Beste WoW-Gilde verzweifelt am schwersten Raid in Final Fantasy XIV, aber feiert ihn als „super cool“

Beste WoW-Gilde verzweifelt am schwersten Raid in Final Fantasy XIV, aber feiert ihn als „super cool“

Die Gilde Echo, die den letzten World-First-Kill in WoW geholt hat, versucht sich aktuell am schwersten Raid in Final Fantasy XIV. Seit über einer Woche schlagen sich die Jungs mit den Bossen, sind aber erst etwa bei der Hälfte des Raids angekommen. So langsam verzweifeln sie an der Länge des Kampfes und dem Mangel der Check-Points, aber haben dennoch Spaß.

Die Situation in Kürze:

  • Die Gilde Echo ist eine professionelle europäische Raiding-Gilde in WoW, die bei jedem Rennen um die ersten Raid-Kills mitmacht.
  • Bei dem letzten Raid in WoW gegen den Kerkermeister haben die Leute auch direkt den Sieg davon getragen und behaupteten sich gegen ihre Rivalen von Team Liquid.
  • Während des Hypes um FFXIV im Sommer 2021 schauten einige Spieler von Echo in dem MMORPG vorbei und spielten den Raid Eden (Episch) auf minimaler Gegenstandsstufe und blind durch. Sie kehrten im Endwalker zurück und spielten sich auch durch den ersten Teil des neuen Raids Pandaemonium (Episch), den sie innerhalb von 3 Tagen schafften.
  • Seit 9 Tagen versuchen sich die Jungs nun aber an dem neuesten Raid in Final Fantasy XIV, dem ultimativen Raid Drachenkrieg (Fatal), sind erst knapp bei der Hälfte angekommen.

Während die Echo-Spieler sichtbar Spaß an der Progression und dem Lösen der mechanischen Rätsel haben, kommt mittlerweile auch Verzweiflung auf über die Länge des Kampfes und das Fehlen von Check-Points durch.

„Es nimmt kein Ende!“

So funktioniert Drachenkrieg-Raid: Das Besondere an dem neuen Raid ist, dass er wie eine „Was wäre wenn?“-Geschichte verläuft. Der Barde-NPC, der die FFXIV-Persona vom Direktor Naoki Yoshida ist, erzählt zunächst die Story des Drachenkrieges aus dem Addon Heavensward.

Die Spieler beschreiten dabei sehr viel schwerere Versionen der Schlüsselkämpfe aus dem Addon:

  • Kampf in der Erzbasilika
  • Kampf gegen den König Thordan und seine Ritter
  • Kampf gegen Estinien, der vom Drachen Nidhogg besessen ist
  • Zerstörung der Augen von Nidhogg, die Estinien binden
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Den Kompletten extrem hektischen Kampf könnt ihr euch hier ansehen.

Sobald die Augen aber zerstört wurden, dreht der Barde die Zeit zurück und die alternative Version der Geschichte beginnt. Darin überlebt der geliebte NPC Haurchefaunt den Kampf in der Erzbasilika und die Zukunft wird somit verändert.

Es ist spezifisch die Aufgabe der Spieler, Haurchefaunt zu retten. Sonst bildet sich eine Zeitschleife und die Spieler werden wieder in den normalen Kampf gegen König Thordan versetzt. Theoretisch kann es dann endlos so weitergehen.

Wenn Haurchefaunt aber überlebt, öffnet sich eine alternative Zeitlinie und die Spieler müssen weitere 3 neue Phasen bestehen. Der Kampf besteht also, (je nachdem, wie man zählt) aus 7 bis 8 Phasen und dauert insgesamt etwas mehr als 20 Minuten. Im Vergleich dazu dauern Raid-Kämpfe selten länger als 15 Minuten.

Das ist der Stand von Echo: Die Raider der Gilde Echo sind nach 9 Tagen Progress, in denen sie etwa 7-8 Stunden gespielt haben, bei der Phase angekommen, in der die alternative Zeitlinie starten kann.

Sie haben bereits rausgefunden, dass bei Haurchefaunts Tod die Zeitschleife einsetzt und haben es auch geschafft, den NPC zu retten. Somit kamen sie in die alternative Zeitlinie, in der sie einen viel stärkeren König Thordan bekämpfen müssen, der zusätzlich die Macht über Drachen erlangt hat.

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Die Raider müssen nun neue mechanische Rätsel lösen, zu denen ein Lore-Rätsel hinzukommt. Was sie noch nicht wissen, ist, dass am Ende ihrer aktuellen Phase, der Boss am Leben bleiben muss. Sonst werden sie wieder in einer Zeitschleife gefangen sein.

Und so langsam verzweifeln die Jungs an der Länge des mechanisch extrem intensiven Kampfes, denn nach der ersten Phase in der Erzbasilika gibt es trotz ihrer Hoffnungen gar keine-Check Points mehr. Das bedeutet, dass sie nach jedem Wipe komplett von Vorne anfangen müssen.

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Nachdem die Zeit im Raid zurückgedreht wurde, schaut der Leiter von Echo, Scripe, entgeistert in die Kamera.

Entsprechend haben die Jungs mit jeder neuen Phase gestöhnt, dass der Raid scheinbar kein Ende nimmt. Es kommen immer neue, andere Phasen dazu, durch die sie sich arbeiten müssen. Sprüche wie „Es nimmt kein Ende!“ oder „Das ist doch reines Trolling“ kommen immer wieder auf.

Als die Gruppe in der neuesten Phase angekommen war und von einem Check-Point weiterhin jede Spur fehlte, kommentierte der Echo-Raider Rogerbrown scherzhaft, dass sie fertig sind. Sie haben Haurchefaunt gerettet und das reicht jetzt auch.

Auch wird hin und wieder spaßhaft auf den „Mr. Ozma“ geschimpft, den Entwickler, der für das Design des Raids verantwortlich ist:

Ich schwöre euch, Mr. Ozma, er hasst Menschen. Deshalb hat er diese Mechanik gemacht.

Echo-Raider Rogerbrown

Masaki Nagakawa, von der Community Mr. Ozma genannt, ist dafür bekannt, dass er besonders schwere Kämpfe mit ausgefallenen Mechaniken entwirft.

In einem Produzenten-Stream merkte Direktor Yoshida an, dass Nagakawa seine gesamte Erfahrung in den Drachenkrieg (Fatal) gepackt hat. Das bekommen die Echo-Raider nun auf eigener Haut zu spüren.

Das Gesicht des Bösen: Nagakawa während eines Panels

„Yo, Warcraft-Entwickler, ihr solltet Ultimate-Bosse wie in FFXIV machen“

Das sagen die Echo-Spieler außerdem: Trotz der scheinbar nie endenden Phasen haben die Echo-Raider dennoch Spaß an dem Drachenkrieg (Fatal). Jede neue Phase wird sichtbar mit viel Aufregung und Enthusiasmus begrüßt.

Die Jungs verbringen außerdem Stunden damit, durch ihre Aufnahmen zu wühlen und versuchen, neue Mechaniken zu entschlüsseln. Dafür werden auch Diagramme aufgestellt und Theorien ausprobiert, also alles, was zu einer richtigen Raid-Progression dazugehört.

Der Raid-Leiter Scripe ging sogar so weit, dass er auf seinem Twitter einen Aufruf an die WoW-Entwickler postete:

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Darin schrieb er, dass es cool wäre, wenn WoW zwischen den Raid-Tiers solche Kämpfe hätte wie die Ultimates in FFXIV. In den Kommentaren bekam er Zuspruch seiner Fans, die die Ultimates mit Crucible of Storms verglichen.

Die Echo-Spieler enthalten sich aber davon, festzulegen, ob FFXIV oder WoW die schwereren Raids haben. Dafür sind die Raiding-Systeme der beiden MMORPGs zu verschieden und man kann keine direkten Vergleiche ziehen, so die Raider.

Ursprünglich hatte Echo etwa 10 Tage eingeplant, um Drachenkrieg (Fatal) zu legen. Die Frist lief heute, am 2. Juni, aus. Doch die Raider geben nicht auf und werden laut Scripe weiterkämpfen, bis sie den Drachenkrieg gemeistert haben.

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