Milliardär Musk witzelt: Ich kauf und lösch Fortnite, damit Ihr mal Sex habt

Der Milliardär Elon Musk hat sich auf einen Twitter-Kreuzzug gegen Fortnite begeben. Er wolle es kaufen und löschen, um die Kinder vor ewiger Jungfräulichkeit zu bewahren. Auch wenn er da von Profis wie Myth herausgefordert wird, bleibt er siegreich.

Das war der virale Tweet: Elon Musk hat gestern ein Bild eines offenbar satirischen Artikels über ihn selbst getwittert.

Der Artikel hieß „Elon Musk kauft Fortnite und löscht es.“ Mit dem fiktiven Zitat „Ich musste diese Kinder vor ewiger Jungfräulichkeit retten.“

Elon Musk kommentierte diesen Satire-Artikel mit einem „Es musste getan werden. Gern geschehen.“

Musk machte sich also den satirischen Artikel zu eigen und stellte es so hin, als wäre das eine echte Nachricht und er hätte das getan.

Elon Musk (47) ist ein Unternehmer und Investor mit einer riesigen Reichweite über Social Media. Sein Tweet erreichte über 617.000 „Gefällt mir Angaben“ und über 211.000 Retweets. Die Aktion war richtig groß auf Twitter.

pokimane-pic

Content-Creator: Pokimane

So reagieren Fortnite-Profis: Verschiedene bekannte Fortnite-Streamer reagierten auf diesen Tweet und ließen sich auf den Spaß ein:

  • OpTic Hitch schrieb etwa, er werde sich jetzt einen Tesla kaufen.
  • Die Streamerin Pokemane kommentierte: „Savage“, also brutal. Als Anerkennung eines gelungenen Angriffs.
  • und FaZe Agony forderte Musk auf, als nächstes bitte die Scharfschützen in Call of Duty: Black Ops 4 zu retten.
Myth-Fortnite

Einer der erfolgreichsten Streamer in Fortnite: Myth

Hey, ich hatte erst Sex, nachdem ich Fortnite gespielt habe

Die beste Reaktion: Ein Tweet kam von dem 19-jährigen Profi TSM_Myth. Der fühlte sich wohl besonders von dem Spruch mit der Jungfräulichkeit getroffen.

Myth antwortete: „Entschuldigung, Herr Musk. Aber ich denke, es ist wichtig, dass ich klarstelle: Ich habe meine Jungfräulichkeit tatsächlich erst verloren, nachdem ich Fortnite gespielt habe. Ich sag’s nur mal.“

Musk antwortete darauf mit einem „Online zählt nicht.“

Das löste dann noch mehr Reaktionen aus. Die Antwort von Musk wird allgemein als sehr gelungen empfunden und als etwas, auf das es kein Erwiderung geben kann.

Myth zeigte sich denn auch geschlagen:

Elon Musk – ein Milliardär auf Twitter

Das steckt dahinter: Elon Musk ist für seine Projekte auf Publicity angewiesen. Daher pflegt er eine rege Beteiligung auf Twitter. Für ihn ist das ein wichtiges Marketing-Instrument. Wenn Diskussionen in der Welt groß genug werden, nutzt Musk Twitter gerne dazu, um sich ins Gespräch zu bringen.

So schlug er etwa vor, sich mit einem Mini-U-Boot an der Rettung der Jungen zu beteiligen, die im Juli 2018 in einer Höhle in Thailand festsaßen.

Quad-Ramme-Fortnite

In letzter Zeit hat Musk das Twittern einiges an Ärger eingebracht. Nach irreführenden Tweets musste er seinen Chefposten im Verwaltungsrat von Tesla aufgeben und eine Millionenstrafe zahlen. Ihm wurde vorgeworfen, mit Tweets den Börsenkurs seines Unternehmens zu manipulieren.

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Musk hatte angekündigt, Tesla von der Börse zu nehmen und 420$ pro Aktie zu zahlen. Das hatte zu Kursschwankungen geführt. Später war Musk zurückgerudert, Tesla bleibe an der Börse. Musk sagte, er hätte einen Witz gemacht – 420 stehe im Drogenjargon für Marihuana (via Zeit.de).

Offenbar war Fortnite jetzt groß genug für Musk, um hier eine Duftmarke zu setzen.

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Ein ähnlich exzentrischer Unternehmer mit Gaming-Affinität ist Kim Schmitz:

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Autor(in)
Quelle(n): dexerto
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