Pokémon GO: Kaum Bälle in Corona-Zeiten – Trainer schlägt 3 Lösungen vor

Die Corona-Krise hat auf Pokémon GO große Auswirkungen. Man soll nicht mehr rausgehen, was zu einem Ballmangel führt. Ein Trainer hat nun 3 Lösungsvorschläge für das Problem.

Das ist die Situation: In vielen Teilen der Welt gibt es aufgrund des Coronavirus eine strikte Ausgangssperre. In Deutschland sind wir zumindest dazu aufgerufen Zuhause zu bleiben.

Niantic hat deshalb das Spielen von Zuhause erleichtert, doch wer keinen PokéStop daheim hat, der leidet schnell unter Ballmangel. Genau deshalb gibt es gerade viele Diskussionen um das Thema. Trainer wünschen sich, dass Niantic endlich reagiert und Anpassungen vornimmt.

Cluster Spawns
Wer viele Pokémon fangen möchte, leidet aktuell vermutlich unter Ballmagel

3 Vorschläge, um dem Ballmagel vorzubeugen

Das sagt ein Trainer: Auf reddit meldet sich ein Spieler zu Wort, der ebenfalls vom Ballmagel betroffen ist. Er sagt, dass man aktuell überall von Ballmagel hört und Niantic es sogar provoziert, indem sie in Rauch mehr Pokémon bringen oder in der Spezialforschung einem 125 Pokémon fangen lassen.

Für den User Cozmonic032 ist das ein so großes Problem, weil man eben von Zuhause nicht sehr gut spielen komme. So kommt er mit 3 Vorschlägen, wie man von Zuhause leichter an Bälle kommt, ohne rauszugehen:

  • Die Basis-Belohnung in der PvP-Liga sollte 15 Pokébälle sein, anstatt 600 Sternenstaub. So kann man pro Tag immerhin 7x die 15 Bälle einstreichen
  • Geschenke sollten mehr Pokébälle enthalten, wie etwa zu den Zeiten, wo die Geschenke eingeführt worden waren. Damals gab es deutlich mehr Items aus den Geschenken
  • Kumpel sollten keine Beeren als Geschenke bringen, sondern lieber Bälle. Diese sind nützlicher und Beeren schmeißt man sowieso weg, wenn man in keiner Arena sitzt
PvP Liga
Pokébälle durch die PvP-Liga – Ein plausibler Vorschlag

Sind solche Vorschläge sinnvoll? Durchaus könnte man so das Pokéball-Problem bekämpfen. Zudem würde Niantic die Spieler mehr zu ihren neuen Features, also der PvP-Liga und dem Kumpel-Feature, führen.

Außerdem verschenkt Niantic die Bälle so einfach nicht, sondern der Trainer muss etwas dafür leisten.

Sollte man auf solchen Wegen pro Tag etwa 150 Bälle bekommen, dann ist das Spielen von Zuhause schon deutlich einfacher.

Wie reagieren andere Trainer? Der Ballmagel ist bei fast jedem Spieler ein großes Thema. Viele Trainer verstehen nicht, weshalb Niantic auf dieses Problem noch nicht reagiert hat.

Schaut man sich das Subreddit von Pokémon GO an, dann ist es voll mit solchen Fragen.

Andere Trainer werfen Niantic sogar Geldgier vor. Der User llhell schreibt: “Ich weiß nicht, wie ich dir die schlechten Nachrichten überbringen soll, aber Niantic hat diese Schritte nicht gemacht, um “freundlich” zu den Spielern zu sein. Sie haben es getan, um Geld zu verdienen. Sie wollen nicht, dass man von zu Hause aus spielt, sie wollen, dass man von zu Hause aus Geld ausgibt.”

Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.

Geleaktes Menü zeigt, welche coolen Features zu CoD Warzone kommen könnten

Das Battle Royale Call of Duty: Warzone begeistert aktuell tausende Fans, doch bald könnten weitere neue Features dazukommen. Ein passender Leak zeigt neue Modi für Warzone.

Was ist das für ein Leak? Es handelt sich um ein Menü, welches den Battle-Royale-Modus zeigt. Dabei sieht man zwei neue Modi, die kommen sollen.

Außerdem spricht der Leak davon, dass man bald die Regeln von Warzone ändern und dadurch private Matches absolvieren kann. Das ist ein Wunsch, den Fans schon lange haben.

Kommen Duo und Squads diesen Dienstag?

Welche Modi werden gezeigt? Wenn man genau hinschaut, dann kann man die beiden Modi Duo und Squads erkennen. Bisher gibt es nur Solo und Trios in Warzone. Die Ergänzung würde also durchaus Sinn ergeben.

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Dieser Leak zeigt die neuen Modi

Was wird zu privaten Matches gesagt? Der Leak spricht davon, dass man Regeln ändern kann und private Matches nutzen darf. Welche Regeln man genau anpassen kann und ob man dann auch nur mit einer kleinen Gruppe von Spielern zusammen starten darf, ist nicht bekannt.

Eine solche Anpassung klingt plausibel, denn immer mehr Spieler wünschen sich solche privaten Matches. Dafür reicht es ein Blick in das Subreddit von Warzone zu werfen. Da gibt es immer wieder Threads, die sich so etwas wünschen.

Wie glaubwürdig ist der Leak? Natürlich muss man solche Infos immer mit etwas Skepsis zu betrachten. Es sind nur Leaks und keine offiziellen Informationen von Infinity Ward.

Trotzdem sind die Neuigkeiten nicht unwahrscheinlich. Immerhin haben Konkurrenten wie Fortnite bereits Duos und Squads. Das Nachziehen von Warzone scheint dabei logisch zu sein.

Wann könnte der Leak umgesetzt werden? Neue Features für Warzone gab es zuletzt immer dienstags. Letzten Dienstag wurde beispielsweise ein Solo-Modus ohne Nachteile eingeführt. Wenn Infinity Ward dieser Linie treu bleibt, dann könnte auch kommenden Dienstag zumindest ein Teil der Features erscheinen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Insider verrät, was Game-Entwickler wirklich von der PS5 halten

Der Journalist und Industrie-Insider Jason Schreier hat in einem Podcast darüber geplaudert, was Game-Entwickler ihm über die neue Konsole PlayStation 5 (PS5) zutragen. Die soll besser sein, als es auf dem Papier aussieht, aber Sony scheint sie im Moment unter Wert zu verkaufen.

Wer spricht da? Jason Schreier ist Investigativ-Reporter für die US-Seite Kotaku. Er ist bekannt dafür, dass seine Leaks und Insider-Informationen tatsächlich stimmen. So hat er viel beachtete Enthüllungsberichte über die Entstehung von AAA-Spielen wie Anthem (Electronic Arts), Diablo 4 (Blizzard) oder Destiny (Bungie) verfasst, die darauf schließen lassen, dass unzufriedene Entwickler mit ihm Tacheles gesprochen haben, was hinter verschlossenen Türen los war.

Viele seiner „Insider-Informationen“ haben sich als wahr herausgestellt: So hat er schon im Januar vorausgesagt, dass Horizon Zero Dawn für den PC erscheinen wird.

Das ist jetzt die Situation: In den vergangenen Tagen haben Sony und Microsoft die Spezifikationen ihrer Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X enthüllt. Nach den reinen Zahlen ist die Xbox Series X stärker als die PS5, vor allem was die CPU und die Grafikleistung angeht.

Schreier spricht in einem Podcast darüber, was ihm Gaming-Studios über die beiden Konsolen im Vertrauen erzählt haben.

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PS5 und Xbox Series X sind beide extrem stark

Das sagt Schreier über die Stärke über die PS5:

Jeder sieht gerade die Leistungsblätter mit den Spezifikationen und sieht die PS5 mit 10.2 TFLOPS und die Xbox Series X mit 12 TFLOPS, aber die Leute, mit denen ich in den letzten Monaten und Jahren gesprochen, die wirklich mit der PS5 arbeiten, sagen im Prinzip alle: „Das Ding ist ein Tier, es ist eines der coolsten Stücke Hardware, die wir je gesehen oder benutzt haben. Es sind so viele Dinge daran, die revolutionär sind.“

Man ist sich allgemein einig, dass beide Dinge [die neuen Konsolen] extrem stark sind und sich beide auf viele Arten ähneln, aber beide tun unterschiedliche Dinge auf echt coole Arten. Es sind beide extrem beeindruckende Stücke Technik.

Jason Schreier
Marc-Cerny-präsentation-PS5
Der Lead Architekt der PS5, Mark Cerny: Seit seinem Talk gab es viele Diskussionen.

Sony hat die PS5 schlecht präsentiert

Diesen Fehler hat Sony gemacht:

Doch aufgrund der Art, wie Sony ihr Ding präsentiert und vorgestellt hat, gibt es jetzt die Sichtweise, dass die Xbox Series X viel stärker als die PS5 ist. Und ich denke, das ist so ein großer Fehler aufseiten von Sony für diese Konsolengeneration. Vielleicht wird man das vergessen, wenn die PS5 zum Release günstiger ist oder mit einer Reihe von Killer-Apps startet, aber jetzt im Moment: Sony hat nach so vielen Jahren voller klugen Entscheidungen gerade den Vorteil verspielt.

Was ich von den Leuten höre, die wirklich an den Dingen arbeiten, die am Metall arbeiten, ist es, dass die Xbox Series X nicht signifikant stärker ist als die PS5, trotz der Teraflops-Zahlen.

Jason Schreier
https://twitter.com/jasonschreier/status/1240311866099937281
Laut Schreier ist die SSD der entscheidende Vorteil der PS5, in den Augen der Entwickler.

Diskussion spiegelt nicht die Wahrnehmung der Entwickler wider

Das sagt Schreier über die aktuelle Sicht:

Sony hat den Vorteil verspielt und so wird es jetzt für Wochen und Wochen sein, vielleicht sogar für Monate, gerade weil Corona alles stört: Jetzt werden die Leute nur darüber reden, dass die Xbox Series X die mächtigste Konsole ist und die PS5 auf jede Art schlägt. Aber in der Zwischenzeit bekomme ich Texte und Nachrichten, sogar heute, in denen mir Entwickler sagen: „Die PS5 ist auf all diese anderen Arten überlegen – es ist so eine Schande, dass sie diese Nachricht nicht richtig rüber bekommen oder darüber nicht reden können.“

Ich hab von mindestens drei verschiedenen Leuten in den letzten Stunden, seit dem Cerny-Talk, gehört, die mir sagen: „Die PS5 ist tatsächlich das überlegende Stück Hardware in einer ganzen Reihe von Punkten, ganz egal, was auf dem Papier steht.“

Jason Schreier
https://twitter.com/jasonschreier/status/1240328059523420167
Schreier kritisiert die Art, wie Sony die PS5 präsentiert hat.

In der Diskussion bei Kotaku wird klar, dass Schreiers Informationen den aktuellen Stand der Dinge widerspiegeln. Spieler hätten durch die Corona-Krise jetzt Zeit, sich ausgiebig über die “Spec Sheets” zu unterhalten, aber die Firmen hätten noch massig Zeit, Einfluss auf die Wahrnehmung ihrer Konsolen zu nehmen.

Eine genaue Gegenüberstellung von PS5 und XBox Series X und welche Kosten es verursachen würde, die Leistung mit einem PC nachzubauen, zeigen wir euch in diesem artikel.

Fortnite-Umfrage zeigt: Eure Lieblings-Waffe ist genau die, die Profis so hassen

Wir von MeinMMO wollten mit euch zusammen herausfinden, welche die beliebtesten Waffen in Fortnite sind. Die Ergebnisse zeigen, dass eure Lieblings-Waffe die ist, die von Profis so gehasst wird.

Das war die Umfrage: Wir hatten euch in einer Umfrage gefragt, welche Waffen ihr am liebsten in Season 2 spielt und euch eure Lieblingswaffen auswählen lassen.

Die Umfrage endete am 20. März. Es haben 789 Leser daran teilgenommen.

Jeder von euch durfte bis zu 3 verschiedene Waffen auswählen.

So habt ihr abgestimmt

Hier seht ihr, welche Waffen auf den Plätzen 10-4 gelandet sind:

  • Platz 10: Schallgedämpfte Sniper: 2%
  • Platz 9: TNTina’s Boom-Bogen: 3%
  • Platz 8: Burst-Sturmgewehr: 3%
  • Platz 7: Sturmgewehr: 4%
  • Platz 6: Brutus Mini-Gun: 5%
  • Platz 5: Pumpgun: 9%
  • Platz 4: Midas Trommelgewehr: 10%
fortnite-Waffen

Das sind eure Top 3

Schauen wir uns mal eure 4 Lieblingswaffen genauer an, die ihr gewählt habt. 2 Waffen teilen sich sogar den 3. Platz.

Platz 3: Gleich 2 Scar-Sturmgewehre

Auf dem 3. Platz landeten gleich 2 Scars mit 11% der Stimmen. Da hätten wir ein mal das normale Scar-Sturmgewehr, so wie wir es kennen und ein mal die mythische Version davon.

Die Scar ist schon lange im Spiel und zählt als eine der besten Waffen in Fortnite. Kein Wunder also, dass ihr besonders gern mit dieser Waffe spielt.

Doch ihr mögt auch die neue, mythische Version: Skyes’s Scar-Sturmgewehr. Diese findet man aber nur bei dem Mini-Boss Skye und es gibt nur eine davon in einer Runde.

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Platz 2: Die Schrotflinte

Auf Platz 2 mit 12% der Stimmen landete die gute, alte Schrotflinte. Besonders für den Nahkampf geeignet, da sie auf Distanz wenig bis keinen Schaden macht.

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Der Vorteil bei der Schrotflinte ist, dass man 8 Schüsse hintereinander abfeuern kann, was sie von der Pumpgun unterscheidet. Zwar macht sie weniger Schaden, doch man kann schneller kontern, falls man seinen Schuss verfehlt hat.

Die Schrotflinte ist eure beliebteste Nahkampf-Waffe und ihr würdet sie wohl für eine Pumpgun eintauschen.

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Platz 1: Die Heavy-Sniper, die von Profis gehasst wird

Auf dem ersten Platz haben wir eine Waffe, die sehr umstritten ist. Spieler hatten sich für das schwere Scharfschützengewehr einen Nerf gewünscht oder das sie aus dem Spiel verschwindet.

Doch ihr scheint gern mit dieser Waffe zu spielen und habt deshalb fleißig für sie gestimmt. 15% von euch spielen am liebsten mit einem schweren Scharfschützengewehr.

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Das schwere Scharfschützengewehr

Diese Waffen nehmt ihr nur, wenn es keine Alternative gibt

Die folgenden 9 Waffen haben ziemlich schlecht abgeschnitten und wurden nur von wenigen gewählt. Sei es, weil sie schlecht sind und ihre Nachteile haben oder weil ihr bessere Alternativen kennt. Diese Waffen werden nur genommen, wenn es keine bessere Wahl gibt:

  • Schweres Sturmgewehr: 2%
  • Mini-Gun: 2%
  • Raketenwerfer: 2%
  • Meowscles Schweres Sturmgewehr: 2%
  • Maschinenpistole: 2%
  • Schallgedämpfte Maschinenpistole: 1%
  • “Rapid-Fire”-SMG: 1%
  • Pistole: 1%
  • Schallgedämpfte Pistole: 1%

Seid ihr erstaunt über diese Ergebnisse oder hattet ihr genau für diese Waffen gestimmt? Den ersten Platz hätten wir auf jeden Fall nicht erwartet.

Das sind übrigens die beliebtesten Waffen, wenn es ernst wird:

ESO ist das beste MMORPG für Solo-Spieler – So schaffst du sogar Dungeons alleine

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) bietet euch viele Möglichkeiten als Gruppe zu bestehen. Jedoch setzt es auch einen großen Fokus auf das Solo-Spiel. Wir wollen euch in diesem Guide ein paar Tipps geben, wie ihr Dungeons für Gruppen alleine packt und mit welchen ihr starten könnt.

Was macht ESO so gut für Solo-Spieler? ESO ist, wie der Name bereits verrät, Teil der Elder-Scrolls-Reihe. Diese Spiele mit bekannten Titeln wie Skyrim oder Oblivion waren meist für Solo-Spieler ausgelegt.

Als mit The Elder Scrolls Online ein MMORPG heraus kam, wollte es sich von klassischen Spielen des Genres absetzen. Und spätestens mit dem jetzt anstehenden Addon Greymoor, ging der Plan mit Skyrim Online auf.

Bei ESO habt ihr eine komplett offene und riesige Spielwelt ohne Level-Grenzen. Jeder Charakter wird auf das Maximal-Level skaliert und nur die Skill-Punkte und das Equipment unterscheiden sie. Mit jedem Addon kommt ein neues Gebiet Tamriels und eine weitere Story hinzu, die ihr solo und in der Gruppe erforschen könnt.

Durch dieses gigantische „Online-Skyrim“ wird also auch Solo-Spielern niemals langweilig. Es gibt massenhaft Inhalte zu entdecken, für die ihr keine Gruppe braucht. Kaum etwas steht eurer Erkundungs-Tour im Wege, und das Erkunden hat die TES-Spiele schon immer ausgemacht.

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Lieber alleine als in einer Gruppe unterwegs

Einer der wenigen Inhalte, der eurem Solo-Erlebnis im Wege zu stehen scheint, sind Dungeons. Es gibt zwar auch öffentliche Verliese, die sich locker alleine spielen lassen, doch die instanziierten Dungeons sind eigentlich für Gruppen ausgelegt. Ihr könnt euch jedoch auch solo ran wagen.

Was sind die Vorteile von Solo-Runden?

  • Ihr seid nicht auf andere angewiesen und könnt einfach loslegen
  • Probleme mit dem Gruppenfinder gibt es nicht
  • Ihr könnt das Tempo bestimmen
  • Deshalb könnt ihr in Ruhe alle Lore-Books einsammeln oder euch sonst was anschauen

Das soll natürlich nicht heißen, dass ein Dungeon in einer Gruppe keinen Spaß macht. Ich für meinen Teil spiele am liebsten zusammen mit meinen Gildies. Aber für alle Spieler, die sich gerne einmal solo versuchen würden, haben wir ein paar Tipps parat.

Außerdem wollen wir euch Verliese für den Start vorschlagen. Es können zwar fast alle Dungeons solo gemacht werden. Wir haben aber ein paar Empfehlungen, mit welchen ihr anfangen könntet und was ihr dazu braucht.

Ein stimmiges Set-Up macht euch das Leben leichter

Durch die Skalierung auf das maximale Level in ESO, passt sich euer Charakter stets an. Ihr könnt also nicht einfach überlevelt reingehen und durchrennen. Daher braucht ihr ein auf euren Charakter abgestimmtes Set-Up mit Setboni, Verzauberungen und Buff-Food.

Welchen Charakter solltet ihr wählen? Welche Klasse ihr verwendet, ist nicht zwingend ausschlaggebend. Sehr zu empfehlen ist trotz aller Skalierung ein Charakter Level 50. Mit ihm habt ihr eure nötigen Skill-Punkte, außerdem die Erfahrung und Ausrüstung.

Ihr solltet hauptsächlich mit dem Charakter loslegen, den ihr am besten spielen könnt. Wenn ihr alleine durch einen Dungeon lauft, habt ihr keine Zeit, groß über die Spielweise eures Helden nachzudenken. Ihr müsst immerhin mehrere Gruppenmitglieder ersetzen.

Ihr spielt mit dem Gedanken, das MMO anzufangen? Wir haben für euch hier die besten Klassen in ESO für jede Spielweise rausgesucht.

Was für Waffen bieten sich an? Je nach eurer Wahl des Charakters sind verschiedene Waffen sinnvoll. Ihr solltet jedoch genug Flächenschaden parat haben. Daher sind Waffen wie der Zerstörungsstab oder eine Kombination aus Schwert und Schild mit einem Bogen eine gute Möglichkeit.

Welche Setboni solltet ihr haben? Es hilft euch ungemein, wenn ihr beim Solo-Spiel gewisse Ausrüstung am Start habt. Eines oder mehrere passende Sets machen euch das Leben leichter. In ESO gibt es schwindelerregend viele Sets. Dabei sind einige leichter zu erreichen als andere. Hier ein paar Setboni, an die ihr recht leicht herankommt:

  • Ihr solltet eure Grundressource verstärken und kritische Treffer maximieren. Das könnt ihr zum Beispiel mit „Muttertränen“ bei Magickaklassen oder „Hundings Zorn“ bei Ausdauer.
  • Außerdem sind Boni empfehlenswert, die euch Ressourcen auffüllen oder einsparen. Das gelingt unter anderem mit „Magnus’ Gabe“ bei Magickaklassen und mit „Saugende Vergeltung“.
  • Hilfreich sind immer Fertigkeiten, die euch ein Schild gewähren. Mit „Eisherz“ bekommt ihr ein solches, wenn ihr einen kritischen Treffer landet.
ESO Ausrüstung zum Leveln lehrend
Ein Set von Hundings Zorn bringt euch unter anderem kritische Waffentreffer und Ausdauer – optimal für Stamina-DDs.

Ihr solltet zudem gute Selbst-Heilung dabei haben. Ihr seid immerhin Tank, DD und Heiler zugleich auf eurer Solo-Mission. Fehlt euch die Selbstheilung, gibt es Tricks dagegen:

  • Setboni wie „Dornenherz“ gewähren euch Heilung für kritische Treffer.
  • Im PvP-Gebiet Cyrodiil könnt ihr den Skill „Elan“ freischalten, der euch Heilung gibt.

Was für Verzauberungen sind sinnvoll? Zudem solltet ihr eure Ausrüstung nach Möglichkeit verzaubern. Auf eurer Rüstung bieten sich dafür Verbesserungen eurer Grundressource an, also beispielsweise „Glyphe der Magicka“. Euren Schmuck könnt ihr mit erhöhtem Magie- oder Waffeschaden verzaubern.

Welches Buff-Food solltet ihr nutzen? Auch bei den Speisen habt ihr in ESO eine große Auswahl. Beim Solo-Spiel unterstützen euch Verbesserungen von Magicka, Ausdauer und Leben. Ein leicht zu erreichendes Buff-Food hierfür ist die „Langflossenpastete mit Melonensoße“ (via Wiki).

Die Solo-Karriere entspannt starten

Solltet ihr zum ersten Mal einen Dungeon solo bestreiten, bieten sich die Verliese des Grundspiels an. Diese gibt es oft in Stufe I und II und außerdem stets im Veteranen-Modus. Starten solltet ihr mit der ersten Stufe, um euren Möglichkeiten auszuloten.

Ganz wichtig ist, dass ihr euch nicht frustrieren lasst. Es ist vollkommen normal, auch mal zu sterben. Vor allem bei einigen Bossen wird euch dieses Schicksal schnell ereilen. Wenn ihr ohne Tod durch kommt, ist es natürlich umso besser.

Geht rein, schaut wie weit ihr kommt und ihr merkt schnell, welche Fähigkeiten oder Skills euch fehlen. So könnt ihr euch Schritt für Schritt einen Solo-Char erstellen und dann auch schwierigere Dungeons in Angriff nehmen.

Das sind gute Dungeons für den Start:

  • Pilzgrotte I
    • Die Pilzgrotte kann eines der ersten Dungeons sein, auf den ihr stoßt. Gleichzeitig ist er der Einfachste. Ihr trefft hier auf coole Goblins und solltet wenig Schwierigkeiten haben, euch solo durchzuschlagen.
  • Spindeltiefen I
    • Die Spindeltiefen sind ebenfalls ein sehr einfacher Dungeon. Ihr solltet jedoch keine Angst vor Spinnen haben, die gibt es hier zuhauf.
  • Kanalisation von Wegesruh I
    • Auch ein sehr einfacher Dungeon. Hier gibt es durchweg kaum besondere Mechaniken, die ihr beachten müsstet.

Ein paar weitere Empfehlungen wären:

  • Verbannungszellen I
  • Dunkelschattenkavernen I
  • Arx Corinium
  • Stadt der Asche I
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Es gibt noch mehr Möglichkeiten

Was hat es mit Stufe-II-Dungeons auf sich? Wenn ihr euch sicherer fühlt, könnt ihr die Dungeons auf Stufe II testen. Diese führen die Geschichte der Stufe I weiter. Die Gegner haben dort mehr Leben, machen mehr Schaden und es gibt ein paar Mechaniken zusätzlich.

Noch etwas schwieriger, jedoch auch lukrativer von der Ausrüstung her, wird es im Veteranen-Modus. Diesen solltet ihr jedoch zunächst als Gruppe bestreiten und erst später solo versuchen. Wer noch eine weitere Solo-Herausforderung will, kann sich an Welt-Bossen austoben, die sind manchmal knackiger als ein Vanilla-Dungeon auf normal.

Welche Dungeons habt ihr schon solo bestritten oder habt ihr noch Tipps für Anfänger? Schreibt es uns in die Kommentare!

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Fortnite erfindet sich neu: 1. Modus mit bleibenden Vorteilen ist da

Der populäre Shooter Fortnite: Battle Royale hat sich diese Woche mit einem zeitlich begrenzten Modus neu erfunden. Im „Spiel der Spione“ können sich Spieler erstmals Vorteile erarbeiten, die über das laufende Match hinausgehen. Das Update 12.20 ist ohnehin überraschend stark ausgefallen: Spieler können kosmetische Kombinationen permanent speichern.

Das ist so besonders in Fortnite: Schon früh hat Fortnite begonnen mit dem Modus „Battle Royale“ zu experimentieren: Dabei ist das der Modus, mit dem Fortnite ab September 2017 zu einem globalen Phänomen wurde. Immer wieder brachte Fortnite zeitlich begrenzte Modi, die das eigentliche Konzept „Battle Royale“ mal mehr, mal weniger stark variierten:

  • einige Modi brachten nur leichte Veränderungen und schränkten etwa die Waffenwahl ein
  • andere Modi waren gewagter und stellten das Spielprinzip auf den Kopf

Im normalen Battle Royale hat jeder Spieler nur ein Leben und es gewinnt derjenige, der am Ende übrig bleibt. Das Konzept ist zwar wahnsinnig beliebt, nutzt sich aber nach mehr als 2 Jahren etwas ab.

Daher gab es immer wieder Experimente: Im Dezember 2018 brachte Epic im Modus “Teamschrecken” etwa starke PvE-Elemente ins Spiel. Das war eine völlig neue Erfahrung.

Fortnite-Herz-TItel

Der aktuelle Modus im „Spiel der Spione“ ist die wohl größte Abweichung vom bekannten Format seit einiger Zeit. Erstmals können sich Spieler konkrete Vorteile verdienen, die über das laufende Match hinausgehen.

Spieler steigen im Level auf, schalten neue Möglichkeiten frei

So funktioniert die neue Idee: Im „Spiel der Spione“ entscheiden sich Spieler für einen von zwei Entwicklungs-Bäumen, entweder für Shadow oder für Ghost. Der Kampf dieser beiden Organisationen prägt die Season 2 von Fortnite bislang.

Fortnite-Tech-Tree
Das ist der Tech-Tree, in dem Spieler voranschreiten.

In den Tech-Bäumen haben Spieler einen Rang. Je höher sie durchs Spielen des zeitlich begrenzten Modus in dem Rang voranschreiten, desto mehr Boni und Items stehen ihnen zur Verfügung.

Wenn sie starten, haben Spieler zu Beginn eines Matches nur die Auswahl zwischen einigen simplen Starter-Perks:

  • Es gibt grüne Waffen (Schrotflinten, Sturmgewehre, Maschinenpistolen) oder mal eine blaue Annäherungsmine
  • dazu in Kombination eine Verbesserung der Fertigkeiten – etwa “Regeneriere Kondition beim Schwimmen” oder ein schnelleres Tempo beim Krabbeln
Fortnite-Modus
Der aktuell zeitlich begrenzte Modus in Fortnite.

Wenn Spieler aber einige Matches abgeschlossen haben, erhalten sie nach und nach Zugang zu stärkeren Waffen und Eigenschaften. So kann man ab Rang 3 bei Ghost einen Perk wählen, der Schilde mit der Zeit auffüllt – ein erheblicher Vorteil.

Später kommen ausgefallene Perks und Items wie ein Jetpack oder ein Doppel-Sprung in den Pool hinzu.

Wer den Modus fleißig spielt, hat rasch eine Auswahl an Perks zusammen, die ihn deutlich stärker als einen Neuling-Spion machen.

Das ist ein Novum: Normalerweise zeichnet sich Fortnite dadurch aus, dass alle Spieler eine Runde gleich starten. So bleibt es im “normalen” Fortnite: Battle Royale weiterhin – nur im zeitlich begrenzten Modus gelten die neuen Regeln.

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Neuer Modus ist starke Änderung zu Fortnite Battle Royale

So laufen die Matches aktuell: Aktuell ist beim „Spiel der Spione“ ein rasanter 16vs16-Modus aktiv. Hier ballern sich 2 Teams gegenseitig über den Haufen, während sie versuchen an Tech zu kommen und nicht im Sturm zu sterben.

Hat ein Team über Kills oder das Looten von Tresoren ein neues Tech-Level erreicht, erhalten Spieler beim nächsten Respawn eine neue Waffe und einen neuen Vorteil, den sie aus ihren permanenten Vorteilen wählen können.

Fortnite-Tech-Auswahl
Mitten im Match können Spieler aus ihrem Pool der freigeschalteten Boni auswählen.

Fortnite nimmt in Season 2 endlich wieder Fahrt auf

Das ist das größere Bild: Ohnehin macht Fortnite, auch ohne große Patch-Notes oder viel Trara, im Moment einige interessante Fortschritte:

Fortnite-spind-feature
Spieler können nun permanent kosmetische Outfits speichern.

Mit Season 2 kamen zudem starke PvE-Elemente zu Fortnite. Handlanger und Schurken bevölkern jetzt 5 Spots der Insel. Wer die zu Beginn eines Matches leerräumt, kann sich starke mythische Waffen sichern und hat damit einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern. Er geht aber auch das Risiko ein, rasch eliminiert zu werden, wenn sein Plan scheitert.

Nachdem Season 1 generisch wirkte und sich endlos hinzog, scheint sich Fortnite in Season 2 Stück für Stück neu zu erfinden.

Was kostet die PS5 und Xbox Series X? So teuer wären sie als PC

Wie hoch ist der Preis der PS5 und der Xbox Series X? Wir vergleichen die Leistung mit dem PC und stellen euch vor, was die beiden neuen Konsolen als PC kosten würden, wenn man sie nachbauen würde.

Weder Sony noch Microsoft hatten bisher viel über den Preis der PlayStation 5 oder der Xbox Series X verraten. Wir wollen die Leistung der Next-Gen-Konsole mit ähnlicher Computerhardware vergleichen und euch die bisher bekannten Informationen vorstellen:

  • Preis PS5 vs Xbox Series X – bekannte Infos
  • PlayStation 5: Preis im Vergleich mit PC
  • Xbox Series X: Preis im Vergleich mit PC
  • PS5 vs Xbox Series X im Preisvergleich

[toc]

Preis PS5 vs Xbox Series X – bekannte Infos

Das wissen wir zum Preis der PlayStation 5: Sony hat im Stream einige neue Details verraten, ist aber auf den Preis nicht eingegangen. Manche vermuten, dass Sony mit der Bekanntgabe des Preises auf die Konkurrenz wartet.

Das wissen wir zum Preis der Xbox Series X: Auch Microsoft hatte bisher keinen konkreten Preis rund um die Xbox Series X genannt. Stattdessen gab es Gerüchte, dass die S-Version zu einem echten Kampfpreis verkauft werden könnte.

Wie vergleichen wir? Wir haben uns die bekannten Leistungsdaten der Xbox Series X und der PlayStation 5 angesehen und Äquivalente bei PC-Teilen herausgesucht:

  • Vor dem Vergleich ist wichtig zu wissen, dass es sich um keine 1:1 Äquivalente handelt. Die Taktraten etwa bei Grafikkarten und Prozessor sind leicht unterschiedlich. Sehr umfangreich erläutert das zum Beispiel wired.co.uk.
  • Wir setzen im Vergleich auf eigenständige Prozessoren und Grafikkarten, und nicht, wie die Konsolen, auf eine Prozessor-Grafik-Kombi-Lösung (APU). Die Konsolen setzen hier auf ein ganzheitliches, anderes Kühlsystem als etwa ein Gaming-PC. Damit können die Konsolen-Hersteller relativ viel sparen.
  • Bei Grafikkarten muss man momentan (noch) zwingend auf Nvidia setzen, da die Grafikkarten von AMD kein Raytracing bieten. Dank der neuen RTX-Super-Modelle im Jahr 2019 sind die Preise etwas gefallen, liegen aber weiterhin über Karten von AMD ohne Raytracing.
  • Zum Preisvergleich dienen uns die Preise von Geizhals.de.

PlayStation 5: Preis im Vergleich mit dem PC

Playstation 5 konzept titel
Auf auf in seinem Developer-Stream hatte Sony noch kein offizielles Design vorgestellt. Im Bild ist ein Konzept eines Fans.

Im Folgenden stellen wir die einzelnen Teile der PS5 vor und erklären, warum wir uns für diesen Vergleich entschieden haben.

Prozessor

PS5PC-ÄquivalentPreis
8 Kerne/16 Threads (AMD Zen 2)
maximal 3,5 GHz
AMD Ryzen 7 3700X Prozessor, 4GHz 289 Euro

In der PlayStation 5 arbeitet ein Prozessor von AMD mit Zen-2-Architektur, dieser taktet mit maximal 3,5 GHz. Am besten vergleichbar ist dieser mit dem AMD Ryzen 7 3700X: Dieser setzt ebenfalls auf die Zen-2-Architektur und setzt ebenfalls auf 8 Kerne mit 16 möglichen Threads. Sowohl PS5 als auch PC setzen auf eine 7-nm-Strukturbreite.

Grafikkarte

PS5PC-ÄquivalentPreis
10,28 TFLOPs (AMD RDNA 2)
2304 Shader-Einheiten
max. 2230 MHz
RTX 2080 Super (11,15 TFLOPs),
3072 Shader-Einheiten, 1815 MHz
725 Euro

Die RTX Super 2080 bietet eine vergleichbare Rohleistung wie die RDNA-2-Architektur, etwas mehr Shader-Einheiten aber dafür eine niedrigere Taktung. Ein Äquivalent von AMD gibt es zu diesem Zeitpunkt (21.03.2020) nicht, da die Grafikkarten von AMD (noch) kein Raytracing anbieten.

Arbeitsspeicher/RAM

PS5 PC-ÄquivalentPreis
16GB GDDR6Corsair Vengeance 16 GB75,99 Euro

Sony setzt auf 16 GB GDDR6-Speicher bei der PS5. Der Arbeitsspeicher Vengeance von Corsair gilt als sehr schneller Arbeitsspeicher für Gaming-Systeme.

Interner Datenspeicher

PS5PC-ÄquivalentPreis
825 GByte NVMe-SSD, 5,5 GByte/s (unkomprimiert), 8-9 GByte/s (komprimiert) Corsair MP600, NVMe-SSD, TB 4.9GB/s lesen und 4,2 GB/s schreiben219 Euro

Die Corsair MP600 NVMe-SSD ist teuer, gehört aber zu den schnellsten internen Festplatten. mit 825 GB gibt es nicht, die 1-TB-Version von Corsair ist hier für den Vergleich am geeignetsten, denn sie bietet sehr schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeiten.

Optisches Laufwerk

PS5PC-ÄquivalentPreis
4K UHD Blu-rayBlu-Ray Laufwerk80 Euro

Herkömmliche Blu-ray-Lauwerke sind schwer zu vergleichen: Wer 4K-Blu-rays aber auf dem PC abspielen will, der benötigt neben einem Laufwerk auch eine Software, welche diese überhaupt abspielen kann. Aktuell kann dies nur PowerDVD Ultra ab Version 17, diese Software ist kostenpflichtig.

Das kostet die PS5 als PC

Wie hoch ist die Gesamtsumme? Die PlayStation 5 kostet in unserem Vergleich mit ähnlicher PC-Hardware 1388,99 Euro.

Xbox Series X: Preis im Vergleich mit dem PC

Im Folgenden stellen wir die einzelnen Teile der Xbox Series X vor und erklären, warum wir uns für diesen Vergleich entschieden haben.

Prozessor

Xbox Series XPC-ÄquivalentPreis
8 Kerne/16 Threads (AMD Zen 2),
3,8 GHz (mit 16 Threads 3,6 GHz)
AMD Ryzen 7 3700X Prozessor, 4GHz289 Euro

Die Xbox Series X setzt wie die PS5 auf einen Prozessor von AMD mit Zen-2-Architektur, dieser taktet mit maximal 3,8 GHz. Am besten vergleichbar ist dieser mit dem AMD Ryzen 7 3700X: Dieser setzt ebenfalls auf die Zen-2-Architektur und setzt wie die Xbox Series X auf 8 Kerne mit 16 möglichen Threads. Sowohl PS5 als auch PC setzen auf eine 7-nm-Strukturbreite. Der Takt des Ryzen 7 liegt etwas über der Taktrate der Xbox Series X.

Grafikkarte

Xbox Series XPC-ÄquivalentPreis
12,14 TFLOPs (AMD RDNA 2), 3328 Shader-Einheiten, 1845 MHzRTX 2080 Ti (13,45 TFLOPs), 4352 Shader-Einheiten, 2000 MHz1089 Euro

Die Xbox Series X setzt bei der Grafik auf AMDs RDNA-2-Architektur. Diese bietet zum ersten Mal bei AMD auch Raytracing an. Mit der Leistung der GPU der Xbox Series X ist am ehesten die RTX 2080 Ti vergleichbar, die mit 13,45 TFLOPs etwas mehr Leistung als die RDNA-2-Architektur bietet und mit 2000 MHz etwas höher taktet.

Arbeitsspeicher/RAM

Xbox Series XPC-ÄquivalentPreis
10 GByte GDDR6 (560 GByte/s) + 6 GByte GDDR6 (336 GByte/s)Corsair Vengeance 16 GB75,99 Euro

Microsoft setzt beim Systemspeicher auf eine Kombination von 10GB schnellem GDDR6 Speicher und 6GB etwas langsameren Speicher. Der Arbeitsspeicher Vengeance von Corsair gilt als sehr schneller Arbeitsspeicher für Gaming-Systeme.

Interner Datenspeicher

Xbox Series XPC-ÄquivalentPreis
1.000 GByte NVMe-SSD, 2,4 GB/s (unkomprimiert), 4,8 GB/s (komprimiert) Samsung 970 EVO, Interne SSD, 1TB
3,3 GB/s lesen und 2,2Gb/s schreiben
165 Euro

Die NVMe-SSD von Samsung gehört zu den schnellsten und zuverlässigsten internen SSDs, die es momentan gibt. Festplatten mit 825 GB gibt es nicht, die 1-TB-Version von Samsung ist hier für den Vergleich am geeignetsten.

Optisches Laufwerk

Xbox Series X PC-ÄquivalentPreis
4K UHD Blu-ray Blu-Ray Laufwerk 80 Euro

Herkömmliche Blu-ray-Lauwerke sind schwer zu vergleichen: Wer 4K-Blu-rays aber auf dem PC abspielen will, der benötigt neben einem Laufwerk auch eine Software, welche diese überhaupt abspielen kann. Aktuell kann dies nur PowerDVD Ultra ab Version 17, diese Software ist kostenpflichtig.

Das kostet die Xbox Series X als PC

Wie hoch ist die Gesamtsumme? Die Xbox Series X kostet in unserem Vergleich mit ähnlicher PC-Hardware 1698,99 Euro.

Xbox Series X vs PS5 im Preisvergleich

PlayStation 5Xbox Series X
1388,99 Euro1698,99 Euro

Was kosten die beiden Konsolen im Preisvergleich? In unserem Vergleich liegt der Preis der Xbox Series X über dem Preis der PlayStation 5, der Unterschied liegt bei gut 350 Euro.

Warum ist der Preis unterschiedlich? Die deutliche Preisdifferenz ist vor allem in der unterschiedlichen Leistung der Grafikeinheit (GPU) auszumachen, wo die Xbox Series X mehr bietet als die Konkurrenz.

Beide Konsolen setzen beim Prozessor auf AMDs Zen-2-Architektur und auf Navi-Technik bei der Grafikkarte. Dennoch unterscheiden sich die beiden Konsolen. So bietet die Xbox Series X 52 Compute Units und 12,15 TFLOPs, während die PS5 nur 36 Compute Units und 10,28 TFLOPs bietet.

In unserem PC-Vergleich stehen sich daher auch RTX 2080 Super und eine RTX 2080 Ti gegenüber.

Titelbild Xbox Series X
Microsoft hat mittlerweile nicht nur das Design, sondern auch viele Details wie besonderes schnelle Ladezeiten vorgestellt.

Was bedeutet das für den echten Kaufpreis? Wir können in diesem Artikel nur Tendenzen aufzeigen, welche Konsole beim Release teurer sein könnte, denn die echten Preise sind bisher nicht bekannt. Und der endgültige Preis dürfte für den Erfolg sehr wichtig sein:

PS5 und Xbox Series X werden vermutlich unter Wert verkauft

Es wäre für die Branche nicht ungewöhnlich, wenn die neuen Konsolen unter Wert verkauft werden würden.

So erklärte Andrew House, CEO von Sony Computer Entertainment (via Forbes.com), dass man mit der PlayStation 3 damals in den Jahren 2007 und 2008 3,5 Milliarden Dollar Verluste eingefahren hatte. Dennoch war die Konsole am Ende dank starker Spiele und Online-Services profitabel.

Warum ist man bereit Verluste zu machen? Sony und Microsoft sind deswegen dazu bereit, weil sie mit dem Verkauf ihrer Konsolen eine breite Nutzerbasis schaffen. Diese ist dann auch bereit, für Spiele oder Online-Services Geld zu bezahlen. Vor allem für gute und exklusive Spiele sind Spieler gern bereit, Geld auszugeben.

Woran wird das Geld verdient? Microsoft und Sony verdienen an einem Spiel für 60 Dollar rund 7 Dollar Plattformgebühr und verdienen rund 27 Dollar an Verträgen von First-Party-Games (via fool.com). Hinzu kommen die Online-Services:

  • Microsoft bietet Xbox Live Gold, das kostet im Jahr 60 Euro, damit Spieler online zocken können.
  • Daneben bietet Micrsoft einen Game Pass, mit dem man beliebig viel spielen kann, für 10 Euro im Monat, an.
  • Sony bietet PlayStation Plus, welches ebenfalls 60 Euro im Jahr kostet.
  • Mit PS Now bietet Sony eine ähnliche Spieleflatfrate für 100 Euro im Jahr an.

Wie viel Leistung bieten die neuen Konsolen? Viele warten gespannt darauf, wie stark die PlayStation 5 und die Xbox Series X in der Praxis ausfallen werden. Viele sehen in den TFLOPs einen Indikator für die Leistung:

Fiese Stream-Sniper erinnern Twitch-Star an seinen größten Fail

Der Twitch-Streamer Jaryd “Summit1g” Lazar wurde in einer Runde Call of Duty: Warzone von fiesen Stream-Snipern an einen seiner größten Fails erinnert. Er nimmt es dennoch mit Humor.

Das ist passiert: Summit1g möchte gerade eine Runde Warzone starten und sitzt bereits startklar zum Absprung im Flugzeug. Im Ingame-Chat wird dann zeitgleich von zahlreichen Mitspielern das Wort “Molotov” geschrieben. Die Charaktere im Spiel rufen daraufhin laut das Wort.

Der Streamer schien verwundert zu sein und verstand den fiesen Scherz seiner Teamkollegen sofort: Sie erinnerten ihn nämlich an einen Fail von ihm in einem CS:GO-Turnier.

Streamer scheiterte brutal in einem Turnier – Wird jetzt aufgezogen

Das ist der Clip: Während Summit1g live auf Twitch unterwegs ist, passiert die Aktion. Der folgende Clip hält das fest:

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Worauf spielt die Aussage an? Um “Molotov” zu verstehen, muss man die Karriere von Summit1g länger verfolgen. in 2016 spielte der Streamer in einem CS-GO-Turnier im amerikanischen Austin mit, wo ihm ein übles Missgeschick passierte.

Am Ende einer Runde dominierte Summit1g und konnte seinen letzten Gegner ausschalten. Während er das gefeiert hat, lief er durch das Feuer von einem Molotov-Cocktail und starb. Durch diese blöde Aktion verspielte er einen großen Vorteil. Schon damals lachten einige Zuschauer und auch der Streamer selbst lächelte ungläubig.

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In diesem Video sieht man das Scheitern von Summit1g

Wie reagiert Summit1g auf die fiesen Fans? Der Streamer ist erstmal verwundert und fragte sich, ob er das Wort tatsächlich richtig verstanden hat.

Dann fragte er Ninja, mit dem er zusammen gespielt hat, ob er das auch gehört hat. Der Mixer-Streamer, der aktuell weniger Zuschauer hat als Summit1g selbst, spielte beim Witz der Stream-Sniper mit und antwortete nur spöttisch: “Hör zu, ich weiß, dass die Erfahrung von dir traumatisch war. Ich dachte allerdings nicht, dass es so schlimm war. “

Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen startete Summit1g dann in die Runde. Er schien überrascht zu sein, dass tatsächlich zahlreiche Stream-Sniper in seinem Team gleichzeitig den Witz gebracht haben.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Selbst nach 8 Jahren macht mir Diablo 3 immer noch verdammt viel Spaß – Warum?

In Diablo 3 läuft gerade Season 20 und unser Autor Patrick Freese hat auch jetzt noch viel Spaß im Spiel. Obwohl es schon 8 Jahre alt ist. Aber warum?

Was ist los in Diablo 3? Eigentlich ist recht wenig los im Spiel. Neue Inhalte kommen nur mit großen Abständen und fallen dann eher gering aus. Zu jeder Season gibt es ein neues Saisonthema, das das Gameplay leicht verändert. Dazu kommen ein paar neue Sets und Balance-Änderungen. Aber mit großen Erweiterungen rechnet keiner mehr. Das letzte Addon, das den Totenbeschwörer brachte, kam 2017.

Viele sagen, aus Diablo 3 ist die Luft raus, da passiert doch nichts mehr. Aber die Seasons holen mich und andere Spieler jedes Mal zurück ins Spiel. Vor ein paar Tagen startete Season 20 und ich habe wieder viel Spaß.

Was macht denn jetzt Spaß in Diablo 3?

Obwohl das Game schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kehre ich immer wieder gern zurück. Es ist nicht so, dass ich durchgehend, 24/7 Diablo 3 spiele. Mehrere hundert Stunden habe ich inzwischen mit den verschiedenen Klassen im Spiel verbracht. Zu jeder Season holt mich Blizzards Monstergemetzel wieder neu ab und ich komme gern zurück.

Dabei stehen für mich folgende Punkte im Vordergrund:

  • Ich kann es alleine spielen
  • Ich kann es auch mit Freunden spielen
  • Nebenbei kann man Streams/Netflix gucken
  • Wenn ich will, ist es kompetitiv, wenn nicht, spiel ich es brain-afk
Mehr zum Thema
Für wen lohnt sich Diablo 3 noch 2020?
von Patrick Freese

Alleine oder mit Freunden zocken – ich entscheide

Warum ist das wichtig? Es gibt einfach Tage, an denen will ich mir nicht das Headset aufsetzen und mit meinen Jungs und Mädels im Voice sitzen, um beim Zocken zu quatschen. Manchmal höre ich dabei lieber einen Podcast, Musik oder einfach gar nichts. Dann levele ich alleine mit einem Guide aufs Max-Level oder grinde mich durch die Rifts.

An anderen Tagen spiele ich furchtbar gerne mit meinen Leuten. Zusammen probieren wir neue Gruppenaufstellungen in den hohen G-Rifts aus, machen Quatsch oder reden über alles mögliche, während wir nebenbei stumpfen Aufgaben nachgehen – wie dem Farmen von Kopfgeldern.

Dass ich hier die freie Entscheidung hab, ganz alleine oder eben in der Gruppe zu spielen, ist viel wert. Und dafür muss ich nicht von meiner Singleplayer-Karriere in den Online-Modus wechseln und erlebe dabei zwei verschiedene Spiele. Der Übergang ist fließend und das ist gut.

Diablo 3 Energiewirbel
Das coole Season-Thema zu S19 habe ich zum Start gleich mit einem Kumpel gerockt – das war super

Stumpf oder kompetitiv – wonach mir eben ist

So geht’s stumpf: Oft will ich nach der Arbeit mal für ‘ne Stunde den Kopf ausmachen, runterfahren. Das funktioniert am PC, wenn man einen Stream anschmeißt und nebenbei ein bisschen daddelt. Diablo 3 bietet da optimale Möglichkeiten mit kleinen Rifts oder auch Bountys. Die erledige ich und die meisten anderen Spieler, ohne groß drauf zu achten, was da auf dem Bildschirm passiert. Ab einem gewissen Gear-Stand ists egal – da wird blind draufgeholzt.

Spaß hab ich dabei, weil es mir was bringt. Ich farme Materialien, verbessere meinen Charakter und nebenbei lasse ich mich noch von einem Stream, Podcast oder YouTube-Video unterhalten. Perfekt, für stumpfes Rumgespiele.

So geht’s kompetitiv: Mir bringt es nichts, wenn ein Spiel mich nie fordert. Das wird mir schnell zu langweilig. Als Ausgleich zum stumpfen Farmen bietet Diablo 3 mit den Greater Rifts die Möglichkeit, sich selbst immer weiter zu pushen, um in den Ranglisten nach oben zu klettern.

Das macht Spaß, weil ich mich dabei mit anderen Spielern oder auch Freunden messen kann. Oder gemeinsam mit Freunden an der Rangliste teilnehme und wir uns als Team pushen. Freude kommt auch beim Theorycrafting auf, um zu gucken, wie man seinen Charakter oder Build noch mehr stärken kann. In der Tier-List von Season 20 in Diablo 3 gibt’s viele gute Vorlagen.

Diablo 3 Season 20 Haedrig
Kurz nach Start von Season 20 – Wer waren die Gewinner und Verlierer in der Rangliste?

Gut aussehen tuts auch noch

All diese Vorteile bringen nichts, wenn einen das Spiel optisch nicht anspricht. Und ich muss sagen: Diablo 3 sieht man zwar hier und dort sein Alter an, doch die Optik taugt für mich optimal, um darin Spaß zu haben.

Das ist reine Geschmackssache und wird von manchen Spielern bestimmt anders gesehen. Immerhin nimmt Diablo 4 einen anderen Look auf und soll Stoff für Alpträume bieten.

Diablo 3 Rainbow Level
Regenbogenlevel wirds wohl in Diablo 4 nicht mehr geben – War für mich optisch immer eine willkommene Abwechslung in D3

Fazit – Diablo 3 unterhält mich nicht immer – aber wenn, dann mit viel Spaß

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Diablo 3 für mich kein Spiel ist, welches ich das ganze Jahr über, geschweige denn für Monate, pausenlos spielen würde.

Alle paar Monate komme ich gern an, spiele ein paar Wochen und gehe dann wieder. Und in der Zeit, in der ich spiele, habe ich viel Spaß. Stumpf, braik-afk oder doch eben voll kompetitiv.

Ich weiß, dass zum Beginn einer Season immer wieder Freunde von mir loslegen. Selbst wenn man kaum noch Kontakt hat, ist Diablo 3 oft der gemeinsame Nenner und zum Start einer Season fliegen sofort wieder die gutgemeinten Beleidigungen und Sticheleien durch den Chat, als wäre nie was gewesen. Einfach herzlich. Dazu kommt diese kleine Fledermaus, die mich in Season 20 motiviert.

Es dauert nicht lange, bis man ins Spiel zurückfindet und mit seinen vielen Facetten ist Diablo 3 für mich ein Schatz, der immer einen Platz in meinem Herzen hat. Naja, zumindest bis Diablo 4 mein Herz schwarz färbt und ich dann ins nächste Abteil der Hölle springe.

Was wir bisher zu Diablo 4 und seinem Release wissen, erfahrt ihr hier. Genießt ihr bis dahin auch noch die Zeit in Diablo 3 oder ist dieser Zug für euch schon abgefahren?

So läuft’s für die Ex-Twitch-Stars Ninja und shroud gerade auf Mixer

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben nicht nur schlechte Seiten, wie es aussieht. Viele Streamer, besonders auf Twitch, und auch Videospiele profitieren. Allerdings verhilft die Situation nicht überall zu enorm viel Wachstum.

Seit dem Ausbruch von COVID-19, der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit, verändert sich das alltägliche Leben vieler Menschen. Eine der größten Veränderungen: Die Leute müssen daheim bleiben, arbeiten teilweise im Home Office, selbst als Spiele-Entwickler.

Das Resultat ist, dass viele Leute Zerstreuung suchen. Das hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach besimmten Online-Games drastisch gestiegen ist. Klar, denn MMOs helfen dabei, sich von der Krise abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen.

Trotz der Einschränkungen florieren einige Teile der Gaming-Branche im Moment – vor allem das Streaming. Mehr Leute sind zu Hause und suchen sich etwas zu tun – also schauen sie eben anderen dabei zu, wie sie etwas tun. Zocken zum Beispiel.

Weniger Zuschauer bei Ninja

Nicht jeder Streamer profitiert von der Situation. Der ursprünglich größte Twitch-Streamer Ninja ist seit August 2019 auf der Konkurrenz-Plattform Mixer zu finden. Dort streamt er nun regelmäßig. Doch die neuen Umstände bringen ihm kaum etwas.

Wie die Statistik-Seite MixerStats.com zeigt, hat Ninja nicht nur keine Zuschauer in der vergangenen Zeit gewonnen, sondern sogar noch welche verloren (via MixerStats, Stand 20. März):

  • Zuschauer der letzten 7 Tage im Schnitt: 7144
  • Zuschauer der letzten 14 Tage im Schnitt: 7490
  • Zuschauer der letzten 30 Tage im Schnitt: 7763

Generell scheint der Wechsel zu Mixer in Sachen Zuschauer für Ninja nicht positiv gewesen zu sein.

Ninja Twitch Titel Kreuz
Auf Twitch hatte Ninja mehr Erfolg.

Wachstum bei shroud

Auch shroud wechselte im Oktober 2019 auf Mixer – dauerhaft. Er kann allerdings einen Zuwachs an Zuschauern verzeichnen, dazu einen relativ deutlichen.

Seine Statistiken auf Mixer sind (via MixerStats, Stand 20. März):

  • Zuschauer der letzten 7 Tage im Schnitt: 8627
  • Zuschauer der letzten 14 Tage im Schnitt 7517
  • Zuschauer der letzten 30 Tage im Schnitt 5661

Allerdings zeigt er auch deutlich mehr Content des neuen Battle Royale Call of Duty: Warzone.

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shroud geht es etwas besser im Moment, aber an seine Twitch-Zeit kommt das nicht heran.

Warzone hat schon auf Twitch für einen riesigen Boom gesorgt und ist vermutlich nebem dem Virus der Auslöser für shrouds wachsende Zuschauerzahl. Ninja dagegen meckert über Warzone.

Obwohl shroud ein Wachstum verzeichnen kann, reicht es nicht an seine Zahlen von damals auf Twitch heran. Und auch anderen Streamern auf Twitch geht es aktuell deutlich besser.

Twitch profitiert

So entwickelt sich Twitch: In den vergangenen zwei Wochen (6.-20. März) hat Twitch ordentlich an Zuschauern zugelegt und ist teilweise deutlich erfolgreicher als noch zu Beginn des Jahres, wie die Zahlen oben zeigen.

Die Statistik-Seite sullygnome zeigt, dass im Schnitt mehr Leute auf Twitch gestreamt und auch bei Streams zugesehen haben, als noch im Januar.

Twitch-Zahlen in den letzten 2 Wochen (via sullygnome, Stand 20. März)

  • 503.982.999 Zuschauerstunden
  • 1.499.949 Zuschauer im Schnitt
  • 59.768 aktive Kanäle im Schnitt
  • 2.716.482 Zuschauer gleichzeitig

Twitch-Zahlen in Januar 2020 (via sullygnome, Stand 20. März)

  • 1.010.010.231 Zuschauerstunden
  • 1.349.367 Zuschauer im Schnitt
  • 52.875 aktive Kanäle im Schnitt
  • 2.400.513 Zuschauer gleichzeitig

In den vergangenen zwei Wochen allein über 500 Millionen Stunden Streams geschaut und da fehlen die erste März-Woche sowie die verbleibenden elf Tage des Monats. Damit könnte hier ebenfalls die Marke vom Januar (etwas über eine Milliarde Stunden) geknackt werden.

Wer ist hier der große Gewinner? Der aktuell meistgeschaute Streamer auf Twitch nach Zuschauerstunden ist Summit1g. Der hat in den vergangenen 14 Tagen allein fast 400% mehr Follower generiert als in den zwei Wochen zuvor, die ihm zusammen fast 5 Millionen Stunden lang zugesehen haben (Daten via sullygnome, Stand 20. März).

summit1g
Summit1g, der große Gewinner auf Twitch im Moment.

Wie viele andere Streamer hat Summit1g von dem heftigen Hype um CoD: Warzone auf Twitch profitiert, das er in den vergangenen Tagen quasi ausschließlich gespielt hat.

Zum Vergleich: Summit1g hat im Schnitt 30.602 Zuschauer in den vergangenen Wochen – knapp doppelt so viele wie shroud und Ninja auf Mixer zusammen. Und das, obwohl oder vielleicht weil ihm dabei ziemlich peinliche Dinge passieren.

Der Einfluss von Corona auf Gamer: Das Coronavirus beeinträchtigt aktuell viele Gamer und die ganze Branche. Dabei geht es nicht nur um Leute, die zu Hause bleiben müssen, sondern auch die Firmen – und eben Streamer:

Bungie hat Reset der Trials in Destiny 2 verschoben – Daher gibt’s Loot-Probleme

Bei Destiny 2 ist in der PvP-Aktivität „Trials of Osiris“ an diesem Freitag ein Loot-Bug aufgetaucht, der die besten PvP-Spieler um ihre Belohnung bringt. Es gibt eine Methode, um herauszufinden, ob man von dem Bug betroffen sein wird.

Das ist der Lootbug: Spieler bekommen einfach keine Belohnungen in den Trials of Osiris. Eigentlich ist vorgesehen, dass Spieler nach 3, 5 und 7 Siegen eine Belohnung in der Elite-PvP-Aktivität erhalten, doch wer von dem Bug betroffen ist, geht leer aus.

Der bekannte Destiny-2-Spieler „True Vanguard“ meldete sich über Twitter und sagte: Er habe makellos gespielt, also 7 Siege ohne Niederlage erreicht, dann aber keinen Loot kassiert. Der fühlt sich verständlicherweise so, als hätte er in eine besonders saftige Zitrone gebissen.

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Auch anderen Spielern ist es am Freitagabend in Destiny 2 so ergangen, aber nicht allen.

So checkt ihr, ob euch der Loot-Fluch erwischt hat

Das müsst ihr wissen: Nach ersten Informationen auf Reddit kann man gleich zu Beginn der Trials sehen, ob man selbst von dem Bug betroffen sein wird oder nicht. Wenn sich die Passage nicht zurücksetzen lässt, ist man von dem Loot-Bug betroffen und sollte die Trials of Osiris nicht spielen.

Auf Twitter heißt es ergänzend, man sollte sich genau die Karte anschauen: Wenn es keine „Challenge-Knoten“ für die Meilensteine bei 3, 5 und 7 Siegen gibt, sollte man abbrechen. Ein Twitter-Nutzer sagt, sein Charakter, mit dem er in Woche 1 makellos gespielt hat, leide jetzt unter diesem Bug.

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Das sagt Bungie: Community-Manager Cozmo sagte gestern noch, sie untersuchen die Sache.

Das ist der größere Zusammenhang: Aktuell ist die Stimmung bei Destiny 2 mit der Season 10 gedrückt. Die Trails waren lange aus dem Spiel verschwunden, weil Bungie mit ihnen nicht zufrieden war. Jetzt muss sich Bungie einiges an Kritik anhören, weil sie die Trails so spät zurückgebracht haben und es immer noch Beschwerden gibt.

´titel-trials-osiris-destiny-2

Man spekuliert: Der aktuelle Bug hängt wohl damit zusammen, dass Bungie in einem Hotfix die Trials bereits geändert hat und die Artefakt-Power deaktivierte.

Es könnte auch schlicht sein, dass die Trials für einige Spieler einfach nicht korrekt zurückgesetzt wurden. Wir warten auf Meldung von Bungie, was in den Trials gerade schief läuft, bis dahin sollten Trials-Teilnehmer ihre Passage skeptisch beäugen. Die Mitarbeiter von Bungie befinden sich aktuell wegen der Corona-Krise im Home Office.

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Das sagt Bungie zum Bug

Update 21.3. 16 Uhr: Bungie hat auf Twitter jetzt ein Statement abgegeben, wie es zu dem Bug kam. Es sieht so aus, als hätte Bungie mit dem Hotfix versehentlich den Reset der Trials of Osiris in Destiny 2 verschoben: Von Freitagabend auf Samstagnacht.

Offenbar müssen Spieler bis in die Nacht vom Samstag auf Sonntag einer Woche, um 1:00 Uhr nachts, warten. Erst dann ist der Reset der Trials of Osiris und es gibt neue Belohnungen zu verdienen.

Spieler, die die Trails schon letzte Woche abgeschlossen haben, müssen bis 1 Uhr nachts warten, um die Trials zu bestreiten und Loot zu erhalten.

In einem späteren Patch will Bungie den Reset aber wieder auf Freitag legen.

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Forbes

Steam-Chef über den Epic-Store: 1. Reaktion war “Argh, sie lassen uns schlecht aussehen”

Was hält der Steam-Chef eigentlich vom Epic Store? Das hat er in einem Interview verraten – und auch, was sein Team richtig ausflippen lässt.

Steam war über viele Jahre der unangefochtene König der Anbieter für Spiele auf dem PC. Wer ein Spiel online zocken wollte, benutzte in den meisten Fällen Steam dafür. Doch vor einer ganzen Weile hat jemand versucht, an diesem Thron zu sägen – Epic Games, die Macher hinter Fortnite, hatten ihren eigenen Store auf die Beine gestellt und lockten aggressiv zum Launch mit günstigeren Preisen und besseren finanziellen Konditionen für Publisher und Entwickler.

Wer spricht da? Gabe Newell („GabeN“) ist einer der Mitbegründer von Steam (Valve) und gilt für viele als der „Messias der PC-Spiele“. Jedes Jahr bei den großen Steam-Sales gibt es eine Menge Memes rund um ihn. Die Spiele von Valve waren weitestgehend große Hits, wie die „Half Life“-Reihe, aber auch Dota und CS: GO – lediglich Artifact war ein Flop und soll überarbeitet werden.

Steam Sale Gaben
Ein bekanntes Meme zu Gabe Newell: Der König gewährt Rabatte.

Im Interview mit dem Magazin EDGE sprach Newell über den Epic Games Store und die daraus entstandene Konkurrenz.

Das denkt Newell zum Epic Store: Im Interview sprach Newell darüber, was er vom Epic Games Store hält. Er sagte dazu:

Konkurrenz in Spiele-Plattformen ist fantastisch für alle. Es hält uns anständig, es hält alle anderen anständig. Aber auf kurze Sicht ist das ziemlich hässlich. Das ist so: „Argh, sie schreien, sie lassen uns schlecht aussehen“ – aber auf lange Sicht profitieren alle von der Disziplin und der Bedachtsamkeit, die man bei einem Unternehmen haben muss, wenn du andere Leute hast, die dich herausfordern.

Kurzzeitig hatte Newell also wohl Sorgen um einen Image-Schaden, der wohl vor allem auf den Geld-Anteil zurückzuführen ist, den Steam beim Verkauf eines Spiels bekommt – Epic Games nimmt dort deutlich weniger. Langfristig sei Konkurrenz aber hilfreich.

Davor hat Newell wirklich Angst: An anderer Stelle im Interview erklärt Newell dann, was ihm wirklich Sorgen mache. Das wäre nicht Konkurrenz, sondern das schlichte Fehlen von Konkurrenz, indem man diese verhindert:

Wir flippen nicht so stark bei Konkurrenz aus, sondern wenn Leute versuchen, Konkurrenz zu unterbinden. […] Wenn man uns fragt, was unheimlicher ist, dann ist es, dass Leute sich in das Modell von Apple verlieben, das alles kontrollieren will und gesichtslosen Bürokraten, die verhindern, dass ein Produkt den Markt betritt, wenn sie es nicht wollen […].

Zusammengefasst scheint Gabe Newell also mit Konkurrenz kein Problem zu haben, wenn es denn wirklich zu einem fairen Konkurrenz-Kampf kommt, denn der sorgt dafür, dass man sich selbst immer weiter verbessern muss.

Stimmt ihr diesen Aussagen des Steam-Mitbegründers zu? Oder seht ihr die Nachteile in weiteren Stores und Angeboten?

Die aktuelle Weltlage beschert Steam einen kräftigen Schub – weil viele Menschen zuhause bleiben, stellt Steam neue Nutzerrekorde auf.

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

PS4-Spieler ehrt Lieblings-Controller, der in treuer Erfüllung seiner Pflicht starb

Ein Spieler hat, anstatt seinen kaputtten PS4-Controller wegzuwerfen, etwas besonderes damit angestellt. Auf reddit diskutieren die User über das Ergebnis und die Ehrung des Lieblings-Controllers.

Wer ist der PS4-Spieler? Auf Reddit hat der User zlotz erzählt, dass ihm sein Lieblings-Controller kaputtgegangen ist. Aber anstatt ihn wegzuwerfen hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht:

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Darum war ihm sein Controller so wichtig: Der Controller hat den Spieler lange Zeit begleitet. So schreibt er über seinen PS4-Controller: „Dieser Controller hat so viele Schlachten geschlagen, so viele ‚Call of Duty Zombies‘ getötet, Hunderte Sykrim-Drachen erschlagen, dutzende Tore in Rocket League geschossen und Crash Bandicoot gemeistert.“

Warum funktioniert der Controller nicht mehr? Er weiß selbst nicht, woran es liegen könnte. Er hat sowohl versucht die Batterie auszutauschen als auch die Ladebuchse auszutauschen, aber beides hat nichts gebracht.

Spieler setzt PS4-Controller ein Denkmal

Was genau hat er gemacht? Nachdem der Controller den Geist aufgegeben hat, hat zlotz sich für eine besondere Vorgehensweise entschieden, um seinen Controller in guter Erinnerung zu halten:

  • Zuerst hat zlotz seinen alten PS4-Controller komplett in seine Bestandteile zerlegt.
  • Dann hat er eine Shadow Box gekauft. Dabei handelt es sich um einen besonders tiefen Bilderrahmen, der sich auch für Dinge eignet, die nicht so flach sind wie etwa Papier.
  • Anschließend schnitt er weißes Papier auf die Größe des Bilderrahmens zurecht. Das verhindert, dass er Teile außerhalb des Rahmens befestigt.
  • Auf dieses weiße Papier hat er dann mit Kleber die Einzelteile des Controllers befestigt.

Wie aufwendig war das Projekt? Der User zlotz hat erklärt, dass er rund zwei Stunden gebraucht hat, was daran lag, weil er das Projekt gut geplant hatte.

Außerdem war das nicht sein erstes Projekt dieser Art: In einem anderen Reddit-Post zeigte er sein altes, zerlegtes iPhone. Und mit diesen Erfahrungen war das Zerlegen des Controllers deutlich leichter. Komplizierter ist mehr der richtige Gesamtaufbau. So schreibt er:

Es ist gar nicht so schwierig, es hat mehr mit Visualisierung zu tun, also wo du welches Teil platzierst und damit das alles schön ausgeglichen wirkt. Also nicht zu viel “weiße Fläche” drumherum.

zlotz auf Reddit, Quelle: Reddit.com

Fans diskutieren über den Lieblings-PS4-Controller

Der Post hat auf Reddit über elftausend Upvotes und mehr als 400 Kommentare erhalten:

  • Mick9er meint: „Wenn ich das mit jedem Controller machen würde, den ich beim FIFA spielen kaputt gemacht habe, dann hätte ich jetzt einen ganzen Friedhof an der Wand hängen.“
  • Hellraiser29 kommentiert den Post: „Das sieht echt krank aus. Eine großartige Weise sich an diese Generation zu erinnern.“
  • User Kenzer161 versteht die Begeisterung nicht. Er schreibt dazu: „Was ist so besonders daran? Die Fans werden mich abwerten, aber die PS4-Controller sind die am wenigsten zuverlässigsten, die ich je benutzt habe. Innerhalb von 18 Monaten habe ich 5 davon gebraucht und von jedem war am Ende der linke Joystick kaputt.“

Was plant Sony bei der PS5 für einen Controller? Während der Spieler seinen alten PS4-Controller ehrt, warten andere gespannt auf den Dualshock 5 für die PS5:

Minecraft: Diese natürliche Kies-Todesfalle beeindruckt tausende Fans

Kies in Minecraft ist richtig hinterhältig. Ein Spieler entgeht nur haarscharf einer Todesfalle, die sich dann als cooles „Naturschauspiel“ entpuppt.

In Minecraft gibt es fast genau so viele Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben, wie es fiese Möglichkeiten gibt, an allen Orten der Spielwelt spontan zu sterben. Vor allem fallende Blöcke wie Kies und Sand werden dabei für unvorsichtige Spieler rasch zu einer Todesfalle.

Auf Reddit zeigt der Spieler Ketchus69 eine kleine Erkundung eines Gebietes, die fast verhängnisvoll geendet wäre. Er klettert gerade auf einen Berg und versucht, eine „Treppe“ in den Berg zu hauen, um an die Spitze zu gelangen. Doch dabei baut er auch einige Blöcke Kies ab – und löst eine riesige Kettenreaktion aus. Kies stürzt zu hunderten Blöcken weit in die Tiefe und offenbart eine gigantische Felsspalte. Durch einen beherzten Sprung entgeht Ketchus69 gerade noch dem Sturz in den sicheren Tod.

Just some gravel from r/Minecraft

Was ist so fies an Kies? Kies (Gravel) und auch Sand gehören zu den wenigen Blöcken in Minecraft, die von der Gravitation beeinflusst werden. Das heißt, wenn sie unter sich keine anderen Blöcke haben, dann stürzen sie in die Tiefe. Das gilt aber nicht beim Erschaffen einer Welt. So ist es möglich, dass Minecraft eine Welt generiert, in der Kies quasi „in der Luft“ fliegt und darunter einen riesigen Tunnel oder eine Felsspalte verbirgt.

Sobald allerdings einer der frei-hängenden Kies-Blöcke abgebaut wird, wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Minecraft überprüft dann die Gravitation aller umliegenden Blöcke, die daraufhin folgerichtig zu fallen beginnen. Das löst die oben gezeigte Kettenreaktion aus, bei der Hunderte oder gar Tausende Blöcke Kies hinabstürzen.

Dieses Kies-Verhalten ist übrigens kein Bug – ganz anders als der Angel-Lore-Trick, mit dem man fliegen kann.

Kies ermöglicht mehrere Todesarten: An Kies zu sterben ist gleich auf mehrere Arten möglich. Zum einen kann der Fallschaden aus der Höhe den Tod bedeuten, doch auch eine zweite Todes-Variante ist möglich. Wer mit Kies in die Tiefe stürzt, kann nämlich auch unter dem Kies „begraben“ werden und daran in Windeseile ersticken.

Minecraft Gravel Trans
Kies wirkt so unscheinbar – kann jedoch zum Verhängnis werden!

Community zeigt sich begeistert: Der Clip kommt aus mehreren Gründen bei der Community ziemlich gut an und bescherte der kleinen Szene bereits über 65.000 Upvotes in weniger als 24 Stunden. Das liegt vor allem an der Kombination der beiden Vorfälle. Zum einen sind die Spieler beeindruckt, wie schnell auf die herabstürzenden Kiesblöcke reagiert und so das eigene Leben gerettet wird. Aber auch die schiere Größe dieser Kiesfläche, die dann auch noch auf natürliche Weise über einer Schlucht platziert ist, lässt die Leute auf Reddit beeindruckt zurück.

Immerhin kann Ketchus69 da unten nun sicher viele Dimanten finden oder einfach unseren Diamanten-Guide befolgen.

Habt ihr auch schon eine solche Situation in Minecraft erlebt und ging sie genauso glimpflich aus? Oder seid ihr schon einen „fiesen Kies-Tod“ gestorben?

In Minecraft stehen bald übrigens viele Neuerungen an – eine davon ändert die bisher wichtigste Regel des Nethers.

World of Warcraft macht mir endlich wieder richtig Spaß – Daran liegt’s

Für viele Spieler ist die Luft aus World of Warcraft gerade raus. Doch seit ein paar Tagen hat Cortyn von MeinMMO wieder richtig Spaß – einer kleinen Änderung sei dank.

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich World of Warcraft mehr oder minder immer treu geblieben bin. Ich schreibe nicht nur schon seit knapp 7 Jahren für MeinMMO über World of Warcraft, sondern spiele es auch seit über 14 Jahren intensiv. Zwar gab es hier und da mal einen Monat Pause, doch so richtig losgekommen bin ich von Blizzards Azeroth nicht. Patch 8.3 Visionen von N’Zoth hat mich als langjährigen Fan da aber vor eine harte Probe gestellt. Doch eine kleine Hotfix-Änderung hat dafür gesorgt, dass ich nun wieder viele Stunden pro Tag in Azeroth versinke.

Patch 8.3 hatte wenig zu bieten und kaum Anreize

Ich mache keinen großen Hehl daraus: Von Patch 8.3 bin ich in seiner Gesamtheit auch weiterhin enttäuscht. Es gibt zu viele Punkte, die mich stören und bei denen ich mir einfach mehr erhofft hatte. Die wichtigsten Negativ-Aspekte für mich sind:

  • Lahmes Ende der Story um N’Zoth
  • Keine wirklich neuen Gebiete
  • Enttäuschende Rare-Mobs ohne besondere Drops

Ich stehe darauf, Dinge zu sammeln – egal ob Pets, Spielzeuge oder Reittiere und von allem bietet der aktuelle Patch recht wenig. Die paar Haustiere sind schnell gefangen und die Spielzeuge sind auch nichts, auf das ich wirklich groß hinarbeiten kann.

Patch 8.3 hatte wenig zu bieten und Blizzard stellte sich auch noch quer.

Wann immer mich der aktuelle Content in WoW gelangweilt hat oder nicht genug interessierte, bin ich auf Twinks ausgewichen. Nach langer Zeit des Priester-Daseins war der Dämonenjäger eine coole Abwechslung und jetzt die Dungeons und Raids aus Sicht eines Feuermagiers zu sehen ist ebenfalls reizvoll.

Doch genau das erlaubte WoW in den letzten Monaten nicht. Denn die Essenzen für das Herz von Azeroth waren schwer für Twinks zu farmen. Der Rufgrind musste auf jedem Charakter in voller Länge wiederholt werden. So cool ich Nazjatar auch fand, da jetzt für einen Monat jeden Tag alle Dailys zu machen, würde mir dann doch nicht mehr in den Sinn kommen – vor allem, wenn da alles mit Multiboxern überfüllt ist.

Das Ende vom Lied war, dass ich eigentlich nur noch an zwei Tagen pro Woche für ein paar Stunden richtig spielte, um mit meiner “Mythisch+”-Gruppe loszuziehen.

WoW Tenebrous Gateway Human Thumbs up title 1140x445

WoW-Entwickler haben endlich gehört

Aber die Entwickler von WoW haben gehört, auch wenn das eine sehr lange Zeit gedauert hat. Seit dem vergangenen Mittwoch können Zweitcharaktere nun deutlich schneller an Essenzen gelangen, die ein Hauptcharakter bereits hat. Das geschieht über eine neue Währung (Echos von Ny’alotha), die man direkt gegen die gewünschte Essenz eintauschen kann – ganz ohne RNG-Elemente und ohne großen Mehraufwand. Wie genau man an die Echos von Ny’alotha kommt, haben wir hier erklärt.

Genau wie von der Community schon seit Wochen prophezeit hat das bei mir zu exakt der Veränderung geführt, die ich sehen wollte: Ich habe wieder richtig Spaß an World of Warcraft und große Lust, Zweitcharaktere zu spielen.

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Zu meiner Dämonenjägerin und Magierin sind inzwischen noch ein Schurke und ein Krieger gekommen. Nach wenigen Stunden Spielzeit habe ich schon zwei der notwendigen Essenzen und der Spielfluss ist gleich viel angenehmer. Schon beim ersten Besuch in einer Verstörenden Vision von N’Zoth merkt man die Auswirkung von passenden Essenzen deutlich, geschweige denn in mythischen Dungeons oder auch nur in der LFR-Version von Ny’alotha.

Ich habe sogar Lust, komplett neue Charaktere zu spielen und vielleicht einen Mechagnom oder eine Nachtgeborene endlich auf die maximale Stufe zu bringen. Einfach weil ich weiß, dass ich im Endgame nicht gegen die “Essenzen-Wand” rennen werde.

Hinzu kommt natürlich, dass Blizzard aufgrund der ganzen “Corona-Situation” gerade einen XP-Bonus von 100% aktiviert hat.

WoW Allied Races Nightborne Voidelf Lightforged Draenei
Endlich wieder Lust auf Twinks – Essenzen machen es möglich.

Zusammengefasst hat es WoW durch diese kleine Änderung geschafft, mich wieder richtig zu „hooken“. Dank den Echos von Ny’alotha und den damit verbundenen Essenzen fühlt sich alles, was ich mit meinen Twinks gerade mache, auf irgendeine Weise relevant an. Alles beschert mir einen sinnvollen Fortschritt. Das wird auch noch für 3-4 Wochen so bleiben, bis ich mit allen Charakteren die perfekten Essenzen freigeschaltet habe.

Ob die Freude auch über diesen Zeitraum noch anhält, bleibt natürlich abzuwarten, denn die anstehende Content-Dürre bis zum Release von Shadowlands wird lang und aufgrund der Corona-Weltlage wohl auch noch länger als gedacht. Aber selbst dann hätte ich zumindest eine ganze Reihe von passablen Ausweich-Charakteren, wenn es mich nach einer neuen Rolle dürstet. Vielleicht versuche ich mich ja an einem der 5 schwierigsten Erfolge von WoW.

Und im Zweifelsfall logge ich einfach auf meinen Dämonenjäger, denn da hat man auch ohne Nachzudenken viel Spaß.

Ob ihr nach der Änderung wieder mehr spielt, wollten wir hier von euch wissen.

Valve will größten Flop überarbeiten, doch noch zum Steam-Hit machen

Der Chef von Valve, Gabe Newell, hat eingestanden, dass ihr Spiel „Artifact“ ein heftiger Flop war. Doch man will das Online-Strategiespiel wiederbeleben. Die Überarbeitung ist so groß, dass man intern von „Artifact 2“ spricht. Wird es doch noch der ersehnte Steam-Hit?

Was ist das mit Artifact? Normalerweise sind alle Multiplayer-Spiele von Valve große Hits auf ihrer Plattform Steam: Dota 2; CS:GO, sogar das alte Team Fortress 2 sind seit Jahren die Platzhirsche auf der gigantischen PC-Plattform.

Das Online-Sammelkartenspiel Artifact erschien im November 2018 und es sah kurz so aus, als wird das der nächste Mega-Seller. Das Spiel begann mit riesigem Interesse auf Steam. Es stand unter dem Motto: “Valve macht endlich wieder Spiele!” Denn Artifact (2018) war das erste Spiel von Valve seit Dota 2 (2013).

Doch Artifact stürzte auf Steam wie ein abgeschossener Vogel vom Himmel und krachte auf den harten Boden der Steam-Charts.

artifact spielerzahlen
Schon im März 2019 waren die Zahlen wirklich schlecht.

Das heiß erwartete “neue Spiel von Valve” stellte sich als Flop heraus, den nach kurzer Zeit kaum noch wer spielen wollte.

Das digitale Kartenspiel erschien im November 2018 und war im Februar 2019 schon so gut wie tot.

Valve erklärte im März 2019 dann, dass sie sich “um die grundlegenden Probleme des Spiels” kümmern wollen, aber viele Infos gab es im letzten Jahr nicht mehr dazu.

Steam Sale Gaben
Ein bekanntes Meme zu Gabe Newell: Der König gewährt Rabatte.

Valve plant Reboot für Artifact

Das sagt Valve nun: Der Chef von Valve, Gabe Newell, ist so eine Art „Jesus des PC Gamings.“ Der hat in einem Interview mit dem Magazin EDGE jetzt gesagt, man habe eine Menge aus dem Release von Artifact auf Steam gelernt und wird diese Lehren jetzt in einem Reboot anwenden.

Man war enttäuscht, wie Artifact lief. In einem anderen Interview mit IGN hieß es: Artifact sei eine riesige Enttäuschung gewesen.

Bei Valve dachten sie, man hätte ein starkes Produkt, aber hat dann schlechte Ergebnisse erzielt. Jetzt wolle man sehen, ob man aus dem Scheitern die richtigen Lehren gezogen hat.

artifact-02

Newell sagt, man hätte ein großes Reboot für Artifact vor, um seine Existenz vor den Kunden und vor dem Markt zu rechtfertigen. Das Reboot sei so groß geworden, dass man intern von einem „Artifact 2“ spricht.

Es gibt aber noch keine weiteren Details, wie Valve das Spiel überarbeiten wird.

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Valve machte endlich wieder neues Spiel, aber das hatte so viele Probleme

Warum ist Artifact gescheitert? Die Liste an Kritikpunkten an Artifact war lang und erstaunlich bunt:

Letztlich zeigte sich an Artifact ein typisches Problem von Online-Spielen: Wenn die Stimmung zum Release schlecht ist, fangen viele Spieler erst gar nicht mit dem Spiel an, andere, die kurz reinschnuppern, sind rasch wieder weg. Es entsteht keine Spieler-Bindung. Es fehlt fehlt eine gesunde Basis an Stammspielern und dass setzt eine Abwärtsspirale in Gang, die das Game früh killt.

So geht es vielen Online-Spielen auf Steam, dass Valve aber selbst so einen Flop nun in der Spiele-Historie hat hat, scheint man jetzt ändern zu wollen.

Happy Sad

Es gibt einige Spiele, die nach einem Flop-Start versucht haben, mit einem Reboot noch die Wende zu schaffen. Wir haben bei MeinMMO auf 7 Spiele geschaut, die eine 2. Chance wollten: Wer hat es geschafft und wer ist gescheitert?

Quelle(n):
  1. IGN
  2. gamesradar

Microsoft arbeitet an neuer KI, die Raidbosse in MMOs unbesiegbar macht

Raidbosse gelten in MMOs als große Herausforderung, vor allem wenn sie frisch veröffentlicht wurden. Doch mit der Zeit lernen die Spieler alle Mechaniken kennen und besiegen die Bosse im Schlaf. Doch das könnte sich bald ändern.

An was arbeitet Microsoft? In einem Livestream von Microsoft sprach der Software Engineer James Trott über Künstliche Intelligenz in Videospielen. Speziell ging es darum, dass die KI lernen soll, dynamisch und in Echtzeit auf Spieler zu reagieren.

So könnten Bosse entstehen, die das Verhalten der Spieler lesen und so selbstständig ihre Mechaniken und Abläufe verändern. Eine klassische Meta, in der Teams mit der immer gleichen Aufstellung spielen, könnte so verhindert werden.

Warum ist das spannend? Kämpfe im PvE sind besonders bei neuen Bossen interessant, da die Spieler erstmal Mechaniken lernen und die Besonderheiten im Kampf herausfinden müssen. Daraus entwickeln sich in manchen MMOs Rennen um die “World First”-Kills, die wie bei WoW sogar auf Twitch für Interesse sorgen.

Doch danach nimmt die Herausforderung irgendwann ab. Bosse haben “Farm-Status” und werden im Vorbeigehen erledigt. Dynamische Bosse hingegen könnten langfristig spannend bleiben, was wiederum für viel Spaß und Wiederspielwert sorgen könnte.

Trott erwähnt dabei aber auch, dass es schwierig ist die Bosse nicht aus Versehen zu hart zu machen.

Die Maschine lernt und liest die Spieler

Was sagt der Entwickler genau? Trott beschreibt im Livestream, an was Microsoft gearbeitet hat und wie das Raidbosse in Zukunft beeinflussen könnte:

Wir haben letztes Jahr an einem Projekt mit Microsoft-Technlogie gearbeitet, um ein MMO-ähnliches System für Bosse zu entwickeln, das das Verhalten der Spieler in Raids lernt.

Wenn die Raidkämpfe dann laufen und Spieler eine dominante Strategie finden, passen sich die Bosse fast in Echtzeit an [und] erkennen die Strategien, die die Spieler einsetzen.

Diese Änderungen führen anscheinend sogar zu ganz neuen Mechaniken, die die Entwickler ursprünglich gar nicht für den Boss vorgesehen hatten.

Wir haben eine Menge interessanter Sachen mit den genetic algorithms erlebt, bei denen sich der Inhalt auf der Grundlage einiger weniger Grundprinzipien zu etwas Neuem entwickelt hat, dass die Entwickler sich vielleicht nie vorgestellt hätten.

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von Andreas Bertits

Wo liegen die Probleme? Die Umsetzung der dynamischen Bosse bringt aber auch Hindernisse mit sich. Ein Problem sind zu starke Raidbosse, die die Spieler einfach nie besiegen können.

Für das Problem müssen die Entwickler noch Lösungen finden, wie Trott erklärt:

Die Herausforderung für die Entwickler besteht nun darin, wie man das maschinelle Lernen und die Simulation angesichts der menge an Rechenleistung in der Cloud zurückhalten kann, damit NPCs und Monster nicht perfekt sind.

Denn mit genügend Training und Rechenleistung werden sie die Spieler jedes Mal besiegen.

Guild Wars 2 Raid Qadim
Qadim, ein Raidboss aus Guild Wars 2

Was heißt das für die Zukunft? Derzeit scheinen die Systeme noch nicht ausgereift genug zu sein, um solche Raidbosse in MMOs umzusetzen. In der Zukunft könnte dies jedoch möglich zu sein.

In fast jedem PvE-Inhalt entwickelt sich irgendwann eine Meta, also eine Gruppenaufstellung samt bestimmter Fertigkeiten, um einen Boss problemlos zu besiegen.

Eine solche Meta könnte in der Zukunft zerstört werden. Wenn die Maschine dynamischer wird, müssen sich auch die Spieler in ihrem Verhalten anpassen. Das klingt extrem spannend.

Quelle(n):
  1. Kotaku

DOOM Eternal hat 3-mal mehr Spieler auf Steam als der letzte Teil – Das sagen Reviews

Der Shooter DOOM Eternal ist an diesem Wochenende auf Steam gestartet. Schon jetzt übertrumpft es die Spielerzahlen von seinem Vorgänger aus dem Jahr 2016.

Das wird berichtet: DOOM Eternal startete am Freitag, dem 20. März auf Steam. Schon am Releasetag war der Shooter unfassbar beliebt. Über 100.000 Menschen gleichzeitig schauten an dem Tag rein.

Damit ist der Shooter deutlich erfolgreicher als das “alte” DOOM, welches im Mai 2016 an den Start ging.

DOOM Eternal 3-mal so erfolgreich wie sein Vorgänger

Das sind die Zahlen: Auf SteamDB sieht man die ersten Zahlen von DOOM Eternal. Zur Hochzeit spielten 104.891 Leute gleichzeitig den neuen Shooter. Auf Twitch schauten sogar etwa 142.000 Menschen zu.

Vergleichbare Zahlen gibt es auch von DOOM und seinem Release in 2016. Dort waren zur Hochzeit 31.623 Spieler auf Steam online. Seit dem Release erreichte der Shooter nie eine höhere Spielerzahl.

DOOM Eternal Steam und Twitch Zahlen
Spielerzahlen von Doom Eternal auf Steam

Woher kommen die hohen Zahlen? DOOM Eternal wurde bereits von der Fachpresse sehr gut auf Metacritic bewertet. So gab es dort 90er-Wertungen und es wurde die dauerhafte Spannung hervorgehoben.

Ein weiterer Grund dürfte sicherlich die Corona-Krise sein. Weltweit ist man dazu aufgerufen Zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu vermeiden. Das lockt viele Gamer vermehrt an die Spielgeräte und ein neuer Titel ist dort ein gefundenes Fressen.

DOOM Eternal kommt aber auch zur passenden Zeit. Aktuell gibt es wenig starke Releases und DOOM hat generell eine starke Fanbase aufgrund der Vorgänger-Historie. Zudem ist es der erste Blockbuster-Shooter in 2020 und dürfte generell bei Fans des Genres Interesse geweckt haben.

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Im Video unserer Kollegen von der GameStar werden gut die Stärken und Schwächen des Gameplays erklärt. Ihr könnt erfahren, ob DOOM Eternal etwas für euch ist.

Wie kommt das Spiel an? Schaut man sich die Bewertungen auf Steam an, dann könnte man vermuten, dass der Shooter noch lange relevant bleibt. Von etwa 10.500 Reviews sind ganze 9300 (Stand 21. März 12:00 Uhr) positiv. Die 88% ergeben unter dem Strich ein “Sehr positiv” bei Steam.

Die Spieler schreiben:

  • Spectah85: “Richtig geiler Shooter! Leveldesign ist bombastisch. Gunplay ist on point. Absolute Kaufempfehlung.”
  • qmass: “DOOM 2016 hat Spaß gemacht, doch ich hab mich nie in den Kämpfen so sehr verloren, wie ich es jetzt bei DOOM Eternal gemacht habe.”
  • Erazor: “Schnell, schneller, DOOM Eternal”

Gibt es auch negative Stimmen? Einige Fans von DOOM 2016 zeigen sich enttäuscht auf Steam. Das sieht man bei den etwa 1300 negativen Bewertungen. Das, was DOOM in ihren Augen ausgemacht hat, ging in Eternal etwas verloren. Oftmals werden die Glory Kills angesprochen, die man ziemlich aufgezwungen bekommt, weil sie starke Belohnungen geben.

Die Animationen der Glory Kills sind aber oftmals gleich und langweilen viele Spieler. Bei DOOM 2016 konnte man diese Kills noch liegen lassen, denn dort waren die Belohnungen nicht so essenziell.

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Pokémon GO versprach Spezialforschung für Zuhause – Jetzt muss man doch raus

Die Spezialforschung rund um Genesect sorgt in Pokémon GO für viele Diskussionen. Es hieß, dass man sie von Zuhause aus lösen kann, doch jetzt muss man für die “Modulare Forschung” nach draußen gehen.

Das wurde versprochen: Niantic schrieb auf Twitter, dass sie die kostenpflichtige Spezialforschung mit Aufgaben bestückt haben, die man alleine und ohne soziale Kontakte lösen kann. Gegenüber der YouTuberin ZoëTwoDots versprach Niantic dann noch, dass man nicht mal nach draußen gehen muss.

Das sorgte für viel Zustimmung bei den Trainern. Immerhin gelten in vielen Ländern Ausgangssperren, aufgrund des Coronavirus. So kann man also 8,99€ bezahlen und das Event ganz entspannt von Zuhause mitnehmen, dachten sich viele Trainer.

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Hier schreibt die YouTuberin, dass ihre Infos von Niantic bestätigt sind und man keine PokéStop drehen muss

Spieler sauer: Für Spezialforschung muss man rausgehen

Diese Quest sorgt für Diskussionen: Auf Stufe 2 von 5 verlangt Pokémon GO von euch, dass ihr 3 Geschenke an Freunde schicken müsst. Das klingt eigentlich nicht kompliziert, doch Geschenke gibt es nur an PokéStops und wer nicht gerade an einem solchen Stop wohnt, der muss rausgehen.

3 PokéStops kann man zwar schnell auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen drehen, doch vor allem der Fakt, dass Niantic hier die Spieler angelogen hat, sorgt für viel Kritik.

Pokémon GO Gensect Gras
Wer keine Geschenke hat, muss wegen Genesect nach draußen gehen

Hier gibt es ebenfalls Probleme: Auf jeder Stufe der Quest muss man 25 Pokémon von einem bestimmten Typ fangen. Das sind insgesamt 125 Monster. Für viele Trainer ist das einfach zu viel, um es mal nebenbei von Zuhause aus zu fangen.

Dazu kommt, dass man einfach keine Pokébälle mehr dafür hat. Man bräuchte mindestens 125 Bälle und dann darf man auch nur die Pokémon fangen, die vom richtigen Typ sind.

Wer bereits seit einigen Tagen daheim ist, der dürfte kaum noch Bälle haben und muss sich dann zwangsweise im Shop welche kaufen.

Selbst mit dem kostenlosen und verbessertem Rauch kann man in einer Stunde nur mit viel Glück die passenden Pokémon anlocken. Man muss also mindestens 5 Stunden lang Rauch zünden, um die geforderten Pokémon zu fangen. Für viele Trainer ist das einfach zu viel Zeit.

Das sagen die Trainer: Auf reddit gibt es zahlreiche Threads zu diesem Thema. CheetahSynth schreibt: “Verdammt, ich hab bereits all meine Geschenke verschickt. Ich muss dann wohl nochmal raus und ein paar PokéStops drehen.”

Ein weiterer User ist sogar etwas direkter: “Das ist eine Schande. Niantic hat bestätigt, dass das von Zuhause aus spielbar ist und ich wette, dass viele Spieler in Quarantäne bereits all ihre Geschenke verschickt haben und nicht an neue kommen, ohne rauszugehen.

Muss man jetzt nach draußen gehen? Sollte jemand tatsächlich unter Quarantäne stehen, dann sollte er natürlich nicht nach draußen gehen. Selbst nach Ende des Events bleibt die Spezialforschung mit Genesect bestehen.

Sollte die die Lage rund um das Coronavirus normalisieren, dann kann man die Quests erst dann lösen. Ihr seid also nicht gezwungen in den nächsten Tagen unbedingt Genesect zu bekommen.

Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.

Spieler in Fallout 76 horten jetzt Klopapier – Und profitieren sogar davon

Nanu! In Fallout 76 horten Spieler plötzlich Unmengen an Toilettenpapier und verkaufen dieses zu extrem hohen Preisen. Was ist da los?

Was passiert da gerade in Fallout 76? Als eine Art Spiegel der echten Gesellschaft sammeln einige Spieler nun Toilettenpapier in großen Mengen und bieten dieses zu sehr hohen Preisen den Mitspielern an.

Eine Rolle Klopapier geht im Spiel für 500 bis 25.000 Kronkorken über den Ladentisch.

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Es ist alles nur ein Spiel

Warum tun die Spieler das? Im Grunde ist es Rollenspiel. Niemand im postapokalyptischen Appalachia braucht Toilettenpapier für den Toilettengang. Auch nicht die NPCs, die bald mit dem Wastelanders-Update hinzukommen. Das, was die Spieler momentan tun, stellt eine Art Spiegel der Gesellschaft dar.

Bilder von mit Klopapier-Packungen vollgeladenen Einkaufswägen werden derzeit über Social Media verbreitet und dies nutzen die Spieler von Fallout 76, um sich darüber etwas lustig zu machen.

Aufgrund der Coronakrise kaufen einige Menschen derzeit hohe Mengen an Toilettenpapier, neben Konserven, Nudeln und Mehl.

Was ist Hamstern und warum wird davon abgeraten?
Gerade in Krisen decken sich manche Menschen mit Produkten der Grundversorgung ein und das in rauen Mengen. Sie wollen wohl gewappnet sein, falls die Krise länger andauert und Produkte in den Supermärkten nicht mehr vorrätig sein sollten. Man geht auf Nummer sicher, um zu Hause eine Weile durchhalten zu können.

Politiker raten den Menschen davon ab, zu hamstern und appellieren an ihre Vernunft. Es wird erklärt, dass die Grundversorgung sichergestellt und ein Horten von Lebensmitteln oder Toilettenpapier nicht nötig ist. Dies schürt nur Unruhe und Panik. Außerdem sind dann wichtige Produkte nicht mehr vorhanden und diejenigen, die regulär einkaufen wollen, bekommen sie nicht mehr. Jeder sollte wie gewohnt einkaufen, dann ist auch genug für alle da.

Es zeigen sich bereits Auswirkungen im Wirtschaftssystem

Hat das irgendeinen Effekt? Das, was als Spaß mit dem Horten von Klopapier begonnen hat, wirkt sich inzwischen schon auf die Wirtschaft des Spiels aus.

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Toilettenpapier zählt in Fallout 76 zum Müll. Müll hat aber auch einen Wert, denn er dient als Rohstoff fürs Crafting. Dazu gehört auch das Klopapier. Horten Spieler nun jede Rolle, die sie finden, dann wirkt sich das aufs Spiel aus und Items, für die man Toilettenpapier braucht, lassen sich nicht mehr herstellen. Daher müssen die Spieler nun die Ressource von denjenigen kaufen, die sie besitzen.

Diese Spieler verlangen dann extrem viel Geld dafür, bis zu 25.000 Kronkorken. Und genau das hat eine Auswirkung auf das Wirtschaftssystem im Spiel.

Quelle(n):
  1. Gamerant
  2. Polygon