Gratis-Spiel aus PS Plus für PS5 wird richtig gefeiert – „Koop mit 4 Spielern ist ein Riesenspaß“

PlayStation gab am 29. März 2023 die Gratis-Spiele für das PS Plus-Abo im April bekannt. Darunter befand sich ein Titel, über den sich einige reddit-User besonders freuen.

PS Plus ist ein Abo-System für PlayStation-Spieler, das unter anderem den kostenlosen Zugang zu bestimmten Spiele ermöglicht, die jeden Monat wechseln.

Welche Spiele gibt es im April für PS Plus? Diese 3 Spieltitel liefert euch Playstation diesen Monat. Sowohl auf der PS4 als auch auf PS5 könnt ihr sie zocken:

  • Meet Your Maker
  • Tails of Iron
  • Sackboy: A Big Adventure

Hier seht ihr den Trailer zum 3. Spieltitel:

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Sackboy: A Big Adventure – Story Trailer

Die reddit-User schwärmen

Was sagen die reddit-User? Vor allem auf Sackboy: A Big Adventure reagieren die reddit-User eines Threads voller Begeisterung:

Viele schreiben, dass es das perfekte Spiel sei, wenn man Kinder hat. Doch auch mehrere Erwachsene haben ihren Spaß mit dem Game:

  • Gbrush3pwood: „Sackboy nicht verpassen, besonders, wenn man Kinder hat. Couch-Koop mit 4 Spielern ist ein Riesenspaß.“
  • Majestic_Salad_I1: „Ich bin männlich, 42 Jahre alt und Sackboy ist eines der lustigsten und einzigartigsten Spiele, die es gibt. Es ist unglaublich gut gestaltet, die Grafik ist erstaunlich, die Musik ist großartig, und ich habe keine Beschwerden darüber. Und wie du schon sagtest, kann man es mit bis zu 4 Spielern spielen, also ist es gut, wenn man Kinder hat oder wenn die Neffen vorbeikommen“.
  • flowella: „Der beste Soundtrack aller Zeiten in diesem Spiel. Unglaublich“

Was ist Sackboy: A Big Adventure für ein Spiel? In dem 3D-Plattformer spielt ihr einen kleinen, wolligen Helden, der sich auf ein großes Abenteuer begibt. Ihr müsst unterschiedliche bunte 3D-Level meistern und euer Jump&Run-Geschick unter Beweis stellen.

Wie lange sind die PS Plus-Spiele verfügbar? Abonnenten von PlayStation Plus können seit dem 04. April 2023 die Spiele zocken. Noch bis zum 01. Mai 2023 sind sie im PS Plus-Abo verfügbar.

Wenn ich auch auf Steam unterwegs seid und keine Sonderaktion verpassen möchtet, findet ihr hier eine Übersicht aller Sale-Termine auf Steam für 2023.

Blue Protocol: Größter MMORPG-Streamer von Twitch will bei Tests mitmachen – Wird sofort gebannt

Das kommende MMORPG Blue Protocol vom Entwickler Bandai Namco lud vor kurzem einige Spieler zum Test ein. Twitch-Streamer Asmongold wollte ebenfalls teilnehmen, doch die Entwickler bannten ihn sofort.

Was sind das für Tests? Vom 31. März bis 2. April führte Blue Protocol einen Netzwerk-Test durch. Teilnehmende durften das MMORPG anspielen und Conent bis Stufe 20 ausprobieren. Das wollte auch der bekannte Twitch-Strreamer Asmongold.

Während eines Streams auf seinem Zweitaccount “Zackrawrr” erzählte Asmongold, der bekannteste MMORPG-Streamer auf Twitch, dass er versucht habe, an den Tests teilzunehmen.

Allerdings hatten Bandai Namco von Anfang an gesagt, dass daran niemand außerhalb von Japan teilnehmen dürfe.

Asmongold wagte dennoch einen Versuch

Während seines Streams schrieben ihm Zuschauer, Blue Protocol banne angeblich Tester aus anderen Ländern sofort. Das kann Asmongold bestätigen: “Das ist etwas, das mir auch passiert ist”.

Obwohl der Streamer in Texas lebt, hatte er einen Versuch gestartet, das MMORPG anzuspielen. “Der Account, den ich benutzt habe, wurde gebannt”, erzählt er seinen Zuschauern.

Für Asmongold sei das aber keine große Sache. Er habe gewusst, dass die Entwickler jeden außerhalb Japans bannen würden. Dazu zählt auch er. Wütend darüber sei er nicht, sagt Asmongold (via Youtube).

Bandai Namco hätten durch eine Ausnahme für den größten MMORPG-Streamer auf Twitch sicherlich viel Aufmerksamkeit bekommen. Asmongold hat immerhin 3,4 Millionen Follower auf Twitch.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer von Blue Protocol:

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Blue Protocol: Gameplay-Trailer

Tester aus Japan loben das MMORPG

Wer in Japan lebt, durfte Blue Protocol anspielen ohne gebannt zu werden. Das MMORPG erhielt von den japanischen Testern größtenteils Lob. Im Vergleich zum letzten Test, der 2020 stattfand, soll sich Blue Protocol stark weiterentwickelt haben.

Besonders positiv hervorgehoben wurde das Kampfsystem. Durch Springen und eine Ausweichrolle fühle es sich dynamisch an. Zudem verändern sich die Fähigkeiten des Charakters durch drücken weiterer Tasten. So hat die eigene Figur mehr Skills, als Tester zunächst angenommen hatten, da man Auto-Angriffe durch Drücken von W-A-S-D variieren kann.

Als negativ betrachteten Spieler den starken Grind, des Leveln des Adventure Ranks und die Nebenquests, die sich sehr generisch anfühlen sollen.

Was sagt ihr dazu, dass Bandai Namco keine Ausnahme für den größten MMORPG-Streamer machen wollte? Findet ihr das richtig, oder hätten sie ihn dennoch an den Tests teilnehmen lassen sollen?

Wie es derzeit um eine globale Beta steht, erfahrt ihr hier:

Blue Protocol Beta: Wann beginnen die globalen Tests?

Destiny 2: Neuer Bug macht fast jeden Bosskampf für Solo-Spieler zu einem Kinderspiel

Destiny 2 hat einen neuen Bug, der die Community gleichermaßen amüsiert und verwirrt: Bosse, die sich plötzlich selbst töten. Der Grund dafür ist ein ungewöhnlich giftiger Fehler, der in Verbindung mit der Exo-Waffe Osteo Striga auftritt.

Welcher Bug wurde entdeckt? Normalerweise sind Bosse in Destiny 2 eine Herausforderung für Spieler und erfordern eine gute Strategie und Koordination, um besiegt zu werden. Doch seit kurzem gibt es einen neuen Trend in allen Aktivitäten: Bosse sterben jetzt wie von selbst.

Schuld daran ist ein nun bekannt gewordener giftiger Fehler aus Season 20, der in Kombination mit der exotischen Maschinenpistole Osteo Striga, der Unterklasse Strang und dem Perk „Vorpalwaffe“ auftritt. Er sorgt dafür, dass der giftige Schaden-über-Zeit-Effekt nahezu unendlich anhält.

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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang – Der Fokus in Lightfall

So giftig war Destiny 2 noch nie

Wie entsteht der Fehler? In seinem neuesten Video geht der YouTuber und Destiny-2-Spieler CheeseForever genauer auf den Effekt ein und zeigt seine tödlichen Auswirkungen auf verschiedenste Gegner in Destiny 2.

  • Ausgerüstet mit der Osteo Striga triggert er durch Präzisionskills den Perk „Giftige Überladung“ der eine Salve auslöst, die auch Ziele in der Nähe vergiftet
  • Nun setzt er seinen Warlock-Nahkampf „Arkane Nadel“ ein
  • Jetzt braucht er nur noch zu einer Waffe mit dem Vorpal-Perk zu wechseln und ab und zu damit Schaden zu machen, um die Gift-Ticks aufrecht zu erhalten

Der Bug sorgt nun dafür, dass die Effekte unendlich weitergehen und auch der Gift-Tick der exotischen Witch-Queen-Waffe fast 50 % mehr Schaden macht als normal.

Damit lassen sich spielend die verschiedenen Destiny-Bosse, inklusive Raid-Bossen, spielend töten, wie man im Video sieht:

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Vergiften, chillen, killen – Der neue Bug ist ganz gemein zu allen Gegnern

Bug scheint schon länger zu existieren: Nach dem Bekanntwerden des Fehlers merkten einige Spieler an, dass sie sich schon gewundert hatten, warum sich manche Aktivität seit Lightfall in Kombination mit der Osteo Striga so leicht spielen ließ. Dass es ein Fehler im Spiel ist, wollte man daher auch nicht wahrhaben und wünschte sich, das wäre nie herausgekommen.

Im Grunde braucht man die Sache nur einmal triggern und kann sich dann gechillt in eine Ecke verkriechen, während der Bug den Rest erledigt. Speziell der Nahkampf des Warlocks spawnt unendlich viele Nadel-Projektile, die wiederum Feinde in der Nähe infizieren.

Das Warlock-Exo „Nekrotischer Griff“ funktioniert jedoch korrekt und lässt sich nicht mit dem Bug kombinieren um noch höheren Schaden zu verursachen.

Nutzbar für alle Klassen: Der Bug ist jedoch nicht nur auf den Warlock beschränkt. Auch die restlichen Klassen können ihn nutzen, wenn sie die Greifer-Nahkampfangriff-Kombi von Strang verwenden. Damit sollte klar sein, dass es ein extremer Spielfehler ist, wenn Spieler in Destiny 2 gerade sämtliche Aktivitäten spielend solo erledigen.

