Neues PC-MMORPG erscheint auf Steam in der Unreal Engine 5 – Legt seinen Fokus aufs Mittelalter

Neues PC-MMORPG erscheint auf Steam in der Unreal Engine 5 – Legt seinen Fokus aufs Mittelalter

Bellatores heißt das neuste Spiel vom Entwickler Nyou. Die sind bereits bekannt für einige Mobile-MMORPGs. Doch ihr neustes Werk soll nur für den PC auf Steam erscheinen und in der Unreal Engine 5 umgesetzt werden.

Was ist das für ein Spiel? Bellatores wurde ursprünglich als Project N1 im Jahr 2020 angekündigt. Es soll ein Fantasy-MMORPG werden, das seinen Fokus auf eine mittelalterliche Welt legt. Obwohl der Entwickler in Korea sitzt, soll vor allem der Westen die Zielgruppe sein.

  • Die Welt soll ein eher realitätsnahes Mittelalter-Szenario mit Fantasy-Elementen mischen
  • Ihr sollt im Verlauf der Story Entscheidungen treffen können, die Auswirkungen auf den Verlauf haben.
  • Euch erwartet ein „Survival-Adventure“ mit riesigen PvP-Schlachten. Dabei sollen die verschiedenen Kontinente in der Spielwelt miteinander konkurrieren.
  • Die Charaktere sind alle in einem eher westlichen Stil gehalten und es soll auf Sexualisierung und Gender Lock verzichtet werden.

Wann erscheint das Spiel? Noch 2022 soll es eine spielbare Version des MMORPGs geben. Ob es allerdings bereits die fertige Version oder eher eine Alpha oder Beta wird, ist derzeit unklar. Die Entwickler betonten jedoch, dass ihnen der globale Release und der internationale Markt wichtig seien.

Allerdings gibt es bisher noch kein Gameplay zu Bellatores. Wir haben euch hier eine Galerie mit aktuellen Screenshots eingebunden:

Bellatores bekommt viel Geld für die Umsetzung

Was ist das Besondere an dem MMORPG? Die Entwickler verkündeten zuletzt, dass sie eine Finanzspritze von umgerechnet 23 Millionen Euro bekommen haben, um die Umsetzung von Bellatores voranzutreiben. Schon 2020 soll es mehr als 30 Millionen Euro für die Entwicklung durch Investoren gegeben haben. Die sollen zudem beim Vertrieb sowie der Service-Infrastruktur helfen und ihr Knowhow zur Verfügung stellen.

Bei den Investitionen handelt es sich um hohe Summen, von denen viele westliche Studios, die sich an neuen MMORPGs versuchen, nur träumen können. Hinzu kommen bei Nyou eigene Einnahmen durch Mobile-Games.

  • Crowfall etwa schaffte es nach über 7 Jahren mit einer Crowdfunding-Aktion und Alpha- und Beta-Paketen gerade so auf 30 Millionen Euro Budget, wobei nach Aussagen der Entwickler 5 Millionen über Lizenz-Einnahmen und etwa 4,5 Millionen über Crowdfunding eingenommen wurden.
  • Ashes of Creation hat nach eigener Aussage ein Budget von etwas über 40 Millionen Euro, wobei der Chef Steven Sharif selbst etwa 27 Millionen Euro in das Spiel investiert hat. Das restliche Geld stammt aus Founder Packs und Lizenzierungen.
  • Pantheon: Rise of the Fallen hingegen arbeitet wohl ständig am Limit. Nachdem eine erste Kickstarter-Kampagne nicht mal die 700.000 Euro durch Backer erreicht hatte, soll es später eine siebenstellige Summe von einem privaten Investor gegeben haben. Hinzu kommen Pakete auf der Webseite, die laut den Entwicklern bis 2021 von über 8.000 Leuten gekauft wurden (via Pantheon).
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Allerdings sind solche hohen Summen gerade bei koreanischen MMORPGs nicht ungewöhnlich. Das kleine Themepark-MMORPG Astellia soll rund 27 Millionen Euro verschlungen haben.

Auch das neuste Spiel von NCSoft (Blade & Soul, Lineage, Aion) soll ordentlich Geld kosten und für PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Im ersten Gameplay-Trailer sieht es auch richtig gut aus:

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Quelle(n): MMOCulture
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Robin

Bevor da nicht konkreter auf Konzepte eingegangen wird oder Ingame Footage gezeigt wird, halte ich die Füße still. Habe einfach schon zu viele Enttäuschungen erlebt.

Tronic48

Troz das man nur Bilder sieht, sehen diese aber echt gut aus, vor allem der Ritter auf dem einen Bild.

Aber als ich dann Survival-Adventure“ mit riesigen PvP-Schlachten las, war die Freude darauf wie weg geblasen, die werden wohl nicht umschwenken wie einst Amazon bei New World, oder doch, vielleicht, Eventuell, nein, schade.

Dann halt nicht, auch Okay.

Khorneflakes

Ich hoffe sie schwenken nicht um, was das mit New World gemacht hat, sieht man ja.
Und außerdem, erstmal abwarten, survival Adventure sind 2 riesige Begriffe und gerade survival ist ja nicht wirklich definiert.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Khorneflakes
Tronic48

Das umschwenken bei New World war die beste Entscheidung die sie treffen konnten, oder glaubst du wirklich New World wäre so erfolgreich gewesen, hätte sich so oft verkauft wenn sie es nicht gemacht hätten, also ich glaube das nicht 1 Sekunde.

Ich habe bei New World über 500h, und die haben richtig Spas gemacht, nur ist halt eben jetzt die Luft raus, ob oder wie es weiter geht liegt ganz allein bei Amazon.

Ob das allerdings bei dem Game Bellatores so wäre, wage ich mal zu bezweifeln, außerdem war das von mir auch nur so eine Blödelei, weis nicht mal ob mir das Game zusagen würde, da müsste erst mal viel mehr kommen, wie z.B. Gameplay oder so was.

Khorneflakes

Habe nie gesagt, dass die Umstellung von Fullloot PvP auf PvE + PvP schlecht gewesen wäre, dass so was nicht gut funktioniert, sieht man ja an Mortal Online 2, die haben zwar ihre kleine community aber wirklich Marktstark ist das game nicht.
Was aber schlecht gewesen ist, und das steht außer Frage, MITTEN in der Entwicklung oder kurz vor Ende einfach das Grundgerüst des Spiels nehmen und es in PvE quetschen, ab dem Moment wo sie sich entschieden haben PvE zu gehen, hätten sie komplett von vorne anfangen müssen.

Leyaa

Jaein. Also ich denke für den anfänglichen Erfolg von New World war die Umstellung sicher sinnvoll. Wie du aber sagst, merkt man dem Spiel sein Zwitter-Dasein an und es fehlt in vielerlei Hinsicht an Substanz und Konsequenz. Was sich wohl auch in den Spielerzahlen bemerkbar macht. Von ehemals 900k auf grade mal 30k in 6 Monaten zu rutschen macht den Erfolg auf lange Sicht zumindest fraglich.

Mortal Online 2 sehe ich aber als gut so wie es ist an. Auch wenn es kein Massentitel ist, ist das für die Entwickler ein voller Erfolg. Und sie konnten sogar noch neue Spieler hinzugewinnen. Mortal Online 2 ist für mich das Paradebeispiel, was passiert, wenn man seinen Spielern und seiner Vision treu bleibt. Wenn man richtig kalkuliert, muss ein Titel nicht immer hunderttausende an Spielern anlocken um wirtschaftlich zu sein.

Luripu

Wieviel Geld wohl New World gekostet hat durch das Umschwenken von Survival PvP zu PvE?

UE5 ist sicherlich gut aber erstmal Gameplay sehen.
Die Screenshots sagen nicht viel aus.

Leyaa

Vom Artstyle her ist Bellatores das westlichste Korea-MMO, dass ich je gesehen habe 😳
Gefällt mir sehr. Bellatores klingt auch eher, wie von Italienern gemacht 😄
Bin wirklich gespannt, was uns da erwartet.

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