Ich habe 1.000 Stunden lang solo ein MMORPG gespielt – Es war großartig

MeinMMO-Autor Maik Schneider kommt MMORPG-technisch aus einer anderen Zeit und konnte lange nichts mit der “WoW-Generation” anfangen. Doch ein starker Franchise-Titel zog ihn in den Strudel, aus dem er über 1.000 Stunden nicht mehr heraus kam – Fast komplett als Solo-Spieler.

Persönliches Computer-Logbuch Ensign Schneider der “USS Hau Drauf”, Sternzeit 67091,97 – Die Dateien des taktischen Simulation-Programms der Sternenflotte stehen endlich nicht mehr nur dem “Red Squad”, sondern auch normalen Offiziers-Anwärtern zur Verfügung. Zeit für ein bisschen Weltraum-Action.

So oder so ähnlich klangen meine ersten Gedanken, als am 17. Januar 2012 Star Trek Online (STO) auf sein Free2Play-Modell umstieg. Ich wusste direkt, das ist was für mich. Captain Janeway und andere Brücken-Größen des “Star Trek”-Franchise begleiteten mich schon, als man mich noch “Rotzbengel” nannte und begründeten sogar ein bis heute andauerndes Interesse an der Wissenschaft.

Selbst ein Raumschiff-Captain zu sein … das war buchstäblich ein Traum von mir. Nicht nur einmal. STO lieferte genau das und ich übernahm unzählige Stunden die Kontrolle eines selbst-bemalten Raum-Kreuzers. Mehr als 1.000 Stunden, um genau zu sein. Das zumeist als Solo-Spieler.

Update: Ich habe den Artikel ursprünglich am 28. Juli 2020 veröffentlicht und im April 2023 überarbeitet und angepasst.

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Die meiste Zeit in STO war ich mit einer der vielen Varianten der “Enterprise D” unterwegs – Einer Galaxy-Klasse.

Star Trek Online beamte mich ins MMORPG-Genre

Wie konnte das passieren? Solo ein MMO zu spielen, ist gar nicht so unüblich. In einer MeinMMO-Umfrage fanden wir 2020 mal heraus, dass fast 10 % der Teilnehmer so gut wie immer solo unterwegs sind. Wir haben sogar eine Liste mit den besten MMOs für Solo-Spieler.

Doch 1.000 Stunden allein durch die Weite des Alls zu fliegen, wirkt dann doch schon happig. Für mich war es zu dem Zeitpunkt aber absolut logisch, denn ich erwartete eigentlich etwas anderes von einem MMORPG.

Als ich angefangen habe, MMOs zu spielen, begann die Session meist mit einem aufdringlichen Pfeifkonzert aus dem Router. Das war Ende der 90er-, Anfang der 2000er-Jahre ein Teil der Verbindung mit dem Internet.

Große MMORPGs wie World of Warcraft mit 3D-Grafik sollten noch Jahre bis zum Release brauchen und statt eines Battle.net-Launchers hatte ich bloß meinen Internet-Explorer. Denn mein erstes MMO war ein Browser-Game.

Ich zockte ein paar Browser-Spiele, bis ich zu “Galactix-Online” kam und blieb ich eine Weile. Hier saß man gemeinsam mit 19 anderen Spielern in einer von vielen Galaxien. Man baute seine Basis, Flotte und Forschung aus, ging auf Raubzüge nach Ressourcen-Asteroiden der Feinde.

Hinterhältige Angriffe auf die eigenen Ressourcen-Speicher gehörten ebenfalls dazu. Alle paar Monate gab es einen Reset, der einen Runden-Sieger festlegte und den Fortschritt für die nächste Runde zurück auf 0 setzte.

“GO” gibt es heute nicht mehr, doch ihr könnt es euch ganz ähnlich vorstellen, wie das deutlich größere OGame. Der deutsche YouTuber “Aeonitas” stellt euch das Browser-Game in seinem Video vor:

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Als ich bei “Galactix-Online” einstieg, gab es schon feste Strukturen innerhalb der Spieler-Gemeinschaft. 2 große Allianzen, geführt von wenigen Galaxien, steigerten sich zum Ende der Runden in einen großen Krieg und der Sieger entschied meist auch die ganze “Season” für sich.

Die großen Allianzen bestanden aus extrem aktiven Spielern, die kaum eine Nacht durchschliefen, ohne zu schauen, ob es ihren Schiffen und Asteroiden noch gut geht. Diese Spieler waren dauernd auf der Suche nach Nachwuchs und scouteten die Punktelisten nach neuen Soldaten, die im Dienst der Allianz ihre Freizeit gaben.

Sie waren also auf der Suche nach mir.

Durch das Konzept mit den 20 Spielern in einer Galaxie, die alle in einem Boot saßen und sich ein Forum teilten, bildete sich schnell aus einer unbekannten Truppe ein lustiger Haufen. Als “Diplomat” unserer “Gala” kam ich auch bei aktiveren Galaxien ins Gespräch und stieg dann von Runde zu Runde auf.

Irgendwann kam das Leben dazwischen, ich spielte nicht mehr so aktiv. Auch dem kleinen Galactix Online ging langsam aber sicher die Puste aus. Das Spiel hatte vermutlich nie mehr als 2.000 Spieler, nur ein Bruchteil davon spielte so aktiv wie ich. Man kannte sich, forderte sich heraus, spielte auch mal eine Runde zusammen in einer Gala oder Allianz.

Etwas Ähnliches habe ich damals auch von “echten” MMORPGs erwartet. Doch die Realität sah anders aus – niemand kam vorbei und nahm mich mit, nur weil ich aktiv gespielt habe. Die Verbundenheit der gesamten Community war viel geringer.

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Überall sind Spieler, doch kaum jemand spielt zusammen. Fand ich erst komisch …

Wie kamen dann aber 1.000 Stunden zusammen? Aufgrund dieser falschen Erwartungen dachte ich nie daran, einer größeren “Gilde” beizutreten, die in STO natürlich “Flotten” heißen. So trottete ich allein durch die Aktivitäten und Star Trek Online schaffte es trotzdem, mich über Jahre hinweg immer wieder in den Bann zu ziehen. So habe ich etliche Spielstunden auf meinem Konto gesammelt.

Die ersten paar Hundert Stunden noch mit einem Kumpel, ging es spätestens nach meinem ersten Comeback nur noch solo ran. STO war für mich wirklich genau das Richtige:

  • Klasse Fan-Service
  • Aussicht auf mehr Content
  • Raumschiff-Grafik bis heute angenehm
  • Starke Raumschlachten im MMORPG-Stil
  • Grind, Grind, Grind

Mir fiel es schwer zu verstehen, dass mal einer der Serien-Darsteller von “Deep Space Nine” erzählte, er habe viele MMOs gespielt, aber nie Star Trek Online.

Ich konnte stundenlang auf meiner Tastatur die Befehle zur Energie-Verteilung, Kurs-Änderungen oder zum Feuern einhacken.

Die Raumschiff-Schlachten im MMORPG-Stil waren ein Riesen-Spaß, an die 40 Fähigkeiten galt es gleichzeitig zu managen. Man verteilt durchgehend Buffs, De-Buffs, weicht aus, zieht das Feuer auf sich und die Zeit rennt in den Gefechten – es war großartig.

Der Fan-Faktor spielte bestimmt auch eine gewisse Rolle. Star Trek ist einfach beste.

Irgendwann konnte man dann sogar mit seiner “Flotte” eine Sternenbasis bauen. Das Ding verschlang unfassbar viel “Dilithium” (eine der sammelbaren Premium-Währungen) und ich musste meine lange inaktiven Kumpels regelrecht anflehen, um hier nochmal ein bisschen mitzumachen.

Für dieses Ding hab ich mit einer solchen Leidenschaft gegrindet, dass die Basis des “Kampf-Kommandos” bis heute für meinen unermüdlichen Einsatz in Videospielen steht. Und als Mahnmal, es auch irgendwann sein zu lassen.

Falls ihr mehr von Star Trek Online sehen wollt, schaut bei dem deutschen YouTuber “Teddykrieger” vorbei:

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Persönliches Computer-Logbuch Admiral Schneider, Kommandant der “Schnitzelbasis”, Sternzeit 84141,21 – Mein altes Schiff die “Hau Drauf” dockt für technische Aufrüstungen ein paar Tage bei uns an. Unfassbar, dass die alte Mühle tatsächlich noch Einsätze fliegt. Dasselbe könnte man aber über mich sagen. Ich werd mal schauen, ob “Frachtraum 3” immer noch eine Tribbles-Brutsätte ist.

Warum hast du aufgehört? Neue Spiele, neue Freunde, neue Herausforderungen. Star Trek Online hat mir lange Spaß gemacht und bei jedem neuen Trailer kickt kurz die Nostalgie.

Doch die Luft war und ist dann doch raus. Ziemlich genau mit Abschluss der Sternenbasis, für die ich mehrere Monate jeden Dilithium-Asteroiden in Reichweite auspresste.

Star Trek Online bleibt für mich aber etwas ganz Besonderes und es wird nie wieder ein Spiel geben, das ich so lange solo zocke – auch wenn es eine Zeit lang richtig großartig war.

Möchtet ihr eine weitere, persönliche Geschichte von mir lesen, dann schaut hier vorbei: Ich habe 280 Euro für einen PS5-Controller bezahlt und verdammt, ich würde es wieder tun

LoL: Wenn ihr auf Staffel 2 von Arcane auf Netflix wartet, gibt es schlechte Nachrichten

Nach dem riesigen Erfolg der Netflix-Serie Arcane warten Fans nun sehnsüchtig auf die 2. Staffel aus der Welt von League of Legends. Die Hoffnung war, noch Ende 2023 die ersten Folgen von Staffel 2 der LoL-Serie sehen zu können. Daraus wird wohl nichts, wie in einem neuen Interview bekannt wurde.

Was ist mit Arcane?

  • Arcane erzählt die Geschichte einiger Helden aus dem MOBA League of Legends.
  • Die Serie war 6 Jahre lang in Entwicklung und erschien 2021 auf Netflix. Sie war sogar erfolgreicher als die Simpsons.
  • LoL-Macher Riot hat bereits eine zweite Staffel angekündigt, allerdings noch ohne Release-Datum. Jetzt spricht der Chef über die neuen Folgen, von denen schon einige fertig sind.
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von Patrick Freese

Diese Info gibt es jetzt: In einem Interview mit der chinesischen Website Bilibili spricht Riot-CEO Nicolo Laurent über die Zukunft von Arcane (via bilibili.com, bei Minute 18:30). Dort bestätigt der Chef: Ja, es wird immer noch eine zweite Staffel von Arcane geben.

Ein Fan fragte über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo, wann die Staffel erscheinen wird. Laurents Antwort: „Sie ist noch nicht fertig […] und es wird unglücklicherweise nicht mehr dieses Jahr sein.“

Staffel 2 von Arcane wird also frühstens 2024 erscheinen. Der Grund dafür ist, dass Arcane schlicht zu erfolgreich war. Eine gute Nachricht gibt es aber trotzdem.

Video starten
Arcane: Season 2 im Teaser

Arcane: Season 2 erst 2024, die ersten Folgen sind schon fertig

Laurent erklärt, dass der Erfolg von Arcane die Erwartungen für Staffel 2 enorm nach oben getrieben hat. Diese müssten nun auch bedient werden, entsprechend lang bräuchte man für die Produktion.

Laurent sagt: „Man will diese Qualität und wir wollen nicht hetzen. Das dauert.“ Hätten sie vorher gewusst, wie gut Season 1 ankommt, hätten sie schon früher mit der Produktion von Season 2 angefangen. Dafür zahle das Studio jetzt den Preis.

Allerdings habe Laurent bereits die ersten 3 Folgen von Season 2 vor seinem Flug nach China gesehen. Der Chef geht nicht ins Detail über den Inhalt, betont aber, dass man Qualität abliefern wolle.

Ein konkretes Datum fehlt damit noch immer. Vor 2024 wird Staffel 2 von Arcane aber nicht mehr erscheinen.

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Quelle(n):
  1. millenium.org

WoW wollte eine der coolsten Mechaniken aus Classic zurückbringen, rudert jetzt wohl doch zurück

Mit dem kommenden Patch 10.1 bekommt World of Warcraft ein neues Gebiet und einen neuen Schlachtzug. Dort sollte eine Mechanik von vor 18 Jahren zurückkommen, die berühmten „Class Calls“ von Nefarian. Nach neusten Informationen hat Blizzard sich nun doch dagegen entschieden, obwohl sogar schon Sound Files aufgenommen wurden.

Was ist das für eine Mechanik? Die „Class Calls“ waren eine absolut einzigartige Mechanik im Pechschwingenhort. Der Endboss Nefarian hat sich einen Spieler ausgesucht und die Kontrolle über ihn übernommen.

Diese haben dann mit ihren Fähigkeiten der eigenen Gruppe geschadet. Je nach Klasse sind unterschiedliche Effekte aufgetreten – Schurken etwa haben fast den gesamten Raid vergiftet. Die Mechanik war so besonders, dass neue Klassen selbst Jahre später einen Call im uralten Raid bekamen.

Mit Patch 10.1 „Glut von Neltharion“ sollten die Class Calls zurückkehren und das direkt für alle 13 Klassen. Sogar die Sound Files existieren schon, die der Drache dann schreit, um die Klasse anzusagen. Das sieht jetzt anders aus.

Das ist jetzt neu: Wie wowhead herausgefunden hat, ist der Eintrag zu den Class Calls aus dem Dungeon-Journal verschwunden. Das heißt, dass die Fähigkeit nicht mehr aufgeführt wird, also vermutlich nicht mehr eingesetzt wird.

Im Moment wird der Patch noch getestet und es kann stetig zu Änderungen kommen. Wie es aussieht, ist aber zumindest diese Mechanik nun gestrichen.

Ihr findet in unserer Übersicht alle Infos zu Patch 10.1 für World of Warcraft. Im Video seht ihr das neuste Cinematic:

Video starten
Neues WoW-Cinematic zeigt die Macht der Inkarnationen und ziemlich düstere Gestalten

Spieler werden ausgeschlossen, um den Kampf leichter zu machen

Blizzard gibt keinen Grund an, warum die Fähigkeit gestrichen wurde. Die Kollegen von wowhead berichten allerdings, dass einige Schlachtzugsgruppen schon überlegt haben, welche Spieler sie gezielt aussetzen.

Da einige der Class Calls deutlich schwerer sein würden als andere, hätten sie entsprechende Klassen einfach nicht mitgenommen – und stattdessen viele von denen eingepackt, deren Effekt besonders leicht ist.

Da Blizzard schon seit vielen Jahren die Philosophie „bring the Player, not the Class“ vertritt, liegt die Entscheidung hier nahe. Selbst in den Kommentaren zeigen sich einige Fans zwar enttäuscht, insgeheim aber erleichtert.

Besonders Effekte wie die des Druiden, die ihn alle 6 Sekunden in eine zufällige Gestalt verwandelt, wären etwa mehr nervig als eine Herausforderung. Besonders für „casual“ Gruppen sei die Fähigkeit einfach zu umständlich gewesen.

WoW legt gerade ein irres Tempo vor – Wann kommt der große Crash?

Quelle(n):
  1. wowhead

7 einfache Schritte, um ein wahnsinnig unglücklicher MMO-Spieler zu werden

Viele denken, es erfordert Erfahrung und viel Hingabe, um ein erfahrener und bitterer Veteran im Online-Gaming zu werden. Aber das täuscht. Wir zeigen Euch 7 einfache Schritte, um im MMO-Genre dahin zu kommen, wofür andere Jahre trainieren müssen.

Als Neuling in der Welt der Online-Videospiele schaut man oft ungläubig auf erfahrene Veteranen, die vom Kummer vieler Jahre eine herrlich rote Gesichtsfarbe haben und deren Stimme rau vom vielen Brüllen ist. Die Hände dieser ehrenwerten, weisen Menschen sind oft krumm vom Brettern wütender Flames auf ihre edlen, mahagonifarbenen Tastaturen.

Wir wollen Euch zeigen, wie man diesen herrlichen Zustand innerhalb kürzester Zeit erreichen kann.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Dezember 2019 und wurde im April 2023 für euch angepasst.
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Ein beneidenswerter Spieler hat den ultimativen Zustand des Unglücklichseins erreicht.

Schritt 1: Bestell dir die größte Edition und informiere dich richtig

Sobald ein neues MMO angekündigt ist, gilt es, vor allem anderen, herauszufinden, was die teuerste Edition ist. Die wird sofort vorbestellt. Idealerweise so, dass man sie auf keinen Fall zurückgehen kann.

Eine physische Edition wird sofort aufgerissen, jeder Code umgehend eingelöst, jede Quittung zerrissen, verbrannt und auf ewig ausgelöscht. Wichtig ist es, sämtliche Brücken hinter sich abzufackeln. Es darf kein Zweifel aufkommen, es kann keinen Weg zurück geben.

Die Collector’s Edition von Conan Exiles. Drunter machen es Profis nicht.

Dazu gilt es, ab sofort jede noch so kleine Kleinigkeit, die Entwickler über ihr MMO sagen, zu nehmen und zu schauen, was eigentlich dahintersteckt.

Denn, was viele nicht wissen: Viele Entwickler reden am Anfang nur leise und vorsichtig über ihr Spiel. Sie verbergen die vielen Features, die sie eigentlich bereits entwickelt haben. Diese Informationen wollen sie sich für später als große Überraschung aufheben.

Wenn ein Entwickler etwa sagt: „Wir bieten ein MMO für PvE- und PvP-Fans“, dann heißt das, dass das MMO mindestens mit 8 Dungeons, 3 Raids und fantastischen Bosskämpfen startet. Dazu natürlich ein Ranked-System, das letztlich in einer 30 Millionen-$-Weltmeisterschaft münden wird.

Anthem-Roadmap
Die Roadmap von Anthem ist viel zu karg. Die Entwickler lassen absichtlich Raum, um ihre wahre Absicht zu verbergen.

Viele Anfänger machen den Fehler und denken zu klein, wenn sie sich auf ein neues Spiel freuen. Sie zügeln gar ihren Enthusiasmus, um dann nicht enttäuscht zu werden.

Das macht keinen Spaß. Begeh diesen Fehler nicht.

Schritt 2: Erkläre Fans von anderen MMOs, warum sie total falsch liegen

Der zweite Schritt ist für viele das Highlight eines richtigen MMO-Lebens. Man sucht sich entweder ein schon etabliertes Spiel oder ein anderes neues MMO und findet raus, wo deren Fans sitzen.

Dann setzt man alles daran, diese Narren von ihrem falschen Weg abzubringen und sie davon zu überzeugen, dass das eigene Spiel viel besser ist.

TESO vs WildStar
Ein Duell zwischen zwei “neuen” Spielen gab es 2014.

Man macht sich über das andere Spiel lustig:

  • Was das für eine miese Grafik hat und dass es „Bald tot sein wird“ – der Entwickler ist ja für Flops bekannt.
  • Dazu nennt man Beispiele von gescheiterten Spiele, dem auch verblendete Narren nachgelaufen sind.
  • Außerdem: Wo ist überhaupt die Innovation? Das ist doch nur Mist von der Stange.
  • Gerade, wenn das “feindliche MMO” aus anderen Kulturkreisen kommt, ist es wichtig, die Fans über ihre Verblendung aufzuklären. Weiß doch jeder, dass von daher nur billige Massenware in die Welt geschickt wird.
Black Desert Frau Model
Ein Modell aus Black Desert.

Man lobt das eigene Spiel in höchsten Tönen, denn viele Ahnungslose wissen gar nicht, was das für eine Perle ist. Denen ist gar nicht klar, was der Game Director mal vor einiger Zeit bei einem Live-Event in Tokio über den Development-Plan gesagt hat. Die haben einfach keine Ahnung.

Teile dein Wissen mit ihnen, werde aber nicht zu ausführlich. Quellenangaben oder Links lassen dich schwach erscheinen.

Star Citizen Chris Roberts
Wer nicht weiß, was Chris Roberts in einem Livestream 2013 aus seinem Wohnzimmer gesagt hat, braucht gar nicht erst kommen!

Es gilt:

  • Wer sein Spiel verteidigt, ist sicher ein „White Knight“ und wird heimlich vom Publisher bezahlt.
  • Wer hingegen dein Spiel angreift, ist vermutlich ein jämmerlicher Content-Creator, der nur versucht mit seiner eigenen, rundheraus falschen Meinung Clicks von dummen Leuten zu bekommen, die auf sowas reinfallen. Oder er ist ein dummer Troll, der nur Ärger machen will.

Für Fortgeschrittene: Um die eigene Position zu unterstützen, ist es förderlich, sich mehrere Accounts anzulegen, die dann die eigenen Ansichten unterstützen und die feindlichen Ansichten ins Lächerliche ziehen.

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Experten wie Datto sind grundsätzlich nur ernstzunehmen, wenn sie Deine Meinung vertreten. Sonst sind es “sogenannte Experten” – Pah.

Schritt 3: Bereite dich total auf den Release vor

Wenn die lange Zeit des Wartens endlich vorbei ist und das MMO in den Release startet, gilt es, diese Zeit optimal zu nutzen.

Sag alle Termine und Verpflichtungen ab, bereite etwaige soziale Kontakte darauf vor, dass du sicher für Monate nicht zu sprechen sein wirst.

Bunkere Lebensmittel, die rasch und einfach zuzubereiten oder gar roh zu verzehren sind, oder besorge dir Listen der örtlichen Futter-Lieferanten. Achte dabei auf Abwechslung in der Menüzusammenstellung. Du bist ja kein Tier.

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Vernünftige Verpflegung während eines MMO-Release.

Nimm all deinen Urlaub oder überlege dir, wie du glaubhaft krankfeiern kannst und richte dein Leben darauf aus, dass du für Wochen oder Monate nichts anderes machst, als dich in dem Spiel zu vertiefen, das sicher genug Inhalte bieten wird, um dich voll und ganz zu vereinnahmen und auszufüllen.

Am besten richtest du es dir so ein, dass du gleich dort essen kannst, wo du auch zockst. Das spart Zeit und ist clever.

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Irgendwer macht danach sicher sauber.

Schritt 4: Zocke wie ein Irrer durch

In dieser Phase ist es wichtig, sich voll dem Spiel hinzugeben und durchzuzocken. Dabei gilt es aber, auf höchstmögliche Effizienz zu achten.

Konsumiere daher auf einen Zweitbildschirm oder dem Smartphone aktuelle Guides und Videos über dein MMO, um schnellstmöglich das Maximal-Level und die beste Ausrüstung zu erreichen. Ein idealer Ort dafür ist die Toilette – so kannst du Zeit, die sonst unnütz verschwendet wäre, optimal nutzen.

Sag aber keinem, dass du Guides liest. Es könnte ein falsches Licht auf dich werfen.

Das optimale Level des Spielens ist erreicht, wenn du nachts von dem MMO träumst.

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Korrekte Einstellung eines MMO-Spielers zum Release eines MMOs.

Mach auf keinen Fall den Fehler, anderen Spielen Ratschläge zu geben oder deren Fragen zu beantworten. Du willst dich nicht beim Fußvolk anbiedern.

Lass sie aber wissen, dass nur Noobs so dumme Frage stellen, während sich Pros wie du in komplett anderen Sphären bewegen, die für diese einfachen Gemüter gar nicht zu erfassen sind. Die waren sicher noch nicht mal Theory-Craften und von den coolen Cosmetics, die du hast, können die nur träumen.

Wichtig ist es in dieser Phase, andere über deine Fortschritte zu informieren. So kannst du unter Guides gerne schreiben, dass du das ohne jede Hilfe hinbekommen hast und das schon vor Wochen. Noobs interessiert sowas.

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Nun ist deine Weisheit gefragt.

Schritt 5: Rette das Spiel

Für viele Kenner folgt jetzt die schönste Phase. Denn du erkennst als einer der Ersten, dass das MMO zwar eine ganz gute Grundlage bietet, aber es doch noch an einigen Features und vor allem an Inhalten fehlt. Denn du hast ja jetzt schon alles durchgespielt.

Mit einigen Verbesserungen wäre das Spiel viel besser und du hast auch schon Ideen für neue Boss-Mechaniken und fantastische neue Inhalte. Und die nächsten besseren Items müssen auch bald kommen, du hast ja schon alles.

Jetzt ist die Zeit gekommen, das MMO zu retten.

lost ark holy knight schwert
Wenn du den Noobs nicht sagst, wie es weitergeht – Wer soll es sonst machen?

Nutze nun die Gelegenheit, deine Erfahrungen der letzten Wochen zu beschreiben und anderen Spielern klarzumachen, dass du der einzige bist, der das Spiel jetzt noch retten kann. Erkläre, wie dumm die Entwickler sind, nicht auf deine Ideen zu hören.

Betone dabei, was du in Phase 4 erreicht und wie viel Zeit du in das Spiel investiert hast, um dir den Status der Unfehlbarkeit zu verdienen, der gefälligst von allen respektiert werden sollte: Du bist immerhin ein anerkannter Experte in dem MMO. Niemand, der bei klarem Verstand ist, würde das bezweifeln.

Sollte es irgendein Noob wagen, dir zu widersprechen, erkläre ihm, wo er sich seine Noob-Meinung hinstecken kann. Beleidige idealerweise ihn und/oder seine Mutter so drastisch, dass jeder erkennt, wer hier das Sagen hat.

Sicher hat der kaum das Tutorial durch, sonst würde er nicht so einen Mist schreiben.

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Schritt 6: Sei bitter enttäuscht

Obwohl du dir so viel Mühe gegeben hast, für deine Ideen zu werben, scheinen sich die Entwickler jetzt zurückgezogen zu haben.

Es heißt sogar, die würden nicht mehr in den offiziellen Foren posten, weil denen dort angeblich die Stimmung zu feindselig geworden ist. Solche Weicheier.

Jetzt ist es an der Zeit, deine Wut über die gebrochenen Versprechen voll auszuleben. Betone dabei stets, auf welch guten Weg das Spiel einst war, bevor dann falsche Entscheidungen getroffen wurden, um irgendwelchen Casuals besser zu gefallen, während der Entwickler das eigentliche Publikum, also dich, vergrätzt hat.

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Wie konnten sie es wagen, dich so zu täuschen?

Hier kannst du dein enormes Wissen nutzen, um allen klarzumachen, was für verdrehte Lügen die Entwickler einst aussprachen, um dich zu täuschen und in Sicherheit zu wiegen.

All die versprochenen Features kamen nicht, mittlerweile ist die Roadmap nur noch lächerlich und die einzigen, die das Spiel verteidigen, sind verblendete White Knights, die sicher vom Entwickler heimlich bezahlt werden.

Schritt 7: Finde das nächste Spiel

Suche dir danach ein neues Spiel und beginne mit Phase 1.

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Trainer nimmt mit Pokémon GO 15 Kilo ab und verrät uns, wie das geht

Die Inhalte von Pokémon GO sollen die Trainer motivieren, sich zu bewegen. Nun berichtet ein Reddit-User über seine Gewichtsabnahme, die er mithilfe des Spiels erreicht hat. Wir von MeinMMO haben ihn schriftlich dazu interviewt und er hat uns verraten, wie er das geschafft hat.

Um wen geht es? Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen ist Pokémon GO darauf ausgelegt, nach draußen zu gehen, sich zu bewegen und die Gegend zu erkunden. Das hat sich der Reddit-User FarTransportation376 zunutze gemacht und berichtete am 22. März im Pokémon-Subreddit stolz von seinem Gewichtsverlust.

Wie er das gemacht hat und welche weiteren Ziele er nun verfolgt, hat er uns im Interview verraten.

So konnte ein Trainer mit Pokémon GO 15 Kilo abnehmen

Warum wollte FarTransportation376 mit Pokémon GO abnehmen? Wie er in seinem Reddit-Beitrag erklärt, hat er seit seinem Abschluss 60 Pfund, also 30 Kilogramm, zugenommen, weshalb er sich in seiner Haut unwohl fühlte. Sein Training im Fitnessstudio brachte jedoch keine Verbesserung und stupides Laufen hasste er. Durch Pokémon GO fand er nun jedoch einen besonderen Anreiz, sich zu bewegen.

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“Pokémon GO hat mir geholfen, Gewicht zu verlieren, und ich bin für immer dankbar”

Wie viel hat FarTransportation376 abgenommen? In unserem Interview hat uns der Trainer stolz verraten, dass er binnen 2 Monaten knapp 15 Kilo verloren hat. So erklärte er uns Folgendes:

Ich habe 2 Monate gebraucht und bin bisher von 225 Pfund [112,5 Kilogramm] auf 195 Pfund [97,5 Kilogramm] gesunken (immer noch nicht mein Ziel, aber sehr beeindruckend für diesen kurzen Zeitraum). 

FarTransportation376

Wie lange spielt er schon Pokémon GO? Ursprünglich begann er bereits 2016 mit dem Spielen von Pokémon GO, unterbrach es aber wegen seines Studiums. Durch einen Freund hat er im Februar 2023 schließlich aber wieder damit begonnen, um gemeinsam mit ihm zu spielen und regelmäßig spazieren zu gehen.

Ich habe 2016 angefangen zu spielen, aber 2017/2018 aufgehört, als ich zur Universität ging. Ich habe es im Februar 2023 wieder aufgenommen, nachdem ein Freund vorgeschlagen hatte, dass wir alle spielen und spazieren gehen, da wir in der Stadt wohnen.

FarTransportation376

Trainer läuft jede Woche 50 km für die wöchentliche Belohnung

Was hat ihn motiviert, sich zu bewegen? Wie FarTransportation376 uns berichtet hat, lebt er in einer Stadt, bei der er allein von seiner Wohnung 6 PokéStops und 2 Arenen erreicht. Für viele würde bereits hier die Bequemlichkeit siegen, doch der Reddit-User sah das anders.

Er stellte fest, dass durch die Lockmodule nicht die besten Monster spawnten und war deshalb motiviert seine Gegend zu erkunden, um die Häuserblöcke zu ziehen und so auf zahlreiche interessante sowie neue Pokémon zu stoßen.

Ich war motiviert, raus- und spazieren zu gehen, denn obwohl es in meiner Wohnung zwei Arenen und 6 PokéStops gibt, die ich drehen kann, ohne mich zu bewegen, ist die Spawn-Rate neuer Pokémon selbst mit Lockmodulen nicht so toll. Wenn ich ein paar Häuserblöcke im Umkreis laufe, spawnen einige neue und wirklich interessante Pokémon

Ich laufe nicht immer auf einer festen Route, da ich immer neue PokéStops und Arenen aufsuchen möchte, so dass meine Route jeden Tag einen anderen Weg nimmt.

FarTransportation376

In seinem Reddit-Beitrag erklärt er außerdem, dass es ihm viel Freude bereitet, die Eier auszubrüten und durch das Laufen Bonbons mit seinem Kumpel-Pokémon zu sammeln (via reddit.com). Welche Pokémon als Kumpel am besten geeignet sind, zeigen wir euch im nachfolgenden Beitrag:

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Trainer erreichte besonderen Meilenstein: Doch die Abnahme selbst war nicht der einzige Meilenstein, den FarTransportation376 erreichte. Er versuchte, seine zurückgelegte Strecke stetig zu steigern. So lief er in der Anfangszeit 25 km, schaffte es in den letzten Wochen mit Hilfe des GO Plus, einem entsprechenden Fang-Gadget, jede Woche mehr als 50 km zurückzulegen (via reddit.com).

Meine Statistiken sind, wenn man meine Pause bedenkt, nicht so toll. Seit ich im Februar wieder angefangen habe, habe ich 215,8 km zurückgelegt, 4.211 Pokémon gefangen und 4.580 Stops gedreht. In den letzten drei Wochen habe ich die wöchentliche Walking-Challenge (50 km) mit einem GO Plus abgeschlossen und bin auch diese Woche auf dem besten Weg dazu. 

FarTransportation376

Bald kommt ein neues Fang-Gadget auf den Markt. Wir zeigen euch hier, wieso das Pokémon GO Plus + so beliebt bei den Trainern ist.

Was hat ihm noch bei der Abnahme geholfen? Neben dem Spielen von Pokémon GO stellte FarTransportation376 aber auch seine Ernährung um und gestaltete seine Besuche im Fitnessstudio neu. So erklärte er uns:

In Verbindung mit diesen Spaziergängen habe ich meine Besuche im Fitnessstudio sinnvoller und konzentrierter gestaltet. Ich habe immer auf Alkohol und verarbeitete Lebensmittel verzichtet und koche viel mehr vegan.

FarTransportation376

Was ist sein nächstes Ziel? Die bisherige Abnahme von 15 Kilo soll aber nur ein Meilenstein gewesen sein, denn er hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Sommer noch weiter Gewicht zu verlieren. Sein Wunschgewicht liegt aktuell bei 185 Pfund, also 92,5 Kilo. Um es zu erreichen, fehlen ihm noch etwa 5 Kilo.

Ich hoffe, dass ich den Rest des Gewichts verliere und bis zum Sommer auf 185 [Pfund] komme.

FarTransportation376

Diesen Rat hat FarTransportation376 an Gleichgesinnte

Zuletzt wollten wir von FarTransportation376 wissen, was er anderen Spielern rät, die ebenfalls mit Hilfe von Pokémon GO abnehmen wollen. Diese Antwort war für ihn ganz klar – einfach spielen, denn es kann sich nicht nur im Spiel, sondern auch außerhalb richtig lohnen. So schrieb er uns:

Mein Rat für andere: Spielt! Es ist ein lustiges Spiel, das nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, wenn man es nicht will, aber es kann sich lohnen, sowohl im Spiel als auch außerhalb des Spiels, wenn man trainiert! Die Community ist positiv und jeden Tag gibt es neue Pokemon im Spiel und neue Erfahrungen auf meinen Spaziergängen. 

FarTransportation376

Habt ihr mit Hilfe von Pokémon GO auch bereits Gewicht verloren? Oder hättet ihr euch an der Stelle des Reddit-Users eher von den zahlreichen Stops und Arenen verleiten lassen, um von zu Hause zu spielen? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

In den kommenden Wochen steht in Pokémon GO einiges an. Wir zeigen euch alle Events im April und welche sich lohnen.

WoW legt gerade ein irres Tempo vor – Wann kommt der große Crash?

World of Warcraft gibt Vollgas und haut Patch nach Patch raus. Doch wie lange kann das gut gehen? MeinMMO-Dämon Cortyn wagt eine Prognose.

Als am Anfang der Woche Blizzard das Launch-Datum von Patch 10.1 Glut von Neltharion verkündet hatte, musste ich mehrfach blinzeln. Bereits Anfang Mai startet das nächste Update.

Ich will ehrlich sein und hätte niemals gedacht, dass ich das über World of Warcraft schreiben würde: Das geht mir eine Spur zu schnell.

Vielleicht, weil ich über Jahre daran gewöhnt wurde, nur alle 4 bis 5 Monate ein Update zu bekommen, fühlt sich das jetzt schon fast hastig an.

Egal wie oft ich es auch zerdenke, ich kann einfach nicht begreifen, wie World of Warcraft es hinbekommt, so schnell so viel Content mit hoher Qualität und solidem Umfang rauszuhauen, wie das seit dem Launch von Dragonflight der Fall ist.

Nur 6 Wochen den Patch 10.0.7 zu haben, heißt im Umkehrschluss auch, dass die Verbotene Insel als „Endgame-Zone“ nur für 6 Wochen wirklich relevant war, ebenso wie der Onyxsockelring mit seinen unzähligen Anpassungsmöglichkeiten.

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Der Onyxsockelring ist recht komplex – dafür, dass er nur 6 Wochen wirklich stark sein wird.

Blizzard hat hier ein neues System eingeführt, nämlich den besagten Ring, und beerdigt es nach rund 6 Wochen schon wieder.

Das ist schnell. Sehr schnell. Beinahe schon verschwenderisch dem eigenen Content gegenüber.

Auch die Community ist überwiegend begeistert und verwirrt. Für viele ist Dragonflight gerade auf dem besten Weg, eine der beliebtesten Erweiterungen aller Zeiten zu werden:

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Link zum Reddit Inhalt

Und obwohl ich schwer begeistert von der Menge an Content und der Geschwindigkeit bin, mit der World of Warcraft gerade abliefert, habe ich noch immer dieses kleine, skeptische Stimmchen im Hintergrund, das mir zuflüstert: „Warte ab, der Crash kommt noch.“

Es gibt noch immer diese Chance, dass Dragonflight diese Menge an Content nur raushauen kann, weil man Shadowlands sehr früh verlassen hat. Wenn das stimmt, dann könnte Dragonflight gerade eine Menge Vorschub bekommen an Inhalten, die zum großen Teil schon fertig entwickelt sind.

Das wiederum würde aber bedeuten, dass Dragonflight entweder am Ende eine große Content-Dürre bis zur nächsten Erweiterung hat oder aber diese Erweiterung dann ihrerseits größere Content-Lücken aufweist, weil dieser Vorschub einfach aufgebraucht ist.

Ich bin wirklich verwirrt, wie dieses aktuelle Tempo zustande kommt. Denn auch wenn Blizzard für World of Warcraft 100 neue Mitarbeiter kurz vor dem Dragonflight-Launch eingestellt hatte, dürfte sich deren Mitarbeit wohl erst in den kommenden Monaten bemerkbar machen – immerhin sind die neusten Inhalte schon lange vor dem Launch von Dragonflight in Entwicklung gewesen.

Doch immer pessimistisch zu sein, ist auch nicht angenehm. Daher verschließe ich den Gedanken an die Zukunft erstmal ein wenig im Unterbewusstsein und freue mich darüber, dass aktuell in World of Warcraft so verdammt viel richtig läuft.

Wenn Blizzard beweist, dass sie dieses Tempo durchhalten können, dann wage ich sogar die Hoffnung, dass World of Warcraft sich noch einmal den „MMORPG-Thron“ zurückholen kann, an dem es in den letzten Jahren so deutlich – und vor allem zu Recht – gebröckelt hat.

Pokémon GO: Die Rampenlicht-Stunde mit Muschas wird besser, als ihr denkt

Die nächste Rampenlicht-Stunde in Pokémon GO läuft mit Muschas. Warum diese besonders wird und Trainer sich darauf freuen, zeigen wir euch hier.

Um welches Event geht es? Jeden Dienstag läuft in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Die Erste im April lief mit Owei. Als Nächstes steht Muschas auf dem Plan. Das Pokémon aus der ersten Spielgeneration wird von einigen Trainern unterschätzt. Zumindest auf den ersten Blick.

In der Community raten Trainer aber dazu, an dem Event teilzunehmen. Denn zusätzlich zu dem eigentlichen Bonbon-Bonus erhaltet ihr auch viel Sternenstaub. Aber warum?

Warum lohnt sich die Rampenlicht-Stunde mit Muschas so?

Das müsst ihr wissen: Der normale Bonus zur Rampenlicht-Stunde mit Muschas ist, dass ihr für das Verschicken von Pokémon die doppelte Menge an Bonbons erhaltet.

In Pokémon GO geben manche Pokémon beim Fang aber mehr Sternenstaub als andere Spezies. Dazu gehören Kapilz, Zobiris und auch Muschas. Eine Liste mit 22 Pokémon, die beim Fangen mehr Sternenstaub geben, findet ihr bei uns auf MeinMMO.

Muschas selbst ist kein besonders starker Angreifer. Mit Austos habt ihr im PvP in der Hyperliga einen guten Angreifer. Doch vor allem lohnt sich die Stunde für euch, um Sternenstaub zu sammeln.

Wie viel Sternenstaub gibt es? Wenn ihr Muschas fangt, erhaltet ihr die folgende Menge Sternenstaub pro Fang:

  • Ohne Sternenstück 1.000 Sternenstaub
  • Mit Sternenstück 1.500 Sternenstaub
  • Mit Wetterboost, ohne Sternenstück 1.250 Sternenstaub
  • Mit Wetterboost und Sternenstück 1.875 Sternenstaub

Was sagen die Trainer dazu? Auf Reddit werden die Rampenlicht-Stunden für April kommentiert. Nutzer ApathicJellyfish freut sich: “Muschas! Ich kann endlich auf Jagd nach einer schillernden Muschel gehen!”. Nutzer Tooldfrthis meint “Ich glaube, ich hole Muschas für den Staub. Eins der wenigen [Pokémon] aus der ersten Generation neben Sterndu, Mauzi und Paras, die ich immer fangen werde.”

Werdet ihr die Stunde auch wegen des Sternenstaubs nutzen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Eine Übersicht über alle Events im April 2023 zeigen wir euch hier

Milliardär stellt sich 2 riesige Transformers vors Haus – Macht die Nachbarn wahnsinnig

In den USA hat sich ein Milliardär zwei Statuen der Transfomers vor sein Reihenhaus gestellt. Seit Januar 2021 bewachen Optimus Prime und Bumblebee das Haus von Dr. Newton Howard. Die Nachbarn finden das gar nicht lustig, aber der Milliardär droht, vor Gericht zu ziehen, sollte man ihm die Erlaubnis verweigern, die Statuen auszustellen.

Was sind das für Statuen? Es handelt sich bei den Statuen um Metall-Nachbildungen von Optimus Prime und Bumblebee. Sie wiegen 1.814 Kilogramm. Die Statuen wurden aus wiederverwerteten Motorrad- und Autoteilen von einem unbekannten Künstler gefertigt.

Die zwei Transformers wurden im Januar 2021 aufgestellt, sie ersetzten zwei Gewächs-Kästen, die dort früher standen. Im Haus befinden sich weitere Roboter-Statuen.

Video starten
Transformers: Reactivate Offizieller Announcement-Trailer The Game Awards 2022

Wer macht sowas? Dr. Newton Howard ist ein Professor für Neurochirurgie an der Georgetown University in Washington, DC. Er forscht unter anderem an Heilmitteln gegen Parkinson und Alzheimer und hat durch Patente und Investitionen Milliarden an US-Dollars verdient.

Milliardär sagt: Er sein ein Mann der Transformation, sein Haus ein Ort der Transformation

Warum macht er das? Howard sagt, seine Arbeit mit künstlicher Intelligenz und prosthetischer Technik hat ihn dazu inspiriert, die beiden Transformers vor sein Haus zu stellen. Er sei ein Mann der Transformation. Die Statuen sagten: Transformier’ dich, deine Umwelt, die Community.

In einem Interview erklärte er:

Sie repräsentieren die Koalition von Menschen und Maschinen, die in Harmonie zusammenarbeiten, aber in verschiedenen Entitäten. Wir stellen robotische und prosthetische Arme und all diese Dinge her, um Schaden zu kompensieren. Das macht uns nicht zu Robotern.

Also kurz gesagt: Er macht das, weil er es kann.

Dr.-Newton-Howard

Nachbarn laufen Sturm – Sagen, die Statuen ziehen die falschen Leute an

Was ist das Problem? Einige Nachbarn schätzen überhaupt nicht, dass in ihrem edlen Stadtteil von Washington gigantische Repräsentanten der Popkultur zu sehen sind. Die Häuser sind hier jedes mehrere Millionen US-Dollars wert. Sie finden die Statuen offenbar trashig. Glauben, dass sie die Nachbarschaft verschandeln und den Grundstückspreis nach unten treiben. Sie halten es für eine Ego-Tour von Howard, die Statuen auf den Gehsteig zu stellen, der ja der ganzen Gemeinschaft gehöre.

Dazu kommt, dass sich vor den Robotern regelmäßig Leute versammeln, um sie zu fotografieren, etwa für Selfies auf Instagram.

Ein Sprecher einer Gruppe der Nachbarschaft sagt:

Wir haben Motorrad-Gangs, die auftauchen und die Straße blockieren, um Fotos zu machen. Wir haben Touristen-Busse. Suchen Sie sich was aus, wir haben es. Wir können nicht auf unseren Bürgersteigen gehen. Leute brüllen und spucken auf uns, falls wir nicht anhalten, wenn sie ein Selfie nehmen wollen. „Störend“ ist noch ein nettes Wort, für das, was wir hier seit 27 Monaten erdulden müssen.

Gibt es auch jemanden, der die Statuen mag? Ja, tatsächlich. Die Studenten der Uni stehen offenbar auf Bumblebee und Optimus Prime. Ein Sprecher des Komitees sagt, man müsse eingestehen, nicht alle Nachbarn finden die Statuen so störend.

Alle Studenten der Universität, die auf der anderen Straße leben, halten die Transformers für „von öffentlicher Wichtigkeit“.

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Statuen sind moderne Kunst, durften bleiben – Jetzt geht’s aber vor Gericht

Wie ist der Stand? Howard sagt: Die Statuen würden mittlerweile von immer mehr Leuten akzeptiert und er arbeite daran, 16 weitere Transformers-Skulpturen in der Stadt aufzustellen.

Er hatte sich offenbar mithilfe einer Beraterfirma 2022 zwischenzeitlich durchgesetzt. Die Berater argumentierten: Die Statuen seien moderne Kunst, die das Konzept der “Transformation” symbolisierten.

Das “Board” der Nachbarschaft hatte die Statuen unter der Bedingung erlaubt, dass sich der Milliardär alle 6 Monate die Genehmigung neu holt.

Vor kurzem, im April 2023, hat das Board aber die Genehmigung nicht erteilt. Howard hat daraufhin angekündigt, vor Gericht zu ziehen. Er habe nicht mal gewusst, dass überhaupt eine Abstimmung stattgefunden habe. Die Statuen seien Teil seines Rechts auf freie Meinungsäußerung. Außerdem würden sie der Umwelt helfen, denn sie bestehen ja aus Recycling-Material.

Wer die Transformers mag:

Neuer Koop-Shooter zu Transformers startet 2023 Beta – Zeigt ersten Trailer

So habe ich meine Liebe zu Genshin Impact entdeckt

Vor kurzem hat MeinMMO-Redakteurin Marie Friske begonnen, das Open World-RPG Genshin Impact zu zocken – innerhalb kürzester Zeit ist das Game zu einem ihrer absoluten Favoriten aufgestiegen. Vor allem die interessanten Charaktere, die ausladende Spielwelt und das flexible Multiplayer-System haben sie überzeugt. 

Eines Abends entscheide ich mich dazu, dem RPG und Gacha-Game Genshin Impact eine Chance zu geben. Ich habe schon viel von dem Spiel gehört und bin mit entsprechend hohen Erwartungen in das Game gestartet –  ich werde nicht enttäuscht.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Dezember 2022.

In Genshin Impact spielt ihr als Reisender oder Reisende, je nachdem, für welche Hauptperson ihr euch am Anfang entscheidet. Mit ihr erkundet ihr die Spielwelt „Teyvat“. Ihr lernt verschiedene Städte wie Mondstadt oder Liyue und ihre zugeordneten Gottheiten, die sogenannten „Archons“, kennen. Diese herrschen über jeweils eines von 7 Elementen:

  • Anemo (Wind)
  • Geo (Erde)
  • Hydro (Wasser)
  • Dendro (Planze)
  • Electro (Blitz)
  • Pyro (Feuer)
  • Cryo (Eis)

Die Gottheiten haben ausgewählte Menschen mit „Visions“ versehen und sie mit Kräften ihres Elements ausgestattet. Im Gameplay verfügen die Figuren über unterschiedliche Fähigkeiten eines Elements. Ihr erstellt aus Charakteren eine Truppe, mit der ihr euch beim Erkunden der Welt und im Kombat beweisen könnt.

Bereits nach den ersten Spielstunden hat mich Genshin Impact voll abgeholt und ich habe schon viele Abende damit verbracht, mich durch verschiedene Quests und Gebiete zu arbeiten – manchmal bis in die späte Nacht hinein. 

Besonders 3 Aspekte gefallen mir unglaublich gut an dem Spiel und haben es letztendlich für mich zu einem Favoriten gemacht:

  • Die Charaktere
  • Die Spielwelt
  • Der Koop

Hier seht ihr einen Trailer zu Version 3.6 in Genshin Impact:

Video starten
Genshin Impact: Version 3.6 „A Parade of Providence” Trailer

Interessante Charaktere mit eigenen Geschichten

Einer der Hauptaspekte, der Genshin Impact ausmacht, sind zweifelsohne seine zahlreichen Spielcharaktere. Neben dem interessanten Figuren-Design überzeugt mich vor allem die Komplexität der Figuren:

In den Hintergründen und Voice-Lines spiegeln sich unterschiedliche Eigenschaften, Stärken, Schwächen sowie ganze Geschichten wider. Letztere lernt auch der Spieler im Verlauf näher kennen und erlebt sie durch Interaktionen mit den Charakteren.

Einen Charakter und seine Geschichte mag ich auf meiner bisherigen Reise besonders gerne: Zhongli! 

Hier seht ihr die Character Demo zu Zhongli:

Video starten
Genshin Imapact: Character Demo u0026#8211; „Zhongli: The Listener”

Die Gründe dafür könnt ihr in der Spoilerbox nachlesen, da ich wichtige Informationen vorwegnehme, die große Spoiler der Liyue-Archon-Quest darstellen:

Deswegen gehört Zhongli zu meinen Lieblingsfiguren

Zhongli begegnet dem Spieler zunächst als Berater des Bestattungsinstituts Wangsheng, später stellt er sich als der Geo-Archon “ Morax” oder “Rex Lapis” höchstpersönlich heraus, den man eigentlich für verstorben hielt. Jedoch inszenierte er selbst sein Ableben und weilt nun als Zhongli in seiner menschlichen Gestalt in Liuye – das weiß zunächst nur keiner.

Gemeinsam mit ihm erledige ich als Spielerin Einkäufe in Liyue. Zhongli ordert dabei großzügig die beste Ware, nur um dann zu merken, dass er gar kein Geld bei sich trägt. Das macht er aber auf eine solch sympathische Art, dass ich mich darüber nur amüsiere, anstatt dass es mich ärgert.

In einer Sache ist Zhongli aber voll in seinem Element: Er stellt sich schnell als Quelle von zahlreichen trivialen Fakten über Liyue heraus und teilt diese während der Shopping-Tour fleißig mit mir in seiner philosophisch, ruhigen Art. Ich höre ihm gerne zu. 

Gleichzeitig strahlt die Figur jedoch auch eine gewisse Traurigkeit aus. Vor allem, als ich Zhongli einmal dabei erlebe, wie er eine Geo-Statue nachdenklich ansieht. Hier merkt man, dass die Figur innerlich zerbrochen ist. 

Später nennt Zhongli auch den Grund, warum er seinen Tod inszeniert hat, was mir das Herz bricht: Er ist seiner Existenz als Geo-Gott nach all den Jahrtausenden müde und hat sich bereits darüber Gedanken gemacht, ob sein Ende nun gekommen sei. Jedoch fühlte er sich seiner Stadt Liyue und den Menschen gegenüber immer noch als Beschützer verpflichtet, sodass er sie nicht im Stich ließ.

Mit seiner Hintergrundgeschichte und den Dialogen verkörpert er für mich in gewisser Weise die Endlichkeit von Lebensabschnitten und des Lebens selbst und zeigt, dass nichts für immer bleibt, bis auf die Erinnerung. Eine harte, aber doch auch schöne Erkenntnis.

In einer von Zhonglis Voice-Lines, die gleichzeitig mein Lieblingszitat aus Genshin Impact ist, wird das sehr deutlich:

 „For those that live too long, the friends of days gone by and scenes from their adventures live on in their memories. As such I have no regrets in meeting you friend. Should the day ever come that we are not together, you will continue to shine like gold in my memories“. 

Übersetzt heißt das: 

 „Für diejenigen, die zu lange leben, leben die Freunde aus vergangenen Tagen und die Szenen ihrer Abenteuer in ihren Erinnerungen weiter. Daher bereue ich es nicht, dich getroffen zu haben, mein Freund. Sollte der Tag kommen, an dem wir nicht mehr zusammen sind, wirst du weiterhin wie Gold in meinen Erinnerungen glänzen“.

Genshin ist als Gacha-Game darauf ausgelegt, dass man neben Waffen auch die Spielfiguren im Zufallsprinzip erlangen kann. Hierbei kann ich durchaus verstehen, wieso einige Spieler Unsummen an Geld in den Kauf von Gebeten investieren, welche man zum Ziehen der Charaktere benötigt.

Denn auch ich bleibe nicht vor der Versuchung verschont und muss zugeben, dass es manchmal durchaus verlockend erscheint, sich zusätzliche Gebete zu kaufen, um die Chance auf einen meiner Lieblingscharaktere, wie Zhongli, zu erhöhen.

In Version 3.3 kam mit dem „Wanderer“ eine neue spielbare Figur ins Game:

Video starten
Character Demo u0026#8211; „Wanderer: Of Solitude Past and Present“

Wenn man sich jedoch nicht vor dem Grind scheut, lässt sich eine gute Anzahl an Urgesteinen völlig kostenlos erspielen. Das ist eine In-Game-Währung, mit der man Gebete bekommt. Natürlich ist der Zeitaufwand und die Mühe deutlich höher – für mich gehört das jedoch zum Spiel einfach dazu.

Auch ist das Erspielen der Urgesteine für mich weniger eine „Pflicht“ als vielmehr spaßiges Gameplay. Mir persönlich gefallen vor allem die Quests, in denen man die Figuren und dadurch die Welt von Genshin Impact besser kennenlernt, wie etwa die Archon-Quests oder die Legendenaufträge. Wenn ich dann auf dem Weg zum Zielpunkt noch die ein oder andere Schatztruhe mitnehmen kann, umso besser.

Bei den Legendenaufträgen finde ich etwa den kleinen Ausflug mit dem absolut größten Pechvogel im Spiel besonders unterhaltsam. Die Rede ist von Bennett, einem jungen Abenteurer, dem das Unglück auf Schritt und Tritt folgt. Anfangs denke ich, die Figur würde bodenlos übertreiben, als sie meint, sie habe ziemlich viel Pech – da lag ich aber sowas von falsch:

Von einem plötzlichen Wetterumschwung, miserablen Truheninhalten, bis hin zu ungenießbarem Essen und einem missglückten Shoppingausflug, ist alles dabei. Kaum eine Mission bringen wir ohne Vorfall zu Ende. Auch sind wir einmal in einer Ruine eingesperrt, weil ich den Fehler gemacht habe, Bennett einen einzigen Schalter bedienen zu lassen. 

Vom Spiel bekommt man sogar ein kleines Erinnerungsfoto

Aber da der Abenteurer immer positiv bleibt und sich über kleine gute Momente dankbar zeigt, ist die Geschichte dennoch schön zu spielen und am Ende freue mich mit, dass selbst Bennett auch mal Glück hat.

Genshin Impact bietet viel Freiraum zum Entdecken 

Schatztruhen, Rätsel und Gegner gibt es haufenweise in Genshin Impact. Gefühlt findet man an jeder Ecke noch ein kleines Extra innerhalb einer schön gestalteten Spielwelt, in der man gerne auf Erkundungstour geht. Dabei bleibt dem Spieler viel Freiheit, was er oder sie in Teyvat unternimmt. 

Möchte ich nun direkt die nächste Archon-Quest erledigen, mich im „Gewundenen Abgrund“ hochspielen oder Rätsel lösen und Ruinen erkunden, das bleibt weitestgehend mir überlassen.

Auch was die Multiplayer-Funktion angeht, kann der Spieler selbst entscheiden, wann und wie er die Koop-Möglichkeit nutzt.

Euch bleibt überlassen, ob ihr lieber Koop oder allein zockt 

Da ich auch ein großer Fan von Einzelspielen bin und manchmal einfach gerne allein unterwegs bin, gefällt mir diese Entscheidungsfreiheit beim Mehrspielermodus enorm. Möchte ich mit anderen Spielern zocken, kann ich selbst Beitrittsanfragen stellen oder von anderen Spielern annehmen, um gemeinsam zu erkunden und zu kämpfen.

Mit bis zu vier Spielern können wir gemeinsam durch die Gegend rennen und über einen Chat kommunizieren. Das ist sehr hilfreich, wenn man ein bisschen Unterstützung benötigt – jedoch ist der Multiplayer bei den Archon-Quests und dem Gewundenen Abgrund deaktiviert. Da muss man als Spieler allein durch.

Hier findet ihr eine ausführliche Erklärung, wie der Koop in Genshin Impact funktioniert

Fazit

Bei Genshin Impact handelt es sich um ein tolles RPG für Spieler, die gerne erkunden und den Grind nicht scheuen. Und ja, es ist auch ein Gacha-Game. Meiner Meinung nach lohnt sich das Spiel aber vollkommen, auch ohne einen Cent zu zahlen. Dadurch, dass sich In-Game-Währung erspielen lässt, empfinde ich das Gebete-System ohne Echtgeld zwar als zeitaufwendig, aber durchaus machbar.

Zudem nehme ich das Spiel als sehr einsteigerfreundlich wahr. Vor allem in den Quests wird viel Unterstützung geboten und die Rätsel sind vom Schwierigkeitsgrad her gut lösbar, sodass Frustration ausbleibt. Stattdessen ist es ein schönes Wohlfühlgame, was man nach einem stressigen Tag sehr gut spielen kann, um sich in einer wunderschönen Welt zu verlieren.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin Teyvat erkunden und bin gespannt, wohin die Reise des Reisenden noch gehen wird.

Hier findet ihr unsere Genshin Impact Guides: Alle Tipps und Builds in der Übersicht.

Ihr könnt das brandneue 80€-„Monster Hunter“-Spiel von EA jetzt kostenlos anspielen – Auf PS5 und Xbox

Im Februar 2023 erschien Wild Hearts, ein Action-Rollenspiel von Electronic Arts für PC, PS5 und Xbox Series X. Das sollte offenbar an den Erfolg von Monster Hunter World hier im Westen anknüpfen. Doch Wild Hearts legte einen Bauchplatscher zum Release hin. Nur wenige Wochen nach dem Launch startet EA jetzt eine kostenlose Test-Phase für PS5 und Xbox Series X. Wer es auf dem PC testen möchte, braucht ein EA-Play-Abo für knapp 4 € im Monat.

Was ist Wild Hearts für ein Spiel?

  • Wild Hearts ist ein Action-Rollenspiel von Omega Force, den Entwicklern von Dynasty Warriors. Ihr jagt im Spiel riesige Monster in einer Fantasy-Welt, die ans feudale Japan angelehnt ist.
  • Zum Release erhielt das Spiel Reviews im Bereich von 80 %, also gute Test-Beurteilungen, es kam aber zu einigen technischen Problemen.
  • Hier im Westen ging das Spiel zum Release fast komplett unter – es gab nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien und auf Twitch. Viele mag der hohe Preis von 80 € auf PS5, Xbox Series bzw. 70 € auf Steam abgeschreckt haben.
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Wild Hearts: Alles zum neuen Jagdspiel in 3 Minuten

Das ist jetzt die Aktion: Aktuell gibt es eine „Kostenlose Test-Phase“ für Wild Hearts:

  • Ihr braucht dafür einen EA-Account
  • Die Test-Phase soll die ersten 10 Stunden des Spiels umfassen, ungefähr bis Minato reichen, das erste Dorf des Spiels
wild-hearts
  • Die Test-Phase geht bis zum 13. April
  • Wer es sich dann kaufen will, erhält 20 % Rabatt für PC und Xbox

Lohnt sich das Spielen? Zum Release hatte Wild Hearts einige Befürworter, die dem Game bescheinigten, durchaus Spaß zu machen. Seit dem Release sind zudem einige Verbesserungen und Updates ergänzt worden.

Die allgemeine Reaktion von vielen Fans des Genre war zum Release: Ich hol mir Wild Hearts, wenn es später mal im Sale ist. Der Kaufpreise wurde als zu hoch angesehen.

Das Trial kann jetzt die Chance sein, zumindest für die ersten 10 Stunden schon mal reinzuschnuppern.

Mehr zum Spiel:

Ich logge mich jeden Tag in Wild Hearts ein, nur um zu sterben

Redfall: Spiele-Seite zeigt 3 Minuten Gameplay von einem Bosskampf – Kommentare sind brutaler als der Fight

Redfall ist ein neuer Vampir-Shooter der Arkane Studios, es wird von Bethesda vertrieben. Redfall soll für Freunde des Singleplayers und Koop-Fans gemacht sein, es erscheint am 2. Mai für PC und Xbox Series X. Die Spieler der PlayStation 5 gehen leer aus, nachdem Microsoft die Firma Bethesda gekauft hat. Jetzt gab es ein Gameplay aus einem Boss-Kampf und böse Kommentare.

Das wissen wir zu Redfall:

  • In Redfall müssen sich die Spieler einer Vampir-Plage erwehren. Sie kämpfen alleine oder mit bis zu 4 Spielern im Koop-Shooter gegen die Herren und Damen mit den netten Reißzähnen.
  • MeinMMO-Autor Maik Schneider hat Redfall schon anspielen können und sagt: Das sei „Looten und Leveln mit irren Waffen und Charakteren“. Ihn erinnert das stark an Borderlands.
  • Die Welt sei spannend, urteilt er, aber im Gameplay habe Redfall seine Schwächen. Die Waffengefechte machten wenig Spaß, die Steuerung hapere. Da gäbe es noch einiges zu verbessern.
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Einfach nur Draufballern bringt nichts – Neues Gameplay von Redfall zeigt interessantes Kampfsystem

Das ist jetzt das neue Gameplay: Die US-Seite IGN hat am Karfreitag, dem 7. April, ein 3 Minuten Video veröffentlicht, in dem ein Bosskampf gezeigt wird. 3 Spieler kämpfen gegen „The Rook“, einen Vampir. Der Kampf findet auf einer Farm statt, es sind viele Effekte zu sehen.

Der Spieler, aus dessen Perspektive wir das betrachten, rennt häufig weg. Vor allem, als seine Team-Kameraden draufgehen, übernimmt er die undankbare Aufgabe, Zeit zu schinden, den Boss abzulenken und hat alle Hände voll zu tun.

Am Ende setzt er aber den Todesstoß und darf looten.

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Spieler zerpflücken gnadenlos das neue Gameplay zu Redfall

Wie wird das kommentiert? Die Kommentare auf YouTube sind brutal und beschäftigen sich vor allem mit der Spielweise des armen Teufels, der das Video aufzeichnet:

  • „Man muss schon sagen: IGN schafft es, jedes Spiel, das sie spielen, qualvoll aussehen zu lassen.“
  • „Wenn du deinem kleinen Bruder den Controller gibst …“
  • „Ehrlich, wenn sich IGN dazu entscheidet, das Gameplay-Material von dem Typen zu zeigen, frag ich mich, was die anderen zusammengespielt haben.“
  • „8 Schüsse und 7 verfehlt, während der Boss in einer geraden Linie auf dich zu trabt.“
  • „Warum bekämpfst du einen riesigen Boss in einem voll gestellten Haus? Warum rennst du von dem Boss weg und feuerst auf Adds, während dein Team stirbt? Warum öffnest du mitten im Kampf eine verschlossene Tür, statt deine Teammates zu rezzen? Warum wirfst du einen Translocator und nutzt ihn nicht? Warum schießt du mit einer Sniper auf einen Gegner, der genau vor dir steht? Warum darfst du den Killing-Blow setzen, wenn du kaum was geschafft hast?“

Memo an mich selbst: Niemals Videomaterial aufzeichnen, wie ich irgendwas anderes als Strategie-Spiele zocke und selbst da wird noch einer kommen und mir erklären, ich hätte die falsche Cousine in Crusader Kings 3 geheiratet! Elende Backseat-Gamer!

Einfach nur Draufballern bringt nichts – Neues Gameplay von Redfall zeigt interessantes Kampfsystem

LoL: Star-Spieler kam nach Rücktritt zurück, wollte es allen zeigen – Nichts klappt, nun hört er mit 27 endgültig auf

Der Däne Søren „Bjergsen“ Bjerg gilt als der beliebteste und bedeutendste Spieler im US-amerikanischen League of Legends. Er ist untrennbar mit dem Namen TSM verbunden. Bjergsen hatte seine Karriere eigentlich 2020 beendet, dann ein Jahr als Coach in LoL gearbeitet, kam aber 2021 noch mal zurück, um als Profi-Spieler zu glänzen. Doch das ging schief. Jetzt beendet er seine Karriere mit 27.

Warum ist Bjergsen so beliebt?

  • Bjergsen hat eine Geschichte, mit der sich offenbar viele identifizieren könne: Er durchlebte eine unglückliche Jugend in Dänemark, wo er in der Schule ein Außenseiter war, der gemobbt wurde. In Nichts fühlte er sich wirklich kompetent. Hatte sogar Selbstmordgedanken.
  • Weil er in dem Computer-Spiel LoL aber so gut war, reifte er zum Star, konnte in die USA wechseln, fand Freunde und eine Gemeinschaft, spielte bei TSM für eines der ganz großen Teams, war dort als Midlaner von 2013 bis 2020 der Dreh- und Angelpunkt des Teams, wurde sogar zum Miteigentümer von Team Solo Mid.
  • Bjergsen entwickelte sich zu einem Star auf Social-Media und zum beliebtesten und größten Spieler der USA: Er wurde 6-mal Meister in der LCS, schnappte sich 4 MVP-Titel und erhielt zig weitere persönliche Auszeichnungen. Der Däne verdiente sicher auch eine Menge Geld in den USA.

Bjergsen ist der größte Spieler in der USA – Faker ist der größte der Welt:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Bjergsen trat nach WM-Debakel 2020 schon mal zurück

Was war der Haken? Auch wenn Bjergsen mit TSM in den USA der dominante Spieler war, und die Fans den Boden küssten, auf dem er schritt, konnte er international nie überzeugen. Bei den Worlds flog er regelmäßig früh raus. Die Konkurrenz aus China und Südkorea war schon immer zwei, drei Klassen besser als die Teams, in denen Bjergsen spielte.

2020 erlebte er mit TSM eine absolute Katastrophe. Das flog mit 0-6 raus. Danach beendete Bjergsen seine Karriere und wurde Trainer bei TSM.

TSM-Bjergsen
Bjergsen im Jahr 2017.

Die letzten 2 Jahre spielte Bjergsen mit “Super-Teams”, aber schaffte es nie weit in den Playoffs

Wie war jetzt seine Rückkehr? Nach einem Jahr als Coach wollte Bjergsen es noch mal wissen und erneut als Profi spielen. Sein Chef bei TMS, Reginald, machte ihm angeblich auch ein tolles Angebot, versprach ihm Geld und starke Mitspieler, doch Bjergsen wechselte zu Team Liquid, wo man ihm ein „Super-Team“ aus großartigen, europäischen Spielern wie Hans sama oder Bwipo hinstellte.

Aber Team Liquid hatte keinen Erfolg, die Mannschaft passte nicht zusammen, flog in den Playoffs gegen jüngere Teams raus und das Team zerbrach nach einem Jahr.

2023 wollte es Bjergsen dann mit „100 Thieves“ noch mal wissen. Dort kam er neu ins Team, ersetzte den deutschen Abbedagge und war auch wieder mit seinem alten Freund Doublelift vereint.

Doch auch dieses Team konnte nicht überzeugen – fiel in den Playoffs, im Spring Split 2023, gegen FlyQuest und Golden Guardians gnadenlos durch.

Bjergsen hat sein halbes Leben LoL gespielt, hat genug

Das ist jetzt das Ende: Bjergsen hat nach der Niederlage gegen Golden Guardians jetzt seinen endgültigen Abschied bekannt gegeben. Er sagt, es liege nicht am Ausscheiden oder dem Team, sondern er hadere jetzt seit Längerem.

Laut Bjergsen sei LoL mit den vielen Champions so komplex, dass es viel Zeit und Aufwand bedarf, um an der Spitze zu bleiben. Lange Zeit habe er diesen Aufwand betrieben. Das war auch der Schlüssel zu seinem Erfolg. Jetzt spüre er aber nicht mehr dieses Feuer, nachdem er sein halbes Leben LoL gespielt habe.

Man hetze immer diesen einem Erfolg hinterher, der Meisterschaft oder dem Gewinn eines internationalen Turniers. Das bringt es für Bjergsen jetzt aber wohl nicht mehr.

Er sagt:


Ich habe härter gearbeitet als viele andere, ich wollte es mehr als viele von ihnen und ich war bereit, Zeit mit Freunden und Familien zu opfern, war bereit, persönliche Interessen, Hobbys und eigentlich alles andere zu opfern.

Seit langer Zeit sage er Leuten in seinem Umfeld: Wenn er nicht mehr das Gefühl verspüre, dass er alles geben kann, um zu gewinnen und der Beste zu sein, dann werde er aufhören. Und er glaube, diese Zeit sei jetzt gekommen.

Seinen ersten Rücktritt sieht Bjergsen nicht als Rücktritt, weil er da trotzdem noch gewinnen wollte, wenn auch als Coach.

Das jetzt sei für ihn sein erster und einziger Rücktritt aus dem Wettbewerb. Wie es weitergehe, wisse er noch nicht. Er hat entschieden, nicht gleich als Coach oder Streamer weiterzumachen:

Ich möchte gerne herausfinden, was meine Identität ist, wenn meine ganze Zeit nicht mit League of Legends verbunden ist.

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Das steckt dahinter: Nach dem emotionalen Video ist es schwer, ein bisschen fies zu Bjergsen zu sein. Aber, um es hart zu sagen: Nach 2021 war der Trubel um Bjergsen mehr Hype als tatsächlicher sportlicher Erfolg. Vorher war Bjergsen mit seinen Teams dominant in den USA, nur international reichte es gegen Korea und China nie.

Nach seinem Comeback waren die Teams von Bjergsen dann auch national nicht mehr die ganz große Kraft: Das wirkte alles zusammengekauft, um unbedingt ein Team zu aus dem Boden zu stampfen, das bei den Worlds eine Rolle spielen würden. Aber so funktioniert LoL offenbar nicht.

Seine Teams konnten zwar in der regulären Saison überzeugen, zerbröckelten aber unter dem Druck der Playoffs. Wenn auch Bjergsen selbst in den letzten Jahren noch stark spielte.

Es ist schade für Bjergsen. Man hat gemerkt, er wollte nicht ausgerechnet mit dem 0-6 bei der WM 2020 aufhören. Aber letztlich hat er es in den letzten zwei Jahren nicht geschafft, sich einen Platz auf der internationalen Bühne zu erspielen. So bleibt wohl dieser Teil einer sonst so traumhaften Karriere endgültig unerfüllt.

Dem Team TSM geht’s übrigens gerade gar nicht gut:

LoL: Das erfolgreichste Team der USA verkauft angeblich seinen Platz in der LCS – „Was für ein Niedergang!“

Deutsches MMORPG läuft so gut, dass ein Studio in Regensburg allen Angestellten 9 Monate Gehalt als Bonus zahlt

Das MMORPG Tibia entstand 1995 in Regensburg, erlebte aber 25 Jahre später sein bestes Geschäftsjahr. Seit dem Ausbruch der Pandemie schrieb man Rekordzahlen – auch 2022 hielt die Erfolgs-Strähne, sodass sich die Angestellten über einen dicken Bonus freuen können.

Was ist das Besondere an dem MMORPG?

  • Tibia entstand 1995, als sich 4 Studenten der Uni in Regensburg zusammentaten und das erfanden, was man heute als MMORPG kennt. Damals war das Neuland, es gab keine Vorlage, man wusste nur, dass ein Team aus den USA mit „Ultima Online“ wohl irgendwie auch so etwas plant.
  • Eine der Besonderheiten des MMORPGs ist es, dass die Studenten eine Firma in Regensburg gründeten, CipSoft. Bis heute sind sie die Geschäftsführer der Firma, die mittlerweile aus fast 100 Leuten besteht.
  • Tibia wird heute vor allem in Südamerika und Polen gespielt und erzeugt auch 2023 immer wieder spannende Geschichten, über die wir auf MeinMMO berichten.

Wie laufen die Geschäfte? Die Geschäfte laufen seit 2020 exzellent. Sicher spielte da auch der Lockdown mit rein. Doch 2022, als die Maßnahmen allgemein nachließen, blieben die Einnahmen stark.

Die Geschäftsführer sagen:

CipSofts Rekordergebnisse der letzten Jahre waren keine Ausnahme, sondern sind Teil einer nachhaltig positiven Entwicklung.

Die Statistik bestätigt diese nachhaltige positive Entwicklung, mit einem Boom im Corona-Jahr 2020:

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Womit verdient Tibia so viel Geld? Tibia ist ein Freemium-Spiel. Man kann es kostenlos spielen oder sich einen Premium-Account holen, der Vorteile bringt. Zudem gibt es die Premium-Währung “Tibia Coins.”

Es ist in Tibia sogar möglich, seinen Charakter über einen Basar zu verkaufen. CipSoft zwackt sich dann einen Anteil der Transaktionssumme ab.

Wer Lust bekommen hat, für CipSoft in Regensburg zu arbeiten, wo man übrigens Deutsch spricht und sich konsequent duzt, hier geht’s zu den aktuellen Stellenangeboten.

Unternehmen schüttet 25 % des Gewinns an die Angestellten aus

Wie profitieren die Angestellten davon? Das ist eine weitere Besonderheit im Unternehmen aus Regensburg. Wie Geschäftsführer Stephan Vogel erklärt, schüttet das Unternehmen jedes Jahr ein Viertel des Unternehmensgewinns in Form einer Tantieme an die Angestellten aus.

In diesem Jahr entsprechen die Tantiemen mehr als 9 zusätzlichen Monatsgehältern.

Teamfoto-Tibia
Fast 100 Mitarbeiter hat CipSoft mittlerweile.

Da werden sich nicht nur die Angestellten freuen, sondern auch die Stadtkasse von Regensburg.

Wir haben auf MeinMMO mal ein großes Interview mit Stephan Vogel, einem der Chefs von Tibia, geführt:

Entwickler des größten deutschen MMORPGs sagt: „Früher waren MMORPGs spannender, weil man böse sein durfte“

Quelle(n):
  1. CipSoft

Erste Tester sprechen über das neue MMORPG Blue Protocol und es gibt einige Kritik

In der letzten Woche konnten Tester das neue MMORPG Blue Protocol ausprobieren. Ihre Meinungen fassen wir zusammen. Außerdem gab es einen großen Patch in New World, ein neues MMORPG und eine Verschiebung von Aion Classic.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Throne and Liberty klingt schlimmer, je mehr man davon hört. Diesmal ging es um Autoplay und mögliches Pay2Win in Skins.

Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem der Test zu Blue Protocol, die neuen Infos zu Ashes of Creation und die beiden kommenden Spiele Aion Classic und Mad World.

Den Podcast könnt ihr auf AppleYouTube oder hier auf Spotify anhören:

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WoW verändert Mythic+, New World bringt neuen Patch mit neuen Problemen

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

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Dungeon Fighter Online: Trailer – Bakal, The Cruel King of Dragons

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Mutter fing für ihren Sohn mit Gaming an: „Am Anfang war ich heillos überfordert“

Wir haben mit einem Mutter-Sohn-Duo gesprochen, die zusammen online zocken und streamen. Sie erzählten uns über die Anfänge ihrer gemeinsamen Gaming-Abenteuer und geben Tipps, worauf Eltern beim Gaming achten sollten.

Seit seinen Anfängen hat sich Gaming als Hobby rasant verbreitet und gehört mittlerweile zum Mainstream der Unterhaltungsmedien. Für viele Kids gehört es zu ihrem Alltag.

Sie spielen selbst, tauschen sich mit Freunden darüber aus oder schauen ihrer Lieblings-Gaming-YouTuberin oder Twitch-Streamer zu. Zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünscht man sich dann auch mal eine neue Konsole oder das neue coole Spiel, das alle anderen auch zocken.

Dieses Interview erschien ursprünglich im November 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

Es sind Wünsche, die so mancher Elternteil so gar nicht verstehen kann. Für viele Eltern, die selbst nicht mit Gaming aufgewachsen sind, ist es schwer, die Begeisterung ihrer Kids für das Gaming nachzuvollziehen. Dennoch geben sich viele von ihnen Mühe und dazu gehört auch Stephie (via Twitter).

Um ihren Sohn, Moritz, besser verstehen zu können, ist sie 2020 selbst ins Gaming eingestiegen. Wir von MeinMMO haben uns mit den beiden darüber unterhalten.

Der Lockdown 2020 eröffnete neue Türen

MeinMMO: Hallo ihr beiden! Stellt euch kurz unseren Lesern vor.

Stephie und Moritz: Hallo, wir sind Stephie (38 Jahre) und Moritz (13 Jahre) aus Köln. Moritz geht derzeit in die 8. Klasse einer Realschule. Ingame findet man ihn unter dem Gamertag Evilking_1337. Stephie ist ausgebildete Kauffrau für Bürokommunikation und seit knapp 12 Jahren alleinerziehende Mutter. Ingame findet man sie unter dem Gamertag Nachttreue.

MeinMMO: Stephie, du hast ja erst vor wenigen Jahren mit dem Zocken angefangen. Was war der Auslöser dafür? 

Stephie: Junior wurde im März 2020 ins Homeschooling geschickt. Das hieß für uns, dass wir 24/7 Zeit miteinander verbringen mussten. Ich habe mir dann einen Nachmittag seine Nintendo Switch geschnappt und mir einen Account für Fortnite angelegt.

Ich wollte wissen, was Junior so an dem Spiel findet. Und ich habe nach einer Ablenkung zu den in der Zeit sehr anstrengenden Medien gesucht, ich hielt das Hobby von meinem Junior für eine gute Idee.

MeinMMO: Moritz, wie fandest du die Entscheidung deiner Mutter? Hattest du versucht, sie schon vorher zum Gaming zu bewegen oder war das überraschend für dich? 

Moritz: Ich fand es toll, dass meine Mutter sich auf einmal mit meinem Hobby beschäftigt hat und sich fürs Zocken begeistern konnte. Wirklich überrascht war ich nicht, weil wir uns häufig über meine Lieblingsgames unterhalten haben.

Aber von dem Moment an, wo sie das Game selber angefangen hat zu spielen, verstand sie auf einmal viel mehr von dem, was ich hier vorher erzählt hatte. Und meine Kumpels in der Schule sind bis heute neidisch, dass ich eine Mutter habe, die zockt und mittlerweile auch auf Twitch streamt.

nachttreue genshin impact stream screenshot
Mittlerweile spielt Stephie auf ihrem Twitch-Channel auch Games wie Genshin Impact, CoD und Disney Dreamlight Valley. Manchmal gesellt sich auch Moritz dazu.

MeinMMO: Wie hat sich die Anfangszeit gestaltet? 

Moritz: Anfangen hat alles mit Fortnite. Das war zu der Zeit neben Minecraft mein Maingame. Ich habe quasi jeden Nachmittag nach der Schule mit meinen Kumpels oder alleine gezockt. Zwischendurch habe ich meiner Mutter erzählt, welche Aufgaben ich grade im Game geschafft habe. Das hat sie irgendwann neugierig gemacht.

Stephie: Ich habe mich des Öfteren mit ihm über sein Lieblingsgame Fortnite unterhalten. Nach anfänglichem Kopfschütteln hat mich seine Begeisterung angesteckt und eines Nachmittags habe ich mich an den PC gesetzt und mir einen eigenen Account für Fortnite angelegt. Ich habe allerdings schnell festgestellt, dass mein PC dafür ungeeignet war und von da an musste ich mir die Nintendo Switch von ihm ausleihen.

MeinMMO: Was waren die größten Schwierigkeiten beim Einstieg für euch beide? 

Stephie: Dass wir anfangs nur eine Nintendo-Switch-Konsole hatten. Wir mussten uns immer absprechen. Was per se nicht schlimm war, aber als Duo konnten wir so nicht zusammen spielen. Ich habe dann einige Monate später eine zweite Konsole, eine PS4, bei Ebay erstanden.

Danach war die einzige Schwierigkeit, uns aufeinander einzuspielen. Allerdings ging das ziemlich schnell, weil wir doch sehr ähnlich ticken. Von da an waren wir ein sehr harmonisches Gamer-Duo.

“Ingame-Chats sind heute die neuen Spielplatztreffs”

MeinMMO: Welche Ratschläge würdet ihr Eltern geben, die mehr mit ihren Gamer-Kids unternehmen wollen?

Stephie: Viel mehr Interesse am Hobby der Kinder zeigen. Wenn möglich, mal miteinander zocken. Das schafft im besten Fall eine neue Verbindung miteinander. Videogames sind heute nicht mehr wegzudenken. Im Lockdown 2020 hat es den Austausch von Moritz mit seinen Freunden aufrechterhalten. Ingame-Chats sind heute die neuen Spielplatztreffs. Das sollte man nicht belächeln, sondern als Chance sehen, sich miteinander auszutauschen.

Moritz: Stell keine dummen Fragen, aber zeig Interesse, hab Geduld und bleib am Ball.

dead by daylight stephie stream
Nach dem Einstieg in Fornite spielt Stephie mittlerweile alles, was Spaß macht. Dazu gehört auch das gnadenlose Horror-Spiel Dead By Daylight.

MeinMMO: Stephie, wie steigt man deiner Erfahrung nach am besten ins Gaming ein?

Stephie: Einfach machen. Am Anfang ist man wahrscheinlich heillos überfordert, aber die meisten Kids haben sicherlich Spaß daran, bei den ersten „Gehversuchen“ zu helfen. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass es cool ist, wenn man sagen kann „Meine Mum oder mein Dad zockt mit mir XY.“

MeinMMO: Moritz, wie können Kids die erste Gaming-Erfahrung der Eltern gestalten, damit alle zusammen Spaß haben können?

Moritz: Hab Geduld mit deinen Eltern und jag sie nicht direkt auf der schwierigsten Stufe durchs Game.

MeinMMO: Was sollten nicht-Gaming-affine Eltern beachten?

Stephie: Interesse zeigen! Unbedingt das Gespräch suchen, selbst wenn man selber nicht mitzocken will. Es ist unglaublich wichtig, mit den Kids im Gespräch zu bleiben. Damit man die negativen Seiten, die Gefahren, die leider auch in Ingame-Chats lauern, ansprechen kann und die Kids erreicht, und sicher sein kann, dass sie sich einem mitteilen, wenn sie mal nicht so positive Erfahrungen machen.

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von Noah Struthoff

MeinMMO: Viele Eltern haben Sorgen davor, ihre Kinder mit Videospielen in Kontakt zu bringen, die viel Gewalt und Mikrotransaktionen haben. Wie steht ihr zu dem Thema? 

Stephie: Kann ich gut verstehen. Wir führen oft Gespräche miteinander über Ingame-Käufe, was macht Sinn und wie viel hat man bereits investiert. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste: miteinander reden und erklären.

Auch was den Inhalt der verschiedenen Games angeht. Ich bin da sehr tolerant, Junior darf viele Games spielen, die über seinem Alter liegen. Aber nur, weil ich weiß, dass er damit richtig umgeht und wir uns darüber austauschen.

Moritz: Mir ist bewusst, dass die Gewalt im Game nur da ausgelebt werden darf und nicht im echten Leben. Was Ingame-Käufe angeht: das, was meine Mutter sagt! (lacht)

Wir bedanken uns bei Stephie und Moritz herzlich für das Interview und wünschen ihnen noch viel Spaß beim gemeinsamen Zocken!

Darüber, wie gefährlich das Online-Gaming für Kinder sein kann und wie die Eltern sie am besten schützen können, haben wir mit einem Cyberkriminologen gesprochen:

Kriminalität in Online-Games – Was kann man dagegen tun? Erfahrt es im MeinMMO-Podcast

Blizzard bringt neues Survival-Spiel: Journalist sagt, es ist fast fertig und verrät Infos zum Gameplay

Die Spiele-Schmiede Blizzard arbeitet an einem neuen Survival-Spiel in einem neuen Universum. Es ist bisher nur wenig dazu bekannt, doch ein Journalist aus dem Xbox-Umfeld hat nun einige Details verraten, darunter den Namen: Es könnte „Odyssey“ heißen.

Jez Corden hat sich als Leaker in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Er gibt Prognosen für Release-Termine ab und liegt dabei oft goldrichtig. Er hat aber nach eigenen Angaben auch Möglichkeiten, frühes Gameplay einiger Titel zu sehen – darunter das neue Survival-Spiel von Blizzard.

Was wir bisher sicher über das Spiel wissen, findet ihr hier. Seid gewarnt, es ist nicht viel. Durch den Leak von Corden kamen jetzt allerdings einige Infos dazu, die wir euch hier auflisten.

Bitte bedenkt: Es handelt sich dabei um unbestätigte Leaks. Dinge ändern sich im Verlaufe einer Entwicklung oder es werden Entscheidungen getroffen, die solche Infos vor Release wertlos machen. Nehmt die neuen Infos als mit einer gewissen Skepsis auf.

Das Survival-Genre liegt im Trend. Das zeigte nicht zuletzt der Release von Sons of the Forest, der die Steam-Server in die Knie zwang. Mehr zum Titel im Video:

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Sons of the Forest – Alle Infos in 2 Minuten

Welche neuen Infos gibt es? Die Infos stammen aus einem Podcast mit Leaker und Journalist Jez Corden (via youtube.com). Über viereinhalb Stunden unterhalten sich zwei sympathische Nerds unter anderem über Xbox, Games und die Übernahme von Activision-Blizzard durch Microsoft.

Dann kommt das neue Blizzard-Spiel zur Sprache. Ein Survival-Game, über das bisher nicht allzu viel bekannt ist. Doch Corden kann einige spannende Infos auspacken und er behauptet sogar, vor einer Weile schon sehr frühes Gameplay gesehen zu haben:

  • Der Name des Games ist „Odyssey“
    • Corden ist sich zu 90 % sicher, es könnte aber auch ein Code-Name sein
  • Es ist ein Multi-Plattform-Titel
    • Das Spiel kommt wahrscheinlich für PC, Xbox, PlayStation und vielleicht sogar für Switch
  • Kurz vor der Fertigstellung
  • Kein grafischer Überflieger
    • Die Grafik ist eher „cartoonish“, soll an Overwatch erinnern
  • Aufbau erinnert Corden an Fallout 76
    • Koop-PvE-Welt, eigene Shops aufstellen, klassische Survival-Mechaniken

Corden diskutiert noch etwas über die Möglichkeit, dass der Titel auch auf PlayStation und Switch kommt. Durch die mögliche Übernahme von Activision-Blizzard durch Microsoft ist er sich nicht mehr so sicher, ob „Odyssey“ tatsächlich auch abseits von PC und Xbox veröffentlicht wird.

Wann erscheint das „Odyssey“? Aktuell lässt sich darüber nur spekulieren. Selbst wenn das Spiel bereits weit fortgeschritten oder sogar schon fast fertig ist, steht Anfang Juni erst einmal der Release von Diablo 4 an – ein weiteres Blizzard-Spiel, auf das viele Fans des Studios warten.

Das neue Spiel von Blizzard dürfte mit einem respektvollen Abstand von dem großen Action-RPG herauskommen, womöglich zum Weihnachtsgeschäft Ende 2023. Aber hier müssen wir vorerst auf neue Infos warten.

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist übrigens Blizzard- und Survival-Fan. Er meint, „Odyssey“ könnte genau das richtig sein: Ein Survival-Game ist jetzt die einzig richtige Entscheidung von Blizzard.

Ich bin für einen öden Erfolg 3 Stunden durch WoW gereist und es war toll

Wochenende und man hat nichts zu tun. MeinMMO-Redakteur Patrick Freese startet nach längerer Pause mal wieder World of Warcraft. Dass ihm ein langweiliger Erfolg im Spiel so viel Spaß bringen wird, konnte er da noch nicht ahnen.

Es ist Sonntagabend. Für mich eine typische Zeit, die ich gern am PC verbringe. Ich bestellte mir etwas zu Essen und beschloss, World of Warcraft zu starten. Ein paar Erfolge erledigen, die einem vielleicht Titel, Reittiere oder Spielzeuge bescheren – das ist die leichte Unterhaltung, die ich jetzt gebrauchen kann.

WoW hatte ich schon länger pausiert, loggte nur mal sporadisch zwischendurch ein und regelte ein paar Auktionen. Es war also durchaus mal wieder Zeit, eine ernstere Runde zu drehen. Ich blätterte durch meine Erfolgs-Übersicht auf der Suche nach einer Herausforderung, die mich anständig belohnt. Der Feldfotograf – Das ist meine Mission! Etwas zeitaufwändig, aber immerhin ein Titel als Belohnung. Los geht’s.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Februar 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

So öde, wie der Erfolg vermuten lässt, war der Abend gar nicht

Das ist meine Mission: Für den Erfolg “Feldfotograf” soll ich mit einem Charakter meiner Wahl 43 Orte besuchen. An jedem Ort packe ich dann man S.E.L.F.I.E.-Kamera aus und knipse ein Foto. Nach 43 Selfies an 43 Orten ist der Erfolg abgeschlossen und ich gewinne den Titel “Feldfotograf”, der dann neben meinem Charakter-Namen erstrahlen kann.

Für mich hört sich das beim Lesen der Aufgabe an, als würde ich jetzt stundenlang durch die Kontinente reisen und hätte nebenbei nichts zu tun. Langweilig. Reise von einem Kontinent zum nächsten, packe dein Flugmount aus, besuche einen Ort, knipse ein Foto und weiter zum nächsten Ort. Glücklicherweise ist zu dem Zeitpunkt aber in meiner Gilde ein Freund online, den ich in genau dieser Gilde vor mehr als 14 Jahren kennenlernte.

Ich frage also, ob er den Erfolg schon gemacht hat und er verneint. Wir eröffnen eine Gruppe und treffen uns im Discord. Unsere Reise beginnt beim Quest-Startpunkt in Orgrimmar. Dass ich jetzt die nächsten dreieinhalb Stunden mit Herumfliegen, Nostalgie und schönen Geschichten zu tun habe, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

World-of-Warcraft-Selfie-1-Orgrimmar
17:55 Uhr – Das erste Foto einer langen Selfie-Serie, Abflug in Orgrimmar

Kapitel 1 – Kalimdor: Unser nächster Stopp, nach Orgrimmar, ist die Mondlichtung. Da mein Kumpel Woife einen Druiden spielt, hat er hier gleich einen lautstarken Vorteil, den er mir natürlich auf die Nase binden muss: “Flieg du mal schön rüber. Ich nutze einfach meinen Teleport zur Mondlichtung.” Ich setze mich auf mein Flugmount und fliege los. Nebenher richte ich mir auf dem zweiten Monitor schon eine kleine Liste mit den Orten ein, die wir jetzt besuchen müssen.

Als Erstes grasen wir Kalimdor ab. Die Mondlichtung, Nordrassil, die Echoinseln, die Zwillingskolosse, einen kleinen Abstecher zur Onyxias Hort, wo wir auch gleich den Boss legen, in die Höhlen der Zeit, zur Terasse des Formers, auf die Halle des Ursprungs und schließlich zum legendären Ahn’Qiraj-Raid, um ein Selfie bei des Skarabäushöhe zu schießen.

Die Flugzeit versüßten wir uns damit, in die Höhe zu fliegen, grob die Richtung des Zielortes anzupeilen und dann zu schauen, wie genau wir treffen würden. Auf Kalimdor liegt alles recht nah beieinander. In kurzer Zeit haben wir dieses Kapitel abgeschlossen.

Kapitel 2 – Östliche Königreiche: Wir starten in den Östlichen Königreichen weit im Norden und besuchen die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts. Das düstere Thema in der Region gefällt uns beiden nicht und wir sind froh, als wir von der graubraunen Eintönigkeit rüber ins Grüne kommen und Herdweiler besuchen.

Inzwischen hat Woife darauf verzichtet, selbst zu fliegen und es sich stattdessen auf dem Rücken meines 2-Spieler-Mounts bequem gemacht. Er steigt jetzt nur noch ab, um ein Foto zu knipsen und nimmt dann wieder Platz und überlässt mir das Fliegen. Auf die Art würde ich den Erfolg auch gern mitmachen.

Beim Selfie in Herdweiler fällt ihm etwas auf: “Flieg mal da rüber. Da am Turm. Ist das ne Tür?” Perplex von seinem undefinierbaren “da rüber” pausiere ich den Flug mitten in der Luft. “Da?”, frage ich. “Ja, da. Am Turm halt”. Neben uns steht ein kleiner grauer Turm, der an einer Stelle einen braunen Fleck hat. Wir nähern uns. “Das war bestimmt mal als Tür gedacht und wurd dann verworfen. Warum sollte ein Turm sonst an der Stelle einen braunen Fleck haben?”, mutmaßt mein Passagier. Wir fliegen weiter.

Nach ein paar Foto-Stops steht die Tiefenbahn auf unserem Plan. Eine Bahn, die die beiden Allianzstädte Sturmwind und Eisenschmiede verbindet. Alli-Gebiet. Der Gegner. Wir als Hordler sollen zu den Allianzlern in die Hauptstadt, zwei Fotos knipsen und grinsen und dann wieder abhauen. Na dann Prost.

Wir nähern uns Sturmwind und schmieden den Plan “Im Sturzflug vom Himmel stürzen, direkt ins Portal zur Tiefenbahn. Kamera zücken und das Selfie machen und erst DANACH schauen, ob uns jemand der gegnerischen Fraktion umlegen will.” Wir haben Glück. Dieser Teil der Hauptstadt war zu dem Zeitpunkt etwa so gut besucht wie ein Ärztewartezimmer am Freitagnachmittag. Wir haben alle Zeit der Welt, klatschen noch eben zwei Wachen um, die uns am Wegfliegen hindern wollen und sind dann auch schon wieder in der Luft.

Das nächste Highlight ist ein Besuch in den Todesminen. Die Instanz hat einen irre langen Weg zum Eingang und natürlich muss man IN der Ini das Selfie knipsen. Den Weg zum Eingang muss man zu Fuß, ohne Mount zurücklegen. Von Woife höre ich dauernd, wie “schön das doch damals war, als man hier noch alle Mobs umprügeln musste. Das war eine richtige Aufgabe”. Überzeugend behauptet er “Der beste Eingang zu einer Instanz EVER.”

Kapitel 3 – Die (kleine) Scherbenwelt: Nach dem Foto vorm Dunklen Portal geht’s für uns in die alte Scherbenwelt. Also den Zustand, den man von der ersten Erweiterung “Burning Crusade” kennt. Da kommen Erinnerungen hoch. Für mich war das mein Einstieg in World of Warcraft. Gemeinsam philosophieren wir über die schönen Gebiete und mit was für Ideen Blizzard damals an die Sache heranging. Hier haben wir nur drei Stops und einer davon ist die Hauptstadt Shattrath. Woife fragt, warum eigentlich keiner von uns beiden auf die geniale Idee kam, einen Magier für die Reise auszuwählen. “Oh Mann, wir hätten schon so viel Zeit sparen können. Aber jetzt logge ich auch nicht mehr um. Wir haben das in dem Team angefangen und so machen wir auch weiter”, erkläre ich und erhalte Zustimmung.

Weiter geht’s nach Nordend.

WoW-Selfie-6-Sturmsäule
Ein kurzer Besuch bei der Sturmsäule. Hier wurde ich damals mit meinem ersten Charakter Level 70 – Das damalige Max-Level.

Kapitel 4 – Nordend: “Jawoll, jetzt fliegen wir zum Heulenden Fjord”, freue ich mich laut aufs nächste Kapitel. “Das ist meine Lieblingserweiterung. Nicht zwingend von den Inhalten, aber das Feeling ist so genial. WOTLK ist für mich Nostalgie und ein muggeliges Gefühl. Ich mag es hier”, fahre ich ungefragt fort. Zu meiner Überraschung ist auch mein Passagier zumindest vom Heulenden Fjord überzeugt. “Die Musiiiiik”, schwärmt er. Zu meiner Schande gestehe ich, dass ich gerade die Musik deaktiviert habe, sehr wohl aber den Soundtrack schon mal kaufen wollte.

Die Soundtrack-Sammlung zu WoW fand ich vor ein paar Jahren günstig im Internet. Zwei Wochen sollte die Lieferung aus den USA dauern. Drei Wochen nach der Versandbestätigung fragte ich nach einer Trackingnummer. “Wir können das Paket leider nicht finden. Wird storniert. Sorry”. Dabei hatte ich so einen schönen Platz neben der CD-Sammlung von GTA Vice City freigeräumt. Schade.

Wir lauschen also der Musik und grasen alle Orte ab, bis wir vor der Eiskronenzitadelle stehen. “Wir müssen da rein. Nach ganz oben”, sage ich. “Sicher, dass wir nicht einfach von außen auf den Turm können?”, fragt Woife, der sich dann in seine Fluggestalt verwandelt und – überraschenderweise – selbst nach oben fliegt. Wir landen auf der Spitze, zücken die Kamera, knipsen ein Foto und … nichts. Nein. Das zählt nicht. Wir müssen eben durch die Instanz laufen und den Endboss umlegen, um dann, auf seinem Thron ein Foto zu machen.

Es ist jetzt etwa zwanzig nach acht. Mehr als zwei Stunden sind wir unterwegs. Zwischendurch gab es eine Pause für die Verpflegung meinerseits und eine kleine Runde mit meinem Hund. Nun ist Woife dran und möchte sich etwas zu Essen machen. Anschließend muss er auch in die Waagerechte, da er Montagmorgen früh raus muss. Ich soll den Rest alleine machen. Er holt das dann nach der Arbeit nach.

Wir bedanken uns gegenseitig für den netten Abend und ich betrete die Tür zur Eiskronenzitadelle, während mein Druiden-Freund langsam im Himmel verschwindet.

Kapitel 5 – Cataclysm und der ganze Rest: Auf meiner Liste stehen noch zehn Orte. Drei in den Gebieten des Kataklysmus, vier bei den lieben Pandaren und drei in Draenor. Ich schalte mir nebenbei einen Stream an und fliege von Ort zu Ort. Zücke dort die Kamera, probiere mich mit den Filtern und komme dem großen Titel immer näher. Schließlich ist nur noch ein einziger Ort auf meiner Karte. Die Instanz Auchindon in Draenor. Ich fliege zur Location, betrete die Instanz und mache ein finales Selfie um 21:40 Uhr. Etwa dreieinhalb Stunden nach dem Start des Foto-Marathons in Orgrimmar.

Da ich die Selfie-Kamera wohl nie wieder benutzen werde, lösche ich den Hotkey inklusive Symbol direkt wieder von meiner Aktionsleiste.

Hier stehe ich vor euch. Feldfotografin. Bin ich besonders stolz auf den Titel? Nein. Hätte man das Ganze auch viel schneller lösen können? Ohne Frage. Doch ohne das Achievement wäre ich wohl nicht zusammen mit einem alten Freund losgezogen und dabei die schönen Erinnerungen aufleben lassen.

Habt ihr ähnliche schöne Erinnerungen, die ihr gemeinsam mit Freunden in World of Warcraft oder anderen MMOs von Zeit zu Zeit aufleben lasst?

Eine schlechte Erfahrung machte ich, als ich nach einer Pause wieder raidete. Mein erster Raid nach 9 Jahren zeigt mir, was mich so daran nervt.

Twitch bannte Streamer permanent für einen sehr schlechten Spruch zu God of War

Ein Twitch-Bann ist für Streamer immer ärgerlich, denn ihnen gehen in dieser Zeit wichtige Einnahmen verloren – im Falle einer dauerhaften Sperre vielleicht sogar für immer. So erging es dem Twitch-Streamer „Skumnut“, weil er einen unbedachten Scherz machte.

Was ist das für ein Content Creator? Skumnut bezeichnet sich selbst als „Souls Typ“ und hat hunderte Stunden mit Spielen wie Elden Ring, Dark Souls und Sekiro: Shadows Die Twice verbracht (via TwitchTracker). Zum Verhängnis wurde ihm jedoch ein anderes Spiel: God of War.

Streamer schrieb einem Freund, er werde ihn zu Tode treten

Warum wurde Skumnut gebannt? Der YouTuber vermutet, dass ein Witz, den er in den Chat eines befreundeten Streamers gepostet hatte, der Grund für den Bann war. Skumnut hatte seinem Freund Mega die Nachricht: „Ich werde dich zu Tode treten“ geschrieben.

Was steckte hinter der Nachricht? Skumnut hatte gerade einen „Kick Only“-Run im Action-Adventure God of War Ragnarök abgeschlossen, also alle Gegner ausschließlich mit Tritten bezwungen. Für diese spezielle Challenge hatte er eine Woche lang fast 10 Stunden pro Tag gestreamt.

Für den Souls-Veteran war das wohl ziemlich cool: Er habe vorher noch keines der „God of War“-Games gezockt, das sei zudem sein erster Run überhaupt gewesen. Außerdem sei er der Erste, der einen “Kick Only”-Run auf höchster Schwierigkeitsstufe abgeschlossen habe.

Offenbar hatte er mit der Nachricht auf seinen Erfolg angespielt.

Der andere Streamer schien eingeweiht zu sein und ging sogar auf den Run ein. Dennoch sah Twitch in dem Spruch eine Verletzung der Richtlinien und sperrte Skumnut auf unbestimmte Zeit. Ein drastischer Schritt, da es für den Streamer der erste Bann war.

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

Warum verhängte Twitch den Bann? Die Streaming-Plattform verfolgt bei Gewalt eine „Null-Toleranz-Linie“. Accounts, die zuwider handeln, werden auf unbegrenzte Zeit gesperrt, auch, wenn es das erste Vergehen war. Es gibt also keine „3 Strikes“, wie bei anderen Regelverstößen.

Unter den Punkt Gewalt fällt laut den Community-Richtlinien von Twitch: „Versuche oder Drohungen, andere körperlich zu verletzen oder zu töten“. Der Witz von Skumnut wurde demnach als Drohung aufgefasst.

Skumnut kann Bann nicht nachvollziehen

Wie reagierte der Streamer? Auf YouTube, wohin Skumnut nach seinem Bann wechselte, postete er zwei Videos, in denen er seine Sicht auf die Situation schilderte.

In den Videos erhebt er Vorwürfe gegen Twitch: Er habe ein E-Mail erhalten, in der die Verantwortlichen ihn eiskalt belogen hätten. Darin sei von vorangegangenen Verstößen die Rede gewesen, über die der Streamer bereits in der Vergangenheit informiert worden sei.

Skumnut will aber nichts von vorherigen Verstößen gewusst haben und zeigt einen Screenshot seines E-Mail-Postfachs. Auf dem Bild sollen alle E-Mails zu sehen sein, die er von Twitch bekommen hat. Unter den gezeigten Nachrichten ist keine Warnung oder Sperrung bis zu seinem Perma-Bann am 16. November.

Das Video könnt ihr euch hier im englischen Original ansehen:

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Ist Skumnut jetzt für immer gesperrt?

Warum ist das jetzt ein Thema? Skumnut ist zwar schon seit November gebannt, der Fall wurde aber jetzt vom Journalisten Jake Lucky aufgegriffen und auf Twitter veröffentlicht. Denn der Bann des Streamers zeigt ein Problem von Twitch auf.

Wie Jake Lucky erklärt, sei die Äußerung ohne Kontext „ziemlich hart“. Mit Kontext sei jedoch eindeutig, dass es sich um eine Anspielung auf den „Kick Only“-Run gehandelt habe und nicht um eine Drohung.

Was ist das Problem? Bei einer „Sperre auf unbegrenzte Zeit“ handelt es sich nicht automatisch um einen berüchtigten Perma-Bann: Im Abstand von 6 Monaten kann Widerspruch eingereicht werden.

Genau das hat Skumnut getan und die Situation erklärt. Auch sein Kumpel habe sich an Twitch gewendet und bestätigt, dass es sich um einen Witz gehandelt habe, in den er eingeweiht gewesen sei, so der YouTuber. Dennoch habe die Streaming-Plattform die Sperrung nicht aufgehoben (via Twitter).

Wie geht es jetzt weiter? Rechnerisch gesehen kann sich Skumnut im Mai erneut um eine Aufhebung seiner Sperre bemühen. Ob er das auch vorhat, ist allerdings unklar, denn dem ehemaligen Twitch-Streamer geht es seit seinem Bann ziemlich gut auf YouTube, wo er 200.000 Abonnenten hat – auf Twitch waren ihm nur 10.000 Menschen gefolgt.

So erging es auch anderen:

Twitch bannte 2 seiner bekanntesten Streamer, kann ihren Erfolg nicht aufhalten – Denn die dominierten 2022 YouTube

Quelle(n):
  1. Dexerto

Fortnite hat 3x seinen Tod überlistet, so hat Epic Games das geschafft

Fortnite wäre seit seinem Release schon fast 3-mal gestorben, hätte Epic Games nicht richtig gehandelt. Welche krasse Story hinter dem Battle-Royale-Shooter steckt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Fortnite hat eine lange Geschichte hinter sich, die nicht jeder Spieler kennt. Viele prekäre Situationen zwangen Epic Games dazu, Fortnite mit seinem Battle Royale so zu erschaffen, wie es viele tausende Spieler heute kennen.

Wir schauen uns diese Situationen mal genauer an und zeigen euch, wie Epic es geschafft hat, so viele Tode von Fortnite zu verhindern.

Erster Tod – Der PvE-Modus Rette die Welt

Fortnite rette die Welt Titel

Das Ende kurz nach dem Anfang: Wer Fortnite von Anfang an begleitet hat, kennt wahrscheinlich den PvE-Modus “Rette die Welt“. Dieser Modus sollte das Game nach dem Release tragen und für Einnahmen sorgen, doch dem war nicht so.

Nach ungefähr 7 Jahren Entwicklung verpasste Epic Games den Hype um die Zombies und den Überlebenskämpfen im Horde-Modus und so schien das Spiel direkt wieder in der Versenkung zu verschwinden – vorerst.

Eine Notlösung sollte her, damit Fortnite nicht endgültig versandtet und so kam der Battle-Royale-Modus ins Spiel. Dieser wurde in weniger als 10 Wochen zusammengebaut und kostenlos in den Fortnite-Launcher integriert.

Passend zum “Battle Royale”-Hype, ausgehend vom damaligen Über-Spiel PUBG, versuchte sich auch Epic Games mit seinem kostenlosen Spielmodus am Battle Royale und das mit großem Erfolg. So überlistete Epic Games den ersten Tod von Fortnite, doch das war erst der Anfang.

Ein neues Debakel ließ nicht lange auf sich warten.

Zweiter Tod – Die Anklage von PUBG gegen Fortnite von PUBG

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PUBG, das Spiel, das Epic Games sehr inspiriert hat

Ein Verfahren zerrte Epic Games vor Gericht: Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, denn als Epic Games seinen Battle-Royale-Modus veröffentlichte, strömten in weniger als 2 Wochen mehr als 10 Millionen Spieler auf die Server.

Nun führte Fortnite den Hype und das bemerkten die Entwickler von PUBG. Kurzerhand wurde Epic Games vom Bluehole-Studio verklagt. Es ging um ernste Plagiatsvorwürfe, die PUBG dem Gerichtshof vorlegte:

  • Stil des Interfaces
  • die Mini-Map
  • das Overlay des Fadenkreuzes
  • die Art, wie Lebenspunkte regeneriert werden
  • die Anzahl von Spielern in einem Match

Das ganze Thema rund um Fortnite hatte einen faden Beigeschmack, denn der neue Modus wirkte im Grunde tatsächlich wie eine Notlösung seitens Epic, um den Hype rund um PUBG mitzunehmen. Fortnite war sogar noch erfolgreicher, da der bunte BR-Shooter kostenlos angeboten wurde im Gegensatz zu PUBG.

Viele warteten damals auf den Prozess, doch der fand nie statt. Bluehole-Studio nahm seine Anklage still zurück und das ohne jegliches Statement (via polygon.com). Bis heute weiß man nicht, was die Entwickler zu diesem Schritt getrieben hatte, doch man munkelt, es habe etwas mit dem Firmen-Giganten “Tencent” zu tun.

Nach diesem Problem ging der Hype langsam zurück und das nächste Problem bahnte sich bereits an.

Dritter Tod – Kompetitive oder Casual Game?

Fortnite in der Identitätskrise: Als der Rechtsstreit kein Thema mehr war und Fortnite mit stetigen Live-Events, Battle Pass und Skins mehr Geld verdiente, kam ein neues Problem zum Vorschein: die schwindenden Spielerzahlen.

Das Problem, mit dem Epic Games zu kämpfen hatte, war die Identität von Fortnite. Das Battle Royale sollte zu seinem Release ein Fokus auf eine kompetitive Spielerbasis haben. Es sollte herausfordernd und schwer sein. Pro-Spieler wie Ninja, Tfue, Benjyfishy und Myth waren zu der Zeit die Gesichter des Spiels und konnten in Turnieren ihre Baukünste zur Schau stellen.

Gut für die Pros, aber schlecht für die Casual-Spieler. Viele konnten mit der damaligen Meta der „Doppel-Pumps“ und dem Bauen nichts anfangen. Nach und nach schwanden die Spielerzahlen und das bemerkten auch die Entwickler. Eine Lösung sollte her und so entstand eine der prägendsten PR-Aktionen in der Geschichte des Gamings – das Event mit dem schwarzen Loch.

Video starten
Fortnite: Das eine Mal, als ein schwarzes Loch euch alle verschluckte

Epic Games sorgte nach dem Release des 2. Chapters für einen Reboot des Games. Neue Map, Waffen, Bots, besseres Bauen und einen größeren Fokus auf die Casual-Spieler. Nach und nach wechselte Fortnite von einem kompetitiven Spiel in Richtung eines Social-Games.

Es sollte ein Neuanfang sein und das gelang Fortnite auch. Konzerte von Travis Scott oder Ariana Grande lockten viele neue Spieler in den BR-Shooter und zeigte eine Seite des Shooters, die so noch kein Spieler von einem Game gesehen hatte.

Mehr und mehr wechselte Fortnite die Strategie und fügte sogar einen permanenten Nicht-Bauen-Modus ein, um auch Spieler ohne Bautalent den Spaß an Fortnite näherzubringen.

So hat Epic Games auch den dritten und letzten Tod seines Spiels abgewendet. Es ist eine lange Geschichte, die aber noch nicht zu Ende erzählt ist.

Die Entwickler haben immer wieder gezeigt, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und haben ihr Schicksal gekonnt in die Hand genommen. Eines ist somit klar: Fortnite wird weiter bestehen und das für viele weitere Jahre.

Wie findet ihr die Geschichte? Hatte Epic Games eurer Meinung nach Glück? Hinterlasst uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren.

Diabo 4: Die genaue Uhrzeit zum Release 

Der Release von Diablo 4 rückt immer näher und Blizzard-Präsident Mike Ybarra verrät, um wie viel Uhr ihr das Action-RPG im Juni zocken könnt.

Mit Diablo 4 erscheint am 06. Juni der neuste Ableger der beliebten Action-RPG-Reihe für PC, PlayStation und Xbox. Die Beta ist schon vorbei und Spieler konnten ein erstes Fazit ziehen, jetzt bereiten sich alle auf den Release von Diablo 4 vor. Doch um wie viel Uhr könnt ihr am Release-Tag zocken?

Start-Uhrzeit für den Release von Diablo 4

Wann startet Diablo 4? Der Präsident von Blizzard, Mike Ybarra, hat am 05. April die genauen Startzeiten für den Release von Diablo 4 bekannt gegeben (via Twitter). Deutsche Spieler können demnach kurz nach Mitternacht loslegen.

Wenn ihr die Deluxe oder Ultimate Edition von Diablo 4 vorbestellt habt, könnt ihr bereits 4 Tage vor dem regulären Release spielen und schon am 02. Juni loslegen.

  • Early-Access-Release (Vorbesteller) – 02. Juni 2023, um 01:00 Uhr
  • Regulärer Release – 06. Juni 2023, um 01:00 Uhr

Die MeinMMO-Redaktion hat an der Beta von Diablo 4 teilgenommen. So sieht das Fazit von Leya Jankowski, Benedikt Schlotmann und Benedict Grothaus aus:

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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion

Bereits bei der Beta durften sich Vorbesteller über einen vorzeitigen Spielstart freuen und ein Wochenende vor allen anderen zocken. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Klassen spielbar – der teilweise overpowerte Totenbeschwörer und der für viele Spieler zu schwache Druide folgten erst am zweiten Beta-Wochenende, an dem jeder teilnehmen konnte.

Das ist beim vollwertigen Release anders. Alle Spieler, die am 02. oder 06. Juni in das Action-RPG starten, können von Beginn an auf alle fünf Klassen zugreifen. Neben dem Jäger, dem Barbaren und dem Zauberer sind auch der Druide und der Totenbeschwörer direkt spielbar.

Alle Infos zum Release von Diablo 4 hat euch MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hier zusammengefasst:

Diablo 4: Release, Beta, Klassen, Gameplay und Vorbestellung in der Übersicht