Hearthstone bringt am 21. Januar einige neue Karten. Wir verraten euch, auf welche ihr besonders achten solltet – und welche Spaß versprechen.
Hearthstone hat ein kleines „Mini-Set“ aus dem Hut gezaubert und veröffentlicht 35 neue Karten, um ein bisschen mehr Schwung in die Erweiterung „Dunkelmond-Wahnsinn“ zu bringen und gleichzeitig das Meta ein bisschen aufzurütteln. Alle 35 neuen Karten hatten wir euch hier bereits in der Übersicht gezeigt.
Hier wollen wir euch unsere 5 Favoriten der neuen Karten vorstellen und erklären, warum sie so viel Spaß machen werden – oder euch gehörig das Spiel ruinieren, wenn sie zum Einsatz kommen.
5 verrückte Karten aus dem Dunkelmond-Rennen
Der neutrale Diener Mondfang dürfte in vielen Decks bald einen festen Platz finden. Für 5 Mana hat er zwar nur Werte von 6/3, dafür allerdings einen mächtigen passiven Effekt. Denn jeglicher Schaden, den Mondfang erleiden würde, wird auf 1 reduziert.
Noch schlimmer wird das Ganze, wenn man Mondfang über diverse Buffs mit zusätzlichen Lebenspunkten ausstattet. Dann helfen nur „Hard-Removals“, die einen Diener sofort vernichten – oder man muss das eigene Spielfeld opfern, nur um diesen Wolf loszuwerden. Besonders für Arena-Matches scheint das ein neuer „Instant-Pick“ zu sein. Flächenzauber wie ein Flammenstoß, Höllenfeuer oder selbst ein Prankenhieb lassen Mondfang nur müde lächeln.
Ebenfalls neutral aber nicht weniger verheerend ist der Todeswächter für 3 Mana mit den Werten 2/5. Er selbst ist zwar keine große Bedrohung, sein Effekt ist es aber allemal. Denn solange der Todeswächter im Spiel ist, werden Todesröcheln-Effekte beider Spieler nicht ausgelöst.
Das macht den Todeswächter zu einer perfekten „Combo-Breaker“-Karte. Denn viele Karten zielen im aktuellen Hearthstone darauf ab, dass ihr Todesröcheln ausgelöst wird. Vor allem die mächtigen Prime-Karten kommen erst zum Einsatz, nachdem bei einem schwächeren Diener das Todesröcheln ausgelöst wurde. Wird dieser Effekte bereits im Keim erstickt, kann der Todeswächter im Alleingang Matches entscheiden und so manch ein Deck in die Verzweiflung stürzen, das sich auf Todesröcheln-Effekte spezialisiert hat.
Der Zauber Manakeks herbeizaubern ist auf den ersten Blick wenig spektakulär. Er ist von gewöhnlicher Seltenheit und ein Zauber für 2 Mana, der dem Magier einen Keks auf die Hand gibt, der bei Benutzung 2 Mana wiederherstellt. Im Grunde gewinnt man durch die Karte also nichts, denn 2 Mana und eine Karte werden verbraucht, um eine Karte und 2 Mana zu erschaffen.
Allerdings gibt dem Magier das vor allem im Lategame ein gehöriges Kombo-Potenzial. Denn wenn ein Magier plötzlich in der Lage ist, nicht nur 10 Mana sondern gleich 12 davon in einem Zug auszugeben, kann das ein richtiger „Gamechanger“ werden.
Das ist besonders nützlich, da viele aktuelle Magier-Decks darauf abzielen, das Spiel im Late-Game zu entscheiden. In den ersten Runden verwenden Magier ihr Mana immer seltener und wenn dann überhaupt, um mit ihrer Heldenfähigkeit dem gegnerischen Helden 1 Schaden zuzufügen. Mana, das sich nun effektiver einsparen lässt, um später verheerende Kombos zu entfesseln.
Illidaristudien ist ein neuer Zauber für Dämonenjäger, der allen Feinden wohl das Fürchten lehren wird. Für 1 Mana kann der Dämonenjäger eine Außenseiter-Karte entdecken. Zusätzlich kostet die nächste ausgespielte Außenseiter-Karte 1 Mana weniger – die Kosten der Karte amortisieren sich also sofort wieder.
Der Clou an der Sache ist, dass die so entdeckte Außenseiter-Karte ganz automatisch die Bedingungen erfüllt, um vom Außenseiter-Bonus zu profitieren. Immerhin wandert eine frisch entdeckte Karte direkt auf den Platz ganz rechts auf der Hand des Dämonenjägers, sodass der Außenseiter-Bonus aktiv wird. So kann der Dämonenjäger mächtige Kombos entfesseln und seinem Spieler noch schneller die Lebenspunkte durch massive Rush-Mechaniken abluchsen.
Buchband des Urteils ist eine neue Karte für Paladine. Für 7 Mana erhält man eine Waffe mit 5/3, die zusätzlich noch über einen Verderbnis-Effekt verfügt, der ihr Lebensentzug verpasst.
Was auf den ersten Blick nach einer vergleichsweise teuren Waffe klingt, ist es bei genauerer Betrachtung allerdings nicht. Denn die Kosten von Buchband-Karten können beim Paladin drastisch reduziert werden, sodass die Waffe später nur noch 3 oder 4 Mana kostet. Das macht es auch deutlich einfacher, den Verderben-Effekt auszulösen. Das wiederum verwandelt den Buchband des Urteils zu einer verheerenden Waffe, die nicht nur 15 Schadenspunkte austeilt, sondern auch 15 Lebenspunkte wiederherstellen kann. Als wären Paladine nicht schon standhaft genug.
Wann gibt es die neuen Karten? Diese 5 und die übrigen 30 Karten könnt ihr ab dem 21. Januar in Hearthstone bekommen, vermutlich in den Abendstunden (ca. 20:00 Uhr).
Zum ersten Mal könnt ihr die Karten nicht nur aus Kartenpackungen bekommen, sondern das ganze Mini-Set für 15 € oder 2.000 Goldmünzen kaufen. Das ist selbst für Free2Play-Spieler ein erschwinglicher Preis.
Heute, am 20. Januar 2021, läuft in Pokémon GO eine Raidstunde. Dabei vertreten sind Groudon und Kyogre. Wir zeigen euch die besten Konter und wie eure Teams aussehen sollten.
Was ist das für ein Event? Jede Woche am Mittwoch findet eine Raidstunde statt. Für eine Stunde wird es auf fast allen Arenen einen legendären Raid geben.
Am heutigen Mittwoch stehen dabei die Pokémon Groudon und Kyogre im Mittelpunkt. Wir zeigen euch in der Übersicht die wichtigsten Infos, damit ihr das meiste aus dem Event rausholen könnt.
Wann startet die Raidstunde? Wie immer beginnt das Event um 18:00 Uhr Ortszeit. Schon vorher erscheinen die Eier auf den Arenen, damit sie pünktlich um 18:00 Uhr schlüpfen. Ihr habt dann bis 19:00 Uhr Zeit, daran teilzunehmen. Vereinzelt sind die Raids auch noch nach 19:00 Uhr aktiv.
Groudon könnt ihr auch als Shiny finden
Die besten Konter für Groudon: Damit ihr wisst, mit welchen Angreifern ihr eure Teams ausstatten sollt, zeigen wir euch hier die Übersicht mit den besten Kontern gegen Groudon. Das Pokémon zeigt seine Schwächen gegen die Typen Wasser, Pflanze und Eis.
Pokémon
Attacken
(Mega-)Bisaflor
Rankenhieb + Flora Statue
Garados
Kaskade + Hydropumpe
Sumpex
Aquaknarre + Aquahaubitze
Mewtu
Konfusion + Eisstrahl
Brutalanda
Drachenrute + Hydropumpe
Kyogre
Kaskade + Surfer
Tangoloss
Rankenhieb + Blattgeißel
Chelterrar
Rasierblatt + Flora Statue
Mamutel
Pulverschnee + Lawine
Kingler
Blubber + Krabbhammer
Kyogre könnt ihr auch als Shiny finden
Die besten Konter für Kyogre: In der folgenden Tabelle seht ihr die stärksten Konter gegen das Pokémon Kyogre. Gegen Kyogre empfehlen sich Angreifer von Typ Elektro und Pflanze.
Pokémon
Attacken
(Mega-)Bisaflor
Rankenhieb + Flora Statue
Mewtu
Psychoklinge + Donnerblitz
Zapdos
Donnerschock + Donnerblitz
Elevoltek
Donnerschock + Stromstoß
Magnezone
Funkensprung + Stromstoß
Raikou
Donnerschock + Donnerblitz
Tangoloss
Rankenhieb + Blattgeißel
Zekrom
Ladestrahl + Stromstoß
Blitza
Donnerschock + Donnerblitz
Kokowei
Kugelsamen + Solarstrahl
Wie viele Trainer sollte man mitnehmen? Wenn ihr die idealen Konter und dazu Crypto oder Mega-Pokémon besitzt, dann sind die Bosse zu dritt schaffbar. Wir empfehlen aber Gruppen aus mindestens 4 Spielern, damit die Kämpfe schnell erledigt werden und ihr die Raidstunde so gut wie möglich ausnutzen könnt.
Nehmt ihr heute an der Raidstunde mit Groudon und Kyogre teil? Dann schreibt uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare, aus welchen Angreifern euer Team besteht und warum ihr diese gewählt habt.
Tauscht euch auch mit anderen Trainern über die besten Pokémon aus, die heute beim Event zu nutzen sind.
Es gibt zwar noch keine offizielle Ankündigung zu GTA 6, dennoch gibt es immer wieder Gerüchte. Mögliche Hinweise sind aber nun in Form von zwei Patenten aufgetaucht, die sich Publisher Take Two geschnappt hat. Diese könnten eine bessere und realistische(re) Open World bedeuten.
Woher kommen die Infos? Die Patente wurden von Take Two, dem Publisher hinter GTA-Entwickler Rockstar Games, beantragt und sind öffentlich einsehbar.
Ein Patent stammt aus dem Jahr 2017 und wurde von Big Jon Cosimo erst am 16. Januar über Twitter verbreitet.
Das andere wurde kürzlich von Fans entdeckt und auf reddit diskutiert. Es wurde im April 2019 beantragt und im Oktober 2020 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Mehr Möglichkeiten für die Open World von GTA 6 durch neue Technologien?
Um diese Patente geht es: Ein Patent dreht sich vor allem um die Berechnung und Generierung von Objekten in der Spielwelt. So könnte das KI-Verhalten realistischer werden und für deutlich klügere NPCs sorgen. Betitelt wird das als “System und Methode für virtuelle Navigation in einer Spielwelt”.
Das andere Patent beschreibt, wie Spieler aktiv die Open World verändern und beeinflussen können. Viele Welten früherer Spiele verändern sich kaum durch die Aktionen der Spieler, was sich in Zukunft ändern könnte.
Insgesamt könnten diese Methoden zu einer deutlich realistischeren und umfangreicheren Open World in GTA 6 führen.
Verbessertes Navigationssystem für NPCs
Was genau ist damit überhaupt gemeint? Die bisherige Navigation von NPCs in einer umfangreichen Open World gehörte für Entwickler schon immer zu den größten Herausforderungen. Als jüngstes Beispiel dient das das Riesen-RPG Cyberpunk 2077, das massive Probleme mit den NPCs hat. Das zeigt sich dann oft in schrägem Verhalten, beispielsweise im Straßenverkehr.
In GTA 5 bekommen Autos meist ein bestimmtes “wandering behaviour”, also Wanderverhalten, zugeteilt, ohne dabei aber externe Faktoren wie Verkehr oder Wetter einzubeziehen. Zahlreiche Autos fahren zudem ohne “Ziel” in der Welt herum oder parken teilweise einfach auf der Straße (via upsto.report).
Einige Beispiele dafür aus GTA 5 könnt ihr euch in diesem Video von whatever57010 anschauen:
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Im Patent wird die Notwendigkeit betont, konventionelle Methoden zu überwinden und derartige Systeme zu verbessern.
So soll das KI-Verhalten überarbeitet werden: Durch Auslagern der Berechnungen für die NPCs auf Cloud-Server soll sich das KI-Verhalten deutlich verbessern lassen.
Dadurch kann die Spielwelt auf der jeweiligen Hardware berechnet werden, während sich alle anderen Prozesse auf den Servern abspielen. Denn vor allem die Limitierung durch die Hardware war bisher ein Faktor, warum sich NPCs in vielen Open-World-Spielen ab und zu recht dämlich verhalten.
Im Patent heißt es dazu:
“Das System umfasst einen Server zum Verwalten der virtuellen Navigation eines oder mehrerer Nicht-Spieler-Charaktere und eine oder mehrere Spielekonsolen in Kommunikation mit dem Server über ein Netzwerk, wobei jede Spielekonsole eine Spielplattform zum Ausführen der Spielumgebung umfasst […]”
In GTA 5 mussten Spieler mit Mods nachhelfen, um den Verkehr zu verbessern.
Viele damit verbundene Verbesserungen dürften zwar im Detail liegen, in der Summe könnten diese Änderungen jedoch für mehr Realismus sorgen, gerade bei riesigen, komplexen Open Worlds.
So könnten beispielsweise Hauptstraßen befahrener sein, als Nebenstraßen.
Wenn ein Auto auf die Hauptstraße abbiegt, hat das Einfluss auf den restlichen Verkehr.
Generell könnten NPCs so deutlich schneller auf äußere Einflüsse, Hindernisse und Gefahrensituationen reagieren.
Ähnliche Verbesserungen dürften die gesamte Simulation der Spielwelt betreffen. Aber nicht nur das KI-Verhalten soll sich zukünftig verbessern (Das soll zudem positiven Einfluss auf die Serververbindung haben). Auch die Open World selbst soll wandelbarer werden und auf Aktionen der Spieler reagieren, wie ein weiteres Patent beschreibt.
Open World reagiert auf Aktionen der Spieler
So soll es funktionieren: In Zukunft könnte die Open World auf das reagieren, was Spieler in dieser anstellen. So soll man beispielsweise eine heruntergekommene Nachbarschaft durch gute Aktionen “aufwerten” und in neuem Glanz erstrahlen lassen können.
So würden Assets wie “alt”, “abgenutzt”, “rostig” durch neue Assets wie “neu”, “renoviert” oder “Hipster” ersetzt werden, was am Ende wohl von den Aktionen der Spieler abhängen würde, wie Big Jom Colosimo auf Twitter entdeckt hat:
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Ein ähnliches Feature gab es bereits in Red Dead Redemption 2. Dort wachsen Städte, werden Wälder abgeholzt und allgemein befinden sich vor allem bewohnte Teile der Spielwelt in ständigem Wandel. Doch das geschieht unabhängig von den Aktionen oder Entscheidungen der Spieler.
Derartige Neuerungen ergeben Sinn, denn Spieler lieben GTA und Read Dead Redemption gerade, weil die Open World ein riesiger Platz zum Austoben ist.
Die Spielwelt in Red Dead Redemption 2 wandelt sich zwar, aber Spieler haben keinen direkten Einfluss.
Jede Änderung an der Spielwelt wurde bisher allerdings von Rockstar selbst hinzugefügt, wie beim Casino-Release. Tage vor der Ankündigung wurden Bauarbeiten am Casino durchgeführt, das bis dahin nicht zugänglich war. Nun ist es einer der wichtigsten Orte in GTA Online.
Bedenkt: In keinem der Patente sind bestimmte Spiele genannt. Zudem bleibt es also offen, ob diese in einen potentiellen GTA-5-Nachfolger oder überhaupt Anwendung finden.
Dennoch geben sie einen interessanten Einblick und möglicherweise auch einen ersten Ausblick darauf, was in kommenden Open-World-Spielen möglich sein wird. Womöglich schon im nächsten Grand Theft Auto, auf das die Fans bereits sehnlichst warten.
Das Mittelalter-Spiel Life is Feudal: MMO ist offiziell tot. Eigentlich wollte das Survival-MMO mit einem Neuanfang 2020 punkten. Doch ein Rechtsstreit sorgte für das Aus des MMO. Wir blicken zurück.
Obwohl das Spiel bei Steam noch zum Download angeboten wird, passiert nichts, wenn man es jetzt starten möchte. Der Client schließt sich einfach wieder.
Woran ist das Spiel gescheitert? Als Grund für die Einstellung gaben die Entwickler einen Rechtsstreit mit dem Publisher an, der sich 2016 frisch gegründet hatte und Life is Feudal: MMO vertreiben sollte. Diese Firma soll jedoch schlechte Arbeit gemacht haben, weshalb sich die Entwickler von Bitbox dann selbst vermarkteten. Einen Vertrag mit dem Publisher scheint es aber weiterhin gegeben zu haben.
Nachdem die Entwickler einen erneuten Deal mit dem Publisher abgelehnt hatten, soll dieser sich geweigert haben, ihre Einnahmen von Life is Feudal zu teilen.
Der finanzielle Druck soll nun zur Abschaltung des Spiels geführt haben.
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Was ist von der Einstellung betroffen? Von der Abschaltung von Life is Feudal ist nur die MMO-Version betroffen. Die Spiele Life is Feudal: Your Own und Life is Feudal: Forest Village bleiben weiterhin spielbar.
Auch die chinesische Version von Life is Feudal: MMO wird fortgesetzt. Nur die westlichen Spieler können nicht weiterspielen.
Gibt es Rückerstattungen? Alle Dinge, die seit dem 1. November gekauft wurden, darunter Währung für Echtgeld oder der Premium-Account, wurden von den Entwicklern über Xsolla zurückerstattet.
Life is Feudal war vielen zu realistisch und anstrengend
Was war das für ein Spiel? Das MMO Life is Feudal wurde von den Entwicklern als “schwer und realistisch” beschrieben. Ihr konntet in eine mittelalterliche Welt eintauchen, die eine große Herausforderung und viel Grind bot:
Es dauerte jedoch unheimlich lange, bis man sich etwas in dem Spiel aufgebaut hatte.
Man war ständiger Gefahr durch andere Mitspieler und NPC-Völkern ausgesetzt.
Beim Tod hat man alles verloren.
Auf Steam hatte das Spiel nur 43 % positive Bewertungen. Life is Feudal: MMO wurde vor allem dafür kritisiert, dass es nur diejenigen anspricht, die enorm viel Zeit haben, jede Menge Geduld mitbringen und in großen Gilden spielen möchten.
Alleine kann man in Life is Feudal nichts erreichen. Mindestens zehn Spieler sind für eine Gilde nötig und nur in einer großen Gilde hat man die Chance, sich sehr langsam etwas aufzubauen. Man muss zudem sehr frustresistent sein, denn alles, was man sich über Monate hinweg aufgebaut hat, kann in einer Schlacht oder einem Überfall verloren sein.
Jedoch gibt es weiterhin die Version “Your Own”. Dabei handelt es sich um eine eigene Version des Spiels, zu denen ihr selbst Server hosten und mit Freunden oder Fremden spielen könnt. Dafür müsst ihr jedoch 19,99 Euro bezahlen.
Ebenfalls aktiv bleibt Life is Feudal: Forest Village. Hierbei handelt es sich um eine Städtebau-Simulation. Ihr spielt eine Gruppe von Siedlern, mit denen ihr eine Stadt errichtet. Es greift im Grunde den Bau-Aspekt des MMOs auf, verzichtet jedoch darauf einen spielbaren Charakter zu bieten, den ihr steuert und ausrüstet.
Life is Feudal: MMO ist das erste MMO, das 2021 gestorben ist. Doch der Tod von zwei weiteren Online-Spielen wurde bereits für dieses Jahr angekündigt. Wir haben sie in diesen Artikel mit aufgenommen:
Der Predator ist jetzt in Fortnite: Battle Royale anzutreffen. Ihr könnt ihn auf der Map finden und besiegen. Dafür zeigen wir euch seinen Fundort und ein paar Tricks dazu.
Was ist gerade los bei Fortnite? Das neue Update 15.21 wurde aufgespielt und brachte einen neuen NPC-Boss auf die Fortnite-Map. Dieser lässt sich jetzt auffinden und bekämpfen. Durch seine Eliminierung können Spieler ein cooles mythisches Item ergattern.
Predator finden – Fundort
Wo müsst ihr hin? Wer sich dem Boss stellen möchte, muss sich in den Dschungel bei Stealthy Stronghold begehen. Dort lauert der Predator gut versteckt und wartet auf euch.
Bei Stealthy Stronghold werdet ihr auf den Predator treffen
Nun wisst ihr zwar, wo sich der Predator auf der Map der Season 5 aufhält, doch ihn zu finden ist nicht ganz einfach. Mit seinem mythischen Gerät, kann er sich unsichtbar machen und so mit der Umgebung verschmelzen.
Für euch bedeutet das, dass ihr die Augen offen halten und auf seine Geräusche achten müsst. Wenn er sich in der Nähe befindet, werdet ihr Schreie hören – das kann schon mal für ein paar Schreckmomente sorgen!
Falls ihr nicht erschreckt werden oder die Suche verkürzt haben wollt, könnt ihr den in den Einstellungen die „Soundeffekte visualisieren“ einschalten. So werden euch Schritte auf dem Bildschirm angezeigt und ihr könnt gleich sehen, aus welcher Richtung der Predator kommt.
Beim Predator handelt es sich um einen Gegner aus dem gleichnamigen Kultfilm
Predator besiegen – So geht’s am besten
Wie kann man sich Predator im Kampf stellen? Der Boss ist nicht allzu schwer zu besiegen, da er nicht so viele Lebenspunkte besitzt. Doch seine Fähigkeit sich unsichtbar zu machen, macht den Kampf schwieriger und zieht es in die Länge.
Habt ihr also schon das Feature “Schritte visualisieren” eingeschaltet, sollte der Kampf nicht zu lange dauern. Rüstet euch aber trotzdem erst mit Waffen und Munition aus, bevor ihr euch dem Kampf stellt.
Sobald ihr die Verfolgungsjagd aufgenommen habt, solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu Nahe am Predator steht, weil er euch mit seinen Krallen angreifen wird. Schnappt euch also ein paar Waffen und verfolgt ihn, während ihr immer ein bisschen Distanz einhaltet.
Habt ihr ihn besiegt, werdet ihr mit dem mythischen Gegenstand “Predators Cloaking Device” belohnt. Dieses Gerät ermöglicht es euch, für kurze Zeit unsichtbar zu werden, was euch einen Vorteil im Kampf verschaffen kann.
So sieht der Gegenstand aus, den ihr vom Predator bekommt
Wenn ihr lieber selbst als der Predator unterwegs sein möchtet, solltet ihr bald die Möglichkeit dazu erhalten. Mit Challenges könnt ihr euch nämlich verschiedene Items und Cosmetics freischalten und dann später auch den Predator selbst, den geheimen Skin der Season 5.
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Das Survial-MMO Rust bietet ein umfangreiches Crafting- und Bau-System. Für euer eigenes Haus braucht ihr aber erst einmal Wände – und die können knifflig sein. Denn sie lassen sich nicht so einfach abreißen, wenn ihr sie einmal gesetzt habt. MeinMMO verrät euch, wie es trotzdem klappt.
Das ist das Problem: Wenn ihr in Rust eure Basis baut, braucht ihr Wände. Dabei solltet ihr aber aufpassen, denn Wände sind fest gesetzt, wenn ihr sie einmal platziert habt. Sie lassen sich nur kurze Zeit nach dem Stellen wieder mit dem Hammer entfernen.
Das kann vor allem neue Spieler überraschen, die ihr erstes Haus bauen wollen. Wenn sie nicht aufpassen, steht plötzlich ein Gebäude dort, wo sie es gar nicht haben wollen und die Materialien sind weg.
Es gibt allerdings einige Tricks, mit denen ihr gesetzte Wände wieder abreißen könnt, teilweise sogar einfach kostenlos und ohne großen Aufwand.
Wände abreißen in Rust – So geht‘s
Wände mit dem Hammer abreißen: Sobald ihr eine Wand gesetzt habt, könnt ihr sie etwa 10 Minuten lang noch mit dem Hammer wieder entfernen. Steht mit dem Hammer vor der Wand und haltet die rechte Maustaste gedrückt. Eine „Zerstören“-Option sollte auftauchen.
Nachdem die Zeit abgelaufen ist, steht die Wand auf einem offiziellen Server fest und kann ab da nur noch über andere Wege zerstört werden. Wenn ihr einen eigenen Server besitzt oder auf dem eines Freundes spielt, könnt ihr Mods nutzen. Die Mod „Hammer Time“ etwa ermöglicht es, die Zeit nach dem Bau anzupassen (via umod.org).
Eine hübsche Basis in Rust ist toll – aber eine falsch platzierte Wand kann sie schnell versauen.
Wände durch Upgrades abreißen: Ein Trick zum Abreißen einer Wand ist es, sie erst aufzuwerten. Habt ihr eine Wand an einem ungünstigen Platz aufgestellt, könnt ihr sie einfach zu einem höheren Material aufwerten, etwa Metall.
Nehmt dann sämtliche Materialien diesen Typs aus eurem Werkzeugschrank und die Wand wird langsam zerfallen. Das kostet euch zwar nichts, hat aber zwei Nachteile:
es dauert lange
und ihr dürft keine anderen Bauteile mit diesem Material haben, sonst zerfallen sie ebenfalls
Bei einem “Force Wipe” mit dem nächsten Update des Servers ist eure Wand ebenfalls verschwunden, weil der ganze Server dann zurückgesetzt wird. Ist das für euch keine Option, bleibt euch nur noch rohe Gewalt.
Wände mit Sprengstoff und Waffen abreißen: Die schnellste und zugleich teuerste Methode, um eine Wand einzureißen, ist C4. Das ist ein hochwertiger Sprengstoff, mit dem sich Wände gezielt einreißen lassen. Alternativ funktionieren auch:
Pionier-Sprengladungen („satchel charges“)
andere Sprengstoffe
Nahkampf-Waffen
Greift mit den Waffen die Wand von der Seite an. Das kann allerdings dauern und wird die Waffe viel Haltbarkeit kosten. In unserem Item-Guide zeigen wir euch, wie ihr C4 und andere nützliche Items bekommt.
Mit C4 lassen sich Wände schnell einreißen.
Ihr werdet allerdings recht viel von den Waffen und Sprengladungen brauchen – je nach dem, aus welchem Material eure Wand besteht. Die Herstellung kann recht teuer werden und als neuer Spieler seid ihr besser mit der Werkzeugschrank-Methode beraten oder damit, euer Lager andernorts aufzubauen.
Eine Wand falsch zu platzieren ist in jedem Fall ärgerlich und es ist aufwendig, sie wieder zu entfernen. Behaltet das beim Bau im Hinterkopf, ebenso wie die Fehler, die ihr in Rust vermeiden solltet.
Tanken in WoW ist für viele Spieler nervig geworden. Häufig rennen Tanks nur noch im Kreis und kiten die Gegner hinter sich her. Muss das so sein?
Das Tanken in MMORPGs wie World of Warcraft ist oft ein undankbarer Job. Man muss nicht nur den Dungeon perfekt kennen, sondern trägt in vielen Fällen auch die größte Verantwortung in der Gruppe, entscheidet über Geschwindigkeit und die genaue Vorgehensweise. Umso frustrierender ist es dann, wenn das Tanken an sich immer weniger Spaß macht. Genau dieses Problem haben Tanks aber aktuell in „Mythisch+“-Dungeons. Denn dort wird immer seltener tatsächlich „getankt“ und viel öfter einfach gekitet.
Was ist das Problem? Dungeons der Schwierigkeit Mythisch+ gehören zu den anspruchsvollsten Inhalten, die Spieler in WoW gerade erleben können. Mit steigendem Level werden die Feinde immer stärker und die Mechaniken immer knackiger. Ungefähr ab Stufe 12 aufwärts (je nach Tank-Klasse leicht unterschiedlich) werden Feinde so stark, dass sie schlicht nicht mehr auf herkömmliche Weise im Nahkampf bekämpft werden können. Selbst Tank-Klassen werden in wenigen Sekunden zerlegt.
Das ist ein Thema, das auch immer wieder im Subreddit von WoW angeregt diskutiert wird.
Tanks rennen um ihr Leben – ist das noch “Tanken”?
Wie tanken die Tanks denn dann? Im Regelfall durch Kiten. Es wird kurz in die feindliche Gruppe gestürmt oder gesprungen, um genug Bedrohung aufzubauen. Anschließend werden die Feinde verlangsamt und der Tank rennt nur noch vor ihnen weg. Gelegentlich wird ein Fernkampf-Angriff oder eine Betäubung eingestreut. Doch mit klassischem Tanken, bei dem der Krieger etwa mit Schild und Schwert den Feinden im Nahkampf trotzt, hat das nur noch wenig zu tun.
Schaden wird nicht mehr durch den geschickten Einsatz von Fähigkeiten zur Mitigation vermieden, sondern dadurch, dass Feinde den Tank schlicht nicht mehr erreichen und der die Gegner im Kreis führt.
Das sagen Tanks zu dem Thema: Im Subreddit von WoW haben sich einige Tanks zu Wort gemeldet.
Der Paladin metalicgrenade schreibt dazu:
Es schmerzt mich, ein Paladin in voller Platte und mit schlechter Mobilität zu sein, nur um dann kiten zu müssen. Es ruiniert die Fantasy eines ‘unbeweglichen Objekts’.
Ein anderer Spieler, goodydoobie, sieht Kiten als eine Option von vielen – oder wünscht sich das zumindest:
Wie viele schon angemerkt haben: Kiting sollte ein Werkzeug von Tanks sein, ABER NICHT DAS EINZIGE. Klar, wenn die Schwierigkeit der Schlüsselsteine steigt oder man große Pulls macht, dann sollte es prominenter genutzt werden. Aber auf den Stufen 14 oder 15 sollte das Movement sich mehr darum drehen, einzelne Mob-Gruppen richtig zu positionieren und nicht das Kiten.
Was noch schlimmer ist, ist der Umstand, dass die Itemisierung hier der offensichtliche Schuldige ist. Weil die Skalierung von DPS-Klassen nicht in einer Liga mit der Standhaftigkeit von Tanks ist. Was DPS-Spieler leicht töten können, kann einen Tank noch immer in Windeseile kaputthauen. Das ist schlecht.
Auch der Spieler Ni_Too sieht das Problem und schreibt dazu:
Ich bin da ganz auf deiner Seite – Ich tanke in diesem Addon nicht, aber wenn ich mir Tanks in ‘Mythisch+’-Gruppen anschaue, besteht das vor allem daraus, dass sie die Aggro von einem Jäger zugeschossen bekommen und dann so schnell rennen, wie sie können – ich bemitleide sie.
Das hat einfach nichts mehr mit der ‘Tank-Fantasy’ zu tun.
Es ist okay, wenn es unterschiedliche Tank-Stile gibt, wie etwa einen der kitet und einen anderen, der mit Schwert und Schild arbeitet und so weiter. Aber wenn selbst die ‘Schwert und Schild’-Tanks die ganze Zeit wegrennen müssen, fühlt sich das einfach falsch an.
Auch Heiler fühlen sich vom aktuellen Spielstil der Tanks genervt und bemängeln etwa wie Stonebear:
Als Heiler ist es verdammt nervig, die ganze Zeit den Dämonenjäger zu verfolgen, der von Säule zu Säule und von Ecke zu Wo-auch-immer springt, nur um ihn zu heilen. Das Kiting-Meta ist Müll und viel zu extrem geworden.
Dämonenjäger sind besonders mobil und machen als Tanks deswegen gerade eine gute Figur – genervt sind die Spieler trotzdem.
Problem ist nicht neu: Vollkommen neu ist die Problematik übrigens nicht. Dass diese Methode beim Tanken die effektivste ist, hatte sich schon in Battle for Azeroth herauskristallisiert. Zwar wurde hier ein solches Vorgehen erst ab Stufe 17 und aufwärts wirklich notwendig, hat aber schon damals viele Spieler verstört.
Die Sorge ist nun, dass dieser eher untypische Spielstil für Tanks das Tanken noch unattraktiver macht. Immerhin dürften viele Spieler einen Tank angefangen haben, um im Nahkampf Feinde zu binden und die Gruppe so zu beschützen. Dass sich dieser Spielstil im Endgame so wandelt, dass man nur noch wie ein Flummi panisch durch den Raum hüpft, könnte so manch einen Tank-Spieler verschrecken – und diese wichtige Aufgabe noch unattraktiver machen.
Wie seht ihr das? Tankt ihr gerne unter den aktuellen Bedingungen? Oder versteht ihr die Kritik von Kriegern, Paladinen und Konsorten?
Die neue Saison im Fortnite-E-Sport bringt einige Änderungen mit sich. Unter anderem gibt es bessere Preisgelder – doch auch die Konkurrenz wird härter.
Das bringt die neue Saison im FNCS an Geld: Wie das “Fortnite-Wettkampfteam” in einem Blog-Post beschreibt, wird im Jahr 2021 mehr Geld in die Fortnite Champion Series (FNCS) gesteckt. Bei dieser Serie handelt es sich um den wichtigsten Fortnite-Wettkampf, der in insgesamt 4 Saisons abgehalten wird.
Im neuen Jahr soll es einen Preispool von 20 Millionen Dollar geben, was drei Millionen mehr als 2020 bedeutet – da waren es noch 17. Dieses Preisgeld wird folgendermaßen aufgeschlüsselt: Jede Saison werden insgesamt 3 Millionen auf die verschiedenen Regionen verteilt und in den Finals ausgeschüttet. Nach aktuellem Stand soll das vorerst so aussehen:
Je nach Region gibt es unterschiedliche Preisgelder (via Epic Games)
So kommt man bei 4 Saisons schonmal auf 12 Millionen Dollar. Dazu kommen Mitte und Ende des Jahres Wettbewerbe, in denen die besten FNCS-Spieler um die übrigen 8 Millionen kämpfen können. Weitere Informationen dazu soll es zu einem späteren Zeitpunkt geben.
Zuletzt gab es Kritik am E-Sport von Fortnite, auch in Bezug auf die Preisgelder. Hier dürfte Epic ein wenig gegensteuern – allerdings gibt es noch weitere Änderungen, die nicht nur positiv ankommen.
Der Fortnite-Pro Benjyfishy hatte zuletzt Kritik an der Ausrichtung des Fortnite-E-Sports geäußert
Ein Spielerpool für alle Plattformen
Das ändert sich: Die neue FNCS-Saison wird in Trios ausgetragen – und die können sich plattformübergreifend bilden. Das bedeutet, PC-Spieler können gemeinsam mit Konsolen- oder Mobile-Wettkämpfern Trios bilden. Allerdings treten so nun auch alle Plattformen gegeneinander an: Es wird nur noch eine gemeinsame, plattformübergreifende Gruppe geben.
Somit wird die Konkurrenz größer, und auch der technische Unterschied dürfte sich bemerkbar machen. Während Konsole und PC zuvor noch getrennt waren, muss man sich nun gegeneinander im Kampf um das Preisgeld beweisen – was nicht überall gut ankommt. Auf Twitter etwa reagieren einige Spieler verärgert auf die Ankündigung und kritisieren, dass Konsolenspieler gerade auf älteren Modellen gegenüber dem PC im Nachteil sein könnten.
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Allerdings wird im Blogpost auch betont, dass es zumindest noch einige Konsolen-exklusive Turniere geben wird: “Wir werden auch im Jahr 2021 weitere Konsolenturniere abhalten, die über ihren eigenen Preispool verfügen werden.” In welchem Umfang die stattfinden, ist allerdings noch nicht näher beschrieben. Daneben gibt es weitere, übergreifende Wettbewerbe wie die “Solo Saturdays”.
Was ändert sich im Spiel selbst? In den Wettkampf-Spielmodi gibt es ebenfalls ein paar Änderungen. So ist nun die neue Hebelschrotflinte dabei, der Rissfisch und Schockwellengranaten hingegen werden entfernt. Das dürfte es erschweren, sich schnell über die Karte zu bewegen. Ein weiterer Punkt hinsichtlich Mobilität: Die schnelle Fortbewegung im Sand ist solange verfügbar, wie sie in den Hauptmodi aktiv ist – doch auch dort ist das Feature immer mal wieder inaktiv. Außerdem werden die IO-Wachen im Wettbewerb entfernt.
Leichte Maschinengewehre bringen euch in der Call of Duty: Warzone riesige Magazine und ein angenehmes Handling. Die Stoner 63 gilt aktuell als das beste LMG und MeinMMO zeigt euch das passende Setup dazu.
Update 28. April 2021 – Cold War Season 3: Die Stoner ist weiter eine starke Reichweiten-Alternative in Warzone. Das Setup im Artikel ist aktuell und stark.
Was ist das für eine Waffe? Die Stoner 63 ist ein amerikanisches Modular-Gewehr, das besonders im Vietnam-Krieg zum Einsatz kam. Man kann sie keiner Waffen-Klasse direkt zuordnen, da sie als Modular-Gewehr konzipiert wurde und nur leichte Anpassungen nötig sind, um aus der Stoner ein Sturmgewehr, Karabiner oder ein leichtes oder mittleres Maschinengewehr zu machen (via Wikipedia).
Die bekannteste Version ist jedoch die Ausführung als leichtes Maschinengewehr und genau diese Variante hat es auch in die Call of Duty: Warzone geschafft. Die Waffe aus Black Ops Cold War glänzt mit ihrer Stabilität und bringt besonders auf mittleren Distanzen sehr starke Leistungen. Sie ist auch auf größeren Entfernungen brauchbar, dank ihres angenehmen Rückstoßes. Ein profilierter CoD-Experte sieht das LMG unter den 6 besten “Cold War”-Waffen für die Warzone.
MeinMMO zeigt euch einige Details des LMG-Schmuckstückes, ein geprüftes Setup und die Stärken und Schwächen der Stoner 63, die jeder LMG-Liebhaber in der Warzone mal auf eine romantische Stadtrundfahrt durch Verdansk mitnehmen sollte.
CoD Warzone: Stoner 63 Build für schmerzhafte und einfache Treffer
Wie sieht ein starkes Setup aus? Die Stoner ist stabil, bringt ordentlich Schaden mit und bietet schon von Haus aus ein überdurchschnittliches Magazin mit 75 Kugeln. LMGs sind jedoch oft deutlich träger als ihre Sturmgewehr-Vettern und deshalb meist nur auf mittleren bis hohen Distanzen wettbewerbsfähig.
Ein Wert ist aus diesem Grund sehr wichtig: die Kugelgeschwindigkeit. Die Aufsätze “Mündung” und “Lauf” sollten so bestückt werden, dass ihr diesen Wert maximiert um Treffer besser setzen zu können. Dazu hilft dann auch ein passendes Visier.
Warzone: Stoner 63 Setup
Mündung: Agency-Mündungsfeuerdämpfer
Lauf: 21,8″ Sonderkommando
Visier: Visiontech 2x
Unterlauf: Feldagenten-Griff
Munition: 120 Schuss
Stoner 63 – Hohe Kugelgeschwindigkeit macht den Unterschied
Was bringt dieses Setup? Der Agency-Mündungsfeuerdämpfer ist das “Cold War”-Pendant zum Monolith-Schalldämpfer und somit bei vielen Waffen gesetzt. Diese Mündung bringt euch den Schalldämpfer-Effekt, eine etwas höhere Reichweite und mehr Kugelgeschwindigkeit. Ergänzend dazu könnt ihr die Stoner 63 mit dem Lauf „20,3″ Sonderkommando“ ausrüsten. Der gibt den größten Boost auf Kugelgeschwindkeit.
Als dritten “Basis-Aufsatz”, mit dem ihr die Waffe in der Warzone zu einer starken Stütze macht, wählt euch eines der mittelgroßen Visiere aus. Je nach Vorlieben drängen sich hier das “Visiontech 2x” oder das “Axial Arms 3x” auf.
Um beim Handling noch etwas nachzuhelfen und den Munitionsfluss zu verbessern, packt euch den “Feldagenten-Untergriff” ran und stockt euer Magazin auf 120 Kugel auf.
Mehr zur Stoner 63 findet ihr in einem englischen Video des CoD-YouTubers “JGOD”. Der Teil mit dem Cavalry/Ulan-Lauf ist jedoch nicht mehr aktuell – die Läufe fügen Fahrzeugen jetzt tatsächlich mehr Schaden zu. Das Video binden wir hier für euch ein:
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Was könnte ich noch anpassen? Beim Magazin habt ihr die Wahl – wollt ihr lieber etwas mehr Kugeln oder doch besser eine erhöhte Nachlade-Geschwindigkeit. Die Aufsätze “120 Schuss” und “Schnelles Magazin” geben euch beiden keine Abzüge bei euer eh schon trägen ZV-Geschwindigkeit. Wählt eines der beiden aus. Bei allen anderen sind die Nachteile spürbar.
Auch beim Unterlauf kommt es auf eure Vorlieben an. JGOD empfiehlt hier 3 Varianten:
Feldagenten-Griff: Reduziert horizontalen Rückstoß stark, vertikal ein wenig
Schleifschalen-Griff: Reduziert vertikalen Rückstoß stark
SAS-Kampf-Schaft: Gibt euch Boni auf Mobilität
Versucht euch ein wenig aus und findet heraus, welches Setup für euch am besten funktioniert. Wichtig sind bei der Stoner 63 allerdings die Basis-Aufsätze: Agency-Mündung, Ulan-Lauf und mittleres Visier.
Wo hat die Stoner 63 ihre Stärken und Schwächen? Das leichte Maschinengewehr bringt euch mit diesem Lauf bis knapp 50 Meter eine echt starke Time-to-Kill von nur 568 Millisekunden. 500 ms gelten in der Warzone als überragend. Für ein LMG ist das ein absoluter Top-Wert und nur das MG34 ist hier etwas besser.
Doch ihr könnt im Nahkampf kaum von dieser starken Zahl profitieren. Ihre große Schwäche ist ihre Mobilität. Egal ob Bewegungs-Geschwindigkeit, ZV-Tempo oder Sprinten-zu-Feuer-Tempo – gegenüber kleineren Waffen wie Sturmgewehren oder Maschinenpistolen seid ihr im Nahkampf deutlich im Nachteil. Bevor ihr fertig mit dem Anvisieren seid, feuert euch eine MP5 bereits einige Kugeln um die Ohren.
Sobald die Entfernung etwas größer ist, seid ihr jedoch am Drücker. Bei ca. 50 Metern steigt die TTK auf 735 Millisekunden, was weiter ein starker Wert auf diese Entfernung ist. Dank des angenehmen Rückstoß-Verhaltens könnt ihr auch voll von der niedrigen TTK profitieren und mit etwas Übung alles abräumen, was nicht schnell aus eurem Fadenkreuz rennt. Genau deshalb steht sie als Allround-Waffen-Alternative auf unserer Liste mit den besten Waffen der Warzone.
Pro
Auf mittleren Distanzen richtig stark
Große Magazine
Angenehmes Rückstoß-Verhalten
Contra
Sehr träge
Im Nahkampf meistens unterlegen
Setzt auf MPs im Nahkampf und rockt alles andere mit der Stoner
Wie sollte ich die Stoner 63 spielen? Nutzt das LMG als Hauptwaffe und paart sie mit einer Maschinenpistole in der Nebenhand. Die Stoner ist besonders auf mittlere Entfernungen effektiv und rasiert eure Feinde im Handumdrehen. Wenn ihr an eurer Position eine gute Stelle zum Auflegen der Waffe habt, könnt ihr sogar Sniper kontern, wenn ihr das Blitzen ihres Visiers entdeckt.
Wechselt in Häusern oder Bereichen mit geringer Kampf-Distanz immer auf eure MP und benutzt für eure Ausflüge draußen das LMG. Wenn ihr vor dem Gas-Kreis weglauft, wechselt aber wieder auf eure MP zurück, um mehr Bewegungs-Geschwindigkeit rauszuholen. Gute Optionen sind hier zum Beispiel die MAC-10 aus Cold War oder die MP5 aus Modern Warfare.
LMG sind in der Warzone eine spannende Waffenklasse, die zwar von den blanken Werten her oft schlechter dasteht, in der Praxis aber aufgrund ihrer hohen Stabilität und der riesigen Magazine eine große Gefahr für anrennende Feinde darstellt. Wenn ihr es noch stabiler wollt, dann versucht mal das FiNN-LMG im Battle Royale. Einen ausführlichen Guide zur FiNN findet ihr hier.
Der Custom-Händler CMP Shells bot vor einiger Zeit alternative, bunte Seitenplatten für die PS5 an, doch musste nach Ärger mit Sony aufgeben. Nun ist der Anbieter mit einem neuen Angebot zurück und verspricht, dass es diesmal keine Probleme gibt.
Was hat es mit dem Neustart auf sich? Aktuell ist die neue PS5 von ausschließlich in Weiß erhältlich. Doch so wie es aussieht, sind die weißen Seitenabdeckungen der Konsole, die sogenannten Faceplates oder Sideplates, ziemlich einfach austauschbar.
Das wollten einige Custom-Anbieter nutzen und boten alternative Seitenverkleidungen für die PlayStation 5 an. Dazu gehörte auch der Third-Party-Händler “Customize my Plates”, der mit einem bunten Angebot von Custom-Plates lockte.
Doch Sony ging gegen solche Shops und Anbieter vor, im Prinzip mussten alle aufgeben und bereits aufgegebene Bestellungen stornieren – auch Customize my Plates. Viele halten es für wahrscheinlich, dass Sony selbst oder durch Lizenzpartner alternative Seitenplatten anbieten könnte und es deshalb Ärger gab.
So sa das Angebot von Customize my Plates ursprünglich mal aus
Doch nun ist Customize my Plates unter dem leicht abgeänderten Namen CMP Shells zurück und bietet neue Seitenverkleidungen für die PS5 an. Dabei verspricht der Anbieter, dass diesmal alles glattgehen und es keinen Ärger mehr geben wird.
Händler mit Custom Sideplates für die PS5 wieder da – Doch Vorsicht
Das bietet CMP Shells aktuell an: Im Moment führt CMP Shell zwei verschiedene Angebote:
2 mattschwarze Seitenplatten für die PS5 – 55,00 $
Ein Bundle aus 2 mattschwarzen Sideplates, einem mattschwarzen Mittelteil (Vinyl) und einem schwarzen Vinyl-Set für den Dualsense-Controller der PS5 – 75,00 $
Damit trefft die Firma den Nerv vieler PS5-Besitzer, denn so manch einer wünsch sich die PlayStation 5 komplett in Schwarz. 1.000 Stück sollen laut Shop erstmal verkauft werden, nur noch knapp 100 sollen zum aktuellen Zeitpunkt verfügbar sein (20.01.2021, 12:00 Uhr deutscher Zeit). Geliefert werden soll Ende Februar 2021 – und zwar weltweit.
Deshalb soll diesmal alles glattgehen: Offenbar ist das Patent für die Sideplates zwar bereits angemeldet, aber noch ausstehend, die Zulassung ist also noch nicht erfolgt. Und bevor das passiert, sind die Verkäufe laut CMP offenbar unantastbar.
Das habe man vorher nicht gewusst und weiß es jetzt, so der Anbieter in einer zusätzlichen Erklärung bei jeder Produktbeschreibung. Zudem habe man kein Design kopiert. So unterscheiden sich offenbar die von CMP Shells angebotenen Seitenplatten von dem Original, da sie laut Beschreibung die Luftzirkulation der Konsole verbessern sollen. Dadurch sollen sie auch nach der Zulassung des Patents von Sony weiterhin verkauf werden können.
Klappts’s diesmal? Das ist aktuell zumindest fraglich. Von Sony gab es dazu bislang keine Reaktion, der Shop des Anbieters ist immer noch online. Doch dort gab es bereits erste Änderungen.
So hat man am 20. Januar noch 3 Angebote gehabt. Zu den zwei oben gelisteten gab noch das Kratos-Bundle, wo die schwarzen Sideplates und das Controller-Set ein Muster von “God of War: Ragnarok” aufwiesen.
Das wird nicht länger im Shop geführt. Stattdessen gibt es jetzt bei dem günstigsten Angebot einen Ragnarok-Aufkleber ohne weitere Kosten dazu. Auch die Preise haben sich geändert. Ursprünglich wurden die Produkte mit 49,00 $ und 69,00 $ geführt. Auch gibt es im Moment keine richtigen Fotos der finalen Produkte und eine Bestellung könnt ihr erst stornieren, nachdem die Ware versandt wurde und ihr sie erhalten habt.
Generell ist Sony bislang konsequent gegen solche Angebote vorgegangen – mit Erfolg. Auch wenn der Ob hier also tatsächlich eine juristische Lücke gefunden wurde oder ob man unter Umständen nochmal versucht, auf die Schnelle leichtes Geld zu machen, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkenntlich. Wir mahnen aber trotzdem zur Vorsicht und raten eher davon ab, auf solche Angebote zurückzugreifen – zumindest, bis da wirklich offiziell Klarheit seitens Sony herrscht oder ausreichend zuverlässige Erfahrungsberichte vorliegen.
Was denkt ihr? Wird sich der Shop mit seinem Angebot diesmal halten können? Wirkt es auf euch seriös? Oder will hier jemand nur schnelles Geld mit gutgläubigen Interessenten machen? Habt ihr bereits eigene Erfahrungen mit solchen Custom-Anbietern für die PS5 gemacht?
Im Januar 2021 warten noch immer einige Kunden auf die Auslieferung ihrer PS5. Für Besteller bei Saturn und MediaMarkt gibt es gerade gute Nachrichten. Eine neue Versandwelle scheint rauszugehen. Doch wie sieht es mit der PlayStation 5 generell in diesem Jahr aus?
Auch 2 Monate später gibt es noch immer Kunden, die keine Konsole erhalten haben.
Wie die Webseite Gameswirtschaft aber nun berichtet, sollen einige der Käufer bei Saturn in der Nacht zum 20. Januar und über den Tag verteilt endlich eine Versand- oder Abholbestätigung bekommen haben. Auch bei MediaMarkt tut sich etwas.
Welche Bestellnummern wurden verschickt? In der Nacht sollen Versandbestätigungen für die Bestellnummern für 9179x und 9180x rausgegangen sein. Dabei handelt es sich offensichtlich um die digitale Edition der PS5.
Zu den Glücklichen gehört auch einer unserer Autoren bei MeinMMO, der seine Abholbestätigung zur Verfügung gestellt hat.
Bei MediaMarkt wiederum sollen Kreditkarten mit 399,99 Euro bzw. 499,99 Euro belastet worden sein. Daraus schließt Gameswirtschaft, dass auch hier eine neue Versandwelle bevorsteht.
Neue Konsolen könnte es ab nächste Woche geben
Wie steht es um neue Konsolen? Während einige Vorbesteller noch immer auf die Auslieferung ihrer Konsolen warten, kamen viele erst gar nicht dazu, überhaupt eine PS5 zu bestellen.
Neue Verkäufe soll es voraussichtlich erst in der kommenden Woche, ab dem 25. Januar, geben.
Die PlayStation 5 gibt es mit und ohne Laufwerk. Beide sind Mangelware.
Wo bekommt man sie? Wer eine neue PS5 möchte, sollte den Einzelhandel eher ignorieren. In der Regel gibt es die Konsolen bei Versandhändlern wie Amazon oder Otto, GameStop, sowie großen Technik-Händlern wie Expert, Euronics oder Medimax.
Allerdings werdet ihr wieder schnell sein müssen und einiges an Glück brauchen. Für das gesamte Jahr sieht die Prognose jedoch etwas besser aus:
Genshin Impact kündigt für das Update 1.3 einige Anpassungen an dem Harz-Verbrauch an. Einige Events sollen in Zukunft kein Harz mehr benötigen und der Battle Pass soll ab 1.3 mehr Zerbrechliches Harz geben.
Was wurde angekündigt? In einem Q&A ging der Entwickler miHoYo auf einige Fragen der User ein, die sich aufs Gameplay von Genshin Impact bezogen.
Eine der Fragen drehte sich darum, dass viele Spieler sich mehr Ursprüngliches Harz wünschten. Die Entwickler kamen dem ein Stück entgegen und mit dem Update 1.3 im Februar wird es daher folgende Änderungen an dem Harz-Verbrauch und dem Erlebnispass (Battle Pass) geben:
In 1.3 werden alle großen Events, die kein Gedeih der Elemente oder geheime Sphären enthalten, kein ursprüngliches Harz verbrauchen.
Ein erheblicher Teil der großen Events in den Updates nach 1.3 wird ebenfalls kein ursprüngliches Harz benötigen
Der Battle Pass wird ab dem Update 1.3 zusätzlichen Zerbrechlichen Harz geben. Sowohl der Vagabunden- als auch der Gnostiker-Erlebnisspässe werden 1 x Zerbrechliches Harz alle 10 Level geben.
Das Zerbrechliche Harz wird in den Pässen die Materialien zur Verbesserung der Waffen ersetzen. Sie werden auf andere Level umverteilt, sodass sich die Gesamtmenge der Materialien aus den Pässen nicht ändern wird.
Was ist aus dem “Harz-Pass” geworden? Vor einiger Zeit tauchte im chinesischen PlayStation-Store ein neuer Pass für Genshin Impact auf. Spieler konnten Screenshots davon machen und stellten fest, dass es sich um eine Art “Mondsegen” für Harz handelt.
Der Pass ist schnell wieder aus dem Store entfernt worden und miHoYo hat sich in dem Q&A nicht dazu geäußert.
So sah der “Harz-Pass” aus, der kurzzeitig im chinesischen PSN auftauchte.
Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?
Das sagen die Kommentare: In den offiziellen Foren und auf reddit wird das Q&A ausführlich diskutiert. Die jeweiligen Threads haben je etwa zwischen 1.600 und 1.700 Kommentare.
Die Meinungen zu den Änderungen am Harz-Verbrauch und dem Battle Pass gehen etwas auseinander. Ein Teil der User in den Kommentaren finden, dass es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.
Die Änderungen des Battle Pass würden den Spielern nur etwa 50 zusätzliches Harz pro Woche geben. Große Schritte in die richtige Richtung sehen laut einem Teil der Kommentare so aus:
Macht es endlich so, dass wöchentliche Bosse kein Harz mehr verbrauchen!
Wie wär’s, wenn man die Aufladezeit für jedes ursprüngliche Harz von 8 Minuten auf 5 Minuten verändert, bitte. Es wäre so viel besser. Danke, dass ihr den Schritt nach vorn macht, aber diese Änderung würde das Problem permanent lösen.
Zusätzlich befürchten einige Spieler, dass die Belohnungen für die Events, die kein Harz benötigen, nun schlechter werden. Als Beispiel dafür wurde das Event von Fischl gebracht, das bessere Belohnungen gegeben habe als das Event von Albedo (via reddit).
Ein anderer Teil der User ist aber froh, dass es beim Harz Änderungen gibt und dass miHoYo auf die Kritik der Spieler reagiert. Zwar ist die Anpassung nicht sehr gut, aber wenn die Entwickler weiterhin Schritt für Schritt Zugeständnisse macht, dann könne das Harz-System in Zukunft deutlich besser werden.
[…] Meine Voraussage ist, dass wir mehr und mehr “Lockerungen” des Limits sehen werden, während das Spiel weiterentwickelt wird und sie [miHoYo] mit der Menge an Content zufrieden sind. Aber sie werden uns keine Tonne an Harz nach nur einem Patch geben.
Wann kommt 1.3? Das genaue Release-Datum für das Update 1.3 ist noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. miHoYo teilte nur mit, dass es im Februar erscheinen soll.
Basierend auf dem Update-Zyklus von etwa 6 Wochen, wäre Anfang Februar, etwa der 3. Februar, ein möglicher Termin.
Die deutsche Firma Gamigo kauft das Studio KingIsle, das für die MMORPGs Wizard 101 und Pirate 101 bekannt ist – für 126 Millionen US-Dollar. Dahinter steckt eine Strategie: Die Firma will erfolgreiche MMORPGs kaufen und weiterentwickeln, statt neue zu entwickeln.
Was ist das für ein Kauf? Gamigo ist ein deutscher Publisher mit dem Haupt-Sitz in Hamburg. Sie haben bereits in den vergangenen Jahren mit dem Kauf größerer Entwicklerstudios auf sich aufmerksam gemacht:
Nun kauft Gamigo das Entwicklerstudio KingIsle Entertainment.
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Wizard 101 ist ein sehr erfolgreiches MMORPG für jüngere Spieler.
Gamigo nimmt MMORPGs für Kinder ins Portfolio auf
Wofür ist KingIsle bekannt? KingIsle entwickelt MMORPGs, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Das bekannteste und erfolgreichste Spiel ist Wizard 101, das ein wenig an Harry Potter erinnert und die Spieler in die Rolle von Zauberern steckt.
Die Spieler sind Zauberschüler, die mehrere Welten voller Abenteuer bereisen und dort ihre magischen Künste in taktischen Rundenkämpfen einsetzen. Mit der Zeit werden die Spieler immer mächtiger, indem Sie Gegner besiegen, Ausrüstung sammeln und mehr Zaubersprüche erlernen
Pirate 101 sollte in eine ähnliche Richtung gehen, die Spieler sind hier aber Piraten, die sich auf die Suche nach Schätzen begeben. Pirate 101 war nicht ganz so erfolgreich. Das MMORPG bekommt schon seit geraumer Zeit keine Updates mehr.
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Pirate 101 konnte nicht an den Erfolg von Wizard 101 anknüpfen.
Wie viel Geld bezahlt Gamigo? Der Kaufpreis wurde mit 126 Millionen US-Dollar angegeben. Allerdings ist das noch nicht alles. Es sollen weitere 84 Millionen Dollar fließen, wenn die an das Unternehmen gesteckten Umsatzziele erreicht werden. Im Geschäftsjahr 2021 soll KingIsle einen Umsatz von 25 Millionen Euro, sowie einen nachhaltigen operativen Cashflow vor Steuern von 17 Millionen Euro erzielen.
Welche Auswirkung hat der Kauf auf die Spiele? Laut KingIsle will Gamigo dazu beitragen, dass zumindest Wizard 101 noch weitere 10 Jahre laufen kann und weiterentwickelt wird. Pirate 101 wird allerdings nicht erwähnt. Zum aktuellen Zeitpunkt läuft zumindest das Zauberer-MMORPG weiter, wie geplant.
Auf dem Blog des Studios ist zu lesen:
Gamigo und das Team haben über die langfristige Perspektive gesprochen, darüber, wie wir das Spiel über die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus am Leben erhalten wollen, und wir sind beide bestrebt, das zu erreichen. Wir sind entschlossen, die Updates weiter zu veröffentlichen und… es könnte einige aufregende Möglichkeiten geben, die über das hinausgehen, was ihr erwartet. Seid gespannt.
Investor kauft MMORPGs als Strategie
Was bringt Gamigo dieser Kauf? Hinter Gamigo stehen der Investor Remco Westermann und seine Gruppe “Media und Game Invest”, der ist eher zufällig in der Videospiel-Branche gelandet. Er wollte Gamigo eigentlich nur kaufen, sanieren und weiterverkaufen. Hat dann aber das Potential im Computer-Spielmarkt erkannt.
Mittlerweile geht es ihm um Wachstum. Westermann glaubt, die meisten Spielefirmen sind zu klein, um was zu bewegen. Daher sammelt er sozusagen MMORPGs und setzt auf Synergie-Effekte, um die Technik-Kosten zu senken. Mittlerweile hat er mehr als 30 Online-Rollenspielen in seinem Portfolio. Die Strategie ist es, keine großen neuen Titeln zu entwickeln, sondern erfolgreiche Spiele zu kaufen und weiter auszubauen.
Neben dem Gaming-Arm hat Westermann auch Medienfirmen übernommen, um alles in einer Hand zu haben. So kaufte er 2017 das Multi-Channel-Network Mediakraft ein.
Im Sommer 2020 erklärte Gamigo-Chef Remco Westermann (via OMR) zwar, dass man sich Wachstum nicht ewig erkaufen kann: „Wir haben jetzt über 30 Firmen gekauft. Jetzt wollen wir aber auch immer stärker organisch wachsen.“ Allerdings hieß es weiter, dass trotzdem noch drei bis fünf weitere Firmen von einer Liste mit 65 möglichen Kandidaten folgen sollten. Dazu gehörte dann wohl auch KingIsle.
Mit den MMORPGs des Unternehmens hat Gamigo nun Spiele ins Portfolio aufgenommen, die sich an ein jüngeres Publikum richten und bei diesem Publikum auch sehr gut ankommen – zumindest, was Wizard 101 angeht.
Ein originales Set an Booster-Karten der ersten Generation Pokémon-Sammelkartenspiels wurde verkauft für einen Rekordpreis von 408.000 US-Dollar (etwa 336.275 €). Dabei weiß der Käufer nicht einmal genau, welche Karten er da bekommt. Trotzdem könnte sich seine Investition lohnen.
Was sind das für Karten? Es handelt sich um ein „Booster Display“, also um ein vollständiges Set mit 36 Booster-Packs, die jeweils 11 Karten enthalten. Insgesamt sind in dem Display 396 Karten enthalten.
Der Verkauf lief über die amerikanische Auktions-Website Heritage Auctions. Das Display selbst und alle Booster sind noch originalverpackt und kommen aus dem Jahr 1999 von der ersten Generation der Pokémon-Karten, die von Wizards of the Coast (Magic: The Gathering) gedruckt und vertrieben wurden.
Da die Box und die Packs allesamt noch nie geöffnet wurden, weiß der Käufer also noch nicht einmal mit Sicherheit, welche Karten er bekommen wird. Dennoch könnte er Gewinn machen, wenn er die Box nicht selbst behalten will.
Sammelkarten sind viel wert
Darum lohnt sich der Kauf: In der Box kann eine der seltensten und wertvollsten Pokémon-Karten überhaupt sein, ein Glurak der ersten Edition. Diese Karte ist laut Heritage Auctions bis zu 350.000 $ wert und damit fast so viel wie das ganze Set selbst.
Die gesamte erste Generation bot lediglich 102 verschiedene Karten. Es ist zwar nicht gewährleistet, dass sich ein Glurak oder sogar mehrere im Display befinden, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch.
Eine Glurak-Karte ist besonders wertvoll. Bildquelle: Heritage Auctions.
Da sämtliche Karten noch originalverpackt sind, kann davon ausgegangen werden, dass sie sich in einem „Gem Mint“-Zustand befinden. Das ist der bestmögliche Zustand, den eine Sammelkarte haben kann, sie ist dann quasi perfekt erhalten (via PSA).
Ein solcher Zustand wertet die Karten zusätzlich auf. Selbst, wenn der Käufer die Karten nicht einzeln an Sammler verkauft, könnte er noch Gewinn machen. Aktuell bietet Heritage Auctions die Möglichkeit, dem Besitzer ein Angebot für die Box zu machen – für aktuell 530.400 $.
Dort wurde 2019 ein „Schwarzer Lotus“ verkauft. Die Karte gilt als absolute Rarität und war zu Beginn des Kartenspiels äußerst beliebt. Ihr starker Effekt ist einzigartig und die Karte selbst ist heute in vielen Formaten verboten. Die verkaufte Version ist noch seltener, weil sie aus der „Alpha-Version“ von Magic stammt. Für diesen Schwarzen Lotus hat ein Sammler über 166.000 $ gezahlt.
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Das Update 15.21 in Fortnite ist da und bringtgleich einen neuen NPC-Boss, eine neue Waffe und eine kleine Map-Änderung. MeinMMO zeigt euch, was sich jetzt alles im Spiel geändert hat.
Das ist gerade los in Fortnite: Heute, am 20. Januar, wird das Update 15.21 aufgespielt. Im Mittelpunkt des Patch steht die Ankunft des Predators in Fortnite. Wir haben euch hier die wichtigsten Änderungen in unseren eigenen Patch Notes auf Deutsch zusammengefasst.
Der Predator ist hier
Was ist neu? Wie schon bei der Ankündigung für das Update verraten wurde, gibt es jetzt einen neuen NPC-Charakter auf der Fortnite-Map. Bei diesem handelt es sich um den Predator, den man in der Nähe seines Schiffes bei Stealthy Stronghold finden soll.
Ihn zu finden könnte jedoch schwierig werden, denn er besitzt die Fähigkeit, sich für jeweils 15 Sekunden unsichtbar zu machen. Wer ihn aber trifft, sollte sich vor seinen Krallen in Acht nehmen, denn diese verursachen euch Schaden. Der Dataminer HYPEX hat gepostet, wie viel Schaden er verursacht:
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Was ist neu? Mit der Ankunft des Predators gibt es auch ein neues mythisches Item, das man von dem NPC ergattern kann. Obwohl es keine “Waffe” ist, kann es doch nützlich im Kampf sein.
Bei diesem Gegestand handelt es sich um “Predators Cloaking Device”, das euch für 30 Sekunden unsichtbar macht. Der Effekt wird jedoch abgebrochen, wenn ihr Gegenstände im Inventar wechselt oder eine Aktion wie Schwimmen ausführt (via Twitter).
Laut dem Dataminer HYPEX gibt es 3 verschiedene Gegenstände, die der Predator fallen lassen kann (via Twitter):
Einen Flopper-Fisch
Munition
Sein mythisches Item
Map-Änderungen
Was ist neu? Mit dem Update 15.21 kam nur eine kleine Änderung auf die Map der Season 5, auch hier im Zusammenhang mit dem Predator. In Hunter’s Haven soll der neue Charakter ein kleines Zuhause mit einer Basis haben. Spieler entdeckten dies und teilten das auf Twitter mit einem Clip:
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Wenn ihr also noch mehr Geheimnisse zum Predator erfahren möchtet, solltet ihr bei einer Runde in seinem Versteck vorbeischauen. Vielleicht findet ihr ja noch weitere spannende Dinge dort.
Wenn ihr lieber selbst als der Predator unterwegs sein möchtet, solltet ihr bald die Möglichkeit dazu erhalten. Mit Challenges könnt ihr euch nämlich verschiedene Items und Cosmetics freischalten und dann später auch den Predator selbst, den geheimen Skin der Season 5.
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Bei Destiny 2 ist der MMORPG-Experte Joe Blackburn der neue starke Mann, der Destiny in die Zukunft führen soll. Der sagt jetzt: „Die besten Tage von Destiny stehen noch bevor“. Das Problem: Kaum wer glaubt ihm im Moment.
Wer spricht da?
Blackburn hat für Zenimax drei Jahre am MMORPG The Elder Scrolls Online gearbeitet und dort die großen Boss-Kämpfe designet – unter anderem den epischen Kampf gegen Molag Bal, zum Ende der Singleplayer-Kampagne
2015 kam er zu Bungie, wurde Raid-Designer und später der Chef-Designer der Raids von Destiny. Damit trat er die Nachfolge von Luke Smith an. Den hatte Bungie nach dem Erfolg des 1. Raids „Die Gläserne Kammer“ schrittweise zum Oberboss der Spiele-Reihe befördert.
Es sah alles danach aus, als wird Blackburn der Boss fürs PvE bei Destiny.
Joe Blackburn ist jetzt sowas wie „der neue starke Mann“ bei Destiny. Er soll offenbar in die Fußstapfen von Luke Smith treten. Das wurde in der letzten großen Video-Dokumentation von Bungie deutlich, da gab es eine Staffel-Übergabe. Luke Smith sagte, wie spannend er es findet, dass neue Führungskräfte bei Destiny nach vorne treten. Dann blendete man Joe Blackburn ein, der stolz verkündete: „Die besten Tage von Destiny liegen noch vor uns.“
Und genau um diesen Satz geht es jetzt noch mal.
Luke Smith, der Chef von Destiny 2.
Das sagt Blackburn jetzt: Über Twitter meldete sich Blackburn nun und sagte:
„Letztes Jahr habe ich gesagt, dass die besten Tage von Destiny noch vor uns liegen. Wenn ich mir anschaue, was kommt, glaube ich das mehr als je zuvor.
Aber wir müssen noch viel arbeiten, um dahin zu kommen. 2021 wird etwas anders für Destiny. Wir werden eine Weile brauchen, um unsere Pläne zu festigen, aber rechnet mit einem „State of Destiny 2021“ in der nächsten Saison.“
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Das ist die Reaktion darauf: Im Moment ist die Stimmung bei Destiny weit unten. Die PvP-Probleme mit Stasis, das Streichen von Inhalten und Items durch das Sunsetting und der grindlastige Content der Seasons sind harsche Probleme, die Hüter gegen den Strich gehen.
Daher sind viele Kommentare negativ. Ein vages Versprechen für die Zukunft hat man bei Destiny schon oft gehört. Die Hüter können damit nichts anfangen. Einer sagt: „Ihr sagt uns seit Jahren dasselbe, aber Destiny ist immer nur für zwei Wochen nach einer neuen Erweiterung gut.“
Andere erwähnen, dass Destiny ein tolles Spiel ist, man habe viel Spaß gehabt und tolle Leute kennengelernt, aber in Jahr 7 fühle es sich so an, als mache Bungie jedes Jahr dieselben Fehler.
„Ich bleibe voller Hoffnung, Mann. Die Dinge sind nicht immer so, wie wir wollen, aber wir haben gesehen, zu was ihr im Stande seid. Viele von uns vermissen das magische Gefühl, das Destiny uns früher gegeben hat, und wir wollen es wieder. Möge das Licht in Zukunft hell strahlen! Zeigt uns, was ihr draufhabt.“
GladdX
Der generelle Tenor der meisten Posts ist aber: Leute, wir lieben euer Spiel, aber ihr sagt uns seit Jahren dasselbe Zeug und es ändert sich nichts.
GladdX, er glaubt noch an das Gute in Destiny.
Was gegen die Aussage von Blackburn spricht, ist ein Geständnis seines Chefs, Luke Smith. Der räumte im November 2020 ein, dass die Möglichkeiten bei Bungie für Destiny mittlerweile begrenzt sind, ohne Activision Blizzard im Rücken:
In Pokémon GO läuft am 24. Januar 2021 ein Rauch-Tag mit Elektro- und Drachen-Pokémon. Wir zeigen euch die Spawns und was ihr beim Event beachten müsst.
Das nächste Event für den Januar 2021 wurde von Niantic angekündigt. Es gibt mal wieder einen Rauch-Tag. Events dieser Art fanden in Vergangenheit schon häufiger in Pokémon GO statt. Die Besonderheit sind die ausgewählten Pokémon, die nach Zünden eines Rauchmoduls erscheinen.
Rauch-Tag im Januar 2021 mit Voltilamm und Drachen
Wann geht es los? Der Rauch-Tag läuft am Sonntag, den 24. Januar. Um 11:00 Uhr Ortszeit fällt der Startschuss. Wie bei einem Community Day habt ihr auch bei diesem Event 6 Stunden Zeit, die Boni zu nutzen. Das Ende ist um 17:00 Uhr Ortszeit.
Die besonderen Boni: Für den Rauchtag hat sich Niantic ein paar Boni einfallen lassen.
Ihr erhaltet im Shop ein Paket mit drei Rauch-Modulen für nur eine Pokémünze
Während des Events werden Voltilamm durch Rauch angelockt
Das Event teilt sich in Elektro- und Drachen-Stunden auf, die jeweils andere Pokémon locken
Entwickelt ihr während des Events ein Ampharos, kann es die Attacke Drachenpuls erlernen
Stunden-Aufteilung:
Wann?
Was?
Von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Elektro-Pokémon
Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Drachen-Pokémon + Pokémon, die durch Entwickeln zu Drachen werden
Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Elektro-Pokémon
Von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Drachen-Pokémon Pokémon, die durch Entwickeln zu Drachen werden
Was spawnt da? Einen Ausblick auf die Inhalte der Stunden gab Niantic den Spieler schon mit.
Elektro-Stunde: Pikachu, Magnetilo, Voltobal, Lampi, Voltilamm, Plusle, Minun und Flunschlik
Drachen-Stunde: Seeper, Dratini, Voltilamm, Knacklion, Vibrava und Wablu. Mit Glück begegnet ihr Kindwurm
Mit den Spawns von Minun, Plusle und vielleicht sogar Kindwurm hilft das Event euch dabei, die Sammler-Medaille für das aktuelle Hoenn-Event zu vervollständigen.
Werdet ihr an dem Rauch-Tag teilnehmen oder ist das ein Event, das ihr gerne überspringt? Lasst es uns doch hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
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2021 wird ein sehr spannendes Jahr für alle Fans des MMORPGs Black Desert Online. Denn die Entwickler haben eine sehr interessante Roadmap bekannt gegeben.
Was wurde bekannt gegeben? Das Entwicklerstudio Pearl Abyss hat nach der Trennung von Publisher Kakao Games in der Roadmap erklärt, welche neuen Inhalte das MMORPG BDO dieses Jahr noch bekommt. Nun wurde dies nochmal konkretisiert.
Allerdings beziehen sich die Pläne derzeit nur auf Korea. Es kann passieren, dass nicht alle diese Inhalte auch 2021 schon bei uns erscheinen.
Trotzdem geben die Pläne einen guten Ausblick auf die Zukunft von Black Desert. Ein Einstieg in das MMORPG lohnt sich also auch 2021 noch.
Das MMORPG Black Desert Online wird 2021 Serverkriege starten.
Eine sehr umfangreiche Roadmap für BDO
Es sind sehr umfangreiche Neuerungen und Änderungen angekündigt worden. Wir listen euch diese hier auf:
Überarbeitung der Postenkriege: Die Postenkriege zählen zum Endgame im PvP. Ihr werdet euer Territorium durch Eroberung ausdehnen und dieses dann beschützen, was mit actionreicheren Kämpfen und besseren Belohnungen verbunden ist.
Hauptserver: Indem ihr einen Hauptserver bestimmt, genießt ihr einige Vorteile, darunter Serverkriege, welche eine Erweiterung der Eroberungskriege darstellen. Es wird auch möglich sein, zwischen den Servern zu wechseln, wie bisher.
10-gegen-10: Das neue 10-gegen-10-System richtet sich an Spieler, die gerne in Teams gegen andere Mannschaften kämpfen. 10 Spieler ziehen in die Schlacht, 3 bleiben als Reserve auf der Ersatzbank. Gekämpft wird in einer Arena in traditionellen Spielmodi wie Capture the Flag und auch in kleinen Eroberungskriegen.
Balancinganpassungen: Die große Kluft zwischen den Ausrüstungsstufen der Abenteurer soll durch weitere Verstärkungsstufen für Schwarzstern-Rüstungsteile behoben werden. Die Nachfrage nach Caphras-Steinen wird ebenfalls optimiert, da sie in den verschiedenen Spiel-Regionen wie Russland, Europa und Korea sehr unterschiedlich ausfällt.
Der Schwarzstern Raid führt einen neuen Weltenboss ein.
Schwarzstern Raid: In dem neuen Raid kommt ihr dahinter, was es wirklich mit dem über Sternenfall schwebenden Meteoriten auf sich hat und müsst euch einem neuen Weltboss stellen. Trefft ihr im Kampf den Meteoriten, dann bringt dieser Inkarnationen der Korruption hervor.
Heimat der Gardia: Ein neues, winterliches Spielgebiet, das Survival-Elemente mit sich bringt. Ihr müsst Schutz suchen und braucht Feuer, um euch vor dem Erfrieren zu schützen.
In dem Gebiet kämpft ihr am Berg des ewigen Winters in zwei neuen Monstergebieten gegen die Okjinsini, einer neuen Art von Gegner. Zudem erkundet ihr das finstere Murrowak Labyrinth, das von einem Ameisenhaufen inspiriert wurde. Außerdem lauert ein goldener Drache am Berg auf euch.
Der Schrecken der Tiefsee wird ein neuer Hardcore-Inhalt für BDO werden.
Schrecken der Tiefsee: Dieser neue Ort führt eine neue Spielmechanik ein, die Hardcore-Monstergebiete. Dabei handelt es sich um besonders schwere Zonen, die selbst für die besten BDO-Spieler zu einer Herausforderung werden sollen.
Ihr solltet in diesem Gebiet aber nicht sterben, da ihr sonst die Hälfte der Beute verliert.
Die Villa: Ihr könnt euch in einer der Städte ein Grundstück zulegen und dort eine Villa kaufen und erweitern. Sogar Bäume und ein eigener Garten sollen möglich sein, was das Housing des Spiels um einige Komponenten erweitert.
Ataraxion: Das neue Coop-Dungeon ist keine Instanz, sondern findet in der offenen Welt statt. Ihr trefft dort auf andere Abenteuer, müsst dann aber zu dritt, zu viert oder zu fünft zusammenarbeiten, um die Herausforderungen zu meistern.
Das Land des Drachen: Mit dem Land der Dämmerung kommt ein Spielgenbiet hinzu, das an fernöstliche Länder erinnert. Hier erlebt ihr die Geschichten der Klassen Musa, Maehwa und Lahn, die aus diesem Land stammen.
Wann kommen diese Inhalte? Genaue Releasetermin wurden noch keine genannt. Es kann auch sein, dass es nicht mehr alle Inhalte in diesem Jahr nach Europa schaffen.
Wie ihr aber seht, haben die Entwickler sehr große Pläne, was die Zukunft von Black Desert Online angeht.
Das MMO New World hat neue Patch Notes aus der Alpha veröffentlicht. Im Januar wurden einige Anpassungen vorgenommen, die vor allem das Crafting- und das Kampf-System betreffen. Auch eine neue Waffe ist mit dabei.
Was tut sich derzeit bei New World? Das MMO von Amazon befindet sich in einer Alpha. Diese steht jedoch unter NDA, sodass die Tester nicht über den Fortschritt berichten können.
Etwa einmal im Monat gibt es ein Update der Entwickler, in dem die aktuelle Entwicklung vorgestellt wird. Das war im Januar 2021 nun wieder der Fall. Wir stellen euch die wichtigsten Neuerungen daraus vor.
Wer sich generell mit New World vertraut machen und eine Übersicht über die Spiel-Inhalte haben möchte, findet hier unsere Meinung nach dem ersten öffentlichen Test:
Was ist neu beim Crafting? Das Januar-Update fokussiert sich vor allem auf Anpassungen am Crafting-System:
Es wurde eine Reihe von neuen und seltenen Rohstoffen eingeführt.
Es gibt über 100 neue benannte Waffen und 50 neue benannte Rüstungsteile im Crafting.
Viele Rezepte wurden angepasst, sodass auch allgemeine Zutaten funktionieren. Anstelle von Möhren reicht beispielsweise ein allgemeines Gemüse, um das entsprechende Essen herzustellen
Es wurde mehr Flexibilität in das System gebracht. So können die Spieler entscheiden, ob sie mehr oder weniger Azoth investieren, um eine höhere Chance auf Boni zu haben. Genau sollt ihr entscheiden können, wie viel ihr von seltenen Materialien investiert, um eine Chance auf einen höheren Rüstungswert zu haben.
Das Freischalten von Plänen wurde überarbeitet.
Ausrüstung wird nicht mehr automatisch nutzlos und abgelegt, wenn die Haltbarkeit auf 0 sinkt.
Ein Beispiel für die neuen, benannten Waffen in New World.
Was ändert sich am Buff-Food? Zusammen mit dem Crafting wurde auch das Buff-Food überarbeitet. Von nun an gibt es zwei Kategorien, die klar getrennt werden:
Bonus-Essen, das eure Attribute verbessert
Erholungsessen, das Leben schnell wieder herstellt
Außerdem halten die Essensboni von nun an auch über den Tod hinaus.
Was hatte sich zuvor am Crafting verändert? Schon mit dem Update im November 2020 wurden Anpassungen vorgenommen, durch die das Inventar besser sortiert wird und die Herstellungsstationen ihre Optik mit dem Wachstum der Siedlung anpassen.
Die Crafting-Stationen in Siedlungen wachsen mit dem Ausbau und sehen dadurch besonderer aus – hier am Beispiel der Kochstation.
2. Neue Waffe Rapier
Was ist das für eine Waffe? Mit dem Januar-Update wurde das Rapier eingeführt. Die neue Nahkampfwaffe fokussiert sich auf das Zustechen und kommt wieder mit zwei Waffen-Bäumen daher:
Der Blutbaum konzentriert sich darauf, den Statuseffekt Blutung auf Gegnern zu stapeln und den Stapel dann mit einem finalen Schwung für großen Schaden zum „Platzen“ zu bringen.
Der Eleganzbaum konzentriert sich auf Ausweichen, Konter und geschicktes Schwingen der Klinge.
Das Rapier als neue Waffe.
Bei dem Rapier handelt es sich um die mittlerweile dritte neue Waffe seit dem Test im August:
3. Anpassungen am Kampfsystem und nur noch 2 Waffen-Slots
Was ändert sich beim Kämpfen? Neben dem Rapier gab es eine weitere Änderung an den Waffen. Von nun an wird es nur noch 2 Waffen-Slots geben, zwischen denen man im Kampf wechseln kann. Zuvor waren es 3. Der zweite Slot wird aber weiterhin mit Stufe 5 freigeschaltet.
Zudem haben die Entwickler die Fernkampf-Waffen überarbeitet, sodass man sich nun während der Animationen bewegen kann.
Was ändert sich an Feinden? Schon im Dezember gab es Anpassungen an der KI, die nun weiter ausgebaut werden. Benannte Gegner ab Stufe 15 nutzten ein neues Elite-System, wodurch sie zusätzliche Angriffe und eine angepasste Charakteristik bekommen.
Zudem wurde die Schwierigkeit von Gegnern erhöht, die deutlich über der Stufe des Spielers liegen:
Es gibt höhere Rüstungs- und Schadensboni bei Gegnern, die 3-5 Stufen höher sind.
Ab 6 Stufen höher werden Spieler direkt getötet, statt an die Schwelle des Todes gebracht zu werden. Außerdem haben sie eine um 10 Meter erhöhte Wahrnehmung.
Gegner, die 10 Stufen höher sind, können nicht mehr mit CC versehen werden.
Der Spriggan ist der Boss aus den instanzierten 5-Spieler-Arenen. Er war im August-Test einer der stärksten Gegner im Spiel.
Mit dem Januar-Update wurden neue Quest-Dialoge eingeführt, um NPCs besser zu charakterisieren und die Quest-Anweisungen zu erweitern. Zudem wurde die generische Beute durch “interaktive Objekte” ersetzt. Was das genau heißt, werden wir wohl erst in einem neuen Test sehen.
Zusammen mit diesen Anpassungen wurde auch das Gruppenspiel überarbeitet. Zukünftig reicht es, wenn die Gruppe als ganzes 15 % Schaden an einem Feind gemacht hat, damit alle EP, Loot und Quest-Fortschritt bekommen. Allerdings wird die EP-Zahl von nun an durch alle Mitspieler geteilt, statt wie zuvor allen die vollen EP zu verleihen.
New World ist eines der spannendsten MMORPGs, die gerade in Entwicklung sind und 2021 erscheinen sollen. Generell sieht es so aus, als wird dieses Jahr ein gutes für MMORPG-Fans:
Genre: Asymmetrischer Survival-Horror | Entwickler: Behaviour Interactive | Plattform: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X, Switch | Release: 14.06.2016
Auch im Jahr 2021 gedeiht Dead by Daylight, während andere asymmetrische Spiele aussterben. Doch warum schafft es Dead by Daylight noch immer zu überleben?
Vor rund 6 Jahren begann das Genre der asymmetrischen Spiele einen Aufschwung zu erleben. Das Grundkonzept ist dabei immer recht ähnlich. Es gibt eine „Power Role“, die alleine unterwegs und extrem mächtig ist. Das gegnerische Team besteht hingegen aus mehreren Spielern, die allesamt deutlich schwächer sind, dafür aber den zahlenmäßigen Vorteil genießen.
Große Vertreter dieses Genres kamen und gingen schnell wieder:
Nach einem gigantischen Hype verschwand das Monster-Spiel Evolve wenige Monate nach Release unrühmlich. Es wurde Free2Play und stellte wenige Monate danach den Betrieb komplett ein.
Predator: Hunting Grounds ist zwar streng genommen noch lebendig und wird mit Patches versorgt, allerdings scheint das Spiel in der Versenkung verschwunden zu sein. Offizielle Zahlen zu den aktiven Spielern gibt es nicht und erste Kritiken waren äußerst negativ – viele haben das Spiel schon gar nicht mehr auf dem Schirm.
Doch ein Spiel hat diesen „Genre-Tod“ überlebt. Nämlich genau das Spiel, das mit dem Slogan „Der Tod ist keine Zuflucht“ wirbt – Dead by Daylight.
Dead by Daylight lebt weiter – und es wächst ständig.
Aber was macht Dead by Daylight so viel besser als seine Genre-Kollegen, die alle in der Versenkung verschwunden sind? Wieso gedeiht Dead by Daylight auch fast 5 Jahre nach dem Release und wächst Jahr für Jahr weiter?
Wir schauen uns an, warum Dead by Daylight auch im Jahr 2021 ein heißer Kandidat für euer „nächstes Spiel“ sein dürfte.
Was ist Dead by Daylight?
In seinen Grundzügen ist Dead by Daylight rasch erklärt. Vier Spieler treten als „Überlebende“ gegen einen Killer an, der ebenfalls von einem Spieler gesteuert wird. Die Überlebenden müssen mehrere Generatoren auf der Karte reparieren, um anschließend die Ausgangstore zu öffnen und zu entkommen. Der Killer hingegen will das verhindern und die Überlebenden umbringen, indem er sie erst zu Boden schlägt und dann an Opferhaken aufhängt.
Was auf den ersten Blick eintönig klingen mag, stellt euch jedoch jede Runde vor neue Herausforderungen. Denn mit 22 verschiedenen Killern und zahlreichen Perks unterscheidet sich jedes Match. Während manche Killer etwa Bärenfallen aufstellen, können sich andere unsichtbar machen, mit Wurfäxten schleudern oder wie Freddy Krueger aus Albträumen auftauchen.
Auch diese beiden Horror-Ikonen morden in Dead by Daylight.
Während der Killer recht zielstrebig nur ein einziges Ziel verfolgt – nämlich das zeitige Töten der Überlebenden – müssen die Überlebenden häufiger größere Entscheidungen fällen:
Versucht man, einen anderen Überlebenden vom Haken zu retten und riskiert damit das eigene Leben?
Opfert man wertvolle Zeit, um kleine Totems auf der Karte zu suchen, die den Killer verstärken, solange sie noch nicht gefunden wurden?
Stellt man sich dem Killer selbst in den Weg, um von einem bereits verwundeten Verbündeten abzulenken?
Diese und viele andere Entscheidungen, die in Dead by Daylight häufig innerhalb einer Sekunde gefällt werden müssen, sorgen für ständige Abwechslung.
Aber kommen wir zurück zu der Frage, warum Dead by Daylight gedeiht, während andere Genre-Vertreter ein unrühmliches Ende fanden. Gründe dafür gibt es eine ganze Menge. Denn obwohl Dead by Daylight häufig Kritik für seine Patch-Politik erntet, die oftmals nicht ausreichend getestet werden, machen die Entwickler eine ganze Menge richtig.
Starke Lizenzen: Kein anderes Horror-Spiel konnte sich so viele Rechte an bekannten Figuren sichern, wie Dead by Daylight. Neben Michael Myers, Freddy Krueger oder Amanda Young (SAW), tummeln sich hier auch Kreaturen wie der Demogorgon (Stranger Things), Leatherface (Texas Chainsaw Massacre) oder Ghost Face (Scream). Wer auf klassische und moderne Horror-Figuren steht, kommt an Dead by Daylight nicht vorbei.
Sogar Silent Hill gibt es inzwischen in Dead by Daylight.
Aggressive Update-Politik: Dead by Daylight verfolgt eine aggressive Patch-Politik. Alle 6 Wochen erscheint im Grunde ein großer Patch. Hierbei wechseln sich „Chapter“-Patches mit kleineren Patches ab. Während ein Chapter (fast immer) neue Killer und Überlebende bringt, sorgen die Zwischen-Patches für Balancing und Karten-Überarbeitungen, sinnvolle Neuerungen oder kosmetische Erweiterungen.
Next Gen im Fokus: Seit rund einem Jahr arbeitet Dead by Daylight daran, sämtliche Maps, Objekte und Animationen auf den neusten Stand zu bringen und grafisch massiv zu überarbeiten. Kein Wunder, immerhin stammen einige grafische Details noch aus der Beta von 2015. Damit Dead by Daylight auch auf modernen Rechnern und der neuen Konsolen-Generation hübsch aussieht, hat man frühzeitig damit begonnen, alles optisch für „Next Gen“ aufzupolieren.
Dass diese Strategie aufgeht, lässt sich auch an den Zahlen erkennen. Alleine auf Steam hält sich Dead by Daylight seit Monaten in den Top 20 der meistgespielten Spiele, kratzt zum Release neuer Killer auch gerne an den Top 10. Von anfänglich knapp 11.200 gleichzeitigen Spielern im Juni 2016 hat man sich Stück für Stück auf 35.600 gleichzeitige Spieler im Dezember 2020 hochgearbeitet (via Steamcharts) – einige Schwankungen nach oben und unten gab es dazwischen zwar auch, aber die hingen zumeist mit großen Releases zusammen.
Über die Jahre betrachtet ist Dead by Daylight gewachsen und auch rein objektiv immer besser geworden. Unfaire Mechaniken wie „Unendliche Fluchtmöglichkeiten“ („Infinites“) wurden entfernt. Killer, die gerne campen, werden dafür vom Spiel mit weniger Siegpunkten bestraft. Die Endgame-Collapse sorgt für einen Adrenalin-Rausch in den letzten Augenblicken einer Partie und zwingt beide Seiten, das Match nun möglichst rasch zu beenden.
Auf der Streaming-Plattform Twitch hat Dead by Daylight satte 9 Millionen Anhänger (Stand 19.01.2021). Auch das ist wenig verwunderlich – immerhin sind Matches beim Zusehen spannend und von Streamern kann man sich so manch einen Trick oder Kniff abschauen oder eine coole Kombination von Perks übernehmen.
Wie eine Runde mit dem Standard-Killer Trapper (Fallensteller) ablaufen kann, zeigt der bekannte DbD-Streamer “not Ozdarva” hier:
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Wer sich die Preise für Dead by Daylight auf Steam oder den verschiedenen Stores der Konsolen anschaut, der dürfte sich verwundert die Augen reiben. Denn neben den Grundkosten von knapp 20 € für das Basis-Spiel gibt es noch eine ganze Fülle an DLCs. Klammert man die rein kosmetischen DLCs aus und beschränkt sich vollständig auf Charaktere, also Killer und Überlebende, dann kommt der stolze Preis von knapp 145 € zusammen (Grundspiel und 18 DLCs). Klar, dass dieser Preis abschreckend ist. Immerhin klingt das nach einer Investition, die selbst jeden neuen Blockbuster-AAA-Titel in den Schatten stellt.
Ein Blick auf die DLC-Liste kann schockieren – sollte es aber nicht.
Hier sei jedoch gesagt: Keine Sorge. Ihr braucht nicht alle DLCs, um in Dead by Daylight Spaß zu haben. Für den Einstieg reicht das Grundspiel vollkommen aus.
10 der 18 DLCs lassen sich übrigens vollständig mit erspielbarer Ingame-Währung freischalten. Wer also nicht sofort auf alle Killer und Überlende zugreifen will – was für Neulinge ohnehin etwas erschlagend sein könnte – kann nach und nach die unterschiedlichen Charaktere bekommen, ohne einen zusätzlichen Euro zu investieren. Lediglich die DLCs zu lizenzierten Charakteren und Franchises, wie Ghost Face, Stranger Things oder Halloween, können nur mit Echtgeld freigeschaltet werden.
Wer wirklich alle Inhalte haben will, sollte auf einen besonderen Sale warten. Bei den großen Events wie dem Summer Sale auf Steam oder vergleichbaren Sales im PS- oder Xbox-Store, werden die DLCs häufig um 40 % bis 60 % vergünstigt.
Wer vier andere Freunde hat und ein Spiel sucht, das man gemeinsam zocken kann, dem kann man Dead by Daylight uneingeschränkt empfehlen. In „Custom Matches“ mit vier Freunden entfaltet Dead by Daylight verdammt viel Spaß – denn nur wenig macht so viel Spaß, wie die eigenen Freunde aufzuhängen, mit Michael Myers zu erschrecken oder als fiese Hexe ihre Eingeweide zu fressen.
Allerdings hat Dead by Daylight eine verdammt steile Lernkurve. Die ersten 20 Stunden im Spiel erlebt man vor allem aus der Zuschauer-Perspektive. Denn im Regelfall stirbt man als erste Person und versteht gar nicht so genau, was man eigentlich falsch gemacht hat oder warum der Killer einen immer wieder entdeckt hat. Doch wer sich durch die harte Lernphase prügelt – was mit Freunden im Schlepptau deutlich einfacher geht – der hat mit Dead by Daylight ein Spiel, das für Monate und Jahre begeistern kann.
Nicht zu empfehlen ist Dead by Daylight für Spieler, die keine Geduld mitbringen. Das Spiel ist in den Jahren deutlich gewachsen und das Freischalten aller Perks und Charaktere kann eine ganze Weile dauern. Die harte Einstiegsphase mag so manch einen Spieler schon früh verschrecken.
Außerdem ist die Community in Dead by Daylight auf dem Niveau der besten Ränge ziemlich berüchtigt. Fast in jeder Runde gibt es am Ende einen angefressenen Überlebenden (oder den Killer), der seine Mitspieler im Chat beleidigt und sich selbst für die Krone der Schöpfung hält, die natürlich keine Fehler macht. Wer hier kein dickes Fell hat und davon rasch entmutigt wird, sollte zumindest den Chat ausblenden – was zum Glück mit einem Klick geht.
Pro
Über 20 Killer mit coolen Fähigkeiten
Viele Spielweisen dank Dutzender Perks möglich
Grafik-Updates halten das Spiel modern
Solo und mit bis zu vier Freunden spielbar
Partien sind bis zur letzten Sekunde spannend
Contra
Überlebende unterscheiden sich quasi nur optisch
Viele Perks und Fähigkeiten machen den Einstieg unübersichtlich
Große Anzahl an DLCs kann abschrecken
Teile der Community haben einen sehr toxischen Ruf – zu Recht
Fazit: Kein Ende für Dead by Daylight in Sicht – Aus gutem Grund
Dead by Daylight wird noch immer besser
Auch nach fast 5 Jahren ist in Dead by Daylight noch lange nicht alles perfekt. Doch wenn man sich die Entwicklung von Jahr zu Jahr anschaut, dann ist das asymmetrische Horror-Spiel Stück für Stück immer besser geworden. Noch immer stören kleine Bugs und Balancing-Probleme den Spielspaß an einigen Stellen, doch die Liste der Probleme wird nach und nach ausgedünnt.
Zusammengefasst ist Dead by Daylight der letzte „große“ Überlebende der asymmetrischen Horror-Spiele und der einzige Kandidat, der sich über die Jahre hinweg vergrößert hat und richtig starke Lizenzen mit weltbekannten Killern in einer Spielwelt vereint. Horror-Fans, die den Nervenkitzel auf beiden Seiten mögen – nämlich als Killer und (hoffentlich) überlebendes Opfer – kommen an Dead by Daylight nicht vorbei. Wer den harten Einstieg übersteht, der kann viele Hundert Stunden in dieses Spiel stecken und findet ein Game, zu dem man immer wieder zurückkehrt.
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