CoD: Black Ops 4 gaukelt Euch vor besser zu sein, als Ihr seid

Ihr fragt Euch, warum Ihr in Call of Duty: Black Ops 4 deutlich bessere Statistiken ausweist als noch im Vorgänger? Das hat der Entwickler Treyarch mit einem Trick geschafft, der auch schon in Destiny 2 zu beobachten ist.

Ihr seid auf wundersame Weise zum CoD-Profi geworden? Wer in Black Ops 4 deutlich besser spielt als noch in den Vorgängern (ohne Gesten zu missbrauchen) muss jetzt leider enttäuscht werden. Denn das liegt nicht daran, dass Ihr auf einmal deutlich besser geworden seid, sondern wie Treyarch die K/D ermittelt.

K/D – Kill to Death Rate: Zeigt eure Kills im Verhältnis zu euren eigenen Toden. Der Wert “1” wird gemeinhin als Durchschnitt definiert (für jeden erzielten Kill sterbt Ihr einmal). Der Wert wird mit der Formel Kills geteilt durch Tode berechnet.
 

Assists sind jetzt Kills: Wie Polygon schreibt, wurde die Berechnungsformel für die K/D in Black Ops 4 verändert. So zählen auf einmal auch Assists als “Kill”. Um eure Statistik zu verbessern müsst Ihr also lediglich Gegner treffen, es ist unerheblich, wer den letzten Schuss landet.

Wer bisher Probleme damit hatte, eine K/D von 1.0 zu erreichen, dürfte dies nun deutlich leichter haben.

Call of Duty Black Ops 4 Ballern Waffe Titel

Vorbild Destiny 2? Auch Destiny 2 hat dieses System eingeführt, nennt es allerdings nicht K/D, sondern Effizienz. Wie jetzt auch in Call of Duty: Black Ops 4 wird die Effizienz berechnet mit (Kills + Assists) / Tode. Wir sprechen hier also nicht von der K/D, sondern von der KA/D.

Warum hat Treyarch das System verändert? Die magische Zahl 1,0 galt hinsichtlich der K/D stets als Gradmesser für einen durchschnittlichen Spieler. Wer deutlich unter diesem Wert spielt, konnte schnell frustriert werden. Das Gefühl, Spiele mit einer K/D von 0,3 zu beenden, kann ziemlich demoralisierend sein.

Call-of-Duty-Pyro

Es ist in erster Linie also ein Motivationsschub für die Spieler, die in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatten, konkurrenzfähig zu sein.

Das Problem dabei: Die neue Berechnungsmethode wird dafür sorgen, dass sich das Verständnis dessen, was einen “Durchschnittsspieler” ausmacht, nach oben verschieben wird. Statt 1,0 könnte dann eine “K/D” von 1,3 oder 1,5 als der neue Maßstab gelten.

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Was haltet Ihr von diesem System? Findet Ihr die Veränderung sinnvoll?

Schon gesehen? CoD: Black Ops 4 hat sogar einen Splitscreen-Modus (auch für Blackout)!

Das verbesserte Eisenbanner startet in Destiny 2 – Das ist neu

Das nächste Eisenbanner steht in Destiny 2 an. Bungie hat auf Spieler-Feedback reagiert und einige Änderungen vorgenommen – vor allen Dingen an den Belohnungen.

Vom Dienstag, den 16. Oktober, bis zum Dienstag, den 23. Oktober, steht in Destiny 2 erneut das Eisenbanner an. Nach Kritik aus den Reihen der Hüter hat Bungie eingegriffen und einige Änderungen an dem PvP-Event vorgenommen. Die Anforderungen für Beutezüge wurden gesenkt und die Belohnungen erhöht.

Eisenbanner soll sich wieder lohnen

Was haben die Spieler bemängelt? Die Waffen und Ausrüstung, die Spieler zufällig durch Beutezüge und nach Matches erhielten, waren häufig Items unter dem Powerlevel. Dazu waren die Bounties zu “grindy” und haben kaum gute Belohnungen eingebracht.

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Besonders bemängelt wurde, dass die größeren Beutezüge, etwa 30 Eisenbanner-Matches während der Woche abzuschließen, nur normale legendäre Ausrüstung brachten. Die Spieler hätten sich für die Arbeit eher mächtige Items gewünscht, mit denen sie im Powerlevel weiterkommen.

Ein Spieler auf Reddit hat vorgeschlagen, dass alle Eisenbanner-Bounties mächtige Ausrüstung springen lassen.

Was wurde geändert? Bungie hat auf das Feedback gehört und Anpassungen an den Beutezügen vorgenommen. Die Hüter erhalten nun wirklich durch alle Eisenbanner-Beutezüge mächtige Prämien.

destiny-2-eisenbanner

Zudem wurden einige Änderungen an den Anforderungen der Bounties vorgenommen:

  • Lichtträger: Die benötigte Anzahl der Super-Kills wurde von 25 auf 20 reduziert
  • Eisen im Blut: Die benötigte Anzahl der Match-Abschlüsse wurde von 30 auf 15 reduziert.
  • Strahle weiter: Die benötigte Anzahl der erschaffenen Sphären wurde von 100 auf 50 reduziert.
  • Eisensieg: Die benötigte Anzahl der Match-Siege wurde von 10 auf 7 reduziert.
  • Um genau zu sein: Die benötigte Anzahl der Präzisionskills wurde von 100 auf 50 reduziert.
  • Eine Woche Arbeit: Die benötigte Anzahl der Kills wurde von 250 auf 150 reduziert.

Darüber hinaus wird mit jedem Beutezug-Abschluss ein Gegenstand mit ausgewählten Perk-Rolls in Lord Saladins Inventar zum Direktkauf freigeschaltet. Laut Bungie werden in dieser Woche Füchse und Wölfe um einen Platz in Eurem Arsenal kämpfen.

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Dazu könnt Ihr mehr Tapferkeit verdienen:

  • Vom 16. Oktober bis zum 19. Oktober gibt es doppelte Tapferkeit
  • Vom 19. Oktober bis zum 23. Oktober gibt es dreifache Tapferkeit

Übrigens: Neben dem Eisenbanner startet am 16. Oktober ebenfalls das Festival der Verlorenen:

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Was haltet Ihr von den Änderungen? Wird Euch die Aussicht auf mehr Beute in den Schmelztiegel locken?

Quelle(n):
  1. Bungie
  2. Reddit

Twitch-Streamer Asmongold kritisiert neue RNG-Lust bei WoW scharf

Einer der größten WoW-Streamer spricht über den aktuellen Zustand von World of Warcraft: Battle for Azeroth. Er nennt sehr viele Kritikpunkte. Vor allem stört ihn, dass man auf Loot nicht mehr zuarbeiten kann, sondern dass alles an RNG hängt.

Wenn man einen Blick auf Reddit oder die offiziellen Foren wirft, dann ist in der Community von World of Warcraft gerade „Land unter“. Es hagelt Kritik und Vorwürfe. Nun stimmt selbst der Streamer Asmongold mit ein und spricht in einem halbstündigen Video über all die Dinge, die seiner Meinung nach gerade falsch laufen.

Wer ist Asmongold? Asmongold ist Streamer und YouTuber, der sich in der Szene einen Namen verdient hat. Über Jahre zockt er World of Warcraft und unterhält die Zuschauer mit interessanten Stories aus seinem Gamer-Leben oder veranstaltet lustige Events, wie etwa das gemeinschaftliche Abschließen von zahlreichen Erfolgen. Seine Meinung hat in der Community einen hohen Stellenwert.

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„Kriegsgeschmiedet“ zerstört wahre Freude

Das ist Asmongolds Kritik am Loot-System: Keiner würde sich daran erinnern, dass er in Warlords of Draenor „diese tolle Waffe kriegsgeschmiedet 5 mit Sockel“ bekommen hätte. Aber wenn man Classic, The Burning Crusade oder Wrath of the Lich King endlich diese eine Waffe vom Boss bekam, dann ist das eine Erinnerung, die sich festbrennt.

Der Grund dafür ist, dass weitere Ebenen des Zufalls eingeführt wurden. Auch früher gab es Zufall, so hatte eine Waffe etwa eine Dropchance von 8% – aber dann war das auch genau die Waffe, die man haben wollte.

WoW Legion warrior furor

Heute mag eine Waffe auch eine Dropchance von 8% haben. Aber dann kann sie noch kriegsgeschmiedet werden und die Möglichkeit, dass sie dabei das optimale Itemlevel, einen Sockel und noch den gewünschten Tertiärwert habe, liege bei weit unter 0,1%.

Und genau das zerstöre die wahre Freude, die man damals empfunden habe, als man einen gewünschten Gegenstand bekam. Heute währt die Freude nur kurz, denn nach wenigen Momenten drängt sich bereits der Gedanke auf: „Hätte die Waffe nicht noch ein paar Itemlevel höher sein können?“

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Die Entwickler hören nicht zu

Das ist Asmongolds Kritik an den Entwicklern: Ein weiterer Kritikpunkt von Asmongold ist, dass die Entwickler schon lange nicht mehr auf die Community hören.

WOW GameMaster Laughing title

Es ginge nicht darum, dass man jeden Wunsch der Community blind umsetzt, sondern um einzelne Wünsche, die von einer großen Masse an Spielern kritisiert werden.
So wäre etwa die Änderung am Global Cooldown vollkommen an der Spielerschaft vorbei entschieden worden. WoW fühle sich seitdem langsamer und träger an.

PvP-Fans fordern seit Jahren, dass sie wieder einen Händler für Rüstung bekommen. Sie wollen sich Marken oder Währung erspielen und dann in der Lage sein, genau zu bestimmen, welchen Gegenstand sie erhalten. Doch auch hier sind die Profi-PvPler größtenteils auf RNG angewiesen.

Es geht nur noch um Spielzeit

Das kritisiert Asmongold an der allgemeinen Richtung von WoW: Zusammengefasst läuft für Asmongold alles darauf hinaus, dass es bei der Entwicklung von World of Warcraft nicht mehr darum geht, dass die Spieler Spaß haben, sondern dass sie möglichst lange Spielen. Alle Systeme erfordern langes Farmen und die meisten davon haben extreme Glückskomponenten (Azerit-Ausrüstung farmen, Gegenstände, Belohnungen aus Insel-Expeditionen).

WoW Undead Pointing GameMaster

Blizzard verfalle in den typischen Zyklus, diese Dinge dann nach und nach zu lockern, wenn es den Spielern zu viel wird. Doch dieses Mal ist dieser Zeitpunkt früher erreicht, denn die Proteste auf Reddit und in den Foren sind laut wie nie zuvor.

Für Asmongold wirkt es, als würden bei Blizzard Statistiken und Berechnungen die Spielinhalte bestimmen und nicht mehr der Umstand, ob es Spielern wirklich Spaß mache.

WoW Battle for Azeroth blood elf question title

In seinem Video nennt Asmongold noch viele weitere Aspekte, wie das aus seiner Sicht misslungene Azeritsystem oder die „stinklangweilige“ Halskette (das Herz von Azeroth), die man „nicht einmal rechtsklicken kann“. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich das ganze Video ruhig anschauen.

Nicht alles ist schlecht – aber sehr viel: Am Ende betont Asmongold, dass er trotz allem einige Aspekte der Erweiterung sehr mag und noch Spaß hat.

Er ist allerdings der Meinung, dass er deutlich mehr Spaß haben könnte, wenn die Entwickler endlich einen offenen Dialog suchen und sich dem Feedback der Community stellen würden.

Teilt ihr die Meinung von Asmongold? Oder ist WoW für euch ohne große Fehler und Blizzard hat den richtigen Weg eingeschlagen?

In Fortnite könnt Ihr wohl bald Skins aus dem Shop verschenken

Bei Fortnite hat ein Dataminer das wahrscheinlich nächste Feature entdeckt. Ein Leak weist daraufhin, dass man wohl bald Skins im Shop von Fortnite verschenken kann. Da heißt es wohl: Besser artig sein.

Das ist das neue Feature: Im Prinzip ist es einfach eine Geschenke-Option im Shop des Spiels. Wenn man ein neues Item, etwa einen Skin, im Cash-Shop von Fortnite kauft, kann man dann entscheiden:

  • kaufe ich da Item ganz normal für mich
  • oder will ich das Item einem Freund schenken, mit dem ich über den Launcher von Epic verbunden bin

So sieht das aus:

Fortnite-Schenke

Dann kann man noch eine persönliche Nachricht dazu schreiben, also etwa: „Hier ist der Kuschelbeauftragte für dich, weil du ein wahnsinnig kuschliger Kuschelbär bist, lieber Jürgen!“

Ist das offiziell? Nein, das ist noch nicht offiziell. Einem Dataminer, The1Jaren, ist es gelungen, dieses System in seiner Version des Spiels freizuschalten. Das deutet daraufhin, dass das „Geschenke-System“ wohl kurz vorm Release steht.

Kuschelbaer-Fortnite

Das Geschenke-Feature wurde schon einmal für Fortnite entdeckt, im Juni 2018. Das kam damals aber nicht.

Wann könnte das Geschenke-Feature live gehen? Als ein mögliches Datum wurde der 21. Oktober ausgemacht. Denn am 13. Oktober wurden Screenshots erstellt, auf denen zu sehen ist, dass dann Freunde in der Liste die Geschenke acht Tage später erhalten können.

Ob es dann wirklich kommt, weiß man noch nicht. Das wäre ein Sonntag und eher ungewöhnlich für Epic.

Man kann wohl aber davon ausgehen, dass Epic das Geschenke-System noch vor Weihnachten 2018 in Fortnite implementieren wird, weil es dann kräftig in der Kasse klingelt.

Fortnite-Schenken

Das steckt hinter dem System: Das ist eine ganz logische Überlegung. Epic verdient Geld damit, wenn Skins verkauft werden. Wenn Spieler einander Skins zum Geschenk machen, verdient Epic mehr Geld.

Es ist eigentlich eher ein Wunder, dass so ein System noch nicht im Spiel ist:

Profi-Tipp: Vielleicht solltet Ihr in den nächsten Tagen netter zu Euren Gaming-Freunden sein als sonst. Das erhöht die Chance, dass Ihr zu Weihnachten einen netten Skin von ihnen geschenkt bekommt.

Für den nächsten Patch ist schon dieses Ungetüm in Fortnite angekündigt:

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Darum ist der neue Horde-Mode am Dienstag so wichtig für Destiny 2

Bei Destiny 2 startet am Dienstag ein Halloween-Event Festival der Verlorenen. Mit dem Event kommt ein neuer Horde-Mode zum Shooter. Der könnte tatsächlich darüber entscheiden, ob Destiny 2 eine neue Richtung einschlägt oder ob es so läuft wie immer, sagt unser Autor Schuhmann.

Das Ur-Problem von Destiny: Seit 2014 leidet Destiny unter einem großen Problem, Content-Flaute. Es gibt einfach zu wenig zu tun, um Hüter dauerhaft ans Spiel zu fesseln.

Das Destiny-Jahr läuft so:

  • Im September erscheint die Hauptattraktion eines Jahres
  • Im Dezember die erste große Erweiterung
  • Im Frühjahr des Folgejahres dann der nächste und letzte Schub an neuen Inhalten
Destiny-Feuer

Mit jedem dieser Content-Releases kommt ein Balance-Update, das die Waffen ändert und eine neue „Saison“ beginnt. Sonst passiert nur wenig in einem Jahr Destiny: abgesehen von kleineren Komfortverbesserungen oder Bugfixes, wobei die sich oft Zeit lassen wie jetzt der Nerf der Sleeper Simulant.

Das führt dazu, dass Destiny lange Content-Dürren mitmacht:

  • Von Ende Oktober bis Anfang Dezember
  • Von Januar bis Mai – das variiert
  • Und dann vom Juli bis zum August

Das sagt Bungie zu den Content-Dürren: Schon seit 2015 verspricht Bungie, dass diese Content-Dürren nun ein Ende haben und es besser wird. Bereits Februar 2015 redete Eric Hirshberg von Activision schon von einer “robusten Pipeline” an neuen Inhalten. Die Hüter warten seitdem darauf, dass diese Pipeline mal sprudelt.

Für Destiny 2 hatte Activision ähnliches mit anderen Worten versprochen. Doch bislang konnte Bungie das nie wirklich erfüllen.

Destiny Artwork Niederlage

Deshalb gibt’s bei Destiny immer so lange Content-Flaute

Darum kann Bungie das Problem nicht lösen: Offenbar hatte Bungie zu Beginn völlig unterschätzt, wie viel Aufwand es ist, ein Spiel von der Größe von Destiny live weiterzuentwickeln.

Man bekam es einfach nicht hin, gleichzeitig an der nächsten Erweiterung zu arbeiten, das laufende Spiel zu betreuen und dann noch “nebenbei” Inhalte zu entwickeln.

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Strukturen, um das zu gewährleisten, mussten erst mühsam erstellt werden:

  • So Ende 2015 hatte man ein “Live-Team” aufgebaut – das sollte das laufende Spiel unterstützen – das wurde im Dezember 2015 groß mit einem “We’ll do it live”-Vidoc beworben.
  • gleichzeitig hatte Activision zugesichert, “Partner-Studios” als Hilfe für Destiny draufzugehen: die High Moon Studios oder Vicarious Visions
  • außerdem hat Bungie wohl beständig, sein eigenes Personal erweitert – sie sollen über 700 Mitarbeiter haben
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Destiny hatte aber Jahre lang einen so ehrgeizigen Plan, dass eigentlich immer eine „große Inhalts-Erweiterung“ in Arbeit war, die sich verspätete oder anderweitig Probleme machte und mehr Ressourcen erforderte, als eigentlich geplant war.

An der großen Erweiterung arbeitete offenbar immer das Haupt-Teams von Bungie, während das „Live-Team“ lediglich kleinere Events und Content-Updates veranstalten konnten, für die keine neuen Inhalte erstellt wurden.

Dazu soll es bei Destiny legendär umständlich sein, neue Inhalte zu erstellen, wie mal aus einem Bericht von Kotaku hervorging.

Dort soll ein Insider beschrieben haben, wie umständlich der Editor von Bungie sei. Man müsse eine Map 8 Stunden über Nacht laden, dann dauere es noch 20 Minuten, um sie zu öffnen. Einen einfachen Knotenpunkt um wenige Meter zu versetzen, daure zwar nur wenige Sekunden, dann müsse aber alles noch 20 Minuten lang kompliert werden.

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So waren kostenlose Updates bisher: Das führte dazu, dass außerhalb der Bezahl-DLCs kaum nennenswerter Content erschien. Man behalf sich dann mit dem „Recyclen von Events.“ Das trug dazu bei, dass Destiny einen Ruf als „Recycling-Weltmeister“ aufgebaut hat.

Die drei größten dieser kostenlosen Content-Updates waren:

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Das Besondere: All diese „größeren kostenlosen Content-Updates“ kamen eigentlich nur in Situationen, in denen keine DLCs geplant waren.

Diesmal soll “wirklich” alles anders werden

Neuer Plan: Bei dem „neuen“ Destiny 2 Forsaken soll das anders werden. Bungie hat einmal mehr versprochen, dass man den Hütern wirklich jeden Monat etwas zu tun gibt.

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Mit dem ersten Event für Forsaken, „Festival der Verlorenen“, will Bungie jetzt am Dienstag, dem 16.10., tatsächlich neue Inhalte bringen:

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Neue Richtung oder Dejá vu – Wohin geht’s für Destiny 2?

Das Spannende: Bislang waren Events für Destiny eigentlich nur Gelegenheiten, um den Cash-Shop zu promoten. Am Dienstag werden wir erfahren, ob sich das wirklich geändert hat und ob Bungie 2018 endlich den eigenen Anspruch erfüllen kann, den Spielern das ganze Jahr über substantielle  Inhalte zu bringen.

Die könnten dann auch dauerhaft im Spiel bleiben und Abwechslung bringen.

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Allzuviel sollte man wohl nicht erwarten, aber man darf gespannt sein, ob mit Forsaken tatsächlich eine bleibende Änderung in der Philosophie von Bungie eingetreten ist.

Viel wird davon abhängen, ob es Bungie gelungen ist, hinter den Kulissen die Produktionsabläufe zu verbessern und etwa die neuen Partner-Studios nun geschickt einzusetzen, um frischen Content auch mal „einfach so“ zu veröffentlichen.

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Die Frage ist:

  • Kann Bungie 2018 wirklich mit kostenlosen Updates Destiny 2 erweitern und frisch halten?
  • oder bleibt das Event doch unter den Erwartungen und ist nur für wenige Stunden interessant.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie die lange Geschichte von Destiny sich am nächsten Dienstag entwickeln wird.

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Erst mit Patch 8.1 ist WoW: Battle for Azeroth ein fertiges Spiel

World of Warcraft: Battle for Azeroth wird erst mit Patch 8.1 ein vollständiges Spiel. Zumindest ist das die Ansicht von Cortyn.

Die neue WoW-Erweiterung Battle for Azeroth ist nun seit knapp zwei Monaten veröffentlicht und zahlreiche Hotfixes haben die „Kinderkrankheiten“ beseitigt sowie größere Fehler ausgebügelt. Dennoch fühlt sich die Erweiterung noch immer nicht vollständig an. Denn das wird erst der kommende Patch 8.1 Tides of Vengeance leisten können.

Wichtige Features fehlen bisher

Was mich am meisten gestört hat, ist das Fehlen von – für mich persönlich – wichtigen Features wie den Paragon-Belohnungen beim Farmen von Ruf oder aber auch den „Incursions“, bei denen Allianz und Horde die Küsten der feindlichen Insel angreifen, so wie die Legion an der Verheerten Küste.

WoW Human Alliance Guard

Die Argumentation einiger Spieler ist, dass es beide Features auch erst spät im Lebenszyklus von Legion gegeben hat und es deswegen ja normal sei, dass es auch erst in Battle for Azeroth später kommt.

Das stimmt natürlich in gewisser Weise, aber das ist nicht mein Punkt oder mein Anspruch an ein Blizzard-Spiel.

Wenn ein Feature in Legion gut funktioniert hat, dann erwarte ich doch, dass es auch mit dem nächsten Addon sofort zur Verfügung steht. Die Entwickler beginnen immerhin nicht „bei null“ und müssen die gleichen Erfahrungen nicht erneut sammeln.

Einige mögen es vermessen oder meine Erwartungshaltung zu hoch finden, aber wenn ich ein Feature in Legion kennen und lieben gelernt habe, dann erwarte ich, dass es auch mit der nächsten Erweiterung wieder dabei ist und nicht erst in einem späteren Patch nachgereicht wird.

wow legion screenshot warden emissary weltquest
Paragon-Belohnungen lockten in Legion mit besonderen Items.

Und genau das erwarte ich von einer Erweiterung: Alte Features, die gut funktionierten, sollten ausgebaut und übernommen werden, während neue Features hinzugefügt werden. Ich will nicht, dass alte Features immer wieder „neu nachträglich“ gebracht werden.

Eine Kriegsfront war zu wenig

WoW BfA Stromgarde Storming The Keep Warfront

Ein weiterer Punkt sind die „Kriegsfronten“ – auch wenn das Feature zum Release eher „Kriegsfront“ heißen sollte, denn davon gab es immerhin nur eine. Das hatte gleich den negativen Beigeschmack, dass man diese nur rund alle zwei Wochen spielen kann, danach ist die andere Fraktion an der Reihe.

Deutlich besser wird es mit Patch 8.1, wenn auch die Dunkelküste zur Kriegsfront wird. Denn dann arbeiten zwei Kriegsfronten im Tandem, sodass die Horde etwa die Dunkelküste angreift, während die Allianz gerade im Arathihochland um Burg Stromgarde kämpft. Dadurch gibt es jede Woche etwas zu tun und weitere Kriegsfronten in zukünftigen Patches werden das noch verbessern.

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Drei Monate mehr hätten WoW: BfA gut getan

Und genau damit schließt sich der Kreis meiner Argumentation auch. Patch 8.1 erscheint grob drei Monate nach der Veröffentlichung von Battle for Azeroth, plus/minus ein oder zwei Wochen. Das sind genau die drei Monate zusätzliche Entwicklung, die das Spiel noch benötigt hätte, um wirklich „fertig“ zu sein.

WoW Patch 8.1 Uebersicht title

Ich habe noch immer viel Spaß in Azeroth und die meisten groben Schnitzer wurden immer zeitnah durch Hotfixes behoben. Dennoch wünsche ich mir, dass Blizzard in rund zwei Jahren, zur nächsten Erweiterung, sich lieber wieder ein paar Monate mehr Zeit lässt. Gerne quäle ich mich noch 12 Wochen länger durch eine Höllenfeuerzitadelle oder die Belagerung von Orgrimmar und habe dann eine wirklich „runde“ Erweiterung zum Launch.

Der Patch 8.1 Tides of Vengeance wird World of Warcraft: Battle for Azeroth deutlich verbessern. Sicher wird auch dann nicht alles perfekt sein, aber dann ist die aktuelle Erweiterung für mich ein „richtiges Spiel“, das man als vollständig bezeichnen kann.

Aber das ist nur meine Meinung. Wie seht ihr das? Freut ihr euch schon auf Patch 8.1? Oder seid ihr mit dem aktuellen Zustand von World of Warcraft vollends zufrieden?

Neues MMORPG Blade and Soul Revolution startet bald in Korea

Der Entwickler Netmarble plant die Veröffentlichung des Mobile-Spiels Blade and Soul: Revolution und zeigt massig Video-Material. Das Spiel soll am 6. Dezember in Südkorea online gehen. 

Was ist Blade and Soul: Revolution? Bei B&S: Revolution handelt es sich um einen Ableger des koreanischen MMORPGs von NCsoft. Die Story des Mobile-Spiels folgt den Fußstapfen von Blade and Soul. So werden die Spieler den Konflikt um Jinsoyun und das legendäre Schwert “Twilight’s Blade” auch auf ihren Smartphones erleben können.

Nachdem ihr vorheriges Spiel Lineage 2: Revolution zu einem großen Erfolg wurde, will Netmarble auf diese Erfahrung bauen und B&S: Revolution noch weiter verbessern. Der Entwickler hat außerdem angekündigt, dass das Spiel die Unreal Engine 4 nutzen wird.

Offizieller Trailer zum Spiel könnt ihr euch hier anschauen:

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Wie sieht das Gameplay aus? Laut Netmarble werden viele Schlüsselelemente aus der PC-Version von Blade and Soul auch in dem Mobile-Ableger vorhanden sein. Diese sind unter anderem:

  • Fünf “riesige Zonen”, die die Spieler erforschen können
  • Sprinten und Gleiten
  • Über 150 Cinematic-Videos, die vollständig synchronisiert sein werden, um besseres Storygefühl zu vermitteln
  • 500 vs. 500 Clan-Schlachten mit Geschützen und Aussichtstürmen, die mehr Strategie ins Spiel bringen sollen

Welche Völker und Klassen wird es geben? Die vier bekannte Völker aus dem MMORPG werden in der Mobile-Version alle spielbar sein. Die Auswahl der spielbaren Klassen wird zum Launch allerdings auf folgende eingeschränkt sein.

  • Jin: Blade Master und Kung Fu Master
  • Gon: Destroyer
  • Yun: Blade Master und Kong Fu Master
  • Lyn: Machinist (oder Force Master)

Kommt Blade and Soul: Revolution auch in den Westen? Eine offizielle Ankündigung des West-Releases von Netmarble gab es bis jetzt noch nicht. Sicher ist allerdings, dass ihr vorheriges Mobile-Spiel Lineage 2: Revolution ebenfalls im Westen erschienen ist. Blade and Soul: Revolution hat also ganz gute Chancen auch in Europa zu erscheinen.

Einen Trailer zur Story könnt ihr euch hier anschauen:

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Zudem gibt es eine Preview der Fähigkeiten einzelner Klassen:

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Während dessen bekommt das Mobile-MMORPG Lineage 2: Revolution nach wie vor Updates:

In Lineage 2 Revolution trifft Batman bald auf Orks – Was?

Quelle(n):
  1. MMOCulture

CoD: Black Ops 4 plant wohl Battle-Pass und Seasons wie Fortnite

Es sind deutliche Hinweise aufgetaucht, dass Call of Duty: Black Ops 4 wohl auf genauso ein Battle-Pass-System wie Konkurrent Fortnite setzt. Bei Black Ops 4 heißt das aber „Supply Stream.“

Ankündigung oder Leak? Es ist etwas schwierig zu sagen, wie offiziell das ist. Es ging wohl ein Blogpost auf der offiziellen Seite zu Call of Duty live. Der wurde aber inzwischen wieder gelöscht.

Fanseiten haben den Post jedoch entdeckt und aufgezeichnet (via CharlieIntel). In dem Post wurde ein neues Feature namens „Supply Stream“ vorgestellt. Auf Deutsch heißt das so viel wie “Versorgungslinie”: ein Weg, über den Nachschub an die Front gelangen kann.

Charlie-Intel-Leak

So funktioniert der Supply Stream von Call of Duty: Es heißt, das „brandneue System“ garantiert den Spielern neue Ausrüstung, während sie durch verschiedene Stufen voranschreiten.

  • Normale Spieler müssen jede einzelne Stufe von sich aus erreichen.
  • Käufer eines „Black Ops Pass“ bekommen 10 Stufen gratis pro Saison.

Das bedeutet, dass Spieler [mit SeasonPass] die neuesten Uniformen, Waffen-Varianten und Emotes schneller als andere erhalten.

Black Ops 4 Season Pass

Das könnte hinter dem Leak stecken: Der Blogpost wurde offenbar geschrieben, um den “Season-Pass” von Black Ops 4 zusätzlich zu bewerben. Der ist ja schon im Handel.

Dann ist aber wem bei Call of Duty: Black Ops 4 aufgefallen, dass man den Supply Stream noch nicht vorgestellt hat  – und hat deshalb den Blogpost wieder gelöscht. So könnte es gewesen sein.

Black Ops 4 Blackout

Das ist der Black Ops Pass: Der „Black Ops Pass“ von Call of Duty ist der Season Pass zum Spiel. Der wird für etwa 50€ verkauft.

Was bedeutet das? Aus dem kurzen Abschnitt lässt sich einiges ableiten:

  • So sind wohl Season bei Black Ops 4 geplant, also Spielzeiten, die dann auch neue kosmetische Items bringen und regelmäßig wechseln
  • Offenbar ist auch ein „Rang“-System geplant, man kann dann mit der Zeit voranschreiten und Stufen aufsteigen.
  • Nicht klar ist aber, ob es den “Supply-Stream” kostenlos gibt oder ob man sich den Zugang dafür erkaufen muss
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Wie ist es bei Fortnite? Bei Fortnite dauern die Season 10 Wochen – so lange ist ein Battle-Pass gültig. Der „Battle Pass“ kostet dort 10€ und Spieler brauchen etwa 75 bis 150 Stunden, um sich durch so einen Pass durchzuspielen.

Als Belohnung gibt es vor allem Skins, Emotes und andere kosmetische Gimmicks. Im neuesten BattlePass steckten 7 Skins und 100 kosmetische Items.

Call of duty black ops 4 specialists 1

Bei Fortnite hat es sich mittlerweile eingebürgert, dass es pro Saison zwei besondere Skins gibt, die weiter ausgebaut werden und die besonders schick und begehrt sind.

Was ist der Gag so eines BattlePasses? Die Grund-Idee ist, dass sich Spieler einen Pass kaufen für einen bestimmten Fixbetrag. Dann müssen sie aber einzelne Stufen in diesem Pass noch selbst freispielen und erhalten dann kosmetische Belohnungen für jede neue Stufe, die sie erklimmen.

Die Vorteile so eines Systems sind für das Studio:

  • dass Spieler an ein Spiel gebunden werden und in einer Saison aktiv spielen müssen, um sich alle Belohnungen zu holen, die im Pass stecken
  • außerdem kann man so sicherstellen, dass jede “neue” Saison wieder Aufmerksamkeit erzeugt, neue Spieler anlockt oder Veteranen zurückbringt

Die Vorteile des Systems für Spieler:

  • für Spieler ist es ein attraktives Angebot, weil man relativ viele kosmetische Items für relativ wenig Geld erhält
  • zudem stehen viele Spieler auf das Gefühl, Stufen aufzusteigen und dann neue Belohnungen zu erhalten – das hat diesen “Looten und Leveln”-Effekt

Wir hatten vor Release gefragt, ob Black Ops 4 versteht, dass genau diese “konstante Weiterentwicklung” des Spiels der Schlüssel zum Erfolg von Fortnite ist. Offenbar hat man das verstanden:

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Twitch-Star Ninja findet doch eine Frau, mit der er Fortnite spielt

Der beliebteste Streamer auf Twitch, Ninja, spielt nicht mit Frauen, um Getuschel zu vermeiden. Aber eine Ausnahme macht er dann schon: Fortnite spielt er mit einer Frau, mit TV-Star Ellen DeGeneres.

Darum spielt Ninja nicht mit Frauen: Im August 2018 hat eine Aussage von Twitch-Star Ninja für Aufsehen gesorgt. Der sagte, er spiele Fortnite nur mit anderen männlichen Streamern und nicht mit Frauen.

Das liege an der Art, wie die Community auf Twitch drauf sei. Sobald ein bekannter Streamer mit Frauen spiele oder zusammenarbeite, entstünden da Gerüchte, derjenige hätte was mit der Frau. Sobald er mit einer Gamerin spiele und da der leiseste Anflug eines Flirts entstünde, würde das Thema für alle Zeit in den Kommentaren zu seinen Videos und in Clickbait-Videos anderer vorkommen.

So geht es etwa dem Streamer Myth und der Streamerin Pokimane, denen eine Affäre nachgesagt wird, weil sie öfter zusammenarbeiten.

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Die einzige Art, um solchen Gerüchten völlig aus dem Weg zu gehen, sei es, nichts mit weiblichen Gamern zu machen, sagte Ninja damals.

Das brachte ihm vor allem in den US-Medien einiges an Kritik ein. Es wurde ihm Sexismus unterstellt. Wer aus Angst vor Twitch schon im vorauseilenden Gehorsam sich selbst zensiere, der tue Frauen und der Gleichberechtigung keinen Gefallen, war der Tenor.

Ninja nimmt als größter Streamer der Welt mit über 10 Millionen Followern auf Twitch da eine Sonderstellung ein und wird besonders scharf beobachtet.

Fortnite Ninja Titel

Ninja präsentiert Fortnite in einer TV-Show

Jetzt spielt er doch mit einer Frau: Eine Ausnahme hat Ninja nun aber doch gemacht. Er ging in die TV-Show von Ellen DeGeneres und spielte dort Fortnite. DeGeneres betreibt seit 2003 in verschiedenen Formen eine US-Talkshow, die vor allem bei Frauen sehr populär ist und ihren Namen „Ellen“ trägt.

In ihrer Show sprechen Prominente und Nicht-Prominente, die was zu erzählen haben, über alle möglichen Themen.

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Was hat Ninja in der Show gemacht? In der Ellen-Show hielt Ninja vor allem Smalltalk und stellte „Fortnite“ dann einem Publikum vor, das normalerweise nicht so viel mit Gaming zu tun.

Ninja erzählte, wie er seine jetzige Frau kennengelernt hat (über Gamings und Facebook) und dass er am Tag etwa 10 bis 12 Stunden Fortnite spielt, während seine Frau ihn managt und dabei ständig in der App Slack herumwuselt und Buisness-Kontakte pflegt.

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Dann kam ein Einspieler, in dem zu sehen war, wie Ninja und Ellen zusammen ein bisschen in Fortnite herumspielten und sich Ellen über die Brüste und den Hintern von Calamity amüsierte, dem neuen Frontwoman von Fortnite in der Season 6.

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Fortnite will wackelnde Brüste seiner neuesten Heldin stabilisieren
von Schuhmann

Das Highlight des Videos ist aber eine Tanzeinlage früh im Video. Da macht ein Tänzer den „Orange Justice“-Tanz hervorragend nach. Das soll angeblich der Auslöser für die Idee gewesen sein, Fortnite in der Ellen-Show zu präsentieren.

Wenn Ninja mal Fortnite mit Frauen spielt, wird er dafür kritisiert

Ellen ist wohl safe „als Partnerin“: Sex-Gerüchte muss Ninja wohl nicht befürchten, wenn er mal eine Ausnahme macht und mit einer Frau Fortnite spielt:

  • es war ja nicht auf Twitch
  • dann ist Ellen DeGeneres mehr als doppelt so alt wie Ninja
  • und Ellen hatte 1997 ihr Coming-Out. DeGeneres ist seit 2004 mit der Schauspielerin Portia de Rossi liiert
https://www.youtube.com/watch?v=U3ROyZFB7Is

Deshalb wird Ninja nun doch kritisiert: Auf der US-Seite „Venturebeat“ wird Ninja dennoch scharf kritisiert. Der breche seine eigene Regel, nicht mit Frauen zu spielen, offensichtlich dann, wenn es ihm nutzt. Neben der Ellen-Show wird Ninja auch ein Werbespot für das „Samsung Galaxy“-Handy vorgeworfen.

Dort träumt eine junge, schwarze Frau davon, bei Fortnite ganz groß rausgenommen. In ihrem Traum lädt Ninja sie ein, für das US-Nationalteam in Fortnite zu spielen.

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Warum das 17 Jahre alte MMORPG RuneScape immer noch begeistert

Das MMORPG RuneScape wurde im Jahr 2001 erstmalig veröffentlicht. Die spezielle Retro-Version “Old School”, die dem RuneScape vor 17 Jahren nachempfunden ist, wächst beständig weiter. Unsere Leya hat sich gefragt, warum das eigentlich so ist und sich auf die Spuren des MMORPGs begeben.

RuneScape ist eins der ältesten MMORPGs der Welt und stammt vom britischen Entwickler Jagex. Für viele Spieler im Alter von 25 bis 35 Jahren war das heitere Game der erste Berührungspunkt mit einem MMORPG. Es kam damals 2001 als kostenloses Browsergame heraus und spielt sich seither in der pseudo-mittelalterlichen Fantasywelt Gielinor ab.

Seit der Schließung von Classic RuneScape existieren nun zwei Versionen des Spiels: 

  • RuneScape 3: Das ist die “normale” Version, die regelmäßig grafische Überarbeitungen erhält und auch mit Gameplay-Änderungen erweitert wird.
  • Old School RuneScape: Diese Version ist dem 17 Jahre alten RuneScape aus den Anfängen nachempfunden und wurde auf Wunsch der Fans 2013 veröffentlicht. Das Game besitzt noch die alten Grafiken, die wir aus heutiger Sicht wohl als hässlich abstempeln würden. Auch die alten, sperrigen Mechaniken des MMORPG-Klassikers lassen sich hier finden.
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Old School RuneScape sieht noch genauso aus wie das kostenlose Browsergame aus dem Jahr 2001.

Old School RuneScape hat noch erstaunlich viele Spieler und es werden mehr

Retro-Version hat mehr Spieler: Seit Jahren schon tauchen immer wieder Foren-Beiträge mit der Frage auf, wieso Old School RuneScape immer noch so aktiv bespielt wird. Es geht sogar soweit, dass viele Anhänger die alte Version gegenüber dem “normalen” RuneScape 3 bevorzugen.

Etwa 60.000 gleichzeitige Spieler in 2018: Old School Runescape schafft es im Schnitt täglich um die 50.000 bis 60.000 Spieler gleichzeitig zu versammeln. Seit seinem Release in 2013 ist hier sogar eine starke Tendenz nach oben zu beobachten, wie die blaue Linie in der unteren Grafik zeigt.

Auf Twitch beliebt: Sogar auf Twitch scheinen niemanden die verpixelten Grafiken und altes Gameplay zu stören. Die Twitch-Seite zu Oldschool RuneScape verzeichnet immerhin 179.304 Follower mit 9.707 Zuschauern (9. September, 18:00 Uhr). Besonders gerne wird hier der eSports-PvP-Modus “Deadman” geschaut, der in Seasons stattfindet.

Die Grafik stammt von misplaceditems.com. Die Webseite holt alle 5 Minuten von RuneScapes Webseite die Zahl der Spieler, die gerade online sind. Das Script dazu läuft seit 2013 bis heute. Stand: 9. September, 17:00 Uhr

Warum? Wer Old School RuneScape von außen betrachtet, muss sich zwangsläufig die Frage nach dem Warum stellen. Warum sollten so viele Spieler dieses alte MMORPG bevorzugen, wenn es doch andere, modernere, hübsche Alternativen wie World of Warcraft, The Elder Scrolls Online oder sogar ein RuneScape der Neuzeit gibt.

Genau dieser Frage ging ich auf den Grund und besuchte dafür das Runefest 2018, ein großes Fan-Festival, bei dem Spieler und Entwickler zusammen ihr Spiel feiern. Das Runefest musste dieses Jahr erstmalig umziehen und fand in einer größeren Event-Halle als bisher statt, da so viele Fans teilnahmen – ebenfalls ein Zeichen des Wachstums.

Für Veteranen spielt Nostalgie eine Rolle

Interview, um eine Antwort zu finden: Auf dem Runefest 2018 hatte ich die Gelegenheit mich mit Mathew Kemp zu unterhalten, der Senior-Product-Manager für Old School RuneScape. Ich bat ihn mir einen tieferen Einblick in das Phänomen zu geben.

Besonders interessierte mich, wieso so viele Spieler die Retro- gegenüber der modernen Version bevorzogen würden.

Senior-Product-Manager Mathew Kemp glaubt an Nostalgie:Ich kann Dir auf jeden Fall erzählen, warum von so vielen Leuten gespielt wird. Ich kann Dir nicht sicher sagen, warum einige Spieler lieber das eine als das andere spielen. Ich habe es immer so betrachtet: Früher, war Old School RuneScape das relevante Spiel seiner Zeit (2005-2007), das ist jetzt 12 bis 14 Jahre her. Die Spieler waren damals 12 bis 14 Jahre alt und sind jetzt in ihren späten Zwanzigern bis frühen Dreißigern.”

Matthew-Kemp
Matthew Kemp ist den Spielern auch als Mod Mat K bekannt und Senior Product Manager bei Jagex.

“Diese Spieler haben […] die Erinnerungen, die sie damals hatten, als sie RuneScape spielten. Sie möchten es einfach wieder spielen und diese Erinnerungen zurück bekommen.

Dieser Punkt an dem Du zum ersten mal ein MMORPG spielst, ist ein spezieller Moment für die Person. Diesen Moment bekommst Du nie wieder zurück. Du hast nur diese eine Chance das erste Mal zu erleben. Das ist für viele ein Grund, immer noch bei [Old School] RuneScape zu bleiben.”

Spieler fühlen sich laut Kemp einfach wohl in ihrem ersten MMORPG. Das geht auch anderen so: Darum wird nie wieder ein MMORPG so toll wie World of Warcraft

Es gibt auch neue Spieler: Es ist also nicht nur Nostalgie

Aussterbende Spieler ein Problem: Wenn der Großteil der Spieler aus Veteranen besteht, könnte man meinen, dass dies eines Tages zum Problem würde. Ein Spiel braucht “frisches Blut”, um auch auf lange Sicht laufen zu können.

RuneScape-Old-School
Offizielles Artwork von Old School RuneScape zeigt den mystischen Ton des Spiels.

Junge Spieler rücken nach: Kemp versicherte mir jedoch, dass Old School RuneScape einen stetigen Fluss an neuen Spielern jeder Altersklasse besitzt. Es gibt Teenager und auch Spieler, die schon lange die 60 überschritten haben. Dieses Bild spiegelte sich mir auch auf dem Runefest wieder, auf dem alle Altersklassen vertreten waren. Die meisten Besucher waren jedoch in ihren Zwanzigern.

Old School RuneScape ist so simpel, dass es Stress abbaut

Diese Aussage, dass es auch noch genug neue Spieler gibt, deckte sich nicht vollkommen mit Kemps Begründung, dass Spieler aus purer Nostalgie ihren Weg zu Old School RuneScape fanden. Das machte mich stutzig und ich hakte nach.

MeinMMO: Warum glaubst Du, dass neue Spieler Old School RuneScape überhaupt starten? Man sieht die Grafiken und denkt, dass es einfach ein altes Spiel ist. Wieso starten sie nicht etwas Modernes wie WoW oder Elder Scrolls Online?

Mathew Kemp: Das finde ich ebenfalls faszinierend. Wenn wir unsere Spieler fragen, warum sie unser Spiel überhaupt spielen, was wir ziemlich oft tun, bekommen wir immer eine Schlüssel-Antwort. Die ist, dass es simpel zu spielen ist.

Man versteht [Old School RuneScape] direkt und es ist nicht so überflutet wie andere Spiele mit High-End-Grafiken. Wenn ich ein Schwert in der Hand halte, ist es ein Schwert. Es gibt keine protzigen und funkelnden Effekte. Genau diese Einfachheit schätzen unsere Spieler.”

RuneScape-Schwert

Ein Sicherheitsnetz der Entspannung

Spieler nutzen Old School RuneScape zum Entspannen: Kemp führte weiter an, dass Jagex häufig intensive Gespräche mit Spielern hält: “Diese haben wir gefragt, was sie für ein Gefühl haben, wenn sie Old School RuneScape spielen und das Wort Entspannung kam immer und immer wieder nach oben.”, so Kemp, “Diese Spieler haben etwa gesagt, wenn sie League of Legends spielen und dadurch gestresst werden, kehren sie einfach zurück zu Old School RuneScape, weil es sie beruhigt.”

Mit einem nachdenklichen Blick führte Kemp weiterhin an: “Es es ist für sie Teil ihres Lebens mit Old School RuneScape zu relaxen. Es ist schon nahezu so, als wäre es ihr Sicherheitsnetz. Mit Old School RuneScape haben sie etwas, […] mit dem sie sich nicht unter Druck gesetzt fühlen.”

Alte Grafiken als Unterstützung: Kemp ist davon überzeugt, dass auch die pixeligen Grafiken genau dieses Simple, das die Spieler sich ersehnen, unterstützt. In mehreren Umfragen von Jagex sei herausgekommen, dass die Spieler sich auf keinen Fall eine Überarbeitung der Grafiken wünschen würden.

RuneScape soll simpel und vertraut bleiben: Die meisten möchten, dass Old School RuneScape einfach so bleibt wie es ist. Das gelte sowohl für die alten als auch für die neuen Old School RuneScape-Spieler. Kemp betonte, dass Jagex deshalb auch viel Wert darauf lege, das Spiel genauso zu vermarkten wie es ist. So wird für Old School RuneScape etwa auch das Artwork zu Werbezwecken simpel gehalten, wie das Spiel selbst eben.

Old-School-RuneScape
Jagex hält sogar bewusst das Artwork zu Old School RuneScape simpel, so dass Spieler direkt wissen, woran sie sind.

Old School RuneScape wird nicht für sein Aussehen gespielt

Auf dem RuneFest 2018 fand ich zu dem, was Senior-Product-Manager Mathew Kemp mir erzählte, Bestätigung. Ich schlenderte über das Festival und sprach mit den Spielern selbst. Es gab nur wenige Old-School-Spieler, die dort anzutreffen waren. Die meisten dort waren “moderne” RuneScape-Spieler.

Ich fand jedoch einen Old-School-Spieler, der sich zu einem Plausch mit mir niederließ.

Spieler werden durch Mechaniken angezogen: Der Festival-Besucher, der lieber anonym bleiben wollte, scherzte direkt zu Beginn darüber, dass es wohl kaum Old-School-Spieler zum Fest geschafft haben, weil sie zu sehr mit spielen beschäftigt sind. Denn Old School RuneScape bedeutet auch Old-School-Grind.

Spieler investieren hier massig Zeit und Ressourcen, um bestimmte Ziele im Spiel zu erreichen. Im “modernen” RuneScape 3 gibt es doch ein paar Funktionen, die einem den Grind erleichtern und etwas abkürzen. Genau diese alten Systeme werden aber von den Old-School-Spielern geschätzt.

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Beim RuneFest ist es Tradition die In-Game-Welt von Gielinor nachzubauen. Hier können Spieler dann auf Quests gehen, die sie zu den Entwicklern, mit kleinen spaßigen Aufgaben, führen.

Festival-Besucher erklärte, warum er Old School RuneScape gegenüber dem modernen bevorzugt: Weißt Du, diese Frage wird mir ziemlich häufig gestellt. Ich habe keine richtige Antwort darauf. Vielleicht ist es Nostalgie, aber ich glaube nicht, dass es nur das ist.

Old School RuneScape lässt einfach mehr Spielraum für Phantasie. Kennst Du das Phänomen des “Uncanny Valley”? Wenn Dinge wie real erscheinen wollen, es aber nicht sind und Dir das irgendwie ein schlechtes Gefühl gibt?

Das “moderne” RuneScape gibt mir dieses Gefühl. Wenn ich es mir ansehe, versucht es wirklich gut auszusehen, aber es ist eigentlich nicht so toll. Deshalb mag ich Old School. Ich spiele das Spiel eigentlich nur wegen dem System, die Art wie es funktioniert, und nicht wirklich für das Aussehen.”

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Old School RuneScape: Die liebe Nachbarin von Nebenan

Auf die Frage, warum Old School RuneScape immer noch so relevant ist und wieso es immer noch wächst und gedeiht, gibt es wohl nicht die eine wahre Antwort. Nach meinen Gesprächen auf dem RuneFest, fällt mir nur die Entsprechung der lieben Nachbarin ein.

Keine aufregende Schönheit, aber liebenswürdig charmant: Sie ist vielleicht nicht so verrucht und sexy wie das junge Ding, das einem verschmitzt von der Bar aus angesehen hat. Old School RuneScape ist diese eine Freundin von nebenan, bei der wir uns gleich geborgen fühlen. Beide haben ihren Reiz. Unsere liebe Nachbarin jedoch öffnet uns die Tür in ihrem gammeligen Pyjama mit zersaustem Haar und streckt uns dabei bereits einen heißen Kaffee entgegen.

Hier schmeißen wir uns auf die alte Couch, auf der wir schon so oft gesessen haben und lassen uns einfach fallen. Wir akzeptieren sie mit ihren Schrullen, wie sie uns mit unseren akzeptiert. Genau deshalb lieben wir sie, genau deshalb ist sie besonders charmant und auf ihre Weise eine echte Schönheit.

Old School RuneScape für Mobile: Am 30. Oktober wird Old School RuneScape für iOS und Android erscheinen. Die moderne Version lässt noch etwas auf sich warten. Die Beta-Tests hierfür sind allerdings schon gestartet.

Laut Senior-Product-Manager Kemp sei übrigens gerade das Erweitern der Plattformen für Old School RuneScape ein wichtiges Mittel, um weiter wachsen zu können. Das möchte Jagex künftig noch über Mobile hinaus weiter ausbreiten.

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Neues Spiel von Blizzard? Chef von Heroes of the Storm wechselt Job

Der Game Director von Heroes of the Storm hört auf. Er bekommt einen neuen Posten bei Blizzard – arbeitet er an einem neuen Spiel?

Bei Blizzard befindet sich gerade einiges in Bewegung, wenn man die verschiedenen Posten innerhalb des Unternehmens betrachtet. Nachdem J. Allen Brack zum neuen Präsidenten von Blizzard wurde und Mike Morhaime zurücktrat, gibt es nun wieder eine Änderung. Der Game Director von Heroes of the Storm, Alan Dabiri, wechselt ebenfalls seinen Posten.

Wer ist Alan Dabiri? Dabiri arbeitet seit mehr als 20 Jahren bei Blizzard und war in den letzten Jahren besonders für Heroes of the Storm verantwortlich. In einem Forenpost erklärt er, wie stolz es ihn gemacht habe, die Entwicklung von HotS zu sehen. Immerhin begann Heroes of the Storm als ein Mod für StarCraft 2 und entwickelte sich dann zu einem eigenständigen Spiel.

Er bedankt sich für sein engagiertes Team, das in diesem Jahr einige „der besten Helden aller Zeiten“ rausgebracht habe, wie etwa Yrel, Whitemane und Mephisto.

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BAlan Dabiri

Blizzard arbeitet seit mindestens 2 Jahren an neuen Projekten

Das ist das Interessante: Seit 2016 sind viele der hochrangigen Blizzard-Leute von ihren bisherigen Jobs zu “noch nicht angekündigten Projekten” gewechselt.

Der Vorgänger von Dabiri als Chef von Heroes of the Storm war Dustin Browder. Der war 2016 zu einem “neuen noch nicht angekündigten Projekt” gewechselt. Daneben wechselten auch Tom Chilton von World of Warcraft und Eric Dodds von Hearthstone von ihren bisherigen Führungs-Job bei Blizzard-Spielen zu solchen “neuen Projekt.”

Blizzard befindet sich aktuell in einer “Inkubationsphase”, hat einige Projekte am Köcheln, von denen aber noch keins vorgestellt wurde. Damit rechnet man zur BlizzCon 2018. Fans erwarten hier zumindest ein neues Diablo.

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Dustin Browder, der Vorgänger von Dabiri wechselte auch schon zu einem neuen Job

Wer wird Dabiris Nachfolger? Wer der nächste Game Director von Heroes of the Storm wird und damit den Ton und die Marschrichtung für Blizzards Moba wird, das ist noch nicht bekannt und geht auch nicht eindeutig aus Dabiris Abschiedspost hervor.

Fans spekulieren, dass es Kaeo Milker werden könnte, der aktuell noch Production Director von HotS arbeitet.

HotS Sally Whitemane title

Was macht Dabiri nun? Wohin es den ehemaligen Game Director von HotS nun zieht, ist noch ungewiss. Klar ist nur, dass er einen neuen Posten innerhalb von Blizzard übernimmt. Es besteht also die Möglichkeit, dass er künftig an einem brandneuen Titel arbeiten wird.

Was für ein neuer Titel könnte das sein? Auch darüber wird noch spekuliert. Sicher ist jedoch, dass Blizzard an einem neuen Diablo-Ableger arbeitet, den wir vermutlich auf der BlizzCon in wenigen Wochen zu sehen bekommen. In der Diskussion ist “Diablo 4: Reign of Terror”. Aber auch ein Mobile-Titel und ein Action-Spiel aus der Ego-Perspektive sind im Gespräch und Teil vieler Spekulationen, die aus den Job-Angeboten bei Blizzard hervorgehen.

Durch diese Ankündigung ist die BlizzCon wieder ein kleines Stückchen spannender geworden. Ob wir allerdings dort schon die Auswirkungen dieser Job-Verschiebungen erleben, ist fraglich.

Schon bald gibt es in Heroes of the Storm einen neuen Helden – den Schreckenslord Mal’ganis.

Kaum bekannt, aber so könnt Ihr Black Ops 4 im Splitscreen spielen, auch Blackout

Ihr wollt Call of Duty: Black Ops 4 gemeinsam auf der Couch zocken? Das geht! Denn Black Ops 4 bietet Splitscreen – jedoch nur auf der PS4 und der Xbox One.

Was zahlreiche Spieler nicht wissen: Call of Duty: Black Ops 4 hat ein Splitscreen-Feature – und das für alle enthaltenen Multiplayer-Modi.

Im Vorfeld zum Release des aktuellen Call-of-Duty-Titels haben die Entwickler von Treyarch keinen großen Wind um die Sache gemacht. Doch nur ist das Spiel draußen und die Spieler haben die Splitscreen-Funktion entdeckt.

Zockt Black Ops 4 im Splitscreen gemeinsam von der Couch

Das steckt im Splitscreen-Feature für Black Ops 4: Auf der PS4 und der Xbox One bietet Call of Duty: Black Ops 4 Split-Screen.

Black Ops 4 Blackout Splitscreen
Ihr könnt Blackout zusammen auf der Couch spielen!

Bei zwei Spielern lässt sich in den Optionen einstellen, ob man den Bildschirm horizontal oder vertikal teilen möchte. Im kompetitiven Multiplayer müssen alle Spieler mit ihrem eigenen PSN-Account eingeloggt sein. Dabei muss mindestens einer über ein aktives PS-Plus-Abonnement oder über eine gültige Xbox-Live-Mitgliedschaft verfügen.

Auch Blackout hat Splitscreen: Obwohl Splitscreen auch im hauseigenen Battle-Royale-Modus von Call of Duty: Black Ops 4 funktioniert, lässt die Performance bei Blackout zu wünschen übrig. Die Frame-Rate ist spürbar niedriger, es gibt stellenweise Grafik-Probleme und das Spiel fühlt sich generell sehr träge an im Vergleich zu der regulären Erfahrung.

Übrigens: Alle wichtigen Informationen zu Blackout findet Ihr hier:

Kein Splitscreen für den PC: Zur Verwunderung einiger Fans fehlt dieses Feature ausgerechnet auf der Plattform, die den Splitscreen-Modus wohl am besten stemmen könnte – auf dem PC. Warum Treyarch ausgerechnet auf dem PC auf Splitscreen verzichtet, ist nicht bekannt.

Bei Call of Duty: Black Ops 3 war das Splitscreen-Feature auf dem PC noch vorhanden und verkörperte dabei für so manch einen Fan ein wichtiges Kauf-Argument, wie Kommentare auf Reddit bezeugen. Am PC konnte man den Multiplayer sogar von einem PC auf zwei Monitore aufteilen.

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So kommt Ihr in den Splitscreen-Modus bei Black Ops 4

Der Splitscreen-Modus in Black Ops 4 lässt sich sehr einfach starten: Wenn Ihr Euch im Haptmenü von Black Ops 4 befindet, sieht man in der rechten oberen Ecke eine Übersicht der aktiven Spieler.

Call of Duty®: Black Ops 4_20181016121437
Befolgt einfach diese Bildschirmanweisung, um den Splitscreen-Modus zu starten

Drückt mit einem weiteren Controller (je nach Modus bis zu 4 möglich) auf die angezeigte Taste und meldet Euch mit dem entsprechenden Profil an. Dann tretet Ihr automatisch der Gruppe bei. Je nach Spieler-Anzahl und Modus wird der Bildschirm dann automatisch geteilt.

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von Jürgen Horn
Quelle(n):
  1. Eurogamer
  2. Reddit

Pokémon GO stellt die ersten Pokémon der 4. Generation vor

Auf Twitter teilte Pokémon GO zwei Bilder, welche die ersten Pokémon der 4. Generation zeigen.

Rätselhafte Tweets: Pokémon GO veröffentlichte in den letzten zwei Tagen zwei Posts auf Twitter, welche von Pokémon berichten, die erstmals in der Sinnoh Region gesichtet wurden.

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Die Starter: Die Tweets beschreiben ein Wasser und ein Feuer Pokémon. Dies sind Plinfa und Panflam, zwei der drei Starter aus der 4. Generation.

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Kennt ihr schon die Baby-Pokémon der 4. Generation in Pokémon GO?

So reagiert die Community – Theorien zum Release

Die Community hat einige Theorien zu den Tweets von Niantic. Vor allem auf Reddit diskutierten Nutzer die Tweets heftig.

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Countdown für Release: Einige Trainer meinen, dass Pokémon GO jeden Tag einen neuen Starter vorstellt und dann am Tag darauf die ersten Pokémon der 4. Generation herausbringt. Nachdem Freitag der Tweet zu Plinfa veröffentlicht wurde, folgte am Samstag der Tweet zu Panflam. Folgt nun heute ein Tweet zu Chelast, dem letzten Starter, dann könnte am Montag ein Release folgen. So jedenfalls die Spekulation einiger Trainer.

An die Theorie glaubt auch der Reddit Nutzer Spotty2012: “Das Release am Montag klingt nun sehr wahrscheinlich.”

PokémonGO Gen 4 Titel

Release kein großer Aufwand: Nach dieser Theorie scheint ein Release für nächste Woche plausibel. Niantic kündigte bereits vor einiger Zeit die 4. Generation an, die Pokémon sind auch schon im Code gefunden. Das Herausbringen der Pokémon ist nun kein großer Aufwand mehr.

Allerdings erklärte Niantic, dass man das Neu-Balancieren der Werte der Pokémon als Vorbereitung für die 4. Generation durchführen will. Es ist also noch unklar, ob man hier wirklich einen Countdown erwarten kann, der Montag endet.

Das können die neuen Starter

Neben Plinfa und Panflam gibt es auch noch das Pflanzen-Starter-Pokémon Chelast. Wir zeigen euch, was die Endentwicklungen der Starter-Pokémon drauf haben und ziehen einen Vergleich zu den anderen Startern aus den vorherigen Generationen.

Noch keine sicheren Werte: In einer Ankündigung machte Niantic klar, dass sie an den Werten vieler Pokémon schrauben möchten. Das heißt, dass die Formel, mit der man bislang die Werte der Pokémon ausgerechnet hat, bald nicht mehr gültig ist. Deshalb sind die genannten Werte nur Richtwerte und höchstwahrscheinlich nicht die genauen Werte der Pokémon.

Plinfa, Pliprin und Impoleon

Plinfa Pokemon GO 2
Quelle: Redbull

Die Wasser-Familie wird nicht für allzu großes Interesse sorgen. Impoleons Werte sind durchaus in Ordnung, hat aber große Konkurrenz bei den Wasser-Pokémon.

  • Maximale WP nach aktueller Formel: 2900
  • Auffällige Werte: Sein Angriffswert ist der beste aller Wasser-Starter, sein KP-Wert ist dagegen unterdurchschnittlich.
  • Vergleich zu anderen Startern: Impoleon wird wohl zu den besten Wasser-Startern gehören. Turtok wird, wie von jedem anderen Starter, in den Schatten gestellt. Die anderen Wasser-Starter sind in etwa gleich stark.

Panflam, Panpyro und Panferno

Panflam Pokemon GO 2
Quelle: Redbull

Die Feuer-Familie ist leider die schlechteste der neuen Starter. Panferno hat unter den Feuer-Pokémon eine zu große Konkurrenz.

  • Maximale WP nach aktueller Formel: 2683
  • Auffällige Werte: Sein Angriffswert ist in Ordnung, seine anderen Werte sind unterdurchschnittlich.
  • Vergleich zu anderen Startern: Panferno wird wohl der schlechteste Feuer-Starter. Seine WP sind die niedrigsten und auch seine Kampf-Werte sind schlechter, als die der anderen Starter.
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Chelast, Chelcarain und Chelterrar

Chelast Pokemon GO
Quelle: Redbull

Die Pflanzen-Familie ist die wohl beste Starter-Familie der 4. Generation. Chelterrar könnte eines der besten Pflanzen Pokémon im Spiel werden.

  • Maximale WP nach aktueller Formel: 2934
  • Auffällige Werte: Alle Werte sind solide. Sein Angriffswert ist über dem Durchschnitt und zudem punktet es durch seinen sehr guten KP-Wert.
  • Vergleich zu anderen Startern: Dort könnte Chelterrar tatsächlich den ersten Platz belegen. Gewaldro hat zwar einen höheren Angriffswert, dafür aber auch knapp 200 WP weniger. Außerdem punktet Chelterrar mit seinem hohen KP-Wert. Es teilt also recht gut aus, hält aber auch einiges aus.

Wie findet ihr die neuen Starter Pokémon? Oder seid ihr eher Fans der Geister-Pokémon aus Gen 4?

Hüter fliegen in Destiny 2 plötzlich das Grabschiff aus Destiny 1 an

In Destiny 2 sorgt derzeit ein seltsamer Bug für Aufregung: Hüter, die eigentlich auf den Titan wollen, bekommen im Anflug jedoch den Saturn und das Grabschiff angezeigt. Der “Bug” lässt sich relativ leicht replizieren und versetzt die Spieler derzeit in Aufruhr.

Die Spieler in Destiny 2 berichten derzeit von einem seltsamen Phänomen: Treten sie einem Freund bei, der gerade ein heroisches Abenteuer auf dem Titan erledigt, fliegen sie nicht den Mond des Saturn an, sondern das Grabschiff von Oryx. Die Hüter sind völlig aus dem Häuschen und teilen lustige Videos ihrer Reaktionen.

Kommen die Hüter schon bald zurück auf das Grabschiff?

Was ist das Grabschiff? Das Grabschiff war der Schauplatz der Destiny-1-Erweiterung König der Besessenen. Es ist das Schiff des Schargottes Oryx, das auch den Eingang zu seiner Thronwelt beherbergt.

Was bewirkt der Bug? Mehrere Spieler im Destiny-Subreddit berichten davon, dass sie den Saturn und das Grabschiff angezeigt bekommen, wenn sie einem Freund im heroischen Abenteuer auf dem Titan beitreten wollen. Dabei wird auch die Musik aus The Taken King abgespielt.

Destiny-Ingame-Dreadnought
Das Innere von Oryx’ Grabschiff

Wie kommt es zu dem Bug? Die Spieler haben zwei Methoden ausgemacht, mit denen sich der Bug leicht replizieren lässt. Jedoch braucht es auch ein wenig Glück, damit Euch auch wirklich der Anflug auf den Saturn angezeigt wird. Solltet Ihr trotzdem nur den Titan anfliegen, könnt Ihr dort aber die Musik des Grabschiffes hören.

  • Methode 1: Lasst einen Freund das heroische Abenteuer starten und beginnen. Ihr fliegt derweil den Turm an. Wenn Ihr am Turm angekommen seid, tretet Eurem Freund im heroischen Abenteuer auf dem Titan bei.
  • Methode 2: Landet auf dem Titan und geht danach wieder in den Orbit. Euer Freund sollte jetzt das heroische Abenteuer starten und beginnen. Tretet nun Eurem Freund in dem heroischen Abenteuer bei.
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Was sagen die Spieler? Einige Hüter haben in dem Beitrag im Destiny-Subreddit bereits eigene Videos ihrer Reaktionen gepostet. Auch werden immer wieder Anleitungen gesammelt, wie sich der Bug replizieren lässt.

Obwohl sich viele Hüter darauf freuen, auf das Grabschiff zurückkehren zu können, glauben die meisten, dass es noch eine ganze Weile dauern wird. Immerhin wurde ein erneutes Auftauchen des Schiffes bereits am Ende von Destiny 2 angedeutet.

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So könnt Ihr bei Destiny 2 auf dem Laufenden bleiben: Wenn Ihr wissen möchtet, was sich im Shooter künftig tut, dann folgt doch unserer Facebook-Seite mit 100% News, Guides und Special zu Destiny 2.

Was meint Ihr? Würdet Ihr Euch über eine Rückkehr auf das Grabschiff freuen oder wollt Ihr in Destiny 2 lieber neue Welten besuchen?

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Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Reddit

So will Crowfall zu deinem nächsten MMORPG werden

Das MMORPG Crowfall bewegt sich die meiste Zeit unter dem Radar. News und Ankündigungen schaffen es nur selten, Spieler zu erreichen, die nach einem neuen MMORPG suchen. Trotzdem verspricht Crowfall der nächste große Hit zu werden. Aber wie?

Crowfall wurde von einem kleinen Projekt namhafter Entwickler über die Zeit zu einem immer größeren Vorhaben. Auch wenn die Entwicklung nur langsam voran geht, hat Crowfall gute Voraussetzungen, um sehr groß zu werden.

[toc]

Crowfall Yaga Wallpaper

Crowfall löst das Problem der MMORPGs

Immer wieder haben MMORPGs in den letzten Jahren versucht, das “nächste große Spiel” oder “der nächste WoW-Killer” zu werden. Einige davon erlitten ein Schicksal wie WildStar, das nun seinem Ende entgegen sieht.

Crowfall will so einer Zukunft durch seinen ungewöhnlichen Ansatz entgehen.

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Welches Problem haben MMORPGs?

Das größte Problem von MMORPGs ist, dass Spieler viel Zeit investieren müssen, um voranzukommen. Auch wenn die Spieler eine Weile nicht gespielt haben, kann sich im MMORPG viel geändert haben.

Es ist kaum möglich, nur einige Stunden in ein MMORPG zu investieren und es dann für einige Tage oder Wochen liegen zu lassen. Fortschritt stellt sich so kaum bis gar nicht ein. Spieler brauchen Zeit, um alles nachzuholen, was sie verpasst haben.

Crowfall Ranger

Darum ist Zeit ein Problem: MMORPGs passen nur schwer zum heutigen Lebensstil der Menschen. Alles ist eher auf “kurzzeitige Spiele-Sessions” angelegt. Andere Spiele-Gattungen wie MOBAs oder Battle Royale zielen genau darauf ab. MMORPGs haben einen schwereren Stand.

Platzhirsche wie WoW halten sich dennoch durch ihre schiere Masse an Spielern:

  • Ein Interesse an MMORPGs ist also noch immer da
  • es mangelt anscheinend lediglich an spielbaren Alternativen.

Crowfall macht vieles anders als die MMORPGs, die aktuell auf dem Markt sind. Was es dabei anders macht, ist genau das, was dem Genre vielleicht fehlt, um ihm zu mehr Beliebtheit zu verhelfen.

Interessanter Fakt: Eine Datenauswertung von Final Fantasy XIV bestätigte kürzlich, dass viele Gamer, auch in MMORPGs, mittlerweile lieber zur schnellen und kurzweiligen Unterhaltung greifen. Der Chef Naoki Yoshida begründete mit diesem Wandel auch eine neue, an den heutigen Gamer angepasste Ära bei FFXIV.
Crowfall Elken Cleric

Crowfalls Lösung

Crowfall setzt auf viele, kleine Events, die den Spielablauf ständig verändern und mit neuen, kurzweiligen Herausforderungen versehen. Spielern wird damit die Möglichkeit gegeben, auch nach einer Pause wieder einsteigen zu können.

Es gibt außerdem eine Art „Meta-Plot“, einen Fortschritt, der durch kleinere Events angetrieben wird und der die Langzeit-Motivation darstellt. Damit werden zugleich zwei Spielertypen angesprochen:

  • Vielspieler haben die Möglichkeit, ihr Königreich immer größer werden zu lassen.
  • Gelegenheitsspieler können durch Kampagnen jederzeit ein- und aussteigen und als Vasallen dennoch das ganze Spiel erleben.
Crowfall Belagerungen

Crowfall trifft den Zeitgeist besser: Dieser Event-Aufbau könnte bei Crowfall ein Problem beseitigen, das viele MMORPGs haben: Sie eignen sich nicht dafür, dass man ihnen zuschaut. Crowfall macht es anders. Laut den Entwicklern soll sich Crowfall spielen „wie eine Staffel Game of Thrones“.

Das eliminiert auch das Problem der Zeit. Dadurch, dass die Kampagnen ohnehin stetig wechseln und man als Spieler auch als Vasall eines Vielspielers seinen Spaß haben kann, muss nicht mehr so viel Zeit investiert werden, um Erfolg zu haben.

Genau dieser episodische Aufbau könnte dem Spiel einen großen Zuschauerwert liefern. Dadurch, dass in Crowfall ständig etwas passiert, könnte es auf Twitch deutlich mehr Erfolg haben als der „große Bruder“ WoW.

crowfall assassin title

Das macht Crowfall anders

Crowfall hat als MMORPG einen anderen Ansatz als die meisten anderen Spiele des Genres. Es gibt zwar klassische Systeme wie Klassen und Rassen, der Ablauf unterscheidet sich jedem von dem der MMORPG-Riesen wie WoW.

Königreiche

Die Welt von Crowfall befindet sich in einem steten Wandel. Das Kern-Features des Spiels sind Spieler-Königreiche. Ihr habt die Möglichkeit, Euer eigenes Reich aufzubauen, Euer „Eternal Kingdom“.

In Eurem Königreich, das aus Parzellen besteht, könnt Ihr verschiedene Gebäude bauen und erweitern. Ihr könnt Land kaufen, um Euer Königreich zu vergrößern und diese dabei möglichst geschickt setzen, um keinen Platz zu verschwenden.

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Um wachsen zu können, braucht Euer Königreich Ressourcen, die Ihr immer wieder beschaffen müsst. Damit Ihr dabei nicht irgendwann an Eure Grenzen stoßt, könnt Ihr Königreiche zusammen mit anderen Spielern verwalten.

Crowfall bietet dazu in den Königreichen ein Vasallen-System. Ladet Freunde dazu ein, Euch zu unterstützen und baut eine eigene Hierarchie auf, in der Ihr bestimmen könnt, wer welche Rechte in Eurem Königreich besitzt.

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Kampagnen

Kampagnen sind Eure Haupteinnahmequelle für Ressourcen. Kampagnen sind eigene, abgeschlossene Welten. Sie unterliegen eigenen Regeln. Bis zu 1000 Spieler können hier gleichzeitig um Ressourcen kämpfen.

Kampagnen sind zeitlich begrenzte Welten. Sie durchlaufen die Jahreszeiten, in deren Verlauf die Ressourcen immer knapper und die Umgebung immer rauer wird. Am Ende stirbt die Welt und die Kampagne ist beendet.

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Crowfall: So wirken sich die neuen Jahreszeiten auf Euer Gameplay aus
von Andreas Bertits

Jahreszeiten haben Einfluss auf das Gebiet. Im Frühling und Sommer habt Ihr leichteren Zugang zu Ressourcen. Im Herbst und Winter wird es zunehmend schwieriger, noch Brauchbares zu finden.

Die Jahreszeiten bieten zusätzlich saisonale Events, die einen Einfluss aufs Gameplay nehmen. Gewitter erhöhen erlittenen Blitzschaden, Schneestürme machen anfälliger für Kälte. Jahreszeiten haben außerdem einen Einfluss auf den Tag- und Nachtzyklus.

Crowfall Jahreszeiten

Der „Hunger“ – Winter is coming

Während Ihr Euch in einer Kampagne befindet, greift der „Hunger“ um sich. Der Hunger ist eine Art Verseuchung oder Krankheit. Er befällt Gebiete.

Gebiete, in denen der Hunger herrscht, werden in den Winter getaucht.

Ressourcen im Gebiet des Hungers sind eingefroren und nicht zugänglich. Monster und Gegner sind durch ihre Verseuchung stärker und bilden größere Gefahren. Selbst friedliebende Tiere werden im Hunger nachts zu Bestien – die tagsüber jedoch durch das Sonnenlicht getötet werden.

Indem Ihr die Seuchenherde des Hungers zerstört, könnt Ihr ein Gebiet wieder befreien. Auf Dauer funktioniert das aber nicht. Hunger breitet sich schneller aus, als Ihr ihn aufhalten könnt, und irgendwann ist die Welt durch ihn verloren.

Crowfall Hunger 1

Ein PvP-MMORPG mit einigen PvE-Inhalten

Durch die Kampagnen und die eigenen Königreiche legt Crowfall einen starken Fokus auf PvP. Spieler bekämpfen sich gegenseitig, um das eigene Königreich auszubauen und stärker werden zu können.

Dementsprechend wenige PvE-Inhalte gibt es. Raids und Dungeons, wie sie in den meisten MMORPGs zum Standard-Repertoire gehören, haben in Crowfall keinen Platz. Das PvE beschränkt sich auf die Open World.

Ihr trefft in Kampagnen immer wieder auf Gruppen von Monstern und Gegnern, die Gebiete besetzen können. Sie beanspruchen einen Teil der Welt und stellen dort eine permanente Bedrohung dar.

Diese Monstergruppen können sich auch frei durch die Welt bewegen, als Rudel von Wölfen oder Heerschar von Zentauren. In größeren Gruppen können auch Boss-Monster warten, die Ihr bekämpfen könnt. Ihr schwebt dabei jedoch stetig in Gefahr, von anderen Spielern überfallen zu werden.

Crowfall Ban_Zombiewood

Crowfall hat eine vielversprechende Entwicklung

Crowfall wird seit vielen Jahren entwickelt. Bereits 2015 haben wir von MeinMMO über das neue MMO berichtet, das „mit dem Genre abrechnen will“. Damals war Crowfall ein kleines Indie-Projekt mit dem Ziel, 800.000 Dollar für einen Kickstart zu sammeln.

Die Entwickler des Spiels sind dabei Legenden des MMORPG-Genres. Gegründet wurde das Studio ArtCraft von J. Todd Coleman (Shadowbane, Wizard 101) und unter anderem von Gordon Walton (Ultima Online, Star Wars Galaxies, SWTOR).

Crowfall wurde damit schnell zu einem Hoffnungsschimmer für MMORPG-Fans und hat zum Ende des Backings bereits 1,7 Millionen Dollar mit über 17.000 Unterstützern eingenommen. Später wuchs die Crowdfunding-Summe sogar auf 3 Millionen an.

Das Studio hat hier aber nicht aufgehört. Im Laufe der Zeit hat ArtCraft immer mehr Backer, Partner und Investoren gefunden und das Budget so auf über 20 Millionen Dollar gebracht. Crowfall ist damit eines der größten Crowdfunding-MMORPGs aller Zeiten.

Crowfall Kopf 2

Eine eigene Engine nur für das Spiel

Das Studio hat für die Erschaffung von Crowfall eine eigene Engine entwickelt: die Artisan Engine. Das Tool zur Entwicklung soll eine Art Baukasten sein, mit dem Charaktere, Ausrüstung, Monster und andere MMORPG-typische Inhalte erschaffen werden können.

Durch die eigene Engine soll Crowfall besser unterstützt, entwickelt und weiterentwickelt werden können:

Die Artisan Engine beinhaltet ein bodenständiges Feature-Set, mit dem das ganze Spektrum an Herausforderungen gemeistert werden kann, das auftaucht, wenn eine Welt tausende-über-tausende Spieler gleichzeitig unterstützen soll. – Pressemitteilung von Crowfall

ArtCraft hat bereits damit begonnen, die Lizenz an der Engine zu verkaufen. Die Einnahmen aus diesen Verkäufen dürften auch der Entwicklung von Crowfall zugute kommen.

Crowfall Stadt

Spieler haben großes Interesse

Crowfall setzt bei der Entwicklung stark auf die Hilfe von Spielern und Backern. Wer das Spiel finanziell unterstützt, hat ab einem bestimmten Wert auch Zugang zu den Tests und kann dabei helfen, Crowfall zu formen und zu verbessern.

Der Andrang der Spieler war dabei zeitweise so groß, dass Crowfall für kurze Zeit an seine technischen Limitierungen stieß, die das Studio vorher eingebaut hatte.

Spieler sind dabei laut den Entwicklern ein wichtiger Aspekt für die Entstehung von Crowfall. Die ständige Kommunikation und enge Zusammenarbeit mit den Testern lasse diese zu einer „Erweiterung des Entwicklerteams“ werden.

Je mehr die Spieler spielen und je früher sie eingebunden werden, desto mehr verstünden sie vom Entwicklungsprozess, heißt es.. Ihr Feedback helfe den Entwicklern dabei, Crowfall zu dem Spiel zu machen, das sich die Spieler wünschen.

Crowfall Into the Breach

Crowfall klingt nach einem vielversprechenden Spiel. Aber ist Crowfall ein MMORPG für Dich? – EVE Online trifft Game of Thrones.

Vorsicht, fieser Glitch auf der PS4 unterwegs – So schützt Ihr Euch

Nutzer der PlayStation 4 auf Reddit warnen andere Nutzer vor einer bösartigen Nachricht, die dazu führt, dass die Konsole nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Es gibt jedoch offenbar eine Möglichkeit, sich vor diesem Glitch zu schützen.

Wie einige Reddit-User berichten, ist aktuell eine bösartige private Nachricht im Umlauf, die beim Betrachten der Inhalte automatisch die entsprechende PS4-Konsole “brickt”, so dass sie sich nicht mehr normal nutzen lässt.

Was ist “Bricking”? Bricking bedeutet im Prinzip, dass das jeweilige Gerät zu einem Brick – also einem wertlosen Ziegelstein – gemacht wird. Die Firmware auf einem teueren elektronischen Gerät wie einem Mobiltelefon, einem PC oder einer Spiele-Konsole kann beispielsweise mit einem Code unbrauchbar gemacht werden, der eine Sicherheitslücke in der entsprechenden Software ausnutzt.

Sony-PS4

Das Gerät startet dann nicht mehr oder hängt sich dabei einfach auf. In diesem Zustand dient die Hardware höchstens noch als Staubfänger. Oftmals kann dieser Zustand dann auch nicht mehr auf normalem Wege, beispielsweise durch ein Backup, behoben werden.

Glitch zwingt zahlreiche PS4-Nutzer zum Reset auf Werkszustand

Glitch zwingt zum Reset der Konsole:  Den Worten der betroffenen Reddit-Nutzer zufolge, lässt sich dieser Zustand aktuell nicht durch einen Neustart oder das Leeren des Cache-Speichers beheben und zwingt die PS4-Spieler so zu einem Factory Reset.

Das Zurücksetzen der Konsole in den Werkszustand ist aktuell wohl der einzige Weg, eine betroffene PS4 wieder zum Laufen zu bringen.

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Der Erhalt der Nachricht könnte bereits ausreichen: Erschwerend kommt hinzu, dass man die Nachricht offenbar nicht mal zwangsläufig öffnen muss, damit sie ihre bösartige Wirkung entfalten kann.

ps4-pro

Berichten zufolge, reicht es in manchen Fällen bereits aus, dass man die Mitteilung über eine neue Nachricht auf der Konsole erhält – je nach dem, wieviel von dem bösartigen Code dabei angezeigt wird. Selbst das nachträgliche Löschen der Nachricht mit der mobilen Playstation App scheint nicht zu helfen.

So können sich PS4-Nutzer vor dem bösartigen Glitch schützen

Der Glitch wurde bereits von zahlreichen Usern an Sony gemeldet – eine offizielle Stellungnahme und Lösung für das Problem steht aber noch aus.

So schützt Ihr Eure PS4: Die einzige bekannte Möglichkeit, sich aktuell vor dem Erhalt dieser Nachricht zu schützen, besteht wohl darin, die Nachrichten-Einstellungen Eures PSN-Accounts auf privat zu stellen. Dadurch wird es zwar nicht mehr möglich sein, Nachrichten von unbekannten Nutzern zu erhalten, doch dadurch wird auch der Erhalt der bösartigen Nachricht unterbunden.

Wie ein PS4-Nutzer auf Reddit berichtete, hat diese Nachricht die PS4-Konsolen seines gesamten Teams beim Spielen von Rainbow Six: Siege gecrasht – mit Ausnahme eines Spielers, dessen Nachrichten-Einstellungen auf privat gesetzt waren. Den Worten des Nutzers zufolge kam die Nachricht von einem der Gegenspieler.

So stellt Ihr die Nachrichten auf privat: Die Nachrichten-Einstellungen sind tief in den Einstellungsoptionen vergraben. So kommt Ihr hin:

  • Geht bei Eurer PS4 auf den Menü-Punkt Einstellungen
  • Wählt dann den Punkt Konto-Verwaltung
  • Anschließend geht Ihr zum Menü-Punkt Privatsphäre-Einstellungen
  • Dort wählt Ihr Persönliche Infos / Messaging aus
  • Abschließend wählt Ihr Nachrichten aus
  • Wählt dort “Nur Freunde” oder, wenn Ihr ganz sicher gehen wollt, “Niemand” aus und bestätigt Eure Auswahl
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Quelle(n):
  1. VG247
  2. Reddit

Spieler lieben das neue Halloween-Event in Secret World Legends

Das Mystery-MMO Secret World Legends bekommt dieses Jahr ein neues Halloween-Event. Das wird von vielen Spielern gefeiert.

Was ist Secret World Legends? Dieses MMO (oder Shared World RPG) hat ein ungewöhnliches Setting. Es spielt in unserer modernen Welt, in der aber mysteriöse Kreaturen und Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Eure Aufgabe ist es, diese Geheimnisse aufzuklären und grausige Monster zu bekämpfen.

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Mit Secret World Legends erschien 2017 ein Remake des originalen Secret World aus dem Jahr 2012.

Ein Spiel wie ein Horror-Roman: Highlights von Secret World Legends sind die extrem stimmungsvollen Quests und Missionen, die euch oft vor komplexe Rätsel stellen sowie die einzigartige Grusel-Atmosphäre.

Daher sind die Halloween-Events von Secret World Legends jedes Jahr ein besonderes Highlight.

Halloween 2018 bringt neue Quest und Story

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Was ist dieses Jahr neu? 2018 bekam Secret World Legends erstmals neue Inhalte. Das gilt ebenso für Halloween-Events, die in Secret World nach dem alten keltischen Fest „Samhain“ benannt sind.

Broadcast-Event: Dieses Jahr nennt sich das Event „The Broadcast“ und lässt euch auf der ganzen Welt nach Zahlenrätseln aus einer mysteriösen Radioübertragung suchen. Der Schwierigkeitsgrad skaliert für erfahrene Spieler.

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Fauler Gaul als Login-Belohnung: Wer sich einfach nur ins Spiel einloggt, bekommt ein verwestes Zombie-Pferd kostenlos. An weiteren Tagen gibt’s weitere Goodies in Form von Kürbis-Laternen.

Kürbiskopf-Raid: Dazu kommt noch ein spezielles Event. Jede Stunde öffnet sich im zentralen Quest-Hub Agartha ein Portal. Dahinter findet ihr einen 40er-Raid gegen den notorischen Oberschurken Jack O’Lantern.

Als Lohn gibt die Möglichkeit, einen speziellen Kürbis zu öffnen, der besonderen Loot enthält. Den Loot-Kürbis bekommt ihr ebenfalls durch tägliches Einloggen.

Wie lange geht das Samhain-Event in Secret World Legends? Ihr könnt die gruseligen Halloween-Abenteuer vom 11. Oktober bis zum 01. November 2018 erleben.

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Andauend trefft ihr auf gruselige Mythen, wie hier “Jack O’Lantern”.

Spieler freuen sich: Die Nachricht über neue Halloween-Aktionen hat bei den Spielern von Secret World Legends Freude ausgelöst. Denn das Spiel lebt vor allem von seinen Storys und Events, in denen die Horror- und Mystery- Atmosphäre besonders gut rüberkommt.

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Fortnite deaktiviert eine Waffe, weil sie Spieler unsichtbar machte

Bei Fortnite ist eine Waffe nicht mehr im Spiel, sondern wurde deaktiviert. Die Ferngelenkte Rakete (Guided Missile) verursachte schwere Probleme. Sie machte Spieler unter bestimmten Voraussetzungen unsichtbar.

Das ist das Problem: Spieler konnten unsichtbar werden, wenn sie einen Schattenstein benutzten, und dabei die Schuss-Taste wiederholten drücken, während sie eine ferngelenkte Rakete ausgerüstet hatten.

Die Spieler sind dann einfach „unsichtbar“, können aber rumrennen, Waffen aufsammeln, sich heilen oder Gegner töten.

So ein Bug fordert eine sofortige Reaktion, wenn er erstmal bekannt ist. Er verbreitet sich sonst wahnsinnig schnell und sorgt für Frust und Ärger á la “Hey, wer hat mich da gerade umgebracht und wieso konnte ich ihn nicht sehen?”

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So reagiert Epic: Die Fortnite-Entwickler haben die ferngelenkte Rakete erstmal aus dem Spiel genommen. Die wird nicht mehr in Fortnite auftauchen, bis man die Ursache behoben hat.

Epic sagt nicht spezifisch, was das genaue Problem mit der Rakete ist, aber es kann eigentlich nur der Unsichtbarkeits-Glitch sein.

Rakete-Fortnite-Neu

Diese Probleme gab es vorher schon: Ironischerweise machten beide am Bug beteiligten Komponenten schon früher Ärger:

Ninja

Das Deaktivieren von Items hat mittlerweile bei Fortnite Tradition. Das Patch-Tempo des Spiels ist rasant – jede Woche kommt zumindest ein kleiner Patch, alle zwei Wochen ein größerer und alle 10 Wochen der große “Season-Patch”. Immer wieder kommt es da zu Schwierigkeiten, auf die Epic meist rasch reagiert.

Man kann schon rätseln, welchen Stress die nächsten neuen Items verursachen wie der Quad-Raketenwerfer oder dieses neue Ungetüm:

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Quelle(n):
  1. PC Gamer
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The Division 2 macht bei Exotics einen auf Destiny – ohne Recycling

Heute, am 11. Oktober, lief ein weiteres State of the Game von The Division. Thema waren vor allem Waffen und Waffen-Talente in The Division 2, außerdem ist ein neuer Shield aktiv. Das Wichtigste ist aber: The Division 2 orientiert sich bei den Exotics offenbar an Destiny.

Im Entwickler-Live-Stream ging es vor allem um die Waffen in The Division 2. Dabei gab es neue Infos zu den Exotics, die wohl ähnlich funktionieren werden, wie in Destiny.

Außerdem gab es ein paar Details zu der neuen Waffen-Klasse, den Gewehren, und den Waffen-Talenten. In The Division 2 erhalten Spieler durch Waffen-Talente passive Boni.

Das sind die wichtigsten Infos.

the division 2 dev blog header

Exotische Ausrüstung funktioniert ähnlich wie in Destiny

Laut Massive wird viel Arbeit in die Entwicklung von neuen, exotischen Waffen gesteckt. Diese sollen in The Division 2 wichtiger werden.

Wie will man das schaffen? Man will bei den exotischen Waffen noch mehr auf die Einzigartigkeit setzen.

  • Die Geschichten hinter den Exotics sollen deutlich besser ausgearbeitet sein
  • Man wird in The Division 2 nur noch eine exotische Waffe ausrüsten können
  • Die Exotic-Talente sollen noch spezieller werden
  • Exotische Waffen, die Ihr im Low-Level erhaltet, lassen sich offenbar mit ins Endgame nehmen

Kein Recycling: Es wird keine exotischen Waffen aus dem Vorgänger, The Division 1, geben.

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Immerhin schaffen es einige der Waffen-Modelle, wie das der exotischen Maschinenpistole The House, oder der Teufel&Ferse, als normale Waffen in das Spiel.

Wird es exotische Ausrüstung geben? Es wurde nur nebenbei erwähnt, aber dennoch bestätigt. Es wird exotische Ausrüstungs-Teile in The Division 2 geben. Hierzu hielt sich Massive aber noch bedeckt und verriet keine Infos.

Scharfschützen dürfen sich freuen: In The Division 2 wird es endlich ein exotisches Bolt-Action-Scharfschützengewehr geben.

Eine weitere Waffe wurde ebenfalls für The Division 2 bestätigt. Offenbar wird es die P90, eine Maschinenpistole als neues Waffenmodell geben. Ob diese als Standard-, oder als exotische Waffe kommen wird, ist nicht bekannt.

the division 2 wald

“Rifles” reihen sich zwischen Sturm- und Präzisionsgewehren ein

In The Division 2 gibt es eine neue Waffen-Kategorie, die Rifles oder Gewehre.

Welche Waffen werden zu der Kategorie gehören? Zu dieser Waffen-Klasse werden alle halbautomatischen Gewehre gehören, manche davon gab es bereits in The Division 1.

Welche Gewehre sind bisher bekannt? Offiziell bestätigt wurde bisher nur, dass die M1A, die früher ein Präzisionsgewehr war, nun zu den Gewehren gehören wird. Man kann aber davon ausgehen, dass das alle ähnlichen Waffen mit einschließt.

the division 2 scharfschütze

Waffen-Talente werden in Kategorien eingeteilt

Zwar wurden die Waffen-Talente im Blog ebenfalls behandelt, dieser bleib dabei allerdings etwas schwammig. Daher gab es im State of the Game einige weitere Infos zu den Talenten von HighEnd-Waffen.

So sind Waffen-Talente in The Division 2 aufgebaut: Zwar werden HighEnd-Waffen nach wie vor drei verschiedene Talente haben, in The Division 2 sind diese allerdings spezifischer.

Jede Waffe hat nun

  • ein aktives Talent, das beispielsweise Euren Schaden erhöht, wenn der Gegner unter einem Status-Wert steht,
  • ein “charakteristisches” Talent, welches Einfluss auf Werte wie Stabilität hat
  • und ein Talent, das nur aktiv ist, wenn Ihr die Waffe weggesteckt habt.

Somit haben Waffen in The Division 2 mehrere Kategorien und können Eure Builds nun auch passiv beeinflussen.

Was ist mit Handfeuerwaffen? Die Handfeuerwaffen sollen in The Division 2 deutlich nützlicher sein und erhalten ebenfalls ein passives Talent. Somit könnt Ihr insgesamt zwei passive Talente durch Eure Waffen erhalten.

Das soll die Build-Vielfalt erhöhen und Eure Waffenwahl noch wichtiger machen.

The division 2 screenshot

Neuer Shield “Rebel” in The Division 1 verfügbar

Der neue Shield “Rebel” ist seit dem 11. Oktober verfügbar. Dieser schickt Euch in den Widerstand-Modus, in dem Ihr Wellen von Gegnern bekämpfen müsst.

Was sind Shields? Hierbei handelt es sich um Ingame-Achievements, die Belohnungen für The Division 1 und 2 freischalten. Die insgesamt 12 Shields erscheinen im Monatsrhythmus und geben Euch jedes mal andere Auftrage.

Das müsst Ihr für den neuen Shield tun: Ihr müsst Welle 15 in Widerstand-Modus erreichen. Dieser Shield ist nicht rückwirkend, Ihr müsst also auf jeden Fall nochmal bis Welle 15 kommen.

Das passiert sonst noch im Oktober:

  • Vom 19. bis zum 22. Oktober erhaltet Ihr doppelte Einsatzleistungsbehälter
  • Das Global Event Blackout startet am 22. und läuft bis zum 29. Oktober

Was haltet Ihr von den Infos?

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Indie-Game bekommt Riesen-Zulauf, weil Entwickler Mist baute

Eigentlich wollte der Entwickler des Indie-Weltraum-Games Evolvation nur illegal weiterverkaufte Keys sperren. Doch mit diesem Klick löste er eine Kettenreaktion aus.

Was ist Evolvation? Evolvation ist ein Weltraum-Arena-Shooter mit Raumschiffen. Das Indie-Spiel war auf Steam bislang kaum bekannt. Daher gab einer der Entwickler einen Schwung Steam-Keys heraus, um Spieler anzulocken. Doch leider wurden diese Keys von einigen Zeitgenossen illegal weiterverkauft.

Was hat der Entwickler gemacht? Diese Redistribution stank dem Dev gehörig. Daher beschloss er, sie kurzerhand zu sperren. Allerdings stellte er sich dabei nicht sonderlich geschickt an. Denn anstatt nur die widerrechtlich weiterverteilten Keys zu sperren, sperrte er auch viele legal erworbene Zugangscodes.

evolvation-03

Ehrliche Kunden flippen aus: Was dann geschah, war kein Wunder. Denn massig Spieler waren plötzlich vom Spiel ausgeschlossen und machten ihrer Wut auf Steam Luft. Einige bezeichneten den Entwickler sogar als „Geldgeilen Affen“.

Spiel wird free2play und bricht zusammen

Wie wollte der Entwickler den Schaden wiedergutmachen? Der Entwickler bemühte sich derweil um Schadensbegrenzung, denn die schlechte Publicity wäre sonst der Tod seines Games. Doch Steam konnte und wollte die Key-Sperrung nicht rückgängig machen.

Stattdessen empfahl man dem Entwickler, sein Game doch erstmal kostenlos anzubieten, bis er eine bessere Lösung ausgetüftelt hätte.

Spieler rennen die Server ein: Was dann passierte, war allerdings nicht vorhersehbar gewesen. Denn die Nachricht über das kostenlose Spiel verbreitete sich viral und massig neugierige Spieler holten es sich. Dadurch erreichte Evolvation schlagartig ein Maximum an 172.870 Spielern, die gleichzeitig online waren!

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Das brachte die Server zum Einknicken, die niemals auf diesen Ansturm ausgelegt waren. Es kam zu massiven Lags, Schiffe wurden nicht aus der Datenbank geladen und viele Spieler kamen erst gar nicht ins Spiel.

kurve
So explodierte die Spielerzahl von Evolvation.

Spiel ist weiter in Gefahr: Daher muss der Entwickler nun die Server aufrüsten und hofft derweil, dass die Spieler ihm weiter treu bleiben. Blöderweise war das Spiel aber nie auf ein Free2Play-Modell ausgelegt und enthält keinerlei Monetarisierungs-Optionen. Dem Entwickler geht also langsam das Geld aus und er verdient derzeit keinen Cent mehr mit dem Spiel.

Bleibt zu hoffen, dass Evolvation trotzdem die Kurve kriegt und diese Krise überlebt.

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  1. PC-Gamer
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