Es gibt endlich neue Informationen zu den Kosten und der Shiny-Rate der weltweiten Hoenn-Tour in Pokémon GO.
Am 25. und 26. Februar 2023 läuft die weltweite Hoenn-Tour in Pokémon GO. Es gab bislang aber Unklarheiten, was das Event kosten würde und wie es mit der Shiny-Rate zum Event aussehen würde.
Gegenüber dem Portal Eurogamer meldete sich Entwickler Niantic nun zu Wort.
Das ist zu den Kosten bekannt: Niantic erklärte gegenüber Eurogamer, dass es kein “großes” Event-Ticket zur globalen Hoenn-Tour geben wird. Der Großteil des Events wird kostenlos spielbar sein.
Nach aktuellem Stand ist die einzige Ausnahme die Meisterwerk-Forschung mit Shiny Jirachi. Dafür gibt es ein Ticket, das zwischen dem 20. Februar und 20. März für 4,99 Dollar (bzw. einen entsprechenden Preis in der Landeswährung) angeboten wird.
Das ist zu den Shinys bekannt: Unabhängig vom Ticket-Kauf der Forschung werden ausgewählte Pokémon-Arten einen Shiny-Boost während des Events bekommen, erklärt Niantic gegenüber Eurogamer. Welche das sind, ist noch unklar.
Es gibt also keine grundsätzlich erhöhte Shiny-Chance, aber es wird zumindest für einige Monster eine erhöhte Shiny-Rate geben.
Die weltweite Hoenn-Tour läuft eine Woche nach der lokalen Variante in Las Vegas, die sich ein wenig vom globalen Event unterscheidet. So gibt es für Las Vegas etwa ein Ticket und einige kostenpflichtige Add-Ons, die weitere Boni bringen. Das kann man aber nur nutzen, wenn man vor Ort ist.
Eine Woche lang dreht sich bei uns auf den Webseiten und im Livestream alles um unsere Liebe zu Spielen in unserer FYNG: Love Edition. Lest hier, was euch in den kommenden Tagen erwartet.
Unser beliebtes Format Find Your Next Game (FYNG) geht in die nächste Runde. Das neue Jahr ist noch jung und wir haben uns den Valentinstag am 14. Februar zum Anlass genommen, das erste FYNG 2023 ins Zeichen der Liebe zu Spielen zu stellen. A FYNG called Love.
Von 8. bis 14. Februar findet ihr auf unseren Webseiten zahlreiche Artikel über unsere – und eure – Liebe zu Spielen plus spannende Spielvorstellungen.
Am 10. Februar startet unser Livestream-Event auf unserem Twitch-Kanal Monsters and Explosions. Bis Dienstag, dem 14. Februar senden wir dann mindestens fünf Stunden täglich live aus München und stellen euch neue Titel vor, quatschen im Live-Podcast über die Liebe zu Spielen und die Liebe IN Spielen. Außerdem gibt’s eine neue Ausgabe unserer Show Indie-Herzblatt.
Das Live-Programm von FYNG: Love Edition in dieser Woche
Welche Moderatoren sind am Start: Die Moderation übernehmen wie gewohnt unsere Gaming-Hosts Julius, Ann-Kathrin, Maurice, Fritz und erstmalig unser neuer Video-Redakteur Lennard. Dazu kommen noch weitere Gäste aus den Redaktionen von GameStar, GamePro und MeinMMO sowie einige Entwickler.
Was steht auf dem Programm? Neben Titeln, die ihr in Kürze spielen könnt, wie Wo Long: Fallen Dynasty, Company of Heroes 2 und Wild Hearts, blicken wir auf kommende Kracher wie das Remake von Resident Evil 4, Diablo 4 und Shadow Gambit.
Das komplette Live-Programm von FYNG: Love Edition
Was ist eigentlich dieses FYNG? FYNG steht für „Find Your Next Game“. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus einer Vielzahl von Livestreams und dazu passenden redaktionellen Artikeln auf allen unseren Webedia-Seiten. Also auf GameStar, GamePro und MeinMMO.
Der Fokus von FYNG liegt auf unseren Livestreams. In vielen Stunden Live-Programm auf unserem Twitch-Kanal MAX – Monsters and Explosions stellen wir euch eine Menge neuer Spiele vor. All das wird begleitet von Talks, Live-Gameplay-Sessions und massig Interaktion mit der Community im Chat.
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Im Koop-RPG Haven spielt ihr zwei Liebende, die auf einen verlassenen Planeten auswandern. Dort begleitet ihr Yu und Kay durch ihren Alltag.
Haven, ein RPG vom Indie-Studio The Game Bakers, lässt euch in die Rollen eines Liebespaares schlüpfen. Es ist dabei egal, ob ihr solo oder gemeinsam mit einem Partner spielt.
Im Dezember 2020 erschien Haven für den PC, Xbox und die Playstation 5, Anfang 2021 folgten dann die Versionen für Nintendo Switch und Playstation 4.
Haven ist ein emotionales Abenteuer, eine rührende Geschichte und ein tolles Erlebnis für zwei – also lasst euch entführen in eine fremde Welt voller gemeinsamer Möglichkeiten.
Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zu Haven:
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Haven – Koop-RPG Trailer
Flieht als Liebespaar auf einen vergessenen Planeten
Was ist Haven für ein Spiel? In Haven steht die Geschichte der Liebenden Yu und Kay im Fokus. Durch die Dialoge erlebt ihr ihren Alltag, wie sie an ihrer Beziehung arbeiten und gemeinsam an den neuen Herausforderungen wachsen.
Für ihre Liebe flohen sie auf einen fremden Planeten und müssen sich in der ungewohnten Umgebung durchschlagen. Sie haben nur sich selbst und ihr Vertrauen zueinander. Ihr erlebt dabei ihre Entwicklung als Pärchen im Laufe des Abenteuers mit vielen, liebevollen Dialogen.
Ihr verfolgt die Gespräche, könnt aber auch immer mal wieder zwischen Antwortmöglichkeiten auswählen, während ihr durch die Gräser der unbekannten Welt gleitet,
Als Pärchen erkundet ihr die Umgebung, trefft auch auf Monster, die ihr bekämpfen müsst. Im Kampf nutzt ihr beide Charaktere und wählt taktisch aus, wer welche Attacken ausführt. Auch gemeinsame Duo-Skills gibt es.
Kay und Yu erkunden gemeinsam den vergessenen Planeten.
Die Grafik ist farbenfroh und ansprechend, punktet aber nicht mit Details. Der Fokus liegt auf der Erkundung und dem gemeinsamen Abenteuer.
Diese Inhalte bietet es noch:
Sammeln, Crafting und Kochen
Ihr begegnet niedlichen Tieren
Ihr könnt fliegen
Einen elektronischen Soundtrack, der von Spielern immer wieder gelobt wird
Lokalen Koop, aber auch Remote Play von Steam
Ihr spielt als schwules, lesbisches oder heterosexuelles Paar
Im Jahr 2022 erhielt das RPG ein wichtiges Update: Seitdem könnt ihr nicht mehr nur als heterosexuelles Paar spielen, sondern auch homosexuell sein.
Zu Beginn von Haven wählt ihr seit dem Couple-Update, in welcher Kombination ihr Kay und Yu spielen wollt. Entweder als Mann und Frau, zwei Männer oder zwei Frauen.
Seit 2022 gibt es auch schwule und lesbische Liebespaare in Haven.
Die Auswahl nimmt dabei keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Es verändern sich lediglich die Gesichtszüge und die Kleidung der Figuren. Auch die Frisuren werden leicht angepasst – allerdings behält Yu lange und Kay kurze Haare.
Spieler lieben die Story, nörgeln beim Kampfsystem
Die Rezensionen auf Steam zeigen seit Release klar nach oben und stehen bei „sehr positiv“ – 92 %. Nahezu jeder Spieler lobt die Story und die Dialoge. Das Update, durch das ihr die Geschlechter wechseln könnt, wurde besonders positiv aufgenommen.
Bemängelt werden Teile des Gameplays. Das Kampfsystem soll nicht besonders spannend sein und sich eher stumpf anfühlen. Der Fokus liegt auf Erkundung und die Dialoge der beiden Charaktere. Hier spielt Haven alle Trümpfe aus.
Pro
Mitreißende Story
Lebhafte Dialoge
Die Wahl, ob ihr als hetero, schwul oder lesbisches Paar spielen wollt
Contra
Online-Koop funktioniert bei manchen Spielern nicht (Steam Remote)
Langweiliges Kampfsystem
Keine deutsche Vertonung
Wir fassen ein paar der Stimmen hier für euch zusammen:
User Wolf Fivousix ist begeistert von Haven und teilt seine Gefühle auf Steam: „Ein fantastisches Spiel. Es ist wunderschön geschrieben, eine tolle Lovestory.“
Selbst wenn einige das Gameplay kritisieren, können sie diese Schwächen durch die Stärken vergessen. So schreibt etwa keldian: „Gameplay ist nicht der Fokus des Spiels, das Kampfsystem ist sehr simpel. Doch die Stimmung – wow. Die Beziehungsgeschichte ist super geschrieben mit einer tollen Chemie zwischen den beiden.“
Über das Couple-Update im letzten Jahr freuten sich viele Nutzer, so auch Cheerio’s mother: „Danke, dass ihr die Gays hinzugefügt habt. 10/10“
Nicht alle Spieler sind indes mit dem Gameplay unzufrieden. Der Nutzer Fallow fühlt sich gut unterhalten: „Das Gameplay selbst ist für den einen oder anderen vielleicht etwas seicht, aber für mich ist es knackig genug, um Spaß zu haben. Soundtrack, Grafik und besonders die Dialoge erzeugen […] einen Eindruck von einer wunderschönen, lebendigen und ganzheitlichen Beziehung zwischen zwei Menschen, wie man das sonst eher selten in Story-getriebenen Spielen findet.“
Virtual Ahwn kam erst durch das Couple-Update in Haven rein: „Als schwuler Mann hatte ich zuerst nicht so Lust auf das Spiel, weil ich keine Hetero-Romanze spielen wollte. Als das Update kam, habe ich Haven noch eine Chance gegeben. […] Ich liebe das Spiel so sehr, ich kann es kaum in Worte fassen.“
Nahezu jeden Spieler begeistert die Geschichte von Yu und Kay. Wer sich also für Story-Games mit guten Dialogen und Voice-Acting interessiert, sollte auf jeden Fall einen Versuch wagen. Vielleicht ja sogar mit dem Partner oder der Partnerin.
Ihr bekommt es auf allen Plattformen für knapp 25 Euro. Laut „HowLongToBeat“ stehen dem Preis 10 Stunden gemeinsame Erlebnisse gegenüber (via howlongtobeat.com).
Was sagt ihr zu Haven? Habt ihr es mal gespielt, habt es nun vor? Wird es euer nächstes Game? Kennt ihr ähnliche Spiele, in denen man in die Rolle eines Liebespaares schlüpft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
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Spieler von World of Warcraft erleben gerade einen kleinen Goldrausch. Denn ein altes „Crap-Item“ ist plötzlich viele Hunderttausende oder gar Millionen Gold wert.
Die Qualitätsstufe eines Gegenstandes in World of Warcraft gibt eigentlich seine Seltenheit und damit auch seinen Wert an – zumindest meistens. Doch mit dem Patch 10.0.5 hat sich das in manchen Fällen umgekehrt. Denn jetzt lassen sich auch weiße Gegenstände für die Transmogrifikation nutzen. Einstmals „nutzlose“ Roben von Händlern sind plötzlich der letzte Schrei für Transmog-Fans.
Solche Gegenstände sind die Hanboks und Dangui – besondere Kleider, die nur von einem einzigen NPC im Spiel verkauft werden.
Eines dieser weißen Kleider wird jetzt für bis zu 2.000.000 Gold gehandelt.
Was ist das für ein Gegenstand? Beim Formellen Dangui handelt es sich um eine besondere Robe, die jetzt als kosmetischer Gegenstand zählt – sie kann also von allen Rüstungsklassen als Transmog-Vorlage verwendet werden. Die Textur ist ziemlich ungewöhnlich und kommt in World of Warcraft so kein zweites Mal vor.
Ein ganz besonderer Skin – den gibt es nicht oft. (Bildquelle: wowhead)
Wo kann man das Item kaufen? Den „Formeller Dangui“ kann man bei Geenia Sonnenfleck auf der Mondlichtung kaufen. Sie steht bei den Koordinaten 52 / 32.
Sie verkauft auch andere Dangui und Hanboks, diese sind aber nicht so selten, sodass sie beim Weiterverkauf einen geringen Preis erzielen dürften. Lediglich der „Formeller Dangui“ wird für exorbitante Summen im Auktionshaus gehandelt!
Das normale Angebot von Geenia – die seltenen Dinge hat bereits jemand gekauft.
Warum ist das jetzt so wertvoll? Der Grund, warum „Formeller Dangui“ jetzt für bis 6- bis 7-stellige Goldbeträge verkauft wird, liegt in der Seltenheit dieses Gegenstandes. Denn obwohl es sich bei dem Dangui nur um ein Item von „gewöhnlicher“, also weißer Qualität handelt, wird es nur ausgesprochen selten von der Händlerin Geenia Sonnenfleck verkauft. Schlimmer noch: Wenn sie diesen Dangui mal im Angebot hat, dann nur einen einzigen davon.
Wie lange es dauert, bis dieser Dangui wieder in ihrem Inventar landet, ist nicht ganz klar. Viele berichten, dass sie den NPC für Tage gecampt haben. Die Schätzungen liegen bei einer Abklingzeit zwischen 3 Tagen und 2 Monaten. Genaue Werte gibt es hier aber nicht.
Inzwischen wird Geenia auf den meisten Realms dauerhaft belagert. Beachtet dabei, dass es mehrere „Phasen“ gibt, in denen Geenia ihre Gegenstände verkauft. So kann es etwa sein, dass der Dangui im Kriegsmodus verfügbar ist, während er im Nicht-Kriegsmodus ausverkauft ist.
Es kann sich demnach lohnen, mehrere Charaktere in unterschiedlichen Phasen und Chromie-Zeiten auf der Mondlichtung zu parken, um häufiger Zugang zu diesem NPC und somit mehr Chancen auf das Item zu haben.
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Die Twitch-Streamerin Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa ist mittlerweile die größte Streamerin auf Twitch. Aber das war nicht immer so. Als kleine Streamerin lebte sie vor allem von „Walen“ – Männer, die um die Wette spendeten, um einander zu überbieten. Im Gespräch mit xQc erklärt sie, was sich für sie geändert hat, als sie die Schwelle von 5.000 Zuschauern durchbrach.
In welchem Zusammenhang redet Amouranth? Amouranth ist seit 2016 auf Twitch und hat eine langsame, aber stetige Karriere hingelegt:
2016 hatte sie im Schnitt 50 Zuschauer – damals zeigte sie vor allem Cosplay
2017 waren es schon 809
2018 erreichte sie 2042 Zuschauer – 2019 und 2020 wuchs ihr Kanal langsam, aber stetig auf 3032 Zuschauer an
Zu Besuch bei xQc redet Amouranth über ihr Wachstum und den Vergleich zwischen Frauen und Männer auf Twitch. xQc, der ihr interessiert zuhört und eigene Erfahrungen mitgibt, ist der größte männliche Streamer auf der Plattform.
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Twitch-Streamerin mit nur 1 Zuschauer wird durch eine nette Geste berühmt – Das ist ihre Geschichte
Kleine Streamerinnen profitieren am meisten von Spenden reicher Männer
Das sagt Amouranth über ihr Leben als kleine Streamerin: Amouranth sagt: Bis sie eine gewisse Zuschauergrenze überschritt, hatte sie 3 bis 5 Männer in ihrem Chat, von denen jeder ihr etwa 90.000 $ im Jahr (83.000 €) zukommen ließ. Solche Leute, die extrem viel Geld ausgeben nennt man „Wale“, ein Begriff, der sich aus der Tierwelt in die Welt des Glücksspiels und Casinos geschlichen hat.
Die Männer würden so viel spenden, um die Aufmerksamkeit der Streamerin zu wecken. Dabei würden sie sogar miteinander konkurrieren und sich gegenseitig mit Spenden überbieten. Amouranth spricht von „Donation-Wars“:
Ich hatte 3 bis 5 Typen, die jährlich über 90.000 $ spendeten. Also jeder. Aber wenn du über 5.000 Zuschauer kommst, dann kommst du vielleicht insgesamt von allen auf 90.000 $. Wenn du größer wirst, dann geben dir die Wale nicht mehr so viel, weil so viele Leute im Chat sind – aber du machst mehr Geld mit Werbung, Subs und indem du Leute auf andere Seiten lotst. Es ist also die Frage, ob du ein skalierendes Modell machst oder klein, aber mit hohen Spenden.
Wie reagiert xQc? Den macht die Idee fertig, dass Wale miteinander um die Wetten spenden, wer mehr Geld raushaut. An sowas habe er gar nicht gedacht.
Als männlicher Streamer hat er ein ganz anderes Wachstum auf Twitch erlebt: Der Kanadier begann seine Karriere als Twitch-Streamer, nachdem er wegen mangelnder Impuls-Kontrolle aus der Overwatch-Liga geflogen war. Aber seine Wutausbrüche, die ihm die E-Sport-Karriere kosteten, machten ihn auf Twitch zum Star.
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Was sind die Nachteile einer kleinen Streamerin? Amouranth sagt, bei einer kleinen Streamerin würden häufig „parasoziale Beziehungen“ entstehen, die Probleme mit sich bringen: Die Männer würden erwarten, bei hohen Geldspenden auch eine Gegenleistung zu bekommen, etwa private Video-Chats oder Nachrichten.
Gerade bei kleinen Kanälen sei die Gefahr extrem hoch, einen Stalker unter den Zuschauern zu haben. Schon bei 10 Zuschauern könnte man damit rechnen, etwa einen Stalker dabei zu haben.
Große Streamerinnen bekommen mehr Geld von Firmen
Was verändert sich bei einer großen Streamerin? Amouranth sagt, wenn man etwa über 2.000 Zuschauer komme, verändere sich das Game komplett. Die Männer, die so viel Geld spendeten, würden jetzt ausbleiben, denn sie erwarteten nicht mehr so viel Aufmerksamkeit von einer Streamerin. Der Chat sei einfach zu voll, als dass sich die Streamerin auf einzelne Zuschauer konzentrieren könne.
Außerdem würden sich die Männer ausrechnen, dass eine derart große Streamerin finanziell nicht auf Zuwendungen angewiesen sei.
Auch die Stalker würden seltsamerweise bei einer so großen Streamerin eher weniger werden.
Ab dieser Größe verändere sich das Geschäftsmodell: Man könne nicht mehr mit so hohen Spenden rechnen, aber dafür seien Werbe-Einnahmen höher. Nun verdiene man „Geld der Industrie“, also von Amazon, über Subs, Werbung oder eben OnlyFans.
Das Geschäftsmodell von Amouranth sieht vor, über Twitter, Twitch und Instagram kostenlose, anzügliche Bilder und Videos zu veröffentlichen und eindeutigere Inhalte auf Onlyfans anzubieten – dann aber dafür, Geld zu nehmen.
Frauen wachsen „klein“ sehr schnell auf Twitch – Aber stoßen auf Schwierigkeiten
Was sagt die Streamerin zum Wachstum auf Twitch? Die Streamerin sagt, als Frau habe man es relativ leicht mit gutem Aussehen, einem attraktiven Gesicht, Brüsten oder Hintern ein gewisses Niveau zu erreichen, aber darüber hinaus sei es dann schwer.
Frauen können auf geringem Niveau sehr schnell wachsen.
xQc ergänzt: Bei kleinen Streamerinnen hätten die Männer nicht so viel Konkurrenz und bekämen viel Aufmerksamkeit der Streamerin. Aber dieses Wachstum stoße schnell an Grenzen, sei „gecapped“.
Amouranth fährt fort: Wer als Mann hingegen auf Twitch anfange und ohne Kontakte oder irgendwelche Beziehungen über 100 Zuschauer komme, für den sei „Der Himmel das Limit“, denn er könne sicher sein, geschaut zu werden, weil er wirklich unterhaltsam ist.
„Für Mädchen ist es schwer, eine große Zuschauerschaft auf Twitch aufzubauen, weil man zu Männern streamt und jeder Mann hat andere Vorlieben. Das ist auch ein schräger Vibe. Männer haben das Gefühl, sie können keiner Frau zuschauen, ohne was von ihr zu erwarten, von ihr zu fantasieren und sich dafür schuldig zu fühlen, einer Frau zuzuschauen, mit der sie nie Sex haben werden. Also ist es schwerer als Frau zu wachsen.“
Amouranth sagt: Als kleine Streamerin gebe es den Druck, die Zuschauer zu halten, die man hat, und die glücklich zu machen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, dass sie Teil des richtigen Lebens der Streamerin sind, denn das würde Probleme schaffen.
Als große Streamerin könne man Leuten auch mal sagen, die sollten sich verpissen.
Wenn Amouranth von „Mädchen auf Twitch spricht“, meint sie eigentlich nur sich
Wie ist das einzuordnen? Wenn Amouranth von „Frauen“ spricht, meint sie damit nicht wirklich alle Frauen, sondern sie meint sich.
Amouranth ist in vieler Hinsicht eine Ausnahme-Erscheinung auf Twitch, weil sie eben nicht nur ein „schamlos E-Girl“ ist, wie sich selbst beschreibt, sondern extrem diszipliniert und zielstrebig arbeitet, dabei einen großen Geschäftssinn beweist.
Daher bewegen sich ihre Einnahmen in Regionen, von denen die meisten Streamerinnen, ganz egal, wie sie auftreten, nur träumen können.
Beide stehen jedoch an der Spitze von Twitch und für sie gelten andere Regeln. Es gibt da sicher keine Formel, mit der man einem der beiden einfach so folgen könnte.
Als Amouranth mal erzählte, wie hoch ihre Einnahmen auf Onlyfans sind, meldeten sich andere Nutzerinnen dieser Plattform und sagten, dass auch sie zwar zur Spitze von Onlyfans gehörten, aber lange nicht an die Wunderzahlen von Amouranth heranreichten:
Das Spiel Hogwarts Legacy ist ein großes Thema auf Twitch. Wegen Aussagen der Autorin von Harry Potter, J.K. Rowling, rufen einige Leute auf Twitter und Twitch zum Boykott des Spiels auf. Im Twitch-Stream von „Girlfriend Reviews“ eskaliert die Situation: Die Streamerin trifft die Kritik, sie wirkt aufgelöst. In der Diskussion über den Vorfall finden große Twitch-Streamer wie Asmongold oder xQc sehr harte Worte – gegen die Kritiker.
Das war die Situation im Vorfeld:
„Girlfriend Reviews“ sind ein Paar, das gemeinsam streamt. Die Idee ist „Er ist ein erfahrener Gamer – sie gibt ihre Einschätzung dazu ab.“
Das Paar ist auf Twitch und YouTube aktiv. Es erscheinen Videos wie „Ich zwang meine Freundin, alte miese Spiele zu zocken“ oder „Sollte dein Freund God Of War spielen?“
Am 6. Februar kündigte das Paar an, Hogwarts Legacy auf Twitch zu zeigen (via twitter). Sie sagten: Sie kauften das Spiel nicht, hätten einen Code bekommen, und würden das Geld, das über Spenden reinkommt, weiterleiten. Das Geld gehe ans Trevor Project, eine Krisentelefonseelsorge für jugendliche LGBTQ.
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Hogwarts Legacy stellt den offiziell besten Trailer der gamescom u0026#8211; Hat über 600.000 Views auf YouTube
Twitch-Streamerin hält Kritik nicht aus, zieht sich zurück
Das war der Vorfall: Beim Stream zu Hogwarts Legacy gab es viel Protest im Twitch-Chat gegen den Stream. Die Streamerin sah das offenbar als hoffnungslose Situation an:
Es gab Leute, die hereinkommen und sie unterstützen
Andere Leute kamen in den Chat und sagten: „Ich bin schwul und es reicht nicht, dass ihr das Geld spenden wollt“
Letztlich, sagt die Streamerin, gebe es keinen Weg, um mit dem Spiel richtig umzugehen. Ihr Freund nimmt sie in Schutz: Sie habe das Spiel nicht programmiert, sie zeige das doch nur.
Während die Streamerin das erzählt, klingt sie bereits angefressen.
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Später sagt ihr Freund: Er sei gerade mal im zweiten Kampf und jedes Mal, wenn er in den Chat schaue, belaste ihn das.
Die Freundin klingt da schon hörbar aufgelöst, sagt, sie brauche eine Pause, ziehe sich zurück.
Der Freund sagt: „Ihr habt’s geschafft.“ Die Toxizität im Chat hat die Streamerin offenbar zum Aufgeben gebracht.
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Viel Kritik an Streams, sogar eine “schwarze Liste” existierte
Was ist das für ein Protest? Seit März 2022 formiert sich Widerstand gegen Hogwarts Legacy. Grund für den Protest ist die Autorin J.K. Rowling, die für Aussagen zu Transgeschlechtlichkeit scharf kritisiert wird.
So rufen manche zum Boykott des Spiels auf, damit J.K. Rowling kein Geld damit verdient. Denn mit dem eingenommenen Geld würde sie transfeindliche Organisationen unterstützen.
Jetzt, wo der Release näher rückt, kam die Diskussion auf, wer das Spiel auf Twitch zeigt und wer nicht.
Zwischenzeitlich kursierte sogar eine „Liste“ mit Streamern, die Hogwarts Legacy zeigen. Die Seite sollte offenbar Streamer „brandmarken“, die den Boykott-Aufruf brachen und das Spiel zeigten. Mittlerweile ist die Seite aus dem Netz verschwunden(via dexerto).
Auch Twitch-Streamer, die sich dazu entschieden haben, Hogwarts Legacy nicht zu zeigen, werden kritisiert. So sagt der deutsche Streamer Kalle Koschinsky, er sei beleidigt und in Kommentaren angegriffen worden, nachdem er sich klar gegen Hogwarts Legacy positioniert hatte. Das habe ihn aus der Bahn geworfen (via twitter). Andere Leute hätten sogar Todeswünsche und Drohungen erhielten.
Asmongold reagiert scharf auf Boykott-Ruf “Ihr seid nur NPCs”
So wird die Kritik von großen Streamern kommentiert: In Deutschland hat die Diskussion um Hogwarts Legacy und dass es falsch sei, das Spiel zu zeigen, den großen Twitch-Streamer „Gronkh“ getroffen, der auf die Kritik an ihm verständnisvoll reagierte, sich um Ausgleich bemühte, einräumte, er habe sich falsch ausgedrückt.
Die größten Twitch-Streamer in den USA reagieren jetzt völlig anders auf die angespannte Situation:
Der MMO-Streamer Asmongold stellt die persönliche Freiheit über alles andere. Er hat null Verständnis dafür, dass jemand einem anderen vorschreiben will, was er auf Twitch zeigen darf:
Ich weiß nicht, was mit Leuten im Internet los ist, die glauben, dass irgendjemand ihnen zuhören muss, nur weil sie ein Problem haben. Kein Schwein interessiert sich für eure Meinung. Ihr seid nur ein Name auf einem Bildschirm. Ihr seid nur NPCs.
Asmongold fordert Streamer auf, solche Leute zu ignorieren und keine emotionale Energie in sie zu investieren oder sich zu rechtfertigen. Die Leute müssten gebannt werden und jeder, der sich da einmischt, müsse ebenfalls rausfliegen.
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Der weltweit größte Streamer zu Hogwarts Legacy, xQc, reagiert noch mal krasser. Auf die Kritik, dass die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling vom Erfolg des Spiels profitiere und damit transphobe Zwecke fördern könnte, sagt er:
„Die Leute finanzieren alle Sorten von üblen Geschichten mit ihren Einkäufen. Alles, was man sich nur vorstellen kann, okay? Und jetzt wollen sie versuchen, dass Leute sich schlecht fühlen, weil sie ein Videospiel kaufen?“
Er wird dann sehr drastisch. Wir beschreiben das mal etwas weicher:
Die Leute könnten ihn mal da besuchen, wo keine Sonne scheint. Das seien „scheiß liberale Andys“ – was solle der Mist überhaupt?
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Das steckt dahinter: Es ist ein großer Unterschied darin zu erkennen, wie Gronkh mit der Situation umgeht, der um Verständnis bat, versuchte, das Thema zu durchdringen und eine Lösung zu finden, und wie die US-Streamer reagieren.
Asmongold und xQc, beides große Streamer, haben einen komplett anderen Umgang mit der Kritik an Streams zu Spielen. Sie reagieren mit komplettem Unverständnis, weigern sich, dass ihnen diese Themen überhaupt aufgedrängt werden und gleiten ins Vulgäre ab.
Gerade xQc, der auch wegen seiner Leidenschaft für Glücksspiel als „nicht brandsafe“ gilt, scheint das Thema kein bisschen zu behelligen.
xQc ist mit weitem Abstand der größte Streamer zu Hogwarts Legacy: Ihm wurde bereits 1,9 Millionen Stunden zugesehen – das ist mehr als 3-mal so viel wie die Nummer 2 auf Twitch an Stunden gesammelt hat.
Das Survival-Spiel The Day Before (Steam) wird viel diskutiert. Einige Spieler glauben, der Titel sei Betrug und werde niemals erscheinen. Jetzt sprachen die Entwickler in einem Statement über die Verbreitung von Fehlinformationen.
Was ist das für ein Spiel? The Day Before ist ein Survival-Spiel, in dem ihr während einer Zombie-Apokalypse ums Überleben kämpft. Neben dem Überlebenskampf gegen Zombies werden auch Gefechte gegen andere Spieler eine tragende Rolle spielen, denn PvP ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels.
Warum glauben Leute, das Spiel sei Betrug? Die Annahme, bei The Day Before handle es sich um Betrug und das Spiel würde nie erscheinen, beruht auf verschiedenen Gesichtspunkten.
Außerdem wurde der Release mehrfach verschoben. The Day Before sollte erst im Juni 2022 erscheinen, dann am 01. März 2023; mittlerweile wird der 10. November 2023 als Release-Datum genannt.
Die letzte Release-Verschiebung wurde mit Copyright-Problemen begründet, was weitere Zweifel aufkeimen ließ (via Twitter).
Das Gameplay-Video, welches Spieler als „Walking-Simulator“ betitelten, binden wir euch hier ein:
Video starten
The Day Before – 10 Minuten Gameplay
Was sagen die Entwickler? In einem neuen Statement auf Twitter sprechen die Entwickler von The Day Before nun über die Verbreitung von falschen Informationen und wie diese das Team, aber auch andere Indie-Entwickler, die von ähnlichen Erfahrungen betroffen sind, belasten.
Obendrein kündigten sie an, sich nach dem Release von The Day Before Gedanken zu machen, wie sie jungen Entwickler helfen können, mit der verbreiteten falschen Informationen umzugehen.
Eine deutsche Übersetzung des Statements seht ihr hier:
Wir alle leben in einer Zeit der Desinformation und der mangelnden Überprüfung der Fakten. Jeder kann für seine Ansichten alles sagen, und jeder wird es glauben. Gegen Desinformation muss vorgegangen werden, denn sie kann nicht nur uns, sondern auch anderen Indies und kleinen/mittleren Studios schaden. Sie hat auch psychische Auswirkungen auf die Mitglieder solcher Teams. Nach der Veröffentlichung von The Day Before werden wir darüber nachdenken, wie wir unerfahrenen Entwicklern helfen können, mit Fakes umzugehen, und Ressourcen dafür bereitstellen.
Welche Reaktionen gibt es zu dem Statement? Auf Twitter gehen einige Nutzer auf das Statement ein und sprechen darüber, was im Fall von The Day Before und Fntastic falsch gelaufen sein könnte.
Blakwoods: „Die Lösung für dieses Problem ist ein gutes Marketingteam. Wenn nicht, dann müsst ihr transparenter sein und besser mit der Community kommunizieren. Wenn Sie genau hinschauen, war The Day Before das am meisten gewünschte Spiel, also unterstützen die Leute Sie, das Problem liegt in Ihrer Kommunikation.“
Fntastic: „Danke schön! Wir werden die Kommunikation verbessern und mehr Transparenz schaffen (via Twitter)“.
TastelessNobody: „Vielleicht sollten Sie ab und zu ein paar Informationen oder Neuigkeiten herausgeben und nicht anderthalb Jahre lang Funkstille halten und nur ein 1Gameplay-Videos abliefern, dann wird es keine Fehlinformationen geben.“
Fntastic: „Wir haben gar keine Marketingabteilung. Alle unsere Ressourcen fließen in die Spielentwicklung. Aber wir werden die Kommunikation verbessern, danke (via Twitter).“
Andere Twitter-Nutzer sprechen unter dem Statement weiterhin über fehelnde Beweise, dass das Spiel überhaupt existiert und schlagen vor, beispielsweise einen Livestream von innerhalb des Studios zu veranstalten, während die Entwickler an dem Spiel arbeiten. Generell wird die Kommunikation und die Transparenz des Studios kritisch betrachtet.
Ähnliche Kritik wie auf Twittern äußrten auch einige MeinMMO-Leser. So gaben beispielsweise 30 % von euch ab, zu glauben, The Day Before sei Betrug:
Auf Twitch sammelt der bekannte und manchmal kontroverse Streamer Hasan “Hasanabi” Piker fleißig für den guten Zweck. Dabei lässt er sich auch von Trollen nicht abbringen. Seinem Spendenaufruf zugunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien sind viele andere Streamer gefolgt.
In den frühen Morgenstunden des 6. Februar erschütterte ein schweres Erdbeben den Südosten der Türkei und Teile Syriens. Auf das Erdbeben, welches einen Wert von 7,8 auf der Richterskala erreichte, folgten mehrere Nachbeben, deren stärkstes auf einen Wert von 7,5 kam (via DW). Es ist das verheerendste Erdbeben in der Region, seit dem schweren Erdbeben im Jahr 1999.
Aktuellen Einschätzungen (Stand: 08.01) nach verloren in beiden Ländern mehr als 11.000 Menschen ihr Leben, es gibt mindestens 49.000 Verletzte, die Zahl der vermissten und verschütteten Personen ist noch unbekannt. Mittlerweile sind viele Hilfsmissionen unterwegs, es gibt große Anteilnahme aus aller Welt.
Auch auf Twitch wollen Menschen helfen. Dem Streamer Hasanabi, der mit politischem Kommentar bekannt wurde und keine Kontroverse scheut, ging die Sache besonders nahe. Er hat türkische Wurzeln, ein Teil seiner Familie stammt aus der betroffenen Region.
Wie hat der Streamer reagiert? Hasanabi, ist meistens in der “Just-Chatting”-Kategorie unterwegs und kommentiert dort aktuelle Nachrichten oder politische Großereignisse wie die US-Wahl. Er reagierte auf einen Spendenaufruf eines Streamers aus der Türkei und rief im Handumdrehen eine Hilfsaktion ins Leben. Im Laufe mehrerer Streams kamen mittlerweile mehr als 856.000 Euro (920,929 $) zusammen (Stand: 08.01).
Twitch-Streams sind häufig kontrovers, doch manchmal gibt es auf der Plattform euch ganz andere Momente:
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Twitch: Einer der beliebtesten Clips zeigt einen zuckersüßen Schreck-Moment
Trolle sabotieren Spendenaktion, doch die Hilfsbereitschaft überwiegt
Die Hilfsaktion liegt Hasanabi sehr am Herzen, denn wie er auf Twitter schreibt, hat er die Wucht einer derartigen Katastrophe bereits am eigenen Leib erfahren. Bei dem schweren Erdbeben 1999 lebte er bei seiner Familie in Istanbul und erlebte das Ausmaß der Zerstörung.
Obwohl einige Trolle versuchen, die Spendenaktion des Streamers zu untergraben, bleibt er standhaft. Es gehe nicht um ihn, sondern um die Menschen, die unter der Naturkatastrophe leiden. “Jeder Dollar zählt”, sagte er in einem seiner Streams und diese Botschaft kommt an.
In seinen Streams läuft ein Zähler, der die gespendete Summe anzeigt. Im Sekundentakt steigt die Summe an, viele Twitch-Zuschauer zeigen ihre außerordentliche Hilfsbereitschaft.
Hasanabi geht mit gutem Beispiel voran – Der Streamer macht sonst häufig mit Kontroversen auf sich aufmerksam, etwa, als er sich einen teuren Sportwagen leistete. Doch nun motiviert HasanAbi seine Freunde und Kollegen ebenfalls für den guten Zweck zu spenden.
Er teilte seine Plattform mit Wissenschaftlern aus der Türkei, die seinem Publikum das Erdbeben und die Folgen erklärten. Zudem spendete Hasanabi 25.000 US-Dollar, um den Opfern der Katastrophe direkt zu helfen.
Das zeigt Wirkung, denn mittlerweile haben zahlreiche andere Streamer und Internet-Persönlichkeiten ebenfalls für den guten Zweck gespendet. Unter den größten Spenden finden sich zahlreiche bekannte Gesichter:
Darren “IShowSpeed” Watkins Jr. spendete 2.000 US-Dollar
Sogar einer von Twitchs bösen Buben, der für seine Gambling-Streams bekannte Streamer Tyler “Trainwreck” Nikman, sicherte zu 150.000 US-Dollar an eine reputable Hilfsorganisation zu spenden, sofern diese Kryptowährung akzeptiert.
Twitch als Plattform und die Creator, die sie nutzen, stehen oft in der Kritik. Aktionen wie die von Hasanabi und auch allen anderen Streamern zeigen aber das enorme Potenzial der Plattform etwas Gutes zu bewirken.
