Charaktere vom „Game of Thrones“-Autor waren große Helden, bis Elden Ring sie absichtlich zerstörte

In Interview mit GameInformer sprach der Game Director von Elden Ring über die Charaktere, die aus der Feder von “Game of Thrones”-Autor George R. R. Martin stammen. Dieser könnte laut Miyazaki erstaunt sein, wie diese Charaktere für das fertige Spiel verändert wurden.

Welche Rolle spielt Martin bei Elden Ring? Der GoT-Autor schrieb vor allem die Hintergrundgeschichte, Mythologie und Lore zum Action-RPG. Dazu gehören laut Miyazaki zahlreiche “große Helden”.

Seine Arbeit beschränkt sich also mehr auf die übergreifende Welt und den Hintergrund des Spiels und wie sich die Geschichte rund um den Eldenring zusammenfügt.

Im Interview mit GameInformer gab FromSoftware-Präsident und Game Director Hidetaka Miyazaki nun einen kleinen Einblick in den Prozess und welche Art von Charakteren der GoT-Autor beitrug.

Das sagt Miyazaki zur den Charakteren: Er geht darauf ein, welche Art von Figuren Martin für FromSoftware schrieb und was die Aufgabe der Elden-Ring-Entwickler war, aus diesen Figuren zu machen.

In ihrer ursprünglichen Form bezeichnet er diese Charaktere als ursprünglich eher menschliche Wesen:

Als Martin diese Figuren schrieb und als er die Ursprungsgeschichte, den Mythos für die Welt des Eldenrings schuf, waren diese Halbgötter viel näher an ihrer ursprünglichen Form und vielleicht auch näher an der menschlichen Form damals, vor der Zersplitterung, bevor alles begann.

Wer bisherige FromSoftware-Spiele kennt, weiß schon: Wenn man auf Halbgötter trifft, sind diese in der Regel keine strahlenden Engel. Es gibt kaum eine Figur in Dark Souls, Bloodborne oder Sekiro, die nicht mindestens schräg und rätselhaft, meist eher gruselig bis schrecklich ist.

Gerade bei den Bossgegnern treffen wir auf zahlreiche gefallene Helden. So ist beispielsweise Ritter Artorias aus Dark Souls 1 ein legendärer Charakter aus dem Universum.

Gefallene Könige und Königinnen, Ritter und zahlreiche Helden: Die Spiele bieten zahlreiche tragische und schreckliche Schicksale mit ihren Charakteren, gemischt mit einer Portion Wahnsinn und Verfall.

Elden Ring macht aus “großen Helden” schreckliche Monster

Wie wird das in Elden Ring? Aus bisherigem Material ging deutlich hervor, dass es in Elden Ring nicht anders sein wird. Zur Handlung wissen wir außerdem bereits, dass wir gegen gefallene Halbgötter antreten werden, die durch Ereignisse im Zwischenland, der Welt von Elden Ring, zu Monstern wurden.

Miyazaki beschreibt es als Aufgabe der Entwickler, diese Charaktere von Martin zu nehmen und in etwas Schreckliches zu verwandeln:

Es lag also eher an uns, dies zu interpretieren und zu fragen: “Wie wurden sie zu solch unmenschlichen Monstern? Und wie haben sich die verrückten Splitter des Eldenrings und seine Macht auf sie ausgewirkt? Das war also unsere Aufgabe, diese großen Helden zu nehmen und sie zu etwas zu verformen und zu verzerren, was sie nicht waren. […] Dieser Prozess, diese sehr menschlichen Charaktere mit Schwächen, aber auch diese sehr dramatischen, heldenhaften Charaktere zu nehmen und sie im Grunde zu brechen und sie zu diesen missgestalteten, grotesken Monstern zu machen… Das hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

Was wissen wir zur Story? Hier ein schneller Überblick mit den bekannten Infos:

  • Die Welt von Elden Ring heißt “The Land Between” oder zu Deutsch: Das Zwischenland.
  • Im Zwischenland steht der mächtige Erdbaum, zu dessen Wurzeln sich der Eldenring befand
  • Der Eldenring, ein mysteriöser und machtvoller Gegenstand, ist allerdings durch ein einschneidendes Ereignis in sechs Teile zerbrochen ist
  • Ihr schlüpft in die Rolle des “Befleckten” (Englisch: Tarnished), müsst den Eldenring wieder zusammensetzen und zum Eldenfürsten aufsteigen
  • Dafür müsst ihr die aktuelle Herrscherin, Marika die Ewige, vertreiben.
  • Ihre zahlreichen Kinder sind Halbgötter und haben sich die Teile des zerstörten Eldenrings unter den Nagel gerissen
  • Sie wurden von der Macht der Teile in den Wahnsinn getrieben, was einen Krieg im Zwischenland verursachte.

Hier gibt’s den neuesten Story-Trailer:

Video starten
Neuer Trailer gibt Einblick in die Story von Elden Ring, dem meist erwarteten RPG derzeit

Miyazaki selbst ist offenbar sehr gespannt darauf, wie George R. R. Martin auf seine Figuren reagiert, wenn er ihre Veränderungen im fertigen Spiel zu Gesicht bekommt.

Chef von Elden Ring glaubt, “Game of Thrones”-Autor Martin könnte “ein bisschen schockiert” sein

Das sagt Miyazaki zu Martin: Der Game Director vermutet, dass Martin zumindest überrascht davon sein könnte, was aus “seinen” Figuren in Elden Ring geworden ist.

Und ich glaube, wenn wir Martin die Chance geben, das Spiel und die Figuren zu sehen, wird er ein bisschen schockiert sein. Als er sie geschrieben hat, hatte er sich wirklich etwas mehr Menschliches vorgestellt, ein bisschen mehr traditionelles menschliches Drama und Fantasy-Charaktere. Ich hoffe also, dass er davon begeistert sein wird.

Dabei verriet er auch seine Lieblingsfigur im Spiel, die aus der Feder von George R. R. Martin stammt. Diese nennt sich Rykard, doch weitere Details dazu gab Miyazaki nicht preis.

Wir werden uns im Spiel wohl selbst davon überzeugen müssen, was diesen Charakter für ihn so besonders macht. Bisherige Gameplay-Szenen lassen jedenfalls viel Monströses erwarten. Erst gestern gab es neue Szenen zu sehen: Elden Ring zeigt neues Gameplay mit optionalem Dungeon und hartem Bosskampf

Wann erscheint Elden Ring? Das Aciton-RPG mit Open World feiert am 25. Februar seinen Release.

Dann könnt ihr im Spiel auf PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4 selbst herausfinden, was FromSoftware mit den armen Charakteren von Martin so angestellt hat.

Im Interview hat sich Miyazaki übrigens auch zu einer Tradition in FromSoftware-Spielen geäußert und so für Lacher in der Community sorgt: Er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt

In Destiny 2 ist Content-Recycling das Coolste am Spiel – Auch wenn ihr es hasst

Bei Destiny 2 habe ich miterlebt, wie sich ein Spiel, das voller Storyinhalte aber ohne feste Handlung war, zu einem Sci-Fi-Adventure-MMO mit fesselnder Geschichte entwickelt hat. Doch durch meinen späten Einstieg gab es vieles, das einfach „verloren“ war. Deswegen ist Content-Recycling für mich das Coolste, was es in Destiny 2 gibt, auch wenn ihr es hasst.

Um das vorwegzunehmen: Destiny 2 ist kein Singleplayer-Spiel. Es ist nicht irgendwann fertig. Es befindet sich als sogenanntes Live-Service-Game ständig in der Entwicklung. Das bedeutet, ich bin mir als Spielerin der Tatsache bewusst, dass der Entwickler irgendwann alte, unbenutzte Inhalte, für die ich bezahlt habe, möglicherweise entfernen wird.

Es sollte zumindest im Hinterkopf jedes Spielers sein, dass man nichts in einem Live-Service-Games wirklich digital besitzt und einen Anspruch darauf hat.

Inhalte werden recycelt oder überarbeitet, um das Spiel wieder aufzupeppen oder Platz für neuen Content zu schaffen. Eine Sache, mit der ich persönlich absolut einverstanden bin, denn sie bietet mir nicht nur Nachteile, wie viele Spieler das immer annehmen. Ich denke, wenn sie über das Spiel sprechen, setzten sie viel zu oft „mehr Inhalt“ automatisch mit „besser“ gleich.

destiny 2 shadowkeep titan zitadelle
Shadowkeep brachte den Mond aus Destiny 1 neu interpretiert zurück

Sicherlich möchte ich hier keine Ausrede für Bungie und den Content-Vault finden, aber seien wir ehrlich: Das Einzige, was sich lohnt, sind neue, frische Inhalte. Alle anderen Sachen sind schlichtweg veraltet.

Als damals Io, Merkur, Titan und Mars von der Content-Vault-Anomalie in Destiny 2 verschluckt wurden, habe ich keinem der Planeten wirklich eine Träne nachgeweint. Mars war eine kleine Ausnahme, aber das auch nur, weil ich das Eskalationsprotokoll oft (vielleicht zu oft) für meine Quests genutzt habe. Es war also eine reine Bequemlichkeit und rückblickend habe ich ihn, dank den „Altären der Sorgen“ auf dem Mond, nie wirklich vermisst.

Destiny-Mars
Mars kehrt mit Witch Queen verändert und damit recycelt als erster Planet zurück

Destiny 2 ist jetzt besser als es jemals war

Warum sollte ich jemals zu alten Planeten mit altem Setting zurückkehren wollen? Ich möchte das Spiel immer wieder neu entdecken. Mich von Bungie zu neuen überraschenden Orten treiben lassen, die ich entdecken kann und die mich wieder fesseln. Darum bezahle ich Bungie, damit ich regelmäßig neue Locations bekomme und ältere Inhalte zusätzlich wiederbelebt, also recycelt, werden.

Wenn das bedeutet, dass ich auf alte Inhalte, die ich sowieso nicht mehr spiele, verzichten muss, dann weg damit. Denn um es klar auszudrücken:

  • Die alten Inhalte sind buchstäblich eine Verschwendung von Zeit und Geld
  • Die Pflege vieler alter Inhalte ist aufwendig und das, obwohl sie kaum noch relevant waren
  • Das frühe Destiny war ein völliges Durcheinander ohne klare Linie bei der Story
  • Wenn jede Erweiterung weiter expandiert, endet man mit einem überwältigenden Durcheinander, das nicht mehr richtig zu handhaben ist.
destiny-2-hüter-merkur
Der Merkur ist in der “Content-Vault-Anomalie” verschwunden

Das ist auch der Grund, warum ich froh bin, dass diese Inhalte weg sind, weil wir jetzt ein weitaus besseres Destiny 2 haben als das Destiny 1 und Destiny 2 in Jahr 1 bis 3. Die alten Karten waren alle veraltet und langweilig im Vergleich zu dem, was Bungie jetzt aus den Orten gemacht hat und vor allem mit Witch Queen anscheinend noch machen wird.

So wie es sich derzeit darstellt, ist das Content-Recycling, von dem Bungie spricht, also eine verdammt coole Sache. Denn es ist dynamisch.

Bungie macht mit dynamischem Content-Recycling alles richtig

Durch den Content Vault hat Bungie ein Werkzeug, welches richtig eingesetzt, ein sich weiter entwickelndes Destiny-Universum realisieren kann, das sich viele Hüter, so wie ich, schon lange wünschen.

Wir wissen bereits, dass wir im Februar mit dem Start vom Witch Queen auf den Mars zurückkehren. Ich jedenfalls freue mich riesig, die alte Location wiederzusehen.

Das Beste daran ist aber: Es wird nicht mehr die Location sein, welche wir kennen. Sie hat sich verändert und das im Rahmen der aktuellen Story. Man nimmt also etwas Altes und macht etwas Neues, etwas Besseres, daraus. Kurz: Recycling in seiner schönsten Form.

Was ist auf Mars in der Zwischenzeit passiert?

Natürlich hat das Zeit gebraucht. Nicht jeder hatte sofort eine Vorstellung, was genau bei Bungie mit dem Begriff „Content-Recycling“ gemeint ist und wie das dann aussehen würde. Vor allem wie lange es dauern wird bis Inhalte wieder aus dem Vault kommen. Inzwischen ist klar: Die Rückkehr alter Destiny 1 Inhalte ist nicht alles, was recycelt und damit überarbeitet wird. Somit ein gutes Signal.

Dank Content-Recycling kann jetzt jeder die besten Raids erleben

Bungie hat mit Witch Queen zudem erneut die Rückkehr eines alten Raids aus Destiny 1 angekündigt. Auch das ist etwas, warum ich persönlich Content-Recycling und auch den zwischenzeitlichen Speicherort für die alten Inhalte, den Content-Vault, großartig finde.

Sicherlich kenne ich die Story und auch die Raids von Destiny 1 aus Videos und Berichten. Aber ich empfand es schon immer als schade, dass ich die besten Aktivitäten aus Destiny 1 auf dem PC nie selbst erleben konnte.

Inzwischen freue ich mich darauf, die Möglichkeit zu haben, diese Inhalte zu erleben. Zudem finde ich es gut, dass sie parallel zu den aktuellen Inhalten laufen und damit nicht ausschließlich alte Inhalte angeboten werden. Sagen wir, dies ist nur ein „Goodie“ innerhalb einer Erweiterung. Er wird sogar sehr wahrscheinlich, wie bereits der Raid “Gläserne Kammer”, für alle kostenlos spielbar sein, wenn Bungie nichts ändert. Wer als Destiny 1 Veteran daran keinen Gefallen hat, sollte also daneben genügend Ausweichmöglichkeiten finden.

Inzwischen möchte ich festhalten, das Entfernen von Inhalten hat das Spielerlebnis für mich optimiert und den vorhandenen Inhalten meiner Meinung nach mehr Wert verliehen.

entität-destiny2-witchqueen-lightfall-titelbild.2jpg
Die Destiny Story ist so tiefgründig wie das Universum selbst

NewLight-Spieler brauchen mehr Unterstützung      

Es gibt nur eine Sache, die ich nicht gut finde und das ist die aktuelle Unterstützung für NewLight-Spieler. Langjährige Destiny 2 Spieler haben damit nicht so große Schwierigkeiten. Sie kennen die Geschichte und ihre Entwicklung bis heute.

Für neue Spieler ist die Vergangenheit von Destiny 2 eine Lücke, die derzeit noch nicht geschlossen wird. Durch den Wegfall von Inhalten wird es vor allem für Einsteiger unheimlich schwer durchzublicken und alles zu verstehen.

Mehr zum Thema
Destiny 2 ist für neue Spieler ein echtes Problem und der Content-Vault ist schuld
von Britta ♤ BeAngel

Ich persönlich fände es schön, wenn jeder, der möchte, die Gelegenheit hätte, zumindest die grundsätzliche Geschichte von Destiny im Spiel zu erleben und auch verstehen zu können. Es gibt Dinge, die passiert sind, welche durchaus wichtig für das Gesamt-Erlebnis sind. Zumal wenn man bedenkt, dass Savathun, Gastgeberin in der neuen Erweiterung, als auch Krähe/Uldren Sov, bereits seit sieben Jahren Teil der Destiny-Story und damit relevant sind.

Neue Spieler haben im Grunde drei Probleme:

  • Erstens, sie wissen aus ihrer Einführungsmission im Grunde nichts
  • Zweitens, dass alles, was man ihnen über Destiny 2 erzählen könnte, auch relevant ist
  • Drittens, dass sie nie den mitreißenden Destiny-Story-Effekt erleben werden, weil durch das fehlende Wissen, ihnen vieles vollkommen egal ist und nichts bedeutet

Das führt dazu, dass vielen neuen Spielern nicht einmal bewusst ist, dass sie die besten Geschichten des Spiels nicht kennen. Ich finde, was neue Spieler im Kosmodrom erwartet, reicht in der aktuellen Form einfach nicht als Einstieg aus. Zumindest die relevantesten Teile der Geschichte von Destiny 2 sollten für sie auch nachträglich noch nachvollziehbar sein. Und ich hoffe Bungie wird dafür bald eine bessere Lösung finden. Meine Idee ist eine simple Timeline im Spiel, die für sie alle Ereignisse im Universum in Kurzform zusammenfasst.

Was denkt ihr über das dynamische Content-Recycling von Inhalten? Findet ihr es gut oder schlecht und vor allem, warum denkt ihr so? Würdet ihr ein Spiel kaufen, das im Laufe der Zeit regelmäßig Features hinzufügt und entfernt, oder lieber ein statisches Spiel? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare.

Pokémon GO: Spezialforschung bringt neues Hisui-Voltobal – Alle Inhalte

In Pokémon GO startet am 30. Januar die Spezialforschung “Voltobal aus der Hisui-Region?!” mit Hisui-Voltobal. Wir zeigen euch alle Aufgaben und Belohnungen und wie ihr jetzt Hisui-Voltobal fangt.

Was ist das für eine Forschung? Direkt nach dem Ende des Rocket-Events in Pokémon GO steht euch die neue Forschung “Voltobal von der Hisui-Region?!” zur Verfügung. Das ist ab 10:00 Uhr am 30. Januar.

