Destiny 2 bringt ein neues System für seine treuesten Fans – „Okay, das ist super“

Der Online-Shooter Destiny 2 leidet unter chronischem Content-Mangel. Mit einer Änderung in Season 17, die Ende Mai startet, will man das Problem umschiffen: Alte Dungeons und Raids sollen über ein neues „Rotationssystem“ spannender werden: in wechselnden alten Dungeons droppt dann Spitzen-Loot.

Was ist das Problem von treuen Spielern in Destiny 2? Vielspieler von Destiny 2 haben nach einer Weile einfach nichts mehr zu tun. Denn mit einer Erweiterung, wie jetzt „Witch Queen“, kommen nur eine begrenzte Zahl von Strikes und neuen Raids:

  • Der „neue“ Content ist dann relevant und wird gespielt. Denn dort gibt es „Spitzenprämien“. Die braucht man, um seinen Helden weiterzubringen
  • Die alten Raids und Dungeons werden kaum noch besucht – denn dort gibt es diesen begehrten Loot eben nicht

Dadurch wird selbst ein so gewaltiges Spiel wie Destiny 2 ziemlich klein und lahm, obwohl es seit 5 Jahren mit Inhalten gefüttert wird, wobei einige dieser Inhalte mittlerweile im “Content-Vault” fermentieren.

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Super-Drops in wechselnden alten Raids und Dungeons

Das ändert Bungie jetzt: Ab der Season 17 wird es eine „Raid- und Dungeon-Rotation geben“, die bei Abschluss eine Spitzenprämie bietet. Das gab Bungie am Donnerstagnacht deutscher Zeit in seinem Blog bekannt.

Dadurch will man Vielspieler dazu bringen, auch alte Orte im Spiel wie den „Garten der Erlösung“ noch mal zu besuchen, um Loot abzugreifen.

Ein besonderes Schmankerl: Mit dem neuen Rotationssystem werden alle Begegnungsprämien-Sperrungen für legendäre Ausrüstung entfernt.

Oh, wartet, hab ich richtig gehört, dass ihr das Farmen mögt? Da können wir mit dem neuen Rotationssystem behilflich sein. Alle Begegnungsprämien-Sperrungen für legendäre Ausrüstung sind dabei, entfernt zu werden, was bedeutet, dass alle legendären Drop-Gegenstände in Raids und Dungeons zu 100 Prozent gefarmt werden können. Ihr könnt jetzt chillige Lo-Fi-Musik auflegen, euch ein leckeres Getränk holen und einfach nach Herzenslust farmen. Oder auch nicht. Ihr habt die Wahl (genau darum geht es eigentlich!).  

Bungie

Das heißt: Spieler können alle legendären Drops in Raids und Dungeons farmen, wie sie wollen.

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Spieler feiern neues System erstmal

Das ist die Reaktion: Auf reddit freut man sich vor allem darüber, dass die Sperren für legendäres Gear aufgehoben sind und man das jetzt farmen kann. Ein Spieler sagt: „Okay, das ist super.“

Destiny 2 ist berüchtigt dafür, die Farmmöglichkeiten einzuschränken, um Spieler möglichst lange und oft die Inhalte der aktuellen Season spielen zu lassen.

Insgesamt ist man dem System positiv gegenüber eingestellt, es gibt aber noch einige Details zu klären, wie genau das ablaufen wird.

Wann soll das live gehen? Die Season 17 und das neue System sollen um den 25. Mai herum erscheinen.

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Solche Bosse sollen bald wieder relevant werden – Riven war der Endgegner der 2018er-Erweiterung “Forsaken.”

Bungie erweitert Destiny 2, indem man alte Inhalte wieder relevant macht

Das steckt dahinter. Destiny 2 will hier ein typisches „MMORPG“-Problem lösen. Eigentlich sind diese Spiele, wie WoW, riesig, aber relevant ist nur ein winziger Teil des Games, das was zuletzt dazu gekommen ist. Alter Content ist eigentlich „überflüssig.“

Böse könnte man jetzt sagen: Bungie erweist sich hier wieder als ein „Meister des Recyclings“, aber in der Tat scheint dies eine logische Weiterentwicklung zu sein, um den brachliegenden bestehenden Content in den langen, langen Seasons zu nutzen. Auch andere große Spiele nutzen solche Methoden, um alte Inhalte relevant zu halten: In WoW kann man etwa über „Zeitwanderungen“ die kosmetischen Gegenständen in alten Raids farmen.

Die „Ideal-Welt“, in der ständig neue Strikes und Raids kommen und Spieler immer was Neues erleben können, werden wir wohl nie erleben. Zwar hat Bungie angekündigt, mit Sonys Hilfe jetzt wieder mehr neue Leute einzustellen, aber so viele neue Leute, dass man ständig Content nachschiebt, werden das auch nicht sein:

Destiny 2: Sony kauft Bungie für 3,2 Milliarden Euro

Quelle(n):
  1. bungie
  2. polygon

Diablo 3: Level-Guide für Season 26 – Schnell aufs Max-Level

In unserem Level-Guide für Season 26 in Diablo 3 zeigen wir euch, wie ihr schnell das Max-Level auf Stufe 70 erreicht. Das ist eine Art des Speedlevelns. MeinMMO zeigt euch die Schritte mit und ohne Challenge Rift.

Was ist das für ein Guide? Hier stellen wir euch vor, wie ihr euren neuen Saison-Charakter in Season 26 von Diablo 3 schnell auf die Maximalstufe 70 levelt. Damit richten wir uns vor allem an Spieler, die schon Erfahrungen mit Seasons in Diablo 3 gesammelt haben.

Wer gerade zum ersten Mal in D3 einsteigt, sollte sich Zeit für das Leveln nehmen und die Erfahrung genießen.

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Schnell leveln in Season 26 – Wie geht das?

Das müsst ihr wissen: Beim Level-Prozess hat sich in Diablo 3 in letzter Zeit nichts verändert. In den vergangenen Seasons machten wir von MeinMMO die Erfahrung, dass das Leveln in Zusammenhang mit einem Herausforderungsportal für viel Spaß sorgt und besonders effektiv ist. Ihr schaltet damit früh Kanais Würfel frei und sichert euch wichtige Belohnungen.

Wir stellen euch hier im Guide die Level-Methode mit und ohne das Challenge Rift vor. So könnt ihr selbst entscheiden, mit welcher Methode ihr auf Stufe 70 spielen wollt. Habt ihr keine Lust auf das Challenge Rift in dieser Woche oder habt es schon erledigt, dann überspringt den nächsten Abschnitt einfach und lest danach weiter.

Noch unschlüssig, welche Klasse ihr spielen sollt? Fragt das Schicksalsrad.

Start mit Herausforderungsportal

So geht’s los: Nach dem Start von Season 26 in Diablo 3 erstellt ihr euch einen Saisonalen Helden. Das macht ihr, indem ihr beim Erstellen den Haken bei dem grünen Blatt unten links setzt. Betretet mit diesem Charakter nun einmal das Spiel und verlasst es dann gleich wieder ins Hauptmenü.

Begebt euch jetzt in die Spiel-Einstellungen und klickt dann an der linken Seite die Option für das Herausforderungsportal an. Es ist ganz wichtig, dass ihr vor dem Starten des Challenge Rifts einmal euren Saisonalen Helden ausgewählt habt und kurz ins Spiel geht.

Hinweis: Das geht nur, wenn ihr in Diablo 3 schon einmal ein Großes Nephalemportal abgeschlossen habt. Falls ihr das mit eurem Account noch nicht gemacht habt, überspringt ihr diesen Schritt.

Diablo 3 Herausforderungsportal S26

Warum lohnt sich das? Durch das Erledigen des Challenge Rifts erhaltet ihr gleich zu Beginn der Season wertvolle Ressourcen. Das sind:

  • Kopfgeld-Material (jeweils 15)
  • 35 Atem des Todes
  • 475 Blutsplitter
  • Crafting-Material
  • und dazu 4,6 Millionen Gold

So geht es weiter: Nach dem Erledigen des Portals habt ihr den ersten Teil dieser Methode abgeschlossen. Nun müsst ihr eure Vorteile im Spiel noch aktivieren. Geht dabei wie folgt vor:

  • Geht zurück ins Menü von Diablo 3
  • Wählt nun in der Spielmodus-Auswahl den “Abenteuermodus” mit der Schwierigkeit “Meister” und startet das Spiel
  • Öffnen nun im Spiel das Beutelchen mit den Belohnungen des Challenge Rifts – Im Interface seht ihr das Symbol dafür
  • Schnappt euch jetzt die Waffe des Templers oder eines anderen Begleiters und rüstet sie bei euch aus
  • Optional: Absolviert jetzt ein Boss-Kopfgeld. Besonders geeignet sind dafür Maghda, Zoltun Kull, Belial oder der Skelettkönig. Hat einer dieser Bosse ein Kopfgeld, solltet ihr das erledigen. Da warten gleich starke Items auf euch
  • Danach sucht ihr in Akt 3 Kanais Würfel – Wir haben für euch einen Guide, wo ihr Kanais Würfel in Diablo 3 findet und was ihr damit machen könnt. Der Würfel ist essenziell, um die Belohnungen des Herausforderungsportals umzusetzen

Legendäres Item direkt zum Start von Season 26

Habt ihr Kanais Würfel freigeschaltet, reist ihr zurück in die Stadt und geht zum Schmied. Durch die verdienten Belohnungen aus dem Challenge Rift könnt ihr nun direkt komplett aufwerten und tut das auch. Jetzt baut ihr eine gelbe Rüstung oder gelbe Waffe für Stufe 70. Was ihr davon auswählt, hängt von eurer Klasse ab.

In der nachfolgenden Tabelle zeigen wir euch, welche Items sich je nach Klasse für euch lohnen könnten. Der Plan dahinter ist, dass ihr ein gelbes Item in Kanais Würfel zu einem legendären Item aufwertet und die legendäre Macht dann mit Kanais Würfel entzieht und bei euch aktiviert. Wie das geht, erfahrt ihr im oben verlinkten Guide zu Kanais Würfel.

So tragt ihr die legendäre Macht schon in den frühen Leveln mit euch.

KlasseBlutsplitterWürfel-Upgrade
BarbarArmschienen (lvl 1)Mächtige 1H Waffe – 6/8
Mächtige 2H Waffe – 3/6
KreuzritterSchild /
Armschienen (lvl 1)
2H Flegel – 6/8
1H Flegel – 4/7
DämonenjägerArmschienen (lvl 1)Dolch – 2/2
MönchSchuhe /
Armschienen (lvl 1)
Faustwaffe – 8/12
Daibo – 4/8
TotenbeschwörerHandschuhe (lvl 1) –
Ringe = riskant
2H Sense – 4/4
HexendoktorMojo (lvl 1),
Voodoomaske (lvl 34)
Zeremoniemesser – 8/12
ZaubererQuelle (lvl 33) –
Ringe (lvl 28) = riskant
1H Zauberstab – 6/10
Erklärung für die Zahlen: Der Hexendoktor hat 12 Zeremoniemesser, die einen legendären Affix besitzen, den man entziehen kann, 8 davon lohnen sich auch. Daher 8 /12

Abhängig von eurer gewählten Klasse gibt es auf Level 1 bestimmte Gegenstände, die ihr bei Kadala in der Stadt eintauschen könnt. Aus dem Belohnungsbeutel habt ihr Blutsplitter erhalten. Ab welchem Level welche Items für euch droppen, erfahrt ihr auf D3planner.com.

Schnell leveln von 1 bis 70

Habt ihr euch eine starke, legendäre Macht geholt, dann müsst ihr jetzt nur noch entsprechende Fähigkeiten ausrüsten und habt dann viel Spaß beim Leveln. Wer den Schritt mit dem Challenge Rift übersprungen hat, kann hier mit dem Level-Guide einsteigen.

Zur Vorbereitung: Season 26 von Diablo 3 in 2 Minuten erklärt

Level 1 bis 24

So könnt ihr nun Level: Entscheidet je nach persönlichem Geschmack, ob ihr versuchen wollt, mit Massakerboni zu farmen oder Nephalemportale abzuschließen. Levelt ihr mit Massakerboni, eignen sich die Bereiche der Hallen der Agonie auf Stufe 1 bis 3. Allerdings bedarf es etwas Übung, bis ihr effizient mit Massakerboni farmt.

Solo-Spieler sollten mit Massakerboni schnell vorankommen. Gruppenspieler können das bis Level 30 machen, sollten dann aber zu normalen Nephalemportalen wechseln, denn da geht es als Gruppe meist schnell voran.

Auf diese Weise könnt ihr bis Stufe 24 oder 30 leveln. Bedenkt dabei, dass:

  • Ihr alle 8 bis 10 Level den Schmied aufsuchen solltet und versucht, euch eine stärkere Waffe herzustellen
  • Ihr in regelmäßigen Abständen den Händler in der Stadt besucht und dort nach Amuletten und Ringen sucht, die “+ Schaden” bieten – In der Level-Phase sind die richtig stark
  • Ihr einen Kopf-Gegenstand mit Sockel ausrüsten solltet, um dort einen roten Edelstein für mehr EP einzupflanzen – Bei Waffen eignen sich in der Level-Phase die roten Edelsteine gut, um mehr Schaden rauszuholen.
  • Update: Die neuen Seelensplitter sind, je nach Bonus, auch sehr interessant für eure Level-Phase

Welche Schwierigkeit zum Leveln? Ihr solltet eure Schwierigkeit zwischendurch immer so anpassen, dass ihr Trash-Mobs mit 1-3 Hits aus dem Leben holt. Pflügt ihr nur so durch die Gegner hindurch, könnt ihr die Schwierigkeit hochstellen. Braucht ihr mehr als drei Treffer pro Gegner, dann solltet ihr die Schwierigkeit herunterdrehen.

Level 24 bis 40

Ab jetzt ist es effizient, mit Nephalemportalen zu leveln.

  • Achtet darauf, dass ihr die Portale möglichst schnell abschließt und passt dafür die Schwierigkeit an
  • Spielt ihr in Gruppen, ist Absprache wichtig. Ein Spieler teleportiert sich beim Kampf gegen den Riftboss schon mal raus und schließt das Portal direkt, nachdem der Boss gefallen ist. In den 30 Sekunden bis zur Schließung kehrt er zur Gruppe zurück und alle töten gemeinsam weiter Mobs im Portal.

Level 40 bis 70

Habt ihr Stufe 40 erreicht? Dann teleportiert ihr euch in die Stadt und besucht dort die Mystikerin. Diese bildet ihr nun vollständig aus.

  • Stellt anschließend beim Schmied eine gelbe 2H-Waffe für Stufe 70 her
  • Das macht ihr so oft, bis eine Waffe einen %-Affix aufweist (%-Chance einzufrieren, zu betäuben etc.)
  • Geht jetzt zur Mystikerin und rollt den anderen Sekundärbonus um (nicht den, mit dem %-Affix). Ihr wollt dabei eine Stufenreduzierung erhalten, die möglichst nah an 30 Stufen herankommt
  • Sobald ihr diese Waffen tragen könnt, rüstet ihr sie aus und dreht die Schwierigkeit richtig hoch. Im besten Fall tragt ihr eine 70er Waffe schon auf Stufe 40. Stellt dann auf Qual 6 und tastet euch langsam nach unten, wenn das noch zu schwer sein sollte.
  • Durch den hohen Schadensausstoß der 70er Waffe solltet ihr jetzt gut vorankommen

Leveln bis 70: Bis zum Erreichen des Max-Levels macht ihr jetzt weiter mit den Nephalemportalen. Das funktioniert auch, wenn ihr noch keine 70er Waffe tragt. Grindet hier bis Stufe 70.

Level 70 erreicht – was jetzt?

So macht ihr weiter: Nach dem Erreichen des Max-Levels geht die Season 25 in Diablo 3 für euch erst richtig los. Wer schnell vorankommen möchte, erledigt am besten die ersten vier Kapitel der Saisonreise (auf dem PC via Shift+J aufrufbar) und sichert sich damit ein Starter-Set.

Das Starter-Set erhaltet ihr durch Haedrigs Geschenk. Wenn ihr das vervollständigt hat, könnt ihr locker auf hohen Qualstufen spielen und euch da schnell noch besser ausrüsten.

Mit welcher Level-Methode geht ihr die neue Season an? Seid ihr ein Freund der Methode mit den Challenge Rifts oder lasst ihr die Portale lieber außen vor und levelt ohne sie? Schreibt uns eure Vorgehensweise und Tipps zum Leveln doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Pokémon GO: Umwelt-Event bringt neues Pokémon und Shiny – Alle Boni

In Pokémon GO startet am Mittwoch die Umweltwoche 2022 und bringt das neue Pokémon Kommandutan sowie Shiny Kikugi. Wir zeigen euch alles zum Start, Boni und den Inhalten.

Was ist das für ein Event? Die Umweltwoche ist ein Event, das in Pokémon GO jährlich läuft. In diesem Jahr feiert ein neues Pokémon aus der siebten Spielgeneration darin sein Debüt. Außerdem werden neue Shinys veröffentlicht. Belohnt werdet ihr dafür, wenn ihr euch draußen bewegt.

Wir zeigen euch hier in der Übersicht alles, was ihr zum Event wissen müsst.

Umweltwoche 2022 – Start, neue Pokémon, Boni

Wann geht es los? Die Umweltwoche 2022 startet am Mittwoch, den 20. April um 10:00 Uhr Ortszeit. Das Event ist dann ein paar Tage aktiv und endet am Montag, den 25. April um 20:00 Uhr Ortszeit.

Neues Pokémon: Das Pokémon Kommandutan erscheint zum ersten Mal in Pokémon GO. Es stammt aus der siebten Spielgeneration und gehört zu den Typen Normal und Psycho. Eine Weiterentwicklung hat es nicht.

Pokémon-GO-Kommandutan
Kommandutan in Pokémon GO

Neues Shiny: Als neues Shiny findet ihr zur Umwelt-Woche Kikugi. Das Pokémon stammt aus der vierten Spielgeneration und ist in seiner Normalform schon länger im Spiel.

Pokémon-GO-Shiny-Kikugi-Kinoso-Wolke-Kinoso-Sonne
Kikugi, Kinoso in der Wolkenform und Kinoso in der Sonnenform – Normalform und Shiny

Die Boni: Beim Community Day am 23 April mit Velursi findet eine begrenzte Forschung statt. In jeder Stufe der Forschung sollt ihr einen Kilometer zu Fuß gehen. Dafür erhaltet ihr Kikugi als Belohnung. Für jeden Trainer, der an dem Tag mindestens 5 Kilometer läuft, pflanzt Niantic einen Baum (maximal 100.000 Bäume).

Bei der Sammler-Aufgabe zum Event steht die Natur im Mittelpunkt. Meistert ihr die Aufgabe, macht ihr Fortschritte bei eurer Top-Sammler-Medaille. Dazu gibt es ein Moos-Lockmodul und 15 Superbälle.

Dazu gibt es während des Events die doppelten EP für das erste Drehen eines PokéStops.

Spawns, Eier und Forschungen

Pokémon, die mit einem Stern (*) markiert sind, könnt ihr als Shiny treffen.

Wilde Spawns: In der Wildnis trefft ihr häufiger auf:

  • Myrapla*, Sleima*, Chelast*, Chelcarain, Kikugi*, Unratütox*, Kastadur*, Kommandutan
  • Mit Glück trefft ihr Bisaflor* und Paragoni

Eier: Aus den 7-km-Eiern, die ihr während des Events erhaltet, können folgende Pokémon schlüpfen:

  • Alola-Digda*, Larvitar*, Kikugi*, Kommandutan

Moos-Modul: Während des Events erhaltet ihr ein kostenloses Moos-Lockmodul in einer Box. Das lockt während des Events folgende Pokémon an:

  • Duflor, Ultrigaria, Endivie*, Chelcarain, Kikugi, Strawickl
  • Mit Glück begegnet ihr: Alola-Digda*, Blubella, Nincada*

Feldforschungen: Für den Abschluss von Feldforschungsaufgaben erhaltet ihr Begegnungen mit:

  • Chelast*, Kikugi*, Serpifeu*, Unratütox*, Igamarao oder Paragoni
  • Außerdem erhaltet ihr für manche Forschungen Mega-Energie für Bisaflor oder Rexblisar

Wie gefällt euch das Umwelt-Event 2022 mit seinem neuen Pokémon und den neuen Shinys? Ist das ein Event, das ihr unbedingt mitnehmen wollt oder findet ihr die Inhalte nicht so spannend? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Pokémon GO verändert, wie ihr Sonderbonbos kriegt.

Im neuen MMO Palia zerstören Tester das Spiel, indem sie zu viel Kuchen backen

Palia ist ein neues MMO in der Entwicklung, das seinen Fokus auf soziale Interaktionen und Nebenaufgaben wie Housing, eigene Farmen und Backen legt. Nun teilten die Entwickler einige Bilder und Geschichten aus der Alpha. Eine Geschichte dreht sich um einen Spieler, der einfach zu viele Kuchen gebacken hat.

Was passiert gerade in dem MMO? Palia befindet sich in einer Alpha, aus der noch kein Gameplay gezeigt werden darf. Nur ausgewählte Spieler können an dieser Alpha teilnehmen. Es gibt keine Pakete, um sich einzukaufen.

Nun haben jedoch die Entwickler einige Bilder und Geschichten der Community aus der Alpha in einem Blogpost geteilt. Zu sehen sind erste Gebiete, Housing und das Angeln, aber auch einige lustige Bugs.

1.023 Kuchen zerstören das Spiel

Was sind das für Geschichten? Die meisten dieser Geschichten drehen sich vor allem um Chaos.

Der Spieler Berry etwa hat mit Freunden zusammen Kuchen gebacken. Sehr viele Kuchen. Bei 1.023 von diesen süßen Zuckerbomben soll dann das Spiel zusammengebrochen sein. Ein Fehler, der künftig behoben werden soll.

Palia Kuchen
So sieht es in Palia aus, wenn das Dorf zusammen einige Kuchen backt (via Palia).

Die Spieler sollen auch gemeinsam mit Sammel-Werkzeugen auf die Erde gehauen haben, um coole Fotos aus dem Staub-Effekt zu kreieren. Auch das war so von den Entwicklern eigentlich nicht beabsichtigt, könnte aber als Feature im Spiel bleiben, wie sie im Blogpost verrieten.

Außerdem sollen bereits im Playtest viele neue Freundschaften geschlossen worden sein, was laut den Entwicklern auch der Kern des Spiels ist.

Was kann man in der Alpha bereits machen? Im Fokus der Alpha standen das Angeln, Backen, Farming, Gleiten und das Housing. Einige Einblicke in diese Aktivitäten bieten die Screenshots, die wir aus dem Blogpost von Palia entnommen haben:

Palia klingt perfekt für Fans von Animal Crossing, will faires Free2Play bieten

Was ist das überhaupt für ein Spiel? Palia möchte die Nebenaktivitäten anderer MMORPGs zu ihren Haupt-Features machen. Im Fokus stehen das soziale Zusammenleben und gemeinsame Erlebnisse. Dabei versprechen die Entwickler ein faires Free2Play, bei dem die Entwickler und Spieler gemeinsam gewinnen sollen.

Kern-Inhalte des Spiels sind:

  • Das Housing mit tausenden verschiedenen Gegenständen. Eure Freunde sollen vorbeikommen und euch beim Dekorieren helfen können.
  • Aktivitäten wie Angeln, Kochen, Holzfällen oder eine eigene Farm aufbauen.
  • Ihr könnt das Aussehen eures Charakters ständig verändern und ihm coole Outfits verpassen.
  • Ihr könnt mit NPCs in der Umgebung Freundschaften und Beziehungen eingehen.

In Palia soll es zwar auch die Möglichkeit geben, gegen Kreaturen aus der Umgebung zu kämpfen, aber das soll rein optional sein. Dabei geht es vor allem um spezielle Jagd-Quests. Es wird nicht auf Klassen, sondern ein System aus verschiedenen Skills gesetzt.

Wie gefällt euch das Konzept von Palia? Und was sagt ihr zu den ersten Screenshots und Geschichten? Hättet ihr Lust, an dieser Alpha teilzunehmen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Mehr zu Palia und auch den Köpfen hinter dem MMO erfahrt ihr in diesem Artikel:

Neues MMO erinnert an Animal Crossing, wird von Blizzard-Veteranen entwickelt

Quelle(n):
  1. Palia

Diablo 3: Season 26 ist jetzt aktiv – Das Wichtigste in 2 Minuten

Der Startschuss von Season 26 in Diablo 3 fiel. Wir zeigen euch die Sets, das Thema und die wichtigsten Änderungen.

Wann startet Season 26? Am 15. April 2022 ging es los. Season 26 startete für PC-Spieler um 17:00 Uhr deutscher Zeit. Auf den Konsolen musste man wieder länger auf den Start warten. Von vergangenen Seasons weiß man, dass die Starts etwa um 2:00 Uhr am Samstagmorgen auf PlayStation, Xbox und Switch aktiviert wurden.

Checkliste für Season 26 – Saisonthema, Starter-Sets, Balance-Änderungen

Das Saisonthema: Für die neue Season 26 hat Blizzard sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Eine neue Aktivität, in der ihr Horden von Gegnern plattmacht. Der Hallende Alptraum. Das funktioniert, indem ihr von Portalwächtern in Großen Nephalemportalen einen “Erstarrten Schrei” looten könnt. Den könnt ihr dann, wie einen Flechtring, an Kanais Würfel umwandeln und öffnet damit ein Portal.

Im Portal kämpft ihr dann gegen Gegner-Wellen, die immer stärker werden. Ihr kämpft darin um euer Überleben und werdet zum Schluss dafür belohnt. Lest hier mehr zum Saisonthema von S26:

Mehr zum Thema
Diablo 3 erfrischt das Endgame in Season 26 mit einem neuen Modus – Das ist „Echoing Nightmare“
von Jürgen Horn

Starter-Sets mit Haedrigs Geschenk in S26

Diese Sets gibt es: Wenn ihr einen Saison-Charakter in Season 26 spielt, dann nehmt ihr an der kostenlosen Saisonreise teil. Für das Lösen von Kapitel 2, 3 und 4 erhaltet ihr Haedrigs Geschenk mit Teilen eines Sets. Öffnet ihr alle Geschenke mit derselben Klasse, erhaltet ihr damit ein vollständiges Klassenset.

In Season 26 erhaltet ihr folgende Sets aus Haedrigs Geschenk:

Balance-Änderungen in Patch 2.7.3 an Sets

Was ändert sich? Balance-Anpassungen gibt es beim Barbaren, beim Kreuzritter und beim Mönch.

  • Barbaren bekommen ein überarbeitetes Raekors-Set, das mit einem stärkeren Waffenwurf trumpft. Der Spielstil soll sich jetzt besser anfühlen und das Set hat seine eigene Identität.
  • Kreuzritter mit Dornen spielen sich nun etwas anders. Das Set von Norvalds wütender Eifer war den Entwicklern zu stark, weshalb sie es nerften. Als Ausgleich verbesserte man den Nutzen von Dornen des Ansuchers.
  • Mönche erhalten Änderungen beim Innas-Mantra-Set, denn mit dem Feuerangreifer performte es den Entwicklern zu stark. Außerdem wurde “Mystischer Verbündeter” angepasst, damit es sich besser spielen lässt.

Wie gefallen euch die Inhalte und Änderungen von Season 26? Findet ihr, dass Diablo 3 sich damit wieder, zumindest für ein paar Tage, lohnt? Oder braucht das Spiel auf andere Weise frischen Wind, damit es euch nochmal begeistern kann? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Vielleicht habt ihr auch ein größeres Ziel und wollt euch mit anderen Spielern in Rekorden messen. Wer trägt eigentlich gerade den Rekord für das höchste Paragon-Level in Diablo 3?

Chef von ESO verrät uns, warum so lange keine neue Klasse mehr rauskam – „Zu viel Chaos”

Im MMORPG The Elder Scrolls Online steht der Release der Erweiterung High Isle bevor. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte mit dem Game Director Rich Lambert über die neuen Inhalte, aber auch das Genre allgemein sprechen.

Was passiert 2022 in ESO? Der Fokus in diesem Jahr liegt auf den Bretonen, einer großen Intrige gesponnen von einem Ritter-Orden sowie den beiden Gebieten Hochinseln und Amenos. Ein großer Teil dieser Inhalte wird mit der neuen Erweiterung High Isle am 6. Juni für PC veröffentlicht.

Wir konnten jedoch schon einen ersten Blick in diese Erweiterung werfen und haben etwa das neue Sammelkartenspiel “Ruhmesgeschichten” ausprobiert. Einen Artikel dazu findet ihr hier.

Außerdem haben wir mit Game Director Rich Lambert gesprochen. Der hat uns einige interessante Details über das Kartenspiel, aber auch die Hochinseln verraten. Außerdem wollten wir von ihm wissen, wieso es schon so lange keine neue Klasse gab.

Das neue Kartenspiel war bereits seit 2009 geplant

MeinMMO: Die neue Erweiterung High Isle steht in den Startlöchern und ich konnte das neue Kartenspiel bereits ausprobieren. Das fand ich richtig gut. Aber dieser Inhalt ist nicht unbedingt typisch für ein MMORPG. Warum habt ihr euch dazu entschieden, die Ruhmesgeschichten mit der neuen Erweiterung in ESO zu veröffentlichen?

Lambert: Ehrlich gesagt ist das etwas, das wir schon immer machen wollten. Ich weiß noch, wie ich 2009 das Konzept der Tavernenspiele vorgestellt habe. Es stand also schon immer auf der Liste der Dinge, die wir gerne irgendwann einmal machen würden. Wir hatten nur noch nie den richtigen Zeitpunkt dafür.

Vor der Markteinführung hieß es: Lasst uns dafür sorgen, dass es genug Inhalte gibt, um die Spieler zu beschäftigen. Und nach der Markteinführung hieß es dann: Na ja, das ist nicht ganz das Spiel, das die Spieler wollen, also machen wir es zu dem Spiel, das die Spieler wollen.

Und jetzt war es irgendwie der perfekte Zeitpunkt, denn wir haben viele Quests, wir haben viel zum Kämpfen, aber wir haben nicht wirklich viele alternative Aktivitäten dazu. Das ist also eine weitere Möglichkeit für die Spieler, ESO zu spielen und, was noch wichtiger ist, mit ihren Freunden auf eine entspannte Art zu spielen.

ESO High Isle Kartenspiel
Das Kartenspiel ist das große Highlight der neuen Erweiterung.

MeinMMO: Wenn ich an Kartenspiele denke, dann erinnere ich mich gerne an meine Kindheit und das Tauschen mit Freunden. Aber ihr habt euch gegen eine solche Tausch-Funktion entschieden. Warum?

Lambert: Nun, in erster Linie wollten wir einige der Grundpfeiler dessen treffen, was Elder Scrolls Online im Allgemeinen ausmacht. Und eine davon ist, dass es wirklich an euch liegt, euren eigenen Weg zu gehen und euer eigenes Ding zu machen, und dass der Verlauf der Geschicht auf eurem Fortschritt basiert und nicht auf dem Rest der Welt.

Die andere Seite der Medaille ist, dass wir dieses Spiel so zugänglich wie möglich für alle Spieler machen wollten. Und einer der Wege, wie man das erreicht, und wir haben uns dafür entschieden, war dieses Konzept, dass jeder aus gemeinsamen Decks schöpft.

Ja, man kann Karten aufwerten und ja, man kann neue Karten finden. Aber wir wollten nicht, dass jemand außerhalb des Spiels ein Killer-Deck herstellt und es dann ins Spiel bringt und alle kaputt macht. Wir wollten, dass sich die Strategien auf der Grundlage der Karten entfalten, die während des Spiels gespielt werden.

MeinMMO: Man kennt es aus anderen Spielen, dass sich dann eine Meta entwickelt.

Lambert: Das stimmt. Und dann gibt es zu diesem Zeitpunkt nur eine Möglichkeit, es zu spielen, richtig? Bei diesem Spiel hingegen wähle ich die Decks, du wählst die Decks. Und dann versuchen wir, aus den Strategien, die wir während des Spiels anwenden, das bestmögliche Deck zusammenzustellen.

Neue Klasse bringt Balance-Probleme und Chaos

MeinMMO: Viele Spieler hoffen bei jeder neuen Erweiterung darauf, dass eine neue Klasse das große, neue Feature wird. Darum muss ich jetzt einfach die Frage stellen: Warum gab es schon so lange keine neue Klasse mehr?

Lambert: Natürlich musstest du das (lacht). Es liegt daran, dass wir einfach noch nicht so weit sind, das zu tun. Ich denke, das Hinzufügen einer neuen Klasse ist eines der Dinge, die eine Menge Chaos verursachen können. Wir wollen sicherstellen, dass die Balance in einem guten Zustand ist, bevor wir das Gleichgewicht umstoßen und neue Dinge wie Fertigkeitslinien oder Klassen einführen. Das ist der wichtigste Punkt.

Der andere Teil davon ist, dass es einfach keinen Sinn ergibt, jetzt eine neue Klasse zu erstellen, basierend auf einigen der Geschichten und anderen Dingen, die wir machen wollen. Wir haben nur eine gewisse Zahl von Kugeln, die wir verschießen können. Wir müssen also weise wählen.

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MeinMMO: Da du jetzt schon die Entwicklung von neuen Features angesprochen hast. Kannst du uns ein wenig mehr über den Entscheidungsprozess erzählen, wenn es um die Entwicklung solcher großen Neuerungen geht?

Lambert: Ausgewogenheit ist ein wichtiger Teil. Man muss sich nur die Bandbreite der Dinge ansehen, die man bereits im Spiel hat. Und das machen wir auch bei der Story. Wir schauen uns an, wo wir schon waren, was wir gemacht haben, was wir an Bildern gezeigt haben, und versuchen dann, etwas ganz anderes zu machen. Und der andere große Teil des Entscheidungsprozesses ist die Frage, was wir vermissen.

Im Moment haben wir in ESO eine Menge Quests, wir haben eine Menge Feinde, wir haben eine Menge einzigartiger Gegenstände, Klassen und Fertigkeitslinien, mit denen wir spielen können, aber wir haben nicht viele alternative Aktivitäten. Deshalb machte das Kartenspiel letztendlich am meisten Sinn. Vor allem, wenn man es unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass es nicht viele alternative Aktivitäten gibt, die man mit seinen Freunden unternehmen kann.

Dies ist einer dieser besonderen Inhalte, die man mit seinen Freunden spielen kann.

Gefährten werden auch von denen benutzt, die sie letztes Jahr stark kritisiert haben

MeinMMO: Manche Spieler kritisieren, dass ihr euch in ein so festes Korsett von Updates und jährlichen Erweiterungen zwängt und deshalb Innovationen auf der Strecke bleiben. Wie siehst du selbst das?

Lambert: Ich denke, man kann bis zu einem gewissen Grad dafür plädieren. Aber letztlich sind wir doch innovativ. Wir fügen laufend neue Dinge hinzu. Ich meine, die Gefährten waren eine Sache, die innovativ war. Die Antiquitäten waren etwas Neues, das innovativ war. Das Kartenspiel ist etwas ganz, ganz anderes.

Ich glaube, es kommt einfach darauf an, mit wem man spricht. Und eine der Fragen, die ich immer wieder von Leuten gestellt bekomme, ist die nach der richtigen Art, ESO zu spielen. Und meine Antwort auf diese Frage ist immer: “Wenn ich sechs Leute danach frage, werde ich sechs verschiedene Antworten bekommen.”

Manche Leute interessieren sich nur für PvP. Und wenn sie nichts im PvP sehen, dann ist das Spiel für sie gestorben. Andere Spieler lieben einfach die Geschichten und wollen mehr Geschichten. Und wenn es etwas anderes als Geschichten gibt, sind sie nicht glücklich. Das ist sozusagen das Gleichgewicht, oder? Wir haben eine riesige Spielerpopulation. Jeder spielt das Spiel anders und es ist wirklich schwer, alles gleichzeitig zu unterstützen. Wir versuchen also, im Laufe eines Jahres für jeden etwas zu tun.

ESO neue Gefährten High Isles
Die beiden neuen Gefährten aus High Isle.

MeinMMO: Du hast bereits die Gefährten angesprochen, von denen auch in der neuen Erweiterung gleich zwei neue veröffentlicht werden. Wie siehst du das Gefährtensystem inzwischen? Bei der Ankündigung von Blackwood wurde ja viel darüber gemeckert.

Lambert: Es ist überwältigend positiv. Die große Mehrheit unserer Spieler benutzt die Gefährten und hat sie weiterentwickelt, was wirklich cool ist. Und das ist auch einer der Gründe, warum wir zwei neue Gefährten in das Kapitel aufnehmen, weil sie so gut angenommen wurden.

Es ist sehr interessant zu sehen, wie einige der lautesten Kritiker das System tatsächlich genießen und jetzt damit spielen.

In der Story darf es nicht zu viel vom gleichen sein

MeinMMO: Die Story von ESO ist in jedem Jahr für sich abgeschlossen. Seid ihr zufrieden mit dem System oder fehlt es euch manchmal, dass ihr keine übergreifende, fortlaufende Geschichte habt?

Lambert: Ja, derzeit sind wir mit dem System zufrieden. Aber ich denke, man muss es in Maßen tun, richtig? Die letzten paar Male war es so, dass die Welt untergeht, wenn ich etwas nicht richtig mache. Und das ist ja auch cool. Doch alle, selbst die Entwickler, sind es langsam leid, immer dieselben Geschichten zu erzählen. Also versuchen wir, die Dinge anders zu machen. Und dieses Jahr ist eine ganz, ganz, ganz andere Geschichte.

Aber um auf deinen Punkt zurückzukommen: Es ist in sich wieder abgeschlossen. Wir haben zu Beginn eine außergewöhnlich lange Geschichte mit den drei Bannern des Krieges erzählt, die dann in Orsinium und den Krieg mündete, der sich über zwei weitere Kapitel erstreckte.

Wir haben also diese langen, verschlungenen Geschichten gemacht und dann haben wir uns eine Auszeit davon genommen. Und wer weiß, was wir in Zukunft machen werden.

Mehr zum Thema
So geht das MMORPG ESO 2022 weiter – Eine traditionelle „Elder Scrolls“-Intrige
von Alexander Leitsch

Einstieg in ESO ist noch lange nicht perfekt

MeinMMO: Mit der letzten Erweiterung Blackwood habt ihr das Tutorial überarbeitet. Dieses Jahr verändert ihr nichts am Einstieg. Seid ihr damit inzwischen voll zufrieden?

Lambert: Ich denke, es gibt noch viel Raum für Verbesserungen. Wir nehmen jedes Jahr eine lächerlich große Zahl neuer Spieler in das Spiel auf, und so bekommen wir eine Menge Feedback über die Erfahrung neuer Spieler.

Und ich glaube, eine der größten Rückmeldungen, die wir bekommen, die nicht unbedingt in einem Tutorial gelöst werden kann und viel mehr Arbeit erfordert, ist das Gefühl, überwältigt zu sein. Du kommst in dieses neue Spiel, und das erste, was du im Tutorial tust, ist, die Geschichte auszuwählen, in die du gehen willst. Das kann beängstigend sein.

Und dann, wenn man zum ersten Mal das Fertigkeitenfenster öffnet, gibt es eine große, beängstigende Auswahl. Und dann ist das Spiel riesig, und es gibt nicht viele Anleitungen für die ersten zehn oder 15 Level. Ich denke also, dass wir in Zukunft viel mehr Zeit auf diese Dinge verwenden werden.

MeinMMO: In ESO bringt ihr jährlich eine Erweiterung und drei neue DLCs heraus. Für die DLCs braucht man das Abo, um sie vernünftig erleben zu können. Einige Spieler kritisieren jedoch die Kosten von ESO. Was sagst du diesen Kritikern?

Lambert: Ich meine, wenn man es sich sich genau anschaut, ist es wirklich fair. Weißt du, wir haben ein optionales Abonnement, das einen unglaublichen Wert hat, wenn man bedenkt, was man davon hat. Und es kostet viel Geld, um die Server zu betreiben und die Teams zu bezahlen. Man muss in der Lage sein, einen Teil dieser Kosten wieder hereinzuholen. Und das ist die Art, wie man Geld verdienen kann. Das ist der Grund, warum man Spiele monetarisiert.

Wenn man es auf den Wert pro Dollar herunterbricht, gibt man für ein neues Kapitel-Upgrade 40 Dollar aus. Nun, was bekommt man dafür? 40 Dollar im Laufe von 60 Stunden. Das sind etwa 0,66 Dollar pro Stunde. Das ist doch ein ziemlich guter Wert, oder?

Es ist auf jeden Fall ein heikles Thema, denn jeder hat mit der Wirtschaft zu kämpfen und mit der Pandemie und so weiter. Aber letztendlich denke ich, dass es wirklich, wirklich fair ist.

MMORPGs zu entwickeln ist riskant, aber neue Spiele müssen sozialer werden

MeinMMO: In den letzten 6 Monaten sind mit New World und Lost Ark zwei neue MMORPGs auf den Markt gekommen, die für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben. Schaut ihr euch generell die direkte Konkurrenz an? Sammelt ihr Inspirationen von ihnen und lernt von den Erfolgen und Problemen?

Lambert: Ich bin ein großer Gamer und ein großer Nerd, also spiele ich Spiele. Ich spiele Spiele. Also spiele ich alles, was als direkte Konkurrenz herauskommt. Aber ich spiele auch andere Games. Ich habe 130 Stunden in Elden Ring gesteckt und weitere hundert Stunden in Forbidden West.

Wenn also etwas Neues herauskommt, möchte ich es spielen und auseinandernehmen und herausfinden, warum das Team einige der Entscheidungen getroffen hat und was für mich funktioniert und was nicht funktioniert. Ich glaube, so wächst man als Designer.

Ich hoffe, dass mehr und mehr Spiele herauskommen werden. Es war toll, etwas mehr Konkurrenz zu haben, ein paar neue Ideen zu bekommen.

ESO Hafenstadt High Isle
So sieht es in der Hafenstadt in High Isle aus.

MeinMMO: Wie siehst du generell die Zukunft der MMORPGs?

Lambert: Ich glaube, gerade weil sie so teuer und riskant zu machen sind, wird es mehr zielgerichtete Spiele geben als diese riesigen Spiele, die am Anfang auf den Markt kamen. Sie werden etwas kleiner und konzentrierter ausfallen und dann in den Bereichen wachsen, in denen die Spieler ein Wachstum wünschen.

Ich bin mir sicher, dass MMOs im Laufe der Zeit immer sozialer werden müssen, denn die Entwicklung sozialer Bindungen und die Möglichkeit, regelmäßig mit seinen Freunden zu interagieren, ist die Magie. Und das ist es, was die Spieler dazu bringt, zu dieser Art von Spielen zurückzukehren.

MeinMMO: Das ist super spannend, weil gerade dieser Trend zu mehr sozialer Interaktion etwas ist, dass auch wir verstärkt bemerkt haben, gerade mit Titeln wie Embers Adrift oder Palia am Horizont.

Lambert: Ja, ich meine, es gibt ein Gleichgewicht, und man muss für jeden etwas bieten. Ich glaube, wenn man sich nur auf einen bestimmten Aspekt konzentriert, wird es eine Gruppe geben, die sich wirklich dafür interessiert, und die wird sich dann auch darauf konzentrieren. Aber es ist schwer, aus dieser Gruppe oder dieser Nische herauszukommen. Die Entwicklung von MMOs ist also definitiv eine Herausforderung.

Wer sich mehr für die Trendwende bei MMORPGs interessiert, kann sich hier unseren Podcast dazu anhören:

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VR ist spannend, aber Motion Sickness ein Problem

MeinMMO: Wenn wir über die Zukunft sprechen, ist Virtual Realitiy immer ein Thema. Wie stehst du dazu?

Lambert: Ich denke, VR ist interessant. Das Holodeck ist natürlich der Heilige Gral von allem, oder? Aber es hat seine Herausforderungen. Ich weiß, dass ich persönlich unter ziemlich extremer Motion Sickness leide. Und VR macht das für mich absolut zunichte.

Mir wird wirklich, wirklich schlecht, wenn ich VR-Spiele spiele. Solange wir also keinen Weg finden, dieses Problem zu lösen, weiß ich nicht, ob es sich aus den Kernmärkten heraus und in den Mainstream hinein durchsetzen wird.

Performance ist das größte Problem bei ESO

MeinMMO: Wenn du eine Sache an ESO ändern könntest – unabhängig von Zeit und Budget – was wäre das?

Lambert: Das ist zweifellos die einfachste Frage. Es wäre die Performance. Wenn wir zurückgehen und alles von Grund auf neu machen könnten, würden wir uns definitiv mehr auf die Skalierbarkeit und die Leistung im Kampf bei hohem Datenverkehr konzentrieren. Ich glaube, das ist im Moment wirklich das Einzige, was ESO davon abhält, völlig zu explodieren.

Die PvP-Spieler haben es zur Primetime schwer, und wenn wir das in den Griff bekommen, gibt es nichts da draußen, was auch nur annähernd an das herankommt, was wir haben. Deshalb arbeiten wir also daran. Es ist nur, es ist ein schwieriges Problem.

MeinMMO: Vielen Dank Rich Lambert für das Interview!

Wer sich nochmal alles rund um die neue Erweiterung High Isle durchlesen möchte, kann dies hier tun:

ESO: Alles zur neuen Erweiterung High Isle und den Inhalten 2022

ESO bekommt mit High Isle das neue Kartenspiel „Ruhmesgeschichten” – So funktioniert es

Mit High Isle bekommt das MMORPG The Elder Scrolls Online ein eigenes Kartenspiel. Das könnt ihr gegen NPCs, aber auch gegen Freunde und in einer Rangliste gegen andere Spieler zocken. Wir von MeinMMO konnten den Inhalt bereits vorab ausprobieren und verraten, wie die Ruhmesgeschichten genau funktionieren.

Was ist das für ein Kartenspiel? Die Ruhmesgeschichten sind ein sehr strategisches Spiel, das sich von Cardgames wie Hearthstone oder Magic: The Gathering deutlich unterscheidet. Zwar kämpft ihr im 1v1 gegen jemand anderen, doch die typischen Kampf-Elemente treten in den Hintergrund. Ihr müsst zudem nicht die Lebenspunkte des Gegners ausschalten.

Stattdessen baut ihr euch innerhalb des Matches ein Deck zusammen, dessen Ziel es ist, das Spiel über zwei verschiedene Wege zu gewinnen:

  • Ihr sammelt 40 Prestige-Punkte
  • Ihr gewinnt die Gunst von allen 4 Gönnern (Patrons) auf dem Tisch

Ist euch eines davon gelungen, dann gewinnt ihr das Match. Im PvE bedeutet das primär, dass ihr einer kleinen Geschichte folgt oder euch für ein paar Ressourcen als Belohnung duelliert.

Allerdings gibt es auch einen PvP-Aspekt, in dem ihr wahlweise Freunde, die in eurer Nähe sind, herausfordern könnt oder über eine Warteschlange gegen einen anderen Spieler antretet.

Eine Hand zusammenstellen, mit der ihr gewinnt

Wie genau läuft das Spiel ab? Zum Start habt ihr in eurem Deck auf dem Spielfeld nur Karten, die euch wahlweise eine Goldmünze oder einmal Power geben. Davon zieht ihr jede Runde 5.

  • Goldmünzen könnt ihr einsetzen, um die Karten, die in der Mitte auf dem Tisch liegen, zu kaufen.
  • Power wiederum wird am Ende eures Zuges zu Prestige, mit dem ihr das Match gewinnen könnt.

Kauft ihr eine Karte aus der Mitte des Spielfeldes, kommt diese auf euren Ablagestapel. Dieser Ablagestapel wird wieder in euer Deck gemischt, sobald ihr keine Karten mehr ziehen könnt, was zu Anfang sehr schnell passiert, da ihr nur mit 6 Karten startet.

Gespielt wird dabei immer abwechselnd. Habt ihr keine Handkarten mehr, könnt ihr euren Zug beenden und der Gegner ist an der Reihe. Es empfiehlt sich, alle Handkarten auszuspielen, da die Hand am Endes des Zuges sowieso abgelegt wird.

ESO High Isle Kartenspiel Board
Auf diesem Bild seht ihr grob den Aufbau des Tisches: In der Mitte liegen offen 5 verschiedene Karten, die gekauft werden können. Jeder hat sein zusammengestelltes Deck und 5 Handkarten, die jede Runde gezogen werden.

Was bringen die Karten aus der Mitte? Die Karten, die ihr aus der Mitte kauft, können zu einem von drei Typen gehören:

  • Action-Cards – Die haben einen Aktivierungs- und einen Combo-Effekt. Combos werden aktiviert, wenn ihr die jeweilige vorher benötigte Anzahl von Karten spielt. In der Regel bringen diese Effekte wie zusätzliches Gold oder mehr Power. Manche jedoch lassen euch auch zusätzliche Karten ziehen oder aber Karten aus eurem Deck entfernen, etwa die langweiligen 1-Gold-Karten.
  • Agents – Sie haben ähnliche Effekte wie Action-Cards, jedoch bleiben sie auf dem Feld, bis der Gegner sie entfernt hat. Dadurch aktiviert sich ihr Effekt bei Gold oder Power jede Runde automatisch. Manche haben den Effekt, dass sie verhindern, dass Feinde Prestige-Punkte sammeln können, wenn sie nicht besiegt werden. Um sie zu besiegen, muss man ihre Lebenspunkte auf 0 bringen.
  • Contracts – Diese Karten funktionieren nur einmal, dafür werden sie direkt gespielt, wenn ihr sie kauft.

Innerhalb eines Matches baut ihr euch also das perfekte Deck zusammen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr startet mit langweiligen Karten und werdet von Runde zu Runde stärker.

ESO High Isle Kartenspiel

Wie gewinne ich nun? Der einfachste Weg ist es, im Laufe des Spiels insgesamt 40 Power auszuspielen. Am Ende eures Zuges wird die Power immer in Prestige umgewandelt. Wer 40 Prestige hat, gewinnt.

Allerdings gibt es einen zweiten Weg, wie ihr gewinnen könnt. Am Rand des Spiels befinden sich 4 Gönner, von denen jeder Spieler zu Anfang eines Matches jeweils zwei wählt. Diese Gönner könnt ihr mit Gold, Power oder durch andere Effekte “kaufen”.

Sie haben die Zustände:

  • Freundlich
  • Neutral
  • Feindlich

Alle Gönner sind anfangs neutral und werden freundlich oder feindlich, je nachdem, welcher Spieler sie “kauft”. Allerdings könnt ihr sie wieder auf neutral und später auch freundlich zurückkaufen. Der Kauf eines Gönner ist jedoch nur einmal pro Runde möglich.

Zudem hat jeder Gönner einen besonderen Effekt, wenn er euch freundlich oder feindlich gesinnt ist. Diese Effekte sorgen für mehr Gold oder lassen euch wieder Karten aus eurem Deck entfernen. Die genauen Effekte werden wir in Zukunft in diesem Artikel ergänzen.

Die Karten in der Mitte werden durch die Decks der Spieler bestimmt

Wie kommen die Karten in der Mitte zustande? Die Karten in der Mitte stammen aus insgesamt 4 Decks. Jeder Spieler bringt zwei von ihnen mit in die Runde. Allerdings sind diese Decks fest vorgegeben und lassen sich nicht verändern.

Zu Beginn schaltet ihr bereits vier verschiedene Decks über das Tutorial frei. Weitere vier Decks bekommt ihr, indem ihr spezielle Quests oder Erfolge abschließt. Diese Decks enthalten etwa 20 verschiedene Karten mit verschiedenen Effekten.

Es wird keine Decks im Shop geben und auch keinen Handel oder Austausch zwischen Spielern.

Was sind das für Quests und Erfolge für neue Decks? Diesen Teil des Guides werden wir aktualisieren, sobald wir mehr Zeit hatten, die neue Erweiterung zu testen.

Ihr könnt gegen NPCs und andere Spieler antreten

Wie kann ich das neue Kartenspiel freischalten? Die Freischaltung findet über eine neue Tutorial-Quest statt, die ihr in der Hafenstadt auf den Hochinseln annehmen könnt.

Wie spiele ich gegen andere Gegner?

  • In jeder Taverne könnt ihr NPCs herausfordern
  • Ihr könnt direkt gegen Freunde spielen
  • Ihr könnt in der Gruppensuche, in der ihr euch auch für Dungeons oder PvP anmeldet, einer Warteschlange für die Ruhmesgeschichten beitreten. Dort könnt ihr gegen andere Spieler im Unranked oder in einer Rangliste antreten.

Als Belohnungen winken Erfolge, Sammlerstücke, Einrichtungsgegenstände und Gold.

Was sagt ihr zu dem neuen Kartenspiel? Sprechen euch die Ruhmesgeschichten an oder werdet ihr euch lieber anderen Inhalten von High Isle widmen?

Alles zur neuen Erweiterung haben wir hier gesammelt:

ESO: Alles zur neuen Erweiterung High Isle und den Inhalten 2022

FIFA 22: Ein Bundesliga-Spieler sammelt mehr Spezialkarten als Messi & Ronaldo – Kein Ende in Sicht

Christopher Nkunku von RB Leipzig ist Spieler des Monats in FIFA 22 – mal wieder. Der Franzose sammelt so dermaßen regelmäßig Spezialkarten, dass es in der Community schon zu einem Running Gag wird.

Was ist das für eine Karte? Der Spieler des Monats der Bundesliga wird immer für den zurückliegenden Monat vergeben und führt auch zu einer Spezialkarte in FIFA 22. Die kann man sich dann nicht in Packs, sondern über Squad Building Challenges holen.

Christopher Nkunku ist dabei der neue, aktuelle Spieler des Monats “März” mit einer starken 91er-Karte. Doch dessen Gesicht sehen FIFA-Spieler in dieser Kategorie nicht zum ersten Mal.

  • Schon im vorherigen Monat, dem Februar, konnte sich Nkunku die Spezialkarte sichern, bekam da eine 90 Gesamtwertung.
  • Auch im Oktober war Nkunku schon Spieler des Monats. Da gab es noch eine 88.
Nkunku hört nicht auf, starke Karten zu sammeln

Doch das sind bei Weitem noch nicht alle Spezialkarten, die Nkunku sich bislang sichern konnte. Denn tatsächlich hat er schon ganze 9 Spezialkarten in FIFA 22 eingesackt:

Zum Vergleich:

  • Lionel Messi hat in FIFA 22 gerade mal 3 Spezialkarten gesammelt
  • Cristiano Ronaldo liegt bei 6
  • Kylian Mbappé liegt mit 9 Spezialkarten gleichauf – wobei die 9 hier auch nur zustande kommt, weil eine fehlerhafte Karte doppelt im Spiel landete.

Spieler glauben: Da kommt noch mehr

So stark ist Nkunku: Was bei Nkunku auffällt, ist, dass seine Spezialkarten bis auf die “Rulebreaker”-Karten alle mit den realen Leistungen Nkunkus im echten Leben zusammenhängen. Nkunku hat halt auch im echten Leben starke Zahlen zu verzeichnen:

  • In der aktuellen Saison schoss Nkunku 17 Tore in der Bundesliga, legte 14 weitere auf (bei 17 Spielen)
  • In der Champions League hat er 7 Tore und 2 Vorlagen (bei 6 Spielen)
  • Im DFB-Pokal erzielte er 3 Tore und 2 Vorlagen (4 Spiele)
  • Und einen Treffer in der Europa League (1 Spiel)

Unter anderem hat er auch im April schon wieder zwei Tore und drei Assists in gerade mal zwei Spielen gesammelt. Dementsprechend sehen Spieler ihn auch im April schon wieder als “Spieler-des-Monats”-Kandidat.

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Sowieso rechnen die Fans mit weiteren Karten.

  • “Er wird dieses Jahr mindestens zwei weitere Karten erhalten”, vermutet ein User (via reddit).
  • “Man stelle sich vor, er bekäme nach den Tots eine weitere Promo-Karte, wie z. B. die Summer Stars oder so”, meint ein weiterer (via reddit).

In der FIFA-Community haben sich die Nkunku-Karten zu einer Art Running Gag entwickelt. Immer schreibt mindestens einer “Endlich! Eine Nkunku-Spezialkarte”.

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Ein Spieler im FIFA-Subreddit bastelte schonmal eine theoretische Mannschaft aus Nkunkus, in der eigentlich nur noch eine Karte fehlen würde (zwei, wenn man die Rulebreakers als nur eine zählt).

Er rechnet aber zum Team of the Season mit einer weiteren Nkunku-Karte – und das ist auch relativ wahrscheinlich, werden hier doch die besten Spieler der Saison in jeder einzelnen Liga ausgezeichnet.

Wer hat eurer Meinung nach noch alles Spezialkarten verdient? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Gleichzeitig drehen die Spezialkarten natürlich auch die Power-Kurve in FIFA 22 weiter hoch. Wir zeigen euch 5 Gold-Karten, die trotz Spezialwahnsinn immer noch mithalten.

Macher von No Man’s Sky plant neues Spiel, für das man 1.000 Leute bräuchte – Machts mit kleinem Team

Das Weltraumspiel No Man’s Sky hatte einen schlimmen Start, nachdem es an seinen eigenen Ambitionen zerbrochen war. Das scheint die Macher bei Hello Games aber nicht abzuschrecken, was ihr nächstes Projekt angeht. Denn das soll wieder sehr ambitioniert werden.

Was passiert bei den Entwicklern von NMS? No Man’s Sky war über viele Jahre lang die typische Geschichte, die man rausholte, wenn es um Spiele ging, die den gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden konnten.

Der enttäuschende Release war legendär und es brauchte viele Jahre, bis No Man’s Sky diese Geschichte ein Stück weit ablegte und zu dem Spiel wurde, das Fans sich ursprünglich mal erhofft hatten. Mittlerweile ist es aber eine echte Empfehlung in Sachen Survival-Games.

Nun äußerte sich Sean Murray von Hello Games gegenüber dem Portal IGN zum nächsten Projekt des Studios. Man arbeite schon seit einer ganzen Weile im Hintergrund an etwas, das “ziemlich ambitioniert” sei.

Was sagt der Chef genau? “Ähnlich wie bei No Man’s Sky ist es die Art von Projekt, das selbst dann unmöglich erscheint, wenn tausend Leute daran arbeiten würden”, erklärt Murray. Weiter sagt er aber auch: “Daran arbeitet ein kleines Team, aber wir mögen es so.”

Um was für ein Projekt es sich dabei handelt, ist bislang noch unbekannt. Es soll sich aktuell an einem sehr frühen Punkt der Entwicklung befinden.

Derweil arbeitet Hello Games aber auch weiter an No Man’s Sky weiter: “No Man’s Sky wird nicht durch das nächste Projekt aufgehalten, aber auch das neue Projekt wird nicht durch No Man’s Sky gebremst.”

Was ist gerade bei No Man’s Sky los?

Das ist der Stand bei No Man’s Sky: Das Weltraumabenteuer hat gerade erst ein neues Update vorgestellt. Das nennt sich “Outlaws” und verwandelt euch in Schmuggler und Weltraum-Piraten:

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Insgesamt ist No Man’s Sky heutzutage nicht mehr das Spiel, dass es zum schwierigen Release war. Mithilfe von zahlreichen Updates wurde No Man’s Sky im Laufe der Jahre immer stärker erweitert und verbessert.

Heutzutage wird das Spiel zwar immer noch viel in Gaming-Communitys zitiert, aber nur noch selten mit einem Fokus auf den kaputten Release. Viel mehr wird es als eine Comeback-Story gesehen – die mittlerweile auch zu guten Reviews geführt hat.

Ab heute könnt ihr den Rollenspiel-Geheimtipp Solasta im Koop auf Steam spielen

Am heutigen 14. April startet der Koop-Modus des Rollenspiel-Geheimtipps Solasta: Crown of the Magister auf Steam.

Was bietet der Koop-Modus: Der Koop-Modus bietet alles, was auch das Grundspiel zu bieten hat. Neben der Hauptstory sollen auch aktuelle sowie kommende DLCs mit Freunden spielbar sein.

Im Koop-Modus von Solasta steuert jeder Spieler eine oder mehrere Figuren. Spielt ihr zu zweit, erstellt jeder zwei Charaktere. Spielt ihr zu viert, erstellt jeder einen.

Es sei sogar möglich, wie die Entwickler MeinMMO verrieten, alte Spielstände zu nutzen und aktuelle Speicherstände für den Koop-Modus zu öffnen.

Video starten

Wann und wie kann ich den Koop-Modus von Solasta spielen?

Wann kann ich den Koop-Modus spielen? Wenn ihr Besitzer des Spiels Solasta: Crown of the Magister seid, könnt ihr ab heute, dem 14. April 2022 den Multiplayer spielen. Dieser erscheint als kostenloses Update und muss nicht als kostenpflichtiges DLC erworben werden.

Wenn ihr mehr über Koop-Modus von Solasta erfahren wollt, hat euch MeinMMO-Autor Benedict Grothaus alles Wissenswerte zusammengefasst: Der neue Koop-Modus ist genau das, was Solasta auf Steam braucht – Ein echter Rollenspiel-Tipp

Was ist Soloasta? Solasta ist ein taktisches Rollenspiel und basiert auf der 5. Edition von Dungeons and Dragons. In dem rundenbasierten Spiel setzt ihr nacheinander eure Fähigkeiten, Angriffe oder Zauber ein.

Neben dem heute erscheinenden Koop-Modus verfügt Solasta auch über eine eigene Story. Dort erledigt ihr Aufgaben in einer von euch aus 4 Abenteurern zusammengestellten Gruppe, erkundet zahlreiche Gebiete und überzeugt, verführt oder zu bestehlt NPCs.

Solasta hat im Koop-Modus eine ganz eigene Dynamik. Jeder entscheidet für sich, ob er bei der Gruppe bleibt oder allein erkunden geht. Da ihr zusätzlich nicht mehr allein die ganze Gruppe steuert, entwickelt jede Figur so etwas wie einen eigenen Willen.

Generell unterscheidet sich Solasta von vielen RPGs auf dem Markt. Anders als Spiele wie The Witcher oder Elden Ring richtet sich Solasta ganz direkt an Fans von “Pen and Paper”-RPGs wie Dungeons and Dragons.

Spricht euch das Konzept von Solasta an, sodass ihr den Multiplayer testen werdet?

Einer der beliebtesten NPCs in Elden Ring spielt nur eine kleine Nebenrolle – Was macht ihn so besonders?

Blaidd der Halbwolf ist einer der beliebtesten Charaktere in der Community von Elden Ring. Aber warum eigentlich? MeinMMO stellt ihn euch vor und zeigt, was ihn bei Fans so gut ankommen lässt.

Auf den ersten Blick ist Elden Ring voll von unsympathischen Charakteren, die einem nur rätselhafte Antworten geben oder im schlimmsten Fall noch ans Leder wollen. Einer der schlimmsten ist Gostoc, der euch ins Gesicht lacht, aber hintenrum Runen abknüpfen will.

Es gibt aber einige NPCs, die bei den Fans sehr beliebt sind. Blaidd der Halbwolf zählt wohl zu den populärsten. Dabei handelt es sich hier lediglich um einen Nebencharakter, der dazu auch nur die Nebenrolle in einer Nebenquest hat.

Wie hat Blaidd es dann geschafft, die Herzen seiner Fans zu erobern? Wir fassen für euch die Geschichte des sympathischen Halbwolfs zusammen und sammeln die Gründe, die Fans angeben, warum sie ihn so sehr mögen.

Hinweis: Der Artikel enthält mögliche Spoiler rund um Blaidd, da er mit einer wichtigen Quest in Verbindung steht. Wir gehen nicht ins Detail, doch seine Rolle ist entscheidend dafür, warum er so beliebt ist. Daher solltet ihr nicht weiter lesen, wenn ihr nichts über die Geschichte erfahren wollt.

Elden Ring Blaidd
Das ist Blaidd der Halbwolf. (via polygon.com)

Blaidd ist der treue Begleiter von Ranni, der Mondhexe

Wer ist Blaidd? Blaidd wird im Spiel “Blaidd der Halbwolf” genannt. Je nachdem, wie man das Spiel durchläuft, kann man ihn an verschiedenen Orten treffen. Er ist der treue Diener der Hexe Ranni und daher werdet ihr ihm mehrfach begegnen. Wo genau und welche Schritte im Detail nötig sind, findet ihr in unserem Guide zu Rannis Quest. Eine Übersicht dazu befindet sich außerdem in Arbeit.

Im Verlauf der Quest erfahrt ihr, dass Blaidd für Ranni so etwas wie ein Bruder ist und dass er ihr bedingungslos folgt. Den Spielern selbst gegenüber reagiert er erst skeptisch, dann freundschaftlich. Wer seiner Herrin dient, ist auch sein Freund.

Er stürzt sich für Ranni in jeden Kampf und tritt mit euch auch gegen General Radahn an, einen der großen Hauptbosse in Elden Ring. Er geht bis ans Äußerste und scheut auch den Tod nicht.

Elden Ring Story Trailer
Das ist Blaidds Herrin, die Schneehexe Ranni

Doch offenbar ist Blaidd ZU ergeben. Was genau das heißt, wissen wir zunächst nicht. Doch das lässt zumindest Waffenmeister Iji durchblicken, der ebenfalls ein Diener der Hexe ist. Der ist sowas wie Blaidds großer Bruder und passt auf den naiven Halbwolf auf. Schließlich sperrt er Blaidd sogar ein, da er offenbar eine Gefahr für seine Herrin werden könnte.

Das zeigt sich im Laufe der Quest immer wieder und seine Geschichte endet äußerst tragisch, ihr müsst Blaidd am Ende sogar selbst niederstrecken. Ranni verschwindet nämlich mit Abschluss ihrer Mission und Blaidd verliert daraufhin den Verstand.

So viel zu den wenigen sympathischen NPCs, die Elden Ring hat. Die, die es gibt, muss man meistens am Ende trotzdem töten, weil sie durchdrehen, oder finden ein tragisches Schicksal.

Wie dem auch sei: Insgesamt spielt der Halbwolf in der Quest zwar nur eine Nebenrolle, doch er ist offenbar vielen Spielern im Gedächtnis geblieben. Denn wenn man sich so in der Community umschaut, hat Blaidd sehr viele Fans gewonnen.

Fans feiern Blaidd als “lebende Legende”

Erst kürzlich ging ein Post im allgemeinen Gaming-Subreddit steil, in dem Blaidd von der Community gefeiert wurde. Der Post hat (Stand: 14. April, 15:30) über 35.000 Upvotes und über 1700 Kommentare.

Es fing mit einem Bild von User kalamit889 an:

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Das beschreibt, warum Blaidd in seinen Augen eine “lebende Legende” geworden sei:

  • Er taucht alle paar Stunden während eines Durchganges auf
  • Spricht nur ein paar moderate Sätze und hat wenige Animationen
  • “Simpt” so hart, dass es sein Lebenssinn wurde
  • Ist eine Große Portion Fell
  • Wurde sofort zum Community-Liebling unter den NPCs.

Was ist mit “Simp” gemeint? Simp stammt aus dem Internet-Slang und bezeichnet jemanden, der einer anderen Person übermäßiges Mitgefühl und Aufmerksamkeit entgegenbringt, ohne dass dies wirklich erwidert wird. 

HawkeyeP1 beschreibt es so: “Er ist ein verdammter Werwolf-Gentleman-Schwertkämpfer. Das ist verdammt cool. Verleumdet den Homie nicht.”

In den Kommentaren finden sich weitere Gründe. Nadordan schreibt beispielsweise: “Er ist sehr freundlich und hat einen Sinn für Humor.” Viele loben außerdem den Synchronsprecher, der in ihren Augen einen “exzellenten Job” gemacht habe.

Blaidd hat sogar die Wahl der Enden von Elden Ring bei einigen Spielern beeinflusst: “Ich habe Rannis Ende in meinem ersten Durchgang gewählt. Blaidd ist so ein guter Junge.” – LtColShinySides

Er sieht außerdem eine Parallele zu anderen Community-Favoriten aus Spielen wie Dark Souls. Meist sind es die netten Charaktere, die von den Leuten auch gefeiert werden. Das ist natürlich nicht sonderlich verwunderlich, aber es gibt ein prominentes Beispiel: Solaire von Astora.

Dieser Ritter sollte so gut wie jedem zumindest vom Aussehen ein Begriff sein dürfte, der in den letzten Jahren rund um Gaming informiert war.

Blaidds Beliebtheit erinnert an Solaire aus Dark Souls

Wer ist das überhaupt? Solaire von Astora ist eine Legende und ein Meme in der Souls-Community. Der Ritter hatte seinen ersten und einzigen richtigen Auftritt in Dark Souls 1.

Dark Souls Solaire
Hier seht ihr den Gründer des Sunbro-Kultes

Dort stellt er sich als sympathischer Optimist vor, der anderen helfen will und auf der Suche nach “seiner eigenen Sonne” ist. Der Begriff “jolly cooperation” stammt von ihm und steht symbolisch für den Teil der Community, der anderen durch das Spiel hilft.

Sein Sonnensymbol ist außerdem das Wappen für jede der Koop-Fraktionen der Dark-Souls-Spiele.

Solaire ist als freundlicher Strahleritter im Kopf vieler Spieler hängen geblieben, aber ähnlich wie Blaidd fand er damals ein eher unrühmliches Ende, als Opfer seines Zieles und Sklave seiner “neuen Sonne”.

Zwar hat Blaidd nicht diesen Koop-Bezug, aber ähnlich wie er ist Solaire einer der wenigen freundlichen NPCs. Auch der Zwiebelritter Siegmeyer ist einer der beliebtesten NPCs und sticht mit seiner sympathischen Art aus den düsteren Gestalten hervor.

Funfact am Rande: Alle Charaktere mit Bezug zu Rannis Quest haben walisische Namen und sprechen in einem walisischen Akzent.

Das haben Fans mittlerweile festgestellt und Salted-Kipper6969 findet das gar nicht so cool: “Als jemand, der in Wales lebt, ist das verdammt ärgerlich, denn ich kann es nicht überhören, ich soll durch dieses mythische Land wandern, aber jeder hört sich an, als käme er von hier.”

Wie sieht es bei euch aus? Welche NPCs aus Elden Ring oder anderen FromSoftware-Spielen fandet ihr besonders gut oder interessant?

Wenn ihr mehr zu den Boss-Charakteren und ihrer Vorgeschwichte erfahren wollt, haben wir hier eine Zusammenfassung ihrer Geschichte für euch: Elden Ring Lore – Die komplexe Story kurz erklärt

Lost Ark verrät endlich, wann die neue Klasse Lance Master kommt

Die Lance Master, zu Deutsch Lanzenträgerin, wird die nächste Klasse, die ihren Weg in das MMORPG Lost Ark finden wird. Dank eines Tweets wissen wir endlich, wann diese Klasse veröffentlicht wird.

Wann erscheint die Lance Master? Anfang April wurde die Roadmap für die kommenden Monate in Lost Ark veröffentlicht. Schon durch sie wussten wir, dass die neue Klasse Lanzenträgerin noch im April erscheinen soll.

Ein genaues Release-Datum gab es bisher aber nicht.

Seit heute gibt es jedoch einen Tweet der Entwickler, in dem eine Lanze und das Datum 21. April gezeigt werden. An diesem Tag wird auch der nächste größere Patch veröffentlicht. Damit gilt es als sicher, dass die Klasse am 21. April erscheinen wird. Der einzig andere mögliche Termin wäre eine Woche später.

Übrigens gab es auch heute einen Patch. Dieser brachte neue Geschenke und legte bereits den Grundstein für das Update nächste Woche.

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Beliebte und starke Klasse kommt endlich zu Lost Ark

Was macht die Lance Master aus? Die Lance Master ist die einzige Kampfkünstlerin, die echte Waffen trägt. Dabei wechselt sie zwischen einem Speer und einer Gleve hin und her. Beide Waffen haben verschiedene Fähigkeiten.

Als Lance Master seid ihr mit den richtigen Tripods sehr mobil und solltet versuchen, Feinde von hinten zu attackieren.

In Korea und Russland belegt die Klasse in einigen Tier Lists den S-Rang. Wir werden sie in der nahen Zukunft dann auch in unsere Tier Lists einarbeiten können.

Was sagt ihr zu der neuen Klasse? Freut ihr euch auf den Release nächste Woche? Oder werdet ihr die Klasse erstmal ignorieren und auf die Veröffentlichung einer anderen warten?

Wer sich schon jetzt auf die Lanzenträgerin vorbereiten möchte, kann sich unseren Klassenguide zu dieser anschauen:

Lost Ark: Guide zur Lanzenträgerin, der neusten Klasse auf den EU-Servern

Peridot bekommt genau die heiß begehrten Features, die Pokémon GO fehlen – Löst Peridot bald Pokémon GO ab?

Mit Peridot wurde ein neues Spiel der Pokémon-GO-Macher Niantic angekündigt. Das weist einige Ähnlichkeiten auf, bringt aber auch gravierende Unterschiede mit sich – wird Peridot zur Alternative für Pokémon GO?

Was ist Peridot? Peridot setzt einen Fokus auf das Zähmen, Aufziehen und Züchten virtueller Haustiere – der namensgebenden “Peridots”, oder kurz “Dots”. Dabei wird Augmented Reality eine große Rolle spielen – ihr sollt eure neuen Freunde durch die Kamera eures Smartphones mit euch und der realen Welt interagieren sehen. 

Einen genaueren Einblick zu Peridot findet ihr hier: 

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Entwickler von Pokémon GO stellen neues Spiel vor – Lassen euch süße Haustiere sammeln und züchten
von Alexander Leitsch

Die bisher vorgestellten Aspekte des neuen Spiels sind Elemente, die dem Grundgedanken von Pokémon GO und dem weiter gefassten Pokémon-Universum durchaus nicht fremd sind. Was die Frage aufwirft: Wird Peridot ein echter Konkurrent für Pokémon GO?

Zumindest bekommt es einige Features, die man sich in Pokémon GO schon länger wünscht.

Was kann Peridot, was Pokémon GO nicht kann?

Diese Features bekommt Peridot: Der wohl auffälligste und gleichzeitig interessanteste Aspekt ist der Punkt “Züchtung”. Denn wer die klassischen Hauptspiele der Pokémon-Reihe intensiv gespielt hat, weiß: Auch hier ist das Züchten ein wichtiger Faktor. 

Zahlreiche Trainer haben Stunden um Stunden investiert, um Pokémon mit perfekten Werten heranzuzüchten. Zu Pokémon GO hingegen hat dieses Feature es jedoch nie geschafft, obwohl Spieler gerade zu Anfangszeiten damit rechneten.

Zwar gibt es Pokémon-Eier im Spiel, die man an PokéStops einsammelt oder Team Rocket abnimmt – das war es weitestgehend aber auch schon. Was letztlich aus dem Ei schlüpft, ist einem kleinen Monster-Pool und dem Zufall überlassen. 

Man hat keinen Einfluss darauf, welche Monster man ausbrütet – und das, obwohl genau dieser Aspekt in den Hauptspielen so beliebt ist. 

Pokémon GO Peridot Züchten
In Peridot werden Monster-Familien ein wichtiger Faktor

Bei Peridot hingegen wird genau dieses Thema einen wichtigen Fokus einnehmen. Jedes Peridot, das man aufzieht, soll einzigartig sein. Dies kann man dann wiederum nutzen, um der nächsten Dot-Generation bestimmte Merkmale mitzugeben. 

Ein weiterer Aspekt sind bestimmte Social-Features, die sich Pokémon-GO-Trainer schon ewig wünschen. Die sind in der Peridot-Ankündigung klar zu sehen: Unter anderem ist ein Ingame-Chat vorhanden, in dem Spieler sich direkt austauschen können. 

Ein solcher Chat fehlt bis heute in Pokémon GO, obwohl er beispielsweise zur Organisation von Raids sehr nützlich wäre. Immerhin: Es gibt zumindest Andeutungen, dass auch Pokémon GO so ein Feature bekommen könnte.

Zudem scheint Peridot in erster Linie ein “freundliches” Spiel zu sein, das ausschließlich auf die Aufzucht und das Kümmern um einzelne Kreatur fokussiert ist.

Damit könnten beispielsweise Spieler, die auch “Tamagotchi” oder “Nintendogs” gerne mochten, möglicherweise eher etwas anfangen. In Pokémon GO hingegen sammelt man massenhaft Monster, mit nur wenig Fokus auf Einzelne – mit bestimmten Ausnahmen, wie beispielsweise dem Kumpel-Aspekt.

Was kann Pokémon GO, was Peridot nicht kann?

Wo liegt Pokémon GO vorne? Der wichtigste Aspekt sind sicherlich die Pokémon an sich. Das Suchen und Sammeln von Monstern ist nun mal klassisch Pokémon und passt wirklich gut zum Ansatz, mit dem Handy draußen herumzusuchen. Zumindest hat es andere Beispiele wie das “Harry-Potter – Wizards Unite” ziemlich problemlos überlebt. 

Das schreiben auch einige Spieler im Pokémon-GO-Subreddit: “Wenn sie diese Funktionen zu PoGo hinzufügen würden, würde es mich interessieren. Ich will mit meinem Sniebel spielen, nicht mit diesen Dingern”, schreibt etwa User BenPliskin (via reddit).

Zudem bietet Pokémon GO die kämpferischen Elemente. Arenen, Team Rocket, Raids, PvP-Liga – das sind alles Aspekte, die sich bisher nicht bei Peridot wiederfinden. Möglich ist natürlich, dass auch hier kompetitive Elemente Einzug halten – bisher sieht es aber nicht danach aus. 

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Was verbindet beide Spiele?

Abgesehen von den bisher genannten Punkten wollen beide Spiele einen nach draußen locken. Neue Orte entdecken und dabei Monster sammeln – das liegt in der DNA beider Spiele. Bei Pokémon GO wird dieser Faktor gerade auch wieder mehr in den Vordergrund gestellt.

Außerdem können die Monster in beiden Spielen mit eurer Umwelt interagieren, eben durch die AR-Kamera. In Pokémon GO hat sich das bislang aber doch auf einigermaßen wenig Funktionen beschränkt.

  • Man kann Monster in der realen Welt fangen
  • Oder mit seinem Kumpel-Pokémon interagieren

Abgesehen von ein paar netten Animationen, dem Füttern von Beeren oder Foto-Shootings machen eure Kumpel-Pokémon im Kamera-Modus nicht allzu viel. 

Peridot Interaktion
In Peridot sollt ihr euch intensiv um “Dots” kümmern

Zumindest in der Ankündigung scheint Peridot hier einen größeren Fokus auf Interaktion zu legen. Auch hier gibt es ein Fütter- und Spielsystem, allerdings soll man den Dots auch Tricks beibringen können oder sie nach Schätzen suchen lassen. Das Aufziehen der Monster wird auf Interaktion basieren – möglich also, dass Peridot hier die Nase vorn hat. 

Könnte Peridot Pokémon GO ablösen?

Nach aktuellem Stand scheinen Pokémon GO und Peridot zwar einige Gemeinsamkeiten, allerdings auch ausreichend Unterschiede aufzuweisen. Rein vom Gameplay her scheint sich hier keine direkte Konkurrenz aufzubauen. Trotzdem wirkt es so, als hätten die neuen Peridot-Features Pokémon GO als Erweiterung durchaus gut tun können. 

Zu bedenken ist außerdem, dass viele Trainer Pokémon GO schon seit Jahren spielen und teilweise nicht nur Zeit, sondern auch Geld investiert haben. Das bindet natürlich auch. Gleichzeitig könnte sich bei einigen Trainern auch Langeweile eingestellt haben, die durchaus Gelegenheit für etwas Neues bietet.

Aufgrund der unterschiedlichen Ansätze in Sachen Gameplay könnte Peridot eher eine Ergänzung anstatt einer Konkurrenz zu Pokémon GO zu werden. Beispielsweise, wenn man gerade keine neuen Monster mehr in Pokémon GO zu suchen hat, mit PvP wenig anfangen kann und seine Zeit lieber einem einzelnen Monster widmet. 

Allerdings ist zu beachten: Am Ende des Tages spielt man beide Spiele wohl in erster Linie beim Spazieren und Herumlaufen. Da sind die Kapazitäten auch begrenzt. Ob Spieler schlicht genug Zeit für beide Spiele haben – das wird sich erst zeigen müssen. 

Wie seht ihr das neue Spiel? Seid ihr interessiert an Peridot, habt ihr Lust auf etwas Neues? Oder bleibt ihr lieber bei den klassischen Pokémon? Erzählt es uns in den Kommentaren!

In Pokémon GO wird derweil über eine Überarbeitung der Mega-Entwicklungen gesprochen. Gerade erst kamen wieder neue Hinweise zu den Mega-Pokémon auf.

Quelle(n):
  1. PlayPeridot

Tiny Tina’s Wonderlands: Alle Shift-Codes – So bekommt ihr gratis Loot

Tiny Tina’s Wonderlands ist erschienen und verteilt direkt zum Start Geschenke. Den neuen Shift-Code und wie ihr diese Geschenke einlöst, zeigen wir euch hier.

Was ist ein Shift-Code? Wer die Borderlands-Reihe schon länger spielt, wird die Shift-Codes kennen. Diese Codes könnt ihr im Spiel einlösen, um euch Gratis-Loot zu verschaffen. Auch für Tiny Tina’s Wonderlands wird dieses System wieder genutzt.

Wir werden in der folgenden Tabelle immer wieder aktive Shift-Codes ergänzen, sobald sie bekannt sind.

Shift CodeInhalt Läuft bis zum…
JJRJB-CS3WZ-WWTW5-33BJT-JZ9RJ1 Skelettschlüssel18.04.2022
B3F3J-3S3KZ-CWBWC-BTT3T-SHF5F1 Skelettschlüssel18.04.2022
TBX3T-96TCZ-K53WC-BBTBB-THXJT1 Skelettschlüssel14.04.2022
BTX3T-6RTWZ-K5BW5-3BBB3-3TFCZ1 Skelettschlüssel08.04.2022
BTFTB-RSJKZ-WWB5C-T3JJT-BS36S1 Skelettschlüssel07.04.2022
TB6BT-SWJCS-WKTK5-3B3B3-5BJW9 1 Skelettschlüssel07.04.2022
B36T3-KSZ6F-K5TKK-JJ3B3-B6B3JKammer-Symbol-Banner27.03.2022
JBRTT-BZH6F-CC3W5-3TTTB-XB9HH1 Skelettschlüssel31.03.2022

Update, 12. April 2022: Ein neuer Shift-Code für einen Skelettschlüssel wurde hinzugefügt. Läuft bis zum 18. April.

  • JJRJB-CS3WZ-WWTW5-33BJT-JZ9RJ

Update, 11. April 2022: Der nächste Shift-Code bringt einen Skelettschlüssel, läuft bis zum 18.04.:

  • B3F3J-3S3KZ-CWBWC-BTT3T-SHF5F

Update, 08. April 2022: Ein neuer Shift-Code wurde hinzugefügt – mit einem Skelettschlüssel und gültig bis 14.04.2022:

  • TBX3T-96TCZ-K53WC-BBTBB-THXJT

Update, 06. April 2022: Wir haben die Liste um einen weiteren Shift Code erweitert. Er enthält einen Skelettschlüssel und läuft bis zum 08.04.2022:

  • BTX3T-6RTWZ-K5BW5-3BBB3-3TFCZ

Update, 01. April 2022: Ein weiterer Shift-Code wurde bekanntgegeben. Er enthält einen Skelettschlüssel und läuft bis zum 07.04.2022.

  • BTFTB-RSJKZ-WWB5C-T3JJT-BS36S

Update, 31. März 2022: Über Twitter wurde ein weiterer Shift-Code für einen Skelettschlüssel veröffentlicht:

  • TB6BT-SWJCS-WKTK5-3B3B3-5BJW9 

Der Code läuft am 07.04.2022 aus.

Update, 26.03.: Ein weiterer Shift-Code wurde veröffentlicht:

  • B36T3-KSZ6F-K5TKK-JJ3B3-B6B3J

Dieser Code läuft am 27.03. aus.

Das ist der 1. Shift-Code: Der erste aktive Shift-Code für das Spiel wurde pünktlich zum Release von Tiny Tina’s Wonderlands bekanntgegeben:

  • JBRTT-BZH6F-CC3W5-3TTTB-XB9HH

Dieser Code bringt euch einen Skelettschlüssel. Wartet aber nicht zu lang mit dem Einlösen: Er gilt nur bis zum 31. März 2022.

Wie genau ihr die Schlüssel nutzt, zeigen wir euch hier.

So könnt ihr Shift-Codes in Tiny Tina’s Wonderlands einlösen

Das benötigt ihr: Grundsätzlich müsst ihr euch erstmal ein Shift-Konto erstellen. Das geht über die offizielle Shift-Seite von Gearbox (hier ist der Link). Das könnt ihr dann mit eurer jeweiligen Spiel-Plattform verbinden.

Nun habt ihr zwei Möglichkeiten:

  • Entweder, ihr löst den Code direkt über die Website ein
  • Oder ihr geht ins Social Menü von Tiny Tina’s Wonderlands (im Spiel) und gebt den Code dort ein.

Was krieg ich für den Code? Meistens werden die Shift-Codes sogenannte “Skelettschlüssel” bringen – so auch der oben genannte Code.

Wie krieg ich Loot mit dem Skelettschlüssel? Der Skelettschlüssel ist für die große Schatzkiste im Orte Prachthuf gedacht. Diese Kiste könnt ihr ausschließlich mit den Skelettschlüsseln öffnen.

tiny tinas wonderlands skelettschlüsselkiste standort
Hier findet ihr die Skelettschlüssel-Kiste

In der Regel findet ihr dort dann recht brauchbaren Loot, der euch gerade in der Anfangszeit des Spiels einen Vorteil bringen kann.

Übrigens: Ihr könnt in Tiny Tina’s Wonderlands grundsätzlich die Schnellreise verwenden, um nach Prachthuf zu kommen und könnt danach direkt wieder zurückreisen. Ihr braucht euch also keinen Kopf um weite Wege machen, wenn ihr einen Skelettschlüssel einlösen möchtet.

Seit ihr schon in die Wonderlands gestartet, oder überlegt ihr noch? Dann findet ihr hier 5 Dinge, die ihr vor dem Kauf von Tiny Tina’s Wonderlands wissen solltet.

Wie arbeitet eigentlich der Trainer eines LoL-Teams? Wir haben mit dem Coach von Eintracht Spandau gesprochen

Eintracht Spandau ist das LoL-Team von HandOfBlood und seiner Agentur INSTINCT3. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat mit Christian “nRated” Seitz, dem Coach des Teams, gesprochen. Dabei ging es um einen typischen Tagesablauf, die Zusammenstellung des Teams und wie er generell die Entwicklung des E-Sports in LoL sieht.

Was ist überhaupt Eintracht Spandau? Ende 2021 kündigte HandOfBlood den Einstieg in die höchste deutsche Liga in LoL an, der Strauss Prime League. Er selbst nimmt dabei die Rolle des Präsidenten ein, der exzentrisch sein Team vorantreibt.

Der erste Teil der Saison, der Spring-Split, lief nach einem anfänglichen schweren Start am Ende doch sehr gut für das Team. Sie erreichten Platz 2 in der Liga und später auch Platz 2 in den Play-offs.

Wir von MeinMMO haben nun mit dem Chef-Coach von Eintracht Spandau gesprochen. Er gab einige interessante Einblicke hinter die Kulissen des Teams und in den Alltag als Trainer.

Wer ist nRated? Christoph “nRated” Seitz wurde im Juli 1991 geboren und ist bereits seit 2010 kompetitiv in League of Legends unterwegs. Seine Anfänge machte er bei Dimegio Club und SK Gaming, später spielte er auch für Fnatic und als Ersatzspieler bei Evil Geniuses.
Seit 2019 ist er als Coach unterwegs und betreute bereits das zweite Team von Rogue und Schalke 04 Evolution.

“Bin nicht mehr aktiv, aber schaue mir viele Spiele an”

MeinMMO: Hallo nRated und danke für dieses Interview. Seit 2019 bist du in League of Legends vor allem als Coach unterwegs. Wie muss man sich das Leben als Trainer eigentlich vorstellen?

nRated: Ein normaler Tag von mir ist relativ unspektakulär. Ich stehe zwischen 9 und 10 Uhr auf, checke, welche Aufgaben anstehen. Je nachdem duschen, frühstücken und dabei schonmal Spiele aus der LCK [Korea] und LPL [China] schauen und mich auf die Trainingsmatches vorbereiten.

Welche Drafts sollen gespielt werden und warum, was genau sind die Trainingsinhalte, die ich vermitteln will und wie genau möchte ich diese vermitteln. Wenn ich noch Vorbereitungen oder Planungen habe, gehe ich diese meistens auch früh am Tag an. Damit sind Buchungen von Trainingsmatches, gegebenenfalls Interviews und Statistiken sinnvoll darstellen gemeint.

MeinMMO: Wie wichtig ist es, selbst noch als Trainer aktiv LoL zu spielen und wie aktiv und erfolgreich spielst du gerade noch?

nRated: Das ist vermutlich für jeden Coach unterschiedlich. Ich spiele selber nicht mehr viel aktiv, sondern schaue mir eben viel andere Regionen und kompetitive Spiele an und ziehe daraus Rückschlüsse. Aber ich bin auch schon über 10 Jahre aktiv und habe viele verschiedene Spielveränderungen bereits mitgemacht, da fällt es leichter Rückschlüsse zu ziehen und Thesen aufzustellen, die es dann zu beweisen gilt.

Im Grunde ist es von Vorteil für viele Coaches auch selbst LoL zu spielen, aber ich bin mit sehr viel Ehrgeiz bei der Sache. Entweder liegt mein Fokus auf meinem eigenen Spiel, oder ich versuche für meine Spieler Dinge zu erkennen und zu erarbeiten. Daher bin ich momentan eher an dem Punkt, an dem ich selbst wenig spiele, aber sehr viel analysiere und diese Rückschlüsse weiterzugeben.

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“Bei der Auswahl des Teams hat man mir freie Hand gelassen”

MeinMMO: Dein Weg hat dich inzwischen nach Eintracht Spandau geführt, dem aktuell wohl interessantesten Team in der deutschen LoL-Szene. Wie genau bist du bei diesem Team gelandet?

nRated: Ich war zu der Zeit, als ich das erste Gerücht gehört habe, noch aktiv bei Schalke 04 als Headcoach und kannte Max [HandOfBlood], Hendrik Ruhe und Johannes Gorzel noch von früher, als sie noch bei Freaks 4U Gaming gearbeitet haben. Ich habe quasi die Anfänge ihrer Arbeit noch mitbekommen und war teilweise auch involviert in einigen Videos und auch in der Analyse der Worlds.

Zunächst habe ich erstmal erfragt, ob an den Gerüchten etwas dran war und bin darüber ins Gespräch gekommen. Leider hatten wir noch keine großen Überschneidungen in der Vergangenheit, da ich eher im kompetitiven E-Sport unterwegs war und sie sich eher als Kommentatoren und Influencer einen Namen gemacht haben.

Eintracht Spandau war das erste Projekt, bei dem beide Aspekte zusammenflossen und die Vision, die dahintersteht, war für mich wie maßgeschneidert. Darauf folgten einige intensive Gespräche im Bewerbungsprozess und der Rest ist nun mal Geschichte.

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von Alexander Leitsch

MeinMMO: Wie viel Einfluss hattest du auf die Zusammenstellung des Teams?

nRated: Bei der Auswahl des Teams war ich federführend, Kevin Westphal, unsere sportliche Leitung, hat mir da freie Hand gelassen, wofür ich auch dankbar bin. In der Vergangenheit standen meistens die Roster der Teams schon fest und ich als Trainer kam nur hinzu. Hier haben wir jedoch zusammengearbeitet und ein Roster nach meinen Vorstellungen zusammengestellt.

Wir hatten eine längere Tryout-Phase, um die richtigen Spieler mit dem richtigen Mindset zu finden, aber alles nach meinen Vorgaben und auf meinen Ansprüchen basierend.

Mir ging es dabei primär ein Team zusammenzustellen, dass ohne extreme Egos zurechtkommt. Das hatte zunächst einmal den Grund, dass der Fortschritt eines Teams im Hinblick auf die EU Masters viel Kritik und Wachstum braucht.

Auf der anderen Seite geht es auch darum kompatible Spieler zu finden, um generell erstmal ein Teamgefüge zu ermöglichen, in dem Jeder mit Jedem zusammenarbeiten möchte, dasselbe Potential mitbringt und dieses dann auch entfalten kann.

LoL Team Eintracht Spandau
So sieht das Team von Eintracht Spandau aus. Von links nach rechts: Obsess, Prime, Kynetic, Pride, Special.

“Wäre nicht bei Eintracht Spandau, wenn es ein Marketing-Stunt wäre”

MeinMMO: Hand aufs Herz: Hast du vor dem Start des Spring Splits damit gerechnet, dass ihr den zweiten Platz holt und den direkten Einzug in die EU Masters schafft? Oder hast du das anfangs als Träumerei von HandOfBlood und seinem Team abgetan?

nRated: Von der Vereinsführung wurde uns ganz klar kommuniziert, dass wir in unserem ersten Split das obere Mittelfeld anstreben, aber intern war das nochmal ein wenig anders.

Meine Ansage war, mit diesem Roster sollten wir Top 3 kommen. Ich sah das als direktes Ziel für uns. Wäre es nur als Marketing-Stunt gedacht, wäre ich nicht dabei gewesen. Ich wusste aber schon von früheren Zeiten, dass es ein Traum von Max war, sich eine eigene prestigeträchtige E-Sport-Organisation aufzubauen. Nun als Traditionsverein sind wir definitiv mit sehr viel Ehrgeiz bei der Sache.

Generelle Zielsetzung des Teams intern war, von Anfang an, es auf die EU Masters zu kommen und dabei so gut zu werden wie möglich. Für uns stand fest, dass wir es schaffen. Es ging uns dabei eher im ersten Split möglichst viel mitzunehmen und dann spätestens im Sommer direkt anzugreifen. Nun direkt vor den EU Masters kann ich sagen, dass ich durchaus das Potenzial meines Teams sehe.

Da die Gruppen inzwischen feststehen, denke ich, dass wir es aus der Gruppenphase schaffen und Viertelfinale, Halbfinale oder sogar das Finale erreichen können.

Die EU Masters sind dabei aber kein Sprint, sondern ein Marathon und wir wollen einfach alles für uns an Erfahrung mitnehmen, was wir können, damit wir auch im nächsten Split zusammen als Team stark aufspielen.

Einen Einblick in die Welt von Eintracht Spandau und ihren ersten Split in der Prime League seht ihr in diesem Video:

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MeinMMO: Was glaubst du ist der besondere Reiz an Eintracht Spandau, aus dem dieser riesige Hype resultiert?

nRated: Die Authentizität, hier ist nichts gespielt. Wir fühlen und leben den Hype, den wir vermitteln und freuen uns auch persönlich unter dem Banner zu spielen. Die Fans sind ein Geschenk! Ich glaube, noch nie habe ich in einer E-Sport-Organisation solche vereinsähnlichen Fanstrukturen erlebt. Die Ausmaße, die das Ganze annimmt, überrascht jedes Mal aufs Neue.

Geplant war, glaube ich, ein Ultra Fanclub, jetzt sind es weit über 20, die sich ganz unabhängig von unserem Verein unter sich organisieren, Events veranstalten und uns mit unglaublich viel Enthusiasmus unterstützen. Vor allem nach einem 0-3 Finale ist, das wirklich nicht selbstverständlich, aber sie geben uns Kraft und stehen hinter uns, komme was da wolle.

An der Stelle ein Riesenlob und großen Dank an die Community und die Ultras!

“Wir haben GamerLegion einfach unterschätzt, aber kommen definitiv ins Viertelfinale der EU Masters”

MeinMMO: Nach einer starken Rückrunde und einem guten Auftakt in die Playoffs habt ihr am Ende doch noch gegen GamerLegion im großen Finale verloren. Wie geht ihr mit der Niederlage um und was habt ihr für die kommenden EU Masters gelernt?

nRated: Die Niederlage gegen GamerLegion war mehreren Faktoren zuzuschreiben. Wir hatten in der direkten Zeit davor, so ein bis zwei Wochen, extrem schlechtes Training, in dem wir individuell immer und immer wieder Games weggeworfen haben. Das rächt sich nun mal.

Außerdem haben wir im Upperbracket Finale GL 3-0 geschlagen, wodurch wir sie im Grunde einfach unterschätzt haben.

Im Nachhinein betrachtet, wird das uns nun im Hinblick auf die EU Masters nur helfen. Ich spüre deutlich die Veränderung seitdem im Training, auf individueller Ebene haben wir mehr Biss und wollen das Ganze wettmachen und noch stärker aufspielen.

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MeinMMO: Wie realistisch siehst du eure Chancen bei den EU Masters? Schließlich kommen auch starke Teams, gerade aus Frankreich und Spanien, dazu.

nRated: Wir kommen definitiv ins Viertelfinale! Alles darüber hinaus wird das Losglück entscheiden, aber ich bin guter Dinge, dass wir gegen die meisten Teams bestehen können.

Dabei kommt es darauf an, wie viel wir uns auch durch die Gruppen bis dahin steigern werden, aber bis jetzt nehmen meine Jungs da sehr viel mit und werden konstant besser.

Ich denke, Frankreich ist nicht zu unterschätzen, aber der Unterschied zwischen spanischen Teams und den aus unserer Liga ist gering bis nicht existent. Der Hype, der vor der Saison da generiert wurde, ist denke ich mal einfach nicht gerechtfertigt gewesen.

Zunächst muss man da die Gruppen betrachten, aber vier Teams aus der französischen LFL), drei aus der Prime League und nur zwei Teams aus der spanischen LVP sprechen da denke ich schon für sich. Gespannt bin ich schon, wer sich durchsetzen wird, aber wir werden sehr wahrscheinlich kein rein französisches Finale sehen.

“In Schalke eher ausgelagert, als mit dem Verein verbunden”

MeinMMO: Du warst zwischendurch auch Teil des Trainer-Teams von Schalke 04 Evolution. Schalke 04 ist ja bereits ein etablierter Fußballverein. Gab es Unterschiede in der Struktur und dem Aufbau des Teams, gerade verglichen mit klassischen E-Sports-Organisationen?

nRated: Auf Schalke war ich ziemlich auf mich selbst gestellt und habe das Team eigenständig trainiert. Also von meiner Perspektive aus nein. Wenn es aber um das LEC Team ging, da gab es das Gaminghaus und mehrere Coaches, die sich aber von der Struktur nicht grundlegend von anderen Organisationen unterschieden.

Generell hat Schalke seitdem auch noch einmal eine Umstellung gemacht, in der das Team in der Prime League wesentlich näher und interner mit dem Verein vernetzt ist. Daher würde ich sagen, jetzt sollte sich da auch einiges verändert haben.

Das war aber zu der Zeit, in der ich dort Trainer war, gänzlich anders, wir waren eher ausgelagert als direkt mit dem Verein verbunden.

“Alles ist professioneller, aber der fehlende Aufstieg nimmt Wettbewerb und Klasse aus dem Spiel”

MeinMMO: Du bist bereits seit 2010 im E-Sport in LoL-Aktiv und hast als Spieler unter anderem für SK Gaming und Fnatic gespielt. Wie hast du deine Zeit als aktiver Spieler in Erinnerung? Was waren für dich die größten Highlights?

nRated: Zur damaligen Zeit hatte noch niemand im Blick, dass E-Sport als Phänomen überhaupt eine Karriereoption sein könnte. Ich bin da eher reingewachsen und mit der Szene dann auch professionalisiert. Generell habe ich sehr viele gute und schlechte Erfahrungen gemacht und dabei eben sehr viel für mich selbst mitgenommen.

Die beste Zeit dabei war als wir mit Fnatic – Soaz, Cyanide, xPeke, Rekkles – in Schweden für die Dreamhack ein Bootcamp hatten und da beschlossen haben kurzfristig für ein Team bei IPL5 einzuspringen, welche in Las Vegas stattfand.

Bei der Dreamhack haben wir im Finale gegen CLG EU gespielt, die zur damaligen Zeit mit das beste Team der Welt waren, und haben diese in Grund und Boden gespielt. Danach dann in Las Vegas gegen die amtierenden Worldchampions TPA anzutreten und 2-3 Respektbans gegen mich zu bekommen, das war ein verdammt gutes Gefühl!

Ein Video zum Match zwischen CLG und Fnatic haben wir euch hier eingebunden:

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Wenn du den E-Sport allgemein in LoL von heute mit dem von vor 12 Jahren vergleichst, was sind die größten Unterschiede? Was hat sich besonders positiv entwickelt und was vielleicht auch negativ? 

nRated: Ich denke, dass sich die Strukturen da erstmal aufbauen mussten. Heutzutage ist einiges sehr viel professioneller. Spieler haben mehr Erwartungen und müssen höheren Ansprüchen standhalten. Zudem gab es damals keine Coaches, wobei ich sagen muss, dass Riot diese forciert, heißt nicht, dass es genügend kompetentes Personal gibt, um diese Rolle auch auszufüllen.

Der größte und gravierende Unterschied von damals zu heute ist das Franchise System, mit dem per Lizenz die Slots an Teams vergeben werden. Zu meiner aktiven Spielerzeit musste man immer um den Klassenerhalt kämpfen. Daher war der Unterschied zwischen dem besten Team der Liga und dem schlechtesten näher beieinander und man musste immer wettbewerbsfähig bleiben.

Den Aufstieg aus einer unteren Liga als aufstrebendes Team nicht als Option zu haben, nimmt einiges an Wettbewerb und direkte Klasse aus dem Spiel.

MeinMMO: Vielen Dank für das Gespräch nRated und viel Erfolg für Eintracht Spandau bei den EU Masters!

Mehr zum Verlauf der Saison von Eintracht Spandau erfahrt ihr in diesem Artikel:

LoL-Team von HandOfBlood verliert das große Frühlings-Finale – Kämpft mit Pech und Pannen

Magier in Elden Ring sind nur feige Fernkämpfer? Ein PvP-Spieler beweist eindrucksvoll das Gegenteil

Magie hat in Teilen der Community von Elden Ring den Ruf, nur von Leuten gespielt zu werden, für die das Spiel zu schwer ist oder die sich nicht in den Nahkampf trauen. Ein Spieler hat nun in einem PvP-Duell demonstriert, wie falsch diese Behauptungen sind.

Was ist das Problem mit Magie?

  • Ein Teil der Community ist der Ansicht, dass Magie das Spiel zu einfach machen würde und dass dessen Nutzer es deswegen “nicht richtig” spielen würden.
  • Nahkampf ohne Hilfsmittel sei das A und O und da Magie vor allem auf den Fernkampf setze, sei das schon zu einfach.
  • Es handelt sich um den “git gud”-Teil der Community, der glaubt, dass man Spiele wie Elden Ring oder Dark Souls erst richtig spiele, wenn man die Hälfte der Features ignoriert.

Dass Magie aber viel mehr ist, als feiger Fernkampf, zeigt der reddit-Nutzer DeathtosoproC eindrucksvoll in einem Clip, der ein PvP-Duell von ihm zeigt:

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Insgesamt erregte der Clip viel Aufmerksamkeit und hat auf reddit über 16.000 Upvotes und hat über 1300 Kommentare (Stand: 14. April, 12:30).

Spieler verteidigt Magier-Builds und bekommt viel Zuspruch

Das ist im Clip zu sehen: Der User spielt zwar einen reinen Magier-Build, nutzt aber nicht die üblichen Zauber, die als OP gelten. Er nutzt auch die carianischen Zauber, die auf Schwertmagie setzen.

Dadurch kann er magische Angriffe nutzen, die aber Animationen von Schwertern verwenden. Sein Build ist quasi ein magischer Schwertkämpfer, ein Hybrid aus Fernkampf- und Nahkampf-Magie. Einige Zauber die er verwendet, sind beispielsweise der Carianische Spießer und Kollabierende Sterne.

Das Duell verläuft hitzig, doch er schafft es durch seine flexible Spielweise schnell, den Gegner zu dominieren. Der scheint auch nicht auf die Nahkampf-Magie vorbereitet zu sein, da man sowas selten im PvP sieht.

Mehr zum Thema
Elden Ring: Der beste Magier-Build – So baut ihr euren eigenen Easy-Mode
von Christos Tsogos

Er selbst fragt dazu: “Haten immer noch alle Magier-Builds oder ist das hier akzeptabel?” Damit richtet er sich direkt an den Teil der Community, die auf Magier herablächelt. Aus deren Richtung kommen aber auch kaum Reaktionen, viel mehr wird er von den anderen Nutzern gelobt.

RedShadowF95 schreibt dazu: “Nah, kein Hate. Das ist anmutig und sieht aus wie ein Kampfmagier auf dem Höhepunkt seines Spiels. Gut gemacht.”

Die meisten Kommentatoren stimmen dem zu und viele wollen nun einen ähnlichen Build ausprobieren. Grundsätzlich sind sich die meisten einig: Jeder sollte so spielen, wie er oder sie es für richtig hält.

Viele Spieler sind beeindruckt davon, wie präzise und schnell er seine Zauber wechselt und anwendet, dabei gleichzeitig aggressiv spielt und den Gegner nicht entkommen lässt.

Es gibt aber auch Magie-Kritiker abseits der “git gud”-Fraktion. Einige von ihnen kritisieren, dass sie ständig auf Magier treffen, die nur ihre Zauber spammen, ohne richtig zu kämpfen. In diesem Fall ist es nicht so, weswegen sie mit diesem Build keine Probleme haben.

Das Thema hat sogar schon für Beziehungskrisen gesorgt: Elden Ring: Spieler hat Streit mit Freundin, weil die schneller fertig war – „Hat nicht richtig gespielt!“

Twitch bannt einen seiner größten Streamer, weil er seinen Spiel-Charakter schwarz anmalte

Der große Twitch-Streamer Sodapoppin wurde auf der Plattform gebannt. Ein Clip seines Streams, der den spekulierten Grund für den Bann angibt, zeigt, wie er einen Videospiel-Charakter schwarz anmalt. Anschließend erklärt er sein Verhalten auf Reddit.

Wieso wurde er gebannt? Sodapoppin hat während eines Livestreams auf Twitch ein Spiel gespielt. Dort konnte er das Gesicht des Videospiel-Charakters mit Make-up „bemalen“.

Sodapoppin wählte einen dunklen schwarz-braunen Farbton und bemalte das gesamte Gesicht des Charakters. Zwischenzeitlich ließ er das Wort „Blackface“ ohne zusammenhängenden Satz verlauten.

Im Internet kursiert dieser Clip jetzt mit dem Verdacht, dass Sodapoppin gebannt worden sei, weil er mittels des Videospiel-Charakters die rassistische Handlung des Blackfacings ausübte. (Clip des Vorfalls via Livestreamfails.com)

Was ist Blackfacing?

Blackfacing ist ein Begriff aus den USA, der eine Handlung beschreibt, bei welcher sich das Gesicht geschwärzt wird. Der Begriff geht auf die Minstrel Show des 18. und 19. Jahrhunderts zurück, in der sich ein weißer Mensch das Gesicht mit Schuhcremeschwarz sowie überzeichneten dicken roten Lippen bemalte. Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts gelten besagte Shows als rassistisch.
Sodapoppin malt Videospiel-Charakter schwarz an
Sodapoppin malt das Gesicht eines Videospiel-Charakters schwarz an

Das Statement von Sodapoppin auf Reddit

Was sagt Sodapoppin zu dem Vorfall? In einem Statement auf Reddit gab Sodapoppin an, dass er kein rassistisches Handeln beabsichtigte. Er habe nicht gewollt, dass es so klingt oder ausschaut.

Mein Gehirn denkt beim Streaming nicht wirklich darüber hinaus. Ich versuche nur, eine Kartoffel zu malen. Im Nachhinein sehe ich, wie das ist. Es ist wie ein extremes Blackface. Ich wollte nicht, dass es rassistisch klingt/ ausschaut, aber ja, ich war einfach naiv und habe nicht erkannt, wie der Mund mit der Haut zusammenhängt usw.

Sodapoppin via Reddit

In dem Statement gibt Sodapoppin an, er habe bei der Form des Charakters an die Comic- und Spielfigur Mr. Potato-Head gedacht, die insbesondere durch den Kinderfilm ToyStory bekannt ist. Sein weiteres Handeln erklärte er wie folgt:

  • Erst während des Färbens sei ihm aufgefallen, dass er lediglich das Gesicht bemalen könne.
  • Anschließend realisierte Sodapoppin, dass er ein sogenanntes Blackface male.
  • Sodapoppin dachte weiterhin, es sei nur ein harmloser Fehler.
  • Er fügte dem Gesicht anschließend ein übertriebenes Lächeln mit rotem Lippenstift hinzu.
  • Sodapoppin merkte nicht, dass das Gesicht durch den Lippenstift noch rassistischer wirken würde.

Wie lange ist Sodapoppin gebannt? Die Sperre von Sodapoppin ist unbefristet. Solange der Bann nicht aufgehoben wird, kann er nicht auf Twitch streamen.

Der aktuelle Bann ist bereits die zweite Sperre, die Sodapoppin auf Twitch widerfährt. Bereits im Jahr 2020 wurde er wegen Nacktheit gebannt, war jedoch bereits einen Tag später wieder entsperrt.

Alles zu dem ersten Twitch-Bann von Sodapoppin lest ihr auf MeinMMO:

Zehntausende lachen über Bann eines Twitch-Stars, der sich im Sex-Dungeon verlief

Neues MMORPG zu Ragnarok startet auf Steam, wird zerrissen – Was ist nur aus dem Spiel meiner Jugend geworden?

Ragnarok Online war eines der ersten MMORPGs, die MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch gespielt hat. In den letzten Jahren werden immer mehr Ableger zu genau dieser Welt und vom gleichen Entwickler veröffentlicht. Doch diese Spiele sind nur ein Schatten des Originals.

Ragnarok Online war ein kleines Phänomen. Denn Anfang der 2000er versuchte es ein neues Modell im Westen zu etablieren. Anstelle eines Abos zahlte man für einen festen Satz an Spielstunden und konnte sogar zu Beginn kostenlos reinschnuppern. Mit Erfolg: Allein in Europa konnte Ragnarok früh über 250.000 Spieler gewinnen (via PCGames).

Mich haben damals vor allem die bunte Grafik, die vielen verschiedenen Klassen und die Tatsache, dass man sich mit vielen Spielern durch die Welt gewuselt hat, so fasziniert. Instanziierte Dungeons und Raids gab es damals nicht.

Die Spielwelt von Ragnarok Online hatte einfach etwas besonderes.

Doch schon 2002, kurz nach dem Release, verließ der Chef des Spiels Gravity nach einem Streit mit dem Hauptfinanzierer Samsung. Dabei nahm er einen großen Teil des Entwicklerteams mit, was man schmerzlich merkt.

Das Entwickler-Studio Gravity versucht seitdem regelmäßig neue Spiele zum Franchise zu veröffentlichen. Allein 2021 wurden drei neue Ragnarok-Titel auf den Markt gebracht. Doch keines der Spiele, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden, konnte mich je so fesseln und war qualitativ so gut, wie es Ragnarok Online seiner Zeit war.

Seit dem 13. April etwa gibt es ein neues Ragnarok auf Steam, das jedoch von den Spielern hart kritisiert wird. Und ich kann es voll verstehen.

Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO. Seine Anfänge hatte er in Guild Wars 1, Rakion und Ragnarok Online. In Spielen wie Guild Wars 2, ESO und Black Desert hat er hunderte Stunden versenkt. Dazu spielt er jedes neue MMORPG an, egal ob Asia-Games oder Indie-Titel.

Mobile, Idle und Hero-Collector, anstelle eines richtig guten MMORPGs

Ragnarok ist eine IP, die viele aus ihrer Jugend kennen und die ein großes Potential hat, was ich immer wieder dann sehe, wenn wir über ein neues Ragnarok-Spiel berichten. Das Interesse ist da. Doch in den letzten Jahren tut die Berichterstattung über die MMORPGs richtig weh.

Neue Titel im Ragnarok-Universum setzten auf Sammelkarten-Mechaniken, sind Mobile-Games mit Autoplay, Pay2Win oder einfach schlecht gemacht, wie Ragnarok 2, das 2019 eingestellt wurde.

Der neuste Titel in dieser Reihe ist “The Lost Memories”, das nun auf Steam veröffentlicht wurde. Dort kommt es nach nicht mal 24 Stunden auf 58 Bewertungen, die jedoch zu 71 % negativ ausfallen (Stand 14. April, via Steam). Die Kritikpunkte sind klar:

  • Es ist ein Mobile-Port und das merkt man bei der Steuerung sofort. Es gibt Auto-Run, Auto-Battle und sogar Auto-Quests. Man muss im Grunde gar nicht spielen.
  • Die Version soll etwa 5 Monate älter sein, als das Mobile-Game selbst.
  • Es kommt zu Verbindungs- und Server-Problemen.
  • Das Spiel nutzt zwar die Ragnarok-IP, hat aber abseits eines ähnlichen Grafik-Stils und der grundsätzlichen Hintergrundgeschichte nichts mit dem alten MMORPG gemein.

Wer es ausprobieren möchte, kann es kostenlos auf Steam oder auf dem Smartphone spielen. Ich hab es nach nicht mal zwei Stunden deinstalliert.

Einen Einblick in “The Lost Memories” findet ihr in diesem Video von FG3000:

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Ragnarok bringt neue MMORPGs, doch bisher wird es nicht besser

Die Zukunft der IP sieht gerade nicht so gut aus. Mit Ragnarok Begins ist ein neues Mutli-Plattform-MMORPG erschienen, das auch auf dem PC gespielt werden kann und die Vorgeschichte zu Ragnarok Online erzählen soll. Das Spiel wurde hochgelobt, weil es wieder zurück zu den Wurzeln der Reihe führen und für viel Nostalgie sorgen soll.

Bisher gibt es das Spiel nur in Asien, doch schon da kommt es nur auf 2,7 von 5 möglichen Sternen (via TapTap). Erfahrungsgemäß fällt die Kritik im Westen dann noch härter aus.

Da wir auch die ursprüngliche Version von Ragnarok Online offiziell gar nicht mehr im Westen spielen können, müssen Fans entweder auf Privat-Server ausweichen oder auf ihre Erfahrung bei Ragnarok verzichten.

Was von Ragnarok Online bleibt, ist eine gute Erinnerung an alte Zeiten. Und die Hoffnung, dass Gravity vielleicht nochmal ein MMORPG herausbringt, das mich wieder so fesselt.

Wie seht ihr die Ragnarok-IP? Habt ihr das Spiel früher auch geliebt oder konntet ihr mit diesem Anime-Spiel nichts anfangen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein MMORPG, das mir dieses Jahr aber noch große Hoffnungen macht, ist Throne and Liberty. Alles bisher bekannte zum Spiel findet ihr hier:

Neues „75 Millionen €“-MMORPG zeigt riesige Bosskämpfe – Sieht atemberaubend aus

Kontroverser Konzern Nestlé kauft Ankerkraut – Dutzende Twitch-Streamer beenden die Zusammenarbeit

Die Gewürzfirma Ankerkraut verkündete am 13. April, dass der weltgrößte und umstrittene Nahrungsmittelkonzern Nestlé sie gekauft haben. Dutzende Influencer, Twitch-Streamer und YouTuber zeigen sich allerdings überhaupt nicht begeistert von der Aktion. Einige von ihnen arbeiten seit Jahren mit dem Unternehmen zusammen und können es nicht fassen.

Warum ist Nestlé umstritten? Nestlé steht immer wieder in der Kritik:

  • Sie sollen für den Tod mehrerer Säuglinge verantwortlich sein, da sie Gratisproben von Babynahrung aushändigten, die mit verschmutztem Wasser zubereitet wurden.
  • Sie sollen Gentechnik angewendet haben, um Zutaten eines Schokoriegels zu ändern.
  • Es bestehen Vorwürfe, dass Nestlé angeblich Kinderarbeit, Menschenhandel, Tierversuche und Zwangsarbeit betreibe.
  • Der Großkonzern soll 2010 Palmöl von Unternehmen bezogen haben, die den Regenwald in Indonesien zerstören.
  • Es gibt noch viele weitere Vorwürfe gegen Nestlé, die ihr im Wikipedia-Eintrag nachschlagen könnt.

Was ist Ankerkraut? Seit 2013 produzieren Stefan und Anne Lemcke hochwertige und ausgefallene Gewürze im Rahmen eines kleinen Familienunternehmens. 2016 wurde das Unternehmen jedoch bekannter, da es einen Auftritt in der TV-Show „Die Höhle des Löwen“ hatte.

Dabei geht es darum, das eigene Start-up-Unternehmen vorzustellen und die „Löwen“ (Investoren) von deinem Produkt zu überzeugen. Dies gelang Ankerkraut und Frank Thelen investierte 300.000 Euro in das Unternehmen der Lemckes.

Von dort an ging es nur noch bergauf: Sie machten im Jahre 2017 bereits 9 Millionen Euro Umsatz und beschäftigten 70 Mitarbeiter. Heutzutage erwarten die beiden jährlich einen Umsatz über 30 Millionen Euro und beschäftigen über 200 Mitarbeiter.

Damit wirbt Ankerkraut: Auf ihrer Homepage wirbt Ankerkraut damit, dass sie einen klaren Anspruch gegenüber Menschen, unserer Welt und den Lebewesen, die sie bewohnen, setzen. Zudem denken sie bei Produktion und Verpackung an Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein (via Ankerkraut.de).

Total gegensätzlich, findet die Community:

Große Influencer, Twitch-Streamer und YouTuber beenden Zusammenarbeit

Ankerkraut zählt vor allem auf Werbung durch bekannte Persönlichkeiten, Influencer und einige Online-Magazine. Sie gingen dabei einige Kooperationen mit Twitch-Streamern, insbesondere aus dem Gaming-Bereich, ein. Sogar das Twitch-Logo ist auf ihrer Seite unter dem Punkt „bekannt aus“ hinterlegt.

Was sagen die Content-Creator dazu? Die zeigen sich gar nicht begeistert und teilweise auch richtig wütend. So berichten einige von ihnen, dass sie im Vorfeld sogar überhaupt nicht über den Kauf von Nestlé informiert wurden und erst durch Social Media davon erfuhren:

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Neben DoktorFroid berichteten Sturmwaffel (via Twitter) und Sintica (via Twitter) ebenfalls ähnliches und wussten im Vorfeld nichts über den Kauf.

Auch der große Nintendo-YouTuber Domtendo fragt direkt nach Alternativen (via Twitter). Viele Twitter-Nutzer sind zudem dazu übergegangen, andere Gewürzfirmen in den Kommentaren von Ankerkraut zu empfehlen.

Weitere Aussagen von Streamern und anderen Influencern:

  • Die Twitch-Streamerin Pewy meint dazu: „Ich bin wirklich wütend (via Twitter).“
  • Auch Streamerin shushu sagt: „Das ist sehr traurig. Ich habe die Zusammenarbeit sehr geliebt und die Produkte auch (via Twitter).“
  • Content-Creator Chefstrobel versucht es aus der Sicht von Ankerkraut zu sehen: „Aus moralischer Sicht nicht vertretbar. Aus unternehmerischer Sicht absolut verständlich. Schwieriges Thema (via Twitter).“
  • YouTuberin JulisTierwelt vertritt eine klare Meinung: „Schade, aber das war’s dann. Verstehe nicht, wie man für Geld mit dem blutigsten Unternehmen überhaupt zusammenarbeiten kann. Bye (via Twitter).“

Twitch-Streamerin Pandorya unterstütze das Vorhaben ihrer Kollegen, die Partnerschaft mit Ankerkraut zu beenden (via Twitter) und auch viele andere Nutzer und Influencer tun dies. Die zitierten Tweets sind voll von Unverständnis, Wut und Ankündigungen über das Beenden mit der Kooperation zu Ankerkraut.

Ulkig: Die Jungs von PietSmiet hatten ein passendes Timing bezüglich Gewürze. Gerade heute, am 14. April, stellten sie ihre neuen Gewürzmischungen im Rahmen des Formates „PietSmiet kocht“ vor. Sie werben mit „Jetzt neu im Shop: Gewürzmischungen ohne faden Beigeschmack“:

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Ankerkraut reagierte auf die Kritik der Nutzer

Was sagt Ankerkraut zu den Massen an Kritikern? Das Online-Magazin von t-online hat eine Rückmeldung von einer Ankerkraut-Sprecherin bekommen, welche so argumentierte: „Wir haben auf Instagram mehr Likes als negative Kommentare.“

Ankerkraut habe hingegen der Kritiker ein „sehr gutes Gefühl“ bei Nestlé, da sie nur „sehr gute Antworten“ bekamen, als sie über die Kritik bezüglich Nestlé mit dem Großkonzern selbst gesprochen haben.

Außerdem habe man bei Ankerkraut mit so einer Reaktion gerechnet, jedoch seien sie zuversichtlich, dass die Mehrheit ihnen treu bleibe. Weiterhin möchten sie sich mit der Kritik der Nutzer auseinandersetzen und bezeichnen sich als „sehr offenes Unternehmen“.

Jedoch sagten sie auch: „Wenn natürlich jetzt jemand sagt ’Tschüss, Ankerkraut’, dann ist das eben so. Solche Menschen kann man dann, und soll man auch nicht aufhalten.“

In Destiny 2 dominiert das Gjallarhorn alle Aktivitäten – Kommt deswegen bald der Nerf?

Für Season 16 in Destiny 2 hat sich inzwischen die aktuelle Waffen-Meta recht gut rauskristallisiert. Die Spieler haben ihre klaren und auch starken Favoriten gefunden, die fast ausnahmslos für jede Aktivität ausgerüstet werden. Doch genau das sieht auch Bungie. MeinMMO hat sich deswegen angeschaut, welche eurer Lieblingswaffen bald im Fokus eines Nerfs stehen könnten.

In Destiny 2 haben die Hüter jede neue Season recht schnell klare Favoriten bei den Waffen.

Ganz so schlimm kam es jedoch nicht: Zu Bungies 30. Jubiläums-Event kam das Gjallarhorn wieder ins Spiel. Zumindest darf man heutzutage, auch ohne das Gjallarhorn zu besitzen, in Destiny 2 an Aktivitäten teilnehmen.

Trotzdem ist das neuaufgelegte Exotic in allen Aktivitäten ein wenig zu oft präsent und genau das könnte dem exotischen Raketenwerfer möglicherweise bald schon zum Verhängnis werden.

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Ihr Gjallarhorn nehmen die Hüter derzeit überall hin mit.

Das Gjallarhorn könnte der nächste Nerf treffen

Schaut man sich die aktuellen Statistiken im Warmind an, dem statistischen Gedächtnis von Destiny, sieht das für die Zukunft des exotischen Raketenwerfers Gjallarhorn tatsächlich nicht gut aus:

  • Der Raketenwerfer wird im schweren Slot von 51 % der Spieler in Dungeons verwendet.
  • Zudem wird das Gjallarhorn von 52 % der Spieler in den Prüfungen von Osiris genutzt.
  • Im Raid „Schwur des Schülers“ wollten 67 % der Hüter nicht auf das Exotic verzichten.
  • 66 % der Gambit-Spieler, auch Eindringlinge, nutzen die Waffe für den schweren Slot.
  • Und satte 71 % der Spieler richten ihr Gjallarhorn gerne in Dämmerungen auf die Gegner.

Die Nutzungsrate der Waffe ist damit auffällig hoch und für viele gibt es verständlicherweise derzeit auch keine bessere Alternative.

Selbst die beste Alternative ist eine Kopie des Gjallarhorns: Der legendäre und craftbare Raketenwerfer Palmyra-B schafft es in den verschiedenen Aktivitäten nicht einmal auf eine Nutzungsrate von 20 %.

Hier könnte es sogar möglich sein, dass er indirekt, durch den Perk “Rudeljäger”, ebenfalls vom Gjallarhorn profitiert. Damit genügt ein ausgerüstetes Gjallarhorn, um allen Verbündete in der Nähe ebenfalls Rudelgeschosse für ihre eigenen, nicht-exotischen Raketenwerfer zu geben. Das verwandelt sie dann in eine kleine Version der starken Ikone.

Interessant ist auch ein Blick auf die weiteren Top-Waffen im Primär- und Energieslot. Hier sind die Nutzungsraten zwar auch hoch, aber dennoch eher durchwachsen. Vor allem bei weitem nicht so dominant, wie beim Gjallarhorn oder bei der Trichternetz-MP.

  • Die Maschinenpistole „Trichternetz“ hat im Gambit eine Nutzungsrate von etwa 40 %, gefolgt von der legendären Glefe „Enigma“ mit nur 19 %.
  • Im Primärslot herrscht sogar noch mehr Diversität. Hier nutzen 26 % der Spieler im Raid gerne den Granatwerfer „Dürresammler“ oder mit 15 % die exotische Maschinenpistole „Osteo Striga“.
  • Im Gambit dominiert das Automatikgewehr „Krait“ mit 25 % den Primärslot.

Keine dieser Nutzungsraten entspricht dabei auch nur annähernd dem, was man beim Gjallarhorn sieht. Die Hüter legen die exotische Powerwaffe offensichtlich nur ungern aus der Hand.

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Das Gjallarhorn gehört aktuell zu den Top-3 beim Bossschaden.

Warum ist die Waffe so beliebt? Der Grund für diese Beliebtheit ist einfach. Das Gjallarhorn ist derzeit schlichtweg ein Allrounder.

Seine Fähigkeit, Raketen abzufeuern, die dann in kleinere, zielsuchende Raketen „splittern“ ist auch in Destiny 2 noch stark. Der Raketenwerfer macht damit nicht nur großen Schaden an Bossen, er ist auch eine gute Anti-Championwaffe und eignet sich ebenso für das Mob-Clearing. Sogar der Schutzschild einer Glefe hält das Gjallarhorn nicht auf, denn seine suchenden Rudelgeschosse fliegen zielsicher drumherum.

Der Katalysator macht das Gjallarhorn unverzichtbar: Mit dem in Destiny 2 erspielbaren Katalysator wird die Waffe dann sogar noch stärker. Das Gjallarhorn kann damit schneller nachladen und erzeugt zusätzliche stärkere Raketen, wenn eure Rudelgeschosse einen Feind töten. Zudem erhöht sich die Magazingröße auf 2 Raketen. Da kann dann selbst der exotische Raketenwerfer „Augen von Morgen“ aus dem Raid “Tiefsteinkrypta” nicht mehr mithalten.

Inzwischen ist das „Gjally“, wie die Hüter den Raketenwerfer liebevoll nennen, zur besten Boss- und Eindringlingswaffe geworden und gehört sogar zu den Top-3 beim Bossschaden.

Das ist Bungie sicherlich nicht entgangen: Es gibt im Grunde keinen Grund, diesen exotischen Raketenwerfer nicht zu verwenden. Und genau das könnte einen Nerf für das ikonische Gjallarhorn bedeuten, denn Bungie ist nicht blind. All die dominanten und viel zu beliebten Waffen haben bis jetzt Nerfs über sich ergehen lassen müssen, zuletzt traf es hier das Raid-Exotic Vex-Mythoclast. Gut möglich, dass die Waffe also bereits auf der Liste für eine Anpassung steht.

Woher bekommt man die Waffe? Das Gjallarhorn kann man sich seit dem 07. Dezember 2021 erspielen. Die exotische Quest steht allerdings nur den Besitzern des „30 Jahre Bungie“-Paket zur Verfügung. Ihr müsst also entweder das kleine Jubiläums-Paket oder das „Die Hexenkönigin“ Digital Deluxe Paket inkl. „30 Jahre Bungie“ erworben haben.

Wer darüber verfügt, kann die exotische Quest “Alle Wölfe fliegen hoch” starten und sich das Gjallarhorn sichern. Wie genau die Quest dann abläuft, verrät euch unser Guide.

Mehr zum Thema
Destiny 2: So holt ihr den neuen exotischen Raketenwerfer “Gjallarhorn” und seinen Katalysator
von Britta ♤ BeAngel

Wie steht ihr zum Gjallarhorn? Findet ihr, die Waffe sollte in der Tat etwas abgeschwächt werden. Immerhin würde dies wieder für Gleichheit sorgen und die Hüter dazu bringen, auf andere Optionen auszuweichen. Oder wollt ihr das Gjallarhorn auf keinen Fall als starke Option durch einen Nerf verlieren? Lasst uns gerne einen Kommentar da, wie ihr dazu steht.

Quelle(n):
  1. Forbes
  2. Warmind.io