In FIFA 23 kam es offenbar kurzzeitig zu einer Anpassung verschiedener Preise teurer Karten. Manche Spieler verkauften die wohl genau zum falschen Zeitpunkt.
Das war das Problem: In Ultimate Team kann man Spieler auf dem Transfermarkt anbieten. Man kann dabei recht frei den Preis wählen – allerdings gibt es Preisspannen, in denen man sich bewegen muss.
Hat ein Spieler etwa einen Mindestpreis von 10.000 Münzen und einen Höchstpreis von 200.000 Münzen, ist alles dazwischen möglich.
Diese Preisspannen variieren von Spieler zu Spieler. Besonders beliebte Karten haben dabei sehr hoch angesetzte Maximalpreise. Will man etwa die TOTW-Karte des starken Verteidigers Tomori anbieten, kann man einen Preis zwischen 30.750 Münzen und 600.000 Münzen wählen, im Schnitt geht der Spieler aktuell für ca. 269.000 Münzen weg (via futbin).
Doch offenbar kam es am Morgen des 24. November zu einer kurzzeitigen Anpassung dieser Preisspanne bei Tomori und einigen anderen TOTW-Karten. Der Maximal-Preis einiger Karten war plötzlich deutlich niedriger, als er gewohntermaßen war. Nur bekam das nicht jeder mit – und deshalb verkauften manche Spieler offenbar viel zu billig.
Spieler setzen Karten zu günstig auf den Markt, weil der Höchstpreis zu niedrig ist
Das berichten Spieler: Sowohl auf Twitter als auch im FIFA-Subreddit melden sich einige Spieler zu Wort, die feststellten, dass einige ihrer TOTW-Karten im Verein plötzlich angepasste Preisspannen hatten.
Tomori ist so ein Beispiel – den konnte man kurzzeitig nur für maximal 32.500 Münzen anbieten, also für etwa ein Zehntel seines “gewohnten” Wertes. Andere Beispiele waren die TOTW-Karte von Neymar oder Theo Hernandez (via reddit).
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Wie verliert man da Münzen? Dass der Maximalpreis solcher Karten plötzlich in derart großem Ausmaß heruntergesetzt wird, ist nicht üblich. Damit rechnet man als Spieler in der Regel nicht.
Wenn man nur eine einzelne Karte manuell verkauft, dann merkt man recht schnell, wenn der Höchstpreis zu niedrig angesetzt ist. Doch viele Spieler betreiben aktiv Trading in FIFA 23 und da kann es passieren, dass man jede Menge Spieler auf die Transferliste setzt.
So könnte man zum Beispiel einen Tomori nehmen und ihn für 270.000 Münzen eine Stunde lang anbieten, immer wieder, bis er verkauft ist. Dabei kann man die “alle erneut anbieten”-Option verwenden. Dann werden die Karten für den selben Preis angeboten, den man vorher wählte – außer, die Preisspanne wurde angepasst.
Übersteigt der gewählte Preis den Maximal-Preis, wird automatisch der Maximalpreis verwendet. Man bekommt zwar standardmäßig eine Warnung, wenn man diese Option wählt, dass Preisspannen angepasst werden können – doch passt man nicht auf, kann man die auch einfach wegklicken.
Im schlimmsten Fall wird dann der Tomori, den man sonst immer für 270.000 anbot, für 32.500 auf den Markt gesetzt – und ist dann weg.
Und das ist offenbar einigen Spielern mit ihren teuren TOTW-Karten passiert, die sie eigentlich wie gewohnt anboten, die dann aber für den angepassten Preis weggingen.
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Auch im FIFA-Subreddit melden sich Spieler dazu. “Ich hab meinen Inform-Dembélé für 20.000 und Inform-Ben-Yedder für 10.000 verkauft, indem ich ‘erneut anbieten’ geklickt haben, weil ich das neue Maximum nicht bemerkt habe. Hat mich meine halben Münzen gekostet”, schreibt ein User (via reddit). Ein anderer Spieler meldet sich ebenfalls, und meint, über 200.000 Münzen verloren zu haben, indem er Salah zu günstig verkaufte.
Gleichzeitig melden sich aber auch Spieler von der anderen Seite. Die wunderten sich, einige Spieler ungewöhnlich günstig bekommen zu haben.
Mittlerweile scheint das ursprüngliche Problem wieder gelöst zu sein und die Preisspannen wieder zu stimmen. Doch wer im falschen Moment verkaufte, dürfte sich ärgern.
Habt ihr das Problem bei euch im Spiel erlebt? Erzählt es uns in den Kommentaren!
EA verlangt für den Early Access vom neuen Need for Speed Unbound zusätzlich Geld. Einem Fan gefiel die Marketing-Strategie nicht und spricht das auf Twitter an. Der Account des Publishers reagiert patzig und sagt nun, dass die Reaktion zu hart war.
Das Wichtigste in Kürze:
Das neue Need for Speed Unbound erscheint am 2. Dezember 2022 in einem ziemlich abgefahrenen Comic-Stil. Wer die teurere „Palace Edition“ für 80 Euro vorbestellt, kann schon ab dem 29. November loslegen.
Ein Nutzer kritisiert, dass es „nicht cool“ und sogar „ausbeutend“ sei, mehr Geld von der loyalen Fanbase zu verlangen, nur um früher Zugang zu haben (via Twitter).
Der offizielle Twitter-Account von Need for Speed reagiert mit einem plumpen: „Milchshake-Hirn“. Die Situation schaukelt sich hoch.
Was ist das für ein Streit auf Twitter? Der Nutzer und der offizielle Account zanken sich auf Twitter weiter. Es folgen Beleidigungen des (ehemaligen) Fans sowie die Nachricht, dass er das Spiel wohl nun nicht mehr kaufen werde. Need for Speed antwortet recht patzig:
„Das lese ich doch nicht alles. Sorry, dass das passiert ist – oder Gratulation.“
Das alles passierte am 21. November, also erst vor ein paar Tagen. Seitdem sind alle entsprechenden Tweets gelöscht worden, aber es kursieren noch Screenshots von der Unterhaltung, um den Streit zu dokumentieren. EA reagiert nun mit einer Entschuldigung auf Twitter.
Den Ankündigungs-Trailer von Need for Speed Unbound seht ihr hier:
Video starten
Need for Speed Unbound – Der offizielle Trailer
EA entschuldigt sich für die Ausschweifungen: „Das ging zu weit“
In einem Tweet vom 24. November rechtfertigt sich der offizielle Account von Need for Speed. In der Entschuldigung heißt es:
Wir geben zu, wir wurden ein wenig vom Hype zum Launch mitgerissen und einige unserer kürzlichen Antworten auf sozialen Medien gingen zu weit. An die Fans, die wir beleidigt haben, entschuldigen wir uns. Wir sehen euch hier nächste Woche.
Während einige Antworten auf den neuen Tweet erklären, dass so etwas für eine Firma überhaupt nicht gehe, stehen doch überraschend viele Nutzer für EA ein. Es heißt etwa: “Das ging nicht zu weit. Entschuldigt euch nicht und bestraft den Typen nicht, der das gemacht hat. Rüpel sollten nicht toleriert oder verhätschelt werden. [Der Nutzer] verdient jeden Buchstaben.” (via Twitter)
Andere verteidigen den Betreiber des Need-for-Speed-Accounts als den „menschlichsten Admin“, die Leute seien nur zu leicht beleidigt. Eine Person fordert sogar eine Gehaltserhöhung für den Verantwortlichen.
Bei all dem Hass, den Entwickler ständig auf Twitter und sozialen Medien erfahren, sei es laut einem weiteren Nutzer nur gerechtfertigt, sich auch einmal zu wehren.
Was hinter den Kulissen von EA passiert ist und ob der Verantwortliche seinen Job behalten durfte, wissen wir indes nicht.
Auf Twitter gibt es immer wieder Schlammschlachten, jedoch normalerweise nur zwischen Nutzern und seltener mit offiziellen Firmenaccounts. Der Gründer der Plattform schämt sich dafür ein wenig:
Valve bietet für das Steam Deckeinen Reparaturdienst an. Doch der Dienst meinte es jetzt wohl zu gut, denn er schickte einem Kunden nicht nur das Steam Deck, sondern auch gleich noch eine Putenfritteuse. Die Community amüsiert sich sehr darüber.
Das Steam Deck ist ein Computer im Handheld-Format. Hier könnt ihr eure Steam-Spiele mit kleinen Einschränkungen zocken. Auch MMOs könnt ihr auf dem Steam Deck spielen, wenn ihr Einschränkungen in Kauf nehmt.
Falls euch das Steam Deck doch mal kaputtgeht, gibt es im Fall der Fälle einen offiziellen Reparaturdienst: Hier könnt ihr euer Gerät einschicken und Valve kümmert sich drum. Diesen Dienst hat jetzt ein Gamer genutzt und hat eine große Überraschung erlebt. Denn er bekam neben seinem reparierten Modell auch gleich noch eine Fritteuse dazu.
Valve glaubt, Gamer habe die Fritteuse mitgeschickt
Was ist genau passiert? Ein Gamer hatte einen Screenshot auf reddit gepostet und erklärte dazu: „Valve hat mir also zusammen mit meinem reparierten Steam Deck eine Putenfritteuse geschickt.“
Auf seinem Bild sieht man die riesige Kiste mit der Fritteuse und darüber, ziemlich klein im Vergleich, die Verpackung des Steam Decks.
Wo kommt denn das Gerät nun her? Der Threadstarter hatte auch einen Screenshot vom Support gepostet. Und dieser geht davon aus, dass dem Besitzer des Steam Decks auch die Fritteuse gehöre. So heißt es in der Antwort:
Hallo zusammen,
es scheint, dass wir zusammen mit deiner Rücksendung des Steam Decks eine Putenfritteuse erhalten haben. Wir schicken die Putenfritteuse an dich zurück.
Als ihn einige Nutzer fragen, ob dies tatsächlich seine sei, verneint er das sofort. Denn das sei mit hohem Versand verbunden gewesen.
Was wird jetzt aus der Fritteuse? Bisher gibt es noch keine eindeutige Antwort, was mit dem Gerät passiert und ob der User sie behalten darf und vor allem will. Er selbst hatte schließlich erklärt, dass es defnitiv nicht sein Gerät sei, Valve aber davon ausgeht.
In einem anderen Thread auf reddit hatte ein anderer Nutzer eine Fritteuse als vermisst gemeldet, denn die sei falsch ausgeliefert worden. Er musste aber schnell feststellen, dass die Fritteuse des Steam-Deck-Besitzers nicht sein bestelltes Modell sei.
