Heute startet die Beta von Diablo 2 Resurrected auf PS4, PS5, Xbox und PC - Start, Download, Anmeldung

Am 13. August startete der erste von zwei Beta-Tests für Diablo 2 Resurrected auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X und PC. Damit konnten Vorbesteller bereits einen ersten Blick auf das Remaster werfen. Nun startet am 20. August die kostenlose Beta für alle. MeinMMO verrät euch alles, was ihr zum Start, dem Download und der Anmeldung wissen müsst.

Blizzard hat kürzlich die Beta von Diablo 2 Resurrected angekündigt, welche über einen Monat vor Release stattfinden wird. Gleich zwei Tests wird’s geben: ein Early Access für Vorbesteller und eine Open Beta für alle. Wir haben für euch alle Informationen zusammengefasst, die ihr kennen müsst, wenn ihr euch bereits vor Release in das Remaster stürzen wollt.

Update: Serverprobleme zum Start der Beta – Was die Community zum Test von Diablo 2 Resurrected sagt, haben wir für euch im neuen Artikel zusammengefasst.

Start, Anmeldung, Twitch-Drops und Preload für PlayStation, Xbox und PC

Wann startete die Early-Access-Beta?

Am Freitag, den 13. August, um 19:00 Uhr deutscher Zeit ging es los. Die Early-Access-Beta läuft bis zum Dienstag, den 17. August – ebenfalls um 19:00 Uhr.

Wann startet die Open Beta?

Am Freitag, den 20. August, um 19:00 Uhr deutscher Zeit startet die Open Beta für alle. Sie läuft bis zum Montag, den 23. August, um 19:00 Uhr.

Auf welchen Plattformen kann ich spielen?

Beide Beta-Tests sind für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und den PC verfügbar. Eine Switch-Version von Diablo 2 Resurrected gibt es erst zum Release.

Wie kann ich mich anmelden?

Um im Early Access zu spielen, müsst ihr Diablo 2 Resurrected oder die Prime Evil Collection vorbestellen. Die Standard-Edition gibt es ab 39,99 €.
Alternativ könnt ihr am 13. August bei Streamern in der Kategorie “Diablo 2 Resurrected” auf Twitch zuschauen. Nach 2,5 Stunden Zuschauerzeit erhaltet ihr Zugang, wenn eure Konten verknüpft sind. Die kostenlose Open Beta ist für alle zugänglich und benötigt keinen Kauf. Für die Open Beta auf der PlayStation benötigt ihr allerdings ein gültiges PS-Plus-Abo – auch wenn ihr die Multiplayer-Features nicht nutzen wollt.

Wann kann ich die Beta herunterladen?

Ab dem 17. August könnt ihr die kostenlose Beta herunterladen und dann ab dem 20. August spielen. Die Early Access Beta konnte man auch bereits vor Erscheinen herunterladen.

Wie groß ist die Beta?

Für PC und PlayStation 5 beträgt die Größe etwa 25 GB (30 GB Speicherplatz sind empfohlen). Die PS4-Version benötigt ca. 10 GB. Für die Xbox haben wir noch keine Zahlen, schätzen die Größe aber ähnlich groß ein wie bei den PlayStation-Versionen. Auf der Nintendo Switch wird Diablo 2 Resurrected zum Release ca. 10 GB benötigen.

Das ebenfalls remasterte Cinematic vom ersten Akt in Diablo 2.

Fortschritt und Release von Diablo 2 Resurrected

Kann ich den Fortschritt übernehmen? Alles, was ihr im Early Access erreicht, wird in die Open Beta übernommen. Zwischen Beta und Release wird es jedoch einen Wipe geben, ihr könnt also erspielte Inhalte nicht übertragen.

Wann erscheint Diablo 2? Der Release von Diablo 2 Resurrected ist am 23. September 2021 auf PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch. Alles, was ihr zum Remaster wissen müsst, findet ihr in unserem Hub:

Diablo 2: Resurrected als Remaster – Alles, was ihr zum Release wissen müsst

Die Inhalte der Beta

Welche Klassen kann ich spielen? Von den insgesamt 7 Klassen aus Diablo 2 Resurrected werden 5 spielbar sein:

  • Amazone – Eine wilde Kriegerin, die bevorzugt Speere wirft
  • Barbar – Ein brutaler Nahkämpfer
  • Zauberin – Die klassische Magie-Nutzerin
  • Druide – Ein urzeitlicher Kämpfer, der sich in Tiere verwandeln kann
  • Paladin – Ein heiliger Streiter mit der Kraft des Lichts

Zu Release kommen dann noch die Assassine und der Nekromant hinzu. Die Assassine kämpft mit Krallen im Nahkampf. Der Nekromant nutzt seine Kräfte, um Tote zu erwecken, die für ihn kämpfen.

Welche Akte kann ich spielen? Akt I und Akt II werden vollständig in der Beta enthalten sein, inklusive aller Cinematics. Im fertigen Spiel werden insgesamt 5 Akte enthalten sein mit Baal als dem finalen Boss von Lord of Destruction.

Kann ich mit Freunden spielen? Ja, die Beta wird Koop-Gameplay für Gruppen aus bis zu 8 Spielern zulassen. Auch PvP soll möglich sein in Form von Duellen. Crossplay gibt es nach aktuellem Stand aber nicht.

Das Cinematic von Akt 2.

Mit den Betas sollen die letzten Fehler aus dem Remaster ausgemerzt werden, damit der Release reibungslos verläuft. Seht sie also als Tests an und nicht als Vorab-Zugang, zumal erspielter Fortschritt ohnehin nicht übernommen wird.

Ihr könnt aber zumindest die Open Beta auch nutzen, um euch ein Bild vom Remaster oder Diablo 2 generell zu machen. Der zweite Teil gilt in der Community als die Hochzeit von Diablo und kann sich selbst dann lohnen, wenn ihr ohne nostalgische Gefühle herangeht:

Diablo 2 nach 21 Jahren zum ersten Mal spielen – Warum ist es so faszinierend?

Welche Koop-Games sind die besten? Wählt aus 45 Titeln eure Favoriten

Welche Spiele mit dem Koop-Feature spielt ihr am liebsten? Macht mit bei unserer Umfrage und stellt mit uns ein gemeinsames Ranking auf.

Wir von MeinMMO wollen mit euch zusammen ein Ranking der besten Koop-Games erstellen, die aktuell auf dem Markt verfügbar sind. Um das zu machen, haben wir nicht eine, sondern gleich zwei Umfragen aufgestellt, in denen wir die besten und spaßigsten Spiele zusammengefasst haben.

Wie ist die Zusammensetzung der Liste entstanden?

  • Wir orientierten uns an unseren Listen der besten Koop- und Couch-Koop-Games
  • Wir nahmen uns außerdem diverse Rankings unserer Kollegen auf anderen Gaming-Seiten zum Rat gezogen
  • Der Koop-Aspekt der Spiele in der Umfrage sollte für die Spiele zentral sein oder das Spielgefühl deutlich bessern

Die erste Umfrage seht ihr gerade vor euch. Die Zweite ist aber geheim und wird in unserer Redaktion stattfinden. Auch unsere Autoren und Redakteure werden über die 45 Games abstimmen und ihre Favoriten wählen, wodurch dann unser gemeinsames Ranking mit den Lesern entstehen wird.

So wird die Abstimmung ausgewertet: Sobald die Umfrage beendet wurde, wird sie in ein Ranking einfließen. Dabei werden die Umfrageergebnisse der Leser, also euch, mit den Ergebnisse unserer internen Redaktionsumfrage kombiniert und zu einer Top 25 vereint.

Abhängig davon, welchen Platz die verschiedenen Spiele in den beiden Umfragen erreicht haben, erhalten sie verschiedene Menge an Punkten:

  • Platz 1 erhält 25 Punkte
  • Platz 2 erhält 24 Punkte
  • Platz 3 erhält 23 Punkte
  • etc.

Die Punkte, die sich aus den User- und Redaktionsumfragen ergeben haben, werden zusammengezählt und ergeben dann das finale Ranking der besten Koop-Games.

So könnt ihr abstimmen: Ihr könnt eure Wahl in dem Umfrage-Tool weiter unten treffen. Da sich in unserer Liste viele Games versammelt haben, bekommt ihr von uns satte 10 Stimmen, die ihr vergeben könnt. Ihr könnt also aus den 45 Spielen in der Liste 10 Favoriten wählen.

Update 17. August 2021: Die Umfrage ist beendet. Das Ergebnis findet ihr hier:

Mehr zum Thema
Top 25 der besten Koop-Spiele 2024 für PC, PS5, Xbox und Switch – WIR haben gewählt
von Irina Moritz

Stimmt also fleißig ab, haut alle eure 10 Stimmen raus und schreibt uns auch direkt in die Kommentare, was eure liebsten Koop-Spiele sind. Habt ihr vielleicht Geheimntipps oder besondere Games, die in der Liste fehlen? Schreibt sie dazu und sie könnten es als besondere Erwähnungen auf die Liste schaffen.

Viel Spaß beim Abstimmen und wir freuen uns schon auf die Ergebnisse!

Final Fantasy XIV: So schaltet ihr alle optionalen Dungeons frei

Die Dungeons sind einer der vielen Gruppeninhalte im MMORPG Final Fantasy XIV. Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Dungeons, von denen ein Teil optional ist. Wir verraten euch hier, wie ihr alle von ihnen freischaltet.

Worum geht es hier überhaupt? Seit dem Release des Basis-Spiels “A Realm Reborn” gibt es in FFXIV 38 optionale Dungeons, die ihr über Nebenquests freischaltet.  Manche von dieser Quests sind gut versteckt, aber mit unserem Guide werdet ihr sie alle schnell finden.

Um direkt zu den Freischaltquests der Dungeons und ihren Fundorten zu springen, könnt ihr die “Inhalt”-Funktion oben nutzen.

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Das sind Dungeons und so funktionieren sie

Was sind Dungeons? Dungeons sind ein instanzierter Gruppeninhalt in Final Fantasy XIV für 4 Spieler. Eine Gruppe setzt sich dabei aus 1 Heiler, 1 Tank und 2 Damage Dealern (DDs) zusammen. Dungeons können nur ab einem bestimmten Level betreten werden und müssen über Quests freigeschaltet werden.

Ein Dungeon ist so aufgebaut, dass ihr euch zusammen mit eurer Gruppe euren Weg an Gegnergruppen vorbeibahnt, Zwischenbosse bekämpft und dann am Ende einen Endboss besiegt und so den Dungeon abschließt.

Jeder Dungeon hat eine bestimmte Level-Reichweite, für die es ausgelegt ist. Spieler mit niedrigerem Level, können das Dungeon nicht betreten und Spieler, die ein höheres Level haben, als die Level-Reichweite, werden zusammen mit ihrer Ausrüstung auf das höchste zugängliche Level herunterskaliert.

Wie schalte ich die Dungeons frei? Um einen optionalen Dungeon freizuschalten, müsst ihr eine bestimmte Quest annehmen. Die Quests, bei denen ihr etwas im Spiel freischalten könnt, unterscheiden sich durch ihre Farbe von normalen Aufträgen: Das Questzeichen ist blau gefüllt und hat ein “+” ins Symbol integriert. Die Quests sind nicht schwer. Meistens müsst ihr nur an einen bestimmten Ort laufen.

Die “Blauen Quests” schalten immer etwas frei. Ob es aber eine einzelne Quest ist, oder eine längere Reihe ist unterschiedlich.

Was für Belohnungen gibt es? In Dungeons erhalten Spieler Belohnungen in Form von Ausrüstungsgegenständen, Erfahrungspunkten, etwas Geld und ab den Dungeons für Level 50 Allagischen Steinen. 

Die Belohnungen gibt es dabei über den ganzen Dungeon verteilt. So erhaltet ihr zum Beispiel nach jedem Zwischenboss eine Schatztruhe, die ihr öffnen könnt. Zusätzlich könnt ihr Truhen mit Ausrüstung, Materia oder anderen Gegenständen im Dungeon verteilt finden. Eine letzte Schatztruhe gibt es nach dem Sieg über den Endboss.

Weitere nützliche Infos:

  • Alle Dungeons, die nicht aus dem aktuellen Addon sind, können “unsynched” gespielt werden. Das bedeutet, dass ihr auf eurem aktuellen Level und mit eurer aktuellen Ausrüstung spielen könnt. Das vereinfacht den Dungeon sehr.
  • Wenn ein Spieler aus eurer Gruppe das erste Mal einen Dungeon abschließt, dann erhaltet ihr eine zusätzliche Belohnung in Form von viel Bonus-Exp und Allagischen Steinen.

Optionale Dungeons unter Level 50 in “A Realm Reborn”

A Realm Reborn hat die größte Zahl an optional freischaltbaren Dungeons in Final Fantasy XIV. Es gibt 5 Dungeons für Spieler unter Level 50 und ganze 15 optionale Dungeons für Spieler mit Level 50.

Die Dungeons unter Level 50 empfehlen sich zum Leveln. Ihr bekommt beim ersten Abschluss eines Dungeons einen EXP-Bonus. Zudem füllen die optionalen Dungeons die “Level-Lücken” zwischen den Pflichtdungeons. So könnt ihr nach dem Leveln im Haukke-Herrenhaus direkt in den Tempel von Quarn übergehen, weil er vom Level her die besten EXP verleiht.

Halatali

  • Freischaltquest: Die Stätte der Totgeweihten
  • Questgeber: Nedrick Ironheart
  • Ort: Westliches Thanalan (X: 12.0 / Y: 14.3)
  • Level: 20
  • Vorausgesetzter Auftrag: Die Falle schnappt zu
  • Beschreibung im Spiel: Um die Gladiatoren besser ausbilden zu können, ließ die Betreibergesellschaft des Kolosseums von Ul’dah diese Trainingsstätte einrichten, wo auch speziell für den Kampf in der Arena abgerichtete Monster gezüchtet wurden. Nach der Katastrophe wurde Halatali jedoch aufgegeben und man nahm an, dass die Monster darin längst verhungert sein müssten. Doch das Expeditionsteam, das nach fünf Jahren nachsehen wollte, ob sich die Trainingsstätte wieder nutzen ließe, stieß dort auf blutrünstige Bestien, die aus einem langen und unerbittlichen Überlebenskampf siegreich hervorgegangen sind.

Versunkener Tempel von Qarn

  • Freischaltquest: Jäger des Versunkenen Tempels
  • Questgeber: Nedrick Ironheart
  • Ort: Westliches Thanalan (X: 12.0 / Y: 14.3)
  • Level: 35
  • Vorausgesetzter Auftrag: Keiner
  • Beschreibung im Spiel: Süd-Thanalan, verbrannt von der glühenden Sonne: Im Osten liegen langsam verfallend die halb im Boden versunkenen Tempelruinen von Qarn. Die Könige von Belah’dia, der Stadt, auf deren Trümmern dereinst Ul’dah errichtet werden sollte, beteten zu der Sonnengöttin Azeyma, und ihr zu Ehren wurde auch dieser Tempel errichtet, der ein besonderes Geheimnis birgt. Um Plünderern vorzubeugen, wurde die Anlage mit einer Reihe von tödlichen Fallen versehen …

Sägerschrei

  • Freischaltquest: Die Tragödie von Sägeschrei
  • Questgeber: Sibold
  • Ort: Thal-Kreuzgang (X: 14.0 / Y: 10.1)
  • Level: 38
  • Vorausgesetzter Auftrag: Keiner
  • Beschreibung im Spiel: Am Rande eines Wirtschaftswegs der Holzfäller in Richtung Coerthas liegt eine Höhle, in deren dämmrige Kühle sich schon viele Unwissende vor der sengenden Mittagshitze geflüchtet haben. Sie alle kamen nie wieder zurück, die Legende schreibt ihr Verschwinden einem dreiköpfigen Ungeheuer, der Chimära, zu. Ihre Schreie sollen weithin zu hören gewesen sein, und so nannte man den Ort des Verderbens den Sägerschrei. Die Schwarzlichtreiter, einst Eorzeas stärkste Söldner, sollen das Untier einmal besiegt haben – und doch wissen wir von keinem Überlebenden, der jemals den Sieg verkündet hätte …

Die Feste Dzemael

  • Freischaltquest: Die Feste Dzemael
  • Questgeber: Carrilaut
  • Ort: Zentrales Hochland von Coerthas (X: 24.7 / Y: 28.8)
  • Level: 44
  • Vorausgesetzter Auftrag: Keiner
  • Beschreibung im Spiel: Das Haus Dzemael, bedeutender Teil des hohen Ritteradels von Ishgard, begann einst, eine natürlich entstandene Höhle zu einer unterirdischen Feste zum Schutz gegen die Drachen auszubauen. Das Auftreten einer großen Zahl von Nichtsgesandten brachte die Konstruktionsarbeiten allerdings zum Stillstand, und kurz darauf gelang es auch noch den Garlearn, in die Feste einzudringen. Heute sind die Garlear spurlos verschwunden, doch verschiedene dämonische Kreaturen nutzen das Gemäuer als Brutstätte. Bevor sie nicht vertrieben sind, ist an die Fortsetzung der Bauarbeiten nicht zu denken.

Goldklamm

  • Freischaltquest: Gold aus der Goldklamm
  • Questgeber: Nedrick Ironheart
  • Ort: Westliches Thanalan (X: 12.0 / Y: 14.3)
  • Level: 47
  • Vorausgesetzter Auftrag: Keiner
  • Beschreibung im Spiel: Von den golden schimmernden Sümpfen erhebt sich ein geheimnisvoller Dunst, der die ganze Goldklamm mystisch erglitzern lässt. Doch dieser Nebel entsteht durch eine Reaktion des Schwefels im Gestein mit dem kostbaren Mithrilerz, wegen dessen einst Minenarbeiter aus dem ganzen Reich herbeiströmten – ein lebensbedrohliches Giftgas, das den Atem abschnürt und die Haut verbrennt. So mancher sucht hier dennoch nach Mithril, mancher auch nach den Hinterlassenschaften der Opfer der giftigen Goldgalle. Zurückkommen sieht man allerdings nur wenige …

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit ARR-Dungeons für Level 50.

Destiny 2 will Controller-Spieler wendiger machen – Neue Optionen in Season 15

Destiny 2 will sich beim Controller-Input dem Niveau von Maus und Tastatur annähern. Dazu wird eine Mod komplett aus dem Spiel entfernt und es kommen neue Steuerungs-Optionen.

Was hat es mit den Änderungen auf sich? In Kürze startet bei Destiny 2 die neue Season 15. Damit bekommt Bungies Action-MMO nicht nur allerlei neue Inhalte spendiert – es kommen auch eine Menge Änderungen ins Spiel. Dazu gehören unter anderem auch neue Steuerungs-Optionen für alle, die Destiny 2 mit Controller spielen.

Bungie dreht an Controller-Empfindlichkeit und Mod “Bodenhaftung” 

Warum die Änderungen? Die Entwickler versuchen hier, sich in einigen Bereichen dem Niveau von Maus und Tastatur weiter anzunähern – gerade im Hinblick auf die Wendigkeit eurer Hüter.

So ist es für Controller-Spieler im PvP beispielsweise im Prinzip schon Pflicht, die Mod “Bodenhaftung” auszurüsten, damit man zumindest etwas wendiger ist und flotter drehen kann, wobei es sich immer noch nicht so wie mit Maus und Tastatur anfühlt. Für Spieler, die dann mit Maus und Tastatur unterwegs sind, ist das hingegen komplett unnötig. Wie die Entwickler nun im aktuellen “This Week at Bungie”-Blog erklärten, sollte diese Mod an sich eine Option dafür sein, sich besser bewegen zu können und keine Notwendigkeit im Hinblick auf die Balance.

Zudem hat man festgestellt, dass der aktuell maximal mögliche Empfindlichkeitswert von 10 für so manch einen Controller-Spieler noch nicht genug ist. Deshalb wird es diesbezüglich mit dem Balance-Patch zum Start der Season 15 einige Änderungen geben.

destiny-2-hüter-pvp
Wenn ihr mit Controller spielt, sollen eure Hüter bald wendiger werden

Was ändert sich bei der Mod Bodenhaftung? Die Bodenhaftung-Mod wird in Season 15 komplett entfernt. Kompensieren werden das einige neue Input-Optionen.

Das sind die neuen Steuerungs-Optionen: Folgendes werdet ihr ab Season 15 bei der Steuerung zusätzlich konfigurieren können:

  • Es kommt eine Anpassungsoption für die Wende-Geschwindigkeit beim Sprinten. Diese kann zwischen 0,3 und 0,8 eingestellt werden.
  • Es wird zusätzliche Controller-Empfindlichkeitsoptionen geben. Die bisherigen Stufen 1 bis 10 bleiben dabei unverändert, die Stufen 11 bis 20 werden darüber hinaus neu hinzugefügt.
  • Ein Zielvorrichtungs-Sensibilitätsmodifikator (für die Empfindlichkeitseinstellung beim Blick durch ein Visier) wird hinzugefügt. Dieser kann zwischen 0,5 und 1,5 eingestellt werden.

Übrigens, auch beim Nahkampf wird es in Season 15 neue Optionen geben: So will Destiny 2 mit einem neuem Steuerungs-Feature den Nahkampf verbessern

Was haltet ihr von diesen Änderungen ab der kommenden Season 15? Gern gesehene “Quality of Live”-Verbesserung oder lediglich unnötige Spielerei? Habt ihr am Controllerelr auch immer einen wertvollen Mod-Slot für Bodenhaftung verbrauchen müssen? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Quelle(n):
  1. Bungie

Leak zu CoD Vanguard kündigt „Mini Battle Royale” an – Was könnte das sein?

Das neue Call of Duty für 2021, das angeblich Vanguard heißt, soll viele Maps zum Start bringen. Darunter auch “Mini Battle Royale”. Aber wie kann das aussehen?

Was wissen wir zu Vanguard? In den letzten Tagen häuften sich die Leaks und Teaser für den neuen Teil der Call-of-Duty-Serie. Laut Leaks soll es bei dem Eintrag für 2021 um den Titel “Vanguard” gehen.

Der Leaker Tom Henderson machte sich in der Community einen Namen, weil er Infos zu neuen Shootern akkurat und weit vor dem offiziellen Release teilte. Er will nun mehr über die Maps von Call of Duty 2021 wissen.

Leak spricht von “Mini Battle Royale”

Das ist neu: Leaks sprechen davon, dass CoD 2021 direkt zum Launch mit 24 Multiplayer-Maps starten will.

  • 16 von den 20 Maps sollen 6v6-Multiplayer sein
  • Das sind mehr als Call of Duty: Black Ops Cold War zum Start bot
  • 4 der 20 Maps sollen ein neues “Mini Battle Royal” sein

Diese Map-Informationen teilte der Leaker Tom Henderseon am Abend des 13. August auf Twitter (via Twitter.com). Dabei soll das Mini-Battle-Royale dieselben Mechaniken wie Warzone nutzen. In der Community spekuliert man, dass es sich dabei um vier Ausschnitte der großen Battle Royale-Map von Warzone handeln könnte, die dann in einer “kleineren” Partie mit weniger Leuten gespielt wird.

Andere vermuten, dass es sich dabei schlicht um den Fireteam-Modus handeln könnte (via Twitter.com). Wer es nicht kennt: In Call of Duty: Black Ops Cold War ist Fireteam ein Spielmodus für 40 Teilnehmer, die in 10 Teams mit jeweils 4 Leuten eingeteilt werden. Die Teams müssen Objectives spielen und haben dort auch Fahrzeuge zur Verfügung.

Mit “denselben Mechaniken” könnten Fahrzeuge, Rüstung und Lootkisten gemeint sein.

Der Leaker TheGhostOfHope schreibt auf Twitter zu dem Modus: “Denkt an Fire Team: Elimination 2.0 aber mit Warzone-Mechaniken. Du kannst deine Freunde zurück ins Spiel kaufen. Sei der letzte Überlebende” (via Twitter.com).

Der neue Modus “Double Agent” aus Season 5.

Was stellt ihr euch unter dem “Mini Battle Royale” vor und was für einen Modus wünscht ihr euch für das Call of Duty für 2021? Schreibt uns eure Spekulationen und Wünsche doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit der Community zum Thema aus.

Da inzwischen ja auch schon die ersten Teaser zu CoD 2021 in Warzone gezeigt werden, sollte es nicht mehr lange dauern, bis offizielle Informationen zu “Vanguard” vom Entwickler-Team veröffentlicht werden.

WoW behebt endlich eines seiner nervigsten Probleme mit dem neuen Kern-Feature

Einige der neuen Features von World of Warcraft: Shadowlands standen früh in der Kritik – teilweise schon in der Beta. Das größte der neuen Features sind die Pakte, welche die Shadowlands beherrschen. Für diese kommt nun eine willkommene Verbesserung.

Was ist das für ein Feature? In Shadowlands dreht sich alles um die 4 Pakte, das neue Kern-Feature von WoW. Sowohl in der Lore als auch im Gameplay sind Venthyr, Nachtfae, Kyrianer und Nekrolords omnipräsent:

Für viele Klassen kommt ihre Stärke nur durch die Synergie mit den Pakt-Fähigkeiten und den wichtigen Medien. Besonders die Medien sind hier ein wichtiger Punkt. Medien verstärken eure „Seelenbande“ mit einem der Charaktere des Paktes und gewähren euch starke Buffs für eure Klassen-Fähigkeiten.

Was ist das Problem damit? Medien müssen erst einmal gesammelt werden. Einige davon gibt es im neuen Schlachtzug Sanktum der Herrschaft, andere in Dungeons oder aus PvP- und Welt-Aktivitäten.

Die Medien haben Gegenstandstufen wie viele Items auch, fallen aber auf der höchsten Stufe nur im mythischen Raid – und hier gibt es nicht immer das beste Medium für eure Spezialisierung.

WoW Nightfae Conduits
In der Seelenbande setzt ihr die Medien (rechts) ein.

Um an die höchste Stufe zu kommen, müsst ihr die Medien oft erst aufwerten über verschiedene Gegenstände („Seelenwindungssichel“ und „Todesgebundener Splitter“). Das Problem daran ist, dass diese Items ein zufälliges Medium aufwerten aus denen mit der geringsten Stufe.

So kann es bisher passieren, dass ihr durch die Upgrades Medien aufwertet, mit denen ihr überhaupt nichts anfangen könnt.

Medien für die Spezialisierung statt für die Klasse

Das ist die Änderung: Blizzard hat nun vor, die Aufwertungen auf die ausgewählte Spezialisierung zu begrenzen, statt eine Auswahl aus allen möglichen Medien zu treffen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ein nützliches Medium aufwertet.

Habt ihr ein Medium einer anderen Spezialisierung nur auf Stufe 200, ein wichtigeres aber schon auf 226, dann wertet der Upgrade-Gegenstand das schon höhere Item auf. So spart ihr euch haufenweise Grind.

Vor allem Druiden dürfte das freuen, die mit ihren vier Spezialisierungen bisher noch mehr Glück brauchten.

Dazu erhöht das Team die Drop-Chance von Todesgebundenen Splittern in den Adamantitgewölbe in Torghhast, sodass ihr noch schneller an die guten Upgrades kommt.

Wann kommt die Änderung? Mit dem Reset vom Mittwoch, den 18. August, sollen die Änderungen bereits aktiv werden.

In der Community kommt die Änderung bereits jetzt gut an, auch wenn einige kritische Stimmen bemerken, dass sie zu spät kommt. Trotzdem freut es die Fans, dass sie endlich etwas leichter an ihre starken Medien kommen. Möglicherweise ist das sogar ein erster Schritt in Richtung der neusten Forderungen:

WoW-Spieler fordern von Blizzard: „Zieht endlich die Reißleine!“

Quelle(n):
  1. WoW-Foren

Die 5 besten Survival-Games, wenn ihr noch neu bei Überlebens-Spielen seid

Die Welt der Survival-Games bietet eine riesige Bandbreite an unterschiedlichen Spielen, die sich alle zu erkunden lohnen. MeinMMO verrät euch 5 Spiele, mit denen euch der Einstieg ins Genre besonders leicht gelingt.

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Warum Survival-Games spielen? Das Survival-Genre spricht wie kein anderes den uralten Überlebenstrieb der Menschen an. Es spielt mit Adrenalin und Nervenkitzel, dem Wunsch, weiterzukommen und verbindet diese mit einem Entdeckerdrang und Kreativität.

Dabei sind Survival-Games auch dafür bekannt, besonders wenig zu verzeihen und euren Ehrgeiz zu wecken. Eine gewisse Frust-Toleranz sollte also vorhanden sein. Mit unseren fünf Einsteiger-Tipps könnt ihr euch besonders gut ins Genre vorwagen.

Wie haben wir ausgewählt? Bei den Spielen haben wir nach mehreren Kriterien geschaut:

  • Survival-Mechaniken: Wie schwer ist das Überleben überhaupt?
  • Community: Wie leicht finde ich Anschluss an andere Spieler?
  • Koop: Kann ich mit Freunden spielen? Ihr findet allerdings auch Singleplayer-Titel in der Liste.
  • Miteinander: Gibt es PvP?

Dabei kamen Spiele mit verschiedenen Settings und aus allen möglichen Bereichen zusammen. Die letztendliche Auswahl ist dann schließlich eine Liste basierend auf Erfahrung des Autors, welcher mittlerweile viele hunderte Stunden in alle möglichen Spiele des Genres versenkt hat.

The Long Dark

Entwickler/Publisher: Hinterland Studio | Release: 1. August 2017 | Setting: Moderne | Plattform: PC (Steam und Epic), PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, Nintendo Switch

Die Kriterien:

  • Wie schwer ist das Überleben? Moderat, ihr müsst auf Nahrung, Temperatur und Nährstoffe achten.
  • Wie leicht finde ich Anschluss? The Long Dark ist ein Singleplayer.
  • Kann ich mit Freunden spielen? Nein.
  • Gibt es PvP? Nein.
Das Fazit der GameStar zur Story von The Long Dark.

Was ist The Long Dark? Ihr spielt den Piloten Will Mackenzie, der nach einem Flugzeugabsturz in der nordkanadischen Wildnis von seiner Partnerin Dr. Astrid Greenwood getrennt wird, nachdem euer Flugzeug von einem Lichtblitz getroffen wurde.

Ihr sollt Dr. Greenwood nun wiederfinden und versuchen, dabei nicht zu sterben. Um zu überleben, müsst ihr euch durch eine unbekannte Schneewüste kämpfen, in der Nahrung und Wärme selten, wilde Tiere dafür häufig zu finden sind.

Was sind die Highlights? Euer Überleben sichert ihr vor allem durch Jagd, Angeln und Fallenstellen. Dabei müsst ihr eure Umgebung erkunden und könnt sogar klettern. Verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten unterschiedliche Herausforderungen.

Die Story von The Long Dark ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, in denen ihr der Reihe nach die Geschichte erlebt. Die Geschichte führt euch dabei immer weiter und ist der Kern des Spiels.

Ein großer Fokus liegt dabei auf der Erkundung und den Details. Ihr findet etwa in Hütten Notizen und Briefe, später sogar einen kleinen Ort, in dem ihr mehr über die Vorkommnisse herausfinden könnt.

The Long Dark setzt dabei auf ein weitgehend realistisches Setting. Ihr trefft keine Zombies oder Mutanten, sondern wilde Tiere und müsst euch vor den Gefahren der Natur schützen – insbesondere der schneidenden Kälte.

Warum ist es besonders gut für Einsteiger? Im Story-Modus („Wintermute“) werdet ihr bei entsprechender Schwierigkeit an die Hand genommen und langsam in die wichtigsten Mechaniken des Spiels eingeführt. Vor allem für Genre-Neulinge ist das ein angenehmes Tutorial. Der Story-Modus hat ebenfalls keine Permadeath-Funktion.

Habt ihr euch ein wenig in der Welt zurechtgefunden, könnt ihr die Schwierigkeit anheben oder euch in den Survival-Modus stürzen, in dem ihr ohne richtiges Ziel eine Sandbox erlebt. So können Neulinge selbst entscheiden, wann sie bereit sind für wie viel Survival.

The Long Dark ist noch nicht vollständig, einige der Episoden fehlen noch und werden stetig weiterentwickelt. Die Story ist also bisher nicht abgeschlossen.

Subnautica

Entwickler/Publisher: Unknown Worlds | Release: 23. Januar 2018 | Setting: Sci-Fi | Plattform: PC, Mac, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, Nintendo Switch

Die Kriterien:

  • Wie schwer ist das Überleben? Moderat. Ihr müsst vor allem auf Sauerstoff achten und darauf, nicht von Meeresbewohnern gefressen zu werden.
  • Wie leicht finde ich Anschluss? Subnautica ist ein Singleplayer.
  • Kann ich mit Freunden spielen? Nein.
  • Gibt es PvP? Nein.
Der Test der Kollegen zum Standalone-DLC “Below Zero”.

Was ist Subnautica? Im Kern ist Subnautica eine klassische Robinsonade. Ihr notlandet auf einem fremden Ozean-Planeten und versucht, wieder von diesem zu entkommen. Ausgerüstet nur mit den spärlichen Inhalten der Landekapsel, müsst ihr dazu aber erst einmal irgendwie überleben.

Viel mehr als endlose Weiten an Wasser gibt es auf dem Planeten nicht, weswegen ihr ständig unterwegs in die Untersee seid, um dort nach Materialien und Versorgung zu suchen.

Was sind die Highlights? Das große Alleinstellungsmerkmal des Spiels stellt die malerische Unterwasserwelt dar. Ihr erkundet Riffe und trefft auf fremdartige Kreaturen, die man an Land niemals zu Gesicht bekommen würde.

Dabei baut ihr euch immer bessere Geräte, um tiefer und weiter voranzukommen. In der Standalone-Erweiterung Below Zero kommt zu der eher tropischen Tiefsee noch ein gefrorenes Eismeer mit noch mehr Kreaturen zu entdecken.

Dazu erforscht ihr auf eurer Reise durch die Meere des Planeten die Geschichte und Hintergründe. Denn, ohne mehr zu spoilern: euer Absturz war kein Technikversagen eures Schiffs …

Warum ist es besonders gut für Einsteiger? Subnautica ist weitgehend friedlich und ihr werdet bis auf ein paar gefräßige Meeresbewohner selten auf Konflikte treffen. Dadurch könnt ihr euch mehr auf wichtigere Überlebens-Mechaniken wie den Sauerstoff konzentrieren.

Ihr seid nicht dauernd unter Druck, irgendwie zu überleben, sondern müsst lediglich „auch überleben.“ Die Survival-Aspekte drängen sich sogar gegen späteren Spielverlauf immer weiter in den Hintergrund und ihr könnt euch besser aufs Erkunden konzentrieren.

Valheim

Entwickler/Publisher: Iron Gate/Coffee Stain | Release: 2. Februar 2021 | Setting: nordische Mythologie | Plattform: PC

Die Kriterien:

  • Wie schwer ist das Überleben? Schwierig, aber Tode sind nicht allzu tragisch
  • Wie leicht finde ich Anschluss? Mittelmäßig, die Community ist groß, viele Spieler zocken jedoch alleine oder bauen vor allem
  • Kann ich mit Freunden spielen? Ja, sowohl über einen lokalen Server als auch über gemietete Server: So spielt ihr Valheim mit Freunden
  • Gibt es PvP? Nur, wenn beide Parteien es explizit wollen („consensual PvP“)
Valheim im Test – Warum ist es so erfolgreich?

Was ist Valheim? Ihr spielt einen gefallenen Wikinger, der nach seinem Tod nach Valheim kommt, einer Art Zwischenwelt. Dort sollt ihr für den Allvater Odin gegen dessen Feinde kämpfen und Ruhm und Ehre anhäufen.

Dabei sammelt ihr Ressourcen, um euch eine Basis zu bauen, Ausrüstung herzustellen oder leckere Nahrung zu kochen und Met zu brauen. All das tut ihr, um euch zu stärken und den mächtigsten Gegnern Valheims beizukommen.

Was sind die Highlights? Bosse sind der Höhepunkt von Valheim. In jedem ausgearbeiteten Biom von Valheim gibt es einen Boss – nach aktuellem Stand 5 Stück. Diese Bosse sind so etwas wie der „Abschluss“ eines Kapitels des Spiels.

Ihr erhaltet von den mächtigen Bossen Gegenstände, mit denen ihr neue Ressourcen für bessere Ausrüstung sammeln könnt oder in neuen Biomen überlebt. So werdet ihr schrittweise stärker und erkundet immer mehr von der Welt.

Die Bosse selbst haben besondere Fähigkeiten und können je nach eurem Geschick entsprechend schwierig sein. Viele Spieler vergleichen die Kämpfe und das Kampfsystem gerne mit Dark Souls.

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Warum ist es besonders gut für Einsteiger? Obwohl ihr vermutlich früh und häufig sterben werdet, sind Tode in Valheim nicht weiter schlimm. Ihr verliert eure Ausrüstung, könnt diese jedoch wieder einsammeln oder einfach neu herstellen.

Ressourcen findet ihr ab einem bestimmten Punkt ohnehin überall und ihr werdet schon mit mittelmäßigen Waffen und Rüstungen durchs Spiel kommen – nur Bosse benötigen mehr Vorbereitung.

Valheim eignet sich deswegen vor allem dazu, euch ans Sterben in Survival-Games zu gewöhnen und hilft dabei, zu verstehen, dass ein Charaktertod nicht so schlimm ist, wie er klingt.

Ein Bonus: Valheim kann sogar auf 10 Jahre alten Rechnern gespielt werden.

Fallout 76

Entwickler/Publisher: Bethesda | Release: 14. November 2018 | Setting: Postapokalypse | Plattform: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S

Die Kriterien:

  • Wie schwer ist das Überleben? Moderat, ihr müsst Essen und Trinken, aber eher selten. Von der Welt selbst gehen mehr Gefahren aus.
  • Wie leicht finde ich Anschluss? Sehr leicht, die Community begrüßt neue Spieler offen und herzlich.
  • Kann ich mit Freunden spielen? Ja, einfach als Team auf einem öffentlichen Server oder mit einem kostenpflichtigen Fallout-1st-Abo in einer privaten Welt.
  • Gibt es PvP? Ja, aber nur an umkämpften Gebieten (Werkstätten)
In Fallout 76 lernt ihr die Stählerne Bruderschaft in ihren Anfängen kennen.

Was ist Fallout 76? Nach einem kurzen aber heftigen Atomkrieg liegt die Welt in Trümmern. Oder zumindest die USA. Ihr gehört zu den wenigen Überlebenden, die sich in einem der geschützten Vaults in Sicherheit bringen konnten.

Als einige der ersten, die wieder an die Oberfläche kommen, sollt ihr nun aufräumen und die USA wieder aufbauen – angefangen in Appalachia, West Virginia. Hier beginnt Fallout 76, in welchem ihr langsam das nukleare Ödland zurückerobert.

Was sind die Highlights? Fallout 76 trägt den schrägen Humor der Reihe weiter und bietet haufenweise abgefahrene Waffen (tragbarer Atombombenwerfer, irgendwer?), übertriebene Powerrüstungen (Exoskelette) und Mutanten aller Art. Die meisten dieser Mutanten wollen euch ans Leder, einige … einfach nur mit euch trinken.

Vor allem das Camp-System erfreut sich großer Beliebtheit, mit dem ihr euer eigenes Haus, verrückte Fallen für nichtsahnende Spieler, Restaurants oder eure privaten Vaults erschaffen könnt. Die Camps könnt ihr sogar ganz einfach einpacken und mitnehmen.

Auch die Story ist ein großes Highlight. Fallout 76 spielt zeitlich vor allen anderen Fallout-Teilen, sodass ihr etwa miterleben könnt, wie die berühmte Stählerne Bruderschaft zu ihrer Größe und Bekanntheit kam.

Warum ist es besonders gut für Einsteiger? Vor allem die Community des Spiels macht Fallout 76 ideal für Einsteiger. Egal, wann und wo ihr spielt, wenn ihr neu seid, werden euch Veteranen freundlich grüßen.

Habt ihr Probleme beim Einstieg, wird euch mit großer Wahrscheinlichkeit jemand sauberes Wasser und Nahrung bereitstellen, damit ihr nicht verdurstet oder verhungert. Besonders nette Spieler versorgen euch sogar mit Waffen und Starter-Ausrüstung.

Zwar gibt es immer wieder schwarze Schafe, aber niemand kann euch wirklich „griefen“ oder euch gezielt töten, was das Erkunden des ohnehin gefährlichen Ödlands zumindest menschlich angenehmer macht.

Grounded

Entwickler/Publisher: Obsidian/Xbox | Release: 28. Juli 2020 | Setting: alternative Realität | Plattform: PC(Steam), Xbox One, Xbox Series X|S

Die Kriterien:

  • Wie schwer ist das Überleben? Moderat. Trinken und essen sind am Anfang ein echtes Problem, dafür könnt ihr euch von den größten Gefahren fernhalten.
  • Wie leicht finde ich Anschluss? Sehr leicht. Das Spiel erklärt euch alle Mechaniken und Grounded hat noch immer viele Spieler, auch dank des Xbox Game Pass.
  • Kann ich mit Freunden spielen? Ja, im Koop mit bis zu 4 Spielern.
  • Gibt es PvP? Nicht direkt, aber Friendly Fire ist aktiv, sodass ihr euch mit Freunden prügeln könnt.
Ein neues Update bringt coole neue Optionen.

Was ist Grounded? Ein mysteriöser Zwischenfall beim Randalieren im Garten sorgt dafür, dass ihr zu winzig kleinen Menschen schrumpft und selbst Ameisen für euch Fressfeinde sind.

Ihr müsst herausfinden, warum ihr plötzlich so winzig seid und dabei die typischen Gefahren eines Gartens überstehen. Denn euren Status als Alpha-Tier habt ihr definitiv verloren. Spinnen, Marienkäfer, ein fieser Vogel und anderes Getier rückt euch dabei auf die Pelle.

Zu eurem Schutz baut ihr eine Festung aus den Halmen des guten englischen Rasens und Stöcken, erforscht und craftet neue Waffen und Rüstungen und müsst darauf aufpassen, dass die Ameisen-Kolonie nicht all eure Vorräte klaut.

Grounded ist noch in der Entwicklung, bietet aber schon eine ordentliche Menge an Content für Survival-Spieler.

Was sind die Highlights? Grounded nimmt die typischen Survival-Mechaniken und packt sie in süße Comic-Grafik mit einem tollen Setting, das wohl jeder von uns gut nachvollziehen kann. Die „großen“ Tierchen wirken vertraut. Es bringt Spaß, die Details im Garten zu entdecken und eine Festung aus Gras-Resten zu bauen.

Mit der Zeit lernt ihr, wie ihr die Ressourcen eures Gartens für euch nutzt. Tau hilft beim Durst, Käfer beim Hunger und später sorgen Pilze für die Aufbesserung eurer Festung. Neue Feinde bringen euch neue Rohstoffe, mit denen ihr weitere Gegenstände herstellen könnt.

Eine Story bietet Grounded ebenfalls, die aber derzeit noch nicht abgeschlossen ist. Im Rahmen der Quests findet ihr heraus, warum ihr Winzlinge seid und vielleicht sogar, wie ihr wieder auf eure normale Größe kommt.

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Survival-Hit Grounded bietet eine neue Perspektive, die jeder Spieler sofort fühlt
von Maik Schneider

Warum ist es besonders gut für Einsteiger? Grounded nimmt euch bei der Einführung gut an die Hand und erklärt euch alles. Ihr habt beim Start Quests, die euch die Mechaniken erklären und durch die Anfänge führen. Auch später werden neue Möglichkeiten gut vom Spiel erklärt.

Der Kampf gegen die Krabbler kann aber auch fies sein. Besonders am Anfang seid ihr vielen Kreaturen noch nicht gewachsen und solltet lieber Sicherheitsabstand halten. Doch wenn ihr mal sterbt, könnt ihr euch euer Zeug wiederholen und verliert dabei nichts.

Grounded könnt ihr außerdem zusammen mit 3 Freunden im Koop spielen und den Garten gemeinsam erkunden. Andere Spieler brauchen euch dabei keine Sorgen bereiten – PvP gibt es nicht. Ihr könnt aber bei euren Team-Kameraden Schaden verursachen – was freundschaftliche Gefechte möglich macht.

Bonus: Rust

Rust ist eigentlich kein wirklicher guter Titel für Einsteiger ins Survival-Genre. Allerdings ist es das aktuell größte Survival-Game auf Steam (via steamcharts.com) und gehört zu den beliebtesten Spielen des Genres. Mittlerweile gibt es Rust sogar auf PlayStation und Xbox.

In Rust werdet ihr häufig auf feindliche Spieler treffen, die euch aus dem Leben ballern, um sich euren Loot zu krallen. Als Faustregel gilt: Niemand schenkt euch jemals irgendetwas und Veteranen raten, dass ihr euch daran gewöhnen solltet, zu sterben.

Trotzdem kann sich Rust aus mehreren Gründen als Einsteiger-Survival-Game eignen.

Warum eignet sich Rust für Einsteiger?

  • Offizielle Server werden regelmäßig zurückgesetzt (durch „Wipes“), sodass kein Veteran dauerhaft einen Vorteil hat.
  • Durch die Wipes sind auch Tode und zerstörte Basen weniger schlimm – es ist ohnehin nichts von Dauer.
  • Ihr werdet nach kurzer Zeit herausgefunden haben, wo es einigermaßen sicher ist und wo eher weniger.
  • Survival-Mechaniken und der Drang, zu überleben, sind äußerst ausgeprägt.
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Rust hat mittlerweile soghar Haie, die euch beim Schwimmen fressen.

Rust ist nicht unbedingt einsteigerfreundlich, kann euch aber trotzdem sehr effizient ins Survival-Genre einführen, wenn ihr genügend Frust-Toleranz besitzt. In unserer Liste wäre es der „Sprung ins kalte Wasser“, wenn man so will. Alternativ bieten sich andere „große Survival-Games“ an, die sich über die Jahre etabliert haben, wie etwa:

Bei allen gilt, dass sie es Einsteigern nicht gerade leicht machen, aber den Überlebens-Gedanken gut tragen. ARK hat sogar noch einen größeren Fokus auf PvE, ist jedoch durch umfangreiche Dino-Mechaniken etwas unübersichtlich.

War in unserer Liste ein Survival-Game dabei, das ihr euch ansehen werdet? Welches Spiel würdet ihr euren Freunden empfehlen, um mit dem unbestreitbar härtesten Gaming-Genre anzufangen? Schreibt es in die Kommentare!

LoL: Ein 24-jähriger Ehemann ist gerade einer der besten Spieler der Welt

Die League of Legends wird normalerweise von Teenagern dominiert, die grundsätzlich Single sein müssen. Für eine Frau scheint einfach kein Platz. Doch in der besten LoL-Liga der Welt, der chinesischen LPL, wurde jetzt ein 24-jähriger zum besten Spieler gewählt. MVP Doinb hat den „Wife“-Buff – er ist verheiratet.

Wer ist Doinb?

  • Doinb ist gebürtiger Koreaner. Doch seine LoL-Karriere begann der Midlaner zu einer Zeit, als viele LoL-Profis aus Korea verschwanden, weil große Organisationen nur noch ein Team stellen durften. Daher gingen viele junge Koreaner nach China – so auch Doinb, der mit 19 das Land wechselte.
  • In China lief’s für Doinb aber nicht gut. Er geriet 2016 mit seinem Jungler aneinander und galt seitdem als Unruhestifter, der nichts gebacken bekommt. Statt wie viele Teenager voll durchzustarten, war Doinb mit 20 eigentlich schon am Ende. Im September 2018 gab er seinen Rückzug aus dem Profi-Geschäft bekannt. Doinb spielte auch irgendwie schräg, war kein klassischer Midlaner, der brav auf seiner Lane blieb und Kills und Gold sammelte, sondern roamte über die Karte. Wer macht denn sowas?
  • Doch im Dezember 2018 landete Doinb plötzlich bei FunPlus Phoenix in einer perfekten Situation: Dort bildete er mit dem genialen Jungler Tian ein Spitzen-Team. FunPlus Phoenix baute seinen Stil jetzt um das verrückte Roamen von Doinb auf und formte plötzlich das beste Team der Welt, das 2019 die LoL Worlds gewann. Sie spielten mit Doinb als “Super-Carry”, über den die europäische Konkurrenz nur ehrfürchtig staunen konnte.

Doinb wird wertvollster Spieler in China im Summer Split 2021

So läuft es 2021 für ihn: Nach einem schwachen Jahr 2020 ist Doinb nun wieder da: Er wurde zum wertvollsten Spieler 2021 im Summer Split der LPL gewählt.

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In 39 Spielen holte Doinb die meisten Kill, nur Knight (21) von Top-Esports war noch vor ihm. Doinb hatte aber die höchste KDA in der Liga. Denn er starb nur 70-Mal und holte sich 260 Assists. Knight hatte hingegen 90 Assists weniger.

Bei den 39 Spieler holte sich Doinb übrigens 13-Mal den MVP-Titel des Matches, Knight schlug 14-Mal zu.

Auch dieses Jahr gilt FunPlusPhoenix mit Doinb, Tian und dem neuen Top-Laner Nuguri wieder als einer der Favoriten auf die Weltmeiusterschaft., wobei die chinesischen Playoffs noch ausstehen.

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Im MeinMMO-Podcast stellten wir uns die Frage: Ist der E-Sport nur eine Blase, die bald platzt? Seine größten Probleme analysiert.

„Wenn Faker keine Freundin hat, hab ich auch keine“

Was ist mit diesem Wife-Buff? Eine Besonderheit von Doinb ist es, dass er als einer der wenigen LoL-Profis überhaupt ein Ehemann ist. Er ist seit 2018 mit Li “Umi” Youzi verheiratet, einer früheren Casterin des MMOs “Dungeon Fighter Online”.

Doinb zieht viel Kraft und Energie aus dieser Ehe. Seine Frau hatte an ihn geglaubt, als er selbst seine Karriere schon innerlich aufgegeben hatte. 2018 hatte Doinb seine Profi-Karriere eigentlich schon beendet. Ein Jahr später wurde er Weltmeister.

Bei der Worlds 2019 ging das Bild der vor Stolz weinenden Ehefrau im Publikum um die Welt. Schon vor Doinb glänzte Kang „Ambitition“ Chan-yong als Ehemann in der League of Legends.

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Das ist deshalb so besonders, weil viele LoL-Spieler dafür bekannt sind, nicht mal eine Freundin zu haben. Viele junge LoL-Spieler sind mit dem koreanischen Midlaner Faker als Vorbild aufgewachsen. Sie kopieren den asketischen Lebensstils des „unsterblichen Dämonenkönigs“.

Wenn altgediente Profis wie Faker oder sein ehemaliger Mitspieler Impact sich von LoL entspannen wollen, spielen sie eine Runde LoL. In ihren Leben ist für nichts Platz, das von “Spielen, Essen, Schlafen, wiederholen” abweicht.

Für viele junge Profis gilt seitdem die Regel: „Wenn Faker keine Freundin hat, hab ich auch keine.“

Aber Faker hat 2016 das letzte Mal eine WM gewonnen und scheint in den letzten Jahren doch einiges an Kraft eingebüßt zu haben, vielleicht sollten sich LoL-Spieler dann doch lieber an Doinb orientieren und sich nach einem Wife-Buff umsehen. Scheint was dran zu sein:

Fans sind sich sicher, was LoL-Star Faker fehlt: eine Freundin

Pokémon GO: Community backt die perfekten Snacks für den C-Day mit Evoli

Mit diesen Snacks wird der Community Day mit Evoli in Pokémon GO zum Erfolg. In der Community von reddit wird ein Bild geteilt, das Snacks in der Optik von Evoli zeigt. Sogar an Shinys wurde gedacht.

Um was geht es? In Pokémon GO läuft heute, am 15. August, der zweite Tag des Community Days mit Evoli. Während des Events erwarten Trainer Boni wie einer verkürzte Schlüpfdistanz und haufenweise Spawns von Evoli.

Passend zum Event begannen Fans des Pokémon zu backen. Sie zauberten damit die perfekten Snacks zu den Feierlichkeiten.

Evoli-Snacks sehen zum Anbeißen aus – Sogar mit Shiny

Das sind die Snacks: Auf reddit teilt JoeyC5011 am Abend des 14. August ein Foto der Macarons, die extra zum Community Day angefertigt wurden (via reddit.com).

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Zu dem Bild schreibt JoeyC5011: “Ich hoffe, ihr genießt euren Tag. Ich hatte Schwierigkeiten, die richtige Farbe für das Shiny zu finden, also habe ich mich für das hier entschieden… . Ich habe selbst ein paar Shinys gefangen und ein gutes Shiny bekommen. Habt einen sicheren und schönen Tag.”

Auf dem Tumblr-Profil von JoeyCannon511 findet man noch weitere Pokémon-Snacks, die offenbar passend zu den Community Days gebacken wurden. Wie Kaumalat oder auch Wablu.

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So nutzt ihr den Community Day mit Evoli optimal

Das ist gerade los: Im August läuft der Community Day an zwei Tagen, statt nur an einem Tag. Heute, am 15. August, steht Evoli dabei nochmal im Fokus. Wir haben für euch einige Inhalte, die euch helfen, das beste aus dem Event zu machen.

Wie verbringt ihr den Community Day im August mit Evoli? Spielt ihr von Zuhause aus oder seid unterwegs? Habt ihr auch so coole Evoli-Snacks dabei?

Schreibt uns eure Erfahrungen mit dem aktuellen Community Day doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit der Community aus.

Diablo 2 Resurrected: Spieler vermissen die Lobby auf Xbox und PlayStation – Darum ist sie wichtig

Aktuell läuft die Multiplayer-Beta von Diablo 2 Resurrected auf PC, PlayStation und Xbox. Wer jedoch auf den Konsolen mit anderen Spielern zocken möchte, der könnte auf ein Problem stoßen, denn ein wichtiges Feature fehlt dort: die Lobby.

Was ist die Lobby? In der Lobby könnt ihr Spiele erstellen und bereits erstellte Runden durchsuchen, um ihnen beizutreten. So findet ihr in Diablo 2 schnell und einfach Mitspieler, ohne Freunde direkt einladen zu müssen.

Bereits früher, im originalen Diablo 2, gab es diese Option über das Battle.net. Die PC-Version des Remasters bietet ebenfalls noch immer eine Lobby an. In der aktuellen Early-Access-Beta fehlt das Feature allerdings auf PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S.

Die Beta hat einige kleinere und größere Probleme zum Start, aber das Fehlen der Lobby stört beim Feedback aktuell einige der Fans (via reddit.com).

DIablo 2 resurrected Lobby
In der Lobby könnt ihr ganz einfach Spiele suchen und finden.

Warum ist sie wichtig? Das eigene Spiel lässt sich frei benennen. Der Name einer Lobby beschreibt im Regelfall, was dort geplant ist. Dadurch ist es leicht, Gruppen für bestimmte Aktivitäten zu finden, wie etwa:

  • Quests und Leveln
  • PvP
  • Handel
  • Boss-Runs und Farming

Die berühmten „Baal-Runs“, bei denen gezielt der Endboss von Lord of Destruction gefarmt wird, sind nur durch die Lobby wirklich effizient gewesen. Nun fehlt Spielern auf der Konsole diese Option.

Fans auf Konsole brauchen Alternativen

Wie kann man auf Konsole trotzdem zusammenspielen? Diablo 2 Resurrected bietet auf PlayStation und Xbox die reguläre Party-Funktion der jeweiligen Plattform. Ihr könnt also wie gewohnt Freunde einladen und mit ihnen direkt spielen.

Das bedeutet aber: wenn ihr Farmgruppen oder Spieler zum Handeln sucht, müsst ihr euch erst auf einer Drittplattform wie reddit oder dem Forum finden und dann als Freunde hinzufügen. Auch der Chat ist an die Plattform gebunden.

Alternativ funktioniert der Multiplayer des Remasters auf Konsolen wie der von Diablo 3. Ihr könnt zufälligen, offenen Spielen von anderen beitreten, habt dann aber keine Garantie, dass ihr die richtige Gruppe erwischt.

Kommt die Lobby noch? Das ist schwer zu sagen. Das Feature gehört zum ursprünglichen Spiel, allerdings hat Diablo 3 mit der Konsolen-Portierung ebenfalls keine Lobby spendiert bekommen. Bis zum Release am 23. September könnte sich hier aber noch etwas tun.

Der Trailer von Diablo 2. Der Release ist am 23. September.

Für den Augenblick ist Diablo 2 auch nicht im Couch-Koop spielbar, sondern nur online auf Konsolen. Mit diesem Feature könntet ihr euch wenigstens direkt mit Freunden für einen Zock-Abend treffen.

Das Feature hat schon Diablo 3 zu einem der besten Couch-Koop-Games auf MeinMMO gemacht:

Die coolsten Couch-Koop-Games – Das spielt die MeinMMO-Redaktion 2021

Quelle(n):
  1. gamerant

Destiny 2 nerft die stärksten PvE-Builds – Nutzt sie, solange es noch geht

Destiny 2 will nicht länger, dass ihr übermächtig durchs PvE rennt und alles mit Mini-Atombomben wegballert. Daher werden die starken Kriegsgeist-Zellen generft. Damit hat Bungie seit Langem gedroht, in Season 15 machen sie aber jetzt tatsächlich ernst.

Hüter können sich in Destiny 2 mächtige Builds aus verschiedenen Klassen, heftigen Exotics und Mods basteln, die einen gewaltigen Einfluss auf die Power des Spielers haben. Gerade die Mods spielen dabei eine wichtige Rolle und man unterscheidet zwischen 3 Builds, je nach Mods.

Die mächtigen Kriegsgeist-Zellen-Mods waren Bungie aber ein Dorn im Auge und erhalten in der am 24. August startenden Season 15 heftige Nerfs. Als Ausgleich werden die ungeliebten Elementarquellen-Mods gebufft. MeinMMO erklärt euch die Änderungen im Detail und sagt auch, wie Bungie die Entscheidung begründet.

Hier die Mod-Optionen für Builds in der Übersicht:

  • Kriegsgeist-Zellen: Hier wird auf die kleinen Kugeln gesetzt, die aber eigentlich eine Art Mini-Atombomben sind. Denn die Murmeln explodieren bei Beschuss und befördern ganze Add-Horden auf einmal ins virtuelle Jenseits. Dazu verleihen Kriegsgeist-Zellen auch noch Buffs für Hüter und debuffen Feinde.
  • Mit Licht aufgeladen: Hüter sammeln Stapel von Energie und können diese für Boni wie mehr Schaden oder höhere Verteidigung verbrauchen. Diese Mechanik bleibt erstmal unverändert.
  • Elementarquellen: Die neuste Mechanik funktioniert ähnlich wie Lichtladung, setzt etwas mehr auf Teamwork, ist aber deutlich schwächer.
  • Besonders gerne wurden Kriegsgeist-Zellen-Builds mit “Licht geladen”-Builds kombiniert. Die Elementarquellen wurden bislang meist links liegen gelassen, daher will Bungie sie in Season 15 etwas attraktiver machen.

Das passiert mit Kriegsgeist-Zellen im Detail

So sehen die Nerfs in Season 15 aus:

  • Basis-Kriegsgeist-Zellen 
    • Der Radius der Explosions-/Auswirkungsreichweite von Kriegsgeist-Zellen wurde von 10 auf 6 Meter verringert. 
    • Der Schaden der Explosion von Kriegsgeist-Zellen wurde reduziert (von 200–400 auf 50–250). 
  • Globale Reichweite 
    • Die Kosten des Mods „Globale Reichweite“ wurden auf 3 erhöht (war vorher nur 1).
    • Der Wert, wie weit sich der Radius vergrößern kann, wurde von 20 auf 10 Meter reduziert. 
  • Zellulare Unterdrückung 
    • Die Dauer des unterdrückenden Effekts, wenn ihr „Zellulare Unterdrückung“ benutzt, wurde von 3 auf 2 Sekunden reduziert. 
  • Rasputins Zorn 
    • Der Bonus-Solarschaden wurde reduziert (von 100–200 auf 25–100). 
Eine Seraphwaffe und eine gleich explodierende Kriegsgeist-Zelle

Bungie schraubt vor allem an der Reichweite und dem allgemeinen Schaden. Es fällt euch ab Season 15 also deutlich schwerer, einen ganzen Raum mit einer Explosion zu säubern. Dazu wird auch die beliebteste und günstige Mod “Globale Reichweite” gezielt generft.

Das ist der Buff für Elementarquellen: Um die eher selten genutzten Elementarquellen attraktiver zu machen, werden zunächst 2 Mods stärker gemacht. Wirklich krass sind die Änderungen nicht, aber wer weiß, ob nicht noch neue Elementarquellen-Mods in Season 15 hinzukommen, die obendrauf Anreize für entsprechende Builds geben.

  • Bei „Elementarbewaffnung“ besteht jetzt eine höhere Chance, basierend auf der Stärke des besiegten Feindes, eine Elementarquelle zu erzeugen.
  • Die Basisdauer von „Quelle der Macht“ wurde auf 10 Sekunden und der gewährte Schadensbonus von 10 % auf 25 % erhöht. 
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von Philipp Hansen

“Das ist keine Überraschung – Kriegsgeist-Zellen sind einfach zu mächtig”

So erklärt Bungie die Änderungen: Bungie spricht im Zuge der angekündigten Änderungen davon, dass die Nerfs für Kriegsgeist-Zellen “keine Überraschung sind” (via Bungie.net). Schon bei der Einführung der Mechanik im Frühjahr 2020 war den Entwicklern klar, dass diese Builds einfach “viel zu mächtig” werden.

Man hat Kriegsgeist-Zellen damals mit dem Gedanken erschaffen, dass sie nach einem Jahr von alleine aus dem Spiel verschwinden. Da man seitdem aber den Waffenruhestand abgeschafft hat, blieben die Kriegsgeist-Zellen (und die dazugehörigen Seraph-Waffen) ohne Beschränkungen relevant.

Bungie sagt dann abschließend zum harten Nerf an den Mods: “Wenn wir das nicht machen würden, hätten wir bald dauernd Probleme mit Aktivitätsdesign und Waffenprämien”. Ihr würdet also neue Waffen kaum nutzen und man müsste bei allen Missionen immer einplanen, dass jemand gleich eine Atombombe zündet.

Ihr solltet also jetzt noch alles in die Luft jagen und euch an den Atombomben erfreuen, denn ab dem 24. August hauen eure Kriegsgeist-Zellen weniger heftig rein, haben einen verringerten Explosionsradius und die meistgenutzte Mod wird teurer.

Was sagt ihr zu den Änderungen? Bleiben die Zellen trotzdem Meta im PvE oder probiert ihr jetzt tatsächlich mal Elementarquellen in euren PvE-Builds aus? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. Bungie

Nachfolger von einem der unfairsten MMORPGs startet Early Access im Oktober auf Steam – So macht ihr mit

Mortal Online 2 gilt als eines der unfairsten MMORPGs überhaupt. Der zweite Teil hat nun endlich ein Release-Datum auf Steam: im Oktober könnt ihr loslegen, bisher aber nur im Early Access. Das Team verzichtet dabei betont auf ein Free2Play-Modell.

Was ist das für ein MMORPG? Mortal Online 2 ist der Nachfolger von Mortal Online, ein 2010 veröffentlichtes Hardcore-MMORPG.

Das MMORPG soll eine „echte Sandbox-Erfahrung“ werden. Ihr könnt in der Welt herumlaufen, erkunden und bauen wie ihr lustig seid, seid jedoch jederzeit anfällig für Angriffe. Es gibt keine dedizierten PvP-Zonen, nur eine offene Welt, in der alles möglich sein soll.

Kämpfe werden laut des Entwicklerteams nicht durch Ausrüstung entschieden, sondern rein durch Skill. Wer besser spielt, der gewinnt. Damit soll der Fokus auf Realismus und Echtzeit gelegt werden. Zu den Haupt-Features zählen:

  • Action-Combat in First-Person-Perspektive
  • Nahkampf, Fernkampf, Magie und sogar berittener Kampf
  • keine Level, dafür über 600 Skills, die zumeist durch Benutzung gesteigert werden
  • Full Loot (ihr könnt beim Tod geplündert werden)
  • Crafting und offene Wirtschaft zwischen Spielern
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Der Teaser zum Spiel.

Wie unfair wird es? Durch die offene Welt hatte Mortal Online 1 schon immer den Ruf, ein Fest für Ganker zu sein, also Spieler, die gezielt Schwächere angegriffen haben. Offenbar strebt Mortal Online 2 eine ähnlich offene Welt an.

Allerdings will man hier anscheinend gegen den Ruf des unfairen PvP-Spiels angehen. Wer grundlos andere Spieler tötet, wird etwa als Mörder gebrandmarkt und hat mit Nachteilen zu kämpfen.

Trotzdem müsst ihr aufpassen, wo ihr euch etwa ausloggt. Wenn ihr das Spiel einfach mitten in der Wildnis beendet, steht euer Charakter noch eine Weile herum und kann getötet werden. Sicher seid ihr nur etwa in euren Häusern oder in Gasthöfen.

Bereits im März 2021 konnten Fans in einer Closed Beta einen ersten Blick in Mortal Online 2 werfen. Jetzt gibt es einen Release für den Early Access.

Mortal Online 2 kommt im Oktober – Mit Abo-Modell

Wann und wo kann ich spielen? Am 26. Oktober erscheint Mortal Online 2 im Early Access auf Steam (via Steam). Eine Konsolen-Version für PlayStation oder Xbox ist nicht geplant, Mortal Online 2 soll rein für den PC und bisher nur über Steam erscheinen.

Wie mache ich mit? Ihr müsst euch das Spiel einmalig kaufen und anschließend ein Abonnement zahlen, wenn ihr spielen möchtet, ähnlich wie in World of Warcraft.

Alle weiteren Inhalte sollen dann aber kostenlos sein und es wird keinen Cash-Shop oder Pay2Win geben. Ein genauer Preis steht allerdings im Moment noch aus.

Werdet ihr euch Mortal Online 2 ansehen?

Destiny 2 feiert den G-Day – Ein Tag, an dem sich alle an eine OP-Waffe erinnern

In Destiny 2 jährt sich der Gjallahorn-Tag zum 6. Mal. Wir schauen, warum es den Feiertag gibt, werfen einen nostalgischen Blick auf die bekannteste Waffe aus dem Destiny-Universum und zeigen, dass die Community auch heute noch ausrastet.

Dieser Beitrag stammt aus dem August 2020. wir haben ihn aber heute, am 14. August 2021 aufgrund des Jahrestags rausgekramt – euch einen frohen G-Day!

Was ist der G-Day? Vor 6 Jahren, am 14. August 2015, schien es ein Freitag wie jeder andere für die Hüter in Destiny 1 zu werden. Auf der To-do-Liste standen keine besonderen Events, einzig Xurs wöchentlicher Turnbesuch stand an und der sollte in die Geschichte eingehen.

Der NPC-Händler hatte das Exotic Gjallarhorn im Gepäck!

Seitdem wird vom 14. bis 15. August der G-Day gefeiert (fällt der Kalander blöd, wird der Besuch von Xur genommen, der am nächsten an diesem Datum liegt – ja, das ist alles genau geregelt).

Destiny Gjallarhorn
Die eine Waffe, die auch weit über die Grenzen von Destiny hinaus bekannt ist

Übrigens hatte der NPC Gjallahorn am G-Day in Wirklichkeit schon zum zweiten Mal im Gepäck – bereits in Woche 2 von Destiny befand sich das Exotic unter seinen Mitbringseln. Damals konnte aber keiner Ahnen, wie viel Power unter der Haube steckte und die wenigsten Spieler hatten ausreichend Ressourcen, um darin zu investieren.

Xur ist übrigens seit den späten Abendstunden des 13. August 2021 wieder im Spiel unterwegs. Diesmal rasten die Hüter aber nicht aus, obwohl ein Exotic mit großem “G” am Anfang dabei hat.

Am Gjallarhorn-Day stand Destiny vor 6 Jahren auf dem Kopf

Ein Jahr lang dominierte das Gjallarhorn: Das erste Jahr von Destiny stand ganz im Zeichen der Entdeckungen. Die Spieler erlebten zum ersten Mal in einem Shooter einen Raid inklusive Rätsel und nie geahnter Bosskämpfe, mit bockschweren Gameplay-Mechaniken. Die Spieler entdeckten aber auch, dass das Gjallarhorn auf alle Mechaniken pfiff.

Das Gjallarhorn hatte so viel Power mit seinem Rudel aus zielsuchenden Raketen, dass es Bosse in Sekunden atomisierte. Das brachte dem Raketenwerfer Namen wie die goldene Brechstange ein. Auch Hörnchen oder G-Horn hörte man oft – das lag aber an dem unaussprechlichen Namen, den man noch schwerer schreiben kann.

Aufgrund der Feuerkraft galt es für die härtesten Endgame-Aktivitäten quasi als goldene Eintrittskarte. Wer sich für einen Raid via LFG anmeldete, musste oft vorweisen, dass ein Gjallarhorn im Inventar auf seinen Einsatz wartete. Dies wird von vielen als die Schattenseite der mächtigen Waffe gesehen, sie fühlten sich ohne ausgeschlossen.

destiny-gjallarhorn
Mit Rise of iron gab es eine Jahr-3-Version von Gjallarhorn in Destiny 1

Kurzum: Jeder Hüter wollte das Teil. Aber die Waffe war genauso selten wie sie overpowert war. Droppte das Hörnchen dann zufällig im Raid oder nach einer PvP-Runde, gab es kein halten mehr.

In Jahr 1 gab es massig Reaction-Videos, die den Jubel zeigten, wenn man endlich zum exklusiven Club der G-Horn-Hüter zählte:

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Sogar der damals größte Destiny-Streamer Professor Broman kann sein loot-Glück kaum fassen

So reagieren die Spieler Jahr für Jahr: Auch 2021 rastet die Community pünktlich zum G-Day aus. Sie erinnern sich traditionell nostalgisch zurück und lassen ihre schönsten Momente aus Destiny Revue passieren.

Im größten Sammelbecken für Hüter im Internet, dem Destiny-reddit, gelten beispielsweise keine der sonst so strengen Regeln. Die Community darf das Subreddit vom 14. bis 15. August mit unsinnigen Post zuspammen.

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Hüten wollen sich selbst auferlegen, 100 Gambit-Matches zu spielen … ob Feiern so aussieht?

Wir sehen uns sahen in den Vorjahren aber auch Glückwünsche, die Aufforderung das Subreddit von Destiny in Club Penguin zu verwandeln und noch anderes wirreres Zeug:

Wie steht es um das Gjallarhorn in Destiny 2?

Mittlerweile sind viele ikonische Waffen aus dem Erstling auch in Destiny 2 verfügbar:

  • Das letzte Wort
  • Dorn
  • Falkenmond
  • Vex Mythoclast

Auch in der bald startenden Season 15 dürften die Hörnchen-Chancen gering sein. Aber wer weiß, ob Bungie nicht zur großen Erweiterung 2021, mit Witch Queen, das kultige Exo als Werbetrommel nutzt?

Aber den Kult um die Waffe machen sich auch Leaker immer wieder zunutze. Sogar Bungie trollte die Hüter mit mysteriösen Bildern und irreführenden Datenbank-Einträgen zum Exotic:

destiny-2-gjallarhorn-nachbildung
Destiny führte die Spieler mit gemeinen Scherzen aufs Glatteis

Erinnert ihr euch noch an euren ersten G-Day? Denkt ihr, dass das Gjallarhorn in Destiny 2 noch funktionieren könnte oder wollt ihr es lieber für immer in der nostalgischen Erinnerung von damals behalten?

Wenn ihr eh schon in Erinnerungen schwelgt, hier zeigt euch MeinMMO die Endgegner aus Destiny 1 und Destiny 2, die für immer in unserem Gedächtnis bleiben: 6 unvergessliche Bosse aus Destiny, die absolut Kult sind

Das neue Call of Duty 2021 hat jetzt einen Teaser in Warzone

Das Entwickler-Team hat jetzt in Call of Duty: Warzone einen Teaser für das neue Call of Duty 2021 eingebaut, das wohl Vanguard heißen wird. Seht im Video den Teaser.

Das ist aufgefallen: Am 13. August startete Warzone die neue Season 5 und brachte viele Änderungen und neue Inhalte ins Spiel. Ein Teil dieser Änderungen ist wohl auch eine neue Sieges-Szene, die bereits wenige Stunden nach Start der neuen Season auf YouTube geteilt wird.

Es dreht sich dabei wohl um den ersten Teaser zum neuen Call of Duty für 2021, das laut Leaks wohl Vanguard heißen wird.

CoD Vanguard-Teaser in Warzone

Das ist der Teaser: Den ersten Blick auf das neue Call of Duty gibt es während einer Siegesszene in Warzone. Eigentlich sollten alle vier Charaktere durch ein Seil in den rettenden Helikopter fliehen. Doch die letzte Person wird während des Heraufziehens von einem Schuss getroffen und rutscht vom Seil ab. Der Helikopter fliegt weg.

Danach erkennt man eine Scharfschützin, die mit einem zufriedenen Blick ihre Wumme nachlädt. Wir binden euch das Video, das die Szene zeigt, hier im Artikel ein (via Polygon.com):

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Die rothaarige Schützin trägt eine sowjetische Weltkriegs-Uniform und bedient ein älteres, hölzernes Scharschützengewehr.

Wie passt das zu den Leaks zu CoD 2021?

Das wurde geleakt: Erst am 12. August machte ein Leak zum Spiel die Runde. Da heißt es, dass Call of Duty für 2021 wohl Vanguard heißt und im 2. Weltkrieg spielt. Uniform und Waffe der gezeigten Schützin in Warzone könnten zu diesem Thema passen.

Die Bilder, die dabei geleakt wurden, kamen wohl aus Warzone selbst. Darauf erkennt man verschiedene Schauplätze wie Palmen in der Nähe des Ozeans und eine Windmühle, die für einen europäischen Schauplatz stehen könnte. Dazu Sonne wie in Afrika, Winter wie in Russland und ein Dschungel, wie man ihn von einer pazifischen Insel kennt.

Hinweise für ein Setting im zweiten Weltkrieg sammeln sich und es scheint, dass der Teaser in Warzone die gleiche Sprache spricht.

Habt ihr diesen oder andere Teaser schon selbst in CoD Warzone gesehen? Welches Setting wünscht ihr euch für das CoD, das 2021 erscheinen soll? Schreibt und eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Mitgliedern der Community darüber aus.

YouTube-Star wird wegen Krypto-Betrug gefeuert, will Fans aus eigener Tasche entschädigen

Der YouTuber und Streamer Frazier „Kay“ Khattri ist in eine große Kontroverse um den Betrug mit der Krypto-Währung „Save the Kids“ verwickelt. In einem neuen Video erklärt er: Jeder, der auf die Masche hereingefallen ist, soll entschädigt werden – von ihm persönlich.

Das ist die Situation:

  • Vier Mitglieder des berühmten FaZe Clan haben für die Krypto-Währung „Save the Kids“ Werbung gemacht. Diese „Charity Coin“ soll automatisch einen Teil der Transaktionskosten an einen wohltätigen Zweck spenden.
  • Den Influencern wurde „Pump and Dump“-Betrug vorgeworfen – sie hätten also angeblich die Kryptowährung beworben, damit viele Leute investieren, um dann ihre enormen Anteile mit großen Gewinn zu verkaufen.
  • Jetzt meldet sich Kay erneut in einem Video und erklärt: Auch er habe Verlust gemacht, aber er wolle jedem, der mit „Save the Kids“ Geld verloren hat, nun persönlich das Geld zurückzahlen.

Wer ist der YouTuber? Kay, früher bekannt als FaZe Kay, ist eine berühmte YouTube-Persönlichkeit. Der Streamer und Influencer arbeitete als Content Creator für den FaZe Clan.

Dort hat er alle möglichen Videos gedreht, in denen es häufiger um seinen Tesla ging. Dabei sind jedoch auch Videos viraler Trends, wie etwa das Verspeisen eines vergoldeten Burgers für 10.000 Dollar. Seine Videos erhalten regelmäßig weit über eine Million Aufrufe.

Zuletzt war er in die Kontroverse um die Krypto-Währung „Save the Kids“ verwickelt und wurde von FaZe gefeuert.

„Ich habe 37.000 $ mit Save the Kids verloren“

Das sagt Kay: Laut eigenen Aussagen habe Kay entgegen der Behauptungen Anderer keine Gewinne mit „Save the Kids“ gemacht, sondern sogar Verluste. Er zeigt in einem neuen Video einen Screenshot seiner entsprechenden Wallets.

Wallets nennt man digitale „Geldbörsen“, in welche in der Regel vor allem Kryptowährungen gehalten und getauscht werden. Kay sagt, dass er durchaus noch Wallets habe, in denen er „Save the Kids“ hält.

„Ich habe das schon in meinem alten Video erklärt, aber ich breche es hier noch einmal genau herunter: Ich habe 37.000 Dollar mit Save the Kids verloren. […] Leute behaupten, ich hätte für reinen Profit verkauft und das Projekt dann aufgegeben. Das stimmt nicht. […] Ich habe immer noch ein Wallet mit all den Save the Kids darin – wenn es mir wirklich um Profit ginge, warum habe ich das dann nicht verkauft?“

Kay sagt, er habe das Projekt unterstützt, indem er etwa Mitarbeiter bezahlt habe und sorge noch immer dafür, dass der Coin irgendwie hält. Er stehe voll und ganz dahinter.

https://www.youtube.com/watch?v=iOBIFdysg68
Das vollständige Video mit dem Statement von Kay.

Wie kam es überhaupt dazu? In einem früheren Video beteuerte Kay bereits, dass er einem vermeintlichen Freund auf den Leim gegangen sei. Dieser habe ihn dazu verleitet, das Gesicht des neuen Coin zu werden.

Kay selbst habe gar keine Ahnung von Kryptowährungen, der Freund jedoch schon, weswegen er ihm vertraute. Das habe sich als Fehler herausgestellt, denn laut Kay sei das einzige Ziel des Freundes gewesen, Millionär zu werden.

Im Video veröffentlicht er die Adresse eines Wallets, das angeblich diesem Freund gehören soll. In diesem Wallet sind tatsächlich Transaktionen über mehr als eine Million Dollar zu sehen. Laut Kay sei das ein Beweis für die Schuld des Freundes.

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Fortnite: FaZe suspendiert 4 YouTube-Millionäre, weil sie Fans miesen Crypto-Coin andrehen
von Schuhmann

Kay will alles zurückzahlen

Das ist nun sein Plan: Im Video verspricht Kay, dass er allen Geschädigten ihr verlorenes Geld zurückzahlen wolle. Wer Geld verloren hat, solle sich bei ihm mit der Adresse der entsprechenden Crypto-Wallet melden.

Wenn diese Wallet zwischen Juni und Juli 2021 mit „Save the Kids“ Verluste gemacht hat, wolle er den entsprechend verlorenen Betrag aus eigener Tasche zurück auf diese Wallet überweisen.

Ist das legitim? In den Kommentaren auf YouTube sind etliche Nutzer nicht sicher, ob Kay tatsächlich so unschuldig ist, wie er behauptet.

Er beteuert jedoch häufiger, dass ihm seine Community wichtiger sei als alles andere und er keinen Grund habe, sie über den Tisch zu ziehen.

Zu Beginn schreibt Kay selbst, dass er das Video entgegen rechtlicher Beratung drehe und veröffentliche. Wie die Sache ausgeht, wird sich noch zeigen.

Quelle(n):
  1. Kotaku

Pokémon GO: Community über neues Ticket „Ist es wert, aber kriegen mein Geld nicht”

In Pokémon GO läuft gerade der Community Day mit Evoli. Obwohl das passende 1-€-Ticket dazu seinen Preis wert ist, wollen Mitglieder der Community es nicht kaufen. Grund dafür sind kontroverse Änderungen, die das Entwickler-Team durchführte.

Was ist das für ein Ticket? Passend zu den Community Days in Pokémon GO, die jeden Monat an einem Wochenende stattfinden, können Trainer sich ein Ticket für 1 € kaufen. Das schaltet dann eine Spezialforschung mit Aufgaben und mehr Belohnungen frei.

Die Inhalte des Tickets variieren von Monat zu Monat etwas. Obwohl sich das Ticket in diesem Monat eigentlich lohnt, will ein Teil der Community dafür kein Geld ausgeben. Sie verzichten auf die Extra-Inhalte. Aber warum? Das Ticket gibt es gerade passend zum Community Day im August mit Evoli.

Community will Ticket nicht kaufen – warum?

Das sind die Stimmen: Im Forum von reddit wird das neue 1-€-Ticket für den Community Day von Evoli diskutiert. Eine Grafik zeigt die Inhalte des Tickets. Rein rechnerisch ist das Ticket ein guter Kauf, weil man die enthalten Gegenstände deutlich günstiger bekommt.

Doch trotzdem weigert sich ein Teil der Community, den Inhalt zu kaufen (via reddit.com).

  • Caitsith31: “Ist es das wert? Wahrscheinlich. Werden sie mein Geld bekommen? Nein”
  • bamfor: “Vor zwei Monaten hätte ich das Ticket sofort gekauft. Aber dieses mal setze ich aus”
  • Myrkull: “Dito. Das ist die erste Aktivität, die meine Freundin und ich überspringen werden, seit wir vor einem Jahr anfingen zu spielen”
  • step207: “Seit ich vor einem Jahr wieder mit dem Spiel anfing, kaufte ich jedes Ticket. Das wird das erste sein, das ich nicht [kaufe]. Hoffentlich ist das bei vielen der Fall”
  • Fake_Engineer: “Das gilt auch für mich. Ich bezweifle, dass es eine Rolle spielen wird, aber ich kann mich immer noch nicht dazu durchringen, Niantic mehr Geld zu geben.”
  • srozo: “Selbst, wenn es nur 1 $ ist. Ich weigere mich bis zum 1. September, Geld auszugeben. Zusammenhalten, [TheSilphRoad]!”
  • OrganicMasonJars: “Ja, mir ist egal, was drin ist. Ich kaufe es nicht”

Der Hintergrund: Doch was bringt die Community dazu, so ein Angebot auszuschlagen? Der Hintergrund ist eine Änderung im Spiel, die das Entwicklerteam Anfang August aktivierte.

Das Team von Niantic entschied zum Anfang August 2021, einige Corona-Boni wieder zu deaktivieren. So muss man in den USA und Neuseeland wieder deutlich näher an PokéStops herantreten, um mit ihnen zu interagieren. Weil die Community hier große Sicherheitsprobleme, auch in Bezug auf Corona sieht, folgte ein offener Brief an Niantic. Darin fordert man, die Änderungen rückgängig zu machen.

Bekannte Gesichter wie Brandon Tan, der für manche als bester Pokémon-GO-Spieler der Welt gilt, YouTuber wie Trainer Tips und ZoëTwoDots und viele Webseiten teilten den Brief.

Es dauerte nur wenige Stunden, bis das Entwickler-Team von Niantic antwortete. Allerdings kam diese Antwort nicht besonders gut an. Die Kernaussage ist, dass Niantic ein Team zusammenstellt, das Vorschläge ausarbeiten soll, die auf die Bedenken bezüglich der reduzierten Interaktionsdistanz bei PokéStops eingehen. Und dafür lässt man sich bis zum 1. September Zeit. Die vollständige Antwort von Niantic auf den offenen Brief findet ihr hier.

Aus diesem Grund warten nun einige Köpfe aus der Community von Pokémon GO auf den ersten September. Je nachdem, wie dann die Entscheidung von Niantic ausfällt, würden sie wieder Geld ausgeben – oder eben nicht. Dass sie jetzt weniger Geld ausgeben, soll ein Zeichen der Community gegenüber dem Entwickler-Team sein. Man würde sich nicht alles gefallen lassen.

Wie steht ihr zu dem Thema? Seid ihr Teil der Bewegung und unterstützt Niantic aktuell nicht mit Ingame-Käufen, oder seht ihr das lockerer, weil die Änderungen in Deutschland noch gar nicht aktiv seid? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit unserer Community zu dem Thema aus.

Neues PvP-Metzelspiel im Stil von Dark Souls startet Open Beta, wirbt mit „Töte sie schnell und grausam“

Mit Blood of Heroes erscheint ein neues PvP-Spiel im Stil von Dark Souls und For Honor. Mit eurem Helden stellt ihr euch in Duellen anderen Spielern oder kämpft in Gruppen um die Herrschaft. Die Open Beta startet schon am 26. August.

Was ist das für ein Spiel? Blood of Heroes wird vom weißrussischen Indie-Studio Vizor Games entwickelt und spielt in einem „düsteren, mittelalterlichen, nordischen Reich.“ Das Spiel setzt voll auf PvP in verschiedenen Modi und auf brutalen Nahkampf.

Der Slogan des Spiels ist bereits „Töte sie schnell und grausam“ – wobei vermutlich die Gegner gemeint sein dürften.

Was sind die Features? Ihr spielt einen der verschiedenen Helden mit seinen eigenen Waffen und Fähigkeiten und kämpft gegen andere Spieler. Dabei prügelt ihr euch in bisher drei bekannten Spielmodi:

  • Duell – Ein 1-gegen-1-Kampf gegen einen anderen Spieler in der personalisierten Arena; hier könnt ihr auch Freunde herausfordern
  • Brawl – Ein Deathmatch-Modus für Dreierteams
  • Domination – 2 Teams aus 5 Spielern treten gegeneinander an und kämpfen um die Herrschaft auf der Map – offenbar ähnlich wie in For Honor

Die Arenen sind eines der Kern-Features des Spiels und sollen angepasst werden können. Durch Beute sollt ihr etwa die Optik und sogar den Aufbau eurer Arena verändern können. Das kann sogar spielrelevante Elemente beinhalten.

Baut ihr etwa mehrere Ebenen in eurer Arena ein, könnt ihr Gegner einfach in ihr Verderben treten, indem ihr sie über eine Kante befördert. Auch das Wetter könnt ihr in eurer Arena verändern.

Der Gameplay-Trailer zur Open Beta von Blood of Heroes.

PvP im Dark-Souls-Stil, Open Beta startet im August

Wie läuft das Spiel ab? Das Kampf-System sieht aus wie eine Mischung aus Dark Souls und For Honor. Ihr kämpft aktiv mit Äxten, Speeren und Schilden, könnt blocken und parieren. Geschick und Timing stehen dabei offenbar im Vordergrund.

Im Gameplay sind Mechaniken wie das „staggering“ aus Dark Souls zu sehen, bei dem Gegner kurz betäubt und so angreifbar werden. Auch das beliebte Feature der Hinrichtungen aus For Honor scheinen eine Rolle zu spielen.

Wann und wo kann ich spielen? Die Open Beta für den PC startet bereits am 26. August. Ihr könnt euch für den Test auf der offiziellen Seite anmelden (via bloodofheroes.online). Das Spiel wird komplett auf Deutsch spielbar sein.

Zu Release wird Blood of Heroes ein Free2Play-Titel für PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S. Ein konkretes Release-Datum steht allerdings noch aus.

Das nordische Fantasy-Setting, in dem Blood of Heroes spielen soll, erfreut sich übrigens in letzter Zeit immer mehr Beliebtheit und hat schon etliche starke Spiele hervorgebracht:

Das sind die 4 besten Wikinger-MMOs auf Steam, die ich gespielt habe

Diablo 2 Resurrected: Beta startet mit Problemen – das sagt die Community

Am 13. August startete die Beta von Diablo 2: Resurrected. Allerdings gab es einige Probleme mit den Servern, die der Masse der Community nicht standhielten. Wir fassen für euch die ersten Reaktionen zur Beta von D2R zusammen.

Was ist los bei Diablo 2: Resurrected? Gestern, am 13. August, startete die Beta für Vorbesteller des Remasters von Diablo 2. Gegen 19:00 Uhr deutscher Zeit öffneten sich die Pforten und bleiben bis zum 17. August um 19:00 Uhr geöffnet.

Allerdings gab es kurz nach dem Start der Test-Phase schon Gründe zur Frustration. Denn die Server hielten nicht Stand. Vielerorts kam es zu Problemen. Ein größerer Kritikpunkt ist vor allem das Fehlen der wichtigen Lobbys auf PlayStation und Xbox.

Über die meisten Inhalte freuen sich Tester und Testerinnen allerdings. Wir fassen euch hier zusammen, wie die ersten Stunden der Beta liefen.

Serverprobleme zum Start der D2R-Beta

Das war das Problem: Schon kurz nach dem Start der Beta beschwerten sich Teile der Community über starke Probleme beim Spielen. Sie flogen aus den Spielen, hatten hohe Pings oder kamen gar nicht erst ins Spiel hinein. In den Foren, auf reddit und Twitter gab es viele Beschwerden.

Gegen 23:20 Uhr entschied sich das Team von Blizzard dazu, einen Neustart der EU-Server durchzuführen. Man sei sich über die Probleme der EU-Spieler bewusst. Der Server-Neustart solle dabei helfen, die Probleme zu beheben (via Forums.blizzard.com)

Auf reddit schreibt Im-German-Lets-Party “Die Beta ist 1 zu 1 wie das Original-Spiel. Sie nutzten sogar die Server aus 2000” (via reddit.com). Als Erklärung wird dem Post beigefügt: “Echte Diablo-Erfahrung. Ich spielte 45 Minuten, dann fror das Spiel ein. […]. Ein neues Spiel konnte dann erstmal nicht erstellt werden.”

Viel Zustimmung findet man in den Kommentaren. Dort schreibt Danielspoa (via reddit.com): “Mein Chat verliert die Verbindung, mein Gameplay laggt. Mein Ping zeigt 266 ms. Ich wohne in Brasilien, Blizzard hat Server in Brasilien, USA Ost und West, Asien, Oceanien usw. 266 ms ist höher als mein Ping nach Russland in Path of Exile, nur um das zu verdeutlichen.”

Andere betonen in dem Thread, dass es sich um einen Beta-Test handelt und man eben davon ausgehen muss, dass es dabei zu Problemen kommt.

Das Fazit nach der technischen Alpha von Diablo 2 Resurrected seht ihr im Video der GameStar

Was sagt die Community zu den Inhalten?

Das ist das positive Feedback: Abgesehen von den Serverproblemen gibt es viele positive Rückmeldungen zur Beta von Diablo 2 Resurrected. So schreibt NauticalPhoenix positiv darüber, dass Blizzard beim Remake nicht vor dem “Gore” zurückschreckte. Zur Verdeutlichung wurden zwei Bilder geteilt, die einen auseinandergerissenen Leichnam auf einem Tisch zeigen:

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Außerdem wird die Möglichkeit positiv hervorgehoben, dass man einfach so zwischen der überarbeiteten Grafik und der “alten” Grafik wechseln kann. “Das ist zwar ein nutzloses Feature”, schreibt Valdearg20 auf reddit, “aber es bringt ein großes, nostalgisches Lächeln in mein Gesicht” (via reddit.com).

Gelobt wird außerdem, dass das Remaster dem Original-Spiel treu blieb und nicht zu viel veränderte. Das automatische Gold-Aufheben und die erweiterte Beutretruhe seien beides solide Quality-of-Life-Verbesserungen.

Das allgemeine Gameplay wird gelobt. “Aufheben von Items und das Spiel zu spielen, fühlt sich gut an”, schreibt Ziffibert (via reddit.com).

Das ist negativ: Negativ hingegen bemerkt die Community die Temperaturen der Grafikkarten. Die gingen vor allem in den Lobbys stark nach oben, wie im Forum und auf reddit bemerkt wird. Man vermutet, dass es in den Lobbys kein Frame-Limit gibt und die Grafikkarten deshalb mit allem feuern, was ihnen zur Verfügung steht. Das treibt dann unweigerlich die Temperaturen auf um die 100 Grad Celsius.

Diablo 2 Resurrected Grafikkarten Heiß

Außerdem bemängeln viele, dass es keinen Support mehr für Ultrawide-Monitore gibt. Stattdessen spielt man nun mit schwarzen Balken am Rand, die den Spielspaß beim Gegnermetzeln trüben sollen. Mit Abstand ist der fehlende Ultrawide-Support das Thema, das im Feedback-Thread im Diablo-reddit am meisten genannt wurde (via reddit.com)

Spielt ihr schon die Beta von Diablo 2: Resurrected und konntet ausprobieren, ob das Remaster euch in diesem Zustand schon zusagt? Schreibt uns eure Erfahrungen mit dem Test doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit unserer Community hier zum Thema aus.

Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps parat, die anderen helfen können.

Neu in Final Fantasy XIV? Diese 7 nützlichen Features und Aktivitäten solltet ihr freischalten

In Final Fantasy XIV bekommen neue Spieler eine weite Auswahl an Content, den sie freischalten können. Es gibt aber einige Features, Inhalte und Gameplay-Elemente, die für Neulinge sehr nützlich sind. Wir verraten euch, wie ihr sie freischalten könnt.

Um diese Quests geht’s: Grundsätzlich gilt in FFXIV die Regel, dass ihr als neue Spieler die besonderen Quests, die mit blauen Plus-Icons markiert sind, möglichst immer annehmen solltet. Die Markierung signalisiert, dass solche Quests am Ende einzigartige Belohnungen bieten. Oft schalten sie neue instanzierte Inhalte wie Raids und Dungeons frei oder neue Gameplay-Mechaniken, wie etwa das Färben eurer Ausrüstung.

Diese Quests sind oft sehr leicht und kurz. Es kann aber passieren, dass sie unter den Bergen von sonstigem Content, den FFXIV zu bieten hat, untergehen. Wir haben daher hier für euch eine Liste nützlicher Features, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

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So sehen die Quests aus, die besondere Inhalte freischalten

1. Die aktuelle Agenda

Was ist das? Die aktuelle Agenda (auch genannt Challenge Log) ist eine Liste an Aufgaben, die Spieler wöchentlich in FFXIV abschließen können, um Boni wie EXP oder Gil zu erhalten. Die Agenda ist für neue Spieler besonders nützlich, da ihr dadurch automatisch Belohnungen bekommt, wenn ihr einfach das Spiel spielt und verschiedene Inhalte erledigt.

Die Agenda bezieht sich nicht nur auf Kampfinhalte wie Dungeons oder PvP, sondern auch auf Handwerker- und Sammlerklassen sowie das Kasino Gold Saucer. Je nach Inhalt bekommt ihr die entsprechende Belohnung, die auch mal in Form von PvP-Wolfsmarken oder MGP ausfallen kann.

So schaltet ihr die Agenda frei:

  • Quest-Name: Die vergessene Agenda
  • Ort: Limsa Lominsa, Obere Decks (X: 11,5 / Y: 10,9)
  • NPC: I’tolwann
  • Voraussetzungen: Level 15. Für Spieler, die in den Städten Gridania oder Ul’dah gestartet haben müssen zuerst den Auftrag des Hauptszenarios “Der Ruf des Meeres” erledigt haben, um nach Limsa Lominsa reisen zu können.

Nach dem Freischalten findet ihr die Agenda in eurem Hauptmenü unter “Notizbücher”.

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So sieht das Menü der aktuellen Agenda aus.

2. Färben und Projizieren

Was ist das? Neue Spieler haben das Pech, dass die Ausrüstung auf niedrigen Leveln nicht gerade super aussieht. Oft haben die Sachen, die man beim NPC kaufen oder aus Quests erhalten kann, die unterschiedlichsten Farben. Damit ihr nicht die ganze Zeit in einer grünen Hose und einem lila Oberteil durch die Welt schlendert, gibt es die Funktionen fürs Färben und Projektionen (Transmog von FFXIV).

Während das Färben es euch lediglich ermöglicht, die Farbe eurer Ausrüstung zu ändern, verändert die Projektion das komplette Aussehen eines Rüstungsstücks. Ihr könnt euch also ein cooles Outfit zusammenstellen und es über eure aktuelle Rüstung drüberprojizieren, sofern alle Voraussetzungen erfüllt wurden.

So schaltet ihr Färben und Projizieren frei:

  • Quest-Namen: Farbenlehre und Schöner Schein
  • Ort: Westliches Thanalan (X: 12,6 / Y: 14,3). Nicht weit weg von dem Eingang zum Sonnenwind.
  • NPC: Swyrgeim
  • Voraussetzungen: Level 15

Alle wichtigen Infos zum Färben und Projizieren sowie Tipps über coole Rüstungen auf niedrigen Leveln findet ihr in unserem Guide dazu:

Mehr zum Thema
Als Neulinge seht ihr in Final Fantasy XIV aus wie Clowns – So könnt ihr es ändern
von Irina Moritz

3. Kosmetiker

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Leicht bekloppt, aber doch ganz nett

Was ist das? Um das Fashion-Thema fortzuführen, könnt ihr in FFXIV auch einen Kosmetiker freischalten. Der minimal exzentrische Herr hilft euch dabei, bestimmte Aspekte am Aussehen eures Charakters für etwas Kleingeld zu verändern. Dazu gehören Dinge wie Frisur, Haarfarbe, Make-Up und einige andere Anpassungen.

Wenn ihr also nicht direkt das Geschlecht und die Rasse eures Charakters ändern, sondern nur kleine Änderungen vornehmen wollt, dann müsst ihr nicht Geld für eine Fantasia-Potion zahlen. Der Kosmetiker reicht dafür vollkommen aus.

  • Quest-Name: Schön ist nicht schön genug
  • Ort: Limsa Lominsa, Obere Decks (X: 11,1 / Y: 11)
  • NPC: S’dhodjbi
  • Voraussetzungen: Level 15.

4. PvP

Was ist das? Wenn ihr Lust darauf habt, euch mit anderen Spielern in FFXIV gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, dann könnt ihr es ab Level 30 in den verschiedenen PvP-Modi machen. Die Modi umfassen neben dem 4v4-Turnier-Modus FEAST auch große Schlachten mit bis zu 72 Leuten und MOBA-ähnliches “Rival Wings”.

Das PvP ist aber auch für die Leute interessant, die daran normalerweise kein Interesse haben. Denn die Belohnungen, die man gegen PvP-Währung Wolfsmarken eintauschen kann, können sich sehen lassen. Dazu gehört zum Beispiel schickes kosmetisches Gear, Mounts, Frisuren oder andere coole Items.

So schaltet ihr PvP-Inhalte frei: Jede staatliche Gesellschaft bekommt eine eigene Freischalt-Quest für das PvP in FFXIV. Ihr wendet euch also jeweils an den NPC, der zu eurer Gesellschaft gehört. Zunächst müsst ihr den Zugang zum Wolfshöhlen-Pier freischalten, dem PvP-Hub von FFXIV:

  • Quest-Name: Weg des Leidens
  • Ort: Limsa Lominsa, Obere Decks (X: 13,1 / Y: 12,8), Neu-Gridania (X: 9,7 / Y: 11,1) oder Ul’dah, Nald-Kreuzgang (X: 8,4 / Y: 8,9)
  • NPCs: R’ashaht Rhiki (Mahlstrom), Vorsaile Heuloix (Bruderschaft der Mordenviper) oder Swift (Legion der Unsterblichen)
  • Voraussetzungen: Level 30
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Am Wolfshöhlen-Pier könnt ihr weitere PvP-Inhalte freischalten und eure verdienten Wolfsmarken gegen kosmetische Items eintauschen.

Um die großen Schlachten der PvP-Fronst freizuschalten müsst ihr folgende Quest erledigen:

  • Quest-Name: Fronteinsatz
  • Ort: Limsa Lominsa, Obere Decks (X: 12,7 / Y: 12,8), Neu-Gridania (X: 9,9 / Y: 11,4) oder Ul’dah, Nald-Kreuzgang (X: 8,6 / Y: 9,4)
  • NPCs: Trachraet (Mahlstrom), Scarlet (Bruderschaft der Mordenviper) oder Mimio Mio (Legion der Unsterblichen)
  • Voraussetzungen: Level 30

Um den MOBA-ähnlichen PvP-Modus “Stahlschwingen” freizuschalten, braucht ihr Zugang zum Wolfshöhlen-Pier und folgende Quest:

  • Quest-Name: Schwingen aus Stahl
  • Ort: Wolfshöhlen-Pier (X: 5,7 / Y: 5,4)
  • NPC: Sanftbox
  • Voraussetzungen: Level 30

5. Gehilfen-Unternehmungen

Was ist das? Gehilfen sind im Grunde euer Verkaufskiosk und Item-Lager in FFXIV. Ihr schaltet sie automatisch im Verlauf der Hauptstory des MMORPGs frei und könnt ihnen euren Kram anvertrauen, den sie dann wahlweise einfach nur aufbewahren oder für euch am Marktbrett verkaufen.

Eure Gehilfen können aber auch gelevelt werden. Ihr könnt ihnen eine Waffe oder Sammelwerkzeug in die Hand drücken und sie in die weite Welt rausschicken, damit sie für euch Items sammeln. Es ist ein praktisches Feature, dass euch zum Beispiel beim Farmen bestimmter Materialien zum Craften hilft oder mit etwas Glück coole und seltene Gegenstände einbringt.

So schaltet ihr die Unternehmen frei: Es gibt 3 NPCs mit dem gleichen Namen, bei denen man sich die Quest holen kann. Sie befinden sich in je einem der drei Starter-Städte. Bei welchem ihr das Feature freischaltet, spielt keine Rolle:

  • Quest-Name: Unternehmungslustig
  • Ort: Limsa Lominsa, Untere Decks (X: 9 / Y: 11,2), Neu-Gridania (X: 11,8 / Y: 12,2) oder Ul’dah, Nald-Kreuzgang (X: 9,3 / Y: 8,7)
  • NPC: Abenteurer in Not
  • Voraussetzungen: Level 17

6. Tiefengewölbe – Palast der Toten

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Was ist das? Das Tiefengewölbe unterscheidet sich stark von den üblichen Dungeons von FFXIV. Im Palast der Toten steigt ihr hinab in einen Abgrund, der bis zu 200 zufällig generierte Stockwerke für euch bereithält. Das Interessante daran ist, dass ihr dort nicht eure übliche Ausrüstung nutzt, sondern ätherische Waffen und Rüstungen, die ihr durch das Öffnen besonderer Kisten auflevelt.

Palast der Toten ist auf niedrigen Leveln vor allem dadurch interessant, dass darin keine feste Gruppenzusammensetzung benötigt wird. Das heißt, ihr könnt theoretisch mit 4 DDs zusammengewürfelt werden. Wenn ihr also keine Lust auf lange Warteschlangen in Dungeons habt, könnt ihr im Palast der Toten ebenso eure Nahkämpfer und Magier aufleveln, ohne auf Heiler und Tanks angewiesen zu sein.

So schaltet ihr den Palast frei:

  • Quest-Name: Hinab in die Tiefe
  • Ort: Neu-Gridania (X: 12 / Y: 13,1)
  • NPC: Nojiro Marujiro
  • Voraussetzungen: Level 17

Da das Tiefengewölbe anders funktioniert als restliche Dungeons, könnt ihr darauf nicht über die Inhaltssuche zugreifen. Ihr müsst euch dafür am Eingang im Südwald beim Teleport Mühlenbruch befinden.

Alle Infos zum Palast der Toten und seinen besonderen Regeln findet ihr auf der offiziellen Seite Lodestone.

7. Eorzea Incognita

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In FFXIV gibt es viele Orte, an denen man schöne Screenshots machen kann

Was ist das? Die Nebenaufgabe Eorzea Incognita richtet sich an die Wanderer und Entdecker unter euch. Es handelt sich dabei um eine Ansammlung von Orten in FFXIV, die ihr besuchen müsst, um ein Notizbuch zu vervollständigen. Dabei müsst ihr für die Einträge in dem Buch an ganz bestimmte Stellen auf den Maps gehen und euch dort umschauen oder andere Bedingungen erfüllen.

Bei Eorzea Incognita gilt das Motto: Der Weg ist das Ziel. Das Entdecken cooler Landschaften und schöner Aussichten steht hier im Vordergrund. Als Belohnungen für den Abschluss winken euch Errungenschaften und Begleiter, aber keine richtig dicken Preise.

So schaltet ihr die Notizbücher frei:

  • Quest-Name: Unbekanntes Eorzea
  • Ort: Neu-Gridania (X: 11,8 / Y: 13,4)
  • NPC: Naoh Gamduhla
  • Voraussetzungen: Level 20, Abschluss der Hauptszenarioquest “Die Absichten der Sylphen”

An die Veteranen hier: Welche Inhalte und Features würdet ihr neuen Spielern noch empfehlen? Schreibt sie uns in die Kommentare und wir werden den Artikel gegebenfalls ergänzen.

So schaltet ihr die Raid-Inhalte in Final Fantasy XIV frei

Hacker erbeuten 600 Mio. € in Kryptowährung – ,,Aus Spaß”

Vor Kurzem haben Hacker über 600 Millionen Euro in diversen Kryptowährungen von der Plattform Poly Network gestohlen. Wirklich bereichert hat sie der Diebstahl nicht, denn mit dem Geld können sie nichts anfangen.

Update: Mittlerweile hat sich der Hacker, der anscheinend alleine handelte, selbst zu Wort gemeldet. Er behauptet, das alles nur aus Spaß gemacht zu haben. Wir haben den Artikel um seine Aussage erweitert.

Wer sind die Hacker? Am 10. August brachte eine einzige Meldung den gesamten Kosmos der Kryptowährungen ins Wanken. Einer oder mehrere Hacker unter dem Namen ,,Mr. White Hat” (zu Deutsch: Herr Weißhut) haben in einem digitalen Raubzug über 600 Mio. Euro in Form von Bitcoin, Ethereum und anderen Währungen erbeutet.

Als “White Hat” bezeichnet man einen Hacker, der mit seinen Aktionen gutmütig auf Sicherheitslücken hinweist – im gegensatz zu den “Black Hats”. Zwischen den beiden liegen “Gray Hats”, welche ungefragt nach Lücken suchen und dann nach einem Obulus fragen, um sie zu begeben. Ob es sich bei dem Hacker jedoch um einen “White Hat” handelt oder ob er sich nur so nennt, ist unklar.

Ziel dieser Attacke war die Handelsplattform Poly Network, bei der Sicherheitslücken ausgenutzt wurden. Die Plattform stellte sich als besonders lukrativ heraus, da sie Handel zwischen unterschiedlichen Kryptowährungen erlaubt — kaum eine andere Plattform bietet das. So konnten die Hacker gleich mehrere Währungen in weniger Überweisungen transferieren.

Um das Geld der über 10.000 betroffenen Kunden zurückzuerhalten, schrieb Poly Network einen offenen Brief an die Hacker:

Liebe Hacker,

Wir sind das Poly Network Team.

Wir möchten mit euch kommunizieren und bitten euch darum, die gehackten Assets zurückzugeben.

Die Menge an Geld, die ihr gestohlen habt, ist die größte in der Geschichte der dezentralisierten Finanzen. Strafverfolger und Gerichte aller Länder werden das als schwerwiegende Wirtschaftskriminalität behandeln und euch verfolgen. Es wäre sehr unklug von euch, weitere Transaktionen durchzuführen. Das Geld, das ihr gestohlen habt, stammt von über 10.000 Mitgliedern unserer Krypto-Community.

Ihr solltet mit uns reden, um eine Lösung zu finden.

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Hacker können nichts mit dem Geld anfangen

Poly macht mehr Druck: Um die Hacker weiter dazu zu drängen, die Assets zurückzuzahlen, veröffentlichte die Handelsplattform die Wallet-Adressen der Hacker auf Twitter. Damit können sich die Hacker von Mr. White Hat weitere Transaktionen an den Weiß-Hut stecken. Sollten sie jetzt versuchen, jemanden mit der erbeuteten Kryptowährung zu bezahlen oder Krypto- in herkömmliche Währung zu tauschen, ist allen Beteiligten sofort klar: Das Geld ist gestohlen.

Vergleichbar ist das mit Geldscheinen, die beim Versuch, einen Geldkoffer aufzubrechen, von einem Markierungsfarbe sprühenden Sprengsatz wertlos gemacht werden.

Hacker zahlen Geld zurück: Poly Network hat nur kurze Zeit später eine Nachricht erhalten, die an eine Transaktion gekoppelt war. In der schreiben die Hacker ,,ready to transfer”. (zu Deutsch: ,,Bereit für die Transaktion”)

Und tatsächlich, das Geld landete Stück für Stück in den Wallets von Poly Network. Bis zum 13. August 2021 hatten die Hacker etwa 340 Mio. € von 600 Mio. € zurückgezahlt — mehr als die Hälfte. Erfolg genug? Keineswegs: Die Verantwortlichen von Poly versprechen ihren Mitgliedern, dass sie nicht aufhören, bis auch der letzte Cent wieder dort ist, von wo er gestohlen wurde.

Hacker behauptet: “Das war immer der Plan”

Das sagt der Hacker: Nach der Attacke und dem Angebot von Poly, hat sich der Angreifer selbst zu Wort gemeldet. Er sagt, er habe das alles nur “aus Spaß” gemacht und dass es ihm nie um Geld gegangen sei (via CNBC.com). Es sei ihm tatsächlich um den Fehler gegangen, den er gefunden hatte:

Als mir der Bug aufgefallen ist, hatte ich gemischte Gefühle. Fragt euch selbst, was ihr tun würdet, wenn ihr ein solches Vermögen vor euch seht. Das Team höflich fragen, ob sie es fixen? Jeder könnte ein Verräter sein angesichts einer Milliarde! Ich kann niemandem vertrauen. Die einzige Lösung, die mir einfiel, war, es in einem gesicherten Account zu verwahren während ich selbst anonym und sicher bleibe.

“Mr. White Hat” cia CNBC

Er behauptet weiter, dass er von Anfang an das Geld zurückgeben wollte. Er sei “nicht sonderlich interessiert” in das Geld, aber er wisse, wie sehr es Leute treffe, wenn sie angegriffen werden: “Sollten sie nicht aus einem solchen Angriff lernen?”

Auch, wenn wir nicht prüfen können, ob der Hacker das alles ernst meint, stammen doch zumindest die Nachrichten offenbar eindeutig von ihm. Ein Spezialist erklärt: Die Nachrichten seien in Transaktionen eingebettet gewesen, die eindeutig zum Account des Hackers gehören. Nur der Besitzer der gestohlenen Assets hätte sie senden können.

Mitglieder und Twitter-Nutzer: Stellt den Hacker ein

Die Reaktion auf den offenen Brief von Poly Network sind eindeutig. Ein großer Teil der User macht sich schlichtweg darüber lustig. Andere drücken ihr Mitgefühl für Betroffene aus. Doch ein Nutzer hat eine abstruse und doch geniale Idee: ,,Stellt den Hacker ein”, verlangt der User CryptoPittie001 und bekommt für diese Idee schnell Zuspruch.

Immerhin hat er die Betreiber der Seite auf eine wichtige Sicherheitslücke hingewiesen. Poly sollte den Hacker bezahlen, damit er noch mehr gefährliche Löcher in den Sicherheitsmaßnahmen findet, findet CryptoPittie.

Eine Idee, die tatsächlich funktionieren könnte. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Firma einen Hacker einstellt, der erfolgreich durch die eigene Sicherheit gedrungen ist. Denn wer kann potenzielle Gefahrenquellen besser erkennen als der eigene Feind?

Plattformen wie Poly Network wurden 2021 bereits dreimal öfter Opfer solcher Hacker-Attacken als noch im Vorjahr. Doch Diebstahl ist nicht die einzige Gefahr beim Handel mit Kryptowährungen, wie Twitch-Streamer Trainwrecks berichtet: Twitch-Streamer warnt vor Glücksspiel und Krypto-Währungen, verzockt dann 2 Millionen $