ARK: 5 der außergewöhnlichsten Arten, eine Kreatur zu zähmen

ARK: 5 der außergewöhnlichsten Arten, eine Kreatur zu zähmen

ARK: Survival Evolved bietet eine Reihe faszinierender Kreaturen. Viele davon sind prähistorischen Ursprungs, andere sind Fantasiewesen. MeinMMO zeigt euch 5 dieser faszinierenden Geschöpfe, die ihr auf kuriose Art und Weise zähmt beziehungsweise züchtet.

ARK hat einige sehr außergewöhnliche Kreaturen und manche von Ihnen besitzen sehr kuriose Wege, sie zu zähmen. Wir möchten euch 5 der außergewöhnlichsten Arten zeigen, mit denen man eine Kreatur zähmen kann.

Was ist Zähmen in ARK? In ARK ist es möglich, Kreaturen für das Farmen, Kämpfen oder sonstige Unternehmungen zu nutzen. Damit dies funktioniert ist, müssen sie von euch gezähmt werden.

Es gibt 2 normale Zähm-Methoden im Spiel: den Knockout-Tame und den Passiv-Tame.

Alles, was ihr zu dem Survival-Spiel ARK: Survival Evolved wissen müsst

Was ist Knockout-Tame? Die Knockout- oder K.O.-Methode ist eine aggressive und aktive Art des Zähmens. Ihr betäubt die Kreatur mit einem Bogen, einer Flinte oder anderen vergleichsweise nutzbaren Tools.

Wenn die Kreatur betäubt ist, füttert ihr sie mit dessen bevorzugter Nahrung (beispielsweise rohem Filet/ Fleisch oder Gemüse und Beeren). Der Zähmfortschritt steigt, umso mehr die Kreatur gegessen hat. Achtet darauf, dass eine ausreichende Menge Nahrung im Inventar des Tieres ist und der Betäubungszustand erhalten bleibt.

Was ist der Passiv-Tame? Die Passive-Zähmung erfolgt ohne Betäubung. Ihr legt die von der Kreatur bevorzugte Nahrung auf den letzten Item-Schnellzugriff-Slot, nähert euch dem Tier und betätigt die angezeigte Interaktionstaste, um es zu füttern.

Wiederholt den Vorgang, bis die Zähmung erfolgreich abgeschlossen ist. Manche Kreaturen essen nur ganz spezielle Nahrung und zeigen besondere Verhaltensweisen während der Zähmung.

Doch neben den beiden Methoden gibt es auch noch einige weitere kuriose Arten, die Kreaturen in ARK zu zähmen. Hier sind die 5 außergewöhnlichsten:

1. Chalicotherium – Das alkoholisierte Pferdewesen

Was zeichnet das Chalicotherium aus? Chalicotherien sind Pflanzenfresser. Wollt ihr eines zähmen, muss jedoch statt Beeren oder Gemüse ein spezielles Getränk her, das ihr zuvor brauen müsst: Bier

Chalicotherien werden passiv gezähmt und können dabei nicht mit der üblichen Nahrung eines Pflanzenfressers gefüttert werden, sondern wollen explizit und ausschließlich Bier.

ARK: Survival Evolved Chalicotherium
Das Chalicotherium in ARK: Survival Evolved liebt ein gutes, kaltes Bier

2. Karkinos – Knockout durch Katapult

Was ist der Karkinos? Ein Karkinos ist ein sehr großer Krebs. Er kann euch mit seinen Scheren greifen und sogar von Reittieren runterziehen. Der Karkinos kamen mit dem Abberation-DLC in das Spiel.

Wie zähme ich einen Karkinos? Um den Karkinos zu zähmen, müsst ihr ihn mit einem Katapult beschießen. Ein Schuss auf den Rücken des Krebses füllt den Betäubungs-Balken. Wenn dieser voll ist, wird der Karkinos bewusstlos. Anschließend könnt ihr ihn füttern und zähmen. 

Trefft ihr den Karkinos an einer anderen Stelle als den Rücken, erleidet er Schaden und erhält keinen Betäubungs-Effekt. Die Schwierigkeit liegt darin, das Tier dabei nicht versehentlich zu töten.

ARK: Survival Evolved Karkinos
Der Karkinos lebt in der Nähe von Gewässern und Flüssen

3. Tusoteuthis – Riesenkraken per Hand füttern

Was ist der Tusoteuthis? Der Tusoteuthis ist ein riesiger und äußert gefährlicher Kraken oder Tintenfisch. Er kann euch mit seinen Tentakeln greifen und in die Tiefen des Ozeans zerren.

Wie wird der Tusoteuthis gezähmt? Trotz seiner aggressiven Natur, wird der Tusoteuthis passiv gezähmt. Dazu müsst ihr nah an ihn heran und per Hand füttern. Der Tusoteuthis frisst jedoch nur die seltenen und zugleich schweren schwarzen Perlen.

Ihr müsst euch dem Mund des Kraken nähern und das Ungeheuer anschließend mittels Aktionstaste füttern. Der Tusoteuthis frisst jedoch nur, wenn ihr dessen Aufmerksamkeit erregt. Dazu muss er euch gegenüber aggressiv gestimmt sein, was die ganze Sache erschwert.

Die Köder-Methode: Damit das Füttern erfolgreich verläuft, etablierten Spieler die „Köder-Methode“. Hierbei nehmt ihr eine Carbonemys (Schildkröte) als Köder.

Wenn alles nach Plan läuft, greift der Tusoteuthis die Schildkröte und attackiert sie. Wenn das der Fall ist, könnt ihr gefahrlos zu dem Mund des Kraken schwimmen und ihn füttern.

ARK: Survival Evolved Tusoteuthis
Der Tusoteuthis ist eines der gefährlichsten Lebewesen in den Tiefen des Meeres

4. Bloodstalker – Der Vampir unter den Kreaturen

Was ist der Bloodstalker? Der Bloodstalker ist eine übergroße spinnenähnliche Kreatur, die mit Genesis in das Spiel kam. Der Bloodstalker wird passiv gezähmt und benötigt euer Blut, um Zähmfortschritt zu erlangen.

Seid ihr in der Reichweite des Bloodstalkers, wird er euch mit seinen Spinnweben zu sich heranziehen. Anschließend saugt der Bloodstalker euer Blut aus. Währenddessen steigt der Zähmfortschritt der Kreatur.

Wie bekomme ich genug Blut für eine Zähmung? Da der Bloodstalker eine große Menge an Blut für eine vollständige und erfolgreiche Zähmung benötigt, müsst ihr Blutbeutel in eurem Inventar haben.

Diese erlangt ihr, in dem ihr euch oder euren schlafenden Freunden mit einem Bluttransfusionsset Blut abzapft. Habt ihr euch genug Blutbeutel in das Inventar gelegt, lasst ihr euch vom Bloodstalker greifen. Der wird dann das Blut der Beutel aussaugen und lässt sich zähmen.

Die Effektivität der Zähmung erhöhen: Wenn ihr euch nur das Blut absaugen lasst, hat das gezähmte Tier eine sehr niedrige Effektivität. Die Effektivität bestimmt jedoch, wie viele Level die Kreatur bei der erfolgreichen Zähmung auf das Ursprungslevel draufgerechnet bekommt.

Bei anderen Kreaturen startet die Effektivität bei 100 % und fällt mit der Zeit sowie dem während der Zähmung erlittenem Schaden. Bei dem Bloodstalker müsst ihr die von Grund auf niedrige Effektivität erst erhöhen, indem ihr den Bloodstalker von euch gezähmte oder gezüchtete Kreaturen töten lässt.

Hierzu eignen sich Schultertiere wie der Jerboa oder Bulbdog, aber auch etwas größere Kreaturen wie der Parasaur, das Ovis oder der Raptor. Wichtig ist, dass die von euch verwendete Kreatur klein genug ist, dass der Bloodstalker sie greifen und zu sich heranziehen kann.

ARK: Survival Evolved Bloodstalker
Die Bloodstalker fanden mit Genesis Part 1 in das Spiel

5. Reaper King – Die etwas andere Schwangerschaft

Was zeichnet den Reaper King aus? Die Reaper sind äußerst aggressive und gefährliche Kreaturen, die mit dem Aberration-DLC in das Spiel kamen.

Um einen Reaper King zu erhalten, müsst ihr einige außergewöhnliche Schritte vollführen, welche unter anderem die Befruchtung des Spielers durch eine Reaper Queen beinhalten. Der Reaper kann nicht auf klassische Weise gezähmt oder gezüchtet werden.

Schritt 1: Die Befruchtung

Als Erstes müsst ihr eine Reaper Queen finden und gegen sie kämpfen. Diese müsst ihr mit einer Lichtquelle schwächen, um sie anschließend durch Angriffe auf unter 2.000 HP (Gesundheit) bringen zu können.

Ist die Reaper Queen auf unter 2.000 HP, signalisiert sie euch mit einer rötlich-rosanen Pheromonwolke, dass sie bereit zur Paarung ist. Sie wird jetzt versuchen, euch mit ihrem Schweif zu greifen und zu schwängern. Damit sie dies tut, müsst ihr die Lichtquelle ausschalten.

Hat sie ihren Befruchtungsangriff an euch vollzogen, seid ihr so gut wie tot und tragt einen Reaper-Embryo in euch. Im Anschluss des Schwängerungs-Angriffes vergräbt sich die Reaper Queen wortwörtlich im Boden und verschwindet.

ARK: Survival Evolved Reaper Queen
Die Reaper Queen während des Befruchtungs-Angriffs

Schritt 2: Die Schwangerschaft

Ihr seid jetzt mit einem Reaper-Embryo trächtig. Diese Phase dauert bei den Standardeinstellungen etwa 12 Stunden an. Während dieser Phase absorbiert der Reaper Erfahrungspunkte, die ihr sammelt.

Diese gesammelte Erfahrung bestimmt die Effektivität und hat zur Folge, dass euer Reaper-Baby bis zu 75 Stufen höher als die Reaper Queen sein kann, die euch schwängerte.

Schritt 3: Die blutige Geburt und Aufzucht

Nach dem Ablauf der Schwangerschaftsphase platzt das Reaper-Baby in insektenähnlicher Larvenform gewaltsam und äußerst blutig aus eurer Brust heraus. Erneut überlebt ihr diesen Vorgang nur knapp.

Nach der Geburt und während des Larvestadiums ist das Reaper-Baby äußerst aggressiv. Außerdem wandert es mit hoher Geschwindigkeit umher und ignoriert eure Befehle.

Um das Reaper-Baby prägen sowie ernähren zu können, ohne von ihm angegriffen oder sogar getötet zu werden, wird eine Reaper-Pheromondrüse benötigt. Die Pheromondrüse, welche ihr durch das Töten einer Reaper Queen erhaltet, müsst ihr konsumieren. Anschließend verhält sich die Reaper-Larve euch gegenüber friedlich.

Sobald das Baby einen bestimmten Wachstumsfortschritt erreicht hat, vergräbt sich die Larve im Boden und bleibt für kurze Zeit untergetaucht. Anschließend gräbt sie sich aus dem Boden heraus und kommt zum Vorschein. Jetzt hat der Reaper seine kindliche Larvenform abgelegt und die Form der größeren Erwachsenen angenommen.

ARK: Survival Evolved Reaper King
Der ausgewachsene Reaper King in ARK

ARK: Survival Evolved hat über die Jahre eine beachtliche Auswahl unterschiedlicher Kreaturen mit immer kreativeren Zähm- und Zuchtmethoden aufgebaut.

Wie viele dieser Kreaturen habt ihr schon selbst gezähmt? Welches Biest fehlt euch in der Liste und muss definitiv in einem zweiten Part der „5 außergewöhnlichsten Zähmarten“ enthalten sein? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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