Am 1. November 2021 erscheint das neue Update 32 Deadlands des MMORPGs The Elder Scrolls Online. Die großen Themen sind Proc-Set-Balance, ein Hard-Cap für kritischen Schaden und die weitere Hybridisierung von Ausrüstungs-Sets, welche schon im vorangegangenen Update begonnen wurde. MeinMMO zeigt euch die wichtigsten Änderungen und erklärt, was diese für euch und eure Gruppe bedeuten.
Im nächsten Update gibt es viele Änderungen, die vor allem das Endgame betreffen. Raidgruppen werden nach Release an ihrem Gruppen-Setup Änderungen vornehmen müssen. Hier erfahrt ihr vorab schon, worauf ihr euch gefasst machen müsst.
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ESO bekommt ein Hard-Cap von 125 % für kritischen Schaden
Durch eine Menge an Ausrüstungs-Sets, welche in den letzten Jahren hinzugefügt wurden, ist der mögliche Wert für kritischen Schaden stark gestiegen. Damit auch andere Statuswerte wieder mehr an Bedeutung erlangen, haben sich die Entwickler dazu Entschieden ein Hard-Cap von 125 % für kritischen Schaden einzuführen.
Das hat vor allem Auswirkungen auf den PvE Endgame-Content. In den Prüfungen wurden bislang einige Sets oder Skills innerhalb der Gruppe verwendet, die den kritischen Schaden in irgendeiner Form erhöhen. Bei einem Hard-Cap werden einige der damit bisher erlangten Buffs & Debuffs überflüssig.
Es wird also in Bezug auf Raid-Gruppen eine starke Meta-Änderung geben und die Zusammenstellung an Ausrüstung wird deutlich anders aussehen als bisher.
Hier einmal eine Übersicht der bisherigen Quellen, um den kritischen Schaden zu erhöhen:
Es entfallen damit einige Slots für Sets, Buffs, Championpunkte oder Fähigkeiten. Diese werden von den Gruppen durch anderes ersetzt, um den Gruppenschaden zu erhöhen.
Hybridisierung aller Gegenstands-Sets
Die Hybridisierung bezieht sich auf die Attribute Ausdauer und Magicka. Alle im Spiel vorhandenen Sets werden den nachfolgenden Regeln angepasst:
- Sets, die Magie- ODER Waffenkraft gewähren, werden in Zukunft beides gewähren.
- Sets, die physische Durchdringung ODER Magiedurchdringung gewähren, werden in Zukunft beides gewähren.
- Sets, die kritische Magie- ODER Waffentreffer gewähren, gewähren in Zukunft beides.
Der Hintergrundgedanke dabei ist, dass die Spieler nach dem Prinzip “play the way you want” eine freiere Wahl bei der Ausrüstung haben.
Proc-Sets werden wieder kritisch treffen können
Genauer gesagt können Sets, die mit Magie- & Waffenschaden, maximaler Ausdauer und maximaler Magicka skalieren, wieder kritisch treffen. Gegenstandssets, die anders skalieren (z.B. kumulativ), werden nicht kritisch treffen können. Die Skalierung der Sets, welche wieder kritisch treffen können, wird außerdem um ca. 5 % verringert.
Das sind die Gegenstands-Sets, die von den Änderungen betroffen sind und wieder kritisch treffen werden:
Arenawaffen:
- Gnadenloser Ansturm
- Tobendes Momentum
- Wilder Impuls
Herstellbare Sets
- Aschengriff
- Appetit des Drachen
- Erbe des Karth
- Erinnerung
- Ewige Jagd
- Kalthafens Günstling
- Kuss des Vampirs
- Morkuldin
- Nocturnals Gunst
- Shalidors Revanche
- Umverteilung
Verliese & Arenen
- Aegisrufer
- Auftreibende Agonie
- Ausbeutender Niedergang
- Azurfäule-Schnitter
- Caluurions Erbe
- Donner des Auroraners
- Donnerrufer
- Draugrruhe
- Eisiger Anrufer
- Eisschmiede
- Entfesselter Schrecken
- Flammenblüte
- Fluch von Doylemish
- Hitis Feuerstelle
- Pestilenter Wirt
- Reingift
- Säulen von Nirn
- Seuchenschleuder
- Trennflamme
- Überwältigende Woge
- Vipernbiss
- Vorteil des Vergessens
- Wilder Werwolf
- Winterkind
- Witwenmacher
Monstersets / Maskensets
- Eisherz
- Erdbluter
- Domihaus
- Ilambris
- Infernaler Wächter
- Kjalnars Albtraum
- Kra’gh
- Mephalas Brut
- Nachtflamme
- Nerien’eth
- Prior Thierric
- Schlund des Infernalen
- Selene
- Sellistrix
- Steinhülle
- Sturmfaust
- Valkyn Skoria
- Velidreth
- Würgedorn
Offene Welt
- Donnerkäferpanzer
- Dornenherz
- Erbe des Draugrs
- Giftschlag
- Nachtschreck
- Schatten des roten Berges
- Schänder
- Syvarras Schuppen
- Totenländer-Assassine
- Trinimacs Heldenmut
- Unermessliche Dunkelheit
- Wahntüftler
- Weg des Feuers
- Winterruhe
- Wut des Sturmritters
- Zwillingsschwestern
PvP-Sets
- Almalexias Gnade
- Elend
- Galerions Revanche
- Grausamer Tod
- Kynes Kuss
- Phönix
- Vizekanoniker des Gifts
Sets aus Prüfungen
- Brüllen von Alkosh
- Giftschlange
- Zerstörerischer Magier
- Zwielichtgenesung
Burst-Sets bekommen einen globalen Cooldown
Gegenstands-Sets, die innerhalb von 4 Sekunden Burst-Schaden anrichten, bekommen einen globalen Cooldown von 1 Sekunde. Damit können Sets, deren Burst-Schaden auf die gleiche Weise funktioniert, nicht gleichzeitig aktiviert werden.
Wenn ein Spieler in Zukunft dennoch mehrere Sets mit dieser Funktionsweise trägt, wird das zuerst angelegte Set als erstes ausgelöst. Nach 1 Sekunde kann dann erst ein weiterer Effekt dieser Art ausgelöst werden.
Die einzigen Sets, die das nicht betrifft sind Sets mit Konterchancen, mit Abklingzeiten von 1 Sekunde oder ohne Abklingzeit.
Diese Änderung könnte sich vorallem im Smallscale-PvP bemerkbar machen. Das bedeutet in Spielerkämpfen kleinerer Gruppen, Schlachtfeldern oder Duellen.
Die sogenannte Gank-Builds werden vorallem davon betroffen sein. Das sind Builds, die darauf abzielen in kürzester Zeit massiven (Proc-) Schaden anzurichten, sodass es scheint als ob ein gegnerischer Spieler mit einem Schlag besiegt wird. Im Todesrückblick sind dann aber verschiedene Schadenseffekte zu sehen.
Hier eine Liste der Gegenstands-Sets, die von der Änderung betroffen sind:
- Aschengriff
- Donnerkäferpanzer
- Donnerrufer
- Elend
- Fluch von Doylemish
- Giftschlange
- Hrothgars Kühle
- Kra’gh
- Lamaes Lied
- Tobendes Momentum
- Totenländer-Assassine
- Sturmfaust
- Syvarras Schuppen
- Verteidigender Krieger
- Vipernbiss
- Weg des Feuers
- Winterkind
Weitere kleinere Änderungen mit größeren Auswirkungen
Weiterhin wird im nächsten Update auch an kleineren Schrauben gedreht. Teilweise mit großen Auswirkungen für bestimmte Kampf-Situationen.
Die Nebelgestalt des Vampirs wirkt künftig nur noch schadensreduzierend bei Angriffen anderer Spieler. Damit geht das Entwicklerteam gezielt gegen die Nutzung dieser schadensnegierenden Fähigkeit für viele Situationen im PvE-Content vor.
So lautet der Kommentar der Entwickler:
“Diese Fähigkeit erfreute sich immer größerer Beliebtheit als eine auf alles passende Lösung bei vielen verschiedenen Herausforderungen im PvE, die eigentlich dazu gedacht waren, bei Spielern bestimmte Strategien zu erfordern. Dadurch wurden sehr viele Situationen völlig trivial bzw. es wurde teilweise der Anschein erweckt, man müsste zwangsläufig Vampir sein, um gewisse Inhalte bewältigen zu können. „Nebelgestalt“ ist eigentlich dazu gedacht, aus Kämpfen zu entkommen. Die bisherige Version erlaubt es aber zu einfach, damit im PvE standhaft zu bleiben bzw. unbezwingbar zu werden. Daher begrenzen wir künftig die Schadensreduzierung auf das PvP, um hier weiterhin diese Möglichkeit zu bieten, gleichzeitig aber den Einsatz als Defensivwerkzeug im PvE unmöglich zu machen.”
(via ESO-Foren)
Das wird große Auswirkungen auf den aktuellsten Raid-Content haben. Die Fähigkeit wurde bisher vermehrt in dem neusten Raid Felshain genutzt. Heiler, DDs und auch Tanks nutzen ihn aktuell bei dem 2. Boss Bahsei, um dem massiven Schaden des Bosses oder seiner Mechaniken zu trotzen.
Mit der Änderung dieser Fähigkeit wird die Nutzung im PvE unbrauchbar. Viele Raidgruppen werden also auch in diesem Punkt gezwungen sein, ihre Builds anzupassen.
Seid ihr aktuell noch auf der Suche nach einem eigenen Build oder wisst vielleich noch gar nicht genau, worauf ihr achten solltet? Dann schaut doch einmal bei unseren Builds für jede Rolle vorbei. Ihr könnt die weiteren Guides in dem Artikel ESO: Die besten Magicka DD Builds für Anfänger ebenfalls aufrufen.
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