drücken ähnlich an, wie eine Maustaste.
Beim Zocken stellen all diese Veränderungen eine gigantische Verbesserung dar. Die SCUF-Paddles liegen so, dass eure Finger deutlich separater vom Controller stehen, als noch mit den Originalen. In Kombination mit dem größeren Widerstand, den sie euch beim Drücken geben, habe ich so absolut keine falschen Inputs mehr.
Dazu klingen und klicken sie wie eine Maustauste. Das macht die Inputs nicht nur sehr befriedigend vom Gefühl und Sound – es ist sehr einfach zu wissen, wann ihr den Knopf erfolgreich gedrückt habt. Auch wiederholte Inputs sind so deutlich angenehmer.
Mit den SCUF-Paddles kann ich problemlos alle 4 Paddles nutzen und auch mit wichtigen Funktionen belegen. Es stört auch nicht, sie am Controller zu lassen für Spiele, wo ich die Paddles nicht direkt brauche oder nutze. Nichts davon trifft in meiner Erfahrung auf die Original-Paddles zu.
Alles in allem sind die SCUF-Paddles also in jeder funktionalen Hinsicht ein deutliches Upgrade zu der Standard-Lösung. Dazu kosten sie nicht viel und sind ein einfacher und nahtloser Ersatz.
Ansicht von hinten
Ansicht von oben
Ansicht von der Seite
Hier seht ihr den Unterschied zwischen Original-Paddles (dunkel) und SCUF-Paddles (hell) aus mehreren Perspektiven
Was sind die Nachteile der SCUF-Paddles? Beim Zocken selbst habt ihr in meiner Erfahrung mit den SCUF-Paddles absolut keine Nachteile. Allerdings gibt es 3 Dinge zu beachten, die vorallem die Series 2 betreffen:
Durch die Form der SCUF-Paddles passt der ‘Series 2’-Elite-Controller nicht mehr auf die Ladestation, während die Paddles im Controller sind.
Die SCUF-Paddles haben keinen eigenen Platz in der Tragetasche des Elite-Controllers.
Wenn die Ladestation der Series 2 noch in der Tragetasche liegt, könnt ihr die Paddles auch nicht im Controller lassen.
Diese Nachteile sind ärgerlich, spielen aber nur nach dem Zocken eine Rolle. Meine Lösung ist es, die Paddles zu entfernen, bevor ich den Controller auf die Ladestation oder in die Tragetasche lege. Das Netz in der Tragetasche ist für sie zwar kein eleganter Aufbewahrungsort, erfüllt aber den Zweck.
Fazit: Jeder, der einen Elite-Controller besitzt, sollte die SCUF-Paddles probieren
Die Paddles von SCUF waren für mich ein absoluter Glücksgriff. Ich habe online noch nie Diskussionen über sie gesehen, auch noch keinen Bericht über sie gelesen. Selbst auf der SCUF-Website sind sie sehr gut versteckt.
Das ist sehr schade, denn dieses Zubehör ist ein absoluter Gewinn für mich. Meine Shooter machen jetzt deutlich mehr Spaß mit dem Controller. Und der Elite Controller Series 2 ist mit diesem Upgrade zweifellos der beste Controller, den ich je genutzt habe.
Ja, die SCUF-Paddles sind eine weitere Investition zu einem bereits sehr teuren Controller. Aber wenn euch eure Performance im Spiel schon so wichtig ist, dass ihr einen Elite-Controller gekauft habt, solltet ihr auch das absolut beste aus ihm herausholen.
Deshalb empfehle ich jedem, der bereits einen Elite-Controller besitzt, diese Paddles von SCUF. Egal, ob ihr den Elite-Controller als Series 1 oder Series 2 besitzt.
Welche Shooter ich im Jahr 2022 besonders viel spielen werde, seht ihr in meiner Übersicht:
Guild Wars 2 gehört zu den beliebtesten MMORPGs auf dem Markt, war aber nie eine echte Konkurrenz für die Platzhirsche WoW und FFXIV. MeinMMO-Autor Alexander Leitsch kennt den Grund. Denn gerade das, was Guild Wars 2 so gut macht, verhindert auch den richtig großen Erfolg.
Wenn mich jemand fragt, welches MMORPG 2021 das Beste ist, um das Genre kennenzulernen, dann würde ich dieser Person sofort Guild Wars 2 empfehlen. Schon mit der Tier List habe ich für viel Aufsehen gesorgt, weil ich Guild Wars 2 dort ins S-Tier gepackt habe. Das konnte nicht jeder nachvollziehen.
Doch das MMORPG macht einfach unheimlich viele Dinge richtig und besser als seine Konkurrenten im Genre. Zudem bin ich bisher nahezu keinem Spieler begegnet, der Guild Wars 2 wirklich schlecht fand. Das sollte eigentlich auch dazu führen, dass Guild Wars 2 die besten Spielerzahlen generiert und am meisten Aufmerksamkeit im Genre.
Doch dem ist nicht so. Und schuld daran sind genau die Dinge, die Guild Wars 2 so gut machen.
Wer spricht hier? Alexander Leitsch spielt Guild Wars 2 seit Jahren intensiv und kommt seit dem Release auf mehr als 8.000 Spielstunden. Dabei hat er jede Story gespielt, jeden Raid gesehen, über 35.000 Erfolgspunkte gesammelt und war zwischenzeitlich Shoutcaster im PvP. Auch in den Vorgänger, Guild Wars 1, hat er über 10.000 Stunden investiert.
Keine Item-Spirale und damit keine Motivation
Was ist die Besonderheit? Einer der größten Besonderheiten an Guild Wars 2 ist, dass die höchste Ausrüstungsstufe seit November 2012 nicht verändert wurde. Wer eine Aufgestiegene Ausrüstung besitzt, hat automatisch die maximalen Werte, die man im Spiel haben kann.
