Destiny 2: Xur verkauft Telesto – Waffe ist so super, dass Bungie sie deaktiviert

Bei Destiny 2 ist ein neuer Glitch um die exotische Waffe Telesto aufgetaucht. Der Exploit ist so stark, dass Bungie die Notbremse zieht und Waffe unschädlich macht. Das exotische Fusionsgewehr kann vorerst nicht mehr verwendet werden – dabei verkauft Xur die Waffe gerade.

Was ist das für eine Waffe? Telesto ist exotisches Fusionsgewehr. Die Waffe kam schon mit „König der Besessenen“ im Herbst 2015 zu Destiny und wurde dann für Destiny 2 wiederverwendet. In extrem seltenen Fällen soll Bungie so etwas ja tun. Munkelt man.

Der Witz der Waffe ist es, dass die Projektile am Gegner kleben bleiben und nach einer Weile explodieren. Das sind kleine Fusions-Minen.

Telesto-Destiny

Die Telesto war schon immer irgendwie eine Kultwaffe, um die es viele Sprüche gab. Einer der bekanntesten ist: „Telesto is da besto.“ Dadurch dass die Telesto den Spielstil verändert, gilt sie als Musterbeispiel für ein gelungenes Waffen-Exotic.

Vor etwa einem Jahr war die Waffe das letzte Mal im Gespräch: Da konnten Spieler im „blinden Quelle“ von Forsaken mit der Telesto besonders schnell die Runden abschließen.

Telesto gibt Spielern wahnsinnig schnell die Super zurück

Das ist jetzt das Problem: Jemand hat einen Game-Breaking Bug gefunden, der die Telesto betrifft.

Mit einer bestimmten Mod, die auch im aktuellen Eisenbanner droppt, verursachen Kills mit Granaten große Schübe für die Super-Aktivität der Hüter. Die Super muss ja in Destiny 2 immer aufgeladen werden.

Mit einer Telesto ist es möglich, 4 Schüsse auf den Boden abzugeben, also quasi kleine Fusionsminen zu legen. Danach wirft man eine Granate auf diese Minen und jagt sie hoch.

Das Spiel wertet die Minen der Telesto als Gegner und die Explosion der Minen so, als hätte man gerade 4 Kills erzielt. Dadurch wurde die Super voll.

Das sind die 11 besten exotischen Waffen von Destiny 2 in 2019

Es war also möglich mit der Kombination aus dem Eisenbanner-Mod, der Telesto und einer Granate beliebig oft die Super aufzuziehen. Bei Forbes hieß es, die Super könnte so alle 5 Sekunden generiert werden.

Besonders heikel ist es zudem, dass Xur an diesem Wochenende auch noch die Telesto verkauft. Den Exploit konnte sich also jeder ziehen, der 29 legendäre Bruchstücke in der Tasche hatte.

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Verkauft das gute Zeug.

Was für Auswirkungen hatte das? Wenn man sich die Nutzungsrate von Telesto im Tracker anschaute, dann hat sich die Beliebtheit der Telesto innerhalb eines Tages schon drastisch erhöht, als der Glitch wohl „in der Szene“ die Runde macht.

Die Teletso hatte seit Shadowkeep eine stabile Nutzungsrate von etwa 0,2% – am 18. Oktober stieg sie auf 0,3%.

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Der Exploit-Anstieg war schon zu erkennen. Quelle: destinytracker

Dabei hatten bislang nur kleinere YouTuber diesen Bug verbreitet – deren Videos kamen auf zwischen 6000 und 41.000 Aufrufe. Die üblichen Verdächtigten auf YouTube mit großer Reichweite hatten den Bug wohl noch nicht entdeckt.

Sicher hätte der Bug für mehr Frustration gesorgt, wenn im PvP von Destiny 2 ständig Leute mit voller Super rum rennen.

So reagiert Bungie: Bungie hat Telesto gestern Abend noch in allen Aktivitäten gesperrt.

So war Bungie auch mit 3 Exotics vor dem Start des Raids verfahren.

Das steckt dahinter: Das neue Mod-System mit Armor 2.0 bringt eine Menge neue Combos in Spiel.

Irgendeine Kombination aus exotischer Waffe, Hüterfähigkeit und Mod scheint gerade ständig „gamebreaking“ zu sein.

Destiny 2 sperrt heute 3 Exotics im ganzen Spiel – Wegen des Raids
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