Dem Battle-Royale-Urgestein Playerunknown’s Battlegrounds geht es im Moment nicht so gut. Das Spiel verliert stetig an Spielern und die Verbleibenden sind nicht zufrieden. Selbst der größte Streamer auf Twitch will nicht mehr. Er wartet jetzt auf den Battle Royale von Call of Duty: Modern Warfare.
Wer ist der Streamer? chocoTaco ist der aktuell größte PUBG-Streamer auf Twitch nach Zuschauerstunden (via sullygnome). Seit April 2017, also kurz nach Release von PUBG, streamt er das Battle Royale schon.
Er hat sich mit dem Spiel einen Namen gemacht und ist mit ihm gewachsen. PUBG hat im vergangenen Jahr auch noch den größten Teil seiner Streaming-Zeit ausgemacht, wie die entsprechende Grafik zeigt:
Nun allerdings hat er offenbar keine Lust mehr. In einem Tweet schreibt er unter anderem:
„PUBG ist ein Durcheinander. Ein Haufen Leute kann immer noch nicht spielen ohne ständigen Paketverlust und Stottern. Es ist schwer, das Spiel zu genießen. Wann auch immer das Battle Royale von CoD kommt, mache ich eine Pause von PUBG.“
Die Spieler verlassen PUBG
Wie steht es um PUBG? Seit Januar 2018 gehen die Spielerzahlen von PUBG auf Steam durchgehend zurück (via steamcharts). Damals konnte das Spiel noch über 1,5 Millionen Spieler im Schnitt fesseln. Heute sind es noch 258.684.
Auch das kürzlich aufblühende Interesse an PUBG in China durch den Coronavirus hilft wohl nicht, wobei dort ohnehin eher die Mobile-Version beliebt ist.
Andere Spiele, vor allem im Shooter-Sektor, nehmen dagegen gerade stark zu. So hat sich der Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege einen neuen Rekord auf Steam erarbeitet. Das Potential wäre also da.
Im Bereich Streaming nimmt PUBG ebenfalls stark ab. In den letzten 365 Tagen hat PUBG
- 43% seiner Zuschauerstunden und durchschnittlichen Zuschauer
- 33,8% seiner Ausstrahlungs-Zeit und durchschnittlichen Kanäle
- 43,4% seiner Streamer
- und 53,2% seiner maximalen Zuschauer verloren (via sullygnome).
Der Graph von chocoTaco zeigt auch recht gut, dass PUBG selbst bei ihm nicht mehr so zieht. Im Schnitt erreicht er dort nur ein paar Zuschauer mehr als etwa mit Guitar Hero, Konkurrent Ring of Elysium oder Mortal Kombat.
Das sagen die Spieler: Es herrscht Unzufriedenheit in der Community. Die Spieler beschweren sich über haufenweise Bugs, die ständig ihren Weg ins Spiel finden und die die Entwickler anscheinend vernachlässigen.
Es ärgert sie, dass zwar immer mehr Inhalte kommen, aber an den bleibenden Fehlern nichts gemacht wird. Das werden nur immer mehr. Der aktuell größte Thread im PUBG-subreddit trägt sogar ein dickes „Fick dich, Bluehole“ im Titel.
Viele Spieler warten wegen der vielen Fehler nun auf den kommenden Battle-Royale-Modus „Warzone“ von Call of Duty: Modern Warfare. Viele Spieler setzen ihre Hoffnungen in den neuen Modus des Shooters. Wann er kommt, steht aber noch aus:
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