Chef von Final Fantasy XIV bufft seinen Lieblingsjob im PvP – Spieler witzeln böse und der Boss rudert zurück

Chef von Final Fantasy XIV bufft seinen Lieblingsjob im PvP – Spieler witzeln böse und der Boss rudert zurück

In Final Fantasy XIV ging vor Kurzem ein Patch online, der Balance-Änderungen im PvP brachte. Der Job „Schwarzmagier“ stach dabei besonders heraus, weil er sehr viele Buffs erhielt. Zufällig ist es auch der Lieblingsjob des Chefs des MMORPGs, Naoki Yoshida.

Seit April 2022 tobt in FFXIV der neue kompetitive PvP-Modus Crystalline Conflict. Zusammen mit dem Modus gab es große Überarbeitungen bei den Fähigkeiten und der Funktion der Kampf-Jobs im PvP. Seitdem veröffentlichten die Devs einzelne Balance-Anpassungen.

Diese Buffs erhielt der Schwarzmagier: Die neueste Anpassung im PvP (via offizielle Seite) ging in der vergangenen Woche online. Bis auf den Rotmagier erhielten alle aufgelisteten Jobs mindestens einen Buff, die meisten gönnte man aber dem Schwarzmagier.

Fast jede einzelne Fähigkeit des Jobs erhielt mindestens einen Buff. Es war alles dabei:

  • Angriffskraft von Zaubern wurde erhöht
  • Effekt-Dauer positiver Effekte wurde verlängert
  • Vorbereitungszeit von Zaubern wurde verringert
  • CC-Fähigkeiten wurden verstärkt
  • Defensive Effekte wurden neu hinzugefügt oder zusätzlich verstärkt.

Auch wenn nicht alle Änderungen direkt mit dem Patch 6.11a online gingen, sondern erst für 6.15 im Juni geplant sind, ist es dennoch eine beachtliche Liste.

In den Tier-Listen der bekannten FFXIV-YouTuber wie Mr. Happy oder Desperius landete der Schwarzmagier bislang eher in den niedrigen Rängen wie B oder C. Daher sind die Buffs nicht völlig unberechtigt.

Dennoch gab es seitens der FFXIV-Community jede Menge kleine Seitenhiebe in Richtung des Direktors Naoki Yoshida. Immerhin ist es allgemein bekannt, dass der Schwarzmagier sein Lieblingsjob ist.

„Leute, wir haben zu hart gememed“

So reagierten die Spieler: Auch wenn die Buffs für den Schwarzmagier nicht unberechtigt waren, hat ihre Menge dennoch für einiges an Staunen gesorgt. Auf Social Media und reddit tauschten sich die Spieler über die Balance-Anpassungen aus und kommentierten, dass der Schwarzmagier dadurch richtig stark wurde.

Gleichzeitig gab es auch eine ganze Reihe an Memes und Witzen darüber, dass der Job nur deswegen so viele Buffs erhalten hat, weil es Yoshidas Lieblinsjob ist. Der Chef des MMORPGs habe seine Macht dazu genutzt, seinem Favoriten einen dicken Boost zu verpassen, damit er in PvP besser abschneidet.

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Sowohl Revolverklinge als auch Schwarzmagier erhielten Buffs. Beim Schwarzmagier waren es aber deutlich mehr.
  • „Vielleicht sollte ich einfach nur den Job lernen, den er [Yoshida] spielt.“ – Enk1ndle auf reddit
  • „Yoshi P erreichte den Crystal-Rang auf dem Schwarzmagier mehrmals und hat ihn danach auch noch gebufft. Was ein Flex“ – nineball22 auf reddit
  • „Mein Hass auf Schwarzmagierspieler schoss so schnell in die Höhe wie die Hyperinflation.“ – MuksyGosky auf reddit

Hinzu kam die Tatsache, dass Yoshida in den Wochen vor dem Buff häufig im PvP auf den japanischen Servern gesichtet wurde. Er spielte mit seinem offiziellen Account Yoshi’p Sampo.

Laut dem Global Community Lead, Toshio Murouchi, der seinen Chef bei jedem Produzenten-Stream begleitet, versucht Yoshida während seiner Pausen einige Runden PvP zu zocken. Er kletterte mit seinen Schwarzmagier-Charakteren auf den Datenzentren Elemental, Gaia undMana rasch die Rank-Ladder hoch bis zum höchsten Rang Crystal.

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Die grimmige Lalafell-Schwarzmagierin von Yoshida (Links) wurde im Crystalline Conflict PvP gesichtet.

Das sagt Yoshida: Die meisten Witze und Memes über den Schwarzmagier werden von den Verfassern nicht besonders ernst gemeint sein, sie erreichten aber Naoki Yoshida und er nahm sie wohl sehr ernst. Denn einige Tage nach dem Release der Patch-Notes zu 6.11a, erschien ein ausführlicher Blogpost von ihm, in dem der Chef des MMORPGs über die Balance-Änderungen sprach.

Obwohl wir alle Job-Anpassungen nach den in Punkt 1 und 2 erwähnten Richtlinien vornehmen, hatte der Schwarzmagier den Daten vom 6. Mai zufolge auf allen Rängen die niedrigste Sieges- und Nutzungsrate (bis zu 14 % niedriger im Vergleich zum Job mit der höchsten Siegesrate). Wir hielten es daher für notwendig, ihn zu stärken. 

Dies ist ein Beispiel einer Jobanpassung, und der Schwarzmagier ist hierbei keineswegs ein Sonderfall. In gleicher Weise handhaben wir Anpassungen für andere Jobs, doch diesmal sorgten die veränderten Zahlenwerte des Schwarzmagiers für erhebliche Unannehmlichkeiten. Dafür will ich mich aufrichtig entschuldigen.

Naoki Yoshida

Yoshida erklärte, dass die Balance-Änderungen durch mehrere Faktoren beeinflusst werden, wie etwa die statistische jobspezifische Siegesraten der einzelnen Jobs oder ihre Nutzungsrate in PvP.

Die Anpassungen vom Patch 6.11a kamen außerdem mit einer Verzögerung. Sie basierten auf den Daten, die das Team seit dem Launch von Crystalline Conflict bis zum 7. Mai gesammelt hatte. Die Balance-Anpassungen mussten vor dem Release aber mehrere Wochen lang getestet und debugged werden.

Entsprechend kam der Patch mit einer Verzögerung und zu dem Zeitpunkt des Releases hatte das Team bereits neues Feedback gesammelt, laut dem der Schwarzmagier ein starker Job war. Deswegen sei der Balance-Patch 6.11a über das Ziel hinausgeschossen.

Yoshida betonte zudem, dass die Lange der Liste der Schwarzmagier-Buffs kein Zeichen von Sonderbehandlung wären, weil er den Job so gerne spielt. Anscheinend haben ihm die Jokes wirklich Sorgen bereitet und er wollte alle Zweifel an seiner Neutralität entkräften.

Der Schwarzmagier ist übrigens auch der bevorzugte Job von Scripe, der der Leiter der besten WoW-Gilde der Welt ist. Er schlägt sich gerade im ultimativen Raid von FFXIV:

Die beste Gilde von WoW versucht sich am schwersten Raid in Final Fantasy XIV und es ist großartig

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80s-Gamer

Nach all den positiven Geschichten über FFXIV offenbart sich nun, dass es in diesem Spiel wohl kein vernünftiges Klassen-Balancing gibt. Wenn so hart an der Schraube gedreht werden muss, ist vorher schon vieles falsch gemacht worden.

NahYou

Zum Glück ist die FF Community garnicht passiv aggressiv und toxisch

Andy

Machen andere ja nie,absolut nicht und nimmer.Manche verquerte Logik basiert definitif nicht auf vulkanischer Weisheit

Roan

PvP hat in Final Fantasy 14 nie die Relevanz gehabt wie in den meisten anderen MMORPGs. Vor allem damals in Realm reborn passte es meiner Meinung nach auch überhaupt nicht in die Lore. Bei den meisten großen MMORPGs gibt es miteinander verfeindete Fraktionen, wo PvP Sinn ergibt, ob WoW, ESO, SWTOR, man schließt sich immer einer von mehreren verfeindeten Fraktionen an und kämpft beim PvP gegen die anderen Fraktionen. Bei Final Fantasy 14 hingegen sind alle 3 staatlichen Gesellschaften in einer Allianz und der große Feind ist ein anderer. Es wird im Rahmen der Story auch immer wieder betont, wie die Stadtstaaten noch geschwächt sind von der 7. Katastrophe, dann die Probleme mit den wilden Stämmen und ihren primae und natürlich dass die Garlear jederzeit wieder angreifen könnten. In so einer Situation bekämpft man sich doch nicht gegenseitig. Ich hatte damals immer den Eindruck, dass man PvP nur hinzugefügt hat, weil in einem MMORPG muss das nunmal dabei sein, von der Lore ergab das nie Sinn. Wie das mit den neuen PvP Inhalten ist kann ich nicht beurteilen, hab damals nur bis stormblood gespielt und bin jetzt komplett neu angefangen.

Ich hab aber auch immer den Eindruck gehabt, dass bei ff14 viele Spieler kein großes Interesse an PvP hatten. In dem Spiel ist der Fokus ganz klar auf PvE und die Story gelegt. Und PvE kann man mit allen Klassen gut bestreiten.

Malos Aegis

Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht, Roan. Die Allianz besteht aus 3 Staatsstadten, Legion der Unsterblichen, Bruderschaft der Morgenviper und der Mahlstrom. Es macht keinen Sinn wenn sie sich gegenseitig bekämpfen. Sieht man ja beim Wolfshöhlen Pier. Einfach unlogisch. Wozu sollte eine Allianz aus 3 Staatsstadten dort Zweikämpfe bestreiten? Damit man sieht wer der Sieger und der Big Boss ist? Da sieht man das selbst die Entwickler irgendwas reinkltaschen und als Lore betiteln. Bestes Beispiel ist der Text des Begleiters Dicke Katze. Der Text stammte bestimmt aus einer Comedy Show. „Laut überzeugender Studien der Spitzenwissenschaftler aus ganz Eorzea weigern sich die meisten Miqo’te-Gelehrten an die Theorie zu glauben ihr Volk könnte von Katzen abstammen, egal ob dick oder nicht.“ Unlogisch und einfach nur Schwachsinn. Miqo’te sind Humanoide Katzenartige Wesen, 80% Mensch 20% Tier. Es ergibt keinen Sinn was die Spitzenwissenschaftler von sich geben. Die haben bestimmt 10 Liter Bier getrunken und waren am ende, betrunken bis sich die Balken biegen. Haha, ich könnte auch behaupten, Gurken lassen sich in Final Fantasy XIV zu Bananen weiterentwickeln, wenn man diese an einer Palme aufhängt, und dies wäre dann eine überzeugende Studie. Ja klar, eher eine Lach-Mich-Tot-Bis-Der-Arzt-kommt Komödie! 😆 Bei dem Text der Kokosnuss ist es sogar noch schlimmer, da werden ausgebildete, tapfere Lslafell in denn südlichen Inseln gefoltert. Und wie? Indem man sie in einer Steinschleuder tut und gen Palme katapultiert, damit die Kokosnuss durch denn Aufprall der Lalafell runterfallen. Beim Englischen Text ist es schlimmer, da steht Katapult. Bei Steinschleuder denkt man vielleicht zuerst an einer Schleuder die man zur Hand hält. Einfach unlogisch diese Lore … Ja, es wird als Lore beschrieben. OMG 😆

N0ma

Diese Masse hört sich für mich tatsächlich auch nicht nach Balancing an, sondern eher nach Umdrehung. Gutes Balancing sollte per Definition minimal sein und bei jedem Patch stattfinden.

Roan

Mein Eindruck ist eher, dass erst in den letzten Monaten PvP in FF14 an Bedeutung gewonnen hat (kamen ja auch neue Modi und es wird deutlich mehr gespielt als vorher) und dadurch auch jetzt erst genauer geprüft wurde wie das balancing im PvP ist.

Marcel

Warum das nicht mal so lassen? Sind dann die armen Sam und Monk Spieler angepisst, weil sie in Blackmage Lobbies keine Streak mehr schaffen? 😅

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