Das Steam Deck hat vor wenigen Tagen übrigens den “Goldenen Joystick 2022” für die beste Gaming-Hardware erhalten. Das hat Steam-Chef Newell zum Anlass genommen, um der Welt die Bedeutung des Computers zu erklären:
Die kommunistische Partei in China hat 2018 das Gaming zum „digitalen Opium“ erklärt, vor dem man die Jugend schützen müsse. Die machen sich sonst die Augen kaputt. Es wurden harsche Einschränkungen fürs Gaming erlassen. Vier Jahre später meldet der Gaming-Verband: Das Problem sei „so gut wie gelöst.“ Auch die Regierung scheint Gaming jetzt wieder gut zu finden.
So war es lange in China: Über Jahre wuchs PC- und Mobile-Gaming in China wie verrückt. Vor allem der Konzern Tencent (League of Legends) wurde riesig, verdiente Milliarden, kaufte sich überall im Westen ein.
Das war die Wende: Im August 2018 richtete die kommunistische Partei Chinas ihr Auge aufs Gaming. Man ließ Games als „digitales Opium“ verbrämen.
“Opium” ist in China so verteufelt, weil die Opium-Sucht das einst glorreiche Land im 19. Jahrhundert phasenweise völlig lähmte. Millionen von Menschen waren süchtig nach der Droge. Wirtschaft und Gesellschaft kollabierten.
“Problem im Prinzip gelöst” – 70 % der Jugendlichen spielen kaum noch bis gar nicht
Das ist jetzt die Situation: Wie PC Gamer berichtet, hat ein Gaming-Verband in China jetzt einen Bericht veröffentlicht, in dem gesagt wird, das Problem mit der Spielsucht bei chinesischen Jugendlichen sei „im Prinzip gelöst.“ (via scmp,com).
Statistiken aus China belegten, dass mittlerweile mehr als 75% der Minderjährigen weniger als 3 Stunden die Woche spielen.
Eine regierungsnahe Zeitung, People’s Daily, hat zudem einen Artikel veröffentlicht, dass China es sich nicht länger leisten könne, Videospiele zu ignorieren, wenn Europa und die USA damit so viel wirtschaftlichen, technologischen, kulturellen und sogar strategischen Wert erzielten.
Das wirkt so, als macht man sich Sorgen, dass etwa Games wie Call of Duty dem amerikanischen Militär womöglich einen Vorteil bringen könnten.
Es klingt also so, als sei die ganz schlimme Zeit für Videospiele in China vorbei. Auch die Märkte atmen auf: Im letzten Monat ist die Aktie von Tencent um 33,42 % gestiegen.
In den letzten 3 Jahren war das Klima für Gamer in China ziemlich rau:
Wir haben euch gefragt, welches die beste Generation mit den coolsten Pokémon ist. Im Ranking zeigen wir euch die Generationen 1 bis 8 von beliebt bis unbeliebt.
In Pokémon GO könnt ihr Monster aus den verschiedensten Generationen fangen und mit ihnen Kämpfen oder andere Abenteuer erleben. Klar, bei der ersten Generation weiß noch jeder Bescheid und kann von Karpador über Pikachu bis zu Relaxo die einzelnen Namen korrekt zuordnen.
Doch ist die Generation deshalb auch beliebt? Und sind dadurch die jüngsten Generationen auch gleich am unbeliebtesten? Ihr konntet abstimmen und habt einen klaren Gewinner gekürt. Doch die “Verlierer” liegen sehr nah beieinander.
Die beliebtesten Pokémon-Generationen im Ranking
Das war die Umfrage: Wir haben euch im November 2022 gefragt, welche von 8 Pokémon-Generationen ihr am besten findet. Dazu haben wir euch Bilder aller Pokémon der jeweiligen Regionen gezeigt und ein paar Highlights wie die entsprechenden Starter genannt.
Jeder Teilnehmer hatte eine Stimme zu vergeben. Am 24. November um 14:35 Uhr haben 1.434 Leute abgestimmt. Ihr seid zu folgendem Ergebnis gekommen:
Generation 1 (Kanto-Region) mit 865 Stimmen, entspricht etwa 60 %
Generation 2 (Johto-Region) mit 194 Stimmen, entspricht etwa 14 %
Generation 3 (Hoenn-Region) mit 143 Stimmen, entspricht etwa 10 %
Generation 4 (Sinnoh-Region) mit 85 Stimmen, entspricht etwa 6 %
Generation 8 (Galar/Hisui-Region) mit 60 Stimmen, entspricht etwa 4 %
Generation 6 (Kalos-Region) mit 34 Stimmen, entspricht etwa 2 %
Generation 7 (Alola-Region) mit 30 Stimmen, entspricht etwa 2 %
Generation 5 (Einall-Region) mit 23 Stimmen, entspricht etwa 2 %
Die Kanto-Region ist euer Favorit
Das fällt auf: Die Kanto-Region, mit der die Pokémon-Serie und die Spiele auf dem Gameboy anfingen, ist bei den abstimmenden Usern hier auf MeinMMO am beliebtesten. Und das mit einem gewaltigen Abstand. Generation 2 mit den Pokémon aus der Johto-Region landet schon deutlich abgeschlagen auf Platz 2.
Doch das Schema zieht sich nicht komplett durch. Es ist nicht die neuste Region aus der Liste, die auf dem letzten Platz landet. Stattdessen kriegt die Einall-Region kaum Votes von euch.
Verratet uns doch in den Kommentaren, warum ihr für welche Generation abgestimmt habt und was die Gründe sein könnten, dass die Einall-Region auf dem letzten Platz landet.
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In League of Legends laufen die Vorbereitungen für die Saison 2023: Teams entlassen Spieler und verpflichten neue. Für deutsche Profis sieht es gerade ziemlich schlecht aus: Zwei der besten deutschen Spieler überhaupt haben ihre alten Jobs verloren und stehen gerade ohne Team da. Ein dritter Profi ist wohl auf dem Sprung. Ein vierter hat zwar gerade seinen Verein verlassen, sich aber offenbar schon einen neuen Job geangelt.
Wer sind die drei Spieler?
Felix „Abbedagge“ Braun (23) spielte seit April 2021 bei 100 Thieves und wurde Meister in den USA. Er wird jetzt durch einen deutlich älteren Spieler ersetzt: Ganz offenbar bekommt Bjergsen (26) seinen Job, den Dänen hatte der Deutsche letztes Jahr noch bezwungen. Abbedagge hat seinen Verein bereits verlassen.
Tristan „PowerOfEvil“ Schrage (25) ist der nächste in der Runde. Der Mann aus Bad Soden spielt seit 2017 in den USA, bleibt aber immer nur ein Jahr bei jedem Verein. Nach seiner Zeit bei „Immortals“ ist er vereinslos.
Elias „Upset“ Lipp (22) gilt als einer der besten ADCs in Europa. Er ist seit November 2020 bei Fnatic, aber es gibt sehr konkrete Gerüchte, dass er seinen Job an Rekkles (26) verliert. Ironischerweise ist Rekkles genau der Mann, den Upset 2020 ersetzte. Der 22-Jährige ist offiziell noch bei Fnatic, aber man geht davon aus, dass jederzeit sein Abgang verkündet werden könnte.
Es fällt auf, dass mit Upset und Abbedagge zwei absolute Leistungsträger ihrer Teams ihren Job verlieren und durch Spieler ersetzt werden, die deutlich älter sind, sportlich auch nicht mehr ganz so viel reißen, aber “Tickets verkaufen”, weil sie große Namen haben.
Wie geht Abbedagge damit um? Der Midlaner Abbedagge geht am lockersten mit der Situation um.
Er postete am 22. November einen Tweet, in dem er sich schon mal als Mitarbeiter bei McDonald’s vorstellte. Das ist ein typischer Gag in LoL: Wer keinen Verein hat, muss sich sein Geld verdienen, indem er bei McDonald’s an der Kasse steht.
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PowerOfEvil kehrt nach Deutschland zurück, steht mit HandOfBlood im Kontakt
Das macht PowerOfEvil: Der andere Midlaner PowerOfEvil sagt (via twitter): Er habe das erste Mal seit 2014 jetzt keinen Verein für die neue Saison. Er habe keine Angebote erhalten. Die Optionen, die er hatte, haben ihm offenbar nicht zugesagt – seine Anforderungen waren zu hoch.
Er werde jetzt zurück nach Deutschland gehen und hofft, mit HandOfBlood bei Eintracht Spandau lustige Inhalte zu erstellen.
So richtig weiß PowerOfEvil wohl noch nicht, wie es weiter geht:
Vielleicht könnte er Profi-Streamer werden?
Vielleicht will er noch mal angreifen, wenn er den Hunger spürt?
Er sagt: Sollte er ein Angebot erhalten, werde er das in Betracht ziehen.
HandOfBlood und PowerOfEvil wären eine gute Kombo: Vernünftige Leute, die Nicks gewählt haben, die sie sich offenbar mit 14 ausgedacht haben.
Was ist mit Upset? Der Botlaner ist in einer seltsamen Position: Er wurde noch nicht von seinem Team entlassen, aber jeder geht eigentlich davon aus, dass es so kommt, weil Rekkles eben ziemlich sicher verpflichtet wird.
Von Upset hört man bislang nichts, offiziell ist er noch bei Fnatic.
Kaiser wechselt Verein, Broken Blade bleibt offenbar bei G2
Gibt’s überhaupt noch deutsche Profis, die eine gute Rolle spielen?
Der Deutsch-Türke Broken Blade (22) ist nach wie vor Top-Laner bei G2 Esports und hier wohl auch nicht wegzudenken. Der scheint seinen Job sicher zu haben: G2 wird aber Jungle und Botlane neu besetzen.
Supporter Norman „Kaiser“ Kaiser (24) hat sein Team bei MAD Lions nach 3 Jahren verlassen und ist theoretisch vereinslos. Aber es gilt als relativ sicher, dass er bei Team Vitality unterkommt. Der 24-Jährige wird dort in Zukunft wohl mit Perkz spielen (via dotesports).
Video starten
Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst u0026#8211; in 4 Minuten
Es gibt zudem noch vereinzelt weitere Profis in den Ligen, vor allem bei SK Gaming, dem Team aus Köln, die aber in der LEC nicht so richtig um den Titel mitkämpfen.
Die aktuell wohl spannendste Story in League of Legends, aus deutscher Sicht, findet im Moment 2 Klassen unter der Profi-Liga LEC statt:
Mit der neuen Erweiterung Dragonflight bekommt World of Warcraft seine mittlerweile 13. Klasse. Da kann es schwer fallen, sich für eine zu entscheiden. MeinMMO hilft euch bei der Entscheidung, wer euer „Main“ werden soll.
Update: Es gibt erste Einschätzungen zur Stärke der Klassen. Ihr findet sie in unserer Tier-List der Klassen für Dragonflight. Das DPS-Ranking wird zu späterem Zeitpunkt mit echten Zahlen der Spieler aktualsieirt.
Was finde ich hier? Da jede Klasse ausführliche Talentbäume bekommen hat, überlegen sich viele Spieler aktuell, sich eine andere Klasse anzusehen und mit Dragonflight kommen auch einige inaktive Spieler zurück zu WoW.
Damit ihr euch nicht einzeln durch jeden Talentbaum lesen müsst, geben wir euch hier eine kurze Übersicht mit Klassen, die wir euch empfehlen können. Wir listen dabei Klassen in verschiedenen Rollen auf, geben euch eine kurze Übersicht in ihre Spielweise und listen Vor- und Nachteile auf.
Der neuste Zugang zu den Klassen in World of Warcraft sind die Rufer der Dracthyr. Diese behandeln wir später zusätzlich in einem gesonderten Artikel.
Im neusten Trailer zeigt Blizzard noch einmal die wichtigsten Features von Dragonflight:
Video starten
WoW zeigt die wichtigsten Features von Dragonflight im Gameplay-Trailer, Fans loben: „Endlich wieder Hype“
Bellular hat ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem er verschiedene Klassen nach bestimmten Kriterien rankt und empfiehlt:
Gameplay: Wie gut spielt sich die Klasse mechanisch?
Effektivität: Was bringt die Klasse mit, was nicht zu ihrer Rolle gehört?
Stärke: Wie „gut“ schlägt sich eine Klasse im Endgame-Content?
Zusätzlich dazu ist unsere eigene Einschätzung wichtig. Wir haben in der Redaktion von MeinMMO einige aktive WoW-Spieler, die verschiedene Rollen und Klassen spielen. Ihr findet hier also auch persönliche Empfehlungen.
5 Klassen, die ihr in Dragonflight spielen solltet
Krieger
Krieger sind eine der ältesten Klassen im Spiel und seit jeher bekannt als „die Tanks“. Als Krieger steht ihr vor oder dicht hinter dem Gegner, lasst euch verprügeln oder prügelt selbst mit Schwertern und Äxten auf Feinde ein – entweder als wilder Berserker, gekonnter Waffen-Spezialist oder schützender Tank.
Die Plattenträger waren in fast jeder Erweiterung und jedem Raid bisher eine solide Wahl mit mindestens einer ihrer Spezialisierungen. Die Talente der Krieger machen sie auch in Dragonflight zu einer absoluten Top-Tier-Klasse, die aus einem Porfolio interessanter Talente einen runden Spielstil bauen können.
Pro
hohe Mobilität
flüssiger Spielstil in jedem Spec
einzige Klasse, die Angriffskraft buffen kann
nützliche Fähigkeiten wie erhöhtes Leben für die Gruppe
starker CC
Contra
enorm abhängig von der Stärke seiner Waffen
Furor kann recht schnell eintönig werden
Waffen-Krieger sind stark auf gutes Wut-Management angewiesen
Druide
Druiden sind die Alleskönner in World of Warcraft. Sie haben eine Spezialisierung für den Kampf auf Entfernung, den Nahkampf, zum heilen und als Tank. Welchen Spielstil ihr bevorzugt, ist euch überlassen – jeder Spielstil ist in Dragonflight stark.
Mit den neuen Talenten bekommen Druiden außerdem viele Fähigkeiten von den Pakten aus Shadowlands als Fähigkeiten, die, wie viele Spieler behaupten, notwendig sind für die Klassen-Fantasie.
Pro
hohe Mobilität
einzige Klasse, die Vielseitigkeit buffen kann
starke Unterstützungs-Fähigkeiten wie eine Wiederbelebung im Kampf
starker CC
die Möglichkeit, jede Rolle zu erfüllen, die gerade gebraucht wird
kann die Gestalt wandeln
Contra
Tank spielt sich ein wenig langweilig mir wenig Variation
Wildheits-Druiden sind stark darauf ausgelegt, dass ihr sie gut spielen könnt
Heiler müssen sehr proaktiv spielen, was stressig sein kann
teilweise „Must Have“-Talente
Hexenmeister
Als Hexenmeister steht ihr auf Entfernung und bombardiert eure Gegner mit einer Flut an Dämonen, mächtigen Fel-Zaubern oder tödlichen Flüchen. Dazu haltet ihr von allen Fernkampf-Klassen am meisten aus.
Traditionell sind Hexenmeister schon immer mit mindestens einer Spezialisierung im oberen Viertel jeder DPS-Liste gewesen. Das wird auch in Dragonflight aller Wahrscheinlichkeit nach wieder so sein. Als Hexenmeister habt ihr garantiert immer mindestens einen Spec, der stark ist.
Pro
beliebt in jeder Gruppe dank Portalen, Gesundheitssteinen, Seelensteinen und mehr
nützlich in jeder Situation: gegen einzelne Gegner, Gruppen und im PvP
in der Regel weit oben in den DPS-Listen
starke Defensivfähigkeiten
verhältnismäßig hohe Mobilität (für eine Zauberklasse)
Contra
jede Spezialisierung bedient in der Regel nur genau eine Nische
benötigt viel Übung, teilweise sehr schwer zu spielen
Schurke
Schurken sind fiese Giftmischer, Mörder und Pistolenschützen, die als eine der stärksten DPS-Klassen im Nahkampf gelten. Als Schurke nutzt ihr Dolche, Schwerter, Äxte oder Streitkolben, um Gegnern aus nächster Nähe den Garaus zu machen.
Ähnlich wie Hexenmeister ist im Regelfall mindestens ein Schurken-Spec immer irgendwo an der Spitze der DPS-Liste. Seit Dragonflight können außerdem alle Völker Schurken werden, sogar Tauren. Das Gleiche gilt übrigens für Krieger und Magier.
Pro
erstklassig umgesetzte Klassen-Fantasie für jeden Spec
eine der mobilsten Klassen im Spiel
eine Vielzahl an Builds ist mit den Talenten möglich
äußerst nützlich durch Fähigkeiten wie Schleier oder Schurkenhandel
die mitunter stärksten defensiven Fähigkeiten im Spiel
Contra
teilweise stark abhängig von der Ausrüstung
werden oft abgestellt, um Boss-Fähigkeiten auszuhebeln und müssen auf Schaden verzichten
große Anzahl an Abklingzeiten, die gut geplant werden müssen
Rufer
Video starten
3 Minuten Gameplay zu Rufer, der neuen Klasse in WoW Dragonflight
Rufer sind die neuste Klasse in Dragonflight und alleine deswegen empfehlen wir sie euch. Mit ungewöhnlichen 30 Metern Reichweite sind Rufer Fernkämpfer, die heilen oder Schaden machen können.
Aktuell lässt sich die Stärke der Rufer noch nicht einschätzen, aber wenn ihr experimentierfreudig seid, solltet ihr euch die Klasse auf jeden Fall ansehen. Ihr findet auf MeinMMO unseren Rufer-Guide mit Builds für DPS und Heiler. Eine tiefere Einschätzung zum Rufer gibt es hier:
erhöhte Regeneration für sich und die Gruppe in humanoider Form
kann Verbündete retten und Gegner kontrollieren
einzigartige „Ermächtigt“-Mechanik bei Zaubern
Contra
30 Meter Reichweite sind eine Umstellung für viele Spieler
Verheerung(DPS) spielt sich noch nicht rund, stellenweise langweilig
wird vermutlich von zu vielen Leuten zu Beginn gespielt
fest an das Volk der Dracthyr gebunden
Was ist mit den anderen Klassen?
Wir haben euch hier eine Auswahl an Klassen aufgeführt, die wir euch empfehlen können, wenn ihr etwas Neues ausprobieren wollt und womit ihr voraussichtlich niemals falsch liegen könnt. Das bedeutet nicht, dass alle anderen Klassen automatisch schlecht sind.
Grundsätzlich gilt die Empfehlung: Spielt die Klasse, die euch am meisten Spaß macht. Dragonflight setzt voll darauf, alte Stärken wieder aufleben zu lassen. Traut euch gerne, mehrere Klassen auszuprobieren und Zweitcharaktere zu spielen.
Kurz vor dem Release von Dragonflight und auch danach wird Blizzard immer wieder am Balancing schrauben. Entsprechend können sich Rankings und DPS-Listen verschieben. Ihr findet später die Spitzenreiter immer in unserer aktuellen DPS-Liste für World of Warcraft.
Es gibt allerdings einige Ausnahmen. Stand kurz vor der Beta liegen Paladine in fast allen Bereichen eher hinter den Erwartungen. Als Tanks spielen sie sich etwas hölzern und unrund, als Nahkämpfer sind sie nur in Nischen stark und werden meist von anderen Klassen übertrumpft.
Dazu sind Paladine enorm schwerfällig. Wenn ihr mobilere Klassen gewohnt seid, werdet ihr euch schnell an der sehr stationären Spielweise stören. Das einzige Trostpflaster sind einigermaßen starke Unterstützungs-Fähigkeiten wie Hand des Schutzes und eine Wiederbelebung im Kampf.
Ähnlich wenig können wir aktuell Schamanen empfehlen. Die waren zwar in der Beta in fast allen Bereichen stark, wurden jedoch noch einmal angepasst und befinden sich im Moment im Mittelfeld. Sollten sie wieder gebufft werden, sind aber auch hier alle Specs rein von der Spielweise her durchaus gelungen.
Mehr zur neuen Erweiterung erfahrt ihr in unserer Übersicht:
Call of Duty: Warzone 2 bringt regelmäßig Updates mit neuem Content und Balance-Anpassungen. Bei einem eher kleinen Update am 22. November wurde dabei die panzerbrechende Munition generft – sie bricht keine Panzerung mehr. Was die Munition drauf hat, zeigen wir euch auf MeinMMO.
Was ist da los? Call of Duty macht seit ein paar Jahren auf Service-Game – immer wieder kommen kostenlose Inhalte ins Spiel, Updates reparieren Probleme oder ändern das Balancing.
