Ohne Screenshots würde man es nicht glauben. In Pokémon GO gab es wohl kurzzeitig einen Bug, der Trainern riesige Vorteile brachte. Kurze Zeit später deaktivierte Niantic das Tauschen. Wir zeigen euch die irre Story.
Um was geht es? In Pokémon GO wurde in der Nacht auf den 20. Januar das Tauschen deaktiviert. Wie lange die Deaktivierung anhält und ihr nicht tauschen könnt, ist derzeit unklar. Zwar nannte Niantic keine klaren Gründe, doch eine wilde Story von zwei Trainern zeigt offenbar, warum die Entwickler eingreifen müssen.
Auf reddit zeigte ein Trainer Screenshots davon, wie er irre viele Glücks-Pokémon erhielt.
Das zeigt ein Trainer: Auf reddit schreibt Trainer AndKrem am 20. Januar um 0:20 Uhr, dass er kürzlich mit einem Freund 100 Pokémon getauscht hat und alle zu Glücks-Pokémon wurden.
Dazu veröffentlichte der Nutzer Screenshots als Beweis, der die Glückspokémon zeigt.
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Normalerweise haben Pokémon eine geringe Chance, zu einem Glücks-Pokémon zu werden. Ist man allerdings Glücksfreund mit einem befreundeten Trainer, dann erhält man einen garantierten Glückstausch. Das sollte aber nicht bei mehreren Tauschen hintereinander funktionieren, schon gar nicht bei 100 Stück.
In diesem Fall verfiel der Status der Glücksfreunde aber nicht nach einem Tausch, sondern blieb bestehen. “Der Status als Glücksfreunde verschwand nicht und dadurch wurde aus jedem Tausch ein Glückstausch”, erklärt AndKrem auf reddit.
Niantic musste schnell eingreifen
So ging das weiter: Der Thread auf reddit nahm direkt Fahrt auf. Viele Nutzer kommentierten und verteilten Upvotes. In kürzester Zeit wurde er zum Top-Beitrag und bekam entsprechend Aufmerksamkeit. Offenbar auch von Niantic.
Gegen 01:30 Uhr, am Morgen des 20. Januars, veröffentlichte der Support von Niantic ein Statement auf Twitter. “Trainer, das Tauschen ist aktuell nicht verfügbar, während wir einen Fehler untersuchen. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und werden hier Updates veröffentlichen. Danke für eure Geduld.”
Nun muss man abwarten, wie schnell Niantic den Fehler beheben kann. Das Tauschen ist so lange deaktiviert. Wie schnell das Problem behoben werden kann, ist unklar. Vermutlich hat es mit dem neuen Update 0.227.1 zu tun, das sich derzeit im Rollout befindet.
Wie Niantic die Trainer dafür entschädigen wird, dass sie so lange auf das Tauschen verzichten müssen, ist auch noch unklar. Aus der Vergangenheit weiß man aber, dass Niantic dazu in der Regel eine “Wiedergutmachung” veröffentlichen wird.
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Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat ein NFT beworben, das einen Affen zeigte, der ein Hakenkreuz trug. Als Kritik daran aufkam, rechtfertigte MontanaBlack sich: Das Symbol gehöre halt zur Historie dazu. Für diese Aussagen entschuldigte er sich gestern in einem Twitch-Stream: Das sei wirres Zeug gewesen, über das er nicht nachgedacht habe.
Das ist die Situation:
Der deutsche Twitch-Streamer MontanaBlack bewirbt über Twitter seit einigen Tagen NFTs, einen neuen Technik-Trend, der im Gaming kritisch beäugt wird, der aber als spekulative Wertanlage für einige Leute interessant ist. Zuletzt verlost er über Twitter 4 NFTs, die digitale Affen zeigen. Einer der Affen trug ein Hakenkreuz.
Das löste Kritik im deutschsprachigen Twitter und im internationalen reddit aus. Die Hersteller des NFTs löschten den problematischen Affen daraufhin und sagten: MontanaBlack sei bezahlt worden, das zu posten. Er habe mit der Erstellung des Affen nichts zu tun.
Doch MontanaBlack heizte die Stimmung mit relativierenden Aussagen weiter an. Er sagte, er hätte den Affen gar nicht gelöscht. Das Symbol gehöre ja zur Historie dazu.
Das war das Zitat, das die Diskussion anheizte: Die genaue Aussage von MontanaBlack, welche die Stimmung anheizte, war (via twitter):
Ich für mich ganz persönlich hätte es vermutlich gar nicht gelöscht. Letztendlich, Diggah, gehört es auch zu der Historie dazu und nur weil es irgendwie mal irgendwo ein Hakenkreuz zu sehen ist, macht nicht jeder gleich „Salutiert still stramm und grüßt Adolf“ – das ist Schwachsinn, Diggah. Diese ganze Nazi-Scheiße gehört halt leider auch zu dem, was damals passiert ist, dazu.
MontanaBlack
MontanaBlack sagt: Management hat Twitter-Post getätigt
So reagiert er jetzt: In einem aktuellen Twitch-Stream vom 19.01. hat sich MontanaBlack für diese Aussage entschuldigt und um Verzeihung gebeten. Teile des Streams hat er später auf Twitter gepostet.
MontanaBlack sagt:
Er war selbst von der Situation überfordert
Das Giveaway habe er nicht selbst gepostet, sondern jemand aus seinem Umfeld, man könne das auch „das Management“ nennen
Er habe es allerdings versäumt, den Post noch mal zu kontrollieren – das sei klar sein Fehler gewesen
„Wirre Aussagen ohne jeglichen Zusammenhang, einfach um irgendwas zu sagen“
Im Nachhinein ärgert sich MontanaBlack offenbar vor allem über seine eigenen Aussagen zum Hakenkreuz im Twitch-Stream:
Und gestern hab ich im Stream versucht, das für mich noch irgendwie so bisschen argumentativ noch hinzulegen und hab irgendwelche Aussagen gebracht, wo ich vorher 0 Prozent drüber selbst reflektiert habe.
Also ich hab gestern das ganze Thema für mich abgehakt, hab da den Post gelöscht selber, bin dann irgendwann nach Hause gekommen, hab den Stream angeschmissen und nix zu gesagt und irgendwann hab ich auf Krampf versucht, irgendwas zu sagen, was eher mir noch ein Bein gestellt hat, weil ich irgendwelche komischen Aussagen getroffen habe – Oder sagen wir mal nicht komische Aussagen, sondern einfach wirre Aussagen ohne jeglichen Zusammenhang, einfach um irgendwas zu sagen.
MontanaBlack
Im weiteren Verlauf der etwa 4-minütigen Entschuldigung betont MontanaBlack seine eigenen türkischen Wurzeln: seine Mutter sei Türkin und er habe die Staatsangehörigkeit „Deutsch/Türkisch“.
Zum Anschluss der Entschuldigung sagt MontanaBlack, er distanziert sich klar von der „ganzen Nazi-Scheiße”, und streckt den Mittelfinger in die Kamera.
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Er sagt aber auch, dass ihm die Meinung von Leuten auf Twitter oder der allgemeinen Öffentlichkeit eigentlich egal ist, obwohl er ein „darauf angewiesen ist, dass Leute ihn feiern“. Aber so wirklich zähle für ihn nur, dass seine Freunde und Familie ihn liebten. Was irgendein “Johannes auf Twitter” über ihn denke, sei ihm ziemlich egal.
Im Mai 2020 musste sich MontanaBlack schon mal den Vorwurf gefallen lassen, in einer rechten Ecke zu stehen. Das kam damals von Satiriker Jan Böhmermann. Auch damals reagierte MontanaBlack empört auf diesen Vorwurf und wies das scharf zurück:
In PlayerUnknown’s Battlegrounds (PC, Xbox One) sollen Spieler aus China einen Großteil der Cheater ausmachen. Doch woran liegt das? Warum ist gerade in China Betrügen und Bescheißen in Games so beliebt?
Viele Spieler des Battle-Royale-Games PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) wurden schon Opfer von Cheatern. Regelmäßig werden sie durch Wände erschossen, bekommen zielsicher Headshots ab oder sehen sich mit Gegnern konfrontiert, die wie der Flash durch die Gegend flitzen oder sich sofort heilen.
Der frühere Chef von PUBG, Brendan Greene, sagte 2018, dass 99% der Cheats aus China kommen. Cheats seien zwar weltweit verbreitet, aber in China sei die Akzeptanz für das Betrügen etwas höher.
Cheats als Werbemaßname! China hat eine Cheater-Infrastruktur
In China scheint das Geschäft mit Cheat-Software zu boomen. Von den circa 560 Millionen Spielern im Reich der Mitte soll über ein Drittel regelmäßig zu betrügerischer Software greifen. Die Cheats werden dabei freimütig im Netz und im Spiel angepriesen.
Sogar über den Chat-Service „WeChat“ des chinesischen PUBG-Publishers Tencent soll die Bescheißer-Software im großem Stil vertickt worden sein. Die Preise rangieren zwischen umgerechnet 13 und 76 Euro. Bezahlt wird bequem über “WeChatPay”, das stellt ebenfalls Tencent.
Wem das zu teuer ist, der kann ein spezielles Gaming-Café aufsuchen. Manche dieser „i-Cafés“ sollen ungeniert mit bereits vorinstallierter Cheating-Software werben. Frei nach dem Motto „Kommt zu uns zum Zocken, hier gewinnt ihr garantiert!“
Klar ist in jedem Fall: Die Infra-Struktur für das Cheating ist in China gegeben. Ironischerweise gehören viele der Dienste, über die Cheats vertrieben werden, zu Tencent. Der Firma hinter PUBG in China.
Was hat es mit Cheating und China auf sich? Kulturell akzeptierter als bei uns
Doch warum kommen überhaupt so viele Cheater aus China? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der chinesischen Kultur und Cheating? Im Netz gibt es viele Quellen, die sich damit befasst haben. Einige der Begründungen haben wir hier für euch gesammelt.
Bedenkt aber, dass es sich um subjektive Eindrücke aus dem Internet handelt und nicht um eine kulturwissenschaftliche Studie. So heißt es in den Erklärungsmodellen:
In China verdienten viele Leute wenig Geld. Wer jedoch in Spielen wie PUBG durch Erfolg Lootboxen freischaltet, kann die für Echtgeld verticken. Das lohnt sich freilich nur, wenn man oft gewinnt und da kommen Cheats gerade recht.
In China nehme man es mit geistigem Eigentum nicht sonderlich genau. Daher gäbe es so viele China-Klone von bekannten Games. Die Moralvorstellung, dass man mit Abkupfern oder eben auch Cheating etwas „Falsches“ mache, sei einfach nicht weit verbreitet.
„Cheating“ sei in der Kultur Chinas weit verbreitet. Schon im Mittelalter wurde bei kaiserlichen Eignungstests für den Beamtenstand betrogen und bestochen. Das sei bis heute so geblieben. Betrug und Unterschleif sei auch in Schulen und Unis ein Riesen-Problem. In einer Provinz gab es sogar mal einen Aufstand der Eltern, weil der Staat plötzlich verschärfte Überwachung bei einem Test anordnete und massig Schüler durchfallen ließ. Den Artikel findet ihr auf der Webseite Telegraph.co.uk.
Überhaupt stünden viele junge Leute in China unter großem Erfolgsdruck. Das Land macht seit Jahren einen radikalen Wandel durch und man müsse unbedingt erfolgreich sein. Dabei würde nur das Ergebnis zählen. Wenn man also mit geringem Aufwand etwas erreichen würde, wäre man im Vorteil gegenüber anderen, die dafür nicht clever genug sind oder sich die besten Cheats nicht leisten können. Es gelte also „Schau her, ich bin ein toller Hecht, weil ich die beste Cheating-Software hab, ihr Kacknoobs!“
Cheating ist ein Riesen-Problem, Regierung und Publisher wollen durchgreifen!
Das Cheating in Games wie PUBG und Co. ist bei weitem keine Bagatelle mehr. Denn In China ist eSport beliebt. 57 Prozent der Zuschauer von eSport-Übertragungen sollen aus China stammen. 2022 soll die große Sportveranstaltung „Asian Games“ in China stattfinden, wo eSports ebenfalls mit Medaillen und Prämien ausgezeichnet werden.
Da will freilich niemand Schlagzeilen über massives Cheating bei den eSport-Athleten des Gastgeberlands sehen. Damit das Problem eingedämmt wird, geht unter anderem Publisher Tencent gegen die Betrüger vor. Zusammen mit der Regierung konnten bereits 2018 über 120 Cheat-Anbieter polizeilich belangt werden.
Außerdem gibt es Konsequenzen für cheatende Streamer. Ein bekannter Streamer namens Lu Benwei aka „Wu Wu Kai“ wurde schon im Jahre 2018 wegen „unzivilisiertem Verhalten“ von Tencent gebannt und zu einer Strafe von circa 127.000 Euro verdonnert. Der Steamer dementiert es zwar, aber man geht davon aus, dass er auch gecheatet haben soll. Es tut isch also was und Cheater bekommen auch in China vermehrt Ärger.
Eigentlich hätte die 2. gemeinsame Season von Call of Duty: Vanguard und dem Battle Royale Warzone zeitnah starten sollen. Doch die Entwickler geben bekannt, dass die neue Season erst im Februar startet – sie wollen die Shooter erst wieder in Ordnung bringen.
Das ist die Situation:
Call of Duty startet alle 6 bis 8 Wochen eine neue Live-Season mit frischen Inhalten und Story-Fetzen
Eigentlich wäre die gemeinsame Season 2 für Vanguard und Warzone Ende Januar an der Reihe gewesen
Doch die Entwickler verschieben Season 2 auf den 14. Februar – sie wollen erst die massiven Probleme in den Shootern lösen
CoD Warzone & Vanguard: Season 2 verschiebt sich um mehrere Wochen
Was ist da los? Call of Duty stand eigentlich kurz vor seiner ersten neuen Season dieses Jahr. Am 01. oder 02. Februar hätte die gemeinsame Season 2 von Warzone und Vanguard starten sollen. Doch mit einer Nachricht an die Spieler verschiebt CoD die neue Season auf den Valentinstag:
Warzone & Vanguard Season 2
Neuer Start: 14.02.2022
Wieso verschiebt sich Season 2? Bereits in der letzten Woche richteten die Entwickler eine Nachricht an die Community und zeigten damit, dass die den Zustand ihrer Spiele verstehen und den Frust der Community spüren.
Da war allerdings noch keine Rede davon, den neue Content-Zyklus zu verschieben. Nun haben die Entwickler eine neue Nachricht an ihre Spieler, die sie wieder auf Twitter geteilt haben:
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In der Nachricht erklären die Verantwortlichen, dass sie sich die zusätzliche Zeit nehmen wollen, um die Spiel-Qualität zu verbessern. Dazu gehen sie unter anderem folgende Punkte:
Arbeiten an Stabilitätsproblemen
Anpassung des Gameplay-Loops
Allgemeine Fehlerbehebungen
Umfassendes Waffenbalancing
Die Entwickler wollen sich dabei nicht nur um die beiden aktuellen Titel Warzone und Vanguard kümmern. Auch die Probleme im angestaubten CoD MW (2019) sollen behoben werden. Der Multiplayer des alten Titels gilt seit einigen Wochen ebenfalls als sehr fehleranfällig.
Sind die Probleme wirklich so gravierend? Spielabstürze in Warzone, fehlende Waffen-Balance in Vanguard und andauernde Bugs und Glitches in beiden Titeln. CoD hat aktuell viele Probleme.
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Eine Verschiebung der neuen Season könnte dabei helfen, einige der aktuellen Störfeuer zu löschen. Doch es muss sich zeigen, ob 2 Wochen mehr die Sache in den Griff bekommen.
Call of Duty verschiebt Season 2 um einige Wochen und möchte die Probleme im Spiel endlich in den Griff bekommen. Was haltet ihr von der Entscheidung? Eine gute Wahl aufgrund der aktuellen Zustände? Oder meint ihr vielleicht, dass es in den 2 Wochen wohl kaum zu schaffen ist, die vielen Probleme im Spiel anzugehen.
Lasst uns gern ein Kommentar mit euren Gedanken da.
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Der Schlachtfeld-Modus von Hearthstone wird gründlich überarbeitet. Wir verraten euch, was es mit den „Buddies“ auf sich hat, die bald kommen.
Der Battlegrounds-Modus von Hearthstone hat sich seit seiner Implementierung von einem kleinen Nebenmodus zu einem echten Dauerbrenner gewandelt. Die Entwickler wollen den Modus offenbar frisch halten und bringen daher eine ziemlich große Neuerung, die jeden Helden im Spiel betrifft. Künftig könnt ihr nämlich einen „Buddy“-Diener rufen, der das Spiel auf den Kopf stellen soll.
Was wird sich ändern? Eine ganze Menge, denn jeder Held bekommt im Grunde eine neue Fähigkeit, den sogenannten „Buddy“ (Deutsch etwa „Kumpane“). Das ist ein Diener, der in den meisten Fällen mit der jeweiligen Heldenfähigkeit interagiert. Ein paar dieser Buddy-Diener wurden bereits vorgestellt, sodass man einen groben Eindruck ihrer Stärke hat.
Als Beispiel gibt es König Mukla mit seinem Buddy „Crazy Monkey“ (Verrückter Affe). Der sorgt dafür, dass wenn ein Diener durch eine Banane gestärkt wird, er zusätzlich nochmal +1 / +1 erhält. Die goldene Version des Affen sorgt dann stattdessen für +2 / +2.
Flickwerk hingegen bekommt eine Weebomination mit interessantem Kampfschrei. Der verleiht einem anderen Diener +1 Leben für jeden fehlenden Lebenspunkt des Helden. Da Flickwerk ohnehin viele Lebenspunkte besitzt und die gerne zum Anfang des Spiels einbüßt, könnte damit ein richtig mächtiger Diener entstehen. Die goldene Version erhöht diesen Bonus übrigens auf +2 Leben pro fehlendem Lebenspunkt von Flickwerk.
Ein paar weitere Buddy-Diener stellt die YouTuberin und Streamerin Sunglitters in ihrem Enthüllungsvideo vor:
https://youtu.be/t9v1KcmppgQ?t=81
Wie bekommt man einen Buddy? Anders als alle anderen Diener in Battlegrounds, könnt ihr die Buddys nicht direkt bei Bob kaufen. Stattdessen habt ihr ein „Buddy Meter“, das sich im Laufe des Matches langsam füllt. Nach dem ersten Abschnitt bekommt ihr eine Kopie des Buddys, nach dem zweiten Abschnitt bekommt ihr zwei weitere Kopien, sodass ihr einen goldenen Buddy erhaltet (falls ihr den ersten nicht verkauft habt).
Das „Buddy Meter“ füllt sich bei folgenden Aktionen ein wenig:
Schaden an Gegnern verursachen
Gottesschilder von Feinden zerstören
Den Kampf betreten (passiv)
Sieg oder Unentschieden in einem Kampf
Nach und nach füllt sich die Anzeige so, bis ihr eure Buddys habt.
Mehr rund um Hearthstone und Blizzard gibt’s hier:
Warum ist „Battlegrounds“ so beliebt? Im Grunde ist Battlegrounds der Versuch von Hearthstone, selbst einen Auto-Battler auf die Beine zu stellen – und das kam ausgesprochen gut an. Der Modus ist in der Community ziemlich beliebt und viele Content-Creator spielen fast nur noch diesen Spielmodus.
Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist wohl, dass Battlegrounds der einzige Modus ist, in dem auch als Kostenlos-Spieler fast vollständig gleiche Chance herrschen. Man benötigt keinerlei Karten und verdient sich alles, was man benötigt, im Verlauf der Runde.
Hinzu kommt, dass Battlegrounds überhaupt nicht mit der aktuellen Meta des Spiels verbunden ist. Hier kämpft man nicht zwangsweise wieder und immer wieder gegen die gleichen Decks, da bestimmte Diener-Typen zu Beginn jeder Partie ausgeschlossen werden. Durch geschicktes Kaufen kann man auch anderen Mitspielern die notwendigen Kombos ruinieren und hat so ein zusätzliches, taktisches Element.
Das sorgt auch für den letzten Pluspunkt, die Abwechslung. Fast jede Partie spielt sich anders und die zahlreichen, unterschiedlichen Helden haben alle verschiedene Tricks und Kniffe, um Einfluss auf die Partie zu nehmen.
Die Änderungen werden wohl im Verlauf der nächsten Tage live gehen.
Was haltet ihr von den Buddy-Karten? Eine sinnvolle Erweiterung? Oder wird der Modus dadurch verfälscht?
Heute, am 20. Januar 2022, erschien Rainbow Six: Extraction. Der neue Koop-Shooter von Ubisoft ist eine eigenständige Auskopplung des PvP-Shooters Rainbow Six: Siege, setzt aber voll auf PvE. Der Hype um das Spiel ist eher klein, aber schon zu Release kommt Extraction gut an.
Was ist das für ein Spiel? In Rainbow Six: Extraction spielt ihr alleine oder mit einem Team aus bis zu 3 Spezialisten im Koop einzelne Missionen, in welchen ihr verschiedene Aufgaben erledigen müsst. Es geht dabei stets darum, mehr über einen außerirdischen Parasiten zu erfahren, welcher die Menschheit bedroht. Extraction ist ein reiner PvE-Shooter.
Mit verschiedenen, spielbaren „Operators“ mit besonderen Fähigkeiten begebt ihr euch in unterschiedliche Bereiche der Welt, um Daten zu sammeln. Jede Mission besteht dabei aus 3 Teilen mit jeweils einer Aufgabe und der Möglichkeit, tiefer in das Gebiet einzudringen oder abzuhauen und zu sichern, was man bereits erreicht hat.
Rainbow Six: Extraction ist seit dem 20. Januar 2022 um 1:00 Uhr morgens deutscher Zeit auf PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und Google Stadia spielbar. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Release-Hub zu Extraction. Der Hype um das Spiel war im Vorfeld eher gering, wohl auch durch die Verschiebungen. Jetzt allerdings kommt Extraction gut bei Spielern an.
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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten
„So macht man ein Spiel“
Das sagen Spieler: Schaut man direkt nach Release auf reddit, so sind fast ausschließlich positive Threads mit viel Lob zu finden. Das subreddit zu Extraction hat allerdings erst 3.600 Mitglieder, dementsprechend klein fallen die Diskussionen aus.
Viele der Nutzer zeigen sich jedoch „überrascht“ vom Spiel. Sie haben nicht erwartet, dass Extraction sie so fesseln würde. Dabei geht es sogar weniger um die Inhalte selbst. Im aktuell größten Diskussions-Thread etwa heißt es: „Es ist schön, ein Spiel zu spielen, das sich vollständig anfühlt und nicht so gehetzt wie Battlefield 2042 oder Halo Infinite“ (via reddit).
Generell scheinen Shooter-Fans mit ihrem Genre 2021 ziemlich unzufrieden gewesen zu sein. Auch Battlefield-Konkurrent CoD Vanguard sowie das Battle Royale Warzone hatten zu kämpfen. Die Spiele wurden Ende 2021 sogar als „Scherbenhaufen voller Bugs“ bezeichnet.
Was wird an Extraction gelobt? In Extraction dagegen finden die Spieler kaum Fehler. Sie schreiben, das Spiel fühle sich fertig an. Die Verschiebung von ehemals 2021 hat offenbar geholfen. An Inhalten sei besonders das Teamplay ein starkes Feature. Ohne Absprache und gute Koordination seien im Koop selbst leichte Missionen eine Herausforderung.
Auch bei unserem Anspielen konnten wir kaum Bugs entdecken – außer die ein oder andere ausstehende Übersetzung, die mittlerweile behoben sein dürfte. MeinMMO-Autor Marko Jevtic lobt vor allem die Kürze der Missionen und vergleicht die Mechaniken mit erfolgreichen Indie-Games.
Erfreulich sei außerdem, dass es sich nicht um einen Vollpreis-Titel handle. Extraction gibt es bereits ab 40 € und es ist schon zu Release im Xbox Game Pass enthalten. Allerdings gibt es auch stellenweise Kritik, besonders an zu harten Strafen.
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Rainbow Six Extraction: Ein Übersichtstrailer zeigt, was euch im Spiel erwartet
Kleinere Verbindungs-Probleme mit ernsthaften Folgen
Die Server laufen zu Release offenbar weitgehend problemlos. Es gibt kaum Beschwerden über Verbindungsabbrüche oder Lags. Diejenigen, die jedoch betroffen sind, bekommen ungewohnt harte Strafen ab.
Einige wenige Spieler berichten, dass sie nach einem Stromausfall oder Internet-Abbruch aus der Mission fliegen. Dafür erhalten sie eine Strafe fürs vorzeitige Verlassen einer Runde, wodurch sie für eine gewisse Zeit nicht mehr spielen können – nicht einmal den Trainings-Modus.
Außerdem verlieren sie dabei den aktuell gespielten Operator. In Extraction werden eure Operator in Schaum eingeschlossen, wenn die Lebenspunkte auf 0 sinken und sie nicht mehr nur zu Boden gehen können. Das kann besonders im harten Endgame-Modus schnell passieren.
Dadurch scheiden sie aus dem Spiel und müssen gerettet werden. Schaffen eure Kollegen keine erfolgreiche Extraktion mit eurem Operator im Schlepptau, müsst ihr erneut in die Mission gehen und versuchen, ihn selbst zu befreien. Die entsprechende Mission ist dann garantiert.
Bisher sind die Berichte zu Problemen und Abbrüchen noch eher wenig, allerdings wird der große Ansturm an Spielern wohl erst am Abend des 20. Januar sowie am Wochenende auftauchen. Dann zeigt sich, wie gut die Server standhalten. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr euch das neue Rainbow Six ansehen solltet, schaut bei unserem kurzen Check vorbei:
Die Entwickler von New World haben ein neues Video veröffentlicht, in dem sie über die kommenden Updates im Januar und Februar gesprochen haben. Dabei gab es neue Details zu den Mutatoren und den Design-Entscheidungen dahinter. Außerdem wurden zum Ende des Livestreams die PvP-Arenen angekündigt.
Worum geht es in dem Video? In knapp 38 Minuten sprechen verschiedene Entwickler über die kommenden Inhalte und die Gründe für einige Entscheidungen. Besonders interessant ist dabei der Abschnitt direkt zu Beginn, in dem es um die kommenden Mutatoren für Dungeons geht:
Zu den Mutatoren etwa erklärten sie, dass das Feature bereits lange Zeit in Entwicklung war und nun im Januar erscheinen soll. Game Director Scot Lane selbst gibt aber zu, dass die Änderung vielleicht etwas zu früh kommt.
Es sind auch Mutatoren für die Low-Level-Dungeons geplant, doch da gibt es noch einige Balance-Probleme.
Im Weiteren äußerten sich die Entwickler auch zum kommenden Februar-Update:
Das Februar-Update wird sich komplett auf Bugfixes konzentrieren. Geplant sind dabei Anpassungen am Waffenwechsel, der immer mal wieder fehlschlägt, und an den Kriegen.
Es wird auch stark auf die Balance der Waffen geschaut.
Das komplette Video mit den Entwicklern könnt ihr euch hier anschauen:
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Noch kein Release-Datum für Patch 1.3, aber ein ungefährer Zeitraum
Was wurde über die kommenden Patch 1.3 gesagt? Im Video dreht sich viel um das große Januar-Update und die Inhalte des Patches. Dabei konnten die Entwickler noch kein festes Release-Datum nennen, doch der Plan sei generell, Updates etwa 2,5 Wochen vor dem eigentlichen Release auf den PTR zu bringen.
Diese Aussage schließt einen Release noch in dieser Woche aus. Da das Update aber noch im Januar kommen soll, sind derzeit der 26. und 27. Januar die heißesten Kandidaten für den Release.
Im Laufe des Videos erklärten die Entwickler zudem die Gründe für das kommende Schatten-Splitter-System, mit dem sich Ausrüstung auf den Rüstwert 625 aufwerten lässt. So soll das System verhindern, dass bereits gefarmte Ausrüstung auf hohen Stufen wertlos wird. Darum wurde keine Ausrüstung mit einem solch hohen Wert eingeführt, sondern ein eigenes Upgrade-System.
Der Garten der Genesung ist einer der Endgame-Dungeons, die mit Mutatoren ausgestattet werden.
Was ist mit den Low-Level-Dungeons? Derzeit arbeiten die Entwickler daran, die Mutatoren auch in die Low-Level-Dungeons zu bringen. Dort soll es aber zu mehreren Problemen gekommen sein:
Manche Dungeons hätten andere Zahlen von Bossen und Truhen, was bei der Balance von Mutatoren beachtet werden muss.
Zudem kam es bereits zu einigen Bugs und Balance-Problemen rund um die Mutatoren und die Mechaniken von Bossen aus den Low-Level-Dungeons. Einige dieser Bosse sollen “broken” gewesen sein. Hier wird noch Feintuning benötigt.
Februar-Patch fokussiert sich auf Bugfixes, an Bots und Server-Transfers wird gearbeitet
Was wurde bereits über den Februar-Patch verraten? Das nächste große Update nach den Mutatoren soll keine neuen Features, sondern hunderte von Bugfixes bringen. Geplant sind unter anderem:
Anpassungen an Perks von Waffen und Rüstungen
Einige Anpassungen am Desync
Fixes für den Waffenwechsel, der aber weiterhin nicht abbrechbar sein soll
Behebungen von Fehlern und Performance in den Kriegen
Anpassungen an Quests, bei denen NPCs fehlen oder Markierungen falsch gesetzt wurden
Wie steht es um allgemeine Probleme? Neben den Bugs und der Performance wird auch an weiteren Problemen gearbeitet. So soll künftig ein zweiter Token für den Server-Wechsel kommen, damit Spieler noch mal die Möglichkeit haben, sich einen anderen Server zu suchen.
Auch über das Thema Bots wurde gesprochen. Das habe hohe Priorität und werde von unterschiedlichen Teams angegangen, darunter auch Anpassungen am Support, damit es schneller zu Sperren kommt.
Was wurde über die Arenen gesagt? Zum Abschluss des Livestreams verrieten die Entwickler, dass an PvP-Arenen für kleine Gruppen gearbeitet wird. Die seien “auf jeden Fall geplant”. Es heißt, dass die Arenen zu Release mit weniger Features ausgestattet werden, die dann aber mit der Zeit erweitert würden.
Es sei noch zu früh, um dort in die Details zu gehen, aber Scot Lane sagt selbst, dass er gerne in einem festen 3v3- oder 5v5- oder einem “welche Zahlen auch immer genutzt werden”-Szenario spielen würde. Auch das Wort “Matchmaking-System” fiel in diesem Zusammenhang.
Was sagt ihr zu den Infos aus dem Livestream? Sprechen euch die Ankündigungen an oder hättet ihr lieber andere Features im Februar und auch darüber hinaus gesehen?
Erst vor wenigen Tagen hat ein Spieler als Erster einen versteckten Weltboss gefunden, doch von anderen Spielern im reddit dafür nur Mitleid bekommen:
Gerade wenn ihr überlegt, ob ihr passend zu End of Dragons mit Guild Wars 2 anfangen möchtet, stellt sich jeder MMORPG-Spieler die gleiche Frage: Wie lange dauert es eigentlich bis zu maximalen Level? Wir von MeinMMO haben die Antworten.
Wie lange dauert es? Eine klare Antwort lässt sich in Guild Wars 2 auf diese Frage allerdings nicht geben. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, den maximalen Level, also 80, zu erreichen. Wir stellen sie euch vor.
Einige dieser Methoden nehmen mehrere Tage in Anspruch, andere nur Stunden. Zwei Möglichkeiten benötigen sogar nur Minuten, um euch auf Stufe 80 zu bekommen.
Dann ist Guild Wars 2 aber noch keinesfalls vorbei, sondern geht eigentlich erst richtig los. Viele Veteranen bezeichnen den Weg von Level 1 bis 80 auch gerne als das Tutorial von Guild Wars 2. Trotzdem gibt es keinen Grund zu rushen.
Warum ihr euch beim ersten Mal Zeit lassen solltet: Jede Charakterklasse in Guild Wars 2 hat ihre eigenen, tiefgreifenden Mechaniken. Es ist im späteren Spielverlauf zwingend notwendig, dass ihr wisst, wie eure Klasse funktioniert und sich spielt.
Vor allem, weil es in Guild Wars 2 nahezu keine Progression durch bessere Rüstung gibt. Alles, was euch von euren Mitspielern abhebt und besser macht, ist das Können über eure Klasse und den Content, den ihr gerade spielt.
Nicht zu vernachlässigen sind auch die Wegmarken, die ihr bei der Welterkundung freischaltet. Sie dienen als Teleportpunkte und lässt euch an Orte zurückkehren, bei denen ihr schon einmal wart.
Hetzt ihr auf Stufe 80, entgehen euch viele der Punkte, die ihr im späteren Spielverlauf noch braucht, was dann zu teilweise nervigen Laufwegen führt. Doch wie lange dauert es denn nun bis Stufe 80?
Der “normale” Weg: Wenn ihr das Game ganz normal spielt, viel erkundet und eure Story-Missionen spielt, benötigt ihr ungefähr 20 bis 30 Stunden bis ihr Level 80 erreicht.
Ihr bekommt für jede Wegmarke, jedes Panorama und natürlich auch jede Quest langsam Erfahrung und deckt nach und nach die Welt auf. Legt ihr euren Fokus auf Story und Erkundung, habt ihr auf Stufe 80 ungefähr 60 % der Welt-Erkundung abgeschlossen. Außerdem habt ihr bereits viel von der Welt gesehen und einige Events kennengelernt.
Der “rush” Weg: Konzentriert ihr euch in der Level-Phase nur auf Welt-Events, lasst Erkundung und Story und auch die Herzchen-Quests links liegen, dann kostet euch der Weg auf Level 80 etwa 10 bis 15 Stunden eurer Zeit.
Dabei solltet ihr auch allerdings vorher herausfinden, welche Events sich besonders lohnen und wann sie wo stattfinden. Denn wenn ihr nicht wisst, wann ihr an welchem Ort zu sein habt und die Events verpasst, kann sich dieser Weg auch länger ziehen als der “normale” Weg.
Die wichtigsten Events und World-Bosse findet ihr in diesem Timer von Guildnews und auch die dazugehörigen Wegmarken könnt ihr einfach in den Ingame-Chat kopieren. Damit könnt ihr euch, zumindest anfangs, gut orientieren und einige der wichtigen Events finden.
Habt ihr aber eine Ahnung von den Events und wo sie stattfinden, könnt ihr Level 80 sogar in unter 10 Stunden schaffen, mit der richtigen Vorbereitung, EXP-Boosts und optimalerweise bereits Reittieren.
Der “cheat” Weg: Okay, gecheatet ist es nicht. Aber: Wenn ihr Guild Wars 2 mit einer seiner Erweiterungen kauft, erhaltet ihr in eurem Inventar einen Boost auf Stufe 80. Klickt ihr den an, ist euer Charakter sofort Stufe 80 und mäßig ausgerüstet, aber bereit für die große Welt.
Ein paar Wegmarken schaltet euch das Item sogar auch frei. Gerade als Anfänger würden wir allerdings von dieser Methode abraten. Sie lässt euch mit vielen Fragen zur Welt und zu Mechaniken planlos im Endgame steht.
Ebenfalls könnt ihr die sogenannten Folianten des Wissens nutzen. Diese Bücher gibt es als Belohnung für verschiedene Aktionen und bringen eurem Charakter bei Benutzung einen Stufenaufstieg.
Habt ihr also 80 davon gesammelt, könnt ihr einen neuen Charakter mit nur 80 Klicks in wenigen Minuten auf Level 80 ziehen.
Beide Methoden eignen sich also eher für erfahrene Spieler, die einen neuen Charakter im Endgame brauchen, als für neue Spieler.
Das Suvival-MMO Myth of Empires sorgte vor einigen Wochen für Schlagzeilen, als es wegen Vorwürfe der Entwickler von ARK: Survival Evolved aus dem Steam-Shop entfernt wurde. Nun steht es wieder zum Verkauf – nur nicht auf Steam.
Was ist da passiert? Nach einem erfolgreichen Start auf Steam verschwand das Survival-MMO Myth of Empires wieder schnell aus dem Shop. Der Grund ist eine Beschwerde von ARK-Entwickler Wildcard Studios.
Das Studio und der dazugehörige Publisher starteten dazu eine Untersuchung, dessen Ergebnisse Valve im Dezember 2021 vorgelegt wurden. Schnell danach fiel die Entscheidung, das Survival-MMO aus dem Verkauf via Steam zu nehmen.
Bis die Situation geklärt ist, bleibt Myth of Empires aus dem Store entfernt. Darauf wollte man bei den Machern des MMOs aber offenbar nicht warten und hat einen Weg gefunden, es zurückzubringen.
HIer seht ihr einige Screenshots aus Myth of Empires.
Myth of Empires umgeht Steam-Sperre mit eigenem Launcher
So ist das MMO jetzt wieder zu haben: Wer das Spiel nicht schon vor dem Entfernen aus dem Steam-Store gekauft hatte, konnte es seit Anfang Dezember nicht mehr kaufen.
Das hat Angela Game nun mit einem Trick umgangen. Denn Myth of Empires ist inzwischen schlicht über einen eigenen Launcher verfügbar. Seit dem 17. Januar könnt ihr das Spiel über diesen Weg wieder kaufen (via mythofempires.com).
Gibt es Unterschiede zur Steam-Version? Nein. Die neue Version unterscheidet sich inhaltlich und preislich nicht von der Steam-Version.
Nur der Name ist anders. Die neue Version nennt sich “Myth of Empires – International Vanguard Edition” und soll künftig, ebenso wie die Steam-Version, alle Updates bekommen.
Ihr müsst euch für den Launcher allerdings einen eigenen Account anlegen, um euch auf den Servern einzuloggen.
Das wurde vom kalifornischen Gericht allerdings wegen „erheblicher Indizien“ abgelehnt.
Was fordern die ARK-Macher? Sie wollen Schadensersatz und die Profite haben, die durch den Verkauf von „Myth of Empires“ eingenommen wurden. Außerdem sollten die vermeintlichen Code-Diebe alle Geräte mit unautorisiertem Code vernichten.
Wie läuft es beim Survival-MMO? Trotz des Zwischenfalls mit den ARK-Machern ist Myth of Empires nach wie vor beliebt. Im Durchschnitt waren in den letzten 30 Tagen rund 18.000 Spieler gleichzeitig aktiv. (via steamcharts.com)
Was genau ist Myth of Empires überhaupt? Das ist ein Open-World-Spiel für PC, das stark an Spiele wie ARK oder Conan Exiles erinnert. Das Kampfsystem hingegen erinnert eher an Hardcore-Spiele wie Mordhau und Mount & Blade.
Ihr erstellt euren eigenen Charakter, und erkundet die Spielwelt, die sehr an das alte China erinnert. Das Setting soll laut den Entwicklern „realistisch und historisch“ sein, ohne viele Fantasy-Elemente.
Zu den Features zählen PvE- und PvP-Modi, Belagerungen, Bauen von Siedlungen und Festungen sowie Crafting und NPC-Begleiter.
Ihr startet wie in vielen Survival-Spielen mit eurem Charakter in einem beliebigen Gebiet und macht euch direkt an die ersten Aufgaben.
Die ersten Aktivitäten führen euch in die Mechaniken und die verschiedenen Systeme ein, bis ihr euch langsam immer anspruchsvolleren Aufgaben stellt. Mehr dazu lest ihr im Anspiel-Bericht von MeinMMO-Redakteur und Survival-Experten Benedict Grothaus:
Das neue TOTW 18 ist ab sofort in FIFA 22 verfügbar und könnte jetzt schon Details zum TOTY verraten. Hier erfahrt ihr, welche Spieler frische Inform-Karten erhalten haben.
Was ist das Team of the Week? In jeder Woche steht in FIFA 22 ein neues TOTW zur Verfügung. Diese Mannschaft besteht aus 23 Spielern, die am vergangenen Fußball-Wochenende starke Leistungen auf den Platz bringen konnten.
Dafür erhalten sie einen Platz im Team of the Week sowie verbesserte Inform-Karten, die eine Woche lang in Packs zu finden sind.
Wie kommt man an TOTW-Karten? Ihr könnt TOTW-Karten aus Packs ziehen, wofür man allerdings eine Menge Glück braucht. Ansonsten sind die Inform-Karten auf dem Transfermarkt verfügbar. Dort kosten sie aber teilweise eine Menge Geld. Wie ihr an die nötigen Münzen kommt, zeigen unsere Trading-Tipps.
Wir schauen uns das TOTW 18 gemeinsam an und klären, was das neue Team über das anstehende TOTY-Event verraten könnte.
Das TOTW 18 in FIFA 22 – Was ist mit Lewandowski?
Das ist das TOTW 18: Die Karten mit den höchsten Gesamtratings erhalten in dieser Woche Ciro Immobile, Bruno Fernandes und Thomas Müller mit jeweils 89 Punkten. Doch auch die neuen Inform-Karten von Robertson (88), und St. Juste (81) machen einen starken ersten Eindruck.
Feature-Spieler ist in dieser Woche Meunier vom BVB, der ein deutliches Upgrade von 77 auf 84 erhält. Doch einen Spieler sucht man im neuen TOTW vergebens.
Wo ist Robert Lewandowksi? Der frisch gekürte Weltfußballer Robert Lewandowski fehlt im neuen TOTW und das, obwohl er beim 4:0 Sieg gegen den 1. FC Köln 3 Tore geschossen hat. In jeder normalen FUT-Woche wäre das ein Skandal, doch da das Team of the Year (TOTY) ansteht, könnte das ein eindeutiger Hinweis auf einen Platz des Polen im Team desr Jahres sein.
Es kann schließlich immer nur eine Spezialkarte eines Spielers live in FUT sein. Was zudem darauf hindeuten könnte, dass das TOTY bereits diesen Freitag, den 21. Januar, starten könnte.
Diese Spieler könnten im TOTY fehlen: Wenn das Team of the Year tatsächlich diesen Freitag erscheinen sollte, dann hat das neue TOTW 18 verraten, dass Bruno Fernandes, Ciro Immobile und Thomas Müller es vermutlich nicht in die Auswahl geschafft haben. Sie gehörten zu den TOTY-Nominierten und können aufgrund des neuen TOTWs nicht mehr im Team of the Year erscheinen.
Hier ist das komplette TOTW 18:
TOTW 18 Startelf:
TH: Handanovic (87)
LV: Robertson (88)
IV: Botman (82)
RV: Meunier (84)
ZOM: Müller (89)
ZM: Bruno Fernandes (89)
ZOM: Wirtz (84)
LM: Harrison (82)
ST: Immobile (89)
ST: Ben Yedder (86)
ST: Mitrovic (84)
TOTW 18 Bank:
TH: Gulacsi (87)
IV: St. Juste (81)
LV: Biraghi (81)
LM: Bourigeaud (82)
RF: Ito (84)
RF: Barak (82)
LF: Khazri (81)
LAV: Zuck (72)
ZM: Amallah (79)
ZOM: Mhango (78)
ST: Evanilson (79)
ST: Maguire (76)
Was haltet ihr vom neuen TOTW 18? Seid ihr zufrieden mit der Auswahl? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!
Falls ihr noch Verstärkung für euer Team sucht, dann haben wir richtige starke Spezialkarten unter 100.000 Münzen für euch:
Der bekannte Twitch-Streamer shroud hat sich neulich wieder mal im Shooter Escape from Tarkov ausgetobt. Dabei stieß er jedoch auf einige Cheater, die sogar einen erfahrenen Shooter-Spieler wie ihn überraschten.
Wer ist shroud? shroud ist einer größten und wichtigsten Streamer auf Twitch. Er ist seit 2012 auf der Streaming-Plattform und war als ehemaliger CS:GO-Profi praktisch immer erfolgreich. Als er mal einen Ausflug auf Mixer machte, ließ er sich das fürstlich bezahlen.
Neben seiner Leidenschaft für MMORPGs, wie WoW und auch New World, ist er aber hauptsächlich in Shootern unterwegs.
Vor kurzem war sein neustes Spiel der Battle-Royale-ähnliche Multiplayer-Shooter Escape from Tarkov. Nachdem er dort zunächst von Fans belagert wurde, traf er immer häufiger auf Cheater. Sein Fazit: “Cheater ruinieren Escape from Tarkov”.
Dabei war er wie immer live auf Twitch unterwegs, hier das YouTube-Video davon:
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shroud ist überrascht – “In diesem Spiel gibt es einige verrückte Cheats.”
Das sagt der Streamer zu den Cheats in Escape from Tarkov: Zunächst stieß er bei seinen Runden auf sogenannte Speedhacker. Einige seiner Feinde bewegten sich nach shrouds Eindruck deutlich schneller, als es möglich sein sollte.
Er vermutet außerdem auch, dass die Hacker sich gezielt auf ihn konzentrierten. Das soll durch einen sogenannten ESP-Hack möglich sein, der Name und Ausrüstung für Nutzer bekannt gibt: “Vielleicht wussten sie, wer ich war, weil ESP einem den Namen zeigt. Vielleicht sind sie mit der Community vertraut und kennen meinen Namen.”
Außerdem ist er sich sicher, einige seiner Gegner hätten Aimbots genutzt. Sein Fazit nach seinen Runden: “In diesem Spiel gibt es einige verrückte Cheats. Es ist Wahnsinn. Sie können fast alles machen.”
Dennoch hatte shroud nach eigenen Angaben viel Spaß in Escape from Tarkov. Er ist zudem nicht der einzige große Streamer, der zuletzt auf den Shooter aufmerksam wurde.
Auch summ1tG gehört zu den Streamer-Größen, die in letzter Zeit einen Abstecher nach Tarkov gemacht haben.
Das ist sein Problem: Für Summit1g sind die offiziellen Server von Escape from Tarkov ein großes Problem. Er selbst erlebte Verbindungsprobleme und startete daraufhin seinen Client neu.
Grund für die Beliebtheit sind ein Wipe am 12. Dezember und neue Twitch-Drops, die am 28. Dezember eingeführt wurden. Der Shooter erlebte bereits zum Start von 2020 und 2021 einen großen Boost in der Beliebtheit.
Doch diese Beliebtheit führte auch zu Problemen. So kam es zuletzt immer wieder zu langen Warteschlangen, in denen gerne mal 50.000 oder sogar mehr Spieler anstehen.
Mittlerweile sind die ersten Tests zur RX 6500 XT von AMD online. Doch die Reviewer zeigen sich ernüchtert von der Grafikkarte. Und doch zeigt der Release der RX 6500 XT, was gerade auf dem Markt schiefläuft.
Darum geht‘s: AMD hat heute, am 19. Januar 2022, mit der RX 6500 XT die kleinste, offizielle Radeon-Grafikkarte veröffentlicht. Mittlerweile sind auch die ersten unabhängigen Reviews zur Grafikkarte online.
Doch die Begeisterung für das kleinste Radeon-Modell hält sich gelinde gesagt in Grenzen. Was die Probleme der Grafikkarte sind und was das für mögliche Käufer bedeutet, erklären wir euch hier.
Die RX 6500 XT soll die kleinste und günstigste Grafikkarte AMD sein
Was ist das überhaupt für eine Grafikkarte? AMD hatte auf der CES 2022 mit der RX 6500 XT die günstigste Grafikkarte RX-6000er-Grafikkarte vorgestellt. Mit Blick auf die Leistung steht sie damit ebenfalls am untersten Ende der Modell-Reihe.
Unsere Kollegen von der GameStar hatten bereits berichtet, dass AMD die RX 6500 XT vor extremen Preisen schützen möchte, indem die Grafikkarte nur mit 4 GB Videospeicher bestückt wird. Damit ist die Grafikkarte für Miner ziemlich uninteressant, da der VRAM zu knapp bemessen ist.
Die Performance der 6500 XT reicht kaum gegen die frühere Generation
Wir sind es gewohnt, dass neue Hardware wie Grafikkarten oder Prozessoren auch mehr Performance bedeuten. Denn Hersteller wie AMD oder Nvidia verbauen bessere Chips oder setzten auf andere technische Kniffe, um mehr Leistung zu generieren.
Bei der RX 6500 XT ist jedoch etwas passiert, was unter den Testern viele ratlose Gesichter zurücklässt. Denn die RX 6500 XT reicht mit der Performance kaum an die RX 5500 XT von 2019 heran und kämpft in vielen Rankings mit der GeForce GTX 1650. Das ist immerhin eine 3 Jahre alte Grafikkarte. Das berichtet etwa das Online-Magazin HardwareLuxx (via hardwareluxx.de).
Ähnlich sehen es die Kollegen von PC Games Hardware (via pcgameshardware.de). In den Test-Benchmarks kommt die RX 6500 XT in Spielen wie Anno 1800 und Assassin‘s Creed: Valhalla kaum an die RX 570 heran – und die ist sogar bald 6 Jahre alt.
Auch das Online-Magazin Techspot ist ernüchtert (via techspot.com). Hier heißt es bereits in der Einleitung, „eine richtig schlechte Grafikkarte.“ Ältere Beschleuniger wie die RX 470 böten weniger Limitierungen als die RX 6500 XT und lieferten in den Benchmarks auch noch eine bessere Leistung.
Was ist das Problem der Grafikkarte? In den meisten Tests schafft es die RX 6500 XT nicht, moderne Spiele mit vollen Details darzustellen. Um die Grafikkarte günstig und vor allem auch gut verfügbar zu machen, ist AMD einige Kompromisse eingegangen.
So hatte AMD den Videospeicher bewusst auf 4 GB begrenzt, um die Karte für Miner unattraktiv zu machen.
Um zu sparen, bietet die Radeon RX 6500 XT nur ein H.264- und H.265-Decoding auf Hardwarebasis, aber kein Encoding. Daher können bestimmte AMD-Features wie ShadowPlay und ReLive nicht genutzt werden. Die 6 Jahre alte RX 470/570 bietet diese Features jedoch an.
Die PCIe-Schnittstelle ist auf Version 4.0 und ×4 (vier sogenannte Lanes) limitiert, während neue Karten wie beispielsweise die RTX 3080 PCIe-4.0 x16 bieten, was eine deutlich höhere, wenngleich nicht unbedingt notwendige Bandbreite liefert-. Ein kleines Speicherinterface kann vor allem bei großen Datenmengen zum Problem werden.
Vor der Corona-Krise hätte es so eine Grafikkarte nie gegeben
Darum ist die Situation so dramatisch: Vor der Corona-Pandemie und der Ressourcenknappheit wäre so eine Grafikkarte meiner Meinung nach vermutlich nie auf den Markt gekommen. Sie wäre schlicht nicht konkurrenzfähig gewesen und die Kunden hätten stattdessen zur ähnlich teuren, aber besser ausgestatteten Vorgänger-Grafikkarte oder zu einer Alternative der Konkurrenz gegriffen.
In der aktuellen Situation ist das jedoch nicht möglich, denn die meisten User wünschen sich, überhaupt eine Grafikkarte zu einem angemessenen Preis zu bekommen. Denn die aktuelle Situation sorgt dafür, dass Gamer kaum Chancen haben, eine Grafikkarte zu kaufen:
Durch die Corona-Pandemie bedingt werden aktuell zu wenig Halbleiter hergestellt. Aus diesem Grund gibt es derzeit zu wenig Halbleiter für Grafikkarten, Konsolen und viele andere Geräte.
Die wenige Hardware, die es aktuell tatsächlich zu kaufen gibt, ist dann richtig teuer. Denn entweder verlangen Händler bereits viel Geld oder sogenannte Scalper schlagen einen heftigen Aufpreis für eine Grafikkarte auf den Kaufpreis. Schließlich wollen sie selbst noch verdienen.
Als drittes Problem kommen noch Crypto-Miner hinzu, die es ebenfalls auf Grafikkarten abgesehen haben. Denn Kryptowährungen wie Bitcoin sind aktuell viel wert. Hier lohnt es sich für viele, zu investieren.
Mit den möglichen Kompromissen macht AMD zum einen die Grafikkarten für Miner unattraktiv. Zum anderen passt der Chip der kleinsten Grafikkarte auf einen einzigen Wafer (via computerbase.de). Wafer sind die Scheiben in der Halbleiterproduktion, auf denen die Mikrochips hergestellt werden. Dieser Schritt könnte zumindest dazu führen, dass das Angebot besser ist als bei bisherigen Modellen.
Zu der wenig attraktiven Ausgangslage kommt leider noch ein katastrophales Preis-Leistungs-Verhältnis hinzu. AMDs offizielle Preisempfehlung liegt zwar bei 199 US-Dollar (209 Euro), doch die Hersteller hatten bereits Preise von über 300 Euro angekündigt. Die aktuell große Nachfrage nach Grafikkarten, dürfte die Preise noch einmal nach oben drücken. Und 500 Euro für eine Full-HD-Karte, die so viel Leistung wie eine Grafikkarte vor 5 Jahren bietet, ist einfach zu viel.
Dennoch gibt es noch Hoffnung für Gamer: Auch andere Hersteller wollen ab 2022 günstige Grafikkarten anbieten und die könnten noch einige Überraschungen bieten. Mit dabei ist ein Hersteller, den in Deutschland kaum jemand kennen dürfte. Ob es sich dabei um einen möglichen Geheimtipp handeln kann, erklärt euch MeinMMO in folgendem Artikel:
Mit Rainbow Six: Extraction versucht sich Ubisoft an einem Koop-PvE-Shooter. Dabei schaut es weitaus weniger auf andere AAA-Spiele, als man denken könnte. Stattdessen bedient sich Extraction clever bei den besten Mechaniken aus Indie-Spielen. MeinMMO-Autor Marko Jevtic ist im Ersteindruck begeistert.
Die besten Koop-Shooter auf dem Markt begeistern mich durch ihre Wiederholbarkeit und Wandelbarkeit. Ich liebe es, mich mit meinem Team immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen. Die meisten Koop-Shooter leiden für mich aber auch unter demselben Problem: Sie sind ein großes Zeitinvestment.
Deshalb spiele ich unendlich gerne Roguelites. Wie die besten Koop-Shooter brillieren sie durch ständige Wiederholbarkeit und begeistern dank wandelnder Gameplay-Konditionen. Sie sind aber deutlich einfacher in kürzeren Gameplay-Häppchen zu genießen.
Seit ein paar Tagen darf ich Rainbow Six Extraction schon vor Release spielen. Zu meiner großen Freude musste ich feststellen, dass das Spiel das beste aus Koop-Shootern und Indie-Roguelites verbindet. Egal, ob man im Team spielt, oder alleine.
Rainbow Six: Extraction passt sich oft euren Bedürfnissen an
Wie die besten Indie-Roguelites auf dem Markt ist Rainbow Six Extraction kurzweilig, unvorhersehbar und ständig wiederholbar. Denn Extraction ist wie die Parasiten-Aliens, die ihr bekämpft: extrem anpassungsfähig.
Die Missionen im Spiel sind unterteilt in 3 Sektionen. Jede davon findet auf je einem Drittel einer Map statt und ist zufällig generiert. Am Ende jeder Sektion habt ihr die Wahl:
Wollt ihr weitermachen mit schwierigeren Aufgaben und mehr Belohnungen?
Oder wollt ihr einen Rückzieher machen, um zu behalten, was ihr bisher ergattert habt?
Das ist nicht nur eine strategische Entscheidung. Es ist auch eine, die ihr an eure Launen und terminlichen Vereinbarungen anpassen könnt.
Wenn ihr nur wenige Minuten spielen könnt oder wollt, könnt ihr nur die erste Sektion einer Mission machen und euch dann zurückziehen. Das dauert je nach Schwierigkeitsgrad wenige Minuten, und ihr bekommt in jedem Erfolgsfall eure Belohnung. Aber selbst eine ganze Mission auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad dauert etwa 15 – 25 Minuten.
Das ist eine sehr angenehme Zeitspanne für Kurzspieler. Aber auch Langspieler können so flexibel mehrere Missionen aneinanderreihen und so lang spielen, wie sie möchten. Diese Design-Entscheidung ist also für keinen Spielertyp ein Nachteil oder ein Kompromiss.
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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten
Hades, mein Lieblings-Roguelite der letzten Jahre, funktioniert ähnlich: Ein erfolgreicher Run in Hades dauert bei mir inzwischen etwa 25 – 30 Minuten. Das ist kurz genug, um in einer Mittagspause schnell einen Run zu zocken. Aber es hält mich auch keiner auf, mehrere Runs hintereinander zu machen und so stundenlang zu daddeln.
Rainbow Six Extraction funktioniert nach demselben Prinzip – und ich bin sehr froh darüber.
Rainbow Six: Extraction erzwingt clever und spaßig Gameplay-Vielfalt
Der spannendste Twist für mich ist aber, dass Rainbow Six Extraction diese Flexibilität nicht nur anbietet – sie verlangt selbige auch im Gegenzug. Wenn euer Charakter zu viel Schaden nimmt oder sogar in einer Mission “stirbt”, steht er für die nächste Mission nicht zur Verfügung. Erst, wenn ihr ihn befreit, ist er wieder spielbar. Ihr werdet also gezwungen, einen der anderen 18 Operator zu nutzen.
Dass ihr eure Lieblings-Charaktere nicht mehr nutzen könnt, erinnert neben Spielen wie XCOM und Fire Emblem auch an Roguelite-Perlen wie Rogue Legacy oder Darkest Dungeon. In Extraction hat diese Mechanik denselben Effekt wie in den genannten Spielen:
Zum einen geht ihr mit euren Favoriten sehr vorsichtig um, plant mit ihrer Verfügbarkeit und den Risiken eines Einsatzes strategisch und langfristig.
Zum anderen lernt ihr die Stärken und Finessen der anderen Operator zu schätzen, was die mechanische Tiefe des Spiels und eure eigene Flexibilität im Umgang mit eben diesen Mechaniken erhöht.
Ich musste nach einer Mission, die komplett in die Hose ging, auf meinen bisherigen Liebling Sledge verzichten. Also hab ich notgedrungen IQ genommen. Sie ist ein Operator, den ich in der Theorie zu schwach fand. In der Praxis hat sich dann herausgestellt, wie stark ihre Waffen sind. Auch ihr Gerät war deutlich nützlicher als gedacht, weil sie in bestimmten Missionstypen wie Seismic die Objectives markieren kann.
Deshalb habe ich nicht nur einen Lieblingscharakter, sondern gleich mehrere. Und weil jeder Operator separat gelevelt wird, werde ich mich noch breiter aufstellen müssen. Das ist für mich eine deutlich abwechslungsreichere Lösung als etwa die Klassen in Deep Rock Galactic. Dort sehe ich nämlich keinen Grund, von meinem geliebten und aufgelevelten Bohr-Zwerg abzuweichen.
Auch andere Elemente erinnern mich an Indie-Hits. Was in Hades das Heat-System oder in Curse of the Dead Gods die Flüche sind, sind in Extraction die Mutationen. Diese verändern zufällig verschiedene Elemente an der Missionsstruktur oder dem Gegnerverhalten. So hatte ich gestern große Probleme mit der Mutation, mit der klebrige Minen an allen Gegnern haften. Deshalb durfte ich nicht ganz so aggressiv mit dem Vorschlaghammer von Sledge hantieren, wie noch die Mission davor.
Dass mich das Spiel dazu zwingt, hier Flexibilität zu zeigen, liebe ich. Davon profitieren nämlich Spiel und Spieler: Ich werde aus meiner Komfortzone gezwungen und lerne mehr über das Spiel und die Gameplay-Möglichkeiten; im Gegenzug gewinnt das Spiel an Tiefe und liefert mir mehr Motivation, es lange und oft zu spielen.
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Rainbow Six Extraction: Ein Übersichtstrailer zeigt, was euch im Spiel erwartet
Fazit – Rainbow Six: Extraction ist ein flexibles Spielerlebnis, und deshalb deutlich spaßiger als gedacht
Sei es Left 4 Dead mit dem AI-Regisseur, GTFO mit den Rundowns oder Deep Rock Galactic mit den prozedural generierten Höhlensystemen – Koop-Shooter greifen häufig auf Roguelite-Tricks zurück. Aber kein Spiel hat das meiner Meinung nach so erfolgreich geschafft wie Rainbow Six Extraction.
Das Spiel vereint die Kurzweiligkeit und Wandelbarkeit der besten Roguelites mit grundsolidem Gameplay. Dazu hat es keine Angst davor, mit absichtlich frustrierenden Mechaniken den Spieler aus der Komfortzone zu locken. Damit zeigt das Spiel vollkommen zurecht, dass es großes Vertrauen in seine eigenen Design-Strukturen hat.
In Spielen wie Left 4 Dead, GTFO oder Deep Rock Galactic sind die Missionen meistens sehr umfangreich. Dazu kommt noch der Planungsaufwand, wenn es darum geht, ein Team zusammenzustellen. Technische Probleme und Settings-Spielereien verzögern die Action auch regelmäßig immer mal wieder, wie auch Trink- und Toilettenpausen.
Bis dann endlich ein größerer Content-Batzen geschafft ist, ist gut und gerne mindestens eine Stunde vorbei. Häufig sogar mehr. Das macht zwischenzeitlich zwar sehr viel Spaß, geht aber besser.
Rainbow Six Extraction umgeht nicht all diese Probleme, weil es nicht alle davon nur über Gameplay-Ideen kontrollieren kann. Aber im Gegensatz zu anderen Koop-Shootern starte ich hier problemlos und gerne eine schnelle Solo-Mission, während ich auf mein Team warte. Ohne, dass ich Angst haben muss, nicht rechtzeitig fertig zu werden.
Dabei ist zu sagen, dass wir bisher lediglich zwei der 4 verschiedenen Schwierigkeitsgrade im Standard-Modus gespielt haben. Später könnte es durchaus länger dauern, selbst mit Übung. Und besonders das enorm harte Maelstrom-Protokoll, das Endgame von Extraction, könnte hier noch einmal eine Schippe drauflegen. Zum Glück ist das alles aber optional und möglicherweise ändert sich das auch zu Release oder kurz danach noch. Ich gehe aber nicht davon aus.
Über den Autor Marko Jevtic: Marko ist seit Oktober 2021 bei MeinMMO als Shooter-Experte tätig. Privat spielt er aber deutlich mehr als nur Shooter. Seit seiner frühesten Kindheit zockt er von jedem Genre alles, was annähernd interessant aussieht – und hat auf allen Plattformen viele Spiele sowohl casual als auch kompetitiv gespielt.
Zu seinen Lieblingsgenres gehören neben Shootern auch Metroidvanias, Immersive Sims und Roguelites. Deshalb versucht er, möglichst einmal die Woche ein neues Indie-Spiel zu entdecken und durchzuzocken. So kamen über die Jahre viele Spiele zusammen, die er absolut geliebt hat – und unter normalen Umständen wohl nicht gezockt hätte.
Alleine schon, dass ich diese Möglichkeit habe, macht das Spiel zu einem der besseren Koop-Shooter, die ich gespielt habe. Denn Rainbow Six Extraction hat verstanden, was Roguelites so beliebt macht, und ihre besten Mechaniken clever selbst verarbeitet.
Falls euch dieser Artikel Lust auf mehr gemacht habt, haben wir alle wichtigen Infos zum Release von Rainbow Six Extraction:
Schon länger gibt es in Destiny 2 Materialien und Items, die einige Spieler in ihren Inventaren zu Tausenden stapeln, kaum mehr loswerden und am liebsten gleich abschaffen würden. Jetzt hat der Community-Manager dazu neue Infos veröffentlicht und das macht Hoffnung auf noch mehr Platz im Inventar.
In der Vergangenheit hat Bungie bereits das veraltete Token-System bei den wichtigsten NPC-Händlern abgeschafft. Statt Tokens von Hand wegklicken zu müssen, leveln die Spieler jetzt automatisch. Die „Klickerei“ war damit Vergangenheit. Und so wie es aussieht erwartet Banshee-44, den Waffenmeister, nun ein ähnliches Rework.
Der Community Manager hat dazu auf Twitter eine Vorab-Ankündigung gemacht und mitgeteilt, dass man am Donnerstag im „This Week at Bungie“-Blog nicht nur den Starttermin des neuen Raids bekannt geben will.
Es wird sehr wahrscheinlich auch eine Änderung am System bei Banshee-44 geben, sodass ihr vor Witch Queen all eure Waffenmeistermaterialien loswerdet.
Auch bei den nervigen blauen Items/ Engrammen stehen ebenfalls Änderungen an.
Ein Bild des Inventars von “All The Players” (via Twitter).
Die Problematik spaltet die Community: Einige Destiny-2-Spieler werden jetzt vermutlich mit den Achseln zucken und diese Ankündigung als keine weltbewegende Verbesserung ansehen.
Nutzt man den Farmmodus im Destiny Item Manager (DIM), sind blaue Items kein Problem. Und wer regelmäßig seine Materialien bei Banshee-44 abgibt, hat auch kein überfülltes Inventar.
Dass damit nicht alle Spieler ein Problem haben, hat sich auch in den Kommentaren des MeinMMO-Artikels zu diesem Thema gezeigt:
Für langjährige Spieler sieht die Situation anders aus: Destiny-2-Veteranen leben seit Jahren am Tresorlimit und stapeln nicht nur exzellente GodRolls und exotische Rüstungen mit Top-Werten im Tresor.
Bei ihnen türmen sich sowohl Waffenmeistermaterialien als auch Mod-Komponenten plus eine Menge anderer Dinge. Wer im Endgame steht, spielt meist alle drei Charaktere und hat dann unvermeidlich irgendwann ein riesiges Platzproblem.
Der YouTuber und Destiny-2-Content-Creator KackisHD hat sich erst kürzlich dazu auf Twitter geäußert:
Es überwältigt mich buchstäblich, dass jedes Mal, wenn ich den Tresorraum erwähne, eine Menge Leute sagen: “Nun, MEIN Tresor ist nicht voll, also warum sollten wir das Spiel verbessern?”
Die Tresorwand auf dem Turm. Dort lagern die Items aller Destiny-2-Spieler.
Das sagt die Community: Dass Bungie diese Problematik nun anspricht, lässt die Spieler endlich auf eine echte Verbesserung hoffen. Vor allem, weil ihrer Meinung nach in Destiny 2 das Rework des Materialmanagements und die Quality-of-Life Änderungen bei blauen Items längst überfällig sind.
Wann soll die Änderungen ins Spiel kommen? Ihr werdet wahrscheinlich bis zum Ende der Season 15 Zeit bekommen, um eure Materialien bei Banshee-44 abzugeben. Zum Start von Witch Queen, am 22. Februar 2022, wird dann das neue System kommen. Einige Spieler finden es daher auch gut, dass Bungie diese Ankündigung bereits jetzt gemacht hat.
Ich habe mehr als 80.000 [Waffenmeister-Materialien], jedes Mal, wenn ich eine Waffe lösche, bekommen ich mehr zurück. Ich bin froh, dass wir einen Monat Zeit haben, um sie loszuwerden
kommentiert Jason auf Twitter unter der Ankündigung von Bungie
Wie ist eure Meinung zur Ankündigung? Erwartet uns hier eine weitere positive Quality-of-Life Änderung für Destiny 2? Oder findet ihr, das ist eine Anpassung, die Bungie sich auch hätte sparen können zugunsten anderer Veränderungen? Wenn ihr der Entwickler von Destiny 2 wärt, was würdet ihr für die Spieler von Destiny 2 als Erstes ändern?
Activision Blizzard CEO Robert Kotick soll gehen: Das behaupten das Wall Street Journal und das Magazin Bloomberg. Dabei stützen sie sich auf diverse Interviews und Berichte. Doch wie steht es um Koticks Zukunft im Unternehmen?
Das ist die Situation: In den letzten Tagen kochte die Debatte um den Sexismus-Skandal beim Spielegiganten Activision Blizzard wieder auf. Das Wall Street Journal berichtete darüber, dass der Firmenchef Bobby Kotick einen für die Weihnachts-Feiertage angekündigten Bericht zurückgehalten habe. In diesem Bericht sollen über 700 Beschwerden von Mitarbeitern gesammelt sein, veröffentlicht wurde der bislang nicht.
Kotick soll nach Übernahme abtreten – Was wissen wir?
Nachdem Microsoft ein Übernahme-Angebot für Activision Blizzard abgegeben hat, bleibt eine Frage offen: Was passiert mit dem CEO Bobby Kotick, der Gerüchten zufolge wichtige Schlüsselinformationen zum Sexismus-Skandal geheim gehalten hat?
In den letzten Wochen und Monaten wuchs der Druck auf Kotick immer weiter. Investoren und Aktivisten fordern den sofortigen Rücktritt des Blizzard-Chefs. Doch bislang äußerten sich weder Microsoft noch Activision Blizzard über Koticks Zukunft in der Firma.
Darf Kotick bleiben? Dem Wall Street Journal zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass der CEO nach dem Abschluss der Übernahme seitens Microsoft zurücktritt. In der Ankündigung der Übernahme berichtet Microsoft davon, dass Bobby Kotick vorerst in seiner Position bestehen bleibt, sagt aber auch, dass dieser Verantwortungsbereich später auf Phil Spencer (Microsoft Gaming CEO) übergeht.
Auch Bobby Kotick selbst äußert sich zum Microsoft-Deal:
Transaktionen wie diese können viel Zeit brauchen, bis sie abgeschlossen sind. Bis alle notwendigen Regularien zu zufriedenstellenden Konditionen abgeschlossen sind, was vermutlich im Fiskaljahr 2023, Ende Juni 2023 sein wird, bleiben wir vollkommen selbstbestimmt. (…) Ich bleibe CEO mit der gleichen Passion und dem gleichem Enthusiasmus, mit dem ich 1991 angefangen habe.
Kotick im Microsoft-Statement
Er selbst gibt zudem an, dass er in der Firma bleiben möchte, auch wenn nicht in der Rolle des CEO. So habe er den Verantwortlichen von Microsoft gegenüber klargemacht, dass ihm die Firma so wichtig sei, dass ihm egal ist, welche Rolle ihm die neue Führung zuschreibt, solange er bei einem sauberen Übergang helfen kann.
Wer fordert den Rücktritt? Die lauteste Stimme hat wohl derzeit die SOC Investment Group, die ein sofortiges Abdanken von Kotick und einem Teil des Vorstandes fordert. Die Group hatte schon in der Vergangenheit Kritik am aktuellen Activision Blizzard CEO geäußert (via pcgamer.com) :
Sein Gehalt sei völlig überzogen
Kotick habe von den Missbrauchsfällen gewusst.
Er habe unmoralisches und unethisches Verhalten geduldet
Neben den Anteilhabern an Activision Blizzard fordert auch eine politische Aktivisten-Gruppe den Abtritt von Kotick. Die ABK Worker’s Alliance betont in diversen Twitter-Posts, dass sie weiter gegen Umstände kämpfen, die denen bei Activision Blizzard gleichen. Schon im November 2021 hat die Gruppe den Rücktritt verlangt.
Wie geht es mit Kotick und Activision Blizzard weiter?
Noch ist unklar, ob Bobby Kotick seine Posten auf Dauer behält oder er ihn in Zukunft abgeben muss. Sollte sich an der aktuellen Situation nichts verschlimmern, dürfte er jedoch bis Mitte 2023 als CEO von Activision Blizzard bestehen bleiben — vielleicht auch länger.
Sollte die neue Führung Kotick wirklich entlassen, würde das eine gigantische Abfindung mit sich ziehen. Rund 300 Millionen US-Dollar könnten ihm demnach zustehen, sollte er gehen müssen. Lediglich im Falle, dass er aufgrund besonderer Schuld entlassen wird, wären es nur 265.000 US-Dollar (via twitter.com).
Was denkt ihr? Sollte Kotick mit sofortiger Wirkung aus seiner Position enthoben werden oder muss hier noch weiter und klarer differenziert werden? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Statt Pokébälle zu werfen, ballert ihr hier mit Sturmgewehren auf wilde Pokémon. Ein Spieler baute den Pokémon-Shooter und teilte Gameplay dazu. Das sieht spielerisch richtig gut aus, doch Fans sind entsetzt, dass sie auf die süßen Pokémon schießen.
Update vom 24. Januar: Inzwischen wurde der Shooter von Nintendo gesehen. Die griffen dann direkt ein und meldeten die Inhalte wegen Urheberrechtsverletzung. Die neue Story findet ihr hier:
Was ist das für ein Shooter? Auf reddit und Twitter teilte der Entwickler des Spiels neues Gameplay aus seinem Shooter. Das ist ein First-Person-Shooter, bei dem Pokémon eure Ziele sind.
Der Entwickler saß etwa einen Monat lang an dem Spiel und baute es in der Unreal Engine 5. Wir zeigen euch hier Gameplay und Details zum Spiel und außerdem, wie Pokémon-Trainer darauf reagieren.
Mit dem Gewehr gegen Arktos – Es gibt sogar Bosskämpfe
Das sagt der Entwickler: Auf Twitter schreibt ein Nutzer “Jemand sollte einen Pokémon-Shooter entwickeln” und Entwickler “Dragon” fühlte sich von der Idee angesprochen. Er nutzte dann etwa 30 Tage Entwicklungs-Zeit mit der Unreal Engine und entwarf den Shooter mit seinem Team. Dazu sagt er, dass es das Spiel nicht für euch zum Spielen geben wird. Es handelt sich dabei nur um Projekt des Entwicklers. Dabei hat man auch im Copyright und daraus resultierende Klagen im Kopf.
Ein Clip mit Gameplay-Szenen geht auf Twitter viral. Bereits nach zwei Tagen erreicht er über 800.000 Aufrufe. Wir binden euch das Video hier ein:
Im Video sieht man Waffen wie Gewehre, Flinten und Pistolen, die auf wilde Monster wie Arbok oder Pikachu schießen. Dabei ist auch Blut im Spiel. Ein brutales Spielprinzip, das man so gar nicht aus der “lieben” Spiele-Serie von Pokémon kennt. Zwar bekämpft man in den Orignal-Spielen auch andere Pokémon und setzt da teilweise heftige Attacken ein, doch man ballert nicht als Trainer mit Wummen auf Monster und sieht Blut spritzen.
Bei den gezeigten Boss-Kämpfen gegen Arktos, Zapdos und auch Mewtu sieht man, dass die Gegner Attacken einsetzen. Zapdos schießt mit Stromstößen, Arktos erschafft riesige Eisbrocken und Mewtu feuert Psycho-Bälle und erschafft Illusionen auf dem Kampf-Feld.
Das Spiel kommt nicht von Nintendo und die Chance, dass es veröffentlicht wird, ist gering. Dennoch ist es spannend zu sehen, wie so ein frischer Wind im Genre aussehen könnte. Der Entwickler veröffentlichte auf YouTube ein Video, das den Entwicklungsprozess des Spiels zeigt (via YouTube.com)
Reaktionen: Wer ist denn so krank und würde das spielen?
Was sagen Spieler dazu? Auf Twitter gibt es einige Reaktionen auf den Clip.
“Wer ist krank genug und will Pokémon töten? Wirklich … warum?” fragt Cidadao_mal auf Twitter
“Ich war mir erst nicht so sicher, aber die legendären Kämpfe gehören zu den coolsten Mechaniken, die ich bisher in First-Person-Shootern sah. Ich weiß, es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Spiel in seiner jetzigen Form umgesetzt wird, aber wenn du das mit deinem eigenen Content machen würdest, wäre ich von Tag 1 dabei!” schreibt nyanbiori (via Twitter.com)
Nutzer TonyMontannaDMV zum Tod von Pikachu (via Twitter.com): “Ich habe gequietscht, gezuckt, geweint und bin gestorben, als ich das gesehen habe…”
“Bro, nicht mal die schlimmsten Pokémon-Teams sind so übel”, schreibt pixie_komi (via Twitter.com)
Amdre_young schreibt (via Twitter.com): “Das ist verstörend. Gibt es eine Möglichkeit, das herunterzuladen?”
Wie gefällt euch die Idee eines Pokémon-Shooters? Ist das etwas, das ihr schon immer mal in diesem Franchise sehen wolltet oder findet ihr, dass die niedlichen Pokémon nicht von Waffen abgeballert werden sollten? Habt ihr noch weitere Ideen für Franchises, die mal einen Shooter-Ableger bräuchten? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
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Am 18. Januar kündigte Microsoft an, dass sie den Publisher-Riesen Activision Blizzard kaufen wollen. Es handelt sich um den größten Kauf in der Geschichte des Gamings. Was haltet ihr davon und was sind eure Hoffnungen und Befürchtungen?
Um diesen Deal geht’s: In einer Ankündigung, die die Gaming-Industrie erschütterte, teilte Microsoft mit, dass die den Publisher Activision Blizzard kaufen wollen. Dafür sollten satte 68,7 Milliarden hingeblättert werden, was mit Abstand der größte Kauf in der Geschichte des Gamings ist.
Der Kauf soll laut Activision Blizzard voraussichtlich bis zum Ende des Finanzjahres 2023 abgeschlossen werden. Bis es so weit ist, wird der Publisher weiterhin autonom agieren.
Die Hoffnungen bestehen zum Beispiel darin, dass Microsoft bei Activision Blizzard “richtig aufräumen wird”. In den vergangenen Monaten standen der Publisher und sein CEO Bobby Kotick unter Dauerfeuer der Seximsus-Skandale und Cheating-Probleme bei CoD Warzone. Ein Teil der Community hofft, dass sich das ab der Übernahme durch Microsoft ändern wird.
Die Befürchtungen beziehen sich vor allem auf die Größe von Microsoft. Der Kauf von gleich zwei großen Publishern in relativ kurzer Zeit weckt die Sorgen, dass der Markt dadurch zu homogen werden könnte. Immerhin ist Activision der größte Third-Party-Publisher im Gaming. Weitere Befürchtungen beziehen sich darauf, dass es im Gaming nun noch mehr Exklusivität geben wird oder dass sich bei Acitvision keine Änderungen in der Arbeitskultur zeigen werden.
Wir wollen daher wissen, wie die MeinMMO-Leser die Situation sehen. Erzählt es uns.
So könnt ihr abstimmen: Dieses Mal haben wir für euch eine Doppel-Umfrage, die ihr weiter unten in den Tools sehen könnt. Bei jeder davon könnt ihr bis zu 4 Antworten ankreuzen, die auf eure Hoffnungen oder Befürchtungen zutreffen. Die Wahl kann aber weiterhin nicht rückgängig gemacht werden.
Also schießt los: Was erwartet ihr von dem geplanten Deal? Findet ihr den Kauf gut oder schlecht? Sind eure Erwartungen eher positiv oder eher negativ? Oder wollt ihr erst abwarten und Tee trinken? Immerhin dauert die endgültige Abwicklung noch ein Stück.
Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen.
Morgen, am 20. Januar 2022 erscheint mit Rainbow Six: Extraction der erste Koop-Shooter des Jahres. Der neue Teil der Reihe ist mehr oder weniger ein Spin-Off zum beliebten Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege. Ihr müsst aber kein Siege-Fan sein, um Extraction zu mögen. MeinMMO erklärt, wer sich den neuen Koop-Shooter ansehen sollte.
Was ist Rainbow Six: Extraction? Die Idee hinter Extraction ist eigentlich das Outbreak-Event, welches vor Jahren in Siege spielbar war. Dort musste das Rainbow-Team gegen einen außerirdischen Parasiten kämpfen, welcher die Welt bedrohte.
Das ist auch die Prämisse von Extraction. Mit bekannten Operators aus Rainbow Six: Siege kämpft ihr im reinen Koop mit bis zu 3 Spielern gegen KI-Gegner und erfüllt verschiedene Missionen.
Anders als Siege müsst ihr also nicht gegen andere Spieler antreten, sondern spielt immer miteinander. Absprache und Taktik sind jedoch weiterhin ein enorm wichtiger Faktor.
Wann erscheint das Spiel? Am Donnerstag, den 20. Januar 2022 um 1:00 Uhr morgens deutscher Zeit gehen die Server live. Ab da könnt ihr Extraction auf PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4 und PS5 spielen. In unserem Special erfahrt ihr alles zum Release des neuen Koop-Shooters.
Hier werfen wir nun einen Blick auf die Inhalte und erklären, wer sich Extraction ansehen sollte.
Checkliste – Sollte ich Extraction spielen?
Für die schnelle Übersicht haben wir hier eine kurze Checkliste für euch eingebaut.
Wir haben 10 Aussagen für euch vorbereitet und wenn ihr mindestens 7 von ihnen mit „ja“ beantwortet, könnt ihr getrost zum neuen Rainbow Six greifen. Ausführlichere Informationen zu Extraction findet ihr weiter unten im Text.
Ich habe Outbreak in Rainbow Six: Siege gespielt und hatte große Freude daran.
Mich interessiert die Story von Tom Clancy’s: Rainbow Six.
Ich mag den neuen Survival-Shooter GTFO, aber die Missionen sind mir zu lang.
Ich mag Left 4 Dead und Back 4 Blood, aber die Spiele sind mir zu schwer.
In einem Spiel will ich Fortschritte erzielen können.
Am liebsten spiele ich im Koop mit Freunden.
Ich mag taktisches Gameplay in Shootern und ballere nicht einfach drauf los.
Mich interessieren Charaktere mit besonderen Fähigkeiten und wie sie Synergien entwickeln.
In Spielen sind mir kürzere Runden für zwischendurch wichtig.
Stealth-Spiele wie Hitman machen mir Spaß.
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Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten
Wie viele dieser 10 Aussagen treffen auf euch zu? Habt ihr mindestens 7-mal „ja“ gesagt? Lasst es uns in den Kommentaren weiter unten wissen.
Beliebter Event-Modus als eigenes Spiel
Warum sollte ich mir Extraction ansehen? Hauptsächlich richtet sich Extraction an solche Spieler, welche Siege schon seit Jahren spielen oder das Outbreak-Event aus dem Jahr 2018 mochten. Die spielbaren Charaktere stammen ebenfalls aus Siege, was eine gewisse Nähe zum Taktik-Shooter erzeugt.
Dementsprechend solltet ihr euch Extraction vor allem dann ansehen, wenn ihr gerne Siege spielt, aber nicht gegen andere Spieler antreten wollt. Durch den Buddy Pass könnt ihr sogar 2 Freunde für 14 Tage kostenlos einladen, um mit euch zu spielen und sie zu überzeugen. Mehr dazu lest ihr in unserem Special zu Koop und Crossplay in Extraction.
Dabei setzt der neue Shooter vor allem auf Absprache und taktisches Vorgehen. Die verschiedenen Fähigkeiten der Operator lassen sich verknüpfen und so an euren Spielstil anpassen. Wichtig ist, das richtige Vorgehen für die aktuelle Mission zu wählen.
Ihr habt verschiedene Aufträge wie das Scannen von Gebieten, das Besiegen von Gegnern oder die Rettung von Menschen. Je nachdem, was ihr erledigen sollt, eignen sich die besonderen Fähigkeiten der Charaktere besser oder schlechter.
Als besonderes Gimmick müssen sich eure Operator nach einer Mission ausruhen, wenn sie Lebenspunkte verloren haben. Geht ein Charakter in der Mission KO, ist er „MIA“ und ihr müsst ihn erst wieder auf der entsprechenden Map retten gehen, ehe ihr wieder Zugriff auf ihn habt. Dadurch werdet ihr gezwungen, mehrere Charaktere zu spielen und zu beherrschen.
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Rainbow Six Extraction: Ein Übersichtstrailer zeigt, was euch im Spiel erwartet
Für alle Koop-Fans, auch wenn ihr Siege nicht kennt
Lohnt sich Extraction, wenn ich Siege nicht kenne? Die Spielprinzipien von Siege und Extraction unterscheiden sich vollkommen. So sehr, dass ihr auf Wissen aus Siege nur bedingt zurückgreifen könnt.
Verstärkung von Wänden und Positionen ist wichtig, aber deutlich dynamischer als in Siege. Campen führt schnell zum Tod, weil Gegner in Massen von allen Richtungen auftauchen können und die unterschiedlichen Missionen verschiedene Vorgehensweisen erfordern.
Dementsprechend müssen selbst Siege-Spieler sich erst einmal auf Extraction einstellen. Vergleichbar ist das Spielprinzip eher mit GTFO, Payday oder Left4Dead, wobei die einzelnen Runden deutlich kürzer sind. Je nach Spielweise lässt sich Extraction sogar mit Hitman vergleichen, denn ihr kommt oft besser durch die Level, wenn ihr leise seid und Gegner lautlos ausschaltet.
Ihr könnt jederzeit mitten in einer Mission die Entscheidung treffen, lieber wieder zu fliehen, wenn es zu viel wird. Dadurch nimmt Extraction dem Spielprinzip ein gutes Stück an Härte. Wer will, kann sich das Spiel aber selbst im Endgame so richtig schwer machen:
Wann sollte ich es nicht spielen? Wenn ihr mit Koop-Spielen und Shootern überhaupt nichts anfangen könnt, solltet ihr euch Rainbow Six: Extraction nicht kaufen. Auch als Shooter-Fan solltet ihr einen gewissen Hang zu Stealth-Shootern haben. Spielt ihr normalerweise Call of Duty oder Battlefield und braucht die Action dieser Klassiker, kann euch Extraction diese nicht bieten.
Ebenso bekommt ihr kein vollwertiges „Rainbow Six: Siege 2“, sondern eben ein Spin-Off mit einem vollkommen anderen Modus. Hofft ihr auf ein neues PvP-Spiel von Rainbow Six, würde euch Extraction enttäuschen. Dennoch kommt Extraction vermutlich einem Nachfolger vorerst noch am nächsten, denn eigentlich braucht Siege so etwas nicht:
Der Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, erklärt, warum er es für richtig fand, die Gaming-Firma an Microsoft zu verkaufen. Er sagt: Sogar wenn man sich entschieden hätte, selbst Electronic Arts zu übernehmen, wäre man noch zu klein gewesen, um in der neuen Welt von Tencent, Apple und Facebook mitzuspielen.
Dieser Deal muss jetzt noch finalisiert werden. Man braucht das „Okay“ der Behörden. Der Deal soll bis Mitte 2023 abgeschlossen sein, wenn alles glattgeht.
Auch wenn man EA gekauft hätte, wäre man nicht groß genug gewesen
Das sagt Kotick zum Verkauf: Kotick sagt im Interview mit Venturebeat, letztlich entschied man sich dazu, die Firma zu verkaufen, denn man war einfach nicht groß genug, um in der neuen Welt mitzuspielen:
Ihr glaubt vielleicht: Okay, wir sind diese große Firma und haben diese vielen Ressourcen. Aber wenn man uns mit Firmen vergleicht, die Billionen wert sind oder 500 Milliarden US-Dollar, dann merkt man, dass wir vielleicht eine große Firma im Gaming waren, aber in der heutigen Landschaft, bei unseren Wettbewerben, ist es eine andere Welt als vorher. […]
Sogar wenn wir uns mit EA konsolidiert hätten, dann hätten wir nicht das gehabt, was wir brauchen, um voranzukommen. Also brauchten wir einen größeren Partner, um das zu machen, was wir machen wollen.
Bobby Kotick
Activision Blizzard wird verkauft wegen Guitar Hero, Skylanders, Candy Crush
Was wollte Kotick denn machen? Eine große Vision für Kotick war es offenbar, Spiele mit dazugehörigen Gegenständen zu verkaufen. So beklagt er spezifisch:
Er wollte ein neues Guitar Hero herausbringen, hätte dazu aber eine Vertriebslinie und Qualitäts-Sicherung für die Ausrüstung aufbauen müssen. Das ging nicht – zudem sei der Chip-Mangel ein echtes Problem.
Außerdem konnte er Skylanders nicht so gut machen, wie er es machen wollte.
Candy Crush hätte Kotick gerne zu einem „Social Erlebnis“ ausgebaut. Auch das ging mit den Mitteln von Activision Blizzard nicht so, wie er sich das vorstellte.
Guitar Heroes spielt man mit dazugehörigen Instrumenten, vor allem Gitarren. Das letzte Spiel der Reihe kam 2015 raus. Skylanders wird mit Spielfiguren verkauft. Das letzte Spiel erschien 2018.
In der neuen Welt konkurriert Activision Blizzard mit riesigen Firmen
Wen meint er mit der Konkurrenz? Kotick listet genau auf, wen er als Konkurrenz in der neuen Welt sieht:
Tencent
NetEase
Sony
Google
Amazon
Apple
Facebook
Microsoft
Netflix
Das sagt er zum Sexismus-Skandal: Kotick wird im Interview gefragt, ob der Sexismus-Skandal dazu beigetragen habe, den Aktienkurs von Activision Blizzard zu senken und dadurch die Übernahme erst möglich zu machen.
Kotick spielt die Bedeutung des Skandals für den Aktienkurs aber eher runter. Er sagt, Call of Duty wäre nicht gut gelaufen und vor allem die Verschiebung von Overwatch 2 und Diablo 4 habe den Kurs gesenkt. Aber letztlich würden Aktienkurse aus verschiedenen Gründen steigen und fallen.
Man habe einen „sehr guten Preis“ für die Aktieninhaber erzielt.
Auf eine spätere Nachfrage, wie er mit der persönlichen Kritik an sich umgeht, sagt Kotick: Aus seiner Sicht sei schon ein einziger Fall von Belästigung in einer Firma zu viel. Man arbeite seit 3 Jahren daran, das Klima zu verbessern und habe das als Priorität gefasst, seit man weiß, dass die kalifornische Behörde wegen Sexismus gegen Activision Blizzard ermittelt.
Für ihn habe es Priorität, den bestmöglichen Arbeitsplatz zu bieten.
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Das steckt dahinter. Was Kotick hier beschreibt, ist das „Endgame“ der Gaming-Industrie. Das meint er mit der “neuen Zeit”, die angebrochen sei.
Es ist kein Kampf mehr um das Geld der Spieler, sondern um die Zeit der Spieler. Daher sieht er Netflix plötzlich als Konkurrenten. Der Trend geht zu „Abo-Diensten“ und Cloud-Gaming. Die Leute sollen sich keine Konsole mehr ins Wohnzimmer stellen, sondern über ihren Fernseher beliebig viele Games in einem Abo-Dienst spielen können.
So wie die Leute sich für Filme nur Netflix holen und keinen „Blu-Ray“-Player mehr brauchen, wird Activision Blizzard jetzt Teil des „Game Passes“ und Cloud Gamings von Microsoft.
Kotick hatte vor einigen Jahren das Ziel ausgegeben, mit Activision Blizzard eine Milliarde Spieler weltweit erreichen zu wollen – er sah seine Möglichkeiten dafür offenbar schwinden.
Es ist leider auffällig, dass er die Kritik an sich selbst und an der Führung während des Sexismus-Skandals eher runterspielt. In der Firma brodelte es aber offenbar seit 6 Monaten.
Der Kauf von Activision Blizzard könnte erhebliche Auswirkung aufs Gaming haben:
In Fortnite ist jeder Spieler auf der Suche nach den seltenen Klombos, die seit dem neuen Update da sind. Viele Spieler jedoch haben nur eins im Sinn, wenn sie die Dinos sehen: Soll ich darauf schießen? Weshalb ihr das definitiv nicht tun solltet, erfahrt ihr hier.
Was sind Klombos? Seit dem Update 19.10 sind die verschneiten Gebiete auf der Map am Schmelzen. Dadurch wurden Klombos, eine Rasse von neuen Dinosauriern, auf die Insel losgelassen. Hierbei handelt es sich um friedliche und seltene Allesfresser, die munter über die Map streifen.
Ihre Leibspeise sind die neuen Klombobeeren, die an Sträuchern wachsen. Kommt ihr jedoch auf die hirnrissige Idee, solch einen Giganten anzugreifen, wird euch das Lachen schnell vergehen. Diese Biester können ungemütlich werden und große Gebiete in Schutt und Asche legen.
Süße Dinos sind in Wahrheit dämonische Wesen
Seit dem Release der neuen Dinos ist die Community hin und weg. Viele Spieler sind auf der Suche nach den süßen Dinos (via reddit). Was viele jedoch nicht wissen: Provoziert die Klombos besser nicht. In ihnen steckt eine geballte Wut, die für jeden in der Umgebung gefährlich werden kann.
Klombo auf Nahrungssuche
Klombo im Kampfmodus
Der Klombo und sein Temperament
Soll ich der Versuchung widerstehen zu schießen? Habt ihr ein solches Wesen in freier Wildbahn entdeckt, stellt man sich oft die neugierige Frage: „Soll ich mal darauf schießen und gucken was passiert?“. So interessant und lustig das auch sein mag, ein Schuss könnte euch in eine missliche Lage bringen.
Der Klombo wird sich nach der Provokation in einen Kampf-Modus begeben. Seine Federn, Schuppen und Augen färben sich brennend Rot und signalisieren euch Gefahr. Wenn das nicht genug ist, nimmt der tonnenschwere Dino an Geschwindigkeit zu und versucht euch zu zerstampfen.
Dabei spuckt er mit einer säuerlichen Substanz nach euch, die alles in der Umgebung anzündet.
Kann ich ihn wieder beruhigen? Der Klombo ist euch nicht für immer böse. Habt ihr die Netzschießer dabei von Spider-Man, könnt ihr mit ihnen für eine kurze Zeit fliehen. Hat er sich beruhigt, könnt ihr euch ihm wieder nähern. Dabei vergisst er, wer ihn das letzte Mal angegriffen hat.
Doch habt ihr die Lieblingsbeere eures Dinos dabei, beruhigt sich dieser sofort und wechselt sogar seine Farbe in tropisches Grün. Im beruhigten Zustand könnt ihr auf seinen Rücken steigen und durch sein Luftloch am Kopf in die Höhe geschossen werden.
Achtet am besten darauf, dass keine Feinde in der Nähe sind. Diese erlauben sich meist einen Spaß und schießen euch den Klombo an, während ihr auf Tuchfüllung geht.
Was haltet ihr von den neuen Klombos? Findet ihr diese niedlichen Dinosaurier cool und benutzt sie sogar als Ersatz für das Jump-Pad? Oder provoziert ihr sie lieber und lässt die Hölle auf Erden herabregnen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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