Hat Bungie sich schon dazu geäussert? Bislang gibt es noch keine Reaktion von Bungie. Es bleibt abzuwarten, ob und wie Bungie auf diesen Bug reagieren wird. Allerdings besteht wohl kein Zweifel daran, dass es passiert und dieser Fehler in recht naher Zukunft behoben wird. Wir updaten den Artikel mit weiteren Informationen, sobald sie bekannt werden.

Wie steht es bei euch? Habt ihr den Fehler bereits bemerkt und heimlich genutzt? Oder ist euch das gar nicht aufgefallen? Gerne könnt ihr uns einen Kommentar hinterlassen, denn wir sind gespannt auf eure einzigartige Perspektive zu diesem giftigen Fehler.

Wer sich für die aktuellen Spielerzahlen in Destiny 2 interessiert, sollte unbedingt einen Blick auf unseren neuesten Artikel werfen:

Destiny 2: Lightfall enttäuscht Fans und trotzdem spielen Tausende mehr als noch zu Witch Queen

Einer der beliebtesten CoD-Maps hat es in Fortnite geschafft, doch die wurde jetzt gesperrt

Mit Creative 2.0 in Fortnite hat auch die Kreativität der Spieler keine Grenzen mehr. Oder doch? Ein Fan hat viele CoD-Maps für Mehrspieler und Zombie-Modi erschaffen, doch die wurden jetzt vom Netz genommen und das aus gutem Grund.

Was ist Creative 2.0? Epic Games hat am 23. März 2023 ein neues Feature für Fortnite veröffentlicht, auf das viele Spieler gewartet hatten. Der Unreal Editor für Fortnite, kurz UEFN ist ein System, das Spieler nutzen können, um im Kreativ-Modus bessere und vor allem vielfältigere Maps zu erstellen.

Dabei entstehen Maps wie Teile von GTA 5 oder sogar Areale von CoD. So cool das klingt, so leicht geht es dann doch nicht, denn Epic Games hat den Spieler Grenzen aufgetischt, die ihnen zeigen, was sie erstellen dürfen und was nicht.

Viele Creator jedoch missachten die Warnungen von Epic Games und müssen jetzt mit den Konsequenzen leben. So wie der Creator Mist Jawa der jetzt alle seine CoD-Maps löschen musste.

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Unreal Editor für Fortnite Release-Trailer

Spieler kopiert bekannteste Map aus CoD – Bekommt jetzt Ärger

Was hat der Spieler erschaffen? Mist Jawa ist ein Content Creator, der seit dem Release von Creative 2.0 die bekannte CoD-Map “Rust” in Fortnite erstellt hat. Zusätzlich gab es auch einige Zombie-Maps für Überlebenskünstler. Diese konnten dann kostenlos, sobald ihr den Map Code hattet, auch besucht und angezockt werden.

Das Problem jedoch ist, dass Epic Games solche Maps als Verstöße gegen die Copyrightbestimmungen ansehen (via youtube.com). Jetzt musste Jawa all seine CoD-Maps löschen, mitsamt allen Videos auf seinen sozialen Accounts (via twitter.com).

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Warum musste er die Maps löschen? Creative 2.0 bietet krasse Möglichkeiten, Dinge von anderen Spielen in Fortnite zu implementieren. So cool das auch klingen mag, es verstößt leider gegen Copyright Bestimmungen, die Epic Games eingeführt hat.

Im Grunde handelt es sich hierbei um dreiste Kopien von Inhalten, die Activision gehören. Wenn dann Creator CoD-Maps 1 zu 1 kopieren und sie auch dann noch gleich nennen, dann werden diese von Epic Games entfernt. Zusätzlich drohen Strafen wie einen permanenten Bann von Fortnite, auch für Maps, die noch nicht kommerzialisiert wurden.

Es ist also ein heikles Thema und auch wenn die Idee cool ist, mit Fortnite-Skins in GTA 5 rumzulaufen, solltet ihr keinen Bann riskieren.

Was haltet ihr von Creative 2.0? Findet ihr es handelt sich hierbei um einen großen Flop oder ein cooles Feature? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Fortnite zeigt endlich, was Epic Games euch jahrelang verschweigt: die offiziellen Spielerzahlen

Quelle(n):
  1. kotaku.com

Endlich erkennt der Anti-Cheat von Call of Duty die größte Cheater-Seuche – Ein guter Tag für alle Online-Shooter

Call of Duty werkelt seit Jahren an seinem Anti-Cheat-System RICOCHET und konnte jetzt einen großen Meilenstein feiern. Modern Warfare 2 und Warzone 2 erkennen nun unerlaubte Third-Party-Hardware. MeinMMO-Redakteur Maik Schneider meint, das ist gut für alle Online-Shooter.

Mit CoD MW 2019 und Call of Duty: Warzone 2020 begann der Höhenflug der Cheater im größten Shooter-Franchise. Cheater waren schon länger ein Problem in CoD. Selbst auf den Konsolen waren die Lobbys voll mit gehackten Accounts, die mit ihrem unverdienten Max-Level angaben.

Doch mit der Free2Play-Warzone legten die Schummler einen neuen Gang ein. Denn die Anti-Cheat-Systeme von Call of Duty waren nicht darauf vorbereitet, wie professionell die Anbieter-Landschaft mittlerweile geworden war.

Warzone war in einigen Teilen der Welt zeitweise unspielbar. In vielen Lobbys – besonders auf höherem Gameplay-Niveau – war mindestens ein Cheater unterwegs. Es war ein schwieriger Zustand für alle fairen Spieler.

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CoD MW2 & Warzone 2: Mid-Season 2 – Trailer

Ende 2021 kam RICOCHET und der Wind drehte sich langsam

Die Berichte darüber, wie Cheater den Spielern die Matches versauen, nahmen ab. Im Oktober 2022 zeigte das Sicherheitsteam von CoD seine Fortschritte während der Beta von MW2:

  • Damals wurden 72 % der Cheater gebannt, bevor sie spielen konnten
  • Spielende Cheater wurden im Durchschnitt nach 5 Matches erkannt

Das Problem mit diesen Zahlen: Es handelte sich dabei fast nur um Software-Cheater. Leute mit Wallhack, Aimbot oder Items, die eigentlich gar nicht im Spiel sind.

Mittlerweile waren aber die Hardware-Cheater das große Problem.

Solche Cheater nutzen spezielle Geräte, um sich einen Vorteil zu verschaffen. So kann man etwa den Output eines Controllers so manipulieren, dass das Gerät den kompletten Rückstoß ausgleicht.

Diese Art des Schummelns empfand ich immer als viel größere Cheater-Seuche als die Software-Cheater. Denn es sorgte auch für Misstrauen unter Spielern und Creatorn.

Wer ist wirklich gut? Wer nutzt solche Geräte? Wem kann man noch vertrauen?

Das führte zu regelrechten Hexenjagden. Die US-Streamerin Nadia wird etwa seit ihren ersten Erfolgen verdächtig und angefeindet. Andere fühlten sich gezwungen, 5 Kameras aufzustellen, um ihre Unschuld zu beweisen.

Dass das jetzt alles auf einen Schlag vorbei ist, kann man derzeit noch nicht sagen. Doch die Ankündigung, dass RICOCHET Hardware-Cheater erkennen soll, fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an. Lange zweifelte man daran, ob so etwas überhaupt möglich ist.

Jetzt hat das größte Shooter-Franchise der Welt einen neuen Standard bei der Cheater-Bekämpfung gesetzt. Andere müssen nachziehen. Schon jetzt fordern auf Reddit erste Spieler von Apex Legends, dass sie das auf jeden Fall auch brauchen (via reddit.com).

Ein wirklich guter Tag für alle Online-Shooter.

Wie läuft das jetzt ab? Es ist noch nicht alles Sonnenschein. Man habe jetzt „die Grundlage zur Erkennung gelegt“ und führe weiterhin Updates durch, um gegen Hardware-Cheater vorzugehen.

Möchtet ihr euch etwas tiefer informieren, dann schaut beim englischen Blog vom CoD-Sicherheitsteam vorbei (via callofduty.com).

Werden solche Geräte erkannt, bekommen betroffene Spieler erst eine Warnung im Hauptmenü. Sollte dann trotzdem gespielt werden, kann es bis zu einer Account-Sperre führen, die über alle CoD-Titel hinweg Gültigkeit hat.

Es bleibt noch abzuwarten, wie effektiv die Maßnahmen tatsächlich sind. Aber meine gute Laune kann mir heute keiner mehr verderben.

Wie sehen eure Gedanken zur Ankündigung aus? Lasst einen Kommentar zum Thema da. Möchtet ihr lieber mehr über CoD lesen, dann schaut hier vorbei: CoD MW2 & Warzone 2: Eine Änderung lässt euch Waffen ohne Nachteile verbessern – Mit einem kleinen Trick

Quelle(n):
  1. Dexerto

Energy-Drink verkauft sich seit Jahren als Freund von Gaming – Schikaniert jetzt kleinen Indie-Entwickler

Monster Energy möchte einem Entwickler, der ein kleines Horror-Game auf Steam hat, verbieten, das Wort “Monster” in seinen Spielen zu verwenden. Doch sie haben sich offenbar mit dem Falschen angelegt. Denn der möchte sich das nicht gefallen lassen.

Was ist das für ein Getränk? Monster Energy ist eine Marke von Energy-Drinks, die sich gerne an Gamer vermarktet. Schließlich brauchen die bekanntermaßen viel Energie, um die Nächte durchzuzocken. Doch die Marke, die inzwischen zu Coca-Cola gehört, hat auch den Ruf, recht prozessfreudig zu sein.

So haben sie sich offenbar in den Kopf gesetzt, dass sie die alleinigen Rechte an dem Wort “Monster” haben. Das bekam wohl schon Ubisoft mit seinem Action-RPG “Gods and Monsters” zu spüren. Offiziell sagt Ubisoft jedoch, man habe das Game aus eigenem Antrieb in “Immortals: Fenyx Rising” umbenannt (via eurogamer).

Nun scheint sich Monster Energy jedoch mit dem Falschen angelegt zu haben, denn ein Indie-Entwickler hat nicht vor, einfach klein beizugeben.

Die Verantwortlichen für Monster Hunter scheinen bislang verschont geblieben zu sein.

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Monster Hunter World Trailer

“Ihnen gehören wohl die Farben Grün und Weiß”

Wen hat Monster Energy ins Visier genommen? Coca-Cola und Monster Energy haben es auf das Indie-Studio Glowstick Entertainment abgesehen. Denn deren Horror-Multiplayer Dark Deception: Mortals and Monsters verwendet, genau, das Wort “Monster”.

Außerdem stört man sich wohl am Design des Logos: Das erwecke den Eindruck, es handle sich um ein Produkt der Marke Monster Energy.

Wie geht Monster Energy vor? Wie die Seite PC Gamer berichtet, hat Monster dem Entwickler bereits eine Einigung angeboten. Damit dürfte das Studio den Namen zwar verwenden, aber nur gegen eine Reihe von Bedingungen:

  • Das Wort “Monster” oder Abwandlungen wie “monströs” und “Monstrosität” dürften nie wieder in einem Spieltitel verwendet werden.
  • Glowstick Entertainment dürfte nie wieder ein grün-weißes Logo auf einem schwarzen Hintergrund verwenden.

Letzteres kommentiert der Entwickler mit einem spöttischen: “Ihnen gehören wohl auch die Farben Grün und Weiß”.

Entwickler will “wahres Gesicht” von Monster Energy zeigen

So wehrt sich der Entwickler: Vincent Livings, Gründer und CEO von Glowstick Entertainment, berichtete auf Twitter von den rechtlichen Drohungen des Energy-Drinks. Dabei bezeichnet er Monster Energy als “Trademark Troll”. Damit sind normalerweise Personen gemeint, die eine Marke einzig und allein dafür registrieren lassen, andere für die Nutzung zu bedrohen und zu verklagen.

Es ist allgemein bekannt, dass Monster Energy ein notorischer Trademark Troll ist. Leider sind sie wieder damit zugange. Für ein Unternehmen, das seine Getränke gerne an Gamer vermarktet, versuchen sie auch gerne, Spielestudios mit langwierigen und teuren Rechtsstreitigkeiten zu schikanieren und in den Bankrott zu treiben.

Livings spricht auch davon, dass die Anwälte von Monster Energy gerade hinter dem Studio her seien, weil Dark Deception: Monsters & Mortals dem Energy-Drink “verwirrend ähnlich” sei.

Doch Livings beabsichtigt nicht klein beizugeben. Stattdessen plant er, Monster Energy vor Gericht zu bekämpfen. Zusätzlich will er alles, was er von der Marke erhalten hat, veröffentlichen. So sollen andere Spieleentwickler einen Einblick in die Vorgehensweisen erhalten.

Die vorgeschlagene Einigung machte Livings bereits öffentlich und sagte dazu:

Unehrliche Firmen wie Monster Energy sind darauf angewiesen, dass sie ihre Schikanen im Verborgenen betreiben können, während sie ihrer Basis (Sportler und Gamer) ein sauberes Image präsentieren. Ihr wahres Gesicht öffentlich zu zeigen, ist die einzige Möglichkeit, sie zu stoppen.

Wie will Livings die Kosten stemmen? Dafür hat sich der Entwickler einen besonders schönen Plan einfallen lassen: In einem Livestream will er Spiele zocken, die alle das Wort “Monster” im Titel haben und so Geld für den Rechtsstreit zusammenzubekommen.

Wir haben ein Statement von Monster Energy zu dem Fall angefragt und werden es hier einfügen, sobald wir es erhalten.

Ob es überhaupt so weit kommen und die Sache vor Gericht ausgetragen wird, ist aber noch offen. Dark Deception: Mortals and Monsters gibt es übrigens für 3,99 € auf Steam.

Der Indie-Liebling Dark & Darker befindet sich derzeit ebenfalls in einem Rechtsstreit mit einem größeren Konzern, doch in diesem Fall wird sich die Angelegenheit kaum mit einer Entschuldigung auf Social Media aus der Welt räumen lassen. Ein Spendenaufruf sollte helfen, die Kosten zu tragen:

Entwickler von Dark and Darker startet unerlaubten Spendenaufruf und scheitert – „Ihr Ziel ist es, uns ausbluten zu lassen“

Neues Update sollte New World viel besser machen, schreddert Spielern aus Versehen ihre komplette Ausrüstung

In New World erschien am 4. April der neuste Patch. Dieser brachte neue Story-Inhalte, einen neuen Dungeon und den ersten Season-Pass. Allerdings gibt es auch einen neuen, kritischen Bug. Der löschte einfach die komplette Ausrüstung einiger Spieler.

Was ist da passiert? Kurz nach dem Release des neuen Updates wurde ein Thread im Forum veröffentlicht, in dem Spieler Screenshots ihrer Charaktere veröffentlichten (via New World). Auf diesen Bildern sind die Charaktere nackt, haben keine Rüstung, keine Waffen, keine Taschen, keine Tränke und kein Buff-Food. Lediglich die Sammel-Werkzeuge und das allgemeine Inventar blieben erhalten.

Was den Fehler genau ausgelöst hat, ist bisher unklar. Da jedoch genau die Ausrüstungs-Slots betroffen sind, die mit dem neuen Lagersystem des Updates zu tun haben, wird der Bug wohl dadurch ausgelöst worden sein. Betroffen sind zudem vor allem Spieler, die sich ausgeloggt hatten, während sie tot waren.

Kurios ist, dass das Update bereits vom 28. März um eine Woche auf den 4. April verschoben wurde – aufgrund eines kritischen Fehlers.

Gibt es schon eine Lösung – Update 11:50 Uhr? Jein. Die Entwickler haben um 10:30 Uhr bekannt gegeben, dass es heute um 14:00 Uhr eine Wartung geben wird, die den Fehler teilweise behebt (via New World Forum). So sollen Spieler, die vor dem Update gestorben sind und sich bisher noch nicht eingeloggt haben, ihre Ausrüstung ab dann nicht mehr verlieren.

Die Spieler, die ihre Items verloren haben, müssen jedoch erstmal noch warten. Hier soll irgendwann ein zweiter Patch kommen, der die Gegenstände wiederherstellt. Als Entschädigung gibt es für die Betroffenen jedoch 50.000 Glücksmarken, also etwa 42 Euro an Echtgeld-Währung. Das reicht etwa für zwei komplette Season-Pässe.

Hier könnt ihr euch Informationen rund um den neuen Patch anschauen:

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New World – Video zur Season 1

New World ist berüchtigt für kuriose Bugs

Ist das der erste große Fehler, den New World erlebt? Nein, im Gegenteil. Es ist schon zu einem Meme im Internet geworden, dass neue Updates im Spiel immer mit einem größeren Bug daherkommen. Hier eine Übersicht über die größten Probleme:

Insgesamt gab es nur eine Handvoll großer Updates, die komplett problemlos liefen.

Wie geht es allgemein für New World weiter? Amazon plant derzeit jedes Quartal ein großes Update zu bringen. Zudem ist für den Herbst die erste Erweiterung geplant, auf die die Fans gespannt sind. Alles dazu erfahrt ihr hier:

MMORPG New World bringt 2023 neue Seasons, eine Erweiterung und Mounts – Klingt absolut großartig

Sony bringt angeblich Handheld für die PlayStation, soll noch vor PS5 Pro erscheinen

Angeblich soll Sony einen Handheld für die PlayStation in Entwicklung haben. Das erklärt zumindest ein bekannter Insider.

Unter dem Codenamen Q Lite soll bei Sony ein Gaming-Handheld in Entwicklung sein. Das berichtet zumindest Tom Henderson, Besitzer von Insider Gaming, der für oft verlässliche Insiderinfos bekannt ist. Das Modell soll die bekannten Features der PS5 wie etwa adaptive Trigger und haptisches Feedback mitbringen.

Insider Gaming geht davon aus, dass es sich dabei um einen richtigen Handheld handeln soll, wie wir in etwa von Valve oder Logitech kennen. Ansonsten ist wenig bekannt: Man weiß nicht, wie das Gerät aussehen wird, noch was das Modell kostet oder wann es erscheint.

Auch hier stellt die Quelle nur Mutmaßungen an, „dass sich das Q Lite in der QA-Phase befindet und noch vor der PlayStation 5 Pro und nach dem Detachable Disc Drive PS5 erscheinen soll.“

Verhaltene Reaktionen auf einen möglichen Handheld für die PS5

Die Reaktionen fallen verhalten und zum Teil sehr negativ aus. LCD-Display, kein “echtes2 Gaming, sondern nur “Remote Play” und eine verpflichtende, dauerhafte Online-Verbindung, finden viele nicht mehr zeitgemäß.

Vor allem deswegen die Kritik groß, weil Sony bereits mit der PS Vita oder der PSP bereits Gaming-Handhelds auf dem Markt anbot, die im Vergleich “richtiges” Gaming boten und nicht einfach bloß “Remote Play.”

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Einige erklären auch: Warum soll ich mir so ein (vermutlich) überteuertes Gerät kaufen, wenn ich für “Remote Play” auch mein Handy nutzen könnte, wo man ein besseres Display und eine bessere Akkulaufzeit habe.

Ein ähnliches Streaming-Gerät hat ebenfalls Logitech vor einigen Monaten bereits vorgestellt. Auch hier läuft Gaming dann entweder Remote oder über Cloud. In Deutschland ist das Gerät noch nicht erhältlich. Und auch die Firma Razer hat mittlerweile ein Gaming-Handheld im Angebot:

Angeblich soll Sony in Zukunft viele neue Produkte für die PlayStation bringen

Es wird schon länger darüber spekuliert, dass Sony neue Produkte für die PlayStation 5 planen soll. Dazu gehören etwa:

  • PlayStation 5 mit abnehmbarem Laufwerk
  • das Project Nomad, wo es sich um kabellose Kopfhörer handeln soll
  • das Project Voyager, welches ein kabelloses Headset sein soll

Zumindest die kabellosen Kopfhörer klingen vielversprechend. Unserem Redakteur Benedikt Schlotmann könnte Sony damit zumindest einen großen Wunsch erfüllen.

Sony bringt angeblich neue Kopfhörer für die PS5 und könnte mir damit einen großen Wunsch erfüllen

Kiffende Rap-Ikone will nicht mehr im Aufsichtsrat eines E-Sport-Clans sein, dessen Aktie in den Keller rutscht

Rapper und Twitch Streamer Snoop Dogg (50) war ein Jahr lang im Verwaltungsrat des E-Sport-Unternehmens FaZe-Clan tätig. Jedoch trat er nun wieder zurück.

Die E-Sport-Organisation FaZe Clan ist auf Social Media erfolgreicher als jedes andere Team in diesem Bereich. Allerdings hatte sich der Clan in der Vergangenheit mit dubiosen Geschichten bereits einen kontroversen Ruf geschaffen. Dennoch hatte man letztes Jahr große Pläne, wollte an die Börse gehen und in neue Dimensionen vorstoßen. Dazu holte man sich, ein bekanntes Gesicht ins Unternehmen:

Im März 2022 wurde Rapper und Twitch-Streamer Snoop Dogg ein Teil des FaZe-Clans. Er war als Content-Creator und Aufsichtsratsmitglied gelistet.

Hier könnt ihr alles rund um den Einstieg von Snoop Dogg und den Plänen von FaZe nachlesen:

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Rapper und Twitch-Streamer tritt kontroversem E-Sport-Clan bei – Bringt richtig cooles Geschenk mit
von Schuhmann

Nach rund einem Jahr verlässt Snoop Dogg FaZe-Clan wieder

FaZe Clan veröffentlichte vor kurzem finanzielle Übersichten und gab Einblicke zum aktuellen Stand in die E-Sport-Organisation.

In einer SEC-Einreichung wird der Ausstieg von Snoop Dogg bekanntgegeben: “Am 29. März 2023 teilte Calvin ‘Snoop Dogg’ Broadus, Jr. FaZe Holdings Inc. (das ‘Unternehmen’) mit, dass er mit sofortiger Wirkung aus dem Verwaltungsrat (der “Verwaltungsrat”) des Unternehmens zurücktritt.

Betont wird dabei auch: “Der Rücktritt von Herrn Broadus war nicht das Ergebnis einer Meinungsverschiedenheit mit dem Unternehmen oder einer seiner Tochtergesellschaften. “

Was sind die Gründe für Snoop Dogs Rücktritt? Es werden keine konkreten Gründe dafür genannt, warum sich Snoop Dog von aus dem FaZe-Clan zurückzieht.

Jedoch wird spekuliert, ob der Rücktritt des Rappers mit der aktuellen finanziellen Situation des Unternehmens zusammenhinge. Denn da läuft es momentan nicht gut für das E-Sport-Unternehmen.

Der Gang an die Börse war für die E-Sport-Organisation ein Riesen-Flop und auch die finanziellen Berichte zeigen, dass 2022 für FaZe-Clan kein gutes Jahr war: So machte das Unternehmen etwa Verluste von 53.2 Millionen $ und auch der Wert ihrer Aktie ist rapide gefallen:

LoL: Ein Profi (28) erhebt Anschuldigungen gegen Manager – Soll andere Teams über ihn belogen haben

WoW Guide: Marsch der Kaulquappen – Das Murloc-Event ist nur heute

In World of Warcraft findet der „große“ Murloc-Feiertag statt. Wir verraten euch, was ihr beim Marsch der Kaulquappen erledigen müsst.

In World of Warcraft gibt es viele Feiertage und gerade die kleineren sind oft unbekannt, weil sie nur einen einzigen Tag lang aktiv sind. Einer dieser Feiertage ist der „Marsch der Kaulquappen“. Hier könnt ihr einem Baby-Murloc große Wünsche erfüllen und werdet anschließend täglich mit „Belohnungen“ beschenkt.

Was ist das für ein Event? Der Marsch der Kaulquappen (“March of the Tapdoles”) findet am 5. April statt – und zwar nur an diesem Tag. Wenn das Event aktiv ist, dann verursachen die kleinen Baby-Murlocs Chaos und übernehmen das Dorf ihrer Eltern. Das ist nicht nur ziemlich chaotisch, sondern auch sehr gefährlich für die Kleinen. Daher braucht es „große Helden“, die den Murloc-Kaulquappen helfen.

Was muss man beim Event tun? Reist in die Boranische Tundra auf dem Kontinent Nordend zu den Koordinaten 43 / 13. Dort findet ihr ein Dorf von neutralen Murlocs und solltet sofort das Chaos sehen – überall laufen Baby-Murlocs umher, die Chaos stiften.

WoW Koenig Mrgl mrgl

Sprecht mit König Mrgl-Mrgl, der euch daraufhin den Auftrag gibt, auf eine der Kaulquappen aufzupassen. Ihr habt die Auswahl aus 30 verschiedenen Baby-Murlocs, doch eure Auswahl hat keine bleibenden Folgen. Wählt einfach den Murloc mit dem niedlichsten Namen oder dem hübschesten Aussehen, denn er oder sie wird euch für den Rest der Questreihe begleiten.

WoW Baby Murlocs
Die kleinen Baby-Murlocs machen Chaos. Ihr müsst sie vor sich selbst beschützen.

Die Questreihe ist danach recht kurz. Zuerst müsst ihr 10 Muscheln sammeln, die ihr unter Wasser direkt vor dem Dorf findet. Anschließend will ein großer Orca bezwungen werden, vor dem die Murlocs – zurecht – große Angst haben. Der Orca skaliert mit eurem Level, auf Stufe 70 hat er knapp über eine Million HP, ist aber nicht sonderlich stark.

Was gibt es für Belohnungen? Wer eine wirklich große oder dauerhafte Belohnung erwartet, der wird von dem Event wohl enttäuscht sein. Allerdings bekommt ihr, wenn ihr am Event teilnehmt, Tag für Tag eine tägliche Quest von eurem ausgewählten Baby-Murloc. Darin beschenkt euch die kleine Kauquappe mit „großen Schätzen“, die sie gefunden hat – aus Dankbarkeit für eure Hilfe.

Die Schätze sind strenggenommen nur „grauer Mist“, den ihr für wenig Geld beim Händler verkaufen könnt. Aber das wäre ziemlich herzlos, wo sich der kleine Murloc doch so viel Mühe gegeben hat, ein Stück Treibholz zu finden, das so aussieht wie ihr …

Allerdings: Im April 2023 gibt es einige Reisepunkte, die dann wiederum Händlerdevisen gewähren, wenn ihr einem kleinen Murloc helft. Daher lohnt sich ein Abstecher, wenn euch noch Belohnungen aus dem Handelsposten fehlen!

Wenn ihr also etwas „Gutes“ tun wollt, schaut bei den Baby-Murlocs in der Boranischen Tundra vorbei. Es ist ein schönes, kleines Event, das die World of Warcraft etwas bunter und gurgeliger macht.

Alle weiteren Events in World of Warcraft seht ihr in unserem großen Event-Kalender.

MMORPG ESO löst endlich das größte Problem in Europa, über das ihr seit Jahren meckert

The Elder Scrolls Online hat endlich neue Server-Hardware für Europa und den PC installiert. Diese soll eines der größten Probleme des MMORPGs lösen: die schwache Performance. Die ersten Eindrücke sind positiv, doch das sagt noch nicht allzu viel aus.

Was ist neu? Am 4. April kam es zu einer langen Server-Wartung in Europa. Die Spieler konnten sich von 2:00 Uhr nachts bis etwa 20:00 Uhr nicht einloggen. Grund dafür war der Umzug von ESO auf neue Server-Hardware.

Diese Hardware ist wichtig, um die Performance-Probleme in den Griff zu bekommen. Über diese wird seit Jahren diskutiert:

Doch seit gestern sind in Europa die neuen Server online. Nordamerika bekam das Upgrade bereits vor knapp einem Jahr, im April 2022.

ESO bekommt im Sommer die neue Erweiterung Necrom. Passend dazu gibt es bereits einen Cinematic-Trailer:

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The Elder Scrolls Online: Necrom – Cinematic

Erste Spieler zeigen sich optimistisch, doch die große Prime-Time kommt noch

Wie ist der erste Eindruck von den neuen Servern? Im ESO-Forum finden sich erste Aussagen zur Performance von gestern Abend und die sind überwiegend positiv:

  • Der Nutzer Zeraw86 schreibt etwa: “Also ich muss sagen in Cyrodiil auf Graue Schar (PC/EU) läuft alles super, hin und wieder mal einen Ruckler, aber es ist kein Vergleich zu vorher.”
  • Auch xMauiWaui ist zufrieden: “Zumindest hatte ich seit 2014 keine so gute Performance wie gestern Abend. Auch wenn es nicht perfekt war.”

Allerdings bemängeln einige Spieler, dass sich das Befreien etwas komisch anfühlt, was auch schon seit einem Jahr in Amerika kritisiert wird. Zudem kam es bei einigen Spielern wohl zu Ping-Problemen, die aber am Abend selbst noch gelöst wurden (via ESO Forum).

Doch für ein richtiges Feedback ist es wohl generell noch etwas zu früh, merken auch einige Spieler an. Denn die Server gingen erst nach 20:00 Uhr wieder online und waren entsprechend geringer bevölkert – auch weil einige die Hoffnung schon aufgegeben hatten, überhaupt noch an dem Tag spielen zu können. Die Wartung sollte ursprünglich um 16:00 Uhr enden, wurde dann jedoch um 4 Stunden verlängert.

Den richtig großen Stresstest wird es wohl erst am Wochenende geben, wenn viele am Abend gleichzeitig auf die Server strömen und gemeinsam Cyrodiil unsicher machen wollen.

Freut ihr euch über die neuen Server in Europa? Und wie sehr haben euch die Performance-Probleme genervt? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Zuletzt bekam ESO im März zwei neue Dungeons. Einer von ihnen hat eine richtig interessante Mechanik:

Ein neuer ESO Dungeon aus diesem Jahr hat eine Mechanik, die es vorher noch nie gab

Besitzer der Switch kämpfen seit Jahren mit nervigem Fehler – Nun verspricht Nintendo kostenlose Reparaturen

Joy-Con-Drift gehört zu den nervigsten Problemen, wenn man an der Nintendo Switch spielen möchte. Nun hat Nintendo kostenlose Reparaturen angeboten. Dahinter steht eine jahrelange Beschwerde.

Die meisten Nutzer einer Switch dürften das Problem kennen: Ihr spielt mit eurem Controller und gefühlt lauft ihr immer irgendwie nach links, obwohl ihr eigentlich nur geradeaus laufen möchten. Dabei handelt es sich um den gefürchteten Joy-Con-Drift, der Controller auf Dauer unbrauchbar macht.

Nintendo hat sich jetzt bereit erklärt, Verbrauchern in der Europäischen Union lebenslange kostenlose Reparaturen von Nintendo Switch-Controllern anzubieten, bei denen der gefürchtete “Joy-Con-Drift” auftritt.

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Joy-Con oder Pro Controller: Mit welchem sollte ich an meiner Nintendo Switch spielen?
von Benedikt Schlotmann

Europäische Organisation sammelte tausende Beschwerden gegen Nintendo

Was steht hinter dieser Änderung? Die Europäische Verbraucherorganisation (BEUC) hatte jahrelang Beschwerde gegen Nintendo und die kaputten Controller gesammelt. Laut eigener Aussage sollen „fast 25.000 Beschwerden“ zusammengekommen sein. Alle stammen von Personen, die über kaputte Controller schimpfen.

In der formellen Beschwerde des BEUC wird die Joy-Con-Hardware als “verfrüht veraltet” bezeichnet. Es sei “höchste Zeit, dass Unternehmen aufhören, Produkte auf den Markt zu bringen, die zu früh kaputt gehen.

In einem Statement erklärte Nintendo nun, dass man Modelle kostenlos reparieren werde, wenn es solche Probleme gebe (via arstechnica.com):

Nintendo ist sehr stolz darauf, qualitativ hochwertige und langlebige Produkte zu entwickeln, und arbeitet kontinuierlich an deren Verbesserung. Daher bietet Nintendo Verbrauchern, die das betreffende Produkt im [Europäischen Wirtschaftsraum], in Großbritannien und in der Schweiz erworben haben, bis auf Weiteres an, dass Reparaturen für Reaktionssyndrome im Zusammenhang mit den Steuerknüppeln kostenlos von offiziellen Nintendo-Reparaturzentren durchgeführt werden.

Wie melde ich eine Reparatur an? Wenn ihr einen kaputten Controller oder beschädigte Hardware habt, könnt ihr euch direkt an den Kundensupport von Nintendo wenden:

  • Hier wählt ihr dann aus der entsprechenden Kategorie euer Produkt aus. Bei Stick-Drift wählt ihr dann den Reiter “Joy-Con-Controller” aus.
  • Im nächsten Schritt wählt ihr “Andere Probleme” und wählt hier “Nein, ich möchte gerne eine Reparatur anwenden.”
  • Seid ihr euch sicher, dass es sich um Stick-Drift handeln muss, dann könnt ihr auch direkt über das Reparaturportal für Consumer von Nintendo gehen.

Eine andere Option ist weiterhin, das Problem mit den driftenden Sticks selbst in die Hand zu nehmen und den Spaß zu reparieren. Für einen einfachen Trick braucht ihr nur einen Schraubenzieher, ein wenig Fingerspitzengefühl und ein Stück Papier:

Ihr bewegt euch auf der Nintendo Switch, ohne was zu drücken? Hier ist eine Lösung

Quelle(n):
  1. arstechnica.com

2.800 Leute haben uns gesagt, ob ihnen Diablo 4 eine Vorbestellung wert ist

Nach den beiden Beta-Wochenenden wollten wir von euch wissen, ob ihr Diablo 4 schon vorbestellt habt, noch kaufen werdet oder es komplett lasst. Hier ist, was ihr uns verraten habt.

Um diese Umfrage gehts: Im März fanden an zwei Wochenenden je eine geschlossene und offene Beta statt, bei denen Spielerinnen und Spieler sich einen eigenen Eindruck von dem Action-RPG machen konnten. Nun geht’s für die Entwickler und die Community in den Endspurt zum Release am 6. Juni.

Zu diesem Anlass haben wir euch gefragt, ob ihr Diablo 4 überhaupt kaufen werdet oder es sogar schon getan habt. 2.815 von euch haben uns dabei in einer Umfrage ihre Antwort gegeben.

Hier sind die Ergebnisse:

  • “Ja, ich habe schon vorbestellt” – 37,09 % (1.044 Stimmen)
  • “Ich werde es kaufen, aber nicht vorbestellen” – 13,96 % (393 Stimmen)
  • “Nein, ich werde es nicht kaufen” – 13,89 % (391 Stimmen)
  • “Ich werde es nur bei einem Sale kaufen” – 13,82 % (389 Stimmen)
  • “Ich weiß es noch nicht” – 10,8 % (304 Stimmen)
  • “Ja, ich werde es noch vorbestellen” – 10,44 % (294 Stimmen)

Mit 47,58 % wird also fast die Hälfte von euch Diablo 4 vorbestellen oder hat es sogar schon getan. Dieser Teil der Community kann’s wohl kaum erwarten, das Spiel zu spielen.

Weitere 25,78 % werden das Spiel zwar kaufen, aber nicht vorbestellen. Sie werden zwar nicht früher loslegen können, weil Easly Access ein Vorbesteller-Bonus ist, aber dafür bleiben ihnen auch die Kinderkrankheiten wie Bugs und Server-Probleme erspart. 13,82 % wollen außerdem keinen vollen Preis für Diablo 4 zahlen und werden es erst in einem Sale erwerben.

Etwa 10,44 % der Community sind sich noch unsicher, ob sie Diablo 4 kaufen werden und 13,89 % haben sich dagegen entschieden. Dieser Teil unserer Leserinnen und Leser hat kein Interesse an dem Spiel, selbst wenn es im Sale sein sollte.

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Diablo 4: Der deutsche Trailer zur Open Beta

Kaufen, nicht kaufen oder sogar erfarmen?

Das stand in euren Kommentaren: In den zahlreichen Kommentaren unter unseren Umfragen zu Diablo 4 habt ihr uns von euren Kaufplänen erzählt. Während manche bereits vor langer Zeit vorbestellt haben und bei der Vorbesteller-Beta mitmachen konnten, wollen anderen noch abwarten.

Ja, habe schon die PC-, XSX- und PS5-Versionen vorbestellt. So konnte ich die letzten beiden Wochenenden auch ausgiebig Cross-Play und Cross-Save/-Progression ausprobieren. Hat wunderbar funktioniert. […]

Von der Steuerung her muss ich sagen, hat mir Maus + Tastatur viel besser gefallen als die Controller-Steuerung, welche ich als sehr ungenau empfand. Gerade bereichsspezifische Dots und Angriffe können mit Controller nur sehr wage in eine Richtung und nicht wie am PC exakt platziert werden.

Mihari

Einer der Hauptgründe, die gegen das Vorbestellen genannt wurden, sind der Preis des Spiels von 70 € in Verbindung mit dem Cash-Shop und dem Season-Modell. So manchem von euch war das dann doch zu viel Asche, die man in Diablo 4 investieren kann oder gar muss, um Spaß zu haben.

Zudem gibt es weiterhin große Befürchtungen bezüglich der Inhalte des Cash-Shops. Zwar versicherte Blizzard in der Vergangenheit immer wieder, dass es sich dabei nur um kosmetische Items handeln wird, doch Fans bleiben weiterhin skeptisch.

Ich werde es höchstens in einem Sale mit deutlich reduziertem Preis kaufen. 70 € ist für dieses Spiel viel zu teuer, meiner Meinung nach. Hinzu kommt dann noch der Item-Shop und der Battlepass. […]

Lasazarr

Es gibt aber noch einen weiteren Weg, Diablo 4 vorzubestellen. Dabei müsst ihr keinen Cent für das Spiel zahlen, benötigt aber einen Account bei WoW und das Addon Dragonflight. Mit dem Verkauf von Gold kann man sich nämlich Guthaben im Battlenet zusammensparen.

Unser Leser Stimme aus dem Off (und wahrscheinlich so einige andere Leserinnen und Leser) hat genau diesen “Trick” verwendet.

Hatte in einem vergangenen Artikel gesagt, dass ich den Preis komplett unverschämt finde (nach wie vor). Nun ist es aber so, dass es ziemlich einfach war zu Beginn von Dragonflight Millionen an Gold zu machen und somit konnte ich mir Diablo 4 durch den Tausch von WoW-Token in B-Net Guthaben holen, und habe dies auch schon vor einiger Zeit getan. Habe beide Beta-Wochenenden angetestet und freue mich nun auf den Release.

Stimme aus dem Off

Habt ihr das Ergebnis erwartet oder hat’s euch überrascht? Bis zum Release von Diablo 4 verbleiben nur noch wenige Monate. Habt ihr das Spiel selbst vorbestellt oder werdet ihr dem Beispiel der skeptischen User folgen und abwarten?

Verratet es uns in den Kommentaren.

Experten haben über 50 starke Items in Diablo 4 entdeckt, die ihr eigentlich erst spät finden sollt

WoW verkauft Transmog-Set für 20 Euro – Sehr viele lachen darüber

Ein neues Transmog-Set für World of Warcraft spaltet die Community. Die einen finden es super, die anderen halten es für „überteuerten Mist“.

Dass Blizzard einige Spielinhalte in World of Warcraft für einen zusätzlichen Preis im Shop verkauft, daran haben sich die meisten inzwischen gewöhnt. Dennoch gibt es immer wieder einen kleinen Aufschrei, wenn dann doch unerwartet wieder etwas im Ingame-Shop angeboten wird. So auch dieses Mal mit dem „Ornat des Wellengeborenen Diplomaten“.

Was ist das für ein Set? Das Set „Ornat des Wellengeborenen Diplomaten“ („Waveborn Diplomat’s Regalia“) hat ziemlich satte Farben und einen einzigartigen Federhut. Ebenfalls dabei sind ziemlich umfangreiche Schultern und jede Menge Verzierungen in Form von Schriftrollen und Büchern.

WoW Transmog Set Diplomat 1
Das Set des Wellengeborenen Diplomaten – es wird kontrovers diskutiert.

Viele sind enttäuscht: Viele scheinen von der Veröffentlichung dieses Sets enttäuscht zu sein. Während es die üblichen Kommentare gibt, dass ein einzelnes Set niemals 20 € wert sei, gibt es dieses Mal aber auch Stimmen, die laut werden, dass das Set besser einen anderen Platz hätte haben sollen. Viele könnten sich vorstellen, dass das Transmog-Set eigentlich als Belohnung für den monatlichen Abschluss des Handelspostens im April gedacht war.

Für den Monat April gibt es dort nämlich ein Set Schwerter – die sehen zwar auch gut aus, können aber gar nicht von allen Klassen verwendet werden, da nicht alle Schwerter tragen können. Daher fanden schon am 1. April viele die Entscheidung fragwürdig, solche Schwerter als abschließende Belohnung des Monats zu bringen.

Set heizt neue Theorien an: Ein paar Fans glauben in dem neuen Set aber bereits einen ersten „Teaser“ für die Erweiterung nach Dragonflight zu sehen. Auch wenn einige der Spekulationen offenbar nicht ganz ernst gemeint sind, war es in der Vergangenheit schon einige Male so, dass Gegenstände aus dem Shop ein erster, kleiner Indikator dafür sind, was die nächste Erweiterung bringen könnte.

Dass ein Addon mit der Seefahrt zu tun hat, ist auch durchaus möglich. Immerhin gibt es immer mehr Hinweise, dass die Reise bald über das Meer westlich von Kalimdor fühlt, in das vergessene Reich von Avaloren. Bis es dazu konkrete Infos gibt, dürfte es aber wohl noch eine Weile dauern.

Wie gefällt euch das neue Transmog – und der Preis dazu?

Entwickler wollte das sozialste MMORPG der Welt kreieren – Ersetzt Mitarbeiter jetzt durch KI

Das MMORPG Galaxies of Eden wollte voll auf soziale Kontakte setzen. Sogar Klassen, die gar nicht kämpfen müssen, wurden versprochen und wer möchte, hätte auch einfach nur eine Stadt bauen können sollen. Jetzt wechseln die Entwickler den Fokus und möchten das Spiel von künstlicher Intelligenz verbessern lassen.

Was ist Galaxies of Eden? Was das Game aktuell ist, ist schwierig zu beantworten. Noch vor einiger Zeit, nämlich Ende 2021, war die Vision jedoch klar. Man möchte das sozialste MMORPG auf den Markt sein, versprachen die Entwickler.

Dazu setzte man auf zwei verschiedene Spielmodi:

  • Einen Action-Modus, in dem sich das ganze Game ähnlich zu seinem Third-Person-Shooter spielen sollte
  • Einen Sozial-Modus, in dem es dann um Handel, Housing und den Aufbau ganzer Städte gehen sollte

Auch Loot in Form von Ausrüstung sollte es in Galaxies of Eden nicht geben. Stattdessen konnte man nur Crafting-Material erbeuten, mit dem ihr dann neue Gegenstände herstellen könnt, oder herstellen lassen könnt. Spieler, die sich komplett auf Crafting fokussieren, sollten das auch tun können.

Die Städte im Spiel sollten dann ebenfalls fast alle nur von Spielern errichtet und betrieben werden. NPCs gäbe es zwar, jedoch auf die ganze Spielwelt gesehen recht wenige. Ursprünglich sollte Galaxies of Eden im 2. Quartal 2022 eine Alpha starten, das ist jedoch nicht passiert.

Hier seht ihr einen ersten Gameplay-Einblick:

Video starten
Galaxies of Eden – Pre-Alpha-Trailer

Fokus des Spiels soll sich ändern – KI schreibt sowieso besser als echte Menschen

Was ändert sich jetzt? Über Twitter hat das Entwicklerteam nun bekannt gegeben, dass sich der Fokus von Galaxies of Eden ändern soll. Statt voll auf soziale Features zu setzen, soll künstliche Intelligenz jetzt im Mittelpunkt des MMORPGs stehen.

Diese ist dann in Zukunft dafür zuständig, das „Abenteuer endlos fortzuführen“ und das virtuelle Universum immer durch neue Inhalte zu erweitern. Im Discord wird einer der Entwickler dann sogar noch konkreter: Das neue Hauptfeature von Galaxies of Eden sollen Quests sein, die komplett von einer KI generiert werden.

Warum passiert das? Als Grund für diesen drastischen Richtungswechsel erklärt Entwickler Alkan vor allem Geldprobleme. Er rechtfertigt den neuen Weg folgendermaßen:

„Nein, das ist kein Aprilscherz und um es kurzzuhalten, ein soziales MMORPG zu entwickeln ist für uns nicht möglich. Eines unserer größten Probleme, mit dem wir kämpften, war die Finanzierung. Durch fehlende Finanzierung konnten wir keine Leute einstellen, die Inhalte entwickeln. Künstliche Intelligenz hat dieses Problem für uns gelöst. Aktuell kann [die KI] Geschichten und Quests sowieso viel besser schreiben, als der durchschnittliche Mitarbeiter.“ (via massivelyop)

Fans sind nicht begeistert – Halten Kurswechsel erst für Aprilscherz

Wie reagieren die Fans? Alles andere als positiv. Galaxies of Eden war bereits vorher eher ein Geheimtipp, doch nun scheint es sogar die bisher treuen Fans zu verschrecken. Der ursprüngliche Post auf Twitter hat aktuell sogar nur einen einzigen Kommentar, ein Bild der KI des Spiels mit der Unterschrift: „Glaubt seinen Lügen nicht.“

Auch im Discord halten die meisten Fans die ganze KI-Geschichte erst für einen Aprilscherz. Mehrere User fragen sogar mehrfach nach, ob das wirklich auch ganz und 100 % sicher kein blöder Scherz sei. Als die Entwickler das mehrfach verneinen, wenden sich einige schnell ab.

Einer schreibt dazu nur: „Das ist eine Schande, ich hatte mich auf ein soziales MMO gefreut. Macht’s gut“ und verlässt daraufhin den Server des Spiels. Auch ein weiterer Fan kann sich der Meinung nur anschließen: „Ich denke, ihr werdet eure gesamte Playerbase dabei verlieren”.

Positive Meinungen zu der Umstellung konnten wir bei der Recherche aktuell nicht finden. Ein User kommentiert lediglich die offene Kommunikation des Studios als gut.

Was haltet ihr davon? Würdet ihr ein KI-Game spielen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Neues MMO von ehemaligen EVE-Machern lässt Fans zusammenspielen, ob sie wollen oder nicht

Quelle(n):
  1. massivelyop

Gamer kauft Nvidia-Grafikkarte, doch die ist viel zu groß – Seine „Lösung“ ist wirklich fürchterlich

Ein Gamer hat sich eine neue Grafikkarte gekauft. Damit sie in sein System passt, setzt er auf rabiate Methoden. Das zeigt aber auch ein allgemeines Problem: Grafikkarten werden immer größer.

Ein Nutzer hat sich eine neue Grafikkarte gekauft. Doch das Teil passt nicht in sein Gehäuse. Anstatt sich ein neues Gehäuse mit mehr Platz zu kaufen, sägt er einfach ein Loch in die rechte Außenwand (via reddit.com).

Das Endergebnis sieht wirklich schrecklich aus und dürfte Freunden von „cleanen“ Systemen und gutem Airflow sicher einen Schrecken einjagen. Die Reaktionen unter den Bildern sind sehr unterschiedlich: Einige schütteln nur fassungslos den Kopf, andere erklären, dass sie schon auf ähnliche Ideen gekommen seien, wenn die neue Grafikkarte mal nicht gepasst habe.

Das muss man sich auch erst einmal vorstellen, dass Gamer unter ihrem Schreibtisch solche malträtierten Computer stehen haben.

Auch wenn wir nicht mit Sicherheit sagen können, ob der Nutzer seinen Computer tatsächlich wie auf dem Bild bearbeitet hat, zeigt der Post trotzdem ein Problem, welches viele Gamer mittlerweile kennen dürften.

Grafikkarten werden immer größer

Bei einer Tatsache sind sich die meisten User tatsächlich einig: Moderne Grafikkarten werden immer größer und wuchtiger und benötigen viel Platz. Wer sich in den letzten Monaten eine neue Grafikkarte von AMD oder Nvidia gekauft hat, dem dürfte das allgemeine Wachstum der Pixelbeschleuniger durchaus aufgefallen sein.

Neben der großen Platine kommen dann bei vielen Herstellern auch wuchtige Kühlsysteme zu Einsatz, um die leistungsfähigen Chips kühlen zu können.

Unter dem Post teilen auch etliche Nutzer Bilder von ihren Gaming-Systemen. Und hier zeigt sich fast überall: Der Platz zwischen Grafikkarte und Gehäuse ist verdammt knapp bemessen. Oftmals liegen nur wenige Millimeter zwischen Gehäuse und GPU. Einige erklären auch, ihre Grafikkarte sei gefühlt so groß wie der gesamte PC:

  • “Meine GPU berührt fast meinen in der Front montierten Kühler… Sie sind vielleicht 3 mm auseinander.”
  • “Meine [GPU] passt gerade noch so.”

Nvidia hatte neulich eine kleine Grafikkarte vorgestellt, doch die ist für Gamer ungeeignet. Bis es wieder kleine und schlanke Grafikkarten für Gamer gibt, könnte es noch etwas dauern. Denn bei AMD und Nvidia gibt es mittlerweile die Tendenz, dass Grafikkarten immer größer und vor allem schneller werden müssen.

Ein besonders cooles Gehäuse könnt ihr euch in folgendem Video ansehen:

Video starten
Hersteller zeigt schickes Gehäuse, Gamer sind begeistert: “Tolles Design! Kommt direkt auf meine Wunschliste”

Gehäusekauf sollte gut überlegt sein

Solltet ihr euch ein System zusammenbauen, dann überlegt euch bereits zu Beginn, ob ihr später noch einmal aufrüsten wollt. Spätestens dann, wenn ihr euch später für eine deutlich leistungsfähigere Grafikkarte entscheiden oder eine Wasserkühlung montieren wollt, benötigt ihr ausreichend Platz.

Und hier passt dann oft der Satz: Wer günstig kauft, kauft zweimal. Denn im ärgerlichsten Fall passt eure Hardware nicht und ihr könnt ein neues oder ein anderes Gehäuse kaufen.

Ein gutes Gehäuse mit viel Platz und Optionen begleitet euch im Alltag unter allen verbauten Komponenten meist am längsten und über viele Jahre. Während sich das Innenleben häufiger mal ändert, bleibt das „Case“ häufig erhalten. Ein Grund mehr, sich für dieses Bauteil ausreichend Zeit zu nehmen:

Darum solltet ihr beim PC-Bau nicht das Gehäuse übersehen

Pokémon GO: Spieler und Creator verbünden sich in einem offenen Brief gegen umstrittene Raid-Änderungen

Es gibt eine neue Entwicklung bei Pokémon GO zum Thema Fern-Raid-Pass. Viele Spieler sehen die angekündigten Änderungen kritisch und rufen Entwickler Niantic in einem offenen Brief dazu auf, die Anpassungen zu überdenken.

Pokémon GO führte während der Coronapandemie sogenannte Fern-Raids ein, damit man auch von der Couch aus an Raids teilnehmen konnte. Es gab damals mehrere Maßnahmen, um auf die Pandemie-Situation zu reagieren.

Diese Maßnahmen sind zum großen Teil auch Komfort-Features. Jetzt fährt Pokémon GO die Features wieder zurück, was nicht zum ersten Mal auf großen Widerstand in der Community trifft.

Jetzt sollen die Fern-Raids verändert werden und gleichzeitig wird es eine Preiserhöhung geben. Hier gibts mehr Infos zu den neuen Fern-Raids, die ab dem 06. April gelten sollen.

Es gibt sogar bereits eine Petition mit mehreren 10.000 Unterschriften, die gegen die Anpassungen vorgehen möchte.

Die nächste Eskalationsstufe ist ein offener Brief, der unter anderem auf Reddit geteilt wurde, um sich mehr Gehör bei den Entwicklern zu verschaffen (via reddit.com).

Dabei geht es ganz besonders um die Limitierung auf 5 nutzbare Fern-Raid-Pässe an einem Tag:

Wir sind mit Ihrer Entscheidung nicht einverstanden und die Mehrheit von uns möchte, dass Sie wissen, dass die „Begrenzung von Fern-Raids auf 5 Durchgänge pro Tag“ einigen Spielern schaden wird:

  • Ländliche Trainer, denen es an angemessener Unterstützung durch die lokale Gemeinschaft mangelt
  • Trainer mit Behinderungen, die körperlich nicht zum Spielen nach draußen kommen können
  • Trainer, die unter schweren sozialen Ängsten leiden und mentale Schwierigkeiten haben, nach draußen zu gehen, um an Raids teilzunehmen
  • Trainer, die Nachtschichten arbeiten und tagsüber nicht teilnehmen können
  • Alleinerziehende Trainer, die Kinder, einen Haushalt und eine Karriere mit minimalem Zeitaufwand managen

Und am wichtigsten ist, dass die Fern-Raid-Änderungen unsere globale Interaktion mit unseren Trainern einschränken werden, mit denen wir in den letzten 3 Jahren enge Beziehungen aufgebaut haben.

Aus dem offenen Brief via Reddit

Die Spieler sehen in den Fern-Raid-Pässen mehr, als eine reine Komfort-Funktion. Es hat sich zu einem wichtigen Feature entwickelt, das neue Spielweisen ermöglichte. Man argumentiert: Wenn es Entwickler Niantic darum ginge, dass die Spieler wieder mehr draußen spielen, gäbe es andere Werkzeuge – darunter Boni für normale Raids ohne Fernpass.

Der Thread auf Reddit zählt auch viele Content-Creator, die den offenen Brief unterstützen. Allein auf Reddit gaben 1.600 User dem Thread innerhalb von 4 Stunden einen Daumen hoch – Tendenz steigend.

Anders als vorherige Aktionen ruft der offene Brief jedoch nicht nach einem Boykott. Man möchte gehört werden und erhofft sich eine Stellungnahme und Änderungen.

Wie steht ihr zum Brief und dem Thema Fern-Raid-Änderungen? Lasst einen Kommentar zu Thema da.

Möchtet ihr euch auch gleich zu den aktuellen Feldforschungen informieren, schaut hier vorbei: Pokémon GO: Feldforschungen im April 2023 – Alle Shinys im Überblick

Ehrwürdiges PvE-MMORPG bringt neue Lootbox – Nimmt sie zurück, als Spieler rebellieren und mit dem Ende drohen

Das MMORPG Everquest 2 läuft jetzt seit fast 20 Jahren und wird immer noch weiterentwickelt. Im März planten die Entwickler von Daybreak die Einführung eines neuen Lootbox-Systems. Das wurde von Spielern als „Pay2Win“ kritisiert. Nach wenigen Wochen heftigen Protests gaben die Entwickler nach.

Was waren das für Lootboxen? Vor etwa zwei Wochen wurden in Everquest 2 neue Lootboxen eingeführt. Die Idee war:

  • Spieler bekommen mehr Möglichkeiten, Raid-Gear zu looten, wenn sie die Lootboxen im Cash-Shop kaufen.
  • Denn die Lootboxen umgehen die eigentlich strengen Regeln für Lockouts, sodass Spieler einen erneuten Roll auf Boss-Loot erwerben.
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden

Lootboxen bringen etwa ein Raid-Item pro 20 $

So funktionierten die Boxen genau: Die Seite MMOBOMB erklärt, es sei zwar kein „Smart Loot“ durch die Boxen zu ergattern, es könnten also unbrauchbare Items rauskommen, aber wer die Boxen kauft, hat damit unbegrenzte Chancen auf einen Drop und umgeht den eigentlich strengen 18-Stunden-Timer.

Laut einer Quelle der Seite konnten Spieler auf diese Art für etwa 20 $ ein Raid-Item ergattern.

Fans rufen “Pay2Win” – Sagen Untergang von Everquest II voraus

Wie war die Reaktion der Fans? Die Spieler von Everquest 2 waren ziemlich grantig. In einem Thread zu den Items gab es Kommentare wie (via forums):

  • „Bitte entfernt diesen absoluten Cash-Grab. Deaktiviert alle Boxen, die gerade auf den Servern sind, und entschuldigt euch bei der Community, bevor es zu spät ist.“
  • „Niemand mag diese Boxen. Bitte entfernt sie.”
  • “Diese Boxen werden die fein abgestimmte Itemisierung zerstören. Bitte deaktiviert sie.“

Immer wieder wurden die Boxen als „Pay2Win“ beschrieben, als eine Möglichkeit, im Spiel besser zu werden, indem man Geld ausgibt.

Ein Spieler sagte, das System sei extrem gefährlich für das Spiel. Viele würden einfach aufhören, wenn das so im MMORPG bleibe.

Wie reagiert der Entwickler? Etwa 2 Wochen nach der Einführung des Loot-Systems waren die Beschwerden so laut, dass sich die Entwickler per Forenpost meldeten. Man habe das Feedback gehört und habe entschieden, die Items aus dem Spiel zu nehmen. Man verkaufe sie nicht länger.

Ferner heißt es: Man werde diese Art von Items auch in Zukunft nicht mehr anbieten, weil sie gegen die „gemeinsamen Werte“ verstießen. Man werde aber andere Lootboxen anbieten, die sich an früheren Boxen orientieren.

Um solche Probleme zukünftig zu vermeiden, will man ein neues Forum eröffnen, um über Klassenbalance zu sprechen. Daybreak möchte jetzt mehr und schneller mit den Spielern ihres MMORPGs kommunizieren.

Schön zu sehen, dass Spieler mit geeintem Feedback positive Veränderungen bewirken können.

Everquest erzählt noch immer tolle Geschichten:

Gilde weckt 22 Jahre alten Drachen in einem MMORPG – Bringt den ganzen Server gegen sich auf

Twitch-Streamer veranstaltet Turnier mit 200.000 $ Preisgeld, kriegt Ärger, weil er nicht genug Frauen eingeladen hat

Am 30. und 31. März fand die “Apex Legends“-Ausgabe des MFAM Gauntlets von Twitch-Streamer und Mitinhaber des FaZe-Clans, Nicholas “Nickmercs” Kolcheff, statt. Unter den 60 Teilnehmern waren nur 2 Frauen, was einigen missfiel.

Was ist das für ein Turnier? Das MFAM Gauntlet gehört zu einer Reihe von Turnieren, veranstaltet von Nickmercs. Am 30. und 31. März 2023 fand die “Apex Legends”-Ausgabe des Turniers statt, bei der 20 Teams aus Pro-Spielern und Streamern im neuen TDM-Modus um einen Preispool von 200.000 $ spielten.

Ein Team besteht aus einem Captain, der von den Veranstaltern bestimmt wird, sowie zwei weiteren Mitspielern. Diese können die Captains selbst auswählen. Damit fing der Ärger an, denn als alle Teams fest standen, hatten nur zwei Frauen das Rennen gemacht: Laurice “GuhRL” Habibi und Clara “ClaraAtWork” Gomez.

GuhRL ist als Spielerin und Casterin bei der amerikanischen Organisation TSM. ClaraAtWork ist hauptsächlich als Twitch-Streamerin tätig; 90 % ihrer Sendezeit verbringt sie mit Apex Legends (via TwitchTracker).

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Apex Legends Gameplay Trailer

Frauenquote im Turnier zu gering

Welche Meinungen gibt es? Angeregt wurde die Diskussion durch die Streamerin und kompetitive Spielerin lightlyrs. Sie wies auf Twitter auf die Abwesenheit von Frauen im Turnier hin. Das führte zu einer größeren Konversation, bei der eine Reihe von Spielern und Spielerinnen ihre Positionen vertraten.

Patrick “hundredz” Kwon, Coach der Orga SPIRE, erklärte, dass es durchaus Frauen mit genug Talent gebe, um Profis zu werden. Sie würden jedoch nicht auf demselben Niveau wie männliche Profis spielen: “Du kannst nicht ständig Clips von dir im Diamantrang posten, nur im Celes Cup spielen, hauptsächlich für Content streamen und dann erwarten, dass du vor Sweet ausgewählt wirst”.

Zum Verständnis: Während Diamant in Apex Legends nicht zu verachten ist, gibt es darüber noch die Ränge Master und Apex Predator. Der Celestial Cup ist ein kleineres Turnier in Apex Legends. Mit “Sweet” könnte der Apex-Spieler Christopher “sweetdreams” Sexton gemeint sein, der jedoch gar nicht beim Turnier dabei war.

hundredz fügte hinzu, dass er sich mehr Chancen für Frauen wünschen würde, aber die Vermarktung einiger Spielerinnen dazu führen könnte, dass sie nicht ernst genommen werden.

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Der Twitch-Streamer Diegosaurs vertritt eine andere Position: Frauen würden einfach nicht die gleichen Chancen bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen: “Würdet ihr einfach mit einem Mädchen spielen und sie wie einen Kerl behandeln, würdet ihr sehen, dass es nicht unterschiedlich ist” (via Twitter).

Veranstalter laden ein, wen sie kennen

Wie sehen das die Frauen selbst? GuhRL, Team-Captain eines der Gewinner-Teams, erklärte, dass Veranstalter solcher Turniere meist einladen würden, wen sie kennen und respektieren. Die Captains würden dann wiederum entweder die am besten geeigneten Mitspieler aussuchen oder ihre Freunde.

Letztlich scheint es ihr aber wichtiger, mehr Aufmerksamkeit auf Apex als solches zu lenken: Sie habe bei einigen Kumpels von Nickmercs eine wachsende Bewunderung für das Spiel gesehen und das sei schön. Wir haben euch ihre Tweets hier eingebunden:

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ClaraAtWork, die mit ihrem Team auf dem 12. Platz landete, schrieb am 1. April auf Twitter, dass niemandem irgendetwas einfach so zustehe und man hart arbeiten müsse. Sie erwähnte allerdings nicht, ob ihr Post auf die Diskussion bezogen war, es erscheint jedoch wahrscheinlich.

Der Veranstalter Nickmercs beteiligte sich auf Twitter nicht an der Diskussion.

In Apex Legends treten Männer und Frauen gemeinsam bei Turnieren gegeneinander an. Manche Veranstaltungen, wie die 2022 TSM Invitationals, verlangen daher, dass jedes Team einen weiblichen Spieler aufstellen muss. Bei dem von TSM organisierten Turnier waren fünf der zehn besten Spieler am Ende des 60-Spieler-Events Frauen, darunter auch GuhRL.

In Valorant ist das anders, dort gibt es für Frauen und marginalisierte Geschlechter die VCT Game Changers. Doch auch dort ist bei der Zusammenstellung der Teams Feingefühl gefragt:

Twitch-Streamer stellt Frauen-Team für Valorant vor, kriegt Ärger, weil er die falschen Frauen verpflichtet hat

Quelle(n):
  1. Dexerto

ARK spaltet Community mit Gratis-Update, das doch 40 € kostet – „Wenn sie es wirklich fixen, kaufe ich noch mal“

Die Community vom Survival-Hit ARK kennt derzeit nur zwei Themen: das Upgrade von ARK 1 auf die Unreal Engine 5 und die Verschiebung des Nachfolgers ARK 2 auf Ende 2024. Besonders das Upgrade sorgt derzeit für viele Diskussionen.

ARK: Survival Evolved lässt sich als romantische Gaming-Story erzählen. Ein kleiner Indie-Entwickler bringt eines der größten Survival-Spiele überhaupt auf den Markt, kämpft sich durch alle Probleme, gehört selbst nach fast 8 Jahren noch zur Spitze auf Steam.

Dann gibt es aber auch noch die andere Seite. Die mit den Problemen. ARK hat Fehler und Bugs, die schon seit Jahren nicht gefixt werden. Zudem sorgte Entwickler Wildcard mit seiner Kommunikations-Strategie nicht immer dafür, dass sich Spieler gut aufgehoben fühlten.

Ein aktuelles Beispiel zeigt die Probleme bei der Kommunikation. Ein hoher Mitarbeiter kündigte das neue Upgrade auf Unreal Engine 5 als „kostenlos“ an. Jetzt stellte Wildcard die Roadmap vor und zeigt: Das Upgrade kostet doch mindestens 40,- € und dazu müssen auch die DLCs neu gekauft werden.

Die Community diskutiert das Thema rege und wir haben uns einige Stimmen dazu mal angesehen.

In einem langen Trailer mit Gast-Auftritt von Hollywood-Star Vin Diesel kündigte Wildcard damals ARK 2 an:

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ARK 2: Seht hier den 4-minütigen Ankündigungs-Trailer zur Survival-Fortsetzung

Wie sollte das Upgrade eigentlich ablaufen? Jeremy Stieglitz ist einer der Gründer von Studio Wildcard. Er äußerte sich auf Twitter bereits im Januar 2023 zum Upgrade auf die neue Engine:

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Stieglitz schrieb auf Twitter: „Um das klarzustellen: Der UE5-Teaser vor ein paar Wochen bezieht sich auf ein vollständiges und kostenloses Upgrade/Remaster von ARK: Survival Evolved in Unreal Engine 5, das derzeit in Arbeit ist.“

In den Kommentaren zum Tweet finden sich bereits erste Einschätzungen darüber, wie schlecht diese Aussage gealtert ist.

Was wurde jetzt angekündigt? Die Details zum Remaster und den preislichen Modalitäten findet ihr hier. Kurz gesagt:

  • Das Remaster kostet 40 € auf PS5
  • Um die 50 € für Xbox und PC, weil ARK 2 mit im Bundle enthalten ist
  • Es gibt 2 neue Season-Pässe mit den alten DLCs, die jeweils ebenfalls rund 20 € kosten
  • Das Remaster soll im August 2023 kommen und alle öffentlichen Server ziehen auf „das neue ARK“ um
  • Private Server und Solo-Spiele sind im alten ARK weiterhin möglich
  • ARK 2 kommt erst Ende 2024

Wie sehen die Reaktionen aus? Überraschend gespalten. Es gibt auf Reddit aktuell einige Threads, die sich mit dem Thema auseinandersetzen (via reddit.com / via reddit.com).

Die Diskussionen sind durchaus sachlich, teils von Memes durchzogen, aber wirklich wütend über die Ankündigung ist kaum jemand. In den zwei Threads mit zusammen beinahe 300 Kommentaren sammeln sich dabei die unterschiedlichsten Ansichten.

Etwas Frust ist stellenweise zu spüren, etwa bei User Taolan13: „Das hat mir irgendwie die Lust auf ARK 2 genommen, um ehrlich zu sein“. Oder auch von User CorbinDallas78: „Meine Frau und ich haben jeweils 5.000 Stunden und wir werden nicht für diese Abzocke bezahlen“.

Doch es gibt auch viele Spieler, die den Preis für das Upgrade völlig in Ordnung finden. So etwa User Ace_Wynter, der allerdings Bedingungen stellt: „Wenn sie es fixen – und ich meine, wenn sie es wirklich fixen – dann kaufe ich es noch mal“.

Trotz der chaotischen Ankündigungs-Umstände hat es ARK geschafft, nicht seine komplette Spielerschaft gegen sich aufzubringen. Bei der Rücknahme eines kostenlosen Upgrades mit einem plötzlichen Preisschild von 40,- € ist das schon ein Glanzstück.

Eure Meinung zum Thema finden wir ebenfalls spannend, schreibt uns eure Gedanken in die Kommentare.

Möchtet ihr euch jetzt noch über ARK 2 informieren, dann schaut hier vorbei: ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen

Quelle(n):
  1. PC Gamer