Damit man trotzdem noch etwas zu tun hat, werden hin und wieder neue Stat-Kombinationen ins Spiel gebracht. Jedoch kann man diese entweder erfarmen oder aber einfach die alte Ausrüstung umschmieden. Beides geht in der Regel schnell und ist kaum mit Kosten verbunden. Außerdem zählt die Berserker-Rüstung, die seit dem Start des Spiels vorhanden ist, noch immer zu der besten Kombo für Damage Dealer.
Dazu setzt Guild Wars 2 auf den Fashion-Aspekt. Es gibt hunderte von Skins und durch ein simples Garderoben-System, kann man jeden Skin auf seine vorhandene Ausrüstung ziehen. Viele nennen das Spiel deshalb auch gerne “Fashion Wars 2”.
Über der Aufgestiegenen Ausrüstung steht übrigens noch die Legendäre Ausrüstung, doch die bringt keine zusätzlichen Werte, sondern lässt euch nur die Werte jederzeit wechseln, was die Ausrüstung flexibler macht. Zusätzlich haben die Legendären Waffen noch besondere Skins und Animationen. Hier stehen also nur Komfort und Fashion im Vordergrund.
Guild Wars 2 bietet Legendäre Waffen, die vor allem wegen ihres Skins und den besonderen Animationen gebaut werden, wie hier der Rabenstab Nimmermehr.
Was ist das Problem? Wer sich einmal die beste Ausrüstung für das jeweilige Build besorgt hat, muss im Grunde nie mehr farmen. Daher fallen typische Grind-Aufgaben, die in anderen MMORPGs sowas wie der Hauptinhalt sind, einfach weg.
Auch neue Fraktale (5er-Instanzen) und Raids (für 10 Spieler) sind zwar als Herausforderung interessant, doch niemand muss sie besuchen, um sein Equipment zu verbessern.
Weniger Grind bedeutet aber gleichzeitig auch weniger Anreize, um sich wieder einzuloggen. Sogar Twinks sind sehr schnell gelevelt und rüsten sich fast von selbst aus. Ich habe 12 Charaktere mit einer passenden Aufgestiegenen Ausrüstung und zudem gleich mehrere Sets für meine 3 Haupt-Charaktere.
Dieser geringe Grind senkt insgesamt die benötigte Spielzeit und damit auch die Spielerzahlen.
Kein festes Quest-Korsett, doch Spieler gehen verloren
Was ist die Besonderheit? Bei den Quests verzichtet Guild Wars 2 auf klassische Quests-Hubs und NPCs, die euch mit einer Aufgabe betreuen und die ihr zum Abgeben dieser Aufgabe erneut besuchen müsst.
Stattdessen gibt es die sogenannten Herzchen-Quests. Die befinden sich an festen Orten und haben in der Regel mehrere Optionen für den Abschluss. Die Belohnung bekommt ihr dann automatisch. Zu solchen Aufgaben gehört es etwa, eine Apfelplantage zu unterstützen und das über verschiedene Wege:
Ihr könnt Äpfel sammeln und sie zum Herzchen-NPC bringen
Ihr könnt Spinnen bekämpfen
Ihr könnt die Eiersäcke von Spinnen zertreten
Nachts tauchen Fledermäuse auf, die ihr ebenfalls töten könnt
Die beste EP insgesamt holt man sich aber nicht zwingend über die Herzchen, sondern über eine Mischung aus Herzchen, dynamischen Events in der offenen Welt und Story-Missionen.
Es gibt Herzchen-Aufgaben, die ähnlich wie Quests ablaufen. Doch einen klassischen Quest-Log gibt es nicht.
Was ist das Problem? Während des Level-Prozesses in Guild Wars 2 kommt es vor, dass einige Spieler einfach die Karotte vor der Nase verlieren. Ohne eine feste Quest, die von Ort zu Ort führt, fühlen sie sich etwas verloren.
Deutlich stärker bemerkt man die fehlenden Quests aber im Endgame. Wo andere MMORPGs etwa auf tägliche oder wöchentliche Quest setzen, über die man Ausrüstung und gute Belohnungen bekommt, bietet Guild Wars 2 nur tägliche Erfolge, die jedoch rotieren und nur ein bisschen Gold bringen.
Wer sich etwa fürs Endgame ausrüsten möchte, wird vom Spiel nicht angeleitet. Ein bisschen sandboxmäßig müsst ihr euch selbst den Weg suchen, etwa übers Crafting, bestimmte Erfolge oder bestimmte Währungen. Doch genau das ist für den klassischen Themepark-Spieler ungewohnt und fast schon nervig.
Ideal für Solo-Spieler, doch kaum Gründe für eine Gilde
Was ist die Besonderheit? Kein MMORPG funktioniert so gut für Solo-Spieler wie Guild Wars 2. Das Erkunden in der offenen Welt, die instanziierten Story-Missionen und viele Erfolge lassen sich problemlos erledigen, ohne mit einem anderen Spieler zu interagieren.
Größere Herausforderungen wie Weltbosse oder die riesigen Meta-Events haben zudem Timer, sodass sich dort die Spieler automatisch versammeln und man sich nicht großartig koordinieren muss. Einzig ein klassischer Dungeon-Finder fehlt, hier muss man tatsächlich über das LFG-Tool mit anderen Spielern kommunizieren.
Zudem bringt jede Episode der Lebendigen Welt neue Story-Inhalte, die sich vor allem an Solo-Spieler richten. Hin und wieder sind mal neue Fraktale oder PvP-Inhalte dabei, doch der Solo-Spieler kann sich sicher sein, dass es neue Aufgaben nur für ihn gibt.
