Wenn ihr Wert auf Kabelmanagement legt, dann macht’s wie ich und besorgt euch ein USB-Hub mit Netzteil. Was die Vorteile sind, zeige ich euch hier.
Um was geht es? Als PC-Gamer ist man ständig damit konfrontiert, Dinge per USB an den Rechner anzuschließen. Controller, externe Festplatten, USB-Sticks, das Handy, Powerbanks und vieles mehr. Problematisch wird das, wenn der Rechner schon mit Tastatur, Maus, Webcam und anderen alltäglichen Dingen voll steckt.
Für mich war ein USB-Hub die optimale Lösung. Mit externem Netzteil ist für genügend Strom gesorgt und ihr könnt die Slots nach Belieben unter oder an eurem Schreibtisch anbringen. Und sowas kostet euch nur knapp 30 €.
Der Artikel erschien ursprünglich im Dezember 2021 und wurde im April 2023 für euch angepasst.
Schluss mit dem USB-Frust – Mein HUB regelt jetzt
Das war mein Problem: Die USB-Anschlüsse meines PCs sind bereits gut ausgelastet mit:
Maus
Tastatur
Webcam
Audio-Interface
Wireless-Stick für Xbox Controller
Kleine Bildschirm-Lampe
An der Front des PCs sind noch ein zusätzlicher USB-3.1-Slot und ein USB-3.0-Slot zu finden. Will ich also zwei Sachen mit großem USB-Anschluss anklemmen, muss zwangsweise einer ans hintere Ende des PCs. Das nervte mich und sorgte dafür, dass Kabel dort lagen, wo sie nicht liegen sollten.
Mir ist ein gewisser Grad an Kabelmanagement sehr wichtig. Sehe ich zu viele lose Kabel, sieht es einfach unordentlich aus. Und da genügt es schon, wenn ein Kabel an der PC-Front baumelt.
So habe ich es gelöst: Die Lösung war recht einfach und schwebte mir schon seit Monaten im Kopf herum. Ein USB-Hub. Da weiß ich, dass ich immer genügend Anschlüsse freihabe, wenn ich mal spontan eine oder mehrere Geräte anschließen möchte.
Das können Taschenlampen oder Hunde-LED-Halsbänder zum Aufladen sein, weitere Controller oder Lenkräder, meine Kamera, mein Handy, im Sommer ein Ventilator, eine Lichterkette oder auch externe Festplatten. Geräte gibt es viele, USB-Anschlüsse nun für mich auch.
Gerade die Geräte, die eh nur für den Ladevorgang einen USB-Anschluss benötigen, sind mit so einem USB-Hub zufrieden. Probleme hatte ich bisher nur mit meinem Wireless-Stick für den Controller, der am USB-Hub Aussetzer hatte.
Welchen USB-Hub habe ich mir gekauft? Ich entschied mich für ein Gerät mit 7x USB 3.0.
Wichtig war mir, dass es ein Netzteil dabei hat. Oft hatte ich es in Vergangenheit erlebt, dass nicht mehr genügend Strom für die USB-Slots verfügbar war – Die Probleme sind jetzt Geschichte. Bei Amazon hab ich mich für ein Gerät entschieden, das nur knapp 30 € kostet.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Vorteil an diesem Gerät: Jeder Slot lässt sich einzeln ein- und ausschalten. So müsst ihr nicht permanent die Stecker rausziehen und über eine Tischkante legen, sondern könnt einfach ein Knöpfchen drücken.
So ein Hub lässt sich gut verstecken: Ich habe den Verteiler an der Unterseite der Tischplatte meines höhenverstellbaren Schreibtisches angebracht. Einen Streifen doppelseitiges Klebeband darunter, ein paar Sekunden andrücken und schon hält das Teil.
Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, da ich aus dem normalen Winkel, mit dem ich auf meinen Tisch gucke, nichts vom Hub oder den Kabeln sehe. Schaut selbst:
Mein Fazit zum USB-Hub
Ich kann es jedem empfehlen, der mit einem Stand-PC oder Laptop arbeitet, sich so ein Teil zu holen. Das lohnt sich, wenn ihr oft Geräte via USB mit dem Rechner verbinden wollt. Außerdem gibt es immer mehr Gadgets, deren Akkus sich mit einer USB-Verbindung aufladen lassen.
Für mich gehört so ein Verteiler zu den Dingen, die wenig kosten, aber einen großen Nutzen haben. Ich kann jetzt USB-Geräte, die auch nach dem Herunterfahren des Rechners “an” bleiben, per Knopfdruck ausschalten, ohne den Stecker ziehen zu müssen.
Außerdem hab ich den USB-Verteiler nah an der Tischplatte. So kann ich auch mit kurzem Ladekabel beispielsweise mein Handy mit dem Rechner verbinden und den PC auf Steh-Höhe hochfahren. Zuvor war dann das Kabel zum Rechner zu kurz und ich musste mein Handy auf dem Gehäuse liegen lassen, während ich am Schreibtisch stand.
Für mich hat sich der Kauf direkt nach dem Anschließen bezahlt gemacht, denn auch optisch habe ich etwas davon, die vielen Kabel nun praktisch unter dem Tisch verstecken zu können.
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Am 20. Dezember 2011 ging Star Wars: The Old Republic (SWOTR), das MMORPG im Star Wars Universum, online. Die Entwickler BioWare landeten damit einen Hit, der auch viele Jahre später erfolgreich bleibt.
Das MMORPG zum beliebten Star-Wars-Franchise ist zwar in die Jahre gekommen, wird aber von vielen MMORPG-Fans bis heute geliebt.
Den Spielerzahlen auf Steam ist eine feste Spielerbasis anzusehen. Ein starker Ausreißer ist der Steam-Release im Jahr 2020, wodurch SWOTR kurzzeitig über 30.000 Spieler hatte. Danach pendelte es sich bei 7.000 bis 8.000 aktiven Spielern ein (via SteamDB). Da man das MMORPG auch über den EA-Client starten kann, liegt die tatsächliche Zahl vermutlich höher.
Werdet Teil der galaktischen Republik oder des Sith Imperiums
Was ist das für ein Spiel? Bei SWOTR handelt es sich um ein MMORPG im weltberühmten Star-Wars-Setting. Direkt am Anfang müsst ihr eine Entscheidung treffen: Schließt ihr euch der galaktischen Republik oder dem Sith Imperium an?
Danach wählt ihr aus 8 Klassen, von denen 4 zur Republik und 4 zum Imperium gehören. Unterschiedliche Rassen gibt es auch, die meisten davon sind allerdings nur im kostenpflichtigen Abo enthalten.
Seinen Fokus legt SWOTR klar auf die Story. Daneben bietet es aber auch PvE-Inhalte wie Dungeons, hier Flashpoints genannt, sowie verschiedene PvP-Modi. Besonders spannend ist das Space-PvP, bei denen ihr euch untereinander Schlachten mit Raumschiffen liefert.
Zwar setzt das Spiel auf klassisches Tab-Targeting, versucht dies aber moderner und dynamischer umzusetzen. Dennoch wirken die Kämpfe aus heutiger Sicht eher statisch und veraltet.
Auch der Grafik und den Animationen ist anzusehen, dass das MMORPG schon über 10 Jahre auf dem Buckel hat.
Im Video seht ihr den Cinematic-Trailer zu SWOTR:
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Star Wars: The Old Republic – Cinematic Trailer
Was kostet SWOTR? Zum Release war es kostenpflichtig, mittlerweile haben die Entwickler aber auf Free2Play umgestellt und bieten ein optionales Abonnement für 12,99/Monat, das Spielern Vorteile bringt. Ihr könnt dadurch alle Erweiterungen durchspielen, bekommt Münzen für den Echtgeld-Shop und könnt an Spielinhalten beliebig oft teilnehmen.
Somit ist das MMORPG zwar grundlegend kostenlos, kommt aber mit Einschränkungen daher.
Besonders für Storyline und Vertonung gelobt
Spieler lieben das MMORPG besonders für die Story. Die spielt 3.000 Jahre vor den Filmen und lässt euch eure persönliche Saga durchleben. Ihr wählt eine von 8 Geschichten und könnt innerhalb davon dann Entscheidungen treffen, die Einfluss auf den Verlauf nehmen.
Die Antwort-Optionen, die die Story euch bietet, sind dabei manchmal eher belanglos, an manchen Stellen entscheidet ihr aber über sehr wichtige Dinge – So liegt bereits zu Beginn das Schicksal von 3 Gefangenen in euren Händen.
Außerdem können Spieler durch ihr Handeln wählen, ob sie Punkte für die helle oder dunkle Seite der Macht sammeln, was sich wiederum aufs Gameplay auswirkt.
Dem Youtuber Entenburg zufolge ist die Story sehr mitreißend: „Tatsächlich habe ich während meiner gesamten Spielzeit in SWOTR nicht einen Text geskippt, was bei einem MMORPG ein mittelschweres Wunder ist.“
Wir fassen ein paar der Rezensionen hier für euch zusammen:
lukawa: „Spiele das Spiel seit ich 12 bin, mittlerweile bin ich 17. Es mag bessere Spiele geben, aber SWTOR ist das einzige, zu dem ich auch nach Jahren immer noch wieder zurückgehe.“
Waffelmann: „Es macht auch nach so vielen Jahren immer noch Spaß.“
Sycees: „Gutes MMORPG mit Tab-Targeting. Vor allem Fans fesselnder Geschichten werden SWOTR lieben.“
Jingo: „Spiele es seit Jahren, ist sehr abwechslungsreich und gibt viel zu entdecken. Will nicht viel drum herumreden: 10/10, möge die Macht mit euch sein.“
Vollerempfang: „Insgesamt, mit oder ohne Freunden, ein echt tolles Spiel zum günstigen Preis, mit einer freundlichen Community, die auch mit Einsteigern respektvoll umgeht.“
Zatec: „Sehr gutes MMO, vor allem die Storymissionen sind sehr gut. Für Star-Wars-Fans ein Muss.”
Lohnt sich SWOTR 2023? Für Fans des Franchise lohnt sich das MMORPG auch heute noch, da es einzigartige Inhalte im Universum von Star Wars bietet. Bis ihr zu anderen Spielern aufgeschlossen habt, wird es zwar eine Weile dauern, doch die Story liefert einen spannenden Levelprozess.
Wer hingegen großen Wert auf eine moderne Grafik und ein spannendes Kampfsystem legt oder gar kein Interesse an der Geschichte hat, sollte lieber einen Bogen um SWOTR machen.
Was sagt ihr zu SWOTR? Seid ihr Fans von Star Wars und habt das MMORPG mal angespielt? Seid ihr noch aktiv dabei? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Der Epic Games Store ist dafür bekannt, dass dort regelmäßig Spiele verschenkt werden, die Spieler sich schnappen und für immer behalten dürfen. Jetzt zu Ostern hat man mit Dying Light ein besonderes Schmankerl im Angebot, aber wir in Deutschland gehen leer aus.
Das ist die Aktion:
Es ist gerade weltweit in den Gaming-Nachrichten, dass Epic Games zu Ostern den Zombie-Hit Dying Light verschenkt.
Das Zombie-Parcours-Spiel kam 2015 raus und erhielt zum Release ordentliche, aber keine überragenden Reviews. Doch es wurde mit Updates und neuem Content über 7 Jahre lang weiter verbessert, sodass es aktuell auf einer extrem starken Wertung bei Steam steht. Bei 276.000 Reviews steht es auf „overwhelmingly positive“ – besser geht’s nicht. Aktuell hat es noch etwa 6.000 durchschnittliche Spieler auf Steam.
Der Epic Games Store verschenkt jetzt eine Woche lang die „Enhanced Edition“ aus dem Mai 2022 vom 6. bis zum 13. April 2023.
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Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay
“Wir Deutschen kriegen nur Kuhscheiße!”
Was ist das Problem in Deutschland? Wer jetzt in Deutschland freudig an Ostern in den Epic Games Store hoppelt, wird dort Dying Light nicht finden. Zwar wird Dying Light 2 feilgeboten und es sind auch zig Updates zum Spiel zu finden, aber Dying Light selbst gibt es nicht und kostenlos schon mal gar nicht.
Stattdessen bietet Epic Games „Shapez“ an, ein „Automisation“-Game, das auf den ersten Blick aussieht wie der Traum jedes Excel-Liebhabers.
Auf Twitter kommt das gar nicht gut an:
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In Deutschland kriegen wir kein Dying Light, weil es von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf die Liste A der jugendgefährdenden Medien indiziert wurde. Während Dying Light 2 eine USK-18-Freigabe erhielt.
Sieht nach traurigen Ostern für Zombie-Freunde aus.
Wer sich mit Teil 2 zu Dying Light beschäftigten will:
Bei einem Event von Red Bull haben über 30 deutsche Streamer Dodgeball (Völkerball) gegeneinander gespielt, dabei verletzte sich der 19-jährige LetsHugoTV. Das Ganze wurde auf Twitch übertragen.
Was war das für ein Event? Red Bull hat am 06. April ein Event veranstaltet, bei dem insgesamt über 30 Streamer in verschiedenen Teams eine spezielle Dodgeball-Variante gegeneinander spielten.
Ausgetragen wurde das Event in Hamburg, wo laut Red Bull rund 2.000 Zuschauer vor Ort waren. Außerdem gab es einen Livestream auf Twitch.
Insgesamt spielten vier Content-Creator-Teams um den Turniersieg. Jedes Team hatte einen Captain (Gnu, Papaplatte, Amar und Rewinside). Neben den Kapitänen waren zahlreiche Streaming-Größen wie EliasN97, Maxim, HoneyPuu und Trymacs dabei.
Im Halbfinale des Turniers trafen das Team von Papaplatte und das Team von Rewinside aufeinander, als sich LetHugoTV plötzlich verletzte.
Wer hat sich verletzt? Während des Halbfinales hat sich der 19-jährige Streamer „LetsHugoTV“ verletzt, als er einem Ball ausgewichen und unglücklich aufgekommen ist. Hugo blieb am Boden und schrie vor Schmerzen.
Später meldete sich der Streamer via Twitter aus dem Krankenhaus. Er habe sich das Schlüsselbein gebrochen und müsse in Luxemburg operiert werden, wie er auf Instagram in einer Story verrät (Storys sind zeitlich begrenzt verfügbar).
Wie es zu der Verletzung kam, seht ihr in einem Clip auf Twitch:
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LetHugoTV ist aktuell der am schnellsten wachsende deutsche Streamer auf Twitch. Sein Kanal wuchs in der vergangenen 30 Tage um 603 % und er sammelte über 140.000 neue Follower (via SullyGnome).
Hugo war auch bei der „No Food Challenge“ von Trymacs dabei – einem Event, bei dem acht Streamer sieben Tage lang nichts essen durften.
Hugo selbst musste jedoch am fünften Tag auf Anraten des betreuenden Arztes abbrechen. Bereits am dritten Tag war der Notarzt wegen eines anderen Teilnehmers vor Ort.
Jaden Ashman nahm beim Fortnite World Cup 2019 teil und erreichte den 2. Platz. Er gewann ein Preisgeld von über einer Million Euro und steht im Guinness-Buch der Rekorde als „jüngster E-Sport-Millionär von einem einzigen Turnier.“
E-Sport-Turniere bieten manchmal gewaltige Summen als Preisgelder und haben das Potenzial, das Leben des Gewinners auf den Kopf zu stellen. Das passierte vor einigen Jahren einem damals 15-jährigen, der mit einem Schlag zum Millionär wurde.
Wer ist der junge E-Sport-Millionär? Bei dem E-Sport-Millionär handelt es sich um den Briten Jaden Ashman. Er trägt in der Gaming-Community auch den Namen „Wolfiez“.
Dieser Artikel erschien ursprünglich im Juli 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.
Welchen Weltrekord besitzt Jaden Ashman? Zu dem Zeitpunkt, als er den Millionen-Gewinn ergatterte, war Jaden 15 Jahre und 229 Tage alt. Das brachte dem Jungen den Titel „Youngest esports millionaire from a single tournament“ (übersetzt: jüngster E-Sport-Millionär von einem einzigen Turnier) im Guinness-Buch der Rekorde ein.
Wie kam der Junge zu den Millionen? Jaden nahm an dem Fortnite World Cup 2019 teil und erreichte im Finale zusammen mit seinem Teamkollegen Dave “Rojo” Jong den zweiten Platz. Das Preisgeld betrug für beide zusammen 2,25 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 2,21 Millionen Euro).
Hier seht ihr ein Video zum Sommer-Event in Fortnite:
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Jaden Ashmans Weg bis hin zum Millionär
Wie begann Ashmans E-Sport-Karriere? In seiner Kindheit sah der Junge seinem Onkel zu, wie dieser Gears of War spielte und machte sich einen Spaß daraus, ihn immer wieder vom Spiel abzulenken. Jaden wurde aber auch von seinem Onkel inspiriert:
„Ich habe mit meinem Onkel angefangen zu spielen. Er hat mit Controller gespielt und war wirklich gut darin, also habe ich zu ihm aufgeschaut und es war das Erste, was ich übernommen habe.“ (via guinnessworldrecords.com)
Von seinem Onkel lernte Jaden auch, wie man den Controller hält und wie man damit zockt. Im Alter von 6 Jahren besaß Jaden eine Xbox und spielte unterschiedliche Games.
Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einem BBC-Interview mit Jaden:
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Wie kam Jaden Ashman zu Fortnite? JadenAshman zockte Fortnite bereits seit dem Release und verbrachte bis zu 8 Stunden am Tag in seinem Zimmer, um zu trainieren.
Zunächst war seine Mutter dagegen, dass ihr Sohn Fortnite spiele. Jaden erzählte: „Meine Mutter und ich sind oft aneinandergeraten, aber am Ende haben wir es hinbekommen. Ich habe meine Hausaufgaben nie pünktlich gemacht. Manchmal wurde ich ein bisschen obsessiv mit meinen Spielen, aber wir haben angefangen, Grenzen zu setzen“ (via guinnessworldrecords.com).
Wie kam Jaden Ashman zum Fortnite World Cup? Neben Ashman versuchten rund 40 Millionen Spieler sich für den Fortnite World Cup zu qualifizieren. 10 Wochen lange wurde online um die Teilnahme gespielt.
Tatsächlich war Jaden einer der Kandidaten, die zum ersten Fortnite World Cup 2019 eingeladen wurden. Er fand vom 26. bis 29. Juli im Arthur Ashe Stadium in Queens, New York City statt.
Auch das Event selbst ist ein Rekordhalter: Es bot mit 3 Millionen Dollar (umgerechnet 2,9 Millionen Euro) das größte Preisgeld im E-Sport-Turnier in der Kategorie Einzelspieler.
Bei diesem Event gewann Jaden als Zweitplatzierter die rund 2,21 Millionen Euro, die er sich mit seinem Teamkollegen teilte.
Was machte Jaden mit dem Geld? Etwa die Hälfte des Geldes wollte der Junge sparen. Auch versprach er seiner Mutter, ihr ein Haus und ein Auto zu kaufen und hielt sein Wort.
Er sagte dazu in einem BBC-Interview: „Es ist ein wirklich gutes Gefühl, das Haus kaufen zu können und mein Wort gegenüber meiner Mutter zu halten“ (via YouTube).
Ist Jaden immer noch im E-Sport aktiv? Seit dem ersten Mai 2020 spielte Jaden Ashman als E-Sportler in Fortnite für Excel Esports. Am 18. Januar 2023 gab Wolfiez auf Twitter bekannt, dass er der E-Sport-Organisation TT9 beigetreten ist.
Was sagt ihr zum jüngsten E-Sport-Millionär von einem einzigen Turnier? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Die größten und erfolgreichsten MMORPGs sind Themepark-Spiele. Sie setzen auf Story-Inhalte, Erkundung von Gebieten, Dungeons, Raids und instanziiertes PvP. Doch sie alle teilen sich ein Problem: Der Content ist schneller aufgebraucht, als die Entwickler ihn nachliefern können. Um nochmal einen großen Hype auszulösen, brauchen die neuen MMORPGs die Hilfe der Spieler, meint MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch.
WoW erzeugte nach seinem Release 2004/2005 einen Hype um MMORPGs. Das lag auch daran, dass WoW mit einigen Traditionen des Genres brach und so die MMORPGs revolutionierte:
Der Einstieg in das Spiel war so leicht, wie in keinem anderen MMORPG zuvor.
Der Tod wurde nicht hart bestraft, etwa durch den Verlust von Ausrüstung oder Erfahrung, wie es in alten Spielen üblich war.
Es gab die Konkurrenz zwischen Allianz und Horde, aber PvP in der offenen Welt war kein Zwang, weil es extra PvE-Server gab.
Natürlich spielten auch die Hintergrundgeschichte von Warcraft, das Budget von Blizzard und die für damalige Verhältnisse gute Grafik eine Rolle. Doch WoW drückte dem Genre einen so eindrucksvollen Stempel auf, dass viele weitere Spiele folgten, die im Anschluss als “WoW-Klone” bezeichnet wurden.
Der Artikel erschien ursprünglich im Juli 2022 und wurde im April 2023 aktualisiert.
Doch seitdem gab es keine großen Veränderungen bei den MMORPGs. Noch heute orientieren sich die neuen Spiele wahlweise an der Erfolgsformel von WoW oder versuchen, das “Old School”-Feeling von alten Titeln wie Ultima Online oder Dark Age of Camelot in ein modernes MMORPG zu bekommen.
Doch um tatsächlich einen riesigen Erfolg zu haben, braucht es wieder eine (kleine) Revolution. Und die sehe ich in der Zusammenarbeit zwischen Spielern und Entwicklern.
WoW zu kopieren genügte übrigens nicht, um Erfolg zu haben, wie diese Beispiele hier zeigen:
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Von Spielern generierter Content für endlosen Spielspaß im PvE
Das große Problem, das neue Themepark-MMORPGs immer wieder haben, ist fehlender Endgame-Content. Egal, wie gut der Einstieg und die Level-Phase sind, hinten raus wird der Spielinhalt immer zu dünn. Das war ein großer Kritikpunkt beim Start von ESO und wird auch heute noch New World vorgeworfen.
Die Lösung sehe ich in Editoren und Programmen, die leicht zu bedienen sind und in denen die Spieler ihren Content selbst erschaffen können:
Sie können Dungeons und Raids kreieren und diese Inhalte mitunter so schwer gestalten, dass sich andere Spieler wochen- oder monatelang die Zähne daran ausbeißen.
Sie könnten eigene Gebiete bauen – mit Quest-Lines, Weltbossen und anderen Herausforderungen.
Selbst eigene PvP-Arenen oder sogar komplette PvP-Modi wären so möglich.
Natürlich muss man hier etwas abwägen. Gebiete und Quest-Lines sollten allein der Fairness halber von den Entwicklern abgenommen und offiziell implementiert werden. Sonst wären hier Exploits oder spielzerstörende Bugs möglich.
Aber gerade bei eigenen Dungeons, Raids und PvP-Modi sehe ich ein riesiges Potential. Da diese instanziiert stattfinden, nehmen sie keinen direkten Einfluss auf die Spielwelt.
Theoretisch wäre es sogar möglich, komplett auf Loot und Belohnungen zu verzichten, da ich glaube, dass Spielern oftmals genügt, diese Inhalte überhaupt zu erleben, World Firsts zu holen oder Events zu veranstalten, die man als Gilde erlebt oder auf Twitch überträgt.
WildStar hatte coole Raidbosse, die ich heute gerne nochmal erleben würde.
Dass die eigene Entwicklung von Content eine große Bereicherung ist, sieht man an vielen Spielen:
Skyrim ist noch heute ein beliebtes Spiel, auch weil die Modding-Community immer wieder neue Inhalte liefert, die schon eines Addons würdig sind.
Reine Sandbox-Spiele wie Minecraft leben von verrückten Servern oder Communitys.
Im Super Mario Maker bauen die Leute die härtesten Level überhaupt und Spieler haben Spaß daran, genau solche Herausforderungen zu meistern.
Wer spricht hier eigentlich? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO und ist mit Guild Wars 1 aufgewachsen. Dort hat er über 10.000 Spielstunden verbracht. Seit 2009 ist er jedoch in fast jedem neuen MMORPG unterwegs gewesen. Seine meiste Zeit verbringt er derzeit in New World, testet aber auch gerne mal Indie-Titel wie Broken Ranks.
Keine Revolution am Horizont, auch weil EverQuest Next scheiterte
Schaue ich auf die MMORPGs, die in den nächsten Jahren erscheinen, bin ich tatsächlich wenig pessimistisch.Ashes of Creation wird sicher einen Hype erleben und setzt zu einem gewissen Maß auf Sandbox-Elemente, etwa das Erobern, Leveln und Ausbauen von Städten. Spieler schaffen sich also selbst neuen Content.
Doch im Kern ist Ashes of Creation ein PvP-MMORPG und auch wenn ich viel Spaß daran haben werde, so weiß ich, dass die große Masse auf Themepark- und sogar Singleplayer-Elemente steht. Diese Spieler wird Ashes of Creation wohl nicht lange binden können, dafür fokussiert es sich zu stark auf soziale Gemeinschaften.
In Ashes of Creation sollt ihr kleine Zetlager zu riesigen Städten ausbauen können.
Auch abseits dieser großen Titel sehe ich kein MMORPG, das so stark auf Spieler generierten Content setzt, wie es für eine große Revolution des Genres nötig wäre. Nur in der Vergangenheit gab es mit EverQuest Next mal ein Spiel, das genau nach dem klang, was ich mir wünschen würde. Doch leider scheiterte das Spiel, so wie zwei andere Titel, die ebenfalls das Genre revolutionieren wollten:
Was sagt ihr zur Zukunft des MMORPGs? Braucht es den von Spielern generierten Content? Was wäre eine große Neuerung, die euch sofort in seinen Bann ziehen würde?
Der Twitch-Streamer Asmongold hat eine eigene Vorstellung von MMORPGs in der Zukunft. Seine Revolution basiert auf einer anderen Technologie:
Das Aufgeben in League of Legends soll künftig leichter werden. Viele Spieler fürchten jetzt, dass ihre Teamkollegen frühzeitig das Handtuch werfen könnten. Doch die Entwickler sind sich sicher, dass dies der richtige Schritt ist.
Warum gibt man eine Runde LoL auf? Eine Partie League of Legends kann schnell mal in die Hose gehen. Besonders in der Anfangsphase sind Fehler ärgerlich. Ein paar falsche Klicks können dafür sorgen, dass die gegnerischen Helden schnell einen Level- und Itemvorteil erhalten.
Es gibt auch Situationen, in denen das andere Team einfach viel besser ist oder bei dem man schon nach der Championwahl eigentlich keine Chance mehr hat.
Eine neue Runde kann so schnell in Frustration umschlagen. Besonders wenn schon frühzeitig klar ist, dass euer Team den Rückstand nicht mehr aufholen kann. Es kann eben nicht jeder so ein irres Comeback hinlegen wie Tylor1. Deshalb gibt es die Möglichkeit, über eine Aufgabe abzustimmen.
In Lol ist “Surrender at 20” schon ein Meme
Wie kann man überhaupt aufgeben? Über lange Zeit konnte man ab Minute 20 aufgeben, der Satz “Surrender at 20” – also “zum frühstmöglichen Zeitpunkt” aufgeben, wurde zu einem Meme, nach dem sich sogar Webseite benannt haben.
Im Moment könnt ihr nach 15 Minuten Spielzeit mit den Chatbefehlen /ff, /surrender, /forfeit, oder /concede eine entsprechende Abstimmung starten. Nach entsprechender Eingabe öffnet sich bei euren Teammitgliedern ein Pop-Up-Fenster. Diese haben dann 60 Sekunden Zeit, darüber abzustimmen, ob sie eine Niederlage hinnehmen wollen.
Bisher war es bis zur 25-Minuten-Marke erforderlich, dass sich euer Team einstimmig zur Kapitulation entscheidet. Auch wenn ein einziger Spieler dagegenstimmte, wurde weitergespielt.
Danach musstet ihr immerhin noch 70 Prozent eures Teams zur Aufgabe bewegen. Klingt erstmal fair, doch genau an diesem System wollen die Entwickler jetzt etwas ändern.
LoL gibt es jetzt sogar auf Netflix. Seht euch hier den Trailer zu Hextech Mayham: A League of Legends Story an:
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Netflix-Spiel Hextech Mayhem: A League of Legends Story – Offizieller Launch-Trailer
Die Entscheidung der Entwickler soll die Spielerfahrung besser machen
Was wollen die Entwickler ändern? Mit dem Patch 13.7 werden die Regeln zur Kapitulation etwas vereinfacht. Künftig soll es keine Rolle mehr spielen, in welcher Minute ihr eine Abstimmung startet, um das Spiel aufzugeben. Es reicht dann aus, wenn 4 Spieler der Meinung sind, die Partie könne nicht mehr gewonnen werden.
Wir testen nun schon seit mehreren Patches kürzere Timer zur Spielaufgabe in normalen Spielen und ihre Auswirkungen entsprechen unseren Erwartungen: Etwas mehr Spiele enden durch eine Aufgabe, wodurch die durchschnittliche Spielzeit etwas gesunken ist. Unserer Meinung nach gibt diese Änderungen den Teams mehr Entscheidungsgewalt darüber, welche Spiele sie ausfechten wollen.
Ein einzelner Spieler wird so künftig nicht mehr in der Lage sein, die ganze Lobby zum Weiterspielen zu zwingen. Spieler können so frustrierende Matches früher verlassen, was die Spielerfahrung aller Spieler verbessern soll.
Aus den Patchnotes geht hervor, dass die Änderungen sowohl für Solo- als auch für Flexi-Ranglisten kommen soll.
In den Solo- und Flexi-Ranglisten ist eine normale Aufgabe (4 von 5 ODER 70 % der Teammitglieder müssen zustimmen, damit die Abstimmung erfolgreich ist) nach 20 Minuten ⇒ 15 Minuten möglich. Die Bedingung der Einstimmigkeit für eine frühe Aufgabe wurde abgeschafft. Diese Änderung wird am 7. April um ca. 21:00 Uhr MESZ veröffentlicht.
Wenn 4 Leute für Aufgeben stimmen, ging ein Spiel zu 97 % nachher ohnehin verloren
Wie kam es zu der Entscheidung? Matt Leung-Harrison, Lead-Designer des Balance-Teams für League of Legends, hat sich auf Twitter zu der Sache geäußert. Er gibt dabei wichtige Einsichten in den Entscheidungsprozess der Entwickler.
Interne Daten hätten gezeigt, dass 97 Prozent aller Spiele im Ranglistenmodus mit einer Niederlage enden, bei denen eine Abstimmung über die Kapitulation zunächst gescheitert war. Die Chance ein spätes Comeback hinzulegen, nachdem man früh in Rückstand geraten ist, sei zu gering.
Es sei für alle Spieler besser, ein schlechtes Spielerlebnis frühzeitig zu beenden und anschließend ein neues Spiel zu starten. Mit den geplanten Änderungen wolle man die Zeit seiner Spieler honorieren.
Jetzt ist euere Meinung gefragt! Was haltet ihr von der Entscheidung der Entwickler? Ist es sinnvoll, dass Spiele künftig leichter aufgegeben werden können? Oder kämpft ihr lieber bis zum bitteren Ende um den Sieg? Lasst uns einen Kommentar da und diskutiert mit der Community.
Wer Wikinger und deren Stil samt Setting mag, der wird am Aufbau-Spiel Viking Rise nicht vorbeikommen. Erfahrt hier, warum sich das neue Game lohnt.
Was ist Viking Rise? Viking Rise ist ein Multiplayer-Online-Aufbau-Strategiespiel mit Wikinger-Thema von IGG. Euer Clan von Nordleuten ist an einer fremden Küste gelandet, um neues Land zu erschließen. Doch dort lauern viele Gefahren, darunter gruselige Kreaturen aus der Unterwelt Niflheim sowie kolossale Monsterviecher, die wertvolle Ressourcen bewachen.
Um zu überleben und eine neue Existenz zu gründen, baut ihr Ressourcen ab, organisiert eure Siedlung, errichtet Befestigungen und bildet Truppen aus. Damit verteidigt ihr euch gegen Überfälle und geht auf Erkundung. Wenn ihr alles richtig macht, euch der Allvater hold ist und Loki nicht dazwischenfunkt, wächst und gedeiht eure Wikingersiedlung und ihr könnt bald weitere Helden anlocken und so noch mächtiger werden.
Wann und wo kommt es raus? Viking Rise könnt ihr ab dem 14. April auf Android-Geräten über den Play Store sowie für iOS herunterladen und zocken.
“Walhalla ruft!” – Darum lohnt sich das Wikinger-Game
Das aufregende neue Wikinger-Game lockt mit Walhalla, aber bevor ihr zusammen mit Odin, seinen Walküren und den tapferen Einherjern speisen und kämpfen dürft, gilt es sich im Spiel zu beweisen. Die folgenden Aspekte des Spiels lohnen sich für jeden Wikinger-Fan.
https://youtu.be/s7sGTblWzJ8
Detaillierte, realistische Grafik
Quietschbunte Comic-Grafik passt nicht zu herben Wikinger-Kriegern! Daher haben sich die Entwickler bei Viking Rise für eine realistische, bodenständige Optik entschieden. So wird die Wikinger-Welt durch zahlreiche Details und Effekte erst richtig lebendig.
Egal ob ihr mächtige Methallen aus dem Boden stampft, eure Arbeiter Bäume fällen oder eure tapferen Krieger in der Wildnis schauriges Getier umhauen, alles im Spiel sieht gut aus und bietet eine immersive Wikinger-Atmosphäre, in die man gerne eintaucht.
Einzigartiges Fantasy-Wikinger-Setting
Wikinger gehen immer und wenn man die grimmigen Nordleute und ihren Mythenreichtum mit weiteren Fantasy-Elementen kombiniert, wird alles noch besser. Daher haben die Entwickler von Viking Rise eine kluge Entscheidung getroffen und ihrem Spiel eine ordentliche Portion Fantasy verpasst.
Ihr plündert im Spiel also nicht irgendwelche hilflosen angelsächsischen Mönche aus, sondern legt euch in der Wildnis der neuen Welt mit schaurigen Kreaturen der nordischen Mythologie an. Wundert euch nicht, wenn ihr im Wald auf grauslige Wesen aus Niflheim trefft oder euch Wölfe begegnen, die getrost Abkommen des legendären Fenrir sein könnten.
Fesselnde Mischung aus Aufbau- und Strategiespiel
Ihr startet in der neuen Welt von Viking Rising mit ein paar Nordleuten und überschaubaren Ressourcen. Auf den Rat eurer Anführer hin baut ihr Holz und Stein ab und errichtet erste Langhäuser und Wirtschaftsgebäude. So baut ihr eure Siedlung immer weiter aus, bis ihr irgendwann einmal eine Wikinger-Metropole errichtet habt, die dem legendären Haithabu in nichts nachsteht.
Doch die prächtigste Siedlung ist nichts wert, wenn jeder dahergelaufene Gegner sie mit ein paar gut gezielten Fackelwürfen niederbrennen kann. Daher solltet ihr eure Krieger auf Trab halten und Verteidigungsanlagen bauen. Die halten vorwitzige Gegner ab und erlauben euch Zeit, einen Gegenangriff zu organisieren. Ist eure Siedlung erstmal sicher, dann könnt ihr mit euren Kriegstrupps auch die Umgebung erkunden und weitere Reichtümer erbeuten. Dazu ist es möglich, mit Schiffen die Meere zu befahren und andere Spieler zu überfallen.
Motivierendes Heldensammeln
Ein Highlight der Kämpfe sind eure Helden. Denn ein Trupp bärtiger Axtschwinger ist zwar cool, aber noch besser ist es, wenn ihr einen mächtigen Helden habt, der die Jungs ins Gefecht führt. Die Helden sehen dabei nicht nur schick aus, sie haben auch besondere Fähigkeiten.
So gibt es Helden, die mit ihrer Axt ganze Gruppen von Feinden umholzen oder Seherinnen, die euch mit düsterer Magie beistehen. Ihr startet schon zu Spielbeginn mit ersten Helden und könnt euch später neue Heroen freispielen.
Multiplayer-Dungeons
Viking Rise bietet auch einen sozialen Aspekt. Ihr könnt euch mit anderen Spielern zu Allianzen zusammenschließen und damit Multiplayer-Dungeons bestreiten. Hier fechten die Spieler gegen Bosse und um den Besitz von göttlichen Reichen.
Dabei gilt es, starke Verbündete zu finden und sich im Gefecht gegen die anderen Allianzen durchzusetzen. Ihr bekommt letztlich einen spannenden Mix aus harten Schlachten und sozialen Elementen spendiert, wenn ihr an diesen Multiplayer-Aktivitäten teilnehmt. Wenn euch all diese starken Features neugierig gemacht haben, dann zückt eure Smartphones und registriert euch noch heute für Viking Rise!
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Die neue Streaming-Plattform Kick hat zwar einen schlechten Ruf, lockt aber mit gewaltigen Einnahme-Möglichkeiten. Während Twitch 50 % der Einnahmen behält, begnügt sich Kick angeblich mit 5 %. Ehemalige Twitch-Streamer prahlen jetzt mit ihren vermeintlich riesigen Einnahmen. Aber der frühere Fortnite-Star Ninja warnt, die Leute erwarte ein Reality-Check, ein raues Erwachen.
Wer prahlt da mit den Einnahmen? Der große Fürsprecher für Kick ist Trainwreckstv, der lange Zeit der führende Glücksspiel-Streamer auf Twitch war.
Seitdem Twitch das Online-Casino „Stake“ verboten hat, mit dem Trainwreckstv einen fürstlich bezahlten Deal eingegangen war, rührt der Streamer die Werbe-Trommel für Kick, denn dort kann er Glücksspiel im Casino „Stake“ zeigen. Das Online-Kasino steht nämlich hinter dem Twitch-Konkurrenten.
So zeigt Trainwreck ein Bild davon, wie viel 3.500 Subscriber auf Kick bringen:
16.047 $ – von jedem Abo für 4,99 $ bekommt der Streamer also 4,62 $
hätte der Streamer diese 3.500 Abos auf Twitch bekäme er „nur“ 8.800 $. Also nur etwa 2,50 $ pro Abonnement.
Der große Fürsprecher für Kick: Trainwreck.
Auf Kick verdienen Streamer fast doppelt so viel wie auf Twitch
Auch andere Kick-Streamer wie „Ac7ionMann“ sagen: Er habe ungefähr 7.000 Subscriber auf Kick und er würde dadurch 38.100 $ einnehmen. Also eine Wahnsinns-Summe im Vergleich dazu, was bei Twitch herauskäme. Um auf Twitch genauso viel Geld zu verdienen, brauche man 16.000 Abos.
Die Einnahmen seien “lebensverändernd”.
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Wie wird das kommentiert? Twitch-Streamer wie Asmongold nutzen den Twitter-Post von Trainwreckstv, um klar zu sagen: „Das ist viel mehr Geld als andere Webseiten im Live-Streaming zahlen“ .
Auch die bekannte LoL-Streamerin Macaiyla reagiert überrascht: „What the fuck?“
Natürlich sind das Seitenhiebe gegen Twitch, wo die Leute (im Moment) noch streamen.
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Ninja warnt: Hohe Einnahmen, aber unfassbar instabil
Wer sieht das anders? Ausgerechnet Ninja warnt jedoch davor, dass diese Einnahmen nicht so toll sind, wie sie aussehen.
Ninja kennt sich wie kein anderer mit einem Plattformwechsel aus. Er war 2020 von Twitch auf Mixer gewechselt, hatte zu Beginn auch dort große Einnahmen, aber die brachen schnell ein, weil er seine unfassbar vielen Twitch-Follower nicht davon überzeugen konnte, ihm von Twitch auf Mixer zu folgen.
Ninja warnt jetzt: Jeder Streamer, der seine Zahlen zeige, hätte zu 99 % geschenkte Abos. Das zeige, wie viel Geld man auf Kick verdienen könne – aber es sei auch „unfassbar instabil“.
Da würden bald einige ein raues Erwachen erleben.
Video starten
Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?
Was meint er damit? Ninja geht davon aus, dass die neuen Kick-Streamer von der Plattform oder von Unterstützern erstmal „geschenkte Abos“ als Einstiegs-Geschenk erhalten. Diese Abos laufen aber nach einem Monat aus und dann würden die Einnahmen einbrechen.
Ninja bezweifelt offenbar, dass die Streamer diese Abo-Zahlen auf Kick langfristig aufrechterhalten können.
So reagiert Trainwreckstv: Der Streamer sagt, es sei gar nicht so, dass die Abos geschenkt seien. Es handele sich lediglich um einen Anzeige-Bug, der bald gefixt werde.
Tanzverbot glaubt: Kick fälscht Zahlen durch Viewbots
Ist das alles glaubhaft? Die Einnahmen, die da auf Kick erzielt werden, scheinen schon absurd hoch zu sein. Auch der deutsche Streamer Tanzverbot sagte, er vermute, bei Kick seien Zahlen gefälscht.
Es sei nicht plausibel, dass Leute von Twitch auf Kick wechseln und dort einfach mit denselben Zahlen weiter streamen wie vorher auf Twitch. Das widerspreche jedem Erfahrungswert. Jeder Streamer, der die Plattform wechsle, fängt auf der neuen Plattform viel kleiner an.
Das könne man bei jedem TikToker oder YouTuber beobachten, der auf Twitch wechselt. Oder auch bei Leuten wie Ninja.
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Über Glücksspiel querfinanzierter Twitch-Rivale hat offenbar viel Geld
Dass Kick “nur” 5 % nimmt, könnte aber schon plausibel sein, immerhin ist Kick eigentlich keine richtige Streaming-Plattform, sondern dient vor allem dazu, Werbung für das eigentliche Geschäft zu machen, für Glücksspiel bei Stake.
Glücksspiel scheint im Netz so lukrativ für die Betreiber zu sein, dass man da Summen für Werbung ausgibt, die unerhört erscheinen.
Das ist allerdings auch ein Zeichen dafür, dass viel mehr Leute beim Glücksspiel Geld verlieren als gewinnen, denn sonst könnte sich Stake nicht so ein hohes Werbebudget leisten.
Das steckt dahinter: In der Tat ist die große Frage, wie schwer es wirklich ist, auf Kick 7.000 Abos zu erzielen und ob dort wirklich so viele Leute zuschauen, wie uns die Zahlen jetzt weiß machen.
An zu wenigen Zuschauern krankten ja auch Twitch-Konkurrenten wie Mixer.
Ob man ausgerechnet einem Online-Casino vertrauen sollte, dass sie die korrekten Zahlen anzeigen, scheint fraglich zu sein.
Ein User berichtet, dass er seltsame Stimmen aus seinem PC hört. Und er ist damit nicht der einzige, der das Problem hat. Was genau steckt dahinter?
Ein Gamer hat auf reddit von einem seltsamen Phänomen berichtet. So erklärte er, würde er seit kurzem seltsame Stimmen aus seinem PC hören. Die würden in einem australischen Akzent sprechen und merkwürdige Dinge erzählen. Außer einzelnen Sätzen würde er aber ohnehin nichts verstehen.
Nachdem er seine Lautsprecher abschaltete und seinen PC neu startete, verstummten die Stimmen und tauchten auch erst einmal nicht erneut auf. Er selbst schreibt dazu:
Vor kurzem hörte ich eine Stimme aus meinem Computer. Sie hatte einen leichten australischen Akzent, aber ich konnte deutlich hören, was sie sagte. Ich konnte sie Dinge sagen hören wie “Danke Cliff” “Danke für diese Waffe” “Ich werde jetzt ein Nickerchen machen” und solche Dinge. Als ich meine Lautsprecher ausschaltete, hörte ich es nicht mehr, ich habe auch meinen PC neu gestartet und es passiert nichts mehr.
Interferenzen von Funk oder Telefon
Was steckt vermutlich dahinter? Einige Nutzer erklären, dass dahinter angeblich Interferenzen von Handys oder anderen Geräten stehen. Vor allem günstige Lautsprecher seien nicht gut abgeschirmt, würden die Frequenzen abfangen und das würde dann für Störgeräusche sorgen.
Zu solchen Störern gehören etwa auch Walkie-Talkies oder alte tragbare Telefone. Auch Radiosender, die über das Mittelwellenband senden (sogenannte AM-Radiosender) gehören ebenfalls dazu, die in den USA, aber auch in Südafrika und Australien stark verbreitet sind.
Vor allem früher seien solche Störungen nichts Ungewöhnliches gewesen, wo es noch überwiegend analoge Geräte gab. So erklärt jemand (via reddit.com):
Vor etwa 10 Jahren, als ich in New Orleans in der S. Claiborne Avenue wohnte, hörte ich ständig Taxi- und Polizeifunk in meinen Kopfhörern, aber in 99 % der Fälle war es unverständlich, und es dauerte Wochen, bis ich endlich verstand, was wirklich los war.
In Deutschland sind solche Störungen mittlerweile unwahrscheinlich, da AM-Sender hier kaum noch eine Rolle spielen und vieles digital läuft. Außer eure Nachbarn nutzen ein uraltes Babyfon oder telefonieren mit über 20 Jahre alten, kabellosen Telefonen im Haus.
Ein anderer Nutzer brauchte ebenfalls Hilfe bei seinem PC. Denn diesen hatte er von seinem verstorbenen Bruder erhalten. Wie ihm die Community hilft, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen:
Der Schauspieler Jack Black, der im neuen Mario Film die Rolle des Videospielbösewichts Bowser übernimmt, ist selbst ein großer Gaming-Fan und erzählt, welches Spiel er gerne als Film sehen würde.
Jack Black spielt mit Bowser nicht nur einen der wohl bekanntesten Videospiel-Charaktere überhaupt, sondern ist auch selbst ein leidenschaftlicher Gamer.
Gegenüber BBC erzählte der Schauspieler, dass er ein großer Fan von Videospiel-Adaptionen sei, solange sie richtig umgesetzt werden. Er nennt ein konkretes Beispiel, bei dem das seiner Meinung nach gelungen sei.
Hier seht ihr einen Trailer zum Super Mario-Kinofilm:
Video starten
Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI
Jack Black lobt die Adaption von The Last of Us
“The Last of Us war fantastisch. Und das Verrückte ist, wie treu sie [die Serie] sich an die Originalvorlage hält. Es ist im Grunde alles aus dem Spiel, nur mit ein paar Änderungen. Es wird alle Awards gewinnen. Sie haben das Videospiel fast wie ein Storyboard benutzt und ich dachte: ‘Wow, das sieht genauso aus'”.
Der Schauspieler sieht auch in anderen Spielen großes Potenzial, die man als Film oder Serie umsetzen könnte. Dabei nennt Jack Black ein sehr bekanntes Game, das seiner Meinung nach besonders gut dafür geeignet sei:
“Und es gibt einige großartige Spiele, die noch nicht im Fernsehen oder im Film behandelt wurden. Vielleicht wird es einen Film zu Red Dead Redemption geben? Das sollte es, denn ich denke, dass es eine genauso gute oder sogar noch bessere Geschichte hat als The Last of Us”.
Wann erscheint Jack Blacks neuer Film? Der Super Mario-Film hatte seinen Kinostar am 05. April 2023. Jedoch sorgte die Verfilmung des Videospiel-Klassikers bereits bei der Ankündigung für heftige Reaktionen im Internet: Warum das Internet die Idee hasst, dass Chris Pratt nun Mario spricht
Welches Spiel würdet ihr gerne als Film oder Serie sehen und warum? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Ravenswatch erschien am 6. April neu auf Steam. In dem Koop-Spiel stellt ihr euch dutzenden Feinden und verbessert euren Helden. Zufällige Karten sollen für Wiederspielbarkeit sorgen.
Was ist das für ein Spiel? In Ravenswatch spielt ihr einen von 6 Helden im Roguelite-Stil. Auf zufällig erstellten Karten metzelt ihr euch durch Feinde mit Schwertern, Dolchen und Magie und sammelt Upgrades.
Die Welt basiert auf verschiedenen Volksmärchen und Legenden sowie der nordischen Mythologie mit einem zusätzlichen Horror-Aspekt. Ein „Alptraum“ dringt in eure Welt ein, verdirbt sie und ihr müsst ihn bekämpfen.
Das Gameplay ist grundlegend das eines Action-RPGs wie Diablo: in isometrischer Perspektive („schräg von oben“). Vom Stil her erinnert es stark an Tribes of Midgard oder den Survival-Hit V Rising. Ravenswatch erschien jetzt im Early Access und bietet aktuell:
das erste Kapitel der Story
6 Helden mit einzigartigen Fähigkeiten
einen „Master Nightmare“
über 80 Upgrades für eure Helden
über 50 magische Objekte
10 Schwierigkeits-Modi
Ist das „wie Diablo“? Vom Gameplay her sieht Ravenswatch ähnlich aus wie Diablo, allerdings fehlt die RPG-Komponente. Statt einen Helden stetig zu verbessern, fangt ihr immer wieder neu an, wie es im Roguelite-Genre üblich ist.
Hier findet ihr einige echte Alternativen zu Diablo. Den Trailer von Ravenswatch seht ihr im Video:
Video starten
Ravenswatch: Der Gameplay-Trailer zum neuen Spiel auf Steam
Ravenswatch hat schon Pläne für 2023 und danach
Da sich Ravenswatch noch im Early Access befindet, wird das Spiel eine Weile weiterentwickelt. In einer Roadmap haben die Entwickler schon verraten, was in Zukunft noch kommen soll (via Twitter).
2023 etwa kommen bereits ein neuer Held im Frühling sowie ultimative Fähigkeiten für alle Helden, ein Teleport-System und mehr Items. Im Sommer gibt es das zweite Kapitel mit neuen Gegnern, Quests und einer neuen Karte.
Später folgen weitere Kapitel, das Endgame, Helden, Gegner und mehr. Dabei soll das Feedback der Spieler mit aufgenommen werden. Ihr findet Ravenswatch auf Steam für aktuell 17,99 € zum Kennenlern-Preis.
Die ersten Reviews geben dem Spiel eine „ausgeglichene“ Bewertung, allerdings ist Ravenswatch auch erst seit etwa einer Stunde auf Steam erhältlich. Kritisiert wird vor allem der schmale Content, der erst übers Jahr weiter ausgebaut wird. Aussagekräftigere Reviews kommen vermutlich erst später.
In einem neuen Video zeigen die Entwickler von Diablo 4, wie ihr euren Charakter immer weiter verbessern könnt. Viele der Inhalte erinnern aber stark an das, was in MMOs schon eher unbeliebt ist. Vor allem WoW-Spieler dürften einiges davon kennen.
So sieht das Endgame aus:
Ihr könnt 100 Stufen in Diablo 4 erreichen, wobei ihr ab Stufe 50 keine neuen Skillpunkte mehr durch Level erhaltet. Das Leveln soll 180 Stunden dauern.
Im „Endgame“ verbessert ihr euch mit dem Grind nach immer besserer Ausrüstung und dem Bauen von einem perfekten Build für eure Klasse.
Was sind das für „langweilige“ Inhalte? Im neusten Video sprechen die Entwickler von mehreren Features, die euren Charakter mit neuer Beute versehen können. 3 davon klingen aber sehr ähnlich wie Features, die es schon in World of Warcraft gab:
Höllenfluten: Bestimmte Gebiete werden von Dämonen angegriffen, Gegner dort verstärkt. Ihr erhaltet eine besondere Währung, die ihr gegen Loot eintauschen könnt. Exakt so funktionieren die Elementarstürme in WoW Dragonflight.
Flüstern der Toten: Ein Baum gibt euch Quests und Aufträge, die ihr für Belohnungen erledigen sollt, vermutlich auf täglicher oder wöchentlicher Basis. „Dailies“ sind ein Bestandteil vieler MMO-Endgames und oft repetitiv.
Felder des Hasses: In bestimmten PvP-Gebieten könnt ihr andere Spieler bekämpfen und Blutsplitter sammeln. Reinigt ihr diese, könnt ihr sie in der Stadt gegen Kosmetika eintauschen, seid dabei aber gut sichtbar. Ähnlich funktionieren wöchentliche PvP-Quests und die Attentäter-Mechanik in Dragonflight.
Diese Features sind zwar zumindest in WoW oft recht gut besucht, vor allem aber deswegen, weil jeder teilnehmen kann. Hier gibt es für verhältnismäßig wenig Aufwand guten Loot, aber aufregend oder abwechslungsreich ist das nicht.
Diablo 4 hat noch weitere MMO-Aspekte, wie etwa Weltbosse. In unserem Hub findet ihr alle Infos zu Diablo 4, das VIdeo mit den Endgame-Inhalten seht ihr hier:
Video starten
Diablo 4: Einblick ins Endgame
Diablo 4 übernimmt auch die guten Ideen von WoW
Ist alles langweilig? Zumindest eines der vorgestellten Features klingt recht spannend, wenigstens für mich als absoluten Core-Gamer. Die „Nightmare Dungeons“ machen die weit über 100 Dungeons aus Diablo 4 schwerer.
Dazu müsst ihr Siegel einsetzen, die den Dungeon in einen Alptraum-Dungeon mit „Affixen“ verwandeln, also schwerer machen und neue Mechaniken einbringen. Genau so funktionieren auch Mythic+-Dungeons in WoW, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
Wie genau diese Features in Diablo 4 umgesetzt werden und ob sie sich ähnlich schnell abnutzen wie in WoW, werden wir erst zum Release im Juni sehen. Vermutlich wird aber der stumpfe „Grind“, wie er schon aus frühen Diablo-Teilen bekannt ist, immer eine Alternative sein.
Dass Diablo 4 zusätzlich MMO-Elemente ins Spiel bringt, ist wenig verwunderlich. Obwohl das Spiel sich gegen die Bezeichnung wehrt, ist der Weg zum MMO der einzig richtige Schritt:
Auf Steam lieferte ein Update von Fallout 4 für Spekulationen unter der Community. Einen Tag später wurden die neuen Inhalte wieder gelöscht.
Was war das für ein Update? Auf der Analysewebseite SteamDB kann man die Veränderungen in Fallout 4 nachvollziehen. So sieht man, dass am 4. April 2023 mehrere Depots mit dem Namen “newvegas2” hinzugefügt wurden. Am 5. April wurden diese jedoch wieder entfernt (Stand: 06. April 2023).
Vor allem der Name der Dateien weckt die Hoffnung vieler Spieler. Bei Fallout: New Vegas handelt es sich um ein äußerst beliebtes Spiel der Reihe. Auf Steam wird es etwa mit 96 % positiven Reviews sehr gut bewertet (via Steam, Stand: 06. April 2023). Unter vielen Fans gilt er als bester Teil der Reihe. Sofort denken Spieler in der Community an eine mögliche Fortsetzung des Erfolgstitels.
Was sagt die Community? Das Update befeuerte Spekulationen um einen neuen Fallout-Teil. Auf Twitter findet man zahlreiche Posts unter dem Hashtag New Vegas.
Viele User haben große Hoffnungen und würden sich über das Spiel freuen. Eine spaßigen auch, dass New Vegas 2 schon wieder gecancelt wurde, dadurch, dass die Inhalte kurz darauf entfernt wurden.
@Im Norbi: “Heiliger Strohsack, Fallout: New Vegas 2 ist real”.
@EleanorJayynes: “Das war’s. New Vegas 2 ist gecancelt, ich hoffe, ihr seid zufrieden”.
@indianshrekt: : “SEHT EUCH DIESEN VERDAMMTEN NAMEN AN!!! NEW VEGAS 2”
Jedoch gibt es auch Bedenken in der Community, dass es sich dabei einfach um neue Spielinhalte für Fallout 4 handle und die Erwartungen der Spieler enttäuscht werden könnten.
Was sagt Bethesda dazu? Bisher gibt es noch kein offizielles Statement der Publisher zu einer Fortsetzung von New Vegas. Jedoch wurde bereits ein Next-Gen-Update für Fallout 4 angekündigt, das dieses Jahr kommen soll und. Daher wäre es gut möglich, dass die Änderungen auf Steam damit zusammenhängen.
Während des Turniers “Mythic Dungeon International” (MDI) in WoW: Dragonflight stellte ein Team einen neuen Rekord auf. Sie durchliefen einen Dungeon so schnell wie niemand zuvor überhaupt in der Geschichte des Turniers.
Was ist das für ein Turnier? Bei den MDI handelt es sich um internationale Wettkämpfe in World of Warcraft. Teams liefern sich Wettrennen in mythischen Schlüsselsteindungeons (“Mythic+”). 8 dieser Teams rücken dann in die Global Finals vor und spielen um ein Preisgeld von 300.000 Dollar.
Innerhalb der Global Finals stellte das Team “Mandatory” einen neuen Rekord für das Rubinlebensbecken (Ruby Life Pools) auf. Sie durchliefen das Rubinlebensbecken, der bis vor kurzem der härteste Dungeon überhaupt war, in 8 Minuten und 54 Sekunden. Das ist der schnellste Dungeon-Run in der Geschichte des MDI, wie raider.io bestätigt (via Twitter).
Den vorherigen Rekord hielten “Perplexed” mit einer Zeit von 9 Minuten und 16 Sekunden. Während der MDI liegt fast jedes Team unter 10 Minuten, doch Mandatory ist das einzige Team, das es unter 9 Minuten schaffte.
Alle Dungeons der ersten Season im Ranking:
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WoW Dragonflight: Alle Dungeons von Season 1 im Ranking
So bricht Mandatory den Rekord
Diese Aufstellung wählte Mandatory für den Dungeon: Ein Schutzkrieger, ein Disziplin-Priester, ein Wildheit-Druide, ein Feuer-Magier und ein Unheilig-Todesritter bildeten das Team. Ihr Keystone Level war auf +20 festgelegt.
Das Rubinlebensbecken ist ein Dungeon, der relativ geradlinig verläuft und sich gut für Speedruns eignet.
Zuerst brachten sie alle Mobs aus dem ersten Korridor in den Bossraum von Melidrussa der Unterkühlten, wobei sie den ersten Mini-Boss, Trotzer Draghar und einen Urzeitlichen Koloss erledigten. Sie benutzen dafür bereits ihren Kampfrausch.
Anschließend, nach einer Zeit von 2:07, gelangten sie in den zweiten Bereich des Dungeons. Die beiden berüchtigten Drachen haben sie übersprungen, um Zeit zu sparen. Dennoch muss man in Mythic+-Dungeons eine gewisse Anzahl an Mobs töten, um auf 100 % getötete Feinde zu kommen. In der letzten Trashgruppe bezwingen sie denLohengebundenen Zerstörer und nehmen die übrigen Mobs mit in den Bosskampf. So heben sich Mandatory von anderen Gruppen ab, die in der Regel die Gruppe vorher komplett bezwingen.
Als sie den zweiten Boss besiegt haben, liegt die Zeit des Teams bei 6:24. An den kommenden Gegnern – dem Sturmkanalisierer und zwei Sturmkrieger – schleichen sich die Spieler mithilfe von Unsichtbarkeitstränken vorbei, um direkt zum Ort des Endbosses zu gelangen. Dort pullen sie alle Mobs, inklusive des Mini-Bosses Oberste Kanalisiererin Ryvati.
Nachdem sie den Endboss gepullt hatten, ging Mandatory zurück zu den beiden Sturmkriegern, die sie zuvor geskippt hatten, um mit ihnen ihre Prozentanzeige zu füllen. Sie ziehen sie mit in den Bosskampf gegen Erkhart und Kyrakka. Der finale Kampf dauert insgesamt 1:14.
Was sagt ihr zu dem Rekord von Mandatory? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Pokémon Karmesin und Purpur bekommt bereits 2023 ein DLC. Auf MeinMMO lest ihr alle Infos rund um „Der Schatz von Zone Null“.
Pokémon Karmesin und Purpur sollen 2023 ein DLC mit dem Namen „Der Schatz von Zone Null“ bekommen, der zwei Erweiterungen enthält und 34,99 € kostet.
Die erste Erweiterung heißt „Die Türkisgrüne Maske“ und führt euch in die Kitakami-Provinz, wo ihr die Geheimnisse der regionalen Sagen entschlüsselt. Sie soll im Herbst 2023 erscheinen.
Die zweite Erweiterung schickt euch im Rahmen eines Schüleraustausches an die unter Wasser liegende Blaubeer-Akademie und nennt sich „Die Indigoblaue Scheibe“. Der Release ist für Winter 2023 geplant.
Wie viel kostet der Pokémon Karmesin & Purpur DLC?
Das Paket „Der Schatz von Zone Null“ kostet einmalig 34,99 Euro und beinhaltet beide Erweiterungen, die 2023 erscheinen – „Die Türkisgrüne Maske“ und „Die Indigoblaue Scheibe“.
Ihr kauft allerdings einen editionsspezifischen Inhalt, entweder für Karmesin oder für Purpur. Wenn ihr das DLC auf beiden Editionen spielen wollt, dann müsst ihr zweimal 34,99 Euro ausgeben.
Der Release von „Der Schatz von Zone Null“ ist in zwei Abschnitte unterteilt, denn die beiden Erweiterungen des DLCs werden nacheinander veröffentlicht.
Die Türkisgrüne Maske – Herbst 2023
Die Indigoblaue Scheibe – Winter 2023
Genauere Angaben zu dem Release-Zeitraum sind aktuell noch nicht bekannt. Außerdem steht auf der offiziellen Website des Spiels, dass sich das Veröffentlichungsdatum noch ändern kann.
Inhalte und Trailer von „Der Schatz von Zone Null“
Mit dem Kauf von „Der Schatz von Zone Null“ erhaltet ihr die zwei Erweiterungen „Die Türkisgrüne Maske“ und „Die Indigoblaue Scheibe“.
„Die Türkisgrüne Maske“ fügt dem Spiel unter anderem die drei Helden von Kitakami hinzu – Boninu, Benesaru und Beatori.
Außerdem werden mit den beiden Erweiterungen 230 bekannte Pokémon aus vorherigen Generationen hinzugefügt, die bis dato nicht in Karmesin und Purpur vorkommen.
Obendrein erhaltet ihr ein neues Set mit Kleidungsstücken, das in den jeweiligen Farben der Akademie erscheint.
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Pokémon Karmesin und Purpur – Der Schatz von Zone Null im Trailer
Vorbesteller-Bonus – Das erhaltet ihr, wenn ihr vorbestellt
Wenn ihr den DLC „Der Schatz von Zone Null“ bis zum 31. Oktober 2023 vorbestellt, dann erhaltet ihr ein Hisui-Zoroark mit dem Tera-Typen „Unlicht“ als Geschenk.
Hisui-Zoroark kann nicht in der Paldea-Region gefangen werden und stammt aus dem Spiel „Pokémon-Legenden: Arceus“. Es ist die Regionalform von Zoroark und besitzt den „Geist“- sowie „Normal“-Typen.
Hier bei uns im Westen gilt World of Warcraft als das profitabelste und erfolgreichste MMORPG aller Zeiten. Aber weltweit gesehen gibt es mit „Dungeon Fighter Online“ von Nexon einen Titel, der fast genauso alt ist wie WoW und sogar noch erfolgreicher. Dabei sieht das Spiel aus Südkorea gar nicht nach einem MMORPG aus – jedenfalls in unseren Augen nicht.
Was sind die erfolgreichsten MMORPGs der Welt? An genaue Umsatzzahlen kommt man in der Welt der MMORPGs schwer ran. Aber es gibt doch immer wieder Zahlen, die bekannt werden, wenn ein Entwickler mit einem neuen Meilenstein prahlen kann. Zudem gibt plausible Schätzungen.
So geht man davon aus, dass World of Warcraft über lange Zeit etwa 1 Milliarde US-Dollar Umsatz im Jahr generiert hat. Im Jahr 2017 stand WoW bei 9,23 Milliarden US-Dollar Umsatz (via wiki). Laut anderen Quellen soll WoW im Jahr 2022 bei 14 Milliarden US-Dollar Umsatz angelangt sein (via headphonesaddict).
Das MMORPG „Dungeon Fighter Online“ hatte bis 2022 aber 20 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt (via mmos.com). Das gab Publisher Nexon damals stolz bekannt.
Daher kann man sagen, dass Dungeon Fighter Online tatsächlich das erfolgreichste PC-MMORPG der Welt ist.
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5 MMORPGs, die WoW-Killer sein sollten, aber gescheitert sind
Das erfolgreichste MMORPG der Welt ist ein 2D-Sidescroller wie Double Dragon
Was ist aus westlicher Sicht so seltsam? Wir haben bei MMORPG ein klares Bild vor Augen, das von Spielen wie Everquest oder WoW geprägt wurde: ein 3D-MMORPG mit der Perspektive von schräg oben.
Dungeon Fighter Online erschien 2005, ein Jahr nach WoW. Aber beide Spiele könnte kaum unterschiedlicher sein.
Dungeon Fighter Online ist ein „Beat’em Up“-Action-MMORPG, das als 2D Side-Scroller funktioniert. Also wie ein typisches Prügel-Spiel der Marke „Double Dragons“ oder „Golden Axe“.
Das für uns extrem ungewöhnliche Spiel ist in Südkorea seit 2005 auf dem Markt und erreichte in den Jahren danach Japan, China, Taiwan und hatte 2015 sogar einen weltweiten Release, wenn es sich auch im Westen nie durchsetzen konnte.
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Dungeon Fighter Online: Trailer – Bakal, The Cruel King of Dragons
Dungeon Fighter Online erhält den schwersten Raid bisher
Wird das Spiel denn weiterentwickelt? Ja, natürlich. Auch wenn es wie ein Prügelspiel wirkt, wird Dungeon Fighter Online als MMORPG regelmäßig weiterentwickelt. Es gibt, wie der Name sagt, häufig neue Dungeons, durch die man sich dann prügeln kann.
Aktuell erschien gerade ein neuer Patch, Season 7, Akt 5, „The Cruel King of Dungeons“. Das Update verspricht den härtesten Raid in der 18-jährigen Geschichte des MMORPGs. Wie eine polnische MMORPG-Seite berichtet, ist der Raid für 12 Helden gedacht und bringt neben Endboss Bakal noch drei weitere monströse Bosse: den „Death Dragon Spirazzi, den Eisdrachen Skasa und einen Berserker-Drachen, was immer das auch sein soll.
Man verspricht, dass die Bosse Taktiken und Mechaniken einsetzen, wie man sie noch nie gesehen hat.
In den vergangenen Wochen hat Destiny 2: Lightfall mit einer glanzlosen Story und vielen Bugs für Frustration und ein Gefühl der Enttäuschung bei den Hütern gesorgt. Jetzt hat Bungie direkt auf die Kritik reagiert, Fehler eingeräumt und mitgeteilt, welche Verbesserungen die Spieler in Zukunft erwarten können.
Was war die größte Kritik an Lightfall? Die größte Kritik am Lightfall-Erlebnis war die glanzlose Story. Die Fans waren enttäuscht von der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde und wie wenig Klarheit und Genauigkeit ihnen die Story bot.
Dabei hatte Bungie in vielen Erweiterungen davor gezeigt, dass exzellentes Storytelling genau ihr Ding ist. Doch dem Lightfall-DLC fehlte eine klare Richtung und es war nicht das erhoffte, fulminante „Anfang vom Ende” für die größte Saga in Destiny 2.
Bei den Hütern führte das zu Frustration und einem Gefühl der Enttäuschung, die sie in den Rezensionen sowie Beiträgen auf Steam und Reddit zum Ausdruck brachten.
Einige Gamer erklären auf Reddit, dass auch das Balancing in Lightfall nicht stimmen würde und viele Spieler damit überfordert sind.
Auch neue Systeme, wie das Wertschätzungs-System und die Belobigungsränge wurden am DLC hart kritisiert und sogar boykottiert.
Nun hat Bungie in einem ausführlichen Blogartikel Fehler eingeräumt und angekündigt, dass man hart daran arbeiten will, das Lightfall-Erlebnis und die von Hütern kritisierten Punkte zu verbessern.
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Destiny 2: Lightfall u0026#8211; Trailer Game Awards
Bungie reagiert auf die Vorwürfe mit starken Verbesserungen
So ging Bungie auf die Kritik ein: Lange Zeit hatte der Entwickler geschwiegen. Die Hüter bekamen zunächst nur ein paar Antworten und Erleichterungen, die jedoch für viele noch nicht richtig zufriedenstellend waren.
Bungie arbeitete still an der Behebung vieler Fehler, die seit Lightfall im Loot-Shooter aufgetreten waren. Viele hatten daher auch nicht damit gerechnet, wie ausführlich und einsichtig Bungie jetzt auf jeden Kritikpunkt eingegangen ist.
[…] es ist klar, dass die erste Erfahrung, die wir am ersten Tag lieferten, nicht die volle Klarheit bot, die wir ursprünglich geplant hatten, als wir mit der Entwicklung von Lightfall begannen. Das Team hat sich euer Feedback zu Herzen genommen, sowohl bei dem, was in diesem Jahr kommt, als auch bei der Art und Weise, wie wir die Saga von Licht und Dunkelheit in „Die Finale Form“ beenden werden. […] Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Auflösung unserer ersten Saga diesem Vermächtnis gerecht wird.
Das Story-Team unter Beschuss: Bungie vermeidet es wohl bewusst, sein Story-Team der wütenden Meute vor die Füße zu werfen. Denn weiter als dieses Zugeständnis ging man nicht auf die Story-Mankos von Lightfall ein.
Weder erwähnte man Gründe für den schlechten Erzählfluss oder das abrupte Story-Ende.
Auch ging man nicht darauf ein, warum manche Charaktere, wie Nimbus, so überstark nervig erschaffen wurden, während andere coole NPCs dagegen gleich sterben mussten.
Ebenso vermeidet man eine Bestätigung des Verdachts einiger Spieler, dass ein Großteil des umfangreicheren Story-Materials, aus einem DLC zwei zu machen in „Die Finale Form“, nach hinten verschoben worden sein könnte.
MeinMMO fasst für euch zusammen, welche Probleme das Studio erkannt hat. Hierzu wird es einige wichtige Änderungen, die das Spielerlebnis nun wieder verbessern sollen, geben.
Nimbus ist nach Uldren Sov der wohl meistgehasste Charakter in Destiny 2
Hüter-Ränge und Belobigungen
Hüter-Ränge sollten Season für Season ein nützlicher Leitfaden sein, was bedeutet, dass sie die neuesten Inhalte im Spiel widerspiegeln. Doch den Hütern gefällt die neue Nummer über ihrem Kopf gar nicht. Zu sagen, Spieler mögen das System nicht, wäre noch harmlos ausgedrückt. So mancher Hüter wollte sogar demonstrativ für immer Rang 6 bleiben und boykottierte die neuen Ränge.
Bungie bessert nun nochmals nach und bringt folgende Änderungen:
Belobigungsanforderungen werden auf Drängen der Spieler jetzt massiv reduziert.
Zusätzlich werden die Ränge zwischen den Seasons nicht mehr so dramatisch zurückgesetzt. Statt auf Rang 5 werdet ihr nur auf Rang 8 zurückgestuft.
In Saison 21 fügt man dem Reise-Bildschirm eine neue Anzeige hinzu, die den Seasonverlauf zeigt und alle dazugehörenden Hüter-Ränge, Belobigungspunktzahlen, Belobigungsaufschlüsselungen sowie saisonale Herausforderungen und Triumphpunktzahlen.
Dabei betonte Bungie, dass das soziale Signal wichtig ist und die Belobigungen demnach ehrbar sind. Sie zeigen immerhin, dass die Spieler einander dankbar sein können.
Schwierigkeitsgrade von PvE-Aktivitäten
Drescher und Bosse waren viel zu stark: Manchem Spieler gefiel der neue Schwierigkeitsgrad von Destiny 2 im Lightfall-DLC. Der Mehrheit jedoch nicht. Oftmals vermutete man hinter den harten Schüssen der Gegner den bekannten Frameraten-Bug. Doch in diesem Fall, sagt Bungie, war dem nicht so.
Die „Drescher“ Kabal-Schiffe wurden ursprünglich für den Kampf gegen Hüter-Panzer entwickelt. […] Als Teil unseres Ziels, die [Lightfall-]Invasion von Neomuna bedrohlicher wirken zu lassen, haben wir die Drescher häufiger als je zuvor eingesetzt und ihnen Schwierigkeitsmodifikatoren zugewiesen, die zuvor nur in Dämmerungen vorkamen. Dadurch wurde ihre Brutalität deutlich erhöht.
Da wurden wohl ein paar Schwierigkeitsmodifikatoren zu hoch gedopt
Bungie räumte also ein, dass es berechtigte Beschwerden zum Schwierigkeitsgrad sind, denn die meisten Inhalte seien tatsächlich zu stark angehoben worden. Auch Nicht-Boss-Einheiten hatten etwas zu viel Gesundheit und konnten sich daher wie Kugelschwämme anfühlen, was nicht beabsichtigt war.
Verlorenen Sektoren mit harter Schwierigkeit aber schlechtem Loot
Ein weiterer großer Kritikpunkt der Spieler waren solo-fokussierte Endgame-Aktivitäten in Verlorenen Sektoren. Sich neue oder alte Exotics zu erspielen, war für manchen Hüter ein zu harter Krampf, der an der Lootkiste viel zu oft mit Frustration endete.
Der HP-Skalar von Gegnern in Legenden- und Großmeister-Aktivitäten wird um 10 % verringert. Legendäre Aktivitäten, wie die Kampagne, sind davon nicht betroffen.
Die Dropraten für Exotics in Verlorenen Sektoren werden angepasst.
Zusätzlich wird es in Season 21 eine gezielte Fokussierung bei Meister Rahool für Exotische Rüstungsteile geben, die jedoch ekelhaft teuer ist und das, obwohl sich die Stapelgröße für Exo-Chiffren von 1 auf 5 erhöht hat.
Erweiterte Fokussierung auf ein zufälliges Rüstungs-Exotic von DLCs oder Seasons:
1 ein exotisches Engramm, 1 Aszendenten-Bruchstück und 30.000 Glimmer
Präzise Fokussierung auf ein bestimmtes Rüstungs-Exotic:
Fokussiert werden können in beiden Fällen zudem nur bereits erhaltene Rüstungs-Exotics.
So sieht die “Erweiterte Fokussierung” in Season 21 bei Meister Rahool aus
Season 21 bringt noch weitere QoL-Änderungen
Bungie erlaubt den Hütern auch einen Blick in die nahe Zukunft und damit Season 21. Wir starten jedoch zunächst mit einer Info über eine Terminänderung. Das Endgame wird in Season 21 deutlich früher starten, weil es keine Powerlevel-Erhöhung geben wird.
Prüfungen von Osiris finden in der „Saison der Tiefe“ vom 26. bis zum 30. Mai statt.
Spitzenreiter-Dämmerungen werden ab dem 20. Juni verfügbar sein. Der Aufhol-Knoten dementsprechend am 11. Juli 2023.
Das Endgame startet in Season 21 früher als sonst üblich
Zusätzlich erwarten die Hüter in Season 21 folgende Quality-of-Life-Verbesserungen:
Für 15 exotische Rüstungsteile stehen Balance-Änderungen an, darunter wohl auch ein Nerf für das „Sternenfeuerprotokoll“-Exotic des Warlocks.
Season 21 wird neue Mods ins Spiel bringen. „Powerful Attraction“ und „Elemental Charges“. Das wird vor allem die Rüstungsladungs-Builds der Hüter stärken, die auf Sphären der Macht angewiesen sind.
So wird der neue „Elemental Charges“-Mod Rüstungsladungen generieren, wenn Spieler unterklassenspezifische Objekte wie Stasissplitter oder Ionenspuren aufheben.
Der Perk „Beuteschuss“ wird ab Season 21 nicht nur für Munition gut sein. Spieler können damit auch bald Sphären der Macht abschießen und so einsammeln. Dieser wird übrigens auch von AoE-Schaden getriggert, die dann schnelles und großflächiges Einsammeln ermöglicht.
Es wird in Season 21 drei weitere Strang-Aspekte geben. „Flechette Storm“ für Titanen, „Threaded Spectre“ für Jäger und „The Wanderer“ für Warlocks, was Strang weiter stärken wird.
Die Ankündigungen sind für uns ein großer Schritt in die richtige Richtung, vor allem weil man konkret auf die Kritik der Spieler eingeht.
Und wer weiß, vielleicht kann sich Bungie auch noch für die leidtragenden Hüter im Raid „Wurzel der Albträume“ einsetzen, die auch weiterhin von Sprungpads gekonnt in den Tod geschleudert werden.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verbesserungen nicht von heute auf morgen eintreffen werden. Es wird einige Zeit dauern, bis die Fehler behoben sind und die neuen Inhalte und Geschichten bereitgestellt werden. Die Hüter müssen also erneut Geduld haben und darauf warten, dass Bungie seine Ankündigungen einhält.
Trotzdem kann man neben all der Kritik auch festhalten, dass Destiny 2 zwischen den systemischen Verbesserungen, wie dem neuen Loadout-System und dem Versprechen eines zukünftigen LFG-Systems, das ebenfalls 2023 kommen soll, in seiner zugrunde liegende Struktur noch nie so stark war.
So Verkaufs-stark ist Lightfall im Vergleich zu Witch Queen: Viele Spieler dachten bislang, das Lightfall-DLC ist wirtschaftlich ein Reinfall und habe sicher nicht die Verkaufszahlen von „Die Hexenkönigin“ toppen können. Das machte man vor allem daran fest, dass Bungie es 2023 vermieden hat, auf Twitter über einen neuen und höheren Lightfall-Verkaufsrekord zu informieren.
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Bungie teilte auch mit, dass man mit Lightfall die Verkaufserwartungen übertroffen hat.
Dazu war der Original-Soundtrack von Lightfall lange Zeit die Nummer 1 auf iTunes und das gegen eine sehr starke Konkurrenz.
Was haltet ihr von den Anpassungen? Konnten sie euch zufriedenstellen und habt ihr nun wieder Hoffnung, dass das Spiel in Zukunft besser wird und dass es wieder mehr Spaß macht? Oder findet ihr nichts Gutes daran? Hinterlasst uns gerne eure Meinung in den Kommentaren.
Auch anderen Sachen in Destiny 2 sind derzeit enorm stark, wie diese Bestie von Maschinenpistole, die im Eisenbanner gerade jeden in Sekunden tötet:
Diablo 4 hat in einem Video einen Hauch von seinem Endgame verraten. Nur kleinste Info-Happen waren wirklich neu. Doch für MeinMMO-Redakteur Maik Schneider haben sie genug gezeigt, um eine Tendenz zu erkennen. Die Richtung gefällt ihm, aber es gibt Risiken.
Was gibt es Neues zum Endgame? Nicht wirklich viel. Es gab nur ein paar kleinere Details zu den schon bekannten Mechaniken.
Wirklich neu war eigentlich nur die Info über „Capstone Dungeons“. Diese besonderen Dungeons erledigt man am Ende einer Kampagne, um die nächste Schwierigkeits-Stufe freizuschalten.
Zudem fand ich eine gezeigte Szene zu den Paragon-Brettern spannend. Man bewegt sich mit seinen erspielten Paragon-Punkten über quadratische Bretter und bevor man auf das nächste Brett läuft, kann man es drehen und vier unterschiedliche Startpunkte auswählen.
Jedes Paragon-Brett hat offenbar 4 Zugänge mit unterschiedlichen Pfaden.
In der Präsentation versteckte sich jedoch ein kleiner Hinweis, der mich zum Lächeln gebracht hat. Denn genau auf diese Info habe ich gewartet: mehr Anzeichen für „Targeted Loot“ oder auch „Zielgerichtete Beute“.
Das Video mit der Präsentation könnt ihr euch hier ansehen:
Danach sprachen wir über die „Höllenflut Events“ in der Open World, die es mir ermöglichen, vorher zu wissen, welche Art von Gegenstand ich für den Abschluss bekomme. Da war mir klar: Es gibt tatsächlich „Targeted Loot“ in Diablo 4.
So ein Loot-System ist sehr mächtig.
Es gibt mir eine größere Kontrolle über meine Beute. Aber es nimmt mir auch die Kontrolle darüber, welche Aktivitäten sich für mich lohnen. Ein zweischneidiges Schwert. Das durfte ich damals auch beim Loot-Shooter The Division 2 beobachten.
Ich empfand das System als rundum fantastisch. In einer bestimmten Mission waren die Dropchancen etwa für „Handschuhe“ stark erhöht. War ich auf der Jagd nach Handschuhen, habe ich an diesem Tag die Mission tot-gegrindet oder ein bestimmtes Gebiet der Open World.
Jedes Gebiet der Open World und jede Mission hat erhöhte Chancen auf bestimmten Loot.
Eine tägliche Rotation sorgte dafür, dass ich am nächsten Tag eine andere Mission angehen konnte, wenn ich weiterhin auf Handschuhe aus war. Für mich hat das perfekt gepasst, ich habe ohnehin nicht allzu viel auf die Missions-Designs geachtet. Ich wollte nur Ballern.
Das große Aber ist jedoch das „tot-grinden“.
Möchte man „effizient“ spielen, also die beste Ausrüstung so schnell wie möglich sammeln, dann geht nichts über die Aktivitäten mit „Targeted Loot“.
Es lässt sich noch nicht sagen, wie das genau in Diablo 4 abläuft. Doch nach dem Video kennen wir bereits 3 Arten von „Targeted Loot“ im Spiel:
Open World: Höllenflut-Events
Kiste mit bestimmter Ausrüstungsart
Kopfgelder: Der Baum des Flüsterns
Auswahl aus bestimmter Ausrüstungsart beim Abschluss
PvP: Felder des Hasses
Währung zum Kauf von selbst gewählten Ausrüstungsarten
Der Baum des FlüsternsHändler: Felder des Hasses
Was ist, wenn mir eine bestimmte Aktivität keinen Spaß macht oder die Aufgabe für ein bestimmtes Loot-Stück einfach nervt? Die ersten paar Wochen quäle ich mich dann durch bestimmte Aktivitäten, weil das Spiel neu und heiß ist.
Aber Diablo 4 ist ein Service-Game mit dem Anspruch, Spieler längerfristig zu binden. Da geht es dann genau um diese kleinen Effizienz-Vorteile, die irgendwann bestimmen, wie man „Diablo 4 richtig spielt“.
Die Erfahrung hat oft gezeigt: Spieler machen das, was ihnen am meisten bringt und nicht unbedingt das, was ihnen am meisten Spaß macht. „Targeted Loot“ kann helfen, diesen Umstand zu mildern. Aber es kann auch alles schlimmer machen.
Ich halte viel von einem „Targeted Loot“-System. Es kann Loot-basierte Spiele deutlich besser machen, erlaubt den Entwicklern sogar, die Aktivitäten der Spieler ein wenig zu steuern. Aber es kann auch eine Menge schiefgehen und am Ende mehr Frust als Freude erzeugen.
Habt ihr ebenfalls eine Meinung dazu oder Fragen zum System, dann lasst mir einen Kommentar da.
Die Streamerin Jenelle “JenFoxx” Dagres (28) wurde vor fast zwei Jahren aufgrund einer angeblichen Kleiderpanne von Twitch gesperrt. Jetzt gibt ihre plötzliche Rückkehr Rätsel auf.
Was ist das für eine Streamerin? Dagres war 2021 als “Indiefoxx” mit der aufkommenden “Hot Tub Meta” auf dem besten Weg, eine äußerst erfolgreiche Streamerin zu werden.
Mit ihren Badewannen- und ASMR-Streams bewegte sie sich stets an der Grenze des Erlaubten auf Twitch und überschritt die Grenze immer wieder: Nach insgesamt 6 Banns war Schluss, Twitch sperrte die 26-Jährige für immer, während ihre Rivalin Amouranth nochmal davon kam.
Was ist jetzt die Wendung? Am 5. April wurde über den Twitter-Account StreamerBans bekannt, dass die Sperre von JenFoxx, wie sie sich mittlerweile nennt, nach über einem Jahr und 9 Monaten aufgehoben wurde.
Zuvor hatte die Streamerin Twitch wiederholt beschuldigt, ihre Entsperrungs-Anträge abzublocken.
Wie reagiert die Streamerin? Auf Twitter zeigte sich JenFoxx überglücklich über die Entsperrung. Sie bedankte sich bei Twitch für die zweite Chance, will alles besser machen: “Ich heule gerade. […] Danke für die Gelegenheit, Twitch, ich verspreche, dass ich es diesmal nicht vermasseln werde.”
Die Twitch-Streamerin muss aber auch feststellen, dass sie nicht einfach dort weitermachen kann, wo sie aufgehört hat. Auf Twitter erklärt sie, viele ihre Follower seien entfernt worden und bittet darum, ihrem Account wieder zu folgen (via Twitter).
Auf dem Twitch-Kanal von JenFoxx derzeit noch 942.000 Follower angezeigt, während es laut der Analyse-Seite sullygnome über 2 Millionen sein müssten. Es ist noch unklar, ob es sich um einen vorübergehenden Fehler handelt, wie die Streamerin hofft.
Wie wird es jetzt weitergehen? Es bleibt abzuwarten, welche Art Inhalte JenFoxx in Zukunft auf Twitch zeigen wird. Bislang stellt sie “viele Musik-Streams” in Aussicht, sagt aber auch, es könne Spaß machen, den ursprünglichen Hype um die “Hot Tub”-Streams noch einmal zu erleben (via Twitter).
Zuschauer vermuten Verzweiflungstat von Twitch
Wie fallen die Reaktionen aus? Streaming-Kolleginnen und Fans beglückwünschten Indiefoxx zu ihrer Entsperrung in den Kommentaren auf Twitter. Allerdings fragen sich auch einige, warum Twitch nach so langer Zeit plötzlich einlenkt.
Einige Twitch-Zuschauer vermuten, dass Twitch nun eine Reihe kontroverser Streamer entsperren könnte, bevor diese zur neuen Konkurrenz-Plattform Kick gehen, die mit einer hohen Beteiligung an Abo-Einnahmen und einem lockeren Regelwerk lockt (via Twitter).
Unter den möglichen Kandidaten wären Streamer wie JiDion, IShowSpeed, Ice Poseidon und natürlich DrDisrespect, dessen Perma-Bann geradezu legendär ist.
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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch u0026#8211; Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis
Twitch ist dafür bekannt, sich nicht zu Banns zu äußern und macht auch bei der Aufhebung einer Sperre keine Ausnahme.
Es ist also unklar, warum JenFoxx ausgerechnet jetzt wieder auf die Streaming-Plattform zurück darf und ob tatsächlich weitere kontroverse Content Creator folgen werden.
Noch hat JenFoxx die neugewonnene Freiheit nicht ausgenutzt und ihr Comeback auf Twitch gefeiert. Es bleibt also abzuwarten, wie die Streams der 28-Jährigen aussehen werden, wenn sie tatsächlich zurückkehrt. Schließlich hat sich auch die Landschaft auf Twitch mittlerweile verändert: