Destiny: Was meinen Destiny-Spieler, wenn sie „Schwitzen“ sagen?

Bei Destiny hat sich eine eigene Sprache entwickelt. Teil davon das „Schwitzen“ oder „Sweats.“

Wir haben zwar einen MMO-Glossar vor Jahren geschrieben, in dem erklärt wird, was typische MMO-Abkürzungen wie „LFG“ oder typische MMO-Begriffe wie „Wipe“ eigentlich heißen, aber die Spieler von Destiny haben noch mal einen eigenen Wortschatz entwickelt.

Eines der verworrensten Worte dabei ist „Schwitzen“ oder die englische Entsprechung „Sweats.“ Das Wort findet sich auch auf unserer Seite häufiger in den Kommentaren.

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Schwitzen ist kein Drüsenproblem, sondern Destiny-Slang

Mit „schwitzen“ sind PvP-Matches unter kompetitiven Bedingungen gemeint, also auf eSport-Niveau oder auf einem Niveau, das einem zumindest so vorkommt. Das heißt: „die übelsten Schwitzer“ sind nicht etwa Hüter mit Drüsenproblemen, sondern starke Destiny-PvP-Spieler oder zumindest ehrgeizige Spieler, die klar „gewinnen“ wollen und bei denen das „Gewinnen“ im Vordergrund steht.

Immer wenn das „Skill-Based-Matchmaking“ in den Vordergrund rückt und Paarungen zwischen starken Spielern erzwingt, heißt es: „Es wird schwitzig.“ Vor allem die Trials of Osiris gelten als „Schwitzkammer“, wenn dort starke Teams mit mehreren Siegen auf der Karte aufeinanderprallen.

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Kompetetives PvP – früher selbst gemacht, heute in Private Matches

„Sweat“ ist also bei Destiny eine Umschreibung für „Kompetetives PvP“ unter Wettkampfbedingungen oder auf diesem Niveau. Das Wort kann in einer Vielzahl von Varianten benutzt werden, auch mit versteckten Bedeutungen. Wenn jemand sagt: „Heute sind ja nur Schwitzer unterwegs“, meint er damit für gewöhnlich: „Oh, wir kriegen ja nur auf den Sack. Vielleicht sollten wir lieber aufhören.“

Es gibt eigene Channels etwa bei Twitter, auf denen sich Spieler-Teams zum „Sweaten“ verabreden.

Früher wurden solche Duelle zwischen starken Teams mit „gleichzeitigem Anmelden“ geregelt. Mittlerweile ist das dank „Private Matches“ nicht mehr so kompliziert und es kann sich tatsächlich eine eSport-Szene in Destiny formieren zum „gemeinsamen Schwitzen.“ Diese steckt im Moment freilich noch in den Kinderschuhen, zumal die Private Matches zu Destiny in einer eher ruhigen Phase kamen, als das Spiel gerade in einer Content-Flaute steckte.

Eigene Regeln und Drehs formieren sich für die Sweats – Bungie spielt mit

Für „Sweats“, so heißen die Matches, können auch Absprachen getroffen werden. Etwa, dass bestimmte Exotics, Waffengattungen oder Fähigkeiten, die als „zu stark“ wahrgenommen werden, im Match verboten sind und außen vor bleiben.

Bungie hat darauf schon reagiert – PvP-Spieler können seit den letzten Updates „schwere Munition“ nun im Wortsinn abwinken – wenn alle Teilnehmer winken, gibt es keine Heavy-Phase im Match.

Meist werden die Sweats als „3vs3“ ausgetragen – wie in Osiris üblich, der Mutter allen Schwitzens.


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