Tequatl ist ein riesiger Weltboss, der nur mit einer Vielzahl von Spielern besiegt werden kann. Doch die kommen automatisch zusammen, dank des Timers.
Was ist das Problem? Da man nahezu alles allein erledigen kann, muss man sich in Guild Wars 2 eigentlich keiner Gilde anschließen. Das führt am Ende aber auch dazu, dass man sich nicht so stark mit dem Spiel verbunden führt.
Die besten Erinnerungen in Guild Wars 1 habe ich in Verknüpfung mit anderen Spielern, etwa bei meinem ersten Sieg in der Halle der Helden, bei einem chaotischen Run in Urgoz Bau oder beim Verstecken spielen in der Gildenhalle.
Doch wer keine Gilde hat, dem fehlen genau solche Erfahrungen. Obwohl Guild Wars 2 also besonders fair und solo-freundlich ist, führt genau das dazu, dass sich viele Spieler nicht lange und intensiv mit dem MMORPG beschäftigen.
Zudem lohnt es sich, die gesamte Karte aufzudecken, mit allen Wegmarken, Herzen, Vistas, Sehenswürdigkeiten und Heldenpunkten. So umfangreich belohnt kein anderes MMORPG die Spieler, die einfach losziehen und die Karte erkunden.
Was ist das Problem? Der Reiz liegt vor allem darin, diesen Entdeckungen das erste Mal zu machen. Im Anschluss daran kann man die Truhen zwar immer wieder aufsuchen, doch die Belohnungen fallen sehr mager aus.
Einen echten Anreiz, die Inhalte zu wiederholen, gibt es eigentlich nur für die gesamte Welterkundung. Denn die kann man auch mit Twinks erledigen und muss es sogar, wenn man mehrere legendäre Waffen haben möchte.
Regelmäßige Updates, doch zeitbegrenzt und mit zu wenig Inhalt
Was ist die Besonderheit? Kein anderes MMORPG bringt nach einer Erweiterung so konstante Updates wie Guild Wars 2.
Nach dem Erscheinen von Path of Fire dauerte es nur 2 Monate, bis ein komplettes neues Gebiet, neue Story-Inhalte, neue Erfolge und Belohnungen ins Spiel kamen. Sogar ein Raid war damals dabei. Die Lebendige Welt Staffel 4 brachte alle 2-3 Monate ein solches Update hervor.
Mit der Eisbrut-Saga schafften die Entwickler zudem einen noch beeindruckenden Rhythmus: Alle 2 Monate kam eine neue Episode und dazwischen jedes Mal ein besonderes Event, wie etwa Halloween, Weihnachten, das Neujahrs-Event, Drachengepolter oder das Fest der Vier Winde. Für aktive Spieler war quasi immer was zu tun.
Was ist das Problem? Die Updates von Guild Wars 2 fallen verhältnismäßig klein und uninspiriert aus. Der Aufbau ist immer identisch und die Story-Inhalte sind meist in zwei bis drei Stunden abgeschlossen. Hinzu kommen zwei Probleme:
Zum einen richten sich die Updates eigentlich immer nur an PvEler. Wer gerne das PvP oder WvW betritt, schaut in den letzten Jahren in die Röhre.
Zum anderen gibt es die Inhalte auch nur für zwei Monate kostenlos. Wer sich danach einloggt, muss für die alte Episode zahlen, wahlweise Gold oder 2,50 Euro.
Komplett verrückt ist zudem, dass alle Updates, die zwischen Januar 2013 und Mai 2014 veröffentlicht wurden, nicht mehr spielbar sind. Für niemanden. Denn damals wollten die Entwickler innovativ sein und schafften eine “echte lebendige Welt”. Alte Gebiete wurden plötzlich verändert und von Feinden überrannt. Dann wiederum schlugen wir die Feinde zurück und sie verschwanden wieder aus dem Gebiet.
Im Zuge dessen wurde etwa die Hauptstadt Löwenstein komplett zerstört und später wieder neu aufgebaut. Das alte Löwenstein jedoch können die neuen Spieler gar nicht betreten.
Das alte Löwenstein war eine Piratenhochburg aus Brettern und Schiffswracks gezimmert. Das neue Löwenstein hingegen erinnert mehr an ein Urlaubsparadies.
Keine Skandale, aber auch keine Schlagzeilen
Was ist die Besonderheit? Guild Wars 2 hat keine Server Downs. Jedes Update wird veröffentlicht und eine Sekunde später kann man es runterladen und sich direkt einloggen. Selbst bei großen Updates ist man meist nach 10 bis 15 Minuten wieder im Spiel drin. Echte Server-Ausfälle, bei denen man über mehrere Stunden nicht ins Spiel kam, kann ich nach fast 10 Jahren an einer Hand abzählen.
Dieser Aspekt ist einer von vielen, warum die Entwicklung von Guild Wars 2 einfach unglaublich ruhig verläuft.
Was ist das Problem? Man hört von Guild Wars 2 insgesamt wenig. Die oben genannten Updates sind selten groß genug, um potentiell neuen Spielern davon zu berichten. Gleichzeitig gibt es auch keine negativen Schlagzeilen, die das MMORPG in den Fokus rücken, wie es zuletzt bei New World der Fall war.
Quasi jeder im Gaming wusste von den Problemen von New World, aber wer weiß schon, dass Guild Wars 2 als einziges MMORPG noch nie Wartungsarbeiten hatte?
Ich sitze oft hier und möchte mehr über Guild Wars 2 schreiben, doch es gibt einfach unheimlich wenig zu berichten, weil die neuen Inhalte nicht spektakulär sind, aber eben auch keine Katastrophe sind.
Video starten
Guild Wars 2: Alles, was ihr zu der neuen Erweiterung End of Dragons wissen müsst in unter 3 Minuten
Guild Wars 2 bleibt der ungekrönte König
Guild Wars 2 hatte starke Einflüsse auf das MMORPG-Genre:
Es war das erste Spiel mit einer dynamischen Skalierung, noch vor ESO. Die Entwickler haben es geschafft, dass in jedem Gebiet ständig Spieler zu finden sind.
Die Ressourcen wurden von Anfang an geteilt, was später auch Spiele wie WoW übernommen haben.
Mit den dynamischen Events und Herzchen-Quests hatten sie auch Einfluss auf das Quest-System in WoW.
Das PvP war von Anfang an fair, setzte nur auf Skill statt auf Ausrüstung und war am nächsten daran, ein echter E-Sport-Titel zu werden (was am Ende durch falsche Priorisierung verhauen wurde).
Das angesprochene Patch-System ohne Downtime ist ebenfalls komplett einzigartig
In meinen Jahren als MMORPG-Spieler und -Autor habe ich noch keinen Spieler getroffen, der gesagt hat: “Guild Wars 2 ist richtig schlecht.” Wohl aber einige, die das über WoW, ESO oder FFXIV äußern.
Ich habe aber ganz viele getroffen, die sagen: “Ich finde es gut, aber es gab zu wenig von XY” oder “ich logge mich zwar regelmäßig ein, aber spiele hauptsächlich das MMORPG XY”.
Eigentlich hätte Guild Wars 2 das Potential gehabt, das beste MMORPG auf dem Markt zu werden. Doch gerade mit vielen dieser Besonderheiten hat sich das Spiel ein eigenes Bein gestellt. Weil sie anders sind, weil sie weniger Grind brauchen, weil alles einfacher ist.
Es ist das beste Casual-MMORPG auf dem Markt, es ist das beste “Zweit-MMORPG”, es geht am fairsten mit eurer Spielzeit um. Das seh auch nicht nur ich so, sondern auch mein Kollege Sascha Penzhorn bei der GameStar. Der sagt:
Wie seht ihr Guild Wars 2? Was sorgt dafür, dass ihr immer wieder zurückkehrt oder was hat dazu geführt, dass ihr aufgehört habt? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Nvidia verschenkt eine RTX 3080 Ti an Gamer. Die Grafikkarte kommt im Matrix-Design und sieht auch sonst richtig gut aus.
Grafikkarten sind aktuell entweder kaum erhältlich oder nur sehr teuer. Daher nutzen viele Gamer jede Chance, um an eine potente Grafikkarte heranzukommen. Nun hat Nvidia eine ganz besondere Verlosung mit einer Grafikkarte gestartet.
Die Grafikkarte sieht richtig gut aus und dürfte vielen Usern gefallen, doch für deutsche User hat die Aktionen einen großen Haken.
Grafikkarte im Matrix-Design ist besondere Aktion zum Kinostart
Was ist das für eine Aktion? Offiziell startet am 14. Januar der neuste Matrix-Film in China ins Kino. Aus diesem Grund hat sich Nvidia eine besondere Aktion überlegt und eine einzigartige Grafikkarte vorgestellt. Die Verlosung läuft laut offiziellem Blogpost bis zum 21. Januar und dann wird der Gewinner ermittelt.
Was ist der Haken? Die Aktion mit der besonderen Nvidia-Grafikkarte läuft nur in China. Das bedeutet, dass deutsche Nutzer mit einer deutschen Adresse an der Verlosung nicht teilnehmen können. Solltet ihr noch keine Grafikkarte bekommen haben, dann stellt das Gewinnspiel daher keine Möglichkeit für euch dar, an eine Grafikkarte für wenig Geld zu kommen.
Diese GeForce RTX 3080 Ti Gaming-Grafikkarte mit grünem Code-Regen-Thema ist eine Hommage an den klassischen Sci-Fi-Film. Ausgestattet mit NVIDIAs RTX-Architektur der zweiten Generation, bringt sie eine echte “immersive” realistische Erfahrung in die virtuelle 3D-Welt. Tausende von Fans und Spielern, bitte trefft eure “Wahl”! Wir feiern den @Warner Bros.Film #The Matrix: The Matrix Reboot#, der heute landesweit veröffentlicht wird! Dies ist die einzige limitierte Auflage in China. Wenn du dieses Weibo weiterleitest und in einem Satz deinen doppelten Status als Matrix-Fan und GeForce-Hardcore-Spieler beweist, hast du die Chance, diese Grafikkarte zu gewinnen! Verlosung am 21. Januar
Was ist das für eine Grafikkarte? Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine RTX 3080 Ti. Die offizielle UVP von Nvidia liegt bei 1.199 Euro, im freien Handel bekommt ihr die Karte für 2000 Euro aufwärts. Es handelt sich dabei um die offizielle Founder’s Edition der RTX 3080 Ti mit einem besonderen Matrix-Design.
Detailansichten der RTX 3080 Ti im Matrix-Design
Die GeForce RTX 3080 Ti gehört zu den aktuell schnellsten Grafikkarten, die Nvidia im Angebot hat. In unabhängigen Tests liegt die RTX 3080 Ti nur 2 Prozent hinter der RTX 3090, aber mit 11 Prozent deutlich vor der RTX 3080 ohne Ti. Vor allem die hohe UVP von 1.199 Euro stand bei Testern in der Kritik, ungeachtet, dass ihr eine richtig schnelle Grafikkarte für das Geld bekommt. Für wen sich die Grafikkarte lohnt und wer wirklich so viel Geld ausgeben sollte, das könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:
Das ist nicht die erste Grafikkarte, die Nvidia exklusiv in China verschenkt
Gab es schon einmal so eine Aktion? Bereits 2020 hatte Nvidia schon einmal ein solches Giveaway veranstaltet. Hier hatte CD Projekt Red gemeinsam mit Nvidia eine RTX 3080 im Cyberpunk-Stil vorgestellt. Auch hier hatte Nvidia wie bei der Matrix-Karte auf ein einzigartiges Design gesetzt, was bei vielen Usern richtig gut ankam.