So passiert am Abend des 22.11.22 – ein kleines Update fixte über 40 Bugs und am Balancing wurde auch geschraubt. Ein Eintrag in den Patch Notes sorgte dabei für etwas Verwirrung:
Panzerbrechende Munition
Schadensmultiplikator gegen gepanzerte Gegner entfernt
Panzerbrechende Munition verursacht keinen Extra-Schaden mehr gegen … Gegner mit Panzerung? Was sich komisch anhört, ist durchaus sinnig – aber warum gab es den Nerf und was bringen die Kugeln jetzt noch? MeinMMO hat Antworten.
Sucht ihr nach schnellen Tipps, um in Warzone 2 besser zu werden? Startet unser kurzes Video:
Video starten
3 Fehler in CoD Warzone 2, die ihr unbedingt vermeiden solltet
CoD Warzone 2: Panzerbrechende Munition als Fahrzeugkiller
Warum wurde die Munition generft? Die Verantwortlichen bei den Entwickler-Studios Raven Software und Infinity Ward geben darauf keine konkrete Antwort.
Jedoch haben die Kugeln möglicherweise das geplante Balancing durcheinander gebracht. Im DMZ-Modus gibt es haufenweise gepanzerter NPC-Gegner und auch andere Spieler haben meist Panzerung am Start.
Bisher wurde der Schadensboost auf gepanzerte Gegner allerdings nicht von Spielern in der Waffen-Meta von Warzone 2 berücksichtigt – die Entwickler könnten hier vorsorglich die Boni entfernt haben
Wobei helfen die Kugeln also? Der CoD-Newsaccount „CharlieIntel“ postete die Infos zum Nerf auf Twitter mit der Frage: „Was genau macht panzerbrechende Munition nun?“. CoD-Experte „TheXclusiveAce“ meldete sich zu Wort, er hat die entsprechenden Tests bereits durchgeführt:
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Schaden gegen Fahrzeuge & Killstreaks um rund 40 % erhöht
Durchdringungs-Level der Kugel erhöht
Verringerung der Kugelgeschwindigkeit um rund 7,5 %
Die panzerbrechende Munition sorgt in Warzone 2 vor allem für mehr Schaden gegen Fahrzeuge – im Multiplayer von CoD MW2 kassieren Killstreaks wie die Aufklärungsdrohne deutlich mehr Schaden durch Kugeln der Waffe mit dem Aufsatz.
Das Durchdringungs-Level bestimmt, welche Materialien die Kugeln durchdringen können. Sturmgewehre erhalten dadurch etwa die Möglichkeit, Deckungen durchzuschlagen, die vorher die Kugeln blockiert hätten.
Call of Duty bietet unfassbar viele Multiplikatoren, Waffen-Werte, Rückstoß-Arten und Aufsatz-Boni, dass man nur schwer den Überblick behalten kann. Mit dem neuen Waffen-Tuning ist das System noch mal deutlich komplizierter geworden.
Ein Gamer erzählt, dass man ihn gleich doppelt beglückt hat. Denn anstatt einem Prozessor, hat er gleich 2 Highend-Modelle von Intel erhalten. Doch darf er die überhaupt behalten? MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt.
Doch manchmal kann ein Paket auch für große Augen sorgen. Ein User hat jetzt anstatt einem gekauften Prozessor gleich zwei Modelle geliefert bekommen. Ist das einfach Glück und was passiert mit zu viel gelieferter Ware?
Wir bei MeinMMO sind eine Redaktion spezialisiert auf Gaming und verfügen nicht über die juristische Expertise. Wollt ihr euch umfangreich über rechtliche Themen informieren, dann fragt am besten einen Anwalt oder schaut beim Bundesjustizministerium vorbei.
Gamer bekommt zu viel Ware geschickt, Community hält ihn für Glückspilz
Was ist genau passiert? Ein Gamer hatte auf reddit ein Bild von einem Einkauf gepostet. Laut Bild hatte ihm der Verkäufer einen i9-Prozessor gleich doppelt geschickt, obwohl er nur ein Modell bestellt hatte. Die Community zeigt sich schwer beeindruckt:
Etliche Leute beglückwünschen ihn und sind von seinem Glück begeistert.
Andere erklären, sie hätten mal T-Shirts oder Gitarren-Saiten doppelt bekommen, aber bei solchen Highend-Produkten sei das noch nie passiert.
Ein paar halten das Bild aber für eine Fälschung und meinen, dass da jemand zur Aufmerksamkeit haben möchte.
Doch einmal angenommen, die Person hat tatsächlich zwei Prozessoren erhalten: Darf er die Sachen überhaupt behalten? Und wie sieht es aus, wenn ich mal Ware zu viel oder doppelt geliefert bekomme? Denn wie die Kommentare zeigen, scheint so etwas häufiger zu passieren.
Das BGB und eine IT-Expertin haben eine klare Antwort
Kann der Gamer beide Prozessoren behalten? Im Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) heißt es im § 812 Herausgabeanspruch:
(1) Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der rechtliche Grund später wegfällt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts bezweckte Erfolg nicht eintritt.
Die IT-Juristin Yvonne Bachmann erklärt, dass die Käufer daher gar keinen Anspruch auf die zusätzliche Ware haben (via onlinehaendler-news.de): Der Käufer habe schließlich nur einen Vertrag über ein einziges Produkt geschlossen.
Werde ihm ein Produkt zu viel geliefert, schließe er dazu keinen Kaufvertrag, oder wie es Bachmann erklärt: „Wird dem Besteller daher etwas zu viel übersendet, sollte das Eigentum daran wegen des Fehlers oder der Unaufmerksamkeit gar nicht übertragen werden.“
Wer also bei Amazon oder anderen Anbietern einen Prozessor, Arbeitsspeicher oder andere Dinge kauft und zu viel geliefert bekommt, der ist nicht Eigentümer der zu viel gelieferten Ware, und müsse die Sachen zurückschicken. Der Händler kann euch aber auch nicht für die zu viel gelieferte Ware zur Kasse bitten.
Und wenn ich nichts sage? Wer übrigens glaubt, das würde vielen Verkäufer nicht auffallen, der irrt sich. Viele Händler setzen auf Protokolle oder lassen sich das Versandgewicht durch den Versender belegen. So fällt schnell auf, dass mit dem Paket etwas nicht in Ordnung gewesen sein kann. Weigert ihr euch, die zu viel geschickte Ware zurückzugeben, so Bachmann, könne das auch rechtliche Folgen haben.
Intel hat mittlerweile nicht nur Prozessoren im Angebot, sondern auch Grafikkarten, die zumindest einige Gamer hoffen lassen:
In Destiny 2 haben die Hüter ein für zwei Wochen geplantes Community-Event in der Rekordzeit von 25 Stunden erledigt und auch schon alle Belohnungen dafür einkassiert. Möglich wurde das durch einen bekannten Exploit. MeinMMO sagt euch, wie das möglich war.
Welches Event haben Spieler jetzt in Rekordzeit geknackt? In den letzten beiden Wochen der Season 18 sollten eigentlich alle Hüter in Destiny 2 durch harten Grind und Spenden dabei helfen, das Eliksni-Viertel für die Gefallenen und ihre süßen Babys zu einem besseren, neuen zu Hause zu machen. Denn die leben zwar nun bei den Menschen auf der Erde in der Letzten Stadt, aber immer noch ohne Mauern, Obdach und vor allem ohne Wärme.
Als Ziel für das Community-Event, um die Locations im Eliksni-Viertel komplett ausbauen zu können, setzte Bungie deswegen eine Gesamt-Spendensumme für alle Hüter von stattlichen 400.000.000 Kapitänsmünzen an. Für die einzelnen Community-Ziele bekommen die Spieler im Gegenzug Eliksni-Viertel-Geschenkboxen, die Tiefenblick-Resonanz-Waffen, Everversum-Engramme, Glanzstaub und Glimmer gewähren.
Es war geplant, dass die Hüter zur Erreichung aller Einzelziele bis zum 06. Dezember, zum Start der Season 19, immer wieder die verschiedenen Aktivitäten in Destiny 2 spielen und dann nach und nach ihre dort erhaltenen Kapitänsmünzen spenden.
Schatzkarten werden einfach aus dem Nichts generiert und so zum erneuten Spenden „aufgefüllt“.
Maximaler Belohnungsrang nach wenigen Minuten: Dank des schon länger bekannten Exploits kann nun auch der komplette Event-Grind von zwei Wochen in wenigen Minuten abgeschlossen, die Belohnungen erhalten und das Zuhause der Eliksni ratzfatz verbessert werden.
Statt sich also vom schlechten Gewissen plagen zu lassen, weil man nicht sofort enthusiastisch losgrindete, um den vielen kleinen Eliksni-Babys ein warmes zu Hause für den Winter zu erspielen, nutzte die Community stattdessen den Exploit aus.
Das hat dann auch die Statistik verfälscht, die Spieler speziell für das zweiwöchige Event erstellt hatten und ließ die Fortschrittskurve extrem steil nach oben klettern. Zum Zeitpunkt dieses Artikels lag die Menge an gespendeten Materialien bereits bei 877.430.918 und übertrifft das Ziel von 400.000.000 somit um mehr als das Doppelte.
Die 1 Milliarde wird vermutlich genauso spielend geknackt. (via eliksni.charity)
Exploit generiert Spendenmaterial aus dem Nichts: Normalerweise müsste jeder Spieler, um die Belohnungen für dieses Community-Event zu erhalten, 2.400 Kapitänsmünzen spenden. Doch es ist auch möglich, Materialien, Schatzkoordinaten und Kartenfragmente anstelle von Kapitänsmünzen abzugeben. Und genau das haben sich die Hüter nun schlitzohrig zunutze gemacht.
Es müssen allerdings auch bestimmte Voraussetzung erfüllt sein, damit der Exploit funktioniert:
Spieler müssen die „Verschollene-Schatzkarte“ bei den „Haudegen“ der Sternenkarten-Upgrades aus Season 18 in der H.E.L.M. freigeschaltet haben.
Es werden mindestens 9 Kartenfragmente im Inventar benötigt.
Wichtig ist auch den Kapitänsatlas vor der Spende auf die günstigere Karte umzustellen, da man ansonsten nicht genügend Schatzkarten für die Rückerstattung übrig hat.
Wer das jedoch alles berücksichtigt, kann mit vielen Klicks in wenigen Minuten den kompletten Spendenmarathon über den Exploit erledigen.
