Dieses Addon verändert drastisch, wie ihr World of Warcraft wahrnehmt

Ein neues Addon revolutioniert das Questen in World of Warcraft. Alle Quests bekommen Sprachausgabe – und die klingt richtig gut.

World of Warcraft ist inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommen. Auch wenn es immer wieder Modernisierungen gibt, sind einige Inhalte in der Struktur noch etwas veraltet.

Ein großer Kritikpunkt ist hier, dass Quests nicht vertont sind. Die allermeisten Quests sind noch immer veraltet in ihrer Darstellung: Es öffnet sich ein Textfenster, mit einigen Sätzen Text. Viele Veteranen lesen die Texte daher schon gar nicht mehr und auch Neulinge klicken oft nur schnell durch und rennen dann zu der blau markierten Stelle auf der Karte.

Dabei geht viel Story der Spielwelt Azeroths verloren, was aber wenig verwunderlich ist, immerhin wird sie nicht modern präsentiert.

Ein Addon verschafft hier jetzt Abhilfe, zumindest in WoW Classic und Wrath of the Lich King Classic.

Was ist das für ein Addon? Das Addon „VoiceOver“ gibt es aktuell nur für die beiden klassischen Varianten von Classic, ist aber extrem beeindruckend. Denn sämtliche NPC-Questtexte wurden dabei von KI vertont.

Das ist dabei kein „simples“ Text-to-Voice, das mechanisch und extrem künstlich klingt, sondern deutlich hochwertiger. Zwerge klingen wie Zwerge, Nachtelfen und Untote haben einen leichten, mystischen Hall in ihren Stimmen und es wird zwischen männlichen und weiblichen Questgebern unterschieden.

Wo kann man das Addon herunterladen? Wer das Addon „VoiceOver“ selbst mal in Classic ausprobieren will, kann sich VoiceOver auf Curse herunterladen. Es ist allerdings mit 1 GB für ein Addon ausgesprochen groß – das liegt aber rein an der Menge an Daten, die es benötigt. Immerhin sind Soundfiles für hunderte Quests und NPC-Dialoge enthalten.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt etwa der YouTuber Frostadamus:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Wie gut ist das Addon? Es gibt kleinere Fehler. Manchmal sprechen die NPCs etwa Satzzeichen aus, wie etwa „Dot Dot Dot“, wenn „…“ im Text vorkommt. Auch wenn der Charaktername im Questtext vorkommt, sagt die Stimme einfach ein generisches „Person“, also etwa „Hey, Person, kannst du mir nicht heute helfen?“

Doch das sind Einzelfälle und die Mehrzahl der Quests ist dadurch drastisch aufgewertet. Selbst mit diesen kleinen Fehlern werden die Quests viel interessanter und ansprechender präsentiert.

Was sagt Blizzard dazu? Bisher nichts. Allerdings dürften sich einige Veteranen daran erinnern, dass Blizzard in der Vergangenheit ein ähnliches Projekt bereits eingestampft hatte. Damals hatten sich einige Fans die Aufgabe gemacht, sämtliche Quests im Spiel zu vertonen. Das wurde von Blizzard untersagt, denn sie wollten nicht, dass andere Story-Content für WoW erstellen – und das Vertonen von Quests fiel darunter.

Im Fall des „VoiceOver“-Addons ist die Katze aber nun erstmal aus dem Sack und zeigt, wie gut das mit KI-Stimmen funktioniert und welchen Mehrwert das für die Spielwelt und die Story sein kann.

Viele würden sich Questtexten, die sie ansonsten komplett überspringen, wohl genauer widmen, wenn diese vollständig vertont sind. Bisher ist das nur bei den Highlight-Quests im Spiel der Fall – und dann auch nur bei den wichtigsten Charakteren.

Ob das Addon auch noch für Retail (also Dragonflight) erscheint, bleibt abzuwarten.

Was haltet ihr von so einem Addon? Eine coole Sache, die WoW aufwertet? Oder sollte das verboten sein?

Typ überredet ChatGPT, gefährliche Malware zu erschaffen – „Hätten Entwickler Wochen für gebraucht“

Derzeit ist eine wichtige Diskussion im vollen Gange: Schaden KI-Systeme im Internet der Menschheit oder liefern sie einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft? User testen aktuell die moralischen Grenzen der Technik und finden dabei immer mehr Möglichkeiten, die ethischen Grundlagen zu umgehen.

Erst kürzlich haben wir auf MeinMMO darüber berichtet, wie ein YouTuber die Regeln von ChatGPT umgeht, um sich selbst zu bereichern.

Eigentlich sollen KIs mit einer Art ethischem Gewissen arbeiten. Erkennen die Programme, dass die Antwort einer Frage dabei helfen könnte, ein Verbrechen zu begehen oder unmoralisch zu handeln, dann verweigert etwa das prominenteste Programm „ChatGPT“ eine Antwort.

Mit geschickten Fragen lassen sich diese „Sicherheitsvorkehrungen“ jedoch umgehen. Das hat jetzt auch der Fall eines Sicherheits-Experten gezeigt, der mithilfe von ChatGPT hoch entwickelte Malware erschaffen konnte, um Daten von einem anderen Computer zu stehlen – ohne eine Zeile Code zu schreiben.

Möchtet ihr mehr über die KI ChatGPT erfahren, dann besucht folgenden Artikel:

Mehr zum Thema
Was ist ChatGPT? Alles, was ihr zur KI von OpenAI wissen müsst
von Benedikt Schlotmann

Gefährliche Malware braucht einiges an Vorwissen

Wie hat er das gemacht? Bei dem Experten handelt es sich um Aaron Mulgrew, der sein Vorgehen in einem Blog für die Cybersicherheits-Firma Forcepoint beschreibt (via forcepoint.com).

Mulgrew kennt sich mit dem Ablauf solcher Angriffe aus und weiß auch über den generellen Aufbau von Malware Bescheid. Doch er habe selbst noch nie so etwas programmiert.

Er erklärt im Beitrag, wie er die moralischen Grenzen von ChatGPT umgeht, indem er nur Teile der Malware von der KI programmieren lässt. Hier hilft ihm seine Erfahrung – ohne das Wissen um den Aufbau solcher Angriffe, wäre für einen Laien hier wohl schon Schluss.

Doch Mulgrew schaffte es auf Anhieb, dass seine Malware von vielen Anbieter nicht als schädlich erkannt wurde.

Er wollte jedoch noch einen Schritt weitergehen und Maßnahmen einbauen, damit sein Programm komplett unerkannt bleiben würde. Das Verhalten erkannte ChatGPT jedoch wieder als unethisch und illegal.

Mulgrew drehte den Spieß einfach um und fragte nicht nach einer Verschleierung der Spuren, sondern ging dann über den Schutz von geistigem Eigentum – er wolle den Code verstecken, damit ihn keiner klauen kann.

ChatGPT spielte mit und schrieb den entsprechenden Code, damit auch die restlichen Anbieter im Test-Modul von Mulgrew seine Malware nicht erkannten – wenn sie bereits auf dem Computer ist.

Dann fragte er ChatGPT noch nach einer passenden Infiltrations-Methode, um auf die entsprechenden Computer zu kommen. Am Ende würden nur 3 Anbieter seines Test-Programms die Datei als schädlich erkennen. Das auch nur, vermutet Mulgrew, aufgrund einer pauschalen Ablehnung dieser Programme gegenüber bestimmten Dateitypen.

Nicht, weil die Malware direkt als solche erkannt wurde.

Der Einschätzung von Mulgrew zufolge, der sich mit Cyber-Angriffen auf nationaler Ebene beschäftigt, bräuchten „5 bis 10 Malware-Entwickler ein paar Wochen“ für so ein Programm, das er in wenigen Stunden zusammengezimmert hat.

Er habe das Programm sogar getestet und konnte Daten von Computern stehlen und auf ein angegebenes Konto bei Google Drive übertragen.

In welche Richtung sich KI-Programme wie ChatGPT entwickeln und wie die Menschen damit umgeht, wird eines der spannendsten Themen der nächsten Jahre. EU-Mitglied Italien hat den Zugriff bereits verboten, offiziell aus Gründen des Jugend- und Datenschutzes.

Wie seht ihr solche Beispiele, die auch die negativen Seiten solcher Anwendungen zeigen? Wie sollte man damit umgehen? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wie sich mit ChatGPT Geld verdienen lässt, ist ebenfalls ein großes Thema: Typ verdient fast 40.000 € auf einen Schlag mit der Text-KI ChatGPT – Wie geht so etwas?

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Eine 14 Jahre alte Sniper kommt zu CoD MW2 und erinnert mich schmerzlich an meine größten Niederlagen

Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 bringen in Season 3 eine altbekannte Sniper ins Spiel und MeinMMO-Redakteur Maik Schneider muss an seine dunkelsten CoD-Stunden denken.

Ich zocke Call of Duty im Multiplayer seit 2008. Mit „World at War“ traute ich mich erstmals online rein, suchte mir schnell einen PlayStation-Clan und fand viele Mitspieler, die bis heute in meiner Freundesliste online sind.

Mit dem Nachfolger, dem 2009er Modern Warfare 2, spielten wir dann sogar in der PlayStation-Liga. Kein großes Ding, jeder konnte dort teilnehmen. Aber wir trafen uns zweimal die Woche zum Training und spielten am Wochenende gegen andere Clans.

Wir wurden in einer Season mal Zweiter, das werde ich nie vergessen. Und wie ihr merkt, rede ich heute noch gern davon.

Aber ich muss auch zugeben, dass ich damals kein guter Spieler war. Ich war richtig schlecht in Call of Duty. Und wenn ich die neue Waffe sehe, die mit Season 3 zu Warzone 2 und CoD MW2 kommt, denke ich leider nicht an die Höhepunkte von damals.

Ich muss an meine schmerzhaftesten Niederlagen denken.

Als Nächstes steht die Season 3 bei CoD an. Hier ein kurzer Trailer:

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CoD MW2 & Warzone 2: Season 3 – Trailer

Ich war das größte Sniper-Opfer

Mit Season 3 kommt die FJX Imperium ins Spiel. Hinter dem Fantasienamen versteckt sich die „Intervention“ – ein legendäres Snipergewehr aus dem CoD MW2 von 2009.

Die CoD-Entwickler haben sogar den berüchtigten Sniper-Spieler FaZeDirty eingeladen, um einen Teaser für die Waffe zu produzieren:

https://twitter.com/CallofDuty/status/1642935113523642396

„Es ist so gut, ihr werdet es lieben“, sagt Dirty im Teaser. „Seid bereit“, schiebt er mit einem Grinsen nach. Aber wenn ich an die Intervention denken muss, vergeht mir eher das Lachen.

Ich war in CoD MW2 2009 das größte Sniper-Opfer. Meine mechanischen Fähigkeiten waren schon immer überraschend gut, der erste Treffer saß meistens. Deswegen habe ich auch viel den Hardcore-Modus gespielt – hier sind die Gegner schnell umgefallen. Außer, sie waren zu weit weg.

Deswegen war ich Snipern gegenüber immer im Nachteil. Selbst wenn ich den ersten Hit landen konnte, hatte ich damals große Probleme, Folgetreffer zu landen. Jede Intervention hat mich vernichtet.

Dazu kam mein geringes Verständnis für Taktik. Ich war ein Teamplayer, meine Stärken waren Beobachtung, Kommunikation und Moral. Wir hatten immer Spaß.

Aber ich bin in jede Sniper-Falle gelaufen, wurde dauernd von hinten zerschossen, hatte keinen Instinkt für die Spawns und den Fluss des Spiels.

Bei den Clan-Wars war das zu vernachlässigen. Wir haben Suchen & Zerstören gespielt, über Monate unsere Taktiken verfeinert, beinahe jeder Schritt war bis zu einem gewissen Grad abgesprochen.

Aber in den öffentlichen Matches und den Trainingsrunden mit anderen Spielmodi? Oha, da dürfte die Intervention einen großen Anteil daran haben, warum ich irgendwann keine öffentlichen Matches mehr gespielt habe. Nostalgie mal anders.

Nun gebe ich noch etwas zu: Mittlerweile bin ich der fiese Sniper, der verwirrte Spieler ungesehen über den Haufen ballert.

Es war eine langsame und schmerzvolle Entwicklung, geprägt von Rückschlägen, Zweifeln und dem ein oder anderen wütenden Aufschrei.

Doch in CoD oder Battlefield fällt mir jetzt öfter eine Sniper in die Hand und ich muss sagen: Es ist ein verdammt gutes Gefühl, sich bewusst zu machen, dass man über die Jahre so viel besser geworden ist.

Deswegen freue ich mich sogar ein wenig auf die FJX Imperium / Intervention. Sie ist zwar eigentlich auch nur „ein weiteres Snipergewehr“, aber irgendwo auch etwas Besonderes.

Eine weitere CoD-Story von mir gibts hier: Mein bester Freund in CoD MW2 ist der aufblasbare Soldat – Wieso benutzt überhaupt jemand was anderes?

Das geldgierige Gacha-System schreckte mich ewig von Genshin Impact ab – Nun bereue ich es

Lange hatte sich MeinMMO-Redakteurin Marie Friske vom Gacha-System in Genshin Impact abschrecken lassen. Inzwischen bereut sie es, dass sie nicht eher mit dem RPG angefangen hat.

„Gacha-Systeme“, der Stoff, aus dem die Albträume manch eines Gamers gemacht sind. Viele suchen sofort das Weite, sobald sie hören, dass ein Spiel auf diese Zufalls-Mechaniken setzt.

Auch ich habe Genshin Impact genau aus diesem Grund lange keine Chance gegeben – viel zu präsent war der Gedanke, eines fiesen Glücksspielsystems, in das man tausende Euro verballern muss, um eine halbwegs gute Spielfigur zu bekommen.

Inzwischen gehört Genshin Impact zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Ich habe mir selbst ein Bild vom Gacha-System gemacht – und ärgere mich, dass es mich so lange vom Spielen des RPGs abgehalten hat.

Ich kann die Kritik, bis hin zum völligen Meiden von Gacha-Systemen einiger Spieler immer noch sehr gut nachvollziehen, konnte mich aber inzwischen mit der Zufalls-Mechanik in Genshin Impact anfreunden und habe einen guten Weg für mich gefunden, damit umzugehen.

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Das Gacha-System enthält glücksspielähnliche Mechaniken und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Leicht kann es einen dazu verleiten, echtes Geld auszugeben, was bei einigen Spielern auch schon dazu geführt hat, dass sie hohe Summen in Genshin Impact investiert haben.

Auch für Personen, die bereits Tendenzen zur Glücksspielsucht aufweisen, würde ich von dem Spiel abraten, da die Mechanik ähnlich funktioniert. 
Wenn ihr oder jemand, den ihr kennt, von Glücksspielsucht betroffen ist, findet ihr hier bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weitere Informationen und eine Anlaufstelle

Bei diesem Artikel handelt es sich um meine ganz persönliche Erfahrung und Umgang mit dem Gacha-System. Diese kann jedoch von Person zu Person unterschiedliche ausfallen und sollte daher nicht verallgemeinert werden.

Hier seht ihr ein Video mit täglichen Aufgaben, die ihr machen könnt, um euch Genshin Impact-Charaktere kostenlos zu erspielen:

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Genshin Impact Charaktere kostenlos erhalten u0026#8211; 5 tägliche Aufgaben, um kein Echtgeld zu verwenden

Das Gacha-System ist gar nicht so fies, wie ich dachte

Wie funktioniert das Gacha-System in Genshin Impact? Waffen und Charaktere erhaltet ihr durch das „Ziehen“ auf bestimmte Banner. Für eine Ziehung benötigt ihr „Schicksal“, dass ihr entweder durch In-Game-Währung wie das Urgestein oder durch die Zahlung von echtem Geld erhaltet.

Mit 90 Ziehungen auf einem Banner bekommt ihr garantiert eine 5-Sterne-Figur (oder Waffe). Zu 50 % ist es die Eventfigur, die ihr haben möchtet. Mit 180 Ziehungen ist euch der Charakter absolut sicher.

Eine ausführliche Erklärung zum Gacha-System in Genshin Impact gibt es hier:

Mehr zum Thema
Genshin Impact: FAQ zum Gacha-System u0026#8211; Wie Pay2Win ist es wirklich?
von Sascha Asendorf

Bevor ich mit Genshin Impact angefangen habe, habe ich mir eine einzige goldene Regel aufgestellt: Ich werde mich als Free2-to-Play-Spielerin durch Teyvat zocken!  Egal, wie verlockend ein Spielcharakter auch sein mag, ich werde ihn mir erspielen, ohne einen Cent auszugeben. Das hat bisher geklappt, auch wenn es mir hin und wieder ziemlich schwerfällt, mich bei Eventbannern zurückzuhalten.

Meine Strategie, um keine Impulsziehungen zu machen: Im Vorfeld einen Sparplan erstellen, für die wirklich wichtigen Figuren. Einen solchen habe ich mir schon für Baizhu erstellt, einen absoluten Lieblingscharakter von mir:

Mehr zum Thema
Warum ich gerade der größte Nerd unter der Sonne in Genshin Impact bin
von Marie Friske

Was für mich persönlich ganz wichtig ist, um Genshin Impact genießen zu können: Ich kann das heißbegehrte Urgestein erspielen, also die Währung, die man benötigt, um Charaktere kostenlos ziehen zu können. 

Zwar bedeutet es einen höheren Aufwand und Grind, ist aber machbar. Hilfreich sind hier vor allem die Events, bei denen immer wieder gute Mengen an Urgestein als Belohnung winken. Dazu liefert das Limit von 180 Ziehungen einen Richtwert, an dem ich messen kann, wie weit ich von meinem Ziel entfernt bin, eine Figur garantiert zu bekommen.

Klar, kann ich mir als Free2-to-Play-Spielerin nicht alle Charaktere holen, die ich cool finde, – wovon es, ehrlich gesagt, ziemlich viele gibt. Am liebsten hätte ich mir Alhaitham, Dehya und Baizhu allesamt geholt, doch ich muss Prioritäten setzen.

Für den ein oder anderen 5 Sterne-Charakter reicht es am Ende aber doch. Obwohl man diese nicht einmal unbedingt braucht, um sich durch Teyvat zu zocken. Denn auch die 4-Sterne-Charaktere, die man einfacher erhält, manchmal sogar durch Events, sind völlig ausreichend.

Aber wenn ich nach harter Grinding-Arbeit mit meinem Beutel voller Urgestein in den Shop wandere und mir einen heißersehnten Favoriten in mein Team holen kann, ist die Freude bei mir nur umso größer. Schließlich habe ich ihn mir mit Herzblut erspielt.

Wer genauso wie ich schon auf Baizhu gespart hat, kann sich bald freuen: Update 3.6 liefert uns den grünhaarigen Doktor und Kaveh als neue spielbare Figuren.

ARK ändert Preis und Inhalt des Remasters, weil Spieler laut und wütend waren

Der Survival-Hit ARK soll ein kostenpflichtiges Remaster erhalten. Das machte Spieler wütend. Jetzt reagieren die Entwickler auf die Kritik.

Was ist das für ein Remaster? Studio Wildcard, die Entwickler von ARK: Survival Evolved, haben am 31. März 2023 ein Remaster für das Survival-Spiel angekündigt und im selben Atemzug den Nachfolger ARK 2 auf Ende 2024 verschoben.

Das Remaster heißt ARK Survival Ascended, soll die Inhalte von ARK: Survival Evolved auf die Unreal Engine 5 bringen und erscheint ausschließlich für PC, Xbox Series X|S und PS5.

Wieso waren Spieler laut und wütend? Die ARK-Spieler waren aus verschiedenen Gründen wütend und übten lauthals Kritik in den sozialen Netzwerken. Einige Gründe waren:

  • die Abschaltung der öffentlichen Server von ARK: Survival Evolved zum Release des Remasters und den damit verbundenen Verlust des Spielfortschritts
  • der Preis des Remaster: mindestens 39,99 € ohne DLCs, die in der Gesamtheit noch mal knapp 40 € kosten sollten
  • Spieler auf Xbox und PC konnten das Remaster nur in einem Bundle mit ARK 2 für 10 € mehr, also für 49,99 € kaufen – die DLCs waren trotzdem nicht dabei
    • Das führte zu Kritik, weil immer noch kein einziges Gameplay zu ARK 2 gezeigt wurde. Spieler sollten quasi die Katze im Sack kaufen.
Mehr zum Thema
ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen
von Dariusz Müller

Was ändert ARK am Remaster jetzt? Knapp eine Woche nach der Ankündigung von ARK: Survival Ascended hat Studio Wildcard auf die Kritik zum Remaster reagiert und einige Anpassungen vorgenommen (via survivetheark).

Ihr müsst jetzt nicht mehr das Remaster inklusive ARK 2 für 50 € kaufen. Ebenso wird es nicht mehr nötig sein, die DLCs separat zu erwerben. Dafür wurde das ganze Paket jetzt 20 € teurer. Für insgesamt 60 € bekommt ihr nun das Remaster ARK: Survival Ascended und die DLCs Scorched Earth, Aberration, Extinction, Genesis Part 1 und Genesis Part 2.

Vor der Änderung hätten Spieler für alle Inhalte 80 bis 90 € zahlen müssen (je nach Plattform). Die DLCs Scorched Earth, Aberration und Extinction wären Teil des „Explorer Passes“ für 19,99 € gewesen. Genesis Part 1 und Part 2 hätten gemeinsam ebenfalls noch mal 19,99 € gekostet.

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Alles, was ihr zu dem Survival-Spiel ARK: Survival Evolved wissen müsst

Entwickler erklären, warum das Update doch nicht kostenlos ist

Nicht nur ein Update: Innerhalb der Meldung erklärte Studio Wildcard zudem genauer, weshalb es ein kostenpflichtiges Remaster und kein UE5-Update werde, wovon Spieler nach einem Twitter-Post von dem Wildcard-Mitgründer Jeremy Stieglitz ausgingen.

Zu dem Zeitpunkt, als Stieglitz von einem kostenlosen Update sprach, habe das Studio noch geplant, die überarbeitete Version der Nintendo Switch zu nehmen und die Hardware-Limitierungen der Switch zu entfernen. Das hätte bedeutet, dass das Update nicht das vollständige Potenzial der Technologie genutzt hätte, heißt es seitens Wildcard.

Diesen Plan habe Wildcard jedoch verworfen und sich dazu entschieden, ein ARK-Erlebnis mit „bereinigtem Basis-Code“ zu liefern. Ein solches Update sei jedoch mit ARK: Survival Evolved nicht möglich, da die Überarbeitung dazu führe, dass bestehende Speicherstände ungültig werden und Mods nicht mehr funktionieren könnten.

Man habe demnach nicht versucht, die Spieler zu täuschen, sondern die Pläne und allgemeinen Absichten seien zunächst andere gewesen.

Offizielle Server basieren auf veralteter Technologie

Wieso werden die offiziellen Server abgeschaltet? Laut Studio Wildcard basieren die offiziellen Server auf „veralteter Technologie“ und nehmen „für den Betrieb und die Wartung erhebliche Entwicklungsressourcen und Zeit“ in Anspruch. Zudem habe man erkannt, dass der Großteil der Spieler nicht auf offiziellen Servern spiele.

Da die Entwickler trotzdem verstünden, dass der Verlust des Fortschritts für Spieler nicht leicht ist, wolle man die Übertragung der Speicherstände auf inoffizielle Server ermöglichen.

Remaster bringt Crossplay und wilde Dino-Babys

Was bringt das Remaster? Neben einer hübscheren Grafik der Unreal Engine 5 soll das Remaster eine Überarbeitung der Bewegung und des Laufverhaltens von Dinos beinhalten. Zudem soll ein Fotomodus und Nvidia DLSS Unterstützung kommen. Doch die Highlights sind andere Neuerungen.

ARK: Survival Ascended soll bereits zu Release Blueprint-Modding auf PC und Konsolen besitzen. Obendrein werden die Erstellung und Customization der Charaktere sowie die Snap-Points beim Bauen verbessert und Crossplay hinzugefügt.

Das Management von Dino-Babys soll ebenfalls ein QOL-Update erhalten und es soll wilde Dino-Babys geben, die über die Map streifen.

Wie ARK auf der Unreal Engine 5 aussehen könnte, zeigte uns bereits ein bekannter Modder des Survival-Hits:

Modder von ARK ist so gut, dass seine Maps offiziell übernommen wurden – Zeigt, wie ARK in UE5 aussehen könnte

Sony-Chef schießt weiter gegen Kauf von Call of Duty durch Microsoft: „Unser Geschäft würde sich nicht davon erholen“

Microsoft verkündete vor mehr als einem Jahr, dass man den „Call of Duty“- und „World of Warcraft“-Konzern Activision-Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar übernehmen möchte. PlayStation-Hersteller Sony stellte sich dabei als größter Gegner heraus, der bis heute gegen die Fusion kämpft.

Als Microsoft im Januar 2022 ankündigte, man wolle Activision-Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar übernehmen, hielt die Gaming-Welt den Atem an. Man dachte an kostenlose Blizzard-Spiele im Xbox Game Pass oder welche Auswirkungen der Deal auf den Markt haben könnte.

Schnell wurde klar: Der Deal kann nicht einfach so über die Bühne gehen. Die Markt-Aufsichtsbehörden dieser Welt begannen mit ihren Prüfungen – man hat Bedenken, dass die Fusion schlecht für die Kunden sein könnte, also für uns Gamer. Als Advokat dieser Bedenken trat Sony auf den Plan.

Seither vergeht kaum eine Woche, ja kaum ein Tag ohne neue Entwicklungen im Fall „Microsoft schluckt Activision“. Aktuell drehen sich die Schlagzeilen um die britische Aufsichtsbehörde CMA (Competition and Markets Authority). Die haben angedeutet, dass sie keine Gefährdung des Konsolenmarktes sehen.

Das konnte der CEO von Sony Interactive Entertainment, Jim Ryan, offenbar nicht so stehen lassen und kritisiert mit ungewohnt starken, persönlichen Worten den Kurs der CMA. Demnach könnte Call of Duty dem Geschäft von Sony schwer schaden.

Call of Duty gilt für Sony als stärkstes Argument gegen eine Fusion von Activision und Microsoft. Beim Shooter startet bald die neue Season 3, hier der Trailer:

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CoD MW2 & Warzone 2: Season 3 – Trailer

„Gamer würden unsere Plattform in Scharen verlassen“

Sony hat der Behörde eine Stellungnahme zukommen lassen, mit dem Titel: „Beobachtungen von SIE [Sony] zum Nachtrag der CMA zu den vorläufigen Feststellungen“. Die Dokumente sind teilweise zensiert, aber öffentlich zugänglich (PDF via assets.publishing.service.gov.uk).

Schon in Punkt 2 gehts heftig zur Sache: „Die Umkehrung der Position der CMA zu ihrer Theorie über den Schaden am Konsolen-Markt ist überraschend, beispiellos und irrational“. Sony kritisiert hier das Umdenken der Behörde und weist daraufhin, welche Beweise bereits geliefert wurden.

Sony wirft der Behörde vor, man würde sich bei den Markt-Berechnungen nur auf ein ökonomisches Modell verlassen und argumentiert gegen die Ergebnisse, auf denen die neue Position der CMA beruht.

Auf insgesamt 10 Seiten erklärt Sony, warum die Behörde ihre Position überdenken solle, dass der Konsolenmarkt keinen entscheidenden Schaden nehmen würde bei einer Übernahme.

Dazu nennt man unterschiedliche Szenarien und Beispiele, wie die Aussage von Redfall’s Creative Director, Harvey Smith, der in einem Interview meinte, Microsoft habe Redfall auf der PlayStation verhindert.

Ein Unterpunkt nennt sich „Gamer sind aufmerksame Verbraucher mit hohen Erwartungen“. Hier holt Sony noch einmal richtig aus.

Sony skizziert den Fall, dass Microsoft die Qualität von Call of Duty auf der PlayStation absichtlich verschlechtern würde. Dazu schaffte es ein Zitat von SIE CEO Jim Ryan in die Stellungnahme:

[Eine schlechtere Version von Call of Duty führe zu] ernsthaften Schäden unserer Reputation. Unsere Gamer würden unsere Plattform in Scharen verlassen und Netzwerkeffekte würden das Problem verschärfen. Unser Geschäft würde sich nie erholen.

SIE CEO Jim Ryan

Sony sieht es als erwiesen an, dass Microsoft beinahe alles tun würde, um sich einen Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Konsolenmarkt zu verschaffen. Und Call of Duty sei dabei weiterhin ein Zünglein an der Waage.

Zum Abschluss des Statements erklärt Sony in einer Zusammenfassung, dass die neue Position der CMA nur auf Spekulation beruhe und nicht auf Beweise. Man wünsche sich, dass die Behörde ihre Meinung überdenkt.

Ein weiteres Kapitel in einem Kampf zweier Konzerne, die schon öfter bewiesen haben, dass die eher auf Umsatz und weniger auf das Wohl des Kunden aus sind.

Am Ende hängt die Übernahme wohl an den Einschätzungen von drei Behörden: den Aufsichts-Instanzen der USA, der EU und der britischen CMA. Die Entscheidung einer dieser Behörden würde voraussichtlich auch die anderen Entscheidungen beeinflussen, deswegen setzt Sony jetzt noch einmal auf Konfrontation.

Experten schätzen die Chancen positiv ein, dass es am Ende zu einer Fusion ohne große Einschränkungen für Microsoft und Activision-Blizzard kommt. Am Ende muss die Zeit jedoch zeigen, wie die Entscheidung aussieht.

Und welche Folgen das für den Gaming-Markt in Zukunft haben wird.

Mehr Artikel über den aktuellen Gaming-Markt: Warum kommen seit 9 Jahren eigentlich kaum noch gute, neue MMORPGs raus?

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

ESO Event-Ticker – So holt ihr bis Ende 2023 eure Belohnungen

Das ganze Jahr über gibt es im MMORPG The Elder Scrolls Online Spiele-Events. MeinMMO verrät euch, wann ihr euch auf das nächste Event gefasst machen müsst und was es für euch an Belohnungen zu holen gibt.

Was ist der ESO Event-Ticker? Jedes Jahr erwartet euch eine Menge an Events in der Welt von The Elder Scrolls Online. Wir bieten euch hier eine Übersicht über alle aktuellen Events, damit ihr auf dem Laufenden seid. Wenn ihr euch daran orientiert, verpasst ihr bestimmt nichts mehr.

Dazu werden wir diesen Beitrag auf MeinMMO stetig aktualisieren. Er dient euch als Anlaufstelle und sammelt die Infos zu den einzelnen Events. Speichert ihn euch also gerne als Lesezeichen ein.

Update: EventsJubiläum & Free To Play läuft aktuell.
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Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

Um diese Events geht’s: Wie es in MMORPGs mittlerweile schon fast Tradition ist, gibt es auch in ESO besondere Events, die sich an Feiertagen aus dem echten Leben orientieren.

ESO - Event Plan 2023
ESO Event Zeitplan 2023

Hier zunächst einmal ein Überblick, wann ihr euch dieses Jahr auf Events freuen könnt:

EventStart / EndeXP Bonus?
Jubiläums-Event

(direkter Anschluss an Narren-Event)
6. April
bis
18. April
(EP)
Feierlichkeiten der UnerschrockenenAnfang September
bis
Ende September
HexenfestEnde Oktober
bis
Anfang November
(EP)
Neujahrsfest 22/23Ende Dezember 23
bis
Anfang Januar 24
(EP)
Weißplankes Gemetzel PvPverschoben
Termin unbekannt
(AP)

Was bedeutet das Häkchen bei dem XP-Bonus? Während einiger Events könnt ihr das zugehörige Event-Werkzeug bzw. -Andenken benutzen, um einen Erfahrungsbonus von 100 % zu bekommen. Dieser Bonus lässt sich kombinieren, daher eignen sich diese Event zum XP grinden.

Bei dem PvP-Event Weißplankes Gemetzel gibt es analog zu dem 100 % Erfahrungsbonus den Allianzpunkte-Bonus. Das sind Erfahrungspunkte, die nur den PvP-Rang und die PvP-Fertigkeiten betreffen. Gleichzeitig sind sie aber auch eine Währung mit der ihr viele interessante Dinge im PvP-Gebiet Cyrodiil erwerben könnt.

Hier erfahrt ihr, wie ihr besonders viel XP in kurzer Zeit machen könnt.

Sobald es neue Infos zu den restlichen Events gibt, werden sie in diesem Artikel ergänzt.

Aktuelles Event in ESO – Jubiläum und Free To Play

ESO feiert das 9-Jährige Jubiläum gewohnt wie jedes Jahr mit einem Event. Mit jeder täglichen Quest, die ihr abgebt, bekommt ihr zusätzlich noch eine von den Jubiläumskisten oben drauf. Das Event hat bereits begonnen und läuft noch bis zum 18. April um 16 Uhr MESZ.

Außerdem könnt ihr noch bis Montag, den 17. April, kostenlos ESO spielen. Wenn ihr also immer schon mal einen Blick in das MMORPG werfen wolltet, ist aktuell der ideale Zeitpunkt.

Nächstes Event in ESO

Das PvP-Event “Weißplankes Gemetzel” wird aufgrund anstehender Wartungen auf einen noch nicht bekannten Termin verschoben. Wir informieren euch, sobald wir mehr wissen.

Laut der Ankündigung (via ESO Forum) soll das Event dennoch 2 x im Jahr stattfinden. Auch die Menge an Ereignisscheinen, die man über das Jahr verdienen kann, soll davon unberührt bleiben. Wir werden euch informieren, wenn wir genaueres über den Start des Events wissen.

Wenn ihr noch nicht genau wisst, was das für ein Event ist, schaut bei unserem Beitrag zu Weißplankes Gemetzel im letzten Jahr vorbei.

Reguläre Twitch Drops: So bekommt ihr hin und wieder zufällig Loot aus den Kisten

Wie bekomme ich Twitch Drops? Zuerst einmal benötigt ihr einen Account auf twitch.tv, danach müsst ihr eure beiden Accounts (Twitch und ESO) miteinander verbinden. Sobald ihr dies getan habt, bekommt ihr die Drops allein durchs zuschauen. Dabei könnt ihr den prozentualen Fortschritt live verfolgen.

Wie verbinde ich ESO mit Twitch? Seid ihr in eurem Twitch-Account eingeloggt und befindet euch auf eurer Startseite, dann klickt auf das Symbol mit eurem Profilbild, welches ihr oben rechts finden könnt. Wählt dort die Option “Einstellungen”. Nun werdet ihr zum nächsten Schritt geleitet.

In den Einstellungen befindet ihr euch nun in dem Reiter “Profil”. Wechselt auf den vorletzten Reiter “Verbindungen”, um das Verbinden abzuschließen. Scrollt so lange nach unten, bis ihr ESO findet und verbindet euch dann mit dem Konto. Danach müsst ihr nur noch dem Stream zuschauen, solange ihr auf “online” gestellt seid.

Kommende Events

Folgende jährliche Events stehen uns noch bevor:

Außer den großen Events, die sich in regelmäßiger Abfolge wiederholen, gibt es noch Mini-Events, die von ZOS nicht großartig angekündigt werden:

Beendete Events

Diese Events sind in diesem Jahr bereits beendet:

Aktuell ist das Update 37 und der DLC Scribe of Fate auf den LIVE-Servern zu spielen. Der DLC hat auch 2 neue Dungeons ins Spiel gebracht. Dafür haben sich die Entwickler ein paar neue coole Mechaniken einfallen lassen. In dem neuen Dungeon Bal Sunnar gibt es eine Mechanik, die es vorher noch nie gab.

MeinMMO-Quiz: Erkennst du das MMORPG anhand der Review auf Steam?

Wer derzeit auf der Suche nach MMORPGs ist, findet allein auf Steam dutzende Titel. Diese werden mal mehr und mal weniger gut bewertet. Doch könntet ihr allein anhand der Steam-Review erkennen, um welches Spiel es sich handelt? Findet es in unserem Quiz heraus.

Worum geht es hier? Wir von MeinMMO haben uns 30 verschiedene MMORPGs auf Steam angeschaut und die Reviews durchforstet. Dabei haben wir Bewertungen herausgesucht, die das MMORPG beschreiben, ohne jedoch direkt zu verraten, um welches Spiel es sich handelt.

Meist haben wir auf positive Bewertungen zurückgegriffen, manchmal aber auch auf negative. Sollte der Name des Spiels oder der Spielwelt genannt worden sein, haben wir diesen weggekürzt, um es euch nicht zu einfach zu machen.

Das Quiz erschien ursprünglich am 30. April 2022 und wurde im April 2023 hochgezogen.
Mehr zum Thema
MeinMMO-Quiz: Welcher typische MMORPG-Gegner bist du?
von Irina Moritz

Wie funktioniert das Quiz? Ihr bekommt jede Runde eine Review vorgesetzt, die genau so auf Steam geschrieben wurde. Die Mehrheit der Bewertungen wurde auf Englisch vorgenommen, doch zum besseren Verständnis haben wir sie auf Deutsch übersetzt und sprachlich leicht geglättet.

Nachdem ihr die Review gelesen habt, habt ihr vier Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Eine dieser Antworten ist korrekt, die anderen drei sind ausgedacht. Bedenkt, dass ihr nur eine Antwort auswählen könnt und diese Auswahl nicht rückgängig gemacht werden kann.

Jede korrekte Antwort gibt einen Punkt und am Ende des Quizzes könnt ihr sehen, wie viele Punkte ihr gesammelt habt und wie gut ihr euch in der Welt der MMORPGs auskennt.

Viel Spaß!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wie viele Punkte habt ihr im Quiz verdient? Welche Frage war wirklich schwer und welche empfandet ihr als zu leicht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein weiteres unterhaltsames Quiz findet ihr hier:

MeinMMO-Quiz: Finde heraus, welcher typische NPC aus MMORPGs du wärst

7 Spiele auf Steam unter 10 €, die euer Geld wert sind

Wir haben hier gute Steam-Spiele unter 10 € in einer Liste gesammelt. 7 verschiedene PC-Spiele haben wir anhand des Preises und der Bewertungen ausgesucht und hier aufgezählt.

Nach welchem Kriterium wurde ausgewählt? Die Spiele wurden anhand von diesen Faktoren ausgewählt:

  • Die Spiele müssen auf Steam verfügbar sein.
  • Die Spiele kosten regulär weniger als 10 €, sind aber nicht kostenlos.
  • Die Spielerwertungen auf Steam müssen mindestens zu 90 % positiv ausfallen (Stand: 03. April 2023)

Zu jedem vorgestellten Spiel liefern wir eine Beschreibung und einen Trailer. Dazu gibt es eine Liste mit “Pro- und Contra”-Argumenten für oder wider das Spiel und wir erklären, für wen sich das Steam-Game eignen könnte.

[toc]

1. Undertale

Entwickler: tobyfox | Genre: Rollenspiel | Release-Datum: 15. September 2015 | Preis: 9,99 € | Steam-SeiteUndertale

Undertale ist ein 2D-Indiespiel, bei dem ihr ein Kind seid, das durch eine magische Barriere in die Unterwelt fällt und wieder nach Hause finden muss.

Dabei begegnet ihr verschiedenen Kreaturen, gegen die ihr im Bullet-Hell-Gameplay antretet. Ihr könnt in Undertale entscheiden, ob ihr die besiegten Feinde am Ende verschont oder für zusätzliche Belohnungen erledigt. Wie ihr spielt, verändert den weiteren Spielverlauf und das Ende, das euch erwartet.

Undertale gehört für uns auch den 10 besten Rollenspielen, die ihr auf Steam finden könnt.

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UNDERTALE u0026#8211; Nintendo Switch Trailer
Pro
  • Packende, emotionale Geschichte
  • Kreatives Gameplay
  • Guter Soundtrack
Contra
  • Pixel-Grafik gefällt nicht jedem

Für wen lohnt sich Undertale? Hinter dem Pixel-Design steckt eine tiefgründige Story, die unterschiedlichste Emotionen bei den Spielern hervorrufen kann.

Wer also viel Wert auf Geschichten und kreative Ideen im Gameplay und bei den Figuren legt, könnte mit Undertale das richtige Game gefunden haben.

2. Mini Motorways

Entwickler: Dinosaur Polo Club | Genre: Strategie | Release-Datum: 20. Juli 2021 | Preis: 8,19 € | Steam-SeiteMini Motorways

Ihr plant das Verkehrssystem einer Stadt und legt die Straßenverläufe fest, um für eine möglichst reibungslose Fortbewegung zu sorgen. Zusätzlich bindet ihr immer neue Gebäude in das System ein und sorgt mit Autobahnen für besonders schnelle Routen.

Jedoch müsst ihr die sich ständig weiterentwickelnde Stadt und die damit einhergehenden Veränderungen im Auge behalten. Euer größter Feind im Spiel: Staus, die fix zum Game Over in Mini Motorways führen können.

Mehr Spielempfehlungen für Strategie-Fans gibt es hier: Die 12 besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer 2023

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Mini Motorways u0026#8211; Trailer
Pro
  • Durch verschiedene Modi ideal zum Entspannen oder Herausfordern
  • Schneller Einstieg durch einfaches Gameplay
Contra
  • Wenig Abwechslung im Gameplay
  • Simple Grafik gefällt nicht jedem
  • Spiel stark zufallsabhängig

Für wen lohnt sich Mini Motorways? Das Spiel lohnt sich sowohl als nettes Spiel, das man nach einem stressigen Arbeitstag zum Entspannen zockt als auch als knackige Herausforderung für Routenplaner.

Sollte euch Mini Motorways gefallen, dann schaut unbedingt den Vorgänger Mini Metro an. Anstatt um Straßen geht es da um U-Bahn-Systeme. Der Stil und das Gameplay-Prinzip sind aber ziemlich ähnlich.

Survival-Hit ARK stirbt 2023 – Außer ihr kauft ein Remaster auf PS5, Xbox oder Steam

Eigentlich sollte mit ARK 2 dieses Jahr ein Nachfolger zum beliebten Survival-Spiel ARK: Survival Evolved erscheinen. Zudem stand ein Update auf Unreal Engine 5 auf dem Plan. Am 31. März veröffentliche Studio Wildcard dann eine Roadmap, die zeigt, wie es für das Survival-Spiel weitergehen soll.

Die Enthüllung der ARK-Roadmap am 31. März zeigte kein Gameplay von ARK 2, wie einige Fans hofften. Stattdessen wurden die Befürchtungen der Community wahr: ARK 2 wurde auf Ende 2024 verschoben.

Außerdem ist das zuvor in einem Meme angeteaserte „Unreal Engine 5“-Update nicht kostenlos – es erscheint im August 2023 als kostenpflichtiges Next-Gen-Remaster auf PS5, Xbox oder Steam.

Obendrein gab Wildcard bekannt, dass mit der Veröffentlichung des Remasters die offiziellen Server des Survival-Spiels abgeschaltet werden. Zwar ist das Spiel weiterhin auf privaten Servern sowie im Singleplayer-Modus spielbar, doch wer weiterhin auf den offiziellen Servern spielen möchte, muss sich das Remaster kaufen.

Der Reveal-Trailer von ARK 2, der bei den den Game Awards 2020 gezeigt wurde, sprach noch von einem Release im Jahr 2022. Davon sind wir jetzt weit entfernt:

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ARK 2: Seht hier den 4-minütigen Ankündigungs-Trailer zur Survival-Fortsetzung

Was ist das für ein Remaster? Das Remaster wird unter dem Titel “ARK: Survival Ascended” veröffentlicht und ist in erster Linie ein Next-Gen-Update für das in die Jahre gekommene Survival-Spiel. Es erscheint ausschließlich für PS5, Xbox Series X/S und den PC. Die Last-Gen-Konsolen PS4, Xbox One sowie die Nintendo Switch gehen leer aus.

Zudem setzt ARK: Survival Ascended auf Unreal Engine 5 und bringt neben einer verbesserten Grafik sowie Performance auch Cross-Plattform-Modding, damit Konsolen-Spielern ebenfalls mit Mods spielen können.

Update 08. April 2023: Nachdem es viel Kritik seitens der Spieler gab, änderte ARK den Preis und Inhalt des Remasters.

Es ist nicht mehr ARK 2 im Bundle mithalten, dafür sind die DLCs Scorched Earth, Aberration, Extinction, Genesis Part 1 und Genesis Part 2 inbegriffen. Der Preis liegt nach der Änderung bei 60 Euro.

Wie viel kostet das Remaster? Wenn ihr auf der PS5 spielt, soll euch ARK: Survival Ascended 39,99 $ kosten – also voraussichtlich knapp 40 Euro. PC- und Xbox-Spieler müssen sogar um die 50 Euro (49,99 $) bezahlen.

Außerdem sind die Add-ons Scorched Earth, Aberration, Extinction und Genesis Part 1 und 2 nicht in dem Remaster enthalten und erscheinen erst 2024 als kostenpflichtige DLCs. Das Basisspiel enthält laut Wildcard die Karte „The Island“, den Battle-Royal-Modus „Survival of The Fittest“ und „Non-Canon“-DLC-Maps.

  • Explorers Pass – 19,99 $ (Scorched Earth, Aberration, Extinction)
  • Genesis Pass – 19,99 $ (Genesis Part 1, Genesis Part 2)

Das Remaster kostet für PC- und Xbox-Spieler mehr, weil es das komplette erste Jahr ausschließlich in einem Bundle zusammen mit ARK 2 verfügbar ist. Ihr müsst also zusätzlich ein Spiel kaufen, zu dem ihr bislang noch kein einziges Gameplay gesehen habt.

Falls euch ARK 2 trotzdem interessiert, könnt ihr hier alle bislang bekannten Informationen zusammengefasst nachlesen:

ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen

Quelle(n):
  1. survivetheark.com

Twitch-Streamer will Valorant-Team verpflichten, zieht in letzter Minute zurück und ghostet sie – Zahlt jetzt aus Scham

Félix “xQc” Lengyel ist einer der meistgesehenen Streamer auf Twitch. Im März 2023 wollte er zusätzlich mit seinem eigenen E-Sport-Team an den Start gehen, doch darauf wurde wohl nichts.

Was hat es mit dem Team auf sich? Neben protzigen Gaming-Setups und sündhaft teuren Luxusschlitten scheinen E-Sport-Teams gerade das angesagte Status-Symbol unter Streamern zu sein: Ludwig Ahgren hat eins, DisguisedToast sogar zwei – dabei ist gerade nicht unbedingt die beste Zeit für den E-Sport.

Der ehemalige Overwatch-Profi xQc wollte wohl ebenfalls ein Stück vom Kuchen abhaben und sich ein Valorant-Team gönnen. Im März wollte er die Turtle Troop unter Vertrag nehmen, ein Team, das als “Free Agent” ohne eine größere Organisation im Rücken antritt.

Der Deal kam jedoch nicht zustande und Teammitglied Peter “Governor” No warf xQc jetzt vor, die Spieler hingehalten zu haben.

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Valorant feiert mit Hymne das wichtigste Turnier des Shooters – Fans loben das irre Musikvideo

xQc gibt Mangel an Kommunikation zu

Wie lauten die Vorwürfe? In einem Stream mit dem Profi-Spieler Yassine “Subroza” Taoufik sprach Governor über den Vertrag mit xQc. Er wirft dem Streamer vor, das Team einen Monat lang hingehalten und sich nicht mehr gemeldet zu haben – er habe sie “geghosted”.

Der “Turtle Troop”-Spieler sagt, man habe bereits eine Art vorläufige Vereinbarung unterschrieben.

Wir hatten Term Sheets unterzeichnet und alles, aber dann hat er in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht und uns einfach geghosted.

Was sagt der Streamer dazu? Da xQc sowieso immer irgendwie streamt, musste man nicht lange auf eine Antwort des “Juicers” warten. Noch am selben Tag äußerte der sich in einem eigenen Stream zu der Situation rund um das Team.

xQc gab zu, dass er nicht genug mit dem Team kommuniziert habe:

Es war einfach viel los und ich war überwältigt. Mir ist klar, dass ich in diesem Zeitraum mehr hätte kommunizieren müssen. Es gab Dinge, über die ich nicht sprechen konnte.

Der Streamer erklärt auch, er habe seinen Managern die Gespräche mit dem Team überlassen und sei davon ausgegangen, dass sie die Sache klären würden.

Streamer zahlt wegen schlechtem Gewissen

Warum kam der Deal nicht zustande? Laut xQc habe es Uneinigkeit über die Zukunft des Teams gegeben. Der Streamer hatte ursprünglich geplant, 2 Star-Spieler dazuzukaufen und so ein “Superteam” aufzubauen.

Bei Turtle Troop sei man von dem Plan allerdings weniger angetan gewesen: Die Spieler wollten als Fünfergruppe zusammen bleiben. Zusätzlich zu seinen eigenen Schwierigkeiten habe xQc deswegen die Entscheidung mit dem Kauf hinterfragt.

Stehen die Spieler jetzt mit leeren Händen da? Nein. Als ehemaligem Overwatch-Profi sei xQc bewusst, wie frustrierend es für das Team gewesen sei, hingehalten zu werden. Der Streamer sagt daher, er habe sich bereit erklärt, das Team für die verlorene Zeit zu bezahlen:

Ich habe mich so schlecht gefühlt und mir war die Situation, in der ich war, so peinlich, dass ich mich bereit erklärt habe, ihnen einen Monatslohn oder einen halben Monatslohn zu bezahlen.

Die Summe sei “ziemlich groß” gewesen, so xQc.

Was bei xQc genau los war, darüber lässt sich nur spekulieren. Es ist allerdings naheliegend, dass es etwas mit der Beziehung zu seiner Ex-Freundin Adept zu tun gehabt haben könnte. Das würde zumindest dazu passen, dass der Streamer nicht über die Situation sprechen darf, die ihn vom Kauf abhielt:

Twitch: YouTuber zeigt Dokument über heimliche Ehe, Scheidung und Unterlassungs-Verfügung von xQc

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Dot Esports

In FIFA 23 ist „Trophy Titans“ jetzt live – Bringt extrem starke Icons und Heroes

In FIFA 23 Ultimate Team ist jetzt das neue Event „Trophy Titans” live. Wir stellen euch die neuen Spezialkarten vor.

Das bringt das neue Event: Im neuen „Trophy Titans”-Event gibt es eine ganze Reihe an extrem starken neuen Karten. So sind nun satte 13 neue Icons sowie 4 neue Hero-Karten im Spiel. Besonders stark sehen dabei die neuen Icon-Karten von Zidane (97), Del Piero (95) oder Klose (93) aus, der endlich eine spielbare Karte haben könnte.

Doch neben den neuen Top-Karten gibt es auch abgeschwächte neue Icons. So bringt das Event beispielsweise eine 93er sowie eine 92er Version von Lahm.

Hier könnt ihr euch alle neue Karten ansehen:

Hier geht es mit dem ursprünglichen Beitrag weiter.

Was ist „Trophy Titans” für ein Event? Da diese Promo bisher in noch keinem FIFA-Teil stattgefunden hat, kann man bisher noch nicht genau sagen, welche Besonderheiten die neuen Karten bieten können und nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden und Upgrades erhalten.

Der Name alleine lässt allerdings bereits erahnen, dass es sich wohl um Karten für Spieler handeln könnte, die in ihren Karrieren ein paar Trophäen angehäuft haben. Auf Ähnliches lassen auch die aktuellen Leaks schließen, die wir weiter unten in diesem Beitrag zeigen.

Außerdem kann man dem Ladebildschirm entnehmen, dass es neue FUT-Icon- sowie neue FUT-Hero-Karten geben wird.

Wann startet das Event? Das neue „Trophy Titans”-Event startet zum Ende von FUT Birthday, an Karfreitag, dem 7. April um 19:00 Uhr. Das verrät uns ein Ladescreen in Ultimate Team.

FIFA 23 Trophy Titans – Alle Leaks zu Icons und Heroes

Wenn man sich den Twitter-Account des bekannten FUT-Leakers FUT Sheriff anschaut, dann kann man dort wieder so einige Leaks finden. So soll aus laut FUT Sheriff ausnahmsweise keine Upgrades für aktive Fußballer geben. Nur Hero- und Icon-Karten sollen neue, extrem starke Spezialkarten erhalten.

Wer sich also auf neue Spezialkarten für Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi gefreut hat, könnte also enttäuscht werden.

Neue Karten soll es unter anderem geben für:

  • TH: Casillas (TT-Icon)
  • LV: Roberto Carlos (TT-Icon)
  • ZDM: Essien (TT-Icon)
  • ZOM: Zidane (TT-Icon)
  • IV: Lucio (TT-Hero)
  • MS: Bergkamp (TT-Icon)
  • RV: Lahm (TT-Icon)
  • ZM: Vieira (TT-Icon)
  • ZDM: Yaya Touré (TT-Hero)

Zudem spricht der Leaker davon, dass es für manche der neuen Spezialkarten sogar zwei unterschiedliche Versionen geben könnte. Wir sind jedenfalls gespannt und aktualisieren diesen Beitrag, sobald es neue Leaks und Informationen gibt.

Das solltet ihr bei Leaks bedenken: Welche neuen Spezialkarten am Ende wirklich in FUT landen werden, kann man zurzeit nicht sagen. Die bisherigen Namen sind lediglich Leaks und keine offiziellen Informationen von EA. Gewissheit über die neuen Karten werden wir vermutlich erst zum Start des Events haben.

Aktuell läuft in FIFA 23 Ultimate noch der FUT Birthday, wenn ihr Hilfe beim Finden der Tausch-Token braucht, dann schaut doch mal hier rein:

FUT Birthday Token Tracker – So kriegt ihr alle Belohnungen

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 07.04

Vor dem Osterhasen erscheint Xur. Er trifft am heutigen Freitag im Destiny-2-Universum ein und wird seine exotischen Waren das ganze Wochenende an euch verkaufen. Vorausgesetzt, ihr wisst, wo ihr ihn finden könnt. Aber keine Sorge, MeinMMO verrät es euch.

Wer ist Xur? Für diejenigen unter euch, die Xur noch nicht kennen – er ist sozusagen der Schatzmeister des Universums und sicherlich der mysteriöseste NPC-Händler aus Destiny 2. Seine Erscheinung ist kurios und seine Besuche sind selten.

Aber er taucht jede Woche auf, um euch exotische Waffen und Ausrüstung zu verkaufen. Ihr könnt ihn besuchen und dann gegen etwas Material bei ihm shoppen. Aber Achtung – Xur erscheint jede Woche an einem anderen Ort und es ist die Aufgabe der Hüter, ihn zu finden.

Bevor wir euch jedoch jetzt verraten, was Xur im Angebot hat und wo er sich diesmal versteckt, könnt ihr noch unseren obligatorischen Wochenrückblick entdecken.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Die Hüter haben diese Woche einen neuen Bug entdeckt, der vor allem für Solospieler hilfreich ist. Damit lässt sich alles wie von allein töten und es sieht fast so aus, als würden Bosse dabei freiwillig aufgeben. Grund ist ein Gift-Bug der fast unendlichen Schaden macht.

Bungie. der Entwickler von Destiny 2 räumte zudem ein, dass die Lightfall-Erfahrung „Nicht das, was wir geplant hatten“ und verspricht weitreichende Verbesserungen:

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Destiny 2 nimmt Stellung zur glanzlosen Lightfall-Erfahrung – „Nicht das, was wir geplant hatten“
von Britta ♤ BeAngel
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Destiny 2: Lightfall – „Saison des Widerstands“-Trailer

Alle Infos zu Xur am 07. April 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One und Xbox Series X|S

Wann kommt Xur? Als Händler für rare exotische Ware in Destiny 2 stattet Xur dem Universum jeden Freitag um 19:00 Uhr einen Besuch ab. Um bei ihm zu shoppen, braucht ihr nur etwas Ingame-Währung, damit die Lücken in eurer Sammlung schneller schwinden.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Auch wenn Xur nur noch wenige Location-Positionen auf den Zielorten aktiv nutzt, so weiß trotzdem kein Hüter vor 19:00 Uhr, wo er landen wird.

Hier befindet sich Xur dieses Wochenende: Nessus, im Wächtergrab
Destiny-2_nessus-wächtergrab
Xur ist auf Nessus

Xurs Inventar vom 07.04. – 11.04. – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Xur betreibt sein Tausch-Geschäft bis zum Ende von Destiny 2. Das nette “Ich bin der Bote der Neun”-Gespräch gibts jedoch immer gratis.

Das ist Xurs Angebot in dieser Woche:

Xurs Inventar vom 07.04. – 11.04.

Exo-Waffe: “Sonnenschuss” – Solar-Handfeuerwaffe für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan: “Helm des 14. Heiligen” – Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +13
  • Belastbarkeit: +3
  • Erholung: +17
  • Disziplin: +7
  • Intellekt: +19
  • Stärke: +6
  • Gesamt: 65

Jäger: “Der Schatten des Drachens” – Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +17
  • Belastbarkeit: +10
  • Erholung: +6
  • Disziplin: +14
  • Intellekt: +15
  • Stärke: +2
  • Gesamt: 64

Warlock: “Transversive Schritte” – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +16
  • Belastbarkeit: +9
  • Erholung: +7
  • Disziplin: +18
  • Intellekt: +2
  • Stärke: +13
  • Gesamt: 65

Legendäres Rüstungsset: “Hauer-Loyalitäts”-Set

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Nexxoss zeigt euch Xurs Inventar

Xur verkauft zudem legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an. Beachtet jedoch: Ihr könnt euch die Waffen nur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.

Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit “Auge des Sturms”
  • Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit “Auskommen”

Eisenbanner mit Eruption in Season 20

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Darum gehts im Eisenbanner: Diese Woche ist eine neue Chance in Season 20, euch ins Eisenbanner zu stürzen und um Ruhm und Ehre zu kämpfen. Anders als im PvP-Endgame, den “Prüfungen von Osiris” geht es im Eisenbanner jedoch nicht ums Gewinnen um jeden Preis, sondern auch um den Spaß an der Sache.

Es erfordert Geschick, Strategie und vor allem Teamwork. Denn wer alleine kämpft, wird schnell merken, dass man schlechtere Chance hat gegen zusammenspielende Gegner. Also schnappt euch eure Lieblingswaffe, heult im Rudel und zeigt allen, wer der wahre Herrscher des Eisenbanners ist.

Welcher Modus wird diese Woche gespielt: Derzeit könnt ihr im Eisenbanner “Eruption” erleben. Dabei erhalten Hüter einen Energie-Boost auf ihre Lichtfähigkeiten, je länger ihr aktueller Killstreak andauert.

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Diesen Loot gibts im Eisenbanner: Im Eisenbanner können sich die Hüter viele Waffen verdienen und auch fokussieren.

Dabei sorgt der Ursprungsperk „Schleichender Wolf“ dafür, dass ihr durch diese Waffen bei niedriger Gesundheit und erzielten Todesstöße gegen Hüter ein verbessertes Radar habt und aus dem gegnerischen Radar entfernt werdet.

Außerdem bietet Lord Saladin eine Rüstungsfossierung alter Seasons an, sodass ihr eure Sammlung nun auf direktem Weg vervollständigen könnt.

Wann endet das Eisenbanner offiziell? Die PvP-Aktivitäten von Lord Saladin enden mit dem Weekly Reset, am 11. April um 19:00 Uhr. Das ist auch der Abflugtermin von Xur.

Das Eisenbanner mag in dieser Woche enden, aber der Kampf ums Überleben und die Suche nach den besten Waffen und Ausrüstungen geht immer weiter.

Was war eure beste Erfahrung im Eisenbanner? Habt ihr jemals ein Match gewonnen, bei dem ihr kurz vor dem Verlieren wart? Oder habt ihr vielleicht eine epische Heldentat vollbracht, die euch als Eiserner Wolf unsterblich gemacht hat? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf eure Geschichten.

Falls ihr jedoch an Destiny 2 kein Interesse mehr habt, dann liegt es vielleicht daran:

Destiny 2 wird nur langweilig, weil ihr zu faul seid

Es ist dumm, nur ein einziges MMORPG zu spielen

MMORPGs erfreuen sich derzeit wieder großer Beliebtheit. Viele Spieler warten jedoch oft auf das “eine MMORPG”, das sie für immer spielen können. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch findet diese Einstellung jedoch dumm.

Über viele Jahre habe ich nur ein MMORPG gespielt: Guild Wars 1. Von 2006 bis 2011 kannte ich kein anderes Spiel und habe inzwischen mehr als 10.000 Stunden darin verbracht.

2011 jedoch habe ich mich der MMORPG-Welt geöffnet. Ich habe Spiele wie SWTOR, Aion und später auch WoW gespielt. Und das hat meinen Horizont erweitert. Zwar habe ich mich im Anschluss über viele Jahre voll auf Guild Wars 2 fokussiert – was auch an meiner eigenen Fansite lag -, aber ich habe gleichzeitig andere Spiele wie Blade & Soul, WildStar, ESO und Black Desert ausprobiert.

Inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass jeder MMORPG-Fan unbedingt mehrere Spiele ausprobieren sollte. Die Idee, sich voll auf nur ein Spiel zu fokussieren, sollte jeder schleunigst über Bord werfen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im März 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.
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Wo kommt der Begriff MMORPG her? Die Geschichte des Genres in 2 Minuten

Content-Dürre mit Alternativen überbrücken

Wer mehrere MMORPGs spielt, der erlebt quasi nie eine Content-Dürre. Ist in Guild Wars 2 gerade nichts los und alle Story-Inhalte und Erfolge abgeschlossen, nehme ich an einer neuen Season in Black Desert teil oder teste den neusten DLC in ESO.

In den letzten 12 Monaten hab ich dies besonders stark bei meinen Freunden gemerkt, die seit Jahrzehnten WoW spielen. Auf den doch recht wenigen Content in dieser Zeit reagierten sie sehr unterschiedlich:

  • Eine Gruppe entschied sich dazu, andere MMORPGs auszuprobieren. Sie nahmen die Hype-Welle rund um FFXIV mit, die Asmongold und andere WoW-Streamer losgetreten hatten. Später schaute sich diese Gruppe auch gemeinsam ESO an. Sie hatten eine echt gute Zeit.
  • Ein paar meiner Freunde blieben nur WoW treu und wollten ihr Abo nicht kündigen. Sie hatten zwar keine schlechte Zeit – immerhin zockten sie weiter ihr Lieblingsspiel. Doch mein Bauchgefühl sagt mir, dass 2021 für die Gruppe 1 deutlich unterhaltsamer verlief.

Ich selbst habe seit der Wartezeit auf Heart of Thorns 2015 in Guild Wars 2 keine Content-Dürre mehr erlebt. Stattdessen habe ich mich immer wieder neuen MMORPGs gewidmet, und sei es nur für ein paar dutzend Spielstunden, weil es sich am Ende doch nicht als spaßig genug herausgestellt hat.

Man erlebt coole Nischen-Games

Die meisten MMORPGs, die die letzten Jahre erschienen sind, waren eher Flops. Dabei denke ich besonders an Bless Online, Elyon und Crowfall. Doch zwei Nischen-Spiele möchte ich an dieser Stelle einmal positiv hervorheben.

Das eine Spiel ist PSO2: New Genesis. In diesem SciFi-MMORPG geht es actionreich zur Sache und das Kampfsystem macht einfach total Spaß. Leider mangelt es an Content und abwechslungsreichen Inhalten, doch die Kämpfe machen das locker wieder wett.

Das andere Spiel ist Broken Ranks. Dabei handelt es sich um ein 2,5D-MMORPG mit rundenbasierten Kämpfen. Dieses Kampfsystem macht mir total Spaß, bietet viel Tiefe und macht das ganze Spiel zu einem echten Geheimtipp. Für mich war es bereits die große Überraschung 2022.

Beide Spiele hätte ich wohl nie ausprobiert, wenn ich mich nur auf ein großes MMORPG versteift hätte. Auch einige total verrückte Erfahrungen hätte ich nie gemacht. Meine Lieblingsanekdote ist inzwischen der Charakter-Editor von Chimeraland. Das Spiel ist vom Gameplay eher schwach, aber sich die verrücktesten Tierwesen zu bauen, hat mir viel Spaß bereitet.

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Neues MMORPG ist heute Nacht gestartet u0026#8211; Lässt euch die verrücktesten Tierwesen spielen
von Alexander Leitsch

Man lernt “sein MMORPG” noch mehr zu lieben

Jeder Spieler hat ein Lieblings-MMORPG, und das ist auch gut so. Doch mit der Zeit wird genau dieses Spiel langweilig, weil man bereits alles gesehen und alles erlebt hat.

Wer dann das Spiel wechselt – egal zu welchem MMORPG – wird Aspekte plötzlich zu schätzten lernen, die man zuvor als selbstverständlich wahrgenommen hat. Bei mir sind das meist das unglaublich gute Kampfsystem, die Sprungrätsel und das Garderoben/Färbe-System von Guild Wars 2. Da kommt für mich kein anderes Spiel ran.

Darum hat es mir auch so Spaß gemacht, im Rahmen von der neuen Erweiterung End of Dragons wieder Guild Wars 2 zu spielen. Ich konnte wieder die Stärken meines Lieblingsspiels genießen. Es bietet einfach so viel Komfort verglichen mit New World und Lost Ark, die ich in den Monaten zuvor gesuchtet habe.

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Guild Wars 2: Alles, was ihr zu der neuen Erweiterung End of Dragons wissen müsst in unter 3 Minuten

Ich spiele, was zu meiner Stimmung passt

Wer mehrere MMORPGs spielt, kann frei wählen, was man gerade erleben möchte. Als Vater habe ich derzeit nur etwa ein bis zwei Stunden pro Abend und möchte diese so nutzen, dass sie mich perfekt aus dem Alltag rausholen:

  • Möchte ich mich in anspruchsvolle Dungeons oder Raids stürzen, dann spiele ich Trials in ESO oder Dungeons in Lost Ark (hier wäre sicher Final Fantasy XIV die beste Lösung, aber damit bin ich nie warm geworden)
  • Habe ich Lust auf gute PvP-Arenen, dann spiele ich Guild Wars 2 oder Lost Ark
  • Möchte ich stumpf grinden, Kämpfe genießen und nebenbei eine Serie schauen, dann spiele ich New World oder Black Desert
  • Möchte ich einer geilen, neuen Story folgen, dann wähle ich ESO oder SWTOR

Es gibt kein MMORPG, das mir das alles bietet. Aber mit mehreren Spielen bin ich so flexibel, dass ich meinen Abend genau so gestalten kann, wie ich es gerade brauche.

Das nächste WoW wird nicht kommen

Der Release von WoW war ein Phänomen. Es löste einen Hype aus und erlebte über Jahre ein Wachstum, das so heute kaum noch möglich ist. Doch das war für dieses Genre wohl eine einmalige Sache.

Denn inzwischen gibt es einfach zu viele gute MMORPGs und zu wenig Möglichkeiten, um das Genre zu revolutionieren. Zudem wird jedes neue Spiel immer weniger Content bieten als die bereits etablierten.

Einzig über eine große technische Veränderung könnte sich nochmal ein solcher Hype aufbauen, wenn sowas wie Sword Art oder Ready Player One Wirklichkeit werden. Das glaubt auch der Twitch-Streamer Asmongold. Doch davon sind wir wohl noch einige Jahre bis Jahrzehnte entfernt.

Wechselnde Spiele können das Gildengefüge stören

Das einzige Problem beim Wechsel durch viele MMORPGs ist das Zusammenhalten seiner Stammgruppe, mit der man gerne Dungeons und Raids erledigt oder am PvP teilnimmt. So eine Gruppe kann bei vielen Spielwechseln schnell auseinanderbrechen.

Ich selbst habe da verschiedene Herangehensweisen:

  • So bin ich in GW2 und ESO in größeren Community-Gilden, die immer gemeinsam was unternehmen, aber keine Pflichten haben.
  • Meine Gilde in BDO hingegen weiß genau, dass ich Redakteur bei MeinMMO bin und rechnet nicht mit einem aktiven Spieler, unterstützt mich aber, wenn ich Fragen habe oder Inhalte erleben möchte.
  • In New World und SWTOR kenne ich genügend Spieler, die mich mitnehmen, wenn ich mal wieder tiefer in die MMORPGs einsteigen möchte.
  • Zusätzlich habe ich zusammen mit meinem Kollegen Mark Sellner eine lustige Truppe im Discord, die nicht auf ein Spiel beschränkt ist, sondern selbst gerne neue Games ausprobiert, wie zuletzt New World und Lost Ark, oder einfach mal abends eine Runde LoL spielt.

Mit diesen Methoden halte ich gute Kontakte zu verschiedenen Spielern und hab gleichzeitig immer eine Gruppe parat, wenn ich mal einen Dungeon laufen oder PvP erleben möchte.

Wie steht ihr zu dem Thema? Spielt ihr mehrere MMORPGs gleichzeitig oder bleibt ihr nur einem Spiel und einer Gilde treu? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein MMORPG, das 2022 nochmal einen Hype auslösen könnte, ist Throne and Liberty. Das Spiel von NCSoft haben wir euch hier vorgestellt:

Neues „75 Millionen €“-MMORPG zeigt riesige Bosskämpfe – Sieht atemberaubend aus

US-Firma vernichtet lieber Technik im Wert von 21,3 Millionen €, bevor sie den Russen in die Hände fällt

Wie russische Medien berichtet, hat der Netzwerk-Spezialist Cisco technische Ausrüstung im Wert von 21,3 Millionen Euro vernichtet, als man den Standort Russland aufgab. Eine russische Nachrichten-Webseite sagt, man hätte die Ausrüstung ja auch verkaufen können.

Woher kommt die Nachricht? Ursprünglich ist die Nachricht von der russischen Seite C-News, sie bezieht sich auf Informationen der staatlichen russischen Nachrichten-Agentur TASS. Im Westen kam die Nachricht dann über „Tom’s Hardware“ an.

„Kein Eisen für die Russen“

Was hat die Firma gemacht? Cisco war eine der ersten High-Tech-Firmen, die ihr Geschäft in Russland direkt nach dem Start des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 schlossen.

Aber erst jetzt im Januar 2023 hat die Firma, laut der Agentur, technische Ausrüstung im Wert von 1,9 Milliarden Rubel vernichtet, das sind etwa 21,3 Millionen Euro.

Es handelt sich bei der Ausrüstung vor allem um Ersatzteile für die Geräte der Firma, die nach der aktuellen Firmenpolitik nicht länger in Russland verkauft werden. Tom’s Hardware sagt, es sei nicht klar, ob die Ausrüstung auch unter die US-Sanktionsbestimmungen gefallen wären.

Zudem habe die Firma auch Büro-Gegenstände, Möbel und Fahrzeuge zerstört – auch dabei sollen noch mal Werte in Höhe von 1 Million Rubel vernichtet worden sein (etwa 11.200 Euro).

Laut den russischen Medien wäre es auch möglich gewesen, die Ausrüstung aus Russland auszuführen, das habe etwa die deutsche Firma SAP so gemacht. Oder man hätte die Ausrüstung verkaufen können.

Doch Cisco habe sich entschieden, die Ausrüstung zu zerstören. Die Überschrift für den Absatz heißt „No Iron to the Russians“ – man meint offenbar damit, dass Cisco die Ausrüstung lieber zerstört hat, als dass das Material den Russen in die Hände fällt, um dann etwa für Kriegsmaterial verbraucht zu werden.

Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher über den Konflikt von Russland mit der Ukraine beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:

– Solidarität mit der Ukraine (via auswertiges-amt)

Wie wird das eingeschätzt? Auch wenn sich 21,3 Millionen Euro für uns sehr viel anhören, sind das für Cisco Peanuts. Die Firma hat in einem Quartal Umsatzzahlen von 13,6 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 2,77 Milliarden US-Dollar, da fällt das nicht so ins Gewicht.

Zudem soll die Firma für das Ende ihres Russlands-Geschäfts bereits 67 Millionen $ abgeschrieben haben.

Das Titelbild ist ein Symbolbild. Foto von Julia Joppien auf Unsplash

Unnützes Wissen – 5 Dinge, die ihr noch nicht über WoW wusstet

Wir verraten euch fünf kleine Details aus der World of Warcraft, die ihr sicher noch nicht kanntet.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus dem Dezember 2017. Er wurde zu Ostern 2023 aktualisiert.

Die World of Warcraft ist im Verlauf von 9 Erweiterungen ziemlich groß geworden und kaum ein Spieler kennt alle kleinen Details der Spielwelt. Manche sind sogar so klein oder versteckt, dass man sie niemals zu sehen bekommt, wenn man nicht speziell danach sucht. Es wäre doch eine Schande, wenn man dieses Wissen nicht mit anderen Spielern teilt, nicht wahr?

WoW Battle for Azeroth Jaina

Wir präsentieren euch heute 5 Dinge aus der World of Warcraft, die perfekt als „Unnützes Wissen“ durchgehen. Viel Spaß damit!

1. Katzen – Faul und kuschelig

In World of Warcraft gibt es inzwischen weit über 500 verschiedene Haustiere. Viele dieser Pets, die sich auch in Haustierkämpfen benutzen lassen, haben einzigartige Animationen oder besondere Verhaltensweisen.

Wenn es um den reinen Niedlichkeitsfaktor geht, dann gewinnen aber nicht die Corgis, sondern die Katzen von Azeroth. Diese haben nämlich gleich mehrere Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung und ihren Besitzern, was sie zu potenziellen Kandidaten für niedliche und schöne Screenshots macht.

WoW Katze sitzen

Wusstet ihr, dass Katzen sich auf euren Schoß setzen? Beschwört dafür eine Katze, nehmt sie ins Ziel und benutzt /sitzen. Nach wenigen Sekunden wir die Katze zum Charakter angetapst kommen und sich auf dessen Schoß setzen!

Abgesehen davon sind Katzen allerdings unsagbar faul und haben im eine Vorliebe für automatische Staubsauger, die kreuz und quer durch den Raum fahren. Wie praktisch, dass es diese Staubsauger auch in World of Warcraft gibt!

Mit dem Spielzeug Gestohlener Feger könnt ihr so einen Staubsauger beschwören. Habt ihr ein Katzen-Haustier dabei, wird dieses gleich aufspringen und damit durch die Gegend fahren. So bekommen endlich auch Katzen ihr eigenes Reittier!

WoW Katze Staubsauger

2. Die Liebe eines Dämons

Hexenmeister sind in World of Warcraft beliebt, alleine schon weil sie dämonische Verbündete in die Schlacht führen können. Einen Sukkubus bekommt man zwar außerhalb des PvP nur selten zu Gesicht, aber so manch ein Spieler nimmt die Peitschenschwingerin in einem Dungeon doch mit sich – aus rein ästhetischen Gründen natürlich.

WoW Sukkubus Herz

Gerade diese Hexenmeister kann man ärgern, wenn man ihnen den Sukkubus ausspannt. Das geht kinderleicht: Nehmt den Dämon ins Ziel und versucht einen /kuss oder /flirten. Sofort wird ein Herz über eurem Kopf und dem des Sukkubus auftauchen.

Im Regelfall versucht der Hexer eifersüchtig, den Effekt ebenfalls hervorzurufen, was dann nicht gelingt: Er hat nämlich eine eingebaute Abklingzeit von knapp 30 Sekunden. Das wird die Frustration des Hexenmeisters noch weiter ankurbeln …

Das funktioniert natürlich auch beim Inkubus, aber die sieht man ein wenig seltener.

3. Setz’ dich und ich critte dich weg!

Besonders in PvP-Schlachtfeldern ist eine Auszeit immer mal wieder nötig. Wer ordentlich Manabrötchen vom nächstbesten Magier eingesteckt hat, kann nach jedem Gefecht eine kleine Essenspause einlegen. Aber vorsichtig! Neben dem Wiederherstellen von Lebenspunkten und Mana bringt das Essen eine tödliche Gefahr mit sich: das Hinsetzen.

WoW-Rogue-Artwork

Ein Charakter der sitzt, wird nämlich vom nächsten physischen Angriff garantiert kritisch getroffen! Ganz gleich ob ein Hinterhalt vom Schurken oder ein Hinrichten vom Krieger. Die nächste Attacke wird zu 100% ein kritischer Treffer sein. Wenn ihr also einen Flaggenpunkt in Arathi verteidigt, dann merkt euch: Niemals hinsetzen. Der gegnerische Schurke würde es sicher ausnutzen.

Gerüchten zufolge gab es sogar noch einen Trick: Wer auf dem Rücken lag, der konnte nicht „von hinten“ angegriffen werden, was etwa vor dem Hinterhalt eines Schurken schützen sollte.

4. „On Fire“ – Druiden sollten Lagerfeuer meiden

Jahrelang mussten sich Druiden in World of Warcraft anhören, dass sie in ihrer Baumgestalt als Wiederherstellungsdruide doch aufpassen sollten. Ansonsten würde man sie zersägen, anzünden, zu einem Stuhl verarbeiten oder Ähnliches. Aber wusstet ihr, dass eine dieser Sachen wirklich möglich ist?

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Wer den Handwerksberuf Kochen erlernt hat, der kann mit nur einem Klick ein Gemütliches Feuer aufstellen, an dem die Spieler Nahrung zubereiten können oder einfach ein bisschen relaxen. Das gilt jedoch nicht für Druiden in ihrer Treantgestalt. Sobald sie mit dem Feuer in Berührung kommen, werden sie selber von den Flammen ergriffen und beginnen zu rauchen! Einen tatsächlichen, negativen Effekt hat das allerdings nicht, es ist lediglich eine optische Spielerei.

Vielleicht auch nur eine kleine Erinnerung an das, was dem Teldrassil wiederfahren ist …

5. Die naturverbundenen Tauren

Kaum ein Volk in World of Warcraft kümmert sich so gerne um die Natur wie die Tauren. Sie sind im Grunde friedliebende Kreaturen, denen der Sinn nur nach Krieg steht, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Etwa dann, wenn die Erdenmutter beschützt werden muss oder eine verrückte Kriegsfürstin namens Windläufer dazu aufruft.

Tauren in World of Warcraft

Ansonsten trifft man Tauren vornehmlich in druidischen Zirkeln, als Wildhüter oder bei regenerativen Aufgaben in verdorbener Umgebung.

Aber wusstet ihr, dass die Naturverbundenheit schon direkt im Namen der Tauren steckt?

“Tauren” ist ein Anagramm zum englischen Wort „Nature“ – wenn man die Reihenfolge der Buchstaben austauscht, ergibt sich also das neue Wort.

Das Schöne daran? Jetzt wo ihr das wisst, könnt ihr es nie wieder vergessen …

Das war unser Unnützes Wissen für diese Woche. Welche dieser Punkte und Details kanntet ihr bereits? War alles für euch neu? Oder kanntet ihr jeden dieser Punkte?

PS5: Sony meldet Patent für Controller aus ekligem Glibber an, der in den Händen heiß und kalt werden kann – Aber will ich das?

Sony hat ein Patent für einen Controller angemeldet, der seine Temperatur anpassen kann. MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist sich sicher, dass er das Gerät niemals in den Händen halten will.

Was ist das für ein Patent? Sony hat Berichten zufolge ein neues Patent angemeldet. Dabei soll es sich um einen Controller aus elastischem und verformbaren Material handeln, das gemäß des Online-Magazins Exputer als gelartig beschrieben wird.

Außerdem soll der Controller die Fähigkeit besitzen, seine Temperatur anzupassen. Die Temperaturanpassung könne dann beispielsweise auf der Grundlage einer Information erfolgen, die der Controller durch ein Spiel erhält.

In dem Patent heißt es diesbezüglich:

Die Form oder Härte der elastischen Elemente (Griffe) ändert sich als Reaktion auf einen Prozess, der von der informationsverarbeitenden Vorrichtung durchgeführt wird, wie z.B. ein Spiel, was es beispielsweise ermöglicht, dem Benutzer das Material eines virtuellen Objekts […] als haptische Empfindung zu präsentieren, die Temperatur des virtuellen Objekts als Wärme-/ Kältegefühl oder ähnliches zu vermitteln.

via patentscope.wipo.int

Das bedeutet: Wenn ihr in einem Shooter von einem Molotow-Cocktail getroffen werdet, dann wird das gelartige Material des Controllers wärmer. In einem Schnee-Biom könnte der Controller wiederum kälter werden.

DualSense Edge für die PS5 kann zwar nicht die Temperatur ändern, hat dafür aber zusätzliche Tasten:

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<strong>DualSense Edge für die PS5 im Unboxing – Unsere ersten Eindrücke zum Pro-Controller im Video</strong>

Die Lösung eines Problems, das nie existierte

Kennt ihr noch das Gefühl, wenn ihr gemeinsam mit euren Freunden im Wohnzimmer saßt und ein Spiel gespielt habt – also ganz klassisch im Couch-Koop? Immer wenn ein Level geschafft wurde oder ein Match vorbei war, wurde der Controller weitergereicht.

Ich bin mir fast sicher, dass jeder diesen einen Kumpel hatte, von dem man nie den Controller bekommen wollte. Das Eingabegerät war immer ekelhaft warm und vollgeschwitzt, wenn jener Spieler an der Reihe war.

Genau an dieses Gefühl, des warmen und vollgeschwitzen Controllers, denke ich bei dem Patent. Ein gelartiges Material, das in meinen Händen wärmer wird, wenn ich in ARK einen Lavafluss überquere … Ich halte also beim Zocken warmen Glibber in den Händen – wer stellt sich dieses Gefühl nicht wunderschön vor?

Natürlich ist auch jeder Gamer ein Fan von kalten Händen. Wer würde sich da nicht freuen, wenn man in Overwatch von Mei eingefroren wird und die Temperatur des Controllers auf einmal abfällt?

Okay, Spaß beiseite. Ich möchte diesen Controller nie in meinen Händen halten. Mich schreckt jede Vorstellung daran ab und ich weiß nicht, wer sich solche Funktionen wünscht. Das klingt für mich nach der Lösung eines Problems, das nie existierte.

Ich lege bei einem Controller auf andere Eigenschaften wert, wie auf zusätzliche Tasten (sogenannte Paddles), ein reduziertes Gewicht oder die Möglichkeit, Knöpfe frei zu belegen.

MeinMMO-Redakteur Maik Schneider geht es ähnlich, der schwärmt immer noch von seiner jüngsten Anschaffung:

Ich habe 280 Euro für einen PS5-Controller bezahlt und verdammt, ich würde es wieder tun

Quelle(n):
  1. Exputer
  2. PC Gamer

Final Fantasy XIV: Reittiere freischalten – So bekommt ihr euren ersten Chocobo

In Final Fantasy XIV könnt ihr nach ein paar Leveln auf eurem eigenen Chocobo reiten. Wir von MeinMMO erklären euch, was ihr dafür tun müsst.

Zu Beginn des MMORPGs seid ihr zu Fuß unterwegs und werdet schnell feststellen, dass die Wege sich ohne Mount ganz schön hinziehen. Währenddessen fliegen und reiten andere Spieler auf verschiedenen Reittieren an euch vorbei.

In FFXIV folgt ihr von Anfang an einer Hauptquest-Reihe, dem Hauptszenario, die euch durch verschiedene Gebiete führt. Die Freischaltung vom Reiten ist fest daran gebunden. Während der Story erhaltet ihr also euer erstes Mount – ein Chocobo. Der gelbe Vogel kommt seit Final Fantasy II in jedem Teil der Reihe vor und darf auch in Final Fantasy XIV nicht fehlen.

So startet ihr die Chocobo-Quest

Um euer erstes Reittier zu bekommen, müsst ihr eine Quest namens “Mein eigener Chocobo” abschließen.

Um diese zu erhalten, gibt es ein paar Voraussetzungen. Zuerst müsst ihr Stufe 20 erreichen, was innerhalb der Hauptstory sowieso passiert, da euch die Quests reichlich Erfahrung bringen.

Wenn mit vom Hauptszenario her ebenfalls bei Stufe 20 angekommen seid, gibt es einen Punkt, an dem ihr zwischen 3 Quests auswählt und euch somit einer Staatlichen Gesellschaft anschließt:

  • “In den Dienst der Bruderschaft” für Gridania
  • “In den Dienst des Mahlstroms” für Limsa Lominsa
  • “In den Dienst der Legion” für Ul’dah

Seid ihr einer der drei Gesellschaften beigetreten, folgt eine weitere Quest. Dadurch erhaltet ihr 200 Staatstaler, die ihr später benötigt.

Was sind Staatstaler? Dabei handelt es sich um eine Währung, die von den Staatlichen Gesellschaften genutzt wird. Ihr bekommt sie, indem ihr FATES abschließt und könnt sie in der Stadt dann gegen Ausrüstung und andere Gegenstände eintauschen.

Nun könnt ihr die Chocobo-Quest annehmen. Geht dafür zum Stützpunkt der Gesellschaft in der entsprechenden Stadt.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG Final Fantasy XIV wissen müsst – in 2 Minuten

Eine Chocobo-Lizenz erhalten

Was mache ich mit den Staatstalern? Eure erhaltenen Staatstaler müsst ihr nun gegen eine Chocobo-Lizenz eintauschen. Geht dafür zum Versorgungsoffizier der jeweiligen Stadt. Bei ihm tauscht ihr die Staatstaler ein. Hier sind die Koordinaten für den Offizier in jeder Stadt:

  • Limsa Lominsa – Obere Decks (x: 13 / Y: 12,6) 
  • Neu-Gridania – (X: 9,8 / Y: 12,6) 
  • Ul’dah – Nald-Kreuzgang (X: 8,4 / Y: 9,2)

Für 200 Taler bekommt ihr schließlich die Chocobo-Linzenz des Mahlstroms, der Bruderschaft oder der Legion – Je nach ausgewählter Gesellschaft. Das hat keinen Einfluss auf euer Reittier.

Als Nächstes könnt ihr zu einem Chocobo-Stall gehen und die Lizenz gegen euren Vogel eintauschen. Da es euer erstes Mount ist, könnt ihr sogar selbst einen Namen aussuchen. Das geht bei späteren Mounts nicht mehr.

Euer Reittier herbeirufen

Zusätzlich zu eurem neu erhaltenen Mount bekommt ihr eine Chocobo-Pfeife. Wählt sie im Inventar aus und klickt auf “Benutzen” – Dadurch erlernt ihr, euer Reittier herbeizurufen.

Anschließend erhaltet ihr den Befehl “Aufsitzen/Wegschicken” mit dem Icon eines Chocobo-Kopfes. Dadurch ruft ihr euer Reittier herbei und schickt es weg. Zieht den Befehl am besten in eure Aktionsleiste.

Im Reittier-Verzeichnis seht ihr dann euren Chocobo und alle weiteren Mounts, die ihr erhaltet.

Habt ihr schon euren ersten Chocobo erhalten? Welchen Namen habt ihr ihm gegeben? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Final Fantasy XIV: 35 Mounts, die ihr auch leicht im Free Trial bekommt

Quelle(n):
  1. FFXIV UI Leitfaden

WoW bringt die größte Änderung an „Mythisch+“ seit 6 Jahren, macht alles entspannter

World of Warcraft will den Spielern mehr Zeit geben. Mythisch+ wird entspannter und der „Stress“ kommt erst viel später dazu.

Auch wenn Blizzard beim „Mythisch+“-System nicht alle Änderungen umsetzt, die von der Community von World of Warcraft gewünscht sind, versuchen die Entwickler doch neue Dinge. Die aktuellste Version von Patch 10.1 Glut von Neltharion auf dem PTR hat deswegen einige Änderungen und verändert „Mythisch+“ ziemlich drastisch. Denn in Zukunft habt ihr weniger Affixe und die kommen erst deutlich später.

Was wird geändert? Mit dem nächsten Patch ändert sich, ab welchen Stufen Affixe im Bereich „Mythisch+“ hinzugefügt werden. Das ganze System wird nämlich breiter aufgefächert, sodass ihr erst später mit mehreren Affixen zu tun habt. Künftig ist es wie folgt:

  • Der 1. Affix (Tyrannisch oder Verstärkt) erscheint weiterhin zum Start, direkt auf Stufe 2.
  • Der 2. Affix wird auf Stufe 7 hinzugefügt.
  • Der 3. Affix wird auf Stufe 14 hinzugefügt.

Ab Schlüsselsteinstufe 14 und aufwärts habt ihr künftig also das Maximum von 3 Affixen in einem Dungeon aktiv.

Kurz dazu der Vergleich: Aktuell ist es so, dass Affixe auf den Stufe 2, 4, 7 und 10 hinzukommen, sodass ihr bereits ab Stufe 10 das Maximum von 4 Affixen in einem Dungeon habt. Das gehört bald der Vergangenheit an.

Ein saisonaler Affix entfällt nämlich vollständig in Saison 2 von Dragonflight.

Warum macht Blizzard das? Blizzard verfolgt damit gleich mehrere Ziele.

Zum einen ergibt die neue Aufteilung mehr Sinn in Verbindung mit der Belohnugsstruktur. Mythische Schlüsselstein-Dungeons geben bis Stufe 20 immer besser werdende Ausrüstung als Beute. Da ergibt es Sinn, die zusätzlichen Schwierigkeiten über den Bereich von 20 Stufen besser aufzuteilen.

Der zweite Grund ist, dass man Spielerinnen und Spielern mehr Zeit geben will, um sich an Dungeons zu gewöhnen und diese zu erleben, ohne von den Affixen und der daraus entstehenden, zusätzlichen Komplexität überwältigt zu werden.

Letzteres ist vor allem später im Verlauf einer Saison immer ein Problem. Denn auf niedrigeren Stufen pflügen gut ausgerüstete Helden so schnell durch die Dungeons, dass man Bossmechaniken oder Besonderheiten als Neuling kaum noch zu sehen bekommt, weil die Bosse oft vor dem Einsatz der Fähigkeit sterben. Auf höheren Stufen wiederum ist man gleichzeitig mit so vielen Affixen beschäftigt, dass man kaum noch realisiert, was eigentlich Teil des Bosskampfes und was ein zusätzlicher Affix ist.

Die Lernkurve sollte damit deutlich angenehmer ausfallen und die Einstiegshürde für „Mythisch+“ gesenkt werden.

Was haltet ihr von dieser Änderung an Mythisch+? Eine gute Idee oder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?

Patch 10.1 erscheint übrigens schon Anfang Mai – und ist damit extrem schnell!

Schach: Genie rutscht doof mit der Maus aus, verliert gegen Twitch-Streamer – Letztes Spiel als Weltmeister endet mit Wutausbruch

Am 6. April ist dem fünffachen Schach-Weltmeister Magnus Carlsen, der allgemein als Genie im Schach gilt, etwas ganz Doofes passiert. Er war in ein Schach-Match mit Twitch-Streamer Hikaru Nakamura verwickelt, als ihm die Maus ausrutschte.

Was war das für ein Spiel? Es war das „Losers Final“ bei der Champion Chess Tour Chessable Masters 2023: Das Spiel vorm Finale, bei dem ein Gegner für Fabiano Caruana gesucht wurde.

Wer das große Finale dann gewinnt, erhält 30.000 $ Preisgeld.

Das war die Situation: Carlsen trat gegen Hikaru Nakamura an, einen Großmeister, der auch auf Twitch streamt.

Die beiden spielten die ersten Partien unentschieden gegeneinander, was zu einer „Armageddon“-Partie führte: Nakamura konnte die schwarzen Steine ergattern. Ihm reichte daher ein Remis, um weiterzukommen. Carlsen musste gewinnen.

Schach ist durch die Netflix “Das Damengambit” im Mainstream angelangt

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Das Damengambit im Trailer

Bei maximalem Druck rutscht Carlsen richtig blöd mit der Maus aus

So lief das Match dann: Die Uhr tickte runter, der Druck auf beide stieg an. Man war im Endspiel angelangt, jeder hatte noch 3 Bauern, seinen König und die Dame.

Carlsen bedrängte mit der Dame den König von Nakamura. Als beiden Spielern nur noch Sekunden zur Verfügung standen, rutschte Carlsen auf die doofste Art, die möglich war, mit der Maus aus und schob seine Dame ungedeckt auf ein Feld, auf dem sie Nakamura leicht mit dem König schlagen konnte. Nakamura nahm die Dame und das Match war vorbei.

Carlsen schlug wütend auf den Schreibtisch. Das war’s für ihn.

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Nakamura nutzt Chance, um Botez-Schwestern zu beleidigen

Wie sieht das Nakamura? In einer Analyse des Matches auf YouTube geht Nakamura auf den Zug ein und nutzt den Fehler des Weltmeisters erstmal, um seinen Rivalen auf Twitch, den Botez-Schwestern, einen mitzugeben.

Er bezeichnet den Fehler von Carlsen als “klassischen Botez-Fehler”.

Aber Nakamura glaubt, auch ohne den Fehler wäre das Spiel in der Situation auf ein Unentschieden hinausgelaufen und er wäre so ohnehin ins Finale eingezogen.

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Letztes Match als Weltmeister und dann das

Was machte das Match so besonders? Carlsen und Nakamura gelten als die besten Online-Schachspieler der Welt.

Für Carlsen war es, laut der Webseite Kotaku, sein letztes Event als Weltmeister. Er kündigte im Juli 2022 an, dass er zwar nicht zurücktritt, aber den Weltmeister-Titel aufgibt, weil er den Titel nicht länger verteidigen möchte. Denn das Verteidigen des Titels sei mit mehr negativen als positiven Erlebnissen verbunden, selbst wenn er gewinne.

Aber Carlsen hat sich seinen Abgang als Weltmeister sicher anders vorgestellt, als derart doof mit einem Maus-Slip unterzugehen.

Der beste Schachspieler der Welt will kein Weltmeister mehr sein, lieber unschaffbaren Highscore knacken

Quelle(n):
  1. kotaku