LoL: Team Vitality kauft für Millionen € die besten Spieler Europas, scheitert – Holt jetzt doch 2 Spieler aus Asien

In League of Legends ist der Traum eines europäischen Super-Teams geplatzt. Für den Frühling 2022 kaufte sich das französische Team Vitality einige der besten Spieler Europas zusammen: Man spielte mit einem Team bestehend aus einem Kroaten, einem Waliser, einem Tschechen, einem Polen und einem Griechen. Doch das reichte nur für Platz 5 in der Liga LEC. Jetzt muss doch ein Koreaner her. Außerdem holt man ein in Ungnade gefallenes Riesen-Talent aus China.

Das war die Idee von „Team Vitality“: Das französische Team wollte sich mit Gewalt an die Spitze Europas kaufen. Dafür griff man tief in die Tasche und holte sich mit die größten Stars, die Europa zu bieten hat:

Das Team wurde von dem Tschechen Carzzy (Bot) und dem Griechen Labrov (Support) ergänzt

Die Ansage war klar: Das ist jetzt die neue Macht in Europa. Alle anderen Teams würde man zerschmettern. Man hat ein Super-Team gekauft.

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So lief es dann wirklich: Nicht so gut. Die beiden „US-Re-Importe“ Perkz und Alphari waren in den USA merklich außer Form gekommen, hatten Probleme, sich an Europa zu gewöhnen.

Insgesamt waren sich Beobachter einig: Das sind zwar an sich Super-Spieler, aber als Team funktioniert es nicht. In einem LoL-Team kann nicht jeder der Star sein, es muss klar geregelt werden, welche Lanes Priorität haben, wie man gewinnen will.

Das Ergebnis war, dass das vermeintliche Super-Team nur auf Platz 5 eintrudelte und in den Playoffs früh ausschied.

Das deutsche Team “Eintracht Spandau” will das etwas andere LoL-Team werden:

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Team entlässt Selfmade, sagt: Super-Spieler, aber es passt nicht

Das macht man jetzt: Team Vitality bricht vor dem Summer-Split 2022 in der LEC den europäischen Kern auf: Jungler Selfmade bleibt zwar im Team, wird aber offenbar keine Rolle mehr spielen. Man sucht ihm eines neues Team.

Es heißt, Selfmade sei zwar ein unfassbar talentierter Spieler und auch sehr beliebt im Team. Aber LoL sei eben sehr komplex und es müssten verschiedene Spielstile zusammenkommen – wenn die nicht passten, müsse es Änderungen geben.

Man glaubt: Selfmade werde bei einem anderen Team sicher glänzen und verspricht, ihm ein Team zu suchen.

Statt Selfmade hat man sich jetzt Kang „Haru“ Ming-seung für den Jungle geholt, einen Koreaner. Dazu noch Zhou „Bo“ Yang-bo einen Chinesen als Ersatz-Jungler.

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Koreanischer Ex-Weltmeister und chinesisches Super-Talent

Wer sind die neuen Importe? Haru ist ein 24-jähriger Koreaner, der seine große Zeit vor 6 Jahren mit 18 in Korea hatte: Da wurde er mit Samsung Galaxy 2017 Weltmeister, den Titel schnappte er damals Faker und T1 weg.

Aber Haru hatte keine sehr stabile Karriere: In Korea tingelte er von Team zu Team, blieb nirgendwo länger als ein Jahr.

Seit Juni 2021 spielt Haru aber nicht mehr in Korea, machte ein Jahr Pause, stieg dann wieder in Lateinamerika und in der zweiten europäischen Liga, beim Team X7 Esports, neu ins LoL-Geschäft ein.

Das scheint so eine typische „Für die Top-Teams der LCK reicht’s nicht mehr, aber ich will weiter Geld mit LoL verdienen und für den Westen passt es“-Karriere zu sein.

In den USA macht sich Top-Laner Impact bis heute ein schönes Profi-Leben, nachdem er 10 Jahre vorher mit Faker zusammen Weltmeister wurde.

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Das ist Bo, der könnte brutal einschlagen.

Der 20-jährige Chinese „Bo“ ist wahrscheinlich der interessantere Transfer: Den holt Team Vitality formal als „Ersatz-Spieler“.

Doch Bo galt als ein absolutes Mega-Talent für den Dschungel in China und schaffte es in die Start-Formation von FunPlus Phoenix, einem Top-Team der LPL. Dort spielte er aber nur kurze Zeit.

Denn BO wurde dann wegen eines Matchfixing-Skandals gesperrt und fiel dadurch offenbar in Ungnade. Er hat seit dem Mai 2021 nicht mehr gespielt.

Jetzt holt sich Team Vitality vielleicht eines der weltweit größten Talente für den Jungle in LoL, der auch erst 20 Jahre alt ist. Bo könnte vielleicht in einigen Jahren ein großer Star in Europa werden.

Das war der Skandal damals:

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Ready or Not war unter Shooter-Fans eine große Lachnummer, jetzt hat es 93 % auf Steam – Woran liegt das?

Ready or Not wurde schon 2017 angekündigt, war unter Kennern aber lange Zeit eine absolute Lachnummer. Doch seit dem 18. Dezember 2021 ist das Spiel auf Steam im Early Access und feiert seitdem große Erfolge und gilt als spiritueller Nachfolger der geliebten SWAT-Spiele. MeinMMO verrät euch im Rahmen von FYNG Summer 2022, was das Spiel so gut macht.

Auch wenn der Name nach Versteckspiel unter Kindern klingt, ist Ready or Not alles andere als ein zart besaiteter Shooter. Tatsächlich steckt hinter diesem Namen eine realistische Polizei-Simulation, in der ihr als Teil eines SWAT-Teams Kriminelle abführen wollt. Und das wenn irgendwie möglich in Handschellen statt in Leichensäcken.

Denn obwohl Ready or Not ein Shooter ist, solltet ihr auf wildes Geballere verzichten. Wenn ihr die strengen Einsatzregeln vom SWAT brecht und alles umlegt, was euch vors Fadenkreuz läuft, werdet ihr vom Spiel bestraft.

Das Spiel ist zwar noch im Early Access, doch es hat jetzt schon viel Inhalt für den Preis von 35,99 € auf Steam. Auch deshalb ist Gameplay-Trailer ganze 8 Minuten lang, denn er erklärt euch im Detail, mit welchen Methoden ihr Recht und Ordnung in diese komplett verruchte Version von Amerika bringen könnt.

Besonders ab Minute 2:30 macht der Trailer deutlich, wie anders und einzigartig sich Ready or Not spielt:

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Ein ganzes Spiel wie das beste Level aus CoD: Modern Warfare

Der Hardcore-Shooter schlägt damit also in dieselbe Kerbe wie SWAT 4, ein Spiel, das kurz nach Release im Jahre 2005 eine kleine Nische von Shooter-Fans unglaublich glücklich gemacht hat. Auch uralte Rainbow-Six-Games wie Raven Shield oder Rogue Spear sind die deutlichere Inspiration als Franchise-Ableger wie Siege – vom Alien-Shooter Rainbow Six Extraction ganz zu schweigen.

Falls ihr euch darunter nichts vorstellen könnt, weil ihr diese Spiele verpasst habt oder zu der jüngeren Generation gehört: Erinnert ihr euch an das beste Level in CoD: Modern Warfare (2019)? Wo ihr als Spezialeinheit in tiefster Dunkelheit mit Nachtsicht-Visieren ein Haus räumt, was gleichermaßen voll mit bewaffneten Terroristen und unschuldigen Zivilisten ist?

Ready or Not ist dieses Level, ausgeweitet auf ein ganzes Spiel. In einem modernen, urbanen Setting seit ihr ein Team der besten Polizisten, ausgerüstet mit der neuesten Militärtechnik, und müsst in Extremsituationen die richtige Entscheidung treffen. Weil die Situationen schnell eskalieren und ihr in Sekundenbruchteilen draufgehen könnt, ist das Spiel oft spannender als die intensivsten Horror-Games.

Mehr noch, alle Level im Spiel haben mehrere Missionen zur Auswahl, die unterschiedlich schwierig zu lösen sind. Dazu ändert sich die Verteilung von Gegnern, Zivilisten und ihrem Verhalten mit jedem neuen Versuch eines Levels.

Egal, ob ihr eure Mission in einem zugemüllten Haus, einer Schule oder einem Nachtclub ist: Euer Ziel ist es, jede Situation möglichst ohne Blutvergießen zu lösen. Dafür könnt ihr euch an Gegner anschleichen, sie durchs Anbrüllen einschüchtern, als letzte Warnung in die Luft ballern oder mit Tasern betäuben. Nur, wenn alle Stricke reißen, solltet ihr auch tödlich schießen.

Damit das klappt, müsst ihr gerade in den schweren Missionen auch mit eurem Team vor quasi jeder Tür die Situation einschätzen, einen Schlachtplan aushecken und ihn gut koordiniert durchführen. Das könnt ihr entweder als Solo-Spieler mit Befehlen für eure Bot-Partner, oder im Koop mit euren Freunden.

Vom „Betrug“ zum Heilsbringer der SWAT-Fans

Bereits im Dezember berichteten wir euch davon, wie gut dieses Spiel bei Shooter-Kennern ankommt. Das ist seitdem nur noch deutlicher geworden. Damals hatte das Spiel noch 5.000 Steam-Wertungen, etwa 6 Monate später sind es beinahe 44.000, wovon 93 % positiv sind.

Manche dieser Wertungen sagen, dass Ready or Not das ist, „was Rainbow Six Siege hätte sein sollen“. Andere gehen sogar einen Schritt weiter und sagen: „Das ist nicht, was Rainbow Six hätte sein können, das ist besser.“ Es sei sogar eine Art Heilsbringer für Fans von SWAT-Simulatoren, die seit 2005 kein wirklich neues Spiel dieser Art bekommen haben.

Das war aber nicht immer so positiv. In einer Alpha-Version galt das Spiel als „Betrug“, der von leichtgläubigen Spielern ganze 120 € abgezwackt hat, um ihnen entgegen großer Versprechungen einen schlechten PvP-Shooter in Form eines CoD-Klon hinzuklatschen (via reddit). Diesen Ruf scheint das Spiel spätestens mit dem Release im Early Access jetzt abgelegt zu haben.

Neben dem Gameplay, das „einfach ein taktischer Genuss“ ist, der „sich zu zweit oder mit mehreren Spielern bockt“, werden in den Steam-Reviews auch die kontinuierlichen Updates gelobt. Erst vor wenigen Tagen wurde ein ausführliches Update für den Juni angekündigt (via Steam), in dem vor allem die AI-Gegner deutlich schlauer und unberechenbarer gemacht werden sollen.

Der volle Release von Ready or Not ist für etwa Dezember 2022 angekündigt. Bis dahin sollen noch weitere Maps, Waffen sowie UI- und Gameplay-Verbesserungen kommen. Auch ein PvP-Modus soll noch kommen.

Ready or Not füllt eine Lücke, die dem Markt gut tut

Pro
  • Intensives, realistisches Gameplay
  • Einer der wenigen modernen ‘SWAT-Simulatoren’
  • Unnötige Gewalt wird bestraft, taktisches Vorgehen belohnt
  • Spaßiger Koop-Modus
  • Viele Loadout-Möglichkeiten
Contra
  • Noch im Early Access
  • Sehr langsames Spieltempo ist nicht etwas für jeden
  • Deutsche Übersetzung unausgereift und lückenhaft
  • Tutorial ist etwas versteckt („Test Level“ in der Missions-Auswahl)

Ein taktischer Leckerbissen für Fans von Hardcore-Shootern

Als ich gehört habe, dass Ready Or Not der spirituelle Nachfolger von SWAT 4 sein soll, ging mir das Herz auf. Die Gold-Edition von diesem Klassiker habe ich jahrelang gezockt, immer mit dem Versuch, die selben Level noch besser zu machen.

Doch SWAT-Entwickler Irrational Games hatte 2 Jahre später einen Hit mit Bioshock, und das Genre der realistischen Polizei-Simulation schien damit gestorben zu sein, glaubte ich.

Ready or Not zeigt mir glücklicherweise, wie schlecht ich doch die Zukunft vorhersehen kann. Trotz Early Access und paar damit verbundenen Nickeligkeiten bietet mir VOID Interactive hier eine Art inoffizielles Remake eines meiner Lieblingsspiele.

Mit all den einzigartigen Facetten, die jeder Shooter-Fan mal ausprobieren sollte, könnte das auch euer neues Lieblingsspiel sein. Dabei ist es egal, ob ihr diese intensive Simulation mit Adrenalin-Garantie lieber im Koop oder Solo zockt.

Marko Jevtic

Marko Jevtic

Freier Autor und Shooter-Experte bei MeinMMO

LoL-Profi erklärt, warum eine Position am meisten Hass abbekommt und wie man damit umgeht

Mads „Broxah“ Brock-Pedersen gehört zu den besten Spielern in League of Legends und war als Jungler unter anderem für Fnatic, CLG und aktuell für Team Liquid unterwegs. In einem Video erklärte er, warum gerade Jungler viel Hass und toxische Kommentare bekommen, egal, ob sie gut spielen oder nicht.

Was ist genau das Problem? LoL gilt als toxisches Spiel. Läuft ein Match mal nicht nach Plan oder macht man selbst einen Fehler, kommt es öfter vor, dass im Sprach- oder Textchat gemeckert und sogar beleidigt wird. Immer wieder berichten wir auf MeinMMO von Fällen, in denen toxisches Verhalten den Spielern den Spaß nimmt.

Das ist auch Riot Games bekannt. Sie versuchen immer wieder neue Methoden zu entwickeln, um dieses Verhalten einzudämmen. Mit bisher mäßigem Erfolg.

Der Profi Broxah hat nun in einem Video über das Thema Toxizität und den Umgang damit gesprochen. Denn auch er als Profi bekommt immer wieder Kommentare und Sprüche ab. Gerade Jungler sollen oft Ziel von solchen Angriffen sein. Er selbst hat keine Hoffnung, dass sich dieses Verhalten in absehbarer Zeit bessert, und gibt deshalb Tipps zum Umgang.

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“Selbst wenn du wirklich gut spielst, werden dich die Leute kritisieren”

Was sagt Broxah genau? In seinem Video erklärt der Profi, dass es egal in welcher Liga immer zu Flames und toxischem Verhalten kommt:

Das passiert allen Junglern. Es macht keinen Unterschied. Selbst wenn du wirklich gut spielst, werden dich die Leute kritisieren. […]. Es spielt keine Rolle, wer du bist oder was du als LoL-Spieler erreicht hast. Egal in welchem Ranking, das Verhalten deiner Mitspieler wird sich nie verändern.

Ein Grund für die vielen Flames gerade bei Junglern soll das Nichtverständnis der Mitspieler sein. Die müssten eigentlich auf ihrer Lane (Top, Mid, Bot) alleine klarkommen, schaffen das oft aber nicht und geben dann dem Jungler die Schuld:

Weil die Spieler auf der Lane verstehen nicht, dass es ihr Job ist, in dem Matchup allein gut zu spielen. Ihre Aufgabe ist es nicht, ein kleines Kind zu sein, das wimmert, schreit und auf den Babysitter wartet, während der Jungler alles für sie erledigt.

Aus der Sicht von Broxah ist es deshalb wichtig zu lernen, mit diesen Dingen umzugehen.

Positiv bleiben, auch wenn man zurück meckern möchte

Welche Tipps hat er? Grundsätzlich empfiehlt Broxah Spieler stumm zu schalten, die im Chat anfangen zu flamen. Denn selbst wenn man nicht darauf reagiert, liest man doch immer wieder den Chat mit und fängt an, sich zu ärgern.

Wichtig sei zudem, selbst positiv zu bleiben und auf das Beste zu hoffen. Sobald man anfängt, sich zu ärgern oder zurück zu flamen, begibt man sich in eine Spirale und konzentriert sich nicht mehr auf das Spiel an sich.

Die Spieler, die euch flamen und euch das Spiel ruinieren, die seht ihr mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nie mehr wieder. Ist es das dann wirklich wert, selbst zu beleidigen und euch die Spielerfahrung ruinieren zu lassen? […]. Wenn es am Ende um das Erreichen eines höheren Ranks geht, dann ist jedes Spiel wichtig. Man kann ein Spiel gewinnen, wenn man einfach Leute [die flamen] ignoriert.

Im Video gelang es Broxah auch ein Spiel zu gewinnen, bei dem direkt zum Start über ihn geflamt wurde.

Ähnliche Tipps rund um das Thema Tilt gab 2020 der LoL-Profi Marcin „Jankos“ Jankowski, der seit Jahren für G2 Esports in LoL unterwegs ist und ebenfalls mit Flames in der SoloQ zu kämpfen hat:

LoL-Star gibt weise Tipps, wie man mit dem größten Feind umgeht: dem Tilt

Heute Morgen könnte es bei Amazon zu einem PS5-Drop kommen

Ihr wollt unbedingt eine PS5 kaufen? Heute Morgen könntet ihr genau dazu bei Amazon die Gelegenheit haben. MeinMMO stellt euch alle dafür wichtigen Informationen vor.

Bereits vor kurzem hat der E-Commerce-Riese das neue offiziellen Horizon Forbidden West-Bundle verkauft.

Und nun ist vorhin auch noch dasselbe Bundle mit der Digital Edition der Konsole aufgetaucht.

Auch, wenn der sog. “Prime-Spoiler” – ein bekannter Hinweis, der in der Vergangenheit stets zuverlässig auf einen baldigen Drop der begehehrten Konsole hingedeutet hat („Prime-Mitglieder haben vorrangigen Zugriff auf die PlayStation 5“), noch nicht auf den Produktseiten der beiden Bundles erschienen ist, könnte das Auftauchen des neuen Bundles mit der Digital Edition durchaus ein Hinweis darauf sein, dass es morgen zu einem Drop kommen könnte.

Es ist darüber hinaus auch nicht auszuschließen, dass noch weitere Bundles und womöglich auch die “nackten” PS5 Disc-Version und PS5 Digital Version morgen verkauft werden.

Wann startet der Verkauf auf Amazon? Voraussichtlich wird es die PS5-Konsolen auf Amazon am heutigen Mittwoch, dem 08.06.2022 geben – ein typischer Tag für Drops des Händlers. Der Verkauf wird voraussichtlich am frühen Morgen, zwischen 8:30 und 11:00 Uhr, stattfinden. Ihr solltet daher vor allem am Vormittag in der Nähe eures Rechners sein oder zumindest ein Handy in Reichweite haben, wenn ihr eine Chance haben wollt.

Wie kann ich meine Chance erhöhen? Packt die PS5 oder die entsprechenden Bundles bereits jetzt auf eure Wunschliste bei Amazon. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es besser ist die Bundles aus der Wunschliste heraus in den Warenkorb zu legen. Das führt in der Regel zu deutlich weniger technischen Problemen, da die Produktseite wegen des Ansturms häufig überlastet ist.

Prime war bisher Pflicht bei PS5-Drops auf Amazon

Für den womöglich anstehenden Drop solltet ihr Prime-Mitglied sein. Es heißt zwar, dass Prime-Mitglieder “vorrangig Zugriff” haben, in der Realität sind die Angebote aber immer so schnell weg, dass andere Personen gar nicht mehr zum Kaufen kommen. Amazon Prime könnt auch ihr 30 Tage kostenlos testen.

Keine PS5 bekommen? Falls ihr keine PS5 bekommen habt, dann schaut am besten in unserem Ticker vorbei. Hier halten wir euch tagesaktuell auf dem Laufenden und erklären euch, wie ihr am besten an eine PS5 kommt und zeigen euch Drops rund um die begehrte Konsole.

PS5 kaufen – Passt ab sofort auf diese Händler auf

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Selbst ein Müsli-Löffel wäre besser – Fortnite-Fans verhöhnen Darth Vader

Darth Vader höchstpersönlich ist die aktuelle Top-Belohnung im neuen Battle Pass von Fortnite. Doch der mächtige Sith-Lord hat offenbar sein Lichtschwert verlegt.

Das ist das Problem: Mit Darth Vader ist nicht zu spaßen. Wer die epische Szene in Rogue One gesehen hat, weiß: Wenn Vaders rotes Lichtschwert aufleuchtet, war’s das.

Gott sei Dank hat er das Ding in Fortnite gerade nicht dabei. Zumindest nicht, wenn man ihn über den neuen Battle Pass freischaltet.

Denn anstatt seiner ikonischen Waffe hat Darth Vader ein anderes Erntewerkzeug spendiert bekommen: Das “Wappen das Imperiums” ist eine Art Stab, mit dem imperialen Wappen oben drauf.

Das ist zwar nicht ganz der “Todesstern am Stock”, den Fans im Vorfeld schon befürchtet hatten, aber nah dran.

Nicht der erste Fall: Dass Spieler überhaupt spekulierten, was Vader wohl für eine Axt mit sich rumschleppen würde, liegt an seinen Star-Wars-Kollegen Kylo Ren, Rey und Obi-Wan Kenobi.

Die haben nämlich auch alle Skins in der Vergangenheit bekommen, kriegten aber allesamt kein Lichtschwert als Erntewerkzeug. Obi-Wan etwa rennt in Fortnite gerade mit einem Messer rum, das man in der neuen Serie mal ein paar Sekunden gesehen hat.

Fortnite Darth Vader
Das “Wappen des Imperiums” – Viel besser als ein Lichtschwert (?)

Bei Fortnite- und vermutlich auch Vader-Fans macht sich nun jedenfalls Gelächter breit.

Fan schlägt Laser-Löffel als Ersatz vor, Mitspieler mögen’s

Das sagen Fans: Im Fortnite-subreddit tauchen seit dem Release der neuen Season 3 jede Menge Bilder und Memes auf, die sich über Vaders Stöckchen lustig machen.

So postete etwa ein Spieler die Szene aus dem großen Live-Event, in der Obi-Wan und Vader mit ihren Lichtschwertern kurz aufeinander prallen – hat aber natürlich beide Waffen durch Messer und Imperiums-Stock ersetzt.

Besonders beliebt ist aktuell aber der folgende Post:

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Da schlägt User “ReturnoftheSnek” vor, dem dunklen Lord doch wenigstens einen roten Laserschwert-Löffel in die Hand zu drücken.

Diese kleinen Dinger gab es früher mal als Beilage in Cornflakes-Packungen, als Episode III – Die Rache der Sith ins Kino kam. Und in den Kommentaren finden sich einige User, die das sogar für eine ziemlich gute Idee halten:

  • “Ich würde das unironisch lieben”, findet User TonyThePapyrus (via reddit).
  • “Das wäre wirklich eine richtig kreative Alternative gewesen”, sagt TheeDeputy (via reddit).
  • “Oh man, du hast grad eine völlig vergessene Erinnerung bei mir geweckt. Ich hatte so einen, den Roten”, erinnert sich swhipple (via reddit).

Natürlich gibt es die Lichtschwerter immer mal wieder als tatsächliche Waffe im Spiel, aber immer nur zeitweise. Als permanentes “Erntewerkzeug” gibt es die Laser-Waffen bis heute aber nicht – trotz all der Star-Wars-Inhalte.

In einem anderen Post vermuten Spieler, dass Epic sich mittlerweile absichtlich mit den Spielern einen Scherz erlaubt – denn es gibt sogar “Vaders Lichtschwert” als kleines Emote-Bildchen. Nur eben nicht als Erntewerkzeug.

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Dennoch könnte es sein, dass wir das Lichtschwert demnächst mal wieder sehen. Im Gameplay-Trailer der neuen Season ist Vader nämlich zu sehen, wie er es auf Gegner wirft und Feinde mit der Macht malträtiert. Gut möglich, dass Vader in Zukunft als KI-Boss auf der Map sein Unwesen treibt.

Zumindest kann Vader aber mit seinen übrigen Cosmetics, wie dem “Imperialen Marsch”, der sogar seine ikonische Musik dabei hat, überzeugen.

Zudem gibt es in Fortnite nun einige neue Punkte auf der Map. Alle neuen Orte in Fortnite findet ihr hier.

Destiny 2: Weekly Reset am 07.06. – Es wird ein neuer Alptraum werden

Destiny 2 startet heute in Woche drei der Season 17 und damit wird auch die aktuelle Story eine Fortsetzung erfahren. Spieler ergründen erneut die Vergangenheit der NPCs. MeinMMO ist mittendrin und berichtet euch, was aktuell in der Geschichte passiert und was euch diese Woche an Aktivitäten erwartet.

Das passiert diese Woche: Derzeit setzt Bungie mit der aktuellen Season 17 Maßstäbe – sowohl positive als auch negative. Die Spieler sind unzufrieden mit dem Zustand des PvP sowie den neuen Solar-3.0 Fähigkeiten. Mit dem Reset und dem heutigen Update sollen jedoch bereits ein paar weitere Fehler ausgebügelt werden.

Darüber hinaus wird, neben den regulären Aktivitäten in dieser Woche, auch die saisonale Storymission heute wieder fortgesetzt. Das bedeutet, die Spieler dürfen erneut die Aktivität „Trennung“ auf der Verlassenen Leviathan besuchen und sich einem weiteren Alptraum stellen. Erste Leaks deuten auch auf eine Cutszene mit Zavala und seinem weiblichen Alptraum Safiyah hin.

Muss sich Zavala dieser Woche seinem Alptraum Safiyah stellen?

Was passierte letzte Woche in der Story? Vergangene Woche musste sich Krähe weitere Verspottungen und Unterstellungen seines Alptraums und alten Egos Uldren Sov gefallen lassen.

Interessant war hier vor allem die unterschwellige Botschaft von Destiny 2. Anstatt diese Stimmen, die einem sagen, dass man nicht gut genug ist, zu bekämpfen, ermutigt das Spiel dazu, zu versuchen, diese stattdessen anzunehmen und so zu „verwandeln“. Aus plagenden Albträumen werden so annehmbare Erinnerungen.

Auch Krähe ist dank seiner Akzeptanz nun mit Uldren Sov im Reinen. Er glaubt deswegen sogar, seine Bestimmung jetzt wirklich zu kennen. Er will ab sofort seine Schuld begleichen, indem er weiterhin Caydes alte Patrouillen übernimmt und für die Jäger da ist. Die Bewerbung bei Commander Zavala auf den Posten der Jäger-Vorhut scheint nur noch eine Formalität. Doch ob das den Hütern in Destiny 2 gefällt, bleibt abzuwarten. Zumal Ikora gerade erst Besuch von Caydes Alptraum hatte.

Die wichtigsten Infos zu Aktivitäten vom 07.06. bis zum 14.06.

Vorhut: Dämmerung: Die Feuerprobe

Die Dämmerung: Die Feuerprobe ist diese Woche der Strike:

  • Wächter des Nichts, im ehemaligen Gefängnis der Alten
    • Es gilt den „Verrückte Aufseher“ zu finden. Er ist ein stark modifizierter Gefallenen-Servitor, der von Variks, dem Loyalen genutzt wurde, um das Gefängnis der Alten zu überwachen. Nach dem Ausbruch des Hohns aktivierte er sich und zeigt inzwischen ein unberechenbares Verhalten, weswegen die Hüter ihn aufhalten müssen.

Das ist die Dämmerungs-Waffe dieser Woche: In der 3. Seasonwoche der „Saison der Heimgesuchten“ könnt ihr euch ein Fusionsgewehr abholen.

  • Die Dämmerung bietet euch diese Woche das Fusionsgewehr Plug One.1.
  • Außerdem erhaltet ihr diese Woche auch einen Boost auf eure Vorhut-Rufränge.

Playlist-Strikes haben diese Modifikatoren:

  • Arkus-Versengen
  • Schwergewicht
  • Eisen
  • Der Modifikator fürs Versengen begleitet euch die ganze Woche, die anderen ändern sich täglich.

Endgame: Raid-Challenges

Das passiert im RaidDer Schwur des Schülers“:

  • Im Raid der „Schwur des Schülers“ startet die Herausforderung „Schnelle Zerstörung“. Um sie abzuschließen, müssen die Spieler alle unaufhaltsamen Champions gleichzeitig oder innerhalb weniger Sekunden besiegen.
  • Als Belohnung für die Herausforderung im ersten Abschnitt des Raids auf Großmeister wartet diese Woche die Chance auf eine Meister-Version der Maschinenpistole „Unterwerfung“, des Fusionsgewehrs „Erlösung“ oder des Linear-Fusionsgewehrs „Katastrophal“.

Weekly-Aktivitäten

Mit Season 17 sind auch neue Aktivitäten ins Spiel gekommen. Erkundet den Verlassenen Leviathan und stellt euch den Alpträumen oder überraschenden Boss-Gegner in der neuen Patrouillenzone. Zieht dort die Solar-Sense und verteidigt euch in der Alptraum-Eindämmung.

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Savathuns Thronwelt – Wöchentliche Kampagnen-Mission

  • „Die List“
    • In der Witch-Queen-Kampagnenmission durchsucht ihr auf einen Tipp von Fynch hin die finsteren Ecken von Savathuns Thronwelt nach einem weiteren Hinweis darauf, wie sie das Licht gestohlen hat.

Schmelztiegel – Das sind die PvP-Playlisten:

  • Privatmatch
  • Rumble
  • Kontrolle
  • Eliminierung
  • Ruhm-Überleben
  • Ruhm-Überleben: Freelance
  • Versengen

Aszendenten-Herausforderung – Träumende Stadt

  • Petra Venj steht oben am Pavillon im Gebiet „Das Ufer“ in der Träumenden Stadt. Der Fluch-Zyklus startet neu und Fluch-Woche 1 ist aktiv. Aktiv ist zudem die 5. Aszendenten Herausforderung.

Quellen für Spitzen-Loot in Season 17 von Destiny 2

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Season 17 brachte auch drei neue exotische Rüstungen zu Destiny 2.

Das ist das neue Max-Level: In der neuen Saison der Heimgesuchten liegt das maximale Powerlevel eurer Ausrüstung bei 1.570. Damit ist das Powerlevel zum Start der neuen Season 17 um +10 Powerlevel im Vergleich zur vorherigen Season 16 gestiegen. Alle Spieler wurden zudem auf das Grund-Powerlevel von 1.350 angehoben. Wer schnell leveln will, kann zudem die Legendäre Kampagne der Witch-Queen-Erweiterung spielen und bei deren Abschluss auf 1.520 kommen sowie ein neues Exotic ergattern.

Dieser Spitzen-Loot (Pinnacle Gear) bringt euer Powerlevel über 1.560:

  • Raid „Der Schwur des Schülers“ (+2)
  • Raid-Rotation diese Woche: „Tiefsteinkrypta“ (+2)
  • Dungeon-Rotation „Prophezeiung“ (+2)
  • Erreicht in der Dämmerung: Feuerprobe mit mindestens 100.000 Punkte (+2)
  • Saisonale Aktivität „Trennung“ (+2)
  • Wöchentliche Witch-Queen-Kampagnenmission mit mindestens 100.000 Punkte (+2)
  • Schließe die Aktivität „Erhaltung“ in der Pyramide der Dunkelheit ab (+2)
  • „Mutproben der Ewigkeit“: Erreicht mindestens 250.000 Punkte oder mehr (+2)
  • Besiege Mächtige Kabale in der exotischen Mission „Vox Obscura“ (+2)
  • Absolviert 3 Gambit-Matches (+1)
  • Absolviert 3 Schmelztiegel-Matches (+1)
  • Schließt 3 Vorhut-Operationen-Strikes mit passendem Fokus ab (+1)
  • Hawthornes Clan-Aufgabe (+1)
  • Prüfungen von Osiris (2+) (ab 10. Juni)

Glanzstaub-Highlights im Everversum

Ihr wollt die neuen Rüstungs-Ornamente für Solar-3.0 haben, dann ist diese Woche einloggen wahrscheinlich interessant. Schaut also direkt bei Tess vorbei, was sie neues für euch im Angebot hat und sichert euch so das Ornament der brennenden Solar-3.0-Panzerhandschuhe – erhältlich für alle drei Klassen.

Solar-3.0-Ornament: „Strahlender Brecher“-Panzerhandschuh für Titanen
  • Exotisches-Waffenornament für Parasit „Endloser Hunger“
  • Legendäres-Waffenornament für Falkner „Heilung für gebrochene Flügel“
  • Exotisches Emote „Aufgehende Dämmerung“
  • Exotische Geisthülle „Großstadt-Hülle“
  • Exotisches Sparrow „Gezeichneter Wanderfalke“
  • Exotisches Schiff „N4-DL“
  • Seltenes Emote „Glückstag“
  • Legendäre Geist-Projektion „Schutz des Exils“-Projektion
  • Legendärer Teleporteffekt „Siva-Erscheinung“
  • Shader „Rauchgrau“

Nach diesem kleinen Ausblick wollen wir von euch wissen: Wie beginnt ihr eure Destiny-2-Woche? Macht ihr einfach wozu ihr Lust habt oder folgt ihr einer bestimmten Abfolge? Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar.

Fans von Diablo Immortal verspotten die Pay2Win-Diskussion: „Tut mir Leid, dass mir das Spiel gefällt“

Der Release von Diablo Immortal wird überschattet von der omnipräsenten Diskussion über Pay2Win. Fast nirgendwo findet man Informationen, ohne zumindest eine Erwähnung. Den Fans, die das Spiel mögen, wird das langsam zu viel.

Das ist die Diskussion:

Diejenigen Fans, die ihre Zeit lieber mit Spielen als mit Beschwerden verbringen, scheinen nach dem Release-Wochenende nun aufzuwachen. Sie greifen die Diskussion auf und nehmen sie teilweise sogar mit Humor.

Einer der größten Threads auf reddit ist aktuell ein Meme, welches sich über die Reaktion lustig macht, wenn man Diablo Immortal tatsächlich mag:

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Es kommen zynische Kommentare wie: „Tut mir Leid, aber mir macht das Spiel echt Spaß. Ich habe Diablo 1 und 2 in der Schule gespielt, damals 2003. Diablo 3 ab 2012 und jetzt Immortal. Und ich schaffe es, das Spiel ohne Mikrotransaktionen zu genießen. Tut mir Leid.“

Andere kritisieren, dass die Pay2Win-Diskussion den größten Teil der Spieler gar nicht tangieren würde. Acceptable_Answer570 erklärt, dass der Battle Pass alleine „mehr als genug für den Casual“ sei. Den gibt es kostenlos oder als Premium-Version für 5 €. Wer innerhalb kürzester Zeit sofort alles durchspielt und sich dann beschwert, es gebe nichts zu tun, sei selbst Schuld.

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Generell seien der Battle Pass und das Gameplay für die meisten Spieler genug Anreiz. Sie müssten nichts zahlen. Wichtiger sei es, einfach ein paar Dämonen schnetzeln zu können. Das sei genau der Punkt. Geld ausgeben könne man auch im echten Leben, Dämonen töten nicht.

Hier findet ihr alle 6 Klassen im Überblick – mit Gameplay:

Video starten

„Ich wollte Builds und bekam eine Shitshow“

Das stört die Fans an der Diskussion: Auch auf MeinMMO gibt es einige Nutzer, die die Diskussion nicht verstehen. Das System sei vorher bekannt gewesen und der Shop sei nicht einmal zu aufdringlich. Wer einfach spielen wolle, könne das. Unser Leser Tronic48 fasst zusammen:

Ich weiß nicht, was ihr alle wollt. Ich finde das Game geil, werde es so lange Spielen, wie es mir Spaß macht, egal ob nun P2W oder nicht. Ist mir egal. Und wenn der Tag kommt, wo ich keinen Spaß mehr habe, mir die Lust vergangen ist, hör’ ich einfach auf und gehe zum nächsten Game.

Besonders genervt sind jene Spieler, die sich einfach nur über das Spiel austauschen wollen. Auf der Suche nach Builds und Diskussionen über das Spiel stolpern sie ständig nur über Beschwerden.

Wer auf reddit unterwegs ist, finde nur eine „Shitshow“, wie sich TheoryOfSound unverblümt beschwert. Er nehme das Spiel nicht zu ernst, wenn er irgendwann zahlen soll, höre er einfach auf. So lange sei es ein Zeitvertreib für die Couch.

Was genau ist eigentlich das Problem? Die ganze Diskussion entsprießt unter anderem der Aussage des Game Directors Wyatt Cheng, dass niemals Ausrüstung zu kaufen sein wird. Auch im Interview zur Zukunft von Diablo Immortal sagte er, dass der beste Weg zur Verbesserung immer sei, das Spiel zu spielen.

Nun können aber im Shop des Mobile-Games indirekte Verbesserungen für legendäre Edelsteine und die Juwelen selbst teilweise gekauft werden. Für einen Teil der Community ist dies bereits Pay2Win, schließlich bekommt man für Geld bessere Werte an den Charakter.

Cheng selbst musste seine Aussage genau deswegen noch einmal präzisieren:

Blizzard versprach vor Release: Keine Items gegen Geld in Diablo Immortal – Das sagen sie jetzt

Endlich neue Infos zum Free2Play-Shooter von The Division – Heartland soll 4 Modi bieten

Lange war es still um The Division: Heartland, doch nun kamen neue Informationen zu dem F2P-Ableger der Reihe ans Licht. Die stellen etwas genauer vor, was für Modi ihr von dem Spiel erwarten könnt.

Was ist das für ein Spiel? Im Mai 2021 wurde The Division: Heartland als eines von mehreren Projekten angekündigt, die das Division-Universum erweitern sollen. Heartland soll zum einen als Free2Play-Titel erscheinen und zudem für sich stehen. Vorwissen aus vorherigen Ablegern ist also nicht erforderlich.

Damals konnte man sich für einen Vorabtest des Spiels anmelden, auf PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und Stadia. Das ist auch heute noch möglich, viel mehr Infos tauchten seitdem aber nicht mehr auf.

Ein Gameplay-Leak erschien kurz nach der ursprünglichen Ankündigung und zeigte dort, dass das Spiel wohl viel auf PvE setzen würde – und zwei Modi, Expedition und Storm.

Hier setzen auch die neuen Informationen an: Offenbar hat sich die Anzahl an Modi in Heartland seitdem verdoppelt.

Viel PvE, aber auch PvP in The Division: Heartland

Das sind die neuen Infos: Der bekannte Gaming-Insider Tom Henderson hat neue Informationen zu Heartland veröffentlicht (via tryhardguides.com). Das Spiel soll seinen Informationen zufolge ganze vier Modi statt nur zwei bekommen.

  • Storm

Storm soll der Hauptmodus werden, in dem ihr gemeinsam auf der Map Silver Creek landet und ums Überleben kämpft. Ihr müsst euch nach Loot umsehen, die Umgebung entdecken und überleben – allerdings machen euch sowohl andere Spieler als auch die KI das Leben schwer.

Zudem breitet sich ein Gas auf der Map aus. Aber nicht wie ein klassischer Battle-Royale-Kreis von außen nach innen, sondern von mehreren Punkten auf der Map aus. So sollen sich Matches stärker voneinander unterscheiden. Am Ende wollt ihr per Helikopter raus.

  • Excursion

Excursion ist der vorher als “Expedition” bekannt gewordene Modus und läuft quasi wie ein Tutorial-Modus für “Storm”. Er läuft ähnlich wie Storm ab, nur dass ihr hier ausschließlich gegen die KI, nicht gegen reale Gegner ran müsst.

  • Nightfall

Nightfall ist der erste von zwei bislang unbekannten Modi. Dieser soll ebenfalls in erster Linie auf PvE setzen, gleichzeitig müsst ihr während des Spiels aber verschiedene Ziele abarbeiten.

Zudem geht ihr nicht via Helikopter raus, sondern über einen Ausgang am unteren Ende der Map. Das ist allerdings nur am Tage möglich und nicht bei Nacht. Solltet ihr also vor dem Sonnenuntergang noch nicht raus sein, müsst ihr erstmal die Nacht gegen sogenannte “Vultures” überleben.

  • Hunt

Zum zweiten neuen Modus gibt es laut Henderson noch kaum Informationen, er soll aber mehr auf PvP denn auf PvE setzen. Dadurch wird das Set an Modi im Grunde komplettiert und gibt jedem die Möglichkeit, Heartland nach eigenem Belieben gegen reale oder KI-Gegner zu spielen.

Neben den neuen Modi spricht Henderson außerdem davon, dass das Spiel mit Crossplay ausgestattet werden soll und aktuell in der aktiven Testphase ist. Es soll kurz vor der Fertigstellung sein. Ein Release gegen Ende des Jahres wäre laut Henderson denkbar.

Bis dahin ist aber noch viel Zeit und offizielle Informationen sind bislang noch rar gesät. Wenn ihr eine gute Shooter-Alternative sucht: Hier findet ihr die aktuell besten Online-Shooter 2022.

Quelle(n):
  1. tryhardguides.com

Destiny 2 Hotfix 4.1.0.2 am 07.06 – Alle Patch-Notes und Infos

Bei Destiny 2 steht der zweite Hotfix für Season 17 an. Die Server werden heute, am 07. Juni, für Hotfix 4.1.0.2 auf der PS4, PS5, der Xbox One, Xbox Series X, auf dem PC sowie auf Google Stadia offline gehen. MeinMMO begleitet den Serverdown und sagt euch, wann ihr nicht zocken könnt.

Das müsst ihr heute wissen: Die Server werden heute für eine kurze Downtime heruntergefahren. Da Destiny 2 nicht nur mit Bugs im Eisenbanner zu kämpfen haben, wird Bungie die neuen Probleme angehen und sie Schritt für Schritt ausmerzen.

Auch gestern hat Bungie eine Notfallwartung durchgeführt und sorgte bei vielen Spielern für Verwunderung. Wir werden euch deshalb aktuell auf dem Laufenden halten und auflisten, welche Änderungen Destiny 2 erwarten.

Update 19.10 Uhr: Der Hotfix kann heruntergeladen werden und beträgt 272,4 MB auf der PS5
Nach dem Download könnt ihr euch erneut einloggen, erwartet jedoch eine Warteschlange. Die Patch Notes wurden auch veröffentlicht und von uns verlinkt.

Wartung am 07.06. – Alle Zeiten und Server-Down

Diese Zeiten sind heute wichtig: Wie immer soll auch heute die effektive Nichterreichbarkeit der Server nur 15 Minuten betragen. Die Zeit, wann ihr also nicht zocken könnt, bleibt sehr kurz.

Diese Zeiten sind heute wichtig:

  • Um 18:00 Uhr deutscher Zeit starten die Wartungsarbeiten im Hintergrund auf allen Plattformen.
  • Ab 18:45 Uhr gehen die Server dann offline und ihr werdet automatisch aus allen Aktivitäten gekickt.
  • Gegen 19:00 Uhr sollen die Server wieder online gehen und Hotfix 4.1.0.2 wird für alle Plattformen ausgerollt. Ihr könnt euch aber bereits jetzt wieder zum Spielen einloggen.
  • Offiziell enden die Wartungsarbeiten für Hotfix 4.1.0.2 erst um 20:00 Uhr.

Wichtig ist: Auch wenn ihr das Update geladen habt, kann es bis zum Ende der Wartungsarbeiten gegen 20:00 Uhr zu Verbindungsproblemen kommen. Ihr müsst vielleicht auch mit Warteschlangen beim Login rechnen. Bedenkt außerdem, dass Drittanbieter-Anwendungen sowie die offizielle Gefährten-App nicht korrekt erreichbar sind.

Das Eisenbanner hatte es dieses Wochenende mit den Bugs auch nicht leicht

Das ändert sich mit Hotfix 4.1.0.2 in Season 17

Das bringt der Hotfix heute: Nach dem Hotfix 4.1.0.2 erwartet die Hüter der Start des überarbeiteten Eisenbanner-Events. Doch Bungie wird wohl zuvor noch einige Bugs und Probleme beheben.

MeinMMO zählt euch hier einige der Probleme auf, die Bungie bereits bekannt sind und auch solche, auf die unsere Leser aufmerksam gemacht haben:

  • Im Eisenbanner funktionierte der Teleport nicht und schoss euch in eine Dauerschleife des Teleportierens
  • Das Rift im Eisenbanner verschwand einfach und wurde nicht wieder gespawnt
  • Manche Spieler erhalten niedrige Frameraten, wenn sie sich in ihren Menüs oder im Navigator befinden. Dies verlangsamt die Menü-Interaktionen.
  • Weitere bekannte Probleme findet ihr auf der Webseite von Bungie.

Solltet Ihr Probleme im Spiel feststellen, dann ist die Empfehlung, diese direkt über das offizielle Bungie-Help-Forum zu melden, um die Entwickler auch darauf aufmerksam zu machen.

Patch Notes für Hotfix 4.1.0.2 in Destiny 2

Was steckt in den Patch Notes? Die umfassende Liste aller Änderungen zu Hotfix 4.1.02 veröffentlicht Bungie in Form von Patch Notes. MeinMMO verlinkt euch hier das neueste Change Log.

Wenn euch noch weitere Probleme im Spiel aufgefallen sind, die euer Spielerlebnis trüben, dann hinterlasst gerne einen Kommentar. Ansonsten verratet uns doch noch, ob ihr beim Start des Eisenbanner-Events heute Abend mit dabei seid.

Quelle(n):
  1. Bungie TWaB - DE

Diablo Immortal: Versteckter Hort finden – Alle möglichen Fundorte in den Gebieten

Diablo Immortal bietet unterschiedlichste Aktivitäten zur Auswahl, mit denen Spieler Loot farmen können. Zu diesen Aktivitäten zählen auch die Versteckten Horte. Doch was ist das eigentlich und wo finde ich die? MeinMMO verrät es euch im Guide.

Was ist ein Versteckter Hort? In Diablo Immortal könnt ihr kleine, versteckte Höhlen entdecken, mit dessen Abschluss ihr Loot erhaltet. Diese Höhlen heißen Versteckter Hort (Hidden Lair) und sind so etwas wie kleine Event-Dungeons, die an verschiedenen Orten in den Zonen auftauchen können.

Am Ende jedes Horts wartet ein Boss und als Belohnungen winken Normale Edelsteine.

MeinMMO zeigt euch Maps mit möglichen Standorten der Versteckten Horte und weitere Hintergründe zu den zufälligen Dungeons.

Wenn ihr wissen wollt, wie das Gameplay der einzelnen Klassen in Diablo Immortal aussieht, dann schaut doch in unser dazugehöriges Video auf MeinMMO:

Video starten

Diablo Immortal: Versteckte Horte – Standorte mit Maps

Die Maps der Gebiete mit den eingezeichneten Standorten eines Versteckten Horts: In der nachfolgenden Galerie seht ihr die Karten der einzelnen Gebiete Sanktuarios, mit Markierungen von Orten, an denen ein versteckter Hort sein kann:

Benachrichtigung weist auf Versteckten Hort hin

Wie finde ich die versteckten Horte? Wenn ihr euch einem versteckten Hort nähert, erscheint auf eurem Bildschirm die Meldung “Im Gebiet ist ein Versteckter Hort erschienen”. Durch die Meldung wisst ihr, dass ihr nun einen solchen Hort in dem aktuell von euch durchquerten Gebiet finden könnt. Um ihn zu finden, müsst ihr das Gebiet durchstreifen und versuchen, den Hort zu finden.

Obendrein wird auf der Minimap ein Icon angezeigt, wenn ihr in der Nähe eines Horts seid. Das markiert euch den Eingang zu einem Versteckten Hort.

Den Eingang selbst erkennt ihr an dessen Design. Es ist beispielsweise möglich, dass ihr an einer Position ein blaues Leuchten wahrnehmt. Das ist als Hinweis auf einen Eingang zu einem versteckten Hort zu verstehen.

Ebenso könnt ihr den Eingang untersuchen, wenn ihr den Mauszeiger über ihn bewegt und daran schnell feststellen, dass an dieser Stelle etwas Besonderes auf euch wartet.

Wo können Versteckte Horte erscheinen? Ein versteckter Hort erscheint an einer festgelegten Position. Da es jedoch eine Vielzahl dieser möglichen festgelegten Positionen gibt, ist der Ort, an dem ein Versteckter Hort erscheint, nicht immer derselbe.

So gibt es beispielsweise im Dunkelwald 9 verschiedene Positionen, an denen ein Versteckter Hort sein kann. Wenn ihr also die Meldung erhalten habt, dass ein versteckter Hort in der Nähe ist, müsst ihr die Positionen ablaufen, an denen der Hort erscheinen kann.

In den Gebieten Westmark und Wortham kann kein Versteckter Hort auftauchen. Hier seht ihr eine Liste mit den Gebieten, in denen die kleinen Loot-Abenteuer derzeit (Stand 07. Juni 2022) erscheinen.

  • Friedhof von Ashwold (engl.: Ashworld Cemetery)
  • Dunkelwald (engl.: Dark Wood)
  • Meer von Shassar (engl.: Shassar Sea)
  • Zoltun Kulls Archiev (engl.: Library of Zoltun Kulle)
  • Faulmarsch (engl.: Bilefen)

Warum sollte ich Versteckte Horte spielen? Ein Versteckter Hort ist für euch eine schnelle Möglichkeit, um Loot und Belohnungen zu ergattern. Allerdings nur dann, wenn zufällig auf einen Hort stößt. Das gezielte Spielen der Versteckten Horte lohnt sich nur selten.

Die kleinen Dungeons sind eine sichere Quelle für Normale Edelsteine und werfen auch ordentlich Erfahrungspunkte ab. Lassen sich jedoch oft nur schwer finden.

Wenn ihr auf der Suche nach Tipps seid, mit denen ihr schneller Level 60 erreicht oder andere Level-Grenzen überwinden könnt, findet ihr hier den perfekten Guide: Schnell leveln in Diablo Immortal – Tipps für Level 1 bis Max-Level 60

Quelle(n):
  1. sportskeeda.com

Battlefield 2042: Ich habe die neue Season 1 vorab gespielt – Das erwartet euch bald

Battlefield 2042 startet diese Woche endlich in Season 1, über 6 Monate nach Release. MeinMMO-Autor Marko Jevtic durfte die neuen Inhalte testen und findet: Es geht in die richtige Richtung, doch in viel zu langsamen Schritten. Und die neue Map bekommt dabei kurioserweise viel Symbolkraft.

Update: In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels zitiere ich die Entwickler und sage, dass sie „4 Barrieren“ identifiziert haben. Nach der Publikation habe ich gemerkt, dass vermutlich von „areas“ statt „barriers“ die Rede war, und ich die Entwickler so missverstanden habe. Der Inhalt dieses Textes wurde dementsprechend angepasst.

Am Abend des 06. Juni durfte ich zusammen mit anderen Journalisten und Content-Creators die erste Season von Battlefield 2042 anspielen. Diese startet nach über 6 Monaten endlich am Donnerstag, dem 09. Juni. Und es könnte kaum eine schwerere Last auf diesem neuen Content liegen.

Denn Battlefield 2042 ist seit Release in einer waschechten Krise. Die Entwickler im Preview-Event haben zwar Worte wie „Flop“ oder „gescheitert“ vermieden, aber in ihren sehr gewählten Formulierungen war herauszuhören, dass auch sie den Ist-Zustand vom Shooter nicht gut finden. Nach einiger Verspätung soll Season 1 das jetzt ändern.

Battlefield 2042 Season 1: „Zero Hour“ bringt Map, Spezialistin und 2 neue Waffen

Season 1, die den Titel „Zero Hour“ trägt, ist der bisher größte Versuch von DICE und EA, das Steuer noch umzudrehen. Doch reicht das, um Battlefield 2042 entgegen auch meiner Erwartungen noch zu retten? Das könnt ihr im Vorfeld schon entscheiden, wenn ihr den selbstbewussten Trailer zur Season 1 anschaut: 

Video starten

Zu den großen Neuerungen in Zero Hour gehören:

  • 2 neue Waffen: ein flexibel einsetzbares DMR & eine Armbrust
  • 1 neue Map: Exposure, deren große Besonderheit die Vertikalität ist
  • 2 neue Stealth-Helikopter
  • Die neue Anti-Fahrzeug-Spezialistin, Lis, und ihre TV-gesteuerte Rakete
  • 1 neues Gadget, der Rauch-Granatwerfer

Nachdem ich im Voraus etwa 2,5 Stunden spielen durfte, muss ich für mich ein gespaltenes Fazit ziehen. Denn obwohl mir die neuen Inhalte viel Spaß gemacht haben, sind die Neuerungen in der Summe zu wenig, um vollends zu überzeugen. Die zahlreichen Anpassungen in Reaktion auf das negative Feedback betonen paradoxerweise sogar eher, wie viel schon fundamental schiefgegangen ist.

DICE erkennt 4 verbesserungswürdige Bereiche in Battlefield 2042

Als ich den Entwicklern bei der Vorstellung von Zero Hour zugehört habe, hatte ich einen sehr ernüchternden Gedanken. Denn bei all den Erklärungen von DICE, wie viele fundamentale Fehler bei Battlefield 2042 angepasst werden, ist mir aufgefallen: 

Noch nie habe ich ein Live-Service-Game erlebt, wo der Live-Service primär eine komplette Grundsanierung des Spiels ist. 

DICE hat die Präsentation angefangen, indem sie klar “4 Bereiche“ benannt haben, die verbessert werden müssen:

  • die Maps 
  • die Spielmodi
  • das Kern-Gameplay
  • Content

Diese Bereiche wollen sie radikal verbessern, brauchen dafür aber nach eigener Aussage Zeit. 

So soll das Spiel nach und nach von dem großen Feature der 128 Spieler „entfesselt“ werden, sodass der Fokus für zukünftige Maps stattdessen ausschließlich auf 64-Spieler-Modi liegt. Dazu bekommen alte Maps mehr Deckung (angefangen mit Kaleidoskop im August). Die zukünftigen, neuen Maps werden auch kleiner gestaltet.

Baustelle auf Trümmerhaufen: Neue Map mit unfreiwilliger Symbolik

Die Entwickler von DICE meinten stolz, dass Exposure die bisher beste Map in Battlefield 2042 ist. Und nachdem ich sie gespielt habe, kann ich dem problemlos zustimmen, auch wenn die Messlatte mit den Original-Maps gewiss nicht hoch gelegt wurde.

Exposure brilliert vor allem durch die hohe Vertikalität. Man kämpft sich durch tiefe Schluchten bis auf die Bergspitzen, mit nahezu labyrinthartigen Laborkomplexen und den dazugehörigen Tunneln in der Mitte. Dieses vertikale „Tortendesign“ funktioniert sehr gut, denn es trennt klar und deutlich zwischen Arealen für Fahrzeuge und Nahkampf-Bereiche für Infanterie. 

An der neuen Map erkennt man auch, wie viel besser sich Battlefield 2042 zockt, wenn die Karte kleiner ist und mehr Deckung hat. Überall liegen Trümmerhaufen, die von einem Erdrutsch verursacht wurden, und Werk- und Fahrzeuge einer Baustelle, die das Krisengebiet wieder in Ordnung bringen sollen.

Aber so gut sich das auch spielt, genau dieses Bild von einer Baustelle auf einem Trümmerhaufen wird unfreiwillig zum Symbolbild von Battlefield 2042 im Juni 2022. Battlefield 2042 muss im Live-Service gefühlt komplett neu erfunden werden, und das geht so weit, dass ich beim Zocken das Gefühl nicht losgeworden bin, dass ich hier mehr eine aktive Baustelle als einen fertigen Shooter spiele.

Die UI ist teilweise komplett anders als noch zu Release, die Designphilosophie der Maps hat sich um 180 Grad gedreht, sogar die Spezialisten sind nach desaströsem Feedback nun komplett stumm am Ende des Spiels (Gott sei Dank). 

Ja, das sind alles Veränderungen ins positive, und man merkt stellenweise deutlich, wie sehr sich die Entwickler jetzt ins Zeug legen, um irgendwann endlich das volle Potenzial aus dem Shooter auszuschöpfen. Aber genau in diesem Übergangsprozess fühlt sich das Spiel dadurch noch flüchtiger, ausgehöhlter, stellenweise sogar seelenlos an. Es ist, als würde man live dabei zuschauen, wie ein Patient auf einem OP-Tisch vom Chirurgen hastig wieder zusammengeflickt wird.

Battlefield 2042 geht in eine gute Richtung, aber in zu langsamen Schritten

Auch die anderen Neuerung im Spiel folgen demselben Prinzip: Die neuen Inhalte sind an sich gut und zeigen genau, dass die Entwickler unter neuer Führung wohl verstehen, was Battlefield 2042 braucht. Aber es sind deutlich zu wenig Inhalte, um alle fundamentalen Probleme mit dem Spiel zu beseitigen.

Nehmen wir als Beispiel die neuen Waffen. Die BSV-M ist im Grunde die AS VAL, die ihr schon in Battlefield Portal nutzen könnt. Sie ist aber dank Aufsatz-System in Battlefield 2042 sehr flexibel und anpassungsfähig.

Standardmäßig ist diese Waffe eine semi-automatische DMR, die vor allem auf mittleren Distanzen ordentlich austeilen kann. Mit ein paar Anpassungen bei den Aufsätzen und einem Wechseln vom Feuermodus wird sie aber in wenigen Sekunden zu einer aggressiven SMG mit hoher Feuerrate. 

Battlefield 2042 BSV-M Plus System
Die neue Waffe brilliert dank flexiblen Aufsatz-System

Genau das ist die Stärke vom Plus-System und ein toller Showcase von der Flexibilität, die ich an Battlefield 2042 schon immer geschätzt habe. Aber es ist nur eine wirklich neue Waffe. Denn die Armbrust ist vorrangig ein nettes Gimmick für Spieler, die auf so Gameplay stehen. Immerhin können die explosiven Pfeile auch Fahrzeugen Schaden machen.

Auch die beste neue Waffe wird die alten Maps nicht gut machen, oder die dafür sorgen, dass die Spezialisten besser ins Gameplay passen. Das gilt auch für die neue Spezialistin Lis, die mit einer lenkbaren Rakete und automatischen Markierungen von feindlichen Fahrzeugen die Dominanz von Helis und Co. eindämmen soll. Wie alle Spezialisten im Spiel fällt sie in die Kategorie: nette Idee, aber es passt nicht wirklich ins Spiel.

Und so lief es dann in meiner Play-Session. Ich hatte anfangs Spaß mit den neuen Inhalten, aber schon nach etwa 1,5 Stunden habe ich dann auch wieder die Lust verloren. Spätestens dann, als für meine letzten Runden die Bots aktiviert wurden, wusste ich wieder, warum bei Battlefield für mich die Luft draußen ist.

Die Spieler sind größtenteils weg und zocken lieber 6 Jahre alte Shooter. Deshalb ballere ich sogar mit den neuesten Waffen nur auf dumme Bots. Und genau dieses unbefriedigende Gefühl, gegen AI-Soldaten kämpfen zu müssen, weil die Spielergemeinde an sich kaum noch existiert, ist vor dem Launch von Season 1 leider die Realität in Battlefield 2042. 

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Im Podcast haben wir uns ausführlich über die Situation von Battlefield 2042 unterhalten

Die neuen Inhalte der ersten Season sind gut, insbesondere die neue Map. Doch ob das reicht, dass sich ab Donnerstag statt all dieser Bots wieder echte Spieler auf den Servern rumtümmeln, bezweifle ich. Auch aufgrund der allgemein katastrophalen Stimmungslage.

Season 1 von Battlefield 2042 mit ihren neuen Inhalten erscheint am Donnerstag, dem 09. Juni, kostenlos für alle Spieler. Die Season läuft für 12 Wochen. Wenn ihr starten wollt, unsere Waffen-Empfehlung gilt weiterhin:

Die aktuell beste Waffe in Battlefield 2042 – So nutzt ihr sie und das macht sie stark

Diablo Immortal auf Switch, PS4/PS5 und Xbox Series X – Infos zum möglichen Konsolen-Release

Diablo Immortal ist auf Handy und PC gestartet. Doch kommt das Action-MMO auch auf Nintendo Switch, PS5 und Xbox Series X? Wir fassen alle Infos für euch zusammen.

Seit dem 2. Juni 2022 könnt ihr das neue Action-MMO Diablo Immortal auf dem PC, iOS und Android spielen. Das Spiel soll das typische Hack-and-Slash-Gameplay auf Mobile-Geräte bringen. Ihr könnt also jede Menge Gegner erschlagen und danach Beute einsammeln.

Doch auf der Switch, PS4, PS5 und der Xbox müsst ihr aktuell auf Diablo Immortal verzichten. MeinMMO erklärt euch, was ihr rund um eine mögliche Konsolen-Fassung wissen müsst

Bisher ist keine Version für Konsolen geplant, es gibt aber Hinweise

Kommt Diablo Immortal für Switch, PS5 und Xbox? Wer nach dem Release von Diablo Immortal sehnlichst auf eine Version für die Konsolen hofft, den müssen wir erst einmal enttäuschen. Denn laut Peiwen Yao (Executive Producer von Diablo Immortal) sei bisher noch keine Konsolen-Version geplant. Im Interview mit MeinMMO erklärt er:

Wir kommen auf Mobile und PC und der Controller-Support ist für diese beiden Plattformen gedacht. Im Moment haben wir nichts zum Thema Konsolen für euch.

Kommt das Spiel gar nicht für Konsolen? Ganz ausgeschlossen hatten es die Entwickler übrigens nicht. Denn so erklärte Franchise General Manager Rod Fergusson von Blizzard:

Ich möchte anmerken, dass die Unterstützung von Controllern und die Unterstützung von Konsolen sehr unterschiedliche Dinge sind. Im Grunde bin ich ein Mensch, der niemals nie sagt, aber wir haben heute nichts anzukündigen oder zu besprechen.

Rod Fergusson, via Eurogamer.de

Was spricht überhaupt für eine Konsolen-Version? Zum aktuellen Zeitpunkt könnt ihr alle großen Spiele der Diablo-Reihe – Diablo 3 und Diablo 2: Resurrected – ebenfalls auf den Konsolen spielen. Einige halten es daher für wahrscheinlich, dass Diablo Immortal auch für Konsolen kommen könnte. Am Ende wollen die Entwickler einen Release vom Erfolg des Spiels abhängig machen.

Hinzu kommt, dass Blizzard viele Gamer auch mit dem Release auf dem PC überrascht hatte. Denn viele waren davon ausgegangen, dass man das neue Diablo-Spiel nur auf dem Handy zocken könne. In einem Stream hatte Wyatt Cheng, der Game Director, außerdem erklärt, dass Diablo Immortal ein AAA-Spiel werde, das für möglichst viele Spieler zugänglich sein solle. Es soll das größte Diablo werden, das es bisher gab. Auch diese Aussage spricht dafür, dass eine Version für Switch, PS4, PS5 und Xbox nicht abwegig ist.

Das Action-MMO bietet außerdem einen umfangreichen Controller-Support auf PC, Android und iOS. Für viele User ist es da kein weiter Schritt für einen Port für die Konsolen.

Wir halten einen baldigen Release von Diablo Immortal für Switch, PS5 und Xbox jedoch für sehr unwahrscheinlich. Denn der Fokus der Entwicklung liegt klar auf Mobil-Geräten, was auch die aktuelle Beta auf dem PC zeigt.

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Ich habe 2 Controller für Diablo Immortal ausprobiert – Darum sind sie viel besser als der Touchscreen
von Benedikt Schlotmann

Bei Diablo Immortal gilt „Mobile First“ und PC ist noch in der Beta

Wann könnte eine Version für Konsole kommen? Definitiv nicht 2022. Frühestens 2023 und auch das ist nicht sicher. Die Entwickler hatten bereits vor Release erklärt, dass der Fokus auf Mobilgeräten bleiben werde: Man wolle, dass Spieler auf dem PC eine bessere Erfahrung als mit einem Emulator haben und bei der Entwicklung gelte, dass Diablo Immortal für Mobile entwickelt werde.

Das macht sich auch in der aktuellen PC-Version bemerkbar. Denn obwohl Diablo Immortal am 2. Juni erschienen ist, könnt ihr auf dem PC erst einmal nur eine Open Beta spielen. Das heißt: hier werden noch viele Systeme getestet und es kann zu Fehlern kommen. Auch einige Komfortfunktionen, die wir von echten PC-MMORPGs kennen, fehlen beim Hack-and-Slash-Spiel.

Was denkt ihr? Würdet ihr euch über Diablo Immortal auf den Konsolen freuen? Oder reicht euch das Spiel (vorerst) auf PC und Handy?

Alle Infos, die ihr zum Release von Diablo Immortal wissen müsst, findet ihr direkt auf MeinMMO in unserem Info-Hub:

Alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – Release, Kosten, Gameplay

Blizzard versprach vor Release: Keine Items gegen Geld in Diablo Immortal – Das sagen sie jetzt

Der Game Director von Diablo Immortal, Wyatt Cheng, ist für seinen Spruch „Don’t you guys have phones?“ bekannt geworden. Jetzt hängt ihm eine andere Aussage nach. Monate vorm Release versprach er: In Diablo Immortal (PC, iOS, Android) könne man sich keine Items für Geld besorgen. Doch in den Augen vieler ist das so nicht wahr. Nun muss er seine Aussage rechtfertigen.

Das war die Situation vorm Release:

  • In den Monaten, bevor Diablo Immortal erschien, hegten viele Blizzard-Fans Vorbehalte gegen das Spiel: Sie glaubten das könnte ein Mobile-Game mit üblen Pay2Win-Mechaniken für den asiatischen Markt werden.
  • Game Director Wyatt Cheng widersprach dem immer wieder. Er sagte: Das Team investierte Jahre an Blut und Schweiß in das Spiel. Es tue ihm weh, dass so viele „Falschinformationen“ im Umlauf seien.
  • Cheng sagte: Viele Vorwürfen seien erfunden. Es gäbe keine Möglichkeit in Diablo Immortal Ausrüstung zu erhalten oder aufzuwerten, wenn man Geld reinsteckt.

Hier seht ihr ein neues Gebiet in Diablo Immortal:

Video starten

Blizzard sagt: Wir haben nur über Ausrüstung gesprochen, nicht über Juwelen

Das sagt er nun: Cheng wird mit genau dieser Aussage konfrontiert, die er vor Monaten in einem Blue-Post im Blizzard-Forum gab. Ein Streamer fragt: Was ist in den 4 Monaten passiert? Zählen die Edelsteine etwa nicht als Ausrüstung?

Cheng antwortet:

Ich war in vielen Interviews ziemlich offen (aber anscheinend nicht in diesem Post), dass ich mit Ausrüstung die Gegenstände in den 12 Item-Slots meinte. In vielen Interviews habe ich deutlich gemacht, dass man mit Geld Edelsteine und legendäre Edelsteine aufwerten kann. Tut mir leid, wenn das nicht klar wurde.

Cheng sagt weiter: Für das Team bleibe es wichtig, dass man in Diablo Immortal keine der 12 Ausrüstungs-Gegenstände oder XP kaufen könne.

Laut Cheng würden auch im Moment noch „viele Fehlinformationen“ zu Diablo Immortal rumgehen, denen er widersprechen müsse. Er akzeptiere zwar Kritik am Spiel, aber Fehlinformationen nicht.

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Pay2Win-Diskussion beherrscht Diablo-Immortal – Unterschied “Free vs Pay2Win”

Was ist das Problem? Die Aussage „Man kann Ausrüstungsgegenstände nicht mit Geld aufwerten“, ist letztlich nichtig, wenn die Edelsteine viel wichtiger für die Stärke des Charakters sind und sich sehr wohl mit Geld aufwerten lassen.

Der Twitch-Streamer Asmongold hat in einem Clip deutlich gemacht, wie leicht man an Edelsteine rankommt, wenn man Geld investiert. Man kann also Items „nicht direkt“ kaufen, indirekt aber die Wahrscheinlichkeit auf gute Items durch Geldeinsatz deutlich erhöhen.

Das ist eine besonders krasse Darstellung. Wie MeinMMO-Experte Benedict Grothaus sagt, sei das so nicht ganz fair, weil man auch als “F2P”-Spieler Möglichkeiten hat, seine Drop-Chancen zu erhöhen. Asmongold stellt es hier bewusst krass dar:

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Hat Blizzard gelogen? Cheng hat technisch gesehen nicht gelogen, als er sagte: „Man kann Gear nicht mit Geld aufwerten.“ Er hat da aber die Frage sehr wörtlich genommen und nicht sinngemäß.

Der eigentliche Sinne der Frage war eher: „Kann ich Geld ausgeben, um in Diablo Immortal deutlich  besser zu werden?“

Diese Frage hätte er von Beginn an mit „Ja, kann man“ beantworten müssen. Dann wäre die Situation nun klarer.

Dass ausgerechnet Wyatt Cheng das jetzt ausbaden muss, der schon für bei der BlizzCon unrühmlich in die Gaming-Geschichte einging, erscheint bitter:

Diablo Immortal: 4 Jahre nach der Blamage nimmt Blizzard eine Entscheidung zurück, die ihnen richtig geschadet hat

4 Millionen sehen, wie sich der größte Twitch-Streamer der Welt in 36 Sekunden bei CS:GO zum Noob macht

Der Kanadier Félix „xQc” Lengyel begann seine Karriere als Profi in Blizzards Overwatch. Mittlerweile ist er der meistgesehene Twitch-Streamer der Welt, aber mit dem Steam-Hit Counter-Strike: Global Offensive hat er so seine Probleme. In einem neuen Twitch-Clip erweist sich xQc als das schlimmste Teammitglied, das man in CS:GO nur haben kann. Über 4 Millionen Menschen haben den Clip gesehen.

Was ist das für eine Situation?

  • xQc ist eigentlich ein erfahrener Shooter-Spieler. Aber die Erfahrung hat er in Spielen wie Overwatch gesammelt, das sich an alle Spieler richtete, nicht nur an Profi-Zocker. Das Spiel CS:GO (2012) gilt jedoch als knallharter E-Sport-Shooter, der sich ungewöhnlich spielt.
  • CS:GO ist vor allem in Osteuropa extrem beliebt, hat im Mai 2022 jedoch einen großen Aufschwung auf Twitch erlebt. xQc wurde sogar kurzzeitig von einem CS:GO-Streamer als Nummer 1 auf Twitch abgelöst. Also muss xQc da rein.
  • xQc ist in einem Twitch-Stream mit einem Mitspieler in einem Match, die beide unterhalten sich über Voice-Chat und besprechen ihre Taktik. Bei xQc geht alles schief, dabei bleibt er aber ruhig und lässt sich nicht anmerken, was er da für einen Mist zusammenspielt.

xQc ist ein Voll-Profi, ab und an greift aber auch er mal daneben und muss die Konsequenzen ertragen:

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Jede Aktion von xQc schadet Mitspieler – Am Ende killt er ihn

Wie macht sich xQc zum Noob? Gleich 3 Aktionen gehen dem Star-Streamer daneben:

  • Er will einen Molotov-Cocktail auf den Gegner werfen, zielt aber daneben, der Molly prallt ab und setzt seinen eigenen Mitspieler in Bedrängnis. xQc leugnet jedoch auf Nachfrage, den Molly überhaupt geworfen zu haben.
  • Als der Mitspieler ihn auffordert, seinen Molotov-Cocktail doch jetzt zu werfen, wirft xQc stattdessen eine Blendgranate – wieder trifft er damit den eigenen Mitspieler, lässt sich aber nichts anmerken.
  • Während der Mitspieler sich beschwert, „er sei blind“, geht xQc zum Angriff über, schießt dabei aber seinen eigenen Mitspieler in den Kopf – nur Sekunden, bevor er selbst gekillt wird. Der Mitspieler wundert sich, warum die Gegner ihn so zielgenau blenden und töten können.
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Mitspieler wundert sich über extrem gute Gegner – xQc schaut etwas verlegen

Das macht den Clip so beliebt: Der Clip wurde auf Twitter geteilt und hat mittlerweile über 4,3 Millionen Aufrufe. Auch auf Twitter ist er enorm erfolgreich.

Das Lustige ist hier, dass xQc mit jeder Aktion nur Mist baut, sich das aber nicht anmerken lässt und beim Versuch, seine Fehler zu überspielen, alles nur noch schlimmer macht.

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Profi erklärt, warum Osteuropäer und Russen nun den E-Sport von CS:GO dominieren
von Schuhmann

Dabei entsteht die Komik dadurch, dass sein Mitspieler alles, was ihm selbst widerfährt, einem überlegenen Gegner zuschreibt, während es tatsächlich alles Resultate aus Fehlern von xQc sind.

Der Zuschaer und xQc weiß das – nur der Mitspieler weiß es nicht und bleibt auch darüber im Unklaren.

Auch in den Sekunden, nachdem der Clip endet, ist sein Mitspieler immer noch völlig erstaunt davon, wie extrem gut die Gegenger waren – das seien offenbar „richtige Schwitzer“ gewesen.

xQc lässt sich aber auch dann nichts anmerken, schmunzelt nur über die Situation und kaut etwas verlegen an seinen Fingern rum.

Ohne Ninja und shroud erobert die Generation TikTok nun Twitch

Hardcore-Spieler zockt V Rising in 5 Tagen durch – Wir haben ihn gefragt, wie er das gemacht hat

V Rising hat zu Release Steam und Twitch erobert. Noch immer zocken Zehntausende regelmäßig das neue Vampir-Survival-Game. MeinMMO sprach mit einem der Spieler, die besonders viel Zeit in V Rising investiert haben.

Wer ist der Spieler? mrdrpinhead ist einer der ersten Spieler, die in V Rising alles erreicht haben. Kurz nach Release berichteten wir darüber, wie er mit 9 Stunden Spielzeit am Tag V Rising in 5 Tagen durchspielte. Zum „Durchspielen“ gehört hier:

  • die maximale Ausrüstungsstufe von 85
  • alle 9 Diener mit einer Ausrüstungsstufe von 83
  • der Besitz aller Seelensplitter, die es auf einem (PvP-)Server gibt
  • 95-100 % Reinheit für 5 der 6 Blutgruppen aus V Rising

Wir stellten mrdrpinhead nun einige Fragen dazu, wie genau er das eigentlich angestellt hat und was Schwierigkeiten an seiner Errungenschaft waren. Außerdem gibt er einige Tipps für Einsteiger.

In unserem Video findet ihr alles, was ihr zu V Rising wissen müsst in 2 Minuten:

Video starten

„Für ein Early-Access-Game unglaublich gut“

MeinMMO: Warum fiel deine Wahl auf V Rising und warum spielst du so viel in so kurzer Zeit?

mrdrpinhead: Ich hatte gar keinen Plan, dass V Rising bald erscheint. Als ich einen Twitch-Streamer beim Spielen gesehen habe, hat mich das sofort interessiert. Ich habe so lang gezockt, weil ich das Spiel wirklich genossen habe und es einfach so viel Content gibt!

MeinMMO: Was ist deiner Meinung nach das beste Feature von V Rising?

mrdrpinhead: Es ist schwer, nur ein einziges Feature zu nennen, weil die Entwickler wirklich viele gute Entscheidungen getroffen haben. Für ein Early-Access-Game ist V Rising wirklich unglaublich gut gemacht. Aber persönlich liebe ich, wie einzigartig die Zauber sind und die Kategorien, in die sie sich einteilen.

MeinMMO: Wie oft wurdest du von anderen Spielern getötet?

mrdrpinhead: Als ich angefangen habe, wurde ich gar nicht von anderen Spielern getötet. Ich fing erst an, zu sterben, als ich das Endgame erreicht und andere Spieler überfallen habe. Da ich sehr schnell gegrindet habe, war ich anderen Spielern weit voraus, aber ich war auch freundlich zu neuen Spielern.

Später habe ich einen Clan mit einem anderen Endgame-Spieler gegründet, Erees, der tatsächlich schneller war als ich bei den Endbossen. Als er sah, dass ich ihm direkt nachfolge, haben wir uns verbündet. Zum Start unserer Reise waren wir beide solo unterwegs.

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MeinMMO: Wie viel Fortschritt hast du durchs Sterben oder durch Überfälle verloren?

mrdrpinhead: Ich bin nicht gestorben, bis ich das Ende erreicht habe, und als ich dort war, befand ich mich in einem Clan mit Erees. Wir hatten so viele Ausrüstungs-Sets, dass wir über 100-Mal hätten sterben müssen, um wirklich Fortschritt zu verlieren. Leider hat niemand versucht, Erees und mich zu überfallen. Jeder war uns entweder freundlich gesinnt, oder von unseren 9 Dienern mit Stufe 83 abgeschreckt.

Nur eine Waffe für den Sieg – Wie wird man so gut?

MeinMMO: Welchen Build hast du zum Leveln und später für die Bosse genutzt?

mrdrpinhead: Ich habe das gesamte Spiel mit der Armbrust bestritten und mit einer „Kiting“-Strategie. Meine Zauber waren Chaossalve, Blutsalve und als Ultimate das Unbeständige Spinnentier. Meine Reisefertigkeit war der Chaosschleier.

MeinMMO: Wie viele Spieler waren in deinem Clan?

mrdrpinhead: Ich habe solo auf meinem Solo/Duo-Server gespielt, bis ich zu den letzten 3 Bossen kam. Erst dann traf ich Erees, der als erster alle 3 Seelensplitter erlangen konnte.

MeinMMO: Wie lange, denkst du, würdest du auf einem PvE-Server brauchen?

mrdrpinhead: Mit allem, was ich jetzt weiß, denke ich, wäre ich so in 24-48 Stunden fertig.

MeinMMO: Tipps für Anfänger?

mrdrpinhead: Fokussiert euch darauf, Spaß zu haben! Ich habe angefangen, weil ich neugierig war und das Spiel entwickelte sich zu den besten 20 Kröten, die ich je investiert habe!

MeinMMO: Danke für die Antworten!

Mehr zu V Rising und warum selbst liebe Menschen dort zu Sadisten werden, hört ihr im MeinMMO-Podcast:

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Wie geht es mit V Rising weiter?

Nach dem starken Start kann V Rising die Spieler nach wie vor begeistern. Noch immer zocken über 80.000 Vampire (via steamcharts.com). Einige dieser Fans haben aber schon Bedenken, dass V Rising nicht genug Inhalte bietet.

Stunlock Studios, die Entwickler hinter V Rising, haben jedoch schon Pläne für die Zukunft. Sie versprechen größere Updates, die zwar länger dauern, dafür aber auch mehr Inhalte mit sich bringen. Keine kleinen Hotfixes mit nur wenigen Verbesserungen mehr.

Ein weiteres Gebiet ist schon im Osten der Map zu sehen, wobei noch nicht sicher ist, was sich dort verbirgt. Vermutlich kommt dort ein neuer Boss, eine neue Tier-Stufe an Materialien und vielleicht sogar eine neue Blutgruppe. Wann es so weit ist, lässt sich aber noch nicht sagen.

Wenn ihr mit V Rising schon durch seid, findet ihr vielleicht Ersatz in unserer Liste, bis das erste große Update erscheint:

Die besten Survival-Games 2022 für PlayStation, PC und Xbox

Spieler von Final Fantasy XIV entwickeln eine ungesunde Leidenschaft für „Mami“

In Final Fantasy XIV erschien am 7. Juni ein neuer Content-Patch, der eine Reihe neuer Quests brachte. Doch der Fokus vieler Spieler lag auf einem ganz bestimmten NPC, den sie bald wohl ausziehen dürfen.

Um diesen NPC geht’s: Ameliance Leveilleur ist ein NPC, der mit dem Addon Endwalker zum ersten Mal die Bühne von FFXIV betrat. Sie ist die Mutter der beiden Haupt-NPCs, Zwillinge Alphinaud und Alisaie, die den Spielercharakter seit seiner ersten Minute in dem MMORPG begleiten.

Zusammen mit den Zwillingen haben die Spieler zahllose Abenteuer erlebt und Gefahren gemeistert. Da in Endwalker die Hauptbedrohung der Story vorerst beseitigt wurde, geht es in dem Spiel nun etwas ruhiger zu und Ameliance hat beschlossen, ein kleines Projekt auf die Beine zu stellen.

Sie braucht dafür aber einen geübten Handwerker und die Krieger des Lichts kommen ihr da sehr eifrig zu Hilfe.

Das sind Wunschlieferungen: Bei Wunschlieferungen bringen Spieler einem bestimmten NPC hochwertige Sammelgegenstände, die sie gegen Ruf, EXP und Crafter-Währung eintauschen. Ab dem Patch 6.15 gehört auch Ameliance zu diesen NPCs.

„Ich werde Alphi und Alisaie neue Geschwister wunschliefern“

Das sagen Spieler: Ameliance ist ein Charakter, der bei den Spielern schnell beliebt wurde. Im Gegensatz zu ihrem schroffen und strengen Gatten, Fourchenault, ist sie gutherzig und lässt sich von ihm nichts vorschreiben.

Während ihr Mann seine Kinder enteignet, heißt sie die Zwillinge und den Spielercharakter in ihrem Haus willkommen und hat sie in der Vergangenheit sogar immer finanziell unterstützt. Entsprechend waren viele Spieler sehr erfreut, dass sie nun als NPC für Wunschlieferungen bereitsteht.

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„Eure Ehe endet in 24 Stunden“, gepostet 24 Stunden, bevor die Server nach der Update-Wartung wieder online gehen (links: Ameliance, rechts: Fourchenault).

Auf Twitter und reddit teilten FFXIV-Spieler ihre Vorfreude auf das Update und die Tatsache, dass sie „Mami“ Ameliance nun alles bringen können, was ihr NPC-Herz begehrt. Fourchenault übernimmt dabei die Rolle des eifersüchtigen Gatten, der zusehen muss, wie seine Frau mit Geschenken überhäuft wird.

Der offizielle Twitter-Post, der Ameliance als Liefer-NPC bewirbt, erhielt über 3.400 Upvotes und Kommentare, die sich sehr auf „die Mami“ freuen:

  • „Ich werde Alphi und Alisaie neue Geschwister wunschliefern.“ – @TrueVileblood
  • „Nur noch 2 Tage bis alle ihr 2B-Strümpfe anziehen.“ – @FFStudentLoans
  • „Yoshida wird diese Entscheidung bereuen.“ – @saiyan_dave
  • „Es ist Zeit, ihr eine Scheidung zu liefern.“ – @everymortalcare

Das steckt dahinter: Der Knackpunkt an den Lieferung-NPCs ist aber, dass man ihnen in der Vergangenheit die Kleidung wechseln konnte, sobald man maximalen Ruf erreicht hat (zumindest einigen). Die Auswahl der Klamotten für die NPCs war größtenteils unbeschränkt.

Quasi alles war möglich, solange die Spieler die Kleidungsstücke in ihrem Inventar hatten und der NPC das passende Geschlecht hatte und zum passenden Volk gehörte.

Entsprechend ließ so mancher NPCs schnell fast alle Hüllen fallen, weil die Spieler es so wünschten:

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Der NPC Kurenai (rechts) trägt normalerweise eigentlich ein rotes Kleid…

Die Ankündigung von Ameliance als Liefer-NPC wird daher zweifelsfrei dazu führen, dass auch sie von einem Teil der Spielerschaft sofort ausgezogen wird, sobald es möglich ist. Auch wenn es einige Monate dauern sollte.

Denn die Wunschlieferungen haben einen wöchentlichen Cap an Items, die man abgeben kann. Deswegen wird es noch etwas dauern, bis die Spieler die höchste Rufstufe bei Ameliance erreichen können, um sie dann ausziehen zu können.

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Ein Modder zeigt, wie Ameliance nach den Wunschlieferungen aussehen könnte.

Eigentlich hat das Update noch mehr Content…

Dieser Content ist außerdem neu: Die Wunschlieferungen an Ameliance sind nur ein Teil des Updates (via offizielle Seite), der mehrere Quest-Reihen enthält:

  • Der beliebte NPC Alpha bekommt eine eigene Quest-Reihe namens „Omega (Epilog)“, die mit der Quest „Eine herzlose Hypothese“ in Alt-Sharlayan (X: 10.9, Y: 14.3) startet. Dafür muss man aber erst den Omega-Raid abschließen.
  • NPC Tataru startet eine eigene Manufaktur und benötigt dabei Hilfe. Ihre Start-Quest heißt „Wohlstand, der die Welt verbindet“ und sie startet in Alt-Sharlayan (X: 11.8, Y: 9.8).
  • Der beliebte Kriminologe Hildibrand ist endlich wieder da und verbreitet erneut Chaos in FFXIV. Seine Start-Quest findet ihr in Radz-at-Han (X: 12.3, Y: 10.7), sie heißt „Was leuchtet und hat Manieren?“. Ihr müsst dafüraber erst die vorherigen Hildi-Quests abschließen.
  • Das Stammesvolk der Arkasodara bekommt eine eigene Quest-Reihe, die mit der Quest „Die rasenden Flusspferde von Thavnair“ in Thavnair (X: 25.3, Y: 31.2) startet.

Zudem bekommen die Ninjas und Schwarzmagier Balance-Anpassungen im PvP und dem neuen Modus Crystalline Conflict:

  • Ninjas können nun nicht mehr unsichtbar sprinten, weil der Effekt „Verstecken“ von Shukuchi aufgehoben wird. Und die Heilwirkung von Meisui wurde um 2.000 LP reduziert.
  • Bei Schwarzmagiern wurden die 2 Ladungen von Paradox und der Bewegungsgeschwindigkeit-Debuff von Nachtschwinge entfernt. Der Zusatzeffekt von Apokatastasis der Seelenresonanz wurde wieder auf 10 % reduziert. Damit machten die Devs einige der krassen Buffs des Schwarzmagiers aus dem letzten Patch rückgängig.

Es gibt außerdem neue Mounts und Begleiter sowie Möbel für die Häuser der Spieler und in FFXIV ist gerade das „Gold Saucer“-Event aktiv, bei dem ihr mehr MGP für kosmetische Items verdienen könnt.

Während sich ein Teil der Community auf die Wunschliferungen bei Ameliance freut, schaut ein anderer einer Gruppe WoW-Raider dabei zu, wie sie den schwersten Raid von FFXIV beschreiten:

Beste WoW-Gilde verzweifelt am schwersten Raid in Final Fantasy XIV, aber feiert ihn als „super cool“

Tastatur für 250 Euro lässt sich wie Lego zusammenbauen – Doch als Gamer solltet ihr das nicht kaufen

Eine Firma hat eine einzigartige Tastatur vorgestellt. Denn hier könnt ihr alle Teile selbst einbauen, die ihr gern möchtet. Doch die ganze Sache hat auch einen Nachteil.

Tastaturen gehören zu den Geräten, die am häufigsten personalisiert werden. Es gibt die Tastaturen in unterschiedlichen Größen, unterschiedliche Tasten-Switches bei Gaming-Tastaturen und außerdem Tastenkappen in vielen Variationen.

Eine Firma hat jetzt eine Tastatur vorgestellt, die ihr wie Lego selbst zusammenbauen könnt. Denn hier schraubt ihr alle Bauteile selbst auf das Mainboard und setzt die Tasten ein. Der Preis startet jedoch bereits bei 250 Euro und weitere Upgrades kosten zusätzlich richtig Geld.

Firma bietet modulare Tastatur für 250 Euro an

Wer hat was vorgestellt? Die Firma Work Louder bietet Tastaturen an, die ihr komplett selbst einstellen könnt. Die Tastatur besteht aus insgesamt 3 Haupttastaturen, die ihr selbst auf dem Mainboard anordnen und einstecken könnt.

Das Set besteht aus einer Arbeitsplatte für den Hauptteil der Tastatur sowie einem Nano-Pad und einem Loop-Pad. Diese einzelnen Abschnitte können dann mit verschiedenen Tasten oder Knöpfen ausgestattet werden, je nachdem, was man genau mit der Tastatur später machen möchte.

Über den Shop könnt ihr euch dann noch zusätzliche Tasten oder Buttons kaufen, die ihr ebenfalls auf einer der drei Tastaturen montieren könnt. Für das Starterset aus Basistastatur und der Platine verlangt Work Louder immerhin rund 250 Euro.

Wollt ihr das gesamte Paket haben, also alle drei Tastaturen und zusätzliche Tasten, dann werden 400 US-Dollar (etwa 380 Euro) fällig. Das ist für Individualisierung eine ganze Menge Geld.

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Warum kaufen tausende Gamer eine Billig-Maus und -Tastatur auf Amazon?
von Benedikt Schlotmann

Kein echtes Produkt für Gamer, sondern vielmehr an kreative Personen gerichtet

An wen richtet sich die Tastatur überhaupt? In erster Linie richtet sich Work Louder an Creators und Entwickler. Denn der Hersteller bietet einige Knöpfe und Buttons, die eher für die Arbeit gedacht sind. So gibt es etwa Tasten mit einem Pinsel oder andere Symbole, die man eher von Photoshop kennt.

Das Layout der Tastatur dürfte außerdem gewöhnungsbedürftig für Gamer sein. Die Tasten sind im Gegensatz zu normalen Tastaturen nicht eingerückt, sondern liegen gerade hintereinander. Die Leertaste fällt deutlich kleiner aus und Tasten wie STRG, Shift oder die Tab-Taste fallen ebenfalls kleiner aus.

Allerdings eigenen sich viele dieser Tasten natürlich auch für Apps und Spiele, um hier entsprechende Makros zu programmieren. Explizit an Gamer richtet sich das Produkt zwar nicht, Work Louder hatte jedoch erklärt, dass man die RGB-Beleuchtung anpassen könne.

Ihr sucht lieber nach einer „richtigen“ Gaming-Tastatur für euren Schreibtisch? Dann schaut doch einmal hier vorbei. Hier stellen wir euch die besten Tastaturen vor, die ihr aktuell kaufen könnt:

Die besten Gaming-Tastaturen, die ihr 2022 kaufen könnt

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Nasgnet und Bonbons

In Pokémon GO könnt ihr heute, am 07. Juni 2022, an der Rampenlicht-Stunde mit Nasgnet teilnehmen. Wir zeigen euch, wann das Event startet, welche Boni es gibt und ob ihr Nasgnet als Shiny bekommen könnt.

Um dieses Event geht es: Die Rampenlicht-Stunde findet wöchentlich, immer am Dienstag-Abend statt. In dieser Stunde steht stets ein Pokémon im Fokus, dass dann vermehrt auftaucht.

Die erste Rampenlicht-Stunde im Juni dreht sich um das Monster Nasgnet. Das gehört zu den Gesteins-Pokémon und bringt außerdem einen Bonbon-Bonus mit.

Rampenlicht-Stunde mit Nasgnet – Start, Boni & Shiny

Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Wie gewohnt startet die Rampenlicht-Stunde heute um 18:00 Uhr. Um diese Zeit tauchen dann zahlreiche Nasgnet für 60 Minuten lang auf, bis um 19:00 Uhr auch schon wieder Schluss ist.

Welche Boni gibt es? In der Nasgnet-Stunde bekommt ihr die doppelte Menge an Fang-Bonbons. Das gilt aber nicht nur für Nasgnet, sondern auch für jedes andere Monster, das ihr fangt. Dementsprechend könnt ihr euch in dieser Zeit beispielsweise auch von Raid-Bossen oder Meltan aus der Wunderbox doppelte Bonbons holen.

Gibt es Nasgnet als Shiny? Ja, das schillernde Nasgnet ist in Pokémon GO verfügbar. Ihr braucht aber jede Menge Glück, um es anzutreffen.

Shiny Nasgnet Pokemon GO
Shiny Nasgnet fällt sofort auf

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde mit Nasgnet?

So stark ist Nasgnet: Nasgnet an sich ist weder in Raids, noch im PvP besonders interessant. Doch seine Weiterentwicklung Voluminas hat zumindest in der Super- und Hyperliga seinen Platz – dort steht es im oberen Mittelfeld der besten Pokémon.

Für wen lohnt sich die Rampenlicht-Stunde? Rein von den Werten her sind weder Nasgnet, noch Voluminas wirklich hervorstechende Pokémon. Dementsprechend ist diese Stunde eher was für Sammler, die ihr Shiny-Glück austesten möchten.

Allerdings ist der Bonbon-Bonus sehr interessant. Gerade, wenn ihr euch in den Raids starke Monster holen wollt, könnt ihr von den doppelten Bonbons profitieren.

Neben der Rampenlicht-Stunde läuft ab heute auch die Abenteuerwoche in Pokémon GO. Hier erfahrt ihr alles zum Event.

MMORPG Lost Ark verhängt harte Strafen für Käufer von Gold – Müssen jetzt hohen Schulden-Berg abarbeiten

Das MMORPG Lost Ark hat ein Problem mit Bots. Das dürfte für niemanden etwas Neues sein, der mehr als eine Stunde in dem Spiel unterwegs war. Doch nicht nur die Bots sind ein Problem, sondern auch die Spieler, die sich an ihnen bereichern. Für die gibt es nun harte Strafen, wie Amazon bestätigt.

Was ist die Situation? Wenn man sich die Steam-Spielerzahlen von Lost Ark ansieht, scheint es dem Game derzeit gutzugehen. Doch der Schein trügt, denn viele von den 800.000 gleichzeitigen Spielern sind Bots, die die Wirtschaft im Spiel zunehmend beeinträchtigen.

Bereits seit längerer Zeit ist Publisher Amazon im Kampf gegen die automatisierten Charaktere unterwegs und möchte das Problem jetzt von beiden Seiten angreifen. So äußerte sich Community Managerin Roxx im Forum zu dem Thema und sagte, man müsse nicht nur die Bots bestrafen, sondern auch die, die das Gold dieser dubiosen Anbieter kaufen.

Derzeit sind mehrere Millionen Gold auf praktisch jedem Server in der Hand von Bots und zum Verkauf für echtes Geld angeboten. Das stört die Wirtschaft im Spiel massiv und viele Fans greifen auf diese Angebote zurück. Das wird nun so hart bestraft, dass ein Bann für manch einen Spieler sogar besser wäre.

Warum Lost Ark überhaupt so erfolgreich ist, erfahrt ihr in unserem Video:

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Hohe Schulden für falsches Verhalten

Wie werden die Käufer bestraft? Um die Wirtschaft in Lost Ark am Leben zu halten, müssen nicht nur Bots, sondern auch Käufer ordentlich bestraft werden. In welchem Maße das passiert, erklärte Roxx ebenfalls im Forum.

Käufer oder Nutzer von RMT (Real Money Trading – Käufe von Ingame-Items oder Gold mit echtem Geld) können demnach mit zwei Arten von Bestrafungen rechnen:

  • Permanenter Bann
  • Temporärer Bann

So weit, so bekannt, doch vor allem bei dem temporären Bann gibt es einen besonderen Kniff. In vielen MMORPGs wird lange versucht nachzuvollziehen, was mit dem gekauften Gold passierte und dann alles, soweit erkennbar, Stück für Stück zurückgesetzt.

So sind aber auch User betroffen, die gar nichts mit RMT am Hut hatten und nur Dinge verkauft haben, die dann mit RMT-Gold gekauft wurden. Lost Ark geht das anders an und bestraft nur die Käufer. Denn nach einem temporären Bann entfernen die Entwickler das Gold von eurem Account. Auch, wenn ihr dabei ins Minus kommt.

Das Statement von Roxx könnt ihr hier sehen:

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Warum ist das schlimmer als ein Bann? Erstellt ihr euch einen neuen Account, seid ihr vergleichsweise schnell wieder da, wo ihr vorher wart und könnt dann damit anfangen, Gold anzuhäufen. Wenn eure Gold-Balance allerdings ins Minus gerät, könnt ihr schlichtweg nichts mehr mit Gold bezahlen oder kaufen.

Das bedeutet, ihr könnt nicht nur keine Gegenstände mehr kaufen, sondern auch das Verbessern eurer Ausrüstung bleibt euch verwehrt. Ihr seid somit so lange auf eurem aktuellen Gearscore gefangen, bis ihr eure Schulden wieder abgearbeitet habt. Je nachdem, wie viel Gold gekauft wurde, kann sich das um Wochen und Monate handeln.

Community meint, die Strafen sind zu schwach

Was sagen die Fans? Zumindest im Forum und im reddit sind sich die Spieler von Lost Ark größtenteils einig, dass die Strafen dennoch zu schwach ausfallen. Viele fordern einen physikalischen Bann für Nutzer von RMT. Bei einem solchen Prozess wird die MAC- als auch die IP-Adresse des Nutzers gesperrt. Es verhindert also auch, mit dem gleichen Gerät und dem gleichen Router einen neuen Account zu erstellen.

Andere sind der Meinung, dass die Wirtschaft bereits so kaputt sei, dass man Nutzer von RMT überhaupt nicht bestrafen solle. Die Preise für viele Gegenstände sind durch die massive Inflation durch Bots bereits so sehr gestiegen, dass man als Casual-Spieler auf RMT zurückgreifen müsse, um mitzuhalten.

Was haltet ihr von den Strafen? Findet ihr einen Bann schlimmer als einen Haufen Schulden? Oder seid ihr sogar ebenfalls der Meinung, dass man RMT-Käufer überhaupt nicht bestrafen sollte? Welchen Weg haltet ihr persönlich für angemessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wie ihr in Lost Ark überhaupt an Gold kommt, haben wir in einem Guide für Anfänger für euch zusammengefasst.

Twitch-Streamer süchtig nach Diablo Immortal – „Ich kann kontinuierlich Geld ausgeben“

Der Twitch-Streamer Michael „shroud“ Grzesiek hat Diablo Immortal für sich entdeckt und kann einfach nicht mehr damit aufhören. Er nennt sein Verhalten selbst „verdammt lächerlich“ und fragt sogar nach Therapiemöglichkeiten für „Mikrotransaktionen in Mobile-Games“.

Wer ist der Streamer?

  • Mit 10,1 Millionen Follower, 14.000 durchschnittlichen Zuschauern und 4.100 Abonnenten gehört shroud zu den erfolgreichsten und größten Streamern auf Twitch.
  • Er war in der Vergangenheit ein erfolgreicher Profi-Spieler von Counter-Strike: Global Offensive für das E-Sports-Team Cloud9. Dem E-Sport hat der Streamer aber den Rücken gekehrt und spielt nun diverse Spiele, wie Valorant, World of Warcraft oder Lost Ark.
  • Vor allem für Lost Ark entwickelte er regelrecht eine Sucht. Zuerst wollte er das MMORPG gar nicht zocken und endete damit, dass er wohl um die 1.800 Euro für das Spiel ausgab.
  • Lost Ark wurde seinerseits anscheinend vom neuesten MMORPG von Blizzard abgelöst: Diablo Immortal. Damit kann er gerade auch nicht aufhören und hat schon ordentlich Geld investiert, obwohl er den Pay2Win-Vorwürfen komplett zustimme.

Mehr erfolgreiche Streamer auf Twitch:

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Die Kritik und Vorwürfe an Diablo Immortal

Obwohl Diablo Immortal mit guten Bewertungen startete und die Beta gut bei den Fans ankam, steht das Spiel derzeit heftig unter Kritik. Es hat gerade im Endgame mit Pay2Win-Vorwürfen zu kämpfen. So seien beispielsweise die legendären Edelsteine, für die Verbesserung der Ausrüstung, viel zu teuer und ein seltener, mit der Kategorie 5 von 5 Sternen, deutlich zu selten, wenn man kein Geld ausgebe.

Auch Twitch-Streamer Asmongold kritisierte Diablo Immortal und gab über 320 Euro aus, um aufzuzeigen, wie groß der Vorteil des Zahlenden gegenüber den nichtzahlenden Spielern sei. In einem Tweet zeigte er auch nochmal Ingame, wie sehr sich der Drop aus einem Dungeon zwischen Pay2Win und Free2Play unterscheidet:

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  • Pay2Win-Run: Er gab etwa 18 Euro aus und erhielt eine große Truhe mit massig goldenem Loot.
  • Free2Play-Run: Er bekam keine Truhe und beinahe keinen wertvollen Loot.

shroud stürzt sich in die nächste Sucht

Was sagte shroud? In vergangenen Streams betonte der Streamer, wie süchtig er nach Diablo Immortal sei: „Hört zu, ich stehe auf der Seite von allen anderen. Der einzige Unterschied ist, dass ich ein Problem habe und ich nicht aufhören kann, dafür zu zahlen (via Twitch).“

Shroud meint ebenfalls, dass das Mobile-MMORPG Pay2Win sei, jedoch könne er einfach nicht damit aufhören. „Verdammt, sie kriegten mich. Sie kriegten mich. Aber ich stimme euch zu, bei den Gedanken über das Spiel. Ich stimme euch zu, aber ich kann verdammt nochmal nicht aufhören.“

„Es muss doch eine Therapie für so etwas wie Mikrotransaktionen in Handyspielen geben, das muss doch ein Ding sein, richtig?“, fragte er seine Zuschauer, bevor er längere Zeit schwieg und danach kicherte. Der Stream trug übrigens den Titel „ICH WERDE IMMORTAL NICHT ÖFFNEN.“

Außerdem verglich shroud Diablo Immortal mit Lost Ark und konnte etwas Positives daraus ziehen: „Eine Sache, die ich mag, ist, dass es keine Begrenzung gibt. Ich kann kontinuierlich Geld ausgeben.“

Der Twitch-Clip von shroud über Lost Ark und Diablo Immortal:

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Shroud fuhr fort: „Es machte mich in Lost Ark wirklich wütend, wo ich gezwungen wurde aufzuhören und ich einfach kein Geld mehr ausgeben konnte. Das nervte mich. Es ist mein Geld, lasst mich so viel davon ausgeben, wie ich will, bitte.“

Welche Geldgrenze besitzt Lost Ark? Das MMORPG erlaubte Spielern nur 400 $ (umgerechnet 374,43 €) pro Tag auszugeben. Das war shroud wohl zu streng.

MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat zwar auch Geld für Diablo Immortal ausgegeben, aber auf andere Art: Ich habe mir nur für Diablo Immortal ein Gaming-Tablet für 250 € gekauft – Aber ihr solltet das nicht tun