Neues MMORPG mixt Old-School-Gameplay mit Bossen, die Bitcoin droppen – So kommt es nach Release an

Rise Online ist ein neues MMORPG, das sich wie ein alter Klassiker mit moderner Grafik spielen soll. Am 15. April ist es erschienen, doch der Release generierte kaum Aufmerksamkeit. Die Spieler, die jedoch in Rise Online unterwegs sind, haben einige Kritikpunkte.

Was ist das für ein Spiel? Rise Online ist ein Themepark-MMORPG, das an alte Klassiker wie Knight Online erinnern soll. Es nutzt die Unreal Engine 4 und kann inzwischen kostenlos heruntergeladen werden:

  • Ihr erschafft euren Helden aus den Klassen Krieger, Magier, Dieb und Priester. Zudem wählt ihr aus einer von zwei Fraktionen, die jedoch für all eure Charaktere gilt.
  • NPCs vergeben Quests, die ihr dann erledigen müsst.
  • Ihr müsst gegen Monster kämpfen, um an bessere Items und Erfahrungspunkte zu kommen.
  • Es gibt verschiedene Dungeons und ein Crafting-System.
  • PvP findet in speziellen Gebieten statt.
  • Es gibt verschiedene Mounts und Pets.
  • Ihr könnt euch einer Gilde anschließen.
  • Es gibt eine Lokalisierung auf Englisch und Türkisch.

Seit Ende 2021 gibt es zudem eine Integration von Blockchain und Kryptowährung, durch die ihr sogar die Chance auf Bitcoins als Monster-Drops habt. Im Fokus stehen jedoch die Roco-Tokens. Die können zum Handel an einem speziellen NFT-Marktplatz oder für den Einkauf im Shop genutzt werden.

Wie verlief der Start des Spiels? Eher unspektakulär. Kaum eine MMO-Seite hat über den Start von Rise Online berichtet. Selbst im eigenen reddit ist gerade eher tote Hose.

Allerdings finden sich im offiziellen Forum zum Beispiel einige Ersteindrücke. Doch die fallen eher negativ aus.

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Hohe Trank-Kosten, wenige Mobs und große Hürde für Solo-Spieler

Was wird an Rise Online gerade kritisiert? Die Kritik beginnt schon beim Einstieg in das Spiel, denn die ersten Quests bestehen daraus, zu verschiedenen NPCs zu laufen, um Tränke, Steine, Holz, Waffen und Rüstungen zu kaufen und dann zum ersten NPC zurückzubringen.

Die Karte ist dabei wenig hilfreich, denn sie zeigt die besagten NPCs an den vollkommen falschen Orten an. Auf dem Screenshot etwa befindet sich der Bank-NPC links von mir, in Wirklichkeit bin ich ab schon lange rechts an ihm vorbeigelaufen.

Immerhin gibt es eine Auto-Run-Funktion bei den Quests, durch die ihr zu den richtigen NPCs komme.

Rise Online Map
Die Karte beim Einstieg in Rise Online.

Spieler, die schon länger in Rise Online unterwegs sind, beschweren sich vor allem darüber, dass das MMORPG sehr schnell langweilig wird.

  • Die Laufwege seien lang
  • Es gebe zu wenig Gegner im Spiel
  • Generell sollen die Animationen viel zu statisch und uninteressant sein

Der Nutzer Gensuke beschwert sich im Forum zudem über die hohen Trank-Kosten. Die Fähigkeiten sollen viel Mana fressen und wer die Monster in akzeptabler Zeit besiegen möchte, brauche Mana-Tränke. Doch die seien so teuer, dass man das Geld durch Mob-Kills nicht wieder reinbekommt.

Zudem gibt es Kritik dafür, dass man ab einem gewissen Level ständig in einer Gruppe arbeiten müsse. Das sei zwar für viele Bereiche in Ordnung und ein Kern des Spiels, aber als Solo-Spieler habe man einfach gar nichts zu tun, sagt der Nutzer anil.

Wer übrigens keine Ausrüstungs-Aufwertung mag, die auch fehlschlagen kann, sollte ebenfalls die Finger von Rise Online lassen.

Rise Online ufwertung
Aufwertungen, anscheinend schon auf Stufe +3, können fehlschlagen und das Item zerstören.

Wie steht es um die Performance? Auch hier gibt es Kritik für Abstürze und FPS-Einbrüche. Die sind jedoch bei einem neuen MMORPG zwar nicht unüblich, machen aber das Gesamtbild von Rise Online noch etwas negativer.

Außerdem sind Türkisch-Kenntnisse vom Vorteil, denn einige Inhalte im Spiel wurden nicht korrekt in die englische Sprache übersetzt. Laut dem Forum soll es andersherum aber genauso sein, dass in der türkischen Lokalisierung englische Texte stehen.

Premium-Buffs und XP-Schriftrollen, aber für uns spottbillig

Wie steht es um den Shop? Rise Online ist zwar Free2Play, setzt aber auf einen Shop. Dort gibt es einen Premium-Buff, der unter anderem folgende Boni bringt:

  • Mehr Erfahrungspunkte
  • Mehr Gold
  • Reduzierte Kosten bei Reparatur, Teleport, Crafting und Updates
  • Mehr Inventarplatz
  • Kostenlose Neuverteilung der Skills
  • Premium-Mounts und -Pets

Im Shop gibt es außerdem Skins, Tränke und Schriftrollen, die euch sofort auf Stufe 50 bringen (das Max-Level ist 70) oder die euch für 1 Stunde zusätzliche Stats geben.

Das einzig Gute an dem Shop sind die Preise in Türkischer Lira. So kostet der Level-Boost umgerechnet nur knapp 1,50 Euro, der Premium-Buff nur 5 Euro, Mounts etwa 3 Euro und die meisten Skins etwa 6 Euro.

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Spiel richtet sich an Old School Fans, aber auch das nur bedingt

Wer sollte sich Rise Online anschauen? Rise Online will das MMORPG-Rad nicht neu erfinden, sondern richtet sich nach eigener Aussage an diejenigen, die klassische Spielerfahrungen vermissen und gerne wieder solche Abenteuer erleben wollen, wie vor rund 20 Jahren. Als Beispiele für damals werden Titel wie Metin oder Knight Online genannt.

Allerdings sind diese Spiele aber deutlich schlechter gealtert, als WoW Classic, EvE Online oder RuneScape. Pay2Win, hakelige Steuerungen und ein Modell, das eher Hardore-Spieler favorisiert, sind in Knight Online und jetzt auch in Rise Online die Kernmerkmale.

Wer hingegen ein modernes MMORPG sucht, das wir empfehlen könnten, sollte sich diese Liste anschauen:

Die aktuell besten MMORPGs 2022 – Welches passt zu mir?

New World verrät, wie das MMORPG endlich besser werden soll – Mit PvP-Arenen und Dungeon-Finder

New World bekommt im Mai ein großes Update, das sich voll auf das PvP fokussiert. Das Highlight sind die 3v3-Arenen, aber auch der Außenpostenansturm und die Kriege um Siedlungen bekommen neue Belohnungen. Im neuen Video sprachen die Entwickler außerdem über den Dungeon-Finder, Server-Transfers und teilten interessante Statistiken.

Wie wird das PvP überarbeitet? Im Mai werden endlich die 3v3-Arenen veröffentlicht. Zudem führen die Entwickler neue Belohnungen für das PvP ein:

  • Es wird einen neuen Reward Track für PvPler geben. Der füllt sich automatisch, wenn ihr an Aktivitäten im PvP teilnehmt.
  • Zudem wird eine neue Währung eingeführt: PvP-Salt. Diese kann gegen verschiedene Belohnungen eingetauscht werden.

Diese neuen Belohnungen bekommt ihr, egal ob ihr am Außenpostenansturm, Kriege um Territorien, der 3v3-Arena, PvP-Fraktionsmissionen oder der Eroberung von Forts in der offenen Welt teilnehmt.

Wann kommt der Patch? Das PvP-Update ist für Mai geplant. Ein genaues Datum gibt es noch nicht. Zuvor erscheint im April ein neues Update, welches sich vor allem auf Bugfixes und Balance fokussiert.

PvP-Arenen bekommen automatische Match-Suche und einen Feuerring

Wie genau funktionieren die PvP-Arenen? In den Arenen geht es darum, das komplette gegnerische Team auszuschalten, ohne selbst alle Spieler zu verlieren. Damit die Kämpfe nicht endlos dauern, wird die Arena von einem Feuerring umkreist, der sich immer weiter zusammenzieht, sodass es irgendwann zu einem Showdown auf kleiner Fläche kommt.

Wer an den Arena-Kämpfen teilnehmen möchte, kann sich über das Interface von überall in der Welt dazu anmelden. Es muss kein spezieller NPC aufgesucht werden.

Anmeldungen sind allein oder als komplettes 3er-Team möglich.

Einen Einblick in die Aussagen der Entwickler könnt ihr in diesem Video gewinnen:

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Dungeon-Finder, Server-Transfers und verrückte Stats

Worum ging es in dem Video noch? Zu Beginn des Videos sprachen die Entwickler über den April-Patch. Dort hoben sie vor allem kleinere Anpassungen im Bereich der Heilung und die neue Zoom-Funktion hervor. Wenn ihr künftig in Siedlungen steht, wird die Karte beim Öffnen automatisch reingezoomt sein.

Im Weiteren ging es um Events, primär das aktuell laufende Killer-Kaninchen-Event. Allerdings deutete der Entwickler Phil Bolus bereits an, dass nach dem Ende des Events (irgendwann in der letzten April-Woche) ein weiteres Event folgen wird.

Zum Abschluss gaben die Entwickler noch einige weitere Ausblicke:

  • Derzeit wird an einem Dungeon-Finder gearbeitet.
  • Bezahlbare Server-Transfers werden kommen.
  • Es wird daran gearbeitet, dass man auch die komplette Region wechsel kann (von EU nach NA West zum Beispiel).
  • Der Bogen soll nochmal überarbeitet werden, um einen besseren Spielfluss zu ermöglichen.
  • Es wurden verschiedene Stats geteilt, etwa dass 33.000 Kriege stattgefunden haben und 8 Millionen Dungeons gelaufen wurden. Der härteste Gegner im Spiel ist Kapitän Thorpe aus dem Dungeon Untiefen. An ihm starben am meisten Spieler. Insgesamt gab es bereits über 413 Millionen Spielertode in New World.

Wie genau funktioniert der Dungeon-Finder? Für diesen könnt ihr zum Eingang eines Dungeons laufen und dort eine Gruppensuche erstellen oder euch einer Gruppe anschließen.

Bei der Gruppensuche könnt ihr genau festlegen, wie viele Tanks, Heiler oder Damage Dealer ihr für die Gruppe haben wollt. Zudem sollen wohl die Attributsverteilung und die Waffenbeherrschungen der Spieler sichtbar sein, um zu überprüfen, ob sie diese Rolle auch erfüllen können.

Der Dungeon-Finder ist dabei für den Sommer geplant, zusammen mit einem weiteren Dungeon und neuen Events. Mehr dazu findet ihr in der Roadmap:

New World zeigt endlich Roadmap für 2022 – Bringt noch im Frühling PvP-Arenen

Was sagt ihr zu den Neuerungen? Gefallen euch die Anpassungen am PvP und der kommende Dungeon-Finder?

In einem neuen Shooter-Hit auf Steam müsst ihr euch besonders dumm verhalten, um nicht abgeknallt zu werden

Just Act Natural entpuppt sich aktuell als neuer Geheimtipp auf Steam. Dieser Multiplayer-Shooter ist teilweise Free2Play und erinnert an eine Mischung aus Fall Guys, Among Us und Spy Party. MeinMMO sagt euch mehr.

Der neueste Indie-Geheimtipp auf Steam ist Just Act Natural, ein Spiel der Indie-Entwickler Conor Garity und Liam Kerrigan. In diesem Multiplayer-Shooter sind die ulkigen Knetfiguren alle in Handarbeit entstanden, bevor sie für das Spiel digitalisiert wurden.

Wie funktioniert das Spiel? Dieses verrückte Multiplayer-Spiel erinnert an eine Mischung aus Fall Guys, Among Us und Spy Party. Bis zu 8 Spieler tummeln sich in einem Match. Ein Spieler schaut auf die gesamte Map mit einem Sniper-Gewehr, während der Rest versucht, eine Aufgabe zu erledigen.

Der Clou: Der Sniper sieht nicht nur die echten Spieler, sondern auch eine Unmenge an Bots. Je dümmer sich die echten Spieler also verhalten, desto weniger fallen sie unter den doofen Bots auf – und umso unwahrscheinlicher ist es, dass sie vom Sniper abgeknallt werden.

Die deutschen YouTuber Sterzik und Vlesk zeigen euch hier, wie so eine Runde mit 2 Spielern laufen kann:

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Je nach Spielmodus ist die Aufgabe der „Versteckten“ eine andere.

  • In einem Spielmodus müssen Spieler als Erstes über eine Ziellinie stolpern, ohne abgeknallt zu werden.
  • In einem anderen Modus suchen Spieler nach Diamanten, während der Sniper wiederum nach ihnen Ausschau hält.
  • Ein weiterer Spielmodus hat gar keinen Sniper, stattdessen müsst ihr euch wie in dem Multiplayer von Assassin’s Creed untereinander abmurksen.

Dazu bekommt jeder Spieler auch noch 3 Power-Ups, die man sich zum Beginn einer Runde aussuchen darf. Mit denen könnt ihr euch einen kurzfristigen Vorteil verschaffen – oder ruckzuck eure Deckung auffliegen lassen.

„Besser als Among Us? Ja”

Wie kommt das Spiel an? Seit dem Release am 25. März konnte das Spiel auf Steam eine echte Fanbase finden. Von 1.182 Rezensionen sind 88 % positiv. Dabei gibt es insbesondere viele vorteilhafte Vergleiche mit Among Us:

  • DOGCLOPS sagt in den Rezensionen etwa: „Das ist mein Lieblings-Versteckspiel, es macht tonnenweise Spaß, mit Freunden oder in öffentlichen Lobbys.“
  • Ein anderer User meint: „Besser als Among Us? Ja, finde ich. Man braucht viel Skill.“
  • Yonkifer meint: „Dieses Spiel ist der absolute Knaller. Wirklich spaßiges Konzept und ich hoffe, sie machen mehr Karten und Spielmodi.“

Wie viel kostet das Spiel? Just Act Natural ist als Free2Play-Titel zu spielen, allerdings sind so eure Spielmodi begrenzt. Die Premium-Version kostet 6,59 € und gibt euch 3 weitere Maps, 3 weitere Modi, und kostenlose Updates mit weiterem Content in der Zukunft. Die Entwickler versprechen, jede Woche neue Inhalte zu bringen.

Sucht ihr noch mehr F2P-Shooter? Wir haben hier für euch die Highlights zusammengetragen:

Die 10 besten Free-To-Play-Shooter 2022

Tiny Tina’s Wonderlands schafft es, das nervigste Fantasy-Klischee wieder lustig zu machen

Mit einer großen Portion Fantasy hat Tiny Tina’s Wonderlands frischen Wind in die Borderlands-Formel gebracht. Gleichzeitig nimmt es dabei auch die typischen Klischees auf’s Korn – und tappt genau deshalb nicht in eine offensichtliche Falle, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.

Ich liebe Fantasy-Spiele. Wirklich. Aber findet ihr nicht auch, dass viele Dinge gerade zum Start oft sehr ähnlich sind?

“Hier hast du dein erstes rostiges Schwert, einen kleinen Feuerball-Zauber und eine labbrige Lederrüstung. Damit bist du perfekt gerüstet für die Herausforderungen, die nun deiner harren! Schreckliche Spinnen! Garstige Ghule! Und, natürlich: Skelette!”

Gerade die guten, alten Knochenmännchen wackeln gefühlt durch jedes Fantasy-Spiel, das ich jemals gespielt habe. Staubtrockene, emotionslose Hüllen, die hirnlos mit Schwert und Schild bewaffnet auf einen zu stolpern, nur um kurze Zeit später als regloser Knochenhaufen auf dem Boden zu enden.

Damit haben sie ihren Job als lockerleichter Grusel-Einstieg in die Fantasy-Welt eurer Wahl meistens auch erledigt.

Manche Skelette wollen euch richtig gern in ihren Club aufnehmen

Zugegeben: In Tiny Tina’s Wonderlands haben die Skelette ebenfalls wenig mit einer Herausforderung zu tun. Sie sind eben der typische Fantasy-Feind, dem man zum Start eines solchen Spiels nun mal begegnet.

Doch in den Wonderlands haben die Skeletthorden eine Geheimwaffe, durch die unsere knochigen Freunde direkt interessanter werden: Eine völlig überdrehte Persönlichkeit.

Was Fantasy-Welten schon immer gebraucht haben: Motivierte Skelette

Wie schon gesagt: Die Skelette in Wonderlands sind nicht gerade stark oder gefährlich. Aber Himmel, sind die motiviert, einem an den Kragen zu gehen. Und das lassen sie einen auch wirklich lautstark wissen.

“Du bist bereits tot, du weißt es nur nicht”, brüllen sie einem entgegen, oder “In jedem Held steckt ein Skelett, das freigelegt werden will. Keine Sorge – wir übernehmen das!”.

Das mag sich mehr oder weniger bedrohlich lesen, doch ihr müsst das mit einer recht hohen, nahezu brechenden Stimme lesen – denn die Skelette haben durch die Bank dämliche Stimmen. Und so klingt es eher, als würde einem da gerade ein pubertierendes Skelett im Teenager-Alter drohen: “Mein Fußknöchel passt genau auf deinen Arschknochen!”

Das passt zum verrückten Borderlands-Humor, der auch in Wonderlands unübersehbar ist.

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Doch nicht alle Skelette in den Wonderlands leiden an massivem Größenwahn. Einige werfen mitten im Kampf lieber mit Gags um sich, oder werden geradezu philosophisch. Schön ist auch, wenn man die Dinger mit Frostschaden belegt und sie plötzlich anfangen, zu bibbern. Hier wurde echt Detailarbeit geleistet.

Nahezu tragisch wird es hingegen, wenn man sie dann zum Teufel schickt: “Ich hatte noch so viel vor in meinem Nicht-leben”, klagt ein Skelett da schon mal. Oder, mein Favorit: “Oh nein, gestorben. Schon wieder!”

Vom Gruselkapitän zum bibbernden Eisklotz ist es oft nicht weit

Die Skelette sind nur eines von vielen Beispielen: Als ich auf die ersten Skeletthorden traf, fielen sie mir kaum auf. Sind halt Skelette, die erwartet man in einem Fantasy-Spiel. Doch als sie dann anfingen rumzuschwadronieren, musste ich doch ein ums andere Mal lächeln. Schade allerdings, dass die Voice-Lines im Splitscreen-Chaos ein wenig untergehen.

Dennoch: Wonderlands hat es geschafft, ein eher „langweiliges“ Fantasy-Klischee zu nehmen und ein spaßiges, eigenes Ding daraus zu machen.

Und so geht Wonderlands mit allen möglichen Fantasy- oder Tabletop-Klischees um, die einem so entgegengeworfen werden. Immer wieder fallen Details auf, die einem ein kleines Grinsen entlocken – und es macht jede Menge Spaß, immer mehr davon zu finden.

Wie seht ihr das? Seid ihr schon in den Wonderlands unterwegs? Was waren eure Lieblingsmomente im Spiel? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Und natürlich gibt es auch bei den Waffen jede Menge Anspielungen und Gags. Ein gutes Beispiel: Die Bratpfanne der Unbesiegbarkeit.

ARK: 5 der außergewöhnlichsten Arten, eine Kreatur zu zähmen

ARK: Survival Evolved bietet eine Reihe faszinierender Kreaturen. Viele davon sind prähistorischen Ursprungs, andere sind Fantasiewesen. MeinMMO zeigt euch 5 dieser faszinierenden Geschöpfe, die ihr auf kuriose Art und Weise zähmt beziehungsweise züchtet.

ARK hat einige sehr außergewöhnliche Kreaturen und manche von Ihnen besitzen sehr kuriose Wege, sie zu zähmen. Wir möchten euch 5 der außergewöhnlichsten Arten zeigen, mit denen man eine Kreatur zähmen kann.

Was ist Zähmen in ARK? In ARK ist es möglich, Kreaturen für das Farmen, Kämpfen oder sonstige Unternehmungen zu nutzen. Damit dies funktioniert ist, müssen sie von euch gezähmt werden.

Es gibt 2 normale Zähm-Methoden im Spiel: den Knockout-Tame und den Passiv-Tame.

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Was ist Knockout-Tame? Die Knockout- oder K.O.-Methode ist eine aggressive und aktive Art des Zähmens. Ihr betäubt die Kreatur mit einem Bogen, einer Flinte oder anderen vergleichsweise nutzbaren Tools.

Wenn die Kreatur betäubt ist, füttert ihr sie mit dessen bevorzugter Nahrung (beispielsweise rohem Filet/ Fleisch oder Gemüse und Beeren). Der Zähmfortschritt steigt, umso mehr die Kreatur gegessen hat. Achtet darauf, dass eine ausreichende Menge Nahrung im Inventar des Tieres ist und der Betäubungszustand erhalten bleibt.

Was ist der Passiv-Tame? Die Passive-Zähmung erfolgt ohne Betäubung. Ihr legt die von der Kreatur bevorzugte Nahrung auf den letzten Item-Schnellzugriff-Slot, nähert euch dem Tier und betätigt die angezeigte Interaktionstaste, um es zu füttern.

Wiederholt den Vorgang, bis die Zähmung erfolgreich abgeschlossen ist. Manche Kreaturen essen nur ganz spezielle Nahrung und zeigen besondere Verhaltensweisen während der Zähmung.

Doch neben den beiden Methoden gibt es auch noch einige weitere kuriose Arten, die Kreaturen in ARK zu zähmen. Hier sind die 5 außergewöhnlichsten:

1. Chalicotherium – Das alkoholisierte Pferdewesen

Was zeichnet das Chalicotherium aus? Chalicotherien sind Pflanzenfresser. Wollt ihr eines zähmen, muss jedoch statt Beeren oder Gemüse ein spezielles Getränk her, das ihr zuvor brauen müsst: Bier

Chalicotherien werden passiv gezähmt und können dabei nicht mit der üblichen Nahrung eines Pflanzenfressers gefüttert werden, sondern wollen explizit und ausschließlich Bier.

ARK: Survival Evolved Chalicotherium
Das Chalicotherium in ARK: Survival Evolved liebt ein gutes, kaltes Bier

2. Karkinos – Knockout durch Katapult

Was ist der Karkinos? Ein Karkinos ist ein sehr großer Krebs. Er kann euch mit seinen Scheren greifen und sogar von Reittieren runterziehen. Der Karkinos kamen mit dem Abberation-DLC in das Spiel.

Wie zähme ich einen Karkinos? Um den Karkinos zu zähmen, müsst ihr ihn mit einem Katapult beschießen. Ein Schuss auf den Rücken des Krebses füllt den Betäubungs-Balken. Wenn dieser voll ist, wird der Karkinos bewusstlos. Anschließend könnt ihr ihn füttern und zähmen. 

Trefft ihr den Karkinos an einer anderen Stelle als den Rücken, erleidet er Schaden und erhält keinen Betäubungs-Effekt. Die Schwierigkeit liegt darin, das Tier dabei nicht versehentlich zu töten.

ARK: Survival Evolved Karkinos
Der Karkinos lebt in der Nähe von Gewässern und Flüssen

3. Tusoteuthis – Riesenkraken per Hand füttern

Was ist der Tusoteuthis? Der Tusoteuthis ist ein riesiger und äußert gefährlicher Kraken oder Tintenfisch. Er kann euch mit seinen Tentakeln greifen und in die Tiefen des Ozeans zerren.

Wie wird der Tusoteuthis gezähmt? Trotz seiner aggressiven Natur, wird der Tusoteuthis passiv gezähmt. Dazu müsst ihr nah an ihn heran und per Hand füttern. Der Tusoteuthis frisst jedoch nur die seltenen und zugleich schweren schwarzen Perlen.

Ihr müsst euch dem Mund des Kraken nähern und das Ungeheuer anschließend mittels Aktionstaste füttern. Der Tusoteuthis frisst jedoch nur, wenn ihr dessen Aufmerksamkeit erregt. Dazu muss er euch gegenüber aggressiv gestimmt sein, was die ganze Sache erschwert.

Die Köder-Methode: Damit das Füttern erfolgreich verläuft, etablierten Spieler die „Köder-Methode“. Hierbei nehmt ihr eine Carbonemys (Schildkröte) als Köder.

Wenn alles nach Plan läuft, greift der Tusoteuthis die Schildkröte und attackiert sie. Wenn das der Fall ist, könnt ihr gefahrlos zu dem Mund des Kraken schwimmen und ihn füttern.

ARK: Survival Evolved Tusoteuthis
Der Tusoteuthis ist eines der gefährlichsten Lebewesen in den Tiefen des Meeres

4. Bloodstalker – Der Vampir unter den Kreaturen

Was ist der Bloodstalker? Der Bloodstalker ist eine übergroße spinnenähnliche Kreatur, die mit Genesis in das Spiel kam. Der Bloodstalker wird passiv gezähmt und benötigt euer Blut, um Zähmfortschritt zu erlangen.

Seid ihr in der Reichweite des Bloodstalkers, wird er euch mit seinen Spinnweben zu sich heranziehen. Anschließend saugt der Bloodstalker euer Blut aus. Währenddessen steigt der Zähmfortschritt der Kreatur.

Wie bekomme ich genug Blut für eine Zähmung? Da der Bloodstalker eine große Menge an Blut für eine vollständige und erfolgreiche Zähmung benötigt, müsst ihr Blutbeutel in eurem Inventar haben.

Diese erlangt ihr, in dem ihr euch oder euren schlafenden Freunden mit einem Bluttransfusionsset Blut abzapft. Habt ihr euch genug Blutbeutel in das Inventar gelegt, lasst ihr euch vom Bloodstalker greifen. Der wird dann das Blut der Beutel aussaugen und lässt sich zähmen.

Die Effektivität der Zähmung erhöhen: Wenn ihr euch nur das Blut absaugen lasst, hat das gezähmte Tier eine sehr niedrige Effektivität. Die Effektivität bestimmt jedoch, wie viele Level die Kreatur bei der erfolgreichen Zähmung auf das Ursprungslevel draufgerechnet bekommt.

Bei anderen Kreaturen startet die Effektivität bei 100 % und fällt mit der Zeit sowie dem während der Zähmung erlittenem Schaden. Bei dem Bloodstalker müsst ihr die von Grund auf niedrige Effektivität erst erhöhen, indem ihr den Bloodstalker von euch gezähmte oder gezüchtete Kreaturen töten lässt.

Hierzu eignen sich Schultertiere wie der Jerboa oder Bulbdog, aber auch etwas größere Kreaturen wie der Parasaur, das Ovis oder der Raptor. Wichtig ist, dass die von euch verwendete Kreatur klein genug ist, dass der Bloodstalker sie greifen und zu sich heranziehen kann.

ARK: Survival Evolved Bloodstalker
Die Bloodstalker fanden mit Genesis Part 1 in das Spiel

5. Reaper King – Die etwas andere Schwangerschaft

Was zeichnet den Reaper King aus? Die Reaper sind äußerst aggressive und gefährliche Kreaturen, die mit dem Aberration-DLC in das Spiel kamen.

Um einen Reaper King zu erhalten, müsst ihr einige außergewöhnliche Schritte vollführen, welche unter anderem die Befruchtung des Spielers durch eine Reaper Queen beinhalten. Der Reaper kann nicht auf klassische Weise gezähmt oder gezüchtet werden.

Schritt 1: Die Befruchtung

Als Erstes müsst ihr eine Reaper Queen finden und gegen sie kämpfen. Diese müsst ihr mit einer Lichtquelle schwächen, um sie anschließend durch Angriffe auf unter 2.000 HP (Gesundheit) bringen zu können.

Ist die Reaper Queen auf unter 2.000 HP, signalisiert sie euch mit einer rötlich-rosanen Pheromonwolke, dass sie bereit zur Paarung ist. Sie wird jetzt versuchen, euch mit ihrem Schweif zu greifen und zu schwängern. Damit sie dies tut, müsst ihr die Lichtquelle ausschalten.

Hat sie ihren Befruchtungsangriff an euch vollzogen, seid ihr so gut wie tot und tragt einen Reaper-Embryo in euch. Im Anschluss des Schwängerungs-Angriffes vergräbt sich die Reaper Queen wortwörtlich im Boden und verschwindet.

ARK: Survival Evolved Reaper Queen
Die Reaper Queen während des Befruchtungs-Angriffs

Schritt 2: Die Schwangerschaft

Ihr seid jetzt mit einem Reaper-Embryo trächtig. Diese Phase dauert bei den Standardeinstellungen etwa 12 Stunden an. Während dieser Phase absorbiert der Reaper Erfahrungspunkte, die ihr sammelt.

Diese gesammelte Erfahrung bestimmt die Effektivität und hat zur Folge, dass euer Reaper-Baby bis zu 75 Stufen höher als die Reaper Queen sein kann, die euch schwängerte.

Schritt 3: Die blutige Geburt und Aufzucht

Nach dem Ablauf der Schwangerschaftsphase platzt das Reaper-Baby in insektenähnlicher Larvenform gewaltsam und äußerst blutig aus eurer Brust heraus. Erneut überlebt ihr diesen Vorgang nur knapp.

Nach der Geburt und während des Larvestadiums ist das Reaper-Baby äußerst aggressiv. Außerdem wandert es mit hoher Geschwindigkeit umher und ignoriert eure Befehle.

Um das Reaper-Baby prägen sowie ernähren zu können, ohne von ihm angegriffen oder sogar getötet zu werden, wird eine Reaper-Pheromondrüse benötigt. Die Pheromondrüse, welche ihr durch das Töten einer Reaper Queen erhaltet, müsst ihr konsumieren. Anschließend verhält sich die Reaper-Larve euch gegenüber friedlich.

Sobald das Baby einen bestimmten Wachstumsfortschritt erreicht hat, vergräbt sich die Larve im Boden und bleibt für kurze Zeit untergetaucht. Anschließend gräbt sie sich aus dem Boden heraus und kommt zum Vorschein. Jetzt hat der Reaper seine kindliche Larvenform abgelegt und die Form der größeren Erwachsenen angenommen.

ARK: Survival Evolved Reaper King
Der ausgewachsene Reaper King in ARK

ARK: Survival Evolved hat über die Jahre eine beachtliche Auswahl unterschiedlicher Kreaturen mit immer kreativeren Zähm- und Zuchtmethoden aufgebaut.

Wie viele dieser Kreaturen habt ihr schon selbst gezähmt? Welches Biest fehlt euch in der Liste und muss definitiv in einem zweiten Part der „5 außergewöhnlichsten Zähmarten“ enthalten sein? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Irrer Twitch-Streamer fordert die besten LoL-Spieler der Welt heraus – Lässt Zufall über Position entscheiden

Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist wohl der verrückteste Streamer zu League of Legends. Nachdem er in den letzten Jahren bereits eine irre Herausforderung geschafft hat, möchte er nun den Challenger-Rang in Korea erreichen. Dabei lässt er den Zufall über seine Position entscheiden.

Was ist das für eine Challenge? In seinem neuen Projekt möchte Tyler1 den Rang Challenger in Korea erreichen. Den können nur die 300 besten Spieler in Korea bekommen. Das allein ist also schon eine große Herausforderung, denn Korea gilt als die stärkste Region in LoL.

Allerdings hat er sich ein weiteres Handicap eingebaut. Denn während die meisten Challenger-Spieler vor allem auf einer Position stark sind und diese bis zum höchsten gemeistert haben, will Tyler1 den Zufall entscheiden lassen, welche Rolle erspielt – und das bei jedem einzelnen Match.

Darum wird er sich immer als „Auffüller“ anmelden. Er weiß erst in der Champion-Auswahl selbst, welche Rolle er bekommt.

Wann startet die Challenge? Los geht es Ende April, wenn Tyler1 selbst nach Korea reist. Dort wird er 30 Tage bleiben, was diese Challenge noch etwas verrückter macht. Er reist mit einem Freund nach Korea, wird aber nur SoloQ spielen.

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Tyler1 begann als One-Trick-Pony, erreichte inzwischen auf jeder Position Challenger in Amerika

Kann er das wirklich schaffen? Tyler1 hat einen großen Ehrgeiz und verfolgt seine Ziele konsequent:

Der Twitch-Streamer beherrscht inzwischen also jede Position in LoL und hat zudem schon Erfahrung mit der SoloQ in Korea gemacht. Da er fast täglich LoL spielt und streamt, hat er eine riesige Zahl von Matches abgeschlossen.

Trotzdem wird diese Challenge nicht leicht zu meistern sein, vor allem, da er nur 30 Tage Zeit hat.

Hat das vor ihm schon jemand geschafft? Das ist nicht ganz klar. Es gibt Challenger-Spieler, die bewusst die Position “Auffüllen” wählen. Allerdings beansprucht keiner davon, von 0 bis Challenger nur über den Zufall gespielt zu haben.

Allerdings gibt es auch Spieler, die auf allen 5 Positionen Challenger erreicht haben, darunter der Schwede Carl Felix „MagiFelix“ Boström.

Wer sich übrigens einige der Erfolge von Tyler1 anschauen möchte, findet hier eine interessante Zusammenstellung vom YouTuber Brendon Sims:

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Bekannter Coach sagt: Schon Gold-Spieler werden Tyler1 Probleme bereiten

Wer hat sich zu der Challenge geäußert? Nick „LS“ de Cesare gilt als einer der genialsten Coaches in League of Legends. Viele Jahre trainierte er Teams in Korea. Er geht jedoch davon aus, dass Tyler1 die Challenge nicht schaffen wird (via YouTube):

Ich glaube nicht, dass Tyler das schafft. Ich weiß nicht, wie lange er bleiben wird. Die Sache ist die, dass Tyler aufgestiegen ist, weil er schlauer ist als die NA-Spieler und außerdem einen vorteilhaften Ping hatte. In Korea besteht das Problem darin, dass die Silber- und Goldspieler eine bessere Spielmechanik haben, als er es in seinen durchschnittlichen Spielen gewohnt ist. Sie sind noch immer dumm, aber sind mechanisch besser.

Traut ihr Tyler1 diese Challenge zu oder hat LS mit seiner Einschätzung recht? Werdet ihr euch das Spektakel anschauen oder habt ihr eher andere Lieblings-Streamer für LoL?

Eine der interessantesten Entwicklungen machen gerade die LoL-Ligen unterhalb der LEC durch. Denn das Interesse für diese regionalen Ligen ist dieses Jahr deutlich angestiegen:

Popularität von LoL explodiert 2022 nach einer Änderung in Europa

Fusion Pro Controller für Nintendo Switch im Test – Ist er die 107 € wert?

Es gibt allerlei verschiedene Controller für die Nintendo Switch. Mein-MMO-Autorin Lena hat einen für euch getestet: Den kabellosen Controller Fusion Pro von PowerA. Er kostet etwa 107€.

Was ist das für ein Controller? Der Fusion Pro gilt als Alternative zu den Joy-Cons der Nintendo Switch oder aber zum Pro-Controller. Er ist zudem offiziell lizenziert und kostet derzeit 107,77 Euro. Er liegt damit im oberen Preisspektrum.

Was kann der Controller?

  • Er kann sowohl per Kabel als auch Wireless bedient werden. Ein Schalter am Controller wechselt zwischen den Modi.
  • Der Controller kommt mit einem „Pro Pack“, dass euch ermöglicht, 4 bestehende Tasten auf die Tasten des Pro Packs zu legen.
  • Die obere Schale kann einfach zwischen schwarzem und weißem Design gewechselt werden.
  • Beide Joysticks sind austauschbar.
  • Er besitzt einen 3,5 mm Klinkenanschluss.

Was kann der Controller nicht?

  • Er besitzt keine Rumble-Funktion.
  • Der Controller kann keine Amiibos einscannen.
  • Die Knopfbelegung kann in den Einstellungen der Nintendo Switch nicht geändert werden.
  • Die Nintendo Switch zeigt den Akkustand des Controllers nicht an.

PowerA stellte mir den „Fusion Pro“-Controller zum Testen zur Verfügung und ich sage euch, ob sich der Preis von 107,77 Euro lohnt.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

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„Fusion Pro“-Controller im Test gegen den Pro-Controller

Ich stelle euch das Gamepad von PowerA nun genauer vor. Dabei vergleiche ich ihn immer wieder mal mit dem Pro-Controller von Nintendo selbst. Es heißt also 59,99 Euro vs. 107,77 Euro. Dabei gehe ich auf diese Aspekte ein:

Am Ende verrate ich euch, ob ich meinen alten Pro-Controller beiseitelegen werde und in Zukunft zum Fusion Pro greife.

Lieferumfang

Was erwartet euch im Paket?

  • Der Controller selbst.
  • Eine Tasche mit robuster Oberfläche.
  • Ein Kabel, um den Controller aufzuladen oder ihn damit zu bedienen.
  • 4 Joysticks.
  • 2 Schalen für den oberen Teil des Controllers.
  • Das Pro Pack.
  • Bedienungsanleitung.
Lieferumfang Fusion Pro Controller von PowerA
Alle Teile passen in die mitgelieferte Tasche.

Handhabung + Design

Wie einfach funktioniert der Wechsel von Schalen und Joysticks? Ich war positiv überrascht, denn: ziemlich einfach. An dem Controller ist eine kleine Einkerbung, die den Wechsel der Schalen unkompliziert macht. Dabei verkanten sie auch nicht und halten mithilfe von mehreren kleinen Magneten direkt fest.

Auch die Joysticks lassen sich mühelos austauschen. Mit einem kleinen Zug entfernt man die Knüppel und kann dabei auch nichts falsch machen, denn alle Joysticks passen an beide vorhergesehenen Stellen.

Es gilt aber zu beachten, dass 2 mitgelieferte Joysticks höher sind als die anderen beiden. Für Personen mit längeren Fingern könnte die zusätzliche Länge einen positiven Vorteil verschaffen. Da ich ziemlich kleine Hände und kurze Finger habe, konnte ich die höheren Joysticks nicht effektiv nutzen. Die tieferen Knüppel der Fusion Pros waren da für mich vorteilhafter.

Beide Controller im Vergleich.

Wie lässt sich das Pro Pad anbringen? Auch sehr einfach. Mithilfe eines Druckknopfes kann man das Pro Pad unkompliziert anbringen und auch wieder entfernen. Zusätzlich gibt es eine kleine Abdeckung, falls ihr das Pro Pad nicht benutzen, aber den Controller hinten nicht einfach offen lassen wollt.

Wie ist das Design? Nun, das ist ja immer Geschmackssache, aber wirklich maßgeblich anders als der Pro-Controller sieht der Fusion Pro nicht aus. Dazu sei gesagt, dass ich nur die Smash-Version des Pro-Controllers besitze, normalerweise ist er bloß Schwarz-Grau und besitzt keine weißen Elemente.

Mir gefällt das Design, sowohl in der schwarzen als auch in der weißen Version.

Konfiguration des Pro Packs

Wie funktioniert das Pro Pack? Sobald ihr das Pro Pack an der Rückseite des Controllers angebracht habt, ist es startbereit und ihr könnt bestehende Tasten zu den zusätzlichen 4 Tasten zuweisen – sie haben mich etwas an Spinnenbeine erinnert.

Um die Spinnenbeine zu konfigurieren, müsst ihr die Taste an der Rückseite des Gamepads für einige Sekunden gedrückt halten. Danach leuchtet vorn ein kleines Lämpchen.

Daraufhin drückt ihr eine bestehende Taste und danach das Spinnenbein, welches sich die Taste merken soll. So habe ich beispielsweise die X-Taste genommen, um sie der oberen rechten Taste des Pro Packs zuzuordnen. Die Tasten können jederzeit und auch ingame neu oder zusätzlich belegt werden.

Merkt sich der Controller die Konfiguration? Ja, tut er. Auch wenn ihr die Switch samt Controller abschaltet und danach wieder anschaltet, bleibt die von euch getroffene Konfiguration erhalten. Selbst, wenn ihr an einer anderen Nintendo Switch spielt.

Was fehlt? Ihr könnt die Knöpfe nicht in den Einstellungen der Nintendo Switch umbelegen. Solltet ihr also ein eigenes Profil für eure Knöpfe haben, könnt ihr das nicht mit dem Fusion Pro anwenden.

Praxistest

Wie habe ich getestet? Zunächst habe ich außerhalb von Spielen getestet, wie sich der Controller anfühlt, wie die Knöpfe und Joysticks reagieren. Danach habe ich im Rennspiel Mario Kart 8 Deluxe, im Indie The Binding of Isaac und im Plattformer Super Meat Boy getestet, wie sie sich mit dem Fusion Pro im Vergleich zum Pro-Controller spielen lassen.

Wie liegt der Controller in der Hand? Sehr gut, obwohl ich kleine Hände habe und kleinere Controller präferiere. Die Gummibeschichtung am hinteren Teil des Fusion Pro sorgt nochmal zusätzlich dafür, dass ich sicheren Halt habe.

Da ist der Pro-Controller von Nintendo doch deutlich im Nachteil, da er nur aus Plastik besteht. Dort kommt es bei längeren Gaming-Sessions schon vor, dass mir der Controller wegrutscht, gerade, wenn man in hitzigen Mario-Kart-Gefechten steckt.

Wie sieht es bei den Joysticks aus? Jedoch bevorzuge ich die Joysticks des einfachen Pro-Controllers. Sie sind komplett mit einem rutschfesten Gummi-Überzug versehen, während der Fusion Pro nur am Rand geriffeltes Gummi vorweist und an der Oberfläche relativ glatt ist.

Da ich dazu tendiere meinen Daumen komplett auf den Joystick zu legen und nicht vom Rand aus steuere, bin ich dort einige Male weggerutscht und musste mir eine andere Steuerung angewöhnen.

Wie sind die Knöpfe? Alle Knöpfe machen einen hochwertigen Eindruck und geben beim Drücken mehr Widerstand als beim normalen Pro-Controller, was mir aber sehr gut gefällt. Ich hatte das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben.

So lief es ingame: Zuerst bin ich einige Cups in Mario Kart 8 Deluxe gefahren. Dabei musste ich mich, erst an den anderen Joystick gewöhnen, allerdings kam vor allem eines zum Einsatz: Das Pro Pack. Mit dem Vorwissen, dass ich bei Mario Kart nur schlecht an die X-Taste gelange, habe ich mir das eine Spinnenbein zunutze gemacht und die X-Taste darauf gelegt.

Mit der X-Taste schaut man in Mario Kart nämlich hinter sich. Ein wichtiges Feature, um die Gegner hinter einem gezielt mit Panzern oder Bananen zu ärgern. Mit meinem normalen Pro-Controller habe ich dieses Feature also quasi nie genutzt, da ich sonst nicht in der Lage war, richtig Gas zu geben und dabei zu bremsen.

Das Pro Pack war bei Mario Kart also wahnsinnig hilfreich, bei Super Meat Boy oder The Binding of Isaac aber gar nicht. Bei den Spielen kam ich an alle wichtigen Knöpfe und brauchte das Pro Pack überhaupt nicht.

Allerdings hatte ich gerade bei Super Meat Boy das Gefühl, durch den erhöhten Tastenwiderstand, besser und kontrollierter springen zu können. Es fiel mir deutlich leichter kleinere Sprünge zu vollziehen, als beim Pro-Controller, dessen Tasten schnell zum Anschlag kommen.

Bei normalen, entspannten Spielen hat der Fusion Pro keinen Unterschied zum Pro-Controller gemacht.

Was war negativ? Besonders bei Rumble-intensiven Spielen, wie Mario Kart oder The Binding of Isaac, habe ich den Rumble tatsächlich vermisst, da ich ihn einfach vom Pro-Controller gewohnt war. Er gab mir einen zusätzlichen Indikator, wenn ich leicht von der Strecke abkam oder getroffen wurde.

Man fühlt sich durch den Rumble einfach mehr als Teil des Spiels. Ansonsten machte mir der Joystick immer wieder Probleme, an den ich mich einfach nicht gewöhnen konnte. Vielleicht benötigt das mehr Zeit, da ich seit über 20 Jahren den Knüppel auf eine bestimmte Art und Weise bediene.

Da ich keine Amiibos einscannen musste oder wollte, hat mir das Feature nicht gefehlt, jedoch kann man es als Negativ-Punkt zählen, wenn man nicht zu seinen Joy-Cons hechten möchte, um kurz die Figuren einzuscannen.

Zudem konnte ich nicht den Akkustand des Controllers einsehen. Die Switch zeigt diesen nämlich nicht an. Zwar sagt sie Bescheid, wenn der Akku beinahe entleert ist. Allerdings checke ich schon gerne zwischenzeitlich, wie es um den Akku steht – vor allem, wenn ich vorhabe, das Haus zu verlassen und die Switch samt Controller mitnehmen will.

Alle wichtigen Pros und Cons nochmal zusammengefasst

Pro
  • Einfache Handhabung
  • Zusätzliche Steuerungsmöglichkeit durch das Pro Pack
  • Knöpfe und Joysticks reagieren gut, präzise und nicht zeitverzögert
  • Zusätzlicher Grip durch die Gummibeschichtung an den Griffen
  • Akku hält, was er verspricht: Etwa 20 Stunden
  • Klinkenanschluss ist praktisch, wenn man lieber über Kopfhörer hört
Contra
  • Keine Rumble- und Amiibo-Funktion
  • Joysticks an der Oberfläche rutschig, zu glatt
  • Akkustand nicht einsehbar
  • Pro Pack könnte bei größeren Händen im Weg oder störend sein

Fazit zum „Fusion Pro“-Controller

Werde ich den Pro-Controller beiseitelegen?

Bei gewissen Spielen wahrscheinlich schon. Gerade wenn es um präzise Steuerung geht, hat der Fusion Pro durch den anderen Tastendruck einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Bei Super Meat Boy habe ich schon einen deutlichen Unterschied gemerkt. Bei einfachen Games wie Pokémon oder The Binding of Isaac reicht mir aber definitiv der Pro-Controller. Bei Mario Kart stehe ich im Zwiespalt, da ich den Rumble schon sehr vermisste, aber das Pro Pack wahnsinnig praktisch war. Eine Mischung aus dem Pro-Controller und dem Fusion Pro wäre perfekt. Wenn ich mich jedoch entscheiden müsste: Da ich mehr entspanntere Spiele zocke, würde ich die 107,77 Euro nicht ausgeben und beim einfachen Pro-Controller bleiben.

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Lena

Freie Autorin bei Mein-MMO

Die beliebteste Mod für Elden Ring gibt euch den Easy Mode, den viele Fans radikal ablehnen

Wie bei vielen Open-World-RPG’s gibt es auch für Elden Ring eine Mod-Szene. Die beliebteste Mod für das Spiel ist aber sehr kontrovers: ein selbst-gemachter Easy Mode. MeinMMO sagt euch mehr.

Die Website Nexus Mods verbindet man eigentlich hauptsächlich mit anderen Open-World-RPGs wie Skyrim oder Fallout. Doch auch für Elden Ring finden Spieler auf dieser Website allerlei Mods und Tweaks, mit denen ihr euer Gameplay nach Bedarf anpassen könnt.

Auf Nexus Mods können Spieler Gameplay-Modifikationen kostenlos herunterladen, die von anderen Fans erstellt wurden. Diese Mods können die Grafik verbessern, ein wenig am Balancing feilen oder ganz neue Mechaniken und Items ins Spiel bringen.

Die beliebteste Mod für Elden Ring verspricht dabei die radikale Änderung, die sich viele Spieler wünschen, aber Hardcore-Fans für unmöglich halten: einen Easy-Mode.

Mod für „Easy Mode“ kommt in 3 Versionen

Wie funktioniert diese Mod? Die Mod „Easy Mode for Elden Ring“ von dem User odashikonbu sagt, dass sie nur ein Ziel hat: „Das Spiel für frustrierte Spieler einfacher“ zu machen.

Dafür gibt es die Mod in 3 Versionen:

  • Version 1 – Nur Schadens-Anpassungen:
    • Der Spieler nimmt 50 % weniger Schaden.
    • Ihr macht 25 % mehr Schaden.
    • Eure Angriffe haben einen doppelten Schadensradius.
    • Heil- und Manatränke sind doppelt so gut.
  • Version 2 – Schadens-Anpassungen und 10x Runen:
    • Alle Anpassungen aus Version 1.
    • Zusätzlich bekommen Spieler 10-mal so viele Runen.
    • Waffen-Upgrades benötigen nur noch einen Schmiedestein.
  • Version 3 – Persönliche Anpassungen:

Egal für welche Version vom Easy-Mode ihr euch entscheidet, ihr müsst auf eine wichtige Sache verzichten: den Multiplayer von Elden Ring.

Denn damit eine Mod funktioniert, muss man das Spiel in Steam ohne Anti-Cheat starten – was wiederum automatisch den Multiplayer komplett deaktiviert.

Video starten

Wie beliebt ist die Mod? Aktuell ist diese Easy-Mode-Mod der beliebteste Download zu Elden Ring auf Nexus Mods. Über 50.000-mal wurde sie bereits heruntergeladen.

Aufgrund der Thematik wird diese Mod aber auch kontrovers diskutiert. In 500 Kommentaren zur Easy-Mode-Mod wird dabei eine bekannte Frage erneut diskutiert: Darf ein Spiel wie Elden Ring überhaupt einen Easy-Mode haben?

„Ich glaube, ich bekomme immer noch die richtige Dark-Souls-Erfahrung“

Die Diskussion rund um den Schwierigkeitsgrad von Elden Ring ist eine hitzige und altbekannte. Bereits seit Demon’s Souls, dem ersten FromSoftware-Game dieser Art, streitet sich die Community über die Einsteigerfreundlichkeit dieser Spiele.

Wir haben auch euch zu dem Thema befragt – mit deutlicher Antwort. In unserer Umfrage haben sich knapp 3 von 4 MeinMMO-Usern gegen einen Easy Mode ausgesprochen:

Mehr zum Thema
Braucht Elden Ring einen Easy Mode? Ihr habt eine deutliche Meinung
von Irina Moritz

In den Kommentaren auf Nexus Mods sind die Diskussionen ebenfalls sehr hitzig. Besonders häufig ist ein Hin- und Her zu erkennen zwischen Befürwortern und denen, die solche Änderungen radikal ablehnen.

User rykentharr bedankt sich beim Ersteller der Mod:

Vielen Dank für diese Mod. Die hat mir eine enorme Menge an Grind, Stress und Frustration erspart. […] Ich habe das Spiel bereits zweimal ohne Mods durchgespielt und wurde seelisch komplett zerstört. Diese Mod hat meinen dritten Durchgang so viel erträglicher gemacht.

Auch NaraApricots schreibt:

Vielen Dank dafür! Ich bin ein totaler Neuling, der noch nie ein Spiel gespielt hat, das ein Ausweichen als Schlüsselkomponente des Spiels erfordert, also spart mir das eine Menge Ärger und ich kann mich langsam an das Ausweichen gewöhnen.

Ich sterbe immer noch ein bisschen, und ich war begeistert, als ich Godrick besiegt habe. Ich glaube also, ich bekomme immer noch die richtige „Dark Souls“-Erfahrung.

Allerdings sagt ein anderer User dazu: „Du lügst dich selber an, aber das ist okay“.

Auch sonst gibt es viel Ablehnung für diese Mod. AFlyingWilly101 sagt etwa:

git gud, Händchenhalten wie bei einem Baby ist nicht, wie man das Spiel zocken soll. Du kannst es dir ehrlich so viel einfacher machen, wenn du einfach das Spiel spielst und die Welt ein wenig erkundest lmao

Was sagt ihr zu dieser Mod? Findet ihr sie angemessen, oder widerspricht das der „Philosophie“ der Souls-Spiele? Glaubt ihr, dass Nutzer dieser Mod noch die „echte“ Spielerfahrung haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

MeinMMO-Autor Christos Tsogos hat neulich eine andere Art von „Easy Mode“ vorgestellt – seinen unglaublich starken Magier-Build:

Elden Ring: Der beste Magier-Build – So baut ihr euren eigenen Easy-Mode

Quelle(n):
  1. Kotaku

Wer jetzt mit ESO anfängt, bekommt so viel Content kostenlos wie nie zuvor

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) startet im Juni mit dem neuesten Kapitel „High Isle“. Und wer sich jetzt schon einloggt, bekommt eine Menge Content gratis. Darunter das allererste Kapitel-Addon und Goodies zum 8. Jubiläum des Online-Rollenspiels.

Was ist ESO und für wen eignet es sich? The Elder Scrolls Online (ESO) ist ein komplexes MMORPG in der Welt der populären Elder-Scrolls-Reihe (Skyrim, Oblivion, usw.). Die Ereignisse in ESO finden aber viele Jahrhunderte vor den bisherigen Elder-Scrolls-Games statt.

Ihr erschafft euch einen Helden aus der von Elder Scrolls gewohnten Auswahl an Völkern und beginnt dann eure Karriere als Abenteurer. Ihr erkundet die riesigen, offenen Gebiete der Welt von Tamriel, die in dieser Vollständigkeit in noch keinem Spiel der Reihe zu sehen war.

Vor allem Regionen, wie das Land Elsweyr oder die Gebiete der echsenhaften Argonier sind in ESO erstmals in vollem Detailreichtum zu sehen.

Wer hingegen auf altbekannte Elemente steht, wird in Regionen wie der Goldküste (Oblivion) oder Himmelsrand (Skyrim) viele bekannte Schauplätze und Inhalte wiederfinden.

Video starten

Spieler, die gern gegen andere Spieler kämpfen, können sich in einen großen Krieg zwischen drei verfeindeten Fraktionen stürzen und um die Zentralprovinz Cyrodiil fechten. Alternativ gibt es Arenakämpfe mit ebenfalls drei Teams, die kurzweilige Scharmützel austragen.

Wer also Online-Rollenspiele mit tiefgreifender Story mag, die man sowohl im Team als auch solo gut spielen kann und auf Elder Scrolls steht, der ist hier goldrichtig. Vor allem, weil ESO gerade besonders attraktiv für Neueinsteiger ist.

Dank FreePlay-Event lohnt sich der Neueinstieg nach 8 Jahren mehr denn je

Was bekommt man gerade alles kostenlos? Aktuell laufen in ESO mehrere Ereignisse, die besonders für Neu- und Wiedereinsteiger spannend sind:

  • ESO verschenkt gerade das allererste Kapitel “Morrowind” an alle Spieler
  • ESO feiert gerade das Jubiläum zum 8. Geburtstag mit vielen Goodies
  • ESO ist im Rahmen des “FreePlay-Events” bis zum 26. April 2022 kostenlos spielbar.

Details zu diesen lohnenden Aktionen gibt’s in den folgenden Absätzen.

ESO gratis spielen und ersten Kapitel abstauben

Was ist das “FreePlay-Event”? ESO ist kein kostenloses Spiel, es muss einmalig gekauft werden. Dann könnt ihr es so lange spielen, wie ihr wollt. Weitere DLCs und Kapitel kosten extra, es gibt auch ein optionales Abo, in dem dann ein Großteil der bisher erschienen Inhalte enthalten ist.

Hier geht’s zum Download

Das bedeutet, dass ihr die 4 Klassen aus dem Grundspiel bekommt, sowie zusätzlich die Hüter-Klasse aus Morrowind und den Zugang zu den Gebieten des Kapitels samt deren Quests.

Euer Spielfortschritt wird nach dem Event nicht gelöscht. Solltet ihr also euch dazu entschließen, das Spiel doch noch zu kaufen, dann könnt ihr gleich weitermachen und bekommt auch noch 500 Kronen (die Premium-Währung des Spiels), die ihr im Cash-Shop (Kronen-Shop) ausgeben könnt. Dort gibt’s unter anderem Kostüme oder Mounts.

Während des FreePlay-Events gibt es zudem die ESO Standard Edition bis zu 70 % und ESO mit dem vorigen Kapitel Blackwood bis zu 67 % günstiger im Shop! Der Deal gilt bis zum 27. April bzw. dem 26. Auf Stadia und der Xbox.

Doch wer erstmal in das Spiel reinschnuppern will, der hat bis zum 26. April 2022 um 16:00 Gelegenheit dazu. Denn in diesem Zeitraum findet das “Free-Play-Event” statt und ihr könnt das komplette Grundspiel sowie die erste große Kapitel-Erweiterung Morrowind komplett kostenfrei und ohne Einschränkungen spielen.

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Das alles erwartet euch in Morrowind.

Was ist an Morrowind so toll? Morrowind war das erste Kapitel-DLC zu ESO und sehr erfolgreich. Seitdem sind noch fünf weitere solche Erweiterungen erscheinen. Bei Morrowind ging es in die gleichnamige Provinz der Dunkelelfen. 

Wer das gleich benannte RPG aus dem Jahre 2002 kennt, der fühlt sich sofort heimisch, wenn sein Charakter am Dock von Seyda Neen ankommt.

Mit Morrowind könnt ihr eine komplett neue Story in ESO erleben. Ihr erkundet die herrlich bizarre und wunderschöne Insel Vvardenfell samt ihrer schrulligen Bewohner.

Ihr helft dem lebenden Gott Vivec bei einem delikaten Problem und könnt auch die damals neu hinzugekommene Klasse des Hüters spielen. Das ist eine Art Mischung aus Druide und Waldläufer, der allerhand Getier beschwören kann.

Jubiläum und neue Story für 2022

Was hat es mit den Feierlichkeiten auf sich? Zusätzlich zu der Gratis-Version von ESO und dem kostenlosen Kapitel Morrowind gibt es in ESO gerade ein spezielles Jubiläums-Event. Denn ESO wird 8 Jahre alt und feiert das mit einem Fest im Spiel.

Ihr könnt bis zum 19. April 2022 um 16:00 Uhr an den Feierlichkeiten teilnehmen und euch als großes Geschenk einen epischen Kuchen besorgen. Der gibt euch Boni auf Erfahrungspunkte und ist einfach herrlich lecker.

eso-kuchen01
Dieser Kuchen erwartet euch!

Auf der offiziellen Seite von ESO gibt es detaillierte Infos zu dem Event und was es zu holen gibt.

Dazu kommen noch Event-Quests, bei denen ihr euch diverse Goodies verdienen könnt, darunter eine mechanische Spinne, Skins für eure Klamotten und sogar die Möglichkeit, Fragmente eines besonderen Reittiers zu erhalten. Was es alles in Events 2022 zu holen gibt, erfahrt ihr hier.

Was kommt dieses Jahr noch in ESO? Wie jedes Jahr seit dem Release von Morrowind gibt es auch 2022 wieder ein neues Kapitel. Das dreht sich um das “Vermächtnis der Bretonen” und am 6. Juni (21. Juni für Xbox und PlayStation) erscheint mit “High Isle” das neueste Kapitel von ESO.

Hier geht’s zum Download

Darin werdet ihr die geheimnisvollen Inseln im Westen von Tamriel erforschen und tückische Intrigen im bretonischen Adel aufdecken. Der Prolog dazu ist schon verfügbar und ihr könnt euch noch in der kostenlosen Spielzeit des FeePlay-Events in das neue Abenteuer stürzen.

Wenn ihr dann ESO kaufen wollt, könnt ihr gleich mit dem neuen Kapitel einsteigen und die Story einfach weiterspielen.

Später im Jahr kommen außerdem weitere Dungeons und eine weitere Ergänzung des Spielgebiets hinzu. Es lohnt sich also mehr denn je in ESO einzusteigen und dranzubleiben.

Diablo 3: Eure Lieblingsklassen für Season 26 von beliebt bis unbeliebt

In Diablo 3 ist nun Season 26 aktiv und wir haben euch gefragt, welche Klasse ihr spielt. Ihr habt fleißig abgestimmt und nun die Gewinner und Verlierer bestimmt.

Was ist los bei Diablo 3? Am Freitag, den 15. April, startete die neue Season 26 in Diablo 3. Mit dem Endgame-Modus Echoing Nightmare bietet euch das neue Kapitel Inhalte, die sich mit den verschiedenen Klassen lohnen.

Wie bei jeder Season stellen sich Spieler die Frage, mit welcher Klasse man antreten soll. Wir zeigen euch hier, welche Klasse ihr in S26 unbedingt spielen wollt.

Die beliebtesten Klassen in Season 26

Das war die Umfrage: Hier auf MeinMMO haben wir euch gefragt, welche Klasse ihr in S26 spielen werdet. Dazu konntet ihr insgesamt eine Stimme auf eine der sieben Klassen aus Diablo 3 verteilen.

So habt ihr gewählt: Am 16. April um 09:25 Uhr machten bereits 3.114 Leute bei der Abstimmung mit. Wir zeigen euch die Ergebnisse:

  1. Dämonenjäger mit 1.060 Stimmen, entspricht etwa 34 %
  2. Mönch mit 690 Stimmen, entspricht etwa 22 %
  3. Barbar mit 392 Stimmen, entspricht etwa 13 %
  4. Zauberer mit 320 Stimmen, entspricht etwa 10 %
  5. Totenbeschwörer mit 249 Stimmen, entspricht etwa 8 %
  6. Hexendoktor mit 217 Stimmen, entspricht etwa 7 %
  7. Kreuzritter mit 186 Stimmen, entspricht etwa 6 %

Besonders die Dämonenjäger-Klasse hat es euch in Season 26 angetan. In der Tier List hat sie im S-Tier den Marodeur-Geschützturm-Build. Vorteil daran ist, dass es das Marodeur-Set direkt als Starter-Set von Haedrig geschenkt gibt.

Auf dem letzten Platz eures Votings findet man den Kreuzritter. Auch diese Klasse hat mit dem AdT-Himmelsfuror einen S-Tier-Build, doch der scheint für euch nicht interessant genug zu sein. Mit Abstand ist der Dämonenjäger auf Platz 1 eurer Rangliste.

Bleibt ihr einer Klasse in Diablo 3 von Anfang bis Ende einer Season treu oder wechselt ihr auch mal durch? Die Gewinner und Verlierer der Rangliste von Season 25 seht ihr hier.

Pokémon GO startet heute Ei-Event mit Owei und neuen Forschungen – Alle Inhalte

In Pokémon GO läuft am 16. April die begrenzte Forschung “Ei-Meldung: Frühlingsüberraschung” und bringt Owei, Alola-Kokowei und weitere Boni mit.

Was ist das für ein Event? In Pokémon GO läuft seit ein paar Tagen das große Frühlings-Event. Am heutigen Samstag, den 16. April, findet dazu ein Mini-Event statt. Das läuft für drei Stunden und bringt viele Owei und Alola-Kokowei für euch.

Wir zeigen euch alle Boni und neuen Forschungen des Mini-Events.

Ei-Event am 16. April – Alle Inhalte

Wann geht es los? Der Start des Events ist um 11:00 Uhr. Das Event läuft drei Stunden und endet dann um 14:00 Uhr.

Welche Boni gibt es? Dreht ihr in der Event-Zeit an Fotoscheiben von PokéStops, erhaltet ihr Forschungen, die euch mit Owei-Begegnungen belohnen.

Während des Events könnt ihr Owei zu Alola-Kokowei weiterentwickeln, die dann Draco Meteor als Attacke beherrschen. Draco Meteor verursacht in Trainerkämpfen und in Arena- und Raidkämpfen 150 Schaden.

Dazu gibt es die doppelte Menge an Erfahrungspunkten für das Fangen von Pokémon und die Event-Boni des Frühlings-Events sind auch aktiv.

In der Wildnis erscheinen in den drei Event-Stunden folgende Pokémon häufiger: Bisasam, Myrapla, Paras, Knofensa, Tangela, Endivie, Sonnkern, Geckarbor und Samurzel. Bei allen habt ihr die Chance, den Pokémon auch als Shiny zu begegnen.

Diese Forschungen gibt es: Trainer bestätigten bereits viele Feldforschungsaufgaben, die zum Event gehören. Alle der Forschungen belohnen euch mit Owei-Begegnungen. Bedenkt, dass ihr die Feldforschungen während des Events erhalten müsst, um die neuen Belohnungen zu bekommen.

  • Fange 3 Pflanzen-Pokémon
  • Fange 3 Pokémon mit Wetter-Boost
  • Fange 5 Pokémon mit Wetter-Boost
  • Nutze 3 Beeren beim Fangen von Pokémon
  • Entwickle 2 Pflanzen-Pokémon
  • Verschicke 2 Geschenke mit Stickern
  • Drehe 2 PokéStops
  • Mache einen Schnappschuss eines wilden Pflanzen-Pokémon
  • Lande 5 gute Würfe
  • Lande 3 gute Würfe hintereinander
  • Lande 3 großartige Würfe
  • Lande 2 großartige Würfe hintereinander
  • Lande 5 Curveball-Würfe
  • Kämpfe in einer Arena
  • Kämpfe in einem Raid
  • Nutze eine sehr effektive Lade-Attacke

Bei all diesen Forschungen habt ihr die Chance, schillernden Owei zu begegnen. Bedenkt, dass ihr die Owei während des Events entwickeln müsst, damit Alola-Kokowei die starke Attacke Draco Meteor erlernt.

Niantic arbeitet gerade an einem neuen AR-Spiel, in dem ihr süße Haustiere sammelt und züchtet.

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 15.04.

In Destiny 2 gibt es bei Xur keine böse Überraschung mehr, seit Bungie seine Schrauben festgezogen hat. Er ist also auch am Osterwochenende im Einsatz und wird an einen zufälligen Ort hoppeln, um euch seine Exotics zu bringen. MeinMMO weiß, wo ihr den spacigen Osterhasen findet und was er anzubieten hat.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Inzwischen sind alle Raid-Challenges bekannt, sodass die Spieler sich schon bald auf die Großmeistervariante des Raids fokussieren können. Diese steht bereits in den Startlöchern und wird die Raid-Challenges nochmal auf ein neues Niveau heben, sowie verbesserte Beute bieten.

Daneben war auch diese Leistung im Raid wirklich sehenswert. Der Spieler Vendetta zeigte, wie er den 2. Encounter im Raid “Schwur des Schülers” solo bewältigt. Er balancierte die unterschiedlichen Puzzle-Mechaniken geschickt aus, um am Ende Erfolg und die Anerkennung der Community zu haben.

Für die Fans des exotischen Raketenwerfer “Gjallarhorns” dagegen sieht es düster aus, denn ein paar dunkle Statistikwolken brauen sich am Horizont zusammen. Ob es ein Gewitter geben wird oder nicht, ist noch ungewiss. Bungie hat aber bereits Waffen-Anpassungen angekündigt.

Lord Saladin ist wieder auf den Turm zurückgekehrt und veranstaltet das Eisenbanner.

Alle Infos zu Xur am 15. April 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Über die Feiertage ist Xur natürlich auch im Einsatz. Er trifft heute Abend pünktlich um 19 Uhr ein und freut sich auf euren Besuch. Ihr könnt dann bis Dienstag um 19 Uhr bei ihm die heißesten Oster-Schnäppchen ergattern.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Bei seinem Standort ist es wie mit Ostereiern: Man weiß vorher nie, wo sie sich verstecken. Wir haben uns also auf die Suche begeben und Xur im Turm Hangar entdeckt. Hier seine genaue Position:

Destiny-2 Xur Turm Hangar
Xur ist in den Turm Hangar gehoppelt, sodass ihr ihn leicht findet.

Xurs Inventar vom 15.04 –19.04 – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Xur verkauft jede Woche eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen. Was er genau im Sortiment hat, seht ihr hier.

Waffe: Der Königinnenbrecher – Arkus-Linear-Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan:  ACD/0 Rückkopplungs-Hindernis – Arkus-Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +11
  • Belastbarkeit: +17
  • Erholung: +2
  • Disziplin: +7
  • Intellekt: +13
  • Stärke: +9
  • Gesamt: 59

Jäger: Ophidia-Spatha – Solar-Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +12
  • Belastbarkeit: +6
  • Erholung: +15
  • Disziplin: +14
  • Intellekt: +2
  • Stärke: +15
  • Gesamt: 64

Warlock: Schädel des schrecklichen Ahamkara – Arkus-Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +7
  • Belastbarkeit: +13
  • Erholung: +10
  • Disziplin: +6
  • Intellekt: +12
  • Stärke: +13
  • Gesamt: 61

Seltene Rüstung: Als legendäres Rüstungs-Set hat Xur das “Schwingenstreiter-Set” dabei.

Xurs Angebot am 15.04.

Im Video könnt ihr alle Items, dank Nexxos Gaming, noch einmal genauer ansehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

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Link zum YouTube Inhalt
Xurs Angebot im Video.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.

Außerdem bietet er euch seit Witch Queen jede Woche auch einen einzigartigen Roll für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen an. Derzeit hat er jede Woche diese zwei Waffen im Angebot.

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk „Fixer Zug“.
  • Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk „Vorpalwaffe“.

Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.

Lord Saladin hat zum Eisenbanner im Turm Stellung bezogen

Was ist mit den Trials los? Bungie veränderte die Rotation der PvP-Modi so, dass wenn ein Eisenbanner aktiv ist, keine Prüfungen von Osiris veranstaltet werden. Zudem haben viele PvP-Spieler derzeit große Schwirigkeiten mit dem aktuellen Matchmaking im PvP.

destiny-2-eisenbanner
Bis Dienstag, 19. April, ist das Eisenbanner noch aktiv.

Ihr müsst also dieses Wochenende auf den 14. Heiligen verzichten und könnt dafür das Eisenbanner spielen. Damit möchte Bungie dafür sorgen, dass sich die beiden Aktivitäten nicht gegenseitig Konkurrenz machen und auch mehr Abwechslung bringen.

Eine Sache solltet ihr dabei nicht vergessen:

Stürzt ihr euch über die Feiertage ins Getümmel beim Eisenbanner? Oder hat Xur genau das Exo mitgebracht, dass euch noch fehlte? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

WoW zeigt bombastischen Trailer – Schürt Hoffnung für „Nekromanten“

Ein neuer Trailer zum MDI in World of Warcraft zeigt ein spannendes Detail – kommt da ein Nekromanten-Skin für Hexenmeister?

World of Warcraft hat einen neuen Trailer veröffentlicht. Der soll eigentlich Lust auf das neue Dungeon-Turnier machen – und das gelingt auch. Aber ein kleines Detail schürt die Hoffnung vieler Fans auf eine neue Anpassung. Denn eine Hexenmeisterin sieht verdächtig nach einer Nekromantin aus …

Was ist das für ein Trailer? Der Trailer ist zum anstehenden „Mythic Dungeon International“. Das ist quasi das PvE-Dungeon-Turnier, bei dem die besten Gruppen der Welt versuchen, absurd hohe Schlüsselsteine innerhalb der vorgegebenen Zeit zu meistern. Oft definiert dieses Turnier dann den neuen „Status Quo“, was im Anschluss als optimale Gruppe angesehen wird. Aber alleine die dort abgerufene Leistung ist beachtlich und für alle, die an „Mythisch+“ Spaß haben, kann man dort einige Tricks und Kniffe lernen.

Video starten

Was wurde im Trailer gezeigt? Der Trailer ist im Grunde eine auf Hochglanz polierte Version eines Dungeon-Runs. Es zeigt, wie mehrere Helden per Luftschiff vor Tazavesh landen und diesen Dungeon angehen. Das alles ist deutlich makelloser dargestellt, als es die Grafik von World of Warcraft zulässt.

Ein Detail springt dabei sofort ins Auge: In den ersten Sekunden sehen wir eine Menschenfrau in Großaufnahme, die zwar Hexenmeister-Kleidung trägt, aber Hautfarbe, Augen und Tätowierungen einer Nekromantin besitzt – so, wie es viele NPCs etwa in den Pestländern oder der Scholomance tun.

Eine solche Anpassung ist für Spieler-Charaktere bisher gar nicht möglich. Zwar sind die Dateien in den Spieldaten vorhanden – immerhin können sie ja von NPCs benutzt werden – sind den Spielern aber nicht zugänglich.

Dass dieses Detail so prominent hervorgehoben wird, lässt manch einen Spieler hoffen, dass es Nekromanten bald als spielbare Klasse gibt – oder zumindest als eine Art alternativen „Skin“ für den Hexenmeister. Das würde sich nämlich auch mit einem Leak decken, der von der Erweiterung „Dragonflight“ spricht. Im Leak ist die Rede davon, dass einige Klassen alternative Skins bekommen. So sollen Hexenmeister zu Nekromanten werden können, während Jäger einen Skin für Dunkle Waldläufer bekommen.

Allerdings wäre es auch durchaus möglich, dass der Ersteller des Videos, IKedit, sich hier einfach ein wenig künstlerische Freiheit erlaubt hat – schon in der Vergangenheit hatte er viele Videos zu Warcraft erstellt, dieses Mal ist es aber ein Novum, dass es auch direkt von WoW-YouTube-Kanal gezeigt wird.

Unabhängig davon ist der Trailer ziemlich beeindruckend und macht ordentlich Lust auf das Mythic Dungeon International – oder einfach einen weiteren Besuch in Tazavesh.

YouTuber soll 11 Millionen € verdient haben, weil Fans ihm vertrauten, während er sie betrog

Der YouTuber Ben Phillips ist mit „Prank-Videos“ groß geworden. Doch wie ein anderer YouTuber aufklärt, soll Phillips seine Fans mit Tipps zu dem Krypto-Coin „Safemoon“ über Monate belogen haben, während er selbst abkassierte.

Um welche beiden YouTuber geht es?

  • Ben Phillips ist ein 29-jähriger YouTube aus Wales. Er ist mit „Prank“-Videos berühmt geworden: Das sind teilweise geschmacklose Streiche, die anderen gespielt werden. Bei seinem meistgesehenen Video kauft er einem Freund in einem Sexladen ein paar Boxershorts, die er über eine Fernbedienung zum Vibrieren bringen kann und kringelte sich, als er ihn verfolgte und in Alltagssitautionen immer wieder ein Kribbeln in die Hose zauberte.
  • Stephen „Coffeezilla“ Findeisen ist ein amerikanischer YouTuber, der es sich zum Ziel gemacht hat, „Betrüger“ im Bereich des Finanzwesens aufzuspüren. Er will aufdecken, was für ein Betrug hinter „So wirst du schnell reich“-Schemata steckt.

YouTuber posiert mit dicken Auto und Privat-Jet

Das soll der YouTuber getan haben: Wie Coffeezilla aufdeckt, soll Ben Phillips immer wieder betont haben, dass er den Krypto-Coin „Safemoon“ gerade hält und weiter an den Erfolg glaubt.

Doch in Wahrheit bekam er vom Betreiber des Coins Unmengen an Tokens zugesteckt und verkaufte immer wieder genau dann, nachdem er auf Twitter versichert hatte, wie felsenfest er an Erfolg des Coins glaubt.

tweet-ben-phillips
Das ist ein typischer Pump: Der Coin sei auf dem Weg zu einem neuen “Allzeithoch”. Nach dem Tweet soll Phillips Coins im Wert von 1 Millionen US-Dollar abgestoßen haben.

Auf diese Weise soll sich Ben Phillips um 12 Millionen US-Dollar bereichert haben, für die er sich dann:

  • einen Rolls Royce kaufte
  • mit Privatjets flog
  • goldene Steaks vernaschte

Laut Coffeezilla lobte die Presse die Erfolgsgeschichte des Mannes, der vom “Obdachlosen zum Millionär” wurde. Ähnlich wie beim deutschen Twitch-Streamer MontanaBlack.

Warum ist das so kritisch? Kryptowährung wie „Safemoon“ steigen und fallen im Wert, je nachdem, wie viele Leute den Coin gerade kaufen und verkaufen. Was Phillips getan haben soll, nennt man „Pump and Dump“:

  • Über Social-Media Posting werden Leute zum Kauf animiert, investieren also ihr eigenes Geld in das Produkt, der Preis steigt (der Pump)
  • Wenn der Preis dann oben ist, stößt der Betrüger das Produkt aber in großen Mengen ab, dadurch sinkt der Preis innerhalb kurzer Zeit erheblich (der Dump)

Weil Phillips immer wieder Coins von den Entwicklern bekam, den Preis künstlich nach oben trieb und dann in Massen abstieß, soll er sich um diese hohe Summe von 12 Millionen US-Dollar bereichert haben. Alleine an einem Tag soll er mit mehreren Transaktionen über 1 Millionen US-Dollar umgesetzt haben.

Besonders bizarr: Phillips soll sich immer wieder auf Twitter über Leute aufgeregt haben, die für einen Kursabsturz sorgen, weil sie große Mengen von Safemoon verkauften. Einem dieser “unverantwortlichen Wale” habe er am 30. Juli 2021 sogar den Tod gewünscht: Den solle ein Bus erwischen.

Dabei war Phillips letztlich selbst dieser “unverantwortliche Wal.”

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Wie konnte Coffeezilla das rausfinden? Phillips hatte einmal die Adresse seines Wallets gezeigt, dadurch konnte der Crypto-Detektiv die Transaktionen nachvollziehen und mit der Twitter-Timeline vergleichen.

Auf den Fall wurde er durch einen Tipp aufmerksam.

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Das ist die aktuelle Situation: Nach dem Enthüllungs-Video stürmen Leute auf Social Media zu den Kanälen von Phillips und konfrontieren ihn mit dem Video und den Vorwürfen.

Phillips hat sich im Moment aber nicht dazu geäußert.

Coffeezilla hingegen glaubt, er ist an was Großem dran und will sich weiter mit dem Fall “Safemoon” beschäftigen. Er plant auch die Entwickler zu konfrontieren. Die müssten, seiner Ansicht nach, mit drin stecken (via twitter).

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Wenn der Influencer zum Freund wird, dem man vertraut

Das steckt dahinter: Erfahrene Finanz-Jongleure raufen sich die Haare, wenn sie erfahren, dass „Laien-Händler“ auf die Tipps eines derart unseriösen Menschen hören. Es scheint ohnehin irre zu sein, dass man wem vertraut, der mit „Haha, deine Hose vibriert“-Streichen berühmt wurde. Aber Zuschauer wachsen über Jahre mit einem Influencer auf, der teilt sein Leben, die neue Freundin, der Urlaub in der Südsee, erste Erfolge und Rückschläge, vielleicht ein Kind oder die Großmutter, die im Sterben liegt.

Man freut sich über den Aufstieg des Kumpels und das Vertrauen entwickelt sich. Der Influencer wird zu einem Freund, ein gefährliches Phänomen.

Es ist eine ganz gefährliche Angelegenheit, wenn dieses Vertrauen dann missbraucht wird, weil Influencer letztlich mit dem Vertrauen ihrer Follower steigen und fallen. Wenn rauskommt, dass das Vertrauen so offensichtlich missbraucht wurde, ist das ein großes Problem.

In der Vergangenheit kam es schon öfter, dass Influencer ihren gutgläubigen Anhängern solche Coins andrehten. Auch deutsche Streamer mussten sich hier einiges an Kritik anhören:

Twitch-Streamer MontanaBlack wird kritisiert, weil er umstrittene NFTs bewarb

Destiny 2 entfernt nach viel Gejammer das Skill-Matchmaking – Machte alles nur noch schlimmer

Es kriselt im PvP von Destiny 2. Der Schmelztiegel kocht, denn es ist für viele zu wenig, was Bungie für seine PvP-Spieler tut. Jetzt kommt dazu, dass sich in der letzten Zeit immer mehr Spieler über das ständig unausgewogene Matchmaking im PvP beschweren. Doch als Bungie direkt auf das Thema eingeht, reagiert die Community mit giftigen Kommentaren. MeinMMO bringt euch auf den neuesten Stand.

Was haben die Spieler konkret bemängelt? Wer in Destiny 2 PvP spielt, hat mehrere Modi zur Auswahl, wie beispielsweise Kontrolle (6vs6), Überleben (3vs3) oder das in dieser Woche stattfindende PvP-Event Eisenbanner (6vs6).

  • Viele Spieler haben dementsprechend diese Woche das Eisenbanner unsicher gemacht und haben danach erneut das Matchmaking-System von Destiny 2 bemängelt.
  • Es neigt anscheinend dazu, viel zu oft Teams mit sehr guten und weniger guten Spielern zu bilden.
  • Das führt zu unausgeglichenen Spielen, die entweder sehr schnell vorbei sind oder sich wie Kaugummi hinziehen.

Ein paar Spieler, darunter auch Antonius-GameSager via Twitter, deuteten daher erneut an, dass sie den Eindruck haben, das skillbasierte Matchmaking sei doch noch aktiv und entsprechend fehlerhaft.

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Antonius startete die Matchmaking-Diskussion auf Twitter.

Das sagt Bungie dazu: Auf das Posting des Spielers reagierte Bungies Community Manager Dylan „dmg04“ Gafner mit einer deutlichen Klarstellung.

Das derzeitige Matchmaking-System von Destiny 2 kombiniert die Teams eben nicht anhand der Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers, um ein Match zusammenzustellen. Tatsächlich wurde das skillbasierte Matchmaking bereits vor Längerem abgeschaltet und ist aufgrund des damaligen Feedbacks von Top-Level-Spielern für die meisten Schmelztiegel-Playlisten sogar immer noch inaktiv. Dies wurde von Bungie sogar in regelmäßigen Abständen überprüft.

Was bedeutet „Skillbasiertes Matchmaking“ genau? Skillbasiertes Matchmaking, kurz SBMM, hilft dabei, Lobbys in PvP-Spielen zusammenzustellen. Steht das SBMM im Vordergrund bei einer Match-Suche, werden die Fähigkeiten eines Spielers (bei Destiny 2 seine K/D) als wichtigster Faktor bei der Lobby-Erstellung angesehen. Der Spieler wird also bevorzugt mit Spielern in ein Match geschickt, die ähnlich gut sind, wie er selbst.

Die PvP-Community reagiert extrem giftig: Daraufhin entbrannte sowohl auf Twitter als auch auf reddit eine Grundsatzdiskussion über das Matchmaking im Allgemeinen.

Der dazugehörige Reddit-Artikel zur Äußerung von Bungies Community Manager musste sogar aufgrund Unmengen an „extrem giftigen Kommentaren“ gesperrt werden, sodass ein Großteil der Kommentare und Antworten dort bereits nicht mehr einsehbar sind.

Das Ausmaß der Frustration zeigte sich auf reddit.

Die PvP-Spieler sind offensichtlich „not amused“ und lassen ihrem Frust immer öfter freien Lauf. Es scheint, als könne sie nichts mehr besänftigen. Auch nicht die Ankündigung von Bungie, dass man das Feedback weitergeben wird, damit das Entwickler-Team zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten für die Spieler prüfen kann.

Zu lange schon brodelt es im PvP an allen Ecken und Enden, sodass ein Funke genügt. Dabei haben einige Spieler, so wie dakry auf reddit nur einen Wunsch:

Ja, das ist […] eher ein Ausweichen. SBMM und das Problem mit dem aktuellen Lobby-Balancing sind nicht dasselbe. Ich wünschte, sie würden die Lobbys einfach randomisieren und nicht versuchen, sie basierend auf ihrer wahrgenommenen Bewertung der Spielerfähigkeiten auszugleichen.

dakry via reddit

Die Stimmung basiert auf einer Mischung aus Frust und Unzufriedenheit im Allgemeinen über das PvP. Die Probleme beim Matchmaking sind jedoch aktuell noch am auffälligsten.

  • Skillbasiertes Matchmaking (SBMM) bedeutet oft, dass gute Spieler fürs gut spielen bestraft werden und dass es für einige weniger gute Spieler keinen Grund gibt, sich in einem Match anzustrengen oder weiterzuentwickeln. Im Gegenteil, letztere haben mit skillbasiertem Matchmaking sogar die deutlich gemütlicheren Lobbys, auch wenn die Spielersuche an sich manchmal länger dauert.
  • Wird stattdessen Connection-basiertes Matchmaking (CBMM) verwendet, geraten Spieler zu oft in Matches, in denen sie absolut chancenlos sind, was ihr Spielerlebnis dann auch erheblich schmälert.

Als dann beispielsweise in den „Prüfungen von Osiris“ testweise das gewinnbasierte Matchmaking aktiviert wurde, entstand sofort eine 2-Klassen-Gesellschaft. Damals beschwerten sich vor allem die Hardcore-PvP-Spieler und -Streamer darüber, weil ihre Matches irrsinnig schwer wurden, wenn sie nur gegen Ihresgleichen spielen, während die normalen Spieler eigentlich happy waren.

Dieser einflussreiche Protest führte dennoch dazu, dass Bungie das System wieder deaktivierte.

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Das Matchmaking ist immer wieder Thema: Die Spieler geben dem skillbasierten Matchmaking die Schuld, dabei ist dies, wie Bungie nun bestätigt hat, gar nicht aktiv.

Doch vielleicht ist genau das die richtige Lösung? Zumindest könnte die neueste Äußerung von Bungie darauf hindeuten, dass der Entwickler über eine Reaktivierung des skillbasierten Matchmakings im Schmelztiegel nachdenkt.  

Skillbasiertes Matchmaking ist inzwischen das kleinere Übel

Ausgewogenes Matchmaking ist tatsächlich eine Wissenschaft für sich. Da ist auch Destiny 2 keine Ausnahme und entsprechend heiß wird das Thema diskutiert. Vor allem dann, wenn sich die Zusammenstellung für die Spieler einfach zu oft unausgeglichen und anstrengend anfühlt.

  • Ohne skillbasiertes Matchmaking ist es praktisch unmöglich, das aktuelle System daran zu hindern, Lobbys und Matches wie bisher zusammenzustellen.
  • Mit skillbasiertem Matchmaking wäre das Zuweisen von gleichwertigen Skills der Spieler wieder möglich und die Spiele allgemein ausgeglichener. Es hätte seine Nachteile, wäre aber vermutlich das kleinere Übel.

Das findet auch der Destiny-2-Spieler Chizerz auf reddit:

Weil ihre Idee des Balancing [derzeit] darin besteht, einen guten Spieler in ein Team von Kartoffeln zu stecken und zu erwarten, dass dieser gute Spieler in der Lage ist, die Kartoffeln durch das gesamte Spiel gegen ein Team von durchschnittlichen Spielern zu hieven. Nein, das haben wir derzeit, SBMM würde versuchen, dies zu vermeiden.

Chizerz via reddit

Darin sind sich die meisten Spieler einig: Sicherlich ist Destiny 2 kein Spiel, dessen Schwerpunkt auf dem Wettbewerb liegt. Dennoch bestätigen viele Spieler, dass ein PvP-Match immer dann am meisten Spaß macht, wenn die Teams gleichmäßig aufgeteilt sind.

Der Spieler Lorion97 findet daher, Bungie müsste zu einem Matchmaking-System finden, das die „verschiedenen Skill-Brackets aufteilt und das einfach matchen, anstatt zu versuchen, mythische Einhörner zu finden, um genaue 50-50-Splits zu machen. […] Daher sollte die Aufteilung der Spielerbasis in Drittel oder Viertel keine unmögliche Aufgabe sein.“

Wie würde eure Lösung aussehen? Würdet ihr die Reaktivierung von skillbasiertem Matchmaking begrüßen? Oder glaubt ihr, das Problem liegt an ganz anderer Stelle? Wir wollen eure Meinung zum Matchmaking wissen, also schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

WoW nimmt Server wegen „Fehler“ offline – Aber keiner glaubt es

Der Testserver von World of Warcraft ist offline. Schuld daran soll ein Fehler sein. Aber die Community ist sich sicher: „Alles Lüge, ihr versteckt was.“

So ein Zufall aber auch. Unmittelbar vor der Ankündigung der neusten Erweiterung von World of Warcraft, muss Blizzard leider, leider die PTR-Server von neuen Patch offline nehmen. Ein Update für den Patch 9.2.5 verzögert sich, aufgrund eines „Fehlers“, der erst zu spät aufgefallen ist. Die Community ist sich sicher: Das ist eiskalt kalkuliert.

Was wurde gesagt? In einem Foren-Beitrag hat Blizzard bekannt gegeben, dass es beim Aufspielen der neusten Version des PTR von Patch 9.2.5 leider ein Fehler aufgekommen sei. Die Folge: Die Test-Realms müssen erst einmal offline bleiben. Vermutlich werde man den Fehler „Anfang der nächsten Woche“ beheben und dann könnte das Testen fortgesetzt werden.

Glaubt ihr die Story?

Was denkt die Community? Die Spieler sind sich ziemlich einig und kommentieren die Meldung mit Sprüchen wie:

  • „Ein Fehler, klar. Wen glaubt ihr, veräppeln zu können?“
  • „Okay, dann behaltet eure Geheimnisse … vorerst.“
  • „Offensichtlicher geht es kaum, aber nice try.“

Die Community ist also mehr als skeptisch, dass es sich beim vorläufigen Abschalten des PTRs wirklich um einen Fehler handelt, wie Blizzard gerade behauptet.

Was steckt hinter diesen Sprüchen? Die meisten sind der Auffassung, dass es garantiert keinen Fehler gegeben hat. Blizzard hat, so die Vermutung, den PTR absichtlich offline genommen und die nächste Version von Patch 9.2.5 verzögert. Der Grund dafür soll sein, dass am kommenden Dienstag (19. April) die nächste Erweiterung von World of Warcraft vorgestellt wird.

Die Theorie ist nun, dass die nächste Version von Patch 9.2.5 bereits eine ganze Reihe von Spieldaten enthalten könnten, die das nächste Addon sehr klar erkennbar machen würden. Dataminer würden wohl innerhalb von Minuten zahlreiche Assets finden, mit denen eindeutig klar wäre, wie die Geschichte von Warcraft weitergeht.

Daher wartet Blizzard nun ab, bis die Ankündigung der neuen Erweiterung abgelaufen ist, bevor der PTR wieder angeschaltet wird.

Wie wahrscheinlich ist das? Schon ziemlich. Dass ein PTR für mehrere Tage ausfällt, weil sich „ein Fehler“ eingeschlichen hat, der so dramatisch ist, dass die Server gar nicht laufen, das kommt ausgesprochen selten bei World of Warcraft vor. Das Timing ist einfach zu perfekt, um hier wirklich von einem harmlosen Zufall auszugehen.

Schon in den letzten Versionen des PTR haben die Data-Miner immer wieder Kleinigkeiten entdeckt, die langsam aber sicher auf die Zukunft von WoW hindeuten. Um hier weitere Leaks zu verhindern, scheint ein Aussetzen des PTR eine gute Möglichkeit zu sein – zumal es ohnehin nur wenig Zeitdruck für Patch 9.2.5 gibt, da die aktuelle Season 3 von Shadowlands erst seit wenigen Wochen läuft.

Glaubt ihr, dass das wirklich nur ein ganz dummer Zufall ist? Oder glaubt ihr den Entwicklern auch kein Wort?

In Elden Ring gibt’s eine ikonische Waffe aus Dark Souls – Kein Schwert verkörpert das Genre besser

Elden Ring wurde von FromSoftware entwickelt, den Machern hinter Spielen wie Dark Souls und Bloodborne. Mehrere Zauber, Waffen, und Rüstungen aus Elden Ring erinnern stark an die früheren Spiele, manche wurden übernommen. Eine der bekanntesten Waffen darf natürlich nicht fehlen: das Mondlichtschwert. Doch die Waffe gibt es bereits viel länger, seit rund 27 Jahren. MeinMMO stellt euch ihre lange Geschichte vor.

Update, 15. April: Der Artikel erschien am 6. Februar vor Release von Elden Ring und wurde nun zu Ostern wieder auf die Seite gebracht. Unter anderem stellen wir euch das neue Schwert genau vor.

Welches Genre ist gemeint? Hier ist die Rede vom sogenannten “Soulslike”-Genre. Der Ursprung liegt in Demon’s Souls und Dark Souls, die einen riesigen Trend mit ähnlichen Spielen begründet haben. Diese stammen von FromSoftware und sind so etwas für die Grundlage für etliche nachfolgenden Spiele.

Doch diese beiden, mittlerweile gefeierten, Klassiker sind nicht die ersten Schritte, die das Studio in diesem damals noch nicht existierenden Genre unternahm. Das Mondlichtschwert ist ein Zeuge aus der Anfangszeit und ist bis heute in fast jedem Spiel von FromSoftware zu finden.

Was ist das für eine Waffe? Das Mondlichtschwert ist in der Regel ein Großschwert mit grüner, verzierter Klinge und einem goldenen Griff. Je nach Variante hat es manchmal ein grünes, leichtes Glühen, oder es ist eher dunkel.

Eins haben alle nahezu alle Varianten gemeinsam: Die Waffe hat magische Eigenschaften und die meisten Variationen können magische Fernkampfangriffe nutzen.

Bisher hatte das Mondlichtschwert in beinahe jedem Spiel einen Auftritt, das FromSoftware seit 1994 entwickelt hat:

  • King’s Field (1994 – 2001)
  • Armored Core (1997 – Heute)
  • Otogi: Myth of Dragons (2002)
  • Demon’s Souls & Demon’s Souls Remake
  • Ninja Blade
  • Dark Souls 1-3
  • Bloodborne
  • Und jetzt 2022 in Elden Ring

Hier könnt ihr in der Galerie einige unterschiedliche Varianten sehen:

In Ninja Blade und Otogi ist die Klinge des Schwertes durchsichtig und schlanker als viele andere Versionen. In Bloodborne ist sie eine Trickwaffe, kann also zwei Formen annehmen. In Dark Souls 3 ist das Mondlichtschwert wiederum nicht als richtige Waffe, sondern als Zauber zu finden.

Im letzten Spiel von FromSoftware, Sekiro, gibt es zwar kein richtiges Mondlichtschwert, doch die Waffe des Drachenbosses erinnert in ihrem Look und ihren Fähigkeiten stark an die Waffe. Das Schwert des Drachens verwendet die gleichen, magischen Fernkampfangriffe, wie die meisten Variationen der Waffe.

Das Mondlichtschwert wurde vor allem durch Dark Souls 1, das seinen Release 2011 feierte, bekannt. Doch das ist bei weitem nicht sein erster Auftritt.

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Legendäres Mondlichtschwert symbolisiert die Anfänge von FromSoftware vor 27 Jahren

Warum spielt das Schwert so eine große Rolle? Das Mondlichtschwert hatte seinen ersten Auftritt in King’s Field. Das ist das erste Spiel, das FromSoftware 1994 veröffentlichte, also vor rund 27 Jahren. Der Release war am 16. Dezember 1994, zwei Wochen nach dem Start der ersten PlayStation.

King’s Field legte damals den Grundstein dafür, was später Demon’s Souls als Underdog und später das Dark-Souls-Franchise werden sollte. Mit Dark Souls wurde letztlich ein ganzes Genre begründet, das neben den FromSoftware-Spielen noch etliche andere Spiele inspirierte.

Ein ganzes Genre wurde geboren, das häufig als “Soulslike” beschrieben wird und das für viele heute zu ihren Lieblingsgenres in Videospielen gilt.

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Was genau ist King’s Field? Das ist ein Action-RPG, wie Dark Souls, mit einem großen Unterschied: Es wird aus der Ego-Perspektive gespielt.

Doch ansonsten gibt es viele Parallelen. Es setzt auf ein herausforderndes Echtzeit-Kampfsystem, erzählt seine Geschichte durch das Erkunden der Spielwelt und das Lesen von Beschreibungen. Auch in King’s Field kämpft ihr neben Waffen mit Magie und verbraucht mit jedem Angriff und Ausweichen Ausdauer.

Die Geschichte dreht sich um den Charakter Jean Alfred Forester, der auf der Suche nach seinem vermissten Vater ist . Dabei erfährt ihr die Hintergründe über das Königreich Verdite. Das Reich hatte in der Vergangenheit schwer unter schwarzer Magie zu leiden und wimmelt nur so vor Gefahren.

Das Spiel erschien zunächst nur in Japan und kam als Fan-Umsetzung erst spät zu uns in den Westen. Viele der Elemente kennen wir heute aus Dark Souls, Boodborne und Co. Doch welche Rolle spielte das Mondlichtschwert in King’s Field?

Darum ist es so wichtig: Das Mondlichtschwert nahm in der Story der King’s-Field-Spiele eine zentrale Rolle ein. In allen Ablegern muss der Spieler das Schwert finden, um den Antagonisten zu besiegen und den Frieden wiederzuherstellen. In der Beschreibung wird sogar “Seath the White Dragon” erwähnt. Dieser Drache kommt in der Geschichte von King’s Field vor.

Erfahrende Dark-Souls-Spieler dürften bei dem Namen zusätzlich hellhörig werden, denn Seath der Schuppenlose ist einer der wichtigsten Bosse in Dark Souls 1. Aufgrund dieser Vorgeschichte ist das Mondlichtschwert auch für die Fans eine besonders wichtige Waffe, auch wenn sie in späteren Spielen nicht unbedingt zu den mächtigsten Schwertern gehört.

Hier könnt ihr euch auch einige Versionen im Gameplay anschauen:

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Auch Elden Ring hat seine Version – Das Dunkelmondgroßschwert

Das kann die neue Variante: In Elden Ring bekam die ikonische Waffe eine besonders starke Variante spendiert. Hier handelt es sich um das Dunkelmondgroßschwert. Es zählt zu den legendären Waffen.

Wie bekommt man es? (Spoiler-Warnung)

Ihr erhaltet das Dunkelmondgroßschwert als Belohnung von der Ranni-Quest. Alle Infos dazu findet ihr in unserem Guide.

Das Schwert setzt wie gewohnt vor allem auf das Attribut Weisheit, gehört also auch hier wieder zu den Waffen, die in Magie-Builds eingesetzt werden. Es gehört zur Großschwert-Kategorie, auch das ist Standard für das Mondlichtschwert.

In unserer Tier-List zu allen Waffen in Elden Ring hat die Waffe eine S-Wertung erhalten. Denn die Waffe teilt hohen, physischen und magischen Schaden aus. Das ist aber längst nicht alles.

Obendrein bewirkt die Waffe den Frost-Status, der nochmal eine Portion Extra-Schaden bringt. Außerdem kann die Kriegsasche einen Buff bewirken, der Magie- und Frost-Schaden erhöht.

Ist die Waffe in diesem gebufften Zustand, feuern schwere Angriffe jetzt zusätzlich Frostzauber-Projektile, die hohen Schaden anrichten können.

Das Schwert ist also ein Paket aus physischem Schaden, Frost und Magie, die man sowohl im Nahkampf, als auch im Fernkampf einsetzen kann. Im PvP ist die Waffe zwar ein wenig vorhersehbar, im PvE ist das Großschwert aber eine der besten Optionen für Magie-Builds.

RageGamingVideos zeigt, welches Potenzial die Waffe hat und wie sich die Buffs auf die Spitze treiben lassen:

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Ein Vergleich ist schwierig, doch FromSoftware dürfte mit dieser Version eine der stärksten Varianten des Mondlichtschwertes geschaffen haben. Die neuen Fähigkeiten und der zusätzliche Frost-Effekt machen die Waffe noch flexibler.

Für so eine wichtige Waffe scheint es aber auch nur angemessen, dass das Mondlichtschwert auch in Elden Ring zumindest mächtig ist. Ob es “cooler” ist, als beispielsweise das transformierbare Schwert aus Bloodborne, muss aber jeder für sich selbst wissen.

Aber was haltet ihr von der Geschichte und dem Mondlichtschwert? Was haltet ihr von der neuesten Version der Waffe? Nutzt ihr sie vielleicht sogar selbst?

Übrigens: Das Dunkelmondlichtschwert verwenden wir auch in unserem Build: Elden Ring: Der beste Magier-Build – So baut ihr euren eigenen Easy-Mode

Quelle(n):
  1. screenrant.com

Altes MMORPG verdreifacht seine Spielerzahlen, obwohl es keinen neuen Content mehr bekommt

2005 veröffentlichte ArenaNet mit Guild Wars den ersten Teil einer Spiele-Reihe, die dank Guild Wars 2 auch heute noch sehr beliebt ist. Allerdings haben sich die Spielerzahlen des ersten Teils in den letzten Jahren verdreifacht. Darum werden nun sogar neue Server in Korea eröffnet.

Wie steht es um Guild Wars 1?

  • Guild Wars 1 hat 2009 die letzte Erweiterung veröffentlicht. Im Anschluss wurden die Content-Updates immer kleiner, bis dann 2012 mit Guild Wars 2 der Nachfolger veröffentlicht wurde.
  • In den ersten Jahren nach dem Release bekam der erste Teil von Guild Wars noch regelmäßige Balance-Anpassungen und kleinere Patches, doch der Support wurde immer weiter heruntergefahren.
  • 2018 kam es dann zu einem Brand bei den Servern des Spiels, die daraufhin komplett in die Cloud von Amazon verlagert wurden. Dabei wurde jedoch der Ping für Spieler aus Asien deutlich schlechter.
  • Nun meldete sich der Game Director von Guild Wars 1 und gab einen Einblick hinter die Kulissen. So sollen sich die Spielerzahlen seit 2018 mehr als verdreifacht haben, weswegen es jetzt einige Anpassungen gibt.

Neue Server in Korea und das anstehende Jubiläum im April

Was ändert sich? Am 26. April feiert Guild Wars seinen 17. Geburtstag. Passend dazu wurde am 14. April ein lokales Datencenter für Spieler aus Asien eröffnet. Der Standort dafür ist Seoul in Korea. Damit sollen vor allem die asiatischen Spieler wieder an den alten Titel herangeführt werden.

Schon seit Jahren betonen die Entwickler bei ArenaNet, dass Guild Wars 1 auf absehbare Zeit nicht abgeschaltet wird. Dieser neue Schritt untermauert diese Aussage.

Der YouTuber TheLazyPeon hat sich 2021 Guild Wars 1 nochmal genauer angesehen:

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Kommen denn gar keine Updates mehr? Doch. So gab es 2019 einen überraschenden Patch, der einige “Quality of Life”-Änderungen vorgenommen hat. Er brachte neue Grafik-Anpassungen, einen Master Volume Slider, eine Uhr und einen rahmenlosen Fenstermodus, den es zuvor nicht gegeben hatte.

Im April 2020 wurden dann zum 15. Geburtstag neue Elite-Fähigkeiten für das PvE eingeführt, die einfach Spaß machen sollen (via GuildWiki.) Sie lassen sich zudem nur während des Geburstags-Events erspielen, das auch dieses Jahr Ende April beginnen und zwei Wochen andauern wird.

Ob es 2022 eine Neuerung zum Geburtstag geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Im reddit hoffen es jedoch einige, aufgrund der guten Spielerzahlen der letzten Jahre.

Guild Wars 1 hat ein starkes Klassensystem, aber fehlender Content macht es unattraktiv

Sollte man jetzt noch in Guild Wars 1 einsteigen? Jein. Fest steht, dass dieses Spiel keine großen Content-Updates mehr bekommen wird. Es ist also kein MMO, das ihr über Jahre spielen werdet.

Doch Guild Wars kann vor allem mit seinem coolen Build-System überzeugen. Jede Klasse hat über 250 Fähigkeiten und zudem kann man eine “Zweitklasse” haben, die einem dann Zugriff auf weitere 250 Skills bringt.

In den Kampfzonen, Dungeons und dem PvP könnt ihr jedoch nur 8 dieser Fähigkeiten einsetzen. Ihr müsst euch im Vorfeld also schon ein passendes Build zurechtlegen.

Guild Wars 1 Löwenstein Interface
Grafisch ist Guild Wars 1 jedoch ordentlich in die Jahre gekommen.

Guild Wars 1 bietet mit allen 3 Kampagnen und der Erweiterung viel Inhalt für wenig Geld (die Complete Collection kostet im offiziellen Shop rund 40 Euro):

  • Allein mit den Story-Quests und -Missionen könnt ihr euch über 100 Spielstunden beschäftigen. Diesen folgen etliche Nebenquests und kleinere Geschichten.
  • Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eure Charaktere optisch und spielerisch aufzuwerten.
  • Einige Bosse und Missionen sind echt knackig und machen richtig Spaß.
  • Das Spiel bietet euch mit seinem Titel-System jede Menge aufwendige Achievements, darunter das Erkunden aller Karten auf 100 % oder das Besiegen aller Gegner auf allen Karten im schweren Modus.

Eine Besonderheit liegt zudem darin, dass ihr erspielte Erfolge in Guild Wars 1 dank der Halle der Monumente in Skins und Erfolgspunkte im Nachfolger Guild Wars 2 umwandeln könnt.

Mehr zum Aufbau von Guild Wars 1 findet ihr in diesem Special:

Warum Guild Wars 1 auch 15 Jahre nach Release noch interessant ist

Quelle(n):
  1. Guildwiki

LoL tut alles, um kriselnde US-Profis aufzupeppeln – Aber die wirken wie bockige, verwöhnte Kinder

Seit 11 Jahren gibt es Weltmeisterschaften in League of Legends und nur zweimal schafften es überhaupt Teams aus Amerika in die Top 4. Die Entwickler von Riot Games, die selbst in Amerika sitzen, versuchen seit Jahren die kompetitive Szene dort zu stärken. Zuletzt wurde die Champions Queue eingefügt. Doch auch die erntet gerade nur Spott und Hohn.

Wie steht es um die amerikanische LoL-Szene?

Profis nutzen sie zu selten, meckern über Voice-Chat

Was ist das Problem der Champions Queue? Eigentlich sollte die Champions Queue dazu führen, dass die Qualität der Spiele und damit die Herausforderung für die Profis steigt. So sollten diese sich verbessern können, auch wenn keine offiziellen Trainingsmatches angesetzt sind.

Allerdings nutzten viele Profis dieses Angebot gar nicht. Darüber beschwert sich etwa der ehemalige Profi-Spieler Yilang „Doublelift“ Peng, der davon ausgeht, dass die Profis nach ihrem Training nur mit ihren Freunden abhängen. Manche Profis würden wochenlang kein einziges Match dort austragen, obwohl diese Warteschlange ein lang gehegter Wunsch der Teams war.

Welche Profis gerade aktiv in der Warteschlange sind, zeigt Travis Gafford jede Woche in einem Tweet:

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Zudem nutzt diese spezielle Warteschlange kein Match-Making-Rating, was vor allem die amerikanischen Spieler kritisieren, die zu keinem Profi-Team gehören (via Twitlonger). Das Aufsteigen soll selbst mit einer Siegesrate von 37 % möglich sein und man würde zu oft auf die gleichen Gegner treffen, egal ob man diese in Grund und Boden spielen oder nicht.

Was passiert nun? Riot nimmt die Champions Queue erstmal offline. Es sollen Änderungen vorgenommen werden, darunter die Einführung eines Match-Making-Ratings. Außerdem wird der Kreis der teilnehmenden Spieler erhöht (via Riot Games).

Eine Änderung, die vor allem in der Community für Spott sorgt, ist die Anpassung am Sprachchat. Laut Riot sei der Druck in der Champions Queue so hoch, dass die Spieler ungern auf den Voice-Chat zugreifen würden. Statt diesen direkt zum Start automatisch aktiviert zu haben, wird dieser nun standardmäßig deaktiviert.

“Bin gespannt, welche Ausreden es diesmal für NA gibt”

Wie kommen die Änderungen an? Im reddit zu LoL findet sich eine Menge Hohn und Spott für die Champions Queue. Vor allem der Abschnitt mit dem Sprachchat wird gerne aufs Korn genommen:

  • sznfrk schreibt (via reddit): “Geht es nicht genau darum, kompetitive Spiele zu simulieren, in denen ein Random-Jungler eben nicht plötzlich das Kanonen-Minion klaut? In denen Koordination und abgestimmte Spielzüge eine Rolle spielen? 99 % der kompetitiven Spiele erfordern einen Sprachchat. […] Spielt das verdammte Spiel als wäre es ein Wettkampf.”
  • Auch PostDifferentThings ist von der Aussage irritiert (via reddit): “Nur, damit ich das richtig verstehe: Ihr habt einen speziellen Bereich geschaffen, in dem nur Profispieler und hoch qualifizierte Mitglieder der Community kompetitive Spiele spielen können, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Ihr habt ihn ihnen einen Server mit niedrigen Pings zur Verfügung gestellt, etwas, das diese Spieler seit Jahren gefordert haben. Und diese Spieler sagen jetzt, dass sie sich nicht gezwungen fühlen wollen, Voice-Chats beizutreten?”

Im gleichen Thread finden sich auch Diskussionen dazu, was künftig die Ausreden sein werden, warum die Profis in Amerika schlechter spielen, als in anderen Regionen. Ein Nutzer hat eine Liste von vergangenen Ausreden gesammelt, die mit der Champions Queue behoben wurden, darunter der hohe Ping, One-Trick-Ponys in der SoloQ, schlechtes Matchmaking und eine fehlende kompetitive Umgebung (via reddit).

Was sorgt noch für Kritik? Ein weiterer Kritikpunkt für die Community ist der gewählte Zeitraum für die Downtime der Champions Queue. Denn sie wird von jetzt bis zum 31. Mai offline genommen. Das ist in etwa der Zeitraum, in dem kein regulärer Liga-Betriebt stattfindet.

Das wäre eigentlich der ideale Zeitraum für Profis, um in dieser Rangliste zu trainieren, oder für neue Talente, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Gerade im Jahr 2022, in dem die Weltmeisterschaft in Nordamerika stattfindet, wünschen sich viele Fans, dass sich ihre Teams nicht blamieren. Allerdings zweifeln inzwischen viele, ob die Champions Queue allein dafür reicht, die Region fit zu machen.

Ein Team, das aber gerade vor allem die Spieler in Deutschland begeistert, ist Eintracht Spandau. Alles rund um das Team erfahrt ihr hier:

Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst

MeinMMO sucht Junior Editor für Shooter-Games (m/w/d)

Ab sofort suchen wir für den Standort München eine/n JUNIOR EDITOR FÜR SHOOTER-GAMES (m/w/d) – Mein-MMO.de

Als Junior Editor für Shooter bist du bei uns bestens über die allgemeine Lage im Shooter-Genre informiert. Du weißt, welche Shooter aktuell die größten sind, welche Trends im Genre entstehen und entdeckst immer wieder neue Geheimtipps für Shooter-Fans.

Du bist in der Lage, eine spannende Story zu erkennen und diese verständlich aufzubereiten. Genauso kannst du auch mit den entsprechenden Tools erkennen, welche Inhalte im Service-Bereich erscheinen sollten. Du weißt also, ob jemand gerade einen bestimmten Guide oder schnell eine Information braucht.

WORAUF DU DICH FREUEN DARFST:

  • In enger Abstimmung mit der Chefredaktion und dem restlichen Team hilfst du bei der Planung der redaktionellen Berichterstattung
  • Du recherchierst, verfasst und bearbeitest Beiträge wie News, Meinungen, Specials oder Spiele-Empfehlungen (der Schwerpunkt liegt auf Shootern)
  • Du verschaffst dir einen Überblick über die allgemeine Themen-Lage im Shooter-Bereich und kannst dir daraus selbstständig Artikel-Ideen erschließen, die einzigartig, neu und relevant sind
  • Du hilfst bei der Optimierung von redaktionellen Prozessen, indem du unsere Arbeitsabläufe hinterfragst und Lösungsvorschläge für Verbesserungen mit der Redaktion besprichst
  • Du analysierst mit entsprechenden Tools Daten, um Themen zu finden, die aktuell wirklich relevant sind
  • Du betreibst Networking mit der Branche und Communitys, etwa auf Events wie der gamescom oder nimmst selbstständig Kontakt zu bekannten Content Creator für Interviews auf
  • Du hilfst bei der Koordinierung und Einarbeitung von freien Autor*innen und bietest ihnen Hilfestellung

WORAUF WIR UNS FREUEN DÜRFEN: 

  • Du solltest bereits Erfahrungen im Online-Journalismus gesammelt haben, beispielsweise durch einen eigenen, gepflegten Blog oder eine ausgeübte Stelle bei einem größeren Online-Magazin
  • Du hast ein breites Wissen im Shooter-Genre und dich eingehend damit befasst
  • Du kennst typische Mechaniken für das Genre Shooter, erkennst die nächsten Trends und hast eine Affinität zu Videos
  • Es macht dir Spaß, dich in andere hineinzuversetzen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ihnen zu helfen 
  • Du solltest wissen, mit welchen Tricks und Kniffen du das Publikum wirklich erreichst und unterstützend mit Daten, die Google offenlegt, den Community-Indikatoren und soziale Netzwerke etc. arbeiten können 
  • Du kannst die Customer Experience nachvollziehen (Google, Discover, Social Media, Reddit etc.)
  • Du spürst einen großen Antrieb etwas zu veröffentlichen, wenn du eine Story als Erstes erkennst oder gerade etwas Bedeutendes in deinen Spielen passiert 
  • Du sprichst Probleme offen an und möchtest diese gerne in Zusammenarbeit lösen
  • Erfahrungen mit Analyse-Tools, wie Google Analytics, Data Studio, Search Console, Google Suggest, Google Trends und Keyword-Tools sind von Vorteil – du solltest zumindest ein Interesse mitbringen, die Performance deiner Beiträge zu analysieren
  • Solltest du im Home-Office arbeiten wollen, bist du in der Lage, in diesem eigenständig zu arbeiten und mit deinem Team in der Ferne digital kommunizieren zu können 

ZUSÄTZLICH BEKOMMST DU VON UNS: 

  • Die Mitarbeit in einem ehrgeizigen Team, das in wenigen Jahren zu einer festen Größe im Gaming-Bereich herangewachsen ist
  • Mit Webedia befindest du dich in einem Umfeld, bei dem die größten Gaming-Marken Deutschlands unter einem Hut stecken
  • Schnelle Kommunikation, dank flacher Hierarchien 
  • Die Möglichkeit aus dem Home-Office heraus zu arbeiten und deine Arbeitszeiten weitestgehend flexibel zu gestalten
  • Genauso gerne begrüßen wir dich aber auch an unserem Standort in München – hier gibt es eine sehr gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und das Oktoberfest in Fußreichweite vom Büro (München Zentrum, direkt an der Haltestelle Heimeranplatz)
  • Ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, die auf individuelle Bedürfnisse und Stärken zugeschnitten werden
  • Eine aktive Mitgestaltung unserer Vision und unserer Arbeitsprozesse, deine Meinung und das Hinterfragen sind uns wichtig
  • Eine Berücksichtigung deiner individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse, damit du dein volles Potenzial entfalten kannst

Wenn wir dein Interesse geweckt haben, freuen wir uns über deine vollständige deutschsprachige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben (gerne mit ersten Informationen über deinen evtl. Blog und Shooter, für die du brennst), Lebenslauf und Zeugnissen über unser Online-Portal!