Destiny-Bulletin zeigt auf Twitter, wie einfach das ist, an Spendenmaterial aus dem Nichts zu kommen und so die Belohnungen abzustauben.
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In wenigen Minuten ist die lästige Hüter-Pflicht durch den Exploit erfüllt.
Gibt es Strafen für die Exploit-Nutzung? Auch wenn es sich hier grundlegend um einen Exploit für einen guten Zweck handelt, so umgeht man damit dennoch die vorgesehene Spielmechanik. Man ergaunert sich schließlich Material aus dem Nichts und wird dafür belohnt.
Bislang hat sich Bungie noch nicht offiziell zum Exploit geäußert oder einen Patch dafür angekündigt. Sollte sich das ändern, informieren wir euch und updaten diesen Artikel natürlich.
Update vom 24. November/ 14:00 Uhr: Anscheinend hat Bungie den Exploit inzwischen behoben. Derzeit erhalten Spieler beim Wechsel der Karten keine Schatzkarten mehr aus dem Nichts. Der „Trick“ kann also wohl nicht mehr genutzt werden.
Berücksichtigt werden muss auch, dass inzwischen bereits einige Spieler die Lücke ausgenutzt, ihre Spenden darüber erledigt und sich die Belohnungen abgeholt haben. Somit könnte es sich als sehr schwierig erweisen, die Ergebnisse des Community-Events wieder auf korrekte Zahlen zu bringen. Konsequenzen sind deswegen jedoch trotzdem nicht auszuschließen.
So könnt ihr auch ohne Gewissensbisse schnell fertig sein
Was vermutlich eine gute Möglichkeit für die Spieler sein sollte, um während dieses Community-Events saisonale Items „gewinnbringend“ loszuwerden, hat leider erneut Raum für einen neuen Fehler in Destiny 2 entstehen lassen.
Was jedoch viele nicht wissen: Ihr könnt theoretisch genauso schnell fertig sein, ohne dass ihr auf den Spenden-Exploit zurückgreifen müsst.
Spendet einfach eure Zielort-Materialien!
Wenn ihr fair bleiben wollt, aber trotzdem gerne schnell fertig seid, empfehlen wir euch den sicheren Weg. Der geht über das Spenden von euren bald unnützen Zielort-Materialien, wie beispielsweise von Baryonstämmen oder Heliumfilamenten.
Spendet einfach 2.400 Zielortmaterialien an der Spendentruhe und profitiert so von einer 1:1 Konvertierung in Gespendete Schätze.
Solltet ihr nicht genug Zielortmaterialien besitzen, könnt ihr sie auch bei Meister Rahool gegen Legendäre Bruchstücke shoppen.
Hier findet ihr noch mehr News aus der MeinMMO-Redaktion zu Destiny 2:
Zielort-Materialen sind sowieso bald überflüssig: Um für mehr Übersichtlichkeit zu sorgen, wird Destiny 2 ab Season 19 alle noch bekannten planetaren Zielort-Materialien aus eurem Inventar verbannen. Vor allem, weil Hüter über die vergangenen Seasons unendlich viele davon angesammelt haben. Die verstopfen nun die Inventare und auch neue Spieler sind bisher mit dieser Vielfalt an „Währungen“ nicht gut zurechtgekommen.
Dies ist also die perfekte Gelegenheit das Inventar vor dem Start der Season 19 aufzuräumen und vor allem auch noch etwas dafür, außer Glimmer, zu erhalten. Bei dieser Spenden-Methode ist die einzige Voraussetzung lediglich, dass ihr über mindestens 2.400 Zielort-Materialien oder genug Legendäre Bruchstücke verfügt.
Wusstet ihr bereits von dem Exploit oder habt ihr erst jetzt davon erfahren? Wie steht ihr dazu, wenn Hüter solche Exploits ausnutzen? Und was haltet ihr davon, dass euch Bungie eine sinnvolle Möglichkeit anbietet, alte Season- oder bald überflüssige Zielortmaterialien über „Spenden mit Gegenleistung“ loszuwerden? Hinterlasst uns gerne eure Meinung dazu in den Kommentaren.
Alles Wichtige zum Community-Event und seinen Belohnungen haben wir hier für euch zusammengefasst:
In wenigen Tagen startet die große Ankunft der Ultrabestien in Pokémon GO. Am Wochenende überträgt das Team dafür einen Twitch-Stream und verteilt darin Codes für Mini-Forschungen mit Anego. Aber zu einer schwierigen Uhrzeit.
Was ist das für ein Event? Am 26. und 27. November läuft ein Event zur Ankunft der Ultrabestien. Am 26. können Trainer in Los Angeles und London daran teilnehmen, am 27. werden die Inhalte dann für ein paar Stunden weltweit verfügbar.
Zum Event am 26. November startet das Team von Pokémon GO einen Livestream. Doch für uns in Deutschland läuft der mitten in der Nacht. Das Problem: Während des Streams werden Promo-Codes verteilt, die nur wenige Minuten gültig sind.
Update vom 27. November: Offenbar hat Niantic das Feedback der Trainer gehört und nun einen weltweiten Promo-Code zur Verfügung gestellt, der mehrere Tage gültig ist. Beeilt euch und löst ihn schnell ein: Promo-Code vom 27. November mit Anego-Forschung und Medaille.
Livestream zu Pokémon GO in der Nacht auf 27. November
Was passiert da? Offenbar plant das Team von Pokémon GO in Los Angeles ein größeres Live-Event zu den Ultrabestien. Daran sollen möglichst viele Trainer teilnehmen können. Außerdem sollt ihr “Trainer vor Ort unterstützen” können, wenn ihr den Livestream seht.
In der Ankündigung heißt es, dass während des Livestreams regelmäßig Codes im Chat des Twitch-Kanals von Pokémon GO gepostet werden. Allerdings sind die Codes zeitlich befristet.
Wann beginnt der Stream? In der Ankündigung spricht man von “Samstag, 26. November 2022 um 19:00 Uhr PST”. Für uns in Deutschland entspricht das Sonntag, 27. November 2022 um 04:00 Uhr.
Was bringen die Codes? Wer einen Code einlöst, schaltet sich damit eine Medaille und eine Forschung frei. Die Medaille aktiviert euch die “Mini-Sammler-Herausforderung: Anego”. Dafür sollt ihr Anego fangen und werdet mit Anego-Bonbons belohnt. Zusätzlich macht ihr Fortschritt bei eurer Elite-Sammler-Medaille.
Anego steht im Fokus der Forschung, die ihr durch die Promo-Codes bekommt
Das ist problematisch: Das Team von Pokémon GO erklärt im Blogpost: “Nachdem ein Code gepostet wurde, kann dieser nur 15 Minuten lang eingelöst werden – ihr müsst also schnell sein! Während der Übertragung gibt es mehrere Chancen, einen Code zu erhalten, falls ihr einen davon nicht rechtzeitig einlösen konntet. Für alle Codes wird dieselbe Mini-Sammler-Herausforderung freigeschaltet. Pro Trainer kann nur ein Code eingelöst werden.”
Nun kommt es darauf an, wie lange der Livestream aktiv sein wird. Vielleicht hat man Glück, wenn man Sonntagfrüh aufsteht und kann dann noch einen Code ergattern. Wer sonst unbedingt einen haben will, muss sich einen Wecker stellen.
Am Sonntag läuft dann ein weltweites Event, bei dem ihr alle zu normalen Zeiten mitmachen könnt. Die Ultrabestien-Ankunft: Weltweit bringt einige der Ultrabestien aus Pokémon in die Raids. Manche erscheinen nur in bestimmten Regionen auf der Welt, andere trefft ihr überall. Hier auf MeinMMO erfahrt ihr alles zu dem Event.
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World of Warcraft hat einige schwierige Jahre hinter sich und Battle for Azeroth gilt als einer der Tiefpunkte des MMORPGs. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat damals gespielt und nur wenige wirklich gute Erinnerungen. Aber ein extra für die Erweiterung gemachter Kurzfilm lässt ihn bis heute nicht los.
Was ist das für ein Video? Zu Battle for Azeroth hat Blizzard damals die Kurzfilm-Reihe „Kriegsbringer“ (engl. „Warbringers“) veröffentlicht. Die Reihe sollte Hintergrund zur Story von BfA und namhafter Charaktere der Warcraft-Geschichte liefern.
Für mich blieb aber seitdem vor allem einer der Kurzfilme in Erinnerung: Tochter der See (engl.: „Daughter of the Sea“), in dem die Geschichte von Jaina Prachtmeer erzählt wird, die mittlerweile Lordadmiralin von Kul Tiras ist.
Was macht das Video so grandios?Warbringers: Jaina arbeitet die Vergangenheit von Jaina auf. Sie begleitete damals ihren Vater Daelin Prachtmeer nach Kalimdor in den Krieg gegen die Orcs – verließ ihn aber. Jaina suchte damals immer den Frieden und weigerte sich, gegen die Orcs zu kämpfen.
Ihr Vater starb im Krieg, die Flotte sank und galt seitdem als verschollen. Jaina wurde zu einem Fluch für Kul Tiras, die gefährliche „Tochter der See“. Nachdem Jaina mehrere Schicksalsschläge hinnehmen musste, bereut sie ihre damaligen Aktionen.
Begleitet wird das Video von einem erstklassigen Shanty, wie man es von Seemännern kennen würde. Das Lied ist es, in Kombination mit Jainas Gesang, der Geschichte und den Bildern, die das Video so grandios machen. Allein die Stellen: „I’m listening now, Father“ und: „Beware, beware of me“ sorgen bei mir jedes Mal wieder für einen Kloß im Hals.
Kriegsbringer: Jaina – Daughter of the Sea (original)
Daughter of the Sea – So gut, dass es zig Versionen gibt
Blizzard hat mit Warbringers: Jaina bewiesen, dass sie schlicht die Könige sind, was Storytelling in Videos angeht. Der Kurzfilm und vor allem das dort vorkommende Lied sind so gut, dass viele Künstler zu einem Cover inspiriert wurden.
Wie ihr vielleicht von meinem kürzlichen Bericht über Kalle Koschinsky und Electric Callboy wisst, höre ich gerne Metal. Entsprechend überrascht war ich, als mir ein Metal-Cover von „Daughter of the Sea“ von Skar in die Spotify-Playlist gespült wurde.
Das war vor etwa zwei Jahren. Seitdem höre ich sowohl die Version von Skar als auch die originale Version immer wieder – auch wenn ich das Warbringers-Video zwischendurch einfach auf YouTube schaue, der Bilder wegen. Ihr findet die Version von Skar ebenfalls auf YouTube.
