Pokémon GO: Trainer zeigt Trick, um Raid-Pässe bei der Spezialforschung zu sparen

In den Feld- und Spezialforschungen treffen Spieler von Pokémon GO immer wieder auf die Aufgabe, eine bestimmte Anzahl Raids zu absolvieren. Wie ihr dafür Raid-Pässe sparen könnt, erklärt ein Trainer auf reddit. Wir von MeinMMO haben uns das für euch angesehen und zusammengefasst.

Was ist passiert? Immer wieder treffen Spieler in Pokémon GO auf die Aufgabe “Kämpfe in 5 Raids”. So sollen auch in der Spezialforschung zu “Eine mysteriöse Entdeckung” 10 Raids absolviert werden. Um diese Aufgabe zu erledigen, müsst ihr also normalerweise die entsprechende Anzahl Raid-Pässe einlösen.

Wer mit der Erledigung jedoch nicht mehrere Tage warten möchte, ist somit gezwungen in Premium- oder Fern-Raid-Pässe zu investieren. Das muss aber nicht sein. So wie der User Sufficient_Dirt2838 auf reddit berichtet, hat er einen Trick gefunden, wie er diese Aufgabe mit nur einem Raid-Pass erledigen kann (via reddit.com).

Wir haben uns seine Erklärung angesehen und für euch zusammengefasst.

Wie funktioniert der Trick in Pokémon GO?

Um die Aufgaben mit nur einem Raid-Pass zu erledigen, müsst ihr zunächst einmal wie gewohnt einem Raid starten. Nachdem der Raid dann angelaufen ist und ihr in der Kampfmaske seid, sollt ihr diese laut Sufficient_Dirt2838 verlassen und zurück in die Lobby kehren.

Dort habt ihr wieder die Möglichkeit ein neues Team für den Raid zusammenzustellen. Im Anschluss kehrt ihr in den aktiven Raidkampf zurück. Diese Rückkehr in den laufenden Kampf, wird von Pokémon GO als erneuter Raid für die Aufgabe gewertet.

Wie Sufficient_Dirt2838 auf reddit schreibt, kann dieser Vorgang mehrfach in einem Raid wiederholt werden (via reddit.com). So sei es möglich, dass ihr mit nur einem Raid die Aufgabe zur Erledigung von 5 Raids abschließt.

Was sagen andere Trainer zu diesem Trick?

Viele Trainer auf reddit äußern sich sehr positiv über diesen Tipp und haben ihn bereits ausprobiert. Wie der reddit-User NewFaceHalcyon darüber hinaus getestet hat, ist dieser Trick nicht nur für die Erledigung von Feld- und Spezialforschungen geeignet, sondern auch beim Entwickeln vereinzelter Pokémon (via reddit.com).

Um das Pokémon Galar Makabaja zu entwickeln, müssen Trainer es zuvor zum Kumpel nehmen und an 10 Raids teilnehmen. Auch hierfür müssen normalerweise 10 Raid-Pässe aufgewendet werden. Mithilfe des Tipps von Sufficient_Dirt2838 ist das allerdings nicht nötig.

Andere reddit-User wie mitefluffy weisen hingegen darauf hin, dass es bei der Erledigung der Raid-Aufgaben aus den Spezial- und Feldforschungen unterschiedliche Aufgabenstellungen gibt (via reddit.com). So gibt es neben “Kämpfe in 5 Raids” auch die Aufgabe “Gewinne 5 Raids”. Hierfür ist der Trick von Sufficient_Dirt2838 nicht geeignet.

Weiterer Trick: “Gewinne 5 Raids” mit nur einem Raid-Pass

Aber auch für Aufgaben wie “Gewinne 5 Raids” soll es laut dem YouTube-Kanal von PoGoTips einen Trick geben. In nachfolgendem Video zeigt der Trainer, wie er es schafft mit nur einem normalen Raid-Pass und der Unterstützung eines Fern-Raid-Passes mehrere Siege zu erzielen.

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Wie funktioniert dieser Trick? Im Video ist zu sehen, wie der Trainer zunächst ganz normal einen Raid absolviert. Nach erfolgreichem Abschluss des Raids verlässt er allerdings direkt die Fangmaske, ohne das Pokémon zu fangen. Im Anschluss öffnet er in einer anderen Arena einen neuen Raid. Hierfür verwendet er einen Fern-Raid-Pass.

Während er noch in der Lobby steht und auf den Beginn des Raids wartet, verlässt er die Arena wieder und wechselt zurück zum vorherigen Raid. Dort klickt er erneut auf “Kämpfen”. Danach erscheint sofort die Raid-Belohnung und die gewonnenen Raids zählen nach oben. Das Pokémon wird wieder in der Fangmaske angezeigt und von ihm nicht gefangen.

Wie oft könnt ihr das wiederholen? Der Trainer von PoGoTips erklärt, dass sich das Spiel den gewonnenen Raid für eine gewisse Zeit speichert, damit das Pokémon noch gefangen werden kann. Dadurch kann der beschriebene Vorgang mehrfach wiederholt werden.

Wer also schnell genug ist, dem können bis zu 5 gewonnene Raids gutgeschrieben werden. Im letzten Durchgang kann das Pokémon außerdem gefangen werden und geht somit nicht verloren. Auch der verwendete Fern-Raid-Pass bleibt euch erhalten, da ihr diesen Raid vor dem Start verlassen habt.

Wie ist eure Meinung zu den beiden Tipps? Habt ihr diese bereits ausprobiert oder wollt das unbedingt noch machen? Oder ist euch das zu stressig und ihr bleibt lieber beim offiziellen Vorgehen? Schreibt es uns gern in die Kommentare!

Außerdem haben Dataminer neue Raid-Erfolge in Pokémon GO gefunden. Was es damit auf sich hat haben wir uns für euch angesehen und zusammengefasst.

Achtung! Eine Tür in CoD Warzone tötet jeden, der sie nur anfasst

Andauernd werkeln die Entwickler von Call of Duty: Warzone am Spiel, ständig ändert sich irgendwas. So langsam scheint es der Engine zu reichen und das Konstrukt aus Programm-Codes und Algorithmen fängt an, sich zu wehren – in Form einer Killer-Tür, die derzeit massig Kills in Warzone sammelt.

Update 23. Juni Ein Update hat die Killer-Tür in der Salt Mine gefixt.

Was ist da los? Season 4 kam letzte Woche zu Call of Duty: Warzone und mit der neuen Season gab es ein Haufen Änderungen. Motorräder, ein neues Schnellreise-System, neue Schauplätze – die Entwickler legen ein hohes Tempo vor, doch Warzone selbst scheint damit nicht besonders einverstanden zu sein.

Denn das Spiel wehrt sich. In Form einer fiesen Todes-Tür. Spieler berichten von einer Tür beim Schauplatz „Salt Mine“, die euch umhaut, wenn ihr der Klinke zu nahe kommt. MeinMMO zeigt euch Clips der unfreundlichen Tür und wo ihr die „Zarge des Todes“ finden könnt.

Killer-Tür räumt auf – Kommt ihr nicht zu nahe

Wie sieht das aus? Auf Twitter lassen sich mittlerweile einige Videos von der miesen Killer-Tür finden. Ist es ein Sniper, ist es ein Präzisions-Luftschlag? Nein … es ist die Killer-Tür:

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Man kann sich gut vorstellen, für wie viel Verwirrung die Tür am Wochenende wohl gesorgt hat. „Salt Mine“ ist ein guter Platz zum Landen, da es hier viele Häuser mit bekannten Strukturen gibt, weitläufige Flächen für die ersten Gefechte im Match und guten Loot für mehrere Teams.

Oft ist man voll darauf fixiert, schnell Waffen und Ausrüstung zu sammeln, um den ersten Feinden kein leichtes Ziel zu sein. Ein perfekter Ort für eine Killer-Tür, die ganz in Ruhe das Wartespiel spielt und genau weiß, dass früher oder später ein ahnungsloses Opfer in die Falle rennt.

Wo ist die fiese Tür? MeinMMO hat sich auf die gefährlichen Schlachtfelder von Verdansk begeben, um die fiese Tür zu finden und zur Rede zu stellen.

Die Killer-Tür befindet sich in einem Haus mit einem blauen Dach, das ungefähr die Form eines „Z“ hat, mitten in der „Salt Mine“. Von Norden aus kommt ihr in den Hauptraum des Hauses und die Tür ist in südöstlicher Richtung im Haus.

cod warzone standort der todestür

Die meisten Berichte zur Todes-Tür hängen mit dem Haus in „Salt Mine“ zusammen. Doch auch im Bereich „Lumber“ gibt es zwei Häuser mit dem Aufbau und dem blauen Dach. Das Haus im Zentrum von Lumber hat die Killer-Tür ebenfalls; das Haus im Osten nahe der Map-Grenze hat sichere Türen.

Was sagen die Spieler zur Killer-Tür? Schaut man sich die Reaktionen an, gibt es im Grunde 3 Lager:

  • Leute, die sich beschweren, dass es immer mehr Fehler im Spiel gibt
  • Spieler, denen das auch schon passiert
  • Kommentatoren, die sich darüber schlapp lachen

Obwohl es einige Nörgler gibt, die sich über den neuerlichen Fehler ärgern, kommt der Fehler generell „gut“ an:

Call of Duty ist damit um einen kuriosen Glitch reicher. Schon in Modern Warfare gab es Alltags-Gegenstände, die sich die andauernden Anpassungen an ihrer Umgebung nicht gefallen ließen. Damals war es ein Killer-Stuhl, der wohl die Weltherrschaft anstrebte. Mit seinen gesammelten Nuke-Killstreaks hätte es die aufmüpfige Sitz-Gelegenheit wohl auch geschafft – doch die Entwickler reparierten und beruhigten den Stuhl rechtzeitig.

Was sagt ihr zu solch kleinen Fehlern im Spiel? Empfindet ihr das als ärgerlich oder doch lustig? Diskutiert mit uns darüber in den Kommentaren auf MeinMMO.

Quelle(n):
  1. Game Rant

Leak zu PS Plus Juli 2021 sagt: Richtig gutes Adventure kommt als Gratis-Spiel für PS5

In einem Leak wurde bereits das Next-Gen Remaster von A Plague Tale: Innocence korrekt vorhergesagt. Im gleichen Atemzug wurde zudem behauptet, dass dieses Spiel auch also kostenloser Titel für PS Plus im Juli 2021 vorgesehen ist. A Plague Tale: Innocence wäre damit ein neuer kostenloser Titel für PlayStation 4 und 5. Wir von MeinMMO schauen uns den Leak an und verraten, was überhaupt hinter dem Adventure steckt.

Was ist das für ein Leak? Der Nutzer Deluxera hat am 11. Juni in einem Foren-Thread (via Resetera) behauptet, dass

  • ein Next-Gen Remaster von A Plague Tale: Innocence angekündigt wird.
  • mit A Plague Tale: Requiem ein Nachfolger kommen soll.

Beide Aussagen haben sich auf der E3 2021 bestätigt.

In einer dritten Aussage hieß es, dass das Remaster von A Plague Tale: Innocence Teil von PS Plus im Juli werden wird. Es soll das kostenlose Spiel für die PS5 werden.

Wie wahrscheinlich ist das? Derzeit deutet alles darauf hin, dass Deluxera recht hat. Neben den beiden korrekten Aussagen unterstützt auch der Entwickler Asobo die Vermutung. Denn der Release vom Remaster ist für Dienstag, den 6. Juli angekündigt. Neue PS Plus-Spiele erscheinen für gewöhnlich am ersten Dienstag eines Monats.

Ob A Plague Tale: Innocence tatsächlich das kostenlose Spiel sein wird, erfahren wir voraussichtlich am 30. Juni.

Ein Adventure mit viele Emotionalität

Was ist das für ein Spiel? A Plague Tale: Innocence ist ein Adventure aus dem Jahr 2019. Es herrscht eine Rattenplage im Frankreich des 14. Jahrhunderts. Ihr spielt die 14-jährige Amicia, die zusammen mit ihrem Bruder Hugo durch die Welt schleicht. Das müssen sie auch, da die beiden weder über viel Kraft, noch viel Rüstung verfügen.

Unsere Kollegen von der GameStar haben das Spiel 2019 getestet und ihm eine Wertung von 84 verpasst. Dabei wurden vor allem die emotionalen Geschichten und die einprägsamen Figuren gelobt. Kritik gab es hingegen für den fehlenden Schwierigkeitsgrad und den geringen Wiederspielwert.

Den kompletten Test findet ihr hier: A Plague Tale: Innocence im Test – Mit Geschwisterliebe gegen die Pest. Einen Einblick in das Spiel gibt euch dieses Video der GameStar:

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Wie wird das Spiel sonst bewertet? Insgesamt kommt A Plague Tale: Innocence bei den Fans und Kritikern gut an:

  • Steam: 93 % positiv bei 30.120 Bewertungen
  • Metacritic: 81 von 100
  • Metacritic User Score: 8,5 von 1

Was macht das Remaster aus? Das Remaster von A Plague Tale: Innocence für die PS5 und Xbox Series X bietet die folgenden Neuerungen:

  • 4K
  • 60 FPS
  • 3D-Audio

Schon im Juni könnt ihr 3 Spiele kostenlos über PS Plus spielen. Welche das sind, verraten wir euch hier: PS Plus Juni 2021: Die neuen monatlichen Spiele für PS4 und PS5 sind jetzt da.

Ubisoft sperrt Inhalt, für den Spieler bezahlt haben – Verkauft ihn weiter auf Steam

Es gibt Aufregung um Ubisoft: Die haben den einzigen DLC zum Spiel „Might and Magic X – Legacy“ unzugänglich gemacht, weil sie einen Server schlossen, der für die Authentifizierung wichtig ist. Das Kuriose: Ubisoft verkauft den DLC weiter auf Steam. Für Kritiker von “Always online” erfüllen sich hier ihre schlimmsten Bedenken.

Das ist die Situation:

  • 2014 erschien das Singleplayer-RPG „Might & Magic X: Legacy“ zu mäßigen Kritiken (71% auf Metacritic). Das war das erste „richtige, neue“ Might and Magic nach mehr als 10 Jahren. Am 27. März 2014 veröffentlichte Ubisoft den einzigen DLC zum Spiel „The Falcon & The Unicorn“.
  • Die Server zum Spiel wurden am 1. Juni 2021 geschlossen. Seitdem melden Spieler, die den DLC gekauft haben, dass sie keinen Zugang mehr zum DLC haben. Schlimmer noch: Sie können nicht weiter als Akt 1 spielen.
  • Im Moment gibt’s große Aufregung darum, dass Might and Magic X nicht mehr wie vor der Server-Schließung zugänglich ist, vor allem weil Ubisoft den DLC weiter auf Steam verkauft.

Daher rührt der Ärgert: In einem reddit-Post erklärt ein Spieler die Schwierigkeiten.

Die Server zu „Might and Magic X“ wurden am 1. Juni endgültig geschlossen. Das Problem ist, dass Might and Magic X zwar eigentlich ein Singleplayer-Spieler ist, aber einen „DRM“-Check erfordert: Spieler müssen sich auf dem Server als Besitzer des Spiels ausweisen, um weiter als Akt 1 spielen zu können, der praktisch kostenfrei verfügbar ist.

Ein “DRM”-Check fragt ab, ob man die Rechte besitzt, Zugang zu einem Spiel zu erhalten. Das ist das, was man früher “Kopier-Schutz” nannte. Bei vielen Spielen ist es notwendig, sich online auszuweisen, um Zugang zu dem Spiel zu erhalten, das man gekauft hat. Das führt zu “Always Online” – man muss auch bei Offline-Spielen online sein, um sie spielen zu können. Entweder ständig oder zumindest beim einloggen.

Wütende Spieler drohen Ubisoft mit Sammelklagen

Das sind die Reaktionen: Die Leute sind über die Entwicklung wirklich sauer auf reddit und Steam. Sie drohen sogar mit Klagen und Sammelklagen.

Besonders wütend macht es die Leute, dass Ubisoft den DLC im Moment weiter auf Steam verkauft, für 6,99 €.

Gibt es eine Lösung für das Problem? Auf Steam hat ein Spieler bereits einen Workaround formuliert (via Steam). Der erfordert aber einen Eingriff in die Eingeweide der Systeme und ist keine vollständige Lösung, sondern man haut mit der Axt auf das Problem, bis es weggeht, und zerstückelt einige Inhalte dabei.

Wir von MeinMMO haben Ubisoft um ein Statement gebeten und werden den Artikel aktualisieren, wenn wir eine Aussage zu der Situation bekommen.

Mehr zum Thema
5 tote MMORPGs, die ihr euch am meisten zurückwünscht
von Alexander Leitsch

Alptraum eines jedes „Always Online“-Kritker geht in Erfüllung

Das steckt dahinter: Das Problem ist etwas, das Spieler von Multiplayern gut kennen: Sind die Server geschlossen, ist das MMO oder MMORPG weg und alle Zeit und das Geld, das man in das Spiel gesteckt hat, fühlen sich an, als hätte man die versenkt.

Was die Leute hier aufregt: Might and Magic X ist ein Single-Player-Spiel und es wäre eigentlich gar nicht notwendig, dafür online zu sein. Die „Always Online“-Politik der großen Publisher wird sehr kritisch gesehen. Das Beispiel von Ubisoft ist jetzt „Das Schlimme, was man immer vorhergesagt hat, ist wirklich eingetreten“: Ein Singleplayer-Spiel kann nicht mehr richtig gespielt werden, weil der Publisher den Zugang an „Always Online“ gekoppelt hat.

Für MMORPG-Spieler sind “tote MMORPGs” etwas, mit dem sie zu leben gelernt haben:

15 tote MMORPGs, die WoW schon überlebt hat

Quelle(n):
  1. pc gamer
  2. steam
  3. reddit

Destiny 2: Streamer meistert neuesten Raid auf einem Sparrow und ohne zu sterben

Destiny 2 ist nun um eine kuriose Leistung reicher. Nach einigen Fehlversuchen hat ein Streamer es mit seinem Team geschafft, einen makellosen Run der besonderen Sorte in der Gläsernen Kammer hinzulegen. Denn er selbst meisterte diesen Raid auf einem Sparrow.

Besondere Raid-Challenge für einen guten Zweck: Am 14. Juni war der Destiny-Streamer Leopard beim traditionellen Spendenmarathon im Rahmen der Gaming-Community Expo (GCX) 2021 mit dabei. Mit einem Charity-Block in seinem eigenen Stream sammelte auch er Geld für die Unterstützung des St. Jude Kinderkrankenhauses.

Dabei kam Leopard eine Idee für eine besondere Challenge im neuesten Raid von Destiny 2, der Gläsernen Kammer, mit der er seine Zuschauer unterhalten wollte. Er nahm sich vor, den Raid makellos, also ohne, dass eines der Teammitglieder stirbt, zu knacken und wollte dabei selbst auf einem Sparrow durch den Raid heizen.

Der Kult-Raid “Die Gläserne Kammer”

Vault of Glas – Streamer schafft Flawless Run auf einem Sparrow

So lief das Ganze: Während des Charity-Streams konnte der Trupp diese Herausforderung trotz mehrerer Versuche nicht meistern. Doch das Team rund um Leopard gab nicht auf. Nach dem Charity-Block wollte man es in einem letzten Versuch für den Tag aber nochmal wissen – und wie so oft, wenn es heißt “So, jetzt aber echt letzter Versuch”, klappte es dann auch tatsächlich.

Das Team öffnete das Tor und kämpfte sich wieder Encounter für Encounter durch den Raid. Leopard hielt sich dabei aus den Kämpfen weitestgehend raus und stellte mit seinem Titanen meist nur eine Barrikade zum Eigenschutz auf, um sich und seinen Sparrow dahinter zu verstecken. Denn nicht zu sterben – das ist auf einen Sparrow in zahlreichen Passagen bereits herausfordernd genug. Gerade bei den Sprungeinlagen vor dem Templer-Gebiet, in der danach folgenden tiefen Schlucht, sowie bei den verschwindenden Plattformen kurz vor dem Bossraum wurde es wieder sehr knapp, der Streamer entkam diesmal aber jedes Mal knapp dem Tod.

Auch den Boss-Part meisterte sein Trupp am Ende bravurös, kein einziger Hüter segnete das Zeitliche und auch Leopard schaffte es auf seinem Gefährt. Wie das Ganze ablief, seht ihr hier als Zusammenfassung in diesem Video:

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Was ist daran so besonders? Bei den Kämpfen kann man sich mit dem Sparrow noch gut raushalten, auch mal kurz absteigen und eine Barrikade stellen. Doch mit dem Hüter-Gefährt liegen die Herausforderungen auch nicht bei Gegnern oder Bossen (einen guten Raid-Trupp vorausgesetzt) sondern bei der Architektur. Gerade bei den Sprung- und Geschicklichkeitspassagen merkte man schnell und deutlich, dass sie eigentlich für agile Hüter und nicht für sperrige Sparrows ausgelegt sind.

An einigen Stellen schafft es nicht jeder Hüter immer, einen Vorsrpung, eine Plattform oder eine Kante zielsicher zu erwischen. Auf dem Sparrow ist das Ganze dann nochmal um einiges herausfordernder. Doch Leopard ließ sich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht davon abhalten, die Vault of Glas auch auf einem Sparrow flawless zu meistern.

Was haltet ihr von dieser Leistung? Hut ab oder lässt euch dieser makellose Sparrow-Trip absolut kalt? Was sind eure verrücktesten Challenges gewesen, an die ihr euch je in Destiny 2 gewagt habt? Lasst es uns und andere Hüter doch gerne in den Kommentaren wissen.

Übrigens, auch diese Leistung sorgte für allerlei Gesprächsstoff: Nach 15 Stunden und 400 Toden – Spieler knackt riesiges Vex-Labyrinth in Rekordzeit

Quelle(n):
  1. GameRant

Pokémon GO kündigt neues Shiny Corasonn und Kostüm-Pikachu an – Ein Fest für Spoofer?

In Pokémon GO wurden Shiny Corasonn und neue Kostüm-Pikachu angekündigt. Allerdings nicht auf der ganzen Welt, sondern an Regionen gebunden. Trainer zeigen sich enttäuscht und bezeichnen das “Event” als ideal für Spoofer.

Was ist neu? Pokémon GO kündigte ein Event rund um Shiny Corasonn an. Ab dem 22. Juli wird es möglich sein, zum ersten Mal überhaupt Shiny Corasonn in Pokémon GO zu fangen. Dabei gibt es kein Zeitlimit, die Möglichkeit bleibt für immer bestehen. Corasonn findet ihr in der Nähe oberhalb und unterhalb des Äquators.

Außerdem findet ihr ab dem 22. Juli in Okinawa (Japan) ein spezielles Pikachu mit Okinawa-Kariyushi-Shirt. Das soll für ein Jahr verfügbar bleiben. Für viele Trainer sind diese beiden neuen Inhalte fast schon “Einladungen” für Spoofer.

“Herzlichen Glückwunsch, Spoofer”

Was ist das Problem? In der Community von Pokémon GO wird das “Event” heiß diskutiert. Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Event, das eine oder zwei Wochen aktiv ist, sondern um Boni, die dauerhaft oder sogar für Jahr aktiv sind.

Allerdings sehen Trainer das so, dass “normale Spieler” erstmal nicht an diese Boni kommen. Spoofer hingegen große Anreize bekommen.

Was sind Spoofer? In Pokémon GO bezeichnet man Spieler als “Spoofer”, wenn sie mit verbotenen Hilfsmitteln an Orten auf der Welt spielen, an denen gar nicht ihr echter Standort ist. Normalerweise spielt man Pokémon GO dort, wo man sich gerade befindet. Mit GPS-Fake-Apps und anderen Mitteln kann man dem Spiel aber vortäuschen, dass man sich gerade in Japan befindet, obwohl man Zuhause in Castrop-Rauxel auf der Couch sitzt.

So können sich Spoofer mit ihren Hilfsmitteln einfach ab dem 22. Juli im Spiel nach Okinawa teleportieren und dort die Kostüm-Pikachu fangen und auch die Shiny-Corasonn jagen.

Spoofen ist in Pokémon GO verboten und Spieler werden dafür bestraft und gebannt, wenn sie erwischt werden.

Das sagen Trainer: Auf reddit wird das Thema in der Community von TheSilphRoad besprochen (via reddit.com). Nutzer FearMeIAmLag1 schreibt:

Herzlichen Glückwunsch Spoofer, Niantic gibt euch jetzt ein Pokemon, das in einem Event in einem Land vorkommen wird, das immer noch für Reisen geschlossen ist und nirgendwo anders auf der Welt verfügbar sein wird. Sicher, es ist für ein ganzes Jahr verfügbar, aber wer weiß, wann Reisen nach Japan wieder möglich sein werden. Ich hasse auch absolut den Fall, dass jetzt Kostüm-Pokemon nur in bestimmten Regionen zu fangen sind – und das nur für eine begrenzte Zeit.

Andere schreiben:

  • “Ich war wirklich aufgeregt, als ich ein Event mit Corasonn sah, weil ich dachte, es würde für ein paar Tage weltweit sein. Aber nö. Jetzt muss ich mich weiterhin fragen, ob ich jemals die Johto Dex vervollständigen werde.”
  • “Noch ein Spoofer-Event”
  • “Ein Shiny nur für bestimmte Regionen ist eine mutige Entscheidung. Corasonn ist seit wann draußen? 4 Jahre? […] Das ist eine unglaublich schlechte Entscheidung in Bezug darauf, dass Covid noch lange nicht vorüber ist und Tourismus nirgends gefördert wird, außer in Amerika. WoW.”

Wieder andere Trainer entgegnen den Trainern, dass es bestimmt irgendwann ein Event geben wird, bei dem man Corasonn auf der ganzen Welt fangen kann und dafür nicht an seine natürlichen Spawnpunkte reisen muss. Es würde dann eben einfach länger dauern.

Wie gefällt euch das Event? Teilt ihr die Meinung der Trainer, dass das ein Event für die Spoofer ist oder findet ihr das nicht schlimm und könnt darauf warten, bis das Shiny Corasonn vielleicht bei einem Event auf der ganzen Welt erscheinen wird?

Teilt eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in den Kommentaren und sprecht mit anderen Trainern darüber.

Quelle(n):
  1. Pokemon GO

17 Gleiter, die ihr nur habt, wenn ihr Fortnite wirklich liebt

In Fortnite: Battle Royale gibt es Gleiter, die wohl nicht jeder besitzen wird. Es handelt sich nämlich um besondere Schirme, die nur Spieler haben, die Fortnite schon seit Beginn lieben und bis heute noch fleißig unterstützen. Wir zeigen euch, welche Gleiter das sind.

So steht es mittlerweile um Fortnite und seine Cosmetics: Im Jahr 2017 erschien der Battle-Royale-Modus zum ersten Mal und nun fast 4 Jahre später sind wir inzwischen bei Season 7 des 2. Kapitels gelandet. In diesen 17 Seasons hat Fortnite immer wieder neue Skins und Cosmetics gebracht, so das es mittlerweile über Tausend davon gibt.

Es gibt verschiedene Wege, wie man sich Cosmetics ergattern kann, wie:

  • Battle-Pass
  • Item-Shop
  • Belohnungen von besonderen Challenges

Da es aber viele Möglichkeiten gibt und jeder Spieler wohl seinen eigenen Geschmack hat, wie er am liebsten zu Skins und Cosmetics kommt, wird wohl kaum ein Spind gleich aussehen. Doch es gibt ein paar Fallgleiter, die jeder besitzen könnte, wenn er Fortnite wirklich liebt.

Mehr zum Thema
Fortnite und seine vielen Crossovers: Geht der Kommerz zu weit?
von Eilyn Rapp

Alle Siegesschirme in Fortnite

Was sind das für Gleiter? Wie der Name “Siegesschirme” schon sagt, handelt es sich um Gleiter, die man nur bekommt, wenn man eine Runde gewonnen hat. Jede Season wird ein neuer Schirm zur Verfügung gestellt, den ihr euch ergattern könnt. Aber warum ist das besonders, wenn man alle Siegesgleiter hat?

Sollte ein Spieler tatsächlich alle Siegesschirme in seinem Spind haben, bedeutet das, dass er seit dem Beginn von Fortnite dabei ist, jede Season gespielt hat und dann auch noch in jeder Season mindestens ein Mal gewonnen hat. Eine Errungenschaft, die wohl nicht jeder Spieler von Fortnite vorzeigen kann. Aber schauen wir mal, welche Siegesschirme es schon gibt – dabei starten wir mit dem aktuellsten und arbeiten uns zum allerersten Siegesgleiter vor.

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Siegesgleiter von Season 7 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: In Season 7 – Kapitel 2 bekommt ihr den “Invasion”-Schirm. Der sieht aus wie das riesige Ufo, das über der Map von Season 7 schwebt. Mit diesem Schirm werdet ihr euch sicher noch lange an die Invasion der Aliens in Fortnite erinnern können.

Siegesgleiter von Season 6 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: In Season 6 – Kapitel 2 bekommt ihr den “Fundament”-Gleiter. Das hängt wohl zusammen mit dem Zero-Point und dem Charakter der 7, der sich Fundament nennt. Ihn konnten wir im Start-Event der Season 6 besser kennenlernen.

Siegesgleiter von Season 5 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: In Season 5 – Kapitel 2 drehte sich alles um Kopfgeldjäger. Dazu gibt es auch den passenden Schirm “Kopfgeldschirm”. Eine Erinnerung ans Colossal Coliseum, in dem Kämpfe stattgefunden haben.

Siegesgleiter von Season 4 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: Wer in Season 4 – Kapitel 2 gewonnen hat, wurde mit dem mächtigen Marvel-Schirm belohnt. Passend zur Season, in der sich alles um die Helden aus dem Marvel-Universum drehte.

Siegesgleiter von Season 3 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: In Season 3 des 2. Kapitels gab es einen Blechschirm, der euch an den Ort Fortilla erinnern soll. Der “Fortilla-Flieger” scheint wohl aus Teilen gemacht zu sein, die von dem besagten Ort stammen.

Siegesgleiter von Season 2 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: Den Gleiter “Geheimsache” konntet ihr euch in Season 2 – Kapitel 2 freischalten. Damals drehte sich alles um die Agentur und den Chef Midas, der alles in Gold verwandeln konnte – so zeigt sich der Schirm auch in Schwarz und Gold.

Siegesgleiter von Season 1 – Kapitel 2

Das ist der Schirm: Für die 1. Season von Kapitel 2 gab es einen Schirm, der gleich ein neues Feature repräsentiert – in dieser Season wurden nämlich die Fähigkeit zu schwimmen und Boote eingeführt.

Siegesgleiter von Season 10/X

Das ist der Schirm: In Season X gab es zwar viel Chaos auf der Map, doch dafür ist der Siegesschirm “X” recht simpel. Er zeigt lediglich das X auf der Haube.

Siegesgleiter von Season 9

Das ist der Schirm: Den Gleiter “Holographie” gab es in Season 9, als die Fortnite-Map plötzlich ganz modern wurde und die Themen “Neon und Zukunft” im Vordergrund standen.

Siegesgleiter von Season 8

Das ist der Schirm: Der Siegesschirm von Season 8 passt zum Thema Dschungel, als plötzlich ein Vulkan auf der Map auftauchte und ein Dschungel-Gebiet entstand.

Siegesgleiter von Season 7

Das ist der Schirm: In Season 7 befanden wir uns in der Weihnachtszeit und so ist auch der Siegesschirm passend dazu gestaltet – dort ist nämlich ein Schneemann mit Rüben-Nase abgebildet.

Siegesgleiter von Season 6

Das ist der Schirm: Während Season 6 aktiv war, kam gerade die Halloween-Zeit. Damals gab es nicht nur einen Battle-Pass mit gruseligen Skins – der “Webenschirm” war damals der Siegesschirm.

Siegesgleiter von Season 5

Das ist der Schirm: In Season 5 drehte sich alles um den Sommer und viel Badespaß. Passend dazu gab es den “Strandschirm”, der ein bisschen wie ein Strandball wirkt.

Siegesgleiter von Season 4

Das ist der Schirm: In Season 4 gab es den “Feuchte Farbe”-Schirm als Belohnung. Dieser soll wohl an die Graffiti-Skins erinnern, die sich durch Map kämpften.

Siegesgleiter von Season 3

Das ist der Schirm: Der Siegesschirm von Season 3 war der “Papierschirm”. Sein Aussehen passte damals zur Season, in der das chinesische Neujahr im Vordergrund stand.

Siegesgleiter von Season 2

Das ist der Schirm: In Season 2 befanden wir uns ebenfalls im Winter und so zeigte sich auch der Siegesschirm “Schneeflocke”. Er war recht simpel gestaltet mit blauer Farbe und ein paar Schneeflocken.

Siegesgleiter von Season 1

Das ist der Schirm: Nun kommen wir zum ersten Siegesschirm, den man sich verdienen konnte. Der “Regenschirm” zeigt eine default Version der Schirme und ist wohl der simpelste Gleiter in Fortnite.

Das waren alle Siegesgleiter, die man sich bisher in Fortnite mit einem Win verdienen konnte. Jeder Schirm hat ein passendes Aussehen, das an die jeweilige Season erinnern soll. Schaut man sich alle nochmal im Spind an, kommen einige Erinnerungen hoch und man kann in Nostalgie schwelgen.

Einige der Schirme könnten schon fast so selten sein, wie die seltensten Skins in Fortnite. Wie viele habt ihr ergattert? Seid ihr ein treuer Fan, der jeden einzelnen Schirm im Spind hat?

Autsch, dieses WoW-Video trifft Euch „direkt in die Gefühle“

Ein kleines Video vom sonst so lustigen Carbot treibt den WoW-Spielern Tränen in die Augen. Das ist nichts für Spieler, die nah am Wasser gebaut sind.

World of Warcraft hat sich im Laufe der Jahre deutlich verändert. Ob die Änderungen zum Guten oder zum Schlechten waren, das muss wohl jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Doch ganz unabhängig davon, können die meisten ein bisschen in Nostalgie schwelgen, wenn sie sich an die „alte Zeit“ erinnern.

Genau auf diesen Umstand macht das neuste Video von „CarbotAnimations“ aufmerksam. Es ist eine Zusammenfassung der Wahrnehmung eines WoW-Spielers, der von Anfang an dabei war und die ganzen Veränderungen im Laufe der Jahre durchlebt. Er beginnt dabei mit der Installation von World of Warcraft, wie sie damals war – noch frisch vom CD-Laufwerk. Er erlebt seine ersten Abenteuer, findet Mitspieler, durchstreift die ersten Dungeons und baut immer mehr soziale Kontakte auf.

Doch im Laufe der Erweiterungen verändert sich das Erlebnis. Es gibt mehr und mehr Änderungen, die den bisherigen Spielstil abwandeln: Gruppenfinder für Dungeons, weniger Notwendigkeit für gemeinsames Spielen und immer mehr Angebote, die mit Echtgeld bezahlt werden können. Nach und nach verschwinden Mitspieler und das „schöne Gefühl“ von damals schwindet.

Kurz flackert die Nostalgie mit WoW Classic dann noch einmal auf – doch es hält nicht lange.

Obwohl der Video-Stil, wie bei Carbot üblich, niedlich und bunt ist, sind die gezeigten Bilder doch voller Emotionen. Am besten schaut ihr euch die knapp drei Minuten selbst einmal an:

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So reagieren andere WoW-Spieler: Egal ob im Subreddit von World of Warcraft oder direkt unter dem YouTube-Video, es gibt jede Menge Kommentare von Spielern, die ebenso in Nostalgie schwelgen und verschiedene Umstände betrauern. Während einige die Veränderungen kritisieren, wie den Shop oder Boosts, vermissen andere ihre alten Gildenmitglieder von damals, die man aus den Augen verloren hat.

  • „Verdammt, Carbot. Ich kam hierher um zu lachen, nicht um zu weinen“
  • „MMORPGs sind nicht einfach nur Spiele, sondern Verbindungen mit anderen Menschen. Und wenn die weg sind, wird es eine Zeitverschwendung. Und Zeit ist Geld.“
  • „Kein Mensch tritt in denselben Fluss zweimal, denn es ist dann nicht mehr derselbe Fluss und nicht mehr derselbe Mensch.“

Cortyn meint: Das Video hat auch mich ziemlich berührt. Obwohl ich der alten Classic-Zeit nicht wirklich nachtrauere, weil ich weiß, dass das Spiel von damals heute einfach nicht mehr zu meinem Lebensstil passen würde, bewegt es mich doch. Sofort kommen Erinnerungen an die eigenen, ersten Gruppen und Gilden wieder hoch. Vor allem der Spam im Chat, als Ragnaros das erste Mal besiegt wurde – ich habe noch heute das Geschrei von allen 40 Leuten im Ohr, als das endlich gelang.

Doch ehrlich gesagt hatte ich nicht den Eindruck, dass das Video die Schuld nur bei den Entwicklern sucht, sondern auch bei den Spielern. Denn mehrfach wird gezeigt, dass die Entwickler Angebote wie Mounts oder Boosts anbieten, aber auch mehr als genug Spieler bereit sind, für diese Annehmlichkeiten zu zahlen.

Welche Reaktionen hat das Video bei euch ausgelöst?

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

BC Classic: Fieser Schamane boxt Spieler mit dem Raketenhelm aus dem Himmel

Ein fieser Schamane holt auch vermeintlich sichere Spieler in WoW Burning Crusade Classic aus dem Himmel. Wir zeigen, wie er das macht.

Flugmounts sind in World of Warcraft schon immer ein umstrittenes Thema gewesen. Seit ihrer Einführung in Burning Crusade wird wild über sie diskutiert. Vor allem PvP-Freunde haben sich lange darüber beschwert, da man mit einem Flug-Reittier ja jeder Gefahr einfach entgehen kann und damit die Spannung verloren geht. Dass das aber nicht zwingend der Fall sein muss, zeigt ein Spieler in Burning Crusade Classic.

Durch „cleveren Einsatz der Spielmechaniken“ holt er auch fliegende Spieler vom Himmel und bereitet ihnen ein rasches Ende.

Was ist passiert? Im Subreddit von WoW Classic hat der Nutzer BloodSeekerWhitemane einen kleinen Clip aus Burning Crusade Classic veröffentlicht. Das zeigt seinen Schamanen am Flugpunkt von Area 52. PvP scheint in diesem Augenblick nicht möglich, denn die Spieler der Allianz fliegen auf ihren Flugreittieren außerhalb der Reichweite.

Doch das hält den Schamanen-Spieler nicht auf. Der feuert sich einfach in die Luft, zündet all seine großen Cooldowns und zerlegt einen Druiden in Flugform innerhalb knapp einer Sekunde.

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Wie macht er das? Das wichtigste Item hierbei ist der Helm „Raketenhelm X-52“. Den gibt es am Ende einer Questreihe im Nethersturm. Der Helm hat zwar keine Werte, dafür aber einen Benutzen-Effekt. Einmal pro 30 Minuten kann er verwendet werden, um den Spieler wie eine Rakete in den Himmel zu schießen, von wo aus er dann langsam hinabschwebt.

Kombiniert mit den vielen blitzschnellen Angriffen eines Schamanen – und einer Menge Procc-Glück beim Sturmschlag – zerlegt ein Spieler damit sein Opfer in Windeseile.

Der arme Druide dürfte wohl ziemlich verwirrt an den PC zurückgekommen sein und sich beim Betrachten des Chatlogs fragen, wie ihn Sturmschlag denn auf dieser Höhe erwischt haben kann.

So reagiert die Community: Unter dem Beitrag gibt es viel Lob für die kreative Nutzung einer ansonsten eher unnützen Questbelohnung, die eigentlich nur eine Spielerei ist.

Andere hingegen gehen damit ein wenig zynischer um und meinen: „Das muss der erste Hordler sein, der ohne Verstärkung im Nacken angreift und tatsächlich gewinnt.“

Besonders „op“ ist das übrigens nicht, denn der Helm kann nur einmal pro 30 Minuten genutzt werden und feuert nur senkrecht in den Himmel, was es für (anwesende) Spieler leicht macht, der Attacke auszuweichen.

Ein Paar In-Ear-Kopfhörer für 40 Euro ist mein Geheimtipp für Leute, die nicht viel ausgeben wollen

MeinMMO-Autor Benedikt Schlotmann hat sich jetzt In-Ear-Kopfhörer gekauft und stellt fest, dass guter Sound nicht unbedingt teuer sein muss.

So bin ich vorgegangen: Am Arbeitsplatz und in der Freizeit höre ich gern Musik. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die dabei nicht immer ihr schweres Gaming-Headset tragen müssen, wenn sie Musik hören wollen.

Aus diesem Grund bin ich immer wieder auf der Suche nach In-Ear-Kopfhörern. Kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer lebten bei mir nur wenige Monate, denn entweder verschwanden sie in der Waschmaschine, blieben irgendwo hängen oder die Katze meiner Freundin verlegte sie. Kabellose In-Ear-Kopfhörer erschienen mir als Lösung der Probleme.

Mittlerweile hatte ich schon ein knappes Dutzend dieser Kopfhörer privat und beruflich auf meinem Schreibtisch liegen. Die Palette reicht von sehr günstigen Discounter-Kopfhörern über Gaming-Geräte bis zu Highend-Modellen. Ich bin jedoch ein neugieriger Mensch, der gern mal neue Geräte ausprobiert.

Für welche Kopfhörer habe ich mich entschieden? Ich habe mich hier für die In-Ear-Kopfhörer von HolyHigh entschieden. Zum einen kosten sie nur knapp 40 Euro (35,99), zum anderen lagen die Bewertungen der Kopfhörer auf Amazon bei 4,4 Sternen bei mehr als 1600 Kundenrezensionen, was ebenfalls für den Kauf sprach.

40 Euro und gute Kundenrezensionen weckten also sogleich meine Neugier und ich wollte sie einmal ausprobieren. Denn viel falsch machen könnte man bei so einem Preis ohnehin nicht.

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Überraschend guter Klang für gerade mal 40 Euro 

Das gefällt mir gut: Der Klang kann mich insgesamt überzeugen. Er ist zwar kein Vergleich zu hochwertigen Geräten wie etwa dem EPOS GTW 270, was MeinMMO testen konnte, aber es reicht für den täglichen Gebrauch. Ob nun beim schnellen Einkaufen oder in der Straßenbahn, um das Geschrei der Schulkinder ausblenden zu können, die Kopfhörer tun ihren Job:

  • Angenehmer bassiger Klang und klar differenzierbare Klänge (Händels Deborah, Sanctus aus dem Requiem von Johannes Ockeghem).
  • Instrumente und Stimmen lassen sich klar einem Ohr zuordnen, Tastenanschläge beim Klavier oder das Zupfen einer Violine (Brahms: The Three Violin Sonatas).
  • Eine Soundbühne ist im Klang fast nicht vorhanden. Musik klingt immer gleich entfernt, ohne große Tiefe. Das liegt aber auch an der Bauweise von In-Ear-Kopfhörern.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Ergonomie der kleinen Kopfhörer. Sie sitzen wirklich bequem.  Das Paar von HolyHigh setze ich beim Thema “Bequemlichkeit” auf Platz 2. Dicht hinter dem EPOS GTW 270. Die HolyHigh-Kopfhörer kann ich mir eben mal schnell in die Ohren stecken und problemlos mehrere Stunden Musik hören, ohne dass sie mich nerven.

Im Vergleich dazu konnte ich etwa mit “Razers Hammerhead True Wireless”-Kopfhörern keine volle Stunde Musik hören, weil mich der Druck auf den Ohren verrückt machte.

Die Akkulaufzeit ist ebenfalls ein positiver Aspekt. Laut Hersteller schaffen die Kopfhörer rund sechseinhalb Stunden Laufzeit, mit dem Case schafft man so insgesamt 24 Stunden. Gut 6 Stunden Akkulaufzeit schaffen meine Kopfhörer problemlos.

Mit Bluetooth-Adapter lassen sich die Kopfhörer auch ohne große Probleme am Desktop-PC oder Laptop fürs Zocken verwenden. Es gibt aber keine App oder Einstellungen, die man vornehmen kann. Am PC klingt der Klang vernünftig, ist aber nicht mit meinem normalen Gaming-Headset zu vergleichen.

Das gefällt mir nicht: Die Verarbeitung kann wie erwartet mit hochwertigen Kopfhörern nicht mithalten. In-Ear-Kopfhörer von Sony, Sennheiser und Co setzen beim Case häufig auf wertige Materialien wie Aluminium. Hier wirkt das dünne Plastik der HolyHigh wenig wertig.

Das Ladecase besteht aus Plastik und wirkt wenig wertig. Fingerabdrücke oder feine Kratzer kann man ebenfalls gut erkennen. Der Deckel ist mit einem Plastikverschluss am Case befestigt.

Auch die Touch-Steuerung der Kopfhörer kann mich nur bedingt überzeugen. Will ich mir die Kopfhörer fester ins Ohr drücken, dann schalte ich die Musik lauter oder leiser, obwohl in das zu dem Zeitpunkt gar nicht wollte. Mit irgendeiner Kombination starte ich auch aus Versehen das nervige Bixby von Samsung.

Kratzer sind am Ladecase deutlich zu erkennen.

Für wen sind die Kopfhörer empfehlenswert? Mit den In-Ear-Kopfhörern von HolyHigh bekommt ihr ordentliche Kopfhörer mit gutem Klang und vor allem angenehmer Ergonomie für die Ohren. Dazu bekommt ihr eine wenig wertige Verarbeitung, was man bei diesem Preis aber auch erwarten sollte.

Wenn ihr einen immersiven und breiten Klang haben wollt, dann schaut in unsere Gaming-Headset-Kaufberatung. Hier findet ihr übrigens auch Kopfhörer.

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Gaming-Funktionen oder App-Einstellungen bekommt ihr mit diesen Kopfhörern übrigens nicht, dafür einen ordentlichen Klang und einen guten Komfort.

Sucht ihr nach weiterem Empfehlungen? Mein wichtigster Kauf fürs Homeoffice 2021 hat mich nur knapp 30 Euro gekostet, würde den Kauf aber wieder machen.

WoW: In Patch 9.1 könnt ihr eure Schlüsselsteine absichtlich scheitern lassen

Ist euch ein Dungeon in World of Warcraft zu schwer? Bald müsst ihr keine Schlüsselsteine mehr „depleten“, sondern könnt sie bei einem NPC abschwächen.

Mythische Schlüsselstein-Dungeons sind für kleine Gruppen häufig der anspruchsvollste Inhalt von World of Warcraft. Immerhin werden die Dungeons immer härter und es locken ständig neue und bessere Belohnungen. Doch je nach den wöchentlichen Affixen, kann ein „Mythisch +15“ oder auch nur „Mythisch +10“ für den eigenen Charakter zu hart sein.

Was wurde geändert? Beim NPC Ta’hsup in Oribos können Spieler ihren Schlüsselstein für „Mythisch+“-Dungeons vorzeigen. Eine neue Dialog-Optionen erlaubt es, das Level des Schlüsselsteins abzusenken, um die Herausforderung – und auch die damit verbundenen Belohnungen – hinabzusetzen. So könnt ihr einen Schlüsselstein der Stufe 16 etwa auf 15 reduzieren – oder jede andere, beliebige niedrigere Stufe.

Was bringt das? Damit kann man die Schwierigkeit des Dungeons den eigenen Wünschen anpassen. Das ist vor allem nützlich, wenn die Affixe in der Woche besonders kritisch sind und man bereits absehen kann, dass man den Dungeon mit der Kombination an Affixen und den vorhandenen Klassen nicht bewältigen kann. Ebenfalls kann es nützlich sein, wenn man etwas schwächer ausgerüstete Spieler mitnehmen möchte und selbst keinen Wert auf einen hochstufigen Dungeon legt.

WoW Keystone Deplete
Den Schlüsselstein abschwächen – bald in Oribos möglich.

Wie musste man das bisher machen? Bisher war der Prozess eher etwas umständlich und nicht einmal allen Spielern bekannt. Man musste mit dem Schlüsselstein den entsprechenden Dungeon betreten, die „Mythisch+“-Variante starten, dann den Dungeon verlassen und zurücksetzen. Dadurch zählte der Run als gescheitert und der Schlüsselstein verlor eine Stufe. Das musste man so oft wiederholen, bis die Schwierigkeit auf das gewünschte Niveau abgesenkt wurde.

Diese Methode erwies sich als richtiger Zeitfresser, denn jedes Mal musste man den Dungeon betreten, den Run starten, dann den Dungeon verlassen und das Prozedere erneut durchführen. Künftig geht das mit wenigen Klicks.

Wann kommt die Änderung? Schon in wenigen Tagen, denn Patch 9.1 Ketten der Herrschaft hat endlich ein Release-Datum. Ab dem 30. Juni geht es in die neuen Inhalte, wie Tazavesh oder den Raid Sanktum der Herrschaft. Damit gehen auch diese Änderungen am „Mythisch+“-System einher.

Auch wenn es nur eine kleine Änderung in Patch 9.1 ist, dürfte es ein Feature sein, von dem viele Spieler profitieren.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Sony, bring doch bitte endlich die verdammte Speichererweiterung für die PS5!

Nachdem MeinMMO-Autor Sven Galitzki erst kürzlich wieder auf seiner PS5 entnervt Spiele löschen musste, nur um ein Update zu installieren, gehört eine Erweiterung des schnellen SSD-Speichers zu seinen aktuell größten Wünschen rund um die PlayStation 5.

So blicke ich aktuell auf die PS5: Bereits mehr als ein halbes Jahr ist die PlayStation 5 nun auf dem Markt, aber immer noch verdammt schwer zu bekommen. Noch immer haben es bei weitem nicht alle Interessenten geschafft, sich Sonys neueste Konsole zu kaufen. Und noch immer kommt Sony nicht damit hinterher, den Bedarf zu decken.

Doch wer es schafft, eine PS5 zu ergattern, kann sich freuen. Denn die Konsole bietet im Großen und Ganzen ein Klasse-Erlebnis für Gamer – ob nun bei Next-Gen-Titeln, älteren Games mit besserer Qualität und Leistung, oder mit generell deutlich schnelleren Ladezeiten bei PS4-Spielen über das Abwärtskompatibilitäts-Feature.

Bis auf stellenweise laute Lüfter oder Spulenfiepen gibt es keine größeren Probleme mit Sonys neuester Konsole. Ich selbst bin davon beispielsweise nicht mal betroffen. Meine PS5 ist ganz selten zu hören – und das auch wirklich nur minimal. Doch eine Sache nervt mich enorm – und das immer stärker.

Bitte keine 2 Spiele mehr löschen, nur um ein Update zu installieren

Sony, das nervt: Ich habe schon nicht besonders viele Games auf der SSD meiner PS5:

  • ESO
  • Destiny 2
  • The Division 2
  • Call of Duty (nur MP von Modern Warfare und Warzone)
  • Ghost Recon Breakpoint

Doch selbst diese an sich begrenzte Auswahl wird für mich regelmäßig zum Problem. Das alles (vielleicht Ghost Recon etwas außen vor) sind Live-Games, die regelmäßig mit frischen Updates versorgt werden. Teils echt großen Updates. Und sobald ich eines dieser Updates laden und installieren muss, heißt es für mich fast immer: Spiele von der SSD löschen.

Mal eben ein Update neues Update für Warzone installieren? Nicht immer ohne weiteres bei mir möglich

Als Beispiel: Beim letzten ESO-Update war es nur ein Spiel. Für das neue Season-4-Update von Warzone mussten dann schon 2 Spiele temporär von der Platte runter. Ist der Patch dann geladen und installiert, können die gelöschten Spiele (meistens) wieder drauf.

Das Problem: Der nutzbare freie Speicher der PS5 ist echt knapp bemessen, wenn man bedenkt, wie groß einige Spiele wie beispielsweise Call of Duty heutzutage sind. Die PS5 hat zwar eine ultraschnelle, interne SSD, doch darauf stehen Nutzern effektiv lediglich 667 GB freier Speicher für Spiele, Apps oder Medien zur Verfügung. Und die sind teils schneller voll, als man schauen kann.

Für meinen Geschmack ist es das größte Manko der sonst überwiegend echt guten, neuen Konsole.

Zudem machen noch andere mysteriöse Daten den schon knappen Speicherplatz noch knapper – teils mit über 100 GB. Dadurch bleibt unter Umständen nochmals weniger Platz für Spiele der PS5.

Wie steht es um eine Speicherplatzerweiterung? Kurzum: Generell ist eine Erweiterung vom schnellen, internen Speicher der PlayStation 5 zwar über einen speziellen Slot für eine PCIe 4.0 M.2 NVMe SSD vorgesehen, doch aktuell ist das noch nicht möglich – erst durch ein späteres Update. Sony sagt zudem schon seit einer Weile, dass man eine Liste mit zertifizierten SSD-Modellen veröffentlichen will, die sich als Speichererweiterung für die PS5 eignen. Bis dahin rät Sony selbst vom Kauf von SSDs für die PS5 ab.

Könnte eine Alternative für die PS5-Speicherweiterung werden – die 980 Pro von Samsung

Seitens Sony ist es immer noch komplett still um dieses Thema – auch wenn es laut Insidern eigentlich im Sommer so weit sein sollte. Doch die Erweiterung ist aktuell leider immer noch nicht in Sicht, und das wohlgemerkt mehr als ein halbes Jahr nach Start der Konsole. Bei der Xbox Series X ist die Speichererweiterung übrigens längst möglich.

Und ja, ich weiß: Man kann auch externe Festplatten oder SSDs an die PS5 anschließen und auch mittlerweile PS5-Spiele darauf auslagern. Und PS4-Games kann man auch von diesen externen Datenträgern zocken. Doch nur auf der internen PS5-SSD lassen sich PS5-Titel abspielen, da sie auf deren hohe Geschwindigkeit ausgelegt sind und die deutlich kürzeren Ladezeiten bei anderen Games merkt man ehrlich gesagt auch nur dort. Ich möchte das alles auf der schnellen SSD meiner PS5 – schließlich sind die ultraschnellen Ladezeiten doch einer der Gründe, warum ich mich überhaupt für eine PS5 entschieden habe.

Mein aktuell größter Wunsch bei der PS5: Das mit dem Spiele-Löschen passiert mir leider ziemlich oft und deshalb gehört zu meinen größten Wünschen für die PlayStation 5, dass endlich eine offizielle Speichererweiterung in Form einer gleich schnellen, kompatiblen SSD auf den Markt kommt. Und damit stehe ich nicht allein. Gerade bei Fans von Service-Games hört man öfters, dass sie sich über diesen Umstand beklagen – wie beispielsweise in einem beliebten Reddit-Thread zum letzten Update von Call of Duty Warzone.

Denn ständig Spiele löschen, nur damit ich ein neues Update laden kann – das nervt gehörig! Und ab und an würde ich gerne auch noch einige weitere Titel genießen, was ich aktuell durch den ziemlich begrenzten Speicher aber nur bedingt kann.

Wie denkt ihr über dieses Thema? Wünscht auch ihr euch sehnlichst eine Erweiterungsmöglichkeit für den schnellen Speicher der PS5? Oder kommt ihr bestens mit dem zur Verfügung stehenden Speicher zurecht? Was ist euer größter Wunsch bei der PlayStation 5 – mal abgesehen von besserer Verfügbarkeit? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Übrigens, falls ihr noch auf der Jagd nach einer PS5 oder einer Xbox Series X seid – stattet doch unserem Live-Ticker einen Besuch ab: PS5 kaufen im Juni 2021 – Passt ab sofort auf diese Händler auf

Lost Ark mit Kampfansage an WoW und ESO: „Wir werden Raids in MMORPGs voranbringen“

Das südkoreanische MMORPG Lost Ark (PC) hat einen neuen Raid vorgestellt: Der Raid werde so ambitioniert in der Grafik und bei Mechaniken, dass es das ganze MMORPG-Genre voranbringen wird. Jeder Entwickler und Spieler werde sich das anschauen, sagt der Lead-Entwickler. Das klingt wie eine Kampf-Ansage an westliche MMORPGs wie The Elder Scrolls (ESO), Final Fantasy XIV oder World of Warcraft (WoW).

Das ist die Situation:

  • Das MMORPG Lost Ark läuft bereits in Japan, Südkorea und Russland. Im Herbst soll Lost Ark auch nach Europa kommen: Eine erste Alpha ist gestartet, aber man darf noch nicht öffentlich aus ihr berichten.
  • In Südkorea läuft bereits die Season 2 des MMORPGs und ein großes Sommer-Update steht an. Smilegate hat eine neue Klasse vorgestellt und vor allem einen neuen Raid präsentiert.
  • Auf den Raid ist man offenbar besonders stolz. So gibt es eine starke Ansage des Lead-Entwicklers: Der Raid solle das ganze MMORPG-Genre voranbringen.

Was ist das für ein Raid? Der Raid stammt aus dem neuen Sommer-Update von Lost Ark. Das Update heißt „Astalgia.“

Der Trailer zum Update zeigt eine neue Klasse, die Sorceress, die eine klassische Magierin zu sein scheint. Und einen neuen Raid „Abrelldshud“, in dem Boss-Kämpfe gegen einen Drachen und einen riesigen Affen zu sehen sind.

Laut einer Fan-Übersetzung (via google.docs) soll der Raid am 28. Juli erscheinen und da Item-Levelcap erhöhen. Der Raid habe 6 Phasen und sei der längste Raid in Lost Ark bisher.

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Wir wollen die Aufmerksamkeit von jedem MMO-Entwickler und Spieler

Das ist die Aussage eines Entwicklers zum Raid: Im englischen Forum „resetera“ heißt es, der Lead-Designer habe über den Raid gesagt:

„[Der Raid ist] so ambitioniert. Wir wollen die Grafik und Mechaniken von MMO-Raids für das ganze Genre nach vorne bringen. Wir wollen die Aufmerksamkeit von jedem MMO-Entwickler und Spieler für diesen Raid.“

Lead Entwickler Lost Ark, (zitiert nach Fan-Übersetzung ResetEra)
Mehr zum Thema
Wie Pay-to-Win ist das MMORPG Lost Ark? Wir haben mit Spielern gesprochen
von Alexander Leitsch

Lost Ark wird auch 3 Jahre nach Full-Release stark weiterentwickelt

Das steckt dahinter: Das MMORPG-Genre wirkt in den letzten Jahren etwas eingeschlafen. Der letzte große Versuch, das „Raiden in MMORPGs voranzubringen“ war wahrscheinlich WildStar mit einem Fokus auf mehr Action. Das MMORPG scheiterte aber schon, bevor die meisten in der Raid-Phase angelangt waren.

Das andere große MMORPG der letzten 5 Jahre, Black Desert, hatte keinen Fokus auf PvE.

Die etablieren „PvE“-MMORPGs wie Final Fantasy XIV, WOW oder ESO haben ihre Raid-Systeme lange gefunden. Ein neues MMORPG wie Lost Ark, das sich noch bewiesen will und einen größeren Fokus auf Action hat, könnte hier wirklich das Genre voranbringen. Durch die ISO-Perspektive sind ohnehin andere Ideen möglich.

In jedem Fall scheint Lost Ark das spannendste neue MMORPG zu sein, das wir seit 5 Jahren bekommen. Und wir sehen bereits jetzt: In Südkorea wird das MMORPG auch 3 Jahre nach seinem Full-Relesae noch gut weiterentwickelt. Das sollte uns positiv stimmen.

93% bewerten Lost Ark auf Steam als positiv, obwohl man das eigentlich nicht darf

Quelle(n):
  1. resetera

Die neue Eisenbanner-Schrotflinte hat mich in Destiny 2 ein Vermögen gekostet – So stark ist Riiswandler

In Destiny 2 könnt ihr euch eine neue Eisenbanner-Waffe holen. MeinMMO-Autor Philipp Hansen hat direkt alle seine 5.000 Token auf den Kopf gehauen. Hat er dafür den God-Roll von Riiswandler erhalten und wie lange dauert sowas überhaupt?

Um diese seltene Waffe geht’s: Im Eisenbanner von Season 14 könnt ihr eine starke, aber auch seltene Waffe erhalten. Die neue Shotgun wird von vielen als das neue Must-have für fiese Pumpenrutscher angepriesen.

  • Riiswandler ist eine legendäre 80er Schrotflinte im Kinetikslot.
  • Sie hat also automatisch “Leichtgewicht” verbaut, was euch schneller laufen lässt, und kommt immer mit einer hervorragenden Handhabung daher.
  • Da die beiden schwerfälligen Platzhirsche Felwinters Lüge und Astralhorizont etwas generft wurden, schwärmen gerade viele Hüter von der flinkeren Alternative.

Das Problem: Riiswandler ist eine neue Eisenbanner-Waffe und nur in diesem PvP-Event zu bekommen. Beim ersten Eisenbanner von Season 14 konnte man pro Charakter sogar nur ein einzelnen Exemplar finden – da war der God-Roll in weiter Ferne. Das hat Bungie inzwischen gefixt und nur erhaltet ihr die Waffe auch zufällig durch Token oder selten nach Eisenbanner-Matches.

Ihr lest hier, welche God-Rolls der Waffe ihr braucht. Aber auch, wie unser Autor Philipp Hansen sich durch etliche Menüs klickte, zu RNG-Jesus betete und wie die Ausbeute nach 5.000 Token aussah.

[toc]

Mit 5.000 Token in der Tasche zum God-Roll

Ich spiele das Eisenbanner regelmäßig, aber gebe die durch Beutezüge und Teilnahme erhaltenen Token nie aus. Irgendwie hatte Lord Saladin seit etlichen Seasons nichts dabei, was ich interessant fand. So sammeln sich in meinem Inventar über 5.000 der Token, die nur drauf warten, in Eisenbanner-Loot verwandelt zu werden.

Also habe ich mir gedacht: “Haust du Mal alle deine Token auf den Kopf und gönnst dir ein paar starke Rolls von Riiswandler!”.

Wessen Meinung lest ihr hier? Philipp Hansen spielt Destiny seit 2014. In beiden Serienableger hat er zusammen deutlich über 3.000 Stunden versenkt.
Seit 2019 betreut er das Franchise als Fachautor intensiv für euch auf MeinMMO. Auch privat sammelt er bis heute Exotics oder testet Waffen im Schmelztiegel.

Nach diesem God-Roll suche ich: Schrotflinten sollen im PvP mit einem Schuss auf möglichst große Distanz einen feindlichen Hüter umhauen – also sind Reichweite und enge Streuung wichtig. Zudem will man, dass die meist schwerfälligen Waffen diesen Nachteil ausgleichen und eine gute Handhabung bekommen (meist durch Perks).

  • Lauf: Vollchoke (verengte Streuung), Kleinkaliber (+7 Reichweite und Stabilität) oder Korkenzieher-Drall (+5 Reichweite, Stabilität, Handhabung)
  • Magazin: Verbesserte Geschosse (+10 Reichweite) oder Angriffsmagazin (Erhöht die Feuerrate, +15 Stabilität)
  • Slot 1: Wuuusch (Im Rutschen lädt die Waffe nach und verbessert kurz Stabilität und Handhabung) oder Fixer Zug (Waffe kann sehr schnell gezogen werden – gilt nur noch für 1 Sekunde)
  • Slot 2: Eisenspannung (+20 Reichweite aber -30 Stabilität) oder Mörderischer Wind (Kills gewähren bessere Reichweite, Handhabung und Tempo)
  • Meisterwerk: Reichweite
Season 14 brachte 4 frische Waffen zum Eisenbanner – unten Riiswandler

Was ist mit dem PvE? Riiswandler ist primär eine Waffe für den Schmelztiegel. Mit dem richtigen Roll kann man aber auch im PvE aufräumen. Erwartet nur nicht, mit den dominanten Slug-Schrotflitnen mitzuhalten (ein Langstrechen-Projektil statt der Streuung-Ladung), die gerade gegen Bosse Meta sind.

  • Lauf: Kleinkaliber (+7 Reichweite und Stabilität) oder Korkenzieher-Drall (+5 Reichweite, Stabilität, Handhabung)
  • Magazin: Angriffsmagazin (Erhöht die Feuerrate, +15 Stabilität)
  • Slot 1:

Stabilität ist quasi unnötig, wir wollen Reichweite und etwas Handhabung. Da die Basis-Handhabung bei Riiswandler schon starke 74 beträgt, ist hier ein Investment nicht so wichtig wie bei anderen Schrotflinten.

75 Minuten Tastendrücken für Langeweile und den God-Roll

So lief das mit den Token: Auf den öden “Token-Abgeben-Marathon” hatte ich null Bock. Doch von alleine verwandeln sich die 5.000 Token nicht in Eisenbanner-Engramme. Da Lord Saladin, der Eisenbanner-NPC, jeden Monat nur einmal im Turm ist, war eine einzelne intensive, aber hoffentlich ertragreiche Session geplant.

Ich war gut vorbereitet: Der Postmeister war komplett leer, mein Inventar völlig leergefegt und selbst die Umbral- und Primus-Engramme versperrten das Menü nicht. Viel Platz für potenzielle Riiswandler.

So stellte ich mich drauf ein, fleißig die X-Taste des DualSense zu hämmern und alle 10 Minuten die Ausbeute anzusehen, den Postmeister zu leeren und den Schrott-Loot auszumisten. Als Hintergrund-Bespaßung hatte ich mir den Film “The Big Short” ausgesucht. Ich sah schon vor dem geistigen Auge, wie ich meine Kollegen mit meinem relevanten Fachwissen zur Finanzkrise von 2007 belehrte.

Doch Destiny mag’s nicht einfach, Destiny mag Plan C. Das heißt in diesem Fall, man kann überhaupt nicht durchgehend eine Taste Hämmer, um Token abzugeben und die Belohnung einsacken. Nein, man muss erst 2-Mal Token abgeben in (10er Schritten) drücken, dann nach rechts mit dem Cursor schwenke und hier oben rechts wieder “Bestätigen” drücken. – im Anschluss geht’s von vorne los.

Wie lange hat’s gedauert? Also entspannt Filmgucken war nicht drin, ich musste brav alle paar Sekunden den Controller anständig bedienen, mich durch Saladins Inventar manövrieren und etwa alle 15 Minuten zur Poststelle. Ganz auf Hintergrund-Beschallung wollte ich nicht verzichten. So schaute ein Video dazu an “warum 120er Handfeuerwaffen denn noch immer viel zu heiß im Schmelztiegel sind” (via YouTube).

Bis die 5.000 dann endlich weg waren, dauerte es gut eine sehr lange Stunde und 15 Minuten. Doch hat sich das Token- und Zeit-Investment gelohnt?

Das ist meine Eisenbanner-Beute: 19 Riiswandler, aber kein God Roll

Aus den etwas mehr als 5.000 Token (je 20 pro Engramm) zog ich 19 Riiswandler.

Mit dieser Ausbeute bin ich eigentlich zufrieden. Als Beiprodukt habe ich auch ein paar ansehnliche Archon-Donner – das neue MG – und auch gute Rolls von anderen Eisenbanner-Waffen erhalten. Obendrauf gab es ein paar Rüstungen mit 64er und 65er Werten.

Den God-Roll von Riiswandler habe ich leider nicht erhalten. Aber viele Semi-God-Rolls waren dabei. Sprich, hier ist ein Perk falsch. Zum Meisterwerk habe ich dieses Baby gemacht:

Eigenspannung boostet die Reichweite massiv – auf Schrotflinten ist der Malus auf Stabilität zu vernachlässigen

Das Magazin ist kein Knüller. Persönlich hätte ich auch lieber Wuuusch statt Fixer Zug gehabt. Da mit Schrotflinten-Zielen und Schrotflinten-Geschick auf meiner Rüstung in Kombination mit dem hohen Handhabungs-Wert das Nachladen im Rutschen mir lieber gewesen wäre – aber ich will nicht meckern.

Was hat die neue Eisenbanner-Schrotflinte auf dem Kasten?

So spielt sich Riiswandler: Natürlich wollte ich mein neues Spielzeug auch gleich ausprobieren. Ich bin nahezu immer mit dem Warlock unterwegs, einen Ikarus-Griff brauche ich daher nicht auf der Shotgun – bin ja kein hüpfender Jäger.

Als Map wurde “Witwenhof” ausgewürfelt. Toll, eine der größten PvP-Karten überhaupt. Hier fühlen sich doch die Scharfschützen zu Hause. Egal, ich zog den Pumpen-Lifestyle voll durch – mit mittelmäßigem Erfolg. Doch was mir sofort positiv auffiel, war das erhöhte Bewegungstempo. So macht das Umherflitzen und sich dem Feind auf Oneshot-Distanz nähern richtig Spaß.

Als nächste Karte war “Der Kessel” dran. Auf der verzweigten Zwergen-Map gab es dann kein Halten mehr. Dank Schrotflinten-Plünderer benötigte ich meine Primär-Waffe nicht wirklich und konnte jeden voll Schrot pumpen, der blöd genug war, sich mir in den Weg zu stellen.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Die besten exotischen Waffen in Season 14 – Diese Exos sind gerade Meta
von Sven Galitzki

Mein Fazit: Schrotflinten müssen generft werden, es ist einfach so einfach … macht aber auch viel Spaß. Ob Riiswandler jetzt die neue Meta-Waffe ist, weiß ich nicht so recht. Gefühlt haut Felwinter noch auf etwas größere Distanzen den Feind um und durch Rüstungs-Mods kann man die Handhabung auch nach dem Nerf gut ausgleichen.

Doch falsch macht man mit Riiswandler wirklich nichts. Besonders das Movement fühlt sich deutlich besser als bei den schwerfälligen Kollegen an.

Mein Exemplar hat 87/100 Reichweite und kratzt zudem schon am Maximum und hat mich einige Mal richtig überrascht (den Feind sicher auch). Gerade als starke Alternative für den Kinetikslot bietet sich die Shotgun an, um sie beispielsweise mit der noch immer viel zu heißen 120er Igneous-Hammer zu kombinieren.

Weglegen möchte ich die neue Pumpe nicht mehr und kann sie nur empfehlen. Vor allem, was wollt ihr sonst mit den Token anfangen? Endlich gibt es neue und auch starte Eisenbanner-Waffen, also gebt ruhig wie ich ein kleines Vermögen aus.

Konnten ihr euch einige Rolls von Riiswandler sicher und findet die Schrotflinte ist die neue Meta? Sag uns doch, ob ihr Pumpenrutscher/Springen im Schmelztiegel praktiziert oder doch eher hasst, da es oft einfach aber effektiv ist. Tauscht euch gerne in den Kommentaren mit den anderen Lesern aus.

Viele regen sich über WoW auf – Einer sagt: „Jetzt ist ein fantastischer Zeitpunkt, um anzufangen“

World of Warcraft steht immer wieder in der Kritik, häufig von einer lauten Minderheit. Zu Shadowlands jedoch häufen sich anscheinend die Beschwerden, besonders in letzter Zeit. Ein Spieler kann das gar nicht nachvollziehen. MeinMMO sprach mit ihm und fragte, wie er das alles sieht.

Die Kritik an Shadowlands zieht sich von technischen Problemen und der Politik von Blizzard über Design-Entscheidungen bis hin zum Gameplay. Alles mögliche wird kritisiert, mal stärker, mal weniger stark.

In den letzten Monaten kamen dabei Beschwerden aus recht vielen Richtungen und von bekannten Personen aus der Community:

Zwar ist offenbar nicht der größte Teil der Community mit allem unzufrieden, aber die Themen kommen immer wieder auf und werden auch immer wieder diskutiert. Selbst auf MeinMMO haben wir häufiger Meinungen und Kritik am Spiel:

Einen unserer Leser stört die ständige Kritik am Spiel. Er findet Shadowlands gut und deutlich besser als vorhergehende Erweiterungen. Seine Einstellung ist: Das meiste, was kritisiert wird, betrifft doch die meisten Spieler ohnehin nicht.

wow shadowlands metacritic titel
Shadowlands erhielt zu Release eine ziemlich miese Metacritic – Meckern wirklich alle nur?

„Ich schätze WoW sehr für seine Raids “

MeinMMO: Würdest du dich kurz vorstellen? Wer bist du, wie lange spielst du schon WoW?

Patrik: Hallo, mein Name ist Patrik, ich bin 30 Jahre alt und der Gildenleiter der Semi-Hardcore Gilde „Antimate Social Club“. WoW spiele ich seit 2006 – natürlich auch mit einigen kürzeren, aber auch längeren Pausen. Ich habe also alles miterlebt, auch die berühmt-berüchtigte „gute, alte Zeit“.

MeinMMO: Was machst du in WoW und jetzt in Shadowlands am häufigsten?

Patrik: Ganz klar gruppenbezogener PvE-Content. Ich schätze WoW sehr für seine Raids und auch die Einführung von Mythic+ war eine großartige Änderung. Ich hatte zu Beginn von Legion eine Pause eingelegt und ein alter WoW-Freund schrieb mir: „Hey, es gibt was Neues. Mythic+. Das ist wie raiden nur mit 5 Leuten!!“. Eines der Argumente was mich wieder zurück zu WoW gebracht hat.

Shadowlands hat daran nichts geändert. Wir raiden Mythic 2-Mal die Woche. Daneben spiele ich auch heroische Raids mit Zweitchars und natürlich Mythic+ – mal nur 15er für die Kiste und manchmal auch höher, je nach Laune.

MeinMMO: Wie ist deine generelle Einschätzung zu Shadowlands? Wie hat es sich seit Release entwickelt?

Patrik: Ich halte Shadowlands für eine großartige Erweiterung und nicht nur, weil Battle for Azeroth eine nicht so gute Erweiterung war. Ich finde wirklich, dass Shadowlands sehr gelungen ist. Natürlich haben wir hier auch die gleichen Probleme, die wir in anderen Addons davor auch schon hatten – Blizzard hört ungern im Vorfeld auf die Community.

Mit Community meine ich nicht die ewigen Nörgler auf Reddit und Co., sondern vor allem die Speerspitzen der Community, die eigentlich immer Recht hat mit ihren Einschätzungen – egal ob es Klassen- und Raid-Balancing oder andere Aspekte des Spiels betrifft.

Mir ist aber auch klar bewusst, dass ich eindeutig zu den milderen Stimmen gehöre und dass nicht alle Shadowlands so toll finden. Die aktuelle Entwicklung finde ich aber dennoch okay. Blizzard hat eingesehen, dass die Einführung von Tapferkeitspunkten eine gute Sache sein könnte (was sie übrigens ist) und haben es dann auch wirklich gemacht. In meiner Brust schlagen aktuell zwei Herzen:

  1. Hallo, wo ist Patch 9.1? Ich will etwas NEUES!
  2. Hallo, bitte doch nicht so schnell 9.1., dann schaffen wir noch den Spitzenreiter-Erfolg!
WoW Patch 91 Chains of Domination titel title 1280x720
Patch 9.1 dauert noch – aber wie lang eigentlich?

„Die Casualisierung von WoW ist im Endeffekt nicht schlimm“

MeinMMO: Was ist deine Meinung zu dem Patch 9.1?

Patrik: Ich freue mich darauf, aber wann kommt er? Im November 2020 begann Shadowlands und jetzt ist schon Juni 2021. Okay, Schloss Nathria ist ein knackiger erster Raid, wir haben noch daran zu knabbern, aber langsam wird es ja doch irgendwie Zeit.

Ich betrachte den Patch dennoch ziemlich unaufgeregt. Man weiß ja eigentlich, wenn man Legion und BfA gespielt hat, was auf einen zukommt. Neuer Raid, 10 Bosse. Finde ich gut, ist eine solide Anzahl, ich freue mich darauf.

Die neue Zone Korthia … naja, das Zeug für den „täglichen Spielspaß“ gehört eben dazu. Neue Mythic+-Season mit einem neuen, sehr spannend wirkenden Affix. Das wird wohl, neben dem Raid, mein Highlight sein.

Das Konzept der Mega-Dungeons finde ich auch sehr gut und freue mich auf den Hardmode, auch wenn das nur ein sehr kurzweiliges Feature sein wird. Wir hatten damals sehr viel Spaß am Release-Tag von 8.2, als wir uns um 9:00 Uhr Morgens nach Mechagon wagten und dreienhalb Stunden für den Hardmode gebraucht haben.

PvP-Schmuckstücke und -Waffen sind mit 9.1 im PvE nicht mehr so essentiell! Oder zumindest hoffe ich das sehr.

Vielleicht eine sehr unpopuläre Meinung, aber ich freue mich auf Torghast! Das hatte ich vorhin gar nicht erwähnt, aber ich finde Torghast wirklich gut und habe wirklich Spaß daran! Die Gewundenen Korridore haben mir unfassbar Spaß gemacht. Ich bin aber auch ein großer Fan von Solo-Abenteuern, an denen man auch mal krachend Scheitern kann (gestählt durch Dark Souls!). Nicht jede Spieler hat daran Spaß, kann ich verstehen.

MeinMMO: An welche Spieler richtet sich Shadowlands deiner Meinung nach im Moment am meisten?

Patrik: Puh, dass ist keine einfache Frage. WoW ist ein gewaltiges Spiel und es gibt so viel zu entdecken und zu erledigen. Der Raid bietet 3 Schwierigkeitsstufen, Mythic+ ist dynamisch und außerhalb von Gruppencontent gibt es ja auch reichlich zu erledigen. Sei es Anima farmen, Pet Battle, Mounts und Transmog sammeln, Erfolge abschließen …

Ich war vor 5 bis 10 Jahren auch jemand, der sich über die „Casualisierung“ von WoW aufgeregt hat, aber im Endeffekt ist das doch nicht schlimm. Alles geht inzwischen viel schneller, man muss nicht mehr so unfassbar viel Zeit in das Spiel stecken. TBC Classic zeigt es mir gerade wieder.

Ich muss viel Ruf farmen, damit ich HC-Dungeons machen darf. War früher voll okay, heute würde ich Blizzard fragen, ob sich noch ganz dicht sind, wenn ich Mythic+ freigrinden müsste. Ich mag beide Welten.

TBC Classic ist entschleunigter Farmingsimulator und von Shadowlands erwarte ich Action! Ich mag den schnellen und unkomplizierten Spielstil vom modernen WoW. Es findet wohl jede etwas in diesem Spiel, zumindest im PvE. Lasst uns lieber nicht über PvP reden, da habe ich keine Ahnung von und bin auch froh, dass das mit 9.1 auch stärker vom PvE getrennt wird.

„Warum regen wir uns über Sachen auf, die uns überhaupt gar nicht betreffen?“

MeinMMO: Was ist eine Beschwerde, die andere häufig äußern, die du gar nicht nachvollziehen kannst?

Patrik: Auf diese Frage habe ich gewartet. Es sind einige Punkte die ich nicht unbedingt nachvollziehen kann, ich versuche mich kurz zu halten. Erstens, das Paktsystem in Verbindung mit Raid, Mythic+ und PvP.

Leute beschweren sich darüber, dass die Paktfähigkeiten zu restriktiv sind? Warum? Es gibt eben 4 Gruppierungen und du schließt dich einer an. Willst du wechseln, dann muss du eben Zeit reinstecken. Aktuell hat WoW einen guten Vergleich hierfür in TBC Classic. Wechsel mal von Seher zu Aldor, wenn du aus Unwissenheit die falsche Fraktion gewählt hast.

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Aber hey, ich weiß schon. Nicht jeder Pakt ist für jede Spezialisierung der beste. Beispiel: Der Schattenpriester möchte im PvP immer Venthyr sein, weil Mindgames eine heftig gute Fähigkeit ist, im PvE allerdings möchte er Nachtfae spielen. Er kann aber nicht einfach den Pakt wechseln und das finden Spieler blöd.

Ja, finde ich auch blöd, aber Blizzard möchte eben auch 2021 noch so tun als wäre WoW ein RPG, was es nun wirklich nicht mehr ist. Doch ist das wirklich so blöd? Dann spielst du eben Venthyr Shadow im Weekly Key, wo ist das Problem?

Das ist nicht das beste? Ja und? Spielst du +15 oder +25? Es ist wirklich egal. Du kannst +15 mit jeder Kombination an Spieler und Klassen schaffen. Natürlich haben es einige Gruppen leichter als andere. Es wird immer eine META geben, egal wie dumm oder gut man das findet.

Irgendwer ist immer FOTM [Anm. d. Red. „Flavor of the Month“, beschreibt aktuell beliebte und starke Kombinationen] … aber hey, auf dem Niveau, auf dem die allermeisten Spieler spielen, ist das wirklich egal.

Dazu gehören die Casuals, aber auch Leute die Semi-Hardcore mythic raiden. Wir sind alle Durchschnitts-Spieler oder darunter, warum regen wir uns über Sachen auf, die uns überhaupt gar nicht betreffen?

Klar, Gegenargument ist immer – Wenn du nicht META spielst, dann findest du keine Gruppen – stimmt auch oft. Ich spiele aktuell einen Todesritter, hab ca. 1.600 Raider.io-Score und eine Gegenstandstufe von 226. Auch ich werde für +15 Keys abgelehnt.

Sucht euch eine Community und spielt mit denen zusammen, das ist doch immerhin ein Gesellschaftsspiel. Hand aufs Herz: Wer lieber allein spielt, der hat doch zigtausende bessere Games dafür als WoW.

Zweitens, der Anima-Grind. Wie kann man sich denn überhaupt darüber beschweren? Man braucht doch Anima ausschließlich für kosmetische Items. Wo ist das Problem, wenn das zwei statt einer Woche dauert? Man kann doch Anima immer farmen, wenn man Lust hat, man ist doch weder an andere Spieler noch an Uhrzeiten gebunden. Vielleicht bin ich auch die falsche Zielgruppe dafür, ich habe schließlich nur 100 Mounts.

WoW Anima Nightfae Reservoir
Anima braucht man für viele Aufwertungen – aber einen praktischen Nutzen hat es nicht wirklich.

„Shadowlands macht sehr vieles sehr viel besser“

MeinMMO: Was macht Shadowlands jetzt besser als früher?

Patrik: Im Vergleich zu Legion und BfA macht Shadowlands sehr vieles sehr viel besser. Legion gilt bei vielen Spielern als grandioses Addon. War es auch, Mythic+ hat sicher dazu beigetragen, dass WoW sich nach WoD erholen konnte.

Aber Freunde, vergesst doch nicht das Legendary-System. Das war nicht cool, das war furchtbar. Also nicht die Möglichkeit, coole orangene Items zu haben – die wollen wir alle -, aber wie man sie bekommen hat.

Ich kann ZUFÄLLIG bei JEDER AKTIVITÄT, die ich mache, EIN ITEM aus einer LANGEN LISTE bekommen. Wer hat das bitte abgenickt? Das ist doch quasi die Abo-Falle der 2010er Jahre.

Für manche Bosse in Mythic+ auf tyrannisch brauchte man eine bestimmte Halskette, die ein dickes Schild gewährt hat. Ohne diese Halskette wurde man einfach, ganz ohne Streit, geonehittet. Was macht man wenn man diese Halskette nicht hat? Schade.

Am Ende konnte man Legendarys dann gezielt kaufen, das war cool. Jetzt kann man in Shadowlands Legendarys gezielt herstellen, finde ich sehr gut.

Legendarys waren schon ein wirklich dummes System, aber noch nicht das dümmste. Titanforging war, für mich, das mit Abstand schlimmste System, das sie jemals in WoW eingeführt haben. Es gibt „persönlichen Loot“ und trotzdem ist Titanforging schlimmer.

WoW Shadowlands Nathria Legendarys Titel
Legendarys lassen sich in Shadowlands einfach craften

Legion war überschattet von diesem furchtbaren System. T-Set-Teile konnten titanforgen. Eine schreckliche Idee. Titanforging ist jetzt weg. Danke Blizzard, danke!

Apropos T-Sets. Die wurden ja für Azerit-Gear in BfA geopfert. Gut das der Quatsch auch wieder vorbei ist. Das System war ja kompletter Quatsch und wurde komplett BfA ständig verändert. Es war ein Herumdoktoren am ohnehin schon falschen System. Quasi vergebene Liebesmüh’. T-Sets werden soon™ wiederkommen. Find ich gut, freue ich mich darauf. T-Sets gehören zu WoW!

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Wollen wir nochmal über komischen Grind sprechen? Was ich persönlich begrüße ist, dass der eklige Grind aus 8.3 verschwunden ist. Es ist einfach kein gutes System Daily-Quests zu grinden um einen limitierten Zugang zu einem zeitbegrenzten Content zu bekommen, den man auch grinden muss und bei dem man scheitern konnte. Das war wirklich unfassbar nervig.

Klar, das war Content, der nur die Mythic-Spieler wirklich gejuckt hat und da auch nur die Semi-Hardcore Leute, weil die World-First-Spieler das nicht in diesem vollen Umfang nötig hatten. In Legion war es die Artefaktwaffe, die für jede Spezialisierung gelevelt werden musste und in BfA das Azerit, um seine Azerit-Rüstung komplett aktivieren zu können.

Der Grind heute ist bei weitem nicht mehr so schlimm und es ist sehr viel einfacher, weitere Charaktere zu spielen.

„Für mich gibt es nur ein Problem: Langzeitmotivation“

MeinMMO: Was sind deiner Meinung nach die 3 größten Probleme von Shadowlands im Moment?

Patrik: Für mich gibt es nur ein Problem: Langzeitmotivation.

Warum logge ich mich überhaupt noch in WoW ein, außer um zu Raiden? Durch Mythic+ bekomme ich alle Items auf 220 – habe ich bereits erledigt. Warum sollte ich höhere Keys laufen als +15? Doch nur fürs eigene Ego.

Mich interessieren die anderen Aspekte in diesem Spiel nicht. Ich mach keine Pet Battles, ich spiele kein PvP, Transmog und Mounts kümmern mich auch nicht. Vielleicht spiele ich WoW auch nur noch aus Community-Gründen, ist aber auch nicht schlimm, ich spiele gerne mit Leuten, die ich mag. Während 8.3 hab ich (leider) viel LoL gespielt und jetzt gerade eben TBC Classic.

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MeinMMO: Wie könnten diese Probleme behoben werden?

Patrik: Blizzard führt ein neues Reward-System für Mythic+ ein. Ich glaube das wird meine Langzeitmotivation steigern, ich freue mich sehr darauf.

MeinMMO: Ist jetzt gerade ein idealer Zeitpunkt, um mit WoW anzufangen? Warum oder warum nicht?

Patrik: Es ist der bestmögliche Zeitpunkt! Wir stehen gerade an einem unfassbar guten Punkt innerhalb von WoW. Der große Content-Patch 9.1 steht vor der Tür. Man kann jetzt noch entspannt einen Charakter hochspielen und sich auf den nächsten Patch vorbereiten.

TBC Classic ist erschienen. Freunde, wollt ihr die vermeintlich beste Zeit in WoW erneut oder überhaupt mal erleben? Fangt an und spielt!

MeinMMO: Danke für das Gespräch.

Wie steht ihr zu dem Thema? Beschweren sich zu viele Spieler zu häufig oder gibt es Punkte, an denen WoW wirklich nochmal die Feile ansetzen muss? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

An einigen Problemen arbeitet Blizzard bereits, aber ob das sinnvoll ist, bleibt die Frage: WoW überarbeitet den verhassten Schlund – Lohnt das überhaupt?

Pokémon GO beendet heute das Sonnenwende-Event – So geht’s danach weiter

In Pokémon GO endet am heutigen Sonntag das Event zur Sonnenwende 2021. Erfahrt hier, welche Events als Nächstes kommen und was ihr dazu wissen müsst.

Wann endet das Event? Ihr habt noch bis 20:00 Uhr heute Abend Zeit, das Sonnenwende-Event in Pokémon GO mit seinen Boni auszunutzen. Danach nehmen die Spawns von Lunastein und Sonnfel weltweit wieder ab, eure Kumpel bringen euch wieder seltener Gegenstände vorbei und brauchen auch wieder die vollen Kilometer zum Verdienen von Herzen.

Doch für die nächsten Tage und Wochen hat Niantic noch einiges für euch geplant. Was das ist, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Nach der Rampenlichtstunde folgt diese Woche das Bidiza-Event

Rampenlichtstunde am Dienstag: Am Dienstag, dem 22. Juni, findet eine Rampenlichtstunde mit dem Pokémon Quiekel statt. Außerdem erhaltet ihr doppelt so viele EP für das Entwickeln von Pokémon.

Dieses Event ist für viele von euch besonders interessant, denn Mamutel gehört zu den besten Eis-Angreifern in Pokémon GO. Und die kann man immer wieder gebrauchen (beispielsweise gegen Drachen). Wenn ihr also noch auf der Suche nach Verstärkung für euer Eis-Team seid, dann solltet ihr euch Dienstagabend nichts anderes als Pokémon vornehmen.

Bidiza-Event: Am Freitag, dem 25. Juni, startet ein neues Event in Pokémon GO – der Bidiza-Ausbruch. Ihr bekommt die Möglichkeit, schillernde Bidiza zu fangen. Das Besondere an diesem Event sind aber nicht nur die wilden Biber. Ihr erhaltet gestaffelt zunächst doppelte Erfahrungspunkte für Fänge, dann dreifache Erfahrungspunkte für Fänge und am 29. und 30. Juni sogar die vierfachen EP für das Fangen von Pokémon.

Das ist die ideale Gelegenheit für Trainer, die sich auf dem Weg von Level 41 auf 50 in Pokémon GO befinden, viele EP zu sammeln. Das gilt natürlich auch für Trainer unter Level 41. Kombiniert die Boni mit einem Glücks-Ei und holt euch damit die achtfachen EP.

Community Day im Juli: Der nächste Community Day in Pokémon GO wird am 3. Juli stattfinden. Das ist ein Samstag. Unklar ist noch, welches Pokémon dabei auftreten wird. Die Entwickler von Pokémon GO verrieten bisher nur die Termine für die C-Days im Juli und August – jedoch nicht die Teilnehmer.

GO Fest 2021: Am 17. und 18. Juli findet das große Sommer-Event in Pokémon GO statt. An zwei Tagen findet ihr spannende Spawns, Shinys und Herausforderungen. Alles, was wir zum GO Fest 2021 und dessen Boni kennen, findet ihr bei MeinMMO.

Aus dieser Übersicht kennt ihr jetzt die nächsten großen Events in Pokémon GO. Im Juni folgen noch Raidstunden und eine weitere Rampenlichtstunde. Auf welches der nächsten Events freut ihr euch am meisten und wie hat auch das Event zur Sonnenwende in Pokémon GO gefallen?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Outriders verliert 11 von 12 Spielern auf Steam, ändert Loot radikal: 100 % mehr

Der Loot-Shooter Outriders (PC: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series, Stadia) hat seit seinem Release im April auf Steam 11 von 12 Spielern verloren. Nun greift das Team zu drastischen Maßnahmen: In einem Update wird man das Loot-System für legendäre Items so überarbeiten, dass die Spieler glücklich werden. Die Drop-Rate wird um 100 % erhöht. Der Patch soll schon in den nächsten Tagen kommen.

Das ist die Situation:

Neuer Shooter verliert in 3 Monate fast alle Spieler

So verliefen die Spielerzahlen von Outriders: Wir kennen die Spielerzahlen von Outriders über Steam. Man kann davon ausgehen, dass sich die Zahlen auf PlayStation und Xbox ähnlich entwickelt haben:

  • Zum Release, im April 2021, hatte Outriders im Schnitt 46.290 Spieler und im absoluten Spitzenwert sogar 125.000 gleichzeitige Spieler
  • Schon im Mai waren 80 % der Spieler weg: Nun spielten noch 9000 im Schnitt
  • In den letzten 30 Tagen hat sich auch diese Zahl halbiert: Es spielen noch etwa 3850 Menschen im Schnitt Outriders auf Steam

Verkürzt kann man sagen: Von 12 Leuten, die im April 2021 den neuen Shooter Outriders gespielt haben, ist jetzt, im Juni 2021, nur noch einer übrig.

Spielerzahlen-Outriders
Die Spielerzahlen von Outriders auf Steam: Keine gute Entwicklung. Quelle: Steamcharts

5 Änderungen am Legendären Loot in Outriders

Das ist jetzt der radikale Schritt: In einem Post auf reddit haben die Entwickler radikale Änderungen an den „Legendären Items“ in Outriders angekündigt, die mit dem nächsten Patch kommen sollen (via reddit):

  • Die Drop-Rate der legendären Items wird um 100 % erhöht
  • Das „Level-Bracket“-System fällt weg – alle legendären Items können jetzt bei jedem Level fallen
  • Es kommt ein „Anti-Duplication“-System. Wenn Spieler ein legendäres Item erhalten würden, das sie schon haben, wird es neu ausgerollt. Dadurch erhalten Spieler einen „zweiten Roll“. Es wird allerdings nur einmal neu gerollt, nicht so lange, bis das Item wirklich neu ist. Das System verringert die Chancen auf „doppelte Items“, schließt doppelte Items aber nicht vollständig aus
  • Das „Scripted Boos Loot“ (Chrysaloid, Yagak) soll die Möglichkeit erhalten, alle legendären Items zu droppen, die nicht Klassen spezifisch sind
  • Das “Glücks-System” wird überarbeitet. Spieler sollten keine sehr langen Dürre-Phasen mehr im Endgame erleben

Wann soll der Patch kommen? Das Update ist für „Anfang nächster Woche“ vorgesehen, sollte also schon in den nächsten Tagen kommen.

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So perfektioniert ihr in Outriders euren Build und sammelt haufenweise Ressourcen
von Tarek Zehrer

So sind die Reaktionen: Generell sind die Reaktionen auf diese Drop-Rate positiv. Leute sagen, das sei ein „Super-Move“. Es gibt aber auch einige Spötter, die anmerken, dass Doppelte einer 0,01 % Chance sei 0,02 %.

Man muss wohl abwarten, wie das System dann in der Praxis ankommt und ob es die Spielerzahlen von Outriders noch mal anheben kann.

Die schlechte “Legendary-Droprate” war tatsächlich ein großes Problem für Outriders. Das ist ein typisches Problem vieler Loot-Shooter: Spieler hassen es, wenn zu wenig Beute gibt und wissen sich dann zu helfen:

Spieler in Outriders beginnen zu cheaten, weil die Legendary-Droprate so schlecht ist

Die 8 besten Mobile Games für 2 im Jahr 2021 für iOS und Android

Ihr spielt gerne mit eurem Kumpel oder dem Partner zu zweit, aber ihr trefft euch nicht so oft, wie ihr es gerne hättet? Dann werdet ihr euch sicher über unsere Liste von nützlichen Free-to-Play Mobile Apps für Android und iOS freuen: Es sind Spiele, mit denen ihr trotz räumlicher Distanz viel Spaß zu zweit haben könnt.

Wie haben wir ausgewählt? Uns waren bei der Auswahl an Games für diese Liste mehrere Parameter wichtig, darunter die folgenden:

  • Die Spiele sollten populär sein und mindestens 4 Sterne in den App-Shops vorweisen
  • Die Spiele sollten kostenlos herunterladbar und spielbar sein, damit niemand dazu genötigt wird, Geld auszugeben
  • Ein bunter Mix aus Genres ist wichtig, da nicht jeder dieselben Vorlieben aufweist
  • Die Spiele müssen einen kompetitiven oder kooperativen Multiplayer-Modus haben, der auch über weite Distanzen funktioniert. Freilich könnt ihr die Games aber auch lokal spielen, wenn ihr beide doch mal zusammen seid.

Optimal ist auch ein integrierter Voice-Chat, doch da gibt es praktische Workarounds.

Wie kann man auch ohne Voice Chat miteinander sprechen? Spiele machen mehr Spaß, wenn man miteinander sprechen kann. Daher ist ein Voice-Chat ideal, doch nicht alle Spiele haben solch ein Feature integriert. Aber das lässt sich leicht beheben, beispielsweise mit der praktischen App Discord. Damit könnt ihr eine Gesprächsgruppe gründen, aber auch via Text kommunizieren. Discord gibt’s kostenlos bei GooglePlay oder im AppStore unter den angegebenen Links.

LUDO King – Beliebte Brettspiele für Zwischendurch

Was ist das für eine App? Ludo King ist eine populäre Brettspiel-App aus Indien. Bis zu 4 Spieler (6, wenn man lokal spielt) müssen durch Würfeln vier Spielfiguren aus dem Startgebiet in das Zentrum bugsieren. Das Spiel erinnert an “Mensch ärgere ich nicht” und basiert auf dem alten indischen Brettspiel Parchisi.

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Außerdem ist mittlerweile das ebenfalls populäre „Leiterspiel“ (Snakes & Ladders) in der App integriert, bei dem man seine Spielfigur über Leitern fortbewegen muss und dabei vermeiden soll, die Schlangen auf dem Brett zu betreten.

Für das Spiel gibt es diverse Themen und Skins, die es in alternativen Looks erscheinen lassen. Außerdem könnt ihr einen integrierten Voice-Chat nutzen und via Facebook weitere Mitspieler finden.

Wie ist die Bewertung? Ludo King hat im Google Play-Store über 75 Millionen Bewertungen (Stand 09.06.2021) und ein Rating von 4,2.

Ihr könnt euch die App unter den folgenden Links bei GooglePlay oder bei Apple im AppStore herunterladen.

Warum ist die App gut für Zwei? Launige Brettspiele wie Ludo oder das Leiterspiel sind immer eine witzige Freizeitbeschäftigung und eignen sich ideal dafür, ein paar Runden mit dem Partner zu zocken. Dazu kommen die praktischen Voice-Chat Features und die niedrigen Hardware-Anforderungen.

Die App läuft nämlich auch auf älteren Geräten flüssig, falls nur einer in eurer Beziehung ein High-End-Phone hat. Jedenfalls ist Ludo King ein schönes Spiel für zwei, um abends bei einem Voice-Chat-Gespräch nebenher ein launiges Spielchen zu zocken.

Pro
  • Geringe Hardware-Anforderungen
  • Integrierter Voice Chat
  • Unkompliziertes Gameplay
Contra
  • Reines Glücksspiel ohne Tiefgang
  • Teilweise Verbindungsprobleme

PUBG Mobile – Battle Royale im Team

Was ist das für eine App? PUBG Mobile ist die Mobile-Version des großen Battle-Royale-Spiels PUBG. Das Gameplay ähnelt stark dem großen Vorbild. Und PUBG ist immerhin Vorreiter des Genres. PUBG Mobile gilt als eines der besten Battle-Royale-Games auf Mobile.

Battle Royale bedeutet: Meist springen 100 Spieler über einer großen Map ab, sammeln Waffen und bekämpfen sich bis zum bitteren Ende.

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Wie ist die Bewertung? Auf Google-Play hat PUBG Mobile 4,3 Sterne und mehr als 37.000.000 Bewertungen (Stand 09.06.2021). Wenn ihr das Spiel zocken wollt, könnt ihr es hier kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

Warum ist die App gut für Zwei? PUBG lässt sich als großes „Alle-gegen-Alle“-Gemetzel spielen, doch es gibt auch einen Duo-Modus. Darin spielen zwei Spieler als Team miteinander und können auch gemeinsam gewinnen, wenn mindestens einer von ihnen sich am Ende durchsetzen kann.

Der gemeinsame Kampf ums Überleben ist sicherlich eine starke Methode, um eine Beziehung zu verbessern, vorausgesetzt ein Partner zieht den anderen nicht ständig mit schlechter Leistung runter. Doch auch dann kann es die Beziehung stärken, wenn man als besserer Spieler dem Partner hilft und Tipps gibt (Nehmt unsere Beziehungs-Tipps aber nicht zu ernst).

Pro
  • Große Battle-Royale-Kämpfe mit bis zu 100 Spielern
  • Integrierter Voice Chat
  • Ständig neue Inhalte und Events
Contra
  • Teilweise Verbindungsprobleme
  • Cheater sind ein Problem

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit noch mehr coolen Spielen für Zwei!

Bethesda tut‘s leid, dass PS5-Fans traurig sind, aber entschuldigen sich nicht für Starfield-Exklusivität

Der PR-Chef von Bethesda hat sich bei Spielern auf PlayStation 4 und 5 entschuldigt, dass sie nicht Starfield spielen können, das neue SF-Epos. Aber Pete Hines stellt klar: Man bedauert zwar, dass sich diese Spieler schlecht fühlen, doch entschuldigt sich nicht für die Exklusivität des neuen Spiels. Das soll nur für PC und Xbox erscheinen.

Das ist die Situation:

  • Auf der E3 2021 stellte Bethesda das neue SF-RPG „Starfield“ vor. Das Spiel gilt als eine Art inoffizieller Nachfolger von The Elder Scrolls: Skyrim und soll ähnlich „episch“ werden. Starfield soll 2022 erscheinen.
  • Während Skyrim 2011 und Fallout 4 im Jahr 2015 noch für alle Plattformen erschienen, haben sich die Zeiten seitdem geändert: Microsoft hat Bethesda für 7,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Starfield soll daher exklusiv für PC und Xbox erscheinen und nicht für PlayStation 4 und 5
  • In einem Interview hat sich Hines danach bei den Spielern auf PS4 und PS5 entschuldigt. Viele verstanden die Entschuldigung aber nicht. Nun erklärt Hines, wie genau er das meint.

„Wenn ihr Starfield spielen wollt: PC und Xbox. Sorry“

Das war die Entschuldigung von Hines: In einem Interview mit Tamoor Hussain (GameSpot) sagte Pete Hines:

„Ich weiß nicht, wie ich die Sorge der PS5-Spieler beschwichtigen soll, außer zu sagen: Ich bin auch ein PS5-Spieler und ich hab dort Spiele gespielt und werde sie weiter spielen, aber wenn Ihr Starfield spielen wollt: PC und Xbox. Sorry. Alles, was ich sagen kann: Ich entschuldige mich.“

Pete Hines, Bethesda Vice President, zuständig für PR und Marketing
https://twitter.com/IdleSloth84/status/1405235501968367616

Das war die Reaktion: Auf den Satz gab es einige Reaktionen. Viele verstanden die Entschuldigung nicht. Auf Twitter kommentierten Nutzer:

  • „Die Leute müssen damit klarkommen. Es gibt keinen Grund, sich zu entschuldigen.“
  • „Exklusiv-Titel sind normal. Warum sollte man sich da entschuldigen?“
  • Allerdings posten Leute auch Aussagen von Xbox-Chef Phil Spencer, der sagte „Exklusiv-Titel seien gegen das, wofür Gaming steht“

Die meisten sind aber der Ansicht, Bethesda und Xbox müssten sich für nichts entschuldigen: Sony halte den Xbox-Nutzern ja schon ewig Titel vor. Am schlimmsten scheint es die Fans zu schmerzen, dass man „Spiderman“ nicht bekam.

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Neue Bethesda-Games bald nur exklusiv auf Xbox und PC? Das sagt ein Experte
von Jürgen Horn

Mir tut es für unsere Fans leid, aber ich entschuldige mich nicht für Exklusivität

Das sagt Hines nun: Der hat auf die vielen Tweets reagiert und sich noch mal geäußert (via twitter):

„Ich entschuldige mich nicht für Exklusivität.

Ich bin nicht dazu gezwungen, irgendwas zu tun.

Manche unserer Fans waren wütend/sauer und für sie tut es mir Leid. Das ist nicht falsch oder schräg. Ich erkenne nur ihre Gefühle an.

Das war’s. Darum ging’s mir.“

Pete Hines

Das steckt dahinter: Als bekannt wurde, dass Microsoft die Firma Bethesda kauft, ahnte man schon, dass die neuen Titel wie The Elder Scrolls 6, Redfall oder eben Starfield dann exklusiv werden würden. Und „exklusiv“ heißt eigentlich nur: Sie kommen nicht für PlayStation.

Dieses Gefühl „Ich will ein Spiel spielen, aber kann nicht“ kennen PlayStation-Spieler sonst nicht, daher ärgern sich einige darüber. Die müssen sich aber bei jeder Diskussion vorhalten lassen, dass Sony schon immer auf Exklusivität gesetzt.

Auch für Bethesda scheint es jetzt ungewohnt zu sein, dass man plötzlich einem Teil der Spielerschaft ins Gesicht sagen muss: „Ihr bleibt hier draußen.“

Das ist etwas, das auch Leuten wie Hines offenbar ehrlich schwerfällt und eine neue Erfahrung für Bethesda ist. An „Exklusivität“ als Konzept kann Bethesda nicht rütteln, denn das war sicher ein wichtiger Teil des riesigen Milliarden-Deals mit Microsoft.

Einen anderen Einsatz als Hines nutzte einer der Chefs von Bethesda, Todd Howard:

Bethesda-Boss erklärt, warum es gut ist, dass Starfield nicht für PS5 kommt

Quelle(n):
  1. forbes

Microsoft hat die E3 2021 dominiert! Xbox holt gewaltig auf – Podcast-Special

Die E3 2021 ist vorbei und in der neuesten Folge unseres Podcasts reden wir ausführlich darüber, was auf der digitalen Messe so präsentiert wurde. Schaltet ein!

Das sind unsere Themen: Diese Woche gibt es ein Special zur E3 2021, in dem wir ein abschließendes Urteil fällen. Wir sprechen etwas müde, aber fröhlich über alle großen Pressekonferenzen der E3 und das Summer Game Fest. Immerhin wurde dort jede Menge neues Gaming-Material gezeigt.

Besonders sticht die Show von Microsoft + Bethesda hervor, als ein Exklusiv-Spiel das andere jagte. Dabei sind große Titel wie Forza Horizon 5, Halo Infinite, das neue RPG von Bethesda namens Starfield, der Koop-Shooter Redfall und viele mehr. Besonders spannend war für uns, dass es diesmal einen stärkeren Fokus auf Online-Multiplayer-Games gab, bei einer sonst so Singleplayer-fokussierten Veranstaltung.

Hier ist eine Übersicht über die großen Themen der E3 2021:

Ihr könnt uns auch gerne eure eigene Meinung zu der E3 in die Kommentare posten. Wir werden nämlich nicht nur die Ankündigungen runterbeten, sondern auch unsere eigene Expertensicht auf die E3 darlegen. Diskutiert mit uns!

Dabei sind:

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Libsyn

Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Neben dem wöchentlichen Rückblick gibt es auch gelegentlich themenspezifische Podcasts, die größere Events oder Spiele behandeln. So haben wir ausführlich über Kriminalität in Online-Games gesprochen.

Anregungen oder Kritik?

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