Free2Play-MMORPG Astellia Royal startet auf Steam und wird völlig zerrissen

Auf Steam ist mit Astellia Royal die Free2Play-Version des MMORPGs Astellia gestartet. Doch die Bewertungen fallen extrem negativ aus. Wir schauen uns an, warum das so ist.

Was ist Astellia Online? Astellia Online startete 2019 als Buy2Play-MMORPG. Der Steam-Start erfolgte im Januar 2020. Das Besondere am Spiel sind die sogenannten Astels. Dabei handelt es sich um Begleiter, die ihr sammeln und trainieren könnt. Sie unterstützen euch in den Kämpfen, wenn ihr sie beschwört.

  • Euren Helden erstellt ihr aus 5 Klassen, die dem Holy Trinity angehören.
  • Es gibt viele Quests und eine lineare Story
  • Die Kämpfe laufen per Tab-Targeting ab
  • Ihr erkundet Dungeons, fechtet PvP-Kämpfe in Arenen aus und versucht, die perfekte Ausrüstung zu sammeln

Aus Buy2Play wird Free2Play

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Das Video gibt euch einen Einblick in die Änderungen, die Astellia Royal mit sich bringt.

Wie unterscheidet sich Astellia Royal davon? Die Free2Play-Fassung könnt ihr natürlich kostenlos über Steam spielen. Die neue Fassung bringt eine Reihe von Änderungen mit sich. Dazu gehören:

  • Mehr Grind, weil ihr langsamer aufsteigt
  • Open-World-PvP
  • Dungeons-Tickets brauchen länger, um sich zu regenerieren. Diese Tickets sind nötig, um Dungeons erkunden zu können.
  • Gegenstände können durch fehlgeschlagene Verzauberungen zerbrechen
  • Ihr könnt euch Ausrüstung und Astels gegen Geld kaufen
  • Das Auktionshaus funktioniert mit gekaufter Währung

Wie kommt die neue Version an? Der Steam-Start erfolgte am 11. März. Die Bewertungen liegen aktuell bei nur 33 % (stand 15. März um 10:30 Uhr bei 234 Bewertungen).

Spieler kritisieren vor allem den Pay2Win-Aspekt. Sie finden es nicht gut, dass man sich Astels und Ausrüstung gegen Geld kaufen kann. Auch, dass Dungeon Tickets gekauft werden können, um mehr Dungeonruns ausführen zu können, kommt nicht gut an. Hinzu kommen noch einige technische Probleme, wie fehlgeschlagene Logins, wenn bestimmte Software auf dem PC installiert ist.

Wir fassen hier einige Stimmen für euch zusammen:

  • Dixxx meint auf Steam: „174% Pay2Win! Man kann Top-Tier-Rüstung, Top-Tier-Astels, und alles, was man braucht, einfach kaufen. Bonus-Packs für neue Spieler verschaffen diesen einen Vorsprung.“
  • Kareno erklärt (via Steam): „Im Shop kann man sich Astells kaufen, natürlich zufällig, wie in einem Gatchasystem. Zusätzlich gibt es Booster und jede Menge Erleichterungen fürs Spiel im Shop. Man kann sich aber auch für viel Geld Kristalle und Schriftrollen kaufen, mit denen man seinen Charakter verstärkt. In der Theorie kann man einen Level-1-Charakter mit 1,000 Euro auf Level 50 hochboosten.“
  • [A.] KSib kann nicht mal richtig spielen (via Steam): „Läuft nicht einmal, es sei denn, man deinstalliert seine Logitech/Steelseries/Corsair Maus/Tastatur-Software. Anscheinend ist es auch Pay2Win. Ich verzichte darauf.“
  • BREADSTICK schreibt auf Steam: „Offensichtlich wollen die Entwickler das Spiel mit diesem Release noch etwas ausquetschen.“

Grund für diese Annahme des „Ausquetschens“ ist, dass die Spielerzahlen des MMORPGs seit Release stetig gesunken sind. Von 1.124 gleichzeitigen Spielern im Peak auf nunmehr nur 258 laut Steamcharts. Mit der Veröffentlichung einer Free2Play-Version erhofft sich das Team wohl, dass wieder neue Spieler hinzukommen, die dann Geld im Ingame-Shop ausgeben – das werfen zumindest einige Spieler den Entwicklern vor.

Manche finden das Spiel aber auch gut:

  • Sanedor schreibt auf Steam: „Es macht Spaß und die Astels zu beschwören ist auch lustig. Ich hatte keine Probleme mit dem Einloggen, wie manch anderer.“
  • HankTruck meint (via Steam): „Es ist ein gutes MMORPG mit guter Grafik, gutem Gameplay, interessanten Maps und Monstern. Ich hoffe, sie lassen es nicht sterben, weil es viel Potenzial hat.“

Ob die Entwickler an den Kritikpunkten noch etwas ändern, ist momentan nicht bekannt.

Hattet ihr schon Gelegenheit, euch Astellia Royal anzuschauen? Was haltet ihr von der Free2Play-Version und könnt ihr die Kritik nachvollziehen, die derzeit auf das MMORPG einprasselt?

2019 gehörte Astellia Online sogar den besten MMORPGs, die in jenem Jahr erschienen sind.

Quelle(n): reddit, Steam
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lrxg

Hier ist der Name Programm: Casino Royal wird zu Astellia Royal. Wieder ein Fußtritt für das MMORPG-Genre. Ich wünsche mir in den Köpfen der Spieler eine Renaissance des Abo-Models.

Joey

Ist die Free2Play variante getrennt von B2P? Oder können auch B2P nutzer von Pay2win benachteiligt werden.
Irgendwann lernt es auch der letzte. Nichts ist umsonst. Free 2 Play hat immer mechaniken drin um Geldbörsen zu erleichtern. Die “disziplinierten” F2P Spieler sind dabei oft die Opferlame für die Wale die sich ihren Erfolg und “Spielspaß” kaufen.

Todesklinge

Free to Play Spiele sind fast immer deutlich teurer als Spiele die Spielzeit kosten.

Andy

Open PVP und Dungeon Tickets. Deswegen hebe ich auch nie die B2P Version gespielr

N0ma

Am Anfang 20 Euro sparen dafür später 1000 Euro ausgeben, hört sich toll an. Was für Sparfüchse.

Klaphood

Die meisten Leute sind nicht bereit dazu, eine monatliche Gebühr für ein Spiel zu zahlen, um sich dafür dann alles im Spiel kostenlos erspielen zu können… Ballern dann aber das x-Fache von dem Betrag in Form von Mikrotransaktionen oder irgendwelchen Paketen rein.

Was will man dazu sagen? ??‍♂️ Ist halt einfach inzwischen längst die Norm geworden.

Aber wenn ein Spiel es dann ein klein wenig zu weit treibt oder auch direkt zu offensichtlich macht, wird es plötzlich zerrissen. Doppelmoral ohne Ende

Landskron

Sehe ich auch so. Ich hatte glaube 30 oder 40 eur bezahlt und 6 Monate gespielt.

Tronic48

Ups, ich wusste gar nicht das es eine neue und auch noch F2P Version vom Astellia Spiel gab/gibt.

Okay, gut zu wissen.

Aber von dem abgesehen hätte ich es so oder so nie gespielt, schon allein wegen dem Open World PVP, wenn ich dann noch Lese das man mit Echtgeld fast alles im Shop kaufen kann, dann sage ich nein Danke.

Andre

Wie steht denn mit Spielern die das Game damals gekauft haben?

Yux4000

Es sind zwei verschiedene Spiele.

Andre

Aso OK danke

Bodicore

Hätten mal besser am “alten” Astelia weitergearbeitet.

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