Das Video besteht zwar nur aus einzelnen Bildern und ist keines der berühmten Cinematics, aber bringt dennoch eine bedrückende Atmosphäre rüber. Aber auch hier legt Blizzard immer wieder nach, etwa mit dem neusten Cinematic zu Dragonflight:
Video starten
WoW: Episches Cinematic zu Dragonflight reißt die Spieler mit – Fans rufen: „Gänsehaut“
Von „Daugher of the Sea“ gibt es noch weitere Versionen, darunter auf Russisch und mit anderen weiblichen Stimmen. Das Original auf Englisch wird für mich aber immer den obersten Platz im Ranking haben.
So viel ich an Battle for Azeroth auch zu meckern hatte, ohne die Erweiterung hätte es diese Kurzfilme vermutlich nie gegeben. Allein deswegen bin ich dankbar. Und Blizzard hat offenbar aus den Fehlern gelernt, denn der aktuelle Kurs ist richtig gut:
Microsoft und Sony kämpfen weiter um die Übernahme von Activision Blizzard vor den Kartellbehörden dieser Welt. In einem langen Statement über 100 Seiten an die britischen Behörden hat Microsoft nun unter anderem erklärt, warum Call of Duty als Crossplay-Titel besser funktioniert – Starfield und Elder Scrolls 6 aber Xbox- und PC-exklusiv sind.
PlayStation-Hersteller und Markt-Konkurrent Sony gefällt das überhaupt nicht – der japanische Konzern torpediert die Übernahme und stellt dabei besonders das Spiele-Franchise „Call of Duty“ in den Mittelpunkt – sie sagen „Call of Duty hat keine Konkurrenz, wird nie welche haben“ und sollte es zur Übernahme kommen, könnte Microsoft seine Stellung am Markt ausnutzen
Die Übernahme ist bis heute noch nicht durch und Microsoft gibt regelmäßig Statements ab, warum der Kauf von Activision Blizzard nur wenig Einfluss auf den Markt hätte – CoD würde zudem auf PlayStation bleiben
Nun erklärte Microsoft, warum es sich für sie gar nicht lohnen würde, CoD exklusiv für Xbox und PC zu bringen und warum das für Titel wie das neue Elder Scrolls 6 oder Starfield nicht gilt
Elder Scrolls & Starfield sind zu klein im Vergleich zu Call of Duty
Microsoft versucht in Teilen des oben verlinkten Statements zu zeigen, warum es gar nicht in ihrem Interesse liegt, neue „Call of Duty“-Spiele nicht mehr auf der PlayStation zu bringen.
Dafür bringt man Beispiele von anderen Übernamen der Vergangenheit an – etwa die von Mojang, den Machern von Minecraft. Microsoft sieht Minecraft als das Franchise, das sich am besten mit CoD vergleich lässt.
Und nach der Übernahme haben die Xbox-Macher das Spiel auf mehr Plattformen verfügbar gemacht, statt welche zu streichen. Dazu heißt es im Bericht:
Minecraft ist wie Call of Duty ein weltweit beliebtes Multiplayer-Franchise mit einer starken Spielergemeinschaft und sozialen Elementen
Zum Zeitpunkt der Übernahme erklärte Xbox-Chef Phil Spencer, man plane Minecraft weiterhin als plattformübergreifendes Spiel
Mittlerweile ist Minecraft auf über 20 Geräten spielbar – 2023 sollen noch mehr dazu kommen
Man habe über 275 Millionen Einheiten verkauft, der Spieler-Höhepunkt wurde im August 2021 erreicht mit über 141 Millionen monatlich aktiven Usern (MAU) in Minecraft
Microsoft schätzt Call of Duty demnach genauso ein wie Minecraft – ein riesiges Franchise mit einem großen Massenmarktpublikum (Mass Market Audience).
Dem gegenüberstehen dann eher kleinere Titel oder neue Marken – wie Elder Scrolls oder das neue Starfield. Das Statement zeigt dabei folgende Grafik:
Zu sehen sind Marken-Einschätzungen im Verhältnis zu ihren „Exklusivitäts-Wert“.
Grün: Hoher Wert der Exklusiv-Titel
Rot: Niedriger Wert der Exklusiv-Titel
Mit vielen Zahlen und Fakten hinterlegt erklärt Microsoft, warum Massenmarkt-Spiele wie Minecraft und Call of Duty bessere Erträge bringen, wenn sie auf allen Plattformen verfügbar sind.
Dem gegenüber stehen „Nischenspiele“ mit eher kleinen Communitys wie Fallout oder Psychonauts 2 – auch hier steuert man mehrere Plattformen an, um möglichst vielen Spielern die eher kleinen Titel anbieten zu können.
In der Mitte stehen die Titel mit Exklusiv-Potenzial wie Elder Scrolls, Starfield oder auch der Koop-Shooter Redfall. Neue Marken (New IP) haben für Microsoft einen besonders hohen Exklusiv-Wert ebenso wie alte Spiel mit engagierten Fans, die auch mal die Plattform wechseln, um das neue Elder Scrolls zu zocken.
Genau davon möchte man Call of Duty klar differenzieren. Das Franchise sei – ebenso wie Minecraft – aufgrund seiner Größe viel mehr wert, wenn man es auf allen Plattformen und mit Crossplay anbieten würde.
Microsoft möchte damit klarstellen: Sie werden Call of Duty genauso behandeln wie Minecraft – das „eher kleine“ Franchise von Elder Scrolls und die neuen Marken wie Starfield solle man getrennt betrachten.
Die Verhandlungen rund um den Microsoft-Deal mit Activision Blizzard ziehen sich weiter, der Ausgang ist noch nicht absehbar. Von einer kompletten Genehmigung des Deals bis hin zur Abtrennung bestimmter Unternehmensteile erscheint alles möglich – selbst eine Absage der Fusion ist nicht auszuschließen.
Die beiden Gaming-Giganten Sony und Microsoft reden jeweils schlecht über große Shooter-Serien. Sony (PlayStation 5) knöpft sich Battlefield von EA vor, das könne ja gar nicht mit Call of Duty mithalten. Habe nur ein Fünftel der Verkäufe von CoD: Auf der anderen Seiten redet Microsoft die Reihe „Call of Duty“ etwas schlecht: So einzigartig sei das alles nicht. Und darauf, welche Konsole man sich kauft, hat CoD auch nur geringen Einfluss.
Das sagt Sony zu Battlefield: Die Anwälte von Sony sagen in einem Statement (via pcgamer):
Andere Publisher haben nicht die Ressourcen oder Erfahrung, um an den Erfolg [von Call of Duty] heranzukommen. Um ein klares Beispiel zu nennen: Electronic Arts (einer der größten Entwickler neben Activision) hat mit der Battlefield-Reihe seit Jahren versucht, einen Konkurrenten zu Call of Duty zu etablieren.
Trotz der Ähnlichkeit zwischen Call of Duty und Battlefield und trotz EAs Erfahrung damit, erfolgreiche AAA-Reihen zu etablieren (wie FIFA, Mass Effect, Need for Speed und Star Wars: Battlefront) – kann die Battlefield-Reihe nicht mithalten. Zum Stand August 2021 wurden mehr als 400 Millionen Call-of-Duty-Spiele verkauft und Battlefield hat gerade mal 88,7 Millionen Exemplare verkauft.
Auffällig ist hier, die Formulierung “gerade mal” (“just”) 88,7 Millionen – das klingt schon ein wenig respektlos gegenüber der Battlefield-Reihe.
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Battlefield 2042 bekommt einen neuen Panzer mit Railgun – Fans glauben, Season 3 wird die bislang beste
Microsoft redet Call of Duty klein
Das sagt Microsoft zu Call of Duty: In Unterlagen, die vom britischen Kartellamt veröffentlicht wurden, kann man lesen (via vg247):
“Call of Duty”-Spiele sind weder “speziell”, noch „einzigartig“ im Sinne, dass besonders viel Geld für sie ausgegeben wird oder dass die User-Bindung besonders hoch wäre, im Vergleich zu Spielern, die andere beliebte Reihen bevorzugen. […]
Call of Duty führt nicht dazu, dass Spieler sich für eine Gaming-Plattform entscheiden. Die Daten der Xbox zeigen, dass zwischen 2016 und 2022 [XX] % von neuen Xbox-Spielern niemals Inhalte zu Call of Duty gekauft haben und nur [XX] % aller Spieler haben Call of Duty als ihr 1. Spiel auf der neuen Xbox gespielt. Diese Zahlen stimmen nicht mit der Idee überein, dass Call of Duty darüber entscheidet, auf welcher Plattform Spieler spielen.
Die genauen Prozentzahlen sind im Dokument geschwärzt.
Deshalb argumentieren Sony und Microsoft hier nicht nach den Richtlinien der PR, nach denen alles fantastisch zu sein hat, sondern nach strategischen Gesichtspunkten:
Microsoft will betonen, dass Call of Duty nicht so wichtig ist, sodass es schon okay ist, dass Xbox und Call of Duty in einer Hand liegen- das würde keinesfalls den Gamingmarkt entscheidend beeinflussen, der bleibt weiter offen, also können die Behörden ruhig grünes Licht geben
Sony will hingegen herausstellen, dass Call of Duty total einzigartig ist und selbst „der größte Konkurrent“, Battlefield, nur ein Fünftel so groß ist, in der Hoffnung, dass eine Aufsichtsbehörde den Kauf verbietet, um eine Machtballung in Händen von Activision Blizzard zu vermeiden
Seit Monaten sehen wir die stellenweise sehr seltsamen Statements von Microsoft und Sony nun, die so ganz anders klingen, als was die Publisher sonst so über Spiele sagen:
Das Release-Datum von GTA 6 ist noch nicht offiziell angekündigt. Doch es gibt viele Gerüchte. Sogar Microsoft geht davon aus, dass Grand Theft Auto VI im Jahr 2024 so weit ist. Das sagen sie ganz offiziell.
Was ist los bei GTA VI? Von Rockstar Games gibt es noch keine neuen Infos zu dem Spiel. Erst vor wenigen Monaten, im September 2022, gab es einen Mega-Leak, der Tonnen an Gameplay von GTA 6 zeigte. Allerdings wohl aus frühen Entwicklungsphasen.
In einem Statement über den Kauf von Activision Blizzard äußerte sich Microsoft jetzt ganz am Rande darüber, wann sie den Release des Titels erwarten.
GTA im Jahr 2024? Statement gegenüber Aufsichtsbehörde
Das sagt Microsoft: Kürzlich äußerte sich Microsoft gegenüber der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) zu seiner geplanten Übernahme von Activision Blizzard. Ganz nebenbei wurde dabei das Fenster für eine Veröffentlichung von GTA 6 bestätigt.
In dem Statement (via service.gov.uk) erklärt Microsoft, dass die Spiele von Activision Blizzard keinen so großen Teil am Markt ausmachen, um die Konkurrenz zu schädigen. Dabei kommen sie auch auf andere großen Spiele und Publishern wie Take-Two Interactive zu sprechen, die Publisher von Rockstar-Spielen.
Im Statement spielt Microsoft den Wert von Call of Duty ziemlich runter, aber erwähnt GTA 6 als eines der großen Spiele, die die Gaming-Community erwartet.
Im Statement heißt es, dass es eine große Auswahl an starken Alternativen für Sony gäbe. Man erklärt, dass GTA V und Red Dead Redemption dazu gehören. Und auch
Das mit Spannung erwartete Grand Theft Auto VI wird voraussichtlich 2024 veröffentlicht”
Den Part findet ihr auf Seite 24 des verlinkten Dokuments unter dem gefetteten Punkt Take-Two Interactive.
Bei der Aussage beruft sich Microsoft auf einen Artikel von Tech-Radar, der die “Leaks, News und Gerüchte” zu GTA 6 zusammenfasst. Und dort wiederum zitiert man unter anderem Berichte ehemaliger Rockstar-Mitarbeiter und Analysten, die von einem Release im Jahr 2024 ausgehen.
Wie ordnet man das ein? Man kann die Aussage von Microsoft verschieden auffassen. Vielleicht haben sie als Plattform-Betreiber Insider-Wissen und können deshalb eine Aussage zum Release-Jahr treffen. Vielleicht nutzen sie aber auch einfach das, was von der Community nach Leaks und Insider-Berichten als Release-Datum erwartet wird. Und da spricht vieles für einen Release im Jahr 2024. Aber offiziell ist das nicht.
Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass Microsoft so ein Statement in einem öffentlich einsehbaren Bericht raushaut.
Während ein Teilnehmer der YouTube-Serie 7 vs. Wild daran verzweifelt, Feuer zu machen, setzt ausgerechnet Twitch-Streamerund Survival-Neuling Knossi fast den Dschungel in Brand.
Welche Kandidaten sind an der Szene beteiligt? Eine indirekte Beteiligung an der Szene hat Joris. Er ist Hobbybiologe und der Wildcard-Teilnehmer der Panama-Edition. Joris verzweifelt seit Tag 1 der zweiten Staffel von 7 vs. Wild am Entzünden eines Feuers.
Bereits in den ersten Folgen der Staffel hat Joris ein Feuer zu seinem Hauptziel erklärt. Ein Unterfangen, bei dem er mehrfach scheitern und das seinen Gemütszustand auf der tropischen Insel beeinträchtigten sollte.
Auf der anderen Seite ist der Twitch-Streamer und Survival-Neuling Jens “Knossi” Knossalla, welcher bereits in Folge 3 erfolgreich ein kleines Feuer am Strand entfacht. In Folge 6 setzt der Entertainer dann noch einen drauf und steckt spontan eine Palme in Brand.
Spoilerwarnung: Wenn ihr Folge 6 der zweiten Staffel von 7 vs. Wild noch nicht geschaut habt, könntet ihr die nachfolgend beschriebene Szene als Spoiler empfinden.
Knossi zündet Palme im Dschungel Panamas an
Wie setzt Knossi fast den Dschungel in Brand? Als Knossi am Morgen des dritten Tages erwacht, ist er heiß darauf, eine Zigarette anzuzünden. Schließlich hatte er am Vortag keine Zeit dafür und dann kam ihm auch noch der Regen dazwischen, der auch am dritten Tag des Abenteuers wiederkehren sollte.
In der Folge des plätschernden Unwetters zog sich der 36-Jährige zu seinem “Unterstand” zurück – eine Reihe von Palmen, deren Blätter ihn vor dem niederprasselnden Regen schützen.
Während er unter den Palmen steht, kommt Knossi ein Gedanke: „Mit einem Feuerzeug wäre es kein Problem, dann würde ich mir hier eine rauchen.“ Dann stockt der Entertainer, er hat eine gefährliche Idee: „Kann ich am Baum zundern?“
Kurz darauf greift Knossi zu seinem Feuerstahl, bereitet die trockene, vom Stamm der Palme hängende Borke zu einem Zunder-Nest vor und zündet sie an. Eine Aktion, die das Team von 7 vs. Wild in einer Einblendung als fahrlässig beschreibt (via YouTube).
„Was Knossi hier macht, ist fahrlässig und soll kein Vorbild sein. Feuer muss immer kontrolliert sein. Bitte auf keinen Fall einfach Bäume anzünden! Knossi ist hochgradig abhängig von Nikotin. Tut euch und eurem Umfeld einen Gefallen und fangt nicht an zu rauchen.“
Hier binden wir euch Folge 6 der zweiten Staffel von 7 vs. Wild ein. Die besagte Szene startet ungefähr bei 1:20:41:
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Was ist 7 vs. Wild? 7 vs. Wild ist eine Survival-Serie auf YouTube. In der zweiten Staffel der Serie wurden 7 Teilnehmer auf einer tropischen Insel in der Nähe von Panama ausgesetzt und mussten dort 7 Tage überleben.
Zur Verfügung steht ihnen dabei nur die Kleidung am Körper sowie maximal 7 zuvor ausgewählte Gegenstände.
Ausgestrahlt wird das Projekt auf dem Kanal des deutschen Entertainers Fritz Meinecke. Neue Folgen erscheinen mittwochs und samstags um 18:00.
Fans der Serie haben sogar die Google-Rezensionen von einem Hotel in Panama übernommen:
Bevor der 29-jährige Kevin Bongers als orangemorange auf Twitch Erfolg hatte, strebte er eine Karriere bei der Polizei an. Dort wurde sein Streaming-Hobby offenbar belächelt. Nun meldete sich Bongers bei den Menschen, die damals nicht an ihn glaubten.
Wer ist orangemorange? Hinter dem Namen steckt der aus Bergisch Gladbach stammende Kevin Bongers. Seit Juli 2015 ist Bongers auf Twitch aktiv, mittlerweile hat er über eine halbe Million Follower und streamt im Schnitt vor 3.700 Zuschauern (via sullygnome).
Erste Erfolge hatte Bongers mit den Battle Royals H1Z1 und Fortnite, seinen Durchbruch hatte er jedoch mit Rollenspiel in GTA Online. orangemorange steht auf Platz 8 der meistgesehenen deutschsprachigen Kanäle der letzten 30 Tage in GTA (via sullygnome).
2022 begann Bongers damit, vermehrt Glücksspiel in der Slots-Kategorie auf Twitch zu zeigen. Im Mai schloss er einen Deal mit dem in Verruf geratenen Online-Casino Stake ab und wurde zu einem der meistgesehen Glücksspiel-Streamer weltweit (via sullygnome).
Seinen Erfolg nutzte Bongers jetzt, um bei einem ehemaligen Kommilitonen anzugeben. Der hatte sich wohl damals über Bongers’ Streams lustig gemacht.
Video starten
Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch
Streamer will ehemaligem Mobber seinen Wohlstand zeigen
Wie wurde der Streamer gemobbt? In einem Tweet vom 22. November schrieb Bongers, ein Kommilitone namens Jan habe sich mit anderen aus dem Polizeikurs über seine Streams lustig gemacht. Vor allem ein Satz blieb Bongers bis heute im Gedächtnis: “Stream mal weiter du Witzbold.”
Damals habe Bongers allerdings noch gar nicht verstanden, dass es sich bei den Kommentaren der anderen schon um regelrechtes Mobbing gehandelt habe, so der Streamer. In einem Kommentar fügt er hinzu, die Zeit sei die Hölle für ihn gewesen (via Twitter).
Im selben Tweet veröffentliche Bongers einen Screenshot von zwei Nachrichten, die er seinem ehemaligen Peiniger geschrieben hat: Eine aus dem März 2022 und eine vom 22. November.
Was schrieb Bongers seinem Mobber? In seiner ersten Nachricht im März erinnerte Bongers an eine Sprachnachricht, die er fast genau zwei Jahre zuvor von der Freundin seines Mobbers erhalten haben soll. Darin habe sie im prophezeit, seine Streaming-Karriere sei in zwei Jahren vorbei.
Bongers wollte diesen Jahrestag nutzen, um seinen ehemaligen Peinigern das Gegenteil zu beweisen: Er sei mittlerweile Millionär, beziehe bald seine eigene Wohnung und lebe im sonnigen Madeira – es gehe ihm gut.
Der Kommilitone antwortete offenbar nie auf die Nachricht. Das hielt Bongers allerdings nicht davon ab, ihm am 22. November ein “Update” zukommen zu lassen: Er sei jetzt auf dem Weg zur dritten Million.
Bongers bedankte sich für die Motivation, die ihm die gemeinen Kommentare gegeben hätten und ätzte: “Hoffe, du hast Spaß im Schichtdienst, denk an mich, wenn du morgens aufstehst und keinen Bock hast.”
Das Ganze untermalte Bongers dann noch mit einer Botschaft an seine Fans: Glaubt an euch selbst und zieht durch (via Twitter).
Protz-Tweet geht nach hinten los: “Sehr unangenehm”
Wie kam die Aktion an? Auf Twitter hatten die Nutzer wenig Verständnis für Bongers’ Bedürfnis, sich seinem ehemaligen Mobber gegenüber zu beweisen.
In einem offenbar eher wohlwollenden Kommentar hieß es, Bongers habe wohl noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Die Kommentare der Kommilitonen seien zwar nicht in Ordnung gewesen, der Streamer solle jedoch damit abschließen.
Andere Twitter-Nutzer waren weniger nachsichtig: Sie kritisierten die Methoden, mit denen der Streamer an das Geld gekommen sei. Der ehemalige Kommilitone würde wenigstens einer ehrlichen Arbeit nachgehen, während Bongers seine Zuschauer in die Spielsucht treibe.
Dass Bongers das Bedürfnis habe, sich so bei seinem Kommilitonen zu profilieren, sei schon “sehr unangenehm” (via Twitter).
Auch der prahlerische Ton der Nachrichten kam nicht gut an. Die Aktion zeuge von Hochmut, der ja bekanntlich vor dem Fall kommt, sei “erbärmlich” und würde zeigen, dass Bongers ja nicht besser sei, als seine einstigen Peiniger (via Twitter).
Ein Twitter-Nutzer verwendet Bongers’ eigene Worte gegen ihn (via Twitter)
Offenbar hatte der Streamer beim Posten auch nicht bedacht, dass einige seiner Zuschauer oder Leute, die den Tweet zufällig sehen könnten, ebenfalls in Schichtarbeit arbeiten und sich durch die abfällige Aussage angesprochen fühlen könnten (via Twitter).
Wie reagierte Bongers auf die Kritik? Der Streamer erklärte, seine Nachrichten seien natürlich provokativ gemeint gewesen. Er habe jedoch nicht aussagen wollen, dass ein Mensch mehr wert sei, weil er mehr verdiene (via Twitter).
Ob Bongers diesmal eine Antwort erhalten hat, ist nicht bekannt.
Nicht zum ersten Mal gerät orangemorange dafür in die Kritik, wie er sein Geld verdient. Bereits sein Casino-Deal stieß vielen unangenehm auf. Als der Streamer im Oktober auch noch verkündete, Sportwetten bei der Fußball-WM in Katar anzubieten, war die Kritik so groß, dass Bongers den Deal ausschlug.
Elon Musk sorgt bei Twitter für einigen Wirbel. Nun hat er einen bekannten Hacker angeheuert, um Probleme auf Twitter zu lösen. Doch nicht alle glauben daran, dass das klappen wird.
Nun hat Elon Musk den bekanntesten PS3-Hacker angeheuert, um Twitter zu verbessern. Auf Twitter erklärt dieser bereits, was er mit Twitter alles machen möchte:
PS3-Hacker soll sich vor allem um zwei Funktionen von Twitter kümmern
Um wen geht es überhaupt? George Hotz ist vor allem für den Hack beziehungsweise Jailbreak der PS3 bekannt geworden. Sony hat ihn daraufhin verklagt, die Klage jedoch später wieder zurückgezogen, nachdem der Konzern Hotz gewaltig unter Druck gesetzt und die Herausgabe von Festplatten und anderem Eigentum gefordert hat (via wired.com). Der Jailbreak einer Konsole ist oft Voraussetzung für die Nutzung von Raubkopien, das wollte Sony so nicht hinnehmen.
Was soll der Hacker jetzt machen? Elon Musk hat Hotz damit beauftragt, in 3 Monaten Twitter zu reparieren. Hotz soll sich vor allem um die kaputte Suchfunktion auf Twitter und um das Anmelde-Popup kümmern, welches euch jedes Mal auf die Nerven geht, sobald ihr auf Twitter zu weit nach unten scrollt.
Musk hat wohl große Pläne mit dem ehemaligen Hacker, doch einige Seiten sind skeptisch, ob das alles tatsächlich in 3 Monaten gelingen kann. So erklärt etwa Kotaku, dass sie bezweifeln, dass Hotz die Ingenieure ersetzen kann, die Musk erst kürzlich entlassen hatte.
Hinzu kommt, dass Hotz und Musk alte Bekannte sind. Denn Musk wollte ihn bereits für Tesla anstellen. Hier hatten sie sich aber wegen der Arbeitsbedingungen zerstritten.
Musk ist für seine seltsamen Einfälle bekannt: Er zockt nicht nur begeistert Elden Ring und stellt hier seine Builds vor, sondern mischt auch regelmäßig die Gaming-Branche auf. Einmal hat er spaßeshalber den Vorschlag gemacht, Fortnite zu kaufen und zu löschen. Und das nur, damit die Spieler endlich mal wieder Zeit für andere Dinge in ihrer Freizeit haben:
Im Rahmen der Zusammenarbeit von PlayStation und Call of Duty bekommen Mitglieder von PS Plus jede Season ein exklusives Kampfpaket mit einer Handvoll kostenloser Cosmetics – nun ist das „Phantom“-Paket der Season 1 online. MeinMMO zeigt euch die Items und wie ihr ran kommt.
Ebenfalls mit dabei ist ein saisonales Kampfpaket – mit jeder neuen Season können sich Mitglieder von PS Plus ein kostenloses Paket mit Cosmetics einsacken und für immer behalten – Inhalte und Voraussetzungen findet ihr hier.
Den kurzen Trailer vom Kampfpaket „Phantom“ binden wir euch hier ein:
Video starten
CoD MW2 & Warzone 2: Kampfpaket Season 1 für PS Plus – Trailer
Was steckt im Paket? Es gibt einen Operator-Skin, 2 Waffenbaupläne und ein paar kleine Cosmetics:
Operator-Skin für Oni
MP-Waffenbauplan
Pistolenbauplan
Animierte Visitenkarte
Animiertes Emblem
Sticker
Waffentalisman
Wo kann ich die Inhalte nutzen? Ihr könnt das komplette Paket ohne Einschränkungen in Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 nutzen. Ihr braucht nur ein aktives Abo bei PlayStation Plus, um die Items zu bekommen.
Mit CoD Cold War und Vanguard konntet ihr gewisse Operator nicht nutzen, die waren auf die Premium-Titel begrenzt. Aktuell gibt es eine solche Beschränkung mit MW2 und Warzone 2 nicht.
Wie bekomme ich das Paket? Startet eure PlayStation, besucht den PS Store und gebt in die Suche „Kampfpaket“ ein. Hier bekommt ihr 3 Pakete angezeigt – die jeweils letzten Pakete von Vanguard und Cold War sind ebenfalls noch verfügbar.
Im Browser oder auf dem Handy könnt ihr das Paket ebenfalls aktivieren, müsst euch vorher aber anmelden: CoD-Kampfpaket Season 1 im PS Store.
Was ist mit den anderen Plattformen? PC und Xbox gehen bei den Kampfpaketen komplett leer aus. Diese Pakete sind offenbar Teil der Kooperation zwischen Call of Duty und PlayStation – es dürfte sie noch ein paar Jahre in der Form geben.
Blizzard beendet die Zusammenarbeit mit NetEase, dem chinesischen Partner für die Spiele des Studios. Entsprechend verschwinden die Games aus dem Land, zumindest vorübergehend – darunter World of Warcraft. Spieler aus China starten nun neue Accounts in Taiwan, aber dort brodelt nun ein Streit.
Warum fliehen chinesische Spieler auf Taiwan-Server?
Ein genauer Grund wurde nicht genannt. Ein Chef von NetEase behauptet jedoch, dass es an nur einer Person lag. Er nannte aber keine Namen.
Die Entscheidung tritt erst ab dem 23. Januar in Kraft. Bis dahin können die Spiele noch regulär gespielt und gekauft werden. Aber schon jetzt fangen chinesische Spieler neu auf anderen Servern an, um auch nach Ende der chinesischen Server spielen zu können.
Das ist nun das Problem: Ein Nutzer auf reddit spricht in seinem Post davon, dass chinesische Spieler versuchen würden, einen der taiwanesischen Server zu kapern, die „Atmosphäre und Kultur“ der Server zu verändern.
Zwischen den beiden Gruppen gebe es große Spannungen. Chinesische Spieler sollen angeblich durch ihre reine Anzahl dafür sorgen, dass sie die Oberhand haben und Spieler aus Taiwan durch Massen-Meldungen zu unterdrücken versuchen.
Es gibt angeblich sogar einen Post in einem chinesischen Forum, das zu genau solchen Maßnahmen aufruft (via wowhead). Dort heißt es, chinesische Spieler sollten:
nur im vereinfachten Chinesisch schreiben – in Taiwan wird traditionelles Chinesisch geschrieben und gesprochen
jeden melden, der etwas Schlechtes über China sagt, insbesondere wenn er in traditionellem Chinesisch schreibt
globale Chats betreten und dort ausschließlich vereinfachtes Chinesisch nutzen
Durch Massenmeldungen soll es laut Post zu automatisierten Banns kommen, sodass der entsprechende Server „nicht mehr Taiwanesisch ist, sobald wir genügend chinesische Spieler hier haben.“
Kurz vor dem Release von Dragonflight stellt Blizzard die wichtigsten Features im neuen Gameplay-Trailer vor:
Video starten
WoW zeigt die wichtigsten Features von Dragonflight im Gameplay-Trailer, Fans loben: „Endlich wieder Hype“
Streit in der Community – Blizzard öffnet „globale Server“
Ist da überhaupt was dran? Die Information lässt sich nicht bestätigen, weswegen sich etwa auch die Moderatoren auf reddit dazu entschieden haben, den Thread vorerst zu schließen. Es gibt allerdings einige kritische Kommentare von Nutzern.
Viele zeigen zwar Mitgefühl in der Situation, sollte sie denn tatsächlich so geschehen. Andere merken an, dass sich das nach „hate baiting“ anfühle, was „traurigerweise funktioniert“. Die meisten sind sich jedoch einig, dass sie von hier aus nur wenig daran ändern könnten.
Ein Nutzer, der angeblich selbst aus Taiwan stammt, schreibt, dass er die Situation nicht bestätigen kann. Er sehe, dass es chinesische Spieler gebe, die nun auf taiwanesische Server kommen, die aber versuchen, sich anzupassen. Es gebe zwar durchaus auch schwarze Schafe, aber wenn überhaupt, habe er mehr Diskussionen aufkommen sehen von Spielern, die sich einfügen wollen.
So reagiert Blizzard: Blizzard hat neue „globale“ Server neben den taiwanesischen aufgestellt, die ihren Standort laut wowhead in Taipei haben. Das sei zwar nicht so leicht zugänglich wie andere Orte, aber immer noch leichter als ganz ohne Server zu sein.
Ob die Server wirklich eine Antwort auf die Spannungen auf den taiwanesischen Servern sind, können wir derweil nicht bestätigen. Blizzard hat sich noch nicht offiziell zu dem Problem oder den Servern geäußert.
Wir fragten bei Blizzard nach einem Statement zur Situation. Eine Antwort steht aktuell noch aus.
Ob und wann Blizzard wieder offizielle chinesische Server nach dem 23. Januar 2023 einrichten wird, bleibt noch offen. Aktuell gibt es keinen neuen Partner für die Firma in China, die benötigt wären, um das Spiel dort vermarkten und betreiben zu können. Dazu ist Blizzard im Moment selbst der Gegenstand in einem der größten Deals der Gaming-Geschichte: