CoD MW: Neues Update nimmt Modus schon wieder raus, der zu viel XP gab

Call of Duty: Modern Warfare brachte am 26. Februar ein Backend-Update und entfernte damit den spaßigen aber fehlerhaften “Infected Ground War”. Außerdem wurden kleinere nervige Fehler behoben.

Was wurde da alles geändert? Nach dem größeren Update 1.15 schob Call of Duty: Modern Warfare am 26. Februar noch ein kleines Backend-Update nach und fixte damit einige nervige Fehler, entfernte aber auch die spaßige Übergrößen-Variante des Infiziert-Modus “Giant Infection”.

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Zusätzlich wurden Fehler in den Matches mit “Call of Duty League”-Regeln und die mysteriösen Aufforderungen entfernt, seinen Rang zurückzusetzen, um beschädigte Dateien zu reparieren.

XP-Exploit im Bodenkrieg und kaputter Perk

Was war mit dem “Infizierten Bodenkrieg” los? Der Spaß-Modus “Infiziert” bekam mit Update 1.15 eine Übergrößen-Variante und konnte in Bodenkrieg-Ausmaßen gespielt werden. Hier nahmen viel mehr Spieler teil, als bei den normalen Infiziert-Matches. Auf das Chaos, das manchmal an Zombie-Horden erinnert, die hinter den letzten schmackhaften Gehirnen der Menschheit her sind, müssen wir erstmal verzichten.

Offenbar gab der Modus mehr XP als gewollt und wurde zur Überarbeitung erstmal wieder aus der Playlist genommen. “InternalExzos” meinte auf reddit: “[…] ich habe es geschafft mit einem Freund zu überleben und wir hatten nicht einen Kill und haben trotzdem knapp über 30.000 XP bekommen.[…].” Den Entwicklern war das offenbar zu viel. Der Modus soll aber nach der Überarbeitung zurückkommen.

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Warum wurde “Zusammenflicken” überarbeitet? Der Perk stärkte eure Gesundheits-Regeneration und war wohl seit einiger Zeit fehlerhaft, wenn ihr ihn als “Spezialisten-Perk” ausgewählt hattet. In dem “schwitzigen” Beitrag des Redditors “-Stun-” seht ihr die Auswirkungen des Fehlers:

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Kills halfen nicht bei der Regeneration und der CoD-Soldat bekam von seinem HUD lange die “blutigen” Bildschirmränder angezeigt, um auf den eigenen Schaden hinzuweisen. Der Perk sollte nun wieder ordentlich funktionieren.

Regimenter und Rank-Reset machen schon wieder Ärger

Was stimmte mit den Regimentern nicht? Hier hatten Spieler wohl vereinzelt Probleme, neue Mitglieder in ihre Gruppen einzuladen. Die Regimenter brachten tolle, neue Funktionen ins Spiel. Zum Beispiel eine Happy Hour die euch für eine Stunde am Tag Doppel-XP bringt, wenn ihr mit einem Regiment-Kumpel zockt. Die Stunde könnt ihr sogar selbst auswählen.

cod modern warfare glitch gamertag green
Die Regimenter machten schon einmal Ärger und ließ Spieler die Farbe ihrer kompletten Nicknames ändern. Feinde konnte so wie Freunde aussehen.

Doch bisher machten die Regimenter auch einige Probleme. Anfangs konnten Spieler die Farbe ihrer Namensplaketten ändern und für einen Tag, zeigten alle Regiment-Tags [3 3] an. Das hielten einige Spieler aber nicht für einen Bug, sondern einen Hinweis auf den Warzone-Release.

Warum taucht der Rank-Reset-Fehler immer wieder auf? Das könnten uns nur die Entwickler verraten. Doch dieser recht gemeine Fehler, der uns auffordert unseren Multiplayer-Fortschritt der aktuellen Season zu löschen, taucht seit Update 1.13 immer mal wieder auf.

Die Entwickler versprachen allerdings, dass der Fehler, auch wenn ihr “JA” auswählen solltet, euren Fortschritt nicht löscht. Ich selbst bekam schon die Meldung, dass mein Fortschritt “erfolgreich” zurückgesetzt wurde, danach war aber alles wie vorher.

cod modern warfare update cdl regeln beschränkung
Bei Matches mit CDL-Regeln gibt es viele Beschränkungen.

Was war mit den Killstreaks los? Diese Änderung betrifft nur Matches, die ihr mit “Call of Duty League”-Regeln startet. Mit dem letzten Update entfernten die Entwickler hier alle Killstreaks und einige waren trotzdem noch verfügbar. Mit den Anpassungen können die Abschussserien jetzt nicht mehr benutzt werden und die Entwickler versprechen sich davon einen besseren Wettbewerb.

Gibt es noch Fehler, die euch besonders nerven? Was sollten die Entwickler am dringendsten angehen? Oder sollen sie lieber erstmal die “Warzone” bringen?

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Eine der schrecklichsten Titanfall-Waffen kommt zum Glück nicht zu Apex Legends

Auf Twitter machte ein möglicher Leak zu Apex Legends die Runde, der eine ganz besondere Waffe aus der Titanfall-Reihe andeutete. Und die Community fürchtete sich schon – Nun gibt es Entwarnung.

Update vom 27.02.: Auf Twitter erklärte Respawn Entertainment, dass die Waffe nicht ins Spiel kommen würde. Der Design-Director Jason McCord schreibt, dass das Fehlinformationen wären, die sagen, dass die Waffe ins Spiel kommen würde. Sie komme nicht zu Apex Legends.

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Weiter gehts mit dem ursprünglichen Artikel, der aufzeigt, warum die Waffe so gefürchtet ist.

Um welche Waffe geht es? Auf Twitter teilte der Dataminer “That1MiningGuy”, der auch zu Season 4 und der vermeintlichen Legende “Forge” erste Infos gesammelt hatte, einen Screenshot.

Auf dem ist ein Ordner zu sehen, der mit “Smart Pistol MK6 Bullet” benannt ist. Bei der Smart Pistol MK6 bzw. MK5 handelt es sich um Waffen aus der Titanfall-Reihe, die die Fähigkeit haben, über automatische Zielerfassung Gegner zu eliminieren. Wie das aussieht, seht ihr beispielsweise hier:

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Dementsprechend stark und gefürchtet war die Kanone in Titanfall. Der Dataminer beschreibt seinen Tweet bereits mit “bitte sei ein Scherz, bitte sei ein Scherz, bitte sei ein Scherz” – und trifft damit auch die ersten Reaktionen aus der Community.

So reagieren die Fans: Unter dem Post von That1MiningGuy gibt es bereits einige Kommentare. Eine Userin, die die Waffe offenbar nicht kennt, antwortete schlicht mit “What?” – woraufhin That1MiningGuy antwortete: “Du kennst die Hölle der Smart Pistol nicht. Und ich bete, dass du es niemals musst.” Weitere Reaktionen klingen ähnlich:

  • “Nein…bitte nein… nein nein nein. Nein gottverdammt”, schreibt ein User.
  • “Oh Gott, nicht nochmal”, sagt ein weiterer.
  • “Ich habe mir gerade ein bisschen Gameplay der Smart Pistol angeschaut”, sagt User ZilkeApex: “Apex Entwickler, wenn ihr das hier lest, bitte nicht, um Gottes Willen, habt Erbarmen.”
  • Und User SkynetOp sieht es positiv: “Ich kann mein 60-Kill-Game mit ihnen allen als Headshots kaum erwarten, wenn das hier zu Apex kommt.”

Klingt insgesamt, als seien zumindest die ersten Reaktionen nicht unbedingt dafür, die Pistole mit Auto-Aim ins Spiel zu bringen. Fraglich wäre auch, ob sie im Falle einer Einführung als Standard-Waffe kommen würde, oder als reine Gold-Waffe aus Drops wie etwa die Kraber.

Insgesamt bleibt aber unsicher, ob die Waffe überhaupt ins Spiel kommt. Der erste Hinweis sorgte jedenfalls für wenig Begeisterung.

Ziemlich gut kam hingegen das Ping-System aus Apex Legends an. Vor allem bei anderen Shootern:

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Quelle(n):
  1. Dexerto

The Division 2: Warlords-Erweiterung bringt neue Skills – 3 sind schon bekannt

Mit der neuen Erweiterung “Warlords of New York” spendiert The Division 2 euren Agenten neue Skills. Einige davon sind bereits bekannt. Zudem lassen sich auch über die Seasons neue Skills verdienen. Wir fassen zusammen, was man bisher dazu weiß.

Was hat es mit der neuen Erweiterung auf sich? Erst vor Kurzem ging der letzte Inhalt von Jahr 1, die Episode 3, an den Start. Doch bereits am 3. März kommen die nächsten neuen Inhalte für The Division 2 – und zwar in Form der großen Erweiterung „Warlords of New York“.

Das Warlords-Addon bringt zahlreiche Änderungen und eine Menge neuer Inhalte ins Spiel: unter anderem eine neue Open World in New York und frische Spielzeuge für die Agenten wie neue exotische Waffen oder neue Skills.

Das nahmen wir uns zum Anlass, um die neuen Fertigkeiten der Agenten näher zu beleuchten.

Diese neuen Skills sind bereits bekannt

Das wissen wir schon: Bisher sind 3 Skills bereits bekannt – dazu ein paar Varianten der jeweiligen Fertigkeiten.

Quelle: Holy_13 Gaming auf YouTube

Dazu zählen

  • die Falle (Trap) mit 2 verschiedenen Ausführungen
  • der Köder (Decoy)
  • sowie die Haftbombe (Sticky Bomb) mit 3 verschiedenen Ausführungen

Insgesamt sind aktuell also 6 neue Skill-Ausführungen bekannt.

Was können die neuen Skills? Im bisher gezeigten Gameplay zur neuen Erweiterung konnte man schon einige neue Skills im Einsatz sehen. Man hat sogar bereits einige Details entdeckt, die Rückschlüsse auf die Funktion mancher Modifikationen zulassen.

Quelle: Holy_13 Gaming auf YouTube

Die Falle:

  • Die Schock-Ausführung der Falle kann ähnlich wie der Drohnenstock geworfen werden. Diese sendet dann Stromschläge aus, die Gegner in der Nähe schocken und mit einer Art Stromkette binden.
  • Was die zweite Ausführung der Falle kann, ist noch nicht genau bekannt. Doch Ingame-Symbole deuten darauf hin, dass es sich um eine Explosiv-Version handeln wird.
Quelle: Holy_13 Gaming auf YouTube

Der Köder:

  • Der Köder verfügt bisher nur über eine bekannte Ausführung. Er kann geworfen werden und erzeugt dabei ein Hologramm mit dem Abbild eures Agenten, das die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zieht und euch so die Chance zum Rückzug oder zum Flankieren gibt.
Quelle: Holy_13 Gaming auf YouTube

Die Haftbombe:

  • Die bereits aus dem ersten Teil bekannte Sticky Bomb, die aus einem handlichen Werfer abgefeuert wird, kommt mit insgesamt 3 verschiedenen Abwandlungen.
  • In der Grundausführung gleicht sie im Prinzip einer Granate, die verschossen wird, an Gegnern haften bleibt und dann auf Knopfdruck ferngezündet werden kann.
  • Außerdem gibt es eine Feuer-Variante der Sticky Bomb, die dann am Gegner haften bleibt und dann mit Feuer um sich sprüht und alles in einem bestimmten Umkreis in Brand setzt.
  • Abgerundet wird die Sticky Bomb durch eine EMP-Version. Dabei handelt es sich um ein EMP-Störgerät, das verschossen werden kann und feindliche Skills oder beispielsweise die Roboter-Hunde der “Black Tusk” außer Gefecht setzt.
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Wie bekommt man die neuen Skills? Die Schockfalle, der Köder, sowie die reguläre und die Feuer-Sticky-Bomb spielt ihr euch frei, in dem ihr die 4 Warlords aus der Kampagne der neuen Erweiterung besiegt. Dabei handelt es sich im Prinzip um ihre Skills, die ihr dann übernehmen könnt.

Quelle: Holy_13 Gaming auf YouTube

Doch wie bekommt man die anderen Skill-Variationen? Zum einen könnte der Skill beispielsweise über eine neue Spezialisierung kommen, wie es unter anderem beim Geschütz oder der Drohne der Fall war. Doch offenbar gibt es auch noch eine andere Möglichkeit, die bislang unter dem Radar geblieben ist – die Seasons, wie im Falle der EMP-Haftbombe.

Bald lassen sich über die Seasons weitere neue Skills verdienen

Das ist interessant: Die Warlords aus der neuen Erweiterung sind offenbar nicht die einzigen Hochwert-Ziele, auf die wir in Zukunft treffen werden. Darüber sprachen die Entwickler in einem Stream nach dem Reveal der neuen Erweiterung.

Auch die Season 1, die am 10. März startet, wird eine Art eigenen neuen Warlord oder eine Art Spitzengegner haben, den es zu jagen und auszuschalten gilt. Diesen schaltet man frei, indem man 4 kleinere saisonale Gegner ausschaltet, die im Abstand von 3 Wochen live gehen und durchgehend während der Saison verfügbar bleiben. So soll auch die Story nach Warlords of New York vorangetrieben werden.

Die Roadmap für die Season 1

Ist man bei dieser sogenannten saisonalen Global Manhunt erfolgreich und bringt den saisonalen Ober-Schurken zur Strecke, dann gibt es als Belohnung seinen einzigartigen Skill – im Falle der Season 1 die EMP-Variante der Sticky Bomb.

Dafür hat man aber offenbar nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung, sprich die 12 Wochen dauernde Saison. Danach lässt sich der Skill zunächst nicht mehr erspielen.

Dieser soll wohl später auf irgendeinem Wege wieder ins Spiel kommen. Doch wie und wann genau ist bislang nicht bekannt.

So könnte es in Zukunft laufen: Denkbar und naheliegend ist, das mit weiteren Seasons auf diesem Wege auch weitere Skill-Variationen oder möglicherweise sogar komplett neue Skills ins Spiel kommen. Aber auch potenzielle neue Spezialisierungen könnten unsere Agenten in Zukunft weiterhin mit neuen Varianten ausstatten.

Übrigens, weitere Details sowie Gameplay von einigen neuen Skills findet ihr in diesem YouTube-Video von Holy_13 Gaming:

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Was haltet ihr davon, dass einige Skills sich offenbar über zeitlich begrenzte Season verdienen lassen? Eine gute Motivation oder eine Zumutung für Späteinsteiger oder Spieler mit wenig Zeit?

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EA bannt Twitch-Streamer zu FIFA 20, prangert ihn an - „Lächerlich! Hexenjagd!“, ruft der

Electronic Arts hat den 25-jährigen Kurt „Kurt0411“ Fenech aus all ihren Spielen gebannt. Das haben sie öffentlich über Twitter verkündet. Der Malteser ist einer der größten Twitch-Streamer zu FIFA 20. Er beschwert sich über die Art des Umgangs und fühlt sich ungerecht behandelt. Kurt glaubt, EA wollte ihn stoppen, weil er auf Twitch und YouTube zu erfolgreich wurde.

Das sagt Kurt0411 jetzt: Der 25-jährige Profi-Spieler, YouTuber und Twitch-Streamer hat sich in einem Statement auf YouTube an seine Fans gewandt. Er sagt, EA habe eine „persönliche Hexenjagd“ auf ihn eröffnet, die sei „lächerlich.“

EA habe Lügen veröffentlicht, die ihn jetzt dazu zwingen, seinen Freunden und der Familie zu erklären, was da passiert ist. Kurt sagt, EA hätte ihn so hingestellt, als hätte er wen umgebracht. Das Statement sei absolut nicht okay.

Titelbild kurt0411

EA spricht mehr über mich als über ihr kaputtes Spiel

Bereut Kurt das? Es klingt nicht so, als würde Kurt bereuen, was er selbst getan hat. So hat er einen Community-Manager einen „Penner“, “inkompetent” und eine „Verschwendung von Sperma“ genannt, sagt aber, dass er hinter diesen Aussagen steht.

Ein Community Manager sei immerhin eine Person des öffentlichen Lebens.

Allerdings sagt Kurt, ihm ist klar geworden, welche Verantwortung er trägt. Weil er auf YouTube und Twitch so schnell gewachsen ist, hören ihm viele Leute zu. Das letzte Mal, als er sich über EA beschwerte, wären Leute losgezogen und hätten ihn verteidigt oder Videos gemacht, EA solle ihn entbannen. Das wolle Kurt nicht. Seine Fans sollten seine Kämpfe nicht für ihn ausfechten.

Kurt sagt zudem: EA hätte mittlerweile mehr Statements über ihn abgegeben, als über den Zustand des Spiels (FIFA 20). Das sollte ihn eigentlich stolz machen, aber sei nur traurig.

FIFA 20 Allison Frust
FIFA 20 ist immer wieder in der Kritik.

Kurt denkt: Er ist zu erfolgreich, das gefällt EA nicht

So sieht Kurt den Bann: Kurt glaubt, er sei der beste darin, FIFA 20 gut aussehen zu lassen. Daher sei er enorm gewachsen. EA hätte dann entschieden, so jemand könne nicht der größte Streamer auf Twitch zu FIFA 20 werden und sei daher gegen ihn vorgegangen, um ihren “Golden Boy” zu schützen (gemeint ist offenbar der größte Twitch-Streamer zu FIFA Castro_1021).

Seinen Bann sieht er als unfair an. Er fragt:

  • Wie kann es Leute weiter erlaubt sein, FIFA 20 spielen, wenn durch sie Kinder ins Glücksspiel eingeführt wurden?

Das ist in den Augen von Kurt viel schlimmer, als alles, was er getan habe.

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Öffentliches Statement prangerte Verhalten des Streamers an

Das ist der Bann: EA hat am 24. Februar ein öffentliches Statement über ihren Twitter-Kanal veröffentlicht, indem sie sagen, sie hätten den Spieler „Kurt0411“ aus allen Spielen und von der Nutzung all ihrer Dienste gebannt.

Kurt hätte “ausfallende und bedrohliche Nachrichten” an EA-Mitarbeiter und andere eSport-Spieler über Social-Media geschickt und andere aufgefordert, das auch zu tun.

Es heißt, der Spieler hätte damit die Grenze des Anstands überschritten. Bei EA schätze man Feedback und ermutige das, aber wenn das Feedback in Drohungen und persönlichen Angriffen ausufert, dann müsse man Maßnahmen ergreifen.

Das macht den Bann so heikel: Kurt0411 wurde schon im November aus FIFA 20 gebannt, nachdem er auf das Logo von EA gespuckt hatte.

Danach liefen seine Fans Sturm. Sie forderten seine Freilassung und hackten sogar den Twitter-Account von EA Mitarbeitern.

Die öffentliche Erklärung von Electronic Arts zu dem Bann sollte offenbar Reaktionen wütender Fans vorbeugen, hat jetzt aber dazu geführt, dass sich der Streamer an den Pranger geschlagen fühlt und in eine Opfer-Rolle hineinschlüpfen kann.

MontanaBlack findet FIFA 20 schlimmer als Casino Titel
Der deutsche Streamer MontanaBlack ist ebenfalls mit FIFA erfolgreich, sieht aber Gefahren im Spiel.

Der deutsche Streamer MontanaBlack hat ebenfalls viel Erfolg mit FIFA 20 und hier vor allem mit Pack-Openings. MontanaBlack sagt aber: “FIFA 20 sei schlimmer als jedes Casino.”

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. YouTube

Path of Exile wächst und wächst – Chef erklärt, warum das MMO immer beliebter wird

Das Hack ‘n Slay Path of Exile (PC, PS4, Xbox One) ist ein großer Erfolg und wächst immer weiter. Chris Wilson von Grinding Gear Games hat dafür auch eine Erklärung.

Wie entwickelt sich Path of Exile? PoE ist sehr erfolgreich. Das Entwicklerstudio Grinding Gear Games hat eine Grafik veröffentlicht. Diese zeigt, wie sich die Anzahl der gespielten Stunden (in Millionen) des Action-RPGs seit 2015 verändert haben.

Path of Exile gespielte Stunden
So viele Stunden wurde Path of Exile in den einzelnen Jahren gespielt.

2015 waren es knapp 150 Millionen Stunden. 2019 erreichte PoE 500 Millionen gespielte Stunden – und das alleine im Westen. Das heißt, die Spielstunden, welche PoE-Fans in China und Taiwan in den Titel gesteckt haben, sind gar nicht mit eingerechnet.

Ich freue mich sowohl über das Wachstum als auch über die Tatsache, dass die Anzahl der Spieler, die wir zwischen 2018 und 2019 in Bezug auf die Spielstunden hinzugefügt haben, im Grunde der Anzahl der Spieler entspricht, die 2015 gespielt haben. Das ist ziemlich viel Wachstum, und wir hoffen, dass wir so lange weitermachen dürfen, wie wir können.”

Chris Wilson, Grinding Gear Games gegenüber VentureBeat
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Spieler bekommen das, was sie wollen

Wie kam es zu dieser Entwicklung? Grinding Gear Games versorgt die Spieler von PoE regelmäßig mit neuen Erweiterungen. Dabei geht das Team auf das Feedback der Spieler ein. Die Fans bekommen also ständig etwas Neues. Darüber hinaus sorgt die Akte-Struktur dafür, dass man Story-Fans mit neuen Akten eine Freude machen kann.

Es gibt ein Rezept für Path-of-Exile-Inhalte, das für jeden etwas enthält. Wir haben mehrere Spieler-Demografien und wir werden jede mit Inhalten versorgen, die ihnen gefallen. Wir haben eine Weile gebraucht, um diese Mischung zu erarbeiten. Die frühen Erweiterungen konzentrierten sich vollständig auf Ergänzungen der Story, der Charakteranpassung oder des frühen Spiels, wobei nicht genug Wert darauf gelegt wurde, für alle Spieler etwas zu bieten. Und obwohl das diese Gruppe von Spielern wirklich zufriedenstellte, führte es nicht wirklich zu einem tatsächlichen Wachstum der Spielerzahlen, da sich andere Leute unterversorgt fühlten.”

Chris Wilson, Grinding Gear Games gegenüber VentureBeat

Mit der neuen Erweiterung bleibt man der Formel treu: Am Abend des 25. Februar kündigte Grinding Gear Games (GGG) die neue Erweiterung Delirium an. Auch mit dieser versucht das Team, den Spielern wieder Content zu geben, den sie genießen können. Laut Chris Wilson hat man lange überlegt, was man einführen kann, um sicherzustellen, dass der Content auch zu Path of Exile passt.

Delirium führt neue Herausforderungen ein und besinnt sich dabei auf eine der Grundprinzipien von Action-RPGs: Man muss ein großes Risiko eingehen, um die besten Belohnungen zu erhalten.

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Alt und Neu existieren nebeneinander

Wie sieht die Zukunft aus? Neben Delirium arbeitet GGG schon an Path of Exile 2. Es handelt sich um ein vollwertiges Sequel. Wichtig ist den Entwicklern hier aber, dass sie den Spielern nicht nur eine neue Handlung mit sieben Akten, 19 neuen Ascension-Klassen, neue Monster und Gegenstände, Charaktermodelle, Animationen und mehr bieten. Ein wesentlicher Aspekt ist die Möglichkeit, dass Spieler ihre Charaktere und Mikrotransaktionen von Path of Exile zu Path of Exile 2 übertragen können.

Wir wollten eine echte Fortsetzung machen, die neben Path of Exile 1 existiert. Es gibt keine getrennte Community. Es gibt ein gemeinsames Endspiel. Unabhängig davon, welche Handlung man bevorzugt. Es wird einige eingefleischte Leute geben, die sagen: „Nein, ich mag das Original lieber“. Diese Leute können immer noch im Endspiel spielen und sich treffen mit ihren Freunden, die den neuen Inhalt spielen. Dies bedeutet auch, dass viele der Verbesserungen an Path of Exile 2, wie neue Rigs für die Charaktere und neue Effekte, Path of Exile 1 beeinflussen können, da sie sich noch im selben Spiel befinden. Es ist also nicht so, als würde man das Alte zurücklassen und an dem Neuen arbeiten. Es ist eine Anstrengung, das Alte neben dem Neuen zu erhalten.

Chris Wilson, Grinding Gear Games gegenüber VentureBeat

Grinding Gear Games macht derzeit offenbar mit Path of Exile alles richtig. Der Erfolg zeigt das. Mit Delirium und PoE 2 werden wir sehen, wie sich dies noch weiter verändert.

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von Noah Struthoff
Quelle(n):
  1. VentureBeat

Die Xbox Series X nimmt Raytracing für die Ohren – Und die PS5?

Die Xbox Series X will beim Release Ende 2020 mit Raytracing den perfekten Sound liefern, eine Technik, die nur Spiele für die Grafik nutzen. Und was bietet eigentlich die PS5 in Sachen Sound dagegen? Der Sound der zukünftigen Konsolen im Vergleich.

Woher stammen die Informationen? In einem Podcast (via Majornelson.com) mit dem Titel „Was könnt ihr von der nächsten Generation Gaming erwarten?“, sprachen Larry Hryb von Xbox LIVE und Jason Ronald, Director des Product Managments, miteinander.

Die beiden sprachen während des Podcasts über die Möglichkeiten und Fähigkeiten der neuen Xbox Series X. Sie reden über die neu veröffentlichten Specs der Xbox Series X, die damit die stärkste Konsole überhaupt werden soll.

Als jedoch Ronald erklärt, dass die neue Konsole nicht nur hardwarebasiertes Raytracing bietet, sondern auch Raytracing Audio, ist Hryb überrascht: „Davon habe ich noch nie gehört.“

Ronald lacht im Podcast und erklärt, wieso Raytracing Audio so wichtig fürs Gaming sei. So sagt er:

Diese räumlichen Geräusche sind ein gewaltiger Schritt, um dich mitten ins Spielgeschehen zu bringen und dass du verstehst, dass du inmitten von Gegnern stehst.

Jason Ronald, Quelle: Majornelson.com

Xbox Series X setzt 2020 auf Raytracing Audio

Ronald erklärt nun, dass die Xbox Series X erstmals auf eine Technik setzen soll, die Raytracing für Audio verwendet.

Xbox Series X Titel Heller
So soll die neue Xbox Series X aussehen.

Was steckt hinter Raytracing Audio? Mit Raytracing-Technik bot sich bisher die Möglichkeit, Grafiken besonders realistisch darzustellen, also tolles Licht und realistische Beleuchtung. Für Spieler, die ganz in einer Spielwelt versinken wollen, ist das echt cool.

Das Spiel weiß, wo sich der Spieler befindet und kann die richtigen Reflexionen zeigen. Jetzt stellt euch das einmal beim Audio vor:

  • Ihr bewegt euch durch ein Gebäude und könnt den Gegner nicht sehen.
  • Der Ton “weiß” aber genau, wo man steht und kann die Audios perfekt berechnen.
  • Der User kann dann genau hören, wo sich der Gegner befindet – zum Beispiel, dass er der Gegner drei Räume weiter steht und seine Waffe lädt.

Für Spieler wäre dies eine ganz neue Ebene in der Spielwelt zu versinken, da der Ton insgesamt eine wichtige Rolle bei der “Immersion” spielt.

Welche Voraussetzungen gibt es für Raytracing? Ronald erklärte aber nicht, wie genau das funktionieren soll. Funktioniert Raytracing Audio auch ohne Support der Spiele oder müssen Spiele Raytracing voraussetzen? Bisher ist noch nichts genaues bekannt.

PlayStation 5 – Mit 3D Audio gegen Xbox Series X

PlayStation VR
Beispielsweise im PlayStation VR-Headset wird 3D-Audio schon verwendet.

Die PlayStation 4 bietet bisher nur 5.1 Sound. Die PlayStation 5 soll hier neue Akzente setzen und auch endlich guten Sound bieten. Die Lösung steckt in Sonys selbst entwickeltem 3D-Audio

Was genau ist 3D Audio? Laut Sony lassen sich mit 3D-Audio einzelne Geräusche präzise in einem virtuellen Raum platzieren. Die Vorgehensweise ist relativ einfach:

  • Anstatt den Sound auf verschiedene Kanäle zu verteilen, wie das bisher geschieht, bekommen die einzelnen Klangquellen, wie zum Beispiel ein Gewehr oder ein Wasserfall, eine bestimmte Position im Raum zugeordnet.
  • Bei der Wiedergabe der Sounddaten verarbeitet dann spezielle Software den Sound.
  • Das Headset oder die Boxen bekommen dann die Berechnungen, wie laut bestimmte Geräusche sein müssen oder wie sie abgespielt werden müssen
  • Laut Sony funktioniere diese Technik auch mit vergleichsweise einfachen Geräten, es setzt also keine Highend-Hardware voraus.

Der Vorteil an diesem System ist, dass der Ton nicht als Gesamtpaket wie bei mehreren Kanälen kommt. Stattdessen lassen sich einzelne Geräusche präzise positionieren.

Kann man 3D-Audio schon verwenden? Ja, man 3D-Audio schon benutzen. Wer ein PlayStation VR-Headset oder ein normales PlayStation Headset von Sony besitzt, der nutzt Sonys selbst entwickelte 3D-Audio-Technik schon.

Spiele wie Call of Duy: Modern Warfare setzen auf kräftige und wuchtige Soundeffekte. Raytracing Audio könnte die Effekte auf ein ganz neues Level heben.

Wie funktioniert Raytracing – einfach erklärt

Wie funktioniert normales Rendering? Die Grafikkarte rendert die Grafik und geht dabei einfach vor:

  • Zuerst ermittelt die Grafikkarte, welche Objekte alle für den Betrachter sichtbar sind.
  • Anschließend werden diese Gegenstände simuliert. Das anschließende “Shading” liefert dann die Materialeigenschaften, dadurch wirken Oberflächen rauer oder glatter.
  • Abschließend wird das Licht berechnet. Wie fällt das Licht auf die Gegenstände und gibt es weitere Lichtquellen?

Was macht Raytracing anders? Mit der Technik wird die Darstellung von Licht auf Objekten berechnet. Spiele wie Call of Duty: Modern Warfare setzen beispielsweise schon diese Technik.

Beim Rendering wird normalerweise berechnet, wie lange die Strahlen vom Auge zum Gegenstand brauchen. Raytracing geht aber noch einen Schritt weiter:

  • Bei Raytracing wird nicht nur der Weg berechnet, den die Strahlen zum Objekt benötigen. Es wird auch berechnet, wie lang die Strahlen wieder zum Ausgangspunkt zurück brauchen.
  • Mit Raytracing wirken dadurch Licht und Reflexionen besonders realistisch, da sie perfekt auf das menschliche Auge abgestimmt sind und jede Bewegung berechnet wird.

Was ist der Nachteil von Raytracing?: Raytracing setzt viel Leistung voraus, die der Computer benötigt, um diese Darstellung zu berechnen. Aktuell bieten auch nur Grafikkarten von Nvidia die Möglichkeit, Raytracing einzusetzen. AMD möchte irgendwann im Jahr 2020 mit der Technik gleichziehen.

Was meint ihr? Spielt für Euch Audio beim Gaming eine Rolle oder ist es Euch egal, wie realistisch oder genau beispielsweise eine Schusswaffe in einem Spiel klingt?

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CoD MW bringt endlich einen richtig großen Modus ohne nervige Panzer

In Call of Duty: Modern Warfare ist der Modus “Bodenständiger Bodenkrieg” jetzt live und erfüllt den Wunsch zahlreicher Fans: Ein 64-Spieler-Kampf ohne Panzer.

Was genau ist das für ein Modus? Bodenständiger Bodenkrieg, oder auf Englisch “Boots on the Ground War”, bietet euch die Regeln und Maps von Ground War mit einem Unterschied: Es gibt keine Panzer.

Dazu sind noch die Realismus-Regeln aktiviert. Ihr spielt also mit weniger Gesundheit, ohne Fadenkreuz und HUD und auch die Mini-Map gibts nur, wenn ein Mitspieler eine Drohne ruft.

“Bodenständiger Bodenkrieg”-Modus wird gefeiert

Wie kommt die neue “Ground War”-Version an? Der Modus wird von vielen Fans bejubelt. Zahlreiche Soldaten mochten nämlich das Prinzip von Ground War und die riesigen Schlachten, doch die Panzer waren oftmals ein Dorn im Auge.

Call of duty modern Warfare Panzer
Im neuen Modus sind Panzer nur durch Killstreaks zu bekommen

Das ist jetzt anders und streckenweise muss man weite Stücke laufen, ohne einen Gegner zu sehen oder zu hören. Die 64 Spieler auf der Map sorgen aber weiterhin für viel Action und Spannung, was bei den Soldaten gut ankommt.

Schon bei der Veröffentlichung der Patch Notes sagte der reddit-User Jartasm: “Bodenständiger Bodenkrieg hört sich fantastisch an, wirklich.”

Andere Spieler stimmen zu und fügen an, dass man ruhig die Regeln noch verschärfen kann. So könnte man auch den Einsatz von Flugobjekten unterbinden und damit die Killstreaks eindämmen. Der User NeonRain111 fügt an: “Panzer waren der Grund, weshalb ich mit Ground War aufgehört habe”.

Hier gibt es Diskussionen: Die Realismus-Regeln bei Bodenständiger Bodenkrieg sorgen für Diskussionen. Es gibt viele Spieler, die die Regeln gut finden. Im Gegenzug gibt es aber auch stimmen, die dagegen sind.

Der Großteil der Kommentatoren finden die Realismus-Regeln aber gut. Ein Spieler schaffte es sogar, dank der niedrigen Gesundheit der Soldaten, 12 Camper auf einen Streich zu vernichten. So wird man mehr herausgefordert und muss durch die fehlende Mini-Map mehr auf sein Gehör vertrauen.

So heißt es von DustyUK auf reddit: “Ich liebe diesen Modus. Keine Mini-Map, einfach realistischer Bodenkrieg und Panzer sind nur Killstreaks.”

cod modern warfare action close

Was bringt das Update noch? Neben “Bodenständiger Bodenkrieg” gibt es noch weitere Änderungen. So gibt es eine neue Playlist rund um Rust, Shipment und Shoot House und eine neue Gunfight-Map. Alle Neuerungen findet ihr in unserem Artikel zum Update 1.15.

Der neue Modus “Riesige Infektion” musste bereits offline genommen werden.

Eine Map ist in Modern Warfare überhaupt nicht beliebt. Sogar Entwickler wollen sie verlassen:

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von Maik Schneider
Quelle(n):
  1. Kotaku

MMO-Gigant Nexon erwischt korrupten Mitarbeiter, beschlagnahmt 9 Dollar, bestraft ihn hart

Nexon ist eine der größten MMO-Firmen in Südkorea und führt aktuell einen Kampf gegen korrupte Mitarbeiter. In einem Fall geht es um Leaks, in dem anderen um illegal verkaufte Gutscheine.

Was ist los bei Nexon? Nexon vertreibt mit Dungeon Fighter Online eines der erfolgreichsten PC-Spiele der Welt. Doch auch Mobile-Games gehören zum Portfolio der Firma.

Im Zusammenhang mit dem neusten Spiel Counterside, das im Februar erschien, kam es jedoch zu zwei Zwischenfällen:

  • Zum einen soll ein Mitarbeiter Gutscheine für das Spiel illegal verkauft haben. Diese waren eigentlich für Mitarbeiter und Promo-Zwecke gedacht.
  • Zum anderen wurden Details zu zukünftigen Updates des Spiels in Chats geleaked.

Die Probleme wurden am 18. Februar öffentlich und am 26. Februar gab es eine endgültige Stellungnahme von Nexon zu dem Vorfall. Darin wurden weitere Details, auch zur Bestrafung der Mitarbeiter, genannt.

MapleStory 2 - War ein Hit auf Steam
Eines der bekannteren MMORPGs von Nexon – MapleStory 2 war 2018 ein Steam-Hit

Geldstrafen und Ethik-Schulungen

Was ist bei den Gutscheinen passiert? Die koreanische Firma bestätigte, dass es zu einem Zwischenfall bei den Gutscheinen gekommen ist. Ein einzelner Mitarbeiter des Entwickler-Studios soll diese illegal verkauft haben.

Dieser Mitarbeiter ergaunerte mit seiner Aktion rund 8.000 koreanische Won, was umgerechnet etwa 9,20 Dollar entspricht. Dieses Geld konnte Nexon sicherstellen.

Der Mitarbeiter wurde während der Untersuchung suspendiert, darf nun aber wieder zu seiner Arbeit zurückkehren. Trotzdem gab es eine Geldstrafe, die höher lag, als ein monatliches Einkommen. Das war laut Nexon das Maximum, das gesetzlich als Bestrafung möglich war.

Außerdem soll es eine “Ethik-Schulung” für die gesamte Abteilung geben, um zukünftig solche Verhaltensweisen zu verhindern.

Counterside Nexon
Counterside – Das Mobile-Game von Nexon, bei dem es zu den Zwischenfällen kam

Wie steht es um die Leaks? Die Leaks zu Counterside, die sich als falsch herausstellten, wurden anscheinend nicht von einem Mitarbeiter von Nexon, sondern von einer außenstehenden Person, die sich nur als Mitarbeiter ausgab, veröffentlicht.

Trotzdem möchte die koreanische Firma gegen ein solches Handeln vorgehen und hat polizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

Nexon verspricht den Spielern außerdem, zukünftig eine bessere Kommunikationspolitik zu ihren Spielen zu führen, um solche Leaks unnötig zu machen.

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Bestechung von Anwälten und Verkauf 2019

Welchen Aufreger gab es bereits bei Nexon? Der Zwischenfall mit den Mitarbeitern ist nicht der erste Aufreger, den es bei Nexon gab. 2016 kam es zu einer Anklage gegen den Mitgründer von Nexon, Kim Jung-Ju.

Er soll zwischen 2005 und 2014 einen Staatsanwalt bestochen haben, mit koreanischer Währung im Wert von 800.000 Dollar. Die Spielefirma hat sich jedoch von dem Vorfall distanziert, da er sich nur auf die Privatperson oder die Firma NXC bezog, die jedoch große Anteile an Nexon besitzt.

Nexon-Bestechung
Kim Jung-ju, Mitbegründer von Nexon

Was passierte 2019? Letztes Jahr gab es dann die Bekanntgabe, dass sich Kim Jung-Ju von seinen Anteilen trennen möchte. Er besaß zu diesem Zeitpunkt immerhin 98,64% der Firma.

Bisher scheint es jedoch noch immer keinen Käufer gegeben zu haben.

Eine andere koreanische Firma, Pearl Abyss, hat sich 2019 dazu entschieden, richtig im MMO-Markt mitzumischen. Der Entwickler von Black Desert hat immerhin 4 neue MMOs angekündigt:

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Destiny 2: Wie es aussieht, kommt die PS5 ohne Destiny 3 zum Release 2020

Wir wissen jetzt, wie es um die Zukunft von Destiny 2 steht und wir wohl noch etwas länger auf den Nachfolger warten müssen. Zudem hat sich Bungie zu weiteren Änderungen in der nächsten Zeit ausgesprochen.

Kein Destiny in 2020? Wer sich Destiny 3 als Starttitel für die Playstation 5 gewünscht hat, muss jetzt stark sein. Die nächste Sony-Konsole soll zum Ende dieses Jahres erscheinen. Aber der nächste große Schritt im Destiny-Universum wird wohl definitiv nicht mehr 2020 stattfinden.

Woher stammen die Infos? Die Informationen, auf die wir uns hier berufen, stammen direkt von Bungie – sogar von oberster Stelle. Luke Smith, der Franchise-Direktor und “Nerd von nebenan”, hat sich in einem langen Schreiben an die Spieler gewandt.

Wie im vergangenen Director’s Cut spricht er sehr persönlich über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Destiny-Universums. Er macht dabei klar, dass Destiny 2 noch ein Jahr 4 erleben wird. Seit dem Herbst 2019 und Shadowkeep befinden wir uns im dritten Jahr von Destiny 2.

Luke-Smith-Destiny
Luke Smith hat sich vom kleinen Schreiberling bis zum Destiny-Chef gearbeitet

Das ist der Fokus für Destiny 2: Aktuell setzt Destiny 2 auf ein sogenanntes Season-Modell. Etwa alle drei Monate erscheint eine neue Season. Im März steht den Spielern Season 10, die Saison der Würdigen, ins Haus.

Die Seasons liefern unter anderem neue Aktivitäten, Loot und einen Season-Pass. Diese Inhalte passen alle thematisch zu einer übergeordneten Story. Dabei sollen die Seasons ineinandergreifen und sich gegenseitig vorbereiten und auf ein größeres Ziel hinauslaufen.

Dann fangen wir an, darüber zu reden, worauf wir die Saisons in Jahr 4 richten.

Luke Smith im Director’s Cut

Die diesjährige Version der Saisons hat zu viel von dieser „Angst, etwas zu verpassen“, so Smith. Bungie wolle ihre (irgendwo begrenzte) Power nicht mehr in Aktivitäten stecken, die schon nach kurzer Zeit verschwinden.

Dennoch kann Destiny 2 nicht endlos wachsen, sei es aus technischen oder kreativen Gründen. Doch mit dem besseren Verständnis von den Seasons und dem Spieler-Feedback kann man jetzt gezielter an langlebigen Inhalten arbeiten.

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So steht es um eine große Erweiterung: Die Seasons können einen Teil der Frische und Langlebigkeit von Destiny 2 stemmen. Aber die größten und gravierenden Änderungen kamen immer von den großen Herbst-Erweiterungen wie Shadowkeep oder Forsaken.

Ob es diesen Herbst eine neue Erweiterung geben wird, sagt Smith nicht explizit. Aber erwähnt, die Erweiterungen seien ein weiterer Weg “fundamentale Änderungen am Spiel und seinen Systemen vorzunehmen”. Es kann also davon ausgegangen werden, dass wir uns in Destiny 2 in Zukunft über eine weitere Erweiterung freuen dürfen.

Forsaken bracht das angeschlagene Destiny 2 auf einen neuen Kurs

Weitere Infos aus dem Director’s Cut

In seinem Director’s Cut ging Luke Smith noch auf einige weitere Thematiken in der nahen und etwas entfernteren Zukunft ein.

Das sagt er zu Gruppenkämpfen und Faction-Rallys: Die Gruppenkämpfe sollen nicht zurückkehren. Die Aktivität kam nicht gut an und passe auch aktuell nicht zu Destiny 2. Die beliebtesten Waffen und Ausrüstungen werden in Season 10 aber in legendären Engrammen ihr Comeback feiern.

Das passiert mit Glanz-Engrammen: Ab Season 10 werdet ihr keine Glanz-Engramme mehr bei Tess kaufen können. Bungie möchte, dass ihr sofort wisst, wofür ihr euer Geld ausgebt und nicht auf einen Zufalls-Drop hoffen müsst.

Die Glanz-Engramme werden aber beispielsweise als Belohnung Season-Pass (freie Schiene) zu finden sein.

destiny 2 tess everis
Tess und ihr Everversum sind immer wieder ein Streitthema

Neuer Einstieg für New Light soll kommen: Man möchte in Zukunft den Hütern ihren Einstieg mit Destiny 2: New Light einfacher machen. Das Starterlebnis soll sich dann runder anfühlen.

Das Quest-Log wird überarbeitet: In Season 10 wird die Übersicht von eurem Quest-Menü übersichtlicher. Eine Kategorisierung soll für mehr Ordnung sorgen:

  • Exotische Quests bekommen eine eigene Einteilung
  • Saisonale Quests bekommen auch eine separate Einteilung
  • Quests aus älteren Inhalten (beispielsweise Forsaken) sollen gesondert kategorisiert werden

Was haltet ihr davon, dass Destiny 2 ein Jahr 4 spendiert bekommt? Hattet ihr euch schon auf Destiny 3 als Starttitel für die Playstation 5 gefreut? Was wir noch zur nahen Zukunft von Destiny und Season 10 wissen, lest ihr hier:

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Hearthstone: 18 starke Karten, denen ihr ab heute begegnet

Recht plötzlich hat Hearthstone eine ganze Ladung neuer Karten bekommen, die jetzt im Schlachtfeld-Modus sind. Hier zeigen wir euch alle davon.

Seit seiner Einführung zur BlizzCon 2019 ist der „Schlachtfeld“-Modus von Hearthstone ziemlich beliebt. Inspiriert von „Autobattlern“ wie Dota Underlords oder Teamfight Tactics gehen die Kämpfe hier automatisiert vonstatten und die Spieler müssen nur ihre Diener passend anordnen und aufwerten. Gestern Abend (26.02.2019) gab es dann ein neues Update, das gleich 18 frische Diener in diesen Modus gebracht hat. Neue Helden gab es ebenfalls.

Erst vor kurzem gab es auch 35 neue Karten im Hearthstone-Abenteuer.

18 neue Diener und 7 neue Helden im Hearthstone-Schlachtfeld

Das sind die 18 neuen Karten: Insgesamt 18 neue Diener könnt ihr künftig im Schlachtfeld einsetzen. Darunter ist auch der – für diesen Modus – neue Einheitentyp „Drache“, der viele neue Synergien ermöglicht. Aber auch Dämonen-Fans können sich freuen, denn es gibt endlich einen Rang-6-Dämon. Zuvor fehlte ein Diener in dieser Kategorie.

Das sind die 7 neuen Helden: Zusätzlich zu den Dienern gibt es auch 7 neue Helden. Die kommen wie gewohnt mit einer eigenen Heldenfähigkeit daher, die großen Einfluss auf den Ausgang der Partien nehmen kann. Darunter sind nicht nur die großen Drachenaspekte, sondern auch ein eher verpeilter Drache namens Renogos – das ist der Forscher Reno Jackson, der sich nach langer Fan-Theorie der Spieler wirklich als Drache entpuppt hat.

Bedenkt, dass alle vorgestellten Karten und Helden lediglich im Schlachtfeld-Modus (Battlegrounds) funktionieren. In den anderen Modi sind sie nicht verfügbar.

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Allem Anschein nach hat Blizzard also vor, diesen Spielmodus lange zu unterstützen und immer wieder mit neuen Dienern, Typen und Helden zu versehen. Wer diesen Spielmodus von Hearthstone mag, der wird daran wohl noch eine lange Zeit seinen Spaß haben.

Wie gefallen euch die neuen Karten und Helden? Frischen sie den Schlachtfeld-Modus gehörig auf?

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Darum kassiert ARK Genesis gerade so viele negative Reviews auf Steam

Die Erweiterung Genesis für das Online-Survivalgame ARK: Survival Evolved ist da – allerdings mit Verzögerung. Doch die ersten Reaktionen fallen alles andere als positiv aus. Was ist da los?

Wann erschien Genesis? Der Release musste kurzfristig um mehrere Stunden verschoben werden. Eigentlich hätte Genesis am 25. Februar um 19:00 Uhr starten sollen, es war dann erst gestern Morgen gegen 7:00 Uhr soweit.

ARK-Genesis-Release-Angriff
ARK Genesis bietet coole neue Feinde, die kleinen Gebiete kommen aber nicht so gut an.

Der Start verlief nicht so gut

Wie reagieren die Spieler? Die Laune von nicht gerade wenigen Spielern ist im Keller. Die Verzögerung hat schon für einiges an Kritik gesorgt. Doch viel mehr ärgern sich Fans über den Zustand der Erweiterung. MeinMMO-Autor Sascha Asendorf hat hierzu auch schon seine Meinung geäußert.

Was wird kritisiert? Die Inhalte von Genesis entsprechen nicht dem, was sich so mancher Fan gewünscht hat.

  • Anstatt einer großen Open World gibt es nur sechs relativ kleine Gebiete
  • Die Missionen sollen vom eigentlichen Spiel ablenken, anstatt es zu unterstützen
  • Die Minispiele können nur im Multiplayer gespielt werden
  • Die Story ergibt keinen Sinn, da es nach der letzten Erweiterung eigentlich keine Simulationen mehr geben sollten, man sich jetzt aber trotzdem wieder in einer befindet
  • Es ist nicht möglich, auf die eigene TEK-Ausrüstung zuzugreifen
  • Flugsaurier lassen sich zwar zähmen aber nicht reiten
  • Es ist nicht möglich, in den Missions-Zonen zu bauen

Was ist das Besondere an der Kritik? Wie man sieht, wird nicht wirklich der technische Zustand der Erweiterung kritisiert, was sich mit Patches beheben lassen würde. Die Spieler sind vielmehr vom Inhalt und dem gesamten Konzept von Genesis enttäuscht. Da wird es für die Entwickler vom Studio Wildcard schwierig, an großen Verbesserungen zu arbeiten.

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Fans zeigen sich bisher wenig begeistert

Was sagen die Fans? Auf Steam finden heftige Diskussionen zum Start von Genesis statt. Die Wertungen auf Steam sacken seit dem Release der Erweiterungen ebenfalls ab.

  • Roachy meint auf Steam: „Grundgütiger, diese Erweiterung ist SCHRECKLICH! Ich dachte mir, wenn es so schlimm ist wie Exctinction, gebe ich sie zurück. Aber es ist viel schlimmer als Extinction!“
  • SprinkCal schreibt auf Steam: „Ich habe ARK noch nie in einem schlechteren Zustand gesehen!“
  • Zerbeiler erklärt auf Steam: „Die Karte nimmt einem das Gefühl von Freiheit. Ich kann mich mit diesen Abgrenzungen nicht anfreunden. Ich hatte mir eine große offene Map erhofft.“
  • Steam-User liberator65853 sieht es nicht ganz so kritisch: „Ich empfehle es, wenn man das Basisspiel mag. Die Biome sind großartig und die neuen Kreaturen sind unglaublich. Ja, es gibt jetzt Missionen, um eine Währung namens Hexagons zu bekommen, mit der man Ressourcen kaufen kann. Aber es gibt tolle neue Kreaturen, Missionen und die Hexagons lassen es meiner Meinung nach nicht weniger wie ein Survivalspiel erscheinen.“

Genesis kam zum Start also nicht so gut an. Das Studio Wildcard muss nun schauen, wie sie die Fans wieder zufriedenstellen können.

Habt ihr Genesis schon gespielt? Was sagt ihr zur neuen Erweiterung von ARK?

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Quelle(n):
  1. Gamestar
  2. Steam

Last Epoch könnte der nächste Steam-Hit wie Wolcen werden

Steht mit Last Epoch schon der nächste Steam-Hit in Sachen Hack and Slay an? Wir stellen euch das Action-RPG vor, das dem beliebten Wolcen durch ein spannendes Feature gefährlich werden und die Zeit bis zum Release von Diablo 4 überbrücken könnte.

Was ist Last Epoch? Das Action-RPG von Eleventh Hour Games möchte das “Hack and Slay”-Genre durch eine interessante Mechanik erweitern: Zeitreisen.

Ihr bereist in Last Epoch eine große Welt, die ihr in vier verschiedenen Zeitepochen erforschen könnt, die sich alle voneinander unterscheiden. In den Gebieten bekämpft ihr, typisch für ein “Hack and Slay”, jede Menge Monster und sammelt viel Loot. Darüber hinaus verbessert ihr euren Helden mithilfe von Skills für seine gewählte Klasse.

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Reise durch die Zeit

Wie funktionieren die Zeitreisen? Innerhalb der Story des Action-RPGs Last Epoch bereist ihr die Welt in vier Zeitebenen. Ihr erlebt mit, wie sich die Welt verändert und bekämpft stets andere Feinde.

Auch außerhalb der Story spielen Zeitreisen eine wichtige Rolle. Es ist beispielsweise möglich, ein Item zu verstecken. Reist ihr dann in die Zukunft, könnt ihr es hier wiederfinden. In der Zwischenzeit ist der Gegenstand mächtiger geworden und damit für euch viel nützlicher.

Zudem nutzt ihr Skills, durch welche ihr eure Gegner entweder einige Sekunden in die Zukunft oder in die Vergangenheit schickt. Das hat taktische Auswirkungen auf die Kämpfe. Machen euch beispielsweise viele Monster das Leben schwer, dann schickt ein paar von ihnen in die Zukunft, um es später mit ihnen aufzunehmen.

Last Epoch Drache
Im Action-RPG Last Epoch stehen knackige Kämpfe an, wie etwa gegen diesen Drachen.

Welche Features bietet Last Epoch noch? Last Epoch ist zwar im Grunde schon ein typisches “Hack and Slay” geht aber auch mit manchen Spielmechaniken eigene Wege.

  • Im Gegensatz zu etwa Wolcen, bei dem ihr Builds über Skills zusammenstellt, wählt ihr zu Beginn eine Basisklasse und könnt später in Meisterklassen aufsteigen.
  • Eure Klasse entwickelt ihr anhand eines Skilltrees weiter, wobei jeder Skill noch seinen eigenen Augment-Tree besitzt. Darüber verändert ihr die Art, wie eine Fertigkeit funktioniert.
  • Die Loot-Hatz ist auch bei Last Epoch ein zentrales Element. Wie in anderen “Hack and Slays” findet ihr Zufalls-generierten Loot, darunter auch wie in Wolcen “Unique Items”, zum Beispiel einzigartige Waffen und Rüstungen.
  • Im Time-Lost Colosseum tretet ihr in PvP-Kämpfen gegen Mitspieler an.

In welchem Zustand befindet sich das Hack and Slay? Momentan ist Last Epoch noch in der Early-Acces-Phase, bei der ihr über Steam für 29,99 Euro mitmachen dürft.

Wann ist der geplante Release? Die Entwickler erklären, dass Last Epoch im vierten Quartal 2020 offiziell erscheint.

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Das Action-RPG kommt gut an

Wie kommt die aktuelle Version an? Es gibt schon einiges an Feedback zur Early-Access-Version von Last Epoch. Die Meinungen fallen größtenteils positiv aus. Auf Steam hat das Hack and Slay momentan eine Wertung von 87% in den vergangenen 30 Tagen und eine Gesamtwertung von 78%.

Die Spielerzahlen sind jedoch noch etwas gering. In den letzten 30 Tagen spielten laut Steamcharts rund 155 Spieler gleichzeitig, der Peak lag bei 1.548 Spielern.

Die flüssige Steuerung, die abwechslungsreichen Gebiete, der viele Loot sowie die unterschiedlichen Gegner kommen positiv an. Es werden sogar schon Parallelen zu Path of Exile gezogen, weil das Skillsystem recht komplex ist und schon jetzt jede Menge Content zur Verfügung steht.

Kritisiert wird noch das Balancing. Der Schwierigkeitsgrad soll ab etwa Level 30 plötzlich extrem anziehen. Auch die Grafik kann nicht ganz mit der von etwa Wolcen mithalten.

  • Perijax schreibt auf Steam: „Kann man das Spiel jetzt schon empfehlen? Denjenigen die sich bewusst sind, dass es noch eine frühe Beta ist und was dies bedeutet: Ja! Alle anderen sollen vielleicht noch ein wenig warten.“
  • Ana Brays milky Tighs meint auf Steam: „Das Spiel befindet sich noch im Test, aber es ist vielversprechend. Ich habe viel Spaß beim Spielen und freue mich auf weitere Updates. Die Grafik könnte etwas Arbeit gebrauchen, und viele Charaktere und Umgebungen sehen veraltet aus, aber das Gameplay und die Charakterentwicklung fühlen sich beide großartig an.“
  • Retromastery erklärt auf Steam: „Wenn alles gut geht, könnte dies ein großer Konkurrent für Path of Exile werden. Es gibt jetzt schon Inhalte von mindestens hundert Stunden und die Entwickler machen einen erstaunlich guten Job.“

Hattet ihr schon die Möglichkeit Last Epoch anzuspielen? Seid ihr der Meinung, dass es das Action-RPG mit Wolcen aufnehmen und die Zeit bis zum Release von Diablo 4 überbrücken kann?

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Quelle(n):
  1. Steam
  2. GamingonLinux

Trainer fordern in Pokémon GO: Lasst uns endlich Event-Pokémon normal verschicken

In Pokémon GO läuft gerade das Event rund um den Pokémon Day. Trotz cooler Spawns haben die Trainer ein großes Problem: das Verschicken von Event-Pokémon.

So läuft das aktuelle Event: In der Wildnis gibt es haufenweise seltene Spawns. Selbst Machomei und Dragoran sind vermehrt zu finden. Dazu gibt es Evoli und Pikachu mit Partyhut.

Genau bei den Partyhut-Pokémon liegt das große Problem, denn sie lassen sich nicht zusammen verschicken und müssen alle einzeln ausgewählt werden. Das kann ziemlich lange dauern und Trainer wünschen sich da endlich eine Änderung.

“Es gibt keinen Grund für diese Funktion”

Das beklagen jetzt Spieler: Auf reddit ist der aktuell beliebteste Thread genau dieses Thema. Dort heißt es vom User JuggernautG1: “Der ärgerlichste Teil der Event-Pokémon. Lasst sie uns einfach massenhaft verschicken. Es gibt einen Grund für die Favoriten-Funktion…”

Damit spricht er vielen Trainern aus der Seele. Ein weiterer User fügt an, dass es noch sinnloser geworden ist, weil es bereits Events gab, wo man solche Pokémon verschicken konnte. An Halloween konnte man alle Starter mit Verkleidung massenhaft verschicken, doch in den Events danach ging das nicht mehr. Das ergebe laut dem reddit-Nutzer doch gar keinen Sinn.

Hut Pokemon
Die Hut-Pokémon lassen sich nur einzeln verschicken

Wieso behält Niantic diese Funktion bei? Offizielle Gründe gibt es dafür nicht. Im Spiel wird immer zweimal gefragt, ob man dieses Event-Pokémon wirklich verschicken möchte.

Das ist dann ähnlich wie bei legendären Pokémon oder Shinys. Dort muss man auch zweimal zustimmen. Niantic sieht die Event-Pokémon also wohl als “besonders” an und deshalb soll man sich sicher sein, ob man sie verschicken möchte.

Das Problem bei vielen Event-Pokémon ist allerdings, dass sie überhaupt nicht selten sind. Im aktuellen Event sitzen Pikachu und Evoli mit Partyhüten an jeder Ecke. Wenn man 100 Pokémon gefangen hat, dann sind dort mindestens 10 dieser Event-Pokémon dabei. Die Monster sind also nicht “besonders”, sondern sogar ziemlich häufig. Das Aussortieren dauert dann oft mehrere Minuten, weil man eben jedes Event-Pokémon zweimal bestätigen muss.

Pokemon GO Party Hut Pikachu

Hier ergibt die Funktion ebenfalls keinen Sinn: Aktuell gibt es die Klon-Pokémon in Raids. Sie gibt es nur diese eine Woche und nur aus Level-4-Raids. Man muss also sogar einen Raid-Pass investieren, um an das Monster zu kommen.

Das Problem hierbei ist: Diese Pokémon kann man massenhaft verschicken. Im Gegenzug die Hut-Pokémon, die an jeder Ecke sitzen, eben nicht. Dort, wo die Funktion also wirklich angebracht ist, funktioniert sie nicht.

Sucht ihr noch das perfekte Team für die PvP-Liga? Dann schaut in unsere Tier-List:

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Destiny 2: Spieler fürchten, Artefakt könnte die Trials zerstören – das sagt Bungie

Bei Destiny 2 fürchten viele Hüter, das saisonale Artefakt könnte die Balance bei den Trials of Osiris komplett zerstören und fordern dessen Abschaltung für den zurückkehrenden PvP-Modus. Nun hat sich Bungie dazu geäußert.

Was hat es mit den Trials auf sich? Darauf haben viele gewartet. Nachdem sich zuletzt die Hinweise auf eine Rückkehr des beliebten PvP-Formats immer weiter häuften, ist es nun offiziell – Die von vielen herbeigesehnten Trials werden endlich mit der Season 10 zurückkehren.

Das sorgt gerade für hitzige Debatten: Doch ein Detail sorgt nun bei der bestätigten Rückkehr der Trials für Aufregung und allerlei Diskussionen, auch hier auf MeinMMO – nämlich die Rolle des saisonalen Artefakts. Man weiß nämlich nicht, ob dieses bei den Prüfungen aktiv sein wird.

Tausende fordern jedoch bereits, dass dieses im Rahmen der zurückkehrenden PvP-Spitzenaktivität abgeschaltet wird. Sonst könnte nach Meinung zahlreicher Hüter die Balance des Modus nach kurzer Zeit komplett zerstört werden.

Destiny-2-Osiris-Look
Die Hüter wollen einen fairen Wettkampf

Ein entsprechender Reddit-Thread, in dem viele ihre Befürchtungen äußern und die Problematik diskutieren, kam in nicht mal 24 Stunden auf über 11.000 Upvotes und fast 3.000 Kommentare.

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Das sagt Bungie zum Artefakt: Die Aufregung ist auch Bungie nicht entgangen. So meldete sich der Community Manager Cozmo23 auf Reddit zu Wort und sorgte nun für Klarheit.

Und das dürfte vielen nicht schmecken, denn das Artefakt wird auch in den Trials aktiv sein.

Wörtlich hieß es dazu von Cozmo: “Die Artefakt-Power (-Level) wird in allen Aktivitäten verfügbar sein – inklusive Trials. Wir sind uns der Sorgen rund um dieses Thema bewusst und werden die Spieler-Daten sowie das Feedback genau im Auge behalten.”

Was ist das Problem mit dem Artefakt bei den Trials? Das Problem mit dem Artefakt hängt mit den Level-Vorteilen zusammen. Denn bei den Trials wird das Powerlevel eine Rolle spielen, die Level-Vorteile sind dort aktiv.

Das heißt: Spieler mit höherem Powerlevel werden dadurch gegenüber Spielern mit geringerem Powerlevel im Vorteil sein, teilen also selbst höheren Schaden aus und erleiden weniger Schaden durch schwächere Hüter.

Zwar starten zu Beginn einer Saison wohl die meisten auf ungefähr dem gleichen Powerlevel, doch über das saisonale Artefakt können Hüter, die mehr Zeit haben schnell zusätzliche Powerlevel freispielen. Nach Erreichen des Power-Caps kann das Powerlevel mit dem Artefakt zudem im Prinzip unendlich weit darüber hinaus erhöht werden – und zwar bis zum Saison-Ende.

Viele fürchten nun, dass Spieler, die sehr viel Zeit zum Spielen haben, sich innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe des Artefakts enorme Powerlevel-Vorteile herausspielen werden und anschließend alle anderen in Grund und Boden stampfen. Dadurch würde sich dann schnell ein kleiner Kern von Hardcore-PvP-Pros herausbilden, der dann allen übrigen Spielern den Spaß an diesem Schmelztiegel-Format nimmt und sie dort komplett vergrault.

Zwar gab es auch in Destiny 1 Level-Vorteile in den Trials, doch dort gab es auch ein Level-Cap, das dann nicht überschritten werden konnte. Mit einem aktiven Artefakt gibt es jedoch keine Grenze nach oben. Würde man das Artefakt in den Trials deaktivieren, dann könnte man sein Powerlevel nicht unendlich weit treiben, was für mehr Chancengleichheit und Fairness sorgen würde.

So regieren die Fans: Bei überwiegenden Teil der kommentierenden User stößt diese Entscheidung auf Ärger und Unverständnis. Kaum jemand kann nachvollziehen, wie Bungie die unmittelbaren Folgen dieser Entscheidung übersehen oder ignorieren kann. Einige fragten sogar, ob Cozmo sich hier einen Spaß erlauben und herumtrollen würde.

Destiny-2-Ehre
Nur wer gewinnt, darf mit glänzenden Ornamenten angeben

Es wird weiterhin energisch gefordert, das Artefakt oder gleich die Level-Vorteile komplett zu deaktivieren oder sie zumindest auf einem bestimmten realistischen Niveau zu cappen.

Hüter, die 8-10 Stunden täglich oder mehr spielen können, werden sonst dadurch in kürzester Zeit wegziehen und können dann aufgrund der endlosen Artefakt-Level auch nicht mehr eingeholt werden.

Wenn die Power beispielsweise bis zum regulären Cap einer Saison zählen würde, wäre das für viele kein Problem. Aber so wird das zurückkehrende Format für so manch einen Hüter gleich wieder uninteressant.

Bungie würde zwar betonen, sie wollen die Trials nicht “half-baked”, also nicht halbgar, zurückbringen, doch so würde das beliebte PvP-Format nicht nur halbgar, sondern komplett roh zurückkommen, so zahlreiche Kommentare.

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Wer wird sich das Trials-Gear erspielen können?

Der User xarchangel85x fasst die aktuelle Stimmung gut zusammen. Statt Saison der Würdigen wird es so wohl eher die Saison der Streamer und der Arbeitslosen.

Was haltet ihr davon, dass das Artefakt mit seinem Bonus-Powerlevel in den Trials aktiv sein wird? Richtige Entscheidung? Erstmal abwarten und schauen, wie es wird? Oder der Todesstoß für die Trials?

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Quelle(n):
  1. Reddit

ARK Genesis: Die neuen Dinos sind cool, die Map aber nicht

Die nächste Erweiterung Genesis Part 1 für ARK: Survival Evolved ist am 26. Februar online gegangen. Neue Inhalte halten die Spieler bei Laune, aber unser Autor Sascha Asendorf ist von der Genesis-Map enttäuscht.

Was habe ich mich auf Genesis gefreut. Endlich neue Inhalte, Dinos und eine coole neue Map. Am 26. Februar war Release, der Wildcard-typisch nicht ganz reibungslos abgelaufen ist. Seis drum, ein paar Stunden später ging es auch schon los und mein Charakter hat das Sumpfland betreten.

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Als langjähriger Survival-Spieler habe ich ARK seit dem Start des Early-Access gespielt und verfolgt. Alle DLCs hatten ihre Stärken und Schwächen, aber eins stört mich bei Genesis besonders.

Oh boy – die Genesis Map ist verdammt klein

Auf einem Privatserver war es mir möglich, mich per Flugbefehl genauer umzusehen. Wie sieht die neue Map aus, wo sind die coolsten Spots zum Bauen und was gibt es für Gefahren? Fragen, die ich mir beantworten wollte.

ARK-Genesis-Map-ingame
Die 5 Biome sind voneinander abgegrenzt.

Doch die Ernüchterung kam schnell. Genesis teilt sich in 5 Biome auf, die jeder für sich von einem Energie-Würfel umschlossen sind. Die einzelnen Gebiete: Sumpf-, Vulkan-, Schnee- und Wasser sowie der Mond sind zwar schön gestaltet, bieten aber schlechte Möglichkeiten zum Bauen und das hat diverse Gründe.

  • Die Gebiete sind relativ klein
  • Keine großen Flächen zum Bauen
  • Ressourcen sind rar
  • An jeder Ecke gibt es Kreaturen, die euch tot sehen wollen
ARK-Genesis-map-mond
Der Mond ist echt hübsch.

Gerade neue Spieler dürften hier ihre Probleme haben, sodass ich einen Start in Genesis nicht empfehlen kann. Lernt das Spiel auf The Island kennen, levelt euren Charakter hoch und wartet ab, bis ihr Genesis betretet.

Wo ist die Open World hin?

ARK bietet mit seinen sonst großen Gebieten eine recht offene Spielwelt, Genesis hingegen bricht mit den Normen. Die Biome sind nicht miteinander verbunden und können nur per Teleportation bereist werden. Das gehört zwar zum neuen Quest-Design, nimmt mir aber persönlich das Gefühl einer offenen Welt und regt so gar nicht zum Erkunden an. Ich kann zu jeder Zeit die Region wechseln, ohne dafür eine Strafe zahlen zu müssen.

Stellt euch einfach vor, ihr habt in The Island überall Betten aufgestellt, zwischen denen ihr euch porten könnt. Normal verliert ihr dabei all eure Ausrüstung, in Genesis aber nicht. Dank der Drohne HNL-A könnt ihr für ein paar Hexagone einfach hin und her reisen.

Für manche Spieler mag das nützlich erscheinen, ich finde das schlichtweg langweilig.

Das hätte ich mir gewünscht

Mal abgesehen davon, dass die echt coole Story von ARK nicht dort weitergeführt wird, wo sie aufgehört hat, hätte ich von der Map einfach mehr erwartet.

Eine große offene Welt mit verschiedenen Biomen, die man Oldschool bereisen kann. Die Teleportation wäre eine nette Zugabe gewesen, aber kein Muss. Verschiedene Inseln, verbunden durch das Meer und mit stetig steigendem Schwierigkeitsgrad.

Immerhin waren wir mit Extinction auf der Erde und haben uns von der Simulation sowie den Arks losgerissen. Selbst im Wiki hieß es, dass Genesis zum Großteil von Wasser bedeckt sei, klingt also schon wie die Erde. Warum zum Teufel befinden wir uns dann jetzt erneut in einer Simulation, eingesperrt wie irgendwelche Versuchskaninchen? Diese Frage wird mir hoffentlich in den nächsten Monaten von Wildcard beantwortet, wenn weitere Notes oder Chronicles ins Spiel hinzugefügt werden.

Die Dinos sind aber echt cool!

Auch wenn mir das Map-Design in der Hinsicht negativ aufstößt, gibt es auch tolle Dinge in Genesis. Die neuen Kreaturen sind allesamt imposant und machen eine Menge Spaß. Vor allem der Bloodstalker ist vielseitig einsetzbar und macht die Bewegung durch die Welt zum Action-Spektakel.

Die Biome sind schön gestaltet und auch die Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche oder Lawinen wünsche ich mir in den anderen ARKs.

Ich werde weiter versuchen, in Genesis Fuß zu fassen, auch, um die Story weiterzuverfolgen. Früher oder später werde ich aber mit Sicherheit zu The Island zurückkehren und die schönen Strände bewohnen.

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Psychotherapeut nutzt Overwatch und Fortnite, um Kindern zu helfen

Durch Videospiele wie Overwatch oder Fortnite kann eine Psychotherapie leichter eingeleitet werden. Das sagt zumindest ein Therapeut, der damit schon Erfolge erzielt hat.

Videospiele stehen in der Öffentlichkeit oft noch in einem schlechten Licht. Doch so manch einer hat damit auch schon positive Erfahrungen gemacht, wie etwa im Fall von Overwatch. Das kann dabei helfen, dass Therapeuten einen besseren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufbauen.

Wer spricht da? Ein Therapeut, der auf den Namen Grant hört und sich auf Reddit als „Calix19“ herumtreibt. Er arbeitet in einer Klinik für Kinder und Jugendliche. Erst erzählte er auf Reddit und dann genauer im Gespräch mit PCGamesN, wie ihm Videospiele dabei geholfen haben, eine Verbindung zu den Kindern aufzubauen, die er behandeln sollte. Vor allem Overwatch, Minecraft und Fortnite scheinen dabei eine große Rolle zu spielen.

Overwatch Mercy glowing title

Wie hilft Overwatch bei der Therapie? Laut Grant ist es bei Kindern und Jugendlichen oft besonders schwer, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und die Therapie überhaupt in Gang zu bringen.

[Die Jugendlichen] wollen nicht immer in meinem Büro sein. Eine Therapie ist für sie nur eine weitere dumme Sache, die ihre Eltern sie tun lassen und für sie bin ich einfach nur die nächste Person, die ihnen gar nicht richtig zuhört.

Da sei es dann wichtig, eine Person zu sein „die es versteht“ und mit der man reden kann. Wenn die Kinder und Jugendlichen dann etwa das signierte Bild von Soldier: 76 an der Wand sehen, dann fragen sie etwa „Spielen Sie Overwatch?“ und schon hat man ein Gesprächsthema gefunden, was den Einstieg erleichtert.

Overwatch Soldier 76

Grant nennt auch einige Beispiele, wie man mit Overwatch das Eis brechen konnte. So hatte er eine Jugendliche bei sich, die unter einem sexuellen Trauma litt. Er beschreibt die Situation so:

Die Klientin kam in mein Büro und setzte sich, hatte dabei den Kragen ihres Pullovers hochgezogen, um ihr Gesicht zu verbergen. Nach einigen anfänglichen Begrüßungen und dem Abarbeiten des Papierkrams bemerkte sie mein Overwatch-Poster. Sie zog ihren Kragen herunter, zeigte ihr Gesicht und wir sahen uns zum ersten Mal in die Augen seit sie den Raum betreten hatte. Dann fing sie an zu erzählen, wie sie ein „Soldier: 76“-Main sei. Wir sprachen ein wenig darüber, wie cool das doch war, weil es einer der seltenen Mains sei.

So kamen die beiden ins Gespräch und offenbar half das.

Overwatch ist laut Grant bei den Teenagern recht beliebt, doch „fast jedes jüngere Kind spricht über Fortnite oder Minecraft“. Doch das kann auch in die andere Richtung abdriften, wie dieser Fall einer 9-jährigen suchtkranken Fortnite-Spielerin zeigt.

Was haltet ihr davon? Ist es gut, wenn Therapeuten sich mit der Lebenswelt der Jugendlichen so gut auskennen und auch über Games plaudern können?

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Neues Event in Overwatch startet: Skin und Belohnungen von Mardi Gras
von Benedikt Schlotmann

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Riot verändert das LoL Auto-Chess TFT im März komplett – Bringt Set 3 und Mobile

Für März hat das LoL Auto-Chess Teamfight Tactics einige Neuerungen angekündigt. Im neusten Blogpost dreht sich alles um die Galaxien, eine neue Mechanik, die das Spiel abwechslungsreicher machen sollen.

Update 17. Mär8: Inzwischen gibt es neue Details zu den Champions aus Set 3. Wir haben sie weiter unten ergänzt. Außerdem findet ihr hier einen ersten Guide zu starken Champion-Combos von uns.

Was passiert im März? Für Mitte März (voraussichtlich am 18.3.) hat Riot Games bereits einige Neuerungen für Teamfight Tactics angekündigt:

  • Der Release von TFT-Mobile steht an
  • Das Set 3 mit vielen neuen Champions und Herkünften soll veröffentlicht werden
  • Eine neue Mechanik mit dem Namen Galaxien, wird eingeführt.

Diese Veränderungen sollen für mehr Abwechslung sorgen und neue Spieler für TFT begeistern.

Artwork zu den Galaxien in TFT
Artwork zu den Galaxien in TFT

Braucht TFT neuen Schwung? Erst im November 2019 wurde das Set 2 veröffentlicht, das fast alle Champions, die zu Release im Spiel waren, ersetzt oder komplett überarbeitet hat. Doch auch das neue Set hat sich inzwischen festgefahren.

TFT schafft es zwar noch in die Top 25 Spiele bei Twitch und kommt in den letzten 30 Tagen auf über 6,6 Millionen geschaute Stunden (sullygnome). Doch aktuell befindet es sich auf dem schwächsten Wert seit Release.

Damit das Auto-Chess nicht zu langweilig wird und das Schicksal von Dota Underlords teilt (Platz 329 auf Twitch laut sullygnome), bringt Riot nicht nur neue Champions, sondern auch die Galaxien. Und die sollen die Strategie-Fans vor neue Herausforderungen stellen.

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Zufällige Galaxien mit symmetrischen Boni

Was sind die Galaxien? Bei den Galaxien handelt es sich um besondere Spielfelder, die hin und wieder zu Beginn eines Matches auftauchen sollen. Sie enthalten besondere Regeln, die Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.

Im Blogpost wurden dabei zwei Beispiele genannt:

  • Im Neeko-versum erhalten alle Spieler zum Start zweimal das Item “Neekos Hilfe”, mit dem sich Champions kopieren lassen.
  • In der 4-Gold-Champion-Galaxie gibt es im ersten Karussell nur 4-Gold-Champions.

Durch diese gesonderten Regeln, die zwar zufällig aber für alle Spieler identisch sind, soll viel Abwechslung entstehen. Außerdem soll es unterschiedliche Strategien hervorbringen, wie mit den Boni umgegangen wird.

Wie viele Galaxien wird es geben? Zu Beginn soll es nur ein oder zwei Galaxien geben. Mit der Zeit sollen jedoch weitere veröffentlicht und möglicherweise auch wieder entfernt werden, je nachdem wie sie ankommen.

Nicht jedes Match soll dabei in einer gesonderten Galaxie stattfinden. Viele Runden bleiben einfach bei den Standardregeln.

Pulsefire Shen – einer der neuen Champs aus Set 3

Neue Champions in Set 3

Was wissen wir über die neuen Champions? In einem Blogpost wurden die ersten Champions und Klassen vorgestellt.

Eine Gruppe sind die Sternenwächter (Star Guardians): Sie haben folgenden Effekt: Gewähre allen anderen Star Guardians (3) 20 Mana; (6) 30 Mana wenn ein Star Guardian seinen Zauber einsetzt.

Mitglieder der Herkunft sind:

  • Poppy – Tier 1 (Star Guardian/Vanguard): Tanky, Nahkämpfer
  • Zoe – Tier 1 (Star Guardian/Sorcerer): Fernkampf, CC
  • Ahri – Tier 2 (Star Guardian/Sorcerer): Fernkampf, Zauberschaden
  • Neeko – Tier 3 (Star Guardian/Protector): AoE, CC
  • Syndra – Tier 3 (Star Guardian/Sorcerer): Fernkampf, Zauberschaden
  • Soraka – Tier 4 (Star Guardian/Mystic): Team Heilung

Eine weitere Herkunft trägt den Namen Cybernetic. Sie haben folgenden Effekt: Kybernetische Champions, die mit einem Item ausgerüstet sind erhalten (3) 300 Leben & 30 Angriffsschaden; (6) 800 Leben & 80 Angriffsschaden.

Mitglieder sind:

  • Leona – Tier 1 (Cybernetic/Vanguard): Tanky, Nahkämpfer
  • Fiora – Tier 1 (Cybernetic/Blademaster): Fragiler Nahkämpfer, DPS
  • Irelia – Tier 4 (Cybernetic/Mana-Reaver/Blademaster): Nahkämpfer, DPS

Die letzte vorgestellte Herkunft heißt Mech-Pilot und sie haben als besondere Fähigkeit, dass sich zum Start des Kampfes alle 3 Mech-Piloten zu einem Super Mech vereinen.

Mitglieder sind:

  • Annie – Tier 2 (Mech Pilot/Sorcerer): Nahkampf, Zauberschaden
  • Rumble – Tier 3 (Mech Pilot/Demolitionist): Nahkampf, Zauberschaden
  • Fizz – Tier 4 (Mech Pilot/Infiltrator): CC für die hinteren Reihen und Schaden

Was wissen wir über die Klassen? Auch drei der neuen Klassen wurden bereits vorgestellt:

  • Blademaster Effekt: Blademaster haben eine Chance von (3) 25 Prozent; (6) 50 Prozent Chance bei einem Treffer zwei zusätzliche Angriffe auszuführen.
  • Magier Effekt: Alle Verbündeten erhalten (2) +15 Prozent; (4) +40 Prozent; (6) +120 Prozent erhöhten Zauberschaden
  • Demolitionist Effekt: (2) Die Fähigkeiten der Demolitionists betäuben für 2,5 Sekunden. Bisher ist nur Ziggs als Tier 1 Champion in dieser Klasse enthüllt, der zudem als Rebell eingestuft ist und aus der Distanz wenig überraschend Zauberschaden anrichtet.

Freut ihr euch auf das Update im März? Was denkt ihr über die Galaxien?

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Quelle(n):
  1. TFT Blogpost

So perfekt inszeniert Destiny 2 die Trials: Jeder soll sehen, wer gewonnen hat

Destiny 2 bringt mit den Trials of Osiris seine wahrscheinlich wichtigste PvP-Aktivität zurück. Unser Autor Schuhmann schaut auf die Inszenierung der Ankündigung: Es ist schon erstaunlich, wie gut Bungie das immer hinbekommt.

Ich liebe die ViDocs von Bungie. Auf den ersten Blick sieht es immer so aus, als wollen sie nur Informationen vermitteln. Bei genauerem Hinsehen sind diese Videos aber herausragend inszeniert und komponiert.

Man nutzt das Personal von Bungie wie in Art TV-Serie für bestimmte Funktionen und um Emotionen zu transportieren.

Destiny-2-Luke-Smith
Alle Ruhe, der Chef spricht.

Am Anfang war Luke Smith

So beginnt das Video: Das neue Video zu „Trials kommen zurück“ beginnt mit dem Yoda von Destiny, mit Luke Smith.

Zu Beginn des Videos hört man nur seine Stimme, während das Bild noch schwarz ist. Ein Schriftzug verrät: Das Interview wurde schon im August 2019 aufgezeichnet.

Smith, der „bärtige Nerd von nebenan“, erzählt über eine Minute lang, dass er damals, bei Destiny 1, schon vor seinen Freunden wusste, dass die Trials kommen würden. Er verriet es ihn zwar nicht, bestand aber darauf, mit seinen 2 Kumpels ständig 3er-PvP zu spielen.

Später sagt er: Das wurde „unser Ding“, jeden Freitag. Es sei schwitzig gewesen, es sei stressig gewesen es ging um viel.

Smith sagt: „Jetzt, im Moment, jetzt vermissen wir das. Ich weiß, es fehlt uns. Ich WEISS, es fehlt uns. Wir werden das in Ordnung bringen.”

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Das ist die Funktion dieses Abschnitts: Smith hat den Job, die Trials in ihrer emotionalen Auswirkung widerzuspiegeln: Was hängt da für den einzelnen Spieler dran? Welche tollen Erinnerungen verbinden Spieler mit den Trials? Er betont, dass es nicht nur ein “Ein-Mann-Ding” ist, sondern das, was ihn und seine Kumpels zusammengeschweißt hat.

Solche Aktivitäten wie die Trials sind der soziale Klebstoff, aus dem Destiny seinen Zauber bezieht. Das hatte Smith schon 2015 als Kern von Destiny ausgemacht.

5 Jahre später, im Jahr 2020, ist Smith mittlerweile eine zentrale Figur des Mythos “Destiny”. Seine Anwesenheit im Trailer von Osiris signalisiert: Das ist wichtig. Wir nehmen das ernst.

Gleichzeitig ist Luke Smith auch der “bärtige Nerd” von nebenan und vertritt, obwohl er der Chef ist, immer auch den “Hardcore”-Spieler, der mit Ehrgeiz zockt und Gaming “wirklich” versteht. Immerhin stammen von ihm einige der besten Momente in Destiny. Wobei er gleichzeitig auch sein Gesicht für die Tiefpunkte von Destiny hinhalten musste, was ihn zu einer umstrittenen Figur macht.

Destiny-2-Osiris-Look

Bungie zeigt Skins und Begeisterung

Das ist der Mittelteil: Der Mittelteil des Videos wird vor allem von Skins bestimmt. Immer wieder sieht man die legendären Osiris-Skins mit dem Ägypten-Look.

Sprecher und Gesichter wechseln ab. Die meiste Arbeit übernimmt Destiny-2-Oberschurke Lars Bakken, der „Creative Lead“ und langzeitige PvP-Chef.

Im Januar 2016 hatte Bakken es mal geschafft, eigenhändig das PvP von Destiny 2 zu killen – was ziemlich cool war.

Destiny-Lars-Bakken
Lars Bakken hat mal die Trials alleine gekillt.

Viel dreht sich in dem Abschnitt um die Tester von Bungie, die Trials bereits spielen. Die Bilder zeigen, wie viel Spaß der Modus macht und wie aufregend die Action ist.

In diesem Abschnitt fallen die Mitarbeiter in den typischen “Bungie-Awesome”-Ton:

  • Trials seien was, das „wirklich schwer ist“, und in dem man „ehrlich gut sein muss“, heißt es
  •  Die Entwickler betonen, wie wichtig Trials für Destiny 2 sind und dass sie das wissen: „Wir müssen das genau richtig hinkriegen.“

Das leistet der Mittelteil: Hier wird vor allem Hype erzeugt.

Bungie betont, wie toll das Feature ist, wie viel Zeit man da reingesteckt hat, wie viel Spaß es macht.

Trials-rüstung

Wenn du gut bist, wird das jeder sehen

Das ist das Ende: Gegen Minute 2:50 beginnt der finale Part. Hier stellt Lars Bakken die Maps vor, auf denen gespielt wird:

  • Cauldron
  • Exodus Blue
  • Anomaly

Und auch einige der besten Belohnungen aus Destiny 1 kommen zurück.

Bakken sagt: „Wenn Spieler makellos spielen, gibt es Rüstung und Waffen, die leuchten. Wenn du jemanden im Turm siehst, der das trägt, wird jeder wissen, dass sie in dieser Wochen makellos in den Trials waren.“

Das leistet der Endteil: Der spielt klar mit dem Ego der Spieler und stellt hier eine tolle Belohnung in Aussicht.

Destiny-2-Ehre

Video zu Trials besteht zu 98% aus Emotionen, fast keine Infos

Das ist das Spannende im Video: Das Interessante ist, dass bis auf einen kurzen Abschnitt um 3 Minuten, wenn Bakken kurz Maps und Belohnungen vorstellt, überhaupt keine Informationen vermittelt werden.

Trials müssen nicht erklärt werden, es müssen keine Neuerungen beschrieben werden, sondern es reicht, die Botschaft rein emotional zu vermitteln.

Der “Rising Star” von Bungie ist kurz zu sehen

Was fällt noch auf? Interessant ist, wie Bungie das Personal auswählt. Während die meiste Zeit mit Luke Smith und Lars Bakken zwei etablierte Köpfe sprechen, die Spieler schon lange kennen, ist am Ende kurz Bonnie Burton zu sehen. Die darf sagen, es kommt eine “PvP-Spitzenaktivität” zurück.

Burton ist eine der interessanten Figuren bei Bungie, die man noch nicht gesehen hat. Sie war mit 12 Jahren die erste Profi-Gamerin in Major League Gaming. Sie hat damals Halo gespielt.

Später hat Burton dann studiert, ist zu Bungie gekommen und dort in kurzer Zeit aufgestiegen. Sie war dort Test Lead für die Live Updates und ist jetzt Producer für saisonale Updates und Events.

Burton wurde von Forbes zu den „30 under 30“ bei Games gewählt. Die könnten wir noch einigen Videos zu Destiny 2 sehen.

Destiny-2-Bonnie-Burton

Ich werd mich auf die nächsten ViDocs freuen. Egal, was Bungie ankündigt – allein das Wie ist schon immer einen Blick wert.

Diablo 4 bringt endlich neue Infos, zeigt Interface und Kannibalen

Blizzard hat sich mit neuen Infos zu Diablo IV gemeldet: In einem großen Update zeigten die Entwickler neue Bilder und stellten die Gegnerklasse „Kannibalen“ genauer vor.

Woher stammen die Infos? Nachdem es seit der BlizzCon eher ruhig um Diablo IV geworden war, hat sich Blizzard nun in einem Update zum aktuellen Entwicklungsstand geäußert. Solche Updates kommen vierteljährlich vom Team.

Neues zu Interface und Controller

Das sagte Blizzard zum Interface: Der erste Teil des Updates befasst sich damit, wie Blizzard das User Interface von Diablo IV gestalten möchte. Hierbei hätte man sich am Feedback erster Tester von der BlizzCon orientiert.

Das Item-System hatte schon zuvor für Diskussionen gesorgt. Das Gameplay solle laut Blizzard nicht durch kompliziertes Inventar-Management gestört werden. Deswegen soll das Inventar übersichtlich gestaltet werden, etwa durch konstant gleich große Icons. Dazu verfolge man einen realistischen Stil bei der Item-Darstellung im Menü. Auch die Farbgebung wurde angepasst. 

Quelle: Blizzard

Neue Kontrollmöglichkeiten: Überraschend viele Spieler hätten sich mehr Flexibilität bei der Tastenbelegung ihrer Primärfertigkeit gewünscht. Daher können Spieler nun alle Fertigkeiten beliebigen Plätzen zuweisen, deren Tastenbelegung ebenfalls angepasst werden kann. 

Dazu gibt es eine einschneidende Neuerung: Diablo IV wird auch am PC mit Controller-Steuerung unterstützt. Spieler sollen zwischen Tastatur & Maus sowie Controller wechseln können, wie es ihnen gefällt. Diesem Wechsel müsse die Benutzeroberfläche standhalten. Gleichzeitig betont Blizzard aber, dass die Controller-Unterstützung die Komplexität des Spiels nicht einschränken soll.

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Wer Diablo am liebsten im Couch-Koop spielen möchte, kann sich ebenfalls freuen. In Diablo IV soll das Menü unabhängig voneinander gleichzeitig aufgerufen werden können.

Quelle: Blizzard

Blizzard zeigt die Kannibalen

Das sind die Kannibalen: Neben den eher technischen Ausführungen dürfen sich Fans auch über die Vorstellung der feindlichen Kannibalen freuen. Die werden ziemlich brutal eingeführt:

„Leichen, die über und über mit Bissspuren übersät sind. Zersplitterte Knochen, aus denen das Mark gekratzt wurde. Abgeschnittene Zungen und ausgestochene Augen. Das sind die blutigen Spuren, die die Kannibalen hinterlassen – wenn sie überhaupt etwas hinterlassen“

Die Kannibalen dürften also ziemlich gut zur brutalen Ausrichtung von Diablo IV passen. Die Kannibalen sollen laut Blizzard keine Fernkampfklassen beinhalten, sondern die Spieler mit hoher Geschwindigkeit im Nahkampf herausfordern. Damit soll man wenig Zeit haben, sich zu Positionieren – und gerade die könnte man beim Tempo der Kannibalen gut gebrauchen. 

Quelle: Blizzard

Das sagen die Spieler zum Entwickler-Update

So sehen erste Reaktionen aus: Auf reddit wird bereits über die neuen Infos diskutiert. Manche hätten sich noch mehr Informationen gewünscht, doch auch die aktuellen Infos sorgten bereits für die ersten Kommentare:

  • “Sie fügen der PC-Version also Controller-Unterstützung hinzu? Dann werde ich sie am ersten Tag kaufen”, sagt User Gonzito3420
  • “Bitte bringt Itemgrößen zurück, die auf den Typen im Inventar basieren. Ich verstehe nicht, warum das ein Problem mit dem Gameplay ist? Diablo 1 und 2 hatten NULL-Probleme damit. Dieser Ansatz verleiht den Gegenständen mehr “Gewicht” und sollte zurückkehren. Der Platz im Inventar sollte begrenzt sein, und das trägt zu Entscheidungen darüber bei, welche Gegenstände man mitnehmen sollte”, kritisiert derweil User emericas.

Allerspätestens in drei Monaten dürfte das nächste Update zu Diablo IV anstehen. Während auf Diablo gewartet wird, feiert Wolcen Erfolge:

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von Schuhmann
Quelle(n):
  1. Blizzard

Guild Wars 2 erfüllt großen Spieler-Wunsch, doch die meckern an der Umsetzung

Für das MMORPG Guild Wars 2 wurde am 25. Februar ein großes Update veröffentlicht. Dabei wurde auch eine Neuerung eingeführt, auf die Spieler seit 2017 warten. Doch mit der Umsetzung sind sie nicht zufrieden.

Was war das für ein Update? Der neue Guild Wars 2 “Ruf zum Ruhm”-Patch brachte gleich mehrere große Änderungen:

Ein echtes Highlight war jedoch der neue Skin für das Reittier Kriegsklaue. Dieser ist zwar nicht besonders schön oder besonders hässlich, wie der neuste Greifen-Skin, sondern lässt sich einfach Ingame erspielen. Es handelt sich dabei um den ersten Skin für Reittiere überhaupt, den man nicht im Shop kaufen muss.

Trotzdem sind die Spieler mit der Umsetzung der neuen “Gilden-Reiter-Kriegsklaue” nicht wirklich zufrieden.

Bild des neuen Kriegsklauen-Skins (Quelle: reddit)

Teurer Skin und eigene Konkurrenz

Was kritisieren die Spieler? Die Spieler haben direkt mehrere Kritikpunkte an dem neuen Skin:

  • Der Preis
  • Das Aussehen
  • Der neuste Skin im Shop

Der Preis: Um an den neuen Reittier-Skin zu kommen, muss ein Belohnungspfad im WvW aktiviert werden. Dieser kostet jedoch im Vorfeld 200 Gold. Viele vergleichen den Skin deshalb mit anderen aus dem Shop.

Da man in Guild Wars 2 Ingame- in Echtgeld-Währung umwandeln kann, entsprechen die 200 Gold bereits 500 Edelsteinen. Zufällige Reittier-Skins bekommt man schon ab 400 Edelsteinen, ausgewählte ab 1.200 oder 2.000.

Das Aussehen: Optisch erinnert der Leopard mit zusätzlichem Gilden-Emblemen recht stark an den Standard-Skin der Kriegsklaue. Vielen Spielern ist der Skin deshalb das Gold und die Zeit nicht wert, die das Erspielen erfordert.

Der neue Skin im Shop: Zusammen mit dem Leoparden-Skin erschien auch eine neue Kriegsklaue im Edelsteinshop. Die “Kriegsgeschundene Marodeur”-Kriegsklaue kostet zwar 2.000 Edelsteine, sieht jedoch aus wie ein blutrünstiger Bär.

Sie bietet laut reddit zudem mehr Optionen in den Farben, hat bessere Animationen und hat eine besondere Beschwörungsanimation. Entsprechend viel wird sich dort aktuell beschwert:

  • Snossi: “Wenn ihr eine “erspielbare” Version anbietet, darf sie nicht den Gegenwert von 500 Edelsteinen haben. Es ist mehr als lächerlich, aber genau das, was Anet tun würde, um ihren hart verdienten schlechten Ruf zu behalten.
  • Bahamut731lp: “200 Gold für einen Skin? Klingt wie ein versteckter Echtgeldshop mit zusätzlichen Aufgaben. 200 Gold sind immerhin 500 Edelsteine.”
  • Keruli_: “Macht euch nichts vor. Es ist eine leicht veränderte Version von der Kriegsklaue, die einen Wert von etwa 400 Edelsteinen hat, die selbst beim derzeitigen Stand nur etwa 165 Gold kosten.”
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Anet ist ungeschickt, aber die Spieler übertreiben maßlos

Das sagt unser Autor Alexander Leitsch: Dass Guild Wars 2 Skins für Reittiere bekommt, die man sich erspielen kann, ist längst überfällig. Das diese nicht die optisch abwechslungsreichsten werden, war zu erwarten, da die Entwickler über den Echtgeld-Shop Geld verdienen müssen. Guild Wars 2 ist nur Buy2Play, in Teilen sogar Free2Play.

Für die 200 Gold erhält man in dem Belohnungspfad nicht nur den Reittier-Skin, sondern auch allerhand nützliche Gegenstände, darunter:

  • Währungen der Lebendigen Welt Staffel 4
  • Reittier-Skin-Miniaturen
  • Schwarzlöwen-Schlüssel
  • 10 Schwarzlöwen-Waffentickets
  • Versorgungsstarter
  • Zugriff auf den WvW-Premium-Hub für 2 Wochen

Das sind allesamt einzigartige Gegenstände oder Inhalte aus dem Echtgeld-Shop. Damit ist das Argument, dass der Pfad so teuer sei, hinfällig.

Der neue Belohnungspfad

Einzig die Tatsache, dass sie gleichzeitig mit dem erspielbaren Skin eine neue Kriegsklaue in den Shop gebracht haben, war maximal ungeschickt. Dadurch war es fast schon zu erwarten, dass die Spieler sich beschweren würden.

Anstatt sich jetzt darüber zu freuen, dass es einen erspielbaren Reittier-Skin gibt, haben einige Nutzer im reddit wieder eine Möglichkeit gefunden, um über das MMORPG herzuziehen.

Ich persönlich freue mich über den Skin und weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Er ist ein Grund, um wieder in das WvW zu schauen – einem Spielmodus, den ich und auch die Entwickler sträflich vernachlässigen.

Seitdem Erscheinen von Path of Fire wurden insgesamt 8 unterschiedliche Reittiere eingeführt. Wir verraten euch in diesem Guide, wie ihr sie bekommen könnt:

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