Fans streiten seit Wochen, ob Path of Exile größer ist als Diablo 4 – Einer will die endgültige Antwort liefern

Seit Jahren gilt Path of Exile als der größte Konkurrent für den ARPG-Klassiker Diablo. Allerdings war auch lange Zeit beim Hack’n’Slay von Blizzard nichts los, bis Diablo 4 angekündigt wurde. Jetzt ist die Diskussion darüber, welches Spiel eigentlich größer ist, wieder entbrannt. Ein Spieler will das jetzt endgültig klären und versucht das mit Daten von Google.

Was steckt hinter dem Streit? Path of Exile erschien 2013, ein Jahr nach Diablo 3. Das Action-RPG zeichnet sich durch stärkere Core-Mechaniken, dutzende Build-Möglichkeiten und riesige Skill-Trees aus. Der große Unterschied: Path of Exile ist kostenlos.

Im Kern nimmt Path of Exile das, was Fans an Diablo 2 geliebt haben, welches in großen Teilen der Community bis heute als das beste Diablo gilt. Das führte recht bald zu einer Konkurrenz, mit der etwa Path of Exile 2 als Gegenpol zu Diablo 4 angekündigt wurde.

Diese Konkurrenz griff auch auf Spieler über, die sich nun streiten, welches Franchise besser sein mag. Einer hat sich sogar die Website PlayDiablo4.com gekauft und auf Path of Exile weitergeleitet.

Jetzt, kurz vor dem Release von Diablo 4, ist die Frage nach dem größeren ARPG wieder aktuell.

Das ist die Antwort: In einem Thread auf Reddit zeigt der Nutzer UsualInitial die Such-Anfragen zu Path of Exile und Diablo 4 in den letzten 4 Jahren. Das Ergebnis ist, dass Path of Exile selbst zu seiner Spitze 2019 lediglich 60 % vom Interesse von Diablo 4 zur Open Beta erreichen konnte.

An der Diskussion beteiligen sich hunderte Nutzer mit über 970 Kommentaren, darunter auch Kritiker. Die zeigen etwa: das Bild stimmt nicht. Geht man weiter zurück, ist Path of Exile durchaus größer, wenn auch nicht viel. Selbst Diablo 3 hatte aber mehr Interesse.

Wir haben die Zahlen mit den entsprechenden Einstellungen nachgeprüft und können alle drei Aussagen bestätigen:

  • Diablo 4 war zur Beta größer als PoE 2019
  • Der All-Time-Peak von PoE war größer als der von Diablo 4 bisher
  • Diablo 3 hatte ein insgesamt größeres Interesse bisher

Dennoch sind sich viele einig: zum Release wird Diablo 4 mit Sicherheit größer. Die Beta zeigt nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist.

Ihr findet hier einige spannende Alternativen zu Diablo 4 und im Video zeigen wir euch 5, die nicht Path of Exile sind:

Video starten
5 Alternativen zu Diablo 4, die nicht Path of Exile sind

„Diablo 4 wird mehr Umsatz im ersten Monat machen als PoE in seiner ganzen Existenz“

Erstaunlich viele Nutzer beteiligen sich weniger am Streit, sondern sagen etwa, dass die beiden Spiele völlig andere Zielgruppen haben. Path of Exile wolle vor allem Core-Gamer anlocken, Diablo sei das absolute Casual-Spiel.

Das würde sich auch gar nicht ausschließen: Path of Exile profitierte davon, dass Diablo 3 lange Zeit einfach so weiterlief. Man habe halt beide Spiele gleichzeitig gezockt und immer das, wo gerade eine neue Season gestartet ist.

Einige stimmen zu, dass sie sich auf Diablo 4 freuen und mittlerweile keine Lust mehr auf PoE haben. Sie brauchen einfach „frischen Wind“. Wer Path fo Exile liebe, werde vermutlich nicht oder nicht lange wechseln, aber der größere Teil werde bei Diablo 4 landen. Selbst Spieler mit tausenden Stunden in beiden Spielen stimmen zu: Diablo 4 habe bisher einfach zu viel richtig gemacht.

Wichtig sei auch, dass die beiden Spiele einfach „in einer völlig anderen Liga“ spielen würden. Diablo 4 könne schon im ersten Monat mehr Umsatz machen, als Path of Exile seit seinem Release. MeinMMO-Leser Tronic48 etwa schreibt:

Die können da bringen was sie wollen. PoE war und wird auch nie ein Konkurrent sein, Diablo 4 (genauso wie auch D3) spielt einfach in einer ganz anderen Liga. Und ein guter Talentbaum macht noch lange kein gutes Game. PoE fehlt es einfach an so viel mehr und wer das nicht sieht, bis jetzt auch nie bemerkt hat, dem ist das sowieso egal. […]

Path of Exile sei kein schlechtes Spiel, nur lediglich nicht vergleichbar mit dem Umfang, den Diablo biete. Die Diskussion zieht sich allerdings durch viele Threads auf Reddit und auch Artikel auf MeinMMO. Eine endgültige Antwort außer: „Spielt, was euch besser gefällt“, wird es vermutlich nie geben.

Diablo 4 erscheint am 6. Juni für PC, PlayStation und Xbox. Ihr findet alle Infos hier in der Übersicht:

Diablo 4: Release, Beta, Klassen, Gameplay und Vorbestellung in der Übersicht

Fortnite: Server Down für Patch 24.20 – Alle wichtigen Infos auf Deutsch

In Fortnite gehen heute, am 11. April, die Server auf allen Plattformen down (PC, Mac, PS5, Xbox Series X|S, Xbox One, Switch, Android). Die Wartungsarbeiten werden genutzt, um das Update 24.20 auf die Server zu laden.

Was passiert heute in Fortnite? Epic Games fährt die Server für Season 2 Chapter 4 herunter. Bei dem Update werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Dinge passend zu Attack on Titan, der neuesten Anime-Kollaboration, vorbereitet.

Update, 11:50 Uhr: Das Update kann auf der PS5 heruntergeladen werden und beträgt 8,590 GB. Nach dem Download könnt ihr euch anschließend einloggen. Die offiziellen Patch Notes haben wir euch aufgelistet. Ihr findet sie unter der nächsten Überschrift.

Zwei neue Skins und eine spezielle Waffe wurden geleakt. Wann ihr wieder zocken könnt und was ihr noch erwarten könnt, erfahrt ihr bei uns.

Welche neuen Inhalte bringt das Update?

Eren Jäger und seine Kollaboration ist gestartet: Attack on Titan trifft auf Fortnite. Epic hat neue Quests für die Freischaltung von Eren Jäger aktiviert. Ihr könnt euch jetzt den Skins mit seinen Items sichern, vorausgesetzt, ihr habt den Battle Pass.

Fortnite-Eren-Jäger
Eren Jäger bringt neue Waffen und Items

Zusätzlich hat Epic Games auch folgende Items ins Spiel hinzugefügt:

  • 3D-Manöver-Apparat
  • Donnersperre
  • Aufklärungstrupp-Kisten

Zusätzlich könnt ihr im Anvil Square auf der Map von Chapter 4 Season 2 auch den Jäger-Keller besuchen und dort Geheimnisse finden. Der Standort ist jedoch geheim.

Kostenlose Belohnung für alle: In Woche 5 könnt ihr Quests zu den Donnersperren abschließen. Als Belohnung erhalten ihr dann zwei Items:

  • Spraymotiv „Entschlossene Mikasa“
  • Emoticon „Levis Finsterer Blick“
Fortnite-Woche-5-Free-Items
Zwei Items, die ihr kostenlos verdienen könnt

Der Tresor liefert ein bekanntes Fahrzeug: Epic hat den Tresor geöffnet und das Geländemotorrad ausgepackt. Mit diesem Gefährt könnt ihr leichter auf Schotter und unebenem Terrain überqueren

BALANCEANPASSUNGEN

  • Der Taschenbunker wurde für Null Bauen aus dem Tresor geholt.
  • Eine Kinetische Klinge des Häufigkeitsgrads Selten wurde eingeführt. Diese seltene Variante macht zwar genauso viel Schaden wie ihr episches Gegenstück, verfügt aber nur über zwei Ladungen des Sprintangriffs. Seltene Kinetische Klingen könnt ihr auf dem Boden und an Kinetischen Klingenhaltern finden.
  • Der maximale Kopfschussschaden der mythischen Havoc-Pumpgun wurde verringert.
  • Die Zielgenauigkeit und die Schussrate beim Schießen ohne Zielen des mythischen Übertakteten Impulsgewehrs wurde verringert.
  • In den Trio- und Team-Formaten wurde die Anzahl der mythischen Übertakteten Impulsgewehre reduziert, die bei der Eroberung eines durch einen Riss eingetroffenen Schauplatzes eingesammelt werden können.
  • In den Trio- und Team-Formaten wurde die Anzahl der mythischen Havoc-Pumpguns reduziert, die in Tresoren gefunden werden können.

WETTKAMPF-ANMERKUNGEN

  • Donnerspeere sind nicht in Arena- und Turnierspielen verfügbar.
  • Geländemotorräder sind nicht in Arena- und Turnierspielen verfügbar.

WICHTIGE FEHLERBEHEBUNGEN

  • Ein Problem wurde behoben, durch das Spieler auch dann noch einen Heileffekt erhielten, wenn sie eine heiße Quelle schon wieder verlassen hatten.
  • Ein Fehler wurde behoben, durch den neu gestartete Spieler für ihre Teammitglieder manchmal unsichtbar waren.

Fortnite: Server-Down – Wann und wie lange sind sie offline?

Das ist die Downtime am Vormittag: Die Server werden laut Epic Games voraussichtlich um 09:00 Uhr deutscher Zeit heruntergefahren, um einen Hotfix zu installieren. Das Matchmaking ist 30 Minuten vorher bereits deaktiviert, also könnt ihr ab 8:30 Uhr keine neuen Runden mehr suchen.

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Wann könnt ihr wieder spielen? Es handelt sich hierbei um ein größeres Update. Es ist somit wahrscheinlich, dass Epic Games die Server um 11:00 Uhr oder auch um 13:00 Uhr wieder in Gang setzen könnte. Bestätigt ist das aber nicht.

Wann kommen die Patch Notes? Epic Games veröffentlicht für gewöhnlich nach dem Update eine kurze Liste mit Patch Notes auf ihrer Seite. Falls das passiert, listen wir sie euch hier kurz und übersichtlich auf.

Welche Inhalte könnten mit Update 24.20 erscheinen?

Epic Games offenbart vor einem neuen Update kaum bis gar keine neuen Infos über kommende Inhalte. Vertrauenswürdige Leaker wie Shiina haben schon seit langer Zeit ein Auge auf die Daten, die für die normalen User im Verborgenen liegen und wissen ungefähr, was ihr diesmal erwarten können. Mit folgenden Dingen könnt ihr rechnen:

  • Neue kosmetische Items und Skins zu Attack on Titan
  • Attack on Titan – Mythische Items
  • Eren Jäger wird freigeschaltet
  • In-Game Creator Profile
  • Neue Augments
  • Vielleicht die neue “Smart Pistol”-Waffe
  • Vielleicht kommende Shop-Bereiche
  • Hiss Clique Quest Pack
  • Neue Coachella Kollaboration

Erste (geleakte) Bilder der Inhalte zeigt Shiina im Tweet:

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Diesmal handelt es sich eher um eine größere Wartung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die einen oder anderen neuen Skins in den Shop bringen könnten. Bleibt dran, sobald die Patch Notes oder Leaks veröffentlicht werden.

In der Zwischenzeit könnt ihr darüber lesen, wie Fortnite 3x seinen Tod überlistet hat:

Fortnite hat 3x seinen Tod überlistet, so hat Epic Games das geschafft

CoD Warzone 2 behebt in Season 3 endlich die schlechteste Änderung im Vergleich zu Warzone 1

Die Season 3 von Call of Duty steht an und hat wieder einmal einige spannende Neuerungen und Änderungen für Warzone 2 im Gepäck. Mit dabei ist ein tiefer Einschnitt in die Waffen-Balance. Eine längst überfällige Anpassung, meint MeinMMO-Redakteur Maik Schneider.

Update, 12. April: Die Entwickler haben die Bedingungen für One-Shot-Headshots bekannt gegeben. Demnach braucht man die großen Sniper-Waffen mit der Explosiv-Munition (via callofduty.com).

Original-Meldung: Schritt für Schritt bekommen wir unsere alte Warzone zurück. Erst waren es die Loadout-Drops, dann die Wiederbelebungs-Modi inklusive kleiner Maps und jetzt sind es die One-Shot-Sniper.

Jap, mit Season 3 möchte Warzone 2 wieder auf starke Snipergewehre setzen. Fünf Monate nach dem Release und etliche Fan-Aufstände später werden mit Season 3 wieder One-Shot-Kills mit den Snipergewehren möglich sein. Das wurde auch Zeit.

Anfänglich konnte ich mich mit der Änderung anfreunden. Doch je mehr mir die Auswirkungen der schwachen Sniper bewusst wurden, desto mehr wollte ich einfach wieder die alten Kill-Maschinen zurück.

Season 3 startet am 12. April um 19 Uhr. Hier gibts eine schnelle Übersicht und hier einen kurzen Trailer:

Video starten
CoD MW2 u0026#038; Warzone 2: Season 3 u0026#8211; Trailer

Schwache Sniper haben nicht das gewünschte Ergebnis gebracht

Wie ändern sich die Sniper jetzt? Dafür müssen wir noch die Patch Notes der Season 3 abwarten. In einem Blog haben die CoD-Entwickler schon mal Folgendes angekündigt:

Eine dieser Änderungen wird Operator begeistern, die im vergangenen März eine Reise über den Regenbogen unternommen haben: Erwartet die Rückkehr von One-Shot-Snipergewehren – unter bestimmten Aufsatz- und Plattformbedingungen – als Teil dieses saisonalen Updates.

via callofduty.com

Bereits im Blog zur Season 3 wurde so etwas leicht angedeutet, aber bisher keine Worte zur konkreten Umsetzung. Wir müssen also vorerst noch abwarten, welche Limitierungen uns gesetzt werden.

Dass die One-Shot-Sniper zurückkehren, ist ein furchtbar wichtiger Schritt in der Evolution der zweiten Warzone. Die Ankündigung klingt auch stark danach, dass es wieder zu einem System wie am Ende von Warzone 1 kommt:

  • Große Snipergewehre haben Reichweiten-Vorteile gegenüber mobileren Snipern

Dazu könnte es Aufsätze geben, die das One-Shot-Potenzial einer Waffe hinzufügen oder entfernen.

Mehr zum Thema
Eine 14 Jahre alte Sniper kommt zu CoD MW2 und erinnert mich schmerzlich an meine größten Niederlagen
von Maik Schneider

Warum war das die schlechteste Änderung? Ein Battle Royale ist ein unerbittliches Gefecht auf einem großen Schlachtfeld mit dutzenden Feinden. Ich bin ja dafür, solche Spiele im Sinne der Zugänglichkeit zu vereinfachen. Aber hier wurde an der falschen Schraube gedreht.

Die Arbeit mit der Deckung, das ständige Achten auf die eigene Position und das Verhalten beim Wechseln von Stellungen sind essenziell, wenn man besser werden möchte. Die defensiven Strategien sind das Fundament, auf dem man Selbstbewusstsein aufbaut, um aggressiver zu werden.

Zu schwache Sniper schwächen auch die defensiven Strategien, aggressives Gameplay wurde dadurch sogar noch stärker. Es wurde sogar das Spielverhalten gestärkt, das man eigentlich schwächen wollte.

Auf der anderen Seite stehen die Sniper-Spieler, die mit ihren Aktionen für unvergessliche Momente in einem Match sorgen können. Sniper-Headshots aus großer Entfernung, am besten noch auf ein mobiles Ziel, sind Höhepunkte für wohl jeden Shooter-Spieler.

Diese Momente des Glücksgefühls wurden ersatzlos gestrichen. Schon allein dadurch war Warzone 2 irgendwie schlechter als Warzone 1.

Warzone 2 entwickelt sich zurück, dadurch aber auch weiter. Es ist ein anderes Battle Royale, vermittelt ein anderes Gefühl beim Zocken. Aber manche Dinge hat Warzone 1 bereits so gut gemacht, dass man bei bestimmten Änderungen etwas übers Ziel hinausgeschossen ist.

Season 3 bringt dabei einige Dinge zurück, die wir schon von früher kennen. Unter anderem:

  • Redeploy Drones
  • Mechanik: Nur 2 Panzerplatten statt 3
  • Beutegeld-Modus
  • Gulag-Tokens

Wie seht ihr die neusten Anpassungen bei den Snipern? Was wünscht ihr euch noch aus der alten Warzone zurück? Lasst gerne einen Kommentar zum Thema da.

Möchtet ihr euch tiefer über Season 3 informieren dann findet ihr hier alle wichtigen Infos: CoD MW2 & Warzone 2: Season 3 – Alle Infos zu Start, Roadmap & DMZ

Quelle(n):
  1. Call of Duty

WoW Guide: Das Nobelgartenfest – Alle Neuerungen und Tipps für 2023

Das Nobelgartenfest 2023 im Guide für World of Warcraft. Wir haben alle Belohnungen, Tipps und Tricks zum Oster-Event in Azeroth.

Mit dem Ende der Osterfeiertage in der realen Welt beginnt in World of Warcraft das Nobelgartenfest. Dort feiern die Bewohner Azeroths den Beginn des Frühlings und das Erwachen der Natur nach dem Winter. Es gibt jede Menge Eier zu suchen und zahlreiche Belohnungen.

Wann findet das Event statt? Im Jahr 2023 findet das Nobelgartenfest vom 10. April 10:00 Uhr bis zum 17. April 09:59 Uhr statt.

Nobelgartenfest – Neue Belohnung für 2023

Das Nobelgartenfest 2023 ist das erste in der Erweiterung Dragonflight. Es gibt zwar nur einige einzige neue Belohnung, diese ist aber mit all euren Drachen kompatibel. Für den Preis von 200 Nobelgartenschokolade könnt ihr das Spielzeug „Eines Drachen Korb mit Eiern“ bei den Händlern des Nobelgartenfestes kaufen.

Das Spielzeug gewährt euch bei Benutzung einen Buff für 15 Minuten. Solange ihr euch mit dem Drachen in der Luft befindet, trägt dieser nun einen großen Korb mit Eiern im Maul.

WoW Nobelgartenfest Guide Drachen Korb mit Eiern
Das Raszageth-Mount mit Eierkorb. Ein echter Hingucker.

Leider funktioniert das Spielzeug nicht, während euer Drache sich auf dem Boden befindet, auch wenn das gegenwärtig nach einem Bug aussieht, der womöglich in kommenden Patches behoben wird.

Guide zum Nobelgartenfest – Alles, was ihr wissen müsst

Was muss man beim Nobelgartenfest tun? Auch wenn das Nobelgartenfest als eines der „großen“ jährlichen Events zählt, ist das Vorgehen hier ausgesprochen simpel, denn es gibt im Grunde nur eine notwendige Aufgabe, um sich die verschiedensten Belohnungen zu sichern: Das Sammeln von Eiern.

Jedes gefundene Ei kann geöffnet werden und belohnt dann mit einem Stück Nobelgartenschokolade. Diese Schokolade wiederum kann bei einem Händler gegen zahlreiche Belohnungen eingetauscht werden. Die Preise für die verschiedenen Belohnungen schwanken zwischen 5 Schokoladen und 500 Schokoladen.

WoW Nobelgartenfest Händler
Händler und Questgeber gibt’s in jedem bekannten Startgebiet.

Der Clou beim Sammeln der Eier ist, dass auch die Eier – zusätzlich zur Schokolade – einige der Belohnungen enthalten können. So müsst ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehrere Tausend Stücke Schokolade sammeln, sondern erhaltet schon beim Suchen einige der schicken Belohnungen.

Wo kann man die Eier sammeln? Das Sammeln von bunten Eiern geht in allen Städten der jeweiligen Startgebiete.

Das sind für die Allianz:

  • Azurwacht (Azurmythosinseln)
  • Dolanaar (Teldrassil)
  • Goldhain (Wald von Elwynn)
  • Kharanos (Dun Morogh)

Das sind für die Horde:

  • Dorf der Bluthufe (Mulgore)
  • Brill (Tirisfal)
  • Platz der Falkenschwingen (Immersangwald)
  • Klingenhügel (Durotar)

Die Eier sind überlall im Außenbereich des jeweiligen Ortes „versteckt“. Da sie recht bunt sind, solltet ihr sie rasch erkennen. In aller Regel respawnen sie auch in wenigen Sekunden.

WoW Nobelgartenfest Eier
Die Eier sind recht groß und bunt – ihr könnt sie nur schwer übersehen.

Beachtet hierbei, dass ihr die Eier in allen möglichen „Versionen“ der Dörfer finden könnt. So könnt ihr etwa den Kriegsmodus aktivieren, wenn der Ort sonst mit Spielern überfüllt ist oder bei einem Charakter unter Stufe 60 eine alternative Chromie-Zeitlinie aktivieren, um weniger Konkurrenz beim Eiersuchen zu haben.

Tipp zum Sammeln: Wenn ihr schneller und erfolgreicher Eier sammeln wollt, dann solltet ihr in den Optionen auch die Interaktionstaste belegen. Dann müsst ihr die Eier nicht mühsam suchen und anklicken, sondern könnt einfach in deren Nähe laufen und sie per Tastendruck aufheben. Wie ihr eine Interaktionstaste belegt, haben wir hier verraten.

Welche Belohnungen gibt es? Das Nobelgartenfest bietet insgesamt 21 verschiedene Belohnungen, die ihr für Nobelgartenschokolade kaufen könnt. Wenn ihr sämtliche Belohnungen in einfacher Ausführung wollt, müsst ihr dafür also satte 2015 Eier sammeln.

Beachtet aber, dass die Menge deutlich sinken wird, da ihr viele der Belohnungen bereits zuvor aus Eiern erhalten werdet. Außerdem ist es möglich, die teuerste Belohnungen – das Reittier „Schneller Frühlingsschreiter“ – im Auktionshaus von anderen Spielern zu kaufen, anstatt die 500 Schokolade dafür auszugeben.

NameArtKosten (Schokolade)Findbar in Eiern
FrühlingsrobeTransmog50Ja
Weißes SmokinghemdTransmog25Ja
Schwarze SmokinghoseTransmog25Ja
Elegantes KleidTransmog50Ja
FrühlingsreifTransmog50Nein
Schwarzer FrühlingsreifTransmog50Nein
Pinkfarbener FrühlingsreifTransmog50Nein
Gelber FrühlingsreifTransmog50Nein
Brauner FrühlingsreifTransmog50Nein
Blauer FrühlingsreifTransmog50Nein
FrühlingshasenpfoteHaustier100Ja
Schneller FrühlingsschreiterReittier500Nein
Mystisches FrühlingsbouquetHaustier100Nein
NobelgartenhaseHaustier200Nein
Beutel des FrühlingsfloristenSpielzeug50Nein
Ruhestein des NobelgärtnersSpielzeug250Nein
Eines Drachen Korb mit EiernSpielzeug200Nein
NobelgarteneiVerbrauchsitem5Nein
Blühender ZweigVerbrauchsitem10Ja
FrühlingsblumenVerbrauchsitem50Nein
Foliant der Verwandlung: HaseZauber (nur Magier)100Nein

Gibt es weitere Belohnungen? Abgesehen von den „handfesten“ Belohnungen wie Spielzeugen und Transmog, gibt es auch unterschiedliche Erfolge und auch einige Aufgaben für das Reisetagebuch, um an Punkte für den Handelsposten zu gelangen. Wer hier noch nicht das Maximum erreicht hat, sollte ein paar Eier sammeln oder die täglichen Quests abschließen, um gleich mehrere Aufgaben zeitgleich abzuschließen.

Alle weiteren wichtigen WoW-Termine für das Jahr findet ihr in unserer Übersicht.

Kauft ihr noch Fernraid-Pässe in Pokémon GO? Über 3.400 Trainer geben ihre Stimme ab

Pokémon GO hat die Preise der Fernraid-Pässe geändert und damit bei vielen Spielern für Ärger gesorgt. Wir wollten wissen: Kauft ihr jetzt noch welche? Hier ist das Ergebnis.

Was war das für eine Umfrage? Am 06. April 2023 brachte Pokémon GO offiziell die viel diskutierten Änderungen an den Fernraids. Unter anderem wurden die Preise der nötigen Pässe erhöht:

  • Drei Fern-Raid-Pässe kostet nun statt 300 PokéMünzen 525 PokéMünzen
  • Beim einzelnen Fern-Raid-Pass wurde der Preis von 100 PokéMünzen auf 195 PokéMünzen erhöht

Zudem wurde ein neues Premium-Kampf-Pass-Bundle für Raids vor Ort eingeführt. Das kostet 250 Münzen für 3 Vor-Ort-Pässe, ein einzelner kostet 100.

Zudem wurde die Nutzung von Fernraid-Pässen auf 5 pro Tag limitiert. Gleichzeitig gibt es nun aber auch in den Belohnungen aus Forschungsdurchbrüchen die Chance auf Fernraid-Pässe.

Angesichts dieser Änderungen wollten wir von euch wissen: Kauft ihr jetzt noch Fernraid-Pässe? Hier seht ihr das Ergebnis der Abstimmung.

Klare Meinung zu den neuen Fernraid-Pass-Preisen in Pokémon GO

Das ist das Ergebnis: Zum Auswertungszeitpunkt am Dienstag, den 11. April 2023, haben insgesamt 3.469 Trainer an unserer Umfrage teilgenommen. Dort hat sich bereits ein deutliches Bild abgezeichnet, wie sie in Zukunft mit den Pässen umgehen wollen.

  • Ganze 70 % stimmten für “Nein, ich werde keine mehr kaufen”. Dieses Ergebnis entspricht 2.428 Stimmen.
  • “Ja, aber weniger als vorher” kam noch auf 20 %, mit 680 Stimmabgaben
  • “Ich bin unentschlossen” stimmten 9 % und damit 310 Trainer
  • “Ja, genauso häufig wie vorher” werden nur noch 1 %, also 51 der teilnehmenden Trainer Fernraid-Pässe im Shop kaufen.

Das Ergebnis passt damit zur bislang vorherrschenden Stimmung gegenüber den Fernraid-Pass-Änderungen.

Wie kamen die Änderungen bisher an? In der Pokémon-GO-Community wurden seit der Ankündigung der Änderungen viele kritische Stimmen laut. Sowohl die Begrenzung auf 5 Fernraids pro Tag, als auch die Preiserhöhung führten zu verschiedenen Aktionen einiger Spieler.

So wendeten sich einige Spieler und Creator in einem offenen Brief an Entwickler Niantic, in denen Unverständnis gegenüber den Änderungen geäußert wurde. So seien die Änderungen nicht nur unkomfortabel, sondern würden einige Trainergruppen, wie beispielsweise ländliche Spieler ohne lokale Community, besonders hart treffen.

Dort wird unter anderem auf die Argumentation verwiesen, man solle lieber Boni für das Spielen vor Ort einführen, anstatt die Fern-Features zu schwächen, wenn Spieler motiviert werden sollen, wieder mehr an lokalen Raids teilzunehmen.

In eine ähnliche Richtung ging auch eine Petition, die sich an Entwickler Niantic richtete, man solle die Änderungen wieder zurück nehmen.

Wie steht ihr zu der Thematik? Könnt ihr den Ärger nachvollziehen, oder steht ihr den Änderungen neutral oder sogar positiv gegenüber? Erzählt es uns in den Kommentaren!

New World bringt die Killer-Kaninchen zurück – Garantiert euch Loot, für den ihr vorher Glück brauchtet

New World bringt das jährliche Oster-Event „Die Rache der Kaninchen“ zurück, über das ihr Gips, Lagerplatz im eigenen Haus und ein neues Item für mehr Glück im Spiel verdienen könnt. Dieses Jahr wurden die Drop-Chancen angepasst, damit ihr eine Garantie auf jedes Item habt.

Was steckt hinter dem Kaninchen-Event? Vom 12. bis zum 25. April bleibt das Oster-Event aktiv. Darin dreht sich alles um Kaninchen, die durch Azoth verseucht und dadurch stärker wurden. Sie befinden sich in allen Gebieten und lassen sich in der Regel mit einem Angriff ausschalten. Alle wichtigen Spawnpunkte findet ihr hier:

New World: Wo findet man Kaninchen?

Wie auch im letzten Jahr, könnt ihr Items für höhere Drop-Chancen, eine Truhe mit 1050 Lagerplatz im eigenen Haus sowie Gips bei den Kaninchen finden. Außerdem gibt es einen neuen Skin fürs Kopfteil. Neu ist dieses Jahr jedoch der garantierte Drop, wenn ihr nur genügend Hasen killt.

400 Kaninchen für mehr Lagerplatz

Wie sehen die Drop-Chancen genau aus?

  • Der Diamant-Gips hat eine Dropwahrscheinlichkeit von 66 %. Ihr könnt maximal 6 Gips pro Tag finden.
  • Die Verderbte Hasenpfote hat eine Dropwahrscheinlichkeit von 80 % und ihr könnt maximal 5 pro Tag finden.
  • Die Verderbte-Kaninchen-Maske ist der neue Kopf-Skin und hat eine Dropwahrscheinlichkeit von 0,5 %. Allerdings erhaltet ihr die Maske garantiert nach 200 getöteten Kaninchen. Hier könnt ihr jedoch nur eine Maske beim gesamten Event bekommen.
  • Die Verderbte Aufbewahrungstruhe des Hasen ist der Hauptgewinn beim Event. Die Dropwahrscheinlichkeit liegt jedoch nur bei 0,25 %. Nach 400 getöteten Kaninchen erhaltet ihr die Truhe jedoch garantiert. Auch hier könnt ihr nur eine pro Event bekommen.

Die täglichen Belohnungen werden um 5:00 Uhr deutscher Zeit zurückgesetzt.

Lohnt sich das Event? Jein. Wer seine Ausrüstung noch aufwerten muss, sollte täglich die 6 Gips farmen, um so wahlweise an Kompetenz oder an weitere Schattensplitter zu kommen. Die Truhe ist zudem eine nützliche Erweiterung des eigenen Hauses, die sich durchaus lohnt.

Doch abseits davon ist es nur ein kleines Fun-Event, mit dem man sich nicht allzu sehr beschäftigen muss.

Wer generell über eine Rückkehr zu New World nachdenkt, findet hier einen aktuellen Eindruck:

New World bringt das erste große Update 2023 – Lohnt sich die Rückkehr?

Quelle(n):
  1. New World

Auf welches kommende MMO freut ihr euch am meisten? 

Gibt es gerade MMOs, auf die ihr euch freut und deren Entwicklung ihr mitverfolgt? Verratet es uns.

Hier könnt ihr abstimmen: Wir wollen von euch per Umfrage wissen, welches MMO für euch am spannendsten ist und warum.

Die Suche nach einem neuen MMO ist gar nicht mal so einfach. Während im Singleplayer-Bereich gerne mal ein Kracher den nächsten jagt und wir gar nicht mehr wissen, wo wir die Zeit für die ganzen Spiele hernehmen sollen, sieht es bei den Massively-Multiplayer-Online-Spielen komplett anders aus. 

Auch wenn ihr euch bei MMOs gerne mal auf ein Spiel für sehr lange Zeit fokussiert, ist der Drang nach etwas Neuem und Frischem abseits von World of Warcraft, Final Fantasy Online und Co. groß. Doch auf welchen MMO-Stern am Himmel habt ihr ein Auge geworfen? Das wollen wir mit der oben eingebetteten Umfrage herausfinden.

Wem die Titel oben nichts sagen, findet in den folgenden Abschnitten eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Spiele.

Ashes of Creation

Entwickler: Intrepid Studios | Plattform: PC | Release: unbekannt | Kostenmodell: Abo

Das Sandbox-MMO will euch eine Welt kredenzen, die auf eure Handlungen reagiert. Funktionieren soll das Ganze über ein komplexes Wirtschaftssystem, Burgbelagerungen oder dynamische Quests. Je nachdem, wem gerade die einzelnen Städte (genannte Nodes) gehören, werden andere NPCs, Quests und Geheimnisse freigeschaltet.

Ebenfalls spannend: Ihr wählt nicht wie gewohnt nur eine Klasse, sondern kombiniert zwei der insgesamt acht unterschiedlichen Klassen, sodass ein recht individueller Spielstil dabei herauskommt.

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Ashes of Creation Trailer zur ersten Alpha

ArcheAge2

Entwickler: XLGames | Plattform: PC, PS5, Xbox Series X/S | Release: 2024 | Kostenmodell: Free2Play

Mit dem Nachfolger des gleichnamigen MMOs von 2014 soll alles anders und besser werden. Angefangen bei einer Optik in Unreal Engine 5, bis hin zur doppelt so großen Sandbox-Spielwelt wollen die Entwickler alles umkrempeln, grundlegenden Elementen wie den Gilden-Schlachten, Schiffskämpfen, Housing und Handel aber treu bleiben.

Blue Protocol

Entwickler: Bandai Namco | Plattform: PC, PS5, Xbox Series X/S | Release: 2023 | Kostenmodell: Free2Play

Das Themepark-MMO will euch mit seiner Zeitreise-Story und dem Fantasy-Setting mit leichtem SciFi Touch begeistern. Dazu kommt ein actiongeladenes und dynamisches Kampfsystem, bei dem ihr auf Kombos, Ausweichrollen und mächtige Angriffe setzt. Im Gegensatz zu anderen MMOs in diesem Bereich, erhaltet ihr eure Beute nicht direkt von gefällten Gegnern, sondern durch Crafting.

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Das neue MMORPG Blue Protocol zeigt seine bunte Anime-Welt – Spielt 2.000 Jahre in der Zukunft

Corepunk

Entwickler: Bandai Namco | Plattform: PC | Release: unbekannt | Kostenmodell: Buy2Play

MMOs mit isometrischer Perspektive sind spätestens seit Lost Ark wieder en vogue. Corepunk bringt mit Dungeons, Mounts und einem Fokus auf Welterkundung alles mit, was das Spielerherz begehrt. Spannend ist aber das Crafting-System, bei dem ihr euch, ähnlich wie im neusten WoW Addon Dragonflight, auf einen Beruf spezialisieren müsst, um ein begabter Handwerker zu werden.

Into the Echo

Entwickler: Etlock Studios | Plattform: PC | Release: unbekannt | Kostenmodell: Unbekannt

Into the Echo will euch mit Zeitreisen und einem eher unkonventionellen Erfahrungs- und Fortschrittssystem locken. So folgen nicht alle wie die Lemminge einem vorgeschriebenen Weg, sondern erkunden individuell einzelne Aspekte des Spiels. Wie das Ganze in der Praxis aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

Palia

Entwickler: Singularity 6 | Plattform: PC | Release: unbekannt | Kostenmodell: Free2Play

Palia ist eine Art cozy MMO. Anstatt dass ihr mal wieder die Welt vor dem Untergang bewahren müsst, konzentriert ihr euch hier auf ein einfaches Leben voller Glück und Freude. Ihr richtet euer Haus und euren Garten her, sprecht mit den Dorfbewohnern und geht fischen, in die Mine oder jagen. Stellt euch also eine Art Animal-Crossing-MMO vor.

Pantheon Rise of the Fallen

Entwickler: Visionary Realms | Plattform: PC | Release: unbekannt | Kostenmodell: Unbekannt

Mit einem High-Fantasy-Setting, 9 unterschiedlichen Völkern und 14 Klassen gehört Pantheon: Rise of the Fallen zu den eher klassischen MMOs. Der Fokus liegt mit 15 Dungeons, die es bereits zum Release geben soll, klar im PvE-Bereich.

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Hier sind 10 Minuten Gameplay aus der Alpha von Pantheon, der MMORPG-Hoffnung für PvE-Fans

Pioner

Entwickler: Lionheart Studio | Plattform: PC | Release: 2023 | Kostenmodell: Unbekannt

Wer mit Fantasy nicht viel anfangen kann, ist bei Pioner vielleicht goldrichtig. Denn hier geht die Post(apokalypse) ab. Als ehemaliger Spezialagent kämpft ihr gegen Monster und die Natur und versucht, irgendwie mit einem hoffentlich gut gefüllten Waffenarsenal zu überleben. 

Throne and Liberty

Entwickler: NCSoft Korea | Plattform: PC, PS5, Xbox X | Release: Q3 2023 | Kostenmodell: Unbekannt

Throne and Liberty (oder auch Project TL) kennt ihr vielleicht noch unter seinem ehemaligen Namen Lineage Eternal, das eigentlich als Spiel aus der Iso-Perspektive geplant war, jetzt aber aus der Third-Person-Ansicht passieren wird. Throne and Liberty setzt auf eine offene Spielwelt, einer Waffen- statt Klassenwahl und Burgbelagerungen.

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023

Ich habe ein Handy für 100 Euro getestet – Ist es wirklich so schlimm, wie man es sich vorstellt?

Kann man mit einem Handy für weniger als 100 Euro überhaupt den Alltag bewältigen? MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich das günstige Blackview A60 Pro gekauft und verrät, wofür es sich lohnt und wofür nicht.

Mit dem Blackview A60 Pro taucht regelmäßig ein günstiges Handy von 2019 in den Bestsellern von Amazon auf. Doch reicht im Jahr 2023 die Performance eines Handys überhaupt noch aus, welches nicht einmal 100 Euro kostet?

Denn ich höre solche Kommentare auch im Freundeskreis immer wieder: Für 100 Euro kann man doch keine gute Hardware bekommen, denn irgendwo müsse der Hersteller schließlich sparen. Dann kaufe man sich lieber gleich ein „richtiges“ Handy.

Aus diesem Grund hab ich mir das Modell bestellt und hab es in meinem Alltag genutzt. Und ich bin tatsächlich überrascht gewesen, was so ein günstiges Gerät alles leisten kann.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Technische Details:
CPU (mit GPU)Mediatek Helio A22 – 4 x 2,0GHz
(mit PowerVR GE6320 – 650MHz)
RAM3 GB RAM
Speicher16 GB
Display6,1 Zoll, 60Hz (IPS) mit 1280 x 640
BetriebssystemDoke OS – Android 9
Akkukapazität4100 mAh
Speicher erweiterbarJa
Hauptkamera8 MP
Frontkamera5 MP
AnschlüsseMicro-USB und 3,5-mm-Klinke
Gewicht171 g
Maße156 x 74 x 9,8 mm

Lieferumfang und weitere Details

Was ist im Lieferumfang? Im Lieferumfang befindet sich ein Mikro-USB-Kabel, ein Ladeadapter und eine Kurzanleitung. Das Handy steckt bereits in einer stabilen Silikonhülle und eine Displayschutzfolie ist ebenfalls bereits montiert. Das sieht man im hochpreisigen Segment eher selten.

Welche Technik steckt im A60 Pro? Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Mediatek Helio A22. Die CPU stammt aus dem Jahr 2018. Kombiniert wird der Chip mit 3 GB RAM und 16 GB internen Speicher. Hinzu kommt ein 6,1-Zoll-Display mit einer schwachen Auflösung von 1280 x 640. Die Hauptkamera setzt auf 8 Megapixel, die Frontkamera auf 5 Megapixel.

Während Fingerabdrucksensor und Face-ID mit dabei sind, unterstützt das Gerät leider kein NFC. Mit dabei ist hingegen eine Benachrichtigungs-LED. Ärgerlich ist vor allem der verbaute Micro-USB-Anschluss zum Aufladen. Der ist einfach nicht mehr zeitgemäß – weder 2019 noch 2023.

Verarbeitung: Das Handy besteht vollständig aus Kunststoff. Dennoch wirkt das Handy gut verarbeitet und liegt auch gut in der Hand, ist mit seinen Maßen von 156 x 74 x 9,8 mm aber auch nicht wirklich klein.

Blackview A60 Pro mit Schachtel

Wie schlägt sich das 100-Euro-Handy im Alltag?

Was funktioniert richtig gut? Die meisten alltäglichen Aufgaben kann das Handy problemlos bewältigen. Hier vermisse ich auch in keiner Weise die Performance meines deutlich leistungsstärkeren Galaxy Note 9. Eine SMS, eine Nachricht über Telegram oder der schnelle Check der DB-App funktioniert auf dem Modell absolut problemlos. Auch für ein schnelles Telefonat oder die morgendliche Zeitung ist es ausreichend.

Das Display ist überraschend gut und hell. Auch bei starkem Sonnenschein ist bei höchster Helligkeitseinstellung noch alles gut zu erkennen. Die Farben des IPS-Displays sind kräftig genug, kommen aber wenig überraschend nicht an ein OLED-Display heran. Das erwarte ich in dieser Preisklasse aber nicht.

Ebenfalls eine große Stärke ist die hervorragende Akkulaufzeit. Im Alltag hält er bei mir locker eineinhalb bis 2 Tage durch. Und ich kann in dem Zeitraum auch mehrfach eine halbe Stunde oder länger zocken. Mein altes Galaxy Note 9 muss am Ende des Tages immer ans Ladekabel. Im Vergleich dazu liegt der Akkuladestand des Blackview A60 Pro bei etwa 60 %, wenn ich schlafen gehe.

Blackview A60 Pro Display
Das Display ist auch bei hoher Sonneneinstrahlung noch hell genug.

Was klappt nicht so gut? Bei anderen Aufgaben sind jedoch schnell die Grenzen des Geräts erreicht. Bei der Kamera hat der Hersteller gespart, die Bilder wirken farblos und bei wenig Licht gibt es ein starkes Rauschen. Ähnliches gilt für Nahaufnahmen. Für einen schnellen Schnappschuss reicht das, für alles andere ist die Kamera zu schwach.

Das Gleiche gilt auch fürs Gaming: Grafisch anspruchsvolle Spiele wie Genshin Impact machen auf dem Gerät einfach keinen Spaß. Das liegt nicht nur an der Performance, sondern auch am Touchscreen, der sehr träge wirkt. Im Rennspiel “Need for Speed: No Limit” rausche ich regelmäßig in die Leitplanke, das Spiel läuft selbst problemlos.

Die verbauten Lautsprecher sind ebenfalls ziemlich dünn, ich würde aber ohnehin In-Ear-Kopfhörer oder ähnliches empfehlen.

Zusätzlich ist ärgerlich, dass das Handy noch auf einen Micro-USB-Anschluss setzt. In Kombination mit dem 5-Watt-Netzteil bedeutet das lange Ladezeiten, wenn der Akku doch mal leer ist. Ein schnelles Aufladen vor dem Einkaufen ist also nicht drin.

Um das Handy von 11 % wieder auf 100 % zu bringen, musste das Gerät knapp 6 Stunden am Ladekabel verbringen.

Blackview A60 Pro Anschluss Micro-USB
Detailansicht vom Blackview A60 Pro, hier mit Micro-USB-Anschluss. Der Klinkenanschluss ist an der Oberseite.

Blackview A60 Pro: Praktischer Alltagsbegleiter für unter 100 Euro

Lohnt sich 100 Euro für so ein Gerät? Grundsätzlich kommt es darauf an, was ihr mit so einem Handy machen wollt. Das Blackview A60 Pro kann mich bei täglichen Aufgaben wirklich überzeugen. Wer ohnehin nicht spielen möchte und außer Telefonieren und täglichen Nachrichten vielleicht noch seine Bahntickets digital dabei haben möchte, der bekommt ihr ein alltagstaugliches Gerät. Denn für die allermeisten Aufgaben im Alltag braucht es kein Highend-Handy für 1.000 Euro.

Wollt ihr jedoch aktiv spielen, viele Dinge gleichzeitig machen oder eben eine ausführliche E-Mail tippen, dann kommt das Blackview A60 Pro schnell an seine Grenzen. Dafür ist der Touchscreen nicht fix genug und die Performance zu schwach. Ich vermisse im Vergleich zu meinem Galaxy Note 9 etwa die höhere Auflösung.

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Gibt es Alternativen? Ja, mit Ulefone und Xiaomi gibt es noch andere Hersteller, die sehr günstige Handys in diesem Bereich anbieten. Auch Blackview bietet noch weitere günstige Modelle an.

Die verbaute Hardware ähnelt sich jedoch in allen günstigen Geräten stark. So steckt im Ulefone 14 etwa auch der Helio A22, der bereits im Blackview A60 Pro zum Einsatz kommt, bietet euch dafür ein modernes Android und USB-C. Ähnliches gilt auch für das Xiaomi Redmi 9C. Teilweise ist die Kamera etwas besser (mehr Megapixel), dafür der Akku etwas kleiner.

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WoW: Eine kleine Einstellung macht das Spiel sofort besser – Ihr werdet sie lieben

Mit einer simplen Änderung könnt ihr World of Warcraft viel angenehmer machen. Eine Option aus Dragonflight beseitigt uralte Probleme.

Die meisten von uns spielen World of Warcraft schon seit einer sehr langen Zeit und haben sich an Probleme und Schwierigkeiten gewöhnt. Wenn etwas sehr „nervig“ anzuklicken ist, dann brummeln WoW-Spieler in ihren Bart hinein und ertragen es. Aber das muss es eigentlich nicht sein.

Bereits seit Patch 10.0 gibt es die Einstellung der „Interagieren-Taste“, die ich euch hier nahelegen will.

Wo findet man die Einstellung? Drückt dafür einfach die Escape-Taste, wählt „Optionen“ und den Unterpunkt „Steuerung“. Scrollt nun ein wenig herunter und setzt einen Haken bei „Interaktionstaste aktivieren“. Anschließend setzt ihr im Menüpunkt direkt darunter bei „Mit Ziel interagieren“ eine entsprechende Taste dafür ein.

Für die meisten dürfte sich hier die „F“-Taste eignen, aber die Wahl liegt natürlich bei euch.

WoW Interaction Key Options
Eine etwas “versteckte” Einstellung mit großer Wirkung.

Was bringt die Einstellung? Wie großartig die Einstellung ist, bemerkt man erst im Laufe von Tagen und Wochen. Aber lasst mich euch ein paar Beispiele nennen.

Aktuell findet das Nobelgartenfest statt. Das ist das Osterfest von World of Warcraft. Hier könnt ihr in verschiedenen Städten Eier sammeln, die ihr für Erfolge und Belohnungen braucht. Der Haken: Alle anderen sammeln die Eier auch und nur der Erste, der das Ei anklickt, bekommt die Beute. Mit der Interagieren-Taste seid ihr schneller als jede Person, die erst manuell das Ei anklicken muss.

Erinnert ihr euch noch an diese Quests, bei denen ihr Kleintiere wie Eichhörnchen retten müsst, die panisch über den Bildschirm huschen? In der Regel rennt man wie blöde hinter denen her und versucht sie 30x wild anzuklicken, nur um die Quest nach 10 Minuten voller Frustration abzuschließen. Auch das entfällt. Denn die Interagieren-Taste beseitigt auch dieses Problem.

Sogar das Angeln wird damit deutlich einfacher.

Die Funktion eignet sich sogar, um Bugs von World of Warcraft zu umgehen. Kennt ihr das auch, wenn ein Erz oder eine Schatzkiste manchmal „im Boden“ spawnt und nicht angeklickt werden kann? Mittels der Interaktionstaste könnt ihr auch dieses Problem entgehen. Gerade in Dragonflight bei der „Bewegten Erde“ ist das viel wert.

Egal ob ihr mit NPCs sprechen wollt, einen Questgegenstand aufhebt oder eine Tür öffnen wollt – mit der Interagieren-Taste erspart ihr euch das Bewegen der Maus und trefft auch kleinste Objekte garantiert.

Es ist eine kleine, aber doch recht nützliche Einstellung, die man jedem WoW-Veteranen und -Neuling nur ans Herz legen kann. Auf jeden Fall ist es aber deutlich besser als Click-To-Move …

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Pokémon GO: Demeteros Konter (Inkarnationsform) – Die 20 besten Angreifer im Raid-Guide

Die besten Konter gegen Demeteros (Inkarnationsform) in Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die besten Angreifer und Movesets. Damit könnt ihr den Boss in Raids besiegen und fangen.

Was ist Demeteros für ein Pokémon? Demeteros ist ein legendäres Pokémon und stammt aus der fünften Spielgeneration von Pokémon. Es gehört zu den Typen Boden und Flug und verfügt über eine Inkarnationsform und eine Tiergeistform.

Wie lange ist Demeteros in Raids? Ihr trefft den Boss vom 11. April um 10:00 Uhr Ortszeit bis zum 17. April um 10:00 Uhr Ortszeit in 5er-Raids. Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Demeteros (Inkarnationsform) und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).

Demeteros (Inkarnationsform) besiegen im Raid – Mit diesen Kontern

  1. Crypto-Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
  2. Proto-Kyogre mit Kaskade und Blizzard
  3. Crypto-Mewtu mit Psychoklinge und Eisstrahl
  4. Crypto-Snibunna mit Eissplitter und Lawine
  5. Mega-Rexblisar mit Pulverschnee und Meteorologe
  6. Galar-Flampivian mit Eiszahn und Lawine
  7. Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
  8. Mega-Firnontor mit Eisesodem und Lawine
  9. Crypto-Arktos mit Eisesodem und Eisstrahl
  10. Mega-Sumpex mit Aquaknarre und Aquahaubitze
  11. Mewtu mit Psychoklinge und Eisstrahl
  12. Snibunna mit Eissplitter und Lawine
  13. Rossana mit Eisesodem und Lawine
  14. Arktilas mit Eiszahn und Lawine
  15. Glaziola mit Eisesodem und Lawine
  16. Crypto-Porygon-Z mit Zielschuss und Blizzard
  17. Crypto-Regice mit Eisesodem und Blizzard
  18. Crypto-Keifel mit Eissplitter und Lawine
  19. Crypto-Alola-Vulnona mit Pulverschnee und Meteorologe
  20. Crypto-Walraisa mit Eisesodem und Eisspeer

Schwächen von Demeteros in der Inkarnationsform: Das Pokémon gehört zu den Typen Boden und Flug und hat Schwächen gegen Eis und Wasser. Vor allem aber gegen Eis. Setzt in Raids also auf Angriffe und Pokémon dieser Typen, um Demeteros in der Inkarnationsform zu besiegen.

Gibt es Shiny Demeteros in der Inkarnationsform? Ja, nach einem Raid habt ihr die Chance, das Pokémon in seiner schillernden Form zu fangen. Wie die aussieht, seht ihr auf der folgenden Grafik:

Pokemon-Go-Demeteros

Wie viele Trainer benötigt man? Wenn ihr die Top-Konter-Pokémon besitzt und schon ein recht hohes Level (40+) in Pokémon GO erreicht habt, könnt ihr Demeteros in der Inkarnationsform zu zweit besiegen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, solltet ihr auf mehr Trainer setzen.

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Muschas und Bonbon-Bonus

In Pokémon GO startet heute, am 11. April, die Rampenlicht-Stunde mit Muschas. Wir zeigen euch hier alles zum Bonus, Shinys und den Zeiten des Events.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstag läuft in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Dabei steht für 60 Minuten ein von Niantic ausgewähltes Pokémon im Fokus und ist nahezu überall in der Wildnis zu finden. Begleitet wird das von einem Bonus, der euch mehr EP, Sternenstaub oder Bonbons beschert. Von Woche zu Woche wechseln Pokémon und Bonus.

Beim heutigen Event trefft ihr auf Muschas, das aus der Kanto-Region stammt. Dazu gibt es mehr Bonbons und viel Sternenstaub. Die Rampenlicht-Stunde heute ist besonders, weil sie sich wegen zwei Ressourcen lohnt.

Rampenlicht-Stunde am 11. April – Start, Boni, Shiny

Wann ist Start? Wie immer geht es um 18:00 Uhr los. Bis 19:00 Uhr könnt ihr dann die Boni ausnutzen. Danach ist das Event beendet und nächsten Dienstag startet ein neues.

Welche Boni gibt es? In der Wildnis werdet ihr sehr häufig Muschas finden. Sie sitzen an vielen Orten und spawnen nahezu überall. Wer die Begegnungen noch weiter steigern will, kann sich einen Rauch aktivieren und damit noch mehr Exemplare anlocken.

Dazu erhaltet ihr für das Verschicken von Pokémon die doppelte Menge an Bonbons.

Bei dem heutigen Event handelt es sich um die zweite Rampenlicht-Stunde im April 2023. In diesem Monat starten noch zwei weitere Events dieser Art. In der Übersicht seht ihr, was euch noch erwartet:

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Pokémon GO: Alle Rampenlicht-Stunden im April 2023 und ihre Boni
von Patrick Freese

Kann man Shiny Muschas fangen? Ja, die schillernde Version von Muschas ist schon lange bei Pokémon GO aktiv. Mit Glück könnt ihr sie bei der heutigen Rampenlicht-Stunde fangen. Die Chancen darauf sind aber nicht erhöht.

Pokémon GO Muschas Austos Shiny
Der Vergleich der schillernden Formen von Muschas und der Weiterentwicklung Austos

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Wenn ihr nach einem starken Angreifer sucht, dann müsst ihr an die Weiterentwicklung von Muschas denken. Denn Austos spielt in der Hyperliga im PvP im oberen Mittelfeld mit. Bei Raids hingegen ist es nicht sonderlich nützlich.

Ein viel wichtigerer Punkt ist aber, dass Muschas zu den Pokémon gehört, die beim Fangen mehr Sternenstaub bringen.

Wenn ihr beim Event zusätzlich noch Sternenstücke zündet, dann könnt ihr euren Sternenstaub-Vorrat kräftig füllen. Je nachdem, wie aktiv ihr spielt, sollten mehrere 100.000 Staub dabei herauskommen.

Der Bonus auf die Verschick-Bonbons bietet sich an, um eure Sammlung effizient aufzuräumen. So kriegt ihr heute mehr Bonbons und viel Sternenstaub beim Event.

Diablo 4 Klassen-Ranking: Nach der Beta steht eure einst unbeliebteste Klasse auf Platz 2

Erwartungen und Realität können bekanntlich weit auseinander liegen. Daher wollten wir nach der Beta von Diablo 4 von euch wissen, wie euch die angekündigten Klassen gefallen haben.

Nach der Ankündigung aller Klassen von Diablo 4 hatten wir euch in einer Umfrage gefragt, welche davon für euch am spannendsten und spaßigsten klingt. Ihr habt uns zahlreich geantwortet und ein Beliebtheits-Ranking aufgestellt.

Im März hattet ihr alle aber endlich die Möglichkeit, die ganzen Klassen auch selbst zu testen. Während der beiden Betas hattet ihr Zugriff auf alle 5 Klassen und konntet überprüfen, ob eure Erwartungen an die Klassen sich auch erfüllen.

Deshalb haben wir nach der Beta eine neue Umfrage gestartet und wollten wissen, ob sich eure Meinung nun geändert hat. Das neue Ranking ist das Ergebnis eurer Abstimmung.

Platz 5: Barbar

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Diablo 4: Beta-Gameplay – Barbar
  • 10,36 % / 146 Stimmen

Das ist der Barbar: Die Barbaren sind die einzigen reinen Nahkämpfer von Diablo 4 und sind dafür entsprechend gut ausgerüstet. Mit bis zu 4 unterschiedlichen Waffen, zwischen denen sie im Kampf fließend wechseln können, schicken sie ihre Gegner ins Jenseits. Als Ressource nutzen sie ihre eigene Wut.

Der Barbar hatte schon vor der Beta keinen besonders guten Stand in den Umfragen. In unserer Klassenumfrage auf MeinMMO war nur die Zauberin weniger beliebt als der Barbar, wodurch er auf Platz 4 landete. Doch nach der Beta erlebte die Zauberin einen starken Aufstieg.

Der Barbar rutschte dadurch weiter nach unten auf den letzten Platz. Für die Fans der Klasse gibt es aber noch Hoffnung, dass sie spaßiger wird und vor allem als Nahkämpfer an vorderster Front auch was aushält. Bis zum Release sind ja noch einige Monate und somit etwas Zeit für weitere Balance-Anpassungen.

Platz 4: Druide

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Diablo 4: Gameplay vom Werwolf-Druiden gegen Weltboss Ashava
  • 15,05 % / 212 Stimmen

Das ist der Druide: Sie führen in ihren Angriffen den Zorn der Natur und haben Zugriff auf Erd- und Windmagie. Doch die besondere Eigenschaft der Druiden ist ihre Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln. Als Werwölfe und Bären nutzen sie ihre Klauen und Reißzähne, um ihre Feinde zu zerfetzen.

Der Druide gehört zwar zu den 3 Klassen, die als erste vorgestellt wurden, doch seine Skills und seine Klassenbesonderheit waren lange Zeit unbekannt. Das hinderte die Fans aber nicht daran, sich so richtig auf den Druiden zu freuen.

In unserer ersten Umfrage landete die Klasse direkt auf Platz 2, doch nach der Beta wurden einige von ihrer Gameplay-Erfahrung enttäuscht. Es gab gegenüber dem Druiden ordentlich Kritik und auch bei uns auf MeinMMO rutschte er auf Platz 4.

Platz 3: Jägerin

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Diablo 4: Die Jäger-Klasse im Trailer
  • 17,32 % / 244 Stimmen

Das ist die Jägerin: Die Jägerin gehört ebenfalls zu den alteingesessenen Diablo-Klassen. Mit ihren vielseitigen Skills kann sie sowohl im Nahkampf als auch aus der Ferne viel Schaden anrichten. Hinzu kommen Bomben, Fallen und Verzauberungen, die sie auf ihre Waffen packen kann.

Damit kann die Jägerin ihre Gegner entweder einfrieren, vergiften oder mit der Macht der Schatten zerfetzen. Die schnelle Klasse hat in der Beta auch bewiesen, dass man mit ihren Builds einen Worldboss schon auf Level 25 alleine schaffen konnte.

In unserer vorherigen Umfrage landete die Jägerin ebenfalls auf Platz 3. Eure Eindrücke auf der Beta haben diese Platzierung wohl noch mal bestätigt, da sie ihren Platz behalten hat.

Platz 2: Zauberin

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Diablo 4: Zauberin mit Schock-Build gegen Malnok Stützpunkt
  • 22,43 % / 316 Stimmen

Das ist die Zauberin: Was wäre ein Diablo ohne eine Magier-Klasse. So gibt es auch in Diablo 4 Zauberinnen und Zauberer, mit denen ihr eure Gegner wahlweise verbrennen, einfrieren oder mit Blitzen bewerfen könnt.

Die Zauberin sollte laut Entwickler-Aussagen eine Glaskanone werden, die zwar viel austeilen, aber wenig einstecken kann. Das hat sich während der Beta-Tests nicht bestätigt, denn die Klasse konnte beides. Dank ihres Skill-Kits war sie zu starken Angriffen in der Lage, konnte aber auch mit robusten Schilden glänzen.

Vor der Beta war die Zauberin bei euch überhaupt nicht gefragt. In unserem vorherigen Ranking landete sie auf dem letzten Platz. Doch während der beiden Beta-Tests im März hat sie euch wohl mit ihren Skills, ihrer Power und ihrer Vielseitigkeit überzeugen können, wodurch sie direkt auf Platz 2 landete.

Platz 1: Totenbeschwörer

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Diablo 4: Beta-Gameplay – Totenbeschwörer
  • 34,84 % / 491 Stimmen

Das ist der Totenbeschwörer: Wer, wie mein werter Kollege Maurice Weber, in Diablo 4 lieber andere für sich kämpfen lässt, der ist beim Totenbeschwörer und seiner kleinen Armee von Skeletten genau richtig. Obendrauf kommen noch diverse Flüche und die Blutmagie, und fertig ist der großartig finstere Cocktail aus Tod und Verderben.

Der Totenbeschwörer gilt seit seiner Ankündigung als der unschlagbare Favorit unter den Klassen von Diablo 4. Sowohl bei uns auf MeinMMO, als auch bei den Kollegen von der GameStar wurde der Totenbeschwörer immer wieder auf den ersten Platz gewählt.

Die Beta-Tests haben seinen Platz an der Spitze nur noch bestätigt. Mit seinen spaßigen Builds, in denen ihr eure Gegner verflucht oder sie gegen Horden untoter Handlanger kämpfen lässt, überzeugt die Klasse auf allen Ebenen.

Diablo 4: Release, Beta, Klassen, Gameplay und Vorbestellung in der Übersicht

Vertikal-Maus Trust Bayo im Test: Eine Birkenstock-Maus für MMORPG-Junkies

Für etwa 35 € bietet die Firma Trust die wiederaufladbare, ergonomische Funkmaus Bayo an. Unser Autor Schuhmann sagt: Die Vertikal-Maus ist die Birkenstock unter den Mäusen. Sie wirkt vielleicht nicht sehr sexy, aber ist ideal für Marathon-Session in Strategie-Spielen und MMORPGs. Man kann auch mit ihr arbeiten, sie schützt vorm Mausarm. Außerdem leuchtet sie nun, aber das hätte man sich wirklich sparen können.

Das ist der Gag bei ergonomischen Mäusen: Ich bin im März 2014 zum ersten Mal auf eine Vertikal-Maus umgestiegen, damals nutzte ich den PC nicht mehr nur dazu, um stundenlang World of Warcraft oder Civilization V zu zocken, sondern fing auch noch an, mit dem Schreiben mein Geld zu verdienen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im November 2021 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

Dadurch verdoppelte sich die Zeit, in der ich am PC saß, wild klickte und den Mauszeiger über den Monitor schob, entweder um Skills in WoW zu aktivieren oder um Buchstaben und Sätze in der Gegend rumzuschieben.

Nach wenigen Tagen der neuen Dauerbelastung tat mir der Mausarm weh, der Ellenbogen schmerzte, ich fühlte mich irgendwie unwohl: das Karpal-Tunnel-Syndrom nahte.

trust-bayo-maus
Man hält eine Vertikal-Maus wie einen Keil.

Körperliche Schmerzen enden mit Vertikal-Maus, aber man muss umdenken

Die körperlichen Schmerzen waren fast sofort vorbei, als ich mir die erste Vertikal-Maus holte, damals für knapp 20 Euro. Dafür begann die seelischen Qualen:

Meine Freunde lachten mich aus, schüttelten den Kopf über dieses seltsam unförmige Ding in meiner Hand und mein Gehirn musste sich neu verkabeln. Immerhin hatte ich Jahrzehnte lang meinen Arm verdreht, wenn ich am PC saß, jetzt blieb der Arm grade. Irgendwie war das schräg.

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Ich fühlte mich Tage so, als mache ich irgendetwas furchtbar falsch, aber dafür ging’s meinem Arm wieder gut.

Der Gag bei der Vertikalmaus ist, dass Arm und Hand in einer natürlichen Haltung bleiben und die Maus wie einen Keil fassen: Zeige- und Mittelfinger liegen auf der linken und rechten Maus-Taste, der Daumen hält die Maus schön fest und man bleibt dabei entspannt.

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von Benedikt Schlotmann

So gefällt mir die Maus Bayo Trust nach 4 Monaten im Test

Eignet sich so eine Maus denn zum Spielen? Für bestimmte Spiele ist so eine Zwei-Tasten-Maus völlig ausreichend. Es ist eine ruhig, in sich gekehrte Art zu Spielen.

Manche MMORPG-Spieler schwören auf Mäuse mit 16 programmierbaren Tasten, um jeden noch so obskuren Skill per Knopfdruck zu erreichen, mit dem linken Zeigefinger lässt sich dann etwa der Portstein auslösen oder man stellt für alle Kekse her: Für solche Min/Maxer, die 0,3 Sekunden sparen möchte, ist eine Vertikal-Maus kaum geeignet.

Eine solche Maus, wie die Bayo Trust, eignet sich für Spiele, die man mit demselben Puls zocken kann, wie man auch einen Text schreibt, durch ein Internet-Forum surft oder seine Buchhaltung erledigt. Also für Spiele, die man pausieren kann: Sie eignet sich für Spiele, die auf einen warten, bis man soweit ist.

Die Bayo Trust hat zwar offiziell 6 Tasten und man kann 800-2400 DPI einstellen, aber all diese Funktion nutze ich im Alltag nicht. Die Daumentasten nerven mich eher, wenn ich da mal wieder im Browser aus Versehen eine Seite zurückgehe.

Für mich ist wichtig, dass die Maus stabil funktioniert – das tut sie. Die wenigen Probleme, die ich in 4 Monaten mit der Maus hatte, ließen sich dadurch lösen, dass ich den beiliegenden USB-Sticker kurz aus dem Rechner zog und wieder reinschob.

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Der Technik-YouTuber Obil demonstriert die Maus im Test.

Wichtig: Aufladbare Batterien – Weniger wichtige: Sie leuchtet

Dafür schätze ich die Bayo Trust: Die ergonomische Maus Bayo Trust ist eine Weiterentwicklung der simplen Vertikal-Mäuse, die ich mir 2014 und 2018 holte:

  • 2014 kaufte ich mir eine Wireless Maus von CSL für 25 € – heute kostet sie noch 20 €. Das war die absolute „Basis-Vertikal Maus“. Bei der Maus musste ich 7 Jahre lang immer wieder innehalten, vom PC aufstehen und mir neue Batterien holen.
  • 2021 gibt es die Bayo Trust: Die funktioniert genauso wie die alte Maus, nur dass sie wiederaufladbare Batterien hat, so dass ich mir den ständigen Austausch der Batterie spare. Damit sie sich auflädt, muss die Maus über ein Kabel mit dem PC verbunden sein – sonst funktioniert sie auch kabellos.

Das weitere „neue Feature“, das die Bayo Trust im Vergleich zu der alten Standard-Vertikal-Maus bieten, ist es, dass sie über einen Seitenbalken ein bisschen leuchtet. Aber wer sich so eine Maus holt, der kann darauf wahrscheinlich verzichten und die Funktion lässt sich abschalten.

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Bayo Trust im Test: 35 € Maus kriegt gute Reviews auf Amazon

Was sagen andere über die Maus? Bei Amazon gibt es mittlerweile 5156 Rezensionen über die Bayo Trust, mit 4.5 von 5 Sternen steht die Maus exzellent da:

  • Einige, die beim Kauf noch skeptisch waren, wegen des geringen Preises, sagen, sie würden nach einigen Monaten mit der Vertikal-Maus nie wieder zu einer konventionellen Maus zurückkehren, denn die Schmerzen im Handgelenkt sind endlich weg
  • Häufig wird zu der Maus noch empfohlen, ein Geldpad zu kaufen, um die Hände weiter zu schonen – Auch ich verwende ein Geld-Pad und kann dazu raten:
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  • Eine Frau sagt allerdings, sie habe zierliche Hände und komme nicht an alle Tasten – Das ist ein verbrietetes Problem bei Mäusen.
  • Vereinzelt berichten Nutzer auch über technische Probleme: Die Maus würde haken – Das kann ich bei meinem Exemplar nach 4 Monaten im Test aber nicht bestätigen.
Pro
  • beugt dem Mausarm vor
  • einfach zu installieren
  • wiederaufladbare Batterien
  • verlässlich und solide
  • vernünftiges Preis/Leistungs-Verhältnis
Contra
  • für Min/Maxer zu wenige Maus-Tasten
  • bisschen überflüssiger Leuchte-Kram
  • man wird von Freunden verspottet, wenn man ihnen davon erzählt

Update 10.4. 2023: Ich benutze die Maus mittlerweile seit anderthalb Jahren. Sie funktioniert nach wie vor einwandfrei, ich hatte nie Probleme mit dem Gerät und hab seitdem auch nicht darüber nachgedacht, die Maus zu wechseln.

MMORPG-Spieler lüftete ein Geheimnis, auf das Leute seit 11 Jahren warteten – Verriet nichts, loggte einfach aus

Das MMORPG Tibia entstand 1995 in Regensburg. Weil die Entwickler schon immer ihren ganz eigenen Weg gingen, gibt es sehr schräge Geschichten aus dem Online-Rollenspiel. Eine der spannendsten Geschichten entstand 2005: Da packten die Regensburger eine Tür in ihr MMORPG, die 11 Jahre lang keiner öffnen würde.

Was ist das Besondere an Tibia?

  • Tibia ist ein MMORPG aus einer anderen Zeit, das keinem klaren Bauplan folgt wie die späteren MMORPGs. Moderne MMORPGs orientierten sich an Everquest und wollten alle möglichst fair und genormt sein. Doch die Entwickler von Tibia waren 4 Studenten aus Regensburg, die einfach mal machten.
  • So bauten sie einige Geheimnisse und einzigartige Items in ihr Spiel ein, was man heute so nicht mehr macht.
  • Eines der größten Geheimnisse war eine Tür.
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden

Entwickler bauen Tür in ihr MMORPG, durch die 11 Jahre lang keiner gehen darf

Was war das für eine Tür? 2005 hatten die Entwickler eine Tür in ihr MMORPG eingebaut, mit der Aufschrift: „Ihr seht ein Tor der Expertise für Level 999. Nur der Würdige darf passieren.“

Die Entwickler sagten in einem Interview mit Vice, das sei eigentlich nur ein Gag gewesen und lange Zeit war gar nichts hinter dieser Tür.

Denn Level 999 war 2005 völlig illusorisch. Das würde 10 Jahre lang keiner erreichen, wusste man. Zumal man in Tibia sogar Erfahrungspunkte und Level verlieren kann, wenn man stirbt.

Aber nach 2005 wuchs Tibia weiter, das Spiel wurde immer größer, die Spieler stiegen immer höher im Level auf und 2016 war es so weit.

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Spieler wird zum Star, indem er als erster Level 999 erreicht

Ein Spieler, Kharsek, hatte 9 Jahre lang wie ein Irrer gelevelt, war zum Star des Spiels aufgestiegen, den jeder kannte. Nun näherte sich Kharsek der magischen Stufe 999. Man war sich sicher: Er würde das Geheimnis der magischen Tür bald lüften.

Das war damals eine große Sache. Die Seite 3dJuegos schreibt, es gab zwei Gruppen von Spielern:

  • Eine Gruppe half Kharsek dabei, möglichst viel Erfahrungspunkte zu sammeln. Er sollte endlich Level 999 erreichen, damit alle endlich erfahren würden, was hinter der verdammten Tür steckt
  • Eine andere Gruppe aber wollte das verhindern, rannte ihm nach, killte ihm Spawns vor der Nase weg oder hetzte Mobs auf dessen Heiler.

Spieler lüftet Geheimnis, aber sagt es einfach niemandem

So war die Öffnung dann: Letztlich hatte der Spieler im August 2016 das Level 999 erreicht und die Spieler von Tibia freuten sich darauf, endlich zu erfahren, was hinter der Tür steckte.

Ein Nutzer auf reddit schrieb damals:

Ich hab mein Leben lang noch nie was von dem Spiel gehört, aber die wichtigste Sache in meinem Leben ist gerade, dass dieser dumme Bastard die dumme Tür aufmacht.

Schon 2016 gab es Dinge wie Twitch und YouTube und alle erwarteten, bei der Enthüllung des großen Geheimnisse entweder live dabei zu sein oder binnen Stunden davon zu erfahren.

Kharsek öffnete also die Tür, sah, was dahinter lag, loggte dann aus, blieb einfach offline und sagte keiner Menschenseele, was sich hinter der Tür befand. Sogar, als er später wieder zu Tibia zurückkehrte, sagte er kein Wort über die Tür.

Die Community war außer sich. Da hatte man schon 11 Jahre brav gewartet und erfuhr jetzt immer noch nichts. Es gab dann viele Theorien, was hinter der Tür sein würde: Schatztruhen, NPCs, vielleicht Hebel und geheimer Kram.

Aber Kharsek schwieg, die Entwickler sagten sowieso nie was und es blieb ein Geheimnis.

Ein Jahr später, sagt ein Twitch-Streamer: Ich öffne die Tür, wenn ihr mir den Urlaub spendiert

Und was war jetzt wirklich hinter der Tür? Es dauert fast ein Jahr, bis zum Juni 2017, als der nächste Spieler Level 999 erreicht hatte. Der wollte den Moment nun voll auskosten, warf einen Twitch-Stream an und sagte: Er mache die Tür erst auf, wenn die Zuschauer ihm seinen Urlaub nach Marokko bezahlen: 500 $ wollte er einnehmen, aber so viel Geld kam nicht zusammen. Mit gerade Mal 33 $ durchschritt er das Portal.

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Letztlich ging der Spieler durch die Tür und fand ein Portal zu einer tropischen Insel mit ein paar netten Items und einem goldenen Pokal mit der Aufschrift „Glückwunsch zum Erreichen von Level 999.“

Da wäre es wohl cooler gewesen, wenn die Tür für immer ein Geheimnis geblieben wäre.

Die Erwartungshaltung, die da über 12 Jahre aufgebaut wurde, hätte wohl nichts erfüllen können.

Level 999 ist übrigens lange vorbei in Tibia:

Reicher Brasilianer will stärksten Helden in deutschem MMORPG kaufen – Besitzerin spielt ihn seit 16 Jahren, fordert 100.000 €

LoL: Team zeigt, wie man Meister in den USA wird – Kauf dir Koreaner, lern deinen Spitzenkiller zum Support um

In den USA hat das Team „Cloud9“ bei League of Legends zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft der LCS gewonnen. Dabei hat man nur einen einzigen US-Amerikaner im LoL-Team. Die Hauptlast tragen zwei starke Einkäufe aus Südkorea. Nach langem Testen hat Cloud9 nun offenbar seine Identität gefunden, als Zweigstelle von Südkorea.

Das ist die Geschichte von Cloud9: Cloud9 hat eine seltsame Entwicklung hinter sich:

  • Über Jahre war „Cloud9“ ein US-Team, das auf progressiv und alternativ machte. Eine Seltenheit in der Macho-Welt von League of Legends: Ihr Spitzenspieler war ein ADC namens Sneaky, ein Fan von Cross-Dressing. Sneaky war von 2013 bis 2020 im Team, man setzte zu weiten Teilen auf Nordamerikaner.
  • Plötzlich, so ab 2019, machte man aber auf ehrgeizig, warf Sneaky raus und holte sich für viel Geld die besten Spieler Europas, wie den Dänen Zven (ADC, ein Meister des Pentakills) oder den Kroaten Perkz (Midlaner und absoluter Führungsspieler)
  • Als das nichts wurde, startete man ein gewagtes Experiment und verwandelte Cloud9 ab 2021 zur Außenstelle von Südkorea. Im zweiten Anlauf hat das jetzt funktioniert.
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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Erst teure Stars aus Europa, dann setzte Cloud9 voll auf Südkorea

Wie war das mit Südkorea? Das erste Experiment, voll auf Südkorea zu setzten, scheiterte 2021 jedoch. Man holte den Analysten „LS“, der einen 10-Mann Kader bauen wollte und auf den Top-Laner Summit aus Südkorea setzte – der bisherige Top-Laner, der Australier Fudge, wurde in die Mid-Lane gesteckt.

Den bisherigen Star-Spieler Zven, einen ADC, verbannte man sogar in untere Ligen, weil ein neuer Südkoreaner, Berserker, jetzt ins Team kam. Außerdem soll Zven angeblich den Jungler Blaber nach einem Fehler so beleidigt haben, dass kein Platz mehr für ihn im ersten Team war.

Dieses Experiment scheiterte aber aus bis heute ungeklärten Gründen schon nach wenigen Wochen: Coach LS wurde überraschend entlassen, auch Summit verließ kurze Zeit später das Team.

Starke Koreaner und ein erfahrener ADC als Support sind die Erfolgsformel

Das war jetzt die Erfolgs-Formel: Cloud9 hat dann 2022 noch mal umgestellt:

  • Der Australier Fudge (20, Titelbild) ging zurück in die Top-Lane
  • Für die Midlane holte man sich EMENES (22), einen neuen Mann aus Südkorea
  • Den eigentlich schon aussortieren Super-Killer Zven (25) modelte man zum Supporter um und ließ ihn an der Seite von Berserker (19, Titelbild) in der Botlane spielen
  • Ausgerechnet der viel gescholtene, einzige US-Amerikaner im Team, Blaber (23), blieb all die Jahre stabil auf seinem Posten im Jungle seit 2018
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Das war die Belohnung für die harte Arbeit: Titel Nummer 2.

3 Spieler von Cloud9 stehen auf Platz 1, 2 und 3 bei der KDA in den Playoffs

Und damit haben sie Erfolg? Ja, in dieser Kombination haben sie jetzt tatsächlich die letzten 2 Meisterschaften in den USA gewonnen:

  • Cloud9 gewann im Spring Split 2023 die reguläre Spielzeit mit 14-4
  • In den Playoffs gab man insgesamt nur 2 Matches ab und holte sich souverän Titel Nummer 2

Die stärksten Mannschaftsteile von Cloud9 sind Mid-Lane und die Botlane:

  • Berserker ist wahrscheinlich einer der stärksten Spieler in den USA überhaupt. Mit einer KDA von 6.9 in den 11 Playoffs-Spielen steht er auf Platz 1 in der Statistik.
  • Zven erlebt als Supporter seinen 2. Frühling. Der liegt mit einer KDA von 6.5 auf Platz 2 in den Playoffs
  • EMENES liegt mit 4.9 auf Platz 3.

Jetzt am Wochenende schaltete Cloud9 souverän das Überraschungs-Team Golden Guardians im Finale aus, die vorher noch fix die Karriere von Bjergsen beendet hatten;

LoL: Star-Spieler kam nach Rücktritt zurück, wollte es allen zeigen – Nichts klappt, nun hört er mit 27 endgültig auf

5 tote MMORPGs, die ihr euch am meisten zurückwünscht

Wir von MeinMMO haben euch gefragt, welches tote MMORPG ihr euch am meisten zurückwünscht. Nun ist die Umfrage vorbei und wir präsentieren euch das Ergebnis und stellen die 5 Spiele genauer vor, die ihr nach ganz oben gevotet habt.

Update: Die Umfrage haben wir im Sommer 2020 durchgeführt. Der Artikel wurde zuletzt am 15. April mit neuen Links ergänzt und im April 2023 aktualisiert.

Im Laufe der Jahre wurden viele MMORPGs eingestellt und in einer Umfrage wollten wir von euch wissen, welche Spiele ihr euch zurückwünscht.

Wichtig dabei war, dass die zur Auswahl stehenden Titel bereits keinen offiziellen Server mehr haben dürfen. MMORPGs, die noch auf Privat-Servern laufen, waren trotzdem mit im Vote dabei.

Was zeigt das Ergebnis? 1.446 Stimmen wurden abgegeben, wobei jeder Teilnehmer auch nur genau eine Stimme hatte. 17 Spiele haben wir direkt vorgegeben und zudem konntet ihr für “ein Anderes” stimmen und solltet dann einen Kommentar verfassen. Das Ranking der Plätze 17 bis 6 sieht wie folgt aus:

  • Starquest Online – 0,07% (1 Stimme)
  • Worlds Adrift – 0,28% (4 Stimmen)
  • Mythos – 0,34% (5 Stimmen)
  • Battlestar Galactica – 0,69% (10 Stimmen)
  • Phantasy Star Online 1 – 0,69% (10 Stimmen)
  • MapleStory 2 – 0,97% (14 Stimmen)
  • Matrix Online – 1,52% (22 Stimmen)
  • Lego Universe – 1,66% (24 Stimmen)
  • Bless Online – 1,73% (25 Stimmen)
  • Dragon’s Prophet – 2,01 % (29 Stimmen)
  • City of Heroes – 2,01 % (29 Stimmen)
  • Marvel Heroes – 2.49% (36 Stimmen)

Zudem wurden 91 Stimmen (6,29%) auf “ein Anderes” gelegt, was insgesamt den dritten Platz im Ranking ausmacht. Allerdings wurde in den Kommentaren nur das Spiel RaiderZ genannt, das den Kriterien entsprach. Bei den anderen handelte es sich um Titel, die zwar nicht mehr großartig erweitert werden, aber noch immer auf offiziellen Servern laufen, wie beispielsweise Guild Wars 1 oder Rappelz.

Und nun kommen wir zu den 5 Spielen, die ihr euch am meisten zurückwünscht, wobei die Plätze 1 und 2 sehr dominiert haben.

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 28. August 2020 und wurde am 28. August 2021 nach oben gezogen, um die Spieler auf die alte Liste aufmerksam zu machen.

[toc]

Platz 5 – Vanguard: Saga of Heroes

Setting: Fantasy | Entwickler: Sigil Games Online / Sony | Release-Datum: 30. Januar 2007 | Eingestellt: 31. Juli 2014 | Bezahlmodell: Pay2Play und ab 2012 Free2Play | Voting-Ergebnis: 3,25% (47 Stimmen)

Was war das für ein MMORPG? Vanguard: Saga of Heroes wollte Themepark und Sandbox miteinander mischen und hat dies sogar an vielen Stellen geschafft.

Im Fokus des Spiels standen das Crafting, die verschiedenen Klassen und schwere Dungeons, in denen jeder Herausforderungen finden konnte. Außerdem gab es ein Hosuing-System für 5.000 Accounts pro Server.

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Der YouTube-Kanal MMO Attack testete Vanguard im Mai 2013, nachdem es Free2Play wurde.

Was machte es besonders? Vanguard setzte auf 15 sehr unterschiedliche Klassen und richtig schwere Dungeons, in denen ihr euch mit einer Gruppe großen Herausforderungen stellen konntet.

Manche Bosse konnten jedoch nur besiegt werden, wenn eine spezielle Klasse anwesend war, womit man versuchte alle Klassen relevant zu halten.

Weitere Besonderheiten hatte das MMORPG im Crafting. So konnte man über eine Quest eine von drei Handwerksklassen lernen, die sich später nochmal in zwei weitere aufteilten. Das Leveln der Berufe ging dabei nicht nur über Sammeln von Materialien, sondern auch über Quests und Auftragsarbeiten für NPCs.

Woran scheiterte es? Das MMORPG erschien zu Release mit vielen Gameplay-Fehlern, Performance-Problemen und Bugs. Noch 2007 wurden die ersten Server zusammengeführt, sodass es keine eigenen Rollenspiel-Server mehr gab.

Vanguard hatte einfach keine Chance gegen World of Warcraft, das nur wenige Tage vor Release von Vanguard die neue Erweiterung Burning Crusade veröffentlicht hatte.

Fan fragt, warum sich niemand über den Battle Pass in Diablo 4 aufregt – Hunderte verspotten ihn

Diablo 4 wird mit 70 € eines der eher teuren neuen Spiele. Dazu kommen ein Shop für Kosmetika und regelmäßig ein Battle Pass. Ein Nutzer auf Reddit beschwert sich über den Battle Passund erntet heftige Kritik.

Was hat es mit dem Battle Pass auf sich?

  • Diablo 4 wird einen Battle Pass bekommen, der neue Seasons begleitet. In den Details zum Battle Pass verriet Blizzard bereits, dass das Feature rund 10 Euro kosten wird und jeder Pass 3 Monate lang läuft.
  • Battle Passes haben zwei Pfade: einen bezahlten mit Kosmetika und einen kostenlosen, in dem auch spezielle Boosts enthalten sein können.
  • Die erste Season erscheint erst einige Wochen nach dem Release von Diablo 4 am 6. Juni. Ein genaues Datum steht noch aus.

Hier findet ihr 6 Dinge, die Diablo 4 erst nach Release bekommt.

Das ist die Diskussion: Auf Reddit kreidet nun der Nutzer GMMoira an, dass sich niemand über genau diesen Battle Pass aufregt. Das Spiel koste bereits 70 US-Dollar, dafür erwarte er, auch alle Inhalte zu bekommen.

Der Nutzer beschwert sich: „Ein Battle Pass gehört in ein kostenloses Spiel, nicht zusätzlich in ein 70-$-Spiel (mehr, wenn du die Collector’s Edition kaufst).“ Der Thread hat keine Upvotes, aber über 390 Kommentare.

Die Reaktionen zeigen allesamt Unverständnis für die Meinung des Erstellers und sind teilweise sogar schockiert über dessen Ansichten.

Ihr findet in unserer Übersicht alle Infos zu Diablo 4. Im Video findet ihr mehr Infos zum Endgame:

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Diablo 4: Einblick ins Endgame

„Warum regst du dich über etwas auf, das niemand kaufen muss?“

In den Kommentaren erklären andere Nutzer, dass Diablo 4 über Jahre hinweg mit neuen Inhalten versorgt wird. Diese Inhalte kosten Arbeit, die auch irgendwie bezahlt werden müsse. Und das sei besser über einen Battle Pass als über andere Systeme.

„Mir ist es lieber, sie bringen einen Battle Pass, Cash Shop oder was auch immer, so lange es kosmetisch ist und nicht das Gameplay beeinflusst“, schriebt Nutzer PyrocXerus. Wenn es die Entwickler dazu bewege, mehr Content und neue Erweiterungen zu machen, sei er mit dem Battle Pass einverstanden.

Viele andere stimmen zu und merken an: niemand müsse den Battle Pass oder Skins kaufen. Sie seien sogar froh, wenn irgendwer einen Skin für seinen Druiden kaufe, wenn er dafür weiter neue Inhalte bekommt. Das alles sei 100 % optional.

Ähnlich sehen es auch einige Leser hier auf MeinMMO. Rob etwa schreibt:

Keiner zwingt euch, das Zeug zu kaufen. Ihr bezahlt 70 € und auch, wenn ihr das Spiel nur 1-mal durchspielt, habt ihr sicherlich schon mehr Stunden auf dem Konto, als bei manch anderem 60-€-Spiel.

Andere beschweren sich aber durchaus über den Battle Pass. Leser Arnas etwa meint, in einem Spiel für 70 Euro hätten Battle Pass und Echtgeld-Shop nichts verloren. Er habe keine Lust mehr auf so etwas.

Generell scheint der Konsens aber zu sein, dass sich die wenigsten Fans wirklich daran stören. Der Content sei schließlich optional und Blizzard hat mehrmals bestätigt, dass es nicht zu Pay2Win kommen wird:

Diablo 4 äußert sich deutlich zu Pay2Win: So laufen der Shop und Saisonpass

Quelle(n):
  1. Reddit

Schulleiterin spricht über Social Media und Influencer: „Riesendesaster“

Die Schulleiterin Silke Müller setzt sich seit Jahren für die Digitalisierung an den Schulen und Aufklärung der Kinder im Umgang mit dem Internet, Social Media und Influencern ein. In einem Interview erzählt sie uns von ihren Sorgen, Wünschen und auch Erfolgen auf dem Gebiet.

Social Media, Twitch und YouTube spielen im Leben der Kids in unserer Zeit eine sehr große Rolle. Über die Smartphones ist man immer verbunden, kennt die neuesten Trends und weiß, was gerade im Netz los ist.

Doch der ungefilterte Konsum der Inhalte aus dem Internet bringt auch Probleme mit sich. Sie starten bei “harmlosen” Streichen und gehen bis hin zu lebensgefährlichen Trends. Diese Probleme versucht Silke Müller (Link zum Twitter-Profil) eine Schulleiterin aus Niedersachsen, an ihrer Schule seit Jahren anzugehen.

In einem zweiteiligen Interview haben wir mit ihr über die Digitalisierung an ihrer Schule gesprochen und ihre Rolle als Beauftragte für digitale Ethik in Niedersachsen.

Dieses Interview erschien ursprünglich im Februar 2023.

“Wir haben es irgendwie vergessen, unsere Werte und Normen ins Netz zu übertragen”

Irina von MeinMMO: Hi, kannst du dich unseren Leserinnen und Lesern vorstellen? 

Silke: Mein Name ist Silke Müller. Ich komme aus dem schönen Niedersachsen, Landkreis Oldenburg. Und ich bin Schulleiterin einer Oberschule, der Waldschule Hatten. Wir haben etwa 850 Kinder und 85 Kolleginnen und Kollegen sowie Schulhühner und -hunde.

In Deutschland haben wir ja gefühlt 30 verschiedene Schulformen. Man kann es sich so vorstellen, dass wir Haupt- und Realschule sind, also bis zur Klasse 10, aber mit einem anderen Konzept, das Oberschule heißt. Die Kinder gehen mit dem ersten Bildungsabschluss, den sie in Deutschland erreichen können, in die Berufe, an eine weiterführende Schule oder wie auch immer.

waldschule hatten
Waldschule Hatten

Wir sind seit 2009 aber strategisch sehr digital unterwegs, angefangen mit damaligen Projekten. Und seit Jahrgang 2013/14 haben alle Kinder ab Jahrgang 7 ein Eltern-finanziertes Tablet.

Wir kümmern uns um drei Kernziele neben dem normalen analogen Unterricht: die Vermittlung von niederschwelligen IT-Kompetenzen, ein Grundverständnis für KIs und vor allem eine digitale Ethik. 

Irina von MeinMMO: Du bist die Beauftragte für digitale Ethik in Niedersachsen. Was können sich unsere Leserinnen und Leser unter dem Begriff vorstellen? 

Silke: Ich bin tatsächlich schon sehr lange in dieser digitalen Entwicklungswelt unterwegs und es ist mir auch sehr wichtig, dass wir Zivilgesellschaft, Industrie, Marktwirtschaft, Bildung und Politik miteinander vernetzen. Denn wir können nur dann erfolgreich sein, wenn wir ein für einander Verständnis haben und miteinander im Austausch sind. 

Das führte dazu, dass ich 2021 vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium ausgezeichnet wurde als erste Digitalbotschafterin Niedersachsens. Mein Schwerpunkt ist das Hinweisen, das Vermitteln und das Wachrütteln für eine digitale Ethik. 

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Auch wenn vieles an der Waldschule schon digital abläuft, sind manche Dinge noch analog.

Der Begriff digitale Ethik ist genauso bescheuert wie möglicherweise leicht vorstellbar, denn es geht um ein friedsames Zusammenleben im Netz. Und da sind wir beim Thema, dass es in meinen Augen nicht nur im Netz gefährdet ist. Das schwappt auch rüber ins Analoge. 

Wir haben es irgendwie vergessen, unsere Werte und Normen ins Netz zu übertragen. Das ist nach wie vor kein rechtsfreier Raum, aber es wird weiterhin als solcher wahrgenommen. Und das ist ein Riesenproblem. Da müssen wir nicht über Zensur nachdenken. Müssten wir über gesetzliche Regelungen oder Gesetzesentwürfe nachdenken? Oder müssen wir erst bei uns selbst anfangen und sagen „Wie wollen wir miteinander umgehen“? Und diese Diskussion wird in meinen Augen nicht geführt. 

“Es ist ihnen wichtig, wie viele Herzchen sie haben”

Irina von MeinMMO: Twitch, YouTube und TikTok gehören zum Alltag der Kids mittlerweile so fest dazu wie früher VIVA und MTV. Welche Auswirkungen auf das Verhalten der Kids in der Schule und auf dem Schulhof haben Sie über die Jahre beobachten können? 

Silke: Ich möchte da einmal kurz eingreifen, weil ich das ein wenig konträr sehe. Ich hatte auch MTV und Unplugged und so weiter. Der Unterschied dazu ist, wir waren ganz oft Konsumenten von einem zur Verfügung gestellten Content. Wir waren keine Content-Producer an der Stelle, sondern diejenigen, die einfach konsumiert haben. 

Wir mussten einfach das Programm hinnehmen, was da lief, egal ob Pop, Rock oder Heavy Metal. Das ist jetzt natürlich ganz anders. Zum einen dadurch, dass die Kanäle ganz vielfältig sind und so unterschiedliche Angebote machen. Fernsehsender haben noch einen gewissen Ethos, was sie ausstrahlen. Es wird natürlich immer schlimmer mit Trash-TV, aber es ist reglementiert. 

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Auch auf Twitter warnt Silke vor Gefahren und verweist auf Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Die sozialen Netzwerke sind nicht reglementiert. Das heißt, die Kinder sind nach wie vor Konsumenten, aber andererseits auch Producer. Sie können selber Content produzieren und online stellen. Und dann beginnt das eigentliche Desaster. Dann beginnt die Charakterbildung durch Likes. 

Ihnen ist total wichtig, wie viele Follower sie haben. Es ist ihnen wichtig, wie viele Herzchen sie haben. Und wenn man sich darüber Gedanken macht, dass dich da Leute bewerten, die sich gar nicht kennen, dann trittst du als Mensch in den Hintergrund.  Es ist nur ein Schein, den ich präsentiere. 

Das führt schon dazu, dass Kinder sehr oberflächlich werden. Sie streben nach dem „guck mal, was der oder die hat, das will ich auch“. Dieser „Fame“ der dahintersteht. Möglicherweise auch fehlgesteuert von Kosmetik- und Gesundheitstrends. Das geht in die extreme Richtung, mit total viel Fitnessstudio und Bodyforming. 

Zum anderen führt es dazu, dass sie jeden Scheiß ausprobieren. Wir hatten diesen Trend, bei dem Deo auf den Arm gesprüht hat, bis es blau wurde und Verletzungen und Narben entstanden. Jeder würde da sagen: „Was ist das für ein Schwachsinn?“ Sie machen es nach, weil es ein TikTok-Trend ist. 

Fotos von der Schultoilette, nächster TikTok-Trend. Facebook ist für die Kinder schon das Netzwerk der alten Leute.

waldschule hatten social media sprechstunde
Auf der Homepage der Schule gibt es Infos nicht nur für Schüler, sondern auch für Eltern, die sich über Social Media informieren wollen.

Das ist ein Riesendesaster, weil da nicht nur die Charakterbildung durch Likes besteht, sondern weil Influencer mittlerweile auch einen Status gewonnen haben, dass sie in gewisser Weise manipulierend unterwegs sein können, ohne es vielleicht zu wollen. 

Aber richtige Demokratieerziehung, sich auseinandersetzen mit Themen, mit politischen und gesellschaftlichen Themen, das passiert nicht. Wenn jemand sagt „Ich finds geil, ich finds nicht geil“, findet der Follower das auch, ohne sich seine eigenen Gedanken zu machen. 

Und ich sag mal so: Ich habe vor Kurzem mit jemandem gesprochen, der mir sagte „Weißt du was, Silke. Ich bin echt dankbar, dass wir noch kein Smartphone früher hatten. Ich wäre sonst genauso abgedriftet.“ Das ist ein wahres Wort. 

Es ist einerseits total praktisch. Wenn ich 10 km gefahren bin und feststellt, dass ich mein Handy vergessen habe, dreh ich wieder um. Ich will das alles auch nicht verteufeln. Aber andererseits, so unreflektiert und ungefiltert wie wir es laufen lassen, ist es einfach eine extrem große Gefahr für Kinder, die gerade in der Selbstfindungsphase sind.

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Twitch-Streamerin will als Miss Germany die Sicht aufu0026#8217;s Gaming ändern: „Darf man nicht verteufeln, aber auch nicht glorifizieren“

Die Problematik ist, dass wir in der Schulblase viel zu wenig Ahnung haben und uns auch typisch lehrerhaft sagen „Früher war alles besser. Die Kinder müssen erstmal wieder zusammenhalten.” Ja, weil sie ein anderes Leben führen.

Mit der Einführung der sozialen Netzwerke hat sich gesellschaftlich alles verändert. Das können wir verteufeln und wegreden, aber wir können es nicht einfach unter den Teppich kehren. Und damit beschäftigen wir uns zu wenig. Ich glaube, dass das Thema viel zu wenig im gesellschaftlichen Mittelpunkt steht. 

Man sagt, Deutschland ist abgehängt in der Digitalisierung. Das ist mit Sicherheit das Eine, aber über die Inhaltsfrage reden wir auch sehr wenig. 

“Ich wünsche mir ein größeres Verständnis dafür, wie viel Einfluss die Influencer tatsächlich haben”

Irina von MeinMMO: Was ist deine Haltung gegenüber Influencern, deren Fan-Gruppen vor allem aus Kids und jungen Erwachsenen bestehen?

Sillke: Ich glaube, das gab es wirklich schon immer. Wir hatten ja auch unsere Bravo-Poster damals im Zimmer hängen und wenn ein Star eine Hose getragen hat, dann musste man die kaufen. Das Influencer-Wesen gab es schon immer. 

Wir hatten mal Daniel Jung als Mathe-Influencer hier. Die Kinder sagten „Ey, Sie sind der Mathe-Gigant!“ Man muss sich ja fragen, warum muss es Leute geben, die im Internet Mathe erklären? Ja, weil wir in der Schule scheinbar versagen. Wir erreichen eben doch nicht alle.

Mehr zu Daniel Jung findet ihr in unserem Interview mit ihm:

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Es gibt viele Influencer, die nur kommerziell unterwegs sind, aber es gibt auch welche, die sind sozusagen „Sinnfluencer“. Man kann es verteufeln oder man sagt: „Ok, das ist jetzt die Zeit.“ Fame und Promis gab es ja schon immer. Und da gab es auch die Guten und die Schlechten. 

Da gibt es jetzt neue Dimensionen des direkten Kontakts. Früher waren die Stars aus Filmen und Musik unerreichbar. Jetzt kann ein Influencer sagen „Hey Leute, ihr seid meine Familie.“ Dieses direkte “angesprochen sein” führt natürlich dazu, dass ich demjenigen viel mehr an den Lippen hänge und viel unreflektierter damit umgehe, was jemand macht. 

Dieses „Glas zwischen uns“, das ist jetzt gar nicht mehr da. Man fühlt sich als Teil des Lebens eines Influencers. Da wirds problematisch, wenn ich alles total toll finde und mehr oder weniger einem Guru folge. Das ist schwierig. 

Was sind “Parasoziale Beziehungen”? Diese Art von Beziehungen entstehen normalerweise zwischen Fans und ihren Stars. Das Besondere an parasozialen Beziehungen ist, dass lediglich eine Illusion von Intimität entsteht: Fans haben das Gefühl, die Menschen wirklich zu kennen – ohne ihnen je persönlich begegnet zu sein oder mit ihnen geschrieben zu haben. 

Durch die stetig wachsende Social-Media-Landschaft haben besonders Influencer mittlerweile die Möglichkeit, deutlich mehr mit ihrer Fanbase zu interagieren und sie so anders an sich zu binden. Mehr dazu findet ihr auf houseofyas.de.

Irina von MeinMMO: Was halten Sie von der Aussage: „Influencer haben durch ihre Reichweite eine Vorbildfunktion, der sie gerecht werden müssen“?

Silke: Viel. Es gibt zwei Seiten der Medaille: Einerseits kann man jemandem, der sagt „Ich habe die Möglichkeiten, ich will etwas versuchen und damit Geld verdiene“ keinen Vorwurf machen. Das Netz hat es geschafft und es gibt Leute wie Daniel Jung, die auch unglaublich viel Arbeit da reinstecken. Das ist ein richtiges Geschäftsmodell. Man hält sich nicht eben das Handy vors Gesicht und dann wars das. 

Was man aber schon sagen muss, ist: Jeder, der öffentlich unterwegs ist, muss wissen, dass er Menschen beeinflusst. Das ist eine Verantwortung, die man hat. Man kann seine Meinung sagen, aber trotzdem ein demokratischer Mensch bleiben. Also nicht „Das, was ich sage, zählt“, sondern „Das ist meine Meinung. Folgt mir oder nicht, aber denkt selber darüber nach.“

Dieser Satz fehlt mir oft bei Influencern. Ich versuche auch eine „Influencer“ für die digitale Ethik zu sein und sage, dass ich das positiv beeinflussen will. Dann stelle ich mich trotzdem jeder Kritik und bin kritikfähig. Wenn jemand anders das doof findet, dann sage ich: „Gehen wir in den Ring und diskutieren das aus.“

Man kann das nicht per se sagen, dass die Verantwortung da ist. Für mich ist die Verantwortung auch, dass man jemandem eben nicht blind folgt. Das liegt nicht nur an demjenigen, der vorangeht, sondern auch an denen, die manchmal dämlich und blind hinterherlaufen.

Da muss man schon sagen: „Ok, das ist auch die Verantwortung eines einzelnen, kritisch zu hinterfragen, und zwar zu jedem Zeitpunkt.“

Irina von MeinMMO: Was würdest du dir von Influencern mehr wünschen in Bezug auf ihre junge Fan-Base? 

Silke: Ich glaube, ich wünsche mir ein größeres Verständnis dafür, wie viel Einfluss sie tatsächlich haben. Und wie viel Gefahr von ihnen ausgehen kann, wenn sie nicht reflektiert damit umgehen, was sie da verkaufen. 

Wenn sie Werbefiguren sind, dann ist alles gut. Es muss jeder selbst entscheiden, was man kauft. Da ist jeder für sich verantwortlich. Es geht nicht darum, dass man jetzt einen mahnenden Finger hochhalten muss und sagen, dass man ja aufpassen soll. 

Aber mir fehlt manchmal dieses Bewusstsein, wie viel Einfluss sie auf die Seele eines Kindes haben können. Das will ich mir wünschen, dass ein Influencer weiß: Das, was ich tue, verändert und prägt junge Menschen. Wie möchte ich junge Menschen prägen? Diese Frage sollte sich jeder am Anfang gestellt haben. 

Der ehemals größte Streamer auf Twitch ist da aber anderer Meinung:

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Irina von MeinMMO: Welche Rolle spielen Games als soziales Netzwerk aus deiner Sicht im Alltag der Kids? 

Silke: Jedes Online-Game ist in meinen Augen ein soziales Netzwerk, weil die immer Multiplayer-Modi haben. Die Kinder können durch unterschiedlichste Kontaktmöglichkeiten miteinander kommunizieren und das biete natürlich auch einen großen Raum für Menschen mit nicht ganz so guten Absichten. 

Wenn ich mich als Carola12 ausgebe, kann aber genauso gut Günther56 sein, um die Kinder in den Bann zu ziehen. Stichwort Cybergrooming. Man versucht, Kinder anzulocken, um sie in sexuelle Abhängigkeit zu bringen. Im „besten Fall“, so krass es sich anhört, nur digital. Es kann aber auch analog werden, mit Verabredung und Missbrauchsgedanken. 

Es ist einfach so, dass ganz viele Kinder Games spielen, und viele Eltern auch da wieder nicht wissen, welche Plattformen welche Möglichkeiten bieten. Stichwort Roblox. Wenn ich von Grundschuleltern höre, dass ihre Kinder Roblox spielen, dann sage ich „Ok, aber sie wissen schon, dass es da Spielräume für gewaltverherrlichende Rechtsradikale und Pädophile gibt?“ und dann wird man nur groß angeguckt „Bitte was? Aber das ist doch nur wie Lego.“

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Da haben wir wieder das Problem, wir lassen die Kinder vollkommen unbegleitet in eine Welt, die wir überhaupt nicht kontrollieren, geschweige denn kennen. Das ist so, als ob ich das Kind auf dem Fahrrad auf die Autobahn schicken und sagen würde „Helm habe ich für dich gerade nicht, aber 18 Uhr bist du pünktlich zu Hause. Wird schon gut gehen.“ Und natürlich geht es nicht gut.

Was können die Eltern tun?

Irina von MeinMMO: Welche Tipps haben Sie als Schulleiterin für Eltern, die bei dem ganzen digitalen Kram keinen Durchblick haben? Wo sollen sie anfangen?

Silke: Ich bin gut verbunden und arbeite eng zusammen mit dem Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger. Der leitet das Institut für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Ich bin ein Riesenfan von ihm und mache alles, was er sagt. Und er hat uns hier mal einen Vortrag an der Schule gehalten. Ich erinnere mich an einen Satz von ihm, da sagte er: „Leute, kein Spiel in die Hände der Kinder, das ihr selber nicht 2 Wochen lang gespielt habt, um zu sehen, was da passiert.“  

Klasse Tipp. Finde ich großartig. Kein Netzwerk, ohne dass man selbst angemeldet ist und weiß, was da passiert. Da gibt es natürlich nicht nur Haltungsfrage, sondern auch, was man effektiv tun kann. 

Mit dem Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger haben auch wir von MeinMMO schon gesprochen:

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Da gibt es die Initiative „Law4School“ von der Rechtsanwältin Gesa Stückmann. Sie macht Webinare gegen Cybermobbing für Schüler, Eltern und Lehrer, um einfach aufzuklären: „Was darf ich? Was darf ich nicht?“ Und ich sag dir eins, da schlackert man mit den Ohren. Sie sagt, welche Strafen draufstehen, und macht auch ganz klar, was im Netz los ist. 

Dann gibt es die Initiative „Weitklick“, die ganz tolles Material für Eltern, Kinder und eigentlich alle Bereiche der Gesellschaft anbieten. Es gibt Klicksafe gegen Cybergrooming.

Eines muss man aber wirklich sagen: Medienerziehung bedeutet nicht: „Mein Kind hat nur 2 Stunden Bildschirmzeit.“ Es reichen 5 Minuten, damit die Kids unter die Räder kommen. 

Medienkompetenz ist keine Einschränkung. Natürlich sollen die Kinder nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm hängen, aber wenn man meint, damit schützen zu können, das ist Quatsch. Gleichzeitig helfen auch keine Verbote. Das ist ja schon fast Entzug des sozialen Lebens, wenn man sagt: „Du hast Handy nicht mehr.“ Das ist eine Sanktion, aber nicht Erziehung. 

Der zweite Teil des Interviews erscheint in der kommenden Woche und behandelt die technischen Fragen über die Digitalisierung der Schule.

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Wie ein MMO-Shooter für über 98 Mio € zu einem der größten Flops der Gaming-Geschichte wurde

APB: All Points Bulletin (2010, PC) war ein MMO-Shooter, in dessen Entwicklung gewaltige Geldsummen geflossen sind. Das Spiel sollte das Genre “Online-Shooter” als Sandbox-Game neu erfinden. Am Ende wurde es jedoch einer der größten Flops der Gaming-Geschichte.

Was ist APB: All Points Bulletin für ein Spiel? APB: All Points Bulletin erschien 2010 und war ein MMO-Shooter mit Echtzeit-Spielwelt.

Im Mittelpunkt standen zwei Fraktionen, wobei sich die Spieler für eine Seite entscheiden konnten:

  • Enforcer (auf Deutsch: Vollstrecker), die sich für das Gesetz einsetzten
  • Criminals (auf Deutsch: Kriminelle), die gesetzeswidrige Handlungen ausübten

Es gab Missionen, in denen beide Parteien einander bekämpften. Der Spieler musste Aufgaben erledigten, während die Gegner versuchten, ihn dabei aufzuhalten.

Der Artikel erschien ursprünglich im August 2022, er wurde im April 2023 für euch angepasst.

Hier seht ihr einen Trailer zu APB: All Points Bulletin:

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Wer steckt hinter der Entwicklung von APB: All Points Bulletin? 2002 gründete der Schöpfer der Spielserie Grand Theft Auto (kurz: GTA) David Jones, das Spielstudio Realtime Worlds.

Crackdown war das erste Spiel des Studios und erschien 2007. Der Spieler schlüpfte in die Rolle eines Agenten, der aufgrund biologischer Verbesserungen übermenschliche Fähigkeiten besaß und Verbrechen in einer futuristischen Stadt bekämpfte.

Auf dem Erfolg von Crackdown konnte das Spielstudio aufbauen und mit mehr Budget und einem größeren Team an die Entwicklung eines neuen Spiels herangehen: APB: All Points Bulletin.

„Die Entwicklungskosten beliefen sich auf über 100 Millionen Dollar, was es zu einem der teuersten Videospiele der Geschichte machte“

Die Entwicklung des Spiels nahm 5 Jahre in Anspruch. Neben eigenen Geldern konnte das Studio gewaltige Investoren-Summen ergattern.

Was sollte APB: All Points Bulletin dem Spieler bieten? 2005 wurde APB angekündigt und der Release für 2008 geplant. Das Spielstudio plante mit dem Spiel eine Erneuerung des Genres “Online-Shooter in einer Sandbox” auf eine einzigartige Weise.

Das Spiel versprach eine gewaltige Welt, in der umfangreicher Content geboten werde und die Spieler ihren Charakter mit zahlreichen Optionen individualisierten könnten.

Die Gestaltung des Avatars war einer der Schwerpunkte, auf die sich die Entwickler von APB konzentrierten. Gleichzeitig sollte Grinding nicht als eine Aufgabe, sondern als Spaß am Gameplay empfunden werden.

Mit “Sandbox” meint man Games, die dem Spieler enorme Freiheit gewähren und ihn einfach machen lassen – ohne viel Quests oder eine Kampagne. Der Spieler soll sich “im Sandkasten” selbst beschäftigen und seine Kreativität ausleben. Bekannte Sandbox-Spiele sind Minecraft, Die Sims, Mount & Blade oder GTA 5 Online.

Woran scheiterte APB: All Points Bulletin? Das Spiel launchte 2 Jahre verspätet in 2010. Es folgte Kritik seitens der Spieler:

  • In erster Linie wurde das Shooting-Gameplay und die Benutzung von Fahrzeugen kritisiert.
  • Die Handlungen im Spiel fühlten sich nicht flüssig an und das Spiel reagierte teilweise verzögert.
  • Auch beim Matchmaking gab es Probleme.

Viele waren der Meinung, das Spiel hätte länger in der Entwicklung gebraucht.

Hier findet ihr das englische Video von GVMERS zu APB: All Points Bulletin, in dem die Hintergrundgeschichte von APB-All Points Bulletin erzählt wird:

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Zu viel Geld und zu hohe Erwartungen

Woran könnte das Scheitern intern gelegen haben? Unter anderem wurden folgende Probleme seitens des Studios genannt: Laut eines ehemaligen Mitarbeiters waren die Probleme im Gameplay den Entwicklern bekannt. Beta-Tester hätten bereits auf die Schwierigkeiten im Game hingewiesen, die jedoch nicht behoben wurden. Man hätte mehr auf die Einschätzung von David Jones vertraut, als auf das Feedback von außen.

Ein interessantes Problem wurde von Nicholas Lovell angesprochen. Der Business-Blogger von Gamesbrief meinte, dass zu viel Geld zur Verfügung stand und keiner wusste, wie es effektiv eingesetzt werden könne. Ein Problem, das wohl mehrere Start-Ups mit hohen finanziellen Mitteln bereits gehabt hätten (via the guardian.com).

Die Ansprüche an APB waren hoch und alle erwarteten einen würdigen Nachfolger im Stil von GTA. Aspekte, die laut David Jones im Nachhinein zu falschen Vorstellungen und zu hohen Anforderungen geführt hätten (via eurogamer.net)

Mission in APB: All Points Bulletin, Quelle: YouTube

Wie wurde APB: All Points Bulletin und sein Remake von den Spielern bewertet? Auf metacritic hat das Spiel einen User Score von 5.7 (10 ist der höchste Score). 

Da in die Wertung auch Kommentare einfließen, die nach dem Server-Shutdown von APB: All Points Bulletin verfasst wurden, beziehen sie sich höchstwahrscheinlich auch auf das Remake und nicht allein auf das Original-Spiel. 

Die APB-Spiele scheinen zu polarisieren. Von den insgesamt 294 Bewertungen sind nur 28 gemischter Meinung. 126 Bewertungen sind negativ und 140 positiv:

Der User TonyJ schrieb am 30. Juni 2010: „Es hat wirklich das Zeug zu einem großartigen Spiel. Die Anpassungsmöglichkeiten sind lächerlich. Gestern Abend habe ich mir ein Kleidungsstück gebastelt, das genau so aussieht wie das, was sie in meinem College-Buchladen verkaufen. Im Moment gibt es noch einige Bugs, vor allem die Leistungsprobleme. Es scheint so, als ob die [Leistung deines Systems] keinen Einfluss darauf hat, ob du das Spiel richtig ausführen kannst, oder nicht. RTW sagt, dass sie an dem Problem arbeiten, aber es ist schon seit ein paar Wochen bekannt. Das Gameplay macht Spaß. Das Fahren eines Krankenwagens und Gegner überfahren, während deine Freunde aus den Fenstern und Türen hängen, bringt das Blut in Wallung.“

Kritik äußerte dagegen MikeP am 29. Juni 2010: „Das ist ein schreckliches Spiel. Das Fahren, auf das ich mich am meisten gefreut habe, ist so schlampig und reagiert so schlecht, dass es so ist, als würde man einen Ziegelstein auf einem Dreirad steuern. Dieses Spiel war eine riesige Enttäuschung und ich wünschte, ich hätte mein Geld nicht verschwendet. Es gibt einen Grund, warum es noch keine Rezensionen gibt.“

Das Vermächtnis von APB: All Points Bulletin

Was wurde aus dem Spielstudio Realtime Worlds? Mit dem Flop von APB: All Points Bulletin ging es auch mit dem Spielstudio von David Jones bergab.

Mitarbeiter wurden gekündigt und das kommende Projekt abgesagt – das Spielstudio war bankrott. Angeblich gab es Probleme, die Gehälter zu zahlen (via gamedeveloper.com).

Am 23. September 2010 ging APB: All Points Bulletin offline. APB wurde vom Herausgeber K2 Network übernommen, der auch für „War Rock“ zuständig gewesen war (via eurogamer.net).

Auf der Webseite von APB steht: „Die Entwicklungskosten beliefen sich auf über 100 Millionen Dollar [umgerechnet etwa 98 Millionen Euro], was es zu einem der teuersten Videospiele der Geschichte machte.“ (via apb.com)

Was wurde aus dem APB: All Points Bulletin? Unter K2 Network und der Produktionsfirma Reloaded Productions kam das Remake mit dem Titel APB: Reloaded.

David Jones stand dem Projekt beratend zur Seite. Auch APB: Reloaded konnte die hohen Erwartungen von Jones nicht erfüllen, war aber erfolgreicher als der Vorgänger.

2019 kaufte Unit Game das Copyright von APB. Laut der apb-Webseite hätte Unit Game Pläne für die Entwicklung weiterer APB-Spiele.

Kanntet ihr APB: All Points Bulletin? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wenn euch GTA interessiert, könnt ihr nachlesen, was ein Insider-Bericht über GTA 6 verrät.

Ich habe 1.000 Stunden lang solo ein MMORPG gespielt – Es war großartig

MeinMMO-Autor Maik Schneider kommt MMORPG-technisch aus einer anderen Zeit und konnte lange nichts mit der “WoW-Generation” anfangen. Doch ein starker Franchise-Titel zog ihn in den Strudel, aus dem er über 1.000 Stunden nicht mehr heraus kam – Fast komplett als Solo-Spieler.

Persönliches Computer-Logbuch Ensign Schneider der “USS Hau Drauf”, Sternzeit 67091,97 – Die Dateien des taktischen Simulation-Programms der Sternenflotte stehen endlich nicht mehr nur dem “Red Squad”, sondern auch normalen Offiziers-Anwärtern zur Verfügung. Zeit für ein bisschen Weltraum-Action.

So oder so ähnlich klangen meine ersten Gedanken, als am 17. Januar 2012 Star Trek Online (STO) auf sein Free2Play-Modell umstieg. Ich wusste direkt, das ist was für mich. Captain Janeway und andere Brücken-Größen des “Star Trek”-Franchise begleiteten mich schon, als man mich noch “Rotzbengel” nannte und begründeten sogar ein bis heute andauerndes Interesse an der Wissenschaft.

Selbst ein Raumschiff-Captain zu sein … das war buchstäblich ein Traum von mir. Nicht nur einmal. STO lieferte genau das und ich übernahm unzählige Stunden die Kontrolle eines selbst-bemalten Raum-Kreuzers. Mehr als 1.000 Stunden, um genau zu sein. Das zumeist als Solo-Spieler.

Update: Ich habe den Artikel ursprünglich am 28. Juli 2020 veröffentlicht und im April 2023 überarbeitet und angepasst.

star trek online maiks 1000 stunden schiff
Die meiste Zeit in STO war ich mit einer der vielen Varianten der “Enterprise D” unterwegs – Einer Galaxy-Klasse.

Star Trek Online beamte mich ins MMORPG-Genre

Wie konnte das passieren? Solo ein MMO zu spielen, ist gar nicht so unüblich. In einer MeinMMO-Umfrage fanden wir 2020 mal heraus, dass fast 10 % der Teilnehmer so gut wie immer solo unterwegs sind. Wir haben sogar eine Liste mit den besten MMOs für Solo-Spieler.

Doch 1.000 Stunden allein durch die Weite des Alls zu fliegen, wirkt dann doch schon happig. Für mich war es zu dem Zeitpunkt aber absolut logisch, denn ich erwartete eigentlich etwas anderes von einem MMORPG.

Als ich angefangen habe, MMOs zu spielen, begann die Session meist mit einem aufdringlichen Pfeifkonzert aus dem Router. Das war Ende der 90er-, Anfang der 2000er-Jahre ein Teil der Verbindung mit dem Internet.

Große MMORPGs wie World of Warcraft mit 3D-Grafik sollten noch Jahre bis zum Release brauchen und statt eines Battle.net-Launchers hatte ich bloß meinen Internet-Explorer. Denn mein erstes MMO war ein Browser-Game.

Ich zockte ein paar Browser-Spiele, bis ich zu “Galactix-Online” kam und blieb ich eine Weile. Hier saß man gemeinsam mit 19 anderen Spielern in einer von vielen Galaxien. Man baute seine Basis, Flotte und Forschung aus, ging auf Raubzüge nach Ressourcen-Asteroiden der Feinde.

Hinterhältige Angriffe auf die eigenen Ressourcen-Speicher gehörten ebenfalls dazu. Alle paar Monate gab es einen Reset, der einen Runden-Sieger festlegte und den Fortschritt für die nächste Runde zurück auf 0 setzte.

“GO” gibt es heute nicht mehr, doch ihr könnt es euch ganz ähnlich vorstellen, wie das deutlich größere OGame. Der deutsche YouTuber “Aeonitas” stellt euch das Browser-Game in seinem Video vor:

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Als ich bei “Galactix-Online” einstieg, gab es schon feste Strukturen innerhalb der Spieler-Gemeinschaft. 2 große Allianzen, geführt von wenigen Galaxien, steigerten sich zum Ende der Runden in einen großen Krieg und der Sieger entschied meist auch die ganze “Season” für sich.

Die großen Allianzen bestanden aus extrem aktiven Spielern, die kaum eine Nacht durchschliefen, ohne zu schauen, ob es ihren Schiffen und Asteroiden noch gut geht. Diese Spieler waren dauernd auf der Suche nach Nachwuchs und scouteten die Punktelisten nach neuen Soldaten, die im Dienst der Allianz ihre Freizeit gaben.

Sie waren also auf der Suche nach mir.

Durch das Konzept mit den 20 Spielern in einer Galaxie, die alle in einem Boot saßen und sich ein Forum teilten, bildete sich schnell aus einer unbekannten Truppe ein lustiger Haufen. Als “Diplomat” unserer “Gala” kam ich auch bei aktiveren Galaxien ins Gespräch und stieg dann von Runde zu Runde auf.

Irgendwann kam das Leben dazwischen, ich spielte nicht mehr so aktiv. Auch dem kleinen Galactix Online ging langsam aber sicher die Puste aus. Das Spiel hatte vermutlich nie mehr als 2.000 Spieler, nur ein Bruchteil davon spielte so aktiv wie ich. Man kannte sich, forderte sich heraus, spielte auch mal eine Runde zusammen in einer Gala oder Allianz.

Etwas Ähnliches habe ich damals auch von “echten” MMORPGs erwartet. Doch die Realität sah anders aus – niemand kam vorbei und nahm mich mit, nur weil ich aktiv gespielt habe. Die Verbundenheit der gesamten Community war viel geringer.

star trek online deep space nine spieler
Überall sind Spieler, doch kaum jemand spielt zusammen. Fand ich erst komisch …

Wie kamen dann aber 1.000 Stunden zusammen? Aufgrund dieser falschen Erwartungen dachte ich nie daran, einer größeren “Gilde” beizutreten, die in STO natürlich “Flotten” heißen. So trottete ich allein durch die Aktivitäten und Star Trek Online schaffte es trotzdem, mich über Jahre hinweg immer wieder in den Bann zu ziehen. So habe ich etliche Spielstunden auf meinem Konto gesammelt.

Die ersten paar Hundert Stunden noch mit einem Kumpel, ging es spätestens nach meinem ersten Comeback nur noch solo ran. STO war für mich wirklich genau das Richtige:

  • Klasse Fan-Service
  • Aussicht auf mehr Content
  • Raumschiff-Grafik bis heute angenehm
  • Starke Raumschlachten im MMORPG-Stil
  • Grind, Grind, Grind

Mir fiel es schwer zu verstehen, dass mal einer der Serien-Darsteller von “Deep Space Nine” erzählte, er habe viele MMOs gespielt, aber nie Star Trek Online.

Ich konnte stundenlang auf meiner Tastatur die Befehle zur Energie-Verteilung, Kurs-Änderungen oder zum Feuern einhacken.

Die Raumschiff-Schlachten im MMORPG-Stil waren ein Riesen-Spaß, an die 40 Fähigkeiten galt es gleichzeitig zu managen. Man verteilt durchgehend Buffs, De-Buffs, weicht aus, zieht das Feuer auf sich und die Zeit rennt in den Gefechten – es war großartig.

Der Fan-Faktor spielte bestimmt auch eine gewisse Rolle. Star Trek ist einfach beste.

Irgendwann konnte man dann sogar mit seiner “Flotte” eine Sternenbasis bauen. Das Ding verschlang unfassbar viel “Dilithium” (eine der sammelbaren Premium-Währungen) und ich musste meine lange inaktiven Kumpels regelrecht anflehen, um hier nochmal ein bisschen mitzumachen.

Für dieses Ding hab ich mit einer solchen Leidenschaft gegrindet, dass die Basis des “Kampf-Kommandos” bis heute für meinen unermüdlichen Einsatz in Videospielen steht. Und als Mahnmal, es auch irgendwann sein zu lassen.

Falls ihr mehr von Star Trek Online sehen wollt, schaut bei dem deutschen YouTuber “Teddykrieger” vorbei:

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Persönliches Computer-Logbuch Admiral Schneider, Kommandant der “Schnitzelbasis”, Sternzeit 84141,21 – Mein altes Schiff die “Hau Drauf” dockt für technische Aufrüstungen ein paar Tage bei uns an. Unfassbar, dass die alte Mühle tatsächlich noch Einsätze fliegt. Dasselbe könnte man aber über mich sagen. Ich werd mal schauen, ob “Frachtraum 3” immer noch eine Tribbles-Brutsätte ist.

Warum hast du aufgehört? Neue Spiele, neue Freunde, neue Herausforderungen. Star Trek Online hat mir lange Spaß gemacht und bei jedem neuen Trailer kickt kurz die Nostalgie.

Doch die Luft war und ist dann doch raus. Ziemlich genau mit Abschluss der Sternenbasis, für die ich mehrere Monate jeden Dilithium-Asteroiden in Reichweite auspresste.

Star Trek Online bleibt für mich aber etwas ganz Besonderes und es wird nie wieder ein Spiel geben, das ich so lange solo zocke – auch wenn es eine Zeit lang richtig großartig war.

Möchtet ihr eine weitere, persönliche Geschichte von mir lesen, dann schaut hier vorbei: Ich habe 280 Euro für einen PS5-Controller bezahlt und verdammt, ich würde es wieder tun