Es gibt eine neue Wende in der endlosen Saga: „Microsoft möchte Activision Blizzard“ kaufen – Großbritannien stellt sich quer. Die Kartellbehörde der Briten fürchtet, es könnte den Gaming-Markt schädigen, wenn die zwei Riesen sich zusammentun. Eine Option, wie man dem Deal doch zustimmen könnte: Activision könnte doch Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo) verkaufen. Für viele alte Fans von Blizzard ein Traum – für Activision-Chef Kotick ein Albtraum. Er sagt Großbritannien den wirtschaftlichen Niedergang voraus.
Aber weil beide Firmen so riesig sind, brauchen sie das Okay von verschiedenen Aufsichtsbehörden weltweit. Der Genehmigungsprozess zieht sich. Die Firmen rechnen aber damit, dass der Deal bis Mitte 2023 durchgeht.
Jetzt hat Großbritannien signalisiert, dass sie ein Problem mit der Fusion haben.
Call of Duty ist der große Knackpunkt:
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CoD Modern Warfare 2: Wichtige Änderungen schnell erklärt u0026#8211; Mit Gameplay
UK glaubt, Fusion könnte Gaming-Markt verschlechtern
Was sagt die Behörde in UK? In einem Statement der Kartellaufsicht von Großbritannien heißt es, man fürchtet, dass so ein Zusammenschluss die Konkurrenz-Situation im Gaming durcheinanderbringen könne.
Im Moment würden Microsoft (Xbox) und Sony (PlayStation) miteinander konkurrieren: Beide hätten Zugang zu wichtigen Marken, wie Call of Duty. Wenn dieser Zugang für eine der Parteien wegfalle, könne es dazu führen, dass
Preise steigen
es weniger Auswahl und Qualität gibt
Konsolen-Gaming insgesamt schlechter wird
Man fürchtet, die Option, dass Microsoft hergehen und Sony die Möglichkeit wegnehmen könne, Call of Duty zu veröffentlichen, oder den Zugang Sonys zur Shooter-Reihe verschlechtern könnte.
Behörde nennt Möglichkeit, Activision Blizzard zu zerschlagen
Das ist der Vorschlag der Behörde: Die Behörde gibt 4 Möglichkeiten vor, wie man sich jetzt verhalten kann. So sieht man die Option, dass sich Activision Blizzard aufspaltet und nur einen Teil an Sony abgibt:
Activision könnte alles verkaufen, was mit Call of Duty zu tun hat
Activision Blizzard könnte „Activision“ auslagern (also damit auch Call of Duty)
Activision könnte Blizzard verkaufen
Oder man könnte sich einfach gegen den Zusammenschluss aussprechen
Die Behörde sagt: Die Einschätzung sei jetzt erstmal provisorisch. Man wartet auf Eingabe der beiden Firmen und wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen.
Warum ist der Verkauf von Blizzard ein Traum vieler Gamer? Viele Gamer machen Activision dafür verantwortlich, dass Blizzard seit der Fusion mit der Call-of-Duty-Firma keinen so starken Fokus mehr auf Qualität hat wie früher, als man entwickelte, bis Spiele „done“ waren.
Activision habe Blizzard zum Negativen verändert, mit ihrem Fokus auf Finanzen vieles Einzigartige von Blizzard gelöscht und auch gute Leute aus dem Unternehmen vertrieben.
Ob das wirklich so ist, lässt sich aber schwer sagen. Im Insider-Berichten zu Blizzard klingt es eher so, als habe Activision erst damit angefangen, die Kultur von Blizzard zu verändern, als die einfach keine neuen Spiele mehr auf den Markt bringen konnten.
Activision hat Blizzard im Juni 2008 gekauft, indem man eine Fusion mit Vivendi einging. Sie haben damals etwa 18.9 Milliarden US-Dollar bezahlt. Ziel war es vor allem, die Hände an World of Warcraft zu bekommen, das damals extrem erfolgreich war. 2013 kaufte sich Activision Blizzard für 5,8 Milliarden $ von Vivendi frei.
Kotick sagt: Aufsichtsbehörden haben keine Ahnung
Wie reagierte Kotick? Der Mastermind hinter dem Verkauf, der CEO von Activision Blizzard, Bobby Kotick, sagte in einem Interview im Fernsehen, die Behörden hätten „keine Ahnung von unserem Geschäft.“ Die wüssten gar nicht, dass japanische und chinesische Firmen das Gaming dominieren würden:
Die Aufsichtsbehörden würden stark auf teure Konsolen und den Konsolenmarkt schauen
In Wirklichkeit sei Gaming aber ein Mobile-Markt und hier dominierten Firmen aus Asien – Westliche Firmen sieht Kotick in einem starken Nachteil
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Am Ende des Interviews griff er Großbritannien an: Nach dem Brexit, sei das Vereinigte Königreich wahrscheinlich das erste Land, das in eine Rezession falle.
Die Fusion würde hingegen Jobs bringen. Hier gehe es um die Zukunft des Technologiestandorts. Es wäre die Chance, dass hier das „Silicon Valley“ in Europa entstehe. Wenn Deals wie dieser nicht durchgingen, wäre es nicht Silicon Valley, sondern eher Death Valley. Also eine lebensfeindliche Wüste statt einer Technologiehochburg.
Kotick stand selbst immer wieder heftig in der Kritik:
The Division 2 hat Season 11 auf unbestimmte Zeit verschoben und das nur wenige Tage bevor sie veröffentlicht werden sollte. Die Fans des Shooters sind allerdings nicht überrascht.
Live-Service-Games leben von neuen Inhalten, auf die sich Spieler freuen und die sie auch Jahre nach dem Release des Spiels zocken können. Bei Ubisofts Loot-Shooter The Division 2 warten Fans aktuell auf den Release von Season 11.
Das Entwicklerteam verkündete erst am 30. Januar, dass die neue Season am 07. Februar erscheinen soll. Doch nur vier Tage später, am 03. Februar, verschob Ubisoft den Release von Season 11 von The Divisaion 2.
Season 11 sollte gemäß der Roadmap für das Jahr 2022 schon im Dezember des vergangenen Jahres erscheinen. Das Entwicklerteam aktualisierte die Roadmap jedoch und verschob Season 11 im November auf das Frühjahr 2023.
Wann wird Season 11 erscheinen? Das Entwicklerteam gab zwar bekannt, dass der Release am 07. Februar nicht eingehalten werden könne, allerdings wurde noch kein neues Datum bekannt geben. Wann Season 11 erscheinen soll, ist demnach aktuell unklar.
Das Team versprach jedoch auf Twitter, die Spieler “so bald wie möglich” über ein neues Release-Datum informieren zu wollen.
Einen offiziellen Trailer zu Season 11 gibt es noch nicht, aber hier könnt ihr nochmal einen Blick auf Season 10 werfen:
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The Division 2 u0026#8211; Season 10 u0026#8220;Price of Poweru0026#8221; Trailer
Warum wurde Season 11 verschoben? Wie das Entwicklerteam hinter The Division 2 in einem Statement auf Twitter verkündete, führten einige Verzögerungen im Lokalisierungsprozess zu der Verschiebung des Season 11 Releases.
Bei den Lokalisierungsprozessen werden unter anderem Ingame-Texte und Dialoge übersetzt, damit beispielsweise deutsche Spieler das Spiel in ihrer Muttersprache erleben können.
Hier eine deutsche Übersetzung des Statements:
Bei den Vorbereitungen für Saison 11 kam es zu einer Reihe von Verzögerungen in unserem Lokalisierungsprozess, was sich auf das Spielerlebnis vieler Spieler auf der ganzen Welt auswirkte. Daher haben wir nach vielen Diskussionen die schwierige Entscheidung getroffen, die Veröffentlichung von Saison 11 und den Livestream auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Wir verstehen, dass dies nicht das Update ist, das unsere Community hören möchte, und wir schätzen eure anhaltende Unterstützung. Aufgrund eurer Unterstützung ist es für uns wichtig, euch mit diesem Update das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten, und eine Veröffentlichung zum geplanten Termin am 7. Februar würde dies nicht gewährleisten. Wir werden euch so bald wie möglich über ein neues Veröffentlichungsdatum informieren. In der Zwischenzeit möchten wir uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Wir freuen uns darauf, weitere Informationen über den Season-11-Stream zu veröffentlichen, sobald wir sie haben.
Wie reagieren die Spieler? Einige Spieler von The Division 2 reagieren auf die Meldung in den sozialen Netzwerken mit Spott und manche sagen, dass sie mit der Verschiebung bereits gerechnet haben. Außerdem zeigen einige Division-Fans Verständnis für die Verschiebung.
Eagleblade 85: „Ich glaube nicht, dass dies für irgendjemanden ein Schock ist. Wenn der Inhalt nicht fertig ist, ist er einfach nicht fertig, so frustrierend das auch immer ist (via Twitter).“
Oblivionbm3: „Warum bin ich nicht überrascht (via Twitter)?“
Andreas: „Jetzt mal ehrlich gesagt, hat wirklich irgendjemand geglaubt, dass die es bis zum 07. Februar schaffen? Ich nicht (via Facebook).“
onlycrazypeoplesmile: “Ehrlich gesagt habe ich kein Problem damit, denn ja, sie müssen so genaue Übersetzungen wie möglich verwenden, und wenn das bedeutet, dass meine nicht-englischen Mitmenschen das Spiel besser spielen können, dann zur Hölle ja (via reddit)!”
Ein weiterer „Division 2“-Spieler vergleicht den Loot-Shooter auf Facebook scherzhaft mit dem kommenden Survival-Titel „The Day Before“ und sagt, auf diesen sei mehr Verlass.
The Day Before wird aktuell scharf diskutiert. Nachdem ein erster Trailer das Interesse vieler Spieler weckte und es zu einem der am meisten erwarteten Spiele auf Steam wurde, wuchsen die Zweifel.
Der Release wurde mehrfach verschoben, es gab keine neuen Informationen und der Vorwurf kam auf, das Spiel sei Betrug und würde nie erscheinen. Daraufhin nahmen die Entwickler des Spiels Stellung:
World of Warcraft Dragonflight brachte viele alte, beliebte Features zurück. Doch eines wird nun eingestampft – und das wohl für immer.
World of Warcraft ist nach knapp 19 Jahren wohl eines der MMORPGs mit den meisten Features überhaupt. Doch nicht jedes davon kam gut an oder wurde überhaupt von der Community genutzt. Eines davon wird nun „still und heimlich“ aus dem Spiel entfernt – die Twitter-Integration.
Was ist das für ein Feature? Die Twitter-Integration erlaubte es Spielerinnen und Spielern seit Patch 6.1 in der Erweiterung „Warlords of Draenor“, ihren WoW-Account mit Twitter zu verknüpfen. Damit konnte man dann Tweets direkt aus World of Warcraft absetzen und etwa mit einem Screenshot versehen.
Damals waren „Selfies“ bereits ein großer Trend und darauf wollte man etwas scherzhaft aufspringen und hatte die Helden von Azeroth dazu aufgerufen, doch ihre Abenteuer auf Twitter zu teilen, am besten mit lustigen oder unterhaltsamen Bildern.
Richtig gezündet ist das Feature allerdings nie und viele dürften wohl gar nicht wissen, dass es überhaupt existiert – so wie damals die erste Version des Voice-Chats in WoW.
Warum schaltet Blizzard das Feature ab? Auch wenn Blizzard keine konkreten Gründe nennt, dürften wohl vor allem zwei Umstände dafür sprechen:
Das Feature war seit seiner Einführung schon recht unbeliebt. Wurde es anfangs noch von einigen genutzt, ist es über die Monate und Jahre förmlich in Vergessenheit geraten.
Twitter möchte nun Geld für die Nutzung der API, weshalb Blizzard regelmäßig für das Feature zahlen müsste.
Eine Funktion, die regelmäßig Geld kostet und gleichzeitig von den Spielerinnen und Spielern nicht genutzt wird, erfüllt keinen großen Nutzen. Daher wird das Feature mehr oder weniger heimlich „beerdigt“.
Mehr rund um World of Warcraft gibt’s hier auf MeinMMO:
Der berüchtigte Patch 6.1 wird noch schlechter: Insgesamt war der Patch 6.1 damals zu Zeiten von Warlords of Draenor unter keinem guten Stern. Für viele galt er als der „Twitter-Patch“ oder auch der „Selfie-Patch“, weil es seitdem die Selfie-Kamera als Spielzeug gibt.
Dass eines dieser Features nun nachträglich gestrichen wird, sorgt für ein bisschen Schadenfreude. Manch einer beklagt sich, dass man sich künftig nicht mehr über die Twitter-Integration lustig machen kann. Andere wiederum empfinden genau das Entfernen der Funktion als den perfekten Grund, wie etwa User Dreadsurge im offiziellen WoW-Forum:
Und damit ist buchstäblich die einzige Sache, die Patch 6.1 dem Spiel hinzugefügt hat, nicht mehr existent. Das stärkt Patch 6.1 als den schlechtesten Patch in der Geschichte von World of Warcraft.
(Ich weiß, dass das wegen der Änderung an der Twitter-API gemacht wurde, aber ich lasse sicher keine Gelegenheit aus, um mich über Patch 6.1 lustig zu machen.)
Habt ihr die Twitter-Integration jemals genutzt? Oder wusstet ihr bis gerade gar nicht, dass das in WoW überhaupt geht?
Felix „Rocklho“ Bao Duy Ho verdient sein Geld mit League of Legends. Der Profi war früher selbst Spieler, heute arbeitet er als Caster bei E wie Einfach E-Sports. In einer Reportage vom ZDF erklärt Rocklho, was E-Sportler in Deutschland eigentlich ausmacht – und warum er aufgehört hat.
Wer ist der Profi?
Der 24-jährige Felix „Rocklho“ Bao Duy Ho ist ein deutsch-vietnamesischer LoL-Profi, der 2021 für das E-Sports-Team des deutschen Energie-Konzerns E wie Einfach gespielt hat. Größere Erfolge konnte das Team bislang allerdings nicht erzielen.
Rocklho ist Toplaner, Malphite sein Signatur-Held, den er laut eigenen Angaben am liebsten spielt.
Jetzt arbeitet Rocklho als Berater und hilft jungen Talenten dabei, ihre Karriere zu starten, nachdem er selbst nicht mehr das „Profi-Leben“ leben wollte.
Das ist die Doku: Am 7. Februar veröffentlichte das ZDF zwei Reportagen zum Thema E-Spots in Deutschland, eine mit dem Titel: „Zock oder Flop?“ und eine mit dem Titel: „Nichts außer Zocken?“
In der letzteren spricht Rocklho über den Alltag eines E-Sportlers, seinen Werdegang, und Dinge, die seiner Ansicht nach problematisch sein können, wenn man als junger Mensch zum Pro-Gamer wird – und darüber, warum er schließlich aufgehört hat.
Einer der berühmtesten Pro-Gamer der Welt ist der Koreaner Faker:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
„Uns gibt es nur, weil den Menschen zu langweilig wurde“
Wie sieht der Alltag eines E-Sportlers aus? In der Reportage erzählt Rocklho, wie er in seiner Zeit als Spieler im E-Sport seine Tage verbracht hat:
Als Profi-Gamer hat man, wie ich sagen würde, ein anderes Leben, als die meisten es sich vorstellen. Du zockst einfach enorm viel […] 10 Stunden am Tag, jeden Tag, 7 Tage die Woche. 5 Stunden davon mit dem Team, 5 Stunden davon alleine. […] Wir spielen nicht mit Freunden, wir spielen nicht aus Spaß. Jedes Spiel ist dafür da, dass wir besser werden.
Dafür erhalte man aber enorme Anerkennung „von allen Geschlechtern, von allen Seiten.“
Warum hat Rocklho aufgehört? Rocklho erklärt, dass er sich selbst als enorm privilegiert sieht. Sein Job sei einer der seltensten in Deutschland und es gebe ihn nur, weil „den Menschen zu langweilig wurde“. Schließlich verdiene er sein Geld damit, dass andere ihm beim Zocken zusehen.
Dennoch sieht der Profi zwei große Kritikpunkte am Leben als E-Sportler:
zum einen lerne man in dem Beruf nichts, was einem irgendwo anders weiterhelfen würde
zum anderen sei das dauerhafte Zocken irgendwann eine Belastung.
Das Spielen habe bei Rocklho schon früh Überhand genommen. Auf dem Gymnasium habe er Unterschriften gefälscht, Hausaufgaben nicht gemacht und Lehrer angelogen, um mehr zocken zu können. Andere Vereins-Aktivitäten habe er regelrecht weggeschmissen: „Das war keine Sucht mehr, das ging darüber.“
Irgendwann habe er die Top 300 in Europa erreicht und Geld mit League of Legends verdienen können. Der Rückblick auf die Zeit sieht heute allerdings anders aus:
„Dadurch, dass wir unser ganzes Leben eigentlich nur zocken ist, geht sehr, sehr viel verloren. Erst recht in so jungen Jahren. Ich spiele seitdem ich 18 bin professionell und viele andere fangen sogar noch früher an.
Die werden so viele Sachen gar nicht erleben, die, sage ich mal, normale, Studierende oder [solche], die eine Ausbildung machen, die normalen Kontakt mit Menschen haben, erleben dürfen. Sie haben keine Soft-Skills gelernt. Sie haben nur gelernt, in einem Spiel der Beste zu sein.“
Seine Eltern habe Rocklho in der ganzen Zeit nur viermal gesehen. Als er dann in der Zeit als Pro-Gamer stark zugenommen und bemerkt hat, dass er immer ungesünder lebt, habe er sich dazu entschlossen, aufzuhören.
Ein Team, das stark auf Unterstützung der Spieler setzt, ist Eintracht Spandau – das Team vom deutschen YouTuber HandOfBlood:
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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten
„Man hat Verträge bekommen, die wurden nicht eingehalten“
Heute arbeitet Rockloh als Berater bei der „esports player foundation“ und hilft jungen Profis, die selbst eine Karriere im E-Sports anstreben. Der Ex-Profi lobt, wie sehr sich der E-Sport in den letzten Jahren entwickelt hat.
Als er angefangen hat, sei man noch ständig „verarscht“ worden, Verträge und Versprechungen seien nicht eingehalten worden. Man habe sich um alles selbst kümmern müssen, habe keine Hilfe erhalten.
Heute sei das anders. Rocklho lobt: „Es wird einfach viel, viel mehr dafür gesorgt, dass die neue Generation noch besser werden kann und dass sie es leichter hat.“ Er sei zwar etwas neidisch, aber froh, jetzt auch in seiner neuen Position helfen zu können.
Das Leben als Profi passe aber nicht zu den Prioritäten, die Rocklho selbst für sein Leben setzen will.
Der E-Sport ist ein schnelllebiges Feld, in dem Karrieren schnell starten und ebenso schnell wieder beendet werden können. Rocklho selbst habe moantelang kein Team gehabt – etwas, das in anderen Sportarten undenkbar wäre. Ähnlich ging es auch einem der jüngsten Talente im E-Sport:
Sony hat mit seinen monatlichen kostenlosen Spielen im PS Plus-Angebot diesmal ein großes DLC von Destiny 2 bereitgestellt, doch für, wenn lohnt es sich? Was muss man beachten und verpasst man etwas, wenn man es sich nicht gönnt? Wir zeigen es euch.
Welches DLC ist kostenlos? Wie von uns schon berichtet, hatte PlayStation in seinem PS Plus-Abonnenten die Spiele für den Februar angekündigt. Unter den Spielen hat sich auch ein großes DLC für Destiny 2 verirrt. Es handelt sich um Jenseits des Lichts (Beyond Light), die zweite große Erweiterung von Bungie nach der Trennung von Activision.
Einige der Spieler in der Community, darunter auch ihr auf MeinMMO, haben sich gefragt, ob sich das DLC lohnt, was man beachten sollte und ob man etwas verpasst, wenn man sich das DLC nicht holen würde. Wir gehen auf eure Fragen ein und beantworten euch diese in unserer Übersicht.
Beyond Light ist für die Story in Destiny 2 von großer Bedeutung
Zudem bekommt ihr mit Beyond Light die Möglichkeit, eine der ersten Dunkelheitsklassen in Destiny 2 zu erspielen. Sie lautet Stasis und friert eure Gegner an Ort und Stelle ein. Ohne das DLC bekommt man diese Fähigkeit nicht. Auch das aktuell gefürchtete PvP-Impulsgewehr “Keine Zeit für Erklärungen” ist im Paket enthalte.
Stasis ist eine starke Klasse
Kann ich ältere DLCs zocken, wenn ich jetzt Beyond Light hole? Nein, das ist leider nicht der Fall. Ihr könnt nur das ausgeschriebene DLC zocken. Shadowkeep müsstet ihr euch separat kaufen.
Verpasse ich etwas, wenn ich Beyond Light nicht hole? Das hängt davon ab, wie weit ihr Destiny 2 spielen wollt. Beyond Light bietet eine wichtige Fokus-Klasse, die sich in Raids, sowie Dungeons oder Dämmerungen als sehr nützlich erweisen kann. Wenn ihr Beyond Light nicht besitzt, habt ihr sonst keine Chance an diesen Fokus heranzukommen.
Und auch so lässt sich Destiny 2 schwer häppchenweise genießen oder verstehen. Der Loot-Shooter ist ein Universum, das sich stetig von Zeit zu Zeit verändert. Mit Beyond Light habt ihr nur eine Momentaufnahme in der Tasche. Ihr könnt auch nur Lightfall kaufen, doch dann verpasst ihr den Zusammenhang, wie euer Hüter das erste Mal mit der Dunkelheit in Verbindung gekommen ist.
Es ist nicht leicht, euch die Entscheidung zu nehmen. Wenn ihr nicht immer nur Free-2-Play spielen wollt, dann gönnt euch das vollwertige DLC von Destiny 2 und probiert es. Seid euch aber bewusst, dass ihr damit nur an der Oberfläche kratzt von dem, was das gesamte Destiny-Universum bietet.
Wie lange gilt das Angebot? Die besondere Gelegenheit rund um Beyond Light sowie den weiteren Titeln im Februar gilt von 07. Februar bis zum 06. März und gilt für PlayStation Plus-Mitglieder.
Solltet ihr also das Angebot noch nicht gesehen haben und schon immer Lust auf eine Runde Sci-Fi-Loot-Action haben, dann schlagt jetzt zu. Geht dazu einfach auf die Webseite des PSN-Stores und sucht dort nach “Jenseits des Lichts”. Dort könnt ihr das DLC dann als kostenloses PS Plus-Spiel herunterladen.
Konnten wir euch überzeugen und werdet ihr das kostenlose DLC zocken oder wartet ihr lieber darauf das Lightfall um die Ecke kommt, um mit diesem DLC neu anzufangen? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung dazu da!
In Pokémon GO habt ihr im Rahmen des Valentinstag-Events die Möglichkeit, euch 3 seltene Monster zu sichern – aber nur für kurze Zeit. Wir von MeinMMO zeigen euch, welche Pokémon das sind und wie ihr sie in den kommenden Tagen im Spiel finden könnt.
Um welches Event geht es? In Pokémon GO wird gerade der Tag der Liebenden gefeiert, weshalb ein besonderes Valentinstags-Event stattfindet. Zu diesem erwarten euch wieder jede Menge Boni und Spawns.
Dabei könnt ihr für kurze Zeit auch auf 3 seltene Monster treffen, die ihr danach erstmal nicht so schnell wieder sehen werdet. Welche das sind und wie ihr sie bekommt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
Wann läuft das Event? Das Valentinstags-Event läuft vom 08. Februar 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit bis zum 14. Februar 2023 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Coiffwaff (Herzchenschnitt)
Coiffwaff mit Herzchenschnitt normal (links) und als Shiny (rechts)
Was ist das für ein Pokémon? Bei Coiffwaff handelt es sich um ein Normal-Pokémon aus der 6. Spiele-Generation, was über keine Vor- und Weiterentwicklungen verfügt. Dafür besitzt es jedoch neben seiner Zottelform 9 weitere Formen – Und so erhaltet ihr sie. Eine von ihnen ist der Herzchenschnitt, die passend zum Valentinstag für gewöhnlich auch nur einmal im Jahr Event verfügbar ist.
So konntet ihr euch den Herzchenschnitt zuletzt im Rahmen des Valentinstag-Events 2022 im Spiel sichern. Nun ist es endlich wieder verfügbar, deshalb solltet ihr diese Chance nicht verpassen.
Ist Coiffwaff stark? Nein, Coiffwaff ist nicht sonderlich stark und spielt weder in Raids noch in PvP-Kämpfen eine besondere Rolle. Es ist somit vor allem für Sammler interessant.
Wo bekommt man es? Coiffwaff (Zottelform) könnt ihr in den kommenden Tagen vermehrt in der Wildnis finden oder in den Level-1-Raids. Mit etwas Glück erwartet es euch dort sogar in seiner schillernden Variante.
Um euch den Herzchenschnitt zu sichern, müsst ihr die Form des Monsters entsprechend ändern, denn ihr könnt die verschiedenen Formen nicht einfach im Spiel fangen.
Wie ihr Coiffwaff (Zottelform) in den Herzchenschnitt ändern könnt, erklären wir euch im nachfolgenden Beitrag:
Pandir Fellmuster 9 normal (links) und als Shiny (rechts)
Was ist das für ein Pokémon? Ein weiteres seltenes Pokémon, das ihr euch im Rahmen des Valentinstag-Events sichern solltet, ist Pandir. Das Pokémon aus der 3. Spiele-Generation vom Typ Normal hat ebenfalls keine Vor- und Weiterentwicklungen. Ähnlich wie Coiffwaff besitzt auch Pandir verschiedene Formen, die sich anhand ihrer Fellmusterung unterscheiden.
So wechseln sich über das Jahr hinweg die Muster 1 bis 8 monatlich ab. Im Rahmen des Valentinstag-Events könnt ihr euch für wenige Tage nun auch wieder Pandir mit dem Fellmuster 9 im Spiel holen. Auf diesem trägt der kleine Panda ein rosafarbenes Herzchen über seinem rechten Auge.
Genau wie Coiffwaff war auch Pandir in dieser Herzchenform zuletzt zum Valentinstag 2022 im Spiel zu bekommen, weshalb davon auszugehen ist, dass ihr euch diese Form auch erst im kommenden Jahr das nächste Mal sichern könnt, wenn ihr die Chance jetzt verpasst.
Ist Pandir stark? Nein, Pandir ist nicht stark und findet in der GO-Kampfliga und in Raids keinerlei Einsatz. Der kleine Panda ist aber in all seinen Formen verhältnismäßig schwer im Spiel zu bekommen, da er nicht in der Wildnis spawnt. Hinzu kommt, dass es ihn mit Fellmuster 9 nur einmal im Jahr zu fangen gibt, weshalb er besonders bei Sammlern sehr beliebt ist.
Insbesondere Shiny-Jäger hoffen dabei auf ein entsprechendes Exemplar. Dieses unterscheidet sich nämlich optisch nicht nur anhand seiner grünen Musterung von der normalen Variante, sondern auch dadurch, dass das Herz beim Shiny gebrochen ist.
Wo bekommt man es? Pandir mit Fellmuster 9 befindet sich während des Valentinstag-Events in der Event-Quest “Lande 5 großartige Würfe hintereinander”. Die Aufgabe könnt ihr euch an den PokéStops erdrehen und sie erscheint im Anschluss in eurer “Feld”-Ansicht, die ihr mit Klick auf das Fernglas erreicht.
Achtet dabei darauf, dass der Vermerk “Event” an der Aufgabe steht. Ist das nicht der Fall, dann handelt es sich um eine Feldforschung aus dem Februar, bei der ihr euch zwar ebenfalls Pandir sichern könnt, allerdings mit Fellmuster 8.
Illumise
Illuimse normal (links) und als Shiny (rechts)
Was ist das für ein Pokémon? Bei Illumise handelt es sich um ein Käfer-Pokémon aus der 3. Spiele-Generation, was ebenfalls keine Vor- und Weiterentwicklungen besitzt. Allerdings lässt sich der kleine lilafarbene Käfer für gewöhnlich nur regional finden. So spawnt er außerhalb besonderer Events ausschließlich in Amerika und Afrika.
Anlässlich des Valentinstag-Events ist Illumise aber auch für kurze Zeit bei uns zu fangen. Nach dem Event kehrt es dann im Rahmen der weltweiten Hoenn-Tour Ende Februar nochmal kurz zu uns zurück, bis es auf unbestimmte Zeit erstmal wieder nur regional zu finden sein wird. Wer den Käfer also noch in seiner Sammlung braucht, sollte sich die Chance jetzt nicht entgehen lassen.
Ist Illumise stark? Nein, Illumise ist nicht besonders stark, weshalb ihr für den Einsatz in Trainerkämpfen oder Raids lieber auf stärkere Kandidaten setzen solltet. Der kleine Käfer ist allerdings für Sammler interessant, da ihr ihn für gewöhnlich nur in seiner Region finden könnt, was ihn so selten macht.
Wo bekommt man es? In den nächsten Tagen findet ihr Illumise häufiger in der Wildnis. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei sogar einem schillernden Exemplar.
Neben Coiffwaff (Herzchenform), Pandir mit Fellmuster 9 und Illumise, könnt ihr in den kommenden Tagen noch weitere Monster im Spiel fangen, die ihr dort für gewöhnlich nicht so häufig findet.
Diese sind zwar auch außerhalb des Events in Pokémon GO unterwegs, spawnen dort aber deutlich seltener als andere Pokémon, was sie ebenfalls besonders macht. Haltet somit auch nach folgenden Monstern Ausschau:
Flabébé: Das Fee-Pokémon aus der 6. Spiele-Generation, könnt ihr hier in Deutschland in den kommenden Tagen mit roter Blüte in der Wildnis finden. Mit etwas Glück spawnt es dort auch in Weiß und in Orange. Seine beiden anderen Formen gibt es allerdings nur regional. Und auch als Shiny ist es noch nicht verfügbar.
Flabébé mit orangener, weißer und roter Blüte
Mit seiner Weiterentwicklung Florges gehört es aber zu den besten Angreifern in Pokémon GO, weshalb sich ein starkes Exemplar des Fee-Pokémon für euch lohnen kann. Und auch in der Meisterliga kann sich die kleine Blume sehen lassen (via pvpoke.com).
Weitere starke Angreifer in Pokémon GO zeigen wir euch im folgenden Video:
Video starten
Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video
Psiau: Bei Psiau handelt es sich um ein Psycho-Pokémon aus der 6. Spiele-Generation, was sich zu Psiaugon weiblich und männlich weiterentwickeln lässt. Das kleine Monster spawnt allerdings nicht in der Wildnis. Es lässt sich für gewöhnlich nur in den 10-km-Eiern finden, was es entsprechend selten macht.
Zu bestimmten Events, wie jetzt zum Valentinstags-Event, lässt es sich aber auch in Level-1-Raids blicken. Da Psiau und seine Weiterentwicklungen nicht sonderlich stark sind und daher in Raids und der GO-Kampfliga keine Verwendung finden, ist es vor allem für Shiny-Jäger interessant.
Psiau normal (links) und als Shiny (rechts)
Wie gefallen euch die Spawns während des Valentinstag-Events? Werdet ihr euch die seltenen Monster sichern? Oder habt ihr es eher auf andere Pokémon abgesehen? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Für Destiny 2 ist die neueste Fähigkeit des Loot-Shooters „Strang“ mit Abstand das wichtigste Feature der Lightfall-Erweiterung. Seit gestern wissen die Hüter offiziell, was sie bald fesseln wird. MeinMMO hat den Entwicklern jedoch noch ein paar mehr Insiderinfos entlockt und dabei gruselige Dinge über den Strang-Warlock erfahren.
Um welches Interview handelt es sich? In einem persönlichen Q&A-Interview mit den beiden Bungie Entwicklern Kevin Yanes und Eric Smith wollten unsere Destiny-Autoren mehr über die Entstehungsgeschichte der neuen Subklasse „Strang“ erfahren.
Strang hat, wie jede Subklasse in Destiny 2, eine direkt erkennbare „Schicksalsinterpretation“. Es ist ein Teil von Bungies Designsprache, die sich durch alles zieht. Kevin Yanes, Design Lead bei Bungie, erklärte uns im persönlichen Gespräch, dass gerade diese „schicksalhafte Entfaltung der Macht etwas ist, das ebenso einzigartig für [Destiny 2] wie Strang ist“.
Der Strang-Warlock hat Untergebene, die seinem Willen folgen und mit ihm abhängen.
Warlocks werden ihre eigene Armee haben: Strang ist etwas, womit man sich wie Spiderman fühlen kann, während man in Neomuna spielt. Es geht darum, Objekte selbst „zu weben“, anstatt sie zu spawnen oder sie herbeizurufen.
Außerdem bringt die neue Subklasse Strang Tricks mit sich, die die Perspektive aller Hüter auf Fortbewegung und Kampftaktiken definitiv verändern werden. Doch besonders der Warlock ist ein Großmeister des Strangs, der viel mit dem Kopf arbeitet und er hat mehr mit den neuen “Fädlingen” zu tun als die anderen Klassen.
Der Warlock kann aus den Fäden, die sich durch die Realität ziehen, empfindungsfähige Kreaturen erschaffen.
Als „Sprossweber“ bewegen sich diese „Fädlinge“ dann als seine kleine Mini-Armee und befallen Feinde, die dadurch explodieren.
Außerdem kann er Eier erschaffen, aus denen weitere Fädlinge schlüpfen. Alle einsatzbereiten Fädlinge werden in zusätzliche Eier verwandelt.
Die fliegenden Zauberer werden damit in Lightfall zum “Minion Master”. Sie verfügen über Untergebene, die ihrem Willen folgen. Dazu lieben sie ihren Meister und kommen zu ihm zurück, um mit euch abzuhängen, bis der nächste Feind angreift.
Der Strang-Trailer für Lightfall präsentiert, wie alle drei Hüter-Klassen Strang und seine tödlichen Effekte nutzen können. Er bietet einen actionreichen Überblick über das, was auf euch zukommt:
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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang u0026#8211; Der Fokus in Lightfall
Moment? Empfindungsfähige Kreaturen? Fäden, aus denen ich Kreaturen spinne? Ein Warlock der Eier legt? Das klingt so gar nicht nach futuristischer Science-Fiction, sondern eher nach einem gruseligen Horrorfilm, den man nicht schaut, sondern in Lightfall selbst zockt.
Tatsächlich stecken in dieser Beschreibung wirklich ein paar Details des ersten Warlock-Entwurfs, den man aber verworfen hat. Ursprünglich sollte die Klasse mit Strang völlig anders werden, wie Bungie uns verraten hat.
Noch ausführlichere Informationen zu Destiny 2: Lightfall findet ihr in unserem Hub:
Eric Smith hat uns erraten, dass die erste Idee zum Warlock ziemlich verrückt war. Im Dunkeln hättet ihr dieser Klasse so sicher nicht über den Weg laufen wollen.
„Die [Super] sollte [den Warlock] ursprünglich in eine riesige Spinne verwandeln, die Spinneneier ausstößt und Spinnenbabys herumlaufen lässt, anstatt Fäden zu weben. Um den Hexenmeister von einem Zweibeiner in eine achtbeinige Kreatur zu verwandeln, mussten wir das Skelett und das Modell und alles bauen. Das hat dann leider den Rahmen gesprengt.“
Kevin Yanes macht dann unsere neue Gruselphobie zum Warlock perfekt, als er uns die Super der ersten Klassenidee beschreibt:
„[…] Ich glaube, einer meiner Favoriten war [der] Prototyp der frühen Warlock-Super, bei der man diese Fädlinge in der Luft spawnen konnte. Sie stellten sich in Pose, flogen langsam auf dich zu und schossen dann Fädlingseier auf dich. Du hattest also nur diese drei [Objekte], die Fadeneier auf dich erbrochen haben. Es war urkomisch, aber auch erschreckend.“
So kriechen die Strang-Fädlinge in Lightfall unaufhaltsam auf jeden Feind zu
In der aktuellen Fassung hat man die Warlock-Super dann jedoch nicht so realisiert. Wenn Spieler in Lightfall die Ulti ihres Warlocks ziehen, dann entsteht ein „Nadelgewitter“, welcheseine tödliche Kombination aus Salven- und Flächenschaden verursacht.
So funktioniert die Strang-Ulti des Warlocks: Mit seiner Super “Nadelgewitter” verwandelt der Warlock Strang-Materie in eine Salve aus harten Stacheln und schleudert sie mit einer Handbewegung nach vorn. Diese Projektile bleiben sowohl in Feinden als auch in der Umgebung stecken, bevor sie explodieren und zu einer Armee aus Fädlingen werden, die sämtliche Überlebende verfolgen.
Darum wurde nichts aus der Idee: Bereits beim Spinnen-Sparrow war Arachnophobie, die spezifische Angst vor achtbeinigen Spinnentieren, ein großes Thema. Das musste am Ende auch bei der Entwicklung des Strang-Warlocks berücksichtigt werden. Die Idee einer Warlock-Spinne mit acht Armen wurde deswegen verworfen und man kehrte zu einer traditionelleren Form zurück.
Spieler werden mit Strang Feinde festbinden und damit bewegungsunfähig machen
Hattet ihr während der Entwicklung noch irgendwelche anderen verrückten Fähigkeitsideen für Strang, die dann verworfen werden mussten?
„[Ja], zum Beispiel hatte der Titan einmal eine Peitsche, und das war super cool. Aber wisst ihr, die Überschneidung mit der Fadenläufer-Super des Jägers war natürlich nichts, was man verfolgen wollte“, verriet uns Kevin Yanes dann noch.
In Summe werden die Hüter mit der neuen Subklasse auch ohne die gruselige Riesenspinne und Peitsche viele neue, einzigartige Fähigkeiten in ihr Arsenal bekommen. In der finalen Version der drei Strang-Klassen steckt dabei so einiges, dass die Hüter vor allem, mit den vielen neuen Moves, vor neue, bewegungstechnische Herausforderungen stellen wird.
Was sagt ihr zur Warlock-Riesenspinne? Gruselig? Hättet ihr den Warlock damit cool gefunden? Oder seid ihr ganz froh, dass in Lightfall keine acht Arme aus euch ausbrechen werden? Schreibt uns gerne mal in die Kommentare, wie eure verrückte Strang-Idee für eine der drei Klassen ausgesehen hätte.
Noch mehr aus unserem Interview mit Bungie über Strang könnt ihr hier nachlesen:
Auf den Tag genau ein ganzes Jahr ist das MMORPG Lost Ark nun bei uns im Westen am Start. MeinMMO-Autor Mark Sellner bezeichnet es bei jeder Gelegenheit als seinen liebsten Genrevertreter, doch das war nicht immer so.
Vor ungefähr 8 Jahren, im November 2014, sah ich den allerersten Trailer zu Lost Ark und war eigentlich sofort verliebt. Auch, wenn ich mich mit der Iso-Perspektive schwer anfreunden konnte, sah die Welt, der Artstyle und das erste Gameplay für mich grandios aus.
Über Jahre hinweg habe ich immer wieder gehofft, dieses Brett irgendwann selbst spielen zu können und, auch dank Amazon, war es dann am 8. Februar 2022 endlich so weit, vor genau einem Jahr erschien das MMORPG auch bei uns im Westen.
Natürlich habe ich mich darauf gestürzt, wie auf lange kein anderes Game mehr. Mit meinen Freunden habe ich sogar eine kleine LAN-Party zum Release veranstaltet und den Countdown zur letzten Minute auf einem großen Bildschirm im Raum ungefähr so sehr zelebriert, wie andere Menschen Silvester feiern.
Kurz gesagt, die Stimmung war genial und die Vorfreude auf die Welt von Arkesia unermesslich groß. Die hielt auch recht lange an, ungefähr 4 Monate für mich persönlich. In dieser Zeit hatte ich es im Spiel jedoch nicht sehr weit geschafft.
Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und hat in einigen Genrevertretern schon viele Stunden verbracht. Lost Ark hat er, trotz großer Pause, nun über 1.500 Stunden gespielt und das nur im ersten Jahr. Trotzdem kriegt er einfach nicht genug von dem Titel.
Eine LAN-Party wie in den alten Zeiten, nur mit Lost Ark, eine Woche lang. In wenigen Wochen gehen wir damit sogar in die zweite Runde
Der große Frust trifft langweilige Aufgaben
Ich befürchte, mein größtes Problem mit Lost Ark, war ich selbst. Denn ich denke, ich habe das Spiel einfach völlig falsch gespielt. Die meisten Probleme, die andere Spieler damit hatten, störten mich eigentlich überhaupt nicht. Am Anfang sagte ich sogar noch, mein größtes Problem war es, dass ich nicht noch mehr Geld ausgeben könne.
Lost Ark bot zum Start bei uns bereits eine Breite an verschiedenen Klassen und ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche ich wählen sollte, um weiterzumachen. Meine erste Tat in dem MMORPG bestand also daraus, sage und schreibe 8 Charaktere durch die Story zu ziehen und auf Level 50 zu bringen.
Ich ließ sie alle nach dem Kontinent Shushire und auf Gearscore 600 warten, bevor ich mich entscheiden sollte, mit wem es weitergeht. Das führte nach einigen Wochen jedoch zu großem Frust bei mir. Wer Lost Ark eine Weile gespielt hat, weiß nämlich, wie eintönig und langweilig Tier 1 sein kann.
Jeden Tag loggte ich mich also ein, machte mit immer mehr Charakteren den Tier 1 Guardian Raid der Schildkröte und zwei Chaos-Dungeons. Die gewonnenen Upgrade-Materialien brauchte ich ja nicht mal mehr, da ich alle Chars schon auf 600 hatte. Bis heute habe ich über 2.000 ungebundene Sprungsteine aus Tier 1 gelagert, ich Depp.
Auch die Kooperation mit The Witcher, einem anderen Lieblingsspiel von mir, hat zuletzt für Hype gesorgt
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The Witcher kommt zu Lost Ark – Neuer Trailer zeigt, warum das richtig gut passt
Am meisten Spaß machen die Sammelaufgaben
Doch neben dem nervigen Alltag, den ich mir selbst aufgezwungen habe, gab es da ja noch einen Lichtblick, nämlich den Abenteuerfolianten. Dieser ist eine Art Checkliste für Sammelaufgaben in den verschiedenen Kontinenten.
Bis heute erfreue ich mich daran, meinen Abenteuerfolianten zu öffnen und auf eine Liste voller Kontinente zu blicken, die ich zu 100 % abgeschlossen habe. Genau, wie ich alle Mokoko-Samen und Meisterstücke gefunden habe. Sammelaufgaben in Lost Ark machen mir mitunter den meisten Spaß in diesem MMORPG.
Ein kleiner Screenshot, der für viel Arbeit steht
Und trotzdem waren sie der Grund dafür, dass ich das Spiel nach 4 Monaten verlassen habe. Nachdem ich mich nämlich für einen Charakter entschied und weiter der Story folgte, nämlich nach Rohendel, hat mir Lost Ark einen Hieb versetzt. Denn plötzlich funktionieren Sammelaufgaben ganz anders.
Ich konnte ein Gebiet ab Rohendel nicht mehr zu 100 % abschließen, bevor ich es verlasse. Viel zu viele der Sammelaufgaben waren an andere Dinge verknüpft, an tägliche Aufgaben, die man teilweise über einen Monat lang erledigen muss. Oder aber an bestimmte Charakterwerte, die ich einfach noch nicht erreicht hatte.
Nach ungefähr 3,5 Monaten der Abwesenheit in Lost Ark schaffte es dann im September ein Kumpel von mir, mich dazu zu überreden, nochmal in das MMORPG hereinzuschauen. Er versprach mir, wenn ich es bis ins Endgame schaffe, hätte er eine Gruppe für mich, mit der ich raiden gehen könne. Nun gut, Challenge accepted!
Und tatsächlich, diesmal ist der Funken übergesprungen. Statt mich an den neuen Anforderungen der Sammelaufgaben zu stören, versuchte ich sinnvolle Routinen zu bauen, um sie Stück für Stück abzuarbeiten. Außerdem ließ ich es sein, sowieso unnötige Tier 1-Guardians zu laufen und fokussierte mich nun nur auf einen Charakter.
Innerhalb weniger Wochen schaffte ich es so, bis auf Gearscore 1.415 aufzuholen und mit Valtan stand auch schon der erste Legion Raid vor der Tür. Die haben mich dann so richtig angefixt: Während Valtan noch wirklich einfach zu schaffen war, hatte ich mit den folgenden Legion Raids, Vykas und Kakul-Saydon schon größere Probleme.
Der Kampf gegen Vykas stellt einen vor ungewohnte Herausforderungen
Doch ich liebte diese Herausforderung. Dass man sich mit seiner Gruppe absprechen muss, Mechaniken lernen kann und merkbar immer besser wird, machte einfach Spaß. Das gipfelte dann im Release des aktuellsten Legion Raids, Brelshaza. Dort sind wir aktuell mit einer vollen 8er-Gruppe unterwegs und konnten uns bisher durch die ersten 4 von 6 Gates kämpfen. So viel Spaß beim Raiden hatte ich bisher in noch keinem anderen MMORPG.
Die Optimierungsmöglichkeiten fesseln mich
Mittlerweile habe ich über 1.500 Stunden in Lost Ark gesteckt, davon mehr als die Hälfte, seitdem ich im September wieder gestartet bin. Und ich habe noch lange nicht vor, wieder aufzuhören. Denn ich bin komplett angekommen und habe noch so viel zu tun. Das reicht für die nächsten 1.500 Stunden und länger.
Mein aktives Roster besteht aktuell aus 6 Charakteren über dem Gearscore 1.460, doch damit bin ich natürlich nicht zufrieden. Nicht nur im Gearscore möchte ich steigen, sondern auch immer mehr Builds probieren, vielleicht doch noch die Qualität meiner Ausrüstung steigern und auch den letzten Charakter mit 5 Gravuren der Stufe 3 auszustatten.
Auch mein Selfie mit Geralt und seinen Freunden bringt mich immer wieder zum Schmunzeln
Aber bei den 6 Charakteren soll es nicht bleiben. Auf meinem Account befinden sich aktuell 18 verschiedene Charaktere und ich möchte jeden von ihnen zumindest in Tier 3 haben, um eventuell flexibel mein Goldroster anpassen zu können. Auf Powerpass und Wissenstransfer verzichte ich dabei entschieden, da ich Spaß beim Aufleveln habe.
Routine wird zum Spaß, auf den man sich immer wieder freut
Die wöchentlichen und täglichen Aufgaben machen Spaß, weil ich jetzt eine Gruppe dafür habe und sie anspruchsvoller sind als damals. Ich bin regelrecht traurig, wenn ich, meistens irgendwann am Wochenende, mit allen wöchentlichen Aufgaben und Raids fertig bin.
Ein Jahr nach Release liebe ich Lost Ark noch mehr, als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Sogar trotz seiner Probleme und Macken. Es ist kein perfektes Spiel und nicht für jeden, aber es ist das perfekte MMORPG für mich und ich freue mich schon, auf die nächsten 1.500 Stunden.
Denn mit den letzten Zeilen in diesem Artikel läute ich feierlich den Feierabend ein und mache mich auf den Weg auf den brandneuen Kontinent Rowen, in dem hoffentlich wieder zahlreiche Sammelaufgaben auf mich warten. Ich freue mich und vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen von euch, der Lost Ark jetzt noch eine zweite Chance gibt, es lohnt sich.
Mit dem Update 1.8.2 kommen Leaderboards zu New World. Einige Spieler konnten das Feature schon auf den öffentlichen Testservern auf Herz und Nieren prüfen. Der Patch bringt außerdem viele Balance-Änderungen und Anpassungen an der In-Game-Wirtschaft.
Was sind Leaderboards in New World? Leaderboards sind ein Feature, welches sich die Community von New World schon seit einiger Zeit wünscht. Die Bestenlisten waren bereits Teil der Roadmap vom letzten Jahr, mussten allerdings verschoben werden. Die Entwickler brauchten etwas mehr Zeit, um das Feature für die Veröffentlichung zu optimieren.
Sie betonen, dass sie mit den Bestenlisten nicht nur ein simples Feature umsetzen, sondern gleichzeitig auch die Fundamente für zukünftigen Content anlegen. Man kann also durchaus erwarten, dass neue Inhalte künftig mit den Ranglisten im Hinterkopf designt werden.
Wie funktionieren die Leaderboards in New World? Die Leaderboards werden verschiedene Haupt- und Unterkategorien haben. So wird es Ranglisten für PvE-Inhalte, PvP und das Crafting geben. Das System soll alle Spieler belohnen, die regelmäßig in Aeternum unterwegs sind. Es ist in etwa mit dem Erfolg-System aus WoW oder ähnlichen Systemen aus anderen Spielen zu vergleichen.
Neben den Hauptkategorien versprechen die Entwickler über 50 weitere Unterkategorien. So sollen alle Aspekte des Spiels abgedeckt werden. Gleichzeitig gibt es genügend Raum, das System künftig um zusätzliche Kategorien zu erweitern.
In Q&A-Sessions geben die Entwickler regelmäßig Einblicke in die Entwicklung von New World und erklären, warum manche Features schwieriger umsetzbar sind, als es auf den ersten Blick erscheint.
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New World: Forged in Aeternum – Warum einige Funktionen schwierig sind
Leaderboards legen den Grundstein für viele neue Inhalte
Gibt es spezielle Belohnungen? Erfolgsjäger dürften sich darüber freuen, dass spezielle Belohnung für die besten Spieler geplant sind. Die Leaderboards sollen mit den bestehenden Systemen von New World interagieren.
Für verschiedene Inhalte sind jeweils eigene Belohnungen geplant. Sie sollen die Spieler motivieren, regelmäßig an PvE-, beziehungsweise PvP-Inhalten teilzunehmen. Die Entwickler haben natürlich auch an die Handwerker gedacht und so wird es auch Belohnungen im Bereich Handwerk und Wirtschaft geben.
Außerdem sind in allen Kategorien wöchentliche und vierteljährliche Belohnungen geplant. Unter anderem wird es spezielle Titel und Skins geben, die Entwickler denken aber auch noch über weitere Belohnungen nach.
Bringt das Update noch weitere Inhalte? Die Leaderboards sind der Hauptinhalt des aktuellen Updates. Zusätzlich implementieren die Entwickler eine Handvoll Bugfixes und Änderungen am Movement, um Exploits zu verhindern.
Darüber hinaus gibt es Balance-Änderungen, unter anderem um das PVP fairer zu gestalten. So wird es künftig wieder eine entsprechende Strafe geben, wenn Spieler die Arena oder den Outpost-Rush frühzeitig verlassen, obwohl ein Match noch im Gange ist. Außerdem stehen noch eine ganze Menge kleinerer Änderungen an der Wirtschaft und einigen Gegenständen an.
GShade gehörte zu den beliebtesten Third-Party-Tools von Final Fantasy XIV. Nun ist es nicht mehr verfügbar und der Grund dafür liegt im Streit zwischen zwei Moddern aus der Community.
Was ist GShade? Dabei handelt es sich um eine Version von ReShade, die spezifisch an FFXIV angepasst wurde. ReShade ist ein sog. “Post-processing Injector”, der die Grafik in Spielen nachträglich beeinflussen kann.
Es kann die Farben schöner und die Assets schärfer machen oder auch andere Effekte hinzufügen, die in den Spielen normalerweise nicht verfügbar sind. GShade wurde von dem FFXIV-Spieler Marot Satil entwickelt und erlangte große Beliebtheit.
Modder packt Malware in sein Programm, rudert schnell wieder zurück
Wer hat sich gestritten? Vor einigen Tagen kam es zu einem Streit zwischen dem Ersteller von GShade, Marot, und einem anderen Modder namens NotNite, der in dem Tod der beliebten App resultierte.
NotNite war offenbar unzufrieden damit, wie GShade funktioniert, und beschloss dem Tool eigene Modifikationen hinzuzufügen. Sie erschuf eine alternative Version “GeezShade”, die die grafischen Voreinstellungen von GShade herunterladen und nutzen konnte.
Wenn ein Update verfügbar war, wurde das Tool abgeschaltet, bis das Update durchgeführt wurde.
Einstellungen gingen nach Updates verloren.
Es gäbe aufdringliche Pop-Ups.
Mit GeezShade konnten Spieler die Version von NotNite ohne die Nachteile nutzen, aber mit allen grafischen Einstellungen und Vorlagen, die sie sich über die Jahre in GShade zurechtgelegt haben.
Marot reagierte auf die neue Version, indem er sein Tool mit zusätzlichem Code versehen hat. Er sorgte dafür, dass bei den Usern von GeezShade ein erzwungener Neustart des PCs durchgeführt wurde, wenn sie das Programm gestartet haben.
In einem Post auf Discord schrieb er, dass er diese Funktion absichtlich eingebaut hat, um Manipulation seines Tools durch Dritte zu verhindern. Normale GShade-User seien davon nicht betroffen.
Marot erklärt, dass der erzwungene Shutdown spezifisch als eine Lektion für NotNite gedacht war, damit er die Finger von GShade lässt: “[…] Es hätte in den Nutzdaten alles sein können und du wärst für die Verteilung an die Leute und die Ausführung davon verantwortlich gewesen. Ich habe absichtlich den Neustart gewählt, weil es etwas völlig Harmloses ist. […]”
Aber auch wenn der Neustart eher harmlos wirkt, gilt er dennoch Malware und sorgte sofort für einen harten Rückschlag seitens der Community.
Was ist das? Der Begriff Malware setzt sich aus den englischen Wörtern “malicious” = bösartig und “Software” zusammen. Drunter versteht man Software (wie z. B. Viren, Würmer usw.), die in Computersysteme eindringen und dort Störungen oder Schäden verursachen kann.
So ging der Streit aus: Die Aussage von Marot sorgte innerhalb der GPoser-Community von FFXIV für viel Ärger. Viele Fans waren sauer darüber, dass der Modder eine Malware in das Tool eingeschleust hat.
Auch die Aussage, dass der erzwungene Neustart harmlos sei und Marot etwas viel Schlimmeres hätte hinzufügen können, kam nicht gut an. Es wurde als Drohung empfunden, dass das in Zukunft passieren könnte.
Dem folgte eine Welle von Deinstallationen von GShade, mit Anweisungen, wie genau man das Tool vollständig ohne Backups entfernen und dabei seine Voreinstellungen behalten kann. Der offizielle FFXIV-subreddit bannte GShade auf ihrem Discord und im Forum.
Am Ende entschuldigte sich Marot für den Eingriff und erklärte, dass der Reset-Code aus GShade wieder entfernt wurde. Dafür war es aber wohl schon zu spät. Kurze Zeit später verschwand das Tool von der Github-Seite, wo es früher heruntergeladen werden konnte, und von der offiziellen GPosers-Seite.
Der GPosers-Discord wurde komplett stillgelegt. Es ist nun unmöglich, dort zu posten. Viele ehemalige GShade-Fans suchen nun nach Alternativen, um das Spiel für sich zu verschönern.
Der Direktor von FFXIV, Naoki Yoshida, hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach enttäuscht über die Nutzung der Third-Party-Tools geäußert:
In FIFA 23 läuft gerade das Future Stars Event und Spieler können fleißig Token sammeln, um starke Belohnungen zu kassieren. Doch ein Token versteckt sich hinter einer richtig fiesen Aufgabe und sorgt dafür, dass die eigentlich entspannten Freundschaftsspiele zur Qual werden.
Wer während des Future Stars Events die besten Belohnungen haben will, der muss Token sammeln. Insgesamt soll es 30 Stück geben, die nach und nach ins Spiel kommen. Sie verstecken sich hinter Aufgaben, SBCs (Squad Building Challenges) und es gibt Bonus-Token, die man in Packs finden kann.
Wo ihr die Token überall findet, verraten wir euch hier in unserem Guide:
Nun gibt es bereits zum zweiten Mal einen Token, der für die meisten Spieler unerreichbar scheint und den Spaß am Spielen verdirbt.
Was ist das für eine fiese Aufgabe? Es geht um die Aufgabe “Erstbesitzer-Fiesta”, die im Freundschaftsspiel-Modus “Eigengewächs-Elf” von Ultimate Team ausgetragen wird. Hier gibt es insgesamt 2 Token zu ergattern.
Gespielt wird mit Mannschaften, die ausschließlich aus Erstbesitz-Karten bestehen. Man muss also mit einem Team antreten (inklusive Ersatzbank), das man selbst aus Packs gezogen hat. Zusätzlich kann man jedoch auch SBC-Spieler sowie Aufgabenspieler einsetzen.
Erst nach 7 Siegen erhält man beide Token.
Den ersten Token erhält man für einen Sieg und den zweiten für 7 Siege.
Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick gar nicht so schwer aussieht, doch es gibt einen Haken: Man kann insgesamt nur 12 Spiele absolvieren. Verliert man also 6 Spiele, dann ist der zweite Token nicht mehr zu kriegen und für immer unerreichbar.
Und das passiert schneller als man denkt, vor allem wenn die Gegner scheinbar unfassbares Packluck hatten und mit Top-Karten wie TOTY-Mbappé, R9, Eusebio und so weiter auflaufen, während man selbst Schwierigkeiten hat, gute Karten im Verein zu finden, die man nicht auf dem FUT-Transfermarkt gekauft hat.
Community genervt von Aufgabe, die fast unmöglich ist
Das sagen die Spieler zur Aufgabe: Im FIFA-Subreddit erscheinen immer mehr Threads von FIFA-Spielern, die sich über genau diesen zweiten Token und der dazugehörigen Aufgabe ärgern. So beschwert sich Reddit-User r4vtagsta über die viel zu starken Gegner:
Das Schlimmste an der Erstbesitzer-Aufgabe ist für mich zu sehen, was die Leute für Pack-Luck haben. Ich habe Prime-Gullit, TOTY-Mbappé, WC-Cruyff, Eusebio, Marvel-Lucio und viele weitere Endgame-Karten in nur 4 Spielen gesehen. Währenddessen spiele ich mit meinem Mid-Kaka und weiteren durchschnittlichen Karten. Das tut irgendwie weh.”
Wir haben ein paar weitere spannende Kommentare für euch herausgesucht:
nhat: “Der Modus sollte heißen “Wie war dein Pack-Luck?”
itsjohn_stamos: “Hab den Modus heute Abend gespielt. Es ist der einzige Modus, der mich dazu bringt, FIFA löschen zu wollen.”
Shake0K5071: “Ich wäre ja fein damit, wenn es nicht das 12-Spiel-Maximum geben würde. Was ist der Punkt?”
Jealous-Raccoon3475: “Ich finde es ist nett einen anderen kompitetiven Spielmodus in der Woche haben, während man auf FUT Champions wartet.”
weathermanpetro: “Keine Chance. Ich bin nicht der Beste, aber auch nicht schrecklich. Letzte Woche hab ich 0 von 7 Spielen gewonnen.”
Was sagt ihr zu der Aufgabe? Habt ihr es versucht und sogar erfolgreich abgeschlossen? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!
Viele Spieler dürften hoffen, dass die neuen Future-Stars-Karten häufiger in Packs zu finden sind, als die TOTY Karten. Wie schwer es ist einen TOTY zu kriegen, seht ihr hier:
Am 7. Februar startete Hogwarts Legacy, das neueste Spiel zur beliebten Buchreihe Harry Potter. Trotz aller im Vorfeld geführten Diskussionen stellte das Action-RPG direkt zum Auftakt einen neuen Rekord auf der Streaming-Plattform Twitch auf.
Was steckt hinter dem Boykott? Um das “Harry Potter”-Franchise gibt es bereits seit einigen Jahren Diskussionen. So werden der Autorin J.K. Rowling trans-feindliche Äußerungen vorgeworfen, während sie selbst sich als Verfechterin von Frauenrechten sieht.
Kritiker sprechen zudem auch von rassistischen und anti-semitischen Ansichten, die sich in der Namensgebung einzelner Charaktere, sowie stereotypen Darstellungen einiger magischer Wesen widerspiegeln würden.
Mit Hogwarts Legacy bekam die Debatte frischen Aufwind. Während Fans es überhaupt nicht erwarten konnten, in die magische Welt einzutauchen, forderten Kritiker, das Spiel zu boykottieren. Einige Streamer entschieden sich deshalb dazu, es nicht auf Twitch zu zeigen.
Gestern, am 7. Februar, startete Hogwarts Legacy in den Early Access, der Besitzern der Deluxe Edition vorbehalten ist – und stellte sofort einen neuen Rekord auf.
Der Erfolg von Hogwarts Legacy war wohl spätestens nach diesem Trailer von der gamescom 2022 absehbar.
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Hogwarts Legacy stellt den offiziell besten Trailer der gamescom u0026#8211; Hat über 600.000 Views auf YouTube
Welchen Rekord knackte das Spiel? Zur Spitze sahen 1,25 Millionen Menschen auf Twitch dabei zu, wie Streamer Hogwarts Legacy zockten. Damit landet es auf Platz 15 der Spiele mit den meisten gleichzeitige Zuschauern aller Zeiten (via TwitchTracker).
Das ist durchaus eine Leistung, wenn man bedenkt, dass das Action-RPG entgegen einiger Hoffnungen kein Multiplayer-Titel ist. Denn neben den Kategorien “Special Events” und “Just Chatting” sind normalerweise Spiele wie LoL, Minecraft, Fortnite oder CS:GO ganz oben auf Twitch vertreten.
Hogwarts Legacy überholt damit Cyberpunk 2077 als Singleplayer-Spiel mit den meisten gleichzeitigen Zuschauern auf Twitch. Das hatte 2020 zum Launch immerhin 1,14 Millionen Zuschauer angelockt.
Zum Vergleich: Den Rekord mit 3,33 Millionen Zuschauern hält der spanische Streamer Ibai mit einem Box-Event, dahinter kommt LoL mit 3,11 Mio. Diese Werte entstehen bei Multiplayer-Spielen aber meistens durch große Turniere, auf die wochenlang hingearbeitet wird.
Woher kommt der Erfolg? Der Erfolg von Hogwarts Legacy lässt sich mit mehreren Faktoren erklären:
Hogwarts Legacy setzt auf die “Twitch Drops”-Strategie: für jede 30 gesehenen Minuten können Zuschauer insgesamt 4 kosmetische Items erhalten
Die Exklusivität des Early-Access: noch bis zum 10. Februar ist der Zugang zur Zauberschule den Besitzern der knapp 70 € teuren Deluxe Edition vorbehalten
Einige der größten Streamer der Welt zocken Hogwarts Legacy und bringen selbst bereits eine riesige Reichweite mit
Ein möglicher Grund ist auch, dass Fans von Harry Potter das Spiel erleben wollen, ohne es selbst finanziell zu unterstützen und deshalb den indirekten Weg über Twitch wählen
Es bleibt jetzt abzuwarten, ob Hogwarts Legacy dem Hype gerecht werden kann, oder ob das durch die Kontroverse befeuerte Interesse bald schon wieder nachlässt.
Hogwarts Legacy kommt nicht nur bei den Zuschauern auf Twitch gut an, sondern auch bei Spielern und Testern. Dabei überzeugt das Game offenbar vor allem mit seiner Spielwelt, spannenden Kämpfen und vermutlich einem ordentlichen Nostalgie-Faktor. Was die ersten Tests genau sagen, könnt ihr hier nachlesen: