Blizzard versprach vor Release: Keine Items gegen Geld in Diablo Immortal – Das sagen sie jetzt

Blizzard versprach vor Release: Keine Items gegen Geld in Diablo Immortal – Das sagen sie jetzt

Der Game Director von Diablo Immortal, Wyatt Cheng, ist für seinen Spruch „Don’t you guys have phones?“ bekannt geworden. Jetzt hängt ihm eine andere Aussage nach. Monate vorm Release versprach er: In Diablo Immortal (PC, iOS, Android) könne man sich keine Items für Geld besorgen. Doch in den Augen vieler ist das so nicht wahr. Nun muss er seine Aussage rechtfertigen.

Das war die Situation vorm Release:

  • In den Monaten, bevor Diablo Immortal erschien, hegten viele Blizzard-Fans Vorbehalte gegen das Spiel: Sie glaubten das könnte ein Mobile-Game mit üblen Pay2Win-Mechaniken für den asiatischen Markt werden.
  • Game Director Wyatt Cheng widersprach dem immer wieder. Er sagte: Das Team investierte Jahre an Blut und Schweiß in das Spiel. Es tue ihm weh, dass so viele „Falschinformationen“ im Umlauf seien.
  • Cheng sagte: Viele Vorwürfen seien erfunden. Es gäbe keine Möglichkeit in Diablo Immortal Ausrüstung zu erhalten oder aufzuwerten, wenn man Geld reinsteckt.

Hier seht ihr ein neues Gebiet in Diablo Immortal:

Neues Gameplay zum letzten Gebiet aus Diablo Immortal – Hier war noch kein Spieler unterwegs

Blizzard sagt: Wir haben nur über Ausrüstung gesprochen, nicht über Juwelen

Das sagt er nun: Cheng wird mit genau dieser Aussage konfrontiert, die er vor Monaten in einem Blue-Post im Blizzard-Forum gab. Ein Streamer fragt: Was ist in den 4 Monaten passiert? Zählen die Edelsteine etwa nicht als Ausrüstung?

Cheng antwortet:

Ich war in vielen Interviews ziemlich offen (aber anscheinend nicht in diesem Post), dass ich mit Ausrüstung die Gegenstände in den 12 Item-Slots meinte. In vielen Interviews habe ich deutlich gemacht, dass man mit Geld Edelsteine und legendäre Edelsteine aufwerten kann. Tut mir leid, wenn das nicht klar wurde.

Cheng sagt weiter: Für das Team bleibe es wichtig, dass man in Diablo Immortal keine der 12 Ausrüstungs-Gegenstände oder XP kaufen könne.

Laut Cheng würden auch im Moment noch „viele Fehlinformationen“ zu Diablo Immortal rumgehen, denen er widersprechen müsse. Er akzeptiere zwar Kritik am Spiel, aber Fehlinformationen nicht.

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Pay2Win-Diskussion beherrscht Diablo-Immortal – Unterschied „Free vs Pay2Win“

Was ist das Problem? Die Aussage „Man kann Ausrüstungsgegenstände nicht mit Geld aufwerten“, ist letztlich nichtig, wenn die Edelsteine viel wichtiger für die Stärke des Charakters sind und sich sehr wohl mit Geld aufwerten lassen.

Der Twitch-Streamer Asmongold hat in einem Clip deutlich gemacht, wie leicht man an Edelsteine rankommt, wenn man Geld investiert. Man kann also Items „nicht direkt“ kaufen, indirekt aber die Wahrscheinlichkeit auf gute Items durch Geldeinsatz deutlich erhöhen.

Das ist eine besonders krasse Darstellung. Wie MeinMMO-Experte Benedict Grothaus sagt, sei das so nicht ganz fair, weil man auch als „F2P“-Spieler Möglichkeiten hat, seine Drop-Chancen zu erhöhen. Asmongold stellt es hier bewusst krass dar:

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Hat Blizzard gelogen? Cheng hat technisch gesehen nicht gelogen, als er sagte: „Man kann Gear nicht mit Geld aufwerten.“ Er hat da aber die Frage sehr wörtlich genommen und nicht sinngemäß.

Der eigentliche Sinne der Frage war eher: „Kann ich Geld ausgeben, um in Diablo Immortal deutlich  besser zu werden?“

Diese Frage hätte er von Beginn an mit „Ja, kann man“ beantworten müssen. Dann wäre die Situation nun klarer.

Dass ausgerechnet Wyatt Cheng das jetzt ausbaden muss, der schon für bei der BlizzCon unrühmlich in die Gaming-Geschichte einging, erscheint bitter:

Diablo Immortal: 4 Jahre nach der Blamage nimmt Blizzard eine Entscheidung zurück, die ihnen richtig geschadet hat

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Deadlyjoker

Nichtmals 5% der Spieler wird so weit kommen, dass man anfangen muss zu min-maxen. Von daher, warum heulen alle rum? Ich zock den bums solange es mir for free Spaß macht, komm ich zu nem Punkt das ich um das Bezahlen nicht drum herum komme, habe ich in dem Moment das Spiel für mich durch gespielt und werd es deinstallieren

Todesklinge

Weil viele denken sie könnten den 1. Platz im Spiel erreichen… komischerweise kann das immer nur einer sein. Daher wird die Schuld wo anders gesucht. Eben am System.
Was ja auch teilweise richtig ist, andererseits muss es ja wieder kostenlos sein.

Kurz um, es muss das perfekte Spiel sein, kostenlos und noch extrem motivierend. Was die Betreiber daran verdienen, ist scheinbar unwichtig.

Ich sage schon immer das F2P, P2W haben muss, sonst kann es nicht überleben. Genau so ist es ja, warum so viele andere Spiele P2W haben, weil es ohne kaum geht.

Nur ein winziger Teil an Spielen kann das ohne P2W machen, aber dabei wird die Vergangenheit vergessen.

80s-Gamer

Die Firma ist und bleibt einfach nur ekelhaft. Sorry, aber was in 20 Jahren aus denen geworden ist, ist nur noch verachtenswert. Den Thron der Gier hat allerdings immer noch Chris Roberts inne. Da könnte Blizzard noch etwas nachlegen, bzw. „nachmelken“. Sie sollten ihre Spiele nicht nur in Asien entwicklen lassen, sondern besser gleich ganz nach Asien auswandern und nur dort Spiele rausbringen. Der westliche Markt ist doch schon lange nichts mehr für deren „neue Gesinnung“.

Todesklinge

Warum regen sich die Leute über KOSTENLOSE Spiele auf?
Wie der Name schon beschreibt, es kostet ja nichts!

😁👍

Cyril

Warum regen sich Leute über Sklaven auf, kostet ja nichts?
Es gibt Dinge die sind einfach nicht richtig sind. FtP spiele nützen die Psyche des Menschen aus, wen es dann noch Wucher is, ist es nicht okey.
Casinos sind auch verpflichtet dich zu sperren falls du dich verschulden könntest. Da könntest du auch sagen ist ja deine Entscheidung ob du dich verschuldest oder nicht. FtP Spiele könne dich genau so in eine Sucht Schleife bringen wie ein Casino.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Cyril
Todesklinge

Man entscheidet doch selber ob man das tut (unterstützt) oder nicht (dagegen ist).

Ich gehe nicht in das Casino, weil ich genau weiss das man dort sein Geld verliert. Sonst wären die ganzen Casinos pleite.
Daher entscheide ich selber ob ich das tue oder nicht.

Diablo Immortal habe ich deinstalliert, da mir die Grafik, Spielweise und das Finanzierungsmodell nicht gefällt, fertig.

Matti

Genau wie Drogen. Wieso sind die nicht erlaubt? Wieso sind scharfe Waffen nur unter Auflagen geduldet? Wieso darf man nicht für Glücksspiel werben? Es gibt Dinge, die die Psyche des Menschen manipulieren. So ist es bei p2w Spielen. Allein in EU kenne ich 2 Länder, wo DI verboten wurde.

Ich bin ganz auf deiner Seite: wer dafür bezahlt hat selbst Pech, leider sind dort Manipulationstechniken eingebaut. Ein Beispiel wäre: Blizzard|NetEase designen ein Problem und verkaufen die Lösung.

Ich zocke auch ein bisschen vor mich, mit meinen Freunden, hin. Geld haben wir noch nicht ausgegeben. Wenn es irgendwann mit den Paragonleveln zu heftig wird, ohne Gems aufwerten, dann geht’s zum nächsten Game.

Todesklinge

Ich denke eher das Hauptproblem ist die Erwartungshaltung… man will UNBEDINGT dies und jenes. Da wird sie Versuchung groß das ganze mit dem Geldbeutel zu beschleunigen.

Es ist ein Spiel mit der Un-/Geduld. Die Betreiber wissen ganz genau wie sie dich eher dazu bringen können bei dem teuflischen (😁 wortwitz) Spiel mitzumachen.

Negative Presse ist auch Presse.
Stell dir vor da erscheint ein neues Spiel und niemand spricht darüber = tot.
Aber ein Spiel über das man sich aufregt ist so gesehen ein gutes Spiel, weil es viel Gespräche verursacht und damit eher in Erinnerung (negativ) bleibt.

Es sind mehr Diktatoren bekannt, als gute Menschen. Komisch oder? An das negative erinnert man sich viel mehr. Siehe Nachrichten, sind zu 90% auf negative Dinge bezogen.

ZirrkaXenobot

Hmm…
Ich spiele eher langsam und gemütlich vor mich hin^^
Hab ca 5€ im shop gelassen, welche ich eh mit google umfragen verdient habe… Ist schon okea nervt mich viel mehr der shared world aspekt, wann immer ich irgendwas farmen will dödeln da zig leute rum und kloppen mir die ganzen elite mobs vor der nase weg… Dieses ständige wettrennen ist irgendwie lästig

Kp ich finde hier muss nichts beschönigt werden. Fakt ist dass man mit Geld sehr viel weiter kommt und die Chance auf 5 Sterne gems erhöht. Habt ihr alle keine Kreditkarte?💳

P.S.
Habe extra den Namen für den joke geändert 😂

Chafaris

Es ist mühsam, dass wir mittlerweile einen Punkt erreicht haben an dem wir uns über die Semantik unterhalten. Ausrüstung wurde gesagt, nicht Gems, gehören Gems nun zur Ausrüstung oder nicht. Feine Formulierungen bei denen man am Ende aller Tage jedes Wort auf die Goldwaage legen muss. Somit wird einfach Vertrauen verspielt und ich finde es erschreckend, dass wir dieses Level mittlerweile erreicht haben….

Phinphin

Ja, ich finde das auch erschreckend, dass das jetzt anscheinend das neue Niveau sein soll auf dem Blizzard mit seinen Fans kommuniziert.

Klabauter

Ich finde tatsächlich das er das alles sehr deutlich gesagt hat. Also ich jedenfalls haben ihn auch genau so verstanden.

Morgenes

Rüstet man die Gems nicht aus?

So wie Salami auf der Pizza ein Lebensmittel ist, sind Gems die in eine „Rüstung“ (Gericht) gesockelt werden „Ausrüstung“ (Lebensmittel)

Blöde Analogie ich weiß.

Und wenn ich das richtig lese hat er geschrieben es gibt keine Möglichkeiten „to rank up gear“ zu was das Verbessern via Gems ja wohl eindeutig gehört wenn man nicht total Haarspalterei betreibt.
Solche Leute kann ich ja leiden wie Intimherpes.

Craine

Passt doch Pizza, Sockel, Salami und Gems ist alles rund

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Craine
Bodicore

Mist, jetzt hab ich hunger…

Skyzi

Ist die Gesellschaft so blöde geworden?
Ohne Worte.

skelli

Da ist nix bitter, der weis genau was er gesagt hat und was läuft, wenn er es nicht weis ist er dumm, naiv oder leichtgläubig.

Kiky

Ich verstehe die tägliche Debatte nicht um p2win ? Jeder soll mit seinem Geld das machen was er will. Blizzard wollte auch ein Stückchen von der mobile game Geldmaschine. Wem es stört, einfach nicht spielen. Ich habe damit gerechnet und zocke es nicht. Fertig

Kuba

Sehe ich auch so ähnlich.
Ich habe das Gefühl das sich viele Leute einfach sorgen machen dass dadurch ein Grundstein gelegt werden würde für die Zukunft aller Games und dass das unser Untergang wird.
Diese Befürchtung habe ich persönlich nicht, ich könnte mir höchstens dadurch ein Trend bei finanzstarken Streamern entstehen könnte wer am meisten Kohle reinsteckt, sei es aus Spass oder Fame.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Kuba
Caliino

Aber genau das passiert doch schon lange in einem schleichenden Prozess….

Umso mehr Spiele da mit den wenigen „Idioten“ trotzdem Geld machen, umso mehr Entwickler springen auf den Zug auf und wollen auch ein Stück vom Kuchen.
Das ganze geht dann solange bis solche Mechaniken irgendwann zur Gewohnheit werden und die Akzeptanz dafür steigt.

Wenn ich so an die Spiele von vor 10-15 Jahren denke, waren die Spiele zu Release auch fertig und es gab zb. nichts was irgendwas in die Richtung von „Random-Lootboxen“ oder ähnliches ging.

Heutzutage wirst du selbst in Singleplayern schon mit Lootboxen und/oder Cosmetics zugeschmissen die du natürlich auch noch zusätzlich kaufen „darfst“….

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Caliino
Sky

Oder auf dem PC Warframe, Path of Exile…es gibt tatsächlich genug Beispiele.

Für mich kommt es auch immer darauf an, wie krass das Pay2Win mich als f2p-Spieler beschneidet.

  • Muss ich nun ca. 20 Stunden länger grinden, um Item XY zu ergattern…ok. Sind es ca. 50 Stunden…nicht mit mir.
  • Oder anderes Beispiel mit einer Analogie zu Diablo 3, weil ich bei Immortal noch nicht so viel über das Endgame weiß: Komme ich ohne Cash „nur“ bis Grift-Level 120 und muss danach ewig grinden, während die zahlenden Kunden easy ohne Grind bis 140 kommen? Wegen mir…es ist nur eine Zahl.

PvP ist wiederum anders, da könnte ich den Unmut verstehen. Bin selbst aber kein PvPler und halte PvP in Hack’n’Slays doch eher für einen kleinen Bonus. Diese Art von Spielen lebt doch von der Powerfantasy, sich durch Monstermassen zu schnetzeln.

ChrisZ66666

da hast du recht, ist man in absehbarer zeit auch am ziel interessiert micht p2w oder p2progress garnicht. leider ist es so (bei 99% dieser spiele), das zwar die möglichkeiten da sind (damit man ja immer sagen kann ist ja nur p2progress geht ja auch zu farmen) das du auch ohne cash ans ziel kommst, aber du krabelst so unendlich langsam hinterher, das jegliche competition meistens bereits innerhalb der ersten 3-4 tage für dich vorbei ist.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von ChrisZ66666
Sky

Jupp, leider ist das oft so. In den Fällen stimmt dann aber einfach der Satz, dass einem ja niemand zum Spielen zwingt.

Oder man rechnet sich einfach mal durch, was man ausgeben müsste, um halbwegs mithalten zu können. Bei Path of Exile fährt man bspw. gut damit, den Preis eines Vollpreistitels in Truhenplätze zu stecken. Das reicht vollkommen.

Genauso bei Warframe…auch hier kann man sich Platin kaufen, um den Stein ein wenig ins Rollen zu bringen. Den Rest erhandelt man sich eben.

WaifuJanna

Nehm bitte nicht Warframe als beispiel lool. Wie kann man das als fair betitteln das hat wirklich ALLES was man sich unter p2w vorstellen kann. (ich nen die (war)frames hier charactere damit die non warframe spieler auch wissen was gemeint ist)

(Ich nenn mal alles auf was nicht cosmetic/skin only ist)

Mehr Tragplatz/Taschen/Slots

  • Inventar slots
  • Waffen slots
  • Character slots

Timegated Crafting das mit Echtgeld sofort abgeschlossen werden kann

  • Erfoschung im Labor
  • Craften von Characteren
  • Craften von Waffen
  • Craften von Quest gegenständen
  • Züchten des Pets
  • Raumschiff Upgrades (Railjack)

Booster

  • Erfahrungs Booster
  • Drop Booster
  • Ressourcen Booster
  • Gold Booster (Credits)

Direkter verkauf von Gegenständen

  • Charactere(warframes)
  • Waffen
  • Mods
  • Upgrade Materiallien
  • Gold(Credits)

Dicke Bundles der direkt neuen content unlocked

  • Vault Bundles (40-90 €)
  • Prime Access (packet mit neuem character, waffen undco 40-150€)
  • Waffen Set Bundles (10-50 €)

Cashshop rabat als „Login belohnung“ -> *Geb geld aus Schild hochhalt*

RIVEN MODS

(das ist ist im prinzip wie in diablo immortal die 5/5 steine) Du hast nen random MOD für eine Random Waffe mit Random Positiven und Negativen effect, jetz must du hoffen einen Mod für die Richtige Waffe zu rollen der genau das Positiv hat was du brauchst, und irgendwas negatives hat was du nicht brauchst -> Nahezu unmöglich das richtige teil zu droppen -> Du musst es über andere Spieler Kaufen/Handeln, und Spoiler: Die Währung zum Handeln ist die Cashshop Wärung aka Platinum.

Sry aber warframe is so ca das schlechteste beispiel was du hättes nennen können, mir fällt momentan kein spiel ein was mehr p2w möglichkeiten hat. Du kanst in Warframe direkt nach dem tutorial ohne ein planet fertig zumachen dir alles für echtgeld kaufen. Das wär in etwa so als wenn du in Diablo Immortal Direkt Alle Legendären Waffen, Edelsteine, Unendlich Upgrade Mats, Gold undco im cashshop kaufen könntes, Ohne RNG und ohne limit.

„Du kans dir aber alles erspielen….“ ja das trifft für diablo immortal auch zu.. Erspielen heist btw du farmst für EINEN Character/Waffe ne woche materiallien brauchst RNG drops für waffen teile und Character teile und selbs wenn du alles hast muste dann noch 2-3 tage Crafting Zeit warten PRO ITEM. Wenn du es nicht mit echtgeld beschleunigst.

Es gibt allein über 40 Charactere. Das alleine zu craften würd schon 120 tage dauern. also fast ein halbes jahr. Mit cashen hastes SOFORT.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von WaifuJanna
Saigun

Die vergleiche hinken aber schon arg. Die Warframes funktionieren im Grunde ähnlich wie Champions in LoL. Ist toll wenn du alle hast, das macht dich aber auch nicht besser. Und ja der Shop von Warframe ist dick, aber Shopwährung verdienen kann dort jeder Problemlos, auch in grossen Mengen. Ich selber habe 2 Warframe-Accounts. Einer davon komplet free to play. Mit den free to play Acc habe ich mit Junksales angefangen meine ersten Platin mir zu verdienen. Ab und an sind aus den Relikten auch bessere Items rausgekommen, die ich für mehr Platin verkaufen konnte. Jetzt könnte ich weiter machen mit z.b. Trashrivenmods kaufen, für gefragte Waffen und die dann solange neu rollen, bis irgendeine brauchbare Statkombo drauf ist. Und das ist dann etwas, das man durchaus teuer verkaufen kann. Mit Eurogegenwerten, die mit Glück in 3-stellige bereiche gehen können. 2-stellige Eurogegenwerte bekommt man damit aber safe raus. Oder ich gehe spezifische raremods farmen. Ayatanstatuen verticken. Leute die tiefer in der Materie stecken können sich auch noch mit flippen beschäftigen. Mit den nötigen wissen kann man Warframe problemlos komplet f2p spielen und dabei sogar eine Menge Währung im Shop liegen lassen, komplet ohne zahlen. Und nein, die Möglichkeit hat man in Diablo Immortal nicht und die Rivenmods mit 5-Sterngems zu vergleichen ist schon arg frech. Für den Preis von 1 5-Sterngem in Diablo Immortal bekommst du ca. 100 brauchbare Rivenmods in Warframe. Das ist nicht übertrieben.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Saigun
mOlDaViA

Ich meine gelesen zu haben, es gäbe eine Rechnung, bei der man für 6 5* Gems auf max ca. 300k liegen lassen muss. Abgesehen davon können die 5* Gems NUR mit den legendären Dingern da gefarmt werden. Und die Kosten.

Sky

Da wären wir wieder bei der leidigen Diskussion, was denn eigentlich p2w bedeutet. Am Ende ist es doch oft sehr subjektiv. Dass jemand der zahlt, schneller am Ziel ist, ist doch irgendwie klar. Wieso sonst sollte man zahlen?

Meine Warframe-Zeit ist jetzt auch schon zwei Jahre her, vielleicht hat sich irgendwas seit damals massiv verändert. Aber bis dahin hatte ich über die Jahre >1000 Stunden angesammelt und ja, dazu gehörte auch Grind. Wir sprechen hier ja immerhin von Grind-Spielen. In Warframe hatte ich aber nur in wenigen Fällen das Gefühl, mich durch eine Grindhölle schleppen zu müssen. Es bot mir genug Abwechslung, ich war in nem super Clan und konnte mit meinen Kumpels abends gemütlich das Spiel genießen….und das alles ohne einen Cent auszugeben.

Platin hatte ich immer genug durch Trading. Mehr wäre schöner gewesen…aber das hielt mich nicht davon ab, die Inhalte des Spiels zu spielen. Ich hatte „nur“ 18 Frames…na und? Mit denen konnte ich alles spielen, was ich wollte.

Ich käme gar nicht auf die Idee, die Erwartung zu haben, dass die Entwickler mir gefälligst jeden einzelnen Inhalt dieses kostenlosen Spiels for free in den A*** stecken.

Maledicus

„“Nahezu unmöglich das richtige teil zu droppen -> Du musst es über andere Spieler Kaufen/Handeln“

Das ist der Teil wo ich nicht mitgehe in deiner Aussage zu Warframe und ich hab da n paar tausend Stunden gespielt. Man muß nichts kaufen von anderen Spielern, man kann sich alles erspielen. Man muß nur gewillt sein Zeit in das Spiel zu investieren, wissen wo man Dinge bekommt und zu grinden. Da es mittlwerweile gigantisch groß geworden ist hat man eben auch nicht schnell alles erspielt. Das dauert lange. Das Spiel hat auch eine Progression, wie andere MMOs auch, man fängt klein an und muß sich da eben durchspielen, das macht sich insbesondere an den Quests deutlich und daraufhin folgend an Fraktionen bei denen man sich Ruf erspielt.

Wo du recht hast – mit Geld kann man diesen Weg deutlich abkürzen, aber die Frage ist doch eher muß man das um überall mitspielen zu können? Und das kann man in Warframe verneinen, steckt man ein gewisses Maß an Zeit in das Spiel welches typisch ist für MMOs dann kann man innerhalb weniger Wochen überall mitspielen, wenn nicht schneller. Du brauchst weder alle Waffen noch alles Warframes um im Endgame mitspielen zu können.

Das einzige was man ausschließlich gegen Echtgeldwährung kaufen muß sind Slots für Waffen & Warframes, darüberhinaus fällt mir nichts ein. Bedeutet n bischen was muß man in das Spiel investieren an Geld.

Gruß.

ChrisZ66666

erst wenn gearabhängiges pvp ins spiel kommt oder loottable im pve wo man mit ner gruppe drüberrubelt z.b. weltbosse und der loot verteilt wird je nachdem wie viel schaden man gemacht hat, oder aber weltbosse wo auch pvp möglich ist und solche kreditkartengötter dann den halben zerg in 2 sekunden wegsprengen und du so keinen einzigen weltboss mitmachen kannst, dann ja dann muss man mithalten können oder kannst direkt deinstallieren wenn du vor wut nicht in die tischkante beissen willst. ich habe genug spiele mit solchen mechaniken gespielt und alle deswegen gequittet.

Zuletzt bearbeitet vor 19 Tagen von ChrisZ66666
Taless

Hearthstone????

ChrisZ66666

aber da liegt der hase im pfeffer „mit einem wirklich guten spiel“ da muss man ja als entwickler wirklich was tun. mit p2w shops verdient man mit jedem schrottspiel geld. vor allem wie in dem fall mit einem bekannten frenchise.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von ChrisZ66666
Cyril

Ich denke Hartstone ist nicht wirklich ein gutes Beispiel. Falls du E-Sport massig vorne mithalten willst, musst du für gute sets auch gut in die Tasche greifen. Sehrwahrscheinlich einiges mehr als In MTG.
Hab es jetzt nur von viele E-Sport Spielern gehört.

Garry g

Mh. Warum kommen wohl heartstone(wer geld ausgibt is trotzdem besser im progress) lol oder fortnite keine probleme mit pay2win? Weil es ihre genres nicht hergeben
Das sieht bei solchen games aus der spate dungeon fighter ganz anders aus. Immer besseres equip

T.M.P.

Jeder soll mit seinem Geld das machen was er will.

So einfach ist das nicht. Manche Menschen müssen geschützt werden.
Ein Beispiel wäre das Verbot von harten Drogen oder ganz profan das Werbeverbot von Zigaretten im Fernsehen.

Diese Spiele sind eine Seuche, die viel Spielspass opfern, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Leider erkennen viele Leute dies (anfangs) nicht.
Uebrigens machen diese Art Spiele gern nach 1-2 Jahren die Server dicht, nur um dann das gleiche Game mit etwas anderen Grafiken usw neu zu releasen. Damit die Leute schön nochmal zahlen. Ein Beispiel wäre „Idle Big Devil“, das nicht nur ein quasi identisches Spiel ersetzt hat, sondern nach 1,5 Jahren nochmal eine „neue“ Version rausbrachte. Samt Neustart versteht sich.

Abgesehen davon glaube ich, dass es den „richtigen“ Games schadet, weil deren Marktanteile kleiner werden. Damit lohnt sich das Entwickeln von Qualitätsspielen immer weniger, und wir bekommen irgendwann nur noch Ramsch.

Sky

So einfach, wie du es darstellst, aber auch nicht:)

Bin ganz deiner Meinung, wenn es um Glückspielmechaniken in Verbund mit Echtgeld geht. Das sollte härter reglementiert werden.

Trotzdem kann man nicht alle Verantwortung von den Spielern nehmen. Man kann solche Spiele auch erst mal spielen und später, sobald man an spielerische Grenzen kommt, entscheiden, ob man Geld ausgeben möchte, oder nicht.
Genauso kann man sich vorab im Netz ausgiebig informieren, was man da im Shop kauft und was es einem bringt.

Und zuguterletzt kann dir manches davon genauso bei einem Vollpreistitel passieren. Wirst ja nicht gezwungen, direkt 60€ hinzublättern, oder DLCs zu kaufen, nur um dann festzustellen, dass das Game Müll ist.

T.M.P.

Es ist halt nicht jeder immun gegen gewisse Praktiken. Die arbeiten ja mit verschiedenen Suchtfaktoren und Zwängen, und nicht alle werden sofort erkannt. Der Mensch wird halt gutgläubig geboren. =)

Eine Hinterhältigkeit von Diablo: Immortal als Beispiel:
Wenn du das Ältestenportal in Gruppe spielst, bekommt die Gruppe einen Bonus von jedem der Embleme nutzt. Natürlich wünscht sich jeder der das tut, dass die anderen auch den gleichen Einsatz bringen. Und schon ist er da, der Gruppenzwang..^^

„Ich kauf das ja nicht wegen Blizzard, ich kauf das für meine Kumpels.“
Da klingelt die Kasse.

Uebrigens bin ich genauso gegen Preorder, da bin ich selbst schon auf die Nase gefallen.^^

Sky

Das ist allerdings eine hinterhältige Mechanik:) Da wäre ich auch sofort raus, sobald ich merke, dass ich aus Gruppen gekickt werde, weil ich kein Emblem habe.

curry-meister

geht um kompetetives miteinander

Luripu

In Belgien+Niederlande sind solche Spiele verboten.
Da kann nicht jeder selbst entscheiden,
was er mit seinem Geld macht.
Scheint als ob die P2W Spiele wohl eine Grenze überschritten haben.

Craine

Ich mache mir immer mehr sorgen wegen Diablo 4. Da Diablo Immortal zum teil sicher ein Testlauf ist um zu sehen wie dämlich die Leute sind und Geld ausgeben. Braucht nur genug Shrouds und Quinns und es wird ein finanzieller Erfolg.

Toranes

Dass genau diese Aussage “ Edelsteine sind ja keine Ausrüstung“ kommen wird habe ich bereits vor dem Release gesagt als sich die Entwickler zum pay2win geäußert haben. Natürlich wird nun behauptet, dass wohl etwas nicht ganz klar wurde…

WaifuJanna

Der Twitch-Streamer Asmongold hat in einem Clip deutlich gemacht, wie leicht man an Ausrüstung rankommt, wenn man Geld investiert. Man kann also Items „nicht direkt“ kaufen, indirekt aber die Wahrscheinlichkeit auf gute Items durch Geldeinsatz deutlich erhöhen.

Bitte fixen. – Nicht AUSRüSTUNG , GEMS kann man die chance erhöhen. Was die grund aussage vom blizzard dev bestätigt. Du kans kein gear cashen. Gear = Waffe, rüstung,ringe – Gear != Gems!!!

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von WaifuJanna
CptnHero

das lustige ist ja auch, man „rüstet“ die Gems ja sogar aus.
Es ist ja nicht so, als ob sie in einem passiven Fähigkeitsbaum verfügbar wären.
Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht damit xD

Benedict Grothaus

Fixed

Caliino

Sorry, aber das ist eine der dämlichsten Aussagen die ich jemals gelesen habe…

Unter Ausrüstung zählt alles darunter was dein Char ausrüsten kann, egal ob das nun die Items direkt sind oder Steinchen die du reinpacken kannst.

Du kaufst dir ja auch nicht ein Auto und stellst fest dass du nur die Karosserie gekauft hast, der Händler dann so: „Tja, du hast nicht gesagt dass du auch den Motor, Räder usw. haben willst – kostet natürlich extra 😀 „

WaifuJanna

Ne aber wenn jemand der nicht viel von diablo kennt das wort ausrüstung/gear hört, woran denkt man da als erstes Waffen, Rüstungen, und evlt schmuck. Aber irgendwelche Juwelen die man irghendwo reinsockeln kann. Das is ja tiefere game mechanic.

Andy

Der kriegt von den hardcore Fanboys bestimmt noch Morddrohungen zugesendet.

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