Spieler entdecken 28 Jahre später einen geheimen 2-Spieler-Modus in einem Kultspiel der 90er

28 Jahre lang galt “Super Punch-Out!!” als Einzelspieler-Erlebnis. Jetzt wurde eine Tastenkombination gefunden, mit der ihr das Kultspiel zu zweit spielen könnt.

Was ist das für ein Spiel? Super Punch-Out!! ist ein Box-Spiel, das 1994 für Super Nintendo veröffentlicht wurde. In dem Spiel bestreitet ihr Boxkämpfe gegen NPC-Gegner und blickt dabei dem von euch verkörperten Charakter auf den teilweise transparent dargestellten Rücken. Es unterscheidet sich damit in der Ansicht von zahlreichen erfolgreichen Beat ’em ups wie Street Fighter und Fatal Fury.

Das Ziel von Super Punch-Out!! ist es, den CPU-Gegner innerhalb von 3 Minuten auf die Bretter zu schicken. Sollte der Kontrahent nach Ablauf des Timers noch stehen bzw. erfolgreich wieder aufstehen, gilt die Runde als verloren.

Ihr könnt in dem Kulttitel allerdings auch durch einen Technischen Knock-Out gewinnen, indem ihr den Lebensbalken des Gegners innerhalb der Kampfzeit 3x leert und ihn zu Boden schickt.

Tastenkombination ermöglicht Kampf gegen zweiten Spieler

Was ist das für ein 2-Spieler-Modus? Bei dem neu entdeckten 2-Spieler-Modus von Super Punch-Out!! schlüpft der zweite Spieler in die Rolle des normalerweise von der CPU verkörperten Widersachers.

Wie IGN-Autorin Kat Bailey auf Twitter schrieb, soll es sogar möglich sein, den 2-Spieler-Modus auf der Nintendo Switch zu starten. Ebenso soll Spieler 2 die Special-Moves des gegnerischen Kämpfers ausführen können.

Wie startet ihr den 2-Spieler-Modus? Ihr startet den 2-Spieler-Modus, in dem ihr eine spezielle Tastenkombination auf dem zweiten Controller drückt. Ein Spieler fasste auf reddit den Ablauf, wie ihr den Modus startet, geordnet zusammen. Folgende Anweisungen nennt er:

  • startet das Spiel bis zur Anweisung “Press START” (Titel-Screen), aber drückt noch nicht “START”
  • haltet im Titel-Screen die Tasten Y+R auf dem Controller 2 gedrückt
  • drückt anschließend A oder START auf dem Controller 1
  • Wählt einen Kämpfer
  • Auf dem nächsten Bildschirm: Haltet die Tasten B+Y auf Controller 2 gedrückt und drückt dann START auf Controller 1

Echter 2-Spieler-Modus oder nur ein Test?

Wieso war der Modus geheim? Der 2-Spieler-Modus ist wahrscheinlich kein echter 2-Spieler-Modus und war wohl nie als solcher geplant. Entwickler fügten ihren Spielen früher Cheat-Codes mittels Tastenkombinationen oder Texteingabefeldern ein, um verschiedene Funktionen und Spielmechaniken (besser) testen zu können.

So sollte der 2-Spieler-Modus von Super Punch-Out!! wahrscheinlich den Zweck erfüllen, dass ein Entwickler Angriffskombinationen und ähnliches testen kann, ohne dass die CPU störende Aktionen durchführt. Der CPU-Gegner wäre in dem Fall zu Testzwecken durch einen zweiten Entwickler ersetzt worden.

Da die Tastenkombinationen teilweise auf dem zweiten Controller ausgeführt werden müssen und es keinen Grund gibt, mehrere Tasten zeitgleich auf dem zweiten Controller zu drücken, während man einen Singleplayer spielt, ist wohl auch niemand zufällig auf den Modus gestoßen.

Wie wurde der Modus gefunden? Der Twitter-Account “Unlisted Cheats” ist aktiv auf der Suche nach Cheat-Kombinationen in alten Videospielen, die Entwickler in ihren Titeln integrierten und die bislang nicht entdeckt wurden.

Diese Kombinationen sind natürlich stark von Cheats zu unterscheiden, unter denen Multiplayerspiele wie CoD: Warzone und Destiny 2 leiden.

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Während der Routine-Arbeit von Unlisted Cheats entdeckte er verschiedene Tastenkombinationen in Super Punch-Out!!, von denen eine den 2-Spieler-Modus startet. Eine weitere soll wohl einen Sound-Test starten.

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Twitter-Account Unlisted Cheats entdeckt 2-Spieler-Modus in Super Punch-Out!!

Heutzutage besitzen Spieleentwickler aufwendige Tools und eine große Auswahl an Möglichkeiten, um die Spiele und deren einzelnen Mechaniken umfangreich zu testen. Das war aber nicht immer so, weshalb viele Kultspiele zahlreiche Cheat-Codes besitzen.

Besonders Spieler von Titeln wie GTA: San Andres dürften sich noch an Cheats wie “Autos fliegen”, “unendlich Munition” oder “Fahndungslevel löschen” erinnern. Doch auch in dem bislang jüngsten Ableger der beliebten Spielreihe gibt es noch Cheat-Codes, die euch das Spielen der Story vereinfachen.

GTA 5: Alle Cheats auf PS4, PS5, Xbox und PC

Spieler zeigt frühes Gameplay von Diablo 4, obwohl er das nicht darf – Fans verspotten seine Dummheit

Es tauchen immer mehr Leaks zu Diablo 4 auf, da offenbar gerade eine erste Alpha läuft. Der Test ist streng limitiert und nur ausgewählte Leute kommen überhaupt rein. Entsprechend leicht sind Leaker ausfindig zu machen. Ziemlich doof für diesen Leaker, der haufenweise Gameplay zu Diablo 4 gezeigt hat, finden Fans.

Was zeigt das Gameplay?

  • Aus einem frühen Alpha-Build sind einige Screenshots und sogar ein kurzer Clip aufgetaucht, die Charaktererstellung, Schwierigkeiten und sogar Teile eines Cinematics zeigen.
  • Außerdem sind durch die Leaks schon Infos zum Loot-System von Diablo 4 und dem Handel mit Items ans Licht gekommen.
  • Die Download-Größe soll rund 70 GB für den PC betragen.
  • Fans diskutieren rege über die gezeigten und eigentlich geheimen Inhalte, haben zugleich aber Spott für die Leaker über, die quasi ihre Identität sorglos preisgegeben haben.

Wenn ihr euch einen „legalen“ Eindruck von Diablo 4 machen wollt, könnt ihr euch hier den Release-Trailer ansehen – oder euch für die kommende Beta anmelden:

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Das sind die neuen geleakten Inhalte: Direkt nach dem Ende des teilweise aufgezeichneten Intro-Cinematics kommt der Spieler in die Charakterauswahl. Dort kann er sich die 5 Klassen von Diablo 4 ansehen und wählt anschließend den Druiden.

In den Anpassungen ist das durchaus recht mollige Model der Klasse zu sehen mit verschiedenen Geschlechtern, Hautfarben und weiteren Anpassungsoptionen. Besonders spannend sind allerdings die Auswahlmöglichkeiten für Tutorials und Schwierigkeiten.

Beim Tutorial könnt ihr offenbar auswählen, ob ihr mehr oder weniger stark geleitet werden wollt. Neue Spieler sollten sich demnach besser beraten lassen. Bei den Schwierigkeiten stehen im gezeigten Build 2 Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Welt-Tier-1 „Abenteurer“
    • Für neue Spieler oder solche, die eine leichtere Herausforderung suchen.
    • Gegner sind leichter zu besiegen.
    • Item-Drops sind „durchschnittlich.“
  • Welt-Tier-2 „Veteran“
    • Für Veteranen, die eine Herausforderung suchen.
    • Gegner haben eine höhere Schwierigkeit.
    • Bessere Drops und mehr Gold und Erfahrung.

Die Schwierigkeit soll im Spiel bei einer Statue in Kyovashad gewechselt werden können. Bedenkt dabei jedoch, dass es sich um Infos aus einem frühen Alpha-Build handelt. Bis zur Beta oder dem Release kann sich noch viel ändern, zumal der Release erst irgendwann 2023 ansteht.

Von den 5 Start-Klassen ist der Totenbeschwörer der letzte, der vorgestellt wurde. Im Cinematic seht ihr, wofür die düsteren Nekromanten stehen:

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Aufnahmen haben Wasserzeichen – Spieler kriegt vermutlich Ärger

Was die Leaks so skurril macht, ist das Wasserzeichen. Überall ist zu sehen, dass es sich um den „Private Test Build 508546“ handelt. Für Blizzard ist das so etwas wie die Visitenkarte des Testers, da mit der Nummer eindeutig ein Tester zugewiesen werden kann.

Der Leaker selbst scheint gar nicht zu wissen, dass er für die Alpha einer Verschwiegenheitserklärung („NDA“) unterliegt. Im Clip meint er: „Ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt streamen darf.“

Auf reddit fragen sich einige Diablo-Fans, wie man „so dumm“ sein kann. Sie überlegen auch, welche Strafen wohl auf den Leaker zukommen und auf denjenigen, der ihn eingeladen hat. Vermutungen gehen vom Ausschluss aus diesem und weiteren Tests bis hin zum Job-Verlust für den Werber.

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Diablo 4 ist wohl jetzt schon gut, auch wenn das niemand sagen darf
von Benedict Grothaus

Die Nutzer weisen ebenfalls darauf hin, dass man auf die Verschwiegenheit immer wieder hingewiesen werde. Wir wissen selbst nicht, welche Strafen die Tester für das Brechen dieses NDAs bekommen. Verträge, die wir bei MeinMMO kennen, hatten allerdings schon teilweise sensible monetäre Strafen mit einem Vertragsbruch verbunden.

Die geleakten Inhalte verschwanden im Original schnell wieder von Twitter und Co, wurden aber kurz darauf auf anderen Plattformen hochgeladen und kursieren seitdem. Ob noch mehr Leaks kommen, muss sich zeigen – wir vermuten aber, dass da nun genauer drauf geachtet wird.

Wie Diablo 4 schlussendlich aussehen wird, wissen wir wohl erst 2023. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat aber schon Wünsche, die sicherlich nicht jeder teilt:

Ich will, dass Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal

Quelle(n):
  1. Kotaku
  2. reddit

Wie viele Spieler hat Fortnite 2022? Webseite will Spielerzahlen kennen

Fortnite war 2017 im Gaming das Gesprächsthema schlechthin. Ein simpler Battle-Royal-Shooter mit verrückten Waffen und voller bunter Lamas. Doch wie sieht es 2022 aus? Konnte Epic Games immer noch seine Spielerzahlen behalten? Eine Webseite will die Antwort kennen.

Wie populär ist Fortnite 2022? Epic Games selbst geht nur selten und sporadisch öffentlich mit seinen Spielerzahlen um. Als sich aber Fortnite noch in seinem Boom befand, zögerte das Entwicklerteam nicht und verbreitete so seine gebrochenen Spielerzahl-Rekorde überall auf Twitter. Nun, da der Battle-Royal-Shooter jetzt vier Jahre alt ist und die zu brechenden Rekorde in fast unerreichbare Höhen geschossen sind, weiß niemanden mehr so genau, wie viele Spieler aktiv dabei sind.

Eine Internetseite namens “playercounter.com” soll jetzt dabei helfen, etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Diese Drittanbieter-Seite kann in Echtzeit auf die ungefähre Nutzeranzahl zugreifen und zeigen, wie viele tatsächlich aktiv Fortnite zocken.

Ein kurzer Klick verrät dabei, dass insgesamt 3.002.531 Spieler gerade im BR-Shooter ihr Unwesen treiben.

Achtung: Beachtet dabei, dass es sich hierbei um keine offiziellen Daten aus dem Hause Epic handelt. Die Drittanbieter bezeichnen ihre Technologie als “Gohost Network Protocol Technology” kurz GNP. Mit ihm ist es ihnen möglich, auf die Daten zugreifen zu können. Wie es jedoch funktioniert oder ob das rechtens ist, weiß niemand. Nehmt diese Informationen also mit bedacht auf.

Fortnite hat immer noch eine beachtliche Summe an Nutzern

Was macht Fortnite nach so vielen Jahren immer noch so spannend? Der BR-Shooter weiß definitiv, wie man seine Spieler halten kann. Live-Events, Konzerte, der stetige Wechsel der Waffen-Meta, sowie Veränderungen auf der großen Season-Map locken Fans dazu weiterhin dranzubleiben.

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Verrückte Live-Events, bei denen jeder Spieler mitmachen kann

Doch auch die verrückten Kollaborationen mit Marvel, Rick & Morty oder sogar Among Us treiben die Spannung weiter an. Fans wissen nie, was Epic Games als nächstes großes „Ding“ plant und so werden sie immer aufs neue überrascht und ins Spiel gezogen.

Fortnite kann noch Jahre weiter bestehen: Was Epic hier geschaffen hat, ist ein riesiges Portal voller endloser Möglichkeiten. Das Entwicklerteam kann jede erdenkliche Figur aus Cartoon-Serien oder der realen Welt in einen Skin umwandeln und so Fans anderer Spiele und Genres in den Shooter locken.

Auch kuriose Events oder stetige Anpassungen, wie die Einführung des “No Build”-Modus sorgt für ein immer aktuelles Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten, die den Spielern geboten wird.

Solltet ihr Fortnite noch nicht ausprobiert haben, da euch das Bauen abgeschreckt hat, könnt ihr nun ruhigen Gewissens loslegen. Der BR-Shooter ist nämlich immer noch kostenlos.

Wie findet ihr es, dass Fortnite immer noch eine relativ große Anzahl an Spielern aufzeichnen kann? Überrascht es euch oder habt ihr fest damit gerechnet? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Quelle(n):
  1. dexerto

FIFA 22: Kurioser Clip zeigt, wieso einige Spieler an Manipulation glauben

“Das kann doch nicht mit rechten Dingen zu gehen” denken sich FIFA-Spieler in so manchen Situationen der Fußballsimulation. Nun zeigt ein neuer Clip aus FIFA 22 perfekt, warum so viele FIFA-Spieler an das berühmte “Scripting” glauben.

Eines der größten FIFA-Mythen ist das sogenannte “Scripting” oder auch “Momentum”. Die Theorie dabei ist, dass EA das Gameplay mit einer “dynamischen Schwierigkeitsanpassung” absichtlich manipuliert und dafür sorgt, dass der führende Spieler irgendwann keine Chance mehr hat und Aktionen sowie Schüsse daneben gehen.

Bewiesen ist das allerdings nicht und der Entwickler bestreitet sogar regelmäßig den Einsatz solcher Mechaniken.

Was ist das für ein Clip? Der reddit-user reclining_buddah (via reddit) hat einen Videoschnipsel veröffentlicht, der zeigt wie Manuel Neuer versucht den Ball vor der Torlinie zu fangen. Dann kollidiert der Torhüter mit dem gegnerischen Verteidiger, sodass er hinfällt und dadurch den Ball verliert.

In der Realität müsst der Ball nun hinter die Linie und somit ins Tor springen. Doch in FIFA 22 ist der Ball einfach nicht in den Kasten zu kriegen. Er widerspricht jeglichen Regeln der Schwerkraft und glitcht sogar durch Manuel Neuer, um im Spielfeld zu bleiben.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild der besagten Szene machen:

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Das sagt die Community: Während Kommentare im reddit-Thread teilweise von “Scripting” ausgehen sind andere der Meinung hier nur eine kaputte Animation gesehen zu haben. Einige Nutzer sehen in diesem Fall tatsächlich eine Manipulation des Spiels.

Es gibt allerdings auch Stimmen, die eine plausible Erklärung für das Phänomen haben, wie Nuzter hoboman212:

Leute, die das Scripting nennen, haben keine Ahnung, wie Spiele funktionieren. Das war kein Tor und das Spiel registrierte es als kein Tor. Also musste eine Animation gezeigt werden, ohne dass der Ball das Netz überquert. Manchmal sehen die Animationen doof aus, aber in einem Videospiel gibt es keine Zufälle.

Tatsächlich gibt es in Videospielen häufig den Fall, dass Animationen fehlerhaft aussehen, um errechnete Ergebnisse zu zeigen, die aber nicht mit der Physik der Modelle übereinstimmen. Dadurch entstehen dann “Glitches”.

Wir fragten bei EA nach, wie genau solche Szenen zustande kommen. Eine Antwort steht aktuell noch aus.

Was denkt ihr? Ist das eine unglückliche Animationen oder wollte das Spiel einfach nicht, dass der Ball reingeht? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!

FIFA 23 kommt immer schneller auf uns zu und wir zeigen euch hier vier Neuerungen, die ihr in FIFA 23 erwarten könnt.

E-Sport trifft Excel: Die Weltmeisterschaften des Tabellenprogramms sind ein liebenswertes Nerd-Fest

Microsoft Excel ist ein hervorragendes Programm, um Steuer-Dinge zu erledigen, Büro-Arbeiter zu quälen oder wichtige Daten ordentlich zu archivieren. Die Besten der Besten des Tabellenprogramms können damit jedoch noch viel mehr und messen sich in einer Weltmeisterschaft. Wie das abläuft, zeigen wir euch auf MeinMMO.

Microsoft Excel treibt täglich wohl Millionen Menschen in den Wahnsinn. Hatte man nicht schon immer eine gewisse Vorliebe für mathematische Fächer in der Schule, wird man später nur selten mit dem Tabellen-Programm warm.

Excel-freundliche User wissen jedoch, welche fantastischen Dinge sich mit diesem Programm anstellen lassen. Ein programmierbarer Taschenrechner mit über 17 Milliarden Zellen, der sich sogar bebildern und mit Grafiken ausstatten lässt. Der Rechenschieber des 21. Jahrhunderts.

Wie viele Möglichkeiten Excel bietet, zeigt auch die jährliche Weltmeisterschaft, die seit 2020 ausgetragen wird. 8 Teilnehmer kämpften 2022 um den Sieg, die meisten kamen auf mehr als 10.000 Spielstunden … äh, Arbeitsstunden in dem Programm.

MeinMMO hat mal reingeschaut und erklärt, wie E-Sport in Tabellenform abläuft.

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MMORPG EVE Online macht Scherz zu Excel-Tabellen zur Realität – Und alle Spieler lieben es
von Alexander Leitsch

=WENN(Excel-Championships=E-Sport;”coole Sache”) 

Wie läuft so eine Excel-Weltmeisterschaft ab? Der Wettbewerb läuft über drei Runden, die je 30 Minuten dauern. Immer die Hälfte der Teilnehmer scheidet aus, nach einer Runde bleiben also 4 Spieler übrig und im Finale treten die besten 2 gegeneinander an.

In den drei Runden müssen mathematische Rätsel gelöst werden, die auch tatsächlich an Gaming erinnern:

  • Runde 1 – Slot-Machine
    • In 5 Leveln müssen die Teilnehmer die erreichten Punkte an einer Slot-Machine berechnen
  • Runde 2 – Jacht-Regatta.
    • Sechs simulierte Jachten mit unterschiedlichen Eigenschaften fahren einen Parkour ab. Der Wind spielt eine wichtige Rolle.
  • Runde 3 – Plattformer
    • Im Finale müssen die Teilnehmer errechnen, wie viele Punkte simulierte Spieler in einem Excel-Jump’n’Run erreichen. Die Figur „Modelario“ spielt die Hauptrolle.

Das Ganze wurde von zwei Kommentatoren begleitet, dauerte nicht ganz zweieinhalb Stunden und lief sogar im US-Fernsehen auf dem Pay-TV-Sender ESPN 2.

Das englische YouTube-Video mit den Weltmeisterschaften binden wir euch ein, darunter erklären wir kurz die einzelnen Runden genauer:

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Runde 1: Die Teilnehmer müssen die Punkte zusammenzählen, die Spieler an einer Slot-Machine erreichten. Die Slot-Machine verfügt über 5 Spalten mit je 19 Reihen und 8 verschiedenen Symbolen, jedes Symbol mit einem eigenen Punkte-Wert.

Taucht ein Symbol nach einer Drehung öfter auf, gibt es Extra-Punkte.

Die Teilnehmer wissen von jeder Spalte, wie die Symbole in den 19 Reihen angeordnet sind. Außerdem ist bekannt, wie viele Symbole bei jedem Dreh pro Spalte übersprungen werden.

In einem ersten Schritt müssen für jede Drehung die richtigen Symbole ausgewählt werden, um danach die Punkte errechnen zu können.

Die vier Sieger der ersten Runde haben alle 5 Level gemeistert und konnten die komplette Aufgaben-Reihe lösen.

Runde 2: Die Teilnehmer bekommen einen vorgefertigten Parkour mit unterschiedlichen Windbedingungen nach jeder Bewegung von einer der sechs Jachten.

Alle Jachten haben andere Eigenschaften und reagieren auf die Windrichtungen unterschiedlich. Zudem verändern bestimmte Bereiche des Parcours die Punktzahl. Am Ende der Aufgabe müssen die Punkte für alle sechs Jachten errechnet werden, wenn sie das Ziel erreichen.

In Runde 2 konnten die zwei besten Teilnehmer das Spiel wieder komplett lösen und treffen sich damit im Finale.

excel weltmeristerschaft jachten eigenschaften
Jede Jacht reagiert auf den Wind und kommt entsprechend schneller oder langsamer voran.

Runde 3: Beim letzten Wettbewerb bekamen die Teilnehmer den Aufbau von sechs Level gezeigt, die ein wenig an ein Nintendo-Jump’n’Run erinnerten. Dazu waren die Eingaben von simulierten Spielern vorgegeben.

Es gibt Gegner, die Extra-Punkte liefern, die Figur „Modelario“ kann angreifen, springen, rennen und hat sogar Lebensenergie.

Die Teilnehmer müssen errechnen, wie viele Punkte die simulierten Spieler am Ende mit ihrem Run einsacken konnten. Pro Level gab es viele Runs zu simulieren.

Diese komplexe Aufgabe konnte von beiden Finalisten nicht komplett gelöst werden. Der Sieger Andrew Ngai schaffte jedoch drei der sechs Level und sein Final-Konkurrent nur zwei.

Die Excel-Weltmeisterschaft ist ein liebenswertest Nerd-Fest, in dem die größten Excel-Liebhaber der Welt ihr Können und Talent beweisen. Wenn euch schon die Summen-Formel nervt, schaut doch mal rein und lasst euch überraschen, wie mächtig das Tabellen-Tool wirklich sein kann.

Lasst uns einen Kommentar zum Thema da oder schaut euch einen Artikel über eine andere, irre Weltmeisterschaft an: „Oh mein Gott, der Boden ist Lava!“ – 622.000 Zuschauer sehen Luftballon-WM auf Twitch

Quelle(n):
  1. TechRadar

WoW: Blizzard erfüllt Rollenspielern nach 18 Jahren endlich einen Traum

Nach fast 2 Jahrzehnten bekommen Rollenspieler in World of Warcraft endlich die Möglichkeit, Zauber auf Verbündete zu wirken. Möglich wird das durch Inschriftenkunde.

Mit der nächsten Erweiterung Dragonflight scheinen die Entwicklerinnen und Entwickler von World of Warcraft bei der Community einiges gutmachen zu wollen.

Es gibt zahlreiche kleinere und größere Änderungen, auf die viele Fans lange gewartet haben. Sogar Rollenspieler kommen auf ihre Kosten, denn ihnen wird ein Wunsch erfüllt, den sie schon seit vielen Jahren hegen: Die Fähigkeit, Zaubereffekte auch auf verbündete Ziele abzufeuern.

Was kommt nun? In der Alpha von Dragonflight kann man aktuell den überarbeiteten Beruf der Inschriftenkunde ausprobieren. Dabei sind den Kollegen von wowhead einige Rezepte aufgefallen, die eher als „Spielerei“ gelten dürften. Denn Inschriftenkundler können künftig verschiedene Parchments („Pergamente“) herstellen, die es den Charakteren erlauben, unterschiedliche Zauber-Effekte auf Verbündete abzufeuern. Bisher sind das:

  • Aqua Torrent: Feuert eine Salve aus 3 Wasserblitzen auf das Ziel.
  • Arcane Burst: Feuert einen Arkanschub auf das Ziel.
  • Chilling Wind: Feuert eine Salve aus 3 Frostblitzen auf das Ziel.
  • Love Charm: Wirkt einen Herz-Effekt auf das Ziel (nur in Gruppe oder Raid).
  • Magma Missile: Feuert ein Lavageschoss auf euer Ziel.
  • Shadow Orb: Feuert einen Schattenblitz auf euer Ziel.
  • Whirling Breeze: Feuert einen Windstoß auf euer Ziel.

Die Effekte sind allesamt lediglich optischer Natur. Es entsteht kein Schaden.

Wofür wird das benötigt? Für die meisten WoW-Recken dürften diese Schriftrollen einfach nur eine Spielerei sein, doch Rollenspieler:innen können daraus richtigen Nutzen ziehen. Denn RPler sehnen sich immer nach neuen Möglichkeiten, um Zaubereffekte ins Rollenspiel einbauen zu können. Bisher ist das eher recht umständlich möglich, indem man etwa ein Duell startet – was allerdings mit einer doch eher störenden Flagge einhergeht. Alternativ muss man dabei auf Spielzeuge zurückgreifen, die zumindest ansatzweise einem passenden Zaubereffekt ähneln.

Das funktioniert alles bisher eher schlecht als recht. Dass nun magische Pergamente exakt diese Standard-Effekte von Schatten, Arkan, Frost und Feuer ermöglichen, dürfte vielen RP-Aktionen neue Möglichkeiten bieten, um die Handlungen einfach besser darzustellen.

Nervt das nicht? Wer jetzt befürchtet, dass Verbündete permanent trollend durch die Gegend springen und die ganze Zeit Zaubereffekte auf den eigenen Charakter abfeuern, kann sich dagegen wehren. Denn dem alten marktwirtschaftlichen Prinzip folgend, dass man nicht nur das Problem, sondern auch die Lösung verkaufen muss, können Inschriftenkundler auch ein Pergament herstellen, das für 30 Minuten „immun“ gegen diese Effekte macht („Spell Shield“).

Die Anwender bekommen dann die Meldung, dass der ausgewählte Charakter gerade „keine Lust auf diese Spielereien hat“ und der Versuch schlägt fehl.

Rollenspiel mit Zauberklassen dürfte künftig also ein bisschen einfacher darzustellen sein, ohne dabei umständlich auf schwer zu farmende Spielzeuge oder Duelle zurückgreifen zu müssen.

Es wäre schön, wenn Blizzard dieses Angebot noch ein wenig ausbaut. Vor allem kanalisierte Zaubersprüche mit einer Wirkung von mehreren Minuten wären eine schöne Sache – aber immerhin legt man hier einen Anfang, der sich dann noch ausbauen lässt.

Wie gefallen euch so Spielereien? Eine nette Sache für alle Spieler oder einfach unnötig, da Entwicklungszeit reinzustecken?

Ähnlich “unnötig”: Eine todeslangweilige Bootsfahrt in WoW dauert 60 Minuten – und alle lieben es.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Nach dem Ende der Saison meckern CoD-Profis über Vanguard – „Das schlechteste Spiel, das ich je gespielt habe“

Das letzte Turnier der „Call of Duty: League“-Saison von CoD: Vanguard ist durch. Damit können sich nun auch die E-Sportler über das Spiel frei äußern und nutzen das direkt, um über Vanguard herzuziehen.

Call of Duty: Vanguard konnte nach dem Release die Erwartungen der Fans nicht erfüllen. Unter anderem zwei Gründe waren laut Entwickler ausschlaggebend dafür, dass das Spiel nicht so gut lief:

  • Die Community mochte das Setting des Zweiten Weltkrieges nicht
  • Von den Spielern wurden mehr Innovationen im Game erhofft, als tatsächlich vorhanden waren

Hier findet ihr einen Artikel, warum sich CoD-Vanguard so schlecht verkaufte.

Auch E-Sportler scheinen mit dem neuesten Teil der Reihe unzufrieden zu sein. Nachdem die E-Sport-Saison in CoD mit einem Turnier in Los Angeles abgeschlossen wurde, äußerten sich einige Profis negativ über Twitter zu CoD: Vanguard.

Hier seht ihr einen Trailer zum kommenden Teil der CoD-Reihe:

Video starten

Was war das für ein Event? Vom 4. bis zum 7. August 2022 lief das Call of Duty Championship Weekend. Ein E-Sport Event, das im Galen Center in Los Angeles stattfand und die E-Sport-Season beendete.

In dem Turnier traten acht Teams gegeneinander in CoD: Vanguard an. Im Finale am Sonntag ging es um den ersten Platz und $1.2 Millionen US (umgerechnet etwa 1.17 Millionen Euro). Am Ende gewann das Team „Los Angeles Thieves“. Zweiter wurde „Atlanta FaZe“.

Was sagten die E-Sportler? Nun, da das letzte Spiel vorbei ist, können sich die Spieler ohne drohende Konsequenzen über CoD äußern. Das nutzen sie aus und schrieben nach dem Turnier ihre Kritiken zu CoD: Vanguard auf Twitter:

  • @aBeZy (Team Atlanta FaZe): „Gott sei Dank muss ich nie wieder dieses beschissene CoD spielen. Buchstäblich das schlechteste Spiel, das ich je gespielt habe“. (via Twitter)
  • @Standy (Minnesota RØKKR) bestätigt @aBeZy Kritik: „kann zustimmen“
  • @Clayster (Subliners NYXL): „Dude, es ist so schlecht LMAO“ (via Twitter)

Was sagt die Community auf Twitter dazu? Unter der Kritik der E-Sportler stimmen die User zu:

  • @reckerr_xo: „Fakten auf Fakten auf Fakten“.
  • @Lennyofffill2: „Jemand musste den Mist aussprechen“.
  • @11Kyrie_G: „Lmaoo verdammt“
  • @CuylwrGarland: „Predige es Abe, wir haben deine Frustrationen das ganze Jahr über gesehen. Komm nächstes Jahr stärker zurück“.

Das Spiel scheint aktuell weder bei den Profis noch bei der Community gut anzukommen. Im Herbst soll dann aber der neue Teil der Reihe erscheinen: CoD: Modern Warfare 2.

Es bleibt abzuwarten, ob der Nachfolger bei den Spielern wieder besser abschneidet als CoD: Vanguard und den Erwartungen der Community gerecht werden kann.

Was haltet ihr von der Kritik der CoD-Profispieler? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Hier könnt ihr nachlesen, wie ein putziger Hunde-Skin in CoD Vanguard für Ärger sorgte.

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Nidoran und EP-Bonus

Pokémon GO startet heute, am 09. August 2022, die Rampenlicht-Stunde mit Nidoran (w). Hier findet ihr alle Infos zu Start-Zeit, Bonus und Shiny-Nidoran in der Übersicht.

Was ist das für ein Event? Die Rampenlicht-Stunde findet jeden Dienstag von 18:00 bis 19:00 Uhr statt. In dieser Zeit taucht immer ein bestimmtes Pokémon verstärkt in der Wildnis aus.

In dieser Woche ist dies das weibliche Nidoran. Zudem gibt es einen Bonus, der euch beim schnellen Leveln weiterhelfen kann. Hier findet ihr alle Infos.

Rampenlicht-Stunde am 09. August – Start, Boni, Shiny

Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Wie gewohnt startet das Event um 18:00 Uhr Ortszeit. 60 Minuten lang spawnt dann überall Nidoran, bis um 19:00 Uhr auch schon wieder Schluss ist. Bis dahin gilt auch der Bonus.

Was ist der Bonus? Heute gibt es doppelte Fang-EP für jedes Monster, das ihr während der Stunde fangt. Das könnt ihr nochmal verdoppeln, wenn ihr in der Zeit Glücks-Eier verwendet.

Ihr solltet allerdings überlegen, euch die Glücks-Eier eher für den kommenden Samstag aufzusparen. Der Community Day mit Galar-Zigzachs bietet nämlich noch heftigere EP-Boni.

Gibt es Shiny Nidoran? Ja, ihr könnt die Shiny-Version von Nidoran fangen. Bedenkt allerdings, dass die Rampenlicht-Stunde keine erhöhte Shiny-Chance bringt, sie ist genau so niedrig wie immer. Allerdings sind die zahlreichen Begegnungen eine gute Gelegenheit, sein Glück zu versuchen.

Pokemon GO Nidoran Shiny
So sieht die Shiny Nidoran-Familie aus

Für wen lohnt sich die Rampenlicht-Stunde mit Nidoran?

Nidoran ist ein Monster aus der ersten Generation und dementsprechend schon sehr lange im Spiel. Viele Trainer werden es also schon besitzen – wenn ihr es aber noch nicht habt, lohnt es sich für den Pokédex-Eintrag.

In Raids könnt ihr Nidoran und auch seine Entwicklungen eher ignorieren. Allerdings hat ein gutes Nidoqueen, also die letzte Entwicklung, durchaus einen Platz in der Super- und Hyperliga. Wenn ihr gerne PvP spielt, kann sich ein Fang also auch lohnen.

Ebenso gibt es den EP-Bonus, der immer ein guter Grund ist, ein paar Fänge einzuplanen. Allerdings bringen auch die kommenden Tage mit dem Käfer-Event und dem Community Day seht gute EP-Boni.

Eine genaue Übersicht der August-Events in Pokémon GO findet ihr hier.

Twitch-Streamer MontanaBlack verkracht sich mit „Big Mac, bann ihn weg“-Moderator

Jahrelang sorgte der Moderator BigMac für Recht und Ordnung im Chat von Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris (34). Nun scheinen sich die Wege der beiden zu trennen. Der Grund sind unterschiedliche Ansichten zum Thema Drogen.

Um wen geht es überhaupt?

Mehr zu MontanaBlacks Erfolgsgeschichte könnt ihr euch im Video ansehen:

Video starten

Diskussion über Drogen eskaliert auf Twitch

Wer ist eigentlich BigMac? Wer hinter dem Pseudonym “BigMac” steckt, ist nicht bekannt. Aber für viele Fans gehört BigMac zu den Streams von MontanaBlack einfach dazu. Acht Jahre lang war er als Moderator dabei.

Vor allem die Aufforderung von Montanablack „Bann den weg, BigMac“ wird mit ihm verbunden.

MontanaBlack bannt Mod erstmals nach positiver Äußerung zu Psychedelika

Was ist vorgefallen? In einem Stream von Ende Juli kam MontanaBlack auf das Thema Drogen zu sprechen. Das Thema liegt ihm wohl besonders am Herzen, da er selbst mit Drogenmissbrauch und Sucht zu kämpfen hatte und Freunde an Drogen verloren hat.

Die Leute, die ich kenne, die sich das Leben genommen haben, haben das immer unter Drogeneinfluss gemacht.

MontanaBlack

Er riet seinen Followern davon ab, Zuflucht in Drogen zu suchen.

Sein Mod BigMac sah das jedoch ganz anders und verkündete im Chat: „Psychedelika fixen euer Leben. Hört nicht auf ihn.“ Daraufhin wurde er von MontanaBlack erstmal gebannt.

Wie reagiert BigMac? Der ehemalige Moderator selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu der Situation. Nach einigen Tagen ohne nennenswerte Aktivität auf seinem Twitter-Account postete er ein Bild von Galileo Galilei.

Das könnte man leicht als Seitenhieb in Richtung MontanaBlack verstehen. Denn der italienische Gelehrte war seinerzeit dazu verurteilt worden, seine Thesen zu widerrufen. Diese stellten sich zwar als korrekt heraus, aber die Welt war wohl noch nicht bereit dafür – eine Rolle, mit der BigMac sich zu identifizieren scheint.

Und was sagt MontanaBlack? Der hatte wohl gehofft, die Sache noch irgendwie klären zu können. Im Stream berichtete er seinen Fans, dass er BigMac mehrere Sprachnachrichten auf WhatsApp geschickt habe. Der ehemalige Mod hatte auf keine davon reagiert.

Dass er MontanaBlack zusätzlich entfolgt ist, wertete der Streamer als Zeichen, dass sich ihre Wege wohl trennen werden. (via YouTube)

In einem Stream vom 5. August berichtete MontanaBlack: BigMac habe ihm inzwischen geantwortet. Er bekräftigte seine Entscheidung, den Mod zu bannen:

  • Zwar würde er BigMac immer noch mögen und sich auch gut mit ihm verstehen.
  • Er sagte jedoch, dass sich BigMac als sein „Angestellter“ eben so verhalten müsse, dass es ihm als Streamer und Person des öffentlichen Lebens nicht schade.
  • Privat könnte BigMac zwar andere Meinungen vertreten, er dürfe aber keine Aussagen tätigen, für die MontanaBlack von Twitch gebannt werden könnte.

Er wehrte sich allerdings auch gegen Aussagen, er stünde langsam ganz allein da. Gewisse Freundschaften würden eben auseinander gehen.

MontanaBlack hat sich nochmal ausführlicher zum Thema Freundschaften geäußert. Genervt haben ihn wohl vor allem Kommentare von Leuten, die halb so alt seien wie manche seiner Freundschaften. Er meckert: “16-Jährige wollen mir etwas über das Leben erzählen.”

Wenn ihr selbst Probleme mit Sucht und Drogen habt: Die offizielle Sucht & Drogen Hotline der Bundesregierung ist unter der Telefonnummer 01806 313031 zu erreichen. Sie bietet telefonische Beratung, Hilfe und Informationen durch erfahrene Fachleute aus der Drogen- und Suchthilfe. An die Sucht & Drogen Hotline können sich sowohl Menschen mit Suchtproblemen als auch deren Angehörige, Freunde oder Kollegen wenden. Das Angebot ist kostenpflichtig: 0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und aus dem Mobilfunknetz. 

Quelle(n):
  1. ingame

LoL sperrt früheren Coach beim größten Team der USA für immer – Spricht praktisch ein Berufsverbot aus

Riot Games hat dem früheren Coach des LoL-Teams „Team Solo Mid“, Peter Zhang, einen permanenten Bann erteilt. Das kommt einem Berufs-Verbot in League of Legends gleich. Zhang wird unethisches Verhalten vorgeworfen, er soll unter anderem Gehälter veruntreut haben, die für Spieler gedacht waren.

Das ist die Entscheidung von Riot Games:

Riot Games hat entschieden, dass sich Peter Zhang einem „unethischen Verhalten“ gegenüber aktuellen und früheren Spielern und Angestellten von TSM schuldig gemacht hat.

Daher wird Peter Zhang permanent davon ausgeschlossen, für ein Team oder eine Organisation zu arbeiten, die an einem Wettkampf teilnehmen, den Riot Games ausrichtet.

Letztlich ist das also ein weltweites Berufs-Verbot für Peter Zhang professionell in League of Legends oder anderen Titel wie Valorant zu arbeiten.

Wer ist Peter Zhang? Der gebürtige Chinese arbeitete seit 2018 für das Team Solo Mid erst als Coach für das Academy-Team, später als „Chef für Spieler-Entwicklung“. Am 18. März 2022 wurde Peter Zhang von TSM entlassen. Man warf ihm einen Interessenskonflikt vor.

Das “Team Solo Mid” ist das erfolgreichste und größte E-Sport-Team bei LoL in den USA. TSM steckt aktuell allerdings in einer tiefen Krise.

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Vielzahl von Anschuldigungen, die sich alle um Geld drehen

Was wird ihm vorgeworfen? Zhang wurde von seinem Team TSM vorgeworfen, zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 etwa 250.000 $ unterschlagen zu haben, die an zwei Spieler gezahlt wurden.

Zudem hätte Zhang im Oktober 2021 angeboten, das Auto eines früheren TSM-Spielers zu verkaufen und das Geld dem Spieler zu übermitteln, aber er hätte von den 80.000 $, die er für den Wagen erhielt, mehr als die Hälfte einbehalten. Wie man aus der Diskussion um den Vorfall weiß, handelte es sich um das Auto des Weltklasse-Supporters SwordArt.

Zhang habe sich zudem Geld von 8 TSM-Spielern und Angestellten etwa 15.000 $ geliehen, über die er als Manager eine gewisse Autorität hatte.

Zu all diesen Ergebnissen seien Untersuchungen von Riot Games und TSM gekommen – Peter Zhang habe diese Vorwürfe nicht mit schlüssigen Beweisen widerlegen können.

Zhang tat Vorwürfe als “kulturelles Missverständnis” ab, schwieg dann

Was hat denn Zhang gesagt? Als die Vorwürfe aufkamen, hatte Zhang erklärt, das sei alles ein kulturelles Missverständnisse. In China sei es üblich, sich von Freunden Geld zu leihen. Er habe das Geld für seine kranke Großmutter gebraucht (via dexerto).

Die Verwicklung in das Unterschlagen von Spielergehältern dementiert er aber. Nun scheint es aber so zu sein, dass genau diese Verwicklungen ihm zum Verhängnis wurden.

In LoL werden regelmäßig Champs überarbeitet:

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TSM will über “China-Connection” ein starkes LoL-Team aufbauen, scheitert

Das steckt dahinter: Im Hintergrund dieses Falls steht ein Grundkonflikt:

  • In den USA möchte man “talentierte Spieler” aus China verpflichten und hofft so, günstig, junge Talente zu entdecken
  • China ist aber so ein Dschungel aus Korruption und undurchdringbaren Verflechtungen, dass man Vermittler braucht, um dort als US-Team agieren zu können – man braucht also wen, der sich auskennt
  • hier schaltete sich wohl Zhang ein und profitierte von der Situation

Letztlich ging die China-Phase aber für TSM furchtbar schief. Die chinesischen Spieler, die man holte, funktionierten nicht. Und der Vermittler Zhang wirtschaftete offenbar Geld in die eigene Tasche.

Das ganze “China-Experiment” erwies sich für TSM als totaler Fehlschlag.

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Quelle(n):
  1. lolesports

Welche Charaktere spielt ihr in MultiVersus am liebsten?

In dem neuen Multiplayer-Beat’em’Up MultiVersus könnt ihr zwischen 17 verschiedenen bunten Charakteren auswählen. Welche davon sind eure persönlichen Favoriten?

Das ist MultiVersus: Das neue Prügelspiel MultiVersus feierte seinen Release am 19. Juli 2022. Entwickelt von Player First Games, ist das Spiel Free2Play für jeden, der Spaß an Beat’em’Ups hat.

Das Setting ist dabei eine bunte und verrückte Mischung von Charakteren aus unterschiedlichen TV- und Comic-IPs. Dabei sind Charaktere aus:

  • Adventure Time
  • Looney Tunes
  • Comic-Universum von DC
  • Game of Thrones
  • Scooby-Doo
  • Steven Universe
  • Tom & Jerry
  • Space Jam
  • The Iron Giant

Ihr könnt also nach Herzenslust als Batman Tom and Jerry die Schädel einschlagen oder wahlweise als Buggs Bunny Rick Sanches vermöbeln. In MultiVersus ist das möglich.

Gespielt wird auf einer Plattform-Arena, ähnlich wie in Smash Bros, in Runden von 2v2 und 1v1. Wer auf mehr Chaos während der Matches spielt, kann aber auch den Free-for-All-Modus wählen, in dem 4 Spieler sich gegenseitig zerlegen und jeder euer Feind ist.

Bei einer großen Auswahl der Charaktere spielt man sich mit der Zeit auf eine Handvoll von Favoriten ein. Welche sind es bei euch?

So könnt ihr abstimmen: Eure Wahl könnt ihr wie üblich in dem Umfrage-Tool weiter unten treffen. Da MultiVersus 17 verschiedene Charaktere bietet, die unterschiedliche Rollen einnehmen, geben wir euch die Option, bis zu 3 Favoriten zu wählen. Die Wahl kann aber weiterhin nicht rückgängig gemacht werden.

Diese Umfrage ist geschlossen.

Also wie sieht’s aus? Welche Charaktere machen euch in MultiVersus am meisten Spaß? Spielen sie sich besonders interessant oder liegt es einfach daran, dass ihr mit den Charakteren am häufigsten gewinnt? Oder spielt ihr gar kein MultiVersus und überlegt es euch, das Spiel auszuprobieren?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

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GTA 6: Chefs melden Entwicklungsstand – Fans hoffen, dass der Hype so lange hält

Der Gaming-Publisher Take-Two hat in einem neuen Bericht an seine Investoren auch über GTA 6 gesprochen. Es gab eine knappe Wasserstandsmeldung zur Entwicklung und den Erwartungen, die man an das Spiel haben kann.

Zuallererst: Publisher Take-Two und Entwickler Rockstar Games haben keine Details zum Release-Datum von GTA6 verraten. In dem neusten Investoren-Bericht wurde aber kurz über das neue Action-Spiel gesprochen:

Die Entwicklung des nächsten Titels der „Grand Theft Auto“-Serie ist auf einem guten Weg. Die Teams von Rockstar Games sind entschlossen, erneut kreative Maßstäbe zu setzen – für die Serie, unsere Branche und der gesamten Unterhaltungs-Industrie, so wie sie es bei jedem ihrer großen Releases getan haben.

Earning Call Take-Two Q1 2023 via fool.com

Die Verantwortlichen verraten also wieder nur wenig über das neue GTA und so fallen auch die Reaktionen der Fans aus.

Auf reddit finden sich viele Sprüche darüber, wann der Release endlich stattfinden wird. „MrTrubiscuit“ meint „also irgendwann zwischen 2023 und 2050, habs verstanden“ (via reddit.com). User „harooh“ antwortet darauf „irgendwann von 2023 bis niemals“.

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Auf Twitter sagt „@AidenRamburger“: „Ich hoffe einfach nur, dass der Hype so lange anhalten wird“, da es immer noch keine Details über einen Release-Zeitraum gibt (via twitter.com).

Und tatsächlich lässt sich der Hype bei einigen Kommentaren spüren. User „Oriond34“ schreibt auf reddit: „Also im Grunde sagen sie, dass es existiert und verdammt wild wird!“ (via reddit.com).

Der Investoren-Bericht hat auch noch ein wenig über den aktuellen Status der beiden Rockstar-Hits GTA 5 / Online und Red Dead Redemption verraten.

So hat GTA 5 einen neuen Verkaufsmeilenstein erreicht und 170 Millionen Einheiten verkauft. Red Dead Redemption 2 steht bei ebenfalls sehr starken 45 Millionen Einheiten.

Zudem sei GTA Online weiterhin stark und seit dem Start der Coronapandemie im ersten Quartal 2020 gibt es 49 % mehr Spieler. Auch GTA+ und die Versionen für die neuen Konsolen schreiben gute Zahlen.

Lasst uns eure Meinung zum Thema da und schreibt einen Kommentar. Wollt ihr lieber wissen, wie ihr in GTA Online an ordentlich Zaster kommt, dann schaut hier vorbei: GTA Online Guide: 13 Wege, um 2022 schnell Geld zu verdienen

Twitch-Streamer absolviert den schwierigsten Inhalt von Genshin Impact 150 Mal in Folge – “Ich bin der Erste, der das je geschafft hat”

Der Spieler Heavenly schloss innerhalb von 4 Tagen 150 Mal den schwierigsten Inhalt von Genshin Impact ab und streamte das Ganze auf Twitch. Das hat in der Vergangenheit noch niemand in so kurzer Zeit geschafft.

Um welchen Inhalt geht es? Was Heavenly 150 Mal geschafft hat, schaffen andere Spieler nicht ein einziges Mal: Er erreichte die höchste Anzahl an Sternen in dem Dungeon “Gewundener Abgrund”, auf Englisch: Spiral Abyss.

Insgesamt gibt es 12 Ebenen im gewundenen Abgrund. Bis Ebene 4 müsst ihr ein Team aus maximal vier Figuren in den Dungeon schicken, Monster in einer gewissen Zeit besiegen oder ein Objekt beschützen.

Ab Ebene 5 müsst ihr 2 Teams bestehend aus maximal 4 Mitgliedern in zwei verschiedene Dungeon-Teile schicken. Die komplette Ebene gilt als geschafft, wenn beide Teams die Herausforderungen bestehen. Hier findet ihr ein Ranking aller Charaktere in Genshin Impact.

Pro Etage gilt es, jeweils bis zu 3 Sterne zu erreichen. Die höchst mögliche Anzahl beträgt also 36 Sterne. Alle davon zu sammeln ist so schwierig, dass sich Spieler auf Social Media Kanälen immer wieder darüber beschweren.

Was hat der Streamer geschafft? Heavenly holte 150 Mal alle 36 Sterne. Dafür benötigte der Streamer insgesamt 84 Stunden. “In den ersten beiden Nächten habe ich nur 4 Stunden geschlafen”, sagt er.

Ein neues MMORPG erinnert stark an Genshin Impact:

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Nachdem sein aufgestellter Rekord viel Aufmerksamkeit erhielt, glaubt Heavenly, dass diese nicht lange anhalten wird. Er sei zwar der Erste, der das in so kurzer Zeit geschafft hat, doch er glaubt, andere Spieler werden es nachmachen: “Ich bin überzeugt, dass jemand da draußen dieses Kunststück noch schneller abschließen wird”.

Dennoch benötigen andere Spieler 14 Tage für so viele Abschlüsse. Wenn sie den Inhalt überhaupt bewältigen können.

Was sagt ihr zu dem Rekord des Streamers? Habt ihr es schon mal geschafft, 36 Sterne im Spiral Abyss zu holen? Oder habt ihr euch an dem Dungeon noch gar nicht versucht? Glaubt ihr, sein Rekord wird bald von jemandem gebrochen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Habt ihr euch bereits das Update 2.8 angesehen?

Das aktuelle Event müsst ihr im Koop-Modus spielen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

WoW: Auch nach 14 Jahren kriegt ihr nicht genug von einer Erweiterung

Eine Erweiterung ist viel beliebter als jede andere in World of Warcraft. Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, welche das ist.

Es gibt nur wenige Spiele, die eine so lange Lebensdauer wie World of Warcraft haben. Inzwischen steuert Blizzards MMORPG mit großen Schritten auf seine bisher 9. Erweiterung zu und führt uns dann auf die Dracheninseln. Vor einigen Tagen haben wir allerdings einen Rückblick gewagt und wollten von euch in einer Umfrage wissen, welche Ära von World of Warcraft denn die beste aller Zeiten war. Insgesamt 4.474 Leser haben mitgemacht und uns ihre Meinung kundgetan.

Wir könnten nun behaupten, dass es ein knappes „Kopf an Kopf“-Rennen zwischen zwei Erweiterungen war – aber das wäre schlicht gelogen. Ihr wisst, was ihr mögt und das ist ganz eindeutig Wrath of the Lich King.

Fast die Hälfte von euch feiert Wrath of the Lich King

Von den über 4.400 Stimmen haben ganze 2.031 für „Wrath of the Lich King“ gestimmt. Mit einem stolzen Ergebnis von 45 % aller Stimmen landet die Reise nach Nordend ganz locker auf Platz 1.

Für viele war Wrath of the Lich King die Weiterführung der Kampagne von Warcraft III: The Frozen Throne und damit das Ende der Arthas-Saga. Es war ein würdiger Abschluss für eine tolle Geschichte und brachte „nebenbei“ auch noch die neue Klasse des Todesritters.

WoW-Arthas-Menethil-Artwork-Lichking titel
Der Kampf gegen den Lichkönig – euer absoluter Favorit.

So schrieb Leyaa in den Kommentaren auf MeinMMO zum Beispiel:

WotLK ist für mich unangefochten. Technischer Fortschritt mit viel Phasing-Einsatz, bessere und kontinuierlichere Story als seine Vorgänger, tolle Gebiete, Dungeons und Raids. Arthas als Hauptthema war einfach Klasse!

Hinzu kommt, dass Wrath of the Lich King für viele Spieler:innen auch der Einstieg in die World of Warcraft war – nie wieder hatte das MMORPG so viele Abonnenten wie damals zur Hochzeit in Eiskrone.

Jeder 5. sieht Legion als das beste Addon

Auf dem zweiten Platz liegt, bereits deutlich abgeschlagen, mit 20 % aller Stimmen (881) die Erweiterung Legion.

Legion hatte bereits den natürlichen Bonus, dass es direkt nach einer sehr schlecht aufgenommenen Erweiterung „Warlords of Draenor“ erschien. Allerdings feierte die Erweiterung auch ein ziemliches Feuerwerk ab. So ziemlich alle großen und kleinen Charaktere der gesamten WoW-Geschichte hatten wieder einen Auftritt. Jede Klasse hatte eine eigene Kampagne und es gab sagenumwobene Waffen wie den Ashbringer oder auch neue Favoriten wie Xal’atath.

WoW Legion Demon Hunter KostanRyuk
Legion brachte die Dämonenjäger – und viele coole Stories.

Dazu gab es mit Suramar ein richtig starkes Endgame-Gebiet, das sich über mehrere Wochen hinweg frisch anfühlte.

Starke, emotionale Story-Momente, wie etwa der Tod von Tirion Fordring oder des grünen Drachenaspekts Ysera sorgten zusätzlich dafür, dass Legion lange in Erinnerung bleiben würde.

The Burning Crusade landet auf Platz 3

Auf dem 3. Platz mit 12 % der Stimmen (520) landet The Burning Crusade relativ knapp auf dem Treppchen. „TBC“ war die erste Erweiterung von World of Warcraft und sorgte dafür, dass die groben Schnitzer der Grund-Version beseitigt wurden. Heroische Dungeons sorgten für mehr Anreize, diese auch weiterhin zu besuchen.

Unvergessen sind natürlich auch die Draenei und Blutelfen. Vor allem letztere sorgten dafür, dass die Horde endlich auch ein „hübsches“ Volk hatte, was für einen großen Schwung neuer Charaktere sorgte – ganz davon abgesehen, dass Schamanen und Paladine nun beiden Fraktionen zur Seite standen.

WoW Burning Crusade Blood Elf Mana Wyrm
Blutelfen wurden rasch zum beliebtesten Volk der Horde.

The Burning Crusade ist auch wegen einiger extrem langer und (für damalige Verhältnisse) komplexer Bosskämpfe in Erinnerung geblieben. Egal ob der Kampf gegen Lady Vashj, Kael’thas Sonnenwanderer oder Illidan im schwarzen Tempel – die Raidbosse blieben in Erinnerung und haben noch heute einige der hübschesten Waffen oder Reittiere im Gepäck.

Shadowlands landet auf dem letzten Platz

Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre beobachtet hat, dann dürfte es wohl wenig verwunderlich sein, dass Shadowlands bei großen Teilen der Spielerschaft nicht gut ankam. Mit gerade mal 1 % der Stimmen landet Shadowlands auf dem letzten Platz, sogar noch hinter dem schon damals ungeliebten Warlords of Draenor. Hier sind die letzten Plätze im Schnelldurchlauf:

  • Platz 4: Mists of Pandaria (11 %, 495 Stimmen)
  • Platz 5: Cataclysm (4 %, 166 Stimmen)
  • Platz 6: World of Warcraft Vanilla (4 %, 161 Stimmen)
  • Platz 7: Battle for Azeroth (2 %, 89 Stimmen)
  • Platz 8: Warlords of Draenor (2 %, 70 Stimmen)
  • Platz 9: Shadowlands (1 %, 61 Stimmen)

Hättet ihr mit so einem Ergebnis gerechnet? Oder hättet ihr vermutet, dass eine andere Erweiterung den Thron erklimmt?

Lost Ark: Wardancer Guide – Die besten Builds

Die Kriegstänzerin zeichnet sich durch schnelle Angriffe in Kombination mit Elementarenergie aus. Sie verkörpert eine der stärksten Klassen in Lost Ark. MeinMMO-Autorin Anny Bader spielt die Kriegstänzerin seit dem Release und verrät euch, worauf ihr achten solltet.

Was ist das für eine Klasse? Die Kriegstänzerin, auf Englisch Wardancer, ist eine Unterklasse der Kampfkünstlerin. Sie greift den Gegner blitzschnell mit ihren Fäusten an und verfügt außerdem über einige AoE Skills.

Im Kampf positioniert sie sich nah am Gegner und weicht durch ihre Flinkheit seinen Angriffen aus. Das geschieht durchs Drücken der Leertaste, wodurch die Kriegstänzerin nach vorne prescht. Das Ausweichen kann alle 6 Sekunden wiederholt werden. 

Sie positioniert sich vorzugsweise hinter dem Gegner, da ihre Verteidigung eher gering ist. Außerdem richten einige ihrer Attacken Bonus-Schaden an, wenn sie von hinten ausgeführt werden.

Ihre Fähigkeiten können als Kombos eingesetzt werden, um mehr Schaden zu verursachen. Es lohnt also, sich die Attacken genau durchzulesen. Bei der Werteverteilung setzt ihr auf Spezialisierung und Krit.

Die Kriegstänzerin gehört zu den Faustkampfklassen in Lost Ark

Die Kriegstänzerin bewährt sich solo, wird aber wegen ihrer Buffs auch gern in der Gruppe mitgenommen. Sie erhöht für alle Verbündeten die Krit-Rate um 18 % und gibt ihnen zusätzliche Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit.

Für welche Spiel-Inhalte ist sie nützlich? Die Kriegstänzerin glänzt besonders im PvE. Sie kann rasend schnell eine große Anzahl an Gegnern niedermetzeln, bewährt sich aber auch gegen Bosse, da sie gut im Ausweichen ist. Sie steht auf unserer PvE-Tierlist ganz oben beim S-Tier.

Im PvP ist die Kriegstänzerin nicht die Beste, aber im 3v3 durchaus zu gebrauchen. Ihr solltet versuchen, in Reichweite ihrer Mates zu bleiben, während ihr dennoch nah am Gegner steht. Auch wichtig ist, durch ihre Flinkheit für ihre Gegner unvorhersehbar zu agieren. Auf unserer PvP-Tierlist steht sie leider nur im Bereich C.

Pro
  • Flinkheit
  • Nützliche Gruppen-Buffs
  • Einfach zu leveln
Contra
  • Wenig Verteidigung
  • Hohe Abklingzeiten der Fähigkeiten
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So spielt sich die Kriegstänzerin

Das ist die besondere Fähigkeit der Kriegstänzerin: Die Identität dieser Klasse ist der sogenannte Elementarmeter. Diese Anzeige besteht aus drei Elementarblasen, die sich mit der Zeit im Kampf füllen. Dadurch könnt ihr schließlich stärkere esoterische Fertigkeiten einsetzen, verbraucht damit aber die Energie und müsst die Blasen erneut füllen.

Alle Skills der Kriegstänzerin

Blitzkick: Kostet 57 Mana. Angriff mit einem Hagel aus Tritten. Schleudere Gegner am Boden in die Luft und reiße Gegner aus der Luft zu Boden.

Dreifach-Faust: Kostet 45 Mana. Schwinge deine Fäuste 3x umher, während du dich vorwärts bewegst.

Energieausbruch: Kostet 127 Mana. Ein Windstoß umhüllt dich und fügt Gegnern alle 0,5 Sekunden Schaden zu.

Aufsteigender Feuerdrache: Kostet kein Mana. Du sammelst Feuerenergie, um Gegner damit aus der Luft zu attackieren.

Blitzschlag: Kostet kein Mana. Greife Gegner 3x mit Blitzen an und betäube sie für 2 Sekunden. Schaden gegen gefrorene Gegner +20 %.

Explosionsformation: Kostet kein Mana. Schlage auf den Boden, um 3 Explosionen auszulösen. Währenddessen bist du immun gegen Lähmung.

Ruf des Windgottes: Kostet kein Mana. Erzeuge einen Tornado. Du kannst dich während der Attacke maximal 12 m bewegen.

Spiraleinschlag: Kostet kein Mana. Verzerrt den Raum und fügt Gegnern massig Schaden zu.

Feuerblitz-Fang: Kostet 74 Mana. Schlage mehrmals zu, insgesamt 9 schnelle Faustschläge.

Flüstern des Windes: Kostet 114 Mana. Erhöht die Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit für alle Gruppenmitglieder in einem Umkreis von 24 m.

Fußfeger: Kostet 103 Mana. Fege Gegner von den Füßen und füge ihnen Schaden hinzu. Verwende die Fähigkeit ein weiteres Mal, um einen Drehkick in der Luft zu vollführen.

Gebrüll des Mutes: Kostet 103 Mana. Kampfschrei, der Schaden verursacht und Gegner zurückstößt. Sie verlieren außerdem Krit-Widerstand.

Himmelsbrecher-Hieb: Kostet 53 Mana. Führe einen Drehkick aus. Bei erneutem Drücken des Hotkeys trittst du nach oben und fügst noch mehr Schaden zu.

Jubiläum des schlafenden Aufstiegs: Kostet 80 Mana. Stürze dich auf den Gegner. Als Kombo schleuderst du sie in die Luft und fügst zusätzlichen Schaden zu. 

Mond-Blitzkick: Kostet 96 Mana. Springt mit einem Kick vorwärts. Mehrmals ausführen, um mehr Schaden anzurichten und den Gegner zurückzustoßen. 

Phönix: Kostet 85 Mana. Konzentriere Feuer in der Luft, das anschließend auf den Gegner niederschlägt.

Rascher Windkick: Kostet 91 Mana. Drehkick in der Luft, der Gegner 22x angreift. Du kannst dich währenddessen bewegen und die Angriffsrichtung verändern.

Seismischer Schlag: Kostet 80 Mana. Führe ein Erdbeben herbei.

Die Kriegstänzerin im Level-Prozess

Wie sollte ich meine ersten Fertigkeitspunkte verteilen? Wichtig beim Verteilen der Punkte ist, dass ihr die Fertigkeitsstufen nie höher als auf Stufe 10 bringen müsst. Skill-Level 4 wird für den ersten Tripod gebraucht, Skill-Level 8 für den zweiten und Skill-Level 10 für den dritten.

Die Zahl der benötigten Fertigkeitspunkte variiert allerdings. Für Stufe 1 benötigt ihr 4, für Stufe 2 benötigt ihr 20 und für die dritte Stufe sogar 48 Fertigkeitspunkte.

Level 12: Steckt am Anfang jeweils 4 Punkte in Blitzkick und Dreifach-Faust, um möglichst viel Schaden zu machen.

Bis Level 21: Steckt 20 Punkte in Mond-Blitzkick, um “leichtifüßig” zu lernen (diese Punkte entfernt ihr allerdings, sobald nicht genug für andere Skills vorhanden sind). Danach 20 Punkte in Jubiläum des schlafenden Aufstiegs für Verstärkter Schlag.

Bis Level 25: Die nächsten 48 Punkte verwendet ihr auf Flüstern des Windes.

Bis Level 30: Jetzt 48 Punkte auf Blitzkick, für mehr Damage und Mobilität.

Bis Level 35: Ihr steckt 48 Punkte in Rascher Windkick für viel Flächenschaden.

Level 38: Die Punkte von Windkick könnt ihr wieder entfernen, denn ihr steckt jetzt 48 Punkte in den Himmelsbrecher-Hieb. Auf Windkick bleibt nur ein Punkt.

Bis Level 45: Punkte, die ihr zuvor vom Mond-Blitzkick entfernen musstet, kommen wieder darauf. Insgesamt 48 Punkte. 

Bis Level 48: Zuletzt setzt ihr 20 Punkte auf Ruf des Windgottes, für mehr AoE-Schaden.

So sieht der Build auf Level 50 aus

Ab Level 50 könnt ihr euch für eine von zwei Erweckungen der Kriegstänzerin entscheiden: Faust der Dominanz oder Blitzzorn-Hieb. Das ist sozusagen eure Ultimate. 

Übrigens könnt ihr die Skillpunkte jederzeit und kostenlos zurücksetzen, wenn euch ein bestimmter Spielstil nicht gefällt.

Die besten Builds im Endgame

Klassengravur A: Esoterik-Fertigkeitsverstärkung

Was macht die Gravur? Bei dieser Klassengravur konzentriert ihr euch auf die Esoterik-Fähigkeiten eurer Kriegstänzerin. Ihr nutzt viel Burst-Schaden, da eure stärksten Attacken lange Aufladezeiten haben.

In diesem Build greift ihr in den meisten Fällen von hinten an, eure Positionierung ist also wichtig. Bei den Stats setzt ihr auf Spezialisierung und Flinkheit.

Welche Gravuren nutze ich noch? Für noch mehr Bewegungsgeschwindigkeit benutzt ihr die Gravur Überallanführer. Zusätzlich lohnen sich Adrenalin, später Verwegene stumpfe Waffe und Meister des Hinterhalts. Mehr zu Gravuren könnt ihr in unserem Guide dazu nachlesen.

Welche Sammelkarten sind wichtig? Um eure Kritrate zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.

Optimal ist das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber. Das Set besteht aus Shandi, Azena und Innana, Nineveh, Wei, Balthorr und Thirain. Bei einem 6er-Set mit 30-teiliger Erweckung bringen euch die Karten 8 % mehr Heiligen Schaden und wandeln all euren Schaden in heiligen Schaden um.

Welche Fähigkeiten nutze ich?

IconFertigkeitStufeTripod
Himmelsbrecher-Hieb10Großartige Beweglichkeit
Angriff vorbereiten
Ressourcen im Überfluss
Feuerblitz-Fang10Faust der Dunkelheit
Schwachpunkterkennung
Adrenalinrausch
Mondblitz-Kick11Weißer Flammenkick
Einzelhieb
Vollmondtritt
Flüstern des Windes10Eid des Windes
Flüstern des Windes
Angriff vorbereiten
Gebrüll des Mutes10Elementarausbeutung
Nachbild des Herrschers
Verheerende Welle
Energieausbruch10Brennbare Rüstung
Erbitterte Schlacht
Letztes Flüstern
Ruf des Windgottes (Esoterik)12Gewittersturm
Wachstumsangriff
Sturm herbeirufen
Explosionsformation (Esoterik)12Schwachpunkterkennung
Flammenexplosion
Große Explosion

Als Erweckung benutzt ihr Faust der Dominanz.

Wie sieht die Rotation aus? Um möglichst viel DPS aus der Klasse rauszuholen, beginnt ihr eure Rotation mit der Attacke Energieausbruch. Diese setzt ihr den gesamten Kampf über ein, sobald sie aufgeladen ist. Im Anschluss benutzt ihr Mondblitz-Kick.

Darauf folgen Feuerblitz-Fang, Flüstern des Windes, Gebrüll des Mutes und eure beiden Esoterik-Skills. Benutzt Filler, bis Flüstern des Windes und Gebrüll des Mutes wieder aufgeladen sind.

Himmelsbrecher-Hieb eignet sich außerdem als Counter-Attacke, sobald der Boss blau leuchtet.

Klassengravur B: Erste Absicht

Was macht die Gravur? Mit der Klassengravur Erste Absicht wird eure Kriegstänzerin zu einer der mobilsten Klassen des Spiels. Ihr setzt auf Flinkheit, um eure Bewegungs- und Angriffsgeschwindigkeit zu erhöhen und die hohen Cooldowns der Fähigkeiten zu umgehen. Als Zweites setzt ihr auf Krit. Esoterik-Skills nutzt ihr in diesem Build nicht.

Aufgrund der verringerten Cooldowns habt ihr in diesem Build allerdings Mana-Probleme.

Welche Gravuren nutze ich noch? Überallanführer eignet sich hervorragend, um euch noch schneller und mobiler zu machen. Zusätzlich eignen sich Verwegene stumpfe Waffe, Blitzzorn und Meister des Hinterhalts.

Welche Sammelkarten sind wichtig?

Welche Sammelkarten sind wichtig? Hier gibt es keinen Unterschied zur anderen Klassengravur. Um eure Kritrate zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.

Optimal ist das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber. Das Set besteht aus Shandi, Azena und Innana, Nineveh, Wei, Balthorr und Thirain. Bei einem 6er-Set mit 30-teiliger Erweckung bringen euch die Karten 8 % mehr Heiligen Schaden und wandeln all euren Schaden in heiligen Schaden um.

Welche Fähigkeiten nutze ich?

IconFertigkeitStufeTripods
Himmelsbrecher-Hieb8Großartige Beweglichkeit
Angriff vorbereiten
Blitzkick12Geladene Bewegung
Donnertritt
Blendblitz
Feuerblitz-Fang12Faust der Dunkelheit
Schwachpunkterkennung
Adrenalinrausch
Mond-Blitzkick12Intensivschock
Einzelhieb
Vollmond-Tritt
Flüstern des Windes10Eid des Windes
Schnelle Vorbereitung
Angriff vorbereiten
Gebrüll des Mutes10Magiekontrolle
Nachbild des Herrschers
Verheerende Welle
Fußfeger12Schwachpunkterkennung
Licht der Gerechtigkeit
Reine Exzellenz
Energieausbruch10Brennbare Rüstung
Erbitterte Schlacht
Letztes Flüstern

Als Erweckung benutzt ihr Faust der Dominanz.

Wie sieht die Rotation aus? Ihr beginnt stets mit der Fähigkeit Energieausbruch. Danach, um viel Schaden zu verursachen, setzt ihr Blitzkick, Feuerblitz-Fang, Flüstern des Windes, Gebrüll des Mutes, Fußfeger und Mond-Blitzkick hintereinander ein.

Um euch im Kampf zu bewegen und zu positionieren benutzt ihr Blitzkick. Diese Attacke hat einen relativ kurzen Cooldown.

Was denkt ihr über die Klasse der Kriegstänzerin? Spricht euch diese Kämpfer-Klasse an, oder spielt ihr lieber eine andere? Schreibt uns gerne in die Kommentare, zu welchen Klassen ihr bald noch weitere Guides hier bei uns auf MeinMMO lesen möchtet.

Alles zu Lost Ark, darunter weitere Builds und allgemeine Einsteiger-Tipps zum neuen Action-MMORPG findet ihr hier:

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

Lost Ark: Vykas Guide – So besiegt ihr den Boss des 2. Legion Raids

Vykas ist die Endgegnerin des zweiten Legion Raids in Lost Ark. Wir von MeinMMO erklären euch, wie ihr alle drei Boss-Phasen erfolgreich bewältigt und Vykas bezwingt.

Mit dem Juni-Update brachten die Entwickler von Lost Ark den zweiten Legion Raid ins Spiel. Darin begegnet ihr der Dämonin Vykas, die nicht allzu leicht zu besiegen ist. In unserem gesonderten Artikel findet ihr mehr Infos zum Update.

Eine Besonderheit an Vykas ist ihr „Charme“, eine neue Mechanik in Lost Ark. Wenn ihr ihrem Charme verfallt, verliert ihr die Kontrolle über euren Charakter und greift eure Gruppenmitglieder an.

Was sind die Voraussetzungen? Den Boss gibt es im normalen Modus ab Itemlevel 1430 und Hardmode ab Itemlevel 1460. Im Hardmode fügt euch der Boss mehr Schaden zu, hat mehr HP und mehr Verteidigung. Zudem gibt es ein paar zusätzliche Mechaniken.

Schaut euch den Trailer zum neuen Legion Raid an:

Video starten

Was sind Legion Raids? Ihr zieht mit einer Gruppe von 8 Spielern in den Kampf und müsst mehrere Phasen durchstehen, die aus einzigartigen Mechaniken bestehen. Nach jeder Phase könnt ihr den Raid verlassen und später an die Stelle zurückkehren, sie fungieren sozusagen als Checkpoint.

Am Endet erwartet euch ein Kommandant, der Boss des Raids. In diesem Fall ist das Vykas.

Nach Abschluss des Legion Raids erhaltet ihr legendäre- sowie Relikt-Herstellungsmaterialien, Rezepte und Gold.

Vykas besiegen – Phase 1

In der ersten Phase des Kampfes wird die Raid-Gruppe in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede davon bekämpft eine Form von Vykas, die menschliche oder die dämonische. Wenn der Lebensbalken des Bosses bei x30 ist, wechseln die Gruppen.

Der Unterschied zwischen der menschlichen- und der dämonischen Form sind die Bereiche um sie herum. Im violetten Bereich vom Dämon seid ihr sicher, während der rote Bereich der Menschenform euch Schaden zufügt.

Positionieren sollte sich eure Gruppe um den Gegner herum, genauer gesagt auf 1,5,7 und 11 Uhr. Jedes Gruppenmitglied stellt sich einer Uhrzeit entsprechend hin.

Mechaniken in der ersten Phase

Je nachdem, wie viele Lebensbalken Vykas übrig hat, führt sie ihre Mechaniken aus:

  • x50-55 Balken: Vykas teleportiert sich in die Mitte und kündigt die Aufteilung in zwei Gruppen an. Euer Bildschirm wird lila, bzw. rot, entsprechend der Form, die ihr bekämpft. Kurz darauf werdet ihr separiert.
  • x49 Balken: Nun teleportiert sich der Boss in die Mitte und initiiert eine Attacke durch einen weißen Kreis um sich herum. Ihr müsst im Kreis stehen, um keinen Schaden zu erleiden. Danach erscheinen 4 Orbs, wovon jeder einem Spieler folgt. Sie wechseln die Farbe und ihr müsst sie schnell zum Portal eurer Nähe mit der passenden Farbe bringen. Sonst droht ein Wipe.
  • x36 Balken: Jetzt müsst ihr einen Taumel-Check ausführen. Nutzt dafür am besten Granaten, da es schnell gehen muss.
  • Habt ihr den Taumel-Check bestanden, erscheint über jedem Spieler ein blauer oder schwarzer Marker. Ihr müsst nun Orbs in dieser Farbe einsammeln. Schwarze Orbs spawnen auf 1 und 7 Uhr, die blauen auf 5 und 11 Uhr. Stellt euch also schnell an die richtige Position.
  • x30 Balken: Wenn beide Gruppen ihren Boss bei 30 Balken haben, wird getauscht. Ist eine Gruppe eher bei x30 angekommen, erleidet Vykas keinen Schaden, bis die andere Gruppe ebenfalls bei x30 ist.
  • Nach dem Wechsel führt Vykas eine AOE-Attacke aus.
  • x25 Balken: Vykas teleportiert sich erneut in die Mitte und beschwört vier Kreise. Drei davon sind schwarz, einer ist weiß. Der weiße Kreis zeigt die sichere Zone für die Gruppe mit der Dämonenform an. Die Menschenform-Gruppe muss ihnen also mitteilen, wo sie sich hinstellen sollen, da die andere Gruppe alle Kreise in Schwarz angezeigt bekommt.
  • x13-15 Balken: Hier passiert nochmal dasselbe wie bei x36 Balken.
  • x5 Balken: Kurz vor dem Ende der ersten Phase gerät Vykas in Rage. Ihre Angriffskraft sowie Angriffsgeschwindigkeit erhöhen sich leicht.
  • Ihr kommt nur in die nächste Phase, wenn beide Versionen von Vykas bei 0 HP sind. Es empfiehlt sich daher, das DPS abzustimmen, wenn ihr bei 6-7 Balken angekommen seid. Sonst bleibt der Boss bei einer Gruppe länger als nötig im Rage-Modus.

Der Youtuber FRESHY zeigt den Ablauf in einem Video:

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Beim Hardmode gibt es in einer der ersten beiden Phasen eine weitere Mechanik. Vykas teleportiert sich in die Mitte und generiert eine Safezone um sich herum. Stellt euch hinein und positioniert euch auf 1,5,7 und 11 Uhr.

Kurz darauf spawnen dort Orbs, die ihr aufsammeln müsst. Dann erscheinen eine goldene Zone und ein Wirbelwind, der sich entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Dadurch könnt ihr sehen, in welche Richtung die Zone rotieren wird. Ihr müsst darin stehen bleiben, sonst löst Vykas eine Schockwelle aus, die Spieler außerhalb des Bereichs sofort tötet.

Diesmal als große Gruppe – Vykas in Phase 2

Nachdem ihr den ersten Teil des Bosskampfes bestanden habt, kämpft ihr wieder als große Gruppe mit acht Spielern. Es gibt lediglich zwei Mechaniken, bei denen ihr wipen könnt, wenn ihr versagt.

Erste Mechanik: Die Schattenklone

Die nächste Mechanik führt der Boss bei x120 Balken aus. Hier ist es wichtig, die richtige Position einzunehmen. Fünf der Spieler stellen sich mittig hin und formen sozusagen ein Kreuz. An genau diesen Stellen spawnen fünf Orbs, die ihr fangen müsst.

Die anderen drei Spieler stellen sich auf 11, 3 und 7 Uhr. Sie müssen die Anzahl der Flügel zählen, die Vykas Schattenklone haben.

So funktioniert die Mechanik: Vykas teleportiert sich in die Mittte und beschwört drei Schattenklone auf 11, 3 und 7 Uhr. Gleichzeitig erscheinen kreuzförmig die fünf Orbs in der Mitte.

Die drei Spieler, die sich entsprechend der Uhrzeiten positioniert haben, schauen nun, wie viele Flügel jeder Schattenklon hat und merken sich die Anzahl. Es gibt geschlossene Flügel, einen Flügel und zwei Flügel. Der Klon mit einem Flügel steht meistens auf 11 Uhr.

Die fünf Spieler in der Mitte sehen über ihrem Kopf entweder ein rotes oder ein violettes Symbol. Dadurch wird euch die Reihenfolge angezeigt, in der ihr euch zu den Schattenklonen stellen müsst, um keinen Schaden zu erleiden.

Es gibt zwei verschiedene Optionen, wie ihr rotieren müsst:

  • 3 rote und 2 violette Symbole: Erst 2, dann 1, dann geschlossene Flügel
  • 3 violette und 2 rote Symbole: Geschlossene Flügel, dann 1, dann 2 Flügel

Stellt euch möglichst genau auf den Schattenklon, da die sichere Zone relativ klein ist.

Zweite Mechanik: Nur die schwarzen Orbs aufhalten

Bei x65 Balken verschwindet Vykas und beschwört drei Schattenklone auf 12, 3 und 7 Uhr. Zwei Spieler müssen sich auf jedem dieser Plätze positionieren. Die übrigen beiden Spieler helfen spontan an dem Platz, wo ein Orb zu viel spawnt.

Zuerst führen die Schatten einen kleinen AOE-Angriff aus, der 5x entweder schwarz oder rot aufleuchtet. Ihr müsst euch die Reihenfolge der Farben merken und sie in den Chat schreiben. Leuchtet euer AOE zum Beispiel so: SCHWARZ ROT SCHWARZ SCHWARZ SCHWARZ, schreibt ihr 1-3-4-5. Die Schwarzen sind nämlich die Wichtigen, die abgefangen werden müssen.

Danach sendet jeder Klon mehrere Orbs in Richtung des Bosses, die ihr abfangen müsst. Und zwar nur die schwarzen.

Neben den zwei wichtigen Mechaniken führt Vykas weitere Attacken aus, die euch allerdings nicht das Leben kosten, wenn etwas schiefläuft. Bei x144 und x90 zielt Vykas mit Lasern auf euch. Ihr müsst euch aufteilen und im Uhrzeigersinn davor weglaufen, um nicht getroffen zu werden.

Die schweren Bosskämpfe sind übrigens nur ein Grund, warum Lost Ark so erfolgreich ist. Die anderen seht ihr in unserem Video:

Video starten

Die dritte und letzte Phase

In der letzten Phase kämpft ihr gegen eine verbesserte Version von Vykas aus der zweiten Phase. Sie übt mehr Attacken aus und fügt euch mehr Schaden zu.

Zusätzlich kommt jetzt ihr Charme ins Spiel. Jedes Gruppenmitglied hat eine Prozent-Anzeige über dem Kopf, die anzeigt, wie stark ihr dem Charme der Kommandantin verfallen seid. Ist sie bei 100 %, verliert ihr die Kontrolle über euren Charakter und greift eure Mitspieler an.

Auf der Minimap seht ihr goldene Orbs. Sammelt sie ein, um den Charme zu reduzieren. Im normalen Modus gibt es 4, im Hardmode 3.

Mechaniken in Phase 3:

  • x175 Balken: Vykas markiert zwei der Spieler braun, alle anderen blau. Die Spieler mit einer braunen Markierung müssen auf die 9-Uhr-Position gehen, um ihren Marker loszuwerden. Die anderen gehen auf 7 oder 11 Uhr.
  • x150 Balken: Der Boss verschwindet und spawnt Klone. Für diese Mechanik muss bei mindestens einem Spieler die Charme-Anzeige bei 75 % oder höher sein. Dieser sieht Schwerter anstelle der Klone und pingt die Standorte. Ein Schwert überlappt sich mit einem Klon, das ist die sichere Zone.
  • x135 Balken: Stellt euch alle zu einem der goldenen Orbs und aktiviert ihn, damit euer Charme bei 0 ist. Jetzt kommt eine Typing-Mechanik, bei der ihr mehr Zeit erhaltet, wenn ihr weniger Charme habt. Tippt nun einfach die angezeigten Buchstaben ein. Je nachdem wie viele Spieler sich vertippen, erleidet ihr mehr Schaden oder wiped komplett.
Tippt die Buchstaben möglichst schnell ein! Quelle: Youtube FRESHY
  • x120 Balken: Vykas markiert einen zufälligen Spieler in Violett. Lauft nun schnell zu ihm und ladet euren Charme auf 100 % auf. Ja wirklich! Wer es nicht schafft, wird daraufhin im AOE getötet.
  • x105 Balken: Reduziert euren Charme mithilfe eines Gold-Orbs auf 0. Dann müsst ihr einen Taumel-Check ausführen. Hier braucht ihr einen Trank, um die Zeit kurz anzuhalten, sonst wird es eng.
  • x75 Balken: Die gleiche Mechanik wie bei x175.
  • x55 Balken: Vykas verschwindet und beschwört Tentakel, die ihr auf der Minimap seht. Eine Gruppe übernimmt die linke Seite, die andere die rechte. Ihr müsst alle Tentakel zerstören, könnt ihnen aber nur Schaden zufügen, wenn ihr über 75 % Charme habt.
  • x40 Balken: Diese Mechanik gibt es nur im Hardmode. Vykas teleportiert sich in die Mitte und führt eine rote Attacke in ihrer Nähe und weiter weg aus. Dann spawnt sie vier rote Orbs auf 1, 5, 7 und 11 Uhr. Spieler mit geringem Charme müssen die Orbs schnell aufessen und dann die Leertaste spammen.
  • Bei 0 müsst ihr einen letzten Taumel-Check ausführen. Bringt vorher euren Charme auf 0, indem ihr einen goldenen Orb benutzt.
  • Allerdings müsst ihr Vykas erstmal finden, denn sie spawnt Klone und übt eine Medusa-Attacke aus, bei der ihr sie nicht ansehen dürft. Sonst sterbt ihr.

Cheat-Sheet – Alles nochmal in der Übersicht

Der User freshy_gg hat auf reddit ein Cheat-Sheet zusammengestellt. Hier könnt ihr alles nochmal nachschauen, wenn es schnell gehen muss:

Was haltet ihr von der Kommandantin? Habt ihr euch schon am zweiten Legion Raid versucht und seid Vykas begegnet? In welche Phase habt ihr es geschafft? Habt ihr sie sogar schon besiegt? Welches Itemlevel habt ihr mittlerweile erreicht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Mehr Guides gibts hier: Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

Herr der Ringe Online: Fans wollen das Erlebnis von 2007 zurückbringen – Bekommen Ärger mit dem Publisher

Der private Server “Echoes of Angmar” sollte das alte Spielerlebnis vom MMORPG Herr der Ringe Online zurückbringen. Doch jetzt müssen sie das Projekt abbrechen, weil der Publisher auf die Kopie aufmerksam wurde.

Fans von Herr der Ringe Online wünschten sich die Inhalte von 2007 zurück, als das Spiel ganz neu war. Deshalb starteten sie ein Projekt: Der Privatserver sollte alle Inhalte bis Buch 1, Band 11 originalgetreu nachbilden und die Zonen von damals zurückbringen. Genauso die Questreihen und sogar das alte Trait-System.

Für einige Spieler ist Herr der Ringe Online nicht mehr das, was es einmal war. Deshalb wünschen sie sich die früheren Inhalte zurück. Aktuell gehen die Entwickler Standing Stone Games in eine ganz andere Richtung und versprechen eine verbesserte Grafik in naher Zukunft.

14 Jahre nach Release bekam das MMORPG eine Erweiterung, alle Infos seht ihr im Video:

Video starten

Für den Privatserver mit den alten Inhalten sollten noch diesen Monat die ersten Belastungstests stattfinden. Im September wären dann nach und nach mehr Inhalte hinzugefügt worden. Im November hätte möglicherweise die Beta starten können. Doch nun müssen sie alles abbrechen.

Falls der Server online geht, drohen Konsequenzen

Was ist ihnen passiert? “Echoes of Angmar” ist in der Community längst kein Geheimnis mehr. Fans freuten sich darauf, obwohl es sich bei Privatservern um eine Art illegale Raubkopie handelt.

Letztendlich gewann das Projekt an so großer Bekanntheit, dass auch die Entwickler von Herr der Ringe Online Wind davon bekamen und sich an Middle-earth Enterprise wandten. Denen gehören weltweit die Rechte an J. R. R. Tolkiens Werken Der Herr der Ringe und Der Hobbit.

Das Team von “Echoes of Angmar” erhielt eine offizielle Mail vom Publisher:

“Liebes Echoes of Angmar Team,

Wir haben Ihre Veröffentlichung Echoes of Angmar zur Kenntnis genommen, und wir schätzen und teilen Ihre Begeisterung für die Werke von Tolkien und insbesondere für die Macher und Schöpfer des epischen MMOs Der Herr der Ringe Online. 

Nach Ihrer Website und Discord zu urteilen, sind Sie Menschen mit grenzenloser Begeisterung für HdRO, JRR Tolkien, Der Hobbit und Der Herr der Ringe. Wir kennen Ihre Begeisterung an und danken Ihnen für das Fandom.

Leider müssen wir als Markeninhaber und Verwalter von Tolkiens Werken potenziell schwierige Botschaften häufiger übermitteln, als uns lieb ist.  Da Ihr Unternehmen die Werke und Marken von Tolkien auf unbefugte Weise ohne Verwendung einer Lizenz verwendet, müssen wir Sie bitten, damit aufzuhören.

Als Verwalter von Tolkiens Werken nehmen wir unsere Rolle sehr ernst, die Werke im Namen von Fans auf der ganzen Welt für immer zu schützen.  Als Inhaber von Rechten an geistigem Eigentum verpflichten wir uns, diese Rechte sowohl moralisch als auch rechtlich zu schützen. 

Leider verwendet Echoes of Angmar bestimmte Inhalte aus den Büchern und von unserem Lizenznehmer für Der Herr der Ringe Online, ohne eine Lizenz zu verwenden. Ehrlich gesagt bricht uns das Versenden solcher Briefe das Herz.  Oft erschaffen Fans Dinge, die eine Verbundenheit mit Tolkiens Kreationen widerspiegeln.

Daher müssen wir schweren Herzens um die sofortige Beendigung jeglicher unbefugter Nutzung von Echoes of Angmar und allen anderen Tolkien-bezogenen IP-Adressen auf allen Plattformen einschließlich Discord, Youtube und https://www.echoesofangmar.com bitten. 

Liebe Grüße,
Middle-earth Enterprise”

Sollten sich die Fans nicht daran halten, müssen sie mit rechtlichen und finanziellen Konsequenzen rechnen. Innerhalb der nächsten Tage ist also von einer Meldung über das Herunterfahren des Servers auszugehen. Wir von MeinMMO halten euch auf dem Laufenden.

Was sagt ihr zu der Mail, die das Projekt-Team vom Publisher erhalten hat? Findet ihr es schade, dass der Server nun sein Ende findet? Oder seht ihr es als richtig an, da es sich um eine Raubkopie handelt und Privatserver illegal sind? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

3 MMORPGs für PvE-Fans, in denen PvP kaum eine Rolle spielt

Der Steam-Hit MultiVersus ist das beste Kampfspiel seit Langem, weil es für alte Leute wie mich gemacht ist

Auf Steam geht MultiVersus gerade durch die Decke, dabei ist es noch nicht einmal vollständig erschienen. Zehntausende zocken schon die Beta, darunter auch MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus. Aber was macht das Spiel eigentlich so gut? Das Geheimnis ist: Gameplay.

Ich bin 29 und ja, damit bin ich alt. Denn ob ihr wollt oder nicht: unser Apex ist überschritten, im E-Sports dürfen wir höchstens noch bei den Alten Herren mitspielen und die Reaktionszeit reicht kaum noch für einen Wettbewerb in Call of Duty und Co. Die Jüngeren regieren hier.

Ich merke aber auch an meinen Vorlieben, dass ich einfach eine andere Generation Gamer bin. Ich spiele zwar viele Survival-Games und Action-RPGs, schließlich arbeite ich mit ihnen, aber ich liebe Strategiespiele, „Point & Click“-Adventures, storygetriebene Rollenspiele und Beat-em-Ups.

Leider erscheint von alledem kaum noch etwas in der Menge und Qualität, wie etwa Shooter und Mobile Games. Abseits von Street Fighter, Tekken und Mortal Kombat muss man etwa für ein gutes Prügelspiel schon tief in der Indie-Kiste wühlen.

Bis jetzt. Bis MultiVersus.

MultiVersus macht wirklich alles richtig, was ein Beat-em-Up mitbringen muss. Es hat genau die richtige Mischung aus Nostalgie, Humor und Gameplay, die mir sagt: Ich bin ein Spiel für deine Generation. Ich bin ein Spiel für dich.

Hier der Gameplay-Trailer zum neuen Prügelspiel:

Video starten

Zurück in die Kindheit, ohne dass ich mich alt fühlen muss

Ich gehöre zu der vermutlich recht großen Masse an Gamern, die mit Super Smash Bros. aufgewachsen ist. Vor allem den Gamecube-Teil Melee habe ich sicherlich über tausende Stunden gespielt.

MultiVersus spielt sich fast genau so. Jeder spielbare Charakter hat normale und spezielle Angriffe und ein besonderes Move-Set. Gegner bekommen Schaden reingeprügelt und müssen von der Stage gestoßen werden, statt irgendwann einfach umzukippen.

Die Auswahl der Helden ist ein Rundumschlag aus Cartoons meiner Kindheit. Bugs Bunny, Taz, Tom & Jerry, Batman… alle Helden von Warner Bros., die ich samstags morgens geschaut habe, sind vertreten.

Auch die jüngeren Charaktere stammen von Serien, die man eher unter „erwachsen“ einordnen würde: Arya Stark aus Game of Thrones, Finn und Jake aus Adventure Time oder Rick & Morty, die noch erscheinen werden.

Das Setting ist allerdings nicht das einzige, was mich als „alten“ Gamer anspricht. Das Gameplay von MultiVersus ist eigentlich das, was mich dazu treibt, häufiger hier reinzuschauen als in Tekken oder Soul Calibur – meine bisherigen Favoriten im Genre.

MultiVersus Benedict Harley Quinn
Nach meinem Wechsel von Velma bin ich ein großer Fan von Harley Quinn geworden. Und in den Top 100.000 bin ich auch!

Doch nicht zu alt? Ich habe endlich wieder eine Chance!

Natürlich zocke ich immer noch gerne Street Fighter, Tekken und Mortal Kombat und ich scheue auch vor wirklich großen Herausforderungen wie BlazBlue nicht zurück.

Allerdings mache ich kaum mehr, als ab und an die Arcade zu spielen oder mich mit Kumpels zu zoffen. Kompetitiv sehe ich absolut kein Land, jüngere Spieler oder solche mit vielen Jahren der Übung wischen mit mir einfach den Boden auf.

MultiVersus ist da anders. Es kommt so gut wie gar nicht vor, dass man absolut chancenlos ist, weil etwa der Gegner mit einer endlosen Kombo schon nach den ersten 7 Frames das Spiel für sich entschieden hat.

Angriffe müssen etwas besser geplant und können nicht endlos verkettet werden. Konkret heißt das: nach einer Angriffssequenz braucht der Charakter meist einige Frames Erholung. Zeit für den Gegner, um zu reagieren, sich kurz zu sammeln oder einen Gegenangriff zu starten.

Natürlich ist immer noch ein gewisser Anspruch da. Man muss etwa bei den verschiedenen Helden wissen, wann genau sie eine solche Pause haben und wann man reagieren darf, in welche Richtung man ausweichen oder von wo aus man sich ihnen niemals nähern sollte.

Es gibt natürlich auch den ein oder anderen Helden, der einfach zu stark ist:

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MOBA-Elemente machen MultiVersus besser als jedes andere aktuelle Prügelspiel

Das Tolle an MultiVersus ist, dass jeder Charakter sich nicht nur anders spielt, sondern auch eine Klasse und besondere Eigenschaften mit sich bringt. Unterstützer oder Tanks etwa sind vor allem im Team stark. Assassinen langen ordentlich zu, fliegen aber auch schnell raus.

Diese Klassen erinnern an MOBAs wie LoL oder Rollenspiele und bieten auch für eher defensive Spieler einen Platz. Dazu kommen Status-Effekte wie Verbrennen oder Einfrieren, mit denen etwa Tanks oder Unterstützer ihren Angreifer ein KO ermöglichen können.

Damit wird vor allem der besondere 2-gegen-2-Modus zu einem dynamischen Erlebnis, den man aus modernen Prüglern wie Street Fighter so nicht kennt.

Es ergeben sich etwa Kombinationen von Helden, die unerwartet stark sind und Gegner überraschen können. 2 Profis gewannen 10.000 Dollar, indem sie völlige Off-Meta-Charaktere spielten – quasi unvorstellbar in anderen Beat-em-Ups.

Aber auch solo kann man von so etwas profitieren. Da jedes Match eigentlich ein „Best-of-3“ ist, kann man auf den Gegner dynamisch reagieren und versuchen, ihn zu kontern. So bleibt selbst im Casual-Spiel noch ein gewisser Wettbewerbsgedanke erhalten.

Multiversus Harley Quinn Benedict Sieg über Batman
Ein dominanter Rundensieg meinerseits in einem sonst sehr ausgeglichenen Match. Am Ende habe ich trotzdem verloren, aber es hat Spaß gemacht.

Steam-Spieler geben mir recht: Kindheitshelden vermöbeln ist toll!

Ich stehe mit meiner Meinung übrigens nicht alleine. Auf Steam hat MultiVersus eine Bewertung von „sehr positiv“ mit 89 % bei stolzen 55.686 Bewertungen (Stand: 8. August, via Steam). Vielen geht es wie mir, die schlicht feiern, sich mit Helden ihrer Kindheit zu prügeln.

So liest man etwa Dinge wie: „Ich habe als Tom & Jerry die Scheiße aus Superman herausgeprügelt. 10/10“, und ähnliche Lobpreisungen. Wer Smash Bros. gespielt hat, komme schnell ins Spiel und da es sich um ein Free2Play-Spiel handelt, könne jeder einfach reinschauen.

MultiVersus spielt nicht nur mit den Cartoons und Helden, sondern auch mit dem Gameplay aus der Kindheit vieler „alter“ Gamer wie mir. Zugleich ist es nicht so anspruchsvoll, als dass man einfach von jüngerem Klientel hoffnungslos abgezogen wird.

Von mir als Veteranen der Smash Bros.-Ära, der in seinen Hochzeiten auch gerne mal richtig anspruchsvolle Prügelspiele gezockt hat, kann ich MultiVersus nur jedem empfehlen, der sich beim Zocken moderner Games nicht alt fühlen will.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss Harleys Baseballschläger rausholen und Batman verprügeln gehen.

24-jähriger Twitch-Streamer wettet 450.000 $ auf den Ausgang eines einzigen Matches in Call of Duty – Verliert

Der kanadische Streamer Cody „Xposed“ Burnett (24) hat sich mit Sportwetten und Gambling einen Namen auf der Streaming-Plattform Twitch gemacht. Am 6. August setzte er 450.000 $ auf den Ausgang eines Liga-Matches in Call of Duty: Vanguard zwischen Optic Texas und den Los Angeles Thieves – und verlor die Wette. Aber weil er von der Wettseite „Stake“ unterstützt wird, ist der Verlust nicht so groß, wie es scheint. Das zeigt das Problem mit der Intransparenz von Gambling-Streamern auf Twitch.

Wer it der Streamer?

  • Cody „Xpsed“ Brunett ist einer der erfolgreichen Casino-Streamer auf Twitch. Der Kanadier eifert Streamern wie ROSHTEIN oder Trainwreck nach, den Top-Streamern auf Twitch in der kontroversen Kategorie “Slots”, die alles Glücksspiel umfasst.
  • Der Kanadier hatte mit dem Streamen pausiert, um seinen High-School-Abschluss zu machen. Auf Drängen von Freunden und Freundin fing er aber wieder mit dem Streamen an und ließ für Twitch seinen Uni-Abschluss sausen.
  • Er verdient mit Gambling auf Twitch so gut, dass er Weihnachten 2021 seinen Eltern eine große Freude machen konnte.

Glücksspiel ist ein großes Thema auf Twitch, einen der ersten großen Streamer auf Twitch, “Phantomlord”, wurde es zum Verhängnis:

Video starten

Das war jetzt die Wette: Am 6. August veröffentlichte der Streamer einen Screenshot des Online-Casinos Stake, das gerade in den Schlagzeilen ist.

Laut dem Screenshot hatte er 450.000 $ auf den Sieg des Teams Optic Texas gegen die Los Angeles Thieves gewettet. Sie spielten in der Winners Round 2 bei dem Championship Weekend Day 2 gegeneinander, ein Match der Call of Duty League.

Bei einer Quote von 1:1.77 wären für Xposed fast 800.000 $ herausgesprungen, hätte er die Wette gewonnen. Bei Optic Texas spielt mit “Scump” einer der großen Stars von Call of Duty.

Doch die Wette lief komplett gegen ihn: Optic Texas verlor das Match 0-3 und die 450.000 $ waren weg.

cod-liga-match
Die Profi-Matches in CoD sind große Events, die live übertragen werden.

Streamer erklärt, dass das Casino ihn sehr gut für die Werbung bezahlt

Wie viel hat er wirklich verloren? In der Diskussion um den großen Verlust der Wette, ließ sich der Streamer in die Karten blicken, wie viel von der „450.000 $“-Wette wirklich auf sein Konto ging.

Auf den Einwand, er sei ja schon süchtig, entgegnete Xposed, ganz Business-Mensch:

Entspann dich, ich werde sehr gut von Stake bezahlt. Ich hab hier Stream-Geld benutzt. Statt heute Nacht einen guten Stream zu haben und Content zu erstellen, habe ich versucht, mein Geld zu verdoppeln, indem ich die Wette abschloss.

30 % davon waren mein eigenes Geld, also hab ich etwa 135.000 $ verloren. Tut immer noch weh, aber ist okay.

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Die Summen, die das Casino für die Werbung zahlt, sind offenbar riesig.

Streamer gibt seltenen Einblick, wie viel ihm das Casino für Werbung zahlt

Das steckt dahinter: Die Neuigkeit ist deshalb so interessant, weil Streamer normalerweise darüber schweigen, wie groß ihre Unterstützung durch Wettseiten ist. Man ging schon immer davon aus, dass Wettseiten wie Stake die großen Streamer

  • mit einem erheblichen Geldbetrag, von mehr als einer Millionen Dollar im Monat unterstützen, im Austausch dafür, dass die Werbung machen und vor Zuschuaern live zocken
  • einen Teil der Verluste der Streamer trägt und auffängt

Doch genaue Details, wie diese Vereinbarungen aussehen, sind selten.

Erst am Wochenende erschien ein Bericht der Seite Bloomberg, wo man andeutete, die Streamer verdienen Millionen von US-Dollars im Monat mit Werbung für Wettseiten wie Stake. Genaue Zahlen wollte aber keiner der beteiligten Streamer verraten.

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Wie man durch die Aussage von Xposed erfährt, waren 70 % seiner Wette offenbar durch die Webseite Stake abgedeckt, so dass er nur ein relativ geringes Risiko selbst trug.

Der Streamer selbst wird in der Tat exzellent von Stake für die Werbung vergütet.

Die Frage drängt sich dann allerdings auf:

Wenn Stake 70 % seines Verlustes trägt, wie viele Prozent hätte Stake dann von einem möglichen Gewinn erhalten? Letztlich wirkt daher die Wette von Xposed wie ein intransparentes Werbe-Posting:

  • Der Streamer tut so, als setze er sein eigenes Geld bei dieser Wette
  • Wie viel davon aber von dem Wett-Casino stammt und in wieweit der Streamer bei Sieg oder Niederlage überhaupt beteiligt ist, geht aus dem ursprünglichen Werbe-Posting nicht hervor

Das Problem mit diesen Wetten ist es, dass die Streamer um viel Geld wetten, aber ihre Verluste von den Casinos teilweise ausgeglichen werden. Zuschauer, die ihnen nacheifern und ebenfalls wetten, verlieren aber die ganze Summe.

Twitch-Streamer verdienen Millionen € mit Glücksspiel-Deals – Ihre Zuschauer gehen bankrott

Quelle(n):
  1. sportsskeeda

Größter WoW-Streamer zur neusten Änderung Dragonflight: „Schaut nur, wie dumm Blizzard ist“

Ein Nerf in World of Warcraft Dragonflight lässt den Streamer Asmongold alle Hoffnung verlieren. Er fragt, „wie dumm denn Blizzard ist“ – und erntet viel Zuspruch.

Der Streamer Asmongold hat eine zwiespältige Beziehung zum MMORPG World of Warcraft. Auf der einen Seite liebt er das Spiel und hat ihm viele Jahre gewidmet, auf der anderen Seite ist er aber auch einer der größten Kritiker.

Eine der neusten Änderungen an der Alpha der kommenden Erweiterung „Dragonflight“ lässt ihn jedoch fassungslos erklären: „Schaut nur, wie dumm Blizzard ist.“

Was hat Asmongold kommentiert? In einem seiner letzten Streams schaute sich Asmongold die Änderungen an der Alpha von Dragonflight an. Vor allem an den Dracthyr wurde dort einiges angepasst, wie etwa die Fluggeschwindigkeit ihrer Volksfähigkeit. Asmongold kritisiert das scharf, als er den den „Vorher / Nachher“-Vergleich betrachtet:

Schaut nur, wie dumm Blizzard ist. (…) Das ist so langweilig. Wie Cringe. Wie ich sagte, die Änderung lässt mich mehr Hoffnung für Blizzard mit Dragonflight verlieren als irgendetwas anderes. Wenn sie das nicht [wieder] ändern, dann gehe ich davon aus, dass Dragonflight richtig beschissen wird.

Worum geht es bei der Änderung? Die Dracthyr in der Alpha von Dragonflight besitzen die „Soar“-Fähigkeit. Damit können sie quasi das Feature des Drachenreitens überall in der Welt benutzen, wenn auch in abgespeckter Version. Das bedeutete eine maximale Bewegungsgeschwindigkeit von bis zu 930 % – mehr als doppelt so schnell wie jedes Flugreittier. Blizzard hatte die Geschwindigkeit dieser Fähigkeit dann von 930 % auf ungefähr 640 % gedrosselt.

Damit ist „Soar“ noch immer deutlich schneller als ein episches Flugreittier, aber die Differenz fällt deutlich kleiner aus.

Das tatsächliche „Drachenreiten“ ist davon nicht betroffen, es geht lediglich um die Volksfähigkeit der Dracthyr.

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Die Community stimmt Asmongold zu: Egal ob unter Asmongolds Video oder im Subreddit von World of Warcraft, die Meinung scheint weitestgehend einstimmig zu sein, dass Blizzard hier einen Fehler macht. Das „Fun detected“-Meme, das immer wieder benutzt wird, wenn Blizzard eine spaßige Mechanik abschwächt, wird häufig genutzt. Einige der Kommentare sind:

  • „Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass Blizzard gutes Feedback hasst und absichtlich dafür sorgt, dass [das Feedback] niemals umgesetzt wird.“
  • „Das gleiche ist mit Torghast passiert. Die Leute haben es in der Beta geliebt, es war schnell und spaßig. Dann haben sie es generft, es wurde langsam und langweilig.“
  • „Spieler: Die Mechanik macht so viel Spaß!
    Blizzard: Das ist ein Problem.“
  • „Stell dir mal vor, du ruinierst ein Schlüssel-Feature einer Erweiterung, weil ein kleiner Teil der Spieler dann schneller zu altem Content navigieren könnte, lmao. Blizzard hat so den Bezug zur Community verloren, ich glaube nicht, dass sie sich davon nochmal erholen.“

Warum hat Blizzard das gemacht? Dass die „Soar“-Fähigkeit der Dracthyr abgeschwächt wurde, hat einen ganz klaren Grund, den Blizzard auch zuvor schon erklärt hatte: Dracthyr sollen in der offenen Welt keinen zu gravierenden Vorteil haben.

Eine Volksfähigkeit, die zu mächtig ist, passt dort einfach nicht hinein. Mitunter konnten Dracthyr mit fast der dreifachen Geschwindigkeit ganze Kontinente überbrücken, während Spieler auf epischen Flug-Reittieren viel länger benötigen.

Das würde Dracthyr zum einzig sinnvollen Volk machen, um Inhalte in der alten Welt zu erledigen – etwa Pet-Battles oder das Farmen von alten Raids. Keine andere Klasse könnte so rasch durch die Welt reisen und jedes andere Volk würde sich deutlich schwächer anfühlen.

Auch wenn Blizzard die Änderung begründet hat, kann Asmongold dieser Anpassung wohl nicht viel abgewinnen. Seine Hoffnung in Dragonflight scheint deutlich geschmälert zu sein, wenn Blizzard solche spaßigen Mechaniken drastisch abschwächt.

Wie ist eure Meinung dazu? Versteht ihr den Nerf? Oder seht ihr es wie Asmongold, dass so eine spaßige Fähigkeit erhalten bleiben sollte?

Asmongold kritisiert auch andere Dinge – er erklärte zum Beispiel, was mit den Raids in WoW nicht stimmt.