Dabei war die Aktion auch nur für chinesische Nutzer. Mit einer deutschen Adresse konnte man an der Verlosung nicht teilnehmen. Die Aktion kam auf jeden Fall in China gut an. Am Ende hatten sich über 1 Million Teilnehmer registriert, um zumindest eine kleine Chance auf die einzigartige Nvidia-Grafikkarte zu haben.
In Pokémon GO steht der Community Day mit Seemops bevor. Bisher war noch unklar, wie stark Walraisa mit der neuen C-Day-Attacke wird. Jetzt sind die Werte bekannt und die Freude bei den Trainern ist riesig.
Was ist neu? Bekannt war, dass Walraisa zum Community Day mit Seemops die neue Lade-Attacke Eisspeer erlernen kann. Unklar war allerdings, wie stark der Angriff dann letztendlich im Spiel wird. Erst kurz vor dem Start des Community Days bauten die Entwickler nun Eisspeer im Code des Spiels ein und die Trainer sind richtig glücklich über die Ergebnisse.
Denn durch die Stärke von Eisspeer wird Walraisa ein richtig starker Angreifer.
Wie stark ist Walraisa mit Eisspeer?
Das wurde gefunden: Am Abend des 14. Januar fanden die Dataminer der PokeMiners die Werte von Eisspeer im Code (via reddit.com). Daraus geht folgende Kraft hervor:
PvP
Schaden: 60
Energie: -35
Buffs: Keine
PvE
Schaden: 60
Energie: -33
Dauer: 2,2 Sekunden
Start des Schadens: 1,2 Sekunden
Ende des Schadens: 1,8 Sekunden
Das sagen die Experten: Auf reddit veröffentlichte Nutzer JRE47 bereits vor einigen Tagen eine umfassende Analyse, wie stark Walraisa mit der neuen Attacke werden könnte (via reddit.com). Da waren die Kampf-Werte allerdings noch nicht bekannt. Die PvP-Variante mit 60 Schaden und 35 Energiekosten war bei der Analyse die Ideal-Vorstellung und kündigte Walraisa bereits als starken Kämpfer an.
Auf der Webseite PvPoke.com kann man inzwischen ausrechnen lassen, wie gut Walraisa letztendlich in den Rängen der PvP-Ligen performen wird. Dabei eingerechnet wird das Moveset aus Pulverschnee, Eisspeer und Erdbeben.
In der Superliga landet Crypto Walraisa auf Platz 4 und das normale Walraisa auf Platz 5
In der Hyperliga landet Crypto Walraisa auf Platz 4 und das normale Walraisa auf Platz 5
In der Meisterliga landet Crypto Walraisa auf Platz 26 und das normale Walraisa auf Platz 15
Und wie gut ist es in Raids? Durch das neue Moveset wird Walraisa leider nicht wirklich relevanter in Raids. Setzt da lieber weiterhin auf starke Angreifer wie Mamutel, Snibunna und auch Mewtu.
Fazit: Dadurch, dass nun bekannt wurde, wie stark die neue Attacke Eisspeer ist, wird Walraisa plötzlich zu einem starken Angreifer in allen drei Ligen der PvP-Kämpfe. Damit wird der Community Day für alle, die gern Trainerkämpfe spielen, plötzlich viel besser.
Spielt ihr gern PvP und seid glücklich über die Werte von Eisspeer oder lassen euch die Trainerkämpfe kalt? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Release von Elden Ring ist nicht mehr weit. Wir von MeinMMO haben uns deswegen angeschaut, wie sich das Spiel von den geistigen Vorgängern wie Bloodborne und Dark Souls unterscheidet. Dabei haben wir 6 Punkte für euch herausgesucht.
Was ist Elden Ring? Das ist das nächste große Projekt von FromSoftware, die mit Demon’s Souls und Dark Souls ein ganzes Genre geschaffen haben. Die Entwickler sind für knüppelharte, düstere und komplexe Action-Rollenspiele bekannt.
Mit Elden Ring wollen die Macher unter der Leitung von Entwickler-Legende und Game Director Hidetaka Miyazaki mit Elden Ring den nächsten Schritt machen.
Das Gameplay erinnert auch stark an die genannten Titel von FromSoftware, es gibt aber einige Unterschiede. Diese wollen wir euch hier vorstellen.
Video starten
Neuer Trailer gibt Einblick in die Story von Elden Ring, dem meist erwarteten RPG derzeit
[toc]
Elden Ring hat eine “echte” Open World
Das ist neu: Zwar hatten Spiele wie die Dark-Souls-Reihe oder Bloodborne auch eine relativ frei begehbare Spielwelt, deren verschiedene Abschnitte miteinander verbunden sind.
Diese Spielwelten waren aber eher schlauchig, eng und verschachtelt.
Elden Ring hat mit dem Zwischenland nun eine “richtige”, offene Spielwelt, wie man sie etwa aus Assassin’s Creed oder Horizon Zero Dawn kennt. Sie wird deutlich weitläufiger und größer.
Das wissen wir über das Zwischenland:
Es gibt 6 verschiedene Gebiete
Wie ihr diese Gebiete in welcher Reihenfolge besucht, bleibt euch überlassen
Manche Gebiete lassen sich allerdings nicht sofort komplett erkunden
Die Spielwelt hat einen Tag- und Nachtwechsel, dynamisches Wetter und verschiedene Events, die zufällig passieren
Ihr könnt in der offenen Welt versteckte Geheimnisse entdecken oder Quests starten
Feindliche Kreaturen ziehen zufällig umher und streifen durch die verschiedenen Regionen
Trotz allem soll es einen roten Faden in der Geschichte geben, sodass ihr euer Ziel nie aus den Augen verliert.
HIer könnt ihr einen kleinen Ausschnitt aus der Spielwelt betrachten.
Gibt es jetzt keine Orte mehr, wie man es aus SoulsBorne kennt? Zwar setzt Elden Ring auf eine offene Spielwelt, dennoch sollen auch Fans des herkömmlichen Level-Designs auf ihre Kosten kommen.
Zum einen gibt es in der offenen Welt viel zu entdecken, zum anderen gibt es mit den Legacy Dungeons immer noch Orte, in denen sich Veteranen aus Bloodborne, Sekiro oder Dark Souls wie Zuhause fühlen sollen.
Diese Dungeons sind besonders wichtige Orte, die in den verschiedenen Regionen der Zwischenlande zu finden sind. Das können Schlösser oder andere, besonders enge und verzweigte Labyrinthe sein. Auch die “beliebten” Fallen kehren wieder zurück.
In den Dungeons soll es nun sogar Rätsel-Passagen geben.
Hier könnt ihr einige Bilder zu den Legacy Dungeons sehen.
Ihr habt jetzt ein Reittier an eurer Seite
Das ist neu: Beim Erkunden der Welt erhaltet ihr nun ein nützliches Transport-Mittel. Mit einer Art “Geister-Pferd” könnt ihr schnell von einem Ort zum anderen gelangen.
Dieses Pferd lässt sich jederzeit rufen, oder verschwindet, sobald ihr von seinem Rücken abspringt.
Ihr könnt vom Rücken eures Pferdes auch kämpfen und steile Abhänge in gigantischen Sprüngen überqueren.
Es gibt aber keinen Zwang, den Kampf zu Pferde zu nutzen.
Manche Kämpfe sollen vom Rücken eures Pferdes aber einfacher sein.
Ein Manko gibt es im Koop und PvP: Euer Pferd ist nicht verfügbar, wenn ihr andere Spieler ruft oder von anderen angegriffen werdet. Somit seid ihr online nur zu Fuß unterwegs.
Falls euch das dennoch zu langsam ist: Es wird eine Art Schnellreisesystem geben.
Mit dem Pferd seid ihr in der Welt und im Kampf flink unterwegs.
Ihr könnt in Elden Ring jetzt richtig springen
Das ist neu: Es mag im ersten Moment unspektakulär klingen, doch Elden Ring bekommt eine Sprung-Mechanik. Das gab es in Bloodborne und Dark Souls nur in einer abgespeckten Form als “Roll-Sprung” und wurde erstmals in Sekiro eingeführt.
Diese “klein” wirkende Änderung dürfte einen großen Einfluss auf die Fortbewegung und Erkundung in der Spielwelt haben, ebenso auf das Kämpfen.
Ihr könnt Luftangriffe ausführen und so auch leicht erhöhte Orte erklimmen. In Dark Souls und Bloodborne konnte man lediglich ausweichen und niedrige Hindernisse kaum überqueren.
Zwar wird es wahrscheinlich keinen Greifhaken wie in Sekiro geben, dennoch dürfte das Erkunden der Spielwelt so deutlich angenehmer ausfallen und noch mehr zum Entdecken bieten, als bisher.
Außerdem könnt ihr so euer Vorgehen planen und Gegner ausspähen. Die Sprung-Mechanik ist nicht das einzige, das Entwickler FromSoftware aus Sekiro nun übernimmt.
Elden Ring übernimmt das Stealth-System aus Sekiro
Das ist Neu: In Elden Ring könnt ihr euch ducken und so schleichend durch die Spielwelt bewegen. Dadurch erhaltet ihr auch die Option, euch an Feinde heranzupirschen und mit einem gezielten Stealth-Angriff zu attackieren.
Gerade schwächere Gegner lassen sich so hinterrücks leicht erledigen. Gerade, wenn ihr feindliche Lager in der Spielwelt findet, die voller Gegner sind, kann die Stealth-Funktion hilfreich sein, um deren Zahl zu minimieren. Bloodborne und Dark Souls hatten keine richtige Stealth-Mechanik, heimliche Fortbewegung war so gut wie nie vonnöten.
Elden Ring wird dadurch nun kein Stealth-Spiel, bietet aber neue Vorgehensweisen.
Ihr könnt feindlichen Truppen auflauern, die durch die Welt ziehen.
Elden Ring hat jetzt Skills, die ihr nahezu frei mit Waffen kombinieren könnt
Das ist neu: Dark Souls und Bloodborne boten mit bestimmten Waffen einige besondere Bewegungsabläufe, Angriffe oder sogar veränderbare Waffen.
Elden Ring verzichtet nicht gänzlich darauf, sondern trennt diese Eigenschaften teilweise von ihren Waffen und bezeichnet sie nun als “Ash of War”, auf Deutsch: Kriegsasche. Diese könnt ihr in der Spielwelt finden.
So funktioniert das: Kriegsaschen gibt es in bestimmten Kategorien. Manche lassen sich auf allen Arten von Waffen anbringen, andere beispielsweise nur auf Großschwertern oder Speeren.
Insgesamt soll es über 100 Kriegsaschen geben und so die Freiheiten der Spieler deutlich vergrößern. So müsst ihr nicht zwangsläufig eine bestimmte Waffe finden, um einen speziellen Skill zu nutzen.
Ihr findet die Kriegsaschen überall in der Spielwelt und auch bei NPC-Händlern.
NPC-Beschwörungen durch neues Item
Das ist neu: In Bloodborne oder Dark Souls konnte man an bestimmten Stellen im Spiel Phantome von NPC-Charakteren beschwören, die euch dann im Kampf helfen konnten. Meist befanden sich diese kurz vor Bosskämpfen oder an kniffligen Stellen und konnten eine Art Koop-Ersatz darstellen.
In Elden Ring wird das Prinzip jetzt mit einer Art Beschwörung erweitert, denn ihr könnt nun zusätzlich die Geister bestimmter, getöteter Feinde rufen, die euch dann gegen andere Gegner unterstützen. Dazu gehören nicht nur Bosse, sondern auch normale Monster in der offenen Welt.
Dafür gibt es bestimmte Bereiche, an denen entweder besonders starke, oder besonders zahlreiche Feinde unterwegs sind. Ihr seht dann ein Symbol aufleuchten, das euch zeigt: “Hier könnt ihr Helfer beschwören.”
Das können beispielsweise ein Rudel Wölfe sein, oder ein einzelner, aber sehr zäher Soldat. Die Auswahl an Möglichkeiten ist riesig, aber je stärker der beschworene Geist, desto mehr FP (Mana) braucht ihr auch, um sie zu rufen.
DIe verschiedensten Kreaturen lassen sich im Kampf beschwören.
Auch im Koop gibt es einige Anpassungen, die aber nicht so groß ausfallen, um sie als eigenen Punkt aufzulisten. Denn im Großen und Ganzen funktioniert Koop in Elden Ring sehr ähnlich, wie in Dark Souls oder Bloodborne. Ihr könnt Spieler in eure Welt rufen, die euch dann im Kampf unterstützen. Oder ihr lasst euch von anderen beschwören und helft wiederum denen bei ihren Zielen.
Anders als in den älteren Titeln seid ihr dabei aber zumindest in der offenen Welt nicht auf ein Gebiet begrenzt. Das Zwischenland lässt sich in der Gruppe gemeinsam erkunden.
Leider gibt es allerdings keinen fließenden Übergang in die Legacy Dungeons, wo ihr Spieler drinnen rufen müsst. Dennoch ist das ein Fortschritt zu früher, wo euch Kameraden immer nur in einem bestimmten Gebiet helfen konnten.
Im Gegensatz zu früher soll das Ganze einfacher vonstattengehen und nicht mehr im gleichen Ausmaß den Verbrauch von Ressourcen voraussetzen, um Koop zu spielen.
Roleplay-Server (RP Server) in GTA 5 Online locken einen großen Teil der Community an, dort interessante Rollen zu spielen. Arbeitet als Polizist oder seid als Verbrecher auf der Flucht. Vielleicht ist so ein RP-Server auch etwas für Euch.
Ihr habt die Story von GTA 5 durchgespielt und sucht nun eine Alternative zum “normalen” Multiplayer? Auf Roleplay-Servern von Grand Theft Auto Online sind viele Spieler bereit, mit Euch abenteuerliche Geschichten zu teilen und zu erleben. Das geht zum Beispiel als Mitglied der San Andreas State Police.
An roten Ampeln halten – GTA Rollenspiel mit Real-Life-Faktor?
Wer von Euch schon einen Teil der “Grand Theft Auto”-Serie gezockt hat, war bestimmt schon mal an dem Punkt angelangt, an dem man sich an die Straßenverkehrsordnung halten wollte. Dann hält man an roten Ampeln und achtet auf den Verkehr und Fußgänger. So erstrahlt die Spielewelt in einem ganz anderen Licht.
Spieler auf Roleplay-Servern halten sich auch an solche Regeln und spielen GTA 5 Online weniger destruktiv, als man es von den “normalen” Multiplayer-Servern kennt. Besonders bekannt wurde die Spielergruppe rund um Sheriff Eli Thompson, dem Chef von “Sheriff Eli’s Digital Law & Order”. Die Rolle des Badass-Cops beherrscht der Spieler wie kein zweiter, über 200.000 Follower hat er auf seinem Livestream-Kanal.
Diese schauen ihm regelmäßig dabei zu, wie er in seiner Rolle als Online-Cop Verbrechen aufklärt oder Kriminelle verhaftet.
Wer den erfahrenen RP-Spielern von GTA 5 zusieht, wird gut unterhalten. Im folgenden Clip will der Sheriff eine Prostituierte dazu bringen, den Standort zu verlassen, und plötzlich gibt es eine Schlägerei mit einem Passanten. Kurz darauf eskaliert die Szene.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nicht nur das Zusehen macht Spaß. Probiert doch selbst einmal Euer Glück auf den RP-Servern von GTA 5. Wer nicht als Cop unterwegs ist, schlüpft zum Beispiel in die Rolle von Passanten. Auf den verschiedenen Roleplay-Servern für GTA 5 erwarten Euch lustige Geschichten, denn jeder spielt seinen ausgedachten Charakter anders. Bei der Charakter-Erstellung gibt es viele Freiheiten, die Raum für Kreativität lassen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Roleplay-Server in GTA 5 nutzen Modifikationen, die je nach Server variieren können. Mit verschiedenen Add-Ons habt Ihr so auf den Servern Möglichkeiten, Euer Roleplay auszuspielen.
Um Geld zu verdienen, müsst Ihr mit Eurem erstellten Online-Charakter arbeiten – Manche machen das als LKW-Fahrer und fahren verschiedene Güter von A nach B. Natürlich könnt Ihr auch auf kriminellen Wegen auf den RP-Servern Geld verdienen, dann lauern aber Polizisten wie Sheriff Eli auf Euch.
GTA 5 RP Server auf Deutsch
Viele der deutschen Streamer zocken bei GTAlife.net und schlüpfen dort in die Rolle ihrer RP-Charaktere. Ein weiterer Deutscher GTA 5 RP-Server ist GVMP. Welcher Server am besten zu Euren Vorstellungen passt, seht Ihr meistens schon in der Server-Beschreibung.
GVMP wirbt zum Beispiel mit unterhaltsamen Jobs, bei denen Ihr Geld verdienen könnt. Dort könnt Ihr kriminellen Aktivitäten nachgehen und Euch Respekt bei Straßengangs aufbauen, oder als Polizist das Gesetz von Los Santos vertreten.
Auf GTA RP-Server bewerben, um zu zocken
Wie Ihr vielleicht schon von anderen RP-Spielen oder -Servern kennt, können Spieler, die sich nicht an die Regeln halten, schnell den Spaß vermiesen. Deshalb erwarten viele Server-Admins von Euch eine aussagekräftige Bewerbung. Diese werden teilweise schriftlich, oft aber auch auf Teamspeak-Servern entgegengenommen.
Zur Bewerbung gehört eine interessante Story zu Eurem Charakter, die Ihr den Verantwortlichen möglichst glaubwürdig rüberbringen müsst. Dadurch wird oft schon ausgeschlossen, dass sich Trolle dort anmelden, die anderen ihr Roleplay kaputtmachen wollen. Wer sich nach bestandenem Bewerbungsgespräch dann auf den Servern trotzdem nicht an die Regeln hält, der wird einfach von der Whitelist entfernt und hat keinen Zugang mehr.
System noch nicht ausgereift – Lags auf RP-Servern
Weil die Server nicht von Rockstar selbst gesponsert werden, kommt es dort häufiger mal zu kleineren Problemen und Server-Downtimes. Synchronisationsprobleme und Crashes können schon mal vorkommen.
Wer sich vorm Zocken nochmal ein deutlicheres Bild der RP-Server machen will, kann das beispielsweise auf verschiedenen deutschen und englischen Livestreams. Auf Twitch.TV findet Ihr im GTA 5 Online-Verzeichnis viele RP-Streamer, die dort meist angeben, auf welchem Server sie spielen.
Der Shooter Dying Light 2 erscheint im Februar auf Steam. Nun haben die Entwickler erklärt, wie es mit dem Spiel nach dem Release weiter gehen soll.
Was ist Dying Light 2? Dying Light 2 ist die direkte Fortsetzung vom Vorgänger. Im Spiel setzt ihr auf Nahkampf und Schusswaffen, um euch gegen Zombies wehren zu können. Der Fokus liegt bei dem Survival-Shooter aber stark auf der Story. Die Systemanforderungen von Dying Light 2 sollten die meisten User außerdem stemmen können.
Der Shooter soll bereits in wenigen Wochen, am 4. Februar 2022 erscheinen und viele User fragen sich, wie es nach dem Release weiter gehen soll und ob es weitere Inhalte geben wird. Nun haben die Entwickler geantwortet.
Entwickler wollen Dying Light jahrelang mit Inhalten versorgen
Was sagen die Entwickler? Ihre Antwort hatten die Entwickler von Techland auf Twitter gepostet (via twitter.com). Hier hatten sie erklärt, dass sie das Spiel noch mindestens 5 Jahre lang mit Inhalten versorgen wollen:
Wir garantieren, dass wir die Welt von Dying Light 2: Stay Human noch mindestens fünf Jahre nach der Veröffentlichung mit neuen Geschichten, Schauplätzen, In-Game-Events und all den Dingen, die ihr so liebt, erweitern werden!
Wie fallen die Reaktionen aus? Auf Twitter hat der Post der Entwickler mehr als 5.000 Upvotes erhalten (Stand: 15.01.2022). Viele zeigen sich begeistert und freuen sich über die Ankündigung. Vor allem, weil sich viele User dadurch an Dying Light 1 erinnert fühlen. Auf Twitter freuen sich viele darüber und hoffen auch, dass beliebte Inhalte des Vorgängers in Zukunft auch zu Dying Light 2 kommen werden:
“Das wird also die „Dying Light 1“-Behandlung bekommen, schön”
“Gut zu wissen. Ich hoffe irgendwie, dass viele der sehr beliebten Dying Light 1 DLCs zurückkehren werden. Wie zum Beispiel Bozak und Hellraid. Die haben in Dying Light 1 mit Freunden sehr viel Spaß gemacht.”
Wie wahrscheinlich ist das? Wer bereits den Vorgänger Dying Light gezockt hat, der weiß, dass Entwickler Techland das Spiel seit Release über Jahre hinweg konsequent mit Updates versorgt hat. Einige glauben sogar, dass das Spiel vor allem deswegen so erfolgreich ist, weil das Spiel lange von den Entwicklern unterstützt worden ist. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass Techland hier sein Versprechen einhalten wird und auch den neusten Ableger mit regelmäßigen Updates versorgen wird.
Dying Light 2 gehört zu den meist erwarteten Spielen auf Steam
Dying Light 2 ist derzeit nicht nur das Multiplayer-Spiel mit den meisten Wunschlisten-Einträgen, sondern auch global auf Nummer 1 der meisterwarteten Spiele 2022 auf Steam. Wie sich Dying Light 2 spielt, durfte MeinMMO bereits ausprobieren und es sind vor allem die schweren Entscheidungen, die euch fesseln werden.
Neben Dying 2 Light 2 gibt es jedoch auch weitere Spiele, die von vielen Usern sehnlichst erwartet werden: MeinMMO stellt euch die Spiele vor und erklärt, was sie euch bieten wollen: