Destiny 2 hört auf Kritik – Löst das größte Problem der Trials noch vor Start

Noch vor der anstehenden Rückkehr der Trials gab es bei Destiny 2 viel Wirbel und Kritik rund um das saisonale Artefakt. Viele befürchteten, es könnte die Balance des PvP-Formats nach kurzer Zeit zerstören, ein Aufschrei ging durch die Community. Nun hat Bungie auf das Feedback reagiert.

Warum der Aufschrei? Nachdem die Rückkehr der Trials vor Kurzem offiziell angekündigt wurde, kamen zahlreiche neue Details zu dem überarbeiteten Modus ans Licht.

Unter anderem wurde dabei bekannt, dass Powerlevel-Vorteile in den Trials aktiv sein werden. Spieler mit höherem Powerlevel würden so mehr Schaden austeilen und mehr Schaden von schwächeren Hütern einstecken können.

Zudem gab Bungie dann bekannt, dass auch die Bonus-Powerlevel des saisonalen Artefakts in den Trials aktiv sein werden. Das führte zu einer Welle der Entrüstung. Viele sahen die Balance in den Trials nach kurzer Zeit in Gefahr. Einige verurteilten das Format damit bereits vor dem Start am 13. März zum Sterben.

Destiny-2-Osiris-Look

Was genau so problematisch am Artefakt ist, lest ihr hier: Destiny 2: Spieler fürchten, Artefakt könnte die Trials zerstören – das sagt Bungie

So reagiert Bungie auf die Kritik: Obwohl Bungie noch vor Kurzem erklärte, man sei sich der Sorgen zwar bewusst, doch das Artefakt werde in den Trials aktiv sein, sorgte die Kritik nun für ein Umdenken.

Luke Smith, der Destiny-Chef höchstpersönlich, meldete sich auf Twitter zu Wort und erklärte: Das Artefakt wird für PvP-Aktivitäten, in denen Powerlevel-Vorteile aktiv sind, also in den Trials und im Eisenbanner, deaktiviert – und zwar, bis Bungie ein Power-Cap-Feature implementieren kann.

https://twitter.com/thislukesmith/status/1233197373976768512?s=20

Dieses Cap soll es ermöglichen, die reguläre und die mit dem Artefakt verbundene Jagd nach Power mit einander zu verknüpfen und einen unendlichen Power-Anstieg im PvP zu verhindern.

Übrigens, wie der Community Manager Cozmo nochmals klarstellte, bezieht sich die Deaktivierung nur auf die zusätzliche Power. Die saisonalen Artefakt-Mods werden auch weiterhin aktiv bleiben.

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Das sagen nun die Spieler: Zahlreiche Hüter sind erfreut und bejubeln diese Entscheidung auf Reddit und in den sozialen Medien. Viele hatten eine Deaktivierung des Artefakts oder zumindest ein Level-Cap für die Trials gefordert. Genau das hat man nun bekommen.

Nachdem vielen zunächst die Vorfreude auf die Trials durch die Bestätigung der aktiven Artefakt-Power genommen wurde, freuen sich die Spieler nun wieder richtig auf die anstehenden Prüfungen. Auch mit der Tatsache, dass die Artefakt-Mods aktiv bleiben, können zahlreiche Hüter leben, selbst wenn es keine optimale Lösung ist.

Destiny-2-Ehre

Besonders von der Community gelobt wird die schnelle Reaktion Bungies. Dass man dieses Problem bereits vor dem Start der Trials löst, war vielen wichtig, auch wenn wohl nur die wenigsten damit gerechnet haben dürften.

Einige sagen scherzhaft, sie hätten keine Reaktion binnen des nächsten halben Jahres erwartet und seien nun fast schon geschockt. Andere sagen, das sei ein sehr seltenes Beispiel dafür, dass Bungie tatsächlich auf die Spieler hören kann. Man solle den Moment genießen, davon dürfte es nicht viele geben.

Was haltet ihr von dieser Entscheidung? Ändert das eure Sicht auf die Trials?

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Quelle(n):
  1. Reddit

Borderlands 3: Zweiter DLC startet bald – wie geht’s danach weiter?

Am Donnerstagabend stellte Borderlands 3 seinen zweiten DLC „Guns, Love & Tentacles: The Marriage of Wainwright & Hammerlock“ vor. Doch auch darüber hinaus hat der Loot-Shooter große Pläne.

Das ist der neue DLC: Der zweite DLC führt die Story aus Borderlands 3 weiter. Und es gibt etwas zu feiern: Sir Hammerlock und Wainwright Jakobs schließen den Bund für`s Leben. Ihr sollt als Kammerjäger dafür sorgen, dass die Hochzeit ordentlich über die Bühne geht. Und dass das nicht ganz ohne Chaos auskommt, ist ja klar. Alle Infos zum DLC findet ihr hier:

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Neben dem DLC wurde aber auch allerhand weiterer Content für Borderlands 3 angekündigt. Wir schauen auf die spannendsten Neuerungen, die uns demnächst erwarten.

In den nächsten Monaten steht eine Menge an

Das steht 2020 noch in Borderlands 3 an

Der dritte DLC: Gerade wurde DLC 2 vorgestellt, da lieferte Gearbox schon einen winzigen Ausblick auf die nächste große Erweiterung. Allzu viel gaben sie noch nicht bekannt – aber man wird sich wohl auf eine Kombination aus wildem Westen und Dinosauriern einstellen dürfen! Der DLC soll im Sommer 2020 kommen.

Borderlands 3 DLC Concept Art
Auf dem PAX East Panel wurde schonmal Concept Art vorgestellt

Auch zu DLC 4 sagte Randy Pitchford bereits etwas – auch wenn er betonte, dass alles noch nicht in Stein gemeißelt sei: Der DLC handle von einem Charakter, der nicht in Borderlands 3 dabei war und von vielen geliebt wird. Wir würden sehen, wie es ist, im Kopf des irrsten Psycho überhaupt zu sein. Ein deutlicher Hinweis, dass wir in DLC 4 wohl auf Krieg treffen werden. Den kennen wir natürlich noch aus Borderlands 2!

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Events im April: Wenn der März vorbei ist und die ersten Spieler mit dem DLC durch sind, stehen die nächsten Neuerungen an. Zum einen wird ein weitere Mayhem-Modus kommen: Mayhem 2.0. Der wird eine weitere, schwere Herausforderung bieten und den Chaos-Modus noch etwas verrückter machen, als er eh schon ist. Es wird mehr als 25 neue, irre Modifikatoren geben, wie beispielsweise „Der Boden ist Lava“ oder riesige Köpfe – wortwörtlich. Dazu wird Mayhem 2.0 richtig groß: Randy Pitchford sprach von 10 Stufen Mayhem, durch die man sich arbeiten kann. 

Dazu kommt das saisonale Event „Revenge of the Cartels“. Hier kann man wohl mit einem Event der Größenordnung „Bloody Harvest“ und „Herzschmerztag“ rechnen. Sicher ist, dass es wieder Event-spezifische Belohnungen geben wird. Und die „Wedding Invitation“ zeigte, dass die sich durchaus lohnen können. 

Ein weiterer Takedown: Ihr habt Maliwan Takedown bereits gepackt? Glückwunsch! Dann hat Gearbox im Mai noch eine weitere Aufgabe für euch: Den Guardian Takedown. Hier geht es gegen die mysteriösen Eridianer, die zwischen euch und spannendem neuen Loot stehen werden. Auch neue Bosse wird es geben – so, wie durch Maliwan Takedown Wotan der Zerstörer ins Spiel kamen.

Der Takedown soll erneut richtig schwer werden. Allerdings wird es diesmal von Anfang an eine skalierte Version geben, die Maliwan Takedown zuerst nicht hatte. Ihr müsst also nicht zwingend zu viert ran, sondern könnt es auch in kleineren Gruppen oder sogar solo versuchen. 

Auf diese neuen Inhalte werden sich auch Steam-User freuen können. Die dürfen ab März nämlich auch endlich in die Borderlands starten:

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Wenn ihr Koop-Multiplayer liebt, solltet ihr Baldur’s Gate 3 auf dem Radar haben

Baldur’s Gate ist als ikonisches Singleplayer-RPG bekannt. Larian Studios ist der Entwickler vom dritten Teil der Reihe, Baldur’s Gate 3. Sie bringen erstmals einen Online-Multiplayer und Couch-Koop zur Reihe. Unsere Redakteurin Leya Jankowski hat im Interview mit Producer David Walgrave erfahren, wie der Mehrspieler aussieht.

Wieso berichtet eine Seite für MMOs über das Singleplayer-RPG Baldur’s Gate? Wie ihr wisst, berichten wir auf MeinMMO eigentlich nur von Online-Multiplayer-Spielen mit fortlaufenden Updates und Live-Service. Deshalb wollte ich die Einladung zu einem Event, bei dem Baldur’s Gate 3 gezeigt wurde, schon höflich ablehnen. Schließlich steht Baldur’s Gate für eine klassische Solo-Rollenspiel-Erfahrung, die ursprünglich aus der Schmiede BioWare stammt.

Da fiel mir auf, dass Baldur’s Gate 3 mit einem Koop-Online-Multiplayer angekündigt ist! Also machte ich mich doch auf, um die Entwickler von Larian Studios zu treffen und mehr über den Online-Multiplayer im Singleplayer-RPG zu erfahren – denn der könnte durchaus auch für euch interessant sein.

Wer sind die neuen Entwickler von Baldur’s Gate? Larian Studios haben ihren Sitz in Belgien und sind die Schöpfer der Rollenspiel-Reihe Divinity. Der letzte Ableger der Reihe Divinity Original Sin 2 (2017) ist ein rundenbasiertes Fantasy-RPG. In diesem RPG gibt es, wie nun auch in Baldur’s Gate 3, einen Multiplayer-Koop. Der Schritt der Entwickler einen Mehrspieler-Modus in Baldur’s Gate einzuführen ist daher keine große Überraschung. Online-Multiplayer und auch der lokale Couch-Koop-Modus haben sich in ihrer Divinity-Reihe bereits bewährt.

Das habe ich auf dem Event gesehen: Swen Vincke, der Gründer und Chef von Larian, führte uns während einer Live-Gameplay-Präsentation durch einen Teil der Kampagne von Baldur’s Gate 3. Hier lernte ich, dass sich Baldur’s Gate 3 im Prinzip wie ein digitales Dungeons & Dragons spielt. Es gibt eine gewaltige Story-Kampagne. Sie bietet

  • starke Charakter-Entwicklungen
  • und viele Dialog-Optionen, die Auswirkung auf den Verlauf der Geschichte haben,
  • runden-basierte Kämpfe
  • sogar Würfel, die darüber bestimmen wie erfolgreich ich mit einer geplanten Aktion bin.

Aber wie wird das mit dem Multiplayer vereint?

Multiplayer kommt mit 2 Optionen und Couch-Koop

Um den Funktionen des Multiplayers auf den Grund zu gehen, schnappte ich mir den Senior Producer von Baldur’s Gate 3. Von David Walgrave erfuhr ich, dass euch zwei Optionen zur Verfügung stehen, den Multiplayer anzugehen.

Zusammengefasst, könnt ihr im Multiplayer von Baldur’s Gate 3:

  • einen NPC-Begleiter eines Singleplayer-Spielers übernehmen und diesen so lange kontrollieren, wie ihr wollt. Das hat keinen Einfluss auf den Verlauf der Kampagne des Singleplayer-Spielers
  • mit einer Gruppe aus 2-4 Spielern zusammen eine Kampagne starten, in der jeder seine eigene Agenda verfolgt und ihr alle zusammen Einfluss auf den Verlauf der Kampagne übernehmt
  • im Online-Multiplayer (für 2-4 Spieler) spielen oder aber auch zu zweit im lokalen Split-Screen, dem Couch-Koop

Das ist das System, das Larian Studios bereits in der Divinity-Reihe angewendet hat.

Hier ist die ausführliche Erklärung:

Stell dir vor, dass ich alleine ein Spiel beginne. Ich fange an zu spielen und habe bereits eine Stunde alleine im Spiel verbracht. Dann kannst du einfach so mit dazu kommen. Du übernimmst einen von meinen NPC-Begleitern und kannst auch einfach so wieder aussteigen. Die Story geht dann normal weiter. Das ist eine Möglichkeit, die ihr habt, um im Multiplayer zu spielen.

Aber, wenn ihr sagt, dass ihr zusammen Baldur’s Gate 3 von Anfang bis Ende spielen wollt, dann beginnt ihr zusammen eine Kampagne. Da kreiert dann jeder einen Charakter, also ich erstelle meinen eigenen, individuellen Charakter und du erstellst deinen eigenen, individuellen Charakter.

Das sind dann zwei unterschiedliche Optionen, den Multiplayer zu spielen. Wir wissen, dass Spieler nicht immer die Möglichkeit haben, gleichzeitig online zu sein. Darum unterstützen wir den “Drop-In & Drop-Out”-Multiplayer. […] Bei der ersten Version, bei der ihr einfach “Drop-In-Drop-Out” spielt, ist es eigentlich eine Art Singleplayer-Geschichte. Die Story wird durch eine Person gespielt und andere können einfach mit dazu kommen.

Bei der anderen Option ist es dann die Geschichte von den zwei, drei, vier Leuten, die zusammen spielen. Ihre Entscheidungen [im Spiel] sind komplett unabhängig voneinander. Du kannst also auch frei herum laufen und kannst mit jedem reden. Du musst nicht die ganze Zeit bei mir bleiben. Die Entscheidungen, die du triffst, können aber einen Einfluss auf die gesamte Gruppe haben. 

David Walgrave zu MeinMMO über den Multiplayer
Screenshot aus Baldur's Gate 3
Starten 2-4 Spieler eine gemeinsame Kampagne können sie alle unabhängig voneinander mit den NPCs und der Welt interagieren.

“Wir erwarten, dass Spieler die Systeme von Baldur’s Gate 3 ausnutzen”

Die Kämpfe laufen in Baldur’s Gate 3 runden-basiert. Jeder führt der Reihe nach seine Aktion aus. Die Aktion kann aus angreifen, heilen, Items benutzen, Fähigkeiten einsetzen oder Bewegung bestehen.

Während der Gameplay-Präsentation ist mir aufgefallen, dass es auch möglich ist, die Umgebung auszunutzen. Vielleicht steht irgendwo ein Fass, das zum explodieren gebracht werden kann.

Im Multiplayer kommen verschiedene Spielern mit verschiedenen Ideen im Hinterkopf zusammen. So schleicht sich ein Spieler vielleicht an den Gegner von hinten heran, um zum Todesstoß auszuholen, während ein anderer ihn schon in einem Hagel aus Pfeilen schwächt.

Meine Neugier nach strategischen Entscheidungen im Multiplayer-Combat wurde geweckt und David erklärte mir das Prinzip.

Die Art wie Swen [der Studio-Chef] das in der Präsentation gezeigt hat, ist eigentlich durch und durch wie das gesamte Spiel funktioniert. Wenn du Baldur’s Gate 3 zum ersten mal spielst, verstehst du in den ersten Stunden nicht, was alles möglich ist. Wir haben gemerkt, dass es schwierig ist ein Spiel zu verkaufen, wenn wir nur Screenshots und Videos zeigen. Aber wenn wir Spielern zeigen, wie andere es spielen, dann kannst du diese meistens schon überzeugen. Sobald du begreifst[…] dass wir eine systematische Welt gebaut haben, fängst du an darüber nachzudenken, wie du das Spiel brechen kannst.

Wir bekommen manchmal Bemerkungen von Spielern, dass sie etwas gefunden haben und glauben, es sei ein Bug. Aber eigentlich ermutigt dich das Spiel nur, dass du es gegen sich selbst einsetzt. Alle Systeme arbeiten miteinander und gegeneinander. Wir erwarten eigentlich von den Spielern, dass sie die Systeme missbrauchen. […]

Hier stellen wir einen Spieler nach oben, da platziert jemand anderes eine [explodierende] Tonne. Beispiele dafür sind auf YouTube zu finden, wenn ihr nach “Wege, um Original Sin 1 oder 2 zu brechen” (how to break Original Sin) sucht. Auf diese Art kannst du auch Baldur’s Gate 3 brechen. Da gibt es genauso viele Wege, wie es Menschen gibt die kreativ mit diesen Systemen umgehen können

David Walgrave zu MeinMMO über den Multiplayer
Baldurs Gate 3
Mehr zum Gameplay von Baldur’s Gate 3: Mein Kollege Peter Bathge von GameStar Plus war ebenfalls auf dem Event. Er hat eine ausführliche Preview zu Baldur’s Gate 3 geschrieben und ein Video mit Gameplay erstellt. GameStar Plus ist das Abo-Modell der GameStar, das mit mit mehreren exklusiven Vorteilen aufwartet. Peter hat sein Lieblings-Rollenspiel Baldur’s Gate 2 fast 15 Mal durchgespielt.

Es wollten mehr Spieler Multiplayer in Baldur’s Gate 3, als Larian erwartete

David und ich unterhielten uns noch über die Bedeutung von Multiplayer und dass dieser heutzutage in großen Titeln eine wichtige Komponente einnimmt. Immer mehr große Singleplayer-Studios bieten einen Multiplayer in ihren Spielen an. Dadurch haben wir Spiele wie The Elder Scrolls Online, Fallout 76, Final Fantasy XIV oder auch Anthem bekommen.

Der Senior Producer erzählte mir, dass Larian Studios interne Statistiken vorliegen, die zeigen, dass mehr als 50 Prozent der Spieler einen Multiplayer in Baldur’s Gate 3 haben wollten. Das ist also mehr als die Hälfte. Im Team hätte man vor der Auswertung der Daten vielleicht mit 10 bis 20 Prozent gerechnet.

Ich wollte wissen, ob David eine Ahnung habe, warum der Multiplayer so gefragt ist.

Ich glaube, dass es nicht nur daran liegt, dass wir einen Multiplayer bieten. Es ist auch die Art, wie wir Multiplayer einsetzen. Also, der Fakt, dass jeder sich unabhängig voneinander bewegen kann und sein eigenes Ding aus dem Spiel macht. Das wird nicht mal so eben in anderen RPGs unterstützt.

David Walgrave zu MeinMMO über den Multiplayer

Gerade die Freiheit, die jeder einzelne Spieler im Multiplayer hat, sieht David als Stärke. Er führte weiter aus, dass in den letzten paar Jahren Spiele sehr beliebt geworden sind, in denen Spieler nur einen Baukasten haben und diesen selbst gestalten können. Genau das führe im Multiplayer immer wieder zu interessanten Situationen, da verschiedene Köpfe bestimmte Herausforderungen eben auch anders anpacken. Die Diskussion, wie man einen Kampf oder ein Rätsel angeht seien da ein wichtiger Faktor.

David erklärte mir, welchen Einfluss der Multiplayer auf so einen Baukasten in der Entwicklung nimmt.

Ich weiß nicht, was passiert wäre wenn wir aus Baldur’s Gate 3 einfach nur einen Singleplayer gemacht hätten. Ich weiß, die Stärke von Multiplayer ist vorhanden. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen, dass wir Baldur’s Gate 3 einfach nur als Singleplayer gemacht hätten. Wir haben gemerkt, dass sich [ein Multiyplayer] gut verkauft, um sehr ehrlich zu sein. Plus, es zwingt uns auch an Dinge zu denken, an die wir sonst nicht gedacht hätten. Da geht es um bestimmte Entscheidungen die man trifft.

Sehr oft ist es in den Büros der Designer so, dass die meisten Sätze anfangen mit: “Was wäre, wenn …”, “Was wäre, wenn die Person das tun würde? Was wäre, wenn dieser NPC nicht mehr lebt? Was wäre, wenn das Gebäude explodiert? Was wäre, wenn die Tür da nicht mehr steht? Viele dieser Sätze beginnen mit: “Was wäre, wenn … ?”, und sehr wenige Sätze beginnen mit: “Was wäre, wenn jemand im Multiplayer die Tür geöffnet hätte?”, und das hilft uns an andere Lösungen zu denken, als wenn wir uns im reinen Singleplayer befinden. Stell dir vor, ich bin gerade im Gespräch mit einem NPC und du rennst herum und […] öffnest eine Tür und es kommen plötzlich Feinde rein? An sowas müssen wir dann denken und manchmal haben wir auch unsere NPCs nicht unter Kontrolle. Aber es gibt uns Raum unser Spiel noch besser und interessanter zu gestalten. 

David Walgrave zu MeinMMO über den Multiplayer

Stärke des Koop liegt in Freiheit der eigenen Entscheidung

Nach der Gameplay-Präsentation und meinem Gespräch mit Senior Producer David Walgrave, habe ich als bekennender Koop-Liebhaber Baldur’s Gate 3 zumindest auf meine Beobachten-Liste gesetzt. Es klingt reizvoll eine gemeinsame Kampagne zu starten, in der hitzig diskutiert wird wo die Reise hingeht.

Gerade die Möglichkeit, dass sich andere Spieler frei bewegen können und vielleicht etwas anstellen, was mir selbst überhaupt nicht passt und mich überrascht, übt einen Reiz auf mich aus. Aber auch die gemeinsamen strategischen Entscheidungen, wie ein Kampf am besten angepackt wird, und das Planen der Züge, klingen spannend.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass genau das einige Spieler komplett wahnsinnig macht! Wenn jeder so vor sich herwuselt, Dialoge startet, die man selbst nicht mitbekommt oder NPCs abschlachtet, die man selbst lieber am Leben gelassen hätte – das gefällt sicher nicht jedem.

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Wir werden dann wohl den Release abwarten müssen und sehen dann, ob Baldur’s Gate 3 das Potential hat auf unserer Top-Liste für Koop-Spiele zu landen:

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Wie sieht ihr das mit dem Koop-Multiplayer in Baldur’s Gate 3?

Neuer DLC von Borderlands 3 enthüllt – Setzt voll auf Fan-Favoriten

Auf der PAX East hat Borderlands 3 den zweiten, großen DLC „Guns, Love, and Tentacles: The Marriage of Wainwright & Hammerlock“ vorgestellt. Wir zeigen euch, was in der Erweiterung steckt.

Wann hat der 2. DLC Release? Borderlands 3 bekommt seinen zweiten DLC am 26. März 2020. Er ist im Season Pass enthalten, wird voraussichtlich aber auch einzeln zu erwerben sein. Auch Steam-Spieler dürfen sich auf den DLC freuen.

Worum geht es im DLC? Der neue DLC heißt „Guns, Love, and Tentacles: The Marriage of Wainwright & Hammerlock“, und der Name ist Programm. Die Story der neuen Erweiterung behandelt die Verlobungs-Party und Hochzeitsvorbereitungen von Wainwright Jakobs und Sir Hammerlock, denen ihr bereits im Hauptspiel über den Weg gelaufen seid.

Doch natürlich wird es sich nicht um eine seichte Hochzeits-Geschichte drehen. Schließlich stecken im Titel neben der „Liebe“ auch noch „Kanonen und Tentakel.“

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Neue Orte, mehr Waffen und Gaige

Was steckt alles im DLC? Die Story führt euch an einen neuen Ort: Den Eisplaneten Xylourgos. Wie im Handsome-Jack-DLC gibt es also jede Menge unbekannte Schauplätze zu bereisen. Dazu gehört auch das unheimliche Dorf Cursehaven, das sich unterhalb eines verwesenden Kammer-Monsters befindet. 

Cursehaven ist der neue Spielort

Hier findet ihr auch einen irren Kult, der eben jenes Monster anbetet – und wohl euren Haupt-Gegner im DLC darstellt. Doch zum Glück gibt es auch neue Verbündete.

Mehr Fan-Favoriten: Gearbox betonte, dass ihr euch mit neuen wie alten Freunden verbünden werdet, um die Hochzeit einigermaßen verlustfrei über die Bühne zu bringen.

Eine große Feier steht an!

Neben Sir Hammerlock, der ebenfalls seit Borderlands 2 dabei ist, wird eine weitere beliebte Figur eine große Rolle im DLC einnehmen: Fan-Favoritin Gaige sein, die ihren Roboterkumpel Deathtrap im Schlepptau hat. Die ehemalige Kammerjägerin betätigt sich mittlerweile als Hochzeitsplanerin – kein Wunder also, dass die Party im DLC wohl ziemlich explosiv wird.

Gaige war einer der DLC-Kammerjäger in Borderlands 2. Die “Mechromancer-Klasse” mauserte sich zu einem Lieblingscharakter der Fans – und auch die Entwickler hätten sie eigentlich gern in Borderlands 3 gehabt. Allerdings hätte man ihr nicht ausreichend Zeit in der Story einräumen können – das scheint Borderlands 3 jetzt im DLC nachzuholen. Nach Handsome Jack setzt Borderlands 3 also erneut auf die Rückkehr beliebter Figuren. Und wer weiß, ob man nicht noch mehr bekannten Gesichtern über den Weg läuft.

Gaige ist wieder dabei!

Mehr Missionen: Neben der Hauptstory soll es Nebenmissionen geben, die euch den Hintergrund des verfluchten Dorfes erkunden lassen. Dabei steht ihr Aliens, Mutanten und Banditen gegenüber – also alles wie immer!

Mehr Ausrüstung: Klar, mit dem neuen DLC wird es auch wieder neue Waffen geben. Dazu gehören zusätzliche legendäre Waffen, aber auch starke Class Mods soll es im DLC geben. Für die stilbewussten unter euch gibt es auch wieder neue Cosmetics. Dekorationen und Kammerjäger-Köpfe.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass der neue DLC ebenso viel richtig macht, wie der erste. Der kam ziemlich gut an – auch, weil er mit starkem Loot nicht gerade zurückhaltend war:

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Borderlands 3 startet endlich auf Steam – mit diesen Features

Wer Borderlands 3 auf PC spielen wollte, musste bisher auf den Epic Game Store zurückgreifen. Doch wie Gearbox auf der PAX East bekannt gab, steht der Steam Release kurz bevor.

Wann startet Borderlands 3 auf Steam? Borderlands 3 kommt am 13. März 2020 zu Steam. Damit startet es rund 6 Monate nach dem ursprünglichen Release auch für alle, die den Epic Game Store lieber umgehen wollten. Dort war Borderlands 3 bisher PC-exklusiv.

Start mit Crossplay-Features: Der Steam-Start kommt mit einigen zusätzlichen Features, die den Einstieg in die Community erleichtern werden. Zum einen wird es Launcher-Crossplay zwischen Steam und dem Epic Games Launcher geben. Es wird übergreifend möglich sein:

  • Freunde zu einer Freundesliste hinzuzufügen
  • Im Koop zu spielen
  • Waffen hin- und herzumailen (allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt und nicht direkt zum Launch)

Wer also bisher auf Borderlands 3 verzichtet hat, braucht sich keine Sorgen zu machen: Ihr könnt problemlos mit allen PC-Spielern zusammenspielen, egal, welchen Launcher ihr benutzt. 

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Bisher mussten PC-Spieler auf den Epic Games Store zurückgreifen

Epic-Start sorgte für Kontroverse

So reagierten Fans zum Release: Dass Borderlands 3 in der PC-Version ursprünglich nur über den Epic Games Store verfügbar war, stieß einigen Fans sauer auf. Viele wollten nicht auf die neue Plattform zurückgreifen und lieber bei Steam bleiben. Das ging sogar so weit, dass es zu einem regelrechten Review-Bombing auf Steam kam. 

Gearbox-Chef Randy Pitchford hatte damals umfassend Stellung zu der Kontroverse genommen und erklärt, dass die Entscheidung bei Publisher 2K Games lag. Der Deal sei damals nötig gewesen – und letztlich bringe der neue Store laut Pitchford eine neue Balance, die es zuvor nicht gab.

Darauf können Fans sich jetzt freuen: Ab März dürfen nun auch endgültig alle User, die auf den Steam-Release warteten, einsteigen. Und Borderlands 3 hat in der Zeit seit Release einige Verbesserungen in Form von Patches gekriegt, die Steam-User direkt nutzen können. Insofern dürfte die Spielerfahrung sogar ein bisschen besser sein, als sie zum Release-Zeitpunkt gewesen wäre.

Doch der Steam-Release ist nicht alles, was Borderlands 3 demnächst erwartet. Auch ein neuer DLC steht an: 

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Das erste spannende Mobile-MMORPG 2020 ist erschienen – taugt es was?

Das Mobile-MMORPG Dragon Raja ist am 27. Februar pünktlich um 14:00 Uhr erschienen. Das Spiel zählt zu den meist erwarteten im Frühjahr 2020. Wir verraten euch, was hinter dem spannenden MMORPG steckt.

Was ist Dragon Raja? Das Mobile-MMORPG spielt in einer riesigen Welt, die eine Mischung aus Moderne und Fantasy darstellt. So bewegt ihr euch durch Großstädte mit viel Verkehr, kämpft aber gleichzeitig gegen gruselige Monster und gefährliche Drachen.

Obwohl Dragon Raja aus China kommt, ist der komplette Text des Spiels auf Deutsch übersetzt worden (wenn auch stellenweise sehr holprig). Die Cutscenes und Dialoge hingegen wurden auf Englisch vertont.

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Warum ist das Interesse am Spiel so groß? Dragon Raja räumte auf dem Unreal Open Day 2019 den Preis für das meisterwartete Spiel 2019 ab. Dies gelang besonders durch die technische Umsetzung und die Grafik des Spiels.

Das MMORPG von den Entwicklern Zulong Games und Archosaur Games wurde dabei in der Unreal Engine 4 entwickelt und soll ohne Pay2Win auskommen, was bei Mobile-Spielen nicht unbedingt üblich ist.

Im Vorfeld registrierten sich mehr als 4 Millionen Spieler für Dragon Raja. Entsprechend wurden schon 2 Stunden nach Release neue Server für Europa und Amerika geöffnet.

Kein klassisches Mobile-MMORPG?

Das bietet euch das Spiel: Dragon Raja bietet einige typische Inhalte für ein Mobile-MMORPG, wie das automatische Laufen zu Quest-Zielen. Jedoch gibt es keinen automatischen Kampf und sogar das automatische Laufen kann auf Wunsch deaktiviert werden.

Weitere Besonderheiten des Spiels sind:

  • 4 Klassen: Klingenmeister, Revolverheld, Assassine und Seelentänzer
  • Sie alle können in den Formen männlich, weiblich oder lolita erstellt werden.
  • Verschiedene Hobbys wie Kochen oder Tanzen, die Einfluss auf eure Story nehmen sollen
  • PvP mit bis zu 100 Spielern in Arenen

Die Geschichte des Spiels dreht sich um den gleichnamigen Roman aus China, in dem sich Menschen, Drachen und Halbblüter in einem endlosen Krieg bekämpfen.

Was ist mit dem Shop? Im Shop könnt ihr euch Starter-Ausrüstung kaufen, die zwar zu Beginn nützlich ist, aber im späteren Spielverlauf unbrauchbar wird.

Außerdem bekommt ihr dort Kristalle, die ihr später für die perfekte Ausrüstung benötigt. Sie verbessern eure Ausrüstung um wenige Prozent und lassen sich zudem auch über das Spiel selbst verdienen.

Ansonsten scheint der Shop frei von Pay2Win-Inhalten zu sein.

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Kann man Dragon Raja auf dem PC spielen? Zwar ist Dragon Raja ein Mobile-MMORPG, doch die Entwickler selbst empfehlen in ihrem FAQ, einen Emulator zu benutzen und das MMORPG auch am PC zu testen.

Welche Systemvoraussetzungen hat Dragon Raja? Laut FAQ benötigt ihr für das MMORPG:

  • Android – Android 5.0 oder höher, 2GB RAM, 6GB Speicher, CPU: Qualcomm Snapdragon 660 oder höher.
  • IOS – IOS 10 oder höher, Iphone6s oder neuere Version empfohlen.

Spieler zeigen sich begeistert, aber Vorsicht!

Was sagen die ersten Spieler? 5 Stunden nach Release hat Dragon Raja im Google Play Store bereits mehr als 7.200 Bewertungen. Der überwiegende Teil davon gibt 5 von 5 Sternen.

Allerdings klingen manche der deutschen Reviews holprig und schlecht übersetzt. Auch Sätze wie “Ich habe bisher 0 Dollar investiert” oder “Ich kann schon jetzt sagen, es ist das beste Spiel aller Zeiten” lassen aufhorchen, weil das Spiel bekanntlich erst wenige Stunden alt ist. Zudem bieten die Entwickler Geschenke für alle Nutzer an, die eine Bewertung im Play Store abgeben.

Trotzdem ist die Stimmung insgesamt positiv in den Bewertungen. Kritik gibt es bisher vor allem für Abstürze und die Server, von denen die Ersten bereits überfüllt sind.

Was meint der Autor Alexander Leitsch? Bisher habe ich nur einen kurzen Blick in Dragon Raja geworfen. Doch es macht mir Spaß. Ich werde das Spiel in den kommenden Tagen ausprobieren und eine ausführlichere Review schreiben.

Falls ihr das Mobile-MMORPG aber schon ausprobiert habt, seid ihr herzlich eingeladen, darüber in den Kommentaren zu diskutieren.

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EA: Server-Probleme ärgern FIFA 20-Fans – Matchmaking deaktiviert

Bei FIFA 20 kam es am Donnerstagabend zu einer Störung. Die liegt anscheinend bei EA allgemein und erzeugt an vielen Stellen den Fehlercode 100. Die wiederholten Probleme ärgern die Spieler – zu oft hakt es an der Verbindung.

FIFA 20 Server sind down: Am Donnerstagabend bemerkten Spieler, dass es zu Verbindungsproblemen bei FIFA 20 kam. Es dauerte nicht lange, bis auch EA reagierte. Der FIFA-Kommunikationskanal veröffentlichte folgenden Tweet:

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Man sei sich der Probleme bewusst und arbeite an der Korrektur. Das Matchmaking sei in dieser Zeit deaktiviert, um Verbindungsabbrüche zu verhindern. Spiele sind derzeit also nicht möglich.

Es scheint sich aber um ein umfassenderes Problem zu handeln, das nicht nur FIFA 20 betrifft, sondern mehrere EA-Spiele, Websites und Services. Auch Spieler von Apex Legends und Star Wars: Battlefront II berichten von Problemen:

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Server down: Spieler reagieren verärgert

Das sagt die Community: Auf Twitter zeigen sich viele Spieler verärgert aufgrund der anhaltenden Probleme. Nicht zum ersten Mal kommt es bei FIFA 20 zu Server-Problemen, die ein Spiel unmöglich machen. Beispielsweise war Anfang Februar zum Future Stars Event ein ähnlicher Fehler aufgetreten, was eine Verlängerung der Weekend League zur Folge hatte. So erklären sich einige der Kommentare aus der Community.

  • “Ist das ein automatischer Tweet? Weil wir haben den selben Tweet jede Woche”, schreibt etwa Twitter-User IamFrench.
  • “Die Anzahl an Server-Problemen, die FIFA dieses Jahr hat, ist beispiellos”, findet User number314 auf Reddit.

Auch im Januar kam es zu Ärger seitens einiger Fans, da EA hier einen Fehler bei den Icon Swaps behob, der den Spielern in die Karten spielte. Hier fiel das Echo verärgert aus, weil es eher solche Fehler seien, die EA schnell behebt, als solche, die Fans nerven. Wie zum Beispiel die Server-Probleme.

Auch in FIFA 19 kam es immer wieder zu kuriosen Fehlern. Die hielten einige Fans am Ende sogar in einer umfassenden Liste fest:

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ARK, The Division 2 und BDO – 6 Spiele, die ihr am Wochenende kostenlos spielen könnt

An diesem Wochenende, vom 28. Februar bis zum 1. März 2020, werden verschiedene MMOs und Multiplayer-Spiele kostenlos auf Steam oder eigenen Plattformen angeboten. Wir haben euch einige Highlights herausgesucht.

Was für Spiele sind in der Liste? In der Liste befinden sich Multiplayer-Spiele, die ihr teilweise alleine, aber auch mit Freunden spielen könnt. Sie alle kosten normalerweise Geld, sind aber mindestens für 48 Stunden kostenlos spielbar.

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ARK: Survival Evolved

Genre: Survival | Entwickler: Wildcard| Plattform: PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch | Release-Datum: 29. August 2017 | Modell: Buy2Play

Was ist ARK? ARK: Suvival Evolved ist ein MMO, das im Mai 2015 im Early Access auf Steam erschien. Ihr betretet darin eine wilde Welt voller Dinosaurier und anderer Gefahren. Im Fokus steht euer Überleben, das sich als sehr schwierig gestaltet.

Ihr startet nackt und ohne Hilfsmittel und lernt mit der Zeit immer neue Technologien kennen. Ihr beginnt mit einfachen Werkzeugen und landet am Ende bei futuristischer Ausrüstung. Highlights sind der Bau eines eigenen Unterschlupfs und das Zähmen und Reiten von Dinos. Auch das PvP spielt eine Rolle in ARK.

Am 25. Februar erschien das neue DLC Genesis für das MMO. Zur Feier der Erweiterung gibt es nun direkt das kostenlose Wochenende und einen Rabatt.

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Wann und wo wird das Spiel kostenlos? Ihr könnt ARK: Survival Evolved vom 27. Februar um 19:00 Uhr bis zum 2. März um 19:00 Uhr kostenlos spielen. Die Aktion findet nur auf der Plattform Steam und damit nur auf dem PC statt.

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The Division 2

GenreShooter | Entwickler: Massive Entertainment | Plattform: PC, PS4, Xbox One, Stadia | Release-Datum: 15. März 2019 | Modell: Buy2Play

Was ist The Division 2? Bei The Division 2 handelt es sich um einen MMO-Shooter, der einen großen Wert auf das Deckungssystem und die vielen RPG-Elemente in Form von Skills, Charakterfortschritt und Loot legt.

Die Spielwelt, in der ihr euch bewegt, wird von einem Virus heimgesucht. Nun droht die Stadt Washington D.C. im Chaos zu versinken und ihr als Agent der Strategic Homeland Division (The Division) sollt für Ordnung sorgen.

The Division 2 bekam erst am 12. Februar einen neuen DLC, der Missionen, Waffen und weitere Inhalte mit sich brachte. Schon am 3. März kommt eine komplett neue Erweiterung. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um den Shooter zu testen.

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Wann und wo wird das Spiel kostenlos? The Division 2 könnt ihr am Wochenende auf fast allen Plattformen kostenlos spielen:

  • PC Uplay
  • PC Epic
  • PS4
  • Xbox One

Start ist auf jeder Plattform am 27. Februar um 9 Uhr und die Aktion endet am 2. März um 9 Uhr. Auf allen Plattformen könnt ihr das Spiel bereits seit dem 25. Februar vorab herunterladen, außer auf der Xbox.

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Black Desert Online

GenreMMORPG | Entwickler: Pearl Abyss | Plattform: PC, PS4, Xbox One | Release-Datum: 03. März 2016 | Modell: Buy2Play

Was ist Black Desert? Bei Black Desert handelt es sich um ein Sandbox-MMORPG, welches euch viele Freiheiten bietet. Im Gegenzug spielen Quests und Story nur eine untergeordnete Rolle.

Das Spiel überzeugt vor allem mit dem guten Kampfsystem, dem PvP, dem Housing und den wenigen Einschränkungen, die es hat. So könnt ihr zum Fischer oder Händler werden und sogar ganze Produktionsketten schaffen. Zudem bietet es euch 19 unterschiedliche Klassen.

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Wann und wo wird das Spiel kostenlos? Das MMORPG steht euch in der Zeit von Donnerstag, den 27. Februar um 16:00 Uhr, bis zum 2. März um 16:00 Uhr kostenlos zur Verfügung. Allerdings gilt dies nur für den PC und nur für Steam.

Fans der PS4 oder Xbox One haben keinen Zugriff auf das Testwochenende. Dafür dürfen sie bald gemeinsam auf einem Server spielen.

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Hearts of Iron IV

Genre: Strategiespiel| Entwickler: Paradox Interactive| Plattform: PC | Release-Datum: 06. Juni 2016| Modell: Buy2Play

Was ist Hearts of Iron IV? In Hearts of Iron IV spielt ihr eine Nation, die am Zweiten Weltkrieg teilgenommen hat. Diese führt ihr entweder zum Sieg oder zu einer Niederlage in der Schlacht.

Dabei spielen taktisches Geschick und eure diplomatischen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Das Strategiespiel lässt sich alleine oder im Multiplayer spielen. Inzwischen sind einige DLCs zu Hears of Iron IV veröffentlicht worden. La Resistance, die neuste Erweiterung, erschien am 25. Februar 2020.

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Wann und wo wird das Spiel kostenlos? Hearts of Iron IV lässt sich bereits jetzt kostenlos spielen. Die Aktion endet am 1. März 2020. Dies funktioniert jedoch nur über die Plattform Steam und enthält keine der Erweiterungen.

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Descenders – Downhill Bike

Genre: Biking-Game | Entwickler: RageSquid | Plattform: PC, Xbox One | Release-Datum: 07. Mai 2019| Modell: Buy2Play

Was ist Descenders – Downhill Bike? Bei diesem Biking-Game geht es darum, bergab zu fahren und dabei eine moderne, prozedural generierte Welt zu entdecken.

Anders als bei Trials erlebt ihr die Fahrten aus einer Third-Person-Ansicht. In Descenders – Downhill Bike könnt ihr dabei alleine fahren oder Online gegen andere Spieler antreten.

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Wann und wo wird das Spiel kostenlos? Das Biking-Game wird am 27. Februar um 19:00 Uhr kostenlos. Die Aktion endet am 1. März ebenfalls um 19:00 Uhr. Die Aktion gilt jedoch nur für PC-Nutzer und über Steam.

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Shadow Arena – Beta

GenreBattle RoyaleEntwickler: Pearl Abyss | Plattform: PC | Release-Datum: Noch nicht erschienen | Modell: Unbekannt

Was ist Shadow Arena? Shadow Arena war ursprünglich ein Spielmodus im MMORPG Black Desert, soll nun jedoch als eigenständiges Battle Royale erscheinen.

Dabei treten 40 Spieler mit 9 unterschiedlichen Klassen gegeneinander an. Innerhalb einer Runde sollen auch RPG-Elemente wie das Sammeln von XP und Ausrüstung eine wichtige Rolle spielen.

Aktuell befindet sich Shadow Arena noch in der Entwicklung, soll jedoch im ersten Halbjahr 2020 erscheinen.

https://www.youtube.com/watch?v=YD7Ah6DIhBo

Wann und wo wird das Spiel kostenlos? Vom 27. Februar bis zum 8. März findet auf Steam ein Beta-Test statt. An diesem kann jeder kostenlos teilnehmen, der einen Key besitzt.

Aktuell verlosen wir von MeinMMO noch einige Keys dafür.

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Highlights der kommenden Wochen

Welche Spieler werden demnächst kostenlos? Auch in den kommenden Wochen werden vereinzelte Spiele auf Steam oder anderen Plattformen kostenlos angeboten. Wir möchten euch bereits einen kleinen Ausblick geben:

  • Tom Clancy’s Rainbow Six: Siege – 5. März bis 9. März auf Steam
  • F1 2019 – 10. März bis 19. März auf Steam

Zudem könnt ihr auch im März wieder über PS Plus Spiele kostenlos nutzen:

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Borderlands 3: Neuer Patch kommt heute und bufft 4 legendäre Waffen

In Borderlands 3 geht heute ein neuer Hotfix online. Der kümmert sich um einige Fehler, dreht aber vor allem an den Schadenswerten einiger Waffen.

Wann kommt der Patch? Wie gewohnt geht der Hotfix am Donnerstagabend online. Bis 21:00 Uhr soll er laut Entwicklern live sein. Wartet am besten ein paar Sekunden im Hauptmenü, bis das bekannte Schild erscheint, das euch „Hotfixes Applied“ anzeigt.

Einige Waffen werden stärker!

Der Patch ist übrigens nicht das einzige Neue, was am Donnerstagabend bei Borderlands 3 kam: Unter anderem wurde der Steam-Release für Borderlands 3 bekanntgegeben.

Patch macht einige Waffen nützlicher

Diese Buffs stecken im Patch: Der Hotfix macht eine ganze Reihe von Waffen besser. Den Anfang machen vier legendäre Waffen, die nicht unbedingt zu den Top-Schießeisen im Spiel gehörten. Nun allerdings dürften sie ein ganzes Stück nützlicher werden: 

  • „The Lob“ hat nun ein Magazin von 12 statt 4. Dazu wurde der Schaden erhöht und die Kanone feuert jetzt 3 magische Kugeln statt nur einer ab.
  • Die „Woodblocker“ bekommt einen um 100% höheren kritischen Trefferschaden. Dazu wurde der Rückstoß leicht reduziert.
  • Das Gewehr „Malak’s Bane“ hat eine starke Schadenserhöhung bekommen. Außerdem kostet es euch nun 2 statt der vorherigen 4 Einheiten Shotgun-Munition.
  • „Ruby’s Wrath“ richtet nun ebenfalls mehr Schaden an, dazu wurde die Abklingzeit der speziellen Singularitätsgranate stark reduziert. 

Damit noch nicht genug: Sämtliche DAHL-Assault-Rifles bekommen ebenfalls einen Buff. Sie alle richten nun 35% mehr Schaden an. Das betrifft auch mehrere legendäre Waffen von DAHL – welche das sind, könnt ihr in unserer Liste aller legendären Waffen sehen.

Schaut also am besten mal in eurer Bank nach, ob ihr noch eine der Waffen in der Hinterhand habt. Möglicherweise nützen sie euch nun mehr, als zuvor!

Das steckt noch im Patch: Neben den Buffs wurden wie im letzten Patch einige Fehler behoben, die euch im Spiel aufhalten können. Beispielsweise kam es zu Fehlern in den Cisterns of Slaughter: Gegner blieben an Stellen hingen, wo ihr sie nicht mehr erwischen konntet. 

Darüber hinaus wurde Billy, der Gesalbte angepasst. Der Boss soll sich jetzt nicht mehr so viel teleportieren. Insgesamt wurden einige Fortschritts-Blocker entfernt – die komplette Liste findet ihr auf der offiziellen Website.

Alles in allem handelt es sich eher um einen kleinen Hotfix. Allerdings dürfte die Konzentration bei Borderlands 3 gerade auch auf dem neuen DLC liegen, der noch am Donnerstagabend auf der PAX East vorgestellt wird:

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WoW Classic macht Streamer zur Nr.1 auf Twitch und unglücklich

Der Twitch-Streamer Asmongold war der größte Profiteur vom Hype um WoW Classic im Herbst 2019. Drei Monate in Folge hielt der selbsternannte WoW-Nerd die Spitzenposition auf Twitch. Doch seit mehr als zwei Monaten ist Asmongold weg von Twitch: WoW Classic und der Hype um ihn selbst haben dem Streamer zugesetzt.

So groß war sein Erfolg: Der Twitch-Streamer Asmongold war 2019 auf Platz 5 bei den meistgesehenen Streamern auf Twitch. Asmongold ist seit 2011 auf der Plattform, aber hatte nie auch nur annähernd einen so großen Erfolg wie im letzten Herbst.

Als WoW Classic von August bis Oktober 2019 auf Twitch riesig war, profitierte Asmongold am meisten von diesem Hype. Im August, September und Oktober 2019 war er der meistgesehene Streamer auf der Plattform.

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Der Hype um Asmongold war enorm. Gerade im September 2019.

Im September 2019, zum Höhepunkt des Hypes um WoW Classic, war er doppelt so groß wie der zweitplatzierte Streamer, der deutsche MontanaBlack. Asmongold hatte im Schnitt über 60.000 Zuschauer, die sehen wollten, wie er WoW Classic spielt.

Asmongold ist seit Dezember weg von Twitch

Was ist dann passiert? Schon im November merkte man Asmongold an, dass er keine Lust mehr auf WoW Classic hatte.

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Asmongold hörte Mitte Dezember abrupt auf zu streamen. Die Pause war nicht angekündigt.

Er sagte eigentlich „Morgen bin ich wieder da, wie normal“, daraus wurde ein „Ich hab heute irgendwie keine Lust“, ein „Ich spiel morgen vielleicht wieder das normale WOW oder ein anderes Spiel“ und schließlich ein „Ich mach eine Pause, vielleicht bin ich eine Woche weg.“

Das war am 15. Dezember, mittlerweile ist Asmongold, der größten Twitch-Streamer zu WoW, seit mehr als 2 Monaten nicht mehr auf der Plattform.

Ganz aus der Welt ist Asmongold nicht, er twittert noch, aber auf Twitch ist er nicht mehr zu sehen.

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Mit Dungeon-Runs durch WoW Classic erreichte Asmongold schon in der Beta zigtausende Zuschaer auf Twitch.

Das sagt Asmongold nun: Der macht in einem Video klar, warum er diese Pause eingelegt hat. Er sagt:

  • Geld brauche er nicht mehr. Er schätze das Geld, das er durch Streams bekommt, aber – ehrlich gesagt – brauche er das nicht mehr.
  • Die große Aufmerksamkeit, die er durch das Wachstum erhalten hat, habe dazu geführt, dass er sich verstellen musste.
  • Wenn er das gesagt hat, was ihm durch den Kopf ging, wie es seine Art ist, hätte er Leute vor den Kopf gestoßen und die hätten sich über ihn aufgeregt.
  • So „kontrolliert“ fühlte sich Asmongold unwohl und nicht mehr wie er selbst.
  • Zudem hätte es viel Drama um WoW Classic gegeben, das wäre manchmal wie eine „Reality TV“-Show gewesen.
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Wir sehen Asmongold wohl bald wieder in WoW Retail.

Das war das Problem: Asmongold sagt, auf dieser Erfolgswelle habe er sich ein Stück weit selbst verloren. Er begann Dinge zu machen, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, um eine Show abzuliefern. Am Ende fühlte er sich mit seinem eigenen Stream nicht mehr wohl.

Jetzt will er Abstand von WoW Classic gewinnen, wieder Retail WoW spielen und Sachen machen, die ihn „kreativ ausfüllen.“

Esfand glaubt: Twitch-Fans hätten Asmongold vertrieben

So sehen das andere: Ein anderer großer Twitch-Streamer zu WoW, Esfand, macht die Twitch-Fans für die Pause von Asmongold verantwortlich.

Man hätte kaum noch was Positives über Asmongold in der Zeit gelesen. Es könne an einem nagen, wenn soviel Negatives kommt.

Wenn man vor 60.000 Leuten streame und das Gefühl habe: Die hassen mich alle, würde das jeden belasten. Asmongold habe zwar sicher Fans, aber die seien oft nicht so laut wie die Hater.

Das steckt dahinter: Asmongold war zu der Hochzeit in WoW Classic in einige Konflikte verwickelt, unter anderem weil puristische Fans von WoW Classic die Idee, „da sind Streamer in unserem Spiel“, von vornherein ablehnten.

Es hieß dann, Asmongold würde WoW Classic falsch spielen. Denn der ließ sich von seinen Fans Gold schenken – das lehnten einige ab.

Asmongