Trainer in Pokémon GO fordern eine Änderung, damit ihr keine seltenen Monster verpasst

Trainer in Pokémon GO fordern eine Änderung, damit ihr keine seltenen Monster verpasst

Die Trainer in Pokémon GO wollen möglichst viele und vor allem seltene Pokémon fangen. Doch das ist gar nicht so einfach. Nun fordert die Community eine neue wichtige Funktion, die euch das zukünftig erleichtern soll. Wir von MeinMMO zeigen euch, was genau gewünscht wird.

Um welche Pokémon geht es? In der Wildnis von Pokémon GO könnt ihr auf die verschiedensten Monster treffen, dort sind auch seltene Exemplare wie Milza oder Miniras zu finden. Um so ärgerlicher ist es, wenn man diese dann verpasst.

Doch genau von einem solchen Szenario berichtet nun die reddit-Userin chaarmanderchar. Wir erklären euch, was ihr genau passiert ist und warum die Trainer nun eine neue wichtige Änderung in Bezug auf die „In der Nähe“-Funktion fordern.

Was ist die „In der Nähe“-Funktion?
Diese Funktion dient als eine Art Radar, bei der euch 9 ausgewählte Pokémon an nahegelegenen PokéStops in eurer Umgebung angezeigt werden. Wenn ihr von diesen ein bestimmtes Monster haben wollt, könnt ihr euch an dieser Übersicht orientieren. Klickt ihr sie an, seht ihr auf eurer Karte eine Art Navigation, wo ihr es derzeit in etwa findet.

Pokémon, die ihr noch nicht im Pokédex registriert habt, werden dabei immer priorisiert und auch in einem größeren Radius auf dem Radar angezeigt. Sind gerade keine PokéStops in eurer Nähe, weicht die Funktion auf wilde Spawns aus und zeigt euch eine Auswahl an.

Warum fordern Trainer eine Änderung im Spiel?

Was ist passiert? Wie chaarmanderchar in ihrem reddit-Beitrag berichtet, war sie nach dem Ende des Community Day Classic gemeinsam mit ihrem Freund unterwegs (via reddit.com). Über die Anzeige „In der Nähe“, die ihr über den unteren Bildrand öffnen könnt, hat sie in ihrer Umgebung ein seltenes Miniras angezeigt bekommen.

Ihr Freund, der dieses Monster bereits in seinem Pokédex registriert hat, sah diesen Eintrag jedoch nicht. Der Algorithmus dieser Funktion hat also bei ihm andere Pokémon priorisiert, die aber deutlich häufiger spawnen. Somit hätte er Miniras gar nicht auf der Karte entdecken können, wäre seine Freundin nicht dabei gewesen, der es eben noch im Pokédex fehlte.

Darum fordern sie eine Änderung: Dieses Erlebnis bewegte die beiden zum Nachdenken, wie viele seltene Monster sie wohl schon verpasst hatten, nur weil ihnen diese nicht mehr als nahegelegene Spawns vorgeschlagen wurden.

Vor allem Trainer, die einen gut gefüllten Pokédex hatten, waren so im Nachteil. Aus diesem Grund fordern sie eine Änderung der Funktionsweise, die für alle Trainer hilfreich wäre.

Wie ihr Miniras außerdem in Pokémon GO bekommen könnt, verraten wir euch in unserem Guide:

Pokémon GO: Wie bekommt man Miniras und wie stark ist es?

Diese Änderung fordern die Trainer

Die Trainerin chaarmanderchar ist davon überzeugt, dass die „In der Nähe“-Funktion eine wichtige Überarbeitung braucht. So fordert sie einen Filter, bei dem jeder Trainer seine individuellen Präferenzen einstellen kann. Dazu hat sie sich drei verschiedene Optionen überlegt, die sie in ihrem Beitrag folgendermaßen beschreibt:

Ich verstehe, dass dies zu Niantics Vorteil ist, da es die Spieler dazu ermutigt, sich Brutmaschinen zu besorgen, um zu versuchen, die seltenen Perlen wie eF-eM und Milza auszubrüten. Aber ich finde, dass wir trotzdem eine bessere Kontrolle über das Radar verdienen. Dinge wie:

– Entfernungsfilter: Legt fest, wie weit die Reichweite eures Radars reichen soll. Das kann in Schritten von 2 km bis zu einer Entfernung von 10 km sein;

– Typ-Filter: Nur Pokemon eines bestimmten Typs auf dem Radar in der Nähe anzeigen. Ich weiß, das wäre viel zu kompliziert, aber man kann ja mal träumen.

– Wetter-Filter: Zeigt nur Pokemon an, die derzeit wetterverstärkt sind.

via reddit.com

Durch diese Einstellungsmöglichkeiten erhofft sie sich, dass auch den Langzeitspielern wieder seltene Pokémon auf dem Radar angezeigt und diese nicht durch andere, uninteressante Spawns verdrängt werden.

Was sagt die Community zu diesem Vorschlag?

In der Community können sich viele Spieler mit diesem Problem identifizieren. Auch sie würden sich daher eine Überarbeitung der aktuellen „In der Nähe“-Funktion wünschen.

Für viele würde das sogar mit der aktuellen Vision von Niantic einhergehen, die bereits durch andere Änderungen, wie die Verschlechterung des Rauchs versuchen, die Trainer wieder nach draußen zu kriegen. So kann man in den Kommentaren folgende Vorschläge der reddit-Community lesen (via reddit.com):

  • KingCheru: „Ich stimme zu. Ich habe ein 62 WP 1 Stern Miniras gefangen und jetzt erscheint es nie in meinem Radar. Ich wünschte, ich hätte es einfach gelassen!“
  • lewisisb: „Wir brauchen nicht einmal unbedingt komplizierte Filteroptionen; es wäre einfach toll, wenn seltenere Spawns auf dem Radar Priorität hätten. Niantic weiß bereits, welche Spawns selten sind, da sie die Spawn-Rate festlegen, es wäre also leicht zu bewerkstelligen. Ich muss nicht wissen, dass ein Hoothoot am PokéStop neben mir ist. Ein kleines Update des Radar-Algorithmus würde das Spiel sehr viel spannender machen.“
  • FilthyHipsterScum: „Sie wollen, dass wir draußen erkunden? Sie wollen, dass wir draußen auf Entdeckungstour gehen? Erzählt uns von den coolen Sachen, die es in der Nähe gibt, und nicht nur von dem üblichen Müll neben mir.“
  • milo4206: „Hier ist eine einfache Idee: Ich wähle 5 Arten aus, die ich in meiner Nähe bevorzugt haben möchte. Wir könnten dies auf, sagen wir, die Größe eines Stadtblocks begrenzen, so dass es nicht bis an die äußersten Ränder meiner Sichtbarkeit im Spiel geht. Aber auf diese Weise weiß ich, wenn ich gerade an einem Miniras oder Schlurp vorbeigehe, dass es in der Nähe ist.“
  • krispyboiz: „Das stimmt. Zumindest könnten sie ziemlich einfache Dinge tun. Lass mich in den Dex gehen und ein paar für die Prioritätsverfolgung markieren. Selbst wenn es nur ein paar sind, die man auf einmal markieren kann, etwa 3-5, ist das viel besser als nichts. Dann hast du die gleiche Verfolgungsdistanz und Priorität wie nicht registrierte Pokemon. Auf diese Weise ist es definitiv nicht so kompliziert und sehr gut machbar. Und es würde auf jeden Fall zu Niantics ganzer ‚Erkundungslust mit anderen‘ passen.“

Einige Trainer vermuten allerdings, dass eine solche Änderung sehr aufwendig sei und eventuell auch mit hohen Entwicklungskosten verbunden ist, weshalb sie keine großen Hoffnungen haben. Darüber hinaus sollen die seltenen Pokémon ja auch nicht zu oft gefunden werden.

Ob Niantic also zukünftig eine Änderung der „In der Nähe“-Funktion durchführt und den Trainern hier mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen wird, bleibt zunächst abzuwarten. Sollte es neue Informationen dazu geben, erfahrt ihr es aber bei uns auf MeinMMO.

Wie findet ihr die Vorschläge der Community, dass Niantic Änderungen an der „In der Nähe“-Funktion vornehmen sollte? Habt ihr es auch schon erlebt, dass ihr ein seltenes Monster nur gefunden habt, weil ein Freund es noch nicht hatte und deshalb angezeigt bekommen hat? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrung gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Eine andere Änderung gibt den Trainern große Hoffnung, dass bald der langersehnte Ingame-Chat in Pokémon GO kommt, den die Community schon so lange fordert.

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fLxsens

Irgendwann „fordern“ die Leute, alle existierenden Pokémon direkt geschenkt zu bekommen. Wo bleibt der Spielspaß, wenn einem alles abgenommen wird. Für mich unverständlich.

Vitrana

Wenn Niantic das macht, dann bestimmt über ein Echtgeld-Item wie „Seltenheits-Radar“ oder sowas… Weil sie wissen, dass Spieler dafür Geld bezahlen würden.

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