The Finals ist ein neuer FPS, der euch nach Herzenslust alles plattmachen lässt. Auf Steam erklimmt die Open Beta die Charts, doch für die Server scheint der Ansturm zu viel zu sein.
Was ist das für ein Spiel? The Finals ist ein neuer Ego-Shooter, der als Free2Play-Titel auf PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen soll. Der besondere Clou ist, dass die Umgebung in The Finals nahezu komplett zerstörbar ist, sodass ihr ganze Gebäude plattmachen könnt.
Dank besonderer Technik wird die Zerstörung serverseitig berechnet und verbleibt für alle Spieler im Spiel. Das macht die Trümmerhaufen taktisch relevant. MeinMMO war bereits im März bei der Closed Beta am Start, während der The Finals das Potenzial zeigte, einer der besten PvP-Shooter zu werden.
Am 26. Oktober 2023 startete nun die Open Beta auf PC und Konsole mit einem neuen Spiel-Modus und katapultierte The Finals in die Top-5 der meistgespielten Spiele auf Steam. Zum Start der Open Beta gab es auch einen neuen Trailer, den ihr euch hier anschauen könnt:
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In The Finals könnt ihr eure Zerstörungs-Wut ausleben – Trailer zur Open Beta
Ansturm ist zu viel für die Server
So gut kommt The Finals an: Bereits in den ersten 24 Stunden nach Start der Open Beta erreichte The Finals einen Peak von 143.000 gleichzeitigen Spielern. Zum Wochenende schafft es der FPS sogar auf fast 230.000 gleichzeitige Spieler.
Aktuell steht The Finals auf Platz 5 der meistgespielten Games auf Steam und spielt damit in einer Liga mit etablierten Genre-Vertretern wie Counter-Strike 2, PUBG: Battlegrounds und Apex Legends (via Steamcharts, Stand: 29. Oktober 2023).
Auch die ersten Stimmen sind positiv. So loben Kommentare unter dem Trailer das Spielgefühl, das Sound-Design und die Offenheit der Entwickler für Feedback (via YouTube).
Hazardous: Habe gerade [die Open Beta] gespielt und bin begeistert davon, wie flüssig sich das Spiel anfühlt. Großes Lob auch an das Sound-Design-Team […]
ethansparks8825: Man kann jetzt den Kran zerstören! Außerdem wurden Scopes hinzugefügt. Die Entwickler hören wirklich auf die Community. Kann es nicht erwarten, wieder zu spielen.
Auf X, ehemals Twitter, gibt es unter dem Hashtag #REACHTHEFINALS erste Eindrücke sowie Gameplay zu entdecken. Auch hier scheinen die Spieler eine Menge Spaß zu haben. Probleme sollen lediglich die Server bereiten, denn die scheinen mit dem Andrang kaum mithalten zu können.
Entwickler Embark Studios führten eine vorübergehende Login-Queue ein, während sie daran arbeiten, ihre Kapazitäten zu erweitern (via twitter.com). Es kann zu Wartezeiten und Abstürzen kommen. Da die Open Beta aber immer als Belastungsprobe für die Systeme gedacht war, ist auch das wohl hilfreiches Feedback.
Noch bis zum 5. November könnt ihr an der Open Beta teilnehmen und euch einen eigenen Eindruck verschaffe. Registrieren könnt ihr euch über Steam, den PlayStation-Store sowie den Xbox-Store.
Seid ihr noch nicht überzeugt, findet ihr hier einen ausführlichen ersten Eindruck aus der Closed Beta inklusive Gameplay aus 2 kompletten Matches. Bedenkt allerdings, dass sich seit März nochmal einiges getan haben dürfte, weshalb eventuell nicht alle Informationen auf dem aktuellen Stand sind.
In dieser Woche gab es einige News rund um Final Fantasy XIV und WoW. Bei den Indie-Titeln ging es hingegen etwas ruhiger zu. Wir von MeinMMO fassen alles Wichtige aus der MMORPG-Welt zusammen.
Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen die beiden MeinMMO-Redakteure Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem der kommende Patch in Guild Wars 2, die Infos vom Fanfest bei Final Fantasy XIV und kleine News zu insgesamt 10 Indie-Titeln.
Den Podcast könnt ihr auf Apple, YouTube oder hier auf Spotify anhören:
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Guild Wars 2 hat in einem neuen Entwickler-Brief über den nächsten Patch gesprochen. Der erscheint am 7. November, bringt ein neues Gebiet und zahlreiche Änderungen. Zudem gab es einen Ausblick auf die nächsten beiden Quartals-Updates, auf Anpassungen im WvW und ein Neueinsteiger-Event im November (via GW2).
ESO hat die neuen täglichen Login-Belohnungen für November bekanntgegeben (via ESO). Zudem startet am Montag, dem 30. Oktober, das Endlose Archiv.
In Lost Ark diskutiert die Community derzeit über den Honing-Nerf und die Anpassungen an den Elixieren in Korea. Außerdem erschien der zweite Teil des Oktober-Updates (via Lost Ark).
Book of Travels, ein sehr besonderes Tiny Online RPG, hat den “bisher größten Content-Patch” angekündigt. Damit sollen neue Locations, Events, Erfolge und eine Überarbeitung des Death-Systems gebracht werden (via Pressemeldung).
Das alte MMORPG Legend of Edda, das 2014 eingestellt wurde, ist nun unter dem Beinamen Pegasus unter neuer Leitung erschienen (via MassivelyOP).
Tarisland, das an ein WoW aus China erinnert, hat große Anpassungen im PvE angekündigt. Neben einem neuen, leichteren Spielmodus für die Raids sind auch große Balance-Anpassungen geplant (via Tarisland). Die nächste Beta soll im November starten.
Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Gerade laufen die LoL Worlds, die Weltmeisterschaften in League of Legends und die Teams kämpfen noch bis zum 29. Oktober um einen Platz im Viertelfinale. Das beste EU-Team, G2 Esports, musste aber kurz vorm Ziel eine herbe Niederlage einstecken. Selbst die letzte Runde lief nicht gut: seit 2014 ist das erste Mal kein EU-Team in den Finalrunden.
Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich, während das Match gegen Bilibili lief und wurde gegen 12:30 aktualisiert.
Das waren die Matches: Am 28. Oktober spielten das NA-Team NRG Esports und das EU-Team G2 Esports um einen Platz im Viertelfinale der Worlds. G2 galt dabei als klarer Favorit, vor allem, da das Team kurz zuvor einen höchst unwahrscheinlichen Sieg geholt hat.
Das Match wurde in der vorletzten Stufe der Schweizer Phase ausgetragen. Das heißt: Der Sieger zieht ins Viertelfinale ein, der Verlierer muss noch eine Runde spielen für eine Chance auf den Finalplatz.
Obwohl sich G2 als bestes Team in Europa früh stark gezeigt hat, konnten die Spieler rund um Mid-Laner Caps nicht so wirklich Fuß fassen. Schon vor Minute 20 in der ersten Runde lag G2 enorm weit hinten und unterlag schließlich mit einem krachenden 0:2.
Auch das nachfolgende Match gegen BLG lief mit 1:2 nicht gut für G2 Esports. Mit zwei Niederlagen in Folge ist das letzte EU-Team nun aus den Worlds ausgeschieden – etwas, das Fans seit 9 Jahren nicht mehr gesehen haben. Die Kommentatoren meinen: es fehlte an der G2-Magie.
Hier könnt ihr euch die Hymne zur aktuellen Weltmeisterschaft anhören:
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LoL: „GODS“ ft. NewJeans (Offizielles Musikvideo) | WM-Hymne 2023
NRG zermürbt G2 mit aggressivem Gameplay, Europa findet keine Antwort
Das war das Problem von G2: Schon früh im Spiel geht NRG immer wieder in Führung, holt sich Picks auf der Bot-Lane, wichtige Drachen und führt schließlich um wenige tausend Gold. Nach etwa 15 Minuten dreht NRG-Jungler Contractz (Titelbild) schließlich alles.
Die starken Ganks seiner Vi bringen dem Team gleich zwei Türme. Von hier an findet G2 schlicht keine Reaktion mehr auf die aggressive Spielweise der Amerikaner. Immer wieder wird das europäische Team an schlechten Positionen erwischt.
NRG nutzt derweil das Momentum und baut auf jedem kleinen Fehler auf, nutzt ihn aus und pusht Stück für Stück alle Lanes. Die Entscheidung fällt dann schließlich direkt in der Basis von G2, noch während die meisten Türme dort stehen.
Das US-Team führt bereits mit 18 zu 3 Kills und über 10.000 Gold bei Minute 29. Mit koordinierten Angriffen zieht NRG den Zusammenhalt von G2 auseinander, pflückt sich nach und nach einzelne Champs und endet schließlich ohne weiteren Toten über die Top-Lane.
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G2 wirk eingeschüchtert, findet keinen Hebel für ein Comeback
So ging’s aus: Die zweite Runde verläuft fast identisch wie die erste. Nachdem es kurz so aussieht, als hätte sich G2 wieder gefangen, kommt NRG erneut mit ihrer super-aggressiven Spielweise und zerpflückt die Europäer immer wieder.
Nach nicht einmal 28 Minuten und 30 Sekunden ist das Spiel zu Ende, der letzte Kampf auf der Top-Lane gibt G2 schließlich den Rest und schenkt NRG den Sieg. Mit nur einem eigenen Toten ebnet das NA-Team alle Tower oben und schließlich den Nexus ein.
G2 musste im Anschluss gegen Bilibili Gaming (BLG) antreten, einem Team aus China. Nach einer Niederlage im ersten von drei Spielen konnte sich das EU-Team noch auf ein 1:1 zurückkämpfen. Im dritten Game sah es dann aber ähnlich aus wie gegen NRG.
Die aggressiven Ganks und die Koordination von Bilibili brachen bei G2 schließlich den Zusammenhalt. Selbst, wenn es zu einem Ausgleich kam, konnte BLG einen weiteren Pick irgendwo auf der Map holen.
G2 war schließlich sichtlich eingeschüchtert. Statt wenigstens zu versuchen, den Gegnern wichtige Fähigkeiten zu entlocken, wurden sie häufiger schlicht angestarrt. Mit dem 2:1 flog G2 Esports dann endgültig raus.
Damit ist das erste Mal seit 2014 kein europäisches Team im Finale der LoL Worlds. Viele Fans können sich an so etwas gar nicht erinnern. Damals flogen Allaince, FNatic und SK Gaming allesamt schon in der Gruppenphase aus dem Turnier.
Ein ähnliches Problem hatte dieses Jahr der US-Favorit Team Liquid. Hier haben Fans aber schnell die Schuld bei einer Person gesucht:
Ein Spieler wollte Fallout 4 durchspielen, ohne einen einzigen Treffer zu kassieren – nach über 2.000 Stunden hat er es geschafft.
Das 2015 veröffentlichte Fallout 4 ist bei Rollenspiels-Fans sehr beliebt. Manche Spieler kehren regelmäßig in die postapokalyptische Welt zurück, auch wenn sie das Spiel schon vor Jahren abgeschlossen haben.
Andere Spieler erweitern sich das Spielerlebnis von Fallout 4 mit Mods oder legen sich selbst besondere Herausforderungen auf, um bei einem erneuten Durchlauf einen speziellen Nervenkitzel zu erleben.
Zu letzten Spielern gehört auch ein Twitch-Streamer namens „Vrexia“, der Bethesdas Rollenspiel durchspielen wollte, ohne einen einzigen Treffer zu kassieren – doch einige Zusatzfaktoren sollten die Challenge noch schwieriger machen.
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Trailer zu Fallout 4, dem postapokalyptischen Abenteuer von Bethesda
No-Hit-Run, aber selbst ein fallendes Mikroskop ist tödlich
Was genau war das für eine Challenge? Vrexia wollte Fallout 4 durchspielen, ohne je getroffen zu werden, doch das war ihm zu leicht. Laut PC Gamer nutzte er deshalb eine Mod, die jeden noch so kleinen Schaden zu einem tödlichen Treffer werden ließ.
So sei er in einem Durchgang gestorben, weil ein Mikroskop vom Tisch gefallen ist und ihn getroffen habe. Da es obendrein ein Permadeath-Run ist, musste er auch durch das Mikroskop von vorne beginnen. Das galt ebenso für Bugs, die ihn in die Luft schleuderten oder einen Scorpion, der in der Luft gespawnt sei und ihm auf den Kopf fiel.
Um dem ganzen noch Schippe obendrauf zu setzen, war es Vrexias Ziel, das Spiel wirklich auf 100 % zu bringen – also die Story und alle Nebenquests inklusive der DLCs abschließen, alle Sammelgegenstände sammeln und alle Siedlungen freischalten.
Für zusätzliche Schwierigkeit sorgte zudem das Verbot von zahlreichen Items, darunter beispielsweise VATS, Armor, legendäre Gegenstände sowie Perks, die Schaden vermeiden.
Wie lange brauchte er, um die Challenge zu bewältigen? Insgesamt soll Vrexia gut 2.000 Stunden gebraucht haben, um den besonderen Durchlauf zu beenden. Das habe ihn neben 2 Jahren und 7 Monaten auch ganze 415 Versuche gekostet, bis er endlich erfolgreich war.
Vrexia ist übrigens nicht der einzige, der sich an besonderen Challenges in Spielen versucht. Ein Streamer namens Dinossindgeil hat FromSoftwares-Titel Demon’s Souls, Dark Souls 1, 2 und 3, Bloodborne, Sekiro und Elden Ring am Stück gespielt, ohne einmal getroffen zu werden.
MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist als großer Shooter-Fan mit der aktuellen Auswahl an PvP-Titeln unzufrieden. Jetzt hat er überraschend wieder Spaß an einem 3 Jahre alten Taktikshooter gefunden und hofft, dass ihn dieser bis zum nächsten großen Release unterhalten kann.
Der Shooter-Markt bietet bereits seit Monaten wenige berauschende Neuerungen und so bin ich mit der aktuellen Auswahl an Shootern schon länger unzufrieden.
die CoDs der letzten Jahre haben ebenfalls viele Fans enttäuscht, die immer noch über das SBMM meckern
Halo Infinite hat nach einer langen Content-Dürre einen Großteil der Spieler eingebüßt
Ubisofts XDefiant, von dem ich mir viel erhoffe, hat mal wieder den Release verschoben
Counter-Strike 2 lässt haufenweise Inhalte vermissen und kam mit vielen technischen Problemen auf den Markt
Overwatch 2 macht mir gelegentlich Spaß, aber die 2 hat der Titel eigentlich nicht verdient, nachdem sogar die PvE-Kampagne gestrichen wurde.
Mein „Fels in der Brandung“ war lange Zeit Rainbow Six Siege. Immer wieder kehrte ich zu dem Taktikshooter zurück, doch derzeit habe ich komplett den Spaß am Spiel verloren. Das liegt teilweise an Änderungen, die mir persönlich nicht zusagen und teilweise am weiterhin großen Cheater-Problem.
3 Jahre alter Shooter packt meinen Ehrgeiz, macht plötzlich Spaß
Nachdem ich im Verlauf des Jahres von Shooter zu Shooter gesprungen bin, kehrte ich nach einer längeren Pause zu Valorant zurück. Den Titel von Riot Games habe ich 2021 schon mal für ein paar Stunden gespielt, doch bereits vor Level 30 wieder das Interesse verloren.
Ich hatte weder Lust, die verschiedenen Agenten freizuspielen noch die Zeit zu investieren, um ihre Fähigkeiten zu lernen. Was ich 2021 stattdessen zocken wollte, waren Movement-Shooter. Ich wollte Springen, Sliden und Dropshotten und nicht beim Schießen stehenbleiben, damit meine Waffen überhaupt was treffen.
Doch 2023 hat mich mein Ehrgeiz gepackt und ich habe großen Spaß daran, mich in Valorant zu verbessern. Ich verbringe mehrere Stunden pro Woche damit, mein Aim zu trainieren und überlege, wie ich meine Gadgets am effektivsten einsetze.
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Riot Games zeigt den neuen Agent von Valorant im animierten Trailer
Der Wille, besser zu werden, macht Valorant interessant
In Valorant gilt das bekannte Prinzip: „Easy to learn, hard to master (leicht zu lernen, schwierig zu meistern).“ Es ist wirklich nicht kompliziert, die einzelnen Fähigkeiten der Agenten zu verstehen und einzusetzen. Aber es macht einen riesigen Unterschied, wie gut die Fähigkeiten eingesetzt werden. Teilweise sind es kleine Unterschiede, die große Auswirkungen haben.
Wenn ich beispielsweise mein Geschütz mit der Agentin „Killjoy“ platziere, gibt es wahrscheinlich hunderte Profis und High-Elo-Spieler, die mit den Augen rollen und eine Träne vergießen, weil die Position einfach nicht optimal gewählt ist. Aber genau von diesen Spielern, kann ich etwas lernen.
Wenn ich keine Zeit oder Lust habe selbst zu spielen, sind es YouTube-Videos und Streams, die ich mir interessiert anschaue, weil ich spielerisch davon profitiere. Kurz gesagt: Valorant macht mir gerade so viel Spaß, weil es meinen Ehrgeiz entfacht und mich dazu bewegt, besser werden zu wollen.
Selbst wenn ich von Smurfern vermöbelt werde und kurzzeitig salzig bin, kann ich letztendlich etwas Positives aus der gespielten Zeit ziehen, weil ich mir deren Tricks abgucken kann. Generell entfachen Matches gegen bessere Spieler meinen Ehrgeiz und ich spiele meine besten Runden, wenn ich eigentlich unterlegen bin.
Geniales Grundgerüst trifft auf vereinzelte Probleme
Ich will natürlich ehrlich mit euch sein. Sowas wie das perfekte Spiel gibt es nicht. Auch Valorant hat Probleme. Die teilweise extrem toxische Spielerschaft ist wohl eines der größten und besonders für Frauen kann es in dem Shooter echt unangenehm werden.
Ebenfalls sehr kritisch ist das Smurf-Problem. Also speziell in den unteren bis mittleren Rängen hat man regelmäßig Smurfer im Match – sowohl im Gegnerteam als auch unter den zufälligen Mitspielern im eigenen Team. Es bleibt zu hoffen, dass der eigene Smurfer besser ist.
Beides kann wirklich frustrierend sein, weshalb ich es absolut verstehe, wenn jemand keine Lust auf den Shooter hat. Dennoch ist Valorant für mich gerade technischeiner der besten kompetitiven Shooter – wenn nicht der beste.
Die Server sind unheimlich stabil, die Hitbox arbeitet extrem souverän und der Peekers-Advantage1 ist bei weitem nicht so schlimm wie in anderen Shootern. Ich spiele den Shooter jetzt seit Monaten mehrere Stunden pro Tag und habe nie FPS-Einbrüche oder Spielabstürze. Valorant läuft verdammt souverän und hat eine starke Performance – selbst vergleichsweise leistungsschwache PCs ausreichende FPS haben.
Auch Cheater trifft man in Valorant so gut wie gar nicht, weil Vanguard, das Anti-Cheat-System, wirklich hervorragende Arbeit leistet. Ich kann mich beim Zocken vollends darauf fokussieren, was mir bei einem Shooter Spaß macht: konzentriertes, kompetitives Gameplay mit dem Grundgedanken besser zu werden.
Ich habe endlich wieder Spaß daran, einen Shooter zu lernen und zu meistern und deshalb hoffe ich, dass mir Valorant auch die nächsten Monate oder Jahre noch so viel Spaß macht wie aktuell.
Peekers-Advantage bedeutet, dass der Spieler im Vorteil ist, der aus einer Deckung heraus in den Schusswechsel geht, während der Spieler, der einen Winkel hält, im Nachteil ist. ↩︎
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Viele RPGs sind heute mit vielen kleinen und großen Interaktionsmöglichkeiten angereichert. MeinMMO-Redakteurin Sophia ist großer Tierfan und hat für euch ihre fünf Lieblings-RPGs zusammen getragen, in denen ihr euren fluffigen Companions das Fell durchwühlen könnt.
Mein Hund Loki, oben auf dem Titelbild zu sehen, ist ein absoluter Kuschelfan. Wenn er gerade nicht spielen oder essen möchte, ist er für Streicheleinheiten jederzeit bereit – wie auch der Rest der MeinMMO-Redaktion schon feststellen durfte. Manchmal hat er aber einfach keine Lust.
Daher ist es mir immer wieder eine große Freude, wenn es mir mein aktuelles Fokus-Game erlaubt, mit den dargestellten Tieren zu interagieren. Sei es, dass ich meinen Charakter die Federn eines Eulenbärjunges durcheinander bringen lasse oder meinem Glurak die Schuppen schrubbe.
Für alle mit einem ähnlichen Kuschelbedürfnis oder auch für alle, die zwischen Missionen einfach etwas herzerwärmenden Game-Content suchen, hier also meine fünf persönlichen Empfehlungen für RPGs mit Tierkuschelfunktion.
Beide könnt ihr zu euch ins Lager bringen und dort nach aller Kunst kuscheln. Kratzer erwärmt sich auch im Lauf der Geschichte für euch, was dazu führt, dass er euch immer wieder kleine Geschenke bringt. Das Eulenbärjunge hingegen ist vor allem zu Beginn sehr verängstigt.
Beide Tiere begrüßen euch mit warmen Worten und genießen die gemeinsamen Kuscheleinheiten. Wer könnte es den beiden auch verübeln?
Solltet ihr Kratzer irgendwann aus einem Grund verlieren, haben eure Begleiter dafür sogar eigene, traurige Voice-Lines. In Akt 3 ist es tatsächlich auch möglich, dass er zu seinem ursprünglichen Besitzern des Kurierdienstes in Rivington zurückkehrt. Mein persönlicher Tipp für ein Bug-freies Behalten von Kratzer: Habt ihn bei dieser Interaktion nicht dabei und erwähnt ihn nicht. Oder greift zu den drastischeren Mitteln.
Final Fantasy XVI (und Final Fantasy XIV)
Im neuesten Ableger der J-RPG-Reihe Final Fantasy steht euch der wolfsartige Torgal zur Seite. Im Prolog, den ihr auch in der Preview auf PS5 spielen könnt, trägt die junge Jill ihn noch die meiste Zeit in ihren Armen. Im Laufe der Geschichte trefft ihr ihn als ausgewachsenen Hund wieder und er wird zu einem treuen Verbündeten.
Zum einen steht er Hauptcharakter Clive Rosfield stets im Kampf zur Seite, zum anderen könnt ihr ihn nach bestem Wissen und Gewissen durchkuscheln. Torgal ist ein absoluter Good Boy, der für Clive und dessen Verbündete fast alles machen würde.
Final Fantasy XVI ist aktuell noch PS5-exklusiv, wurde aber mittlerweile für den PC angekündigt. Ein konkretes Release-Datum steht aktuell noch aus, vermutlich dürfen PC-Gamer kommendes Jahr Torgals Mähne verwuscheln.
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Final Fantasy XVI Launch Trailer
Spieler des MMORPGs Final Fantasy XIV dürfen sich übrigens auch bald über Torgal freuen: Im Rahmen des Fan Festivals in London wurde ein Crossover zwischen den beiden Spielen angekündigt. Clives treuer Freund kann dabei als Reittier, aber auch in Welpenform als Begleiter freigeschaltet werden.
Im MMORPG könnt ihr mit dem Emote /streicheln auch alle anvisierbaren Objekte streicheln. Weil das aber neben süßen Begleitern wie Torgal oder eurem Chocobo auch eure Mitspieler, NPCs oder Möbel sein können, hier nur eine Erwähnung am Rand.
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diese beiden Spiele erwähne: Tears of the Kingdom ist die direkte Fortsetzung von Breath of the Wild. Allerdings ist an diesen beiden Nintendo-Switch-Spielen eine halbe Reiterhofsimulation verloren gegangen.
Link, der Held der Games und euer zu steuernder Charakter, braucht ein Reittier, um schneller von A nach B zu kommen. Dafür könnt ihr die frei in der Welt lebenden Wildpferde einfangen und zähmen. Zwischen fünf und sechs könnt ihr bei den Ställen in Hyrule registrieren und benennen.
Alle eure Pferde könnt ihr mit verschiedenen Sätteln und Zaumzeug ausstatten sowie Mähne und Schweif stylen lassen. Wenn ihr den Pferdegott im jeweiligen Spiel findet, könnt ihr ihre Stats auch verbessern. Und natürlich könnt ihr euch vollumfänglich um eure Pferde kümmern: Sie fressen euch Äpfel aus der Hand und ihr könnt sie mit sanftem Klopfen auf den Hals beim Reiten beruhigen.
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Trailer zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zeigt, was euch im Spiel erwartet
Aber: Das Spieler-Feedback zu Breath of the Wild beinhaltete den starken Wunsch, auch die Hunde streicheln zu können. Einige von Hyrules Ställen haben Border Collies, die ihr mit Fleisch bestechen könnt. Nach genug Leckereien zeigen sie euch in der Nähe vergrabene Schätze.
Leider verzichtete Nintendo auch für den Nachfolger Tears of the Kingdom darauf, eine Animation für das Streicheln der Hunde einzubauen. Sehr schade, aus meiner Sicht.
Hogwarts Legacy
Hogwarts Legacy hat für mich zwei absolut geniale Funktionen: Ich kann mit einem Besen durch die Fantasy-Version der schottischen Hochlande fliegen und ich kann süße, gruselige oder einfach seltsame magische Wesen großziehen.
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Hogwarts Legacy: Offizieller Launch-Trailer
Der Spielercharakter streichelt zwar selten mit der Hand, zaubert aber für jedes Wesen einen eigenen Striegel hervor. Wenn man bedenkt, dass viele der magischen Tiere spezielle Bedürfnisse haben und vielleicht gar nicht angefasst werden sollten, ist das auch sinnvoll.
Besonders süß reagieren die Mondkälber und Niffler auf die Kuscheleinheiten. Kniesel schnurren, wenn ihr sie durchbürstet. Ich frage mich allerdings, was genau wir bei den scheinbar nackten Thestralen bürsten. Gut, am Ende ist das egal: Auch ein Thestral verdient Liebe.
Wer die Augen offen hält, trifft auch überall in der Welt verstreut Katzen. Die freuen sich natürlich auch über intensive Streicheleinheiten.
Pokémon
Ob man Pokémon als Tiere zählt, ist eine alte Diskussion. Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr persönlich dazu steht. Ich wollte aber nicht darauf verzichten, sie hier in der Liste zu haben.
Auf meiner Nintendo Switch zocke ich noch ab und an Let’s Go Evoli. Das Spiel ist ein Remake der ersten Pokémon-Games. In der Partnerversion habt ihr ein Pikachu an der Seite, während in Let’s Go Evoli das titelgebende Evoli dessen Platz einnimmt. Evoli ist aber nicht einfach nur euer erstes Pokémon, sondern ihr könnt es auch streicheln, mit Beeren füttern und in süße Kostüme stecken.
Wenn ich unterwegs Kuschelbedürfnisse habe, kann ich mich jederzeit darauf verlassen, dass mein Pokémon-Go-Roster für Streicheleinheiten zu haben ist. Das Glurak in der Ubahn genießt ein gutes Kratzen hinter dem Horn genauso wie ein Flamara ein gutes Brustkraulen.
Es gibt noch so viele Spiele, in denen ihr euer Bedürfnis nach Streicheleinheiten stillen könnt. Zum Beispiel im zuletzt erschienenen Lies of Pi oder auch Diablo 4. Für alle, die noch mehr Tier-Content suchen, empfehlen wir den X-Account (ehem. Twitter) @CanYouPetTheDog. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr im Spiel einen Hund (oder ein anderes Tier) streicheln könnt, findet ihr hier zumeist die Antwort.
Und ich bewege mich jetzt vom Schreibtisch auf die Couch. Mein Hund klopft schon ungeduldig mit seinem Schwanz. Real-Life-Kuscheleinheiten sind dann eben doch die Besten.
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WoW: Dragonflight hatte nach einem guten Start mit einigen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ist die Erweiterung besonders nach Shadowlands und spätestens mit Patch 10.1.5 ein Fan-Liebling. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus stimmt zu und meint: so gut war WoW seit mindestens Legion nicht mehr. Trotzdem investiert er gerade so gut wie keine Zeit ins Spiel.
Seit mittlerweile knapp 17 Jahren spiele ich WoW, seit ein paar Wochen vor dem Release von Burning Crusade. Und schon immer war ich Raider, lange Zeit sogar im Progress, eine Weile sogar unter den Top 500 der Welt.
Jetzt zocke ich seit Monaten nur noch WoW, wenn meine Gilde eine Aushilfe braucht. Ich kann mich nicht mehr dazu aufraffen, das MMORPG zu starten. Und das, obwohl World of Warcraft gerade an einem absoluten Hochpunkt ist.
Damals beim Test war ich von Dragonflight überzeugt und kurz nach Release hat mich das Spiel völlig gepackt. Seltsam also, dass ich nun eigentlich gar keine Lust mehr verspüre, zu spielen. Oder?
Der Trailer zu Dragonflight sorgte damals für Gänsehaut, auch bei mir:
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WoW: Episches Cinematic zu Dragonflight reißt die Spieler mit – Fans rufen: „Gänsehaut”
Alles ist besser geworden, es gibt immer was zu tun
Dragonflight hat so gut wie alles an WoW verbessert. Berufe sind (wieder) sinnvoll, oder zumindest sinnvoller als zuvor. Die Story, die mit Shadowlands völlig gegen die Wand gefahren wurde, ist wieder etwas bodenständiger und zugleich mitreißender.
Vor allem die Rückkehr der Talente hat vieles ausgemacht. Jederzeit und überall einfach neu skillen können, mehr als nur eine Auswahl aus drei Talenten alle paar Level zu haben und sich mehr mit seiner Klasse auseinandersetzen zu müssen, bringt das RPG zurück ins MMORPG.
Der gesamte Spielfluss ist jetzt in Dragonflight einfach besser. Wenn ich daran denke, wie Raids in Shadowlands waren und wie oft man dazu gezwungen war, dem Boss bei seinen Monologen zuzusehen oder abzuwarten, bis eine Mechanik gespielt werden kann … grauenhaft.
PvE macht in Dragonflight mehr Spaß. Beide Raids bisher hatten die interessanteren Bosse und das hübschere Design, selbst die mythischen Schlüsselsteindungeons machen mehr Spaß als zuvor. Vor allem mit der Idee, jede Saison den Pool mit alten Dungeons rotieren zu lassen.
Die Idee, eine „Mid-Range“-Klasse zu haben, fand ich so abgefahren, dass ich mich direkt verliebt habe. Jetzt, mit der neuen Verstärkungs-Spezialisierung der Rufer, die eigentlich nur Buffs verteilt, fühle ich mich richtig wohl.
Kaum eine Klasse hat sich für mich jemals so richtig angefühlt. Warum fällt es mir also so schwer, auf den „Spielen“-Button zu drücken?
Rufer sind genau meine Klasse, die habe ich in der Beta allein damals stundenlang getestet:
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3 Minuten Gameplay zu Rufer, der neuen Klasse in WoW Dragonflight
Raids fühlen sich an wie Arbeit
Das für mich größte Problem ist das Knabbern an den Bossen. Das liegt weniger am Progress an sich, das bin ich ja gewohnt. Eher macht es Schwierigkeiten, dass es sich oft so anfühlt, als renne man mit dem Kopf gegen eine Wand.
Was ich in den letzten Jahren deswegen beobachtet habe ist, dass sich gute Spieler immer stärker an der Spitze der Welt sammeln. Wer dort keinen Platz hat, hört auf – denn unter seinem Niveau will er auch nicht mehr raiden.
Das heißt, dass die Schere zwischen den besten Gilden und „allen anderen“ immer weiter auseinander geht. Überspitzt gesagt: Es gibt nur noch Profis oder Nolifer und den Casual-Rest. Und ich befinde mich genau dazwischen, weil ich weder Zeit noch Muße habe, mich an die Spitze zu kämpfen. WoW soll nicht meine zweite Arbeit werden, das hatte ich zu Shadowlands schon mal.
Andere Spiele sind belohnender
Mounts, Transmog und Battle Pets haben mich nie interessiert. Ich suche etwas, das mir gefällt, farme das gezielt und trage es dann. Aber einfach sammeln will ich nicht. Mir fehlt da das Gefühl, etwas erreicht zu haben.
Kurz: andere Spiele belohnen mich in der Zeit, die ich zum Raiden aufwende, besser. Leveln und einen Charakter ausrüsten macht immer noch Spaß in WoW, es fühlt sich nach Fortschritt an. Sobald die Verbesserungen aber nur noch um 0,X-%-Bereich sind, wird’s zäh.
Den neuen Raid werde ich wieder spielen, aber mal sehen, wie lang. Der Endboss von Dragonflight sieht auf jeden Fall cool aus:
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WoW: Fyrakk greift den Smaragdgrünen Traum an und bringt die Feuerlande mit
Das einzige, was ich noch ausprobieren könnte, wäre PvP. Aber im Moment will ich meine Gilde nicht hängen lassen und helfe lieber dort aus, solange ich mich noch dazu aufraffen kann.
Es ist schwer, zu sagen, ob meine Lustlosigkeit wirklich an den genannten Gründen liegt. Die beste Erklärung ist vermutlich: nach 17 Jahren ohne Pause brauche ich vielleicht etwas Abstand. Denn WoW ist immer noch eines meiner Lieblingsspiele und ich hoffe, bald mehr Motivation zu finden. Vielleicht ja mit der nächsten Erweiterung:
MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski hat nun über 200 Stunden Baldur’s Gate 3 gespielt und fühlt sich, als würde sie das Tutorial noch abschließen.
Eigentlich hätte ich schon längst Starfield und Cyberpunk 2077: Phantom Liberty gespielt. Eigentlich. Mein Plan war einfach:
Durch den vorgezogenen Release von Baldur’s Gate 3 hatte ich genau einen Monat Zeit, um es durchzuspielen und mich anschließend den anderen großen Spiele-Releases zu widmen. Ein Monat sollte locker reichen.
Doch Baldur’s Gate 3 hat mich seit seiner Veröffentlichung im August fest in seinen Klauen. Seit mehr als 12 Wochen spiele ich nichts anderes als das massive Rollenspiel von Larian Studios. Das Schlimmste ist, dass ich nach über 200 Stunden immer noch lange nicht fertig bin!
Die meisten Leute um mich herum haben den dritten und letzten Akt in etwa 80 Stunden durchgespielt. Ich befinde mich gerade im dritten Akt und schätze, dass ich weitere 20 Stunden brauchen werde, um Baldur’s Gate 3 durchzuspielen.
Als Dark Urge wandele ich seit 200 Stunden auf einem blutigen Pfad und kann nicht abwarten, mein Ende zu sehen.
Ich bin lahm, gucke alles an, verpasse trotzdem die Hälfte
Wie kann es sein, dass ich so lange für einen Durchgang brauche?
Zuerst muss ich gestehen, dass ich im Allgemeinen eine langsame Spielerin bin und normalerweise über der durchschnittlichen Spielzeit liege. So extrem wie bei Baldur’s Gate 3 war es jedoch noch nie.
Aber Baldur’s Gate 3 reizt mich, wirklich jeden Winkel zu erkunden, mit so vielen NPCs wie möglich zu sprechen, alle Notizen und Bücher zu lesen. Als Druidin muss ich natürlich zusätzlich mit jedem Tier quatschen, das mir über den Weg läuft. Sie haben auch die schrägsten Dialoge.
Ich werde jedes Mal belohnt, wenn ich auf Entdeckungsreise gehe. Für fast jede kleine Quest gibt es eine Zwischensequenz, und manchmal stecken die tollsten Geschichten in den scheinbar unbedeutendsten Aufgaben. Für die Wissenden sage ich nur: Brieftauben und Gales Katze.
Eigentlich ist es total bescheuert, so besessen davon zu sein, alles sehen zu wollen. Denn jede Entscheidung, die man im Spiel trifft, führt dazu, dass man bestimmte Dinge nie sieht.
Ich schaffe es auch immer wieder, Dinge komplett zu übersehen, wie ich in Gesprächen mit anderen immer wieder feststellen muss.
Im ersten Akt hinterließ ich nur Tod und Verwüstung. So blieb ein großer Teil des Spiels für immer verborgen.
Ich wollte unbedingt eine böse Hexe töten, für die mein Level noch zu niedrig war. Das hat dazu geführt, dass ich viel geschlafen habe, um mein Leben aufzufüllen – dafür habe ich sogar eine Trophäe als Schläfchenkönigin freigeschaltet – und dadurch lief die Geschichte teils ohne mich weiter.
Ich zerstörte einen Druidenhain, es gab einen Genozid an Tieflingen, ich metzelte noch ein paar Goblins nieder, in der Hoffnung, hier irgendwas reißen zu können und einen wichtigen Druiden zu retten. Der war da aber schon tot.
Tja… das führte dazu, dass gleich drei potentielle Gefährten starben und einer sich mir nicht mehr anschließen wollte, wegen meiner Gräueltaten. Ihre Geschichten werde ich nicht sehen.
Das alles hat mich aber nicht demotiviert, trotzdem jeden Winkel des Spiels weiter zu erkunden. Ich möchte meine jetzige Story so komplett wie möglich haben.
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Mittelfinger an die AAA-Industrie: Baldur’s Gate 3 war kein Zufall
Es wird lange nichts mehr wie Baldur’s Gate 3 geben
Ich könnte hier noch viel weiter ausholen, warum ich insgesamt sehr langsam im Rollenspiel unterwegs bin.
Ich habe noch gar nicht von Dingen wie dem ewigen Starren auf dem Bildschirm gesprochen, wenn ich mir überlege, welchen Zug ich im rundenbasierten Kampf machen möchte. Nur damit alle meine Pläne nach hinten losgehen und ich mich wieder anpassen muss. Ich habe schon mehrere Tage im gleichen Kampf verbracht, ohne Fortschritte in der Story zu machen.
Und wisst ihr was?
Diese 200 Stunden fühlen sich immer noch wie ein verdammtes Tutorial an!
Denn gerade bin ich hin und hergerissen, direkt nach Baldur’s Gate 3 endlich die Spiele nachzuholen, die ich schon lange auf der Liste habe. Gleichzeitig überlege ich, den nächsten Durchlauf im Rollenspiel zu starten, weil ich die ganzen anderen Möglichkeiten sehen möchte.
Baldur’s Gate lässt einem so viele Möglichkeiten des Entdeckens. Romanze mit einem Mindflayer gefällig? Kein Problem!
Außerdem habe ich bei jeder einzelnen Stelle im Kopf, wie ich es diesmal besser machen könnte. Als wäre dieser XXL-Run gerade nur die Vorbereitung für den nächsten. Meinen jetzigen Durchlauf spiele ich als Dark Urge, was für mich die perfekte Erfahrung ist dieses Spiel zu erleben. Diese Questreihe zu erleben, hat es in sich!
Das letzte Rollenspiel, von dem ich so besessen war, dass ich es direkt immer wieder spielen wollte, war Skyrim. Das war vor 12 Jahren.
Ich fürchte, die ganz großen Releases der letzten Zeit werden mich jetzt eher enttäuschen. Also werde ich mich wohl erst einmal wieder einem kleineren Indie-Game widmen, wie Cocoon, einem Puzzle-Adventure, bei dem Welten in einer Kugel existieren, die man auf dem Rücken trägt.
Ich weiß, dass es jetzt wieder lange dauern wird, bis ein Spiel diese Fülle an Eskapismus und Immersion bei mir auslöst.
Wie sieht es mit den anderen Tavs in Baldur’s Gate 3 aus? Seid ihr noch am Spielen und wie viele Stunden habt ihr mittlerweile auf dem Buckel?
League of Legends gilt allgemein als toxisches Spiel. Trotzdem gibt es einige „Good Guys“, vor allem unter den Profis. Einer davon war aber früher jemand, den kaum jemand gemocht haben dürfte. Sein Ruhm stieg ihm offenbar zu Kopf, aber er hat an sich gearbeitet.
So hat sich Caps damals verhalten: Die spanischen Kollegen von 3Djuegos haben einige der frühen Chat-Verläufe von Caps ausgegraben und den Werdegang des Profis genauer beleuchtet. Dort kommt der Mid-Laner nicht sonderlich gut weg.
In Gesprächen mit anderen Spielern wurde er dann richtig unfreundlich. Während eines Spiels fielen etwa Sätze wie: „Du wirst es in League nie zu etwas bringen, dafür sorge ich, ich werde dein Team zerstören. […] Du hast keine Ahnung, wie viel Einfluss ich auf die Roster habe.“ (via X)
Auch Einsicht soll der Profi lange nicht gezeigt haben. Wie ein weiterer Mitspieler in einem Verlauf zeigt, meinte Caps einmal: „Besuch mich doch in Deutschland nächstes Jahr. Ich muss mich nicht benehmen […] ich wurde ja schon ausgewählt.“ (via X)
Seit er bei seinem ersten Profi-Team unter Vertrag genommen wurde, soll er sich schrecklich verhalten haben. Von Teamkollegen hieß es etwa: er solle sich kaum noch auf Ranked-Spiele konzentriert, dort fast nur noch getrollt, sabotiert oder experimentiert haben.
Vermutlich deutlich weniger kontrovers ist der legendäre Faker:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Toxischer Profi arbeitet an sich: „Ich bin jetzt ein Vorbild“
Kurz nachdem Caps dem Team Fnatic beigetreten ist, hat er zusammen mit seinem Team eine offizielle Entschuldigung gepostet (via TwitLonger). Dort heißt es:
Ich möchte mich für mein kürzliches Verhalten in der Solo Queue entschuldigen, sowohl bei der Community als auch bei den Leuten, die ich geflamed habe. […] Was ich vor dem Beitritt bei Fnatic nicht gewusst habe ist, dass mehr dazu gehört, ein Profi zu sein, als einfach nur im Spiel gut zu sein. Ich muss auch eine gute Person und ein Vorbild für andere sein.
Caps gelobte Besserung und wollte zusammen mit seinem Team an seinem Verhalten arbeiten. Das scheint funktioniert zu haben.
Seit dieser Zeit gab es keine nennenswerten Vorfälle mehr, in denen Caps negativ aufgefallen wäre. Sogar der weltbekannte Faker hat erst kürzlich zusammen mit ihm trainiert. Caps’ größtes Problem sei wohl gewesen, dass er zu schnell zu erfolgreich geworden ist, wie 3Djuegos schreibt.
Wer schon mit 17 in den Profi-Sport kommt, ein enormes Gehalt bekommt und nach Deutschland zieht, ohne darauf vorbereitet zu werden, müsse damit erst einmal klarkommen. So etwas gebe es im traditionellen Sport nicht. Dazu kommt, dass League of Legends generell den Ruf hat, nicht die netteste Community zu haben:
Nach dem Hype um Our Flag Means Death und One Piece packte MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus die Nostalgie. Vor vielen Jahren hat er schon seine absolute Lieblings-Piraten-Serie gesehen: Black Sails. Leider ist die Serie kaum irgendwo zu finden, wenn man sie sich nicht direkt kaufen will.
Wer sich für die Geschichte dort interessiert, wird etliche bekannte Namen wiederfinden wie Edward Teach („Blackbeard“), Jack Rackham, „Long“ John Silver, Anne Bonny und mehr.
Die Pilot-Folge erschien bereits im Januar 2014, die letzte Folge im April 2017. Die Serie umfasst vier Staffeln mit insgesamt 38 Episoden.
Das macht Black Sails so gut: Anders als viele andere Piraten-Serien und -Filme versucht Black Sails nicht, mit übermäßiger Romantik oder komischen Einlagen zu punkten. Stattdessen wird über viele Episoden hinweg der Werdegang der wichtigsten Piraten erzählt.
Es geht außerdem weniger um schlichte Plünderfahrten oder Schatzsuchen, sondern um den Kampf der Piraten um ihre Freiheit und ihre eigene Stadt Nassau. Die Serie ist dramatisch aufgebaut und gipfelt im berüchtigten Piratenkrieg zwischen der Piratenrepublik und dem British Empire.
Nur wegen Black Sails will ich übrigens Nassau besuchen, die heutige Hauptstadt der Bahamas. Die Serie zeigt die Architektur der Stadt von früher und wie die Piraten damals wohl gelebt haben. Seit Jahren will ich einfach auf der gleichen Straße laufen wie schon Blackbeard und Hornigold damals.
Obwohl die Serie einen schweren Start hatte, kommt sie auf IMBb mittlerweile auf eine Wertung von 8,2 von 10. Für mich persönlich ist Black Sails die beste Piraten-Serie überhaupt und wird im Bereich nur wegen Johnny Depp von Fluch der Karibik übertroffen.
Was Black Sails aber besser macht als jede andere Serie, die ich kenne, ist allein das grandiose Intro. Ich kenne kein Epischeres. Den Trailer zu Season 1 findet ihr hier:
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Black Sails – Trailer zur ersten Staffel der Piraten-Serie
Black Sails ist sie eine Mischung aus Game of Thrones und Fluch der Karibik
Für wen lohnt sich Black Sails? Jeder, der sich für Piraten interessiert, sollte Black Sails mal gesehen haben oder zumindest kennen. Selbst, wenn ihr die Seeräuber einfach nur „cool“ findet, wird euch die Serie mit Sicherheit fesseln.
Außerdem kommen Action-Fans auf ihre Kosten. Neben Seegefechten gibt es auch Kämpfe an Land und viel Säbelrasseln. Die Serie ist nicht ganz so blutig und brutal wie Game of Thrones, verschleiert aber nicht, dass es damals durchaus übel herging.
Wer allerdings auf Fantasy und Voodoo im Stil von Fluch der Karibik hofft oder auf Abenteuer wie in Die Schatzinsel steht, ist mit Black Sails schlecht bedient. Die Serie ist durch und durch ein Drama.
Wo kann ich Black Sails sehen? Hinter Black Sails steht STARZ, ein US-Unternehmen, das dafür bekannt ist, nur selten mit großen Streaming-Diensten zu arbeiten. Entsprechend habt ihr nur wenige Möglichkeiten, die Serie „kostenlos“ zu sehen:
Ansonsten könnt ihr Black Sails lediglich kaufen bzw. leihen. Ich habe mir einfach die Bluray-Box mit allen Staffeln inklusive Bonus-Material gekauft, so habe ich die Serie zu Hause und muss nicht auf gute Internetverbindung hoffen. Außerdem ist die Qualität oft besser. Leider müsst ihr euch allerdings entweder für die Englische oder die Deutsche Box entscheiden.
Für Piraten-Fans haben wir auf MeinMMO dabei einen weiteren, heißen Tipp:
„No Russian“ gilt als die schlimmste Mission in der Geschichte von Call of Duty, doch ein Entwickler hat unterschätzt, wie schlimm sie wirklich ist.
Was ist „No Russian“? Das ist die wohl schlimmste und kontroverseste Mission in der Geschichte von Call of Duty kommt im Spielverlauf des 2009 veröffentlichten Call of Duty: Modern Warfare 2 vor.
Innerhalb der Mission schlüpft ihr in die Rolle des CIA-Agenten „Joseph Allen.“ Euer Ziel ist es, bei einem Undercover-Auftrag das Vertrauen des Terroristen Vladimir Makarov zu gewinnen.
Die Mission selbst spielt an einem fiktiven Flughafen in Moskau, an dem die Gruppe rund um Makarov einen Anschlag verübt. Schwerbewaffnet steigt ihr gemeinsam mit dem Bösewicht aus einem Fahrstuhl und eröffnet das Feuer auf Zivilisten.
Auch wenn ihr während des Marschs durch den Flughafen nicht einen einzigen Schuss abgeben müsst, schlägt die Mission einem die Grausamkeit der verübten Tat ins Gesicht und zwingt euch, langsam schreitend den Tod unzähliger unschuldiger Menschen anzusehen.
Der Release des kommenden CoD MW3 (2023) steht aktuell kurz bevor. Erneut wird der Bösewicht Makarov vorkommen. Hier seht ihr einen Trailer:
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Reveal-Trailer bestätigt CoD MW3 und zeigt den Ober-Bösewicht
Entwickler war schockiert, wie heftig manche Tester reagierten
Was sagt der Entwickler? In einem Interview mit IGN hat der Entwickler Mohammad Alavi, der während der Entwicklungszeit von CoD MW2 (2009) bei Infinity Ward tätig und an der Gestaltung von No Russian beteiligt war, über die Reaktionen auf das Missionskonzept gesprochen (via YouTube).
Er sei beispielsweise geschockt gewesen, als ein Veteran, der das Spiel testen sollte, seinen Controller weglegte und sich weigerte, das Level zu spielen:
Er kommt in das Level und die Türen öffnen sich, und er erkennt sofort, dass es sich um Zivilisten handelt. Und er legt einfach den Controller weg und verlässt den Raum. Er sagt: ‘Ich spiele dieses Level nicht.’ Und ich war schockiert. Ich dachte: ‘Wow. Okay. Nein. Das hat eine starke Reaktion bei einigen Leuten.'”
Mohammad Alavi via IGN
Außerdem erzählt Alavi, sei das Level auch innerhalb von Infinity Ward kritisch betrachtet werden. Einige Mitarbeiter dachten, die Mission sei keine gute Idee, doch Alavi dachte, dass sie übertreiben: „Ich dachte, sie würden überreagieren, aber sie hatten zu 100 % recht. Ich erinnere mich an eine Person, die sagte: ‘Das ist anstößig. Ich will diesen Level nicht spielen.’“
Als MW2 dann im Jahr 2009 erschien und die Spieler mit der Kampagne begannen, hatten sie eine Option, mit der sie No Russian überspringen konnten, wenn sie das umstrittene Level nicht spielen wollten.
Infinity-Ward-Mitgründer Jason West habe auf diese Option bestanden, verrät Alavi, damit Spieler den Rest des Spiels erleben können, auch wenn sie mit dem Level nicht einverstanden sind.
In dem Interview erklärt Alavi zudem, er habe nie vorgehabt, etwas Kontroverses zu machen. Sein Gedanke hinter der Mission war, etwas zu erschaffen, an das man sich erinnert – und das ist dem Team von Infinity Ward gelungen.
Die Cartoon-Serie South Park ist bekannt dafür, immer wieder aktuelle Themen aufzugreifen. Meist, um sie überspitzt und satirisch darzustellen. Jetzt hat die Serie das Spiel Baldur’s Gate 3 eingebaut – leider mit einem sachlichen Fehler, den die Entwickler nicht auf sich sitzen lassen wollen.
Das passiert in der Folge:
In der neusten Folge treten neue Figuren aus einem alternativen Universum auf. Die vier Protagonisten (Kenny, Kyle, Stan und Cartman) werden durch „diverse“ Frauen ersetzt.
Die Serie will damit auf die „Token“-Diversität von Disney anspielen und kritisiert, dass in Filmen teilweise nur darum etwa People of Color eingebaut werden, damit welche da sind.
Die diverse Version von Cartman spielt gerne Baldur’s Gate 3, offenbar gibt es dabei aber Probleme mit dem Speicherstand.
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Das ist der Fehler: In einer Szene will Cartman das Spiel starten und wird dazu aufgefordert, einen neuen Spielstand anzufangen. Der alte sei nicht mehr verfügbar, dort seien aber schon über 50 Stunden investiert worden.
Cartman ärgert sich: „Es gibt keine dimensionsübergreifende Speicherfunktion?!“, woraufhin Stan erklärt, es gebe nicht einmal Cross-Save zwischen PS5 und PC. Da sei das Speichern zwischen Universen zu viel verlangt.
Der Release auf PS5 hat schon etliche Fehler behoben:
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Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein
South Park und Videospiele – Eine Liebe, die immer wieder aufflammt
Die Macher von South Park haben schon früher etliche Anspielungen an Videospiele und Gaming in ihre Serie eingebaut. Vermutlich am bekanntesten dürfte die Szene sein, in der die vier Jungs World of Warcraft in Cartmans Keller zocken.
Der Witz mit den Wildschweinen hat sich über Jahre gehalten. In WoW Classic hat jemand sogar die Idee kopiert und 10 Tage lang nur Wildschweine getötet. Auch hier finden sich in der Serie aber Fehler. Denn irgendwann geben Gegner unter eurer Stufe einfach keine Erfahrungspunkte mehr.
Auch andere Serien haben sich schon an Witzen aus dem Gaming oder an Anspielungen versucht. Der berühmte Leeroy Jenkins etwa hat seine eigene Szene in Family Guy erhalten, war aber nicht sehr erfolgreich:
Ihr sucht noch gruselige Unterhaltung für Halloween am 31. Oktober 2023 und die kalte Jahreszeit? Wir haben hier 5 Anime, die für Gruselstimmung sorgen.
Auch wenn „Horror“ und „Anime“ auf den ersten Blick nicht so gut zueinander passen, gibt es doch eine Reihe von Serien, die zumindest ein mulmiges Gefühl hervorrufen. Weil die aber genau nach solchen schaurigen Serien verlangt, haben wir eine Reihe von Anime für euch herausgesucht, die perfekt zur kalten Jahreszeit passen.
Hell Girl
Alternative Namen: Jigoku Shoujo Genre: Horror, Mystery, Übernatürlich Episoden: 26 (nur Staffel 1) Stream verfügbar auf:Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt, nur zum Kauf verfügbar.
Jede Nacht um Mitternacht wird die mysteriöse Website für Kontakte mit der Hölle für einige Minuten aktiv. Zu der Website gibt es ein Gerücht: Wer sich an jemandem rächen will, trägt dort den Namen der Person ein, die Rache erfahren soll. Tut man das, erscheint „Ai Enma“, das Höllenmädchen. Sie gewährt Bittstellern einen Pakt. Das Opfer wird in die Hölle geschickt – aber auch die Person, die diese Rache ausübt, wird am Ende ihres Lebens in die Hölle verfrachtet.
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Was macht Hell Girl sehenswert? Die meisten Folgen von Hell Girl erzählen kleine, in sich abgeschlossene Geschichten von Personen, die Rache suchen und diese dann erfüllt bekommen. Das ist manchmal grausam, manchmal faszinierend und immer unterhaltsam. In späteren Folgen erfährt man deutlich mehr über Ai Enma – doch im Fokus der Handlung stehen stets die mitunter grausamen Schicksale der Rache-Opfer und auch die psychologischen Folgen, die das für die sich rächende Person hat.
From the New World
Alternative Namen: Shinsekai Yori Genre: Drama, Fantasy, Horror, Mystery, Sci-Fi Episoden: 25 Stream verfügbar auf:Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt, nur zum Kauf verfügbar.
In einer nahezu utopischen Welt erwachen in der 12-jährigen Saki Watanabe psychische Fähigkeiten. Daher wird sie auf eine spezielle Akademie geschickt, die sich um Kinder mit solchen Kräften kümmert und sie ausbildet. Doch die Idylle wird getrübt, als die Kinder zu hinterfragen beginnen, was mit den Schülern passiert, die ihre Kräfte nicht ausreichend kontrollieren können. Außerdem gibt es noch das Gerücht von den „besudelten Katzen“, die nachts kommen und Kinder entführen.
Stück für Stück bröckelt die Utopie und je mehr Geheimnisse und Intrigen offengelegt werden, desto mehr begreifen die Kinder, in was für einer Welt sie eigentlich aufgewachsen sind.
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Was macht From the New World sehenswert? Die Serie schafft es, trotz der vielen Genres, niemals überladen zu wirken. Die ganze Geschichte ist in zwei große Abschnitte aufgeteilt, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Was als vergleichsweise harmonische Geschichte mit viel Zeit für Charaktertiefe beginnt, wandelt sich später zu einem brutalen und grausamen Trip, der beklemmend aufzeigt, wie rasch eine Gesellschaft aus dem Ruder laufen kann – und dass der Tod auch vor Hauptcharakteren keinen Halt macht.
Drei weitere, gruselige Anime gibt es auf der nächsten Seite.
MontanaBlack ist der Meinung, dass er im neusten Video von „Satter Hugo“ nicht angemessen dargestellt wird, weil nur negative Clips gezeigt werden.
Wer ist „Satter Hugo“?
Satter Hugo ist ein YouTube-Kanal, auf dem Zusammenschnitte aus Streams der deutschen Twitch-Szene hochgeladen werden. Diese sind zumeist mit Musik, Special Effects oder lustigen Audioaufnahmen hinterlegt.
Während die Videos auf „Hungriger Hugo“ anhand der zusammengeschnittenen Clips eine Geschichte erzählen, besitzen die Videos auf „Satter Hugo“ in der Regel keinen roten Faden.
Wieso fühlt sich MontanaBlack ungerecht behandelt? MontanaBlack, bürgerlich Marcel Eris, hat in seinem Twitch-Stream auf das aktuell jüngste Video von „Satter Hugo“ reagiert, das den Titel „Ihr seid alle Bots“ trägt (via YouTube).
Bereits zu Beginn des Videos äußert MontanaBlack die Vermutung: „Ich sag so wies ist, der Cutter von Satter Hugo hat ein Problem mit mir. Anders kann ich es mir nicht erklären (via YouTube).“
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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video
Die ersten Sekunden des Videos zeigt die Streamer Trymacs und Knossi Türkisch reden, doch ein Clip von MontanaBlack, in dem er Türkisch spricht, wurde nicht eingefügt. Als dann zu einem späteren Zeitpunkt der Compilation ein älterer Clip des Streamers folgte, in dem seine zu enge Hose reißt, ist er sich sicher:
„Also ohne scheiß, der Cutter von Satter Hugo hat was gegen mich. Den besten türkischen Clip mit Sprache von mir nimmt er nicht rein, aber den alten Clip, für den ich einen Shitstorm bekommen habe, nimmt er mit rein. Da werde ich jetzt mit dem echten Hugo ein ernstes Wort reden.“
Im Verlauf des Videos folgen weitere Szenen, in denen sich MontanaBlack ungerecht behandelt fühlt. Das Fehlen des Türkisch-Clips in Kombination mit den von ihm gezeigten Ausschnitten – wie der Aussage, dass er ab und an bei anderen Leuten in das Waschbecken uriniere – gefallen dem Streamer gar nicht.
Irgendwann greift MontanaBlack dann sogar zum Smartphone und ruft Hugo während des Livestreams an, doch dieser geht nicht ran. Das wurde dann nur noch mit einem „Okay scheiß drauf, es war das letzte Hugo-Video. […] Konsequenzen werden eingeleitet.“
Doch MontanaBlack ist nicht nur mit dem Zusammenschnitt von „Satter Hugo“ unzufrieden, sondern schimpfte Anfang Oktober auch kräftig gegen die „VideoDays Awards“:
Baldur’s Gate 3 gilt unter Gamern als absolutes Meisterwerk. Trotzdem gibt es hier und da Fehler, wenn auch generell eher wenige, die meist schnell gefixt werden. Nun hat ein Spieler einen Bug gefunden, der so spezifisch ist, dass andere spaßen: Der wird nun nach ihm benannt.
Eigentlich muss die Gruppe Thorm nach einem Kampf in eine Gedankenschinder-Kolonie folgen. Schattenherz blieb bei ihm aber zurück, der Zugang wurde versiegelt und sie musste draußen bleiben.
Den Bosskampf bestritt der Spieler dann mit 3 Charakteren, starb aber schließlich. Er nutzte Schattenherz, um die Gruppe wiederzubeleben, dabei ging allerdings ein wichtiges Item abhanden.
Darum kann der Spieler Baldur’s Gate 3 nicht beenden: Nach dem Kampf gegen Thorm erhaltet ihr eigentlich einen der drei Nesselsteine, die ihr braucht, um das Ältesten-Gehirn am Ende vom Spiel zu kontrollieren.
Im Fall von palomAstra kam aber keine Game-Over-Szene, den Stein erhielt der Nutzer schließlich nie. Er spielte einfach weiter, 100 Stunden lang. Erst am Ende konnte er dann doch nicht die Krone nutzen, um das Gehirn zu kontrollieren. Das Ende war gesperrt.
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5 hilfreiche Tipps für Baldur’s Gate 3
„Ein ultra-seltenes JA auf die Frage, ob du der einzige bist“
Mit seinem Problem wandte sich der Spieler an die Community und erhielt ziemlich trockenen Spott zur Antwort. Das dürfte vor allem daran liegen, dass er 100 Stunden lang weiter gespielt hat, anstatt direkt neu zu laden. Jetzt sei der Spielstand verloren, sagt er.
Andere Nutzer verteilen fleißig Seitenhiebe. Das sei die Definition eines „Du-Problems“, definitiv niemand sonst hätte dieses Problem, das vermutlich sogar nun nach ihm benannt werden könnte. Den Stein zu verpassen, sei auf einer Stufe mit Karsus’ Torheit.
palomAstra selbst sagt, er habe den Beschuss mit Spott durchaus verdient, es sei ja seine eigene Dummheit gewesen. Es gibt allerdings auch Leute, die mitfühlen und sagen: offenbar haben die Devs hier etwas übersehen. Ein solch schwerwiegender Fehler sollte nicht im Spiel sein.
Auf der Suche nach einer Lösung bekommt palomAstra allerdings ein paar Vorschläge, wie er das Spiel dennoch beenden könnte. Er müsste nur Gale noch bei sich haben, dann könnte er zumindest ein reguläres „Game Over“ auslösen:
Noch vor der BlizzCon bekommt Diablo 4 einen neuen Patch. Dort stecken haufenweise Bugfixes für Season 2, aber auch ein paar neue Features drin – darunter ein Reset-Button für die Paragontafeln. Bei der Community kommt das gut an, aber es gibt auch Ärger.
Die Highlights im Patch:
Blizzard bringt einen Button, mit dem ihr direkt alle Punkte in euren Paragontafeln zurücksetzen könnt. Bisher geht das nur einzeln.
Das steckt noch im Patch: Es gibt einige Anpassungen für die Features aus Season 2, besonders die neuen Vampir-Kräfte für alle Spieler. Hier wird es leichter, die Kräfte zu steigern und zu verbessern.
Ihr erhaltet mehr Mächtiges Blut von Blutbrunnen und könnt schon vorher sehen, wie sich ein Pakt verbessert, wenn ihr sein Level erhöht. Ihr findet in unserer Tier-List die besten vampirischen Kräfte in Season 2.
Außerdem werden die Zonen für Flüstereien, bei denen ihr bestimmte Gegner töten müsst, kleiner. Dazu behebt Blizzard dutzende Fehler, wobei das nicht bei allen Spielern gut ankommt.
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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire
„Sie suchen sich das eine aus, wodurch Höllenfluten noch schlechter werden“
Mit dem neuen Patch 1.2.1 werden unter anderem zwei Fehler behoben, die sich um Höllenfluten drehen:
durch einen Fehler konnte es passieren, dass Glut nach dem Ende einer Höllenflut nicht zurückgesetzt wurde
beide Fehler werden mit dem Patch behoben
In der Community kommen diese Änderungen nicht gut an, aus mehreren Gründen. Höllenfluten sind immer noch wichtig, um bestimmte Materialien zu bekommen, darunter für die wichtigen Item-Upgrades und die Beschwörung von Uber Duriel.
Da Höllenfluten aber nach wie vor zeitlich begrenzt sind und nicht dauerhaft zugänglich, fällt es vielen Spielern schwer, ausreichend Materialien zu farmen. Vor allem dann, wenn sie nicht immer Zeit haben.
Auf Reddit regen sich viele Nutzer über diese Fehlerbehebungen auf. Insbesondere deswegen, weil Höllenfluten selbst verbugt sein können und nur wenig Glut gewähren. Die Kritik lautet vor allem: die neuen Bluternten zeigen doch, wie es besser geht.
Die Bluternten sind das neue Feature in Season 2 und der beste Farm-Spot für alles im Spiel. Sie sind dauerhaft aktiv, haben eine enorme Mob-Dichte und ihr verliert die Blutköder nicht, wenn das Event an einer Stelle endet und an einer anderen beginnt.
Die Spieler meinen: Höllenfluten sollten genauso funktionieren. Das mache viel mehr Spaß und man müsse nicht darauf hoffen, nach der Arbeit zufällig eine zu finden. Vor allem Loot-Explosionen in den Bluternten sorgen für großes Lob:
Steve Jobs war davon überzeugt, dass Apple auf dem Spielkonsolen-Markt mitreden könne. Um dies zu verwirklichen, ging er eine Kooperation ein, die Sony überhaupt nicht schmeckte.
Apples Produktvorstellungen waren dank Steve Jobs jedes Mal ein besonderes Ereignis. Er verstand es, die Menschen um sich herum zu begeistern. Bei einem Auftritt im Januar 1999 war es nicht anders.
Er sprach über die Sony PlayStation und nannte sie die beste Spielkonsole der Welt. Womit aber niemand gerechnet hat, waren seine Ambitionen, mit Apple selbst eine noch bessere Konsole liefern zu wollen.
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Für 49 $ können Sie Ihren Mac in eine Sony PlayStation verwandeln
Wie sollte aus Apple-Systemen eine Spielkonsole werden? Auf der Macworld Expo im Jahr 1999 stand der frühere Apple-CEO auf der Bühne, um Großes zu verkünden. Bei seinem Auftritt sagte Jobs, er wollte nicht weniger als die beste Spielkonsole der Welt liefern. Von diesem Ansatz rückt Apple heutzutage übrigens auch nicht ab und sagt: Das iPhone 15 Pro soll „die beste Spielekonsole“ werden, will aber keine Konkurrenz für PS5 und Xbox sein.
Für sein damaliges Vorhaben stand jedoch keine Neuentwicklung der beliebten Apple Mac-Serie an. Das erste iPhone war auch noch viele Jahre von seiner Produktion entfernt. Steve Jobs stellte stattdessen eine spezielle Software vor, die in Zusammenarbeit mit dem Entwickler Aaron Giles von Connectix den Konsolenmarkt aufmischen sollte.
Mit voller Überzeugung sagte er: Für 49 $ können Sie Ihren Mac in eine Sony PlayStation verwandeln. Gemeinsam mit Phil Schiller aus dem Führungsteam von Apple wurde der „Virtual Game Station“-Emulator präsentiert.
Was konnte das Programm? Der „Virtual Game Station“-Emulator wurde auf einem iMac-G3-System installiert und ahmte auf diese Weise die Hardware der Sony PlayStation nach. So war es möglich, Konsolen-Titel auf dem Apple-Gerät zu spielen.
Der iMac-G3 verfügte bereits über ein kompatibles CD-Laufwerk für die Spiele-Discs der PlayStation. Lediglich ein passender Controller mit USB-Anschluss musste zusätzlich erworben werden. Bei seinem Vortrag sprach Jobs von hunderten Spielen, die mit dem Emulator kompatibel seien.
Obwohl es sich bei Präsentation nur um eine Vorschau handelte, konnten bereits auf der Macworld Expo mehrere hundert Exemplare verkauft werden. Das Produkt schien im ersten Moment ein voller Erfolg zu werden.
Wie reagierte Sony auf den „Virtual Game Station“-Emulator? Der japanische Konsolenhersteller war über den Plan von Steve Jobs alles andere als erfreut. Bereits vor dem öffentlichen Auftritt wurde Sony über die bevorstehende Veröffentlichung informiert.
Man strebte eine Lizenzierung an und wollte sich Sonys Zustimmung für die Weiterentwicklung einholen. Der PlayStation-Entwickler sah in diesem Moment seine starke Marktposition gefährdet. Dies hatte eine Unterlassungserklärung zur Folge.
Sony wollte verhindern, dass der eigene Code für die Entwicklung des Emulators verwendet wird. Aaron Giles gelang es aber, den Programmcode im Emulator umzuschreiben. Somit konnte der „Virtual Game Station“-Emulator wie geplant auf der Macworld Expo 1999 vorgestellt werden.
War der Rechtsstreit damit beendet? Nein, Sony legte nun erst richtig los und reichte erneut Klage ein. Entwickler Connectix ging als Sieger aus dem Fall hervor. Doch eine einstweilige Verfügung verhinderte währenddessen den weiteren Verkauf der Software.
Letzten Endes wurden sich beide Parteien einig. Der Programmcode ging in den Besitz von Sony über. Damit fanden die Ambitionen von Steve Jobs ein jähes Ende. Gleichzeitig sank das öffentliche Interesse an der ersten PlayStation und damit auch die Nachfrage für Emulatoren. Mit der neuen Konsolengeneration in Form der PlayStation 2 am Horizont, war das Kapitel schließlich endgültig beendet.
Dies war übrigens nicht der erste Versuch von Apple auf dem Konsolenmarkt Fuß zu fassen:
Im Sommer 2020 bannte Twitch den Live-Streamer DrDisrespect permanent von der Plattform, nachdem er wenige Monate vorher einen Exklusiv-Vertrag über mehrere Millionen US-Dollar unterschrieben hatte. Bis heute bleibt der Bann das größte Geheimnis um Twitch. Eine neue Aussage des CEO von Twitch, Dan Clancy, im Oktober 2023 stärkt jede eine schlüssige Theorie, warum DrDisrespect gebannt wurde.
Es gab keinen ersichtlichen Grund für den Bann: Kein Fehlverhalten vor der Kamera oder eine sonstige derart ernsthafte Verfehlung, die den Bann erklären könnte. Bis heute haben weder Twitch noch der Streamer den Grund des Banns verraten. DrDisrespect deutete im Oktober 2020 an, er sei gebannt worden, weil Twitch “sein dickes Gehalt” einsparen wollte.
DrDisrespect hat aber immer wieder ausgeführt, wie hart ihn der Bann getroffen hat und wie viel Geld, Kontakte in die Industrie und Möglichkeiten, seine Marke zu stärken, er durch den Bann verlor.
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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis
CEO sagt: Lange hielt Twitch mit Angeboten an Streamer finanziell mit
Das ist die neue Aussage des Twitch-CEO: In einem Interview mit Bloomberg am Rande der TwitchCon 2023 erklärte der neue CEO von Twitch, Dan Clacny: lange habe Twitch versucht, mit Angeboten anderer Plattformen an Streamern finanziell mitzuhalten und mit ihnen gleichzuziehen.
Da mache man seit 2022 schon weniger und werde die großen Deals nun erneut signifikant reduzieren, weil so ein Bieterkrieg um Top-Streamer kein wirtschaftlich stabiles Model muss sein.
DrDisrespect könnte mit Angebot von Mixer mehr Geld von Twitch verhandelt haben
Was hat das mit DrDisrespect zu tun? Eine Theorie zum Bann von DrDisrespect stammt vom Juristen Richard Hoeg. Der stellte folgende Theorie auf, den Bann von DrDisrespect müsse man eher als Vertragsauflösung von Seiten Twitch sehen.
2021 kursierte ein Gerücht, das von einem Mitarbeiter an Call of Duty verbreitet wurde und das relativ ähnlich wie die Theorie von Richard Hoeg war. Doch ein Detail änderte sich:
2019 warb die Plattform Microsoft die beiden Star-Streamer shroud und Ninja von Twitch ab
DrDisrespect könnte diesen Umstand dazu genutzt haben, um Twitch zu erklären, auch ihm liege ein hohes Angebot von Mixer vor. Laut des Gerüchts von 2021 war dieses Angebot aber falsch.
Wenn Twitch, wie Clancy sagt, mit „Angeboten anderer Plattformen mithält“, erklärt das, warum DrDisrespect einen so hochdotierten Exklusiv-Vertrag im März 2020 erhielt. Sein Marktwert war durch die plötzliche Konkurrenz durch Mixer deutlich gestiegen.
Doch als sich Mixer im Juni 2020 auflöste, war der Marktwert von DrDisrespect nun wieder drastisch gesunken. Als eine Art „Vertragsauflösung“ bannte Twitch den Streamer permanent, nur wenige Tage, nachdem Microsoft das Ende von Mixer angegeben hatte, und löste so den Vertrag auf.
Es hieß, Twitch sei enttäuscht davon gewesen, dass sich DrDisrespect ihnen gegenüber unehrlich verhalten habe, denn man habe ihn zum Star der Plattform aufgebaut.
2018 waren sie die Shooter-Stars von Twitch. Ninja, DrDisrespect und shroud.
Diese Frage bleibt offen: Die Frage ist, ob DrDisrespect wirklich im März 2020 ein hohes Angebot von Mixer vorlag, das Twitch ausgleichen wollte – oder ob DrDisrespect geblufft hat.
Es scheint unwahrscheinlich zu sein, dass Microsoft noch im März einen weiteren teuren Star einkauft, wenn sie schon wenige Monate später den Dienst Mixer schließen.
Wenn DrDisrespect hier „geblufft“ hat und Twitch mit einem konkurrierenden Angebot getäuscht hat, das gar nicht vorlag, wäre sein Bann wohl in irgendeiner Form „verständlicher“. Es erklärt auch, warum DrDisrespect selbst kein Interesse daran hat, haarklein zu erzählen, was damals vorgefallen ist.
Die Aussage von Clancy, dass man noch bis 2022 versucht hat, mit Angeboten rivalisierender Plattformen finanziell mitzuhalten, ist in jedem Fall ein Indiz dafür, dass der Bann von DrDisrespect wirklich mit seinem Vertrag und finanziellen Aspekten zu tun haben könnte.
Die Theorie des “falschen Angebots zu Mixer” führen wir hier aus:
Xurs wöchentlicher Auftritt in Destiny 2 bringt Spannung und Geheimnis in das Spiel und bietet vor allem neuen Spielern die Möglichkeit, begehrte Exotics zu ergattern. In diesem Artikel zeigen wir euch sein Angebot und wo ihr den Händler finden könnt.
Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? In der zweiten Halloween-Woche in Destiny 2 lag der Fokus klar auf dem Event. Die Hüter sammeln Süßigkeiten und auch Immaru, der wohl frechste Geist in ganz Destiny 2, hatte seine eigenen Pläne und hat etwas Gruseliges erschaffen. Was das genau war, könnt ihr in der aktuellen Event-Lore nachlesen, sofern ihr sie freigeschaltet habt.
Die Raidbosse in Destiny 2 kommen derzeit auch ins Schwitzen, denn ihnen wird mit einem alten Trick ordentlich eingeheizt. Einige Hüter haben sich dabei allerdings die Finger verknotet, sodass die Community nun über Nutzen und Auswirkungen diskutiert.
Für die Zukunft gab es auch schon ein paar kleine Neuigkeiten. Hier gab Joe Blackburn, der Game Director von Destiny 2, einen Ausblick auf das Rework des Shader-Systems.
Destiny 2 feiert 2023 das Festival der Verlorenen mit gruseligen Käferlooks
Alle Infos zu Xur am 27. Oktober 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One und Xbox Series X|S
Wann kommt Xur? Xur besucht Destiny 2 jeden Freitag um 19:00 Uhr. Sein Besuch endet am darauffolgenden Dienstag um 19:00 Uhr. In dieser Zeit ist sein Laden geöffnet und alle Hüter von nah und fern können bei ihm exotische Gegenstände kaufen.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Auch nach fast 10 Jahren ist die Suche nach Xur ein Ereignis. Nach dem wöchentlichen Reset um 19:00 Uhr geht die Suche los und die Spieler fliegen Xurs mögliche Locations an. Die MeinMMO-Redaktion ist mit dabei und verrät euch seinen Standort umgehend in diesem Artikel.
Hier befindet sich Xur: Im Turmhanger der Letzten Stadt
Xurs Inventar vom 27. – 31.10. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur ist dafür bekannt, eine solide Auswahl an exotischen Ausrüstungsgegenständen und Waffen anzubieten, die er im Auftrag der Neun gegen Legendäre Bruchstücke an alle Hüter verkauft.
Sein Inventar ändert sich wöchentlich und bietet vor allem neuen Spielern die Möglichkeit, ihre Hüterfähigkeiten zu ergänzen und sich damit schneller für die Herausforderungen in Destiny 2 zu rüsten.
Das ist Xurs Angebot
Xurs Inventar vom 27. – 31.10.
Waffe: Der Prospektor – Granatwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: Friedenswächter – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +3
Belastbarkeit: +3
Erholung: +28
Disziplin: +11
Intellekt: +10
Stärke: +12
Gesamt: 67
Jäger: Ahamkaras Rückgrat – Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +14
Belastbarkeit: +3
Erholung: +18
Disziplin: +12
Intellekt: +2
Stärke: +18
Gesamt: 67
Warlock: Winterlist – Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +2
Belastbarkeit: +28
Erholung: +4
Disziplin: +6
Intellekt: +2
Stärke: +23
Gesamt: 65
Legendäres Rüstungs-Set: “Opulenter Pirscher”-Set
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Neben dem regulären Angebot verkauft Xur einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs. Ihr könnt euch diese Waffen allerdings nur bei Xur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.
Derzeit hat er eine Waffe im Angebot:
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit Fixer Zug.
Prüfungen von Osiris vom 27. – 31.10. – Maps, Waffe und Infos
Schafft ihr es in Trials jede Woche auf den Leuchtturm?
Das passiert am Wochenende im PvP: Die makellosen Hüter findet man im PvP bei den Prüfungen von Osiris. Diese Endgame-Herausforderung mit dem 14. Heiligen bietet intensive 3-gegen-3-Kämpfe, bei denen nur die Wagemutigsten und Geschicktesten die Meister-Belohnungen und Trials-Cosmetics auf dem Leuchtturm abholen können.
Welche Map ist diese Woche dran? In den Trials müssen sich die Hüter auf eine spezielle Map konzentrieren. Sie wechselt nicht und bleibt bis zum Weekly-Reset am 31. Oktober um 19:00 Uhr aktiv.
Diese Map ist aktiv: Endloses Tal
Diese Woche zockt ihr auf der PvP-Karte “Endloses Tal”
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Die Waffe könnt ihr ebenfalls bis zum kommenden Dienstag, dem 31. Oktober um 19:00 Uhr, erspielen.
Als Belohnung gibt es stets eine Adept-Waffe, wenn ihr es mit eurem Ticket heil in den Leuchtturm geschafft habt.
Die Adept-Waffe dieser Woche ist: Die Unsterbliche (Meister), Maschinenpistole
Die Unsterbliche (Meister), Maschinenpistole
Fokussiert euch auf den Loot, den ihr wollt: Eure Prüfungs-Engramme könnt ihr beim 14. Heiligen übrigens auch gezielt auf eure Wunsch-Waffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke.
Eure Belohnung erhöht sich weiter, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Trials-Matches verloren habt.
Wann starten die Trials offiziell? Die Prüfungen von Osiris beginnen heute, am 27. Oktober 2023 um 19:00 Uhr und enden mit dem Weekly Reset, am 31. Oktober 2023 um 19:00 Uhr.
In EA FC 24 ist das Centurions-Event jetzt live. Wir schauen auf die neuen Spezialkarten und zeigen euch welche Ikonen dabei sind.
Update, 27. Oktober um 19:00 Uhr: Das neue Centurions Team 1 ist jetzt live und hier seht ihr alle neuen Spezialkarten. Mit dabei sind Ikonen wie Gullit (91), Jairzinho (90), Rooney (89) und Koeman (89). Unter den normalen Centurions-Karten finden sich starke Exemplare wie Popp (90), Geyoro (89), Pedri (89) und Rashford (88).
Zusätzlich bringt das Event zwei neue Evolutions:
Scharfschütze
Box-to-Box Mittelfeldspieler
Hier geht es mit dem ursprünglichen Beitrag weiter.
Wann startet FUT Centurions? Ein neuer Ladebildschirm in FC 24 hat das Startdatum des neuen Events verraten. Es startet am 27. Oktober, um 19:00 Uhr, in EA FC 24 Ultimate Team und begräbt damit jegliche Hoffnung auf ein wiederkehrendes Ultimate-Scream-Event.
Worum geht es bei dem Event? Da es das Centurions-Event bereits im letzten Jahr gab und es damals um Rekorde aller Art ging und sich alles um die Zahl 100 drehte, könnte man davon ausgehen, dass das in FC 24 ähnlich sein wird.
Beim letzten Centurions-Event wurden Spieler gefeiert und mit Spezialkarten bestückt, die 100+ Tore, 100+ Vorlagen oder 100+ weiße Westen vorzuweisen hatten. Ob das in diesem Jahr genauso sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.
Video starten
EA FC 24: So funktioniert die neue Dribbling-Mechanik
Neu sind in diesem Jahr wohl spezielle Centurions-Icons, die es im letzten Jahr noch nicht gab. Darauf deutet jedenfalls der neue Ladescreen hin.
Alle Leaks und Infos zu Centurions
Welche Inhalte bietet das neue Event? Aktuell (Stand 26. Oktober um 12:00 Uhr) ist noch bekannt, welche Spieler und Spielerinnen neue Centurions-Karten erhalten. Wir wissen auch nicht, nach welchem Muster die Karten vergeben werden und ob die Zahl 100 wieder eine Rolle spielen wird.
Sobald mehr zum Event bekannt ist, aktualisieren wir diesen Beitrag.
Diese Leaks gibt es aktuell: Der bekannte Leaker FUT Sheriff hat auf seinem X-Kanal (ehemals Twitter), einige Spieler veröffentlicht, die angeblich im ersten Centurions-Team auftauchen sollen.
Laut FUT Sheriff handelt es sich um folgende Namen: