Ich dachte, Magic: Legends ist wie Diablo – Ich habe mich komplett geirrt

Magic: Legends startet nach einigen Verschiebungen bald endlich in die Beta. MeinMMO-Autor Benedict Grothaus konnte sich bereits vorab ansehen, was das neue ARPG im Magic-Universum zu bieten hat. Seine ursprünglichen Erwartungen hat er verworfen.

Als ich Magic: Legends das erste Mal auf der PAX East Anfang 2020 gespielt habe, dachte ich: das wird eine coole Alternative zu Diablo 3 oder Diablo 4. Ein starkes Hack‘n‘Slay mit der Lore von Magic, dem Gameplay von Diablo und ein paar eigenen Mechaniken.

Falsch gedacht.

Die Entwickler luden MeinMMO dazu ein, Magic: Legends kurz vor dem Start der Beta noch einmal anzusehen und ich muss sagen: mit Diablo hat das kaum noch etwas zu tun. Ja, wer die Reihe kennt und gespielt hat, kann auf einige Erfahrungen zurückgreifen. Da endet die Ähnlichkeit aber auch schon.

Legends macht so viel anders, dass ich mir beim ersten Blick auf die Mechaniken erst mal ziemlich dumm vorkam – aber auch begeistert war. Vielleicht wartet hier mehr als eine reine Alternative zu Diablo. Ich hoffe auf eine neue Perle im ARPG-Genre, habe aber auch meine Bedenken.

Beachtet, dass ich in einer Vorab-Version gespielt habe. Bis zur Beta oder zum Release kann sich noch einiges ändern.
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Der aktuelle Trailer zur Beta.

So spielt sich Magic: Legends

Das ist das Gameplay: Meine Session beinhaltete zwei Missionen sowie ein wenig Umsehen im Shop, den Decks, Karten und der Ausrüstung sowie eine Auswahl aller Klassen. Grundsätzlich deswegen erst einmal: ja, das reine Gameplay ist schon sehr ähnlich wie das von Diablo.

In den Missionen und der Welt bewege ich meinen Charakter und nutze eine von vier aktuell verfügbaren Fähigkeiten. Ich finde massenweise Gegner, meist in größeren Gruppen und geleite sie sanft mit Feuer, Beschwörungen oder anderer Magie in die Nachwelt.

Der einzige Unterschied dabei ist, dass meine Zauber nicht fest sind. Die vier aktiven Fähigkeiten rotieren aus insgesamt zwölf, die ich in meinen (vorgefertigten) Decks verbaut habe. Nutze ich eine Fähigkeit, wird sie verbraucht und die nächste „Karte“ wird zufällig vom Stapel gezogen.

Damit ändert sich, welche Fähigkeiten ich wann zur Verfügung habe. So ergeben sich unterschiedliche Synergien und Möglichkeiten, Gegner zu töten. Ultimativ baut aber alles darauf auf, dass ich meine Skills aufeinander abstimme und mir überlege, wie genau meine Fähigkeiten ineinandergreifen sollen.

Das klingt wie Diablo, oder? Builds in Diablo funktionieren auf die gleiche Weise. Sets und Fähigkeiten sorgen für Synergien und daraus ergibt sich irgendwann ein „Meta-Build“, den jeder Spieler einer Klasse dann nutzt.

In Legends ist das aber voraussichtlich anders. Durch die schiere Menge an Karten, die dazu jeder der bisher fünf Klassen zur Verfügung steht, lassen sich unzählige verschiedene Decks erstellen.

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Hier im Video erklärt der Chef Adam Hetenyi persönlich, wie Deckbau funktioniert.

Das ist aber noch nicht alles. Magic: Legends bietet zusätzlich zu den Karten und Decks noch Ausrüstung und Artefakte. Ausrüstung liefert wie gewohnt Boni für Attribute und Fähigkeiten. Artefakte sind das, was die Decks und Synergien erst richtig interessant macht.

Diese geben zusätzlich zu den Karten und der Ausrüstung Effekte, wie etwa: jedes Mal, wenn ich eine bestimmte Art von Zauber wirke, habe ich die Chance, einen riesigen Drachen zu beschwören. In meinem Playstest hatte ich so zeitweise drei Drachen gleichzeitig auf dem Feld, von denen einer schon mit dutzenden Gegnern alleine fertig wird.

Dazu kommt, dass Legends nicht wie Diablo strikt in Level und Maps aufgeteilt ist. Es gibt zwar einzelne Missionen, die ähnlich funktionieren wie Dungeons in Diablo 3. Allerdings bietet die Welt mit ihren vielen Ebenen eine Open World, die ihr erkunden könnt und in der ihr sogar Spieler-Hubs (Städte) finden könnt. Dazu hat jeder Spieler ein persönliches Sanktum.

Legends ist mehr MMO als Diablo

Das macht Magic: Legends so besonders: Diese ganzen Features lassen Legends mehr zu einem MMO werden, als es Diablo von sich behaupten kann. Grob erinnert das an die Größe von Path of Exile, nur nach meinem Verständnis noch ein wenig stärker auf soziale Aspekte ausgelegt.

Kurz heruntergebrochen bietet Legends folgende Kern-Features:

  • eine Open World, die ihr frei erkunden könnt mit Portalen für eine Schnellreise. Es gibt mehrere „Ebenen“ mit eigenen Städten, die ähnlich funktionieren wie Akte in Diablo 3
  • abgeschlossene Level oder Missionen, in denen ihr ein Ziel verfolgt und am Ende Beute erhaltet. Ich habe etwa eine Art Eskort-Mission sowie eine Mission gespielt, in der ich ein Gebiet eine Zeit lang gegen Feinde verteidigen musste
  • stetiger Fortschritt durch immer mehr Karten, Ausrüstung und Artefakte sowie der Möglichkeit, diese mit farmbaren Materialien aufzuwerten
  • Decks, die bestimmen, wie ihr Magic: Legends spielt
  • Artefakte, die die Effekte von Decks verstärken und so zu den richtig starken Builds im Endgame führen

Level funktionieren dabei in etwa wie in Diablo. Sobald eine Mission in der Story gespielt wurde, kann sie im Anschluss immer wieder abgeschlossen werden, um auf höheren Schwierigkeiten bessere Beute abzugreifen oder Freunden zu helfen.

Magic Legends Geralfs Charge Test
In der “Holdout”-Mission Geralf’s Charge musste ich Generatoren und eine Batterie verteidigen.

Wo steckt hier das MMO? In den Städten könnt ihr auf fremde Spieler treffen und anscheinend auch in der Open World, wobei ich diese noch nicht erkunden konnte. Diese Hubs erlauben es euch aber, euch mit anderen Spielern kurzzuschließen und gemeinsam Missionen abzuschließen.

Die Missionen können dann solo oder im Koop mit bis zu drei Spielern als Gruppe bestritten werden. Koop ist ein großer Fokus des Spiels und die Entwickler legen viel Wert darauf, dass das gemeinsame Spielen auch Spaß macht.

Die Produzentin Tiffany Chu, die mich bei meinem Test begleitete, sagte dazu: „Wir wollen, dass die Leute zusammen spielen. Besonders, wenn du schon auf einem höheren Level bist, sollen sie dich sehen und von dir inspiriert werden. Sie sollen sagen: ‚Ich möchte so cool und stark sein wie Benedict!‘“

Die einzige Voraussetzung ist, dass der Freund das etwa einstündige Tutorial abgeschlossen haben muss, in dem die wichtigsten Mechaniken erklärt werden. Einige höhere Schwierigkeiten haben zudem eine Stufen-Voraussetzung.

Klassen, Artefakte und Decks sind die Key-Features

Was sind Decks? In Magic: Legends spielt ihr nicht mit festen Klassen, die je ihre spezifischen Fähigkeiten mitbringen, sondern mit Decks. Decks bestehen aus zwölf verschiedenen Karten, von denen immer vier gleichzeitig spielbar sind und anschließend rotieren.

In meinem Test habe ich zwei Kreaturen-Decks gespielt, ein rot-weißes mit Goblins und Engeln und ein grün-schwarzes mit großen Monstern. Kreaturen-Decks bauen darauf auf, verbündete Kreaturen zu beschwören und mit diesen Gegner zu bekämpfen. Dazu werden sie entweder am Leben gehalten, mit Buffs gestärkt oder sogar geopfert, um andere, stärkere Kreaturen damit zu “füttern”.

Magic Legends Boros Deck Rod Weiß
Das rot-weiße “Boros”-Deck arbeitet mit Engeln und Goblins.

Andere Decks nutzen etwa Zauber, die Gegnern sofort Schaden zufügen, sie kontrollieren oder Verbündete stärken. Die verschiedenen Deck-Typen geben an, ob ihr eher mit Beschwörungen oder Direkt-Zaubern spielt, die Farben haben einen Einfluss auf das „Thema“ eures Decks.

Die Farben in Magic: Farben stellen in Magic das Mana dar, das euch zur Verfügung steht. Ein Deck besteht in der Regel aus zwei Farben, von denen jede ihre eigenen, speziellen Eigenschaften mitbringt:

  • Rot: aggressive Zauber, die oft direkten Schaden zufügen oder eine Vielzahl starker Kreaturen beschwören, die jedoch wenig aushalten
  • Blau: Kontrollzauber, die Gegner betäuben oder verwirren sowie mit eurem Mana und eurer Karten-Rotation spielen
  • Grün: Beschwörungen, die vor allem einzelne, große Kreaturen erschaffen und diese noch weiter verstärken
  • Weiß: unterstützende Zauber, die Verbündete heilen und verstärken oder erlittenen Schaden von anderen Kreaturen auf euch selbst umlenkt
  • Schwarz: nekromantische Kräfte, die Lebenspunkte von verbündeten und gegnerischen Kreaturen opfern, um euch selbst zu stärken

Die Farbe der Karten und Decks ist unabhängig von der Klasse, die ihr spielt. Jede Klasse kann jedes Deck nutzen.

Was sind Klassen? Euer Charakter („Planeswalker“) verfügt zusätzlich zum Kartendeck über eine Klasse. Jede Klasse hat zwei Fähigkeiten sowie eine Ultimate, die ihr unabhängig von euren Karten immer nutzen könnt. Zum Start werden fünf Klassen verfügbar sein:

  • Weihepriester
  • Nekromagier
  • Geomagier
  • Gedankenmagier
  • Bestienrufer

Der Einfluss der Klassen selbst ist eher gering, kann aber bestimmen, in welche Richtung euer Deck geht. Dient ein Deck einem Gedankenmagier etwa dazu, Gegner zu kontrollieren und die Gruppe zu unterstützen, kann der Weihepriester damit als richtiger Tank spielen.

Klingt kompliziert – ist es das auch? Legends ist komplex, was auch zu erwarten ist. Schließlich stammt es vom Kartenspiel Magic ab, dem komplexesten Spiel der Welt. Allerdings soll das Spiel euch langsam in die Mechaniken einführen und sie nach und nach erklären.

Ich wurde in die Welt geworfen mit vorgefertigten Decks und Builds und hatte keine Möglichkeit, mich selbst langsam in alles einzuarbeiten – weswegen ich etwas überwältigt war vom Angebot. Ich gehe aber davon aus, dass ich mit ein paar mehr Stunden Spielzeit sicherlich recht bald gut eigene Decks und Builds hätte erschaffen können. Selber leveln ist definitiv empfehlenswert, weil ihr so die verschiedenen Mechaniken besser lernt.

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Langzeitmotivation und Monetarisierung

So macht Legends lange Spaß: Ähnlich wie in anderen Vertretern des Genres bietet Magic: Legends für Vielspieler ein Grind-System, mit dem sie sich immer weiter verbessern können, wie mir Tiffany Chu in einem kurzen Gespräch nach dem Test erklärte. Es gibt zwei grundlegende Aktivitäten, die den Fortschritt weiter vorantreiben:

  • wiederholbare Missionen, um neue Karten und Ausrüstung zu erhalten
  • „refined Aether“, eine Spiel-Währung mit täglicher Begrenzung, die ihr für Upgrades benötigt

Der Aether wird vor allem später wichtig, wenn ihr euch auf ein Deck festlegen und den entsprechenden Build bis ans Maximum treiben wollt. Ihr sollt aber immer die Möglichkeit haben, euch ein neues Deck zusammenzubauen, um es auszuprobieren ohne direkt ganz neu dafür starten zu müssen. Die Währung sollte jedoch in relativ kurzer Spielzeit am Tag erreicht werden können – etwa eine Stunde, meinte Tiffany, war sich aber nicht zu 100 % sicher.

Wer mehr spielen möchte, bekommt weitere Währungen wie Artefakt-Splitter, mit denen sich die wichtigen Artefakte weiter ausbauen lassen. So sollen Hardcore-Spieler weiter profitieren, ohne Casuals vollständig abzuhängen.

Für das alles reicht im Übrigen ein einziger Charakter. Klassen und Decks sind mit jedem Charakter frei wählbar und das Aussehen kann über einen Schneider im Sanktum verändert werden. Wer will, kann sich neue Charaktere erstellen, hat dadurch aber keinen Vorteil.

Wie sieht es mit dem Geld aus? Magic: Legends ist grundsätzlich Free2Play, bietet aber einen Cash-Shop, den mir Tiffany kurz erklärt hat. Für Echtgeld-Währung gibt es verschiedene Bundles im Shop, die etwa zusätzliche Klassen enthalten. Die könnt ihr euch aber auch im Spiel selbst freischalten, mit dem Shop geht es lediglich schneller und mit zusätzlichen Kosmetika.

Zudem bietet Legends einen Battle Pass mit einem kostenlosen und einem bezahlten Pfad, in dem ihr euch durch Spielen verschiedene kosmetische Belohnungen freischalten könnt.

Ingame-Währung wie Gold kann allerdings auch gegen die Echtgeld-Währung eingetauscht werden. Wer genügend Zeit hat, kann also Geld sparen und bekommt dennoch alles, was er möchte.

Beta und Release

Die Open Beta von Magic: Legends startet am 23. März 2021 auf dem PC im Epic Games Store sowie über den Arc Launcher. Das fertige Spiel erscheint dann noch 2021 für PC, PlayStation 4 und Xbox One sowie über Abwärtskompatibilität für PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Wusstet ihr übrigens, dass sowohl das Kartenspiel Magic: The Gathering als auch das Rollenspiel Dungeons & Dragons von den gleichen Schöpfern stammen? D&D bekommt sogar ebenfalls bald ein neues ARPG: wir haben das neue ARPG Dark Alliance gespielt – Scheint perfekt für gemütlichen Koop-Abend

Das kostenlose Action-RPG Magic: Legends startet in die Beta – So macht ihr mit

Das kommende ARPG Magic: Legends hat einen neuen Trailer zur bald startenden Open Beta veröffentlicht. MeinMMO verrät euch, was ihr in der Beta spielen könnt und wie ihr mitmacht.

Wann startet die Beta? Das neue ARPG startet am 23. März 2021 in die Open Beta. Das Datum ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Nun wissen wir auch, was ihr euch im Test alles ansehen könnt.

Was steckt drin? In einem neuen Trailer verraten die Entwickler, welche Inhalte alle in der Beta stecken werden. Kurz zusammengefasst könnt ihr in der Beta:

  • alle fünf Klassen des Spiels ausprobieren
  • über 170 Zauber, 50 Artefakte und 160 einzigartige Ausrüstungs-Teile finden und nutzen
  • die fünf Ebenen der Welt mit ihren eigenen Storys erkunden
  • auf vier verschiedenen Schwierigkeits-Stufen spielen (normal, schwierig, Experte und Meister)
  • die Welt im Koop mit bis zu drei Spielern in der Gruppe und noch mehr Spielern in der Open World erkunden

Eine der fünf Klassen könnt ihr euch bereits aussuchen, wenn ihr einen Charakter erstellt. Die restlichen könnt ihr später erspielen oder euch im Shop freischalten. Sämtlicher Fortschritt, den ihr in der Open Beta macht, wird ins fertige Spiel übernommen.

Wir konnten bei MeinMMO bereits einen Blick vorab in die Beta von Magic: Legends werfen und uns ansehen, wie das Spiel aussehen wird. Mehr dazu lest ihr hier: Ich dachte, Magic: Legends ist wie Diablo – Ich habe mich komplett geirrt

Im neuen Trailer seht ihr außerdem Gameplay der Klassen und Infos zum Deckbau. Ihr entscheidet in Magic: Legends über eure ausgerüsteten Karten, wie euer Spielstil ausseht. Wir haben das neue Video hier für euch eingebunden:

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Open Beta von Magic: Legends spielen – So geht‘s

Wie mache ich mit? Die Open Beta könnt ihr aktuell nur auf dem PC spielen. Dazu stehen euch zwei verschiedene Launcher zur Verfügung:

Ihr könnt euch bereits jetzt zur Beta anmelden, indem ihr die offizielle Website von Magic: Legends besucht.

Wann erscheint Magic: Legends? Ein offizielles Release-Datum zu Magic: Legends steht noch aus. Es soll aber noch 2021 erscheinen und dann auch auf mehr Plattformen. Das Free2Play-ARPG erscheint auf PC, PlayStation 4 und Xbox One und ist per Abwärtskompatibilität auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S spielbar.

Wenn ihr Lust auf mehr Action-RPGs und Hack‘n‘Slays habt, könnt ihr zudem ab dem 22. Juni das neue Dungeons & Dragons spielen, das wir euch in einem Vorab-Test bereits vorgestellt haben: Wir haben das neue ARPG Dark Alliance gespielt – Scheint perfekt für gemütlichen Koop-Abend.

CoD Warzone: Spieler verliert hart im Gulag, versaut seinem Killer dann das Match

In einem Gulag-Kampf der Call of Duty: Warzone habt ihr nur eine Chance, um euren Gegner zu demütigen und dadurch weiter am Match teilzunehmen. Ein Spieler wollte das nicht auf sich sitzen lassen und rächte sich kurz nach dem Duell herrlich.

Mit dem Gulag brachte die Call of Duty: Warzone eine spannende Respawn-Mechanik ins Battle Royale, mit der ihr einmal in einem Match die Chance habt, einen Tod wieder auszubügeln. Der Sieg im direkten Duell kann sehr befriedigend sein und eine Niederlage entsprechend frustrierend.

Diesen Frust durfte auch ein Spieler auf reddit spüren. Der Soldat hat eine heftige Niederlage ohne Chance im Gulag kassiert. Doch seine Teamkameraden holten ihn direkt zurück und seine Rache dürfte für noch mehr Frust bei seinem Feind geführt haben. MeinMMO zeigt euch den Clip und gibt ein paar Tipps für das Nuketown-Gulag.

Soldat kassiert übel im Gulag – Schickt Peiniger nach Hause

Was ist da passiert? Ein Spieler postete auf reddit einen Clip, der zeigt, dass ein Sieg im Gulag nicht immer reicht, um seinen Gegner zu schlagen:

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Im Gulag war der Spieler absolut chancenlos. Er lag mit seinem „Desert Eagle Akimbo“-Setup fast auf seinem Spawn und wartete darauf, dass sein Feind um die Ecke kommt. Seine erste Salve ging jedoch voll daneben und die Akimbo-Deagles des Gegners wollten den Sieg offenbar mehr.

Seine Teamkameraden waren aber schon bereit, den gefallenen Soldaten wieder ins Match zu kaufen. Der siegreiche Gulag-Gegner war allerdings überhaupt nicht bereit für eine zweite Runde. Während der Gulag-Sieger wohl noch die Map nach einem guten Lande-Spot auslotet, segelt sein Opfer näher an ihn heran und holt ihn dann aus der Luft mit der Pistole. Ein starker Revanche-Move und weil der Gegner keine lebenden Teamkameraden mehr hatte, ist es gut möglich, dass das Match damit für ihn komplett vorbei war.

Was sagen die Spieler dazu? Der reddit-Thread sammelte innerhalb eines Tages knapp 1.500 Upvotes (Stand: 18. März) und bekommt viel Zuspruch in den Kommentaren:

  • Flying_Nekro: „Legendäre Rache. Gute Arbeit.“
  • b1320s: „Süße, süße Rache“
  • kopintzotke: „Nice!“

Doch die Diskussionen im Thread gehen auch in eine andere Richtung. So wird der Thread-Ersteller für seine Spielweise kritisiert, weil er mit dem dunklen Roze-Skin unterwegs ist, der von vielen Spieler als unfair und „Pay2Win“ bezeichnet wird. Auch, dass er sich mit seinen Pistolen im Gulag hinlegt, bekommt Kritik in den Kommentaren.

Zudem machen einige Kommentatoren ihren Ärger über die Desert Eagle als Akimbo im Gulag Luft. So einige Spieler können mit dem Setup überhaupt nichts anfangen und sind genervt davon, ständig mit miesen Waffen im Gulag hantieren zu müssen.

Nuketown-Gulag bietet weniger taktische Vielfalt als früher

Die Integration von Cold War in die Warzone brachte ein neues Gulag ins Battle Royale. Das neue „Nuketown-Gulag“ bietet dabei deutlich weniger Vielfalt als die „Gulag-Duschen“, in denen vorher das Duell ausgetragen wurde.

So einige Spieler halten das neue Gulag zudem für unfair und je nachdem, wen man fragt, ist entweder die Seite mit den Deckungen links im Vorteil oder die LKW-Seite. Jedoch haben beide Seiten ihre Vorteile und Schwächen, was den Kampf am Ende ziemlich fair macht.

Wichtig ist, dass ihr eure Kämpfe im Gulag immer reflektiert und euch merkt, welche Strategie die Feinde verwenden, um gegen kleine Tricks gewappnet zu sein. Zudem gibt es Laufwege, die euch mehr Sicherheit und Übersicht bieten. Diese Laufwege wollen wir euch kurz vorstellen.

Kleiner Taktik-Guide zum Nuketown-Gulag

Mit Season 2 gab es Anpassungen im Nuketown-Gulag, mit denen das Duell fairer gestaltet werden soll. Besonders die Auto-Deckung auf der einen Seite empfanden viele Spieler als zu stark.

Laufweg LKW-Seite: Haltet euch rechts am LKW, geht schnell voran und schaut durch die Lücke im Container, ob der Feind Richtung Deckung rechts geht. Zielt direkt durch den Container und wenn ihr schnell genug seid, könnt ihr als Erster Schüsse auf euren Feind abgeben und habt damit den Vorteil in dieser Runde.

Seht ihr den Feind dort nicht langlaufen, könnt ihr schon ziemlich genau sagen, welchen Weg der Gegner nimmt. Dreht euch um und lauft dann eher durch die Mitte. „Peekt“ um die Ecke Richtung Gegner-Spawn. Solltet ihr den Feind auch hier nicht entdecken, geht euer Gegner Weg links am Bus entlang. Sucht euch schnell eine Deckung und seid bereit, das Feuer zu eröffnen.

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Der Nuketown-Gulag von der LKW-Seite aus. Quelle: YouTube

Laufweg Schild-Seite: Rechts von euch habt ihr ein Schild. Lauft daran vorbei und stellt euch an die schmale Seite des Busses. Hier seid ihr vor schnellen Angriffen am Start sicher und habt einen Blick durch den LKW-Container auf der anderen Seite. Läuft der Feind nicht über die von euch aus linke Seite, kommt er entweder durch die Mitte oder läuft den langen Weg hinter dem Bus entlang.

Diese Position erlaubt euch dann auch, schnell auf die anderen Lanes zu schauen. Einen Schritt vor und Blick nach rechts: Übersicht über die Mitte. Umdrehen und Blick nach links: Ihr habt die komplette Lane rechts im Blick.

cod warzone gulag bus seite laufweg
Der Nuketown-Gulag von der Schild-Seite aus. Quelle: YouTube

Nutzt den Blick durch den Container auf beiden Seiten für euren Vorteil. Je nachdem, ob ihr dort Feinde entdeckt oder nicht, plant euer weiteres Vorgehen. Für einen Vorteil solltet ihr langsam vorgehen und auf die Schritte der Feinde hören.

Seid ihr eher der Rusher, dann peekt von beiden Seiten erst durch die Mitte und lauft dann den langen Weg über die gegenüberliegende Seite, wenn ihr euren Feind nicht direkt erwischen könnt. Der Nuketown-Gulag bietet wenige Möglichkeiten, um euch echte Vorteile im Feuergefecht zu liefern. Seid vorsichtig, wenn ihr um die Ecken lauft und haltet euer Visier im Anschlag – dann habt ihr die besten Chancen.

Ein Sieg im Gulag bringt euch wieder zurück ins Match und spart Cash und Nerven. Erledigt ihr euren Feind, kassiert ihr sogar einen Kill für euer Kill-Konto. Doch manchmal sind die Duelle wie verhext und kriegt immer wieder auf die Mütze. Falls ihr weitere Tipps sucht, um eure Gulag-Quote zu verbessern, findet ihr hier 10 schnelle Tipps, die euch bei euren Respawn-Duellen helfen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Outriders nennt 5 Gründe, warum das Deckungs-System aktuell nicht gut funktioniert

Seit Release der Demo zu Outriders ist das Deckungs-System ein Thema bei den Spielern. Nun haben die Entwickler ein Statement zu den Mechaniken abgegeben und einige Probleme aufgezählt, an denen man arbeitet. MeinMMO fasst die wichtigsten Infos aus dem Statement zusammen.

Darum geht es: Einer der größten Kritikpunkte zur Demo von Outriders ist die Deckungsmechanik des Loot-Shooters. Auf den ersten Blick erinnert diese an andere Third-Person-Shooter wie The Division oder Gears Of War. Doch Spieler äußerten einige Kritik an dem System in Outriders.

  • Es funktioniert für viele nicht reibungslos
  • Manche beschreiben es als hakelig und unpraktisch
  • Andere gehen noch weiter und reden von einem völlig verbuggten Deckungsystem

Auch MeinMMO-Autor Tarek hat in einem Special bereits über das Thema Deckungen geschrieben: Macht nicht denselben Fehler wie ich und spielt Outriders wie einen Deckungs-Shooter.

Im Subreddit von Outriders haben sich die Entwickler von People Can Fly nun dazu geäußert und genau aufgezählt, was die bekannten Probleme bei den Deckungsmechaniken sind.

Das polnische Studio People Can Fly ist unter anderem für Titel wie Bulletstorm oder die Mitarbeit an Gears Of War: Judgement bekannt. Mit Outriders versuchen sie sich nun an einem Loot-Shooter, der auf Elemente wie ein Live-Service-Modell und Mikrotransaktionen verzichtet.

Outriders Deckungs-System ist ein wichtiger Teil des Shooters

Das sagen die Entwickler: Zwar bedanken sie sich bei den Fans dafür, dass sie den offensiveren Ansatz von Outriders so begrüßen. Dennoch betonen sie, dass die Deckung ein wichtiger Bestandteil des Gameplays ist und für bestimmte Spielstile essenziell sei.

Selbst wenn man extrem aggressiv spielt, wird man früher oder später man in Deckung gehen müssen, um durchzuschnaufen. Dazu gehen die Entwickler im Detail darauf ein, wie die idealerweise Mechanik funktionieren sollte. Dazu gibt es drei grundlegende Systeme:

  • “proximity cover detection” – Deckungsauswahl in der Nähe: Ihr könnt auf Knopfdruck in Deckung gehen, wenn ihr nicht in Bewegung seid (Gehen, Laufen, sprinten). Dabei wird automatisch die nächste, verfügbare Deckung verwendet.
  • “predictive cover selection” – Berechnende Deckungsauswahl: Dieses System greift, wenn ihr in Bewegung seid. Es berechnet innerhalb einiger Meter von eurer Laufrichtung die nächste Deckung und führt den Charakter automatisch dahin, wenn ihr den entsprechenden Input gebt.
  • “cover to cover” – Deckung zu Deckung: Ihr könnt aus einer Deckung heraus die nächste Deckung in Reichweite auswählen und durch das Drücken der entsprechenden Taste automatisch zu diesem Punkt rennen.

Basierend auf dem Feedback der Spieler haben die Entwickler aber einige Probleme im aktuellen System identifiziert. Dies betrifft vor allem die Zuverlässigkeit und Empfänglichkeit der Eingaben durch Spieler.

Im Gameplay könnt ihr sehen, wie Outriders in Aktion aussieht:

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Es gibt einige Level-Bugs

Dabei handelt es sich um Fehler auf der Map, die dafür sorgen, dass die oben genannten Systeme nicht richtig greifen.

Durch einige Bugs an bestimmten Orten wird somit das Deckungs-System beeinträchtigt und den Spielern erschwert, hinter Deckungen Schutz zu suchen. Die Entwickler arbeiten daran, diese zum vollen Release zu beheben.

Grundsysteme hebeln sich gegenseitig aus

Offenbar kommt es in bestimmten Situationen dazu, dass sich die grundlegenden Systeme gegenseitig beeinträchtigen können.

  • So kann es dazu kommen, dass ein Spieler nicht in Bewegung ist, aber dennnoch die Berechnung der nächsten Deckung aktiviert wird.
  • Eigentlich müsste das Spiel bei einem stillstehenden Charakter die nächste Deckung erkennen.
  • Der Fehler kann dazu führen, dass eine andere Deckung gewählt wird, die mehrere Meter entfernt ist.

Laut den Entwicklern ist das einer der häufigsten Gründe, die für Ärger mit dem System sorgen.

Keine direkte Möglichkeit, um eine Ecke zu laufen

Viele Spieler kritisieren, dass man nicht aus einer Deckung heraus um die Ecke laufen kann. Das ist ebenfalls eine Design-Entscheidung der Entwickler.

Während das in vielen Spielen wie The Division ohne manuelle Eingabe funktioniert, ist in Outriders hierfür ein Kommando nötig. Visuell sieht das so aus:

Ihr müsst die Ecke manuell wechseln. (via reddit)

Man wisse, dass das für viele Spieler ungewohnt ist. Doch die Entscheidung habe man bewusst getroffen, da so auch die übrigen Systeme aufgebaut seien.

Deckung nach einer Ausweichrolle

Das betrifft Spieler, die von einer Ausweichrolle direkt in Deckung gehen wollen. Hier gab es viele Beschwerden darüber, dass das oft nicht funktioniert.

Laut Entwicklern handelt es sich dabei aber um keinen Bug oder Fehler, sondern eine Design-Entscheidung. Spieler müssen in einer bestimmten Phase der Ausweich-Animation sein, um direkt in Deckung zu gehen. Man schaue sich das aber basierend auf dem Feedback an. Dabei nennt man auch mögliche Lösungen, die in Betracht gezogen werden:

  • Entweder wird das Zeitfenster vergrößert, in denen Spieler von einer Ausweichrolle direkt in Deckung gehen können.
  • Oder man führt eine Roll-Canceling-Funktion ein, durch die Spieler die Ausweich-Animation jederzeit unterbrechen können, um in Deckung zu gehen.

Animationen blockieren sich gegenseitig

In einigen Situationen kommt es dazu, dass man nicht in Deckung gehen kann, direkt nachdem man mit einer Waffe gefeuert hat. Man habe das Problem auf dem Schirm und arbeite an einer Lösung.

In dem Statement bitten die Entwickler um weiteres Feedback zu den Mechaniken. Man betont, dass man weiterhin an Verbesserungen arbeite.

Was meint ihr dazu? Findet ihr das Deckungssystem von Outriders gut so, oder habt ihr auh einige Probleme? Schreibt uns doch in die Kommentare, welche verbesserungen ihr euch wünschen würdet.

Falls ihr Outriders selbst noch nicht gespielt habt, werft doch einen Blick in die Test-Version: Alle Infos zur kostenlosen Demo von Outriders

Auf Windows könnt ihr bald Auto-HDR nutzen, doch was bringt mir das überhaupt?

Auf dem PC könnt ihr bald Auto-HDR verwenden. Das ist ein Feature der Xbox Series X|S. MeinMMO erklärt, was das bringt und was PC-Spieler davon haben.

PC-Spieler können unter Windows bald Auto-HDR verwenden und damit die Grafik noch hübscher machen. Das erklärte Microsoft auf seinem eigenen Blog. Damit bringt man eine Funktion auf Windows-PCs, von der bisher nur Xbox-Spieler profitieren konnten. HDR konnte man bereits auf Windows nutzen, Auto-HDR weitet die Funktion aber auch auf Spiele aus, die HDR bisher nicht unterstützt haben.

Was bringt Auto-HDR? HDR sorgt erst einmal für einen tieferen Kontrast, bietet eine sattere Farbleuchtkraft und eine breitere Farbpalette in einem Bild. Das wertet die Grafik sichtbar auf:

  • Schatten werden abgedunkelt und verstärkt
  • Lichter werden aufgehellt und wirken satter
  • Kontraste zwischen den Farben wird erhöht

Auto-HDR bringt die verbesserte Farbkraft auch zu Spielen mit DirectX 11/12, die nicht auf HDR gerendert worden sind. Hier berechnet dann das System selbst “intelligent” die Kontraste und Farbtiefe. Auto-HDR bietet auf diese Weise allerdings nicht die gleiche Leistung wie HDR.

Das sieht man auch an dem offiziellen Beispiel von Microsoft, welches wir euch hier einbinden.

Im Beispiel von Microsoft sieht man die Möglichkeiten von Auto-HDR deutlich. Bildquelle: Devblogs.Microsoft.com

Auto-HDR bietet mehr Kontraste und mehr Farbtiefe als die normale Farbgebung (SDR), kommt aber nicht an vorgerendertes HDR heran.

HDR vs. SDR: Dynamic Range beschreibt die Dynamikbereiche und damit die Kontraste eures Bildes. Dazu gehören unter anderem Helligkeits- und Farbwerte.

High Dynamic Range (HDR) bietet hier eine deutlich größere Farbtiefe (8 Bit – SDR nur 6 Bit) und einen breiteren Dynamikumfang (bis zu 17,6 Blendenstufen) als SDR (Standard Dynamic Range) mit ca. 6 Blendenstufen. HDR bietet also technisch deutlich mehr Möglichkeiten als SDR. Auto-HDR verbessert mithilfe von KI die Kontraste von SDR.

Wie sieht das im Video aus? Noch deutlicher werden die Unterschiede, wenn man sich SDR und HDR im Videovergleich ansieht. Das hat der YouTube-Kanal The HDR Channel in einem Video über Last of US vorgestellt, welches wir hier für euch eingebettet haben.

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Auto-HDR am PC – wann kann ich es verwenden?

Wie kann ich Auto-HDR verwenden? Um die Vorteile zu nutzen, benötigt ihr einen HDR-fähigen Monitor. Außerdem müssen Spiele bereits mit DirectX 11 oder DirectX 12 gerendert worden sein. Ältere Spiele, die nur auf DirectX 9 setzen, sind von den Vorteilen ausgeschlossen.

Laut Microsoft sollen mehr als 1.000 Spiele von den zusätzlichen Vorteilen profitieren.

Ab wann kann ich Auto-HDR auf Windows verwenden? Bisher steht das Feature nur Personen zur Verfügung, die Teilnehmer des “Windows Insider Programm” sind. Aktuell ist das nur im Developer-Kanal verfügbar.

Es wird also noch etwas dauern, bis alle Nutzer davon profitieren können. Ein Monitor mit HDR ist natürlich weiterhin Pflicht, wenn ihr Auto-HDR nutzen wollt.

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von Patrick Freese

So schaltet ihr das Insider-Programm frei: Wollt ihr dennoch das Insider-Programm nutzen, dann müsst ihr folgendes tun:

  • In den allgemeinen Einstellungen müsst ihr “Optionale Diagnosedaten” für Windows bereitstellen (Datenschutz und dann “Diagnose und Feedback.”
  • Anschließend geht ihr in die “Einstellungen” und hier dann auf “Aktualisieren & Security”
  • Hier könnt ihr dann den Punkt “Windows Insider-Programm” nutzen und den Kanal auswählen.
  • Microsoft unterscheidet hier zwischen Dev-Channel, Beta-Channel und Release-Preview (via Microsoft.com). Der Dev-Channel wird nur technisch versierten Usern empfohlen.
  • Ihr könnt jederzeit auch den Kanal wechseln. Beachtet aber: Wenn ihr vom dev-Kanal in einen anderen Kanal wechseln wollt, dann müsst ihr eine Neuinstallation von Windows durchführen und die Windows-Insider-Einstellungen neu einrichten.

Spiele für schwache PCs: Ihr sucht noch Spiele, die ihr auf eurem schwachen PC zocken könnt? Hier stellen wir euch Spiele für schwache PCs aus dem Xbox Game Pass vor.

5 Hearthstone-Karten, die euch schon bald den letzten Nerv rauben

Neue Karten aus der kommenden Hearthstone-Erweiterung “Geschmiedet im Brachland” sorgen für Staunen. Wir zeigen euch 5 davon, vor denen ihr euch in Acht nehmen solltet.

Die nächste Erweiterung für Hearthstone ist nicht mehr weit entfernt. Schon in weniger als zwei Wochen erscheint „Geschmiedet im Brachland“ und bringt über 100 neue Karten, mit denen die Horde ihre Überlegenheit demonstrieren kann. Wie üblich werden die Karten erst nach und nach enthüllt, sodass es jeden Tag etwas Neues zu bestaunen gibt.

Die ersten Enthüllungen seit der BlizzConline haben nun stattgefunden – und ihr könnt euch sicher sein, dass da einige der nervigsten Karten dabei sind, die Blizzard bisher erschaffen hat.

Magier dürften ein breites Grinsen im Gesicht haben, denn sie bekommen Mordresh Feuerauge. Das ist ein legendärer Diener für 10 Mana, der über Werte von 10 / 10 verfügt. Das allein macht ihn zwar schon recht solide, doch wirklich verheerend ist sein Kampfschrei.

„Fügt allen Feinden 10 Schaden zu, wenn ihr mit eurer Heldenfähigkeit in diesem Spiel 10 Schaden verursacht habt.“

Wenn man die Herausforderung erfüllt, dann verschießt Mordresh also quasi einen Pyroschlag auf sämtliche Feinde. Das räumt nicht nur das Schlachtfeld ordentlich auf, sondern kann in vielen Fällen auch der direkte Todesstoß für den Feind sein.

Wer sich nun denkt: „Aber 10 Schaden durch die Heldenfähigkeit zu verursachen, das ist doch recht viel.“ Stimmt. Eigentlich. Wäre da nicht die neue Karte Tollkühner Lehrling.

Tollkühner Lehrling ist ein neuer Magier-Diener für 4 Mana mit den Werten 3 / 5. Als Kampfschrei setzt er die Heldenfähigkeit des Magiers ein und feuert sie auf jeden im Spiel befindlichen Feind ab. Sollte das ganze Schlachtfeld gefüllt sein, fügt der Lehrling also insgesamt 8 Schaden zu.

Diese Fähigkeit ist übrigens auch von Modifikationen betroffen. Sollte man den Schaden der Heldenfähigkeit durch einen Effekt erhöht haben, dann erhöht sich auch der verursachte Schaden. Damit ist es ziemlich leicht, auf die 10 Punkte Schaden zu kommen, die Mordresh benötigt.

Hexenmeister können sich über die legendäre Dienerin Tamsin Roame freuen. Die hat nicht nur ein ziemlich sexy Artwork spendiert bekommen, sondern auch einen coolen Effekt. Solange sie im Spiel ist, gilt: Wann immer ihr einen Zauber der Zauberschule Schatten wirkt, der 1 Mana oder mehr kostet, erhaltet ihr eine Kopie auf die Hand, die 0 Mana kostet.

Was sind Zauberschulen?
Mit „Geschmiedet im Brachland“ werden alle Zauber in unterschiedliche Schulen eingeordnet, thematisch passend zu ihrem Effekt. Ähnlich wie Dienertypen (Totem, Murloc, Elementar) bekommen Zauber dann klare Einordungen und Zugehörigkeiten wie „Schatten“, „Feuer“ oder „Dämonisch“.

Als wären Dämonenjäger noch nicht nervig genug, bekommen sie nun auch noch ein Mittel zur Hand, um sich schon im Vorfeld gegen Diener abzusichern. Das „Zeichen der Flamme“ ist ein neuer Zauber für 2 Mana. Zu Beginn des nächsten Zuges des Dämonenjägers fügt der Zauber sämtlichen Dienern 3 Schadenspunkte zu, ist also ein starker, aber verzögerter Flächenangriff.

Der Effekt wird übrigens ähnlich wie ein Geheimnis am oberen Rand des Portraits des Dämonenjägers angezeigt, ist allerdings nicht verdeckt. So weiß man stets, dass der Effekt im nächsten Zug ausgelöst wird.

Priester können sich über richtig starke Heilung durch einen neuen Diener freuen. Der Lichtschwallelementar ist ein Elementar-Diener für 6 Mana mit den Werten 6 / 6 und Spott. Als zusätzlichen Effekt hat er ein ziemlich mächtiges Todesröcheln. Denn wenn der Lichtschwallelementar stirbt, dann sorgt er für 8 Heilung bei allen verbündeten Charakteren – also sowohl Dienern als auch dem Helden.

Noch mehr Karten zu „Geschmiedet im Brachland“ haben wir bereits hier vorgestellt.

Wie gefallen euch die neuen Karten? Ist da etwas dabei, das euch sofort anspricht?

Quelle(n):
  1. playhearthstone.com

Fortnite-Spieler nutzen Hühner-Trick für irre starke Rotationen

In Season 6 von Fortnite: Battle Royale sind Hühner eine Geheimwaffe. Denn nicht viele kennen die Tricks, zu denen sie in der Lage sind. Seht hier, wie irre weit ihr mit ihnen fliegen könnt.

Was ist das für ein Trick? Ihr habt sicherlich schon die neuen Federviecher gesehen, die sich jetzt zusammen mit Wölfen und Wildschweinen auf der Map von Season 6 in Kapitel 2 von Fortnite umhertreiben. Sie verlangsamen nicht nur euren Fall, sondern lassen euch stark abheben.

Spieler testeten das jetzt mit Sprung-Pads und das Ergebnis ist ein Trick, den jeder nutzen sollte.

“Ich landete in Risky!”

So sieht das aus: Der Spieler ItsWayzy (via Twitter) teilte seine Erfahrung mit dem Hühner-Flug mit Hilfe eines Videos. Zu Beginn läuft er mit dem Huhn über dem Kopf zu einem der Launch-Pads, das ihr auf der neuen Map von Season 6 findet.

Dann betritt er das Launchpad und wird zusammen mit dem Huhn in die Luft geworfen. In der katapultartigen Vorwärtsbewegung macht das Gespann so einige Meter gut. Selbst der Spieler kann nicht fassen, wie weit er fliegt. Kommentar den Flug mit “oh mein Gott”. Lachend erklärt er, als er auf einer Holzkonstruktion landet “Ich landete in Risky”.

Das Video des außergewöhnlichen Fluges binden wir euch hier ein:

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So funktioniert der Trick

Das müsst ihr dafür tun: Überall auf der Map findet ihr jetzt wilde Tiere. Macht euch auf die Suche nach einem Huhn. Und tut das am besten in der Nähe von einem der neuen Guardian Spires. Die findet ihr alle am Rand der Urzeit-Region, die rund um den Mittelpunkt “The Spire” verteilt ist. Damit ihr vor Wölfen und Wildschweinen sicher seid, empfiehlt sich der neue Jägermantel aus Season 6.

Findet ein Huhn und beginnt, es zu jagen. Doch seid flink, denn es wird versuchen, vor euch zu flüchten. Dafür wechselt es schnell die Richtungen und versucht euch abzuschütteln. Jagt das Huhn und packt es. Begebt euch damit zu einem der Launch-Pads, die ihr bei den Guardian Spires findet.

Zusammen mit dem Huhn auf eurem Kopf betretet ihr jetzt das Launch-Pad und seht, wie ihr irre weit über die Karte fliegt.

Wofür ist das gut? Es gibt verschiedene Situationen, in denen so ein irrer Hühner-Flug gelegen kommt. Wenn sich der Sturm zusammenzieht und ihr schnell vorankommen müsst. Oder auch, wenn ihr von Gegnern umzingelt seid und schnell fliegen müsst.

Habt ihr die neue Map von Fortnite mit all ihren Tricks schon ausprobiert, oder seid ihr so weit noch gar nicht gekommen? MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp verbrachte die ersten Stunden nur mit ihren Skins.

Heute Mega-Raid-Stunde in Pokémon GO – Muss man da dabei sein?

In Pokémon GO startet heute, am 18. März, eine besondere Raid-Stunde für Mega-Pokémon. Wir zeigen euch, was passiert und verraten, ob ihr dabei sein solltet.

Was ist das für eine Raid-Stunde? Normalerweise findet pro Woche nur eine Raid-Stunde am Mittwoch statt. Diesmal gab es allerdings bereits am Montag eine außerplanmäßige Raid-Stunde und auch heute, am Donnerstag, gibt es ein solches Event.

Diesmal stehen allerdings Mega-Pokémon im Fokus. Sie erscheinen für eine Stunde vermehrt auf den Arenen und ihr könnt eure Mega-Energien auffüllen.

Alle Infos und Konter zur Mega-Raid-Stunde

Wann läuft die Mega-Raid-Stunde? Los geht es um 18:00 Uhr Ortszeit. Für eine Stunde erscheinen dann auf zahlreichen Arenen die Mega-Raids. Um 19:00 Uhr ist das Event dann zu Ende und die Mega-Raids tauchen nicht mehr so häufig auf.

Welche Mega-Raids sind verfügbar? Aktuell gibt es genau 3 Mega-Raid-Bosse, die verfügbar sind. Dazu zählen:

  • Mega-Voltenso
  • Mega-Hundemon
  • Mega-Rexblisar

Alle 3 Pokémon können nach dem Raid auch als Shiny gefangen werden. Dort sind sie allerdings nur noch in der normalen Version zu fangen. Ihr kämpft also gegen das Mega-Pokémon und fangt anschließend die normale Version des Monsters.

Was genau sind Mega-Entwicklungen? Einige Monster in Pokémon GO können sich nach der Endentwicklung zumindest kurzzeitig mega-entwickeln. Diese Entwicklung klappt nur, wenn ihr vorher genügend Mega-Energie vom betroffenen Monster gesammelt habt. Die Entwicklung hält dann einige Stunden an und wird danach rückgängig gemacht.

Mega-Pokémon sind starke Pokémon, die allesamt bessere Werte als die normale Entwicklung besitzen. Sie sind dadurch vor allem für Raids nützlich, da ihr dort starke Angreifer gebrauchen könnt.

Welche Konter sollte man nutzen? Dafür blicken wir auf jedes Mega-Pokémon individuell, da sie unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.

Mega-Voltenso ist nur schwach gegen den Typ Boden. Die besten Konter dagegen sind:

  • Rihornior mit Lehmschelle und Erdbeben
  • Knakrack mit Lehmschuss und Erdbeben
  • Groudon mit Lehmschuss und Erdbeben

Mega-Hundemon ist schwach gegen die Typen Wasser, Kampf, Boden und Gestein. Die besten Konter sind:

  • Kyogre mit Kaskade und Surfer
  • Rihornior mit Lehmschelle und Erdbeben
  • Meistagrif mit Konter und Wuchtschlag

Mega-Rexblisar ist schwach gegen die Typen Kampf, Gift, Flug, Käfer, Gestein und Stahl. Gegen den Typ Feuer hat es sogar eine doppelte Schwäche. Die besten Konter sind:

  • Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller
  • Flampivian mit Feuerzahn und Hitzekoller
  • Skelabra mit Feuerwirbel und Hitzekoller

Wie viele Spieler braucht man? Wenn man alle Mega-Raids machen möchte, braucht man mindestens 3 Spieler. Wir empfehlen euch allerdings für die Raid-Stunde ein Team aus 5 Trainern. So seid ihr schneller im Kampf und schafft unterm Strich mehr Mega-Raids.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen empfehlen wir euch einige Trainer per Fern-Raid einzuladen.

Lohnt sich die Raid-Stunde? Je nach Spielstil ist die Mega-Stunde durchaus nützlich. Wenn ihr ohnehin immer mal wieder mit einem Mega-Pokémon kämpft, dann solltet ihr dabei sein. Alle 3 Mega-Pokémon sind solide Angreifer und lohnen sich später im Kampf.

Ihr könnt also durch die Mega-Raids fleißig die Energie sammeln, damit ihr später in anderen Raids eure Mega-Entwicklungen durchführen könnt.

Dazu kommt noch, dass alle 3 Raid-Bosse danach als Shiny verfügbar sind. Vielleicht habt ihr also Glück und fangt in der Raid-Stunde noch ein Shiny.

Was gibt es sonst noch im März? In diesem Monat gibt es noch zahlreiche Events, die seltene Pokémon hervorbringen. Dazu zählt unter anderem die Wetter-Woche, die zuletzt angekündigt wurde. Wir geben euch hier die Übersicht über alle Events, die es in diesem Monat noch gibt:

Pokémon GO: Alle Events im März 2021 – Welches lohnt sich?

New World wird immer mehr zu einem Themepark-MMORPG und das ist gut so

Jeden Monat gibt Amazon Einblicke in die Entwicklung von New World. Die letzten Updates zeigten dabei in Richtung Themepark-MMORPG. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch findet das gut, auch weil es viel zu lange kein solches Spiel mehr gegeben hat.

Was ist passiert? Im neusten Alpha-Update zu New World wurden einige interessante Inhalte präsentiert, darunter ein neues Endgame-Gebiet, ein instanziierter PvP-Modus und ein erster Dungeon für 5 Spieler. Zuvor gab es bereits Neuerungen wie das Angeln oder die Boss-Arena mit dem Kampf gegen den Spriggan, die bereits Anfang 2020 angekündigt wurde.

Diese Inhalte sind zwar auf den ersten Blick für ein MMORPG nicht ungewöhnlich, doch zu dem ursprünglichen New World passen sie überhaupt nicht. Denn in den ersten Jahren war es ein MMO, das sich vor allem auf PvP und Überleben spezialisierte.

Doch Ende 2019 wurde das Konzept umgeschmissen und das finde ich richtig gut. New World hätte zwar eine Nische besetzen und dort ein paar Spieler binden können, aber viele Fans sehnen sich schon lange nach einem neuen Themepark-MMORPG. Derzeit sieht es so aus, als wolle Amazon genau in diese Richtung gehen.

Was ist ein Themepark-MMORPG? In diesen MMORPGs werden Spieler mehr an die Hand genommen. Der Fokus liegt auf Quests und dem Erzählen einer Geschichte. Spieler schlüpfen meist in die Rolle eines Helden und folgen vorgegebenen Aufgaben.

In Sandbox-Spielen hingegen liegt der Fokus stärker auf dem Finden einer eigenen Rolle und Freiheit in der Spielwelt. Hier gibt es meist weniger Quests und Lore, dafür mehr Aufgaben in Form von Berufen, Wirtschaft und PvP.

Von Survival zu Themepark?

Was war New World früher? Auf der gamescom 2018 wurde New World das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Damals verriet der Head of Amazon Games, dass New World zu Beginn ein Survival-Spiel war, wie etwa ARK: Survival Evolved. Doch schon zur gamescom wurden die Survival-Elemente abgeschwächt, Hunger und Durst spielten nur noch eine Rolle bei der Regeneration und der Fokus wurde auf MMO-Elemente gelegt.

Bei dieser Präsentation gab es:

  • Keine Quests
  • Open-World-PvP zwischen allen Spielern
  • Den Kampf um Festungen, der noch in der offenen Welt ausgetragen wurde
  • Eine riesige, aber sich recht leer anfühlende Welt

Das Kampfsystem, das klassenlose System und das Crafting waren jedoch vergleichbar mit der Version, die wir im Sommer 2020 ausprobieren konnten.

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Ein Video mit Gameplay kurz vor dem Test im Sommer 2020.

Was hat sich geändert? Ende 2019 kündigte Amazon eine große Überarbeitung von New World an. Damals hieß es, das man weg vom Zwangs-PvP und hin zu mehr Open World und PvE wolle:

Der Wandel in der Ausrichtung fand nicht überall Zuspruch, wird jedoch seitdem konsequent von Amazon verfolgt. In jedem Alpha-Update bisher gab es Neuerungen, die sich an PvE-Spieler oder generell die breite Masse richten, wie neue Waffen oder Crafting-Anpassungen.

Fokus auf die Lore steigt: Interessant in dem letzten Update ist, dass sie mit dem neuen Gebiet auch eine Geschichte erzählen wollen. In Ebonscale Reach dreht sich alles um eine verbannte Kaiserin. Zu ihr gibt es auch einen Lore-Beitrag auf der offiziellen Seite und sie bringt ein wenig asiatisches Flair ins Spiel.

Gerade in Sachen Story-Telling hatte New World viel Luft nach oben. Die Quests waren eher eintönig und ohne viel Geschichte. Einzig der generelle Plot rund um das Material Azoth und die damit einhergehende Verderbnis von Aeternum wurde etwas angerissen – durch Lore-Texte verteilt in der offenen Welt.

Hier bin ich gespannt, ob New World es schafft, sogar eine komplette Geschichte erzählen zu können, wie es andere Themepark-MMORPGs tun.

PvP-MMOs gibt es immer wieder, Themepark stirbt langsam aus

Darum finde ich die Änderung gut: Obwohl ich PvP liebe und in fast jedem MMORPG dort unterwegs bin, sehe die Entwicklung von New World positiv:

Zum einen sind instanziierte PvP-Inhalte generell ausgeglichener und leichter zu balancen. Im ursprünglichen New World konnten Festungskämpfe einfach mit einer Überzahl, statt mit Skill und Taktik gewonnen werden. Es gab Diskussionen darüber, dass einzelne Gilden mit vielen Mitgliedern die Server beherrscht haben. Das empfinde ich persönlich schlecht und schätze deshalb beispielsweise das PvP in Guild Wars 2, bei dem man nicht mal einen Vorteil durch eine bessere Ausrüstung hat.

Zum anderen gibt es einfach jede Menge MMORPGs, die auf Open-World-PvP setzen. Wer sich die großen Veröffentlichungen der letzten 6 Jahre und auch in die Zukunft anschaut, wird nahezu kein reines Themepark-MMORPG finden:

  • ArcheAge und Black Desert sind zwei der erfolgreichen MMORPGs der letzten Jahre.
  • Aktuelle Titel der letzten Jahre, wie etwa Bless Unleashed, Legends of Aria oder das kommende Elyon, legen allesamt ihren Fokus auf das PvP. Sogar das PvE-MMORPG Astellia hat mit seiner Free2Play-Version offenes PvP eingeführt.
  • Die Indie-MMORPGs in Entwicklung wie Crowfall, Camelot Unchained, Corepunk und auch Ashes of Creation haben offenes PvP, wenn teilweise auch mit harten Strafen für Ganker.
  • Zusätzlich gab es in den letzten Jahren großes Interesse an Survival-Spielen wie etwa ARK, Rust oder Valheim, das derzeit ein riesiger Erfolg auf Steam ist. In ihnen können sich die Spieler je nach Server ebenfalls bekriegen.

Dabei sind Themepark-MMORPGs bei vielen Spielern echt beliebt. WoW ist das Paradebeispiel, das seit vielen Jahren die Charts dominiert. WoW Shadowlands schaffte sogar 3,7 Millionen Verkäufe in 24 Stunden und ist damit das am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten.

Auch in den Kommentaren auf MeinMMO liest man immer wieder, dass viele MMORPGs schon bei der Vorstellung uninteressant sind, eben weil sie so stark auf PvP setzen. Der Wunsch nach einem PvE-Spiel ist groß.

Angeln ist eines der neuen Features zum Entspannen in New World.

Ich selbst liebe es, einfach eine Welt zu erkunden, eine Story zu erleben, mit anderen Spielern zusammen Bosse zu besiegen und ohne Druck und Angst spielen zu können. PvP soll nicht allgegenwärtig, sondern eine Option für mich sein. Das bietet mir am besten ein Themepark-MMORPG.

Bei dem Anspiel-Event von New World hatte ich bereits Spaß an den gemeinsamen Events gegen die Corrupted, am Crafting und an der Schönheit der Spielwelt. Und mit Neuerungen wie den Dungeons, den neuen Gebieten und dem Angeln wird genau dieser Teil weiter ausgebaut.

Wenn ich dann Lust auf PvP habe, werfe ich mich in Arenen oder die Kämpfe um Festungen in New World. In der offenen Welt möchte ich jedoch gerne die Seele baumeln lassen.

Warum setzen Entwickler so selten auf Themepark? Themepark-Spiele sind oft sehr aufwändig, weil sie eine Geschichte und ständig neue Inhalte brauchen. Spieler konsumieren einfach schneller die Inhalte, als Entwickler sie programmieren können. Darum wird auch oft über Content-Flauten diskutiert.

Sandbox-, PvP- und Survival-Spiele haben den großen Vorteil, dass man als Entwickler nur ein Fundament legen muss und die Spieler darauf selbst ihren Content aufbauen können. Das ist weniger Arbeit und sorgt gleichzeitig für eine längere Bindung.

New World hat eine Änderung durchgemacht, die weg von PvP und Sandbox und mehr in Richtung Themepark geht. Das ist aber auch aufwändiger, wie man an den aktuellen Verschiebungen sieht. In meinen Augen ist die Entwicklung jedoch genau richtig so.

Was denkt ihr über die Entwicklung? Was braucht New World für euch noch, um ein gutes Themepark-MMORPG zu werden?

New World ist auf einem guten Weg, hat aber auch noch viel Arbeit vor sich. Deshalb war es in meinen Augen richtig, dass der Release von New World verschoben wurde.

In Conqueror’s Blade kommen die Wikinger, lassen euch endlich eure Helden weiter verbessern

Publisher MY.GAMES und das Entwicklerstudio Booming Tech starten die neue Season 7 des PC-MMOs Conqueror’s Blade. In dieser bekommt ihr es mit Wikingern zu tun, die euch mittels Runen euren Helden weiter verbessern lassen.

Was ist neu in Season 7? Nach Season 6 Scourge of Winter bleibt Conqueror’s Blade dem Norden treu. Saison 7 Wolves of Ragnarok bringt neue Wikinger-Einheiten mit sich. Mit diesen ist es möglich, eine ganze Streitmacht aus den nordischen Kriegern aufzustellen. Zu den Einheiten gehören:

  • Schildmaiden – Flexible Kämpferinnen, die schnell zwischen Schild sowie Schwert und Speer wechseln können. Speere helfen gegen berittene Einheiten, Schwerter bieten mehr Schlagkraft. Mehrere Schildmaiden können eine Schildmauer als Verteidigungsformation bilden.
  • Berserker – Die zwar leicht gepanzerten, dafür schwer bewaffneten Nahkämpfer nutzen bevorzugt Stoßangriffe mit zwei Doppeläxten.
  • Söhne Fenrirs – Eine Gruppe von Fanatikern, die auf Geschwindigkeit setzt. Sie sind so schnell, dass sie mit einer besonderen Einheitenformation sogar Ziele aus der Distanz attackieren können.

Den neuen Trailer zur Season 7, der die neuen Einheiten demonstriert, könnt ihr hier anschauen:

https://youtu.be/Qs3sKZKXj3A

Die drei Klassen werden in der Community schon diskutiert (via reddit). Denn sie bieten einige interessante Features, auf welche sich die Spieler freuen. Dazu gehören die Sturm-Fähigkeit der Schildmaiden, mit der sie geschlossen unter dem Schutz der Schilde auf ihre Gegner zustürmen können.

Das steckt noch in der neuen Season: Ebenfalls neu im Mittelalter-MMO ist das Runensystem. Mit diesem ist es möglich, euren Charakter anhand von Runen zu verbessern. Diese Runen setzt ihr in eure Ausrüstung ein. Sie stellen eine Ergänzung zu euren Waffenfertigkeiten und zu eurem Spielstil dar. Ihr schaltet neue Runen anhand eurer Saisonstufe frei. Sie werden am Ende einer Season wieder zurückgesetzt.

Das Runensystem wird ebenfalls unter den Fans des MMOs diskutiert. Eine zusätzliche Möglichkeit, den Charakter mit Runen zu verbessern, ist für die Spieler hochinteressant, da dies die Meta der Klassen durcheinanderwirbeln und so für frischen Wind sorgen könnte (via reddit). Dadurch könnten Klassen jetzt wieder interessanter werden, die zuvor eher schwach waren. Allerdings hoffen die Spieler darauf, dass es durch das neue System nicht zu Balancing-Problemen kommt.

Darüber hinaus könnt eure neuen Wikinger-Einheiten gleich auf einem weiteren, großen Schlachtfeld auf die Probe stellen und sie gegen eure Gegner einsetzen.

Was bietet der Battle Pass? Ebenfalls mit dabei ist ein neuer Battle Pass. Dieser enthält über 100 exklusive saisonale Belohnungen. Dazu gehören kosmetische Items, die von nordischen Sagen und Mythen inspiriert sind und so manches Wikinger-Fanherz höher schlagen lassen.

Nordische Band Heilung liefert den Soundtrack

https://youtu.be/t14S8d-GLZM

Was ist noch interessant? In den beiden Trailern zu Season 7 des MMOs Conqueror’s Blade hört ihr außergewöhnliche Musik. Diese stammt von der nordischen Band Heilung. Gesungen wird in Altnordisch, was von der Völuspá – einer Prophezeiung des Ragnarök aus der Poetischen Edda inspiriert ist.

Die Band wurde 2014 von Kai Uwe Faust und Christopher Juul von Euzen gegründet. Sängerin Maria Franz kam später hinzu. Ihr könnt die beiden Songs Galgaldr und Alfadhirhaiti in den Trailern hören.

Ihr würdet gerne in Conqueror’s Blade einsteigen? Wir haben einige Tipps zum Start für euch.

Destiny 2 hat eine neue beste Mod, die euch jetzt noch nichts bringt

In Destiny 2 könnt ihr eure Waffen mit “Meister-Härtefall-Spezifikation” verbessern. Die neue Mod ist richtig stark, doch hat derzeit ein großes Problem. Wir schauen uns das neue Spielzeug genauer an.

Um diese Mod geht’s: Unter den Hütern wird eine neue Mod aus Season 13 derzeit hoch gehandelt: Meister-Härtefall-Spezifikation (eng. Adept Big Ones Spec). Diese Mod ist schwer zu bekommen und über ihre Eigenschaften kursieren einige Gerüchte.

Meister-Härtefall-Spezifikation könnt ihr euch seit dem 16. März nur in der Spitzenreiter-Schwierigkeit der Feuerprobe erspielen. Ihr müsst also ganz schön schwitzen, um eure Waffen damit zu verbessern. Ihr könnt die PvE-Endgame-Aktivität zudem für weitere starke Meister-Mods farmen.

MeinMMO erklärt, was die neue Modifikation genau bringt und ob sich der Aufwand dafür lohnt.

So stark wird eure Waffe damit: Was bringt Meister-Härtefall-Spezifikation? Ihr könnt euch die Mod als Kombination aus Major-Spezifikation und Boss-Spezifikation vorstellen. Diese Effekte habt ihr mit der neuen Mod:

  • Starke Feinde kassieren 7,5-8 % Extra-Schaden, also Majors
  • 7,5-8 % Extra-Schaden gegen Bosse, also Ultras
  • 7,5-8 % Extra-Schaden gegen feindliche Fahrzeuge

Der Schaden an sich ist also nicht höher als bei den bekannten Mods – auch die geben euch den gleichen Damage-Boost.

Was sind Mods in Destiny 2? Ihr könnt legendäre Waffen in Destiny 2 mit einer Mod (Modifikation) versehen und die Knarre so an persönliche Bedürfnisse anpassen. Es geht von mehr Schaden, über größere Magazine bis hin zu mehr Aim-Assisst.
Rüstungen können mit bis zu 5 Mods gleichzeitig versehen werden – diesmal auch Exotics. Hier kostet jede Mod aber Energie und den Hütern stehen Maximal 10 Energie für Mods zur Verfügung. Es gilt also, zu wählen, ob man sein Durchhaltevermögen steigert, mehr Munition findet, seine Statuswerte puscht oder all die Energie in nur einen Aspekt steckt.

Härtefall-Spezifikation soll der Boss-Killer sein – Wie gut ist sie wirklich?

Deswegen schwärmen Profis davon: Der Vorteil von Meister-Härtefall-Spezifikation liegt darin, dass ihr nicht dauernd die Mod wechseln müsst und so auf jeden Kampf vorbereitet seid. Denn in Destiny 2 gilt: nicht alles, was wie ein Boss aussieht, ist auch ein Boss. Trefft ihr auf den “falschen” Boss, ist der Mod-Slot unter Umständen verschwendet und ihr schöpft nicht euer volles Schadens-Potenzial aus.

  • Oftmals sind Endgegner einer Aktivität in Wirklichkeit Majors, ihr würdet also mit der regulären Boss-Spezifikation keinen höheren Schaden anrichten.
  • Selbst der starke Taniks im Tiefsteinkrypta-Raid soll wohl nur ein Major im Spielcode sein.
  • Als grobe Faustregel gilt hier zur Erkennung: Ist der Lebensbalken orange oder gelb-orange, handelt es sich um einen Major, ist der Balken komplett knallgelb, dann habt ihr einen echten Boss, einen Ultra, vor euch.
Ist dieser Boss ein Major oder Ultra? Mit der neuen Mod macht’s keinen Unterschied

Mit Meister-Härtefall-Spezifikation kann euch das aber nicht passieren. Wirklich jeder gefährliche Feind – vom etwas stärkeren Gegner im Gambit, über Feinde, die den köstlichen Loot in Verlorenen Sektoren beschützen, bis hin zu haushohen Raid-Bossen – alles kassiert damit mehr Schaden.

Es gibt ein großes “Aber” für Härtefall-Spezifikation in Destiny 2

Schaut man sich um, findet man Videos, die titeln “Jeder PvE-Spieler braucht diese neue Mod” (via Youtube) und die neue Mod wird dort in den Himmel gelobt. Das auch zurecht, immerhin wird jede damit ausgerüstete Waffe zu einer starken Wahl gegen alle starken Feinde.

Das ist das Problem: Meister-Mods (wie Härtefall-Spezifikation) können nur auf Meister-Waffen installiert werden. Von diesen prestigereichen Knarren gibt es derzeit nur sehr wenige in Destiny 2. Die seltenen Knarren können sich Hüter mit Glück nur in der Dämmerung auf Spitzenreiter oder in den Trials of Osiris erspielen, wenn sie einen makellos-Run hinlegen. Die Trials sind aber derzeit in Season 13 ausgesetzt.

Der Schwarm in der Meister-Version wartet exklusiv in der Feuerprobe auf Spitzen-Reiter

Doch selbst wenn ihr euch zu einer Meister-Waffe gequält habt, gibt es ein Problem: Die verfügbaren Meister-Waffen sind derzeit nicht so wirklich Meta – zumindest gegen die besagten Bosse. Für Boss-Schaden würde sich nur das MG Der Schwarm, das Scharfschützengewehr Auge von Sol oder der Raketenwerfer die Antwort von Morgen anbieten. Die meisten Spieler dürften aber auf Exotics wie die Klage, Anarchie oder andere legendäre Knarren wie Raid-Waffen setzen, um starken Feinden richtig einzuheizen.

Die Meister-Waffen sind dabei nicht schlecht – im Gegenteil. Sie erhalten Als Meisterwerk +10 auf einen Statuswert und +3 auf alle anderen, haben Zugriff auf mächtige Meister-Mods und sehen einfach schicker aus. Doch derzeit gibt es noch nicht so wirklich starke Meister-Waffen, die ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen – gerade bei Boss-Gegnern.

Wenn in zukünftigen Seasons weitere solche Waffen ins Spiel kommen oder sich was an der Sandbox tut, dann dürfte Meister-Härtefall-Spezifikation aber seinem Ruf als vermeintlich beste PvE-Mod auch wirklich gerecht werden.

Was haltet ihr von Meister-Mods und Meister-Waffen? Sind diese seltenen Items ein Anreiz, sich in den schwersten Aktivitäten zu quälen oder verzichtet ihr auf solche Prestigeobjekte? Denkt ihr, man sollte sich die Mod jetzt holen, damit man auf die Zukunft vorbereitet ist? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Wenn ihr euch derzeit lieber durch die Gambit-Playliste farmt, um die neuen Drop-Chancen auszunutzen, dann empfiehlt sich dieser Guide: 2 wichtige Regeln, mit denen ihr Gambit in Destiny 2 leicht gewinnt

Twitch-Streamer ist schon über 84 Stunden live und streamt, so lange ihr abonniert

Der Twitch-Streamer Ludwig „ludwig“ Ahgren begeistert gerade zehntausende Zuschauer mit einem neuen Projekt. Er betreibt einen niemals endenden Stream, der ihn durch seinen gesamten Tag begleitet – selbst im Schlaf. Die Zuschauer haben dabei Einfluss darauf, wie lange er live bleibt.

Was ist das für ein Stream? Auf dem Twitch-Kanal von ludwig könnt ihr einen mittlerweile seit über 84 Stunden laufenden Stream verfolgen. Der Streamer zeigt sein gesamtes Leben und die Zuschauer können selbst entscheiden, wie lange der Stream noch andauert.

In einer Ecke läuft ein Timer ab, der aktuell noch etwa 31 Stunden anzeigt. So lange ist ludwig mindestens noch online. Der Clou daran: jedes Abonnement fügt dem Timer weitere zehn Sekunden zu.

Wer ist ludwig? Der Streamer ist unter anderem bekannt als Kommentator für Super Smash Bros. Melee und als Content Creater, unter anderem für Among Us und Call of Duty: Black Ops Cold War.

Auf ist bekannt dafür, immer wieder verrückte Dinge zu machen. So hat er etwa erst im Februar 43.000 € gezahlt, um mit shroud zusammen spielen zu dürfen. Seinen Sieg verkündete er auf Twitter mit: „Ich habe shroud gekauft!“

Während des großen Rust-Projekts auf Twitch war ludwig ebenfalls mit von der Partie. Dort hat er unter anderem spontan den Posten des Berichterstatters übernommen, als sich shroud und xQc eine Schlacht um den Server lieferten.

Endlos-Stream zeigt Rennauto-Bett und bringt über 100.000 Dollar

Das macht den Stream so besonders: ludwig nimmt euch mit durch seinen gesamten Alltag – vom Essen über das Workout in der Garage bis in sein schickes, rotes Rennauto-Bett. Lediglich der Gang auf die Toilette bleibt privat.

Allerdings hat der Streamer seinen Chat sogar schon mit unter die Dusche genommen, natürlich mit Badehose, um nicht gegen die Richtlinien zu verstoßen. Das alles erinnert ein wenig an die Truman-Show. Wann immer ihr einschaltet, ludwig ist live und ihr könnt an seinem Leben teilhaben.

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Während er schläft, übernehmen seine Moderatoren den Stream und schauen etwa mit dem Chat zusammen YouTube-Videos oder Ähnliches. Für ludwig scheint sogar das zu funktionieren, denn sogar während er schläft kommen Subs rein und er erreichte sogar die Spitzen-Position auf Twitch.

Was ist ein Abonnement auf Twitch? Abonnements, oder kurz „Subs“ (für engl. „Subscription“) kosten für Zuschauer zwischen 4,99 € und 14,99 € im Monat. Je nach Vertrag geht etwa die Hälfte davon an den jeweiligen Streamer

Mit diesem Geld erhalten Zuschauer Zugriff auf ein besonderes Zeichen vor dem Namen im Chat des Streamers sowie auf besondere Emotes, die überall auf Twitch verwendet werden können. Einige Streamer nutzen auch einen „Sub Only“-Chat, in dem nur Abonnenten teilnehmen dürfen.

So erfolgreich ist das Projekt: ludwig hat sich mit seinem endlosen Stream an die Spitze von Twitch gearbeitet. In den vergangenen drei Tagen ist er der meistgesehene Streamer nach Stunden (via sullygnome). Erstaunlich ist, dass er das im Schlaf geschafft hat – buchstäblich. Er sagt selbst auf Twitter: „Ich bin im Stream eingeschlafen letzte Nacht und bin jetzt der meistgesehene Streamer auf Twitch. Was zur Hölle ist das?“

Durch die vielen Abonnenten allein lohnt sich der Stream auch finanziell für ihn. In einer ersten Übersicht zu seinem “Subathon” zeigt er, dass sich seine gesamten Einnahmen nach etwas über 70 Stunden bereits auf über 100.000 US-Dollar belaufen:

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Er ist sich dabei zwar nicht sicher, ob er davon noch den Anteil von Twitch abziehen muss, dennoch ist die Zahl beachtlich. Streaming lohnt sich offenbar, wenn man es denn richtig macht.

Einige Streamer haben zudem die Möglichkeit, über sogenannte „Bountys“ noch mehr Geld zu verdienen. Bei denen zeigte ludwig selbst im November 2020 aus Versehen, wie viel Geld sich mit der Werbung auf Twitch verdienen lässt.

Pokémon GO startet das Werben von Freunden – Diese Belohnungen warten auf Tester

Pokémon GO testet erstmalig das Werben und Einladen von Freunden. Tester in Australien können Freunde bereits zum Spiel einladen. Wurde ein Freund erfolgreich geworben, gibt es Belohnungen im Spiel.

Das ist das neue Freunde-Feature: Niantic hatte es bereits vor einigen Tagen angekündigt und nun umgesetzt – erste Trainer können Bekannte und Freunde für Pokémon GO werben. Laden diese Freunde die App dann herunter oder loggen sich nach 90 Tagen erstmalig wieder ein und geben den Code vom anderen Spieler ein, erhält der aktive Trainer Belohnungen, wenn sein Freund spielt.

Das Freunde-Feature ist in Australien gestartet und wird dort aktuell getestet. Nur dort können Spieler andere Freunde werben. Das gibt aber schon mal einen guten Überblick über die Boni, die uns dann später im Spiel erwarten.

Belohnungen für neue und aktive Trainer

So sehen die Belohnungen aus: Wenn ihr einen Freund erfolgreich geworben habt, muss dieser einige Aufgaben lösen, damit ihr Belohnungen bekommt. Das sieht beispielsweise so aus:

  • Euer Freund fängt 1.000 Pokémon und ihr erhaltet dafür 3 Rauch als Belohnung
  • Euer Freund besiegt 3 Rocket-Rüpel und ihr erhaltet dafür ein Pokémon als Belohnung
  • Euer Freund gewinnt 20 Raids und ihr erhaltet dafür 5 Super-Brutmaschinen
  • Euer Freund verdient 50 Bonbons beim Laufen mit seinem Kumpel und ihr erhaltet dafür 30 Sonderbonbons

Weitere Belohnungen findet ihr im Video von ZoëTwoDots. Die Australierin kann das Feature bereits testen:

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Aber auch euer Freund soll belohnt werden. Er startet beispielsweise mit 100 Pokébällen seine Reise im Spiel. Bisher begann man mit nur wenigen Items.

Außerdem gibt es noch eine neue Medaille. Sie zählt, wie viele Freunde ihr erfolgreich geworben habt. Die silberne Medaille erhaltet ihr beispielsweise für 10 geworbene Freunde.

Lohnt sich das System überhaupt? Wenn ihr sowieso Freunde habt, die ihr zum Spielen überreden wollt, dann könnt ihr das mit dem neuen Feature verbinden. Dadurch profitiert der neue Trainer, aber auch ihr selbst.

Items wie Rauch oder Super-Brutmaschinen kosten normalerweise Geld, sodass ihr hier starke Items geschenkt bekommt und selbst nichts dafür machen müsst.

Was bringen Freunde sonst noch? Das Freunde-Feature ist bereits seit 2018 im Spiel. Seitdem könnt ihr euren Freunden Geschenke schicken, mit ihnen im Freundschaftslevel aufsteigen oder gegenseitig Pokémon tauschen.

Mittlerweile sind Freunde die beste Möglichkeit, um in Pokémon GO schnell Erfahrungspunkte zu sammeln. Nirgendwo sonst erhaltet ihr so schnell so viele EP. Ein einzelner Freund kann bereits über 300.000 EP bringen, wenn ihr mit ihm bester Freund werdet und gleichzeitig bei jedem Aufstieg ein Glücksei zündet.

Wann kommt das Feature nach Deutschland? Das kann man bisher noch nicht sagen. Normalerweise dauern solche Tests mehrere Wochen, sodass man erst in den kommenden Monaten mit dem Feature in Deutschland rechnen kann. Sollten die Tests aber problemlos verlaufen, könnte das Werben von Freunden schon bald weltweit verfügbar werden.

In Deutschland sind aktuell aber viele andere Dinge aktiv. So läuft unter anderem das Elektro-Event, das euch viele Belohnungen und sogar neue Pokémon bringt. Eine Übersicht über Quests, Raids und Spawns findet ihr hier:

Pokémon GO: Quests, Raids und eine Überraschung zum Elektro-Event

WoW: Goblin weigert sich, das Startgebiet zu verlassen, wird dort Level 50

Manche spielen World of Warcraft einfach „anders“. Der Goblin Nobb will seine Heimat nicht verlassen – er erreicht Stufe 50 auf Kezan.

Immer mal wieder berichten wir über Spieler, die auf besondere Art und Weise leveln. Der bekannteste Spieler dieser Art dürfte wohl Doubleagent sein, ein Pandaren, der niemals die Startinsel verlassen hat und dort über Hunderte Stunden Kräuter farmt oder Pet Battles absolviert. Doch es gibt einen Nachahmer, der sich noch mehr Steine in den Weg gelegt hat. Der Goblin Nobb hat Kezan niemals verlassen.

Was hat er gemacht? Der Goblin Nobb ist nicht wie all seine anderen grünen Kollegen mit Stufe 4 oder 5 von der Startinsel Kezan geflohen, sondern geblieben – die finale Quest hat er schlicht nie abgeschlossen. Seither levelt er auf seine Art und Weise auf Kezan. Da die Insel nur für wenige Level zugänglich ist und man danach eigentlich auf eine andere Insel gelangt, gibt es hier auch keine Kräuter oder Erze.

Dennoch hat Nobb es geschafft, auf der Start-Insel Stufe 50 zu erreichen.

WoW Goblin Nobb 1
Stufe 50 auf Kezan – wer hätte es gedacht?

Wie ist er vorgegangen? Von Beginn an hat Nobb die Tunnelwürmer getötet. Das ist eine der wenigen Mob-Arten, die es auf der Insel gibt. Die geben solide Erfahrungspunkte und können quasi endlos getötet werden – zumindest solange sie XP gewähren.

Um auf Stufe 30 zu gelangen, hat er übrigens einen Trick genutzt. Sein Account war damals noch ein „Starter Account“. Wenn Starter-Accounts Stufe 20 erreichen, können sie nicht weiter leveln. Angesammelte Erfahrung wird aber dennoch gespeichert und „ausgezahlt“, sobald man den Starter-Account in einen bezahlten Account umwandelt. So konnte Nobb genug XP ansammeln, um sofort von Stufe 20 auf 30 zu leveln.

Im Anschluss erledigte er jeden Tag 5 Pet-Battle-Quests, die er auf einem anderen Charakter absolvierte, die XP aber mit Nobb einsammelte. Das geht, weil viele Pet-Battle-Quests accountweit aktiv sind.

Auf Stufe 39 erreichte er seinen ersten Meilenstein. Ab dann konnte der Jäger nämlich lernen, exotische Tiere zu zähmen. Nach 5.000 getöteten Tunnelwürmern, konnte er also endlich zwei davon zähmen und hat sie nun als Begleiter.

Jetzt ist er auf Stufe 50 angelangt und wird in seinen Bemühungen deutlich ausgebremst.

Nobb – stolz mit seinen beiden Tunnelwürmern.

Nächstes Level braucht über 40 Tage: Mit steigendem Level gibt es zunehmende Schwierigkeiten, da die XP-Quellen immer geringer werden und auch nur noch wenige Erfahrungspunkte abwerfen.

Die Strecke von Stufe 50 auf 51 wird übrigens besonders anstrengend. Denn ab Stufe 50 greift die Shadowlands-Skalierung, bei der Erfahrung aus alten Inhalten drastisch reduziert wird. Quests, die vorher noch 8.000 Erfahrungspunkte gaben, gewähren dann nur noch rund 1.000 XP.

Entsprechend hat Nobb bereits ausgerechnet, dass er zwischen 43 und 44 Tagen benötigt, um Stufe 51 zu erreichen. Wenn es bei dem Tempo bleibt, dann braucht er mehr als ein Jahr täglichen Spielens, um die magische Stufe 60 zu erreichen. Dann wäre er der erste Goblin auf dem Maximallevel, der die Startinsel Kezan niemals verlassen hat.

Kezan ist, ähnlich wie die Startinsel der Pandaren, übrigens einer der wenigen Orte, zu dem man nie wieder zurückkehren kann, wenn man sie einmal verlassen hat. Daher ist es eine ganz besondere Leistung, die komplette Zeit hier zu verbringen und nur einen Bruchteil von Azeroth zu erleben.

Was haltet ihr von dieser Leistung? Eine coole Sache, die von Ausdauer zeugt? Oder verschwendete Lebenszeit ohne Nutzen?

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Welches MMO hast du für Wochen irre gesuchtet und danach nie wieder angefasst?

Hattet ihr schon mal eine Suchtperiode bei einem MMO, die rasch endete und ihr das Spiel nie wieder angefasst habt? Erzählt uns von diesen kurzen “Beziehungen” in den Kommentaren.

Darum geht’s: Kennt ihr das? Es kommt ein neues MMO auf den Markt oder ihr steigt frisch in eines ein und für kurze Zeit ist es das einzige, was ihr spielt. Für 3-4 Wochen, vielleicht etwas länger, wird das neue Game gesuchtet, als ob es kein Morgen gäbe.

Man versenkt innerhalb der kurzen Zeit Unmengen von Stunden in das Spiel, probiert jeden Aspekt davon aus und kann scheinbar gar nicht genug davon haben. Bis dann plötzlich das Interesse wieder völlig verflogen ist.

Und das Interesse bleibt auch weg. Obwohl man das Spiel vorher richtig intensiv gespielt hat, fasst man es danach nie wieder an.

So war es bei mir: Ich fange direkt mal an. Bei mir war es AION. Zum ersten Mal habe ich das MMORPG gesehen, als es auf der Games Convention in Leipzig vorgestellt wurde. Ich glaube, es muss so 2007 gewesen sein. Damals war ich völlig überwältigt von den wunderschönen Artworks, dem vielseitigen Charakter-Creator und den coolen Outfits und Gebieten.

aion wallpaper
Bei AION habe ich mich vor allem in den Look des Spiels verliebt. Wie cool sind diese Flügel denn bitte?

Als das MMORPG dann bei uns erschien, war ich direkt einen halben Tag damit beschäftigt, mir einen coolen Elyos-Charakter zu erstellen. Als das dann endlich damit fertig war, ging’s ans Leveln. Die Flügel und das Fliegen waren damals die Hauptfeatures, mit denen AION beworben wurde und ich wollte sie unbedingt haben.

Ich war damals noch eine Schülerin mit Tonnen an Freizeit und habe in das Spiel viele Stunden versenkt. Ich habe AION locker 3-4 Wochen wie irre fast non-stop gezockt, gelevelt, Gear, Erze, Kräuter und sonstigen Kram gesammelt.

Doch von einem Tag auf den anderen war die Luft plötzlich raus. Ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, warum ich nicht mehr weitergespielt habe, aber seitdem habe ich AION nicht mehr angefasst.

Und wie war es bei euch? Welches MMO habt ihr für kurze Zeit so richtig gesuchtet und danach nie wieder angeschmissen und warum war das der Fall? Erzählt mal über eure kurzen Liebesbeziehungen zu den Spielen in den Kommentaren.

Wenn ihr aktuell nach einem MMO sucht, dann haben wir was für euch:

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2021

Neues Hardcore-MMORPG erscheint auf Steam – Ihr dürft es bald kostenlos testen

Mit Mortal Online 2 erwartet euch ein ganz besonderes MMORPG, das sich an alle richtet, denen die meisten Online-Rollenspiele zu lasch sind. Ihr habt bald die Möglichkeit, es zu testen.

Was erwartet euch mit Mortal Online 2? Der Nachfolger eines der härtesten PvP-MMORPGs will euch alles abverlangen. Ihr findet euch in einer Fantasywelt wieder, in der jeder Fehler euer letzter sein könnte. Youtuber und MMORPG-Experte KiraTV bezeichnet das Spiel als „Sandbox auf Steroiden“ (via Youtube). Das heißt, ihr spielt in einer Sandbox-Welt, in der ihr euren eigenen Weg gehen könnt und dabei viele Freiheiten genießt.

  • Ihr entscheidet, ob ihr Crafter oder Händler sein wollt, die große und schöne Welt erkundet oder ein fieser Räuber seid, der andere Spieler überfällt
  • PvP spielt eine sehr große Rolle
  • Ihr müsst selbst Rezepte für die Herstellung mächtiger Items finden
  • Die Spieler kümmern sich um die Wirtschaft der Welt
  • Es gibt extrem viele Geheimnisse zu ergründen – selbst im über 10 Jahre alten Vorgänger haben Spieler bisher noch nicht alle gefunden
  • Ihr könnt euch mit anderen Spielern zu Gruppen zusammenschließen oder alleine losziehen – was aber keine gute Idee ist
  • Die Kämpfe sind schnell und brutal
  • Euren Charakter verbessert ihr anhand von Skills und nicht durch Klassen oder Levels

Das Video gewährt euch einen Blick darauf, wie Mortal Online 2 aussieht:

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Ein MMORPG für Hardcore-Spieler

Wie unterscheidet sich das Spiel vom Vorgänger? Im Gegensatz zum Vorgänger soll Mortal Online 2 nicht ganz so unfair werden. Es gibt mehr sichere Zonen, in denen ihr nicht von Mitspielern attackiert werden könnt und es soll ein Justiz-System geben. Wer andere Spieler ungerechtfertigt tötet, der muss mit Konsequenzen rechnen. So will das MMORPG auch Spieler erreichen, denen der Vorgänger eine Spur zu heftig war.

Für wen eignet sich das Spiel? Mortal Online 2 ist ein Hardcore-MMORPG, das euch die Möglichkeit bietet, sich in einer brutalen Fantasywelt auszutoben. Man könnte sagen, Mortal Online 2 wird eine Art EVE Online für Fantasyfans.

Es ist aufgrund komplexer Spielmechaniken schwer zu meistern, man muss mit dem PvP leben, kann es aber extrem weit in der Welt bringen – beispielsweise zum besten Schmied der Spielwelt oder zum mächtigsten Krieger.

Was ist besonders interessant am Spiel? Das PvP erstreckt sich nicht nur auf die Kämpfe. Wer beispielsweise ein geheimes und seltenes Rezept für die Herstellung einer besonders mächtigen Waffe entdeckt hat, der enthält dieses den anderen Spielern vor. So verschafft man sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Geheimnisse werden also in der Regel für sich behalten.

Darüber hinaus ist es im Vorgänger so, dass sich große Rivalitäten zwischen Spielern gebildet haben, die sich über Jahre erstrecken. Das dürfte auch in Mortal Online 2 wieder der Fall werden. Aus diesen Rivalitäten können sich dann Kriege ergeben – ähnlich, wie das auch in EVE Online der Fall ist.

Mortal Online 2 Duell
PvP steht im Mittelpunkt von Mortal Online 2.

So könnt ihr mitspielen: Am 25. März startet ein großer Stresstest des neuen MMORPGs, der eine Besonderheit bietet: Ihr erlebt das Spiel (fast) so, wie es auch bei Release sein soll. Das heißt, es gibt keine unendlichen Ressourcen oder Skillpoints mehr, wie das bei den bisherigen Tests der Fall war. Ihr könnt die komplette Welt erkunden, die bis zum offiziellen Release aber noch etwas Feintuning erfährt.

Ihr startet auf einer sicheren Insel, um euch mit den Mechaniken vertraut zu machen, und von dort aus geht es in die offene Spielwelt. Einzige Änderung gegenüber der Releaseversion: Ihr sammelt schneller Erfahrungspunkte, um mehrere Builds ausprobieren zu können.

Um mitzumachen, registriert ihr euch auf der offiziellen Website von Mortal Online 2. Eure Chancen, für den Stresstest ausgewählt zu werden, stehen ziemlich gut. Denn die Entwickler möchten möglichst viele Spieler auf die Server lassen, um festzustellen, wie viel diese aushalten.

Der Test endet dann am 28. März.

Was ist das Besondere am Test? Es finden vier Events im Rahmen des Stresstests statt. Während dieser Events könnt ihr Preise gewinnen, darunter Grafikkarten, Gutscheine und Merchandise zum Spiel. Die Events bestehen aus mehreren Herausforderungen, worüber die Entwickler aber noch nichts verraten wollen.

Wann erscheint Mortal Online 2? Noch im Frühjahr ist der Start der Early-Access-Phase über Steam geplant. Der offizielle Release soll dann nicht allzu viel später stattfinden. Wir dürfen mit dem Launch also noch 2021 rechnen, wenn alles klappt. Die Veröffentlichung ist aktuell übrigens nur für PC geplant.

Schon in der Early-Access-Phase erwartet euch eine persistente Welt, in der es keine Wipes mehr geben soll. Ihr übernehmt dann also euren Fortschritt in die Releaseversion von Mortal Online 2, sobald diese startet.

Ihr mögt PvP mögt und würdet gerne noch andere MMORPGs mit Spieler-gegen-Spieler-Kämpfen ausprobieren? Dann lest den MeinMMO-Artikel „Die 10 MMORPGs mit dem besten PvP aller Zeiten“.

Welche Klasse in Outriders soll ich spielen? Unser Quiz hilft euch

In Outriders könnt ihr aus vier Klassen wählen. Diese unterscheiden sich stark voneinander, sodass die Frage der Wahl für manche nicht leicht ausfällt. In unserem MeinMMO-Quiz könnt ihr herausfinden, welche der Klassen zu euch passt.

Wie funktionieren die Klassen? In Outriders unterscheiden sich die vier Klassen vor allem bei den Fähigkeiten und den Skill-Bäumen. Jede Klasse hat zudem drei Subklassen, die eine zusätzliche Spezialisierung möglich machen.

Durch die große Auswahl an Skills und Perks kann die Wahl der Klasse daher schwer ausfallen. Ihr könnt euch die Klassen von Outriders in unserer Übersicht anschauen: Alles, was wir bisher zu den 4 Charakter-Klassen wissen. Dort gehen wir genauer auf die Unterschiede der Klassen ein und zeigen auch Gameplay zur Spielweise.

Welche Klassen gibt es? In Outriders wählt ihr zwischen
– Technomant (Technomancer)
– Pyromant (Pyromancer)
– Verwüster (Devastator)
– Assassine (Trickster)

Welche Outriders-Klasse passt zu dir?

Darum geht’s in dem Quiz: Wenn ihr nicht wisst, welche Klasse in Outriders euch ansprechen könnte, dann haben wir genau das Richtige für euch. Dieses Quiz hilft euch bei der Entscheidung, welche Klasse von Outriders am besten zu euch passt. Ihr könnt bei jeder Frage nur eine Antwort ankreuzen. Insgesamt sind es 10 Fragen, die ihr beantworten könnt. Solltet ihr aus Versehen die falsche Antwort wählen, müsst ihr das Quiz neu starten.

Viel Spaß dabei!

So könnt ihr Outriders ausprobieren: Ihr könnt dir Klassen aber auch aus erster Hand testen. Dafür müsst ihr euch die kostenlose Demo zu Outriders anschauen. Diese ist seit dem 25. Februar für PC, Xbox Series X/S, Xbox One, PS4 und PS5 erhältlich.

In der Demo könnt ihr alle vier Klassen ausprobieren und das erste Kapitel von Outriders spielen. Alles Wichtige hat MeinMMO in einer Übersicht zusammengefasst: Alle Infos zur Demo von Outriders – Download, Plattform, Inhalt

Wann erscheint Outriders? Der Loot-Shooter soll am 1. April auf PC (Steam, Epic), Xbox Series X/S, Xbox One, PS4 und PS5 und Google Stadia erscheinen. MeinMMO wird euch über alles rund um den Loot-Shooter auf dem Laufenden halten.

Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, welches Ergebnis ihr habt.

Xbox-Spieler, die den Xbox Game Pass besitzen, können sich besonders freuen: Outriders ist ab dem 1. April im Xbox Game Pass enthalten.

ArcheAge: Wie baut man ein Haus?

Das MMORPG ArcheAge ist bekannt für die vielen Freiheiten, die es bietet. Eine davon ist der Bau und die Gestaltung eines eigenen Hauses in der offenen Welt. In diesem Guide verraten wir euch, wie das genau funktioniert.

Wie baut man ein Haus? Das Housing-System in ArcheAge ist etwas komplexer als in vielen anderen MMORPGs. Grob umrissen müsst ihr die folgenden Schritte unternehmen, die wir später nochmal etwas detaillierter erklären:

  • Zuerst benötigt ihr eine Blaupause für euer Haus. Diese könnt ihr euch auf Mirage Island, einer speziellen Insel, anschauen. Kaufen könnt ihr sie aber inzwischen im Marktplatz für die Währung Gilda.
  • Danach müsst ihr einen Ort finden, an dem in der offenen Welt gebaut werden kann.
  • Zusätzlich benötigt ihr die passenden Materialien, um das Haus errichten zu können.
  • Zu guter Letzt müsst ihr regelmäßig Steuern bezahlen, damit euer Haus an Ort und Stelle bleiben kann und nicht abgerissen wird.
  • Alternativ könnt ihr auch direkt ein fertig gebautes Haus von einem anderen Spieler kaufen. Die Steuern bleiben jedoch.

Auch wenn die Schritte erstmal aufwändig klingen, kann sich das Housing in ArcheAge richtig lohnen. Neben dem Dekorieren und der kreativen Entfaltung könnt ihr auch Nahrung anpflanzen und sogar Crafting in eurem Haus ausüben.

Unterschiede ArcheAge Free2Play und Unchained: In der Free2Play-Version von ArcheAge benötigt ihr zwingend ein Abo, um ein Haus errichten zu können. Das lässt sich jedoch theoretisch auch für Gold von anderen Spielern kaufen. In ArcheAge Unchained kann jeder Spieler ein Haus errichten.

Ein Haus in ArcheAge bauen – Schritt für Schritt

Eine Blaupause bekommen: Zuerst müsst ihr zu Mirage Island reisen. Das geht über die blauen Portale auf der Karte. Dort könnt ihr euch eure Wunsch-Häuser anschauen. Danach geht ihr in den Marktplatz und kauft euch das entsprechende Haus. Dafür benötigt ihr die Währung Gilda (in Unchained könnt ihr mit Gilda oder Eifer bezahlen).

Gilda bekommt ihr über die Story, tägliche Quests und Weltbosse und in Unchained als Belohnung für die Premium-Version des Passes. Über die Missionen beim Battlepass bekommt ihr zudem Eifer, die andere benötigte Währung.

Häuser gibt es in den Größen 16×16, 24×24, 28×28 oder 44×44 Felder. Je größer das Haus, desto mehr Währung und auch Materialien zum Errichten benötigt ihr.

ArcheAge Housing Map
Die wichtigsten Symbole für das Housing auf der Map: Im roten Kreis seht ihr die Siedlungen, im blauen Kreis den Zugang zu Mirage Island.

Den passenden Ort finden: Das Schwierigste am Housing in ArcheAge ist eine freie Location zu finden, an der das Haus errichtet werden kann. Dafür gibt es spezielle Bereiche im Spiel, die auch als Siedlungen auf der Karte markiert sind. Da das Housing aber in der offenen Welt stattfindet, ist der Bauplatz begrenzt.

Hinzu kommt, dass nicht jeder Bauplatz auch der richtige für euch ist. Manche liegen in sicheren Zonen, in denen kein PvP stattfindet. Andere liegen mitten im Kriegsgebiet, was dem Entspannungsfaktor erheblich reduzieren kann. Außerdem bieten unterschiedliche Housing-Zonen unterschiedliche Boni. Je nach Klima wachsen Pflanzen unterschiedlich.

Ihr müsst also herumreisen und schauen, wo ihr ein Plätzchen findet. Ein Tipp sind “demolierte Häuser”. Die zeigen an, dass der Spieler seine Steuern nicht gezahlt hat. Nach einer gewissen Zeit werden diese Häuser abgerissen und der Platz ist frei für den eigenen Bedarf.

Ein Haus errichten: Habt ihr einen passenden Ort gefunden und eine Blaupause für euer Haus dabei, dann könnt ihr es nun errichten. Dafür benötigt ihr eine bestimmte Anzahl an Holz- und Stein-Paketen sowie Tax Certificates (Steuerbescheide). Dabei handelt es sich um die gleiche Währung, die ihr auch für die wöchentlichen Steuern benötigt.

Für die Stein-Pakete benötigt ihr 300 Steine, die ihr zu 100 Steinziegeln zusammenfügt. Das kostet Arbeitspunkte. Aus den 100 Steinziegeln wird dann ein Paket. Die gleiche Rechnung gilt auch für das Holz. Manche Häuser brauchen zudem noch Eisen.

Die Steuerbescheide bekommt ihr auf dem Marktplatz im Austausch gegen Credits (Echtgeld, nur Free2Play) oder gegen Gold im Auktionshaus, sowie gegen Eifer (nur in Unchained).

Wie ein Haus im Spiel gebaut wird, zeigt dieses Video von der YouTuberin AyinMaiden:

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Wie viel Steuern muss man zahlen? Die Steuern sind abhängig von der Größe und der Zahl eurer Häuser. Ein 16×16-Haus beispielsweise kostet 15 Steuerbescheide. Besitzt ihr jedoch mehrere Häuser, müsst ihr auch insgesamt mehr pro Haus bezahlen.

Wie wird die Steuer bezahlt? Bei eurem Haus könnt ihr die Steuer für bis zu 5 Wochen im Voraus bezahlen. Solltet ihr ein Haus nicht rechtzeitig bezahlen, habt ihr zwei Wochen Zeit, um die Steuern auszugleichen. Das kostet jedoch Überbeziehungsgebühr.

Was passiert mit meinem Haus, wenn ich nicht zahle? Solltet ihr nicht innerhalb der 2 Wochen zahlen, wird euer Haus abgerissen. Dabei verliert ihr einen großen Teil der Einrichtung und euren Bauplatz.

Wie steht ihr zu dem Housing in ArcheAge? Habt ihr es bereits ausprobiert?

Radeon RX 6700 XT in Tests: So schlägt sich AMD gegen die RTX 3070

Mittlerweile sind die ersten unabhängigen Testberichte zur Radeon RX 6700 erschienen. Mit dieser Grafikkarte richtete sich AMD bereits im Vorfeld an Nvidias RTX 3070, die für Spieler interessant ist, die in WQHD-Auflösung zocken wollen. MeinMMO stellt euch vor, was die Tests über die Grafikkarte sagen und für wen sich die AMD-Grafikkarte lohnt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die RX 6700 XT ist ab dem 18. März um 14 Uhr im Handel erhältlich.
  • Die Radeon RX 6700 XT ordnet sich in den Tests vor der RTX 3060 Ti ein, bleibt aber hinter der RTX 3070 zurück. Nvidia bietet aktuell (17. März 2021) auch noch die bessere Raytracing-Option.
  • AMD verlangt für sein Referenz-Modell 479 Euro für die Grafikkarte, die Preise dürften in der Realität aber deutlich höher liegen.

Mittlerweile ist das Embargo für die RX 6700 XT gefallen und unabhängige Tests berichten über die Grafikkarte. In unserem Artikel wollen wir euch vorstellen, wie sich AMDs neue Grafikkarte schlägt und für wen sich ein Kauf lohnt. Dazu stellen wir euch die Ergebnisse aus den Tests vor und schätzen die Grafikkarte ein.

Was ist die RX 6700 XT?

An wen richtet sich die Grafikkarte? AMD hatte bei der offiziellen Vorstellung der RX 6700 XT ein klares Ziel vor Augen gehabt. Denn man stellte auf der Pressekonferenz eine Grafikkarte vor, mit der man der RTX 3070 der Konkurrenz Paroli bieten wollte.

Mit einem Preis von 479 Euro positioniert sich AMD zwischen RTX 3060 Ti und RTX 3070.

Das bietet die RX 6700 XT: Mit seiner neuen Grafikkarte will AMD Raytracing für unter 500 Euro bieten. Gleichzeitig möchte man genügend Leistung für WQHD-Auflösungen liefern.

Grundsätzlich gilt aber weiterhin, dass bei Raytracing Nvidia von Vorteil ist. Hier bietet Nvidia DLSS und hat damit die Nase vorn. AMD ist momentan auch dabei, den eigenen DLSS-Konkurrent FidelityFX Super Resolution vorzubereiten, ein Release-Datum gibt es aber noch nicht.

Was ist DLSS und FidelityFX Super Resolution? Mit Nvidias DLSS (Deep learning super sampling) werden mithilfe von KI niedrige Texturen auf höhere Auflösungen skaliert. Damit lässt sich die Performance in hohen Auflösungen noch einmal verbessern, wenn die Grafikkarte bereits unter Last steht. Bei der RTX 3060 liegt der Leistungsgewinn bei bis zu 30 %. AMD möchte mit FidelityFX Super Resolution eine ähnliche Technik bieten und eine Lücke schließen.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

GeForce RTX 3070Radeon RX 6700 XT
InterfacePCIe 4.0PCIe 4.0
Basistakt1500 MHz2321 MHz
Boost-Takt1730 MHz2581 MHz
Speichergröße8 GB GDDR612 GB GDDR6
Breite des Speicher-Interface256-bit192-bit
TDP (Leistungsaufnahme)220 Watt230 Watt

Was sagen die Tester über die RX 6700 XT?

Im folgenden Abschnitt stellen wir euch Auszüge aus den unabhänigen Tests vor. Wenn ihr stattdessen lieber unsere Zusammenfassung lesen wollt, könnt hier direkt zu den Stärken und Schwächen der RX 6700 XT springen.

TesterAussage des Testers
GameStar.de„Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine sehr flotte Grafikkarte, die ich vor allem für das Spielen in WQHD empfehlen würde. Der VRAM ist dafür mit 12,0 GByte in meinen Augen auch mit Blick auf die Zukunft mehr als ausreichend groß bemessen.“
PCWelt.de„Die Performance ist für flüssiges Full-HD-Gaming durchaus ausreichend, bei 1440p geht dem Navi-22-Grafikchip bei aktiviertem Raytracing dann schnell die Puste aus. Die Raytracing-Performance liegt dabei knapp oberhalb der RTX 3060, kann es aber bei weitem nicht mit dem direkten Konkurrenten in Form der RTX 3060 Ti aufnehmen.“
Computerbase.de„Damit eignet sich die Radeon RX 6700 XT sehr gut für das Spielen von modernen AAA-Spielen in 2.560 × 1.440 (WQHD) bei maximalen Details. 3.840 × 2.160 geht mit meist reduzierten Details zwar auch, doch sind für Ultra HD die Leistungsreserven recht gering.(…) Für das Spielen mit Echtzeit-Raytracing ist die Radeon RX 6700 XT dagegen nur eine Einstiegslösung.“
Hardwareluxx.de„Eine Leistung auf Niveau der GeForce RTX 3060 Ti (und leicht darüber), dazu ein guter, wenn auch nicht sehr guter Kühler und eine hervorragende Verarbeitung – so könnte man die Radeon RX 6700 XT in der Referenzversion kurz und knapp zusammenfassen.“

Wo liegen die Stärken? Je nach Benchmark ist die RX 6700 XT 5 – 10 % schneller als die GeForce RTX 3060 Ti liegt aber im gleichen Abstand von rund 5 – 10 % hinter der RTX 3070. Insgesamt positioniert sie sich ziemlich genau in der Mitte zwischen RTX 3060 Ti und RTX 3070.

Ihre Stärke liegt vor allem in der guten Leistung, die problemlos für hohe Frameraten in WQHD-Auflösungen geeignet ist.

Die 12 GB Videospeicher sind ebenfalls die richtige Lösung für die RX 6700 XT, da sie auch für hohe Auflösungen ausreicht und auch zukunftssicher ist.

Wo liegen die Schwächen? Die RX 6700 XT bietet nur eine mittelmäßige Leistung mit Raytracing. In Full-HD bekommt man noch recht gut Bildraten, in höheren Auflösungen bricht die Leistung ein. Hier ist Nvidia mit DLSS noch konkurrenzlos. AMD will aber mit FidelityFX Super Resolution bald aufschließen. Es wird sich zeigen, wie viel Mehrleistung dies liefern kann.

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von Benedikt Schlotmann

Wie gut ist die Grafikkarte in Full-HD, WQHD und 4K?

Wie schlägt sich die Grafikkarte? Im Benchmark der GameStar schafft die RX 6700 XT bei Full-HD-Auflösung 151,2 FPS. Im Benchmark von ComputerBase liegt die Radeon-Grafikkarte 7 Prozent vor der GeForce RTX 3060 Ti.

In höheren Auflösungen wie WQHD zeigt sich die GPU von AMD ebenfalls sehr leistungsfähig und bietet eine hohe Framerate mit mehr als 90 Bildern die Sekunde. Die RTX 3070 liegt hier im Schnitt bereits vor der AMD-Karte (via Computerbase.de).

In 4K setzt sich dann die Radeon RX 6800 deutlich von der RX 6700 XT ab. Das ist aber wenig verwunderlich, da diese zwar niedriger taktet, dafür aber deutlich mehr Leistung und eine höhere Bandbreite bietet.

Hat AMD damit sein Ziel erreicht? Im Grunde genommen hat AMD erreicht, eine leistungsfähige Gaming-Grafikkarte für WQHD-Auflösungen zu liefern. Das selbstbewusste Versprechen, Nvidias RTX 3070 in die Schranken zu verweisen, konnte man nicht ganz einlösen.

Was ist mit Raytracing bei der RX 6700 XT?

Bei Raytracing fällt die Radeon RX 6700 XT hinter der Konkurrenz zurück. AMD kann trotz Raytracing nicht mit NVIDIA mithalten und gerade in Titeln, in denen die Effekte umfangreicher genutzt werden, brechen die FPS stärker ein. Das gilt vor allem für höhere Auflösungen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Raytracing mit der Radeon RX 6700 XT in Full-HD durchaus möglich ist und hier eine gute Leistung erzielen kann. Bei höheren Auflösungen bricht die Leistung aber schnell ein. Als Einstieg in die Raytracing-Welt ist die RX 6700 XT deswegen durchaus möglich, wer aber die volle Leistung aus Raytracing herausholen will, der muss momentan noch zu Nvidia greifen. Denn hier ist Nvidia mit der DLSS-Technologie konkurrenzlos unterwegs.

Für wen lohnt sich die RX 6700 XT?

Die Grafikkarte ist vor allem für Gamer interessant, die vorzugsweise in WQHD mit mindestens 90 FPS zocken wollen. Full-HD-Auflösungen mit mehr als 140 FPS sind hier ebenfalls möglich, als reine Full-HD-Grafikkarte würden wir euch aktuell eher zur RTX 3060 raten, wenn ihr diese für einen vernünftigen Preis bekommt.

Eine wichtigere Frage beim Kauf ist das Thema Raytracing. Ist euch Raytracing und eine hohe Leistung wichtig, dann führt vorerst kein Weg an Nvidias RTX-3000-Grafikkarten vorbei. Denn diese bieten euch momentan noch das schnellere Raytracing und DLSS.

Ist für euch Raytracing nicht so wichtig, dann stellt die RX 6700 XT eine sehr gute Alternative zur RTX 3070 und RTX 3060 Ti dar. Denn zum einen bietet sie mehr Leistung als die RTX 3060 Ti und liegt zum Teil knapp hinter der RTX 3070. Zum anderen verfügt die Radeon-Grafikkarte über mehr Videospeicher als die Konkurrenz.

Grundsätzlich gilt jedoch: schaut auf den Preis. Bekommt ihr die RX 6700 XT zu einem vernünftigen Preis, der nicht den der RTX 3070 überschreitet, dann solltet ihr zugreifen – wenn ihr mit Abstrichen im Raytracing klarkommt.

RTX 3060: Release, Preis und wo kann man sie kaufen?

Offiziell ist AMDs neuste Grafikkarte ab dem 18. März 2021 ab 14 Uhr erhältlich. Schon im Vorfeld gab es Hinweise darauf, dass die Verfügbarkeit ausgesprochen schlecht sein dürfte. Das liegt vor allem an der Knappheit an Halbleitern.

Diese werden für elektronische Geräte wie Konsolen oder Grafikkarten gebraucht und AMD baut neben Grafikkarten noch Prozessoren und die Next-Gen Konsolen PS5 und Xbox Series X. Die US-Handelsbeschränkungen und die Corona-Pandemie sorgt für zusätzliche Probleme.

Ein Händler bot die RX 6700 XT bereits an, aber für den doppelten Preis. Für wieviel die Grafikkarten ab Release über die virtuelle Ladentheke wandern, können wir euch noch nicht sagen.

Warum schummelt man bei Pokémon GO? Wir fragen einen Cheater

Pokémon GO lebt von der Bewegung und dem Entdecken von neuen Orten. Es gibt aber auch zahlreiche Cheater, die den Bewegungsaspekt überspringen. Wir von MeinMMO haben mit einem Schummler gesprochen, der darüber sogar Videos hochlädt.

So kann in Pokémon GO geschummelt werden: Normalerweise besteht Pokémon GO daraus, dass man nach draußen geht und dort Sehenswürdigkeiten entdeckt, die im Spiel als PokéStops markiert sind und überall Monster fangen kann. Nur wer sich bewegt, fängt auch viele Pokémon. Cheater manipulieren allerdings ihr GPS und machen dem Spiel weis, dass sie sich gerade bewegen, obwohl sie Zuhause sitzen.

Cheater, die mit manipuliertem GPS spielen, werden Spoofer genannt. Sie “spoofen” sich quasi zu den Orten, an denen viel los ist, während faire Spieler dort hinlaufen müssen.

Mit wem haben wir gesprochen? Wir von MeinMMO haben mit dem YouTuber “Ramses Der Dikke” gesprochen. Er lädt täglich Videos und Livestreams zu Pokémon GO hoch. Teilweise spielt er dafür “richtig” und schummelt nicht, doch oftmals manipuliert auch er seinen Standort und kann dadurch Pokémon an anderen Orten fangen.

Wir haben mit Ramses über die Entscheidung für das Cheaten gesprochen und wollten wissen, weshalb er überhaupt schummelt.

“Lieber ein Spoofer mit Herz, als ein Legit ohne Charakter”

Wie hat Ramses mit dem Cheaten angefangen? Bei dem YouTuber hat es ganz persönliche Gründe, weshalb er mit dem Schummeln angefangen hat. So erzählt er uns, dass sich seine Community gespalten hat und er selbst plötzlich nicht mehr an Raids teilnehmen konnte.

Daraufhin hatte sich Ramses dann mehrere Accounts erstellt, um alleine legendäre Raids zu absolvieren. Da ihm das aber auf Dauer zu mühselig wurde, entschied er sich für das Schummeln. “Multi-Accounting ist ja auch verboten”, erklärte uns Ramses, weshalb ihn der Schritt zum Spoofen auch leichter fiel.

Warum schummelt man denn überhaupt in Pokémon GO? Im Gespräch betonte Ramses immer wieder: “Ich mache das auch für meine Community”. Dabei bezog er sich auf seine zahlreichen Formate, die er zusammen mit seinen Zuschauern abhält.

Dazu gehören beispielsweise Raid- oder Rampenlichtstunden, die er von Zuhause überträgt und dann per Live-Stream (via YouTube) mit seinen Zuschauern interagiert. Ramses berichtet auch von seinen Wochenend-Projekten: “Wir machen das regelmäßig an Wochenenden, wo wir einfach Raids für Zuschauer hosten. Komplett uneigennützig, weil ich die selber gar nicht mit mache.”

In unserem Gespräch erklärt Ramses aber auch, dass er das Cheaten aufgrund von Langeweile im Spiel angefangen hat. Er wohnt in einem kleinen Ort, wo er einfach nicht die gleichen Gegebenheiten hat, wie Spieler in Großstädten. Er würde gerne ebenfalls unbegrenzt Raids machen, doch kann das in seinem kleinen Ort nicht umsetzen. Darum greift er zum Spoofen, damit er genau das machen kann.

Was ist das Problem mit Cheatern? Viele Aspekte in Pokémon GO sind vor allem für Singleplayer ausgelegt. Ob ein Cheater oder ein fairer Spieler ein Pokémon irgendwo auf der Welt fangen, ist erstmal kein Unterschied.

Problematisch wird es allerdings bei Arena-Kämpfen. Hier können Spoofer innerhalb von Sekunden von einer Arena zur anderen fliegen und überall Pokémon rausschmeißen. Als fairer Spieler kommt man dort oft nicht hinterher.

So gibt es haufenweise Berichte von Spielern aus unterschiedlichsten Communitys, dass sie sich in ihrer Stadt kaum in Arenen setzen können. Spoofer kommen direkt und schmeißen sie wieder raus.

Hat er gar kein schlechtes Gewissen? Ramses sieht das Schummeln aus der positiven Sicht. Er meint, dass er damit anderen Spielern helfen kann und faire Spieler ebenfalls fies spielen können. Dazu sagt er: “Lieber ein Spoofer mit Herz, als ein Legit ohne Charakter”.

Hierzu berichtet der YouTuber, dass er auch schon von fairen Spielern aus Arenen geworfen und regelrecht verfolgt wurde. Er würde das als Cheater nicht machen und meint, dass solche Trainer ebenfalls ungesund für die Community sein können.

Ramses behauptet sogar, dass Cheater dem Spiel gut tun und es mitfinanzieren. Als Beispiel nennt er: “Jemand der legit spielt und einmal in der Woche einen 1-Sterne-Raid macht mit dem freien Pass, der beschert Niantic ja keinen Umsatz. […] Manchmal sind Spoofer in der Hinsicht dann ja auch nicht verkehrt, wenn die gleich am ersten Abend 100 Raids absolvieren.”

Wie steht Pokémon GO zum Spoofen? Die Entwickler des Spiels verbieten ganz offiziell das Spoofen. Dafür klagten sie sogar schon gegen große Cheat-Anbieter. Die Realität sieht allerdings auch so aus, dass bisher recht wenig gegen Schummler gemacht wird.

Als Trainer kann man zwar die Cheater melden, doch in den meisten Fällen gibt es darauf keine Antwort von Niantic. Dennoch gibt es auch immer wieder Banns gegen Schummler, die dann einige Zeit nicht zocken können oder in seltenen Fällen ihren Account ganz verlieren.

Was für Alternativen gibt es? Mittlerweile gibt es auch für Dorfspieler zumindest an der Raid-Front eine gute Alternative: Fern-Raids. Dadurch könnt ihr, egal wo ihr euch auf der Welt befindet, von befreundeten Spielern zu Raids eingeladen werden.

Ihr könnt also im Prinzip unendlich viele Raids absolvieren und müsst dafür eben nicht cheaten. Es gibt sogar diverse Apps, die Fern-Raids organisieren. Dazu haben wir euch hier ein paar Erklärungen geliefert:

Internationale Raids in Pokémon GO – So klappt das