Professor Willow erklärt euch dabei die Hintergründe. Das Highlight der neuen Spezialforschung sind Begegnungen mit Hisui-Voltobal. Das ist eine neue Form des Pokémon, die durch das neue Spiel Pokémon-Legenden Arceus veröffentlicht wurde. Wir zeigen euch hier alle Aufgaben und Inhalte der Spezialforschung.

Update vom 30. Januar um 10:15 Uhr: Die Forschung soll um 10:30 Uhr für euch starten.

Update vom 30. Januar um 10:10 Uhr: Eigentlich sollte die Forschung bereits gestartet sein. Doch Trainer berichten, dass sich Professor Willow noch nicht bei ihnen meldete. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

Voltobal aus der Hisui-Region 1/2

AufgabeBelohnung
Fange 10 PokémonBegegnung mit
Voltobal
Nutze 10 Beeren beim
Fangen von Pokémon
Begegnung mit
Voltobal
Gib deinem Kumpel
3 Snacks
Begegnung mit
Voltobal

Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle drei Aufgaben ab und sammelt die dazugehörigen Belohnungen ein, erhaltet ihr zusätzlich 3 Sananabeeren, 3 Himmihbeeren und eine Begegnung mit Hisui-Voltobal.

Voltobal aus der Hisui-Region 2/2

AufgabeBelohnung
Fange 20 PokémonBegegnung mit
Voltobal
Nutze 20 Beeren beim
Fangen von Pokémon
Begegnung mit
Voltobal
Lande 10 Curveball-WürfeBegegnung mit
Voltobal

Stufen-Belohnung: Schließt ihr alle drei Aufgaben ab und sammelt die dazugehörigen Belohnungen ein, erhaltet ihr zusätzlich 9 Sananabeeren, 9 Himmihbeeren und eine Begegnung mit Hisui-Voltobal.

Was wissen wir über das Pokémon? Dataminer fanden schon in der Nacht auf Samstag heraus, dass Hisui-Voltobal für seinen Release vorbereitet wird. Da gab es erste Bilder und die Inhalte der Spezialforschung von Willow bereits im Code des Spiels.

Am Freitag, den 28. Januar, wurde das neue Spiel Pokémon-Legenden: Arceus veröffentlicht. Spieler auf der Switch können dort neue Abenteuer bestreitet. Zur Veröffentlichung dieses Spiels gehörte auch das Debüt von Hisui-Voltobal. Wir haben auf MeinMMO darüber berichtet und stellen euch das Elektro-Pflanze-Pokémon vor:

Hisui-Voltobal in Pokémon GO – So sieht es aus

3 neue MMORPGs sind diese Woche erschienen

In dieser Woche wurden gleich drei neue MMORPGs veröffentlicht, die jeweils eine komplett unterschiedliche Zielgruppe ansprechen. Zudem wurde in New World ein neuer Patch herausgebracht und ESO hat die nächste Erweiterung angekündigt. Alle wichtigen News der Woche fassen wir von MeinMMO zusammen.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Hat ein Entwickler allein die Story von WoW ruiniert? Das zumindest behaupten einige Gerüchte.

Die Diskussion der Woche: Lost Ark hat überraschend drei neue Gebiete und ein höheres Max-Level direkt zum Start angekündigt. Das sorgt jedoch für einige Diskussionen. Auf der einen Seite ist mehr und vor allem besserer Content immer gut. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Kritik, weil die ersten Dungeon-Tiers einfach übersprungen werden können. Wie seht ihr das?

Diskussionen um Spielerzahlen bei New World und fehlendem Release-Date bei GW2

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Mehr zum Thema
Spieler sind gerade sauer auf New World, weil sie Spielerzahlen „verstecken“ – Und das ist absoluter Unfug
von Alexander Leitsch

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.

Das geniale Kampfsystem macht Broken Ranks zu einem echten MMORPG-Geheimtipp

Am 25. Januar startete das neue Free2Play-MMORPG Broken Ranks (PC). MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat es seitdem einige Stunden gespielt und ist hellauf begeistert. In diesem Artikel erklärt er euch, was das Spiel so gut macht, aber auch, wo die Schwächen liegen.

Broken Ranks ist ein neues MMORPG vom polnischen Indie-Studio Whitemoon. In dem Spiel schlüpfe ich in einen Charakter, der seine Familie und Heimat an die bösen Utoren verloren hat. Ich bin einer der wenigen Überlebenden und habe eine Nachricht mitbekommen, die ich an eine Person auf einem mir völlig fremden Kontinent überbringen soll.

Die Welt setzt dabei auf einen 2,5D-Look mit wunderschöner Grafik, die vom Stil her an Gemälde erinnert. Meinen Charakter steure ich dabei in der Iso-Perspektive und mit Mausklicks.

Das wirklich Besondere an Broken Ranks ist jedoch das Kampfsystem. In den meisten anderen MMORPGs laufe ich durch die Welt und attackiere Feinde wahlweise in einem Action- oder einem Tab-Targeting-System. Doch alles läuft in Echtzeit ab. Broken Ranks jedoch nutzt ein rundenbasiertes Kampfsystem. Wann immer ich einen Feind attackiere, werde ich auf ein externes Schlachtfeld gebracht, um den oder die Feinde auszuschalten.

Genau dieses Kampfsystem und die Art der Story, die an die alten Teile von Gothic erinnert, sorgen dafür, dass ich gerade richtig viel Spaß mit Broken Ranks habe. Einen ersten Einblick in meine Abenteuer gibt euch dieses Video, in dem ich knapp 60 Minuten spiele:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Butterweicher Einstieg, gerade für Spieler, die keine Rollenspiele zocken

Schon nach der Installation von Broken Ranks erlebe ich die erste positive Überraschung. Denn obwohl es ein Indie-MMORPG ist, wurde es in viele Sprachen übersetzt, darunter auch deutsch. Ebenfalls positiv ist ein rein deutscher Server, wobei sich die meisten Spieler wohl auf dem EU-Server sammeln werden.

In der Charaktererstellung hab ich die Wahl aus 7 verschiedenen Klassen, darunter klassische Nah- und Fernkämpfer, Feuermagier und der Druide für Heilung. Sehr interessant klingt zudem die Voodoo-Klasse, die nach der offiziellen Beschreibung den Feinden “den Willen und die Lebenskraft” nehmen kann.

Nach der Wahl der Klasse und des Geschlechts folgt dann ein sehr rudimentärer Charaktereditor. Es gibt 4 verschiedene Hauttöne, sechs Gesichter und ein paar kleinere Details wie Pupillen- oder Nasengröße. Vom Niveau befindet sich der Editor leicht über dem von New World, ist aber lange nicht so detailreich wie in ESO oder Black Desert.

Broken Ranks Charaktererstellung
7 Klassen mit ausführlichen Beschreibungen stehen bei der Charaktererstellung zur Auswahl.

Nach der Charaktererstellung werde ich direkt in die wunderschöne Spielwelt geworfen und lerne etwas über die Grausamkeit, die meinem Kontinent Taern zugefügt wird. Das zugegebenermaßen sehr lange Tutorial (etwa 30 bis 45 Minuten) erklärt aber jede Besonderheit des MMORPGs haarklein.

Wer bisher also keine Erfahrungen mit Rollen- oder gar Videospielen hatte, wird hier sehr detailliert an die Hand genommen.

Das kann beim Kampfsystem aber mitunter auch nervig sein, denn schnell verstehe ich, wie die Aktionspunkte genau verteilt werden, kann sie aber nicht umverteilen, weil das Spiel mir die Besonderheiten noch nicht selbst erklärt hat.

Cool ist jedoch, dass man selbst im Tutorial schon Dinge entdecken kann. So gibt es eine versteckte Quest und mehrere versteckte Truhen, aus denen man Gold looten kann. Mein Entdeckergeist ist also geweckt.

Ein geniales und tiefes Kampfsystem, das nicht jedem gefallen wird

Broken Ranks setzt auf ein rundenbasiertes Kampfsystem. In diesem stehe ich als Spieler auf der linken Seite des Bildschirms und die Feinde auf der rechten. Zu Beginn einer jeden Runde kann ich festlegen, welche Angriffe und Verteidigungen ich ausführen möchte:

  • Ich habe 12 Aktionspunkte zur Verfügung. Diese kann ich vor jeder Runde nach Belieben verteilen.
  • Es gibt fünf Fähigkeiten und drei Verteidigungsmöglichkeiten (Nahkampf, Fernkampf, Mental), auf die ich die Punkte aufteile. Jeder Angriff kann bis zu 5 Punkte bekommen und jeder Punkt erhöht die Chance auf einen Treffer.
  • Ich muss also ständig neu entscheiden, wie viele Punkte ich in Angriff und Verteidigung verteilen möchte. Dafür habe ich in jeder Runde nur 10 Sekunden Zeit.
  • Die Angriffe werden dabei in der Reihenfolge Magie, Fernkampf, Nahkampf ausgeführt, was gleichzeitig auch bestimmt, welche Seite und welche Spieler den Kampf eröffnen. Es gibt jedoch kein besonderes Feature, was auf meine Position Bezug nimmt. Während des gesamten Kampfes stehe ich fest an einem Ort.

Dadurch, dass Angriffe Mana und/oder Ausdauer verbrauchen, muss ich immer Risiken abwägen. Es kann durchaus Sinn ergeben, direkt alle fünf Fähigkeiten zu nutzen, auch wenn die Chance hoch ist, dass die ein oder andere Aktion daneben geht. Sinken aber meine Ausdauer- oder Manawerte zu weit ab, kann ich mitunter nur noch einen oder sogar keinen Angriff für eine Runde ausführen. Dann ist es klüger, alle Punkte in eine Fähigkeit zu investieren.

Es ist auch möglich, alle Punkte nur in den Angriff zu investieren. Dabei besteht jedoch das Risiko, dass ich den Feind nicht töte und dann schutzlos seinen Angriffen ausgeliefert bin.

Broken Ranks Kampf
10 Sekunden (weißer Balken), 12 Punkte, 5 Angriffe und 3 Verteidigungen. Sie machen das Herzstück des Kampfsystems aus.

Die Verteidigung spielt dabei eine wichtige Rolle und ihr müsst zudem lernen, eure Gegner zu lesen. Feinde mit einer Armbrust etwa greifen im Fernkampf an, Schamanen oder Magier meist mit mentalen Angriffen. Allerdings haben sie verschiedene Schwächen. Manche lassen sich besser im Nahkampf treffen, andere besser im Fernkampf.

Genau diese ständigen Abwägungen und auch der zeitliche Druck machen das Kampfsystem richtig interessant.

Vor einem Kampf kann ich mir zudem zwei Grundtaktiken festlegen (vier Taktiken als Premium-Spieler), sodass ich nicht komplett von vorne ein Set bauen muss. Wichtig ist außerdem, dass ich mich ständig zum Ausruhen hinsetze, damit Leben und Ausdauer regenerieren können. Das geschieht nämlich außerhalb von Kämpfen nicht automatisch.

Immer wieder werde ich zudem bei Kämpfen unterstützt, etwa durch Gefährten in der Story oder einen Tiergefährten, der ab Level 7 freigeschaltet wird.

Broken Ranks Pet
Ab Stufe 7 begleitet mich als Bogenschütze ein niedlicher Hund.

Jede Klasse hat dabei Zugriff auf die gleichen Grundfertigkeiten, etwa zuschlagen, mit Steinen werfen oder sich aus einer Verwurzelung befreien. Zudem hat jede Klasse neun eigene Fähigkeiten, die mit höherem Level freigeschaltet und die mit Skillpunkten um bis zu sieben Stufen verbessert werden können.

Auch hier spielt irgendwann Strategie eine Rolle, denn ihr habt zwar immer mehr Fähigkeiten, aber nur begrenzt Punkte dafür. Ihr müsst euch also erstmal entscheiden, welche Fähigkeiten ihr verstärken wollt und ob eine Verstärkung sogar nützlicher sein kann, als die Freischaltung einer neuen Fähigkeit.

Mit jedem Level erhalte ich zudem vier Punkte, die ich auf Attribute wie Leben, Mana und Ausdauer oder Treffsicherheit und Schaden investieren kann.

Insgesamt ist das Kampfsystem sehr leicht zu lernen, bietet aber viel Tiefe und ist schwer zu meistern, auch weil man gezwungen ist, die Fähigkeiten und das Verhalten der Gegner zu lesen. Da es rundenbasiert ist, wird das System sicherlich nicht jedem gefallen, mich begeistert es jedoch.

Wer spricht hier überhaupt? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO. In Spielen wie Guild Wars 2, New World, ESO oder Black Desert hat er jeweils hunderte von Stunden verbracht. Zudem zockt er im Grunde jedes neue MMORPG an, so auch Broken Ranks. Dort brachte er es in etwa 8 Spielstunden auf einen Bogenschützen der Stufe 10, einen Druiden auf Level 9 und einen Voodoo auf Stufe 5.

Derbe Story und viele Details, die mich an Gothic erinnern

Broken Ranks ist ein Spiel, das stark von einer Geschichte getrieben wird. Allerdings nehme ich nicht die Rolle des Helden an, sondern bin die meiste Zeit eher ein Streuner und Laufbursche. Dabei kommt es oft zu sehr derber Sprache und auch derbem Humor.

Begriffe wie Hundesohn oder sogar Schlimmeres fallen regelmäßig. Zudem besteht die erste Stadt quasi nur aus einem riesigen Spinnennetz von Intrigen. Korrupte Wachen, mehrere Unterwelt-Gangster und ein Bordell, in dem immer mal wieder zwielichtige Geschäfte getätigt werden.

Ich erledige dabei kleinere Jobs, um mich über Wasser zu halten, und habe zudem viel Einfluss darauf, wie die kleinen Aufträge und Geschichten enden. So finde ich etwa bei einer Wahl zum Vorsteher eines Dorfes heraus, dass alle drei Kandidaten korrupt sind. Eine Kandidatin besticht mich, um ihr zu helfen. Ein weiterer verdoppelt meinen Obolus, wenn ich ihn unterstütze.

Am Ende bin ich maßgeblich daran beteiligt, welcher Kandidat gewinnt oder ob ich sogar alle drei als korrupt auffliegen lasse.

Ich entscheide mich für den Typen, der mir das Doppelte an Gold geboten hat – natürlich!

Broken Ranks Dialog
Immer wieder kann ich Entscheidungen im Laufe der Story treffen.

Nicht jeder Auftrag geht dabei gut aus. So sollte ich dem Bauer Anton einen Heiltrank verabreichen, aber es stellte sich heraus, dass es Gift war. Die anderen Dorfbewohner kritisierten mich direkt dafür, dass ich einfach einer fremden Frau auf der Straße vertraut habe, nur weil sie mir Gold geboten hat.

Sie haben zwar recht, aber hey, der Typ war mir eigentlich sowieso egal.

Ein kleines Highlight ist zudem, dass ich beim Bordell um die Ecke eine kleine Nummer schieben kann, wie ich es seiner Zeit auch in Gothic getan habe.

Von der Story und der generellen Spielwelt bin ich bisher absolut begeistert.

Mehr zum Thema
Die 10 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2025
von Alexander Leitsch

Ein kurioses Gruppensystem

In meinen ersten Kämpfen in Broken Ranks passierte es mir, dass plötzlich ein anderer Spieler auftauchte. Das geht ganz einfach, denn wann immer man einen Kampf startet, kann ein anderer Spieler einfach über einen Rechtsklick dem Kampf beitreten.

Bis zu fünf Spieler können so gemeinsam an einem Kampf teilnehmen. Wenn ich das übrigens nicht möchte, kann ich meine Gruppe einfach sperren und niemand taucht plötzlich auf.

Doch ich hab meine Gruppe nie gesperrt und so bereits drei nette Bekanntschaften gemacht. Mit einem Spieler etwa habe ich etwa eine Stunde Mobs gegrindet und mich sehr nett unterhalten.

Broken Ranks Team
Mit bis zu 5 Spielern kann man gemeinsam Feinde besiegen.

Mit dem Beitritt zum Kampf bildet man automatisch eine Gruppe, die in Broken Ranks übrigens sehr kurios ist. Denn nur der Gruppenleiter ist außerhalb des Kampfes in der Welt sichtbar und steuert quasi die gesamte Gruppe. Als Anführer entscheide ich, wo es lang geht, gegen wen wir kämpfen oder ob wir uns ausruhen. Die anderen Spieler haben keinen Einfluss darauf und können lediglich die Gruppe verlassen, wenn ihnen meine Entscheidungen nicht gefallen.

Etwas merkwürdig wird das System jedoch dann, wenn man stirbt. Dann wird man an einem Wiederbelebungspunkt ins Leben zurückgeholt, verlässt aber damit automatisch die Gruppe. Die muss man erstmal wiederfinden, wenn man denn zusammen questen möchte.

Allerdings kann man ab Stufe 25 eine Gilde gründen und verliert sich dann nicht mehr aus den Augen. Zudem gibt es einen Gruppen-Finder für Abenteuer in der offenen Welt und auch für Dungeons.

Auch ein Crafting-System ist im Spiel vorhanden, inklusive Sammeln von Gewürzen, Pflanzen und anderen Rohstoffen in der offenen Welt. Das findet jedoch ohne besondere Animationen statt.

Broken Ranks Sammeln
Beim Sammeln steht ihr nur herum.

Komplexe Kämpfe, aber ein langer Weg bis zum MMO

Nach den ersten Stunden bin ich absolut begeistert von dem Kampfsystem und der wunderschönen Grafik des Spiels. Beides sorgt schon jetzt für Vorfreude auf die nächsten Spielstunden.

Allerdings sind mir auch einige Dinge aufgefallen, die das Hochgefühl etwas trüben. So spielt sich Broken Ranks in den ersten Leveln eher wie ein Singleplayer-Spiel als wie ein klassisches MMORPG. Und das wird sich auch noch eine ganze Weile so ziehen.

Zwar kann ich schon direkt in der ersten Stadt mit anderen Spielern eine Gruppe bilden, wie oben erwähnt. Doch echte Gruppeninhalte lassen lange auf sich warten. Die ersten Dungeons sollen erst auf Level 40 freigeschaltet werden.

Bis dahin werde ich sicherlich 25 oder sogar mehr Spielstunden investieren müssen. Zudem erreicht man immer wieder Punkte in der Hauptquest, für die man erstmal mit Nebenaufgaben oder Grind leveln muss. Das ist zwar kein Beinbruch, weil auch die Nebengeschichten sehr gut geschrieben sind, aber trotzdem schade.

Broken Ranks Problem 1
Immer wieder muss man zuerst ein neues Level erreichen, bevor es mit der Geschichte weitergeht.

Denn auch das Leveln zieht sich in Broken Ranks ganz schön hin. Das maximale Level ist 140 und derzeit fühlt es sich so an, als würde ich Monate bis dahin brauchen. Das ist zwar eine interessante Karotte vor der Nase, doch kann für einige auch ein K.O.-Kriterium sein, gerade wenn man nicht so viel Zeit für ein MMORPG hat.

Außerdem wird der Weg bis zum Max-Level noch durch Strafen beim Tod erschwert. Denn wann immer ich sterbe, verliere ich ein paar Erfahrungspunkte und etwas Gold. Das hat man in der Regel nach zwei oder drei Kämpfen wieder drin, doch es kann auch frustrierend sein.

Bei einer Quest mit Level 7 etwa muss ich einen Feind besiegen, der mich im Grunde direkt in Runde 1 oder maximal Runde 2 ausschaltet. Zwar setzen sich seine Lebenspunkte nach dem Kampf nicht zurück, doch ich sterbe gleich viermal, um ihn zu besiegen. Das kostete einige Erfahrungspunkte.

Broken Ranks Tod
Wer stirbt, verliert Gold und Erfahrungspunkte.

Einen weiteren Kritikpunkt am Spiel habe ich noch nicht selbst erlebt, aber später im Spiel kann die Ausrüstung mit zusätzlichen Stufen versehen werden. Theoretisch gehen die Upgrades von +1 bis +n, also unendlich hoch. Doch die Chance dafür wird immer geringer. Wenn ein Upgrade fehlschlägt, verliert die Ausrüstung an Haltbarkeit. Bei zu wenig Haltbarkeit kann es passieren, dass sogar ein Downgrade stattfindet.

Die letzte kuriose Designentscheidung liegt in der Freundesliste. Die bietet nur Platz für 7 Personen. Für 5 Platin kann man sich einen zusätzlichen Platz kaufen. Platin ist die Echtgeld-Währung. 50 Platin kosten 1,69 Euro, also kostet ein Platz auf der Freundesliste umgerechnet 17 Cent.

Das ist kein Beinbruch, aber für ein MMORPG eigentlich kontraproduktiv.

Shop bietet Premium-Buff und teure Skins

Da Broken Ranks ein Free2Play-MMORPG ist, setzt es zur Finanzierung auf einen Echtgeld-Shop. Dort bekommt ihr einen Premium-Buff für 30 Tage, der 350 Platin und damit etwa 8,50 Euro kostet. Dieser ist mit ESO+ vergleichbar und bringt euch:

  • 26 % mehr Erfahrung
  • 26 % mehr Gold
  • 300 Traglast
  • Schnellere Erholung
  • 2 neue Taktiken
  • 30 % weniger Strafe beim Tod
  • Jeden Tag einen zufälligen Gegenstand, darunter Heiltränke oder Teleportrollen
Broken Ranks Shop
Die etwas unsinnige Erhöhung von Freundeslisten-Plätzen für 5 Platin.

Im Shop gibt es zudem die Erhöhung der Freundesliste, Heiltränke, Teleportschriftrollen und eine Zurücksetzung der Attribute zu kaufen.

Zudem gibt es vereinzelte Skins, die zwischen 500 (12 Euro) und 3.500 Platin (knapp 50 Euro) kosten. Diese Skins bringen jedoch nur optische Anpassungen. Bessere Stats gibt es im Shop nicht.

Eine Besonderheit bei Broken Ranks ist zudem, dass man Platin mit anderen Spielern handeln oder an sie verschenken kann. So ist es theoretisch möglich, sich den Buff oder die Shop-Inhalte auch für Ingame-Währung zu ertauschen, sofern man andere Spieler findet, die sie eintauschen wollen.

Fazit: Ein richtig geiles Indie-MMORPG, mit einigen Wermutstropfen

Pro
  • Tiefgehendes Kampfsystem
  • Knackiger Schwierigkeitsgrad schon zu Beginn
  • Schicke Grafik
  • Derbe und sehr unterhaltsame Story
  • Abwechslungsreiche Klassen
  • Kein Pay2Win
Contra
  • Wenig MMORPG zum Start
  • Bestrafung beim Tod, was frustrierend sein kann
  • Abwertung von Ausrüstung im Endgame
  • Unsinniger Verkauf von Plätzen in der Freundesliste

Nach den ersten 8 Stunden von Broken Ranks bin ich hellauf begeistert. Das Spiel bietet viel Tiefe und eine sehr unterhaltsame Story, was mich positiv überrascht hat. Gerade die Gothic-Vibes kommen bei mir richtig gut an.

Schon zu Beginn ist der Schwierigkeitsgrad knackig und ich muss mir Strategien zurechtlegen. Das gefällt. Leider gibt es schon zum Start spürbare Strafen beim Tod, was ich für eine sehr unsinnige Mechanik halte.

Zudem wurden Entscheidungen getroffen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, etwa die späten Dungeons oder die Kosten für zusätzliche Plätze auf der Freundesliste. Ein K.O.-Kriterium im Endgame könnte das Aufwertungssystem der Ausrüstung sein. Dazu kann ich derzeit aber noch kein Fazit ziehen.

Insgesamt ist Broken Ranks aber ein absoluter MMORPG-Geheimtipp. Kaum eine größere Gaming-Webseite oder ein größerer YouTuber sind bisher auf das Spiel aufmerksam geworden, obwohl es viele Stärken hat. Da ihr es komplett kostenlos spielen könnt, kann ich einen Download nur empfehlen. Leider bekommt ihr das Spiel nur über die offizielle Webseite. Eine Version auf Steam gibt es nicht.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Neben Broken Ranks erschien am 25. Januar auch das neue MMORPG Mortal Online 2. Das legt seinen Fokus auf Sandbox-Inhalte und PvP. Wir verraten euch, wie das Spiel nach seinem Release auf Steam ankommt:

Neues Hardcore-MMORPG ist auf Steam gestartet – Erreicht gute Spielerzahlen und Reviews

Lost Ark ist eins der heißesten MMORPGs 2022 – Was macht es aus? 

Nur noch wenige Wochen verbleiben bis zum Release des MMORPGs Lost Ark im Westen. Das Spiel wird von vielen seit Jahren heiß erwartet und ist auch in Korea weiterhin sehr erfolgreich. Über die Features des MMOs reden wir in der aktuellen Folge des MeinMMO-Podcasts.

Das ist das Thema: Seit 3 Jahren blickt so mancher MMORPG-Fan neidisch nach Korea und Russland in Erwartung auf den Release von Lost Ark. Am 11. Februar erscheint das gefeierte Free2Play Action-RPG Lost Ark vom Entwickler Smilegate und Publisher Amazon Game Studios endlich auch in Europa.

Im Podcast reden Leya, Irina, Alex und Mark aus der MeinMMO-Redaktion über das kommende Spiel, das schon seit Jahren in Korea erhältlich ist und regelmäßig Tonnen an Content liefert. 

Während andere Asia-MMOs im Westen schnell sterben sind oder nur auf Mobile erscheinen, scheint Lost Ark ein starker Kandidat zu sein. In der Podcast-Folge sprechen wir über wichtige Fragen wie:

Hier könnt ihr hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Interessiert ihr euch generell für neue Shooter, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden? Hier bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch die wichtigsten Releases für Multiplayer-Shooter, die für das Jahr 2022 angekündigt wurden.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

ESO – High Isle: 6 Gründe, warum viele in der Community etwas anderes wollten

Am 27. Januar wurde für das MMORPG The Elder Scrolls Online das neue Kapitel und die Inhalte für 2022 angekündigt. Allerdings scheinen die Fans nicht begeistert. Die Gründe dafür sind zahlreich. MeinMMO zeigt euch die wichtigsten Punkte.

Was bringt ESO im Jahr 2022? Im nächsten Jahr soll es wie gewohnt eine neue Prüfung (für 12 Spieler) und insgesamt 4 neue Dungeons zu den DLC geben. Das neue Kapitel High Isle erscheint im Sommer und hebt besonders das Volk der Bretonen hervor.

Das kommt mit dem Kapitel High Isle:

  • neues Gebiet im Systren-Archipel mit der Hochinsel und Amenos
  • Vulkanschlote als Weltereignisse (analog zu den Dolmen, Geysiren oder Gramstürmen)
  • ca. 30 Std neue Story
  • neues Sammelkartenspiel “Ruhmesgeschichten”
  • neue Prüfung “Grauenssegelriff”
  • 2 neue Gefährten (NPC-Begleiter, die euch im Kampf unterstützen)

Wie kommt die Erweiterung an? Im offiziellen Feedback-Thread für die Ankündigung der Inhalte von 2022 zeigt sich diesmal eine sehr negative Tendenz bei dem Feedback der Spieler. Das zeigt die Umfrage aus dem Forum:

2022-01-29 13-50 ESO - Official Feedback Thread for ESO 2022 Global Reveal - High Isle
Mehr als 50 % der Spieler haben sich etwas anderes von den neuen Inhalten erhofft. (via ESO-Forum)

Der Beitrag hat bis jetzt 687 Votes (Stand: 29. Januar 2022, 13:50 Uhr). Mehr als die Hälfte der Spieler wollen etwas anderes, als für das neue Kapitel angekündigt wurde. Ungefähr ein Viertel der Spieler haben gemischte Gefühle bei dem neuen Kapitel. Nur ein Fünftel der Spieler freuen sich auf das neue Kapitel. Ein Twitch-Streamer rasierte sich sogar vor Unglauben über große MMORPG-Ankündigung von ESO die Haare ab.

Natürlich gibt es wieder einen Meinungsunterschied zwischen langjährigen bzw. erfahrenen und neuen Spielern. Deshalb versuchen wir bei den genannten Gründen jeden Teil der Community widerzuspiegeln. Problematisch ist oft, dass manche Änderungen teilweise zu extrem anderem Feedback führen, je nachdem, welchen Bereich der Community man fragt.

Dennoch lässt sich grundlegend eine starke Tendenz im Feedback erkennen. Denn es ist vergleichbar ruhig nach dem Ankündigungsstream. Nach manchen Ankündigungen wurde gespannt spekuliert und es gab kaum ein anderes Thema, wenn man sich Abends im Discord oder im Teamspeak getroffen hat. Hier die wichtigsten Gründe für die Enttäuschung.

Video starten
Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

1. Die Bretonen haben keinen Nostalgie-Bonus

Wie war das zuvor? Gerade bei dem Kapitel Greymoor mit Skyrim und dem Kapitel Morrowind war die Nostalgie der Spieler deutlich spürbar, wenn man The Elder Scrolls 5: Skyrim und TES3: Morrowind gespielt hat.

Auch dem letzten Kapitel Blackwood hat das Aufgreifen von Oblivion einen großen Bonus gegeben und die Atmosphäre von The Elder Scrolls 4: Oblivion eingefangen. Summerset hat uns einfach auch ganz neue Landschaften gezeigt, die uns verzaubert haben.

Elsweyr hat uns ebenfalls neue Landschaften gezeigt und haben obendrein die Drachen in das MMORPG gebracht, welche schon in The Elder Scrolls 5: Skyrim für Begeisterung gesorgt haben. Die Summerset-Inseln haben den Mangel an Nostalgie zumindest mit neuen Landschaften und Inhalten wettgemacht.

Das fehlt jetzt in kommenden AddOn: Die neue Erweiterung kann nicht mit wiederkehrenden Gebieten aus früheren Spielen punkten. Spieler müssen sich also auf eine ganz neue Region einlassen.

Doch Abwechslung dürfte hier Fehlanzeige sein. Die Hochinsel bietet voraussichtlich keine Landschaft, die sich großartig von den bisherigen Regionen unterscheidet. Aus dem Ankündigungsstream wissen wir zudem bereits, wohin es mit der Story gehen soll.

Und das klingt alles andere als vielversprechend. Die Fans sorgen sich nun darüber, dass die Erweiterung auf den ersten Eindruck weder nostalgische Elemente, noch genügend Neues beinhaltet, um das zu kompensieren.

Auf Bretonen scheint außerdem so niemand Lust zu haben:

Mehr zum Thema
Bretonen gelten als langweiliges Volk in ESO – Die Entwickler verraten uns, warum das gar nicht stimmt
von Alexander Leitsch

2. High Isle bringt keine neue Klasse

Was sind die Klassen in ESO und welche gibt es? Beim Erstellen eines Charakters wählt man das Volk und die Klasse. Jede Klasse hat 3 eigene Fertigkeitslinien. Mit Release kamen zuerst die Nachtklinge, der Templer, der Drachenritter und der Zauberer.

In den Folgejahren wurden diese noch um den Hüter und den Nekromanten erweitert. Jede Klasse hat bestimmte passive Boni für das Zusammenspiel in einer Gruppe. Doch mit der neuen Erweiterung wird es leider keine Klasse geben. Sehr zum Unmut der Spieler.

Darum ist das so enttäuschend: Viele Spieler haben sich nach 3 Jahren eine neue Klasse gewünscht und sind enttäuscht, dass seit Elsweyr in dem Punkt nichts passiert ist. Schon bei dem letzten Kapitel Blackwood waren einige Spieler ein wenig enttäuscht. Damals gab es nämlich auch keine.

Dennoch haben die Gefährten der damaligen Erweiterung immerhin noch für wirklich neuen Content gesorgt und waren den Spielern bis dahin total unbekannt.

Vermutlich sind zahlreiche Fans davon ausgegangen, dass es dann spätestens im nächsten Kapitel eine weitere Klasse geben wird.

Alles zu den Klassen findet ihr hier auf MeinMMO: Alle Klassen von ESO im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

3. Es kommt keine neue Fertigkeitslinie

Das fehlt den Spielern: Viele haben sich eine neue Waffenfertigkeitslinie gewünscht oder auch einfach nur irgendeine neue Fertigkeitslinie, wie man es aus dem Kapitel Summerset oder Greymoor erleben konnte. Die fehlen im neuen Kapitel ebenfalls, soweit wir bisher wissen.

Was sind Fertigkeitslinien? Fertigkeitslinien bestehen aus aktiven und passiven Skills. Die Stufe einer Fertigkeitslinie bestimmt darüber, welche Skills freigeschaltet werden können.

Es kann maximal die Stufe 50 erreicht werden, dann ist man am Max-Level einer Fertigkeitslinie angekommen. Leveln tut man, sobald man mit ausgerüsteten Skills einer Fertigkeitslinie Erfahrungspunkte bekommt.

4. Ein Minigame zum Vollpreis?

Was ist damit gemeint? Vergleicht man die Inhalte von High Isle mit den vorherigen Kapiteln, wird deutlich, dass es einfach weniger Content gibt. Dies wurde auch bereits angekündigt, dass die Rahmenbedingungen dies technisch nicht zulassen.

Aber dennoch empfinden es viele Spieler als ungerechtfertigt dafür den Vollpreis zu verlangen. User ZahardTLC schreibt dazu auf reddit: “Das Hinzufügen eines Kartenspiels ist eine gute Sache für die Gesamtheit des Spiels, Nebeninhalte sind immer willkommen… Wenn es als Nebeninhalt eingeführt wird; nicht als Verkaufsargument für eine ganze Erweiterung.

ESO Kartenspiel

Ist es wirklich weniger Content? Schauen wir uns an, was die Kapitel der letzten Jahre und das neue Kapitel zu bieten haben.

Morrowind

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neue Klasse: Hüter
  • neue Fertigkeitslinien: Hüter
  • neuer PvP-Modus: Schlachtfelder

Summerset

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Handwerk: Schmuck-Handwerk
  • neue Fertigkeitslinie: Psijik-Orden
  • Geysire als Weltereignisse

Elsweyr

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neue Klasse: Nekromant
  • neue Fertigkeitslinien: Nekromant
  • Drachen als Weltereignisse

Greymoor

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: das Antiquitätensystem
  • neue Items: Mythische Items
  • veränderte Fertigkeitslinie: Vampirismus
  • neue Fertigkeitslinie: Spähen
  • neue Fertigkeitslinie: Ausgrabung
  • Grafiküberarbeitung mit neuen Texturen
  • Gramstürme als Weltereignisse

Blackwood

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: die Gefährten
  • Oblivion-Portale als Weltereignisse

High Isle (neues Kapitel)

  • neuer Trial für 12 Spieler
  • neues Gebiet
  • neue Story
  • neues Feature: Kartenspiel
  • das vorhandene Gefährtensystem wird um zwei weitere Gefährten ergänzt
  • Vulkanschlote als Weltereignisse

Gerade im Vergleich mit früheren Kapiteln fällt auf, dass High Isle etwas abgespeckt wirkt. Ob es das ist, bleibt abzuwarten.

5. Hybridisierung geht zu weit, könnte Elder-Scrolls-Feeling kaputt machen

Am 28. Januar wurden die geplanten Combat-Änderungen im ESO Forum veröffentlicht. Die Meinungen spalten sich. Aber klar ist, es wird dem Kampfsystem Komplexität nehmen. Das kann für die erste Zeit in dem MMORPG vielleicht ganz entspannt sein, könnte aber für langjährige oder erfahrene Spieler den Reiz am Kampfsystem nehmen.

Die Hybridisierung wurde vorallem vor dem Hintergrund gestartet “Play the way you want”. Schon seit mehr als einem Jahr werden nach und nach Schritte in diese Richtung unternommen. Aber in der Praxis führt es genau zum Gegenteil. Anstatt für mehr Diversität sorgt es für eine Meta, in welcher jeder Spieler exakt das Gleiche spielt.

Doch zahlreiche Spieler sind keine großen Fans, wie einige Kommentare andeuten. So schreibt User VarisVaris beispielsweise im ESO-Forum: “Das ist das Schlimmste, was dem Kampfsystem von ESO je hätte passieren können.

Was ist die Hybridisierung überhaupt? Die Hybridisierung bezieht sich auf die offensiven Attribute Ausdauer und Magicka.

Bislang wurden bereits folgende Änderungen an Gegenstandssets vorgenommen:

  • Sets, die Magie- ODER Waffenkraft gewähren, gewähren nun beides.
  • Sets, die physische Durchdringung ODER Magiedurchdringung gewähren, gewähren nun beides.
  • Sets, die kritische Magie- ODER Waffentreffer gewähren, gewähren nun beides.

Ausdauer-DDs sind schon seit längerer Zeit quasi ausgestorben im Endgame. Wenn nun alle Schadenseffekte mit der höchsten offensiven Ressource skalieren, könnte es die Auswahl noch eintöniger machen. Schon die Hybridisierung der Set-Boni hat zwar zu einer Meta-Änderung, aber nicht zu mehr Diversität geführt.

Wie weit soll das gehen? Die Ressourcen Leben, Magicka und Ausdauer kennen die Elder Scrolls Fans schon lange. Wenn diese Werte irgendwann keinen Wert mehr haben, könnte auch ein Teil des Elder Scrolls Feelings kaputt gehen.

6. Accountweite Achievements sehr kontrovers

Was bedeutet das? Im Prinzip heißt das, dass eure Titel und Erfolge künftig alle eure Charaktere auf eurem Account betreffen.

Was ist hier das Problem? Accountweite Achievements klingen zuerst einmal gut. Dies betrifft aber vor allem neue Spieler oder Spieler, die jahrelang nur einen oder wenige Charaktere gespielt haben. Somit gibt es hier einige Befürworter. Auf reddit schreibt User Capowsky: “Mein Gott, ich kann schon anfangen, meine Alts zu spielen und fühle mich nicht ein paar hundert Stunden im Rückstand. Ich danke euch.”

Es gibt aber auch gegenteilige Ansichten. Generell ist dies eine Maßnahme, die für die ersten Jahre nach Release super für alle Arten von Spielern geeignet wäre. Nach 8 Jahren haben einige langjährige Spieler aber sehr viel Zeit und Arbeit in doppelte oder X-fache Errungenschaften gesteckt.

Das zeigt der Kommentar von KinjiroSSD: “Da bin ich anderer Meinung. Das macht den Sinn der Belohnungen zunichte. Die Belohnungen, wie z. B. Färbungen, sind bereits kontoübergreifend, sodass ihr Nutzen ein Beweis dafür war, dass der Charakter eine Leistung vollbracht hat, wie z. B. einen PvP-Titel oder Trifecta.” (via reddit )

Da laut den Ankündigungen auch Titel charakterübergreifend nutzbar sein sollen, wird es nicht mehr erkennbar sein, ob ein bestimmter Charakter wirklich die zugehörige Errungenschaft abgeschlossen hat. Auf vielen Discord-Servern spotten erfahrene Spieler bereits darüber, dass sie wohl in Zukunft mit ihrem neuen Level 5 Charakter und ihrem Gottschlächter-Titel zusammen rumlaufen werden.

Hier spalten sich die Meinungen extrem. Dennoch sind sie für einen bestimmten Teil der Community wohl gravierend negativ. Denn gerade langjährige Spieler, die viel Zeit und Arbeit in Errungenschaften auf mehreren Charakteren gesteckt haben, könnte mit der Änderung sehr vor den Kopf gestoßen werden.

Daher ist es nun ausschlaggebend, wie dieses Vorhaben umgesetzt wird. Betrifft dies lediglich die Errungenschaftspunkte, dann kann es auch für langjährige Spieler mit mehrfachen Achievements durchaus ein positives Feature werden. Wenn dies allerdings wirklich jede Errungenschaft treffen wird, kann das für einige Spieler extrem frustrierend sein.

Außerdem ließe sich dann nicht mehr nachvollziehen, mit welcher Rolle ein bestimmtes Achievement gemacht wurde. Das ist gerade für Raid-Gruppen besonders wichtig. Denn nur weil jemand ein starker DD ist, heißt dies nicht, dass er auch ein standhafter Tank oder fleißiger Heiler ist.

Wann erscheint High Isle? Der Release der neuen Erweiterung ist für den 6. Juni auf dem PC/Mac und am 21. Juni für PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S geplant.

Es sind also noch einige Monate bis zur Erweiterung. Ob sich die Befürchtungen der Spieler bewahrheiten werden, bleibt erst einmal abzuwarten.

Was haltet ihr von den geplanten Inhalten für 2022 und den Änderungen? Findet ihr sie eher gut oder seid ihr eher enttäuscht? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Solltet ihr euch noch kein Bild über die neuen Inhalte gemacht haben, dann schaut euch unseren Überblick zur Erweiterung High Isle an.

Ein Spiel im Minecraft-Stil verkaufte NFTs im Wert von über 1,1 Millionen € und ist plötzlich weg

Das Aufbauspiel Blockverse soltle eine Art Minecraft mit Play-to-Earn-Mechanik werden und auf NFTs setzen. Auf diese Art wurden zum Start schon über 1,1 Millionen Euro umgesetzt. Doch kurz darauf verschwanden das Spiel und alle Kontaktmöglichkeiten an die Entwickler. Doch dann tauchten sie wieder auf und versuchten, alles zu erklären. Wie das alles sich entwickelt hat, erfahrt ihr hier auf MeinMMO

Was ist Blockverse? Blockverse ist eine Art inoffizielle Mod des beliebten Klötzchenspiels Minecraft. Doch hier sollt ihr in der Lage sein, eure im Spiel erworbenen Items als NFTs zu erhalten. NFTs sind digitale „Items“, die auf der Blockchain-Technologie und Kryptowährungen basieren. Man kann sie online kaufen und verkaufen, was für manche Spieler sehr verlockend erscheint. Man könnte daher eine Art Minecraft als „Play-to-Earn“-Spiel betreiben und durch virtuelle Arbeit echtes Geld verdienen.

Was passierte nach dem ersten Sale? Zum Start des Projekts schürften die Entwickler 10.000 NFTs, die auf der Kryptowährung Ethereum basierten und nach dem aktuellen Kurs (Stand 29. Januar 2022) über 1,1 Millionen Euro wert waren. Dazu kamen noch Erlöse aus Sekundär-Transaktionen, an denen die Entwickler auch nochmal Anteile verdienten.

Doch kaum war der Sale beendet und alle Tokens verkauft, verschwanden die Entwickler plötzlich. Die Seite des Spiels war tot, der Discord komplett gelöscht und auch auf Twitter war Funkstille.

Schnell wurde der Verdacht eines so genannten „Rug Pulls“ laut. Damit wird in der Krypto-Szene ein Betrugsversuch beschrieben, bei dem Anbieter einfach mit der gesammelten Crypto-Währung verschwinden, sobald genug leichtgläubige Opfer dafür bezahlt haben.

Entwickler tauchen wieder auf und entschuldigen sich – Fans bleiben skeptisch

Wie gings weiter? Nach drei Tagen, in denen sich die wütenden Spieler von Blockverse mittlerweile in einem neuen Discord versammelt hatten, tauchten die Entwickler plötzlich doch wieder auf und veröffentlichten via Twitlonger ein Statement.

Demnach habe man völlig unterschätzt, welche Nebenkosten (so genannte „Gas Fees“) und technischen Probleme mit solch einem Projekt verbunden sind. Das wiederum habe zu einem Klima von Furcht, Unsicherheit und Zweifeln geführt, was wiederum zu toxischem Verhalten der Community führte. In dieser Atmosphäre geriet das Team wohl in Panik und löschte erstmal alles:

18 Stunden nach dem Start schlugen die [Furcht, Unsicherheit und Zweifel] schnell in Belästigungen, Drohungen und Doxxing um. Das Team bemerkte all dies und geriet in Panik und löschte den Discord-Server kurzerhand. Alles andere wurde geschlossen, um zu verhindern, dass die Belästigungen weitergehen, die bis dahin aufgetreten waren. Selbst dann war der Plan, den Server wieder zu öffnen, sobald sich alle beruhigt hatten.

Es gibt absolut keinen Grund für uns, das Projekt dauerhaft zu verlassen, da die gesamte technische Arbeit und die Infrastruktur für das Projekt bis jetzt bereits aufgebaut worden ist. Es war tatsächlich mehr Arbeit, alles abzubauen, als es online zu lassen, aber auch hier wurde alles im Interesse der persönlichen Sicherheit getan.

Leider konnten wir noch nicht wieder online gehen, da sich die Situation offenbar noch verschlimmert hat. Obwohl wir alles geliefert haben, was wir versprochen haben, verstehen wir, warum die Leute mit den Ereignissen unzufrieden sind, und wir fühlen uns verpflichtet, unser voll funktionsfähiges Spiel online zu halten. Daher planen wir, das Spiel in den kommenden Tagen wieder zu öffnen (wie ursprünglich geplant) und die Arbeit an Phase 2 fortzusetzen.

Wie reagierten die Spieler? Die Entwickler behaupten also, das sie keinesfalls vorgehabt hätten, einen „Rug Pull“ durchzuziehen und alle User abzuzocken. Vielmehr wäre alles nur ein großes Missverständnis.

Das wiederum kauften ihnen viele User aus der Community nicht ab. Laut der Seite PCGamer, die Spieler auf dem neuen Discord der Community befragt hat, wird das Verhalten der Entwickler als Rettungsversuch gesehen. Denn die Entwickler hätten wohl zu viele Spuren hinterlassen und würden nun aus Furcht vor Strafverfolgung zurückrudern:

Wir haben eine Art „Datenspur“. Wir haben eine Coinbase-Adresse, die eine Menge Dinge finanziert hat, und eine Cloudflare-IP. Sie dachten, sie wären [mit ihrem Rug Pull] davongekommen, und jetzt wissen sie, dass wir die Spur haben, die sie hinterlassen haben.

Mehr zum Thema
Die harte Kritik an NFTs im Gaming ist unfair – Sie sind mehr als Mikro-Transaktionen
von Maik Schneider

Wie geht es jetzt weiter? Die Community, die weiterhin an einem NFT-Minecraft interessiert ist, bot daraufhin an, dass die Entwickler ihnen doch einfach ihre Assets überlassen sollten und sie würden die Sache dann selbst zu Ende bringen.

Die Entwickler lenkten tatsächlich ein und versprachen, die Assets am Projekt herzugeben, aber die Millionen aus dem NFT-Sale (in Form von 500 Ethereum) wollten sie dennoch behalten. Die Fans wollen jedoch mindestens 200 Ethereum (laut aktuellem Kurs ungefähr 448.000 Euro) aus dem Sale haben, um das Projekt weiter zu finanzieren.

Die meisten Rug Pulls lassen sich kaum oder gar nicht wieder zurückzahlen, sodass die Community hier realistisch ist, was eine Abfindung angeht. Wir sind damit einverstanden, dass sie [die Entwickler] etwas [von ihrem Sale] behalten dürfen. Wir wollen nur genug, um das Projekt zu betreiben.

Offenbar sollen die Betreiber von Blockverse aber auch in Verhandlungen mit der NFT-Plattform NFTWorlds sein. Es bleibt also interessant, wie sich die Sache noch entwickelt. Wenn wir hier mehr wissen, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Das Thema NFT ist nach wie vor bei Gamern höchst umstritten. Daher verkündeten hochrangige Manager bei Ubisoft jüngst sinngemäß „Ihr habt noch nicht kapiert, wie gut NFTs für euch sind.

Nur eine Aktivität in Destiny 2 ist selbst dann gut, wenn alles andere nervt: PvP

In Destiny 2 gibt es unzählige PvE-Aktivitäten und nur wenig Auswahl für PvP. Doch ist genau dieser Modus der Beste im berühmten Loot-Shooter, meint MeinMMO-Autor Christos. Was jedoch macht den Schmelztiegel zum Retter, wenn bei Raids und Dämmerungen die Luft schon lange draußen ist?

Egal wie viele coole und neue PvE-Aktivitäten Bungie in den Raum wirft, der Dauerbrenner ist immer noch der Schmelztiegel. Das Absurde hierbei ist, dass Bungie schon eine ganze Weile nichts an diesem verändert hat.

Ob es nun die Maps sind, die seit Shadowkeep unverändert blieben oder sogar entfernte Modi wie die Duo-Matches im Scharlach-Event. Bungie hat bis dato keine Neuerungen vorgenommen und doch kann ich ohne den Schmelztiegel kein Destiny 2 mehr spielen.

Raids, Dämmerungen und Dungeons sind tolle Aktivitäten, vor allem wenn man sie mit Randoms legen möchte. Doch trotz dessen kann mich Destiny nicht auf Dauer damit zufrieden stellen. Ich könnte mir neue Herausforderungen auferlegen und den Raid mit drei Hütern bezwingen, das ist jedoch nicht dasselbe wie wenn man im Schmelztigel auf seinen Meister trifft.

Nach drei Wochen ist PvE für mich langweilig

Als der Raid die Gläserne Kammer ihr Comeback feierte, suchte ich mir einen Trupp zusammen. Nach 24 nervenzerreißenden Stunden ohne Schlaf und Pausen haben wir es bis zum Endboss Atheon geschafft.

Leider hat der Damage damals nicht gereicht und wir konnten den Raid nicht abschließen. Dennoch hat mir die Verfolgung eines selbst gesetzten Ziels Spaß gemacht. Es ging nicht um den Loot, sondern um das Aufraffen, um zu zeigen, dass nicht nur Streamer oder „Pros“ das schaffen können. Solche Momente verspüre ich nur bei schwierigen Aktivitäten oder im Schmelztiegel.

Als der Day One vorüber war, begann in Destiny 2 erneut dieselbe Leier und man ratterte die Aktivitäten nur so runter. Jede Woche am Reset dreimal den Raid sowie die Dämmerung und die restlichen Aktivitäten mit mächtigem Loot. Und das, solange bis man die Powergrenze erreicht hat. Die Lust auf PvE verfliegt bei mir schon in den ersten drei Wochen.

14heiliger-destiny2-trialsofosiris-pvp
Oft halte ich mich auch in den Prüfungen auf

Im Schmelztiegel ist das anders. Irgendwann trifft man auf einen Gegner, der besser ist als man selbst. Man ist angekratzt und kassiert den einen oder anderen Teebeutel. Dennoch spornt das an besser zu werden.

In solchen Momenten setze ich ein ernstes Gesicht auf, packe meine Verehrt-Sniper aus und setze dem Match mit meinem letzten Wort ein Ende. Manchmal geht es gut aus, doch oft gibt’s auf die Nase. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn diese Spannung nimmt nie ab. Jedes Schmelztiegel-Match ist eine Herausforderung für sich.

Jeder Spieler benutzt andere Waffen und Taktiken. Klar kämpfen die meisten „Schwitzer“ mit den Meta-Waffen wie Fusionsgewehren. Doch zu versuchen, gegen die Meta anzukommen und mit schon „veralteten“ Waffen zu kämpfen ist für mich der pure Nervenkitzel. Dieser baut nie ab und nimmt mit jedem Match zu.

Das finde ich in dieser Form im PvE leider nicht. Jedes Match ist für sich einzigartig. Meine Gegner reagieren immer anders und somit ist das Gameplay im Schmelztiegel für mich auch immer wieder neu und spannend.

Deshalb wird Witch Queen das Highlight

Bungie kündigte die Rückkehr zwei bekannter Maps sowie das Erscheinen des bekannten Rift-Modus an. Das freut mich sehr, da Bungie damit zeigt, dass sie den längst vernachlässigten PvP-Modus nicht vergessen haben. 

Auch wenn alles schon aus Destiny 1 stammt, ist das zumindest ein bisschen Abwechslung. Vielleicht sehen das einige nicht PvPler endlich, als Anreiz doch in den Schmelztiegel einzusteigen.

Was dem Kampf gegen Hütern fehlt, ist einfach eine breite Palette an verschiedenen Modi, die sich voneinander unterscheiden. Ein unabhängiger Duo-Modus für Paare oder auf riesigen Maps zu kämpfen, mit den Kabalsparrows wie in Destiny 1, wären Modis, die sicherlich den einen oder anderen zu Lord Shaxx locken könnten.

Bungie hat noch viel Luft nach oben und nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft, welches im Schmelztiegel schlummert. Ich bin deshalb gespannt, womit sie uns noch so überraschen werden, da es lediglich noch vier Wochen bis zum DLC-Release hin sind.

Was sagt ihr zum Schmelztiegel? Fühlt ihr genau dasselbe wie ich, wenn ihr vor einem schwierigen Gegner steht oder setzt ihr keinen Fuß in die Arenen von Lord Shaxx? Lasst es uns wissen!

Trotz dessen hat der Schmelztiegel einige Fehler, die sich Bungie genauer anschauen sollte. Dabei klagen viele Spieler, dass das Matchmacking kaputt sei und einige Hüter cheaten würden.

Elden Ring: Chef sagt, er hätte seine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt – Fans: „Hat der ‘nen Knall?“.

In einem neuen Interview mit GameInformer hat sich FromSoftware-Chef Hidetaka Miyazaki ausführlich zum kommenden Spiel Elden Ring geäußert. Darin war auch eine Tradition bisheriger Spiele das Thema, die bei langjährigen Fans für Flashbacks sorgt: Giftsümpfe.

Wer ist Hidetaka Miyazaki? Das ist der Präsident von FromSoftware, Schriftsteller und Game-Designer. Er ist der kreative Kopf hinter der Dark-Souls-Reihe, Demon’s Souls, Bloodborne und Sekiro.

Was ist das für eine Tradition? Wer bisherige FromSoftware-Titel durchgespielt hat, kennt sie: Sümpfe. In ausnahmslos jedem dieser genannten Spiele gibt es mindestens einen Sumpf. Meist sind diese sogar giftig, was das Durchqueren noch gefährlicher macht.

In der Community ist über die Jahre so eine Art Hassliebe entstanden. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Sumpf aus Dark Souls 1, unterhalb der Schandstadt, der als besonders gefürchtet gilt.

Die düstere Schandstadt ist so ziemlich das meist gefürchtetste Gebiet in Dark Souls 1. (via darksouls.wiki.fextralife.com)

Diese Sümpfe sind in der Regel düster und voller Gefahren. Bewegt ihr euch durch die matschigen Stellen, wird eure Bewegungsgeschwindigkeit reduziert. Zusätzlich werdet ihr vergiftet, wenn ihr zu viel Zeit im Morast verbringt.

Sie sind bei der Community meist … mehr gefürchtet, als beliebt. Bei manchen sind sie sogar verhasst. Dementsprechend sorgt jetzt eine Aussage von Miyazaki bei Fans für Aufsehen.

Miyazaki zur Kreation von Giftsümpfen: “Es passiert einfach”

Das hat der Elden-Ring-Chef gesagt: Im Interview mit GameInformer äußerte sich Miyazaki allgemein zum Design bestimmter Areale und Gebiete. Dabei ging es auch um die gefürchteten Sümpfe. Der Entwickler meint dazu:

Wie sich der Spieler fühlt, wenn er auf dieses Gebiet trifft, ist eine andere Geschichte. Bei der Entwicklung des Spiels habe ich meine Liebe zu Giftsümpfen wiederentdeckt. Ich weiß, was die Leute davon halten, aber plötzlich merke ich, dass ich gerade dabei bin, einen zu bauen, und ich kann mir einfach nicht helfen. Es passiert einfach. – Miyazaki

Diese Aussage hat für belustigtes Stirnrunzeln in der Community gesorgt. Gerade ein reddit-Post mit Reaktionen darauf ging durch die Decke. Aktuell (Stand: 29. Januar, 12:10) hat der Post von User TheVideoGaymer über 4300 Upvotes.

Der Post stellt humoristisch das Gedächtnis von Miyazaki infrage und fragt: “Hat der ‘nen Knall?”. Denn wenn er seine Liebe zu Giftsümpfen eben erst wiederentdeckt hat, warum waren seit 2011 in jedem der 5 FromSoftware-Spiele mindestens ein Sumpf dabei?

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Manche Spieler sind jetzt sogar in Sorge, dass die früheren Sümpfe teilweise nur „halbherzig“ eingebaut wurden und dass Miyazaki jetzt in Elden Ring erst zur „final form“ greift. Es gibt aber auch durchaus Spieler, die sich auf die Herausforderung freuen und gespannt sind, was sie erwartet.

Hier einige Kommentare:

  • AramaticFire: „Ehrlich gesagt … ich habe jetzt ein bisschen Angst vor dem Open-World-Sumpf, der auf uns zukommt.“
  • UnassumingSingleGuy: „Vielleicht waren die Giftsümpfe in Dark Souls 3 und Sekiro nur da, weil es Tradition war. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie schrecklich die neuen Giftzonen sind.“
  • heideggerfanfiction: „Ich habe mich noch nie so darauf gefreut, etwas leidenschaftlich zu hassen.“
  • Za_Worldo-Experience: „Das ist wahrscheinlich der schlimmste Post über Elden Ring…“

Somit herrscht eine Mischung aus Sorge, Furcht, Verwirrung und Vorfreude in den Kommentaren.

Der neue Sumpf könnte mit einem neuen Statuseffekt kommen

Was wissen wir bisher über den neuen Sumpf? Bisher war das Gebiet noch in keinem Gameplay-Trailer zu sehen. Auch im Netzwerktest konnten Spieler noch nicht dorthin.

Im Interview hat Miyazaki allerdings verraten, welche Gemeinheiten dieses Mal auf die Spieler warten. Denn in Elden Ring gibt es mit „Scarlet Rot“, übersetzt: „Scharlachfäule“, eine Art neuen Effekt, der Charaktere und Spieler befallen kann.

In Bezug auf die Geschichte und das Setting von Elden Ring gibt es etwas besonders Schreckliches, das in dieser Welt existiert und fortbesteht. Ich werde jetzt den Namen sagen, damit ihr euch darauf freuen könnt, es heißt Scharlachfäule: Das ist etwas, das sich ein wenig von Gift oder Toxizität unterscheidet, aber ich hoffe, ihr freut euch darauf. – Miyazaki

In welcher Form diese Krankheit im Spiel ist und welche Rolle sie in der Geschichte spielt, wissen wir noch nicht. Womöglich befällt diese Krankheit NPCs und Kreaturen und macht diese noch schlimmer. Solche Elemente wären nicht neu für Spiele von FromSoftware.

Wann erscheint Elden Ring? Der offizielle Release ist am 25. Februar. Ihr könnt euch also in weniger als einem Monat selbst davon überzeugen, wie übel die Scharlachfäule wirklich ist und wie gefährlich der neue Sumpf dieses Mal wird.

Oder vielleicht gibt es auch wieder mehrere? Denkbar wäre es, denn Elden Ring wird eine riesige offene Spielwelt mit unterschiedlichen Regionen haben.

Im Interview ging Miyazaki auch auf die Charaktere ein, die von Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin geschrieben wurden: Die waren nämlich große Helden, bis Elden Ring sie absichtlich zerstörte

Dying Light 2 zeigt, wie gut es noch auf Xbox One & PS4 läuft und die Fans feiern es

Dying Light 2: Stay Human erscheint nicht nur auf PC und den aktuellen Konsolen PS5 und Xbox Series X|S, sondern auch auf PS4 und Xbox One. Aber wie läuft die Version auf den alten Kisten? Entwickler Techland hat das nun in einem Video gezeigt.

Was zeigt das Video? In den Gameplay-Szenen seht ihr einige Kampf- und Parkour-Szenen aus Dying Light 2. Dort werden insgesamt vier Konsolen gezeigt:

  • PS4 und PS4 Pro
  • Xbox One und Xbox One X

Dabei können Spieler sehen, wie das Spiel im Vergleich auf den alten Konsolen läuft und welche optischen Unterschiede es gibt.

Die ersten Kommentare unter dem Video fallen sehr positiv aus und Fans sind regelrecht begeistert. Doch ihr könnt euch zunächst selbst davon überzeugen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Dying Light 2 macht auch auf Xbox One und PS4 eine gute Figur

Wie läuft Dying Light 2 auf LastGen? Auf Basis des Videos lassen sich zwar keine genauen, technischen Angaben machen. Die Szenen zeigen aber eine Bandbreite an Situationen, auf die ihr in Dying Light 2 regelmäßig stoßen werdet.

Daher besteht das Video hauptsächlich aus Parkour- und Kampfszenen, in denen die Performance am meisten auf die Probe gestellt wird.

Die genauen Frame-Zahlen kennen wir nicht, aber auf den ersten Eindruck läuft Dying Light 2 auf jeder der getesteten Konsolen überraschend gut. Im Video sind auch keine gravierenden Grafik-Fehler oder Performance-Einbrüche feststellbar.

Sicherlich gibt es Unterschiede. So ist klar zu erkennen, dass die Versionen der Xbox One X und PS4 Pro naturgemäß stabiler und in einer höheren Auflösung laufen, als die Standard-Versionen. Teilweise erkennt man auch schärfere Texturen.

Optisch dürften die LastGen-Versionen dem PC, Xbox Series und PS5 hinterherhängen, aber das ist wohl keine Überraschung.

Fans sind begeistert von Performance und Transparenz der Entwickler

So reagieren die Fans auf das Video: In den Kommentaren auf YouTube sind die Reaktionen sehr positiv. Viele Kommentatoren sind beeindruckt von der Performance von Dying Light 2 auf den alten Konsolen.

Sie loben, dass es überraschend flüssig aussieht und die Spielwelt dennoch lebendig wirkt. Die meisten sind mit der gezeigten Qualität sehr zufrieden.

Ein beinahe größeres Thema, dass Entwickler Techland überhaupt ein spezifisches Video dazu macht. In den Augen zahlreicher Fans ist das gerade in der heutigen Zeit ein positives Beispiel für Transparenz bei der Entwicklung von Vermarktung von Videospielen.

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Warum ist das für sie so wichtig? Gerade in den letzten Jahren hat die Zahl der Spiele mit hohem Budget zugenommen, die in einem technisch zumindest problematischen Zustand erschienen sind.

Mit der noch hohen Anzahl an CrossGen-Titeln, die auf alten und neuen Konsolen erschienen sind, gibt es auch zunehmend Probleme mit den Versionen für die Xbox One und PS4.

Prominentes Beispiel ist das RPG Cyberpunk 2077, das auf den alten Konsolen so schlecht lief, dass es bis heute nicht empfehlenswert ist und um den Release sogar aus dem PlayStation-Store entfernt wurde.

Dying Light 2 ist für einige Fans daher ein Gegenstück zu intransparenten Releases und ein Beispiel für offene Kommunikation.

  • Caleb 72301: “Es ist immer schön, wenn ein Entwickler nichts zu verbergen hat, dieses Spiel wird fantastisch werden.”
  • Stako: “Dieses Video hätte ich nie erwartet. Alleine das setzt Techland an die Spitze, alle Videospiel-Releases sollten solche Dinge haben.”
  • Diabloical Meek: “So, meine Damen und Herren, kommuniziert man mit einer Community. Kein Scheiß, auf Bedenken eingehen, ihnen zuhören und ihnen geben, was sie wollen. Gut gemacht, Techland! Immer noch das einzige AAA-Studio, in das ich Vertrauen habe!”
  • meatslaper: “Ich finde es wirklich toll, wie transparent ihr mit der alten Generation umgeht. Wir müssen heutzutage Vertrauen in einige Spielefirmen haben, nach den fragwürdigen Praktiken, die cdpr abgezogen hat.”

Scrollt man durch die Kommentare, findet man ausschließlich Lob für die Entwickler. Das Video war für Entwickler Techland somit ein voller Erfolg.

Das passt auch zum restlichen Stimmungsbild, denn Dying Light 2 ist eines der meist erwarteten Spiele auf Steam.

Wann erscheint Dying Light 2? Der Release ist am 4. Februar. Dann erscheint das Survival-Spiel für PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4.

Mittlerweile wissen wir auch, wann die genauen Startzeiten sind und wann der Preload startet. Hier findet ihr eine Übersicht mit allen Infos dazu.

Was haltet ihr vom Video? Seid ihr mit dem zufrieden, was das Video zeigt? Stimmt ihr den Kommentaren zu? Zockt ihr Dying Light 2 überhaupt auf den älteren Konsolen?

Wer World of Warcraft je geliebt hat, sollte Patch 10.0 eine Chance geben

Wenn man World of Warcraft je mochte, sollte man sich auf Patch 10.0 und die neue Erweiterung freuen – das glaubt zumindest der WoW-Dämon Cortyn von MeinMMO.

Wie man es auch dreht und wendet, wenn man mit World of Warcraft viele schöne Jahre der Erinnerungen verbindet, dann waren die letzten Monate und auch die letzten Erweiterungen recht schwer zu ertragen. Egal ob es die grundsätzlich negative Stimmung rund um Battle for Azeroth und Shadowlands war oder die ganzen Vorfälle rund um den Sexismus-Skandal bei Blizzard – schön anzusehen war das alles nicht.

Ich bin da nicht anders. Auch wenn mein Job hier ist, möglichst neutral über die Vorfälle rund um Blizzard und World of Warcraft zu berichten, will ich persönlich doch, dass es dem Spiel und der Entwickler-Firma dahinter gut geht – einschließlich aller Mitarbeiter dort.

Umso mehr haben mich die letzten beiden Jahre gestört. Über World of Warcraft zu berichten war, von einigen positiven Geschichten mal abgesehen, anstrengend. Egal ob es der eklige Sexismus-Skandal oder die allgemeine Stimmung rund um das Spiel war – es fühlte sich schlicht nicht gut an und überall herrschte eine überwiegend negative Atmosphäre.

Aber ich habe Hoffnung, dass das mit der nächsten Erweiterung anders wird, die hoffentlich bereits innerhalb der nächsten Wochen angekündigt wird. Die Hinweise deuten auf ein Drachen-Addon hin – eines der ursprünglichen Völker von Azeroth und damit hoffentlich eine Geschichte, die etwas „geerdeter“ ist als die Handlung von Shadowlands.

Die ist mit irgendwelchen Nachleben-Dimensionen und sonderbaren Schauplätzen an sich zwar cool, aber passt nicht so zum Flair von Azeroth.

WoW Dragon Wrathion title 1140x445
Drachen könnten im Fokus der neuen Erweiterung stehen.

Das Story-Chaos kann nur besser werden

Dass die Story besser wird, davon bin ich überzeugt. Ein wichtiger Punkt ist hier der Vorfall rund um Afrasiabi. Selbst wenn nicht alle Details bekannt sind, deutet viel darauf hin, dass der aktuelle Handlungsstrang rund um Sylvanas vor allem auf den Ex-Story-Chef Alex Afrasiabi zurückzuführen ist. Der Handlungsstrang ist nicht zwingend schlecht, ich mochte den Brand von Teldrassil und auch den Krieg, der daraus entstand.

Allerdings fehlte mir eine Auflösung, eine kohärente Erzählweise und das Gefühl, endlich mal irgendwelche vernünftigen Antworten zu bekommen. All das geschah nicht, weil Afrasiabi – so die aktuellen Hinweise – die Geschichte im Alleingang durchgedrückt hat und dann entlassen wurde, ohne einen roten Faden für die Story zu hinterlassen.

Die aktuellen Entwickler mussten aus diesem Scherbenhaufen nun etwas zusammenbasteln und das in Shadowlands irgendwie sinnvoll beenden.

Es ist kein Geheimnis, dass das eher schlecht als recht funktioniert hat und auch die treusten Warcraft-Fans vergrault hat. Nur wenigen hat gefallen, dass der Kerkermeister plötzlich das große Übel ist, das hinter all den Machenschaften im Warcraft-Universum stand.

Gleichzeitig erklärt der Afrasiabi-Vorfall aber auch sehr viel. Er bietet eine, zugegeben sehr simple, Erklärung dafür, warum sich die Story von World of Warcraft seit Patch 8.3 nicht mehr richtig rund anfühlt. Als wenn alles nicht mehr so ganz ineinandergreift, wichtige Aspekte vergessen wurden und man irgendwie den Eindruck gewinnt, dass Charaktere in Situationen gezwängt werden, die gar nicht so richtig zu ihnen passen.

Doch das passt auch wunderbar zu der Aussage von Steve Danuser, dem neuen Story-Chef bei WoW, der im Trailer zu Patch 9.2 sagte, dass das nun „der Abschluss eines Kapitels der Warcraft-Saga“ sei.

Das hatte ich zuerst etwas spöttisch belächelt, doch unter Betrachtung der neusten Hinweise erscheint das sinnvoll. Es deckt sich auch mit anderen Aussagen, dass Patch 10.0 – also die nächste Erweiterung – ganz das Baby von Steve Danuser sein wird. Geschichtlich stellt das wohl einen Neuanfang oder zumindest eine Neuorientierung des Teams dar.

Das bedeutet im besten Fall neue Geschichten in einer Welt, die sich endlich wieder heimisch anfühlt, mit Charakteren, die man liebt.

WoW Dragon Aspects Alexstrasza Ysera Kalecgos
Ob die Aspekte wieder in den Fokus der Story rücken?

Weniger verzahnte Systeme – weniger geliehene Kraft

Daher glaube ich, und das mit voller Überzeugung, dass World of Warcraft mit 10.0 einen Wendepunkt erleben wird. Nicht nur, weil die Story jetzt wieder von einem Team kommt, das hoffentlich an einem Strang zieht und der Groschen endlich gefallen ist, dass Spieler nicht mehr unendlich lange grinden möchten. Nicht nur, weil Blizzard bei sich gerade„ groß aufgeräumt“ und problematische Entwickler gefeuert hat und auch nicht nur, weil nach Patch 9.2 endlich ein Kapitel von WoW zu Ende geht, das kaum jemand sehen wollte.

Dass die Entwickler gewillt sind, daran etwas zu ändern, zeigt bereits Patch 9.2. In der aktuellen Version auf dem PTR hat man sich bereits von viel zwanghaftem Grind verabschiedet. Klar – wer will, der kann auch wieder Ruf farmen, aber eben als optionale Möglichkeit, wenn man zusätzliche Belohnungen will. Ein kompetitiver Zwang existiert nach dem aktuellen Stand nicht.

Allerdings gibt es auch eine Reihe von Dingen, die ich nicht so drastisch sehe wie der „laute Teil der Community“. Immer wenn ich lese, dass „World of Warcraft tot ist“, muss ich verwirrt die Augenbrauen anheben. Denn entweder haben diese Leute noch nie ein wirklich totes Spiel gesehen oder auf ihren Realms und Realm-Pools findet etwas ganz anderes statt, als bei mir.

Wenn ich in World of Warcraft einlogge und das nicht gerade um 4:00 Uhr morgens an einem Mittwoch, dann habe ich nicht den Eindruck, dass das Spiel tot sei. Egal ob es um „Mythisch+“, den Besuch eines Raids, PvP-Schlachten oder Rollenspiel geht – eine Gruppe ist leicht gefunden.

Der harte Kern meiner Gilde ist noch da und die Hauptstädte sind nicht leergefegt. Ich habe nicht den Eindruck eines „toten“ Spiels. Klar, es ist nicht so voll, wie zu Zeiten eines Addon-Releases – aber das war es schon seit der Einführung des Sharding-Systems nicht mehr.

Doch ich will WoW in seinem aktuellen Zustand nicht nur in Schutz nehmen. Die immer neuen „Borrowed Power“-Systeme sind über die Jahre einfach Gift gewesen. Das Gleiche gilt für die zwanghafte Verzahnung von immer mehr Spielsystemen, die einen unübersichtlichen Wulst an Aufgaben erschaffen haben, bei dem kaum noch ein Neuling irgendwie durchblickt.

Als PvP-Fan kann ich nicht einfach PvP spielen. Ich muss die PvE-Kampagne abschließen, meinen Pakt leveln, legendäre Materialien in Torghast farmen, legendäre Rezepte aus Dungeons farmen, Medien und Ruf in Korthia grinden und am besten auch noch den aktuellen Raid für Splitter der Herrschaft besuchen.

WoW Draenei stab human kill title 1140x445
PvP in WoW – Wer das will, muss auch viele, viele andere Inhalte spielen.

Dabei denke ich aber auch, dass WoW in den letzten Jahren viel Gutes hervorgebracht hat. Das „Mythisch+“-System hat Dungeons lange über ihren eigentlichen Spaßfaktor hinaus interessant gemacht. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bei Raids bieten Anreize für verschiedene Spielergruppen.

Doch selbst bei diesen Systemen gibt es genug Spieler, die sagen, dass das den Untergang von WoW eingeleitet habe und jeder, der das verteidigt, ja nur an einer großen Flasche Copium hängt. Schwierig nachzuvollziehen, wenn es doch nur Optionen sind, die mehr Vielfalt und Abwechslung bieten und unterschiedliche Spieler-Typen ansprechen.

Wenn diese Inhalte von anderen Systemen gelöst werden, sodass nur noch jene Spieler sie besuchen müssen, die darauf wirklich Lust haben – es wäre schon deutlich besser.

Patch 10.0 klingt gut, ohne dass wir etwas darüber wissen

Die ersten Leaks zur nächsten Erweiterung – egal ob sie nun „legit“ oder frei erfunden sind – lassen mich zumindest positiv sein. Es hat mir klargemacht, dass mich noch immer interessiert, wie es mit WoW weitergeht und dass mein grundsätzliches Interesse für einen Neuanfang noch immer da ist.

Das glaube ich auch, weil mein Vertrauen in das aktuelle Entwickler-Team doch noch recht hoch ist. Das liegt nicht nur an Patch 9.2, sondern einfach an dem Gefühl, was die Kommunikation von Blizzard aus aktuell angeht. Es wirkt, als würde man da wieder an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Idee verfolgen. Ich bin bereit, eine wirkliche Verbesserung zu sehen.

Vor allem, weil ich wirklich glaube, dass Patch 10.0 die letzte Chance für World of Warcraft ist, um noch einmal richtig relevant zu werden. Denn die letzten Jahre haben den Fans und auch Skeptikern schmerzlich gezeigt, dass eine Regel tatsächlich gilt, die Warcraft uns schon vor mehreren Jahrzehnten beigebracht hat: Kein König regiert für immer.

Ich halte es für vollkommen legitim, für den Patch 9.2 Ende der Ewigkeit nicht zurückzukehren. Es ist der Abschluss einer Geschichte, die viele schlicht nicht interessiert in einer Spielwelt voll mit Systemen, die vielen keinen Spaß bereiten. Das kann der Patch gar nicht alles beheben. Es ist in Ordnung, das auszulassen, um ein Zeichen zu setzen und klarzustellen: Das wollen wir nicht und das wollen wir nie wieder in WoW sehen.

Aber jeder, der World of Warcraft in den letzten Jahrzehnten als wichtiges Spiel angesehen und für längere Zeit genossen hat, sollte zumindest vollkommen offen an die nächste Erweiterung herangehen und versuchen, sich auf das einzulassen, was auch immer da kommt.

Und wenn die neue Erweiterung dann wirklich nicht gefällt und hinter allen Erwartungen bleibt – dann hat WoW es wohl wirklich verdient, langsam aber sicher in Vergessenheit zu geraten.

Ich hoffe, dass die Entwickler uns vom Gegenteil überzeugen können. Ich bin zumindest vorsichtig optimistisch. Und ja, das bin ich, ohne bisher auch nur einen einzigen handfesten Beweis zu Patch 10.0 gesehen zu haben.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch das Housing und ich bin zufrieden …

Elden Ring zeigt neues Gameplay mit optionalem Dungeon und hartem Bosskampf

Je näher wir dem Release von Elden Ring kommen, desto mehr kommt die Werbe-Maschinerie ins Rollen. Nun sind zahlreiche neue Gameplay-Szenen veröffentlicht worden, die bekannte und neue Gebiete zeigen. Dazu gehört auch ein bisher kaum gezeigter Teil der Spielwelt und ein Bosskampf.

In weniger als einem Monat, am 25. Februar, ist es so weit. Mit Elden Ring erscheint das nächste, neue Spiel aus dem Hause FromSoftware, den Entwicklern von Dark Souls, Sekiro und Bloodborne.

Nun haben die Kollegen von GameInformer etliche Infos und Gameplay-Szenen in zwei Videos veröffentlicht, in denen es um verschiedene Bereiche des Spiels geht.

Die Gameplay-Videos zeigen unter anderem Bosskämpfe, Dungeons und Teile der Open World. Sogar ein bisher kaum gezeigtes Gebiet ist dabei. Wir fassen die wichtigsten Infos für euch zusammen.

Spoilerwarnung: Wer so wenig wie möglich vor dem Release wissen möchte, sollte nicht weiterlesen.

Seht hier einen optionalen Dungeon mit Bosskampf

Das zeigt das Gameplay: Im Video sehen wir, wie der Spieler im Startgebiet Limgrave unterwegs ist und auf den Dungeon “Castle Mourne” stößt.

Dabei handelt es sich um einen “Mini-Dungeon”, der zu den optionalen Inhalten in Elden Ring gehört und von denen es etliche in der riesigen Spielwelt geben soll.

Für einen Mini-Dungeon fällt dieser aber ziemlich umfangreich aus, wie das Gameplay-Video zeigt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
  • Zunächst sehen wir, wie sich der Spieler auf seinem Pferd durch die Spielwelt bewegt und sie erkundet.
  • Als Erstes geht es von hohen Klippen über ein Waldstück hin zu einigen Festungstürmen, bis der Spieler schließlich an den Eingang des Dungeons kommt.
  • Dort wartet ein riesiger Bogenschütze auf ihn, der erst einmal erledigt werden muss.
  • Man sieht einige Passagen, in denen sich der Spieler mittels Stealth fortbewegt.
  • Im Laufe des Dungeons trifft er auf mehrere Feinde, aber auch auf Beute in Form von Loot.
  • Auf der Rückseite des Schlosses wartet schließlich der Boss des Mini-Dungeons. (10:09)

Dieser Kampf hat es in sich, zumindest, wenn es nach den Szenen geht. Es handelt sich um eine Art Löwen-ähnliches Biest auf zwei Beinen, das mit einem großen Schwert kämpft.

Der Name des Bosses ist im Gameplay nicht zu sehen. Dafür zeigt sich aber, dass der ganz schön knackig sein dürfte. Er bewegt sich schnell, hat mit einem Schwert eine hohe Reichweite und lässt den Spieler kaum zur Ruhe kommen.

Gleichzeitig sieht man aber auch ein paar neue Moves, die Spieler in Elden Ring einsetzen können. So nutzt er eine Fähigkeit, um mit seinem Schild zu blocken und direkt zu einem Gegenschlag auszuholen.

Außerdem springt er über einen Angriff. Dank der neuen Funktion können Spieler in Elden Ring nämlich das erste Mal manuell springen, nur eine der Änderungen zu früheren Spielen von FromSoftware.

In den Kommentaren fallen die Reaktionen auf das Gameplay sehr positiv aus. Die Fans loben beispielsweise die Aufmachung der Bossarena und die Vorfreude auf das Spiel scheint bei einigen immer größer zu werden.

Mehrere Kommentare merken zudem an, dass sich das Spiel offenbar seit dem ersten Netzwerktest im November grafisch verbessert habe. Ob das wirklich so ist, lässt sich nur schwer sagen.

Um den Release herum wird es wahrscheinlich direkte Vergleichsvideos geben, um den Unterschied wirklich festzustellen.

Was haltet ihr vom neuen Gameplay? Gefällt euch die Aufmachung des optionalen Dungeons und Bosskampfes?

Elden Ring zeigt neues Gameplay mit Dungeons, aber die Fans feiern eine 8-Jahre alte Mechanik

Pokémon GO: Neue Voltobal-Form kommt wohl bald per Forschung – So sieht sie aus

In Pokémon GO wird wohl bald die neue Hisui-Form von Voltobal veröffentlicht. Man kennt sie aus dem neuen Spiel Pokémon-Legenden: Arceus. Wir zeigen euch, was wir zum Release wissen und wie Hisui-Voltobal aussieht.

Was ist neu? Am 28. Januar 2022 wurde das neue Pokémon Spiel: Pokémon-Legenden: Arceus veröffentlicht. Darin gibt es viele neue Inhalte wie die Hisui-Form von Voltobal. Voltobal selbst ist mit seiner Erweiterung Lektrobal schon seit der ersten Spielgeneration dabei. Für viele Fans ist das also eine große Sache, dass so ein altes Pokémon nun eine neue Form hat.

Update vom 30. Januar: Nun ist der Release von Hisui-Voltobal in Pokémon GO offiziell. Niantic entschied sich dafür, das Monster mit einer Spezialforschung zu veröffentlichen. Alle Aufgaben und Belohnungen von “Voltobal aus der Hisui-Region” findet ihr bei uns auf MeinMMO.

Hisui-Voltobal in Pokémon GO entwickeln und fangen – Wann geht das?

Das wurde gefunden: Am Abend des 28. Januars fanden die Dataminer der PokeMiners Veränderungen im Code des Spiels. Sie stießen dabei auf das Bild von Hisui-Voltobal und einen Platzhalter für seine schillernde Form.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Dazu gibt es eine Event-Forschung rund um die neue Form (via PokeMiners.com). In der Forschung heißt es dann: “Das alles wirft die Frage auf: Warum tauchen die Hisui-Voltobal jetzt auf, nachdem sie so lange abwesend waren? Sind sie irgendwie aus der Sinnoh-Region der Vergangenheit in die Gegenwart gereist?”

Weiter geht es im Text mit: “Ich habe die Theorie, dass das Aufbrechen der mysteriösen Tür von Team GO Rocket irgendwie dazu führte, dass diese Hisui-Voltobal in unserer Zeit erschienen.” Der Rest der Forschung wurde auch schon geleakt, doch den wollen wir euch an dieser Stelle nicht weiter spoilern.

Wie sieht Hisui-Voltobal aus? In einem Trailer zu Pokémon-Legenden: Arceus stellte man das neue Monster offiziell vor. Es gehört zu den Typen Elektro und Pflanze.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wann könnte Hisui-Voltobal veröffentlicht werden? Es sieht also ganz danach aus, dass die Hisui-Voltobal bereits kurz nach dem Rocket-Event in Pokémon GO auftauchen könnten. Das geht offiziell bis Sonntag, dem 30. Januar, um 10:00 Uhr Ortszeit.

Es ist also gut möglich, dass Niantic die Zeit am Sonntag und Montag nutzt, um viele Hisui-Voltobal in der Wildnis zu spawnen oder die Spezialforschung zu veröffentlichen. Das sind gleichzeitig auch die letzten Tage des Kraftwerk-Events – thematisch würde der Release also bestens passen.

Am Dienstag startet dann bereits das Event zum Mondneujahr und wird vermutlich weniger Elektro-Spawns bringen.

Bedenkt, dass es sich bei den Funden der Forschung und der Bilder in Pokémon GO um Funde von Dataminern handelt. Es gibt als keine Garantie, dass die Pokémon in dieser Art ins Spiel kommen. Niantic könnte noch alles ändern, deshalb sind diese Entdeckungen immer mit einer gewissen Portion Skepsis zu genießen.

Im aktuellen Umfeld, rund um die mysteriöse Tür und den Release von Pokémon-Legenden: Arceus würde ein Release von Hisui-Voltobal aber schon Sinn ergeben.

Würdet ihr euch über diese Form im Spiel freuen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Ich habe 1 Jahr lang 20 Mauspads getestet: Jetzt spiele ich auf Glas

Mauspads werden extrem unterschätzt, sind aber wahnsinnig wichtig für Shooter-Fans. Das meint zumindest Marko Jevtic, Shooter-Experte bei MeinMMO. Warum das so ist, und welches Mauspad für ihn das klar beste ist, erklärt er hier.

Wer einmal im Twitch-Chat von einem Shooter-Profi wie Shroud oder Dr Disrespect war, sieht immer wieder dieselben Fragen. Welche Maus wird benutzt, welche Maus-Empfindlichkeit?

Auch mich interessiert sowas, aber mir kommt ein Zubehör in der Diskussion immer viel zu kurz: das Mauspad. Denn es gibt viel zu diskutieren. Leute, die es mal in den Subreddit der Mauspad-Nerds verschlagen hat, werden erschlagen von tabellarischen Rankings und kaum erträglichen, meterlangen Blöcken von Erklärtext.

Und was soll ich sagen? Den verlinkten Brocken an Text habe ich geschrieben. Zwischen 2019 und 2020 habe ich über 20 Mauspads ausprobiert, dabei beinahe 1.000 € ausgegeben. Alles, um das perfekte Pad zu finden. Denn Mauspads sind mehr als nur eine Spielfläche – sie bestimmen, wie ihr die Maus bewegen könnt. 

So wie die richtigen Turnschuhe beim Joggen wichtig sind, da sie den Fußaufprall abfedern und eure Bewegungen stützen, so sind Mauspads wichtig fürs Aiming. Optimalerweise betonen sie also eure Gaming-Stärken und kaschieren eure Schwächen.

Über den Autor: Marko Jevtic ist seit Oktober 2021 bei MeinMMO als Shooter-Experte tätig, aber auch privat ist er tief im Thema. Als Co-Leiter mehrerer Gaming-Discords hilft er Spielern, Streamern und Esports-Profis gleichermaßen dabei, die richtigen Settings und das richtige Zubehör für Shooter zu finden. 

Daraus resultiert eine Expertise für alle Feinheiten des Shooter-Genres. Mit Legenden der Shooter-Community wie KovaaK (bekannt durch seinen populären Aim-Trainer und auch ein Nutzer des Glas-Mauspads) ist er in häufigem Kontakt.

Für welches Mauspad hab ich mich entschieden? Das beste Mauspad, was ich heute probiert habe, ist das SkyPad 3.0. Eine Sache macht das Pad ganz besonders: Es ist komplett aus Glas. Das hat verdammt viele Vorteile, wie eine immer zuverlässige Performance und Langlebigkeit.

Das SkyPad 3.0 bietet perfekte Performance, unter allen Bedingungen

Warum ist das SkyPad so gut? Im Mauspad-Markt habe ich alle Mauspads ausprobiert, die relevant sind – von A wie Artisan Hien bis Z wie Zowie GSR-SE. Das Mauspad aus Glas ist die beste Lösung, die ich bisher gefunden habe, weil es all diese Probleme umgeht. Dazu ist es auch unter Aim-Gurus wie KovaaK wahnsinnig beliebt.

Das SkyPad performt nicht nur gut, es kann auch sehr schön aussehen, wie hier mit der Maus Endgame Gear XM1

Egal, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist, oder wie fest ich den Mausknopf drücke – das SkyPad kann nicht nachgeben, weil es aus Glas ist. Das sorgt für eine konstante Performance, auf die ich mich immer verlassen kann. 

Besonders beeindruckend ist, dass das SkyPad eine perfekte Balance aus Geschwindigkeit und Kontrolle bietet. Übliche Stoffpads sind nicht sonderlich schnell, machen durch ihre Weichheit das Stoppen einer Bewegung sehr einfach. Pads aus Plastik oder dem wasserabweisenden Stoff Cordura sind deutlich schneller, weshalb man schlechter anhalten kann. 

Mit dem SkyPad sind aber schnelle Bewegungen gleichzeitig einfach und perfekt abstoppbar. Grund dafür ist, dass das Glas nicht perfekt glatt ist. Lauter feine “Sandkörner” auf der Oberfläche sind nicht sichtbar, aber mit einem Fingernagel ertastbar. Dank denen hat man mehr als genug Kontrolle über die Maus.

Dieses kurze YouTube-Video fängt ein, wie eine (vergleichsweise schwere) Maus auf dem SkyPad 3.0 gleitet und klingt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Auch hervorzuheben sind weitere Vorteile, die sogar über das Zocken hinausgehen: 

  • Mit Dimensionen von 40 x 50 x 0.3 cm ist das Pad sehr groß. Das macht es leichter, langsamere Maus-Empfindlichkeiten zu nutzen, die wiederum zu höherer Präzision in-game führen können. 
  • Wer am Schreibtisch krümelt oder ein Getränk über das Glas-Mauspad verschüttet, kann die Sauerei problemlos und ohne langfristige Flecken aufwischen. Danach kann es direkt weitergehen, weil kein Stoff erstmal trocknen muss.
  • Wer Haustiere hat, muss sich keine Sorgen um Fell machen, was in den Stofffasern hängen bleibt. Mit einem Wisch vom Mikrofasertuch ist alles wieder perfekt sauber.
  • Stoffpads haben eine leichte Beschichtung, die sich mit der Zeit auflöst. Das verändert die Performance deutlich. Das Glaspad nutzt sich hingegen gar nicht ab, und muss theoretisch nie ausgetauscht werden.

Um die Haltbarkeit des SkyPads braucht man sich auch keine Sorgen zu machen. Durch das hohe Gewicht liegt es stabil auf dem Schreibtisch, bei normaler Benutzung bekommt es nicht einmal Kratzer. Wenn es doch aus irgendeinem Grund doch herunterfallen sollte, gibt es weiter keinen Grund zur Sorge, wie dieser offizielle Tweet zeigt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Was sind die Nachteile des Glas-Mauspads? Auch das SkyPad hat seine Probleme, die ich natürlich nicht vorenthalten will:

  • Der Preis ist sehr hoch. 120 US-Dollar kostet das Pad, plus Versand aus Dänemark. Das ist happig, allerdings ist das Mauspad auch haltbarer als die Konkurrenz.
  • Die Bewegungen der Maus auf hartem Glas sorgen für laute Geräusche, die störend sein können.
  • Wenn beim Zocken ein Haar zwischen Pad und Maus kommt, sorgt das für ein ekelhaftes Geräusch und Gefühl.
  • Wenn ihr keine qualitativen Mausfüße habt, reiben die sich schneller ab als auf Stoffpads.
  • Auf nackter Haut kann es zu einem ‘klebrigen’ Effekt zwischen Haut und Glas kommen.

Der letzte Punkt ist langfristig der wohl nervigste Aspekt an einem Glaspad. Als Lösung nutzen Aim-Gurus beim Zocken Sport-Armstulpen, wie sie auch Profi-Radfahrer nutzen. Die verkauft auch SkyPad auf ihrer Website selbst.

Sieht das Zocken mit Armstulpen extrem doof aus? Absolut, keine Frage. Im Gegenzug sind die Highlight-Clips in Shootern sehr beeindruckend – oder auch in Minecraft:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Mauspads sind ein immens wichtiger Teil eures Gaming-Setups

Worauf kommt es bei Mauspads an? Das vielleicht wichtigste zu dem Thema, was beantwortet werden muss, ist die Rolle von Mauspads im Gaming-Setup. Denn die schützen nicht nur euren Schreibtisch vor Kratzern mit der Maus – sie beeinflussen direkt, wie ihr eure Maus bewegen könnt.

Wer zum Beispiel viel Druck auf seine Maus ausübt beim Zielen, sollte vielleicht kein weiches Stoffpad kaufen, weil eure Maus so buchstäblich einsinken kann. Gerade bei besonders schwitzigen Matches, in denen ihr zähneknirschend vor dem Bildschirm sitzt, können deshalb eure Mausbewegungen eingeschränkt werden – und ihr verfehlt deshalb den Headshot.

Apropos Schwitzen: Übliche Stoffpads schwanken in der Performance je nach Wetter. Gerade im Sommer kann die höhere Luftfeuchtigkeit dem Pad ein „matschiges“ Gefühl geben, was auch die Performance beeinflusst. So leidet die Konstanz beim Aiming, was vor allem (aber nicht nur) bei mir hier am Bodensee ein bemerkbares Problem ist.

Ist so ein Einkauf ein Muss? Obwohl ich sehr viel Enthusiasmus beim Thema Mauspad habe, muss ich auch klar sagen, dass diese teure Top-Lösung kein Muss ist. Dennoch empfehle ich jedem Shooter-Fan, etwas mehr auf sein Mauspad zu achten. 

Die meisten Spieler nutzen meiner Erfahrung nach die erstbeste Lösung von Logitech, Amazon oder sogar IKEA. Und obwohl keines dieser Pads direkt schlecht ist, kann eine bewusste Entscheidung für ein besseres Mauspad direkt eure Performance verbessern.

Wenn ihr das nächste Mal zockt, achtet auf eure Eigenheiten beim Zielen. Wie bewegt ihr euch, wie fest drückt ihr die Maus, wie stoppt ihr sie? Diese Beobachtungen machen nicht nur das Mauspad-Upgrade leichter – dieses Bewusstsein hilft euch dabei, die Aspekte eures Aimings zu verbessern, die über die Mauseinstellungen hinausgehen. 

Auch abseits von Glas gibt es gute Mauspad-Alternativen

Welche Alternativen zum Glaspad gibt es? Wenn ihr euer Mauspad austauschen wollt, aber nicht direkt ins höchste Regal greifen wollt, gibt es einige gute Alternativen für jeden Spielertyp.

  • Diejenigen, die ein schnelles Pad wollen, sollten das Endgame Gear MPC probieren. Der Stoff aus Cordura erlaubt superschnelle Bewegungen, ist dazu wasserfest.
  • Für eine gute Balance ist das Cooler Master MP511 eine tolle Lösung für einen sehr guten Preis. Die Performance des MP511 ist gut vergleichbar mit der des SkyPad.
  • Falls ihr nach maximaler Kontrolle sucht, ist das G-SR von Zowie alternativlos. Das Pad hält sich aber nicht ewig (die Experten sagen ca. 8 – 10 Monate im Schnitt) und reagiert ‘allergisch’ auf hohe Luftfeuchtigkeit.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Egal, ob ihr euch für das SkyPad oder eine der vielen guten Alternativen entscheidet – unterschätzt nicht, wie viel Unterschied das richtige Mauspad machen kann.

Falls ihr erfahren wollt, was ich an Hardware im Bereich der Controller empfehlen kann, verweise ich euch auf einen weiteren Artikel von mir:

So habe ich mit nur 25 € meinen Xbox Elite Controller enorm verbessert

Die aktuell meistverkaufte Grafikkarte auf Amazon ist eigentlich nicht für Gaming geeignet

Grafikkarten sind aktuell richtig teuer und doch wollen viele eine GPU kaufen. Auf Amazon ist dabei eine Grafikkarte aktuell Bestseller, obwohl sie zum Gaming gar nicht geeignet ist.

Hardware ist auch zu Beginn von 2022 kaum verfügbar oder nur sehr teuer. Und dies dürfte noch einige Zeit so weiter gehen. Erst neulich hatten wir euch erklärt, warum ihr als Gamer keine Chance habt, eine Grafikkarte zu kaufen

Dennoch wollen viele User eine Grafikkarte kaufen. So könnt ihr etwa die GeForce RTX 3050 kaufen. Überraschenderweise ist auf Amazon jedoch aktuell eine Grafikkarte in den Bestsellern, die sich für Gaming überhaupt nicht eignet.

8 Jahre alte Grafikkarte ist momentan Bestseller auf Amazon

Um welche Grafikkarte geht es? Bei der aktuell meistverkauften Grafikkarte handelt es sich um die MSI Nvidia GeForce GT 730.

Die GT 730 ist mittlerweile 8 Jahre alt, doch Hersteller MSI hatte die GT 730 im Sommer 2021 noch einmal neu aufgelegt, um zumindest im Lowend-Bereich eine Grafikkarte anbieten zu können. Der Preis liegt bei rund 70 Euro und ist damit weit entfernt von den Preisen, die Scalper auf eBay für Grafikkarten verlangen.

Die Top-8 bei den Bestsellern auf Amazon. Amazon aktualisiert die Bestseller stündlich.

Wie viel Leistung bietet die Grafikkarte? Die GT 730 bietet nicht genügend Leistung, wenn ihr wirklich auf eurem Rechner zocken wollt. Halbwegs vernünftige Performance in der Nähe der 30 FPS schafft ihr mit dem älteren Titel Dota 2. Hier schafft die GeForce GT 730 mit GDDR3-Speicher immerhin 29,6 FPS auf Full-HD mit maximalen Details (via computerbase.de).

Grundsätzlich solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr mit dieser Grafikkarte keine modernen Titel zocken könnt. Braucht ihr fürs Homeoffice eine dedizierte Grafiklösung (bei Prozessoren ohne Grafikchip), dann stellt die GT 730 eine sinnvolle Option dar. Bei vielen Spielen geht euch mit der GT 730 jedoch sehr schnell die Puste aus.

Was ist überraschend? Überraschend ist vor allem, dass auf Amazon aktuell die Variante mit GDDR3-Speicher ein Bestseller ist. Dabei handelt es sich hier um die deutlich schwächere Variante, da die Version mit GDDR5-Speicher eine deutlich bessere Performance liefert, da der langsame Speicher nicht limitiert.

GDDR3 vs GDDR5: GDDR ist spezieller DDR-Speicher, der vor allem bei Grafikkarten verbaut wird und oft höhere Taktraten als normaler Arbeitsspeicher besitzt. Während GDDR3 eine maximale Datenrate von 67,5 GB/s bietet, liefert GDDR5 eine maximale Datenrate von 160 Gbyte/s und ist damit mehr als doppelt so schnell.

Bessere oder zumindest günstige Grafikkarten sind nicht in Sicht

Zum aktuellen Zeitpunkt (28.01.22) sieht es nicht danach aus, als ob in naher Zukunft die Grafikkartenpreise noch einmal besser werden. Und auch unsere User scheinen die hohen Preise mittlerweile akzeptiert zu haben, denn viele User auf MeinMMO haben eine hohe Schmerzgrenze beim Grafikkartenkauf.

Gibt es aktuell Hoffnung? Eine (ganz) kleine Hoffnung gibt es tatsächlich auf dem Hardware-Markt. Denn neben AMD und Nvidia gibt es auch andere Hersteller, die Grafikkarten anbieten wollen. Und ein Hersteller mit Namen „Innosilicon“ möchte jetzt günstige Grafikkarten verkaufen. Was das für Grafikkarten sind und ob man diese in Deutschland kaufen kann, könnt ihr hier auf MeinMMO nachlesen:

Gamer hoffen jetzt auf eine günstige Grafikkarte – Doch die kommt nicht von AMD oder Nvidia

Dying Light 2 ist eines der meisterwarteten Spiele auf Steam – Was macht es so besonders?

Das kommende Survival-Game Dying Light 2 begeistert schon jetzt mehr Spieler auf Steam als fast alle anderen anstehenden Spiele. Aber warum warten über eine viertel Million Spieler darauf? MeinMMO erklärt, was hinter der Faszination steckt.

Was ist das überhaupt für ein Spiel? Dying Light 2 ist der zweite Teil der Reihe, in welcher eine Survival-Horror-Geschichte erzählt wird. Ein Virus hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht und in Zombies verwandelt. Ein klassisches Endzeit-Setting also.

Ihr spielt einen Infizierten, der sich jedoch noch nicht verwandelt hat. Das verleiht euch übermenschliche Kräfte, die ihr nun nutzt, um den Überlebenden zu helfen. Wie der erste Teil setzt auch Dying Light 2 auf Parcours, Kampf und vor allem viel Story.

Meinen ersten Eindruck zum Spiel könnt ihr im Vorab-Anspieltest lesen: In Dying Light 2 müsst ihr ständig schwere Entscheidungen treffen, doch genau das hat mich gefesselt

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Wie viele Leute warten auf Dying Light 2? Aktuell ist das Spiel auf Platz 2 der meistgewünschten Spiele auf Steam (via SteamDB). Ganz 2021 war Dying Light 2 auf Platz 1, bis es Anfang 2022 von Elden Ring abgelöst wurde.

Wie viele Spieler genau es auf der Wunschliste haben, können wir nicht sagen. Aber mindestens 270.000 Leute „folgen“ dem Spiel allein auf Steam, wollen also über Infos auf dem Laufenden gehalten werden. Die Wunschlisten-Einträge dürften noch mehr sein, zumal Dying Light 2 auch auf anderen Plattformen erscheint.

Woher kommt das Interesse? Obwohl so eine riesige Masse an Spielern sich für das Spiel interessiert, können viele Gamer nicht ganz nachvollziehen, woher das Interesse kommt – besonders in Deutschland.

Das liegt mit daran, dass er erste Teil hier auf dem Index landete, also nicht einfach so käuflich war. Auch Teil 2 erscheint nur geschnitten in Deutschland. Trotzdem konnte das Spiel eine große Fan-Base aufbauen. Die kommt von dem einzigartigen Ansatz ans Genre.

Überleben ohne Kampf – Das einzigartige System von Dying Light

Das macht Dying Light 2 so besonders: Normalerweise geht es in Survival-Games ums blanke Überleben und die meisten Vertreter des Genres setzen dazu auf Kampf und Waffen. Von improvisierten Messern über Schwerter bis hin zu modernen Schusswaffen gibt es hier alles.

In Dying Light könnt ihr zwar ebenfalls kämpfen, dort dient das System aber eher als „letztes Ressort“. Der sicherere Weg ist stets zu fliehen. Dazu hat das Spiel ein einzigartiges, ausgeprägtes Parcours-Feature:

  • Wie in Assassin’s Creed klettert ihr Wände hoch und überquert Straßen in der Luft.
  • Häuserdächer sind nicht nur Abkürzungen, sondern eure häufig genutzten Wege. Besonders nachts, wenn die Zombies aufwachen.
  • Mit Seilrutschen und aus Müllbeuteln improvisierten Sturzkissen sorgt ihr für halbwegs sichere und schnelle Fortbewegung beim halsbrecherischen Parcours.

Für Parcours werdet ihr in Dying Light 2 sogar belohnt und könnt Skillpunkte ausgeben, um besser zu werden. Unterstützt ihr die Fraktionen des Spiels, bauen diese sogar noch mehr Möglichkeiten für euch, um sicher durch die Stadt zu kommen.

Je nach Wahl der Fraktion bekommt ihr etwa mehr Fallen, die ihr gegen Zombies nutzen könnt oder weitere Seilrutschen oder Fallpolster.

Anders als in Survival-Games sonst ist Erkundung in Dying Light also nicht nur ein Feature, sondern überlebensnotwendig. Nur, wenn ihr die Stadt gut kennt, könnt ihr sichere Fluchtwege vor Zombiehorden einschlagen.

Mehr zum Thema
Wie 2021 das Survival-Genre verändert hat und warum es 2022 noch besser wird
von Benedict Grothaus

Gibt es nur Parcours? Nein, zusätzlich zu den rasanten Renn-Passagen setzt Dying Light 2 zudem auf ein Kampf-System. Mit selbstgebauten Nahkampf-Waffen und einer einzigen Schusswaffe könnt ihr Gegnern einheizen.

Teilweise wörtlich, denn mit Mods lassen sich eure Beile und Macheten noch weiter anpassen. Wie beim Parcours, gibt es auch für den Kampf verschiedene Skills. Allerdings ist auch hier wieder die Umgebung wichtig.

Dying Light 2 hat ein „kontextuelles Kampfsystem“. Das bedeutet, ihr könnt Wände oder Autos in der Nähe nutzen, um eure Gegner gegen diese zu werfen oder euch selbst davon abzustoßen. Zumindest in der Theorie – beim Test war ich zu dumm dazu.

In jedem Fall baut Dying Light 2 voll auf seiner Welt auf. Sie ist nicht nur ein weiteres Feature, sondern ein Werkzeug, das ihr nutzen und mit dem ihr interagieren könnt. Das verleiht der ganzen Spielwelt mehr Tiefe und betont zugleich, dass die Menschheit an einem Punkt angelangt ist, an dem sie ums blanke Überleben kämpfen muss – mit allen Mitteln.

Video starten
Neuer Cinematic Trailer zeigt wie schwer es ist, in Dying Light 2 menschlich zu bleiben

Übrigens sprachen wir im neuen MeinMMO-Podcast mit Chefredakteurin Leya Jankowski, Redaktionsleiter Gerd Schuhmann und meiner Wenigkeit als Survival-Experte unter anderem auch über Dying Light andere … Shooter.

Release im Februar 2022, Inhalte für 5 Jahre

Wann und wo erscheint Dying Light 2? Am Freitag, den 4. Februar 2022 erscheint Dying Light 2 für den PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Die Switch-Version wird sich etwas verzögern, soll aber „innerhalb von 6 Monaten“ geliefert werden.

Ihr könnt Dying Light 2 alleine oder im Koop mit bis zu 4 Spielern zocken. Crossplay gibt es zumindest zu Release nicht und ihr müsst auf die Version achten. Die geschnittene (deutsche) und die ungeschnittene Version können nicht zusammen spielen.

Wie geht es dann weiter? Für die Zeit nach dem Release haben die Entwickler bereits angekündigt, bis 2027 neue Inhalte liefern zu wollen. Dabei wird es sich vermutlich vor allem um DLCs handeln, wobei auch schon einige Events bekannt sind.

Teilweise erscheinen die DLCs schon wenige Tage nach Release, andere Monate später. In welchen Abständen genau die neuen Inhalte nachgereicht werden, können wir noch nicht sagen. Zumindest für den Anfang gibt es aber schon eine Roadmap:

Dying Light 2 bringt massig Inhalte nach Release – Die Roadmap und DLCs in der Übersicht

FIFA 22 TOTY: Honorable Mentions und 12. Mann bringen noch mehr heftige Karten

In FIFA 22 steht jetzt das komplette Team of the Year (TOTY) zur Verfügung. Wir zeigen euch die Spieler mit ihren Ratings.

Was ist das TOTY? Die besten Spieler des Jahres landen im “Team of the Year”, das mit extrem verbesserten Karten in Ultimate Team veröffentlicht wird. Das TOTY wird dabei von den Fans gewählt – Spieler entscheiden also, welche Karten letztlich im TOTY vertreten sein sollen.

Wann startet das TOTY? Das TOTY ist am Freitagabend, den 21. Januar 2022 um 19:00 Uhr, mit den Stürmer-Karten gestartet. Danach erschienen die Mittelfeldspieler und anschließend die TOTY-Verteidiger samt Torhüter.

Nun, am 27. Januar um 19:00 Uhr, ist das komplette Team of the Year verfügbar. Der 12. Mann sollte in den kommenden Tagen folgen.

Update, 28. Januar 2021: Am Freitagabend um 19:00 Uhr gingen noch mehr starke Karten in FUT online, die das Team of the Year ergänzen.

12. Mann Ronaldo & Honorable Mentions sind da

Was sind das für Karten? Cristiano Ronaldo hat die Wahl zum 12. Mann im TOTY gewonnen und dadurch eine mächtige 97er-Karte erhalten. Die ist ab sofort wie auch der Rest des TOTY in Packs zu finden.

FIFA 22 TOTY
Das komplette TOTY mit Ronaldo

Außerdem sind nun auch “Honorable Mentions”, also “ehrenvolle Erwähnungen” in den Packs. Dabei handelt es sich um einige TOTY-Kandidaten, die es nicht ganz in die Mannschaft des Jahres geschafft haben, nun aber trotzdem heftige Karten bekommen. Die sind zwar nicht ganz so stark wie echte TOTYs, doch ein paar Top-Karten sind definitiv dabei:

FIFA 22 Honorable Mentions

Darüber hinaus gibt es noch eine neue Karte für Martinez in den SBCs sowie eine weitere für Shaw in den Wochenaufgaben.

Das Team of the Year bleibt nun ebenfalls noch eine Woche lang in Packs.

Hier sind die 11 Spieler im FIFA 22 TOTY

Diese Spieler sind dabei: Mittlerweile sind alle Spieler mit ihren Ratings bekannt. Es handelt sich um:

  • Mbappé (97)
  • Lewandowski (98)
  • Messi (98)
  • De Bruyne (96)
  • Jorginho (97)
  • Kanté (96)
  • Joao Cancelo (94)
  • Ruben Dias (97)
  • Marquinhos (95)
  • Hakimi (93)
  • Donnarumma (96)

Wer stand eigentlich zur Wahl? Zur Wahl standen eine ganze Reihe von Spielern, für die nach Position geordnet abgestimmt werden konnte. Die Nominierten findet ihr hier:

Was bringt das Team of the Year in FIFA 22 noch?

Die TOTY-Spieler landen für einfach in den Packs von FIFA 22, was allerdings auch zu Kritik führt. Denn: Die Karten sind nicht nur sehr selten und schwer zu bekommen, sondern auch noch verdammt teuer auf dem Transfermarkt.

Das konnte man auch bei Streamern sehen, die extrem viele Packs öffneten, um letztlich kaum TOTY-Karten zu bekommen. Eine TOTY-Karte zum Release zu bekommen ist also für viele Spieler ein Ding der Unmöglichkeit.

Was könnte noch kommen?

  • Auch in diesem Jahr wird es wieder einen “12. Mann” geben, über den die FUT-Spieler abstimmen konnten. Zur Wahl standen Benzema, Ronaldo und Salah. Wann der 12. TOTY-Spieler erscheint, ist derzeit unbekannt.
  • Im letzten Jahr gab es mit den “Honourable Mentions” Karten für einige Spieler, die es nicht ganz ins TOTY geschafft haben. Die bekamen auch ein Upgrade, aber kein ganz so starkes.
  • Außerdem sind normalerweise auch spezielle SBCs und Wochenaufgaben zum TOTY dabei.

Aktuell läuft übrigens auch die neue Saison in FIFA Mobile. Wenn ihr FIFA auf dem Handy spielen möchte, findet hier eine Übersicht, ob sich der Download von FIFA Mobile für euch lohnt.

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 28.01.

Xur stattet euch in Destiny 2 erneut einen Besuch ab. Mit vielen Items und seltenen Rüstungen macht er sich auf, um die Hüter zu überraschen. Was er diesmal mit sich bringt und ob es sich lohnt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Bis zur “Witch Queen”-Erweiterung ist es noch ein kleines Stück hin und doch geht vielen Hütern der Schmelztiegel auf den Zeiger. Dabei sind Cheater und das Matchmaking der Hauptgrund für die negative Stimmung.

Des Weiteren haben wir euch die besten Waffen aufgelistet für die kommenden Champions. Dabei haben wir jede Mod berücksichtigt, die in Witch Queen ausgewählte Waffengattungen betreffen werden.

Darunter gibt Bungie weitere Auskunft darüber, welche Änderungen die Spieler in Witch Queen erwarten können. Von Waffen, die erspielbar sein werden, bis hin zu Anpassungen für die Playlisten ist alles dabei.

Wenn ihr euch für eine gute Shooter-Expertise interessiert:
Im neuen MeinMMO-Podcast haben Chefredakteurin Leya Jankowski, Redaktionsleiter Gerd Schuhmann und Autor Benedict Grothaus als Survival-Experte unter anderem über die neuen Shooter Releases Anfang 2022 gesprochen.

Alle Infos zu Xur am 28. Januar 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Xur wird jeden Freitag zum Daily-Reset um 18 Uhr sein Lager an einem zufälligen Ort aufschlagen. Er verkauft euch immer öfter interessante Sachen bevor er dann am kommenden Dienstag zum Weekly-Reset um 18 Uhr wieder die Biege macht.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Xur befindet sich diesmal im Turm auf dem Hangar.

Destiny-2 Xur Turm Hangar
Da ist das Lager von Xur.

Xurs Inventar vom 28.01. bis zum 01.02. – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Wie immer wird Xur eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen dabei haben. Doch auch das kennen die Hüter erst, wenn er denn auch eingetroffen ist.

Waffe: Doppelschwänziger Fuchs – Raketenwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan: Unbändiger Löwe – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +9
  • Belastbarkeit: +13
  • Erholung: +10
  • Disziplin: +2
  • Intellekt: +10
  • Stärke: +20
  • Gesamt: 64

Jäger: Galanor-Bruchstücke – Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +13
  • Belastbarkeit: +3
  • Erholung: +16
  • Disziplin: +7
  • Intellekt: +14
  • Stärke: +12
  • Gesamt: 65

WarlockKarnstein-Armbinden – Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +13
  • Belastbarkeit: +9
  • Erholung: +11
  • Disziplin: +14
  • Intellekt: +2
  • Stärke: +14
  • Gesamt: 63

Legendäres Rüstungsset: Diesmal gibt es die rechtschaffene Rüstung für alle drei Klassen.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.

Nexxoss Gaming führt euch wie immer detailliert durch das Inventar von Xur:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Prüfungen von Osiris am 28.01 – 01.02. – Map, Waffen und Infos

Nun, da das Eisenbanner-Event schon ein Weilchen her ist, könnt ihr euch erneut auf die Prüfungen von Osiris freuen. Mit ihnen tauchen wieder schwitzige Kämpfe auf, die ihr überstehen müsst. Habt ihr euch erfolgreich beweisen können, winkt euch ein Besuch im Leuchtturm.

Welche Map ist diese Woche dran? Der 14. Heilige hat Javelin-4 auf Io für euch ausgesucht.

Javelin 4 PvP Map Karte Destiny 2
Die Arena für euch und eure Gegner

So bekommt ihr euren Loot: Früher konnte man sich seinen Loot in den Trials durch drei, fünf und sieben Wins erspielen. Das ist inzwischen aber anders. Jetzt gibt es die Belohnungen für:

  • Sieben Siegen
  • 50 Runden
  • sowie dem berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt

Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche ist eine besondere Waffe als Meister-Version erhältlich. Dieses Mal könnt ihr die Leere MP “Shayuras Zorn” ergattern.

Wenn ihr eure dann Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme gezielt darauf fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.

Wann starten die Trials? Die Trials starten wie gewohnt zum Daily-Reset um 18:00 Uhr.

Werdet ihr euch erneut in die Trials begeben und wie sieht das Wochenende bei euch aus? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Twitch-Streamer rasiert sich vor Unglauben über große MMORPG-Ankündigung von ESO die Haare ab

Gestern, am 27. Januar 2022, fand das große Ankündigungsevent für das neue Kapitel im MMORPG The Elder Scrolls Online statt. Die Reaktionen decken das komplette Spektrum ab. Doch eine Reaktion hat besonders für Aufsehen gesorgt. MeinMMO stellt euch diese ausgefallende Reaktion auf die Ankündigung vor.

Was ist da passiert? Das Ankündigungsevent von ESO auf dem offiziellen Bethesda Twitch-Kanal. Gestern von 20:00 bis 20:30 wurden die neuen Inhalte bekannt gegeben. Danach gab es noch einen Aftershow-Stream mit Senior Community Manager Gina Bruno, Lead Community Manager Jess Folsom und Lead Encounter Designer Mike Finnigan.

Zum Ankündigungsevent hatten viele ESO Streamer ihren Stream laufen, um sich die Neuigkeiten zu den Inhalten im Jahr 2022 zusammen mit ihrer Community anzusehen. Bereits am Tag zuvor sorgte ein ungeplanter Beitrag für weitere Spekulationen, denn ESO hat aus Versehen den Namen des neuen Kapitels und Inhalte gezeigt.

In diesem Spoiler konnte man sehen, dass es im neuen Kapitel wohl um die Bretonen gehen soll. Der Streamer NefasQS (Mitglied des offiziellen ESO Stream Teams) zeigte sich aber ungläubig, weshalb er – vielleicht etwas zu voreilig – ankündigte seinen Kopf zu rasieren, wenn sich das neue Kapitel nur um die Bretonen drehen werde.

Und so war es gestern Abend auch in seinem Stream-Titel zu lesen: 🍵IF ITS A BRETON CHAPTER I’M SHAVING MY HEAD, HUFFING COPIUM WHILE WATCHING ESO 2022 GLOBAL REVEAL + NEW EMOTES🍵 !FAQ

Das beudeutet so viel wie: “Wenn es ein Kapitel über die Bretonen wird, rasiere ich meinen Kopf. Huffin Copium, während der Ankündigungsstream von ESO zu 2022 geschaut wird + neue Emotes. FAQ”

Huffin Copium ist ein Kunstwort, welches man häufig in Twitch-Chats sieht. Es besteht aus der Wort-Kombination der Worte “Cope” und “Drug”. Es wird metaphorisch verwendet und bezeichnet die Verwendung dieser Droge, um mit Verlusten fertig zu werden.

ESO bringt wirklich die Bretonen im neuen Chapter

Als dann tatsächlich die Bretonen als neuer Fokus im nächsten Kapitel angekündigt werden, müssen die Haare ab. Da steht Nefas zu seinem Wort und lässt sich vor mehreren Hundert Zuschauern die Haare abrasieren.

In diesem Clip könnt ihr sehen, wie dem Streamer die ersten Haare abrasiert werden:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Den kompletten Stream könnt ihr auf dem Kanal von NefasQS anschauen (via. Twitch).

Die Person, die diese Aufgabe übernahm, schien sich auch Mühe zu geben, es zwischendurch besonders wild aussehen zu lassen.

Nefas nimmt es mit seiner allgemein ruhigen Art aber locker und muss hin und wieder selbst ziemlich dabei lachen. Auch die Zuschauer haben sichtlich Spaß an der Situation und wie cool Nefas damit sein Versprechen einlöst.

Nefas amusiert sich über Memes von seinen Fans

Deshalb gibt es auf Nefas Twitter Kanal heute einige witzige Bilder. Mit den Worten “Oh no, the memes are starting.” postet er ein paar der entstandenen Memes. Er nimmt es also mit Humor.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Die Community scheint tatsächlich wenig interessiert an Bretonen

Generell lässt die Begeisterung in der Community aber auf sich warten. Eine Umfrage im ESO-Forum zeigt, dass mehr als die Hälfte der Spieler sich etwas anderes von High Isle gewünscht hätten (Stand: 27.01.22, 16:08 Uhr).

2022-01-28 16-08 ESO - Official Feedback Thread for ESO 2022 Global Reveal - High Isle

Nefas scheint also doch nicht ganz Unrecht gehabt zu haben. Auch wenn er die Entwickler falsch eingeschätzt hat, scheint das bei der Community eher zu stimmen.

Was könnte die Community an den Bretonen stören?

  • Bretonen sind uns einfach zu nah. Exotische Völker wie die Khajit, Mer oder Argonier sind für uns oft interessanter.
  • Es gibt keinen Nostalgie-Faktor wie zu dem Release von Morrowind, Greymoor oder Blackwood.
  • Viele hatten sich nach 3 Jahren auf eine neue Klasse gefreut und sind deshalb nicht so erfreut darauf, dass der Fokus auf ein Volk gelegt wird, welches schon bekannt ist.

Bei ESO gibt es außerdem zahlreiche Ingame-Events. Bei den Events könnt ihr wahnsinnig viele Belohnungen bekommen. Wenn ihr sie nicht verpassen wollt und auch ansonsten auf dem neusten Stand sein wollt, was ESO Events angeht, dann beusucht unseren ESO Event-Ticker. Hier gibt es alle aktuellen Infos zu den ESO Events.