Luke Smith – Wie der Retter von Destiny zum Schurken in Destiny 2 wurde

Was macht eigentlich den Reiz von Destiny aus? Unser Autor Schuhmann sagt: Das liegt irgendwie an Luke Smith und einer außergewöhnlichen Biographie. Aber so recht dankt es dem ehemaligen WoW-Junkie kaum ein Fan – eher im Gegenteil: Smith ist für viele der Sündenbock für Destiny 2.

Was ist das Geheimnis von Destiny? Ich hatte immer den Eindruck, dass Luke Smith besser als jeder andere versteht, was die Spieler von Destiny eigentlich wollen: Sie wollen die Spielmechaniken und das Drumherum von World of Warcraft mit dem Shooter-Gameplay und der tollen, saftigen Hülle von Halo. Also praktisch eine seelenverwandte Frau mit tollen inneren Werten im Körper eines Super-Models.

Luke Smith brachte seine Vision, was Destiny ist, mal auf den Punkt: „Destiny ist es, Aliens ins Gesicht zu schießen, während man mit seinen Freunden über die Oscars redet.“ Kurz: Soziale Bindung trifft Gameplay.

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Aber es ist noch ein bisschen mehr an einem funktionierenden Destiny dran:

  • Ein tolles Universum, das so viele Möglichkeiten bietet
  • ein tiefes Anpassen des eigenen Charakters, bis er haargenau so funktioniert, wie er funktionieren soll
  • und ein stetiger Fortschritt, ein Streben nach etwas – eigentlich egal, nach was genau.

All diese Eigenschaften und das Verständnis darum schienen lange die Arbeit von Luke Smith auszuzeichnen. Aber warum findet sich dann so wenig davon in Destiny 2 wieder? Immerhin war Smith dort Game-Director, also eigentlich der Regisseur und Hauptverantwortliche. Und warum soll bei einem Spiel, an dem 700 Leute mitarbeiten, ein einzelner so wichtig sein?

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Ein Nerd spielt bei den coolen Jungs mit

Wie kommt ein WoW-Fan zum Halo-Studio? Für viele wirkt Destiny ja wie am Reißbrett zusammengebastelt. Destiny erscheint als eine „durchkommerzialisierte Marke.“ Erschaffen und ausgeknobelt, um damit Geld zu drucken. Aber im Endeffekt musste ein WoW-Fan zum Halo-Studio Bungie finden, damit es etwas werden konnte.

Destiny 2 Forsaken Barons mindbender

Wer ist Luke Smith? Luke Smith hat in Interviews seine Lebensgeschichte erzählt (via gq). Er war nicht gerade das, was man einen Erfolgsmenschen nennt. Nach der Schule und dem Studium, so 2004, hatte er einen Abschluss in Englisch, ein bisschen Film und Psychologie studiert – und er liebte Videospiele. Was sollte daraus nur werden?

Smith ließ sich für einen Artikel mit einem Elektroshocker tasern

Am Rande der Armutsgrenze: Damals schrieb Smith für eine Lokalzeitung und war am Rand der Armutsgrenze. Er ließ sich für ein Interview mit einem Taser schocken, um dann über seine Erfahrung zu schreiben, wie sich das so anfühlt. Noch heute höre er das „Click-Click-Click“ des Tasers, erzählt er. Die Erfahrung, getasered zu werden, bezeichnet er als „abschreckend.“

Traum „Bungie“: In einem Interview erzählt Smith, dass er damals die Special-Edition-DVD von Halo 2 gesehen habe und total beeindruckt davon war, wie cool die Jungs bei Bungie drauf waren. Das sei eine zynische Gruppe von Spielern, die sagten: „Wenn uns was nicht in den ersten 10 Minuten gefällt, machen wir’s einfach aus.“ Smith dachte damals, es gebe keine Chance für ihn, jemals bei einer solchen Firma zu arbeiten.

Destiny 2 Forsaken Bow 5

Zeit bei Kotaku war auch Zeit der maximalen WoW-Sucht

Hauptberuflich „WoW-Spieler“: Später schrieb Smith einige Monate für die Online-Gaming-Seite Kotaku (via YouTube), wo er sich mit den Artikeln ein Leben finanzierte, bei dem er größtenteils World of Warcraft spielte. Smith bezeichnet die Zeit damals, als „8 oder 9 Monate mit robustem Warcraft-Spielen und Schreiben.“ So wie viele damals, als das MMORPG herauskam, drehte sich das Leben von Smith um WoW. Nebenbei schrieb er für Kotaku:

„Ich wachte um 9 Uhr auf, schrieb alle Geschichten für den Morgen in den ersten zwei Stunden, programmierte die Artikel, legte mich wieder hin, wachte um 15 Uhr wieder auf, stellte sicher, dass nichts total am Arsch war, dann holte ich mir was von Taco Bell,  loggte mich in World of Warcraft ein und spielte bis 3 oder 4 Uhr nachts. Das war’s eigentlich.“

Warcraft-Film-Trailer

Einer der Top-Gaming-Journalisten der Welt: Aber Smith machte seine Sache gut und erhielt weitere Chancen im Gaming-Journalismus bei der neuen Seite „1Up“. Schon 2006 galt er als einer der 50 Top-Gaming-Journalisten der Welt. Während seiner Zeit bei 1Up coverte er vor allem Halo. Aber Smith wechselte nach einem Angebot von Bungie die Seiten und landete jetzt bei der Firma, die Halo entwickelte und die er früher so cool fand, als er sich noch tasern ließ.

Nach oben gearbeitet: Die Erfahrung als WoW-Junkie gereichte ihm 10 Jahre später zum Vorteil, als er zum Raid-Designer von Destiny befördert wurde und später sogar zum Game-Director. Eigentlich hatte er bei Bungie nach einem Auf und Ab als Gaming-Journalist nur angefangen, um fürs Internet ein paar Witze zu schreiben, wie er sagt. Aber nach und nach hatte sich Smith auf der Karriereleiter nach oben gearbeitet und war Game Designer geworden.

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Erste Erfolge mit dem Raid, Durch mit The Taken King

Gläserne Kammer designt: Bei Destiny hatte es Smith schon zu einem wichtigen Team-Mitglied gebracht und war für den Raid „Die Gläserne Kammer“ verantwortlich. Das war damals eine Art Geheimmission. Auch viele Entwickler bei Bungie wussten lange nicht, was das Raid-Team dort treibt. Nachdem das gut lief und „Die Gläserne Kammer“ zu einem Hit in Vanilla-Destiny geworden war, beförderte man Smith letztlich zum „Creative Director“ von Destiny „The Taken King.“ Er war nun der starke Mann von Destiny.

Destiny: Was hat sich Bungie nur beim Raid gedacht? Ganz schön viel

WoW in „The Taken King“ spürbar: Der Einfluss von World of Warcraft auf Destiny ist in „König der Besessenen“ spürbar: Tricks wie Time-Gates, das Hinauszögern von Missionen, und die Lust auf Loot merkte man in der Erweiterung wie nie zuvor. Destiny führte sogar Quests ein. Das Spiel schien nach einem schwierigen ersten Jahr nun seine Bestimmung gefunden zu haben. Es erhielt sogar eine zusammenhängende, vernünftige Story.

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Ein bisschen mit dem Charakter spielen: Smith ist selbst ein begeisterter „Min-Maxer“, der sich um jedes Fitzelchen mehr Power bei seinen Destiny-Hütern bemüht. Auch das war am stärksten ausgeprägt, als Smith die Leitung über The Taken King übernahm.

Retter von Destiny – zumindest für die Höhepunkte verantwortlich

Wichtige Rolle bei Destiny: Der YouTuber Datto hatte vorm Launch den Plan gefasst, Destiny so zu covern wie WoW. Mit seiner MMORPG-Erfahrung würde er den unbeleckten Shooter-Spielern auf PS4 und Xbox One die MMO-Mechaniken erklären.

Als Destiny dann startete, gab es aber fast nichts zu erklären oder „Mysteriöses.“ Destiny galt als ein plattes Spiel mit guten Schauwerten, aber ohne viel dran. Erst als der Raid „Die Gläserne Kammer“ mit seinen Geheimnissen und Mechaniken öffnete und sich Spieler damit richtig beschäftigten, gab es etwas für den „Destiny-Erklärer“ zu tun.

Die Hochzeit der Destiny-YouTuber begann dann mit „König der Besessenen“ – da war das Spiel tief und es gab eine Menge zu tun und zu wissen:

  • Der Raid und die Gläserne Kammer gelten bei Fans als die beiden große Höhepunkte von Destiny 1. Für beide war Luke Smith maßgeblich verantwortlich.
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Die Sache mit dem Geld und dem Monitor

Geld gegen Monitor werfen: Die große Ironie der Geschichte ist, dass Smith aber für viele der Schurke von „The Taken King“ geworden ist. Denn Smith übernahm mit seiner Erfahrung als Journalist auch die PR für „The Taken King.“ In einem Interview plapperte sich Smith in aufgeheizter Stimmung in eine seltsame Situation.

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Der erwartete auf einer PR-Tour ein lockeres Interview und diese lockeren Interviews bekam er auch immer wieder von den US-Journalisten, gerade wenn sie eine Kamera auf ihn richteten. Smith geriet aber auch an einen Journalisten von Eurogamer, der ein schriftliches Interview mit ihm führte.

Mit Fragen nach dem Preis und der Umrechnung in Euro und britische Pfund bedrängt, redete sich Smith um Kopf und Kragen. Damals sagte Smith flapsig den folgenschweren Satz: „Wenn ich Euch die Gesten jetzt zeigen könnte, würdet Ihr Geld gegen den Monitor werfen.“ Auch wenn „The Taken King“ später die Erwartungen der Fans überragte, hing das Smith nach.

Destiny: Game Director verteidigt Preis für Erweiterung, macht alles noch viel schlimmer

Später entschuldigte sich Smith für den Satz: Jeder, der ihn kenne, wisse, wie er das gemeint habe und dass er eben so flapsig spricht. Für alle anderen müsse er aber wie ein Arsch geklungen habe.

Destiny 2 – nicht wie geplant

Destiny 2 – der Feuerwehrmann: Was dann mit Smith passierte, wissen wir nicht ganz genau. Nach dem Ende von „The Taken King“ war klar, dass Smith in irgendeiner Form weiter an Destiny arbeiten würde. Aber die Öffentlichkeit wusste nicht, in welcher Funktion. Wahrscheinlich war der Plan, Smith die erste große Erweiterung von Destiny 2 machen zu lassen, die damals noch für September 2017 vorgesehen war. Doch in der Zeit von Ende 2015 bis Anfang 2016 geschahen seltsame Dinge bei Bungie:

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Umbruch: Eigentlich war Destiny 2 für September 2016 vorgesehen. Es waren schon in einem Stream die Weichen dafür gestellt, mit CJ Cowan einen neuen „starken Mann“ zu präsentieren. Der war da 13 Jahre bei Bungie und als „Narrative Lead“ und wohl auch als Chef von Destiny 2 vorgesehen.

Der hatte in einem Stream schon Mara Sov und Eris Morn positioniert – es schien klar: „Das werden die Stars von Destiny 2.“ Aber plötzlich, im April 2016, verließ Cowan die Firma, Destiny 2 war vorher schon auf September 2017 verschoben worden. Mara Sov und Eris Morn sind seitdem verschollen und Luke Smith wurde zum neuen Game Director von Destiny 2.

Ist Smith bei Destiny 2 nur der Sündenbock?

Vorzeige-Figur für ein zum Untergang verdammtes Projekt: Nach allem, was wir wissen, hat Luke Smith erst im April 2016 Destiny 2 übernommen, nur etwa 17 Monate vor dem geplanten, ultimativem Release-Datum im September 2017. Smith ging dann tapfer auf PR-Tour und verlor kein Wort über den Konflikt hinter den Kulissen. Aber zwischen den Zeilen war herauszuhören, dass ihm die Zeit davon lief. So hieß es etwa bei dem Ersatz für die „Random Rolls“, man habe da eine tolle Idee, wisse aber nicht, ob die es noch ins Spiel schafft.

Ein Reboot vor 2 Jahren entschied wohl das Schicksal von Destiny 2

Destiny 2 passt nicht zu Smith: Interessant ist, dass fast nichts von dem, was „The Taken King“ ausgezeichnet hat, sich in Destiny 2 wiederfindet. Genau dieses „Destiny als Hobby“ ist verschwunden. In Podcast hat sich Smith leise kritisch über einige der Ideen geäußert – so war er wohl auch gegen die Änderung der Waffenslots mit Destiny 2, aber er hat auch nie offen Kritik an Bungie oder den gefällten Entscheidungen geäußert.

Destiny 2 Forsaken Barons trickster

Sündenbock Smith: Luke Smith, der so viel Gutes für Destiny getan hat, steht mittlerweile eher als Sündenbock für die Probleme von Destiny 2 dar. Dass er es war, der „die große Ankündigungs-Rede“ zu Destiny 2 hielt und die PR-Termine für das Spiel wahrnahm, nehmen ihm viele Fans übel, die noch das „Geld gegen den Monitor“ im Ohr haben. Für viele ist Smith das Gesicht der Krise.

Fluch des Osiris: Das B-Team soll jetzt Destiny 2 retten?

Oder hat Smith seinen Weg verloren?

Oder wirklich der Schuldige? Da wir nicht wissen, was im Hintergrund ablief, kann man die Rolle von Smith auch deutlich kritischer sehen: Immerhin hat er offenbar seine kreative Vision nicht verwirklichen können. Er hat die Idee mitgetragen, dass Destiny 2 ein besseres Spiel wird, wenn man es möglichst breit und zugänglich macht, als tief und etwas sperrig wie den ersten Teil.

Betriebsblindheit: Entwickler bei Bungie klagen, wenn sie mal sprechen, nicht nur über den Zeitdruck, sondern auch über Betriebsblindheit. Man war so darauf versessen, Destiny 2 zu polieren, dass man die Magie weggehobelt hat. Das könne man von außen klar sehen. Doch innerhalb des Studios, während man das Spiel entwickelt hat, sei man sich absolut sicher gewesen, das Richtige zu tun. Das wäre ein Fehler des „Regisseurs“ und Game Directors, der für die übergeordnete Vision des Spiels verantwortlich ist.

Destiny 2 Forsaken Cayde Guardian

Vielleicht hat Smith nach dem Erfolg von „The Taken King“ die Spur verlassen, zu viel auf andere gehört oder er war mit dem Projekt „Destiny 2“ schlicht überfordert – ist so schnell so hoch aufgestiegen, dass es nicht mehr funktioniert hat.

Forsaken machen jetzt andere

Wiederaufbau machen andere: Ob man Smith nun als Schuldigen oder Sündenbock sieht, in jedem Fall ist es ruhiger um ihn geworden. Die „guten“ Nachrichten zu Destiny 2 kommen derweil von anderen Entwicklern bei Bungie, wie Christopher Barrett, der verkündete häufig Änderungen und positive Meldungen. Die Erweiterung „Forsaken“ wird von Steve Cotton als Game-Director geleitet.

Christopher-Barrett-Destiny
Christopher Barett

Seitdem hat sich Smith wieder aus der Öffentlichkeit zurückgezogen: Man darf gespannt sein, ob und was wir in Zukunft von Luke Smith noch hören. Aktuell hat Bungie andere Eisen im Feuer: Mit NetEase ist man einen Entwicklungs-Deal eingegangen. Gut vorstellbar, dass Smith dort einem neuen Projekt vorsteht.

Im Moment twittert er noch zu Destiny, aber er ist deutlich in den Hintergrund getreten. Inwieweit Smith noch Input zu Destiny 2 gibt, ist von außen schwer zu sagen. Aber es scheint, dass ausgerechnet bei dem Spiel, wo sein Name als „Game Director“ ganz prominent vertreten ist, sein Einfluss fehlt.

https://twitter.com/thislukesmith/status/1004041693497208832

Ich vermisse Smith: Ich jedenfalls hab das Gefühl, dass Destiny noch stärker war, als Smith mit seinen Monaten als WoW-Junkie am Ruder saß und seine künstlerische Vision durchdrücken konnte – mit ausreichend Zeit und als alles noch nach Plan lief. Seine Ideen, die in „The Taken King“ so viele fesselten, fehlen mir in Destiny 2 ein bisschen. Ich bin gespannt, wann Smith wieder in Erscheinung tritt und was für ein Spiel uns erwartet, wenn er wieder am Ruder ist.

Bis dahin hoffe ich, dass Steve Cotton und die vielen anderen talentierten Entwickler bei Destiny 2 mit Forsaken das schaffen, was Smith und seinem Team mit „The Taken King“ gelang: Ein  kommerzielles Popcorn-Produkt, das trotzdem irgendwie eine Seele hat.

Alles zu Destiny 2: Forsaken – Release-Date, Features, Season Pass

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ChronicPain
ChronicPain
1 Jahr zuvor

Luke Smith hat immer ein Ketchupfleck am Mundwinkel, den sollte er mal wegwischen ^^

BigN
BigN
1 Jahr zuvor

Habe mich schon gefragt, warum viele Taken King so hypen. Gut, dass es nicht alle so sehen. Kann mich zwar nicht an alle Details erinnern, aber ich weiß, dass es in meinen Augen nichts besonderes war. War das nicht sogar der DLC, der Schicksalsbringer „nutzlos“ machte? Hab mich tierisch darüber aufgeregt.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Danke.

BuckyVR6
BuckyVR6
1 Jahr zuvor

danke ♥

mir geht ohne Witz jedesmal mittlerweile der Song von scrubs durch den Schädel grin

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Ich sehe es wie du. The Taken King wird von Fans nur als so großartig empfunden, weil das Hauptspiel und die Erweiterungen davor namens The Dark Below und House of Wolves so extrem mager und teilweise richtig schlecht waren. Dagegen wirkt Taken King wirklich groß und bietet auch mal etwas neues, aber ein Meisterwerk war das für mich auch nicht.

Bienenvogel
Bienenvogel
1 Jahr zuvor

Der harte Handrücken der Wahrheit ????

Bienenvogel
Bienenvogel
1 Jahr zuvor

Solange keiner vom Bungie da mal wirklich auspackt können wir eh nur rätseln. Klar ist Smith der gewesen der sich hingestellt und uns D2 als toll angepriesen hat. Aber ich glaube kaum das er alleine Schuld daran ist wie das Spiel geworden ist. Um seine „Vision“ oder Ideen durchzusetzen war vermutlich nicht genug Zeit. Oder der neue CEO ist sehr Activision-nah und hat gesagt „Ey, das muss sich besser verkaufen. Macht es massentauglicher. Die wollen das so. Und ihr wisst das die uns das Ding finanzieren.“ Es ist zwar leicht Activision den schwarzen Peter hinzulegen, aber ich wette Destiny wäre anders geworden hätten die keinen Einfluss gehabt. Wobei es schlimmer sein könnte. Man stelle sich vor EA hätte Destiny gepublisht.. ????

Gute Frage was er jetzt macht. Arbeitet er an D3? An dem Spiel was sie neben Destiny machen? Ich glaube eher letzteres. Aber wohl eher weil ich hoffe, dass sie nicht schonwieder am nächsten Destiny arbeiten, obwohl das aktuelle noch nicht übern Berg ist. Aber wie gesagt, sicher ist eh nix. Nur Spekulation und eine Meinung die man sich aus der Erfahrung gebildet hat. Mit Steve Cotton und dem anderen (Name vergessen) hat man denke ich erstmal die richtigen Leute an der Spitze. Hilft nur alles nichts wenn es die Führung (und die Leute drüber) nach einem – gehen wir mal von dem Fall aus – erfolgreichen Forsaken wieder mit der Gier kriegen.

Patrick BELCL
Patrick BELCL
1 Jahr zuvor

Wird halt echt Zeit für ein Neues Goldenes Zeitalter in dem halt auch wirklich alles (oder zumindest der großteil) awesome wird

sollte forsaken wirklich floppen (nicht story technisch sondern endgame und beschäftigungspotential) , bezweifle ich sehr stark das ein D3 noch viel Licht sehen wird

dondonsilva
dondonsilva
1 Jahr zuvor

Danke für die Unterstützung ????

BuckyVR6
BuckyVR6
1 Jahr zuvor

so isser unser Charry-O grin
auch auf der PS4 gibt’s so ne Gruppe smile

Compadre
Compadre
1 Jahr zuvor

Naja, nehmen wir an, Smith hätte vieles ganz anderes entschieden, nur war es vielleicht Bungie, das gegen diese Entscheidungen war und aus bekannten Gründen das Spiel anders haben wollte. Wird ja im Artikel auch ein wenig angedeutet, dass Smith mit einigen Entscheidungen nicht ganz einverstanden zu sein scheint. Würdest du dich dann in die Öffentlichkeit stellen und die Verantwortung für den Murks übernehmen, den eigentlich Leute zu verantworten haben, für die Destiny nicht mehr als eine Einnahmequelle ist? Ich persönlich würde mich da auch eher fein raushalten.

HansWurschd
HansWurschd
1 Jahr zuvor

Schöner Artikel und interessante Ansichten. Eines vermisse ich dabei, bzw ich hab noch eine zusätzliche klare Ansicht zu dem ganzen.

Ob Luke Smith das ganze nun verbockt hat, oder nicht, sei dahin gestellt. Ich denke ja, aber Beweise habe ich dafür keine. Fakt ist jedoch, Smith war für alles verantwortlich. Smith sollte und müsste also die Person sein, die im Scheinwerferlicht steht. Dafür wird er bezahlt, das ist sein Job.

Hat irgendjemand Luke „Großkotz aka Geld-gegen-den-Monitor-werf“ Smith seit dem D2 Release gesehen? Ich jedenfalls nicht.

Somit ist Smith für mich der absolute Prototyp „Vorarbeiter“. Nichts gerissen bekommen, die Taschen voll machen und für nichts gerade stehen. Für den Kerl hab ich nichts als Hohn mehr übrig. Nicht wegen des Ergebnis, sondern wegen seiner feigen Art.

Ob nun TTK wirklich von ihm erschaffen wurde oder ob er nur rein zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand, lass ich auch mal offen.

Ich vermisse ihn jeden falls nicht, jedoch tun mir die Leute leid, welche unter ihm arbeiten müssen.

Alitsch
Alitsch
1 Jahr zuvor

Hab mich schon gefragt wann Smith aus seinen Bunker rausgekrochen kommt smile
wahrscheinlich erst nach dem Erfolg von Forsaken um Lorbeeren zu kassieren.

Auf Forsaken bin echt gespannt : Ein Jahr D2 ist auch nicht ohne Spuren an Communty vorbeigegangen.
Die D2 Spieler waren/sind zu verwöhnt
keine echten Grind gehabt höchstens eine light Version.

( Ich weiß nicht evtl es ist mir entgagen bitte um die Korrektur wenn Ich falsch liege,um als Beispiel zu nehmen
aber nach 100 mal Crota legen ohne Crux zu bekommen haben D1 Spieler nicht laut geschrien buffen SIe es Bungie please )

Einerseits haben wir D2 Neulinge den beihnah alles hinterher geworfen wurde ohne harten Grind Erfahrungen und anderseits haben wir auch Veterenen die Ihre Meinung auch geändert haben Grind ist gut aber soll nicht mehr so hard sein wie in D1 Zeiten .

Wir sind Menschen wenn uns etwas zu leicht wird , wird uns schnell langweilig ,
etwas zu schwer, zu sehr Zeit intensiv, Solange Bungie Ihre goldene Mitte nicht gefunden hatte bin nicht überzeugt das Bungie aus diese Spirale rauskommt und weiterhin uns nur Lösungen C anbieten kann

HansWurschd
HansWurschd
1 Jahr zuvor

Doch doch, in D1 haben sich auch viele beschwert. Da wurde eben auf die falschen Leute gehört, sicher mit ein Grund weshalb D2 zu dem wurde, was es ist.

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

„Also praktisch eine seelenverwandte Frau mit tollen inneren Werten im Körper eines Super-Models.“

Einen besseren Vergleich hätte man nicht finden können smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich hatte erst „Crack im Schokomantel“ – danach „Brathähnchen im Schokomantel.“

Aber irgendwie … smile

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Ich glaube mit dem Frauenvergleich kann jeder was anfangen. Wenn auch manche nur vom Hörensagen ;-P

André Wettinger
André Wettinger
1 Jahr zuvor

Also ein frittiertes Snikers kenn ich aber Brathänchen im Schockomantel ist mir neu. ????????

DerFrek
DerFrek
1 Jahr zuvor

Jop smile

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Bezüglich Aliens ins Gesicht schießen und mit Freunden über die Oscars reden, ich glaube genau das bringt es auf den Punkt. Seitdem ich aus meinem Clan geflogen bin, da ich mit PTBS Eigenschaften habe die dort nicht erwünscht sind (nämlich einfach so gehen wenn es zu viel wird) und der Leader bei mir auch keine Chance auf Besserung sieht habe ich vollkommen die Lust auf Destiny 2 verloren und überlege mir nun wieder die CE von BfA zu holen.

Kairy90
Kairy90
1 Jahr zuvor

Erstmal Respekt dass du das hier offen ansprichst, fällt vielen ehr schwer sowas zu erzählen (auch wenns anonym ist).

Zu deinem ehemaligen Clan fällt mir nix mehr ein, sind richtige Untermenschen????

Solltest du auf PS4 zocken meld dich einfach bei uns, dann kannst du mit Leuten die Verständnis für deine Situation haben wieder zwanglos und unbeschwert Destiny zocken????

Mein PSN-Name ist wie hier????
Auf Xbox und PC finden sich hier sicherlich auch Leute die dich gerne aufnehmen????

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Oha, ich hätte aber auch keine Lust darauf mit jemandem zu spielen der raus geht wenn was nicht funktioniert xD

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Es gilt hier wohl das „Peter Prinzip“ , sprich er wurde auf einen Posten befördert auf dem er nichts zu suchen hat.
Um das Problem besser zu erklären, nehmen wir eine Lehrerin die absolut spitze in ihrem Job ist, als Lehrerin. Dann wird jedoch eine Stelle als Direktorin frei und sie wird darauf geschoben. Von der Arbeit hat sie jedoch keine Ahnung und ist da absolut grauenhaft… .

Würde drauf tippen das ist bei Luke Smith auch nicht anders gewesen und ich habe auch viele Kollegen gehabt die echt gut waren…dann kam die Beförderung und sie sind krachend abgestürzt.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Sehr geil.

Einer meiner Chefs heisst Peter.
Das Prinzip kannte ich noch nicht, trifft jedoch in dem Fall zu.

ItzOlii
ItzOlii
1 Jahr zuvor

Bei Luke Smith bin ich mittlerweile geteilter Meinung. Einerseits derjenige der Destiny mit TTK in die richtige Richtung trieb und tolle Ansätze ins Spiel brachte andererseits der Typ der uns D2 mit einer ordentlichen Portion Honig um den Mund schmierte (oder schmieren musste) um anschliessend von der Bildfläche zu verschwinden als sich das Desaster um D2 abzuzeichnen begann. Hier hätte ich mir definitiv eine klare Stellungsnahme seinerseits gewünscht, auch wenn er allenfalls gar nicht mehr für D2 verantwortlich war und ist. Daher weiss ich mittlerweile selbst nicht mehr so recht was ich von ihm halten soll, er ist für mich weder Retter noch Schurke sondern irgendwo dazwischen.

Es würde mich sehr interessieren ob Luke nun im Hintergrund bereits den Lead für die Fortsetzung von Destiny (3) übernommen hat oder an einem anderen Projekt arbeitet oder als Konsequenz für D2 sogar intern an die kurze Leine genommen wurde und nun nicht mehr als leader fungiert, was ich jedoch bezweifle.

ch3fkOch
ch3fkOch
1 Jahr zuvor

Vielleicht ist der Luke auch einfach nur für die PR verantwortlich! Kann mir nicht vorstellen das er noch viel Zeit für die Entwicklung von D2 hatte, da er für die Promotion einiges an Terminen etc hatte!

Könnte ich mir zumindest vorstellen…

André Wettinger
André Wettinger
1 Jahr zuvor

Die Frage ist doch, ist Destiny noch zeitgemäß. Destiny ist irgendwo Anfang 2016 stehen geblieben. Je mehr andere Games man zockt umso merke ich für meinen Teil, lohnt es sich da überhaupt wieder einzusteigen. Glaub dass es nicht einfach wird für die Erweiterung unabhängig ob sie gut oder schlecht ist. Hab ich gestern 89 Euro im Store versenkt für ein Game was ich erst 2019 spielen kann ( eigentlich Sinnfrei ). Aber für die Erweiterung von D2 stellt sich die Frage gar nicht. Man hat einfach abgeschlossen. Es wird hier viel von den Bekanntschaften abhängen für einen Kurswechsel.

barkx_
barkx_
1 Jahr zuvor

Anthem? smile
Bin auch drauf und dran mir die Dawn Edition zu holen, wobei ich eigentlich noch auf eine Collectors hoffe. Mein Internet ist zudem grottig, warum ich Discs immer noch bevorzuge. Hoffentlich ist der Februar schnell da!

André Wettinger
André Wettinger
1 Jahr zuvor

Jo, hab mich da jetzt echt ein bisschen informiert und was ich da so gesehen hab hat mich schon angesprochen. Es wird sicher Fehler zu Anfang geben. Aber es wird ja auch was frisches. Mal sehen ob ich da einen Schuss ins Blaue gemacht habe.
PS: Musst nicht bis nächstes Jahr warten. Kommt schon bald. Nur der offizielle Rel. Iist nächstes Jahr.

barkx_
barkx_
1 Jahr zuvor

Bei mir das gleiche. Hab D2 deinstalliert und von da an mich immer mehr über Anthem informiert. Egal ob YT, Reddit – aber langsam kommt die Vorfreude auf. Am Wochenende noch 2 mal die 19min Gameplay Demo geguckt und was ich sehe spricht mich einfach an. Da du ja digital die Dawn Edition hast. Kannst du jetzt schon in den Soundtrack reinhören? Wäre der einzige Grund das Ding jetzt schon Digital zu holen.

Worauf muss ich nicht lange warten und kommt bald? Verstehe nicht auf was du im PS ansprichst … spielst du auf PS4? Dann könnte ich dich schon mal in die FL holen. Wollte eigentlich auch ne PS4 Community eröffnen. Am Wochenende aber verpeilt.

André Wettinger
André Wettinger
1 Jahr zuvor

Es wird auf jedenfall eine Demo/ Beta dieses Jahr noch geben. Und es wird noch über einen Early Ac. gemunkelt ab Herbst.

Zur FL, PSN ist andrewetti

Ich bin aber noch zur Zeit über die Fortnite Platin. Momentan zock ich nichts anderes als RdW. Hab mir da dass Ziel bis Ende Juli gesetzt. Werd ich aber nicht schaffen. Den August brauch ich noch dafür. ????????????????

barkx_
barkx_
1 Jahr zuvor

Ja sau nice! Dann hab ich wohl meinen ersten Anthem-Kompanen ???? Beta war mir bewusst, aber der Early Access ab Herbst. Das wäre ein Traum! Hab noch 17 Urlaubstage für dieses Jahr offen ???? Hab noch nie was darüber gelesen?!

Kein Thema, ich bin mom auf der Arbeit doppelt ausgelastet und komme kaum zum zocken außer Wochenende. Hab eben auf YT bei Open World Games Screenshots von der LoD-Rüstung aller 4 Klassen gesehen. Gefällt mir sehr gut! Erinnert mich was an die Engel aus Darksiders

KingK
1 Jahr zuvor

Ich für meinen Teil schaffe es auch nicht mit Taken King abzuschließen. Ich will es auch gar nicht. Wer mich kennt weiß ja, dass ich nicht müde werde es zu erwähnen.
Gut möglich, dass Smith viel weniger Verantwortung für das D2 Desaster hat als man meinen möchte.
Ich persönlich werde seine Werke im grandiosen ersten Teil jedenfalls nie vergessen!

Marki Wolle
Marki Wolle
1 Jahr zuvor

Gute Ideen kommen oft von einzelnen Personen, die dann durch das Kollektiv verzerrt, gebogen und glatt gebügelt werden.

Wie man schon oft gesehen hat machen Ecken und Kanten mehr Spaß als genau abgewogene Balance.

Feststeht das sich irgendwer für die Dinge in Destiny 2 bewusst entschieden hat. Und das ist aus der Sicht von D1 sehr unverständlich.

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Für mich ist eine Sache ganz klar: Eine Person alleine trägt ganz sicher nicht die Schuld an Destiny 2.
Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr merke ich, dass Destiny 2 allgemein kein sehr schlechtes Spiel ist, auch wenn hier und da doch einiges fehlt und nicht sonderlich vorteilhaft verändert wurde. Bei mir stellt sich so langsam das Gefühl ein, dass diese „Destiny-Ära“ einfach vorbei ist. Für mich war das vor vier Jahren einfach etwas neues, frisches, noch nie dagewesenes. In Verbindung mit guten Freunden konnte ich dieses Spiel richtig genießen und Spaß haben. Das funktioniert gegenwärtig einfach nicht mehr, obwohl mein Freundeskreis und ich der Meinung sind, dass beispielsweise Kriegsgeist eine absolut solide Erweiterung war. An Forsaken merke ich das auch. Früher haben wir uns die Trailer tausendfach angeschaut, alles analysiert und wie ein Schwamm aufgesogen, aber die kommende Erweiterung lässt uns gegenwärtig ziemlich kalt. Sicher, die werden wir uns bestimmt auch kaufen, der Nostalgie wegen, aber dieses „Destiny ist unser Hobby“ – ich glaube die Zeit ist einfach vorbei.
Dementsprechend suche ich im Hause Bungie auch nicht nach schuldigen Menschen, die Destiny 2 verbockt haben oder zumindest dafür sorgten, dass sich im zweiten Teil nicht das selbe Gefühl einstellte, wie im ersten.
Es gibt neue Spiele auf die man sich freuen kann und auch zukünftig werden bestimmt einige tolle Spiele erscheinen.

barkx_
barkx_
1 Jahr zuvor

Bei mir kommt immer mehr der Anthem Hype hoch weil ich von D2 so enttäuscht bin. Spiele momentan auch ME:A und Bioware hat Story, Setting, Musik und auch gameplay einfach drauf. Keine Ahnung warum das Spiel damals so gehatet wurde. Letzte Woche für 6€ ergattert und es ist deutlich mehr wert als das smile freue mich auf anthem !

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Ja ME:A finde ich auch gar nicht so schlecht. Mit Anthem kann ich nicht viel anfangen. Ich mag so Mecha nicht und bisher sah ich in den trailer auch nicht viel, welches mich überzeugen konnte.

Paulie
Paulie
1 Jahr zuvor

Luke Smith ist der inbegriff eines Soyboys.
Da fehlt nur noch die Nitendo Switch und sein blödes grinsen

Doing
Doing
1 Jahr zuvor

„Die Erfahrung, getasered zu werden, bezeichnet er als „absrecheknd.““

Autsch!

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

Vllt hat er es auch einfach so gesagt und es ist kein Schreibfehler seitens des Autors? Weil so einen Fehler wird man hier wohl kaum im Artikel übersehen können.

Frenzy
Frenzy
1 Jahr zuvor

Wenn schon hätte man das englische Wort nehmen müssen
Ich habe auch erst gedacht “ Wow da hat jemand aber die Tastatur geschlagen“

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