Das braucht das nächste große MMORPG, um das Genre zu revolutionieren

Das braucht das nächste große MMORPG, um das Genre zu revolutionieren

Die größten und erfolgreichsten MMORPGs sind Themepark-Spiele. Sie setzen auf Story-Inhalte, Erkundung von Gebieten, Dungeons, Raids und instanziiertes PvP. Doch sie alle teilen sich ein Problem: Der Content ist schneller aufgebraucht, als die Entwickler ihn nachliefern können. Um nochmal einen großen Hype auszulösen, brauchen die neuen MMORPGs die Hilfe der Spieler, meint MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch.

WoW erzeugte nach seinem Release 2004/2005 einen Hype um MMORPGs. Das lag auch daran, dass WoW mit einigen Traditionen des Genres brach und so die MMORPGs revolutionierte:

  • Der Einstieg in das Spiel war so leicht, wie in keinem anderen MMORPG zuvor.
  • Der Tod wurde nicht hart bestraft, etwa durch den Verlust von Ausrüstung oder Erfahrung, wie es in alten Spielen üblich war.
  • Zwar war WoW nicht das erste MMORPG mit Instanzen, doch kein Spiel fokussierte sich so sehr darauf, wie WoW.
  • Es gab die Konkurrenz zwischen Allianz und Horde, aber PvP in der offenen Welt war kein Zwang, weil es extra PvE-Server gab.

Natürlich spielten auch die Hintergrundgeschichte von Warcraft, das Budget von Blizzard und die für damalige Verhältnisse gute Grafik eine Rolle. Doch WoW drückte dem Genre einen so eindrucksvollen Stempel auf, dass viele weitere Spiele folgten, die im Anschluss als „WoW-Klone“ bezeichnet wurden.

Doch seitdem gab es keine großen Veränderungen bei den MMORPGs. Noch heute orientieren sich die neuen Spiele wahlweise an der Erfolgsformel von WoW oder versuchen, das „Old School“-Feeling von alten Titeln wie Ultima Online oder Dark Age of Camelot in ein modernes MMORPG zu bekommen.

Doch um tatsächlich einen riesigen Erfolg zu haben, braucht es wieder eine (kleine) Revolution. Und die sehe ich in der Zusammenarbeit zwischen Spielern und Entwicklern.

WoW zu kopieren genügte übrigens nicht, um Erfolg zu haben, wie diese Beispiele hier zeigen:

5 MMORPGs, die WoW-Killer sein sollten, aber gescheitert sind

Von Spielern generierter Content für endlosen Spielspaß im PvE

Das große Problem, das neue Themepark-MMORPGs immer wieder haben, ist fehlender Endgame-Content. Egal, wie gut der Einstieg und die Level-Phase sind, hinten raus wird der Spielinhalt immer zu dünn. Das war ein großer Kritikpunkt beim Start von ESO und wird auch heute noch New World vorgeworfen.

Die Lösung sehe ich in Editoren und Programmen, die leicht zu bedienen sind und in denen die Spieler ihren Content selbst erschaffen können:

  • Sie können Dungeons und Raids kreieren und diese Inhalte mitunter so schwer gestalten, dass sich andere Spieler wochen- oder monatelang die Zähne daran ausbeißen.
  • Sie könnten eigene Gebiete bauen – mit Quest-Lines, Weltbossen und anderen Herausforderungen.
  • Selbst eigene PvP-Arenen oder sogar komplette PvP-Modi wären so möglich.

Natürlich muss man hier etwas abwägen. Gebiete und Quest-Lines sollten allein der Fairness halber von den Entwicklern abgenommen und offiziell implementiert werden. Sonst wären hier Exploits oder spielzerstörende Bugs möglich.

Aber gerade bei eigenen Dungeons, Raids und PvP-Modi sehe ich ein riesiges Potential. Da diese instanziiert stattfinden, nehmen sie keinen direkten Einfluss auf die Spielwelt.

Theoretisch wäre es sogar möglich, komplett auf Loot und Belohnungen zu verzichten, da ich glaube, dass Spielern oftmals genügt, diese Inhalte überhaupt zu erleben, World Firsts zu holen oder Events zu veranstalten, die man als Gilde erlebt oder auf Twitch überträgt.

WildStar Raidboss
WildStar hatte coole Raidbosse, die ich heute gerne nochmal erleben würde.

Dass die eigene Entwicklung von Content eine große Bereicherung ist, sieht man an vielen Spielen:

  • Skyrim ist noch heute ein beliebtes Spiel, auch weil die Modding-Community immer wieder neue Inhalte liefert, die schon eines Addons würdig sind.
  • Reine Sandbox-Spiele wie Minecraft leben von verrückten Servern oder Communitys.
  • Im Super Mario Maker bauen die Leute die härtesten Level überhaupt und Spieler haben Spaß daran, genau solche Herausforderungen zu meistern.

Manche der Modder sind so gut, dass sie im Anschluss sogar eine Anstellung bei den Entwicklern bekommen, wie es etwa bei einem Modder zu Fallout 4 und Bethesda der Fall war.

Wer spricht hier eigentlich? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO und ist mit Guild Wars 1 aufgewachsen. Dort hat er über 10.000 Spielstunden verbracht. Seit 2009 ist er jedoch in fast jedem neuen MMORPG unterwegs gewesen. Seine meiste Zeit verbringt er derzeit in New World, testet aber auch gerne mal Indie-Titel wie Broken Ranks.

Keine Revolution am Horizont, auch weil EverQuest Next scheiterte

Schaue ich auf die MMORPGs, die in den nächsten Jahren erscheinen, bin ich tatsächlich wenig pessimistisch. Ashes of Creation wird sicher einen Hype erleben und setzt zu einem gewissen Maß auf Sandbox-Elemente, etwa das Erobern, Leveln und Ausbauen von Städten. Spieler schaffen sich also selbst neuen Content.

Doch im Kern ist Ashes of Creation ein PvP-MMORPG und auch wenn ich viel Spaß daran haben werde, so weiß ich, dass die große Masse auf Themepark- und sogar Singleplayer-Elemente steht. Diese Spieler wird Ashes of Creation wohl nicht lange binden können, dafür fokussiert es sich zu stark auf soziale Gemeinschaften.

Ashes of Creation Stadt Teaser
In Ashes of Creation sollt ihr kleine Zetlager zu riesigen Städten ausbauen können.

Das kommende Throne and Liberty von NCSoft hat ebenfalls einen starken PvP-Fokus, während Justice Online so stark nach Asia-MMORPG aussieht, dass es wohl keine faire Chance im Westen bekommen wird.

Auch abseits dieser großen Titel sehe ich kein MMORPG, das so stark auf Spieler generierten Content setzt, wie es für eine große Revolution des Genres nötig wäre. Nur in der Vergangenheit gab es mit EverQuest Next mal ein Spiel, das genau nach dem klang, was ich mir wünschen würde. Doch leider scheiterte das Spiel, so wie zwei andere Titel, die ebenfalls das Genre revolutionieren wollten:

3 MMORPGs hätten das Genre revolutionieren können, sind aber leider nie erschienen

Was sagt ihr zur Zukunft des MMORPGs? Braucht es den von Spielern generierten Content? Was wäre eine große Neuerung, die euch sofort in seinen Bann ziehen würde?

Der Twitch-Streamer Asmongold hat eine eigene Vorstellung von MMORPGs in der Zukunft. Seine Revolution basiert auf einer anderen Technologie:

Großer MMORPG-Streamer sagt, dass die Zukunft des Genres in einer neuen Technologie liegt

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Drahn

Ich glaube nicht, dass spieler-generierter Content die große Wende bringen würde.

Punkt 1: Es gibt keine Playerbase, die groß genug wäre, ein neues MMORPG aufrecht zu erhalten. Die meisten würden das Spiel anspielen, doch am Ende kehren sie zurück zu ihrem Stamm-MMORPG.

Punkt 2: Kein Entwickler möchte Risiken eingehen. Ein MMORPG kostet viel Geld, Zeit und Mitarbeiter. Und am Ende wird es ein Flop (trotz guter Ideen) und wird eingestellt. Übrig bleibt ein riesiger Verlust. Deshalb bleiben die meisten Entwickler bei den altbewährten, veralteten Systemen. Daher sehen fast alle MMORPGs wie ein Klon eines bereits existierenden MMOPRGs aus. Da bringt es auch nix, Features anzukündigen, die es bereits schon 100mal in anderen Spielen gab (Crafting, Housing, Klassen, etc).

Punkt 3: Spieler-generierter Content kann großartig sein. Ich meine, Content von tausenden „Mitarbeitern“ und das völlig ohne Kosten. Jedoch kann das System sehr schnell missbraucht werden, sofern man es nicht von Mitarbeitern kontrolliert. Ansonsten hat man riesige Probleme (z.B. Copyright oder Rassismus/Pornographie). Siehe Maplestory 2.

Daher fühlen sich die meisten MMORPGs ab 2020 an wie MMORPGs ab 2008:
Holy Trinity, F2P mit Cash-Shop, Levelphase, Dungeons, Raids, Crafting, vielleicht Housing, Quests, Quests, Quests, Mensch-Elfe-Tierwesen als spielbare Rassen, Tab-Targeting, überall RNG, belanglose Story, PvP, noch mehr Quests, vielleicht schönere Grafik. Am Besten noch ein Wuxia oder Korea-Grinder.

Ich denke, wenn man das Genre revolutionieren möchte, dann anders.

Kein F2P, keine Lootboxen, kein Shop, keine Daily-Login-Rewards, kein Pay-2-Win. 10 EUR im Monat und da ist alles drin. Bots und toxische Spieler können in ihren F2P-MMORPGs bleiben. Und wenn ich mal eine Pause mache, kann ich mir sicher sein, dass ich nichts verpasse.

Kein Genderlock, keine Rassen-Boni, kein stundenlanges Sitzen im Editor und vor allem kein „Name ist bereits vergeben“ (ich rede mit dir, Lost Ark!). Einfach ein Charakter-Editor, der einem viel Auswahl bzgl. den Rassen gibt, aber nicht so viel beim Charakter selbst. Was nützt es mir, wenn ich jede Haarsträhne und jeden Knochen bestimmen kann, aber am Ende wieder nur eine Elfe bin? Ich will Orcs, Dragongirls und Zentauren als spielbare Rassen haben. Niemand will freiwillig „Mensch“ spielen. Und es reicht mir, wenn ich eine Frisur, Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe und Geschlecht aussuchen kann. Und nicht die Größe jeder einzelnen Rippe oder Pore.

Kein fixes Klassensystem, kein Leveln, kein Holy-Trinity, keine Talentbäume, kein massives RNG, keine Flut an Stats. Ich muss nicht ewig lange leveln oder questen, bis ich endlich den richtigen Kram (Endgame) machen kann. Ich kann mir mein Schwert schnappen und loslegen. Ob ich mit Rüstung und Zauberstab herumlaufen will, ist mir überlassen. Ob ich ein Monster besiege oder nicht, hängt von meinem Skill und nicht nur von meinen Stats ab. Jedes Monster sollte eine Bedrohung darstellen. Der Unterschied ist lediglich, dass es in den „Low Level“-Gebieten weniger Monster gibt und diese auch nur wenige Mechaniken haben. Dafür laufen in anderen Gebieten dann mehr und „intelligentere“ Monster herum, je nach Gebiet mit besonderen Eigenschaften (giftig oder feuer-resistent).

Keine nervige Story, die man unbedingt machen muss. Keine Nebenquests, die tonnenweise überall verteilt sind. Kein „Bringe mir eine Blume, die 1 Meter neben mir wächst“. Warum muss es immer dieses „Du bist der Held und die Welt braucht dich JETZT“? Warum nicht einfach etwas über die Welt erzählen, indem man mit NPCs redet oder Bücher liest? Und wenn man dann Aufträge/Quests annimmt, dann soll es sich wie eine kleine Reise anfühlen. Oder zufällig erscheinende Quest-Events, bei dem jeder teilnehmen kann aber nicht muss.

Und zum Schluss: Alternative Möglichkeiten außer Kämpfen. Vielleicht ein Ingame-Casino, Minispiele, instanziiertes Housing, eine Insel oder einen NPC, den man trainieren und mit auf Kämpfe mitnehmen kann. Crafting sollte Kunst und Wissenschaft sein und nicht einfach ein Knopfdruck sein. Vielleicht Musik als Band machen können als Gilden- oder Community-Event. Oder vielleicht sogar Dungeons/Bosskämpfe, die von Spielern erstellt wurden in Form von Spieler-Quests. Vielleicht sogar offizieller Mod-Support oder die Möglichkeit diese einzusenden, sodass man diese im Spiel einbaut.

Kurzum: Ich will ein FFXIV haben mit BDO-ESO-Kampfsystem, von der Schwierigkeit eines Monster Hunter oder Elden Ring, GW2-Quests und Minecraft/Skyrim-Modsupport. Oder so ähnlich.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Drahn
TheDant0r

Ich widerspreche dem Artikel.
IMO:
Ich als Spieler möchte in eine fremde Welt eintauchen. Eine Welt die Entkoppelt ist, von unserer. Maximale Immersion. Doch Entwickler wollen dies nicht mehr. Die Welten der neuen MMOs sind meist einfach nur riesige Lobbys die zu Cashshops, Glücksspiel und Modi führen. KI ist IMO der Schlüssel, die Zukunft.
Das nächste MMO erschafft sich durch KI Content selber.
Oder es ist ein VR, bzw Mixed Spiel. Es macht die wirkliche Welt zur Spielwelt, setzt Monster in den Garten und Loot in den nächsten Wald. Modifizierte LARP-Waffen mit Sensorik und Feedbackhandschuhe können mit der Mixed Reality interagieren.
Eines von beidem: Ein MixedVR-MMO, oder eine AI-Driven Simulation.
So stelle ich mir die Zukunft vor.
Ich als Spieler will keinen Content bauen, geschweige denn, etwas von nem Hobbyzusammenzimmerer spielen. Zumal ich Spielern nicht vertraue.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von TheDant0r
Hisuinoi

Ich bin nicht der Meinung was im Artikel steht.
Es geht auch anders.

Wenn einfach eine gigantische Welt erschaffen wird wird mit ein Physik-Element System.
So in Richtung „Star Citizen“ nur nochmal eine Ecke komplexer.

So könnte es z.B. Gigaplaneten nehmen die dann die zehnfache Größe der Erde hätten.
Und 3 riesige Hauptstädte gibt die unterschiedliche Aspekte hätten.

Da könnte es z.B. eine Hauptstadt geben die Speziell sich aufs Forschen konzentriert. Eine andere auch Ressourcen Gewinnen und wieder eine andere aufs Handwerk.
Diese Hauptstädte können sich entwickeln und immer wenn eine gewisse Schwelle erreicht wird entscheiden die Spieler, also die Spieler die in der Hauptstadt ansässig sind in welche Richtung sich eine Hauptstadt entwickelt.
Gewisse Elemente bekommt jede Hauptstadt, dann gibt es welche wenn die nicht gewählt werden nicht mehr vorkommen „sowas würde dann dort stehen“.

So kann es dann z.B. zu einem späteren Zeitpunkt ein Weltraumhafen, Werkstatt und so gebaut werden für die Weltraumkolonisierung und Aktivitäten.

Zum Thema zurück zu kommen.
Im Spiel selber würde es eine Art Design Editor geben, da wird die Ressource eingezogen. Und kann Zeichnungen angelegt, gespeichert werden. Zuletzt fehlt das passende Werkzeug und ein passendes Minispiel das auch passt.

Selbes in der Forschung nur dort ist es kein Design Editor sondern was anderes.
Da können Spieler herum experimentieren. So neue Materialien, Elemente entdecken.
Oder Erfinden die neue Geräte entwickeln aber wiederum Spieler im Bereich Handwerk kennen muss die dann die passenden Elemente zeichnet und herstellt.

Das ganze könnte im frühen Zeitalter beginnen in dem bald die Elektrizität erfunden wird.
Die Spieler geben die Geschwindigkeit vor.
Die Entwickler können das im Hintergrund Beobachten und entsprechend neue Epochen Updates und Fehler Updates liefern.

Letztendlich hätten die Spieler die volle Kontrolle, erstellen Quests.
Können NPCs anheuern, NPCs erstellen bei Bedarf Aufgaben Quests. Die Städte bringen Quests zum weiterentwickeln und Unterstützung.
Ähnlich wie in „New World“ nur noch durchdachter, Abwechslungsreicher und besser.

Sowas in der Art würde ich mir sehr Wünschen.
Das Kampfsystem sollte anpassbar sein die es wollen Action Combat, andere TargetSystem, Individuelle Kampfkünste die auch Spieler erstellen können.
So gibt es in einer späteren Epoche auch Schusswaffen.
Eine Epoche könnte. z.B. zwischen 6 und 12 Monate andauern.

Dabei kann es Hauptstädte geben die in einer älteren Epoche sind, andere sind schon weiter.
Da können die Entwickler eine Zeit festlegen wie lange die für Epochen Update brauchen.
und ein maximalen Zeitrahmen.

Todesklinge

Man würde den Spielern zu viel Verantwortung in die Hand geben und der Missbrauch daraus ist vorprogrammiert. Sonst gäbe es keine Exploit-Shows usw.

Das die Spiele alle so extrem stark eingeschränkt sind (vor allem Sandbox) hat seinen Grund. Die allgemeine Wirtschaft von Spielen ist sehr zerbrechlich, kleine Abweichungen können schwere Folgen haben.

Erst wenn die Spieler dafür Verantwortung übernehmen ist das möglich. Da reicht als Strafe keinen Account-Verlust mehr, da es zu gering wäre. Also ist der Erfolg abhängig von der Bestrafung. So seltsam wie sich das anghört, nur daran wird die Ernstigkeit gemessen.

Habe gelesen das vielleicht nächstes Jahr genau so ein Spiel in die Pre-Alpha gehen soll.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Todesklinge
80s-Gamer

„Nur in der Vergangenheit gab es mit EverQuest Next mal ein Spiel, das genau nach dem klang, was ich mir wünschen würde.“

Und da dieses gar nicht erst erschienen ist, kann das, was der Autor alles so toll findet, doch gar nicht so toll sein, geschweige denn von der Masse an Spielern gewünscht werden.

Die meisten Spieler wären doch einfach nur froh, wenn sie sowas wie WoW mit einer top modernen Grafik und den ganzen nützlichen Neuerungen spielen könnten.Und ich rede nicht von Black Desert. Das ist was völlig anderes.

Ich hau mal einen raus und sage nicht nur, dass ein Starcraft Universe funktionieren könnte. Ich denke auch ein neues MMORPG im Warhammer Universum könnte es doch noch packen.

Harschen

Dem Spieler mehr Freiheit lassen und nicht an die Hand nehmen. Keine vollkommen optimierte Welt, sondern eine authentisch glaubwürdige Welt in der man eintauchen kann. Würde mir schon für den Anfang reichen.

Weissbier242

Ganz ehrlich? einfach mal wieder etwas Anspruch in ein MMORPG bringen, das reicht schon. Es muss nicht jeder Mist alles Solo machbar sein. Nicht so gelangweiltes Leveln wie in Eso, wo ich nicht mal ne rüstung brauch weil Ich eh alles umhau was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Also eine Anspruchslosere Levelphase als in Eso hab ich noch nie erlebt. Beim ersten Char wars noch ok weil alles neu und etwas story, Setting nett. Aber beim zweiten Char wo man weiß wie der hase läuft rennst nur noch mit XP Rüstung rum um den Kram schnell hinter dich zu bringen. Ich nehm hier mal die Story Spieler raus. Aber ich spiele kein MMO wegen der Story. Auch die levelphase mal etwas schwieriger gestalten. Warum hat ein GW 1 mir und vielen anderen jahre Spaß gemacht mit an sich weniger Content??? Weil das Gameplay großartig war, es hatte unzählige Möglichkeiten Builds zu bauen, Die paar Dungeons waren großartig, PVP war immer eine sehr spaßige Angelegenheit.

Ansonsten ein gutes Wirtschaftssystem von Spielern gesteuert wo auch Sachen mal Kaputt gehen, wäre etwas was gut zur Langzeitmotivation beitragen würde. Das Rad muss man nicht neu erfinden.

BinAnders

Wenn man sich die Kommentare hier durchliest, dann hat man quasi den Beweis, dass aus der Spielerschaft eher wenig Qualitatives oder Zukunftsfähiges kommen wird.

Renoon

Es war doch leider in der Geschichte der Menschheit immer so, dass sich das schlechteste durchsetzte. Es gab bisher so viele bessere MMORPGs als WOW, aber solange noch zu viele Leute im alten WOW rumgurken und nicht interessantes, besseres, schöneres usw. kennenlernen wollen, wird es wohl immer der Klassenprimus bleiben.

Hisuinoi

So ist es leider… WoW hat alles zerstört Ich mag diesen Comic Look nicht. Da hab ich“Dark of Camelot“ mehr geschätzt. Die grafische Stil, kleinere Dungeons, riesige Katakomben, große Dungeons für Gruppen… Und da hab ich die vielfalte richtig erkannt.

Ich rede hier vom Grafik und Designstil.
Und nicht von der Grafikqualität!
Als Jugendlicher habe ich die Grafik als gut und scharf wahrgenommen zumindest das was ich in Erinnerung habe. Nachträglich später wie bessere Grafik gab hab ich die Unterschiede erkannt.

Heutzutage würde ich sowas nicht mehr spielen und würde dann schon moderne Elemente und Abwechslung mehr begrüßen.
Aber diese Abwechslung im Designstil und auch mal so mmorpg mit vielen Rätsel vermisse ich.

Jinokun

Nee bitte nicht
*Meinung*

Bodicore

Blockchainanbindung.

Über Smartcontract/NFT könnte man den Spieleraccount einzigartig machen. So dass es unmöglich wäre zu boten und Cheater die gebannt wurden könnten keine neuen Accounts mehr erstellen.
PvP ohne bescheissen würde sogar mich interessieren.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bodicore
René

Und wie soll das helfen? Dann macht man sich halt einen neuen „einzigartigen“ Account.

Ein wirklich einzigartiger Account wäre denke ich nur durch eine Verknüpfung mit einem Perso oder ähnlichem möglich. So wie in einigen Asiatischen Ländern.
Dafür braucht man dann aber keine Blockchain.

Hisuinoi

Ich habe im Freundeskreis schon gesagt.
Eine Verifizierung mit Personalausweis.
Selbst bei Steam würde ich das sehr begrüßen.
Da dort ja auch MMO/MMORPGs sind und von Bots und so überrannt werden.

Wenn man mehrere Accounts bei Steam hat, wird nur das Spiel gesperrt aber nicht der Steam Account, allerdings eine Sperrung auf allen Accounts einer Person.
Allerdings sollte es da auch eine Art Strike-System geben wenn z.B. in 2 Jahren 3mal schwerwiegende Strikes gab z.B. Botting, Cheating, usw. Wird einem der komplette Zugang zu Steam gesperrt.

Irgendwie sowas in der Art.

Xpiya

Es gibt viele Punkte.

Meiner Meinung nach wird das MMORPG next Level, dass es schafft @home Gaming mit @mobile Gaming zu kombinieren.

Sagen wir daily’s, Farmen, Crafting, housing, Auktionshaus per Smartphone möglich. Quests, Raids, PvP von zu Hause.

Wenn es um immersion geht wäre es auch toll wenn man zumindest wahlweise in VR Quests erledigen könnte.

dazu sollte man das Levln des Charakters abschaffen und es anderweitig verteilen, auf Fähigkeiten/items etc. So würden alte Gebiete zwar immernoch leichter werden aber eben nicht mehr vollständig entwertet bei einem meinen Add on.

Es ist ja auch ein Kernproblem, dass alter Content meist komplett bei einem Add on entwertet wird

Das Problem bei MMORPGs ist einfach, dass die Spiele extrem teuer und langwierig in der Entwicklung sind, das Risiko wollen halt die wenigsten eingehen.

SenorChang

freiheit in der bedienbarkeit. also ui anpassbar,modbar und frei wählbar ob action oder tabtarget. zumindest sind das für mich mittlerweile wichtige punkte geworden

Nightstalker314

Und dann denkt man mal wieder daran dass 90% der Minecraftspieler kreativ nicht übers Dreckhaus hinauskommen und weiß schon wo so eine Editorgeschichte enden wird.

CdH

Ich bin der Meinung das Tabula Rasa ein Spiel mit Zukunft gewesen wäre, wenn man es den fertig auf den Markt gebracht hätte. Warum? Es war einfach ein lebendige Welt, wo innerhalb von Stunden die Welt anders war als davor, eben weil der Gegner aktiv erobert hat und der Spieler einfach die entscheidende Rolle gespielt hatte ob ein Angriff oder die Verteidigung Erfolg hatte oder nicht. Man hätte das Spiel ausbauen müssen, mit Handwerk und auch weiteren Inhalt. Glaube das ist eine Revolution der Spielemechanik gewesen, selbst WoW war statisch und obwohl DAoC das Spiel war mit PvE und PvP, auch die Grenzlande waren statisch, wobei da sich wenigstens die Gebietskontrolle geändert hat!

Mandario

Tabula Rasa war so gut. Leider haben sie irgendwie versaut.

Zed

Nein, sry aber das mit dem Spieler generierten Content hat man schon in Star Trek online versucht und das war zu 90% Mist. Klar gab es ein paar Perlen, aber auf Dauer ist das einfach eine dreiste Methode um Arbeit der Entwickler auf die Kunden abzuschieben.

Eine Revolution der MMOs wird es erst mit leistbaren VR geben. Im Moment sind die Brillen einfach zu teuer, wenn diese Technologie endlich leistbarer wird, dann wäre das eine Möglichkeit wieder was neues rauszubringen.

Ansonsten haben wir genug MMOs, es braucht keine neuen im Moment, das Angebot ist reichlich und auch sehr gut. FF14, Eso, GW2, WoW, Swtor, DCUO etc etc etc…was wollts denn noch?

Also ja, VR könnte das Genre aufs nächste Level bringen, wenn hinzu noch ein Spiele- und Firmenübergreifender Charakter Transfer kommen würde (Wie is SAO-Staffel 2), wäre das tatsächlich eine Revolution. Möglich wäre auch eine Art Oasis wie in Ready Player One. Aber egal was kommt, ohne VR wird es keine Revolution, und dafür muss diese Technologie endlich für die breite Masse leistbar sein, denn das ist das Geheiminis eines jeden Erfolgs, breiter und einfacher Zugang.

Mit Cloud-Gaming braucht man keinen Hochleistungsrechner mehr, und mit VR könnte man direkt eintauchen, vlt sogar mit einem Modul das gar keinen Rechner mehr braucht sondern sich direkt mit der Cloud verbindet (da wären wir wieder bei SAO). Und ja, mich stört Cloud-Gaming bei Singleplayer Spielen, aber bei MMOs gibt es da keinen Nachteil, denn die brauchen sowieso eine Onlineverbindung.

Das war mein Senf dazu…

MathError

Sehe ich genau so. In STO wurde das auch jahrelang so gehandhabt, einige von den Spieler produzierte Story war besser als die von den Entwicklern selbst (aber natürlich war auch einiges an Mist dabei), aber es waren eben auch viele Gute dabei.
Es scheiterte in STO nicht an mangeldem oder qualitativem Content der von den Spieler generiert wurde, es war am Ende nur eine Frage des Arbeitsaufwandes von Cryptic, diesen Content zu überprüfen, einzubinden, online zu bringen und und und d.h. man wollte sparen und das war der beste Ansatz, man konnte in den Zahlen gut lesen, dass in dem Bereich enorme Ersparnise gemacht wurden nach der Einstellung dieses „Features“

Bin auch der Meinung wir haben aktuell genug gute MMORPG Alternativen, statt dass all die Spielefirmen/entwickler hunderte millionen Euro in Spiele (mmorpg’s) reinbuttern, die sehr früh das Zeitliche segnen oder irgendwann in der Nichtigkeit verschwinden. Sollen sie lieber dieses Geld nehmen und in der Forschung und Entwicklung von VR oder anderen Zukunft-Technologien investieren, die auch in der Spieleindustrie dann ihren Nutzen finden.

Es kommen ja genug dieser „f2p“-Spiele raus zB Tower of Fantasy, Noah’s Heart usw, die Kosten bei der Entwicklung sind im Vergleich gering und generieren durch die aggressiven Cashops Einnahmen ohne Ende. Sieht man an Diablo Immortal (+/- 1mio Euro pro Tag) oder mit Ni No Kuni: Crossworld (von Netmarble), gibt auch noch einige andere Beispiele.

Die Prioritäten der Spielefirmen/entwickler müssten einfach mal verlagert werden.

Caliino

Selbst wenn die VR-Brillen für die breite Masse leistbar wären, hast du immer noch das Problem mit der Motion Sickness und die kriegst du nicht weg – zumindest nicht mit der jetzigen Technologie 😀

Und nein, das sind keine Einzelfälle, der menschliche Körper ist einfach nicht dafür gemacht. Ich denke das würde sicher mehr als die Hälfte der Spielerschaft betreffen….

Lyall

Ich freue mich auf die psvr2, habe mir einige Videos angeschaut und so wie es aussieht arbeitet Sony sehr daran das motion sickness besser in den Griff zu bekommen, man kann es nir hoffen. Auch so finde ich das Teil für die ps5 vom Papier her bis jetzt einfach mega.

Warten wirs mal ab was noch kommt.

Sven

Eine echte (R)evolution des Gernres wird wohl nur über VR sattfinden können. Denke da an swort art online! XD. Klar, ganz so wirds nicht werden. Das gibt unsre Technik noch lange nicht her aber im Ansatz halt 😉 jetzt mit PS VR 2 und was da sonst noch schönes kommt an etwas günstigeren und kompakteren VR Brillen demnächst, könnte ich mir das erste richtige tripple A MMORPG in VR gut vorstellen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Sven
Threepwood

Das Genre ist inhaltlich seit Jahren festgefahren. Standard-Fantasy-Themeparks, die so stumpf konstruiert werden, dass sie breit gefächert minimal bis mittelmäßig unterhalten können, aber keine Zielgruppe richtig gut abholen. Schon gar nicht langfristig.
Parallel erlebt man als Spieler mehr Engagement in der Monetarisierung. Wie weit können sie gehen, welche neuen Artikel können sie dort als „normal“ etablieren und sich in der nächsten Zeit als Positiv-Beispiel zu Diablo Immortal präsentieren, weil sie „nur“ Blödsinn XY anbieten?

Während überall Abos boomen, brüllen MMORPG-Spieler die Studios förmlich an, sie mit Skins, Battlepasses und weiterem Schwachsinn abzuziehen. Damit parallel im Bestfall 10 MMORPGs gleichzeitig ohne Einstiegshürde auf der Platte landen können. Eine tolle Mischung aus Übersättigung, Langeweile, Spielen, die nicht mehr langfristig zu binden wissen, gepaart mit der Suche nach noch ein bisschen mehr Dopamin für ein paar Euro.

Die vermeintlichen WoW-Killer, wie W*, WAR etc. würden heute boomen, weil selbst die noch mehr Seele als Spiel hatten, als es die meisten anderen der letzten 10 Jahre hatten.

Ansonsten haben die Studios keinen Grund irgendwas groß zu ändern. Finanziell scheint es zu funktionieren. Pioniergeist, Innovation und Next-Gen-Genre sehe ich erst durch mobile Gaming via Kontaktlinsen o.ä. oder sollten die Spieler das Genre mit Abwesenheit abstrafen. Beides ist eher weniger in Kürze zu erwarten, also her mit den Baukasten-Spielen nach Schema X und mit ganz viel Glück ein paar Nischen-Spielen, die sich trauen, eine Zielgruppe wirklich zu adressieren und sich halten.

Ist schon peinlich, wenn man sich mal bewusst macht, was heute technisch möglich wäre, was da präsentiert wird und was für Spiele es bereits gab.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
Nico

mmorpg´s brauchen wieder mehr liebe in sachen sozialisierung, dazu sollten mmorpgs nicht mehr auf kleine Server setzen. große Megaserver wo ´quasi alle drauf sind und der chat dann von mir aus eigene sprachchats hat wie z.b. für deutsch, französisch, latein usw…
Denn so gut wie jedes mmorpg was mit „normalen“ servern kommt verliert massig Spieler in den einzelnen sprachzonen.

mehr solo inhalte in mmorpg macht halt nichts besser sondern verschlimmert nurnoch alles. Spieler die gerne in gruppe Spielen sind gelangweilt weil es zu wenig content gibt da diese Zeit in die solospieler investiert wird. Und diese Springen sehr häufig dann auch mal zu anderen Games. Fazit am Ende, Popularität des Spiels sinkt und sinkt.

Dazu dann viele 0815 inhalten wie Klassen, Kampfsystem, was dann auch viele langweilt weil man das irgendwie schon alles kennt.

Xpiya

Ich frag mich gerade wieviele Spieler wohl mit Latein als Muttersprache spielen werden 😂

T.M.P.

Ganz klar. Gerichtsspiele und Doktorspiele.
Oh, warte… 😅

mavidux

@Was sagt ihr zur Zukunft des MMORPGs? Bleibe bei WoW und ab und an Lotro.
Die heutigen MMO sind mir zu asiatisch ( von Klassen bis Shop ) oder wirken leblos und ohne liebe vorallem Openworld.
Die „kommenden MMO in Zukunft hören sich auf Papier super an aber vermute bei Praxis wird es nur mähh.

Fiz

Ne ne ne! Es braucht ein Reverse-Level-System also ein RLS. Außerdem braucht es ein Temporales-Skill-System also ein TSS. Das liegt doch auf der Hand!

Xpiya

Gab es, hat nicht funktioniert.

schau dir TSW an. War ein tolles Spiel, kein Charakterlevel, komplett customized Gear, über 500 verfügbare Skills die mal zu Sets kombinieren konnte+über div. Buff weiter individualisieren konnte

unheimlich gute Quests, Storytelling etc.

Am Ende gab es klar einige Probleme, das größte die Spieler selbst. Die schreien immer nach was Neuem, anderen… aber am Ende wissen sie garnicht was sie wirklich wollen.

Ein Spiel das den Markt Revolutioniert darf nur minimal aber entscheidend anders sein, damit sich alle alten Spieler direkt zu Hause fühlen aber nicht gelangweilt sind.

Caliino

Ich stimme dir da in gewissen Teilen zu, wobei meiner Meinung nach der absolut wichtigste Punkt gerne „vergessen“ wird: Das Grundsystem hinter dem MMO.

Damit meine ich in erster Linie ein richtig gutes/flüssiges AC-Combat-System sowie einen kundenorientierten Echtgeld-Shop und CM/GM’s die mit den Spielern offen und ehrlich kommunizieren.

Und ich glaube viele würden es auch ohne Probleme tolerieren (mich eingeschlossen) wenn da diverse Booster oder Materialien im Shop sind – solange die Balance zwischen Ingame und Shop stimmt, man also nicht „gezwungen“ wird mit Echtgeld nachzuhelfen.

Es ist mir durchaus bewusst dass die auch Geld verdienen wollen, aber was mache anderen MMO’s da abziehen ist reine Abzocke/Gewinnmaximierung….

In Bezug auf Spieler generierten Content wäre ich ebenfalls vorsichtig. Ich könnte mir da eher eine Art „Baukastensystem“ für Dungeons vorstellen wo die Entwickler Räume, Modifikatoren oder ähnliches zur Verfügung stellen und die Spieler die dann nach Herzenslust aneinander reihen können. Die können dann Rätsel, Mobs/Bosse oder ähnliches enthalten und beeinflussen die Schwierigkeit sowie die Dropraten oder geben einfach nur Ingame-Gold, Verzauberungsmaterialen usw.

Kurzfassung:
Das Kampfsystem sowie der Shop und die Kommunikation müssen stimmen, dann kommen/bleiben die Spieler auch selbst wenn am Anfang so gut wie gar kein Content vorhanden ist. Die Spielerbindung entsteht bei MMO’s nun mal während dem Leveln bzw. am Anfang vom Endgame.

Abaddon

Der Gedanken, Spieler können Inhalte mitgestalten, hört sich interessant an.
Ein Gebiet könnte so gestaltet werden, dass es sich um ein Hardmode Gebiet handelt, was die Herausforderung steigert. Gleichzeitig könnten die Gegner so umgesetzt werden, so dass taktisches spielen nötig ist. Auch wäre es interessant, dann die Gebiete als Gruppenkonten zu kreieren, damit ein Gruppenspiel nötig wird und die Leute wieder in einer sozialen Interaktion geführt werden.
Wenn am Ende eine Belohnung steht, die von den Spielern designt ist und somit einen einzigartigen Skin hat, könnte das vielleicht sogar motivierend sein.

Aber, dass Spieler komplett eigen Dungeons erstellen, halte ich nicht so viel von, weil man das schon von diversen Shootern kennt. Das kann gut gehen, muss aber nicht und sich durch tausend Trash-Dungeon zu quälen, macht auch auf Dauer keine Laune.

Für mich bleibt GW1 ein optimales Spielerlebnis. Man musste taktisch vorgehen. Konnte vieles nur mit anderen Spielern gemeinsam schaffen. Die Fertigkeiten boten unglaublich viele Möglichkeiten. Der Schwierigkeitsgrad war variabel. Solo spielen war auch bis zu einem gewissen Grad möglich. PvP konnte man, musste man aber nicht spielen.

Es fehlt auch einfach etwas, wo man den eigenen Charakter nicht durch eine Item-Spirale ausbaut, sondern andere Attribute den Charakter ausbauen und entwickeln.
Ein Wirtschaftssystem, was ein Handwerk belohnt und nicht durch einen Shop und Beute von Gegner bzw aus Beutekisten wieder ad absurdum geführt wird.
In ArcheAge war es total spannend, seine Waren durch die Gegend zu transportieren und auch gewisse Gefahren ausgesetzt zu sein. So was könnte man ausbauen.

Luripu

Ein MMORPG mit kontrolliertem Modzugang könnte interessant sein.
Ich habe in FO4 nicht 650h verbracht,weil ich es 100x durchgespielt habe,
sondern weil ich immer neue Mods(Story,Gefährten,Rüstungen,Waffen etc) gespielt habe.
Das könnte für zusätzlichen Content sorgen,
natürlich vorher geprüft,dass es nicht LoversLab2 ist.^^

lrxg

Einen „Dungeon“-Generator in einem MMO sehe ich nicht. Sowas ist verdammt komplex in der Entwicklung, was es teuer macht. Und der Nutzen ist zu sehr von externen Faktoren abhängig z.B. ob die Modder damit klar kommen und ob die Modder sich auf die Lizenzbedingungen einlassen usw.

Ansatzpunkte im User-Content wären für mich Fashion, Housing und Social-Gameplay. Da ist meiner Meinung nach noch viel mehr drin.

NahYou

Abgesehen davon das diese Idee nicht neu ist. Gab es z.b. in Neverwinter schon.
Wurde dort ohne ende exploited.

Zusätzlich hat kein Firma soviele CMs/GMs um so ein Feature zu moderieren.
Und auch kein Interesse daran welche einzustellen. Siehe abbau bei z.b. Blizzard oder den wirklich absolut unfähigsten GMs und CMs von Amazon.

Wird also in einer riesen großen Shitshow enden.

KakaTuka

Yaaay spieler generierte dungeons… 60% werden penisförmige angelegt sein, 30% ein hakenkreuz darstellen und der rest joa… wird keiner machen weil letztlich es kein progress bringen wird… das is das erste was ich mir gedacht habe als ich das gelesen habe…

letztlich um es aufn punkt zu bekommen willst du minecraft ohne blockiger grafik aber mit story, den all das was du da beschreibst ist mit mühe und mods theoretisch schon mit minecraft machbar… nur das halt das „massive“ in mmo nich ganz so gut umzusetzen ist (okay keine ahung das letztemal minecraft hab ich vor 10 jahren oder so gespielt, aber da hatten die server je nach dem was für mods genutzt wurden massiv hardware gebraucht um mit einer hand voll leuten flüssig zu spielen)

Was ich mir wünsche von nem „next gen“ mmorpg ist eine welt in die man eintauchen kann und das wird mit einem sandbox mmo nicht funktionieren… Spieler generierter content auf abgetrennten bereichen, bin ich auch vollkommen dafür… aber im hauptcontent (und das hatte Russell Shanks zu Everquest Next auch gehintent) würde es einfach keinen spass machen… nicht unbedingt den Leuten die auf einem frischen server anfangen zu spielen, sondern deren die ne woche später an der selben stelle stehen würden und dann durch einen wald voller penise laufen dürften…

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