Das nächste MMORPG 2022 stirbt – Mu Origin schließt die Server

Und schon wieder schließt ein MMORPG im Jahr 2022 die Server. Diesmal hat es das Mobile-MMO Mu Origin erwischt, was bereits jetzt nicht mehr zu downloaden ist. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Wann schließt das Spiel? Publisher Webzen hat in einem kurzen Statement auf ihrer Website angekündigt, dass das Mobile-MMORPG Mu Origin leider schließen muss. Bereits einen Tag nach der Ankündigung am 17. Januar verschwand das Game am 18. Januar dann aus den App-Stores.

Mu Origin könnt ihr also bereits jetzt nicht mehr herunterladen oder Dinge im Echtgeld-Shop des Titels kaufen. Wer das Game allerdings installiert hat, kann es derzeit noch weiter spielen.

Die Spielserver schließen dann zum 31. März, also in etwa zwei Monaten. Ab diesem Zeitpunkt werden dann auch noch spielende Fans aus dem Game gekickt. Eine genaue Uhrzeit hat Webzen dafür noch nicht genannt.

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Warum schließt Mu Origin? Einen genauen Grund, warum das über 5 Jahre alte Spiel schließen muss, nennt der Publisher Webzen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Es ist aber denkbar, dass sie den bereits veröffentlichten Nachfolger Mu Origin 2 weiter nach Vorne bringen wollen.

Eine Abschaltung des Vorgängers würde dann Sinn ergeben. Annehmbar wäre auch, dass Mu Origin durch den zweiten Teil so viele Spieler verloren hat, dass sich das Betreiben des Originals nicht mehr lohnt. Doch beides sind nur Spekulationen, da uns keine Spielerzahlen oder Ähnliches vorliegen.

Der Publisher schreibt dazu lediglich die folgenden Worte: “Seit über 5 Jahren bereisten wir den Mu-Kontinent mit euch. Voller Trauer müssen wir nun ankündigenden, dass unsere lange Reise mit Mu Origin enden muss.

Wir haben unser Bestes versucht, um eine nettere Spielumgebung für euch zu schaffen, dennoch mussten wir feststellen, dass wir diesen Service so nicht weiter fortführen können. Wir sind sehr traurig, aber mussten uns dazu entscheiden, die Server von Mu Origin zu schließen.

Außerdem sei erwähnt, dass es keine Rückerstattungen geben wird.”

Hier seht ihr Gameplay aus dem sterbenden Mu Origin:

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Die Community zeigt sich wenig überrascht

Wie ist die Stimmung? Mu Origin hatte keine sehr große Community mehr. Die Spieler, die sich noch aktiv in den Foren und auf reddit austauschen, sind aber wenig überrascht von der Abschaltung der Server.

Viele von ihnen sind bereits zu Mu Origin 2 gewechselt oder haben dem Spiel mittlerweile komplett den Rücken gekehrt. Ein paar wenige Fans scheinen einen privaten Server betreiben zu wollen, doch auch dieses Posting konnte im reddit nur 7 Upvotes erreichen.

Was sagen die Spieler? In einem reddit-Thread wird über die Abschaltung der Server diskutiert, doch wirklich überrascht ist eigentlich niemand. Im Gegenteil, man fragt sich sogar, wieso es erst jetzt passiert.

  • Der User ProfessorMeatbag schreibt: “Ich kann nicht behaupten, dass ich überrascht wäre. Aber das ist doch schon wieder irgendwie betrügerisch. Sie haben immerhin erst vor einer Woche ein Cashgrab-Event gestartet. Egal, wie sehr man ein Spiel liebt oder hasst, ein kompletter Shutdown ist immer mies für die Menschen, die Zeit und Geld investiert haben.”
  • Imaginos_in_disguise sagt dazu: “Wenn sich jemals jemand dazu entschieden hat, Geld oder Zeit für dieses Spiel auszugeben, ist er selbst daran schuld. Es war noch nie wirklich gut.”
  • UndisputedTankhard zeigt sich genervt: “Ist mir eigentlich egal, aber es ist doch Mist, dass Webzen schon wieder ein Spiel schließt. Ich wünschte immer noch, ich könnte Archlord noch spielen – nicht nur auf privaten Servern.”

Was war das für ein Spiel?

Bei Mu Origin handelte es sich um den ersten Mobile-Ableger des Mu-Universums, welches bereits mehrere Spiele veröffentlicht hat. Darunter Mu, Mu Legend, Mu Archangel und Mu Origin 2. 

Diese MMORPGs orientieren sich alle grob an dem gleichen, eher grindigen Gameplay aus der Iso-Perspektive. In Asien können die Spiele einen mäßigen Erfolg erzielen und auch im Westen sieht es nicht besonders rosig aus für die MMORPGs.

Während Mu Origin 2 im Google Play-Store bei über 67.000 Bewertungen einen Score von 4,2/5 hinlegen kann, bekommt Mu Legend auf Steam nur ausgeglichene Bewertungen und schafft es, laut Steamcharts, im 24-Stunden-Peak auf 47 Spieler.

Was haltet ihr davon, dass 2022 schon wieder ein MMORPG tötet, auch wenn es “nur” ein Mobile-MMORPG ist? Habt ihr eines der Mu-Spiele bereits gespielt oder seid ihr sogar selbst von der Serverabschaltung von Mu Origin betroffen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Mu Origin gehörte übrigens nicht zu den 6 MMOs von denen MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch voraussagt, dass sie 2022 sterben.

Quelle(n):
  1. Webzen

Die 3 besten Operator, um in Rainbow Six: Extraction einzusteigen

In dem Koop-PvE-Shooter Rainbow Six: Extraction stehen euch 18 Operator zur Verfügung. Diese sind alle aus Rainbow Six Siege bekannt, funktionieren aber in dem neuen Genre anders. MeinMMO sagt euch, welche 3 Operator gerade am Anfang wahnsinnig stark sind.

Die spielbaren “Klassen” in Rainbow Six Extraction heißen Operator. Das sind Charaktere, die mit ihren besonderen Persönlichkeiten und Fähigkeiten schon in Rainbow Six: Siege spielbar waren. Zu Release sind 18 Operator im Spiel, 9 davon sind zu Beginn freigeschaltet.

Obwohl diese Charaktere von dem PvP-Shooter Siege in den PvE-Shooter Extraction übernommen wurden, ändert sich ihre Funktion und Nützlichkeit dank dem Genre-Wandel teilweise deutlich. 

Gerade 3 Operator zeigen insbesondere zum Start, wie wichtig sie für eine erfolgreiche Mission sein können. Wir sagen euch, welche Operator das sind, und weshalb mindestens einer davon in jedem Team dabei sein sollte.

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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten

Sledge: Der Zerstörer

In Extraction ist Sledge besonders stark als offensive Power gegen die Parasiten-Aliens. Seine Shotgun macht selbst mit größeren Viechern kurzen Prozess. 

Sledge spezialisiert sich auf viel rohe Gewalt aus nächster Distanz

Dazu ist sein namensgebender Vorschlaghammer in der Lage, die Aliens zu betäuben. Den kann er beliebig oft schwingen und in erstaunlich hoher Frequenz.

Damit kann er sich sowohl die explodierenden Sprenger vom Leib halten, als auch größere Gefahren wie die Quäler kurzzeitig aus dem Spiel nehmen und verwundbar machen. Aber Vorsicht: Um zu treffen, müsst ihr näher an den Gegnern dran sein, als man denken könnte.

Zusätzlich sind sowohl seine Shotgun als auch sein Hammer hervorragende Werkzeuge, um Wände zu zerstören. Mit ihm ist es also ein Klacks, dem Team neue Wege zu öffnen, durch die sie angreifen oder notfalls fliehen können.  

Lion: Der Aufklärer

Lion war in Rainbow Six Siege Teil des ursprünglichen „Outbreak“-Events – ein zeitlich begrenzter Spielmodus, der ausgebaut wurde und die Grundlage von Rainbow Six Extraction ist. Dementsprechend überrascht es wenig, dass er in diesem Spiel ein wichtiger Bestandteil des Teams ist.

Lion gibt dem ganzen Team wertvolle Informationen

Obwohl seine SMG und sein Revolver gut Schaden austeilen können, ist sein Gerät der wahre Star der Show. Die Drohne EE-Eins-D markiert für kurze Zeit alle Gegner in einem Bereich, die sich bewegen. Nach einem Cooldown kann die Drohne wieder eingesetzt werden.

Gerade in Missionen, in denen ein Ziel verteidigt werden muss, kann diese Fähigkeit maßgeblich zum Erfolg beitragen. Dank Lion könnt ihr nämlich erkennen, aus welchen Richtungen die meisten und fiesesten Gegner auf euch einstürmen. Mit dieser wertvollen Info könnt ihr dann überlegt und strategisch reagieren, statt euch vom Überraschungseffekt überrumpeln zu lassen.

Doc: Der Heiler

Gerade auf höheren Schwierigkeitsstufen passiert es schnell, dass ein Teammitglied den Überblick verliert und von den Aliens ausgeknockt wird. Hier kommt Doc ins Spiel. 

Doc hält das Team problemlos am Leben

Mit seiner speziellen Reanimationspistole verschießt er Gesundheitskugeln, die Teammitglieder um 15 Lebenspunkte heilen oder am Boden liegende Kameraden wiederbeleben. Somit kann er aus einer sicheren Position und Distanz sein Team wieder fit machen. Weil die Aliens von dem liegenden Spieler weglaufen werden, sind auch die Wiederbelebten oft in Sicherheit. 

Sollten die Gegner in der Zwischenzeit sich auf Doc stürzen, kann er sich in Nahkampf mit seiner starken Shotgun selbst mehr als ausreichend zur Wehr setzen.

Sledge, Lion und Doc erfüllen somit 3 sehr starke und wichtige Rollen in einem Team. Sie funktionieren hervorragend zusammen, sind aber auch für sich ein starker Teil von jedem Team in Rainbow Six Extraction.

Welche weiteren Operator es gibt, und was die drauf haben, erfahrt ihr in unserem Artikel: 

Das sind die Operator von Rainbow Six: Extraction und was sie können

Sony reagiert auf Xbox-Deal mit Activision – Äußert sich zur Furcht der PS5-Fans

Nach der Enthüllung des möglichen Kaufs von Activision Blizzard durch Microsoft und Xbox hat sich nun auch Sony zum Thema geäußert. Im offiziellen Statement ging es dabei um die Spiele, die von Activision auch auf der PlayStation vertrieben werden.

Was ist das für ein Deal? In einer Ankündigung, die die Gaming-Industrie erschütterte, teilte Microsoft mit, dass sie den Publisher Activision Blizzard kaufen wollen. Dafür sollten satte 68,7 Milliarden hingeblättert werden, was mit Abstand der größte Kauf in der Geschichte des Gamings ist.

Er liegt weit vor dem vorherigen Rekordhalter Take Two, die den Entwickler Zynga für 14 Milliarden gekauft hatten und auch vor dem letzten großen Ankauf von Microsoft. Die Firma kaufte im September 2020 Bethesda / Zenimax für 7,5 Milliarden Dollar.

Die Aussicht auf den Deal sorgte auch bei Fans für heftige Reaktionen und viele sorgen sich nun, wie es um Spiele von Activision Blizzard bestellt ist, die bisher auch auf der PS5 erschienen oder noch erscheinen sollten. Dazu gehören beispielsweise Overwatch 2 und Diablo 4, aber auch Call of Duty.

Nun hat sich Sony zum Thema geäußert und versucht, die Wogen ein wenig zu glätten.

Sony glaubt, dass laufende Verträge gültig bleiben

Das sagt Sony im Statement: Aus dem Statement, das im US-Magazin Bloomberg veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Sony wohl in unmittelbarer Zukunft keine großen Veränderungen erwartet.

Im Wortlaut heißt es:

Wir erwarten, dass Microsoft sich an die vertraglichen Vereinbarungen hält und weiterhin sicherstellt, dass Activision-Spiele plattformübergreifend sind.

Sony-Sprecher via bloomberg.com

Weitere Details werden nicht genannt.

Was bedeutet das? Sony wird höchstwahrscheinlich Verträge mit Activision aufgesetzt haben, die Spiele wie Call Of Duty oder Overwatch betreffen.

Das Statement kann aber so gedeutet werden, dass alle bereits feststehenden Deals und Releases, die Activision betreffen, auch planmäßig fortgesetzt werden (sollen).

Hinzu kommt: Der Kauf soll laut Activision Blizzard voraussichtlich bis zum Ende des Finanzjahres 2023 abgeschlossen werden. Bis es so weit ist, wird der Publisher weiterhin autonom agieren.

Bis dahin erscheinen wahrscheinlich noch ein bis zwei Call-of-Duty-Ableger, auch Overwatch 2 und Diablo 4 könnten bis dahin veröffentlicht werden. Viele befürchten, dass Spiele wie Overwatch 2 und Diablo IV nicht für die PS5 erscheinen werden.

Bei Sony geht man also nicht davon aus, dass sich bis zu diesem Zeitpunkt etwas ändern wird. Wie es allerdings danach weitergeht, ist unklar.

Wir haben den Kauf im Podcast analysiert:

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Was sagt Microsoft dazu? In der Ankündigung des Deals hieß es zu dem Thema: “Die Spiele von Activision Blizzard werden auf einer Vielzahl von Plattformen gespielt und wir planen, diese Communitys auch in Zukunft zu unterstützen.”

Aktuell ist es schwer zu sagen, wie sich das Thema in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Viele gehen davon aus, dass Microsoft dann so verfahren wird, wie es bereits beim Kauf von Skyrim- und Fallout-Entwickler Bethesda war. Bestehende Deals wie bei Deathloop wurden eingehalten, alle zukünftige Releases zu großen Marken sind aber Xbox- und PC-exklusiv und erscheinen im Gamepass.

Beruhigt euch das Statement von Sony? Was glaubt ihr, wie sich der Deal auswirken wird? Und was haltet ihr generell davon? Nehmt doch an unserer Umfrage dazu teil:

Microsoft plant Activision Blizzard zu kaufen – Ist das gut oder schlecht?

Destiny 2: Hüter mogeln sich durch neuen Dungeon und können jetzt lustige Rennen fahren

In Destiny 2 ist es nicht mehr weit bis zu Witch Queen und die Hüter vertreiben sich ihre Zeit so lange mit den aktuellen Aktivitäten. Einige Spieler haben dabei nun einen Trick herausgefunden, wie ihr im neuen Dungeon „Sog der Habsucht“ lustige Jet-Ski-Rennen mit euren Freunden fahren könnt.

Was fanden Hüter heraus? In Destiny 2 gibt es seit kurzem den neuesten Dungeon namens “Sog der Habsucht“. Dieser ist seit Dezember 2021 verfügbar und die Spieler haben dort, aufgrund der langen Season 15, auch schon jeden Winkel genau ausgekundschaftet.

Die neueste Entdeckung ist, dass Spieler einen Weg gefunden haben, wie ihr die Death Barrier im See in der Phase mit dem Gefallenen-Kraftfeld umgehen könnt, um lustige Rennen zu fahren. Dazu müsst ihr jedoch einiges beachten.

Rennen fahren wie in Mario Kart

Was wird dazu gebraucht? Die wichtigsten Gegenstände sind:

  • Exotischer Granatwerfer – Griff der Erlösung
  • Warlock – Oberer Baum der Dämmerklinge für mehr Mobilität
  • Titan – Mittlerer Baum Chaosfaust (Donnerkrachen)
  • Titan Exo – Unbändiger Löwe
  • Jäger Exo – St0mp-EE5

Die Items sowie der ausgewählte Fähigkeitsbaum des Warlocks und Titans dienen dazu, euch das Erklimmen einer gewissen Felsmauer zu erleichtern. Am besten ihr setzt bei der Phase mit dem “Gefallenen Schild” noch ein Kampfbanner ein. Dadurch erhaltet ihr genügend Munition und eine volle Superleiste.

Wie gehe ich vor? Habt ihr die Phase mit dem Schild gestartet, rüstet ihr euren Griff der Erlösung aus. Mit diesem schießt ihr euch kleine Stasisvorsprünge gegen die Felsmauer hinter euch, die ihr als Plattformen nutzen könnt.

Das ist der Bereich, mit dem See des Todes

Klettert so die Felsmauer bis zum Loch hoch, durch das ihr vorher hindurchgekommen seid. Durchschreitet dann die Kristallhöhle bis ihr fast im Totenschädel angekommen seid. Stellt euch dann auf den Kristall, welcher den Übergang in das alte Gebiet einläutet.

Dadurch habt ihr die Möglichkeit euren Sparrow zu rufen. Habt ihr diesen hergezaubert, schwebt ihr zurück zum Gefallenenschild quer durch die Kristallhöhle, die ihr zuvor durchkämmt habt.

Begebt euch zum Kampfbanner, welches ihr gesetzt hattet, und versucht, mit eurem Sparrow langsam auf den See zu fahren.

Dabei ist zu beachten, dass ihr nicht ruckartig aufs Wasser klatschen dürft. Dadurch könnte die tödliche Barriere berührt werden, welche sich am Wasser befindet. Der Sparrow umgeht diese Mechanik, da dieser über dem Boden schwebt.

Habt ihr die ganze Prozedur hinter euch, steht euch aks Belohnung eine riesige geschlossene Arena zur Verfügung, die ihr mit euren Freunden als Rennstrecke nutzen könnt. Euer Sparrow wird damit quasi zu einem Jet-Ski.

Was gibt es zu beachten? Da sich unter eurem Sparrow die tödliche Barriere befindet, solltet ihr darauf achten nicht von eurem Sparrow abzusteigen. Versucht auch nicht ruckartig Stunts hinzulegen. Alle Aktionen, die in Verbindung mit einer Berührung des Wassers zu tun haben, führen zum sofortigen Tod.

Was haltet ihr von solchen Ideen, um sich die Wartezeit bis Witch Queen zu verkürzen? Habt ihr das schon rausgefunden oder haltet ihr euch eher an die „offiziellen“ Aktivitäten von Bungie? Lasst es uns wissen!

Quelle(n):
  1. YouTube

Chef von Anthem sagt: „BioWare-Magie ist Bullshit“ und „furchtbare Art, zu arbeiten“

Der Entwickler Mark Darrah war über Jahre bei BioWare tätig. Als der große MMO-Shooter Anthem in der Entwicklung kriselte, kam er dazu und übernahm die Leitung als „Executive Producer“. Heute sagt er: Die Idee, es gäbe eine spezielle Magie bei BioWare, die alles noch zum Besseren wendet, sei Bullshit.

Was versteht man unter „BioWare-Magie?“ In einem großen Insider-Report von Kotaku zum Niedergang von Anthem, wird der Begriff „BioWare Magic“ beschrieben (via Kotaku).

„Im Studio gibt es den Begriff „BioWare Magic“: Es ist der Glaube, dass egal, wie hart die Entwicklung eines Spiels ist, in den letzten Monaten schon alles zusammenkommt. Das Spiel wird immer zu etwas Vollständigem verschmelzen. Das ist bei der Mass Effect-Triologie passiert, bei Dragon Age: Origins, und bei Inquisition. Erfahrene BioWare-Entwickler vergleichen das mit einem Hockey-Schläger, es ist eine Weile flach und dann geht es plötzlich nach oben. Sogar wenn ein Projekt wie ein kompletter Fehlschlag aussieht, gibt es den Glauben, dass wenn man hart genug arbeitet – und den schweren Crunch mitmacht – am Ende alles zusammen kommt.“

Kotaku

Hat das bei Anthem funktioniert? Wie man heute weiß, lief die Entwicklung von Anthem katastrophal. Das Spiel wurde zwar zum Ende irgendwie fertig, da war das Studio aber komplett ausgebrannt. Es tauchten dann in den Systemen und im Endgame des Shooters große Schwierigkeiten auf, doch die Weiterentwicklung des Shooters brach völlig zusammen.

Man unternahm bei EA noch einen halbherzigen Versuch, das Spiel zu retten, aber letztlich stellte man die Arbeit an Anthem im Februar 2021 endgültig ein.

Bei Anthem hat die BioWare-Magie also nicht funktioniert.

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Anthem ist tot – Das kurze Leben und lange Sterben von EAs „nächstem großen Ding“
von Schuhmann

Das ist keine Magie, das ist eine furchtbare Art zu arbeiten

Das sagt der Chef von Anthem jetzt: In einem Video spricht der ehemalige Kopf des Spiels, Mark Darrah, jetzt über die BioWare-Magie und den legendären Hockey-Schläger. Er sagt:

  • Jedes Mal, wenn wer „BioWare“-Magic sage, sei das für ihn so, als jage man ihm eine Nadel ins Hirn
  • Er dachte, dass der Begriff eigentlich schon länger ausgerottet ist, aber bei der Entwicklung von Anthem habe ihn wenigstens eine Person genutzt
  • der Glaube, die Entwicklung eines Spiels werde sehr spät im Prozess durch „BioWare Magic“ plötzlich extrem beschleunigt, sei „furchtbar“ – denn man wisse gar nicht, wann dieser Punkt erreicht sie, an dem alles magisch passiere

„Was ist BioWare-Magic? BioWare-Magic ist eine beschissene Arbeitsweise. Es bedeutet, einen Namen auf etwas zu werfen, das soviel heißt wie: „Mach dir keine Sorgen. Raste nicht aus. Wir wissen, dass an einem späteren Tag alles schnell passieren wird und alles klappt.

Aber die Wahrheit ist: Bei diesem „Es wird schon klappen“ – so entsteht Crunch und so entstehen Spiele, die man verschieben muss.“

Mark Darrah

Am Ende sagt Darrah klar: „BioWare Magic ist Bullshit.“

Darrah sagt, es sei jetzt nicht so, als wolle er auf BioWare rumhacken. Es würde in vielen Studios so gearbeitet werden, auch bei CD Projekt (Cyberpunk 2077).

Die Leute sollten auf jeden Fall aufhören, dieses Konzept „BioWare Magic“ zu nennen, das sei keine Magie, sondern einfach eine schlechte Arbeitsweise.

Mit dem Ende von Anthem und der Krise der Loot-Shooter haben wir uns auf MeinMMO erst vor Kurzem ausführlich beschäftigt:

Die große Krise der Loot-Shooter – Was ist mit Destiny, The Division und Anthem passiert?

Quelle(n):
  1. YouTube

Rainbow Six Extraction: So kommt der neue PvE-Shooter in Tests auf Metacritic an

Zum Release von Ubisofts neuem PvE-Shooter Rainbow Six Extraction gibt es erste Reviews und Kritiken auf Metacritic. Dort bekommt das Spiel durchaus Lob, aber auch fundamentale Kritik ab. Insgesamt landet der Shooter im soliden Mittelfeld. Erfahrt hier, was genau bemängelt und gelobt wird.

Am 20. Januar 2022 erschien der Koop-Shooter Rainbow Six Extraction auf PC, PlayStation, Xbox und Stadia. Alle Infos zum Release des Shooters bekommt ihr hier.

Pünktlich zum Start gab es auch schon erste Kritiken auf Metacritic zu hören:

In den folgenden Absätzen schauen wir uns an, was einige der Kritiken zu Rainbow Six Extraction genau sagen. Zur Einstimmung folgt hier auch ein Video, welche das Spiel kurz erklärt:

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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten

„Eine der intensivsten und aufregendsten Koop-Erfahrungen, die es derzeit gibt“

Das sind die positiven Bewertungen: Mehrere Seiten schwärmen in hohen Tönen vom Spiel. Man lobt vor allem die solide Umsetzung des aus Rainbow Six Siege bekannten taktischen Game- und Gunplays. Das wurde reibungslos in eine Art Zombie-Koop-Shooter übertragen.

Game Heroes (95 Punkte) lobt das Spiel in höchsten Tönen und behauptet gar, es sei „eine der intensivsten und aufregendsten Koop-Erfahrungen, die es derzeit gibt“. Es sei eine innovative Ergänzung des Siege-Universums und würde das an sich stagnierende Genre der Koop-Shooter wieder ankurbeln.

JeuxVideo (80 Punkte) lobt ebenfalls die optimale Vermischung des ultra-taktischen Militär-Shooter-Gameplays von Siege mit einer spaßigen Ballerei auf Zombies. Die Verzahnung dieser beiden an sich konträren Aspekte sei brillant und die größte Stärke des Spiels.

Dexerto (80 Punkte) erwähnt ebenfalls, wie gut das Game- und Gunplay von Siege hier auf ein anderes Genre übertragen wurde. Und auch wenn die Ziele in den Missionen nicht immer konsistent in ihrem Schwierigkeitsgrad wären, so sei es immer spannend und aufregend, sie zu erfüllen. Gerade die wilden Szenen, in denen man mit wenig Munition und einem bewusstlosen Kameraden auf der Schulter verzweifelt zu fliehen versucht, seien ein Highlight.

„Fühlt sich mehr wie eine Erweiterung zu Siege an, als wie ein vollwertiges Spiel“

Das sind die durchwachsenen Bewertungen: Abseits der rundum positiven Kritiken gibt es eine Menge Bewertungen, die dem Spiel diverse Mängel attestieren. So wird unter anderem kritisiert, dass Extraction sich mehr nach einem Addon für Rainbow Six Siege anfühle und weniger wie ein echtes Stand-Alone-Game. Daher – und darin sind sich viele Kritiker einig – sei es vor allem für Besitzer des Game Pass oder Ubisoft Connect relevant, denn da wäre das Spiel eh kostenlos enthalten.

VGC (60 Punkte) kann das Spiel nicht empfehlen, wenn man es alleine spielen will. Vor allem nicht auf der PlayStation, da es dort nur zum Vollpreis zu haben sei. Aber wenn man den Game Pass besitzt und sonst gerade nichts zu spielen hat, dann wäre Extraction ein großer Spaß.

IGN Adria (60 Punkte) findet, dass es dem Spiel an aufregenden Momenten fehle. Es sei lediglich ein „glorifizierter Zombie-Mod“, der als Spielmodus in Siege besser aufgehoben wäre. In der aktuellen Form sei das Spiel ein seltsames Experiment aus nicht passenden Aspekten. Es sei weder für Veteranen der Serie noch Neueinsteiger wirklich befriedigend.

Gaming Age (42 Punkte) geht noch weiter und sagt, dass Extraction eigentlich für niemanden wirklich interessant sei. Auf dem PC sei GTFO besser, im Game Pass das Game Aliens: Fireteam Elite und für Taktik-Shooter-Fans wäre Rainbow Six Siege immer noch das Nonplusultra. Es gäbe einfach keine klaren Vorteile, die für Extraction sprechen würden.

Habt ihr Rainbow Six Extraction schon gespielt? Was ist eure Einschätzung zum neuen Koop-Shooter? Empfindet ihr ihn als passende Ergänzung zu Siege oder stört euch etwas daran?

Wenn ihr noch mit euch hadert, ob ihr euch das Spiel ansehen solltet, haben wir hier ein wenig Entscheidungshilfe für euch: Rainbow Six: Extraction im kurzen Check – Warum man es spielen sollte und für wen es sich lohnt.

Quelle(n):
  1. Metacritic

Der größte Streamer zu WoW erklärt, warum er keine Classic-Raids auf Twitch zeigt

Der WoW-Streamer Asmongold hat keine Lust, Raids aus WoW: Classic zu streamen. Der amüsante Grund: Zu viele Besserwisser sind unterwegs.

Auch wenn der Streamer Asmongold World of Warcraft vor einer ganzen Weile den Rücken zugekehrt hatte, inzwischen schaut er immer mal wieder in Blizzards MMORPG hinein und interessiert sich auch für die Gerüchte rund um die nächste Erweiterung, wie etwa „The Dragon Isles“.

Manch ein Zuschauer fragt sich aber, warum Asmongold kaum Content zu WoW Classic bringt – besonders aus den Raids, immerhin ist in BC Classic gerade der Patch für den Schwarzen Tempel erschienen. Die Antwort darauf ist simpel: Es gibt zu viele Besserwisser.

Was hat er gesagt? In einem Stream vor einigen Tagen kam Asmongold mal wieder auf das Thema WoW Classic zu sprechen. Auf die Frage hin, warum er denn keine Classic-Raids streame, gab er eine recht konkrete Antwort – es gibt einfach zu viele Leute, die alles besser wüssten. Genau sagt er:

Ich glaube, so ganz grundsätzlich, dass das Streamen der klassischen WoW-Raids nicht so viel Spaß macht. Ich glaube, die Community [um die Classic-Raids], da macht es mir keinen Spaß, Content für zu machen. Denn alle denken, sie wüssten, wovon sie reden. Die haben immer ihre Meinung darüber, was du gerade machen solltest. Das ist einfach so eine feindselige Community.

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Er führt das dann noch ein wenig aus, denn es sei nicht unbedingt verkehrt, diese Art von Content zu streamen – doch da er die Wahl hat, entscheidet er sich, das nicht zu tun:

Ich verstehe, wenn du ein Classic-Andy bist, dann musst du das Spiel streamen, weil das eben das ist, was du tust. Aber ich muss das nicht tun. Warum sollte ich also? Warum sollte ich mich willentlich zu etwas bemühen, das einfach nur nervig ist und mich wütend macht? Wenn du die Option hast, das nicht zu tun – warum würdest du das tun?

Da er in der soliden Position ist, wählen zu können, welche Inhalte er streamt und womit er sich beschäftigt, entscheidet er sich gegen etwas, das ihm aufgrund der Community schon im Vorfeld keinen Spaß bereitet.

Asmongold greift selbst hart durch: Für einige steht die Aussage im krassen Widerspruch zu Asmongolds eigenem Verhalten. So hatte er erst vor Kurzem erklärt, dass er Spieler wortlos kickt, wenn sie in Farm-Raids Fehler machen. Denn das sei ja auch nur eine Form von „er wüsste genau, was der andere Spieler eigentlich gerade tun soll“.

Farm-Runs für das moderne WoW sind spielerisch natürlich eine andere Sache als Progression-Raids in WoW Classic und BC Classic, doch manch einer zieht hier durchaus eine Parallele.

Dass ausgerechnet Asmongold aber gewisse Inhalte nicht streamen möchte, weil er an den „Besserwissern“ keinen Spaß hat, findet so manch einer dann doch ziemlich ironisch.

Asmongold ist allerdings auch dafür bekannt, oft recht eindeutige Meinungen zu bestimmten Themen rund um World of Warcraft zu haben, selbst wenn die manchmal auf den ersten Blick im Widerspruch zu seinem eigenen Verhalten zu stehen scheinen.

Quelle(n):
  1. dexerto.com

In Pokémon GO haben 2 Trainer irres Glück, danach musste das Tauschen deaktiviert werden

Ohne Screenshots würde man es nicht glauben. In Pokémon GO gab es wohl kurzzeitig einen Bug, der Trainern riesige Vorteile brachte. Kurze Zeit später deaktivierte Niantic das Tauschen. Wir zeigen euch die irre Story.

Um was geht es? In Pokémon GO wurde in der Nacht auf den 20. Januar das Tauschen deaktiviert. Wie lange die Deaktivierung anhält und ihr nicht tauschen könnt, ist derzeit unklar. Zwar nannte Niantic keine klaren Gründe, doch eine wilde Story von zwei Trainern zeigt offenbar, warum die Entwickler eingreifen müssen.

Auf reddit zeigte ein Trainer Screenshots davon, wie er irre viele Glücks-Pokémon erhielt.

Update vom 21. Januar: Inzwischen ist die Tausch-Funktion wieder aktiv. Niantic entschuldigte sich auf Twitter für den Ausfall und zeigte die Wiedergutmachung. Bis zum 24. Januar gibt es jetzt einen Tausch-Bonus als Entschuldigung.

100 Glücks-Pokémon hintereinander getauscht

Das zeigt ein Trainer: Auf reddit schreibt Trainer AndKrem am 20. Januar um 0:20 Uhr, dass er kürzlich mit einem Freund 100 Pokémon getauscht hat und alle zu Glücks-Pokémon wurden.

Dazu veröffentlichte der Nutzer Screenshots als Beweis, der die Glückspokémon zeigt.

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Normalerweise haben Pokémon eine geringe Chance, zu einem Glücks-Pokémon zu werden. Ist man allerdings Glücksfreund mit einem befreundeten Trainer, dann erhält man einen garantierten Glückstausch. Das sollte aber nicht bei mehreren Tauschen hintereinander funktionieren, schon gar nicht bei 100 Stück.

In diesem Fall verfiel der Status der Glücksfreunde aber nicht nach einem Tausch, sondern blieb bestehen. “Der Status als Glücksfreunde verschwand nicht und dadurch wurde aus jedem Tausch ein Glückstausch”, erklärt AndKrem auf reddit.

Niantic musste schnell eingreifen

So ging das weiter: Der Thread auf reddit nahm direkt Fahrt auf. Viele Nutzer kommentierten und verteilten Upvotes. In kürzester Zeit wurde er zum Top-Beitrag und bekam entsprechend Aufmerksamkeit. Offenbar auch von Niantic.

Gegen 01:30 Uhr, am Morgen des 20. Januars, veröffentlichte der Support von Niantic ein Statement auf Twitter. “Trainer, das Tauschen ist aktuell nicht verfügbar, während wir einen Fehler untersuchen. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und werden hier Updates veröffentlichen. Danke für eure Geduld.”

Nun muss man abwarten, wie schnell Niantic den Fehler beheben kann. Das Tauschen ist so lange deaktiviert. Wie schnell das Problem behoben werden kann, ist unklar. Vermutlich hat es mit dem neuen Update 0.227.1 zu tun, das sich derzeit im Rollout befindet.

Wie Niantic die Trainer dafür entschädigen wird, dass sie so lange auf das Tauschen verzichten müssen, ist auch noch unklar. Aus der Vergangenheit weiß man aber, dass Niantic dazu in der Regel eine “Wiedergutmachung” veröffentlichen wird.

MontanaBlack entschuldigt sich für „wirre Aussagen“ zu Nazi-Symbol: „Zu 0 % drüber reflektiert“

Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat ein NFT beworben, das einen Affen zeigte, der ein Hakenkreuz trug. Als Kritik daran aufkam, rechtfertigte MontanaBlack sich: Das Symbol gehöre halt zur Historie dazu. Für diese Aussagen entschuldigte er sich gestern in einem Twitch-Stream: Das sei wirres Zeug gewesen, über das er nicht nachgedacht habe.

Das ist die Situation:

  • Der deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack bewirbt über Twitter seit einigen Tagen NFTs, einen neuen Technik-Trend, der im Gaming kritisch beäugt wird, der aber als spekulative Wertanlage für einige Leute interessant ist. Zuletzt verlost er über Twitter 4 NFTs, die digitale Affen zeigen. Einer der Affen trug ein Hakenkreuz.
  • Das löste Kritik im deutschsprachigen Twitter und im internationalen reddit aus. Die Hersteller des NFTs löschten den problematischen Affen daraufhin und sagten: MontanaBlack sei bezahlt worden, das zu posten. Er habe mit der Erstellung des Affen nichts zu tun.
  • Doch MontanaBlack heizte die Stimmung mit relativierenden Aussagen weiter an. Er sagte, er hätte den Affen gar nicht gelöscht. Das Symbol gehöre ja zur Historie dazu.
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Größter deutscher Twitch-Streamer verlost NFT mit Hakenkreuz: „Gehört zur Historie dazu“
von Schuhmann

Das war das Zitat, das die Diskussion anheizte: Die genaue Aussage von MontanaBlack, welche die Stimmung anheizte, war (via twitter):

Ich für mich ganz persönlich hätte es vermutlich gar nicht gelöscht. Letztendlich, Diggah, gehört es auch zu der Historie dazu und nur weil es irgendwie mal irgendwo ein Hakenkreuz zu sehen ist, macht nicht jeder gleich „Salutiert still stramm und grüßt Adolf“ – das ist Schwachsinn, Diggah. Diese ganze Nazi-Scheiße gehört halt leider auch zu dem, was damals passiert ist, dazu.

MontanaBlack

MontanaBlack sagt: Management hat Twitter-Post getätigt

So reagiert er jetzt: In einem aktuellen Twitch-Stream vom 19.01. hat sich MontanaBlack für diese Aussage entschuldigt und um Verzeihung gebeten. Teile des Streams hat er später auf Twitter gepostet.

MontanaBlack sagt:

  • Er war selbst von der Situation überfordert
  • Das Giveaway habe er nicht selbst gepostet, sondern jemand aus seinem Umfeld, man könne das auch „das Management“ nennen
  • Er habe es allerdings versäumt, den Post noch mal zu kontrollieren – das sei klar sein Fehler gewesen
  • Er sei dann auf Twitter zurecht kritisiert worden
https://twitter.com/MontanaBlack/status/1483901398597124102

„Wirre Aussagen ohne jeglichen Zusammenhang, einfach um irgendwas zu sagen“

Im Nachhinein ärgert sich MontanaBlack offenbar vor allem über seine eigenen Aussagen zum Hakenkreuz im Twitch-Stream:

Und gestern hab ich im Stream versucht, das für mich noch irgendwie so bisschen argumentativ noch hinzulegen und hab irgendwelche Aussagen gebracht, wo ich vorher 0 Prozent drüber selbst reflektiert habe.

Also ich hab gestern das ganze Thema für mich abgehakt, hab da den Post gelöscht selber, bin dann irgendwann nach Hause gekommen, hab den Stream angeschmissen und nix zu gesagt und irgendwann hab ich auf Krampf versucht, irgendwas zu sagen, was eher mir noch ein Bein gestellt hat, weil ich irgendwelche komischen Aussagen getroffen habe – Oder sagen wir mal nicht komische Aussagen, sondern einfach wirre Aussagen ohne jeglichen Zusammenhang, einfach um irgendwas zu sagen.

MontanaBlack

Im weiteren Verlauf der etwa 4-minütigen Entschuldigung betont MontanaBlack seine eigenen türkischen Wurzeln: seine Mutter sei Türkin und er habe die Staatsangehörigkeit „Deutsch/Türkisch“.

Zum Anschluss der Entschuldigung sagt MontanaBlack, er distanziert sich klar von der „ganzen Nazi-Scheiße”, und streckt den Mittelfinger in die Kamera.

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Er sagt aber auch, dass ihm die Meinung von Leuten auf Twitter oder der allgemeinen Öffentlichkeit eigentlich egal ist, obwohl er ein „darauf angewiesen ist, dass Leute ihn feiern“. Aber so wirklich zähle für ihn nur, dass seine Freunde und Familie ihn liebten. Was irgendein “Johannes auf Twitter” über ihn denke, sei ihm ziemlich egal.

Im Mai 2020 musste sich MontanaBlack schon mal den Vorwurf gefallen lassen, in einer rechten Ecke zu stehen. Das kam damals von Satiriker Jan Böhmermann. Auch damals reagierte MontanaBlack empört auf diesen Vorwurf und wies das scharf zurück:

Böhmermann schiebt deutschen Twitch-Star in rechte Ecke – Der wehrt sich

Warum kommen eigentlich so viele PUBG-Cheater aus China?

In PlayerUnknown’s Battlegrounds (PC, Xbox One) sollen Spieler aus China einen Großteil der Cheater ausmachen. Doch woran liegt das? Warum ist gerade in China Betrügen und Bescheißen in Games so beliebt?

Viele Spieler des Battle-Royale-Games PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) wurden schon Opfer von Cheatern. Regelmäßig werden sie durch Wände erschossen, bekommen zielsicher Headshots ab oder sehen sich mit Gegnern konfrontiert, die wie der Flash durch die Gegend flitzen oder sich sofort heilen.

PUBG-08

Laut der Anti-Cheat-Software BattlEye sollen ein Großteil der Cheater in PUBG aus China kommen!

Der frühere Chef von PUBG, Brendan Greene, sagte 2018, dass 99% der Cheats aus China kommen. Cheats seien zwar weltweit verbreitet, aber in China sei die Akzeptanz für das Betrügen etwas höher.

Update: Dieser Artikel aus dem Jahre 2018 wurde im Januar 2022 überarbeitet und angepasst. Außerdem ist PUBG seit dem 12. Januar 2022 Free-to-Play.

Cheats als Werbemaßname! China hat eine Cheater-Infrastruktur

In China scheint das Geschäft mit Cheat-Software zu boomen. Von den circa 560 Millionen Spielern im Reich der Mitte soll über ein Drittel regelmäßig zu betrügerischer Software greifen. Die Cheats werden dabei freimütig im Netz und im Spiel angepriesen.

PUBG School Uniform

Sogar über den Chat-Service „WeChat“ des chinesischen PUBG-Publishers Tencent soll die Bescheißer-Software im großem Stil vertickt worden sein. Die Preise rangieren zwischen umgerechnet 13 und 76 Euro. Bezahlt wird bequem über “WeChatPay”, das stellt ebenfalls Tencent.

Wem das zu teuer ist, der kann ein spezielles Gaming-Café aufsuchen. Manche dieser „i-Cafés“ sollen ungeniert mit bereits vorinstallierter Cheating-Software werben. Frei nach dem Motto „Kommt zu uns zum Zocken, hier gewinnt ihr garantiert!“

Klar ist in jedem Fall: Die Infra-Struktur für das Cheating ist in China gegeben. Ironischerweise gehören viele der Dienste, über die Cheats vertrieben werden, zu Tencent. Der Firma hinter PUBG in China.

PUBG VW Bus Titel

Was hat es mit Cheating und China auf sich? Kulturell akzeptierter als bei uns

Doch warum kommen überhaupt so viele Cheater aus China? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der chinesischen Kultur und Cheating? Im Netz gibt es viele Quellen, die sich damit befasst haben. Einige der Begründungen haben wir hier für euch gesammelt.

Bedenkt aber, dass es sich um subjektive Eindrücke aus dem Internet handelt und nicht um eine kulturwissenschaftliche Studie. So heißt es in den Erklärungsmodellen:

  • In China verdienten viele Leute wenig Geld. Wer jedoch in Spielen wie PUBG durch Erfolg Lootboxen freischaltet, kann die für Echtgeld verticken. Das lohnt sich freilich nur, wenn man oft gewinnt und da kommen Cheats gerade recht.
  • In China nehme man es mit geistigem Eigentum nicht sonderlich genau. Daher gäbe es so viele China-Klone von bekannten Games. Die Moralvorstellung, dass man mit Abkupfern oder eben auch Cheating etwas „Falsches“ mache, sei einfach nicht weit verbreitet.
  • „Cheating“ sei in der Kultur Chinas weit verbreitet. Schon im Mittelalter wurde bei kaiserlichen Eignungstests für den Beamtenstand betrogen und bestochen. Das sei bis heute so geblieben. Betrug und Unterschleif sei auch in Schulen und Unis ein Riesen-Problem. In einer Provinz gab es sogar mal einen Aufstand der Eltern, weil der Staat plötzlich verschärfte Überwachung bei einem Test anordnete und massig Schüler durchfallen ließ. Den Artikel findet ihr auf der Webseite Telegraph.co.uk.
  • Überhaupt stünden viele junge Leute in China unter großem Erfolgsdruck. Das Land macht seit Jahren einen radikalen Wandel durch und man müsse unbedingt erfolgreich sein. Dabei würde nur das Ergebnis zählen. Wenn man also mit geringem Aufwand etwas erreichen würde, wäre man im Vorteil gegenüber anderen, die dafür nicht clever genug sind oder sich die besten Cheats nicht leisten können. Es gelte also „Schau her, ich bin ein toller Hecht, weil ich die beste Cheating-Software hab, ihr Kacknoobs!“
PUBG Armbrust Titel

Cheating ist ein Riesen-Problem, Regierung und Publisher wollen durchgreifen!

Das Cheating in Games wie PUBG und Co. ist bei weitem keine Bagatelle mehr. Denn In China ist eSport beliebt. 57 Prozent der Zuschauer von eSport-Übertragungen sollen aus China stammen. 2022 soll die große Sportveranstaltung „Asian Games“ in China stattfinden, wo eSports ebenfalls mit Medaillen und Prämien ausgezeichnet werden.

PUBG-02

Da will freilich niemand Schlagzeilen über massives Cheating bei den eSport-Athleten des Gastgeberlands sehen. Damit das Problem eingedämmt wird, geht unter anderem Publisher Tencent gegen die Betrüger vor. Zusammen mit der Regierung konnten bereits 2018 über 120 Cheat-Anbieter polizeilich belangt werden.

Ein aktueller Fall war im Frühjahr 2021 zu vermelden. Dort ging die Polizei massiv gegen Cheater vor (via BBC).

Über 100.000 Euro Strafe für Streamer

Außerdem gibt es Konsequenzen für cheatende Streamer. Ein bekannter Streamer namens Lu Benwei aka „Wu Wu Kai“ wurde schon im Jahre 2018 wegen „unzivilisiertem Verhalten“ von Tencent gebannt und zu einer Strafe von circa 127.000 Euro verdonnert. Der Steamer dementiert es zwar, aber man geht davon aus, dass er auch gecheatet haben soll. Es tut isch also was und Cheater bekommen auch in China vermehrt Ärger.


Wegen den Cheatern fordern viele Spieler mittlerweile, die gesamte chinesische Region in PUBG auszusperren!

CoD Warzone & Vanguard verschieben Season 2 um Wochen – „Müssen mehr tun“

Eigentlich hätte die 2. gemeinsame Season von Call of Duty: Vanguard und dem Battle Royale Warzone zeitnah starten sollen. Doch die Entwickler geben bekannt, dass die neue Season erst im Februar startet – sie wollen die Shooter erst wieder in Ordnung bringen.

Das ist die Situation:

  • Call of Duty startet alle 6 bis 8 Wochen eine neue Live-Season mit frischen Inhalten und Story-Fetzen
  • Eigentlich wäre die gemeinsame Season 2 für Vanguard und Warzone Ende Januar an der Reihe gewesen
  • Doch die Entwickler verschieben Season 2 auf den 14. Februar – sie wollen erst die massiven Probleme in den Shootern lösen

CoD Warzone & Vanguard: Season 2 verschiebt sich um mehrere Wochen

Was ist da los? Call of Duty stand eigentlich kurz vor seiner ersten neuen Season dieses Jahr. Am 01. oder 02. Februar hätte die gemeinsame Season 2 von Warzone und Vanguard starten sollen. Doch mit einer Nachricht an die Spieler verschiebt CoD die neue Season auf den Valentinstag:

  • Warzone & Vanguard Season 2
    1. Neuer Start: 14.02.2022

Wieso verschiebt sich Season 2? Bereits in der letzten Woche richteten die Entwickler eine Nachricht an die Community und zeigten damit, dass die den Zustand ihrer Spiele verstehen und den Frust der Community spüren.

Da war allerdings noch keine Rede davon, den neue Content-Zyklus zu verschieben. Nun haben die Entwickler eine neue Nachricht an ihre Spieler, die sie wieder auf Twitter geteilt haben:

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In der Nachricht erklären die Verantwortlichen, dass sie sich die zusätzliche Zeit nehmen wollen, um die Spiel-Qualität zu verbessern. Dazu gehen sie unter anderem folgende Punkte:

  • Arbeiten an Stabilitätsproblemen
  • Anpassung des Gameplay-Loops
  • Allgemeine Fehlerbehebungen
  • Umfassendes Waffenbalancing

Die Entwickler wollen sich dabei nicht nur um die beiden aktuellen Titel Warzone und Vanguard kümmern. Auch die Probleme im angestaubten CoD MW (2019) sollen behoben werden. Der Multiplayer des alten Titels gilt seit einigen Wochen ebenfalls als sehr fehleranfällig.

Die kompletten Infos zur Verschiebung findet ihr im Blog auf callofduty.com.

Sind die Probleme wirklich so gravierend? Spielabstürze in Warzone, fehlende Waffen-Balance in Vanguard und andauernde Bugs und Glitches in beiden Titeln. CoD hat aktuell viele Probleme.

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Eine Verschiebung der neuen Season könnte dabei helfen, einige der aktuellen Störfeuer zu löschen. Doch es muss sich zeigen, ob 2 Wochen mehr die Sache in den Griff bekommen.

Call of Duty verschiebt Season 2 um einige Wochen und möchte die Probleme im Spiel endlich in den Griff bekommen. Was haltet ihr von der Entscheidung? Eine gute Wahl aufgrund der aktuellen Zustände? Oder meint ihr vielleicht, dass es in den 2 Wochen wohl kaum zu schaffen ist, die vielen Probleme im Spiel anzugehen.

Lasst uns gern ein Kommentar mit euren Gedanken da.

Hearthstone überarbeitet seinen beliebtesten Modus, bringt „Buddy-System“

Der Schlachtfeld-Modus von Hearthstone wird gründlich überarbeitet. Wir verraten euch, was es mit den „Buddies“ auf sich hat, die bald kommen.

Der Battlegrounds-Modus von Hearthstone hat sich seit seiner Implementierung von einem kleinen Nebenmodus zu einem echten Dauerbrenner gewandelt. Die Entwickler wollen den Modus offenbar frisch halten und bringen daher eine ziemlich große Neuerung, die jeden Helden im Spiel betrifft. Künftig könnt ihr nämlich einen „Buddy“-Diener rufen, der das Spiel auf den Kopf stellen soll.

Was wird sich ändern? Eine ganze Menge, denn jeder Held bekommt im Grunde eine neue Fähigkeit, den sogenannten „Buddy“ (Deutsch etwa „Kumpane“). Das ist ein Diener, der in den meisten Fällen mit der jeweiligen Heldenfähigkeit interagiert. Ein paar dieser Buddy-Diener wurden bereits vorgestellt, sodass man einen groben Eindruck ihrer Stärke hat.

Als Beispiel gibt es König Mukla mit seinem Buddy „Crazy Monkey“ (Verrückter Affe). Der sorgt dafür, dass wenn ein Diener durch eine Banane gestärkt wird, er zusätzlich nochmal +1 / +1 erhält. Die goldene Version des Affen sorgt dann stattdessen für +2 / +2.

Flickwerk hingegen bekommt eine Weebomination mit interessantem Kampfschrei. Der verleiht einem anderen Diener +1 Leben für jeden fehlenden Lebenspunkt des Helden. Da Flickwerk ohnehin viele Lebenspunkte besitzt und die gerne zum Anfang des Spiels einbüßt, könnte damit ein richtig mächtiger Diener entstehen. Die goldene Version erhöht diesen Bonus übrigens auf +2 Leben pro fehlendem Lebenspunkt von Flickwerk.

Ein paar weitere Buddy-Diener stellt die YouTuberin und Streamerin Sunglitters in ihrem Enthüllungsvideo vor:

https://youtu.be/t9v1KcmppgQ?t=81

Wie bekommt man einen Buddy? Anders als alle anderen Diener in Battlegrounds, könnt ihr die Buddys nicht direkt bei Bob kaufen. Stattdessen habt ihr ein „Buddy Meter“, das sich im Laufe des Matches langsam füllt. Nach dem ersten Abschnitt bekommt ihr eine Kopie des Buddys, nach dem zweiten Abschnitt bekommt ihr zwei weitere Kopien, sodass ihr einen goldenen Buddy erhaltet (falls ihr den ersten nicht verkauft habt).

Das „Buddy Meter“ füllt sich bei folgenden Aktionen ein wenig:

  • Schaden an Gegnern verursachen
  • Gottesschilder von Feinden zerstören
  • Den Kampf betreten (passiv)
  • Sieg oder Unentschieden in einem Kampf

Nach und nach füllt sich die Anzeige so, bis ihr eure Buddys habt.

Warum ist „Battlegrounds“ so beliebt? Im Grunde ist Battlegrounds der Versuch von Hearthstone, selbst einen Auto-Battler auf die Beine zu stellen – und das kam ausgesprochen gut an. Der Modus ist in der Community ziemlich beliebt und viele Content-Creator spielen fast nur noch diesen Spielmodus.

Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist wohl, dass Battlegrounds der einzige Modus ist, in dem auch als Kostenlos-Spieler fast vollständig gleiche Chance herrschen. Man benötigt keinerlei Karten und verdient sich alles, was man benötigt, im Verlauf der Runde.

Hinzu kommt, dass Battlegrounds überhaupt nicht mit der aktuellen Meta des Spiels verbunden ist. Hier kämpft man nicht zwangsweise wieder und immer wieder gegen die gleichen Decks, da bestimmte Diener-Typen zu Beginn jeder Partie ausgeschlossen werden. Durch geschicktes Kaufen kann man auch anderen Mitspielern die notwendigen Kombos ruinieren und hat so ein zusätzliches, taktisches Element.

Das sorgt auch für den letzten Pluspunkt, die Abwechslung. Fast jede Partie spielt sich anders und die zahlreichen, unterschiedlichen Helden haben alle verschiedene Tricks und Kniffe, um Einfluss auf die Partie zu nehmen.

Die Änderungen werden wohl im Verlauf der nächsten Tage live gehen.

Was haltet ihr von den Buddy-Karten? Eine sinnvolle Erweiterung? Oder wird der Modus dadurch verfälscht?

Quelle(n):
  1. blizzardwatch.com

Spieler feiern Rainbow Six: Extraction dafür, dass es nicht so kaputt ist wie andere Shooter

Heute, am 20. Januar 2022, erschien Rainbow Six: Extraction. Der neue Koop-Shooter von Ubisoft ist eine eigenständige Auskopplung des PvP-Shooters Rainbow Six: Siege, setzt aber voll auf PvE. Der Hype um das Spiel ist eher klein, aber schon zu Release kommt Extraction gut an.

Was ist das für ein Spiel? In Rainbow Six: Extraction spielt ihr alleine oder mit einem Team aus bis zu 3 Spezialisten im Koop einzelne Missionen, in welchen ihr verschiedene Aufgaben erledigen müsst. Es geht dabei stets darum, mehr über einen außerirdischen Parasiten zu erfahren, welcher die Menschheit bedroht. Extraction ist ein reiner PvE-Shooter.

Mit verschiedenen, spielbaren „Operators“ mit besonderen Fähigkeiten begebt ihr euch in unterschiedliche Bereiche der Welt, um Daten zu sammeln. Jede Mission besteht dabei aus 3 Teilen mit jeweils einer Aufgabe und der Möglichkeit, tiefer in das Gebiet einzudringen oder abzuhauen und zu sichern, was man bereits erreicht hat.

Rainbow Six: Extraction ist seit dem 20. Januar 2022 um 1:00 Uhr morgens deutscher Zeit auf PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und Google Stadia spielbar. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Release-Hub zu Extraction. Der Hype um das Spiel war im Vorfeld eher gering, wohl auch durch die Verschiebungen. Jetzt allerdings kommt Extraction gut bei Spielern an.

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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten

„So macht man ein Spiel“

Das sagen Spieler: Schaut man direkt nach Release auf reddit, so sind fast ausschließlich positive Threads mit viel Lob zu finden. Das subreddit zu Extraction hat allerdings erst 3.600 Mitglieder, dementsprechend klein fallen die Diskussionen aus.

Viele der Nutzer zeigen sich jedoch „überrascht“ vom Spiel. Sie haben nicht erwartet, dass Extraction sie so fesseln würde. Dabei geht es sogar weniger um die Inhalte selbst. Im aktuell größten Diskussions-Thread etwa heißt es: „Es ist schön, ein Spiel zu spielen, das sich vollständig anfühlt und nicht so gehetzt wie Battlefield 2042 oder Halo Infinite“ (via reddit).

Auch ein anderer Nutzer stimmt in seinem Thread zu und schreibt: „So macht man Spiele.“ Der Vergleich bezieht sich auf den schwierigen Start von Battlefield 2042. Die Reihe hat viele eingefleischte Fans, aber der neue Teil der Reihe kam mit unbeliebten neuen Features und so schweren Fehlern, dass teilweise selbst Cheats angeblich nicht funktionierten.

Generell scheinen Shooter-Fans mit ihrem Genre 2021 ziemlich unzufrieden gewesen zu sein. Auch Battlefield-Konkurrent CoD Vanguard sowie das Battle Royale Warzone hatten zu kämpfen. Die Spiele wurden Ende 2021 sogar als „Scherbenhaufen voller Bugs“ bezeichnet.

Was wird an Extraction gelobt? In Extraction dagegen finden die Spieler kaum Fehler. Sie schreiben, das Spiel fühle sich fertig an. Die Verschiebung von ehemals 2021 hat offenbar geholfen. An Inhalten sei besonders das Teamplay ein starkes Feature. Ohne Absprache und gute Koordination seien im Koop selbst leichte Missionen eine Herausforderung.

Auch bei unserem Anspielen konnten wir kaum Bugs entdecken – außer die ein oder andere ausstehende Übersetzung, die mittlerweile behoben sein dürfte. MeinMMO-Autor Marko Jevtic lobt vor allem die Kürze der Missionen und vergleicht die Mechaniken mit erfolgreichen Indie-Games.

Erfreulich sei außerdem, dass es sich nicht um einen Vollpreis-Titel handle. Extraction gibt es bereits ab 40 € und es ist schon zu Release im Xbox Game Pass enthalten. Allerdings gibt es auch stellenweise Kritik, besonders an zu harten Strafen.

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Rainbow Six Extraction: Ein Übersichtstrailer zeigt, was euch im Spiel erwartet

Kleinere Verbindungs-Probleme mit ernsthaften Folgen

Die Server laufen zu Release offenbar weitgehend problemlos. Es gibt kaum Beschwerden über Verbindungsabbrüche oder Lags. Diejenigen, die jedoch betroffen sind, bekommen ungewohnt harte Strafen ab.

Einige wenige Spieler berichten, dass sie nach einem Stromausfall oder Internet-Abbruch aus der Mission fliegen. Dafür erhalten sie eine Strafe fürs vorzeitige Verlassen einer Runde, wodurch sie für eine gewisse Zeit nicht mehr spielen können – nicht einmal den Trainings-Modus.

Außerdem verlieren sie dabei den aktuell gespielten Operator. In Extraction werden eure Operator in Schaum eingeschlossen, wenn die Lebenspunkte auf 0 sinken und sie nicht mehr nur zu Boden gehen können. Das kann besonders im harten Endgame-Modus schnell passieren.

Dadurch scheiden sie aus dem Spiel und müssen gerettet werden. Schaffen eure Kollegen keine erfolgreiche Extraktion mit eurem Operator im Schlepptau, müsst ihr erneut in die Mission gehen und versuchen, ihn selbst zu befreien. Die entsprechende Mission ist dann garantiert.

Bisher sind die Berichte zu Problemen und Abbrüchen noch eher wenig, allerdings wird der große Ansturm an Spielern wohl erst am Abend des 20. Januar sowie am Wochenende auftauchen. Dann zeigt sich, wie gut die Server standhalten. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr euch das neue Rainbow Six ansehen solltet, schaut bei unserem kurzen Check vorbei:

Rainbow Six: Extraction im kurzen Check – Warum man es spielen sollte und für wen es sich lohnt

New World: Entwickler verraten neue Details zu kommenden Updates – Kündigen wichtiges PvP-Feature an

Die Entwickler von New World haben ein neues Video veröffentlicht, in dem sie über die kommenden Updates im Januar und Februar gesprochen haben. Dabei gab es neue Details zu den Mutatoren und den Design-Entscheidungen dahinter. Außerdem wurden zum Ende des Livestreams die PvP-Arenen angekündigt.

Worum geht es in dem Video? In knapp 38 Minuten sprechen verschiedene Entwickler über die kommenden Inhalte und die Gründe für einige Entscheidungen. Besonders interessant ist dabei der Abschnitt direkt zu Beginn, in dem es um die kommenden Mutatoren für Dungeons geht:

  • Zu den Mutatoren etwa erklärten sie, dass das Feature bereits lange Zeit in Entwicklung war und nun im Januar erscheinen soll. Game Director Scot Lane selbst gibt aber zu, dass die Änderung vielleicht etwas zu früh kommt.
  • Es sind auch Mutatoren für die Low-Level-Dungeons geplant, doch da gibt es noch einige Balance-Probleme.

Im Weiteren äußerten sich die Entwickler auch zum kommenden Februar-Update:

  • Das Februar-Update wird sich komplett auf Bugfixes konzentrieren. Geplant sind dabei Anpassungen am Waffenwechsel, der immer mal wieder fehlschlägt, und an den Kriegen.
  • Es wird auch stark auf die Balance der Waffen geschaut.

Zum Abschluss des Videos wird außerdem über “Small Scale PvP-Arenen” gesprochen. Eine solche Arena wurde bereits in einem Datamining noch vor dem Release gefunden.

Das komplette Video mit den Entwicklern könnt ihr euch hier anschauen:

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Noch kein Release-Datum für Patch 1.3, aber ein ungefährer Zeitraum

Was wurde über die kommenden Patch 1.3 gesagt? Im Video dreht sich viel um das große Januar-Update und die Inhalte des Patches. Dabei konnten die Entwickler noch kein festes Release-Datum nennen, doch der Plan sei generell, Updates etwa 2,5 Wochen vor dem eigentlichen Release auf den PTR zu bringen.

Diese Aussage schließt einen Release noch in dieser Woche aus. Da das Update aber noch im Januar kommen soll, sind derzeit der 26. und 27. Januar die heißesten Kandidaten für den Release.

Im Laufe des Videos erklärten die Entwickler zudem die Gründe für das kommende Schatten-Splitter-System, mit dem sich Ausrüstung auf den Rüstwert 625 aufwerten lässt. So soll das System verhindern, dass bereits gefarmte Ausrüstung auf hohen Stufen wertlos wird. Darum wurde keine Ausrüstung mit einem solch hohen Wert eingeführt, sondern ein eigenes Upgrade-System.

Bereits zuvor hatten sie im Forum angekündigt, dass auch Ausrüstung mit dem Rüstwert 590+ künftig mit den Schattensplittern aufgewertet werden kann.

Der Garten der Genesung ist einer der Endgame-Dungeons, die mit Mutatoren ausgestattet werden.

Was ist mit den Low-Level-Dungeons? Derzeit arbeiten die Entwickler daran, die Mutatoren auch in die Low-Level-Dungeons zu bringen. Dort soll es aber zu mehreren Problemen gekommen sein:

  • Manche Dungeons hätten andere Zahlen von Bossen und Truhen, was bei der Balance von Mutatoren beachtet werden muss.
  • Zudem kam es bereits zu einigen Bugs und Balance-Problemen rund um die Mutatoren und die Mechaniken von Bossen aus den Low-Level-Dungeons. Einige dieser Bosse sollen “broken” gewesen sein. Hier wird noch Feintuning benötigt.

Februar-Patch fokussiert sich auf Bugfixes, an Bots und Server-Transfers wird gearbeitet

Was wurde bereits über den Februar-Patch verraten? Das nächste große Update nach den Mutatoren soll keine neuen Features, sondern hunderte von Bugfixes bringen. Geplant sind unter anderem:

  • Anpassungen an Perks von Waffen und Rüstungen
  • Einige Anpassungen am Desync
  • Fixes für den Waffenwechsel, der aber weiterhin nicht abbrechbar sein soll
  • Behebungen von Fehlern und Performance in den Kriegen
  • Anpassungen an Quests, bei denen NPCs fehlen oder Markierungen falsch gesetzt wurden

Wie steht es um allgemeine Probleme? Neben den Bugs und der Performance wird auch an weiteren Problemen gearbeitet. So soll künftig ein zweiter Token für den Server-Wechsel kommen, damit Spieler noch mal die Möglichkeit haben, sich einen anderen Server zu suchen.

Auch über das Thema Bots wurde gesprochen. Das habe hohe Priorität und werde von unterschiedlichen Teams angegangen, darunter auch Anpassungen am Support, damit es schneller zu Sperren kommt.

PvP-Arenen für kleine Gruppen sind geplant

Was wurde über die Arenen gesagt? Zum Abschluss des Livestreams verrieten die Entwickler, dass an PvP-Arenen für kleine Gruppen gearbeitet wird. Die seien “auf jeden Fall geplant”. Es heißt, dass die Arenen zu Release mit weniger Features ausgestattet werden, die dann aber mit der Zeit erweitert würden.

Es sei noch zu früh, um dort in die Details zu gehen, aber Scot Lane sagt selbst, dass er gerne in einem festen 3v3- oder 5v5- oder einem “welche Zahlen auch immer genutzt werden”-Szenario spielen würde. Auch das Wort “Matchmaking-System” fiel in diesem Zusammenhang.

Was sagt ihr zu den Infos aus dem Livestream? Sprechen euch die Ankündigungen an oder hättet ihr lieber andere Features im Februar und auch darüber hinaus gesehen?

Erst vor wenigen Tagen hat ein Spieler als Erster einen versteckten Weltboss gefunden, doch von anderen Spielern im reddit dafür nur Mitleid bekommen:

New World: Spieler entdeckt wohl weltweit als Erster einen verstecken Boss – Bekommt dafür nur Mitleid

Guild Wars 2: Wie lange dauert es bis Level 80?

Gerade wenn ihr überlegt, ob ihr passend zu End of Dragons mit Guild Wars 2 anfangen möchtet, stellt sich jeder MMORPG-Spieler die gleiche Frage: Wie lange dauert es eigentlich bis zu maximalen Level? Wir von MeinMMO haben die Antworten.

Wie lange dauert es? Eine klare Antwort lässt sich in Guild Wars 2 auf diese Frage allerdings nicht geben. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, den maximalen Level, also 80, zu erreichen. Wir stellen sie euch vor.

Einige dieser Methoden nehmen mehrere Tage in Anspruch, andere nur Stunden. Zwei Möglichkeiten benötigen sogar nur Minuten, um euch auf Stufe 80 zu bekommen.

Dann ist Guild Wars 2 aber noch keinesfalls vorbei, sondern geht eigentlich erst richtig los. Viele Veteranen bezeichnen den Weg von Level 1 bis 80 auch gerne als das Tutorial von Guild Wars 2. Trotzdem gibt es keinen Grund zu rushen.

Warum ihr euch beim ersten Mal Zeit lassen solltet: Jede Charakterklasse in Guild Wars 2 hat ihre eigenen, tiefgreifenden Mechaniken. Es ist im späteren Spielverlauf zwingend notwendig, dass ihr wisst, wie eure Klasse funktioniert und sich spielt.

Vor allem, weil es in Guild Wars 2 nahezu keine Progression durch bessere Rüstung gibt. Alles, was euch von euren Mitspielern abhebt und besser macht, ist das Können über eure Klasse und den Content, den ihr gerade spielt.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Wegmarken, die ihr bei der Welterkundung freischaltet. Sie dienen als Teleportpunkte und lässt euch an Orte zurückkehren, bei denen ihr schon einmal wart.

Hetzt ihr auf Stufe 80, entgehen euch viele der Punkte, die ihr im späteren Spielverlauf noch braucht, was dann zu teilweise nervigen Laufwegen führt. Doch wie lange dauert es denn nun bis Stufe 80?

Mehr zum Thema
Guild Wars 2 Guide für Einsteiger und Rückkehrer – Alles zum MMORPG im Jahr 2022
von Alexander Leitsch

Wie lange dauert welcher Weg?

Der “normale” Weg: Wenn ihr das Game ganz normal spielt, viel erkundet und eure Story-Missionen spielt, benötigt ihr ungefähr 20 bis 30 Stunden bis ihr Level 80 erreicht. 

Ihr bekommt für jede Wegmarke, jedes Panorama und natürlich auch jede Quest langsam Erfahrung und deckt nach und nach die Welt auf. Legt ihr euren Fokus auf Story und Erkundung, habt ihr auf Stufe 80 ungefähr 60 % der Welt-Erkundung abgeschlossen. Außerdem habt ihr bereits viel von der Welt gesehen und einige Events kennengelernt.

Der “rush” Weg: Konzentriert ihr euch in der Level-Phase nur auf Welt-Events, lasst Erkundung und Story und auch die Herzchen-Quests links liegen, dann kostet euch der Weg auf Level 80 etwa 10 bis 15 Stunden eurer Zeit.

Dabei solltet ihr auch allerdings vorher herausfinden, welche Events sich besonders lohnen und wann sie wo stattfinden. Denn wenn ihr nicht wisst, wann ihr an welchem Ort zu sein habt und die Events verpasst, kann sich dieser Weg auch länger ziehen als der “normale” Weg.

Die wichtigsten Events und World-Bosse findet ihr in diesem Timer von Guildnews und auch die dazugehörigen Wegmarken könnt ihr einfach in den Ingame-Chat kopieren. Damit könnt ihr euch, zumindest anfangs, gut orientieren und einige der wichtigen Events finden.

Habt ihr aber eine Ahnung von den Events und wo sie stattfinden, könnt ihr Level 80 sogar in unter 10 Stunden schaffen, mit der richtigen Vorbereitung, EXP-Boosts und optimalerweise bereits Reittieren.

Der “cheat” Weg: Okay, gecheatet ist es nicht. Aber: Wenn ihr Guild Wars 2 mit einer seiner Erweiterungen kauft, erhaltet ihr in eurem Inventar einen Boost auf Stufe 80. Klickt ihr den an, ist euer Charakter sofort Stufe 80 und mäßig ausgerüstet, aber bereit für die große Welt.

Ein paar Wegmarken schaltet euch das Item sogar auch frei. Gerade als Anfänger würden wir allerdings von dieser Methode abraten. Sie lässt euch mit vielen Fragen zur Welt und zu Mechaniken planlos im Endgame steht.

Ebenfalls könnt ihr die sogenannten Folianten des Wissens nutzen. Diese Bücher gibt es als Belohnung für verschiedene Aktionen und bringen eurem Charakter bei Benutzung einen Stufenaufstieg.

Habt ihr also 80 davon gesammelt, könnt ihr einen neuen Charakter mit nur 80 Klicks in wenigen Minuten auf Level 80 ziehen.

Beide Methoden eignen sich also eher für erfahrene Spieler, die einen neuen Charakter im Endgame brauchen, als für neue Spieler. 

Übrigens bietet euch Guild Wars 2 eine geniale Story. Sie gehört zu den besten 5 MMORPG-Storys gehört, die ihr 2022 spielen könnt.

Survival-Hit Myth of Empires fliegt von Steam – Kehrt jetzt mit einem Trick zurück

Das Suvival-MMO Myth of Empires sorgte vor einigen Wochen für Schlagzeilen, als es wegen Vorwürfe der Entwickler von ARK: Survival Evolved aus dem Steam-Shop entfernt wurde. Nun steht es wieder zum Verkauf – nur nicht auf Steam.

Was ist da passiert? Nach einem erfolgreichen Start auf Steam verschwand das Survival-MMO Myth of Empires wieder schnell aus dem Shop. Der Grund ist eine Beschwerde von ARK-Entwickler Wildcard Studios.

In einem Statement hieß es dazu, dass Angela Game, Entwickler hinter Myth of Empires, den Quellcode von ARK: Survival Evolved unerlaubt als Basis für ihr Survival-MMO verwendet habe.

Das Studio und der dazugehörige Publisher starteten dazu eine Untersuchung, dessen Ergebnisse Valve im Dezember 2021 vorgelegt wurden. Schnell danach fiel die Entscheidung, das Survival-MMO aus dem Verkauf via Steam zu nehmen.

Bis die Situation geklärt ist, bleibt Myth of Empires aus dem Store entfernt. Darauf wollte man bei den Machern des MMOs aber offenbar nicht warten und hat einen Weg gefunden, es zurückzubringen.

Myth of Empires umgeht Steam-Sperre mit eigenem Launcher

So ist das MMO jetzt wieder zu haben: Wer das Spiel nicht schon vor dem Entfernen aus dem Steam-Store gekauft hatte, konnte es seit Anfang Dezember nicht mehr kaufen.

Das hat Angela Game nun mit einem Trick umgangen. Denn Myth of Empires ist inzwischen schlicht über einen eigenen Launcher verfügbar. Seit dem 17. Januar könnt ihr das Spiel über diesen Weg wieder kaufen (via mythofempires.com).

Gibt es Unterschiede zur Steam-Version? Nein. Die neue Version unterscheidet sich inhaltlich und preislich nicht von der Steam-Version.

Nur der Name ist anders. Die neue Version nennt sich “Myth of Empires – International Vanguard Edition” und soll künftig, ebenso wie die Steam-Version, alle Updates bekommen.

Ihr müsst euch für den Launcher allerdings einen eigenen Account anlegen, um euch auf den Servern einzuloggen.

Das ist wohl die Reaktion auf den gescheiterten Versuch, Anfang Januar das Spiel wieder zurück in den Steam-Shop zu bringen. Entwickler Angela Game wollte eine einstweilige Verfügung erwirken und so das Verbot aufheben.

Das wurde vom kalifornischen Gericht allerdings wegen „erheblicher Indizien“ abgelehnt.

Was fordern die ARK-Macher? Sie wollen Schadensersatz und die Profite haben, die durch den Verkauf von „Myth of Empires“ eingenommen wurden. Außerdem sollten die vermeintlichen Code-Diebe alle Geräte mit unautorisiertem Code vernichten.

Das Kapitel ist noch längst nicht geschlossen. Alles dazu findet ihr im Bericht von unserem Redaktionsleiter Gerd Schuhmann.

Wie läuft es beim Survival-MMO? Trotz des Zwischenfalls mit den ARK-Machern ist Myth of Empires nach wie vor beliebt. Im Durchschnitt waren in den letzten 30 Tagen rund 18.000 Spieler gleichzeitig aktiv. (via steamcharts.com)

Was genau ist Myth of Empires überhaupt? Das ist ein Open-World-Spiel für PC, das stark an Spiele wie ARK oder Conan Exiles erinnert. Das Kampfsystem hingegen erinnert eher an Hardcore-Spiele wie Mordhau und Mount & Blade.

Ihr erstellt euren eigenen Charakter, und erkundet die Spielwelt, die sehr an das alte China erinnert. Das Setting soll laut den Entwicklern „realistisch und historisch“ sein, ohne viele Fantasy-Elemente.

Zu den Features zählen PvE- und PvP-Modi, Belagerungen, Bauen von Siedlungen und Festungen sowie Crafting und NPC-Begleiter.

Ihr startet wie in vielen Survival-Spielen mit eurem Charakter in einem beliebigen Gebiet und macht euch direkt an die ersten Aufgaben.

Die ersten Aktivitäten führen euch in die Mechaniken und die verschiedenen Systeme ein, bis ihr euch langsam immer anspruchsvolleren Aufgaben stellt. Mehr dazu lest ihr im Anspiel-Bericht von MeinMMO-Redakteur und Survival-Experten Benedict Grothaus:

Neues Open-World-MMO Myth of Empires spielt sich wie Conan Exiles im alten China

FIFA 22: TOTW 18 ist live – Mit Lewandowski-Spoiler für das TOTY?

Das neue TOTW 18 ist ab sofort in FIFA 22 verfügbar und könnte jetzt schon Details zum TOTY verraten. Hier erfahrt ihr, welche Spieler frische Inform-Karten erhalten haben.

Was ist das Team of the Week? In jeder Woche steht in FIFA 22 ein neues TOTW zur Verfügung. Diese Mannschaft besteht aus 23 Spielern, die am vergangenen Fußball-Wochenende starke Leistungen auf den Platz bringen konnten.

Dafür erhalten sie einen Platz im Team of the Week sowie verbesserte Inform-Karten, die eine Woche lang in Packs zu finden sind.

Wie kommt man an TOTW-Karten? Ihr könnt TOTW-Karten aus Packs ziehen, wofür man allerdings eine Menge Glück braucht. Ansonsten sind die Inform-Karten auf dem Transfermarkt verfügbar. Dort kosten sie aber teilweise eine Menge Geld. Wie ihr an die nötigen Münzen kommt, zeigen unsere Trading-Tipps.

Wir schauen uns das TOTW 18 gemeinsam an und klären, was das neue Team über das anstehende TOTY-Event verraten könnte.

Das TOTW 18 in FIFA 22 – Was ist mit Lewandowski?

Das ist das TOTW 18: Die Karten mit den höchsten Gesamtratings erhalten in dieser Woche Ciro Immobile, Bruno Fernandes und Thomas Müller mit jeweils 89 Punkten. Doch auch die neuen Inform-Karten von Robertson (88), und St. Juste (81) machen einen starken ersten Eindruck.

Feature-Spieler ist in dieser Woche Meunier vom BVB, der ein deutliches Upgrade von 77 auf 84 erhält. Doch einen Spieler sucht man im neuen TOTW vergebens.

Wo ist Robert Lewandowksi? Der frisch gekürte Weltfußballer Robert Lewandowski fehlt im neuen TOTW und das, obwohl er beim 4:0 Sieg gegen den 1. FC Köln 3 Tore geschossen hat. In jeder normalen FUT-Woche wäre das ein Skandal, doch da das Team of the Year (TOTY) ansteht, könnte das ein eindeutiger Hinweis auf einen Platz des Polen im Team desr Jahres sein.

Es kann schließlich immer nur eine Spezialkarte eines Spielers live in FUT sein. Was zudem darauf hindeuten könnte, dass das TOTY bereits diesen Freitag, den 21. Januar, starten könnte.

Diese Spieler könnten im TOTY fehlen: Wenn das Team of the Year tatsächlich diesen Freitag erscheinen sollte, dann hat das neue TOTW 18 verraten, dass Bruno Fernandes, Ciro Immobile und Thomas Müller es vermutlich nicht in die Auswahl geschafft haben. Sie gehörten zu den TOTY-Nominierten und können aufgrund des neuen TOTWs nicht mehr im Team of the Year erscheinen.

Hier ist das komplette TOTW 18:

TOTW 18 Startelf:

  • TH: Handanovic (87)
  • LV: Robertson (88)
  • IV: Botman (82)
  • RV: Meunier (84)
  • ZOM: Müller (89)
  • ZM: Bruno Fernandes (89)
  • ZOM: Wirtz (84)
  • LM: Harrison (82)
  • ST: Immobile (89)
  • ST: Ben Yedder (86)
  • ST: Mitrovic (84)

TOTW 18 Bank:

  • TH: Gulacsi (87)
  • IV: St. Juste (81)
  • LV: Biraghi (81)
  • LM: Bourigeaud (82)
  • RF: Ito (84)
  • RF: Barak (82)
  • LF: Khazri (81)
  • LAV: Zuck (72)
  • ZM: Amallah (79)
  • ZOM: Mhango (78)
  • ST: Evanilson (79)
  • ST: Maguire (76)

Was haltet ihr vom neuen TOTW 18? Seid ihr zufrieden mit der Auswahl? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!

Falls ihr noch Verstärkung für euer Team sucht, dann haben wir richtige starke Spezialkarten unter 100.000 Münzen für euch:

FIFA 22: 5 Spezialkarten unter 100.000 Coins, die euer Team richtig stark machen

Twitch-Streamer shroud sagt, in Escape from Tarkov können Cheater „machen, was sie wollen”

Der bekannte Twitch-Streamer shroud hat sich neulich wieder mal im Shooter Escape from Tarkov ausgetobt. Dabei stieß er jedoch auf einige Cheater, die sogar einen erfahrenen Shooter-Spieler wie ihn überraschten.

Wer ist shroud? shroud ist einer größten und wichtigsten Streamer auf Twitch. Er ist seit 2012 auf der Streaming-Plattform und war als ehemaliger CS:GO-Profi praktisch immer erfolgreich. Als er mal einen Ausflug auf Mixer machte, ließ er sich das fürstlich bezahlen.

Neben seiner Leidenschaft für MMORPGs, wie WoW und auch New World, ist er aber hauptsächlich in Shootern unterwegs.

Vor kurzem war sein neustes Spiel der Battle-Royale-ähnliche Multiplayer-Shooter Escape from Tarkov. Nachdem er dort zunächst von Fans belagert wurde, traf er immer häufiger auf Cheater. Sein Fazit: “Cheater ruinieren Escape from Tarkov”.

Dabei war er wie immer live auf Twitch unterwegs, hier das YouTube-Video davon:

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shroud ist überrascht – “In diesem Spiel gibt es einige verrückte Cheats.”

Das sagt der Streamer zu den Cheats in Escape from Tarkov: Zunächst stieß er bei seinen Runden auf sogenannte Speedhacker. Einige seiner Feinde bewegten sich nach shrouds Eindruck deutlich schneller, als es möglich sein sollte.

Er vermutet außerdem auch, dass die Hacker sich gezielt auf ihn konzentrierten. Das soll durch einen sogenannten ESP-Hack möglich sein, der Name und Ausrüstung für Nutzer bekannt gibt: “Vielleicht wussten sie, wer ich war, weil ESP einem den Namen zeigt. Vielleicht sind sie mit der Community vertraut und kennen meinen Namen.”

Außerdem ist er sich sicher, einige seiner Gegner hätten Aimbots genutzt. Sein Fazit nach seinen Runden: “In diesem Spiel gibt es einige verrückte Cheats. Es ist Wahnsinn. Sie können fast alles machen.”

Dennoch hatte shroud nach eigenen Angaben viel Spaß in Escape from Tarkov. Er ist zudem nicht der einzige große Streamer, der zuletzt auf den Shooter aufmerksam wurde.

Auch summ1tG gehört zu den Streamer-Größen, die in letzter Zeit einen Abstecher nach Tarkov gemacht haben.

Das ist sein Problem: Für Summit1g sind die offiziellen Server von Escape from Tarkov ein großes Problem. Er selbst erlebte Verbindungsprobleme und startete daraufhin seinen Client neu.

Prompt stand der Streamer jedoch in einer Warteschlange mit 28.000 anderen Spielern. Daraufhin ließ sich der Streamer sehr negativ über die offiziellen Server aus.

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Escape from Tarkov ist in der Community gerade enorm beliebt

Was passiert gerade bei Escape from Tarkov? Darum ist es gerade so beliebt:

  • Escape from Tarkov ist derzeit eines der beliebtesten Spiele auf Twitch. Anfang Januar wurden dort 45 Millionen Stunden geschaut. Nur die Kategorie Just Chatting war zu dem Zeitpunkt erfolgreicher (via Sullygnome). Der Shooter verhalf sogar einem eher unbekannten Australier plötzlich die Nummer 1 auf Twitch zu werden.
  • Grund für die Beliebtheit sind ein Wipe am 12. Dezember und neue Twitch-Drops, die am 28. Dezember eingeführt wurden. Der Shooter erlebte bereits zum Start von 2020 und 2021 einen großen Boost in der Beliebtheit.
  • Doch diese Beliebtheit führte auch zu Problemen. So kam es zuletzt immer wieder zu langen Warteschlangen, in denen gerne mal 50.000 oder sogar mehr Spieler anstehen.

Die Beliebtheit ist auch der Grund dafür, warum immer mehr Streamer-Prominenz den Shooter selbst spielt. Dazu gehört beispielsweise auch Dr. Disrespect, der sich viel von Escape from Tarkov erhofft.

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Die Tests zur Radeon RX 6500 XT zeigen, wie kaputt der Grafikkartenmarkt ist

Mittlerweile sind die ersten Tests zur RX 6500 XT von AMD online. Doch die Reviewer zeigen sich ernüchtert von der Grafikkarte. Und doch zeigt der Release der RX 6500 XT, was gerade auf dem Markt schiefläuft.

Darum geht‘s: AMD hat heute, am 19. Januar 2022, mit der RX 6500 XT die kleinste, offizielle Radeon-Grafikkarte veröffentlicht. Mittlerweile sind auch die ersten unabhängigen Reviews zur Grafikkarte online.

Doch die Begeisterung für das kleinste Radeon-Modell hält sich gelinde gesagt in Grenzen. Was die Probleme der Grafikkarte sind und was das für mögliche Käufer bedeutet, erklären wir euch hier.

Die RX 6500 XT soll die kleinste und günstigste Grafikkarte AMD sein

Was ist das überhaupt für eine Grafikkarte? AMD hatte auf der CES 2022 mit der RX 6500 XT die günstigste Grafikkarte RX-6000er-Grafikkarte vorgestellt. Mit Blick auf die Leistung steht sie damit ebenfalls am untersten Ende der Modell-Reihe.

Unsere Kollegen von der GameStar hatten bereits berichtet, dass AMD die RX 6500 XT vor extremen Preisen schützen möchte, indem die Grafikkarte nur mit 4 GB Videospeicher bestückt wird. Damit ist die Grafikkarte für Miner ziemlich uninteressant, da der VRAM zu knapp bemessen ist.

Doch viele User glauben, dass 4 GB Videospeicher auch für Gaming im Jahr 2022 zu wenig sein könnte. Der Release und die Tests zur RX 6500 XT zeigen jetzt, dass genau das eines der vielen Probleme der Grafikkarte ist.

Die Performance der 6500 XT reicht kaum gegen die frühere Generation

Wir sind es gewohnt, dass neue Hardware wie Grafikkarten oder Prozessoren auch mehr Performance bedeuten. Denn Hersteller wie AMD oder Nvidia verbauen bessere Chips oder setzten auf andere technische Kniffe, um mehr Leistung zu generieren.

Bei der RX 6500 XT ist jedoch etwas passiert, was unter den Testern viele ratlose Gesichter zurücklässt. Denn die RX 6500 XT reicht mit der Performance kaum an die RX 5500 XT von 2019 heran und kämpft in vielen Rankings mit der GeForce GTX 1650. Das ist immerhin eine 3 Jahre alte Grafikkarte. Das berichtet etwa das Online-Magazin HardwareLuxx (via hardwareluxx.de).

Ähnlich sehen es die Kollegen von PC Games Hardware (via pcgameshardware.de). In den Test-Benchmarks kommt die RX 6500 XT in Spielen wie Anno 1800 und Assassin‘s Creed: Valhalla kaum an die RX 570 heran – und die ist sogar bald 6 Jahre alt.

Auch das Online-Magazin Techspot ist ernüchtert (via techspot.com). Hier heißt es bereits in der Einleitung, „eine richtig schlechte Grafikkarte.“ Ältere Beschleuniger wie die RX 470 böten weniger Limitierungen als die RX 6500 XT und lieferten in den Benchmarks auch noch eine bessere Leistung.

Was ist das Problem der Grafikkarte? In den meisten Tests schafft es die RX 6500 XT nicht, moderne Spiele mit vollen Details darzustellen. Um die Grafikkarte günstig und vor allem auch gut verfügbar zu machen, ist AMD einige Kompromisse eingegangen.

  • So hatte AMD den Videospeicher bewusst auf 4 GB begrenzt, um die Karte für Miner unattraktiv zu machen.
  • Um zu sparen, bietet die Radeon RX 6500 XT nur ein H.264- und H.265-Decoding auf Hardwarebasis, aber kein Encoding. Daher können bestimmte AMD-Features wie ShadowPlay und ReLive nicht genutzt werden. Die 6 Jahre alte RX 470/570 bietet diese Features jedoch an.
  • Die PCIe-Schnittstelle ist auf Version 4.0 und ×4 (vier sogenannte Lanes) limitiert, während neue Karten wie beispielsweise die RTX 3080 PCIe-4.0 x16 bieten, was eine deutlich höhere, wenngleich nicht unbedingt notwendige Bandbreite liefert-. Ein kleines Speicherinterface kann vor allem bei großen Datenmengen zum Problem werden.

Vor der Corona-Krise hätte es so eine Grafikkarte nie gegeben

Darum ist die Situation so dramatisch: Vor der Corona-Pandemie und der Ressourcenknappheit wäre so eine Grafikkarte meiner Meinung nach vermutlich nie auf den Markt gekommen. Sie wäre schlicht nicht konkurrenzfähig gewesen und die Kunden hätten stattdessen zur ähnlich teuren, aber besser ausgestatteten Vorgänger-Grafikkarte oder zu einer Alternative der Konkurrenz gegriffen.

In der aktuellen Situation ist das jedoch nicht möglich, denn die meisten User wünschen sich, überhaupt eine Grafikkarte zu einem angemessenen Preis zu bekommen. Denn die aktuelle Situation sorgt dafür, dass Gamer kaum Chancen haben, eine Grafikkarte zu kaufen:

  • Durch die Corona-Pandemie bedingt werden aktuell zu wenig Halbleiter hergestellt. Aus diesem Grund gibt es derzeit zu wenig Halbleiter für Grafikkarten, Konsolen und viele andere Geräte.
  • Die wenige Hardware, die es aktuell tatsächlich zu kaufen gibt, ist dann richtig teuer. Denn entweder verlangen Händler bereits viel Geld oder sogenannte Scalper schlagen einen heftigen Aufpreis für eine Grafikkarte auf den Kaufpreis. Schließlich wollen sie selbst noch verdienen.
  • Als drittes Problem kommen noch Crypto-Miner hinzu, die es ebenfalls auf Grafikkarten abgesehen haben. Denn Kryptowährungen wie Bitcoin sind aktuell viel wert. Hier lohnt es sich für viele, zu investieren.

Mit den möglichen Kompromissen macht AMD zum einen die Grafikkarten für Miner unattraktiv. Zum anderen passt der Chip der kleinsten Grafikkarte auf einen einzigen Wafer (via computerbase.de). Wafer sind die Scheiben in der Halbleiterproduktion, auf denen die Mikrochips hergestellt werden. Dieser Schritt könnte zumindest dazu führen, dass das Angebot besser ist als bei bisherigen Modellen.

Zu der wenig attraktiven Ausgangslage kommt leider noch ein katastrophales Preis-Leistungs-Verhältnis hinzu. AMDs offizielle Preisempfehlung liegt zwar bei 199 US-Dollar (209 Euro), doch die Hersteller hatten bereits Preise von über 300 Euro angekündigt. Die aktuell große Nachfrage nach Grafikkarten, dürfte die Preise noch einmal nach oben drücken. Und 500 Euro für eine Full-HD-Karte, die so viel Leistung wie eine Grafikkarte vor 5 Jahren bietet, ist einfach zu viel.

Dennoch gibt es noch Hoffnung für Gamer: Auch andere Hersteller wollen ab 2022 günstige Grafikkarten anbieten und die könnten noch einige Überraschungen bieten. Mit dabei ist ein Hersteller, den in Deutschland kaum jemand kennen dürfte. Ob es sich dabei um einen möglichen Geheimtipp handeln kann, erklärt euch MeinMMO in folgendem Artikel:

Gamer hoffen jetzt auf eine günstige Grafikkarte – Doch die kommt nicht von AMD oder Nvidia

Eine Runde in Rainbow Six Extraction dauert keine 30 Minuten und genau das ist so gut daran

Mit Rainbow Six: Extraction versucht sich Ubisoft an einem Koop-PvE-Shooter. Dabei schaut es weitaus weniger auf andere AAA-Spiele, als man denken könnte. Stattdessen bedient sich Extraction clever bei den besten Mechaniken aus Indie-Spielen. MeinMMO-Autor Marko Jevtic ist im Ersteindruck begeistert.

Die besten Koop-Shooter auf dem Markt begeistern mich durch ihre Wiederholbarkeit und Wandelbarkeit. Ich liebe es, mich mit meinem Team immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen. Die meisten Koop-Shooter leiden für mich aber auch unter demselben Problem: Sie sind ein großes Zeitinvestment. 

Deshalb spiele ich unendlich gerne Roguelites. Wie die besten Koop-Shooter brillieren sie durch ständige Wiederholbarkeit und begeistern dank wandelnder Gameplay-Konditionen. Sie sind aber deutlich einfacher in kürzeren Gameplay-Häppchen zu genießen.

Seit ein paar Tagen darf ich Rainbow Six Extraction schon vor Release spielen. Zu meiner großen Freude musste ich feststellen, dass das Spiel das beste aus Koop-Shootern und Indie-Roguelites verbindet. Egal, ob man im Team spielt, oder alleine.

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von Benedict Grothaus

Rainbow Six: Extraction passt sich oft euren Bedürfnissen an

Wie die besten Indie-Roguelites auf dem Markt ist Rainbow Six Extraction kurzweilig, unvorhersehbar und ständig wiederholbar. Denn Extraction ist wie die Parasiten-Aliens, die ihr bekämpft: extrem anpassungsfähig. 

Die Missionen im Spiel sind unterteilt in 3 Sektionen. Jede davon findet auf je einem Drittel einer Map statt und ist zufällig generiert. Am Ende jeder Sektion habt ihr die Wahl:

  • Wollt ihr weitermachen mit schwierigeren Aufgaben und mehr Belohnungen?
  • Oder wollt ihr einen Rückzieher machen, um zu behalten, was ihr bisher ergattert habt?

Das ist nicht nur eine strategische Entscheidung. Es ist auch eine, die ihr an eure Launen und terminlichen Vereinbarungen anpassen könnt. 

Wenn ihr nur wenige Minuten spielen könnt oder wollt, könnt ihr nur die erste Sektion einer Mission machen und euch dann zurückziehen. Das dauert je nach Schwierigkeitsgrad wenige Minuten, und ihr bekommt in jedem Erfolgsfall eure Belohnung. Aber selbst eine ganze Mission auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad dauert etwa 15 – 25 Minuten. 

Das ist eine sehr angenehme Zeitspanne für Kurzspieler. Aber auch Langspieler können so flexibel mehrere Missionen aneinanderreihen und so lang spielen, wie sie möchten. Diese Design-Entscheidung ist also für keinen Spielertyp ein Nachteil oder ein Kompromiss. 

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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten

Hades, mein Lieblings-Roguelite der letzten Jahre, funktioniert ähnlich: Ein erfolgreicher Run in Hades dauert bei mir inzwischen etwa 25 – 30 Minuten. Das ist kurz genug, um in einer Mittagspause schnell einen Run zu zocken. Aber es hält mich auch keiner auf, mehrere Runs hintereinander zu machen und so stundenlang zu daddeln.

Rainbow Six Extraction funktioniert nach demselben Prinzip – und ich bin sehr froh darüber. 

Rainbow Six: Extraction erzwingt clever und spaßig Gameplay-Vielfalt

Der spannendste Twist für mich ist aber, dass Rainbow Six Extraction diese Flexibilität nicht nur anbietet – sie verlangt selbige auch im Gegenzug. Wenn euer Charakter zu viel Schaden nimmt oder sogar in einer Mission “stirbt”, steht er für die nächste Mission nicht zur Verfügung. Erst, wenn ihr ihn befreit, ist er wieder spielbar. Ihr werdet also gezwungen, einen der anderen 18 Operator zu nutzen

Dass ihr eure Lieblings-Charaktere nicht mehr nutzen könnt, erinnert neben Spielen wie XCOM und Fire Emblem auch an Roguelite-Perlen wie Rogue Legacy oder Darkest Dungeon. In Extraction hat diese Mechanik denselben Effekt wie in den genannten Spielen: 

  • Zum einen geht ihr mit euren Favoriten sehr vorsichtig um, plant mit ihrer Verfügbarkeit und den Risiken eines Einsatzes strategisch und langfristig.
  • Zum anderen lernt ihr die Stärken und Finessen der anderen Operator zu schätzen, was die mechanische Tiefe des Spiels und eure eigene Flexibilität im Umgang mit eben diesen Mechaniken erhöht.

Ich musste nach einer Mission, die komplett in die Hose ging, auf meinen bisherigen Liebling Sledge verzichten. Also hab ich notgedrungen IQ genommen. Sie ist ein Operator, den ich in der Theorie zu schwach fand. In der Praxis hat sich dann herausgestellt, wie stark ihre Waffen sind. Auch ihr Gerät war deutlich nützlicher als gedacht, weil sie in bestimmten Missionstypen wie Seismic die Objectives markieren kann. 

Deshalb habe ich nicht nur einen Lieblingscharakter, sondern gleich mehrere. Und weil jeder Operator separat gelevelt wird, werde ich mich noch breiter aufstellen müssen. Das ist für mich eine deutlich abwechslungsreichere Lösung als etwa die Klassen in Deep Rock Galactic. Dort sehe ich nämlich keinen Grund, von meinem geliebten und aufgelevelten Bohr-Zwerg abzuweichen.

Auch andere Elemente erinnern mich an Indie-Hits. Was in Hades das Heat-System oder in Curse of the Dead Gods die Flüche sind, sind in Extraction die Mutationen. Diese verändern zufällig verschiedene Elemente an der Missionsstruktur oder dem Gegnerverhalten. So hatte ich gestern große Probleme mit der Mutation, mit der klebrige Minen an allen Gegnern haften. Deshalb durfte ich nicht ganz so aggressiv mit dem Vorschlaghammer von Sledge hantieren, wie noch die Mission davor.

Dass mich das Spiel dazu zwingt, hier Flexibilität zu zeigen, liebe ich. Davon profitieren nämlich Spiel und Spieler: Ich werde aus meiner Komfortzone gezwungen und lerne mehr über das Spiel und die Gameplay-Möglichkeiten; im Gegenzug gewinnt das Spiel an Tiefe und liefert mir mehr Motivation, es lange und oft zu spielen.

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Rainbow Six Extraction: Ein Übersichtstrailer zeigt, was euch im Spiel erwartet

Fazit – Rainbow Six: Extraction ist ein flexibles Spielerlebnis, und deshalb deutlich spaßiger als gedacht

Sei es Left 4 Dead mit dem AI-Regisseur, GTFO mit den Rundowns oder Deep Rock Galactic mit den prozedural generierten Höhlensystemen – Koop-Shooter greifen häufig auf Roguelite-Tricks zurück. Aber kein Spiel hat das meiner Meinung nach so erfolgreich geschafft wie Rainbow Six Extraction. 

Das Spiel vereint die Kurzweiligkeit und Wandelbarkeit der besten Roguelites mit grundsolidem Gameplay. Dazu hat es keine Angst davor, mit absichtlich frustrierenden Mechaniken den Spieler aus der Komfortzone zu locken. Damit zeigt das Spiel vollkommen zurecht, dass es großes Vertrauen in seine eigenen Design-Strukturen hat.

In Spielen wie Left 4 Dead, GTFO oder Deep Rock Galactic sind die Missionen meistens sehr umfangreich. Dazu kommt noch der Planungsaufwand, wenn es darum geht, ein Team zusammenzustellen. Technische Probleme und Settings-Spielereien verzögern die Action auch regelmäßig immer mal wieder, wie auch Trink- und Toilettenpausen.

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von Marko Jevtic

Bis dann endlich ein größerer Content-Batzen geschafft ist, ist gut und gerne mindestens eine Stunde vorbei. Häufig sogar mehr. Das macht zwischenzeitlich zwar sehr viel Spaß, geht aber besser.

Rainbow Six Extraction umgeht nicht all diese Probleme, weil es nicht alle davon nur über Gameplay-Ideen kontrollieren kann. Aber im Gegensatz zu anderen Koop-Shootern starte ich hier problemlos und gerne eine schnelle Solo-Mission, während ich auf mein Team warte. Ohne, dass ich Angst haben muss, nicht rechtzeitig fertig zu werden.

Dabei ist zu sagen, dass wir bisher lediglich zwei der 4 verschiedenen Schwierigkeitsgrade im Standard-Modus gespielt haben. Später könnte es durchaus länger dauern, selbst mit Übung. Und besonders das enorm harte Maelstrom-Protokoll, das Endgame von Extraction, könnte hier noch einmal eine Schippe drauflegen. Zum Glück ist das alles aber optional und möglicherweise ändert sich das auch zu Release oder kurz danach noch. Ich gehe aber nicht davon aus.

Über den Autor Marko Jevtic: Marko ist seit Oktober 2021 bei MeinMMO als Shooter-Experte tätig. Privat spielt er aber deutlich mehr als nur Shooter. Seit seiner frühesten Kindheit zockt er von jedem Genre alles, was annähernd interessant aussieht – und hat auf allen Plattformen viele Spiele sowohl casual als auch kompetitiv gespielt.

Zu seinen Lieblingsgenres gehören neben Shootern auch Metroidvanias, Immersive Sims und Roguelites. Deshalb versucht er, möglichst einmal die Woche ein neues Indie-Spiel zu entdecken und durchzuzocken. So kamen über die Jahre viele Spiele zusammen, die er absolut geliebt hat – und unter normalen Umständen wohl nicht gezockt hätte.

Alleine schon, dass ich diese Möglichkeit habe, macht das Spiel zu einem der besseren Koop-Shooter, die ich gespielt habe. Denn Rainbow Six Extraction hat verstanden, was Roguelites so beliebt macht, und ihre besten Mechaniken clever selbst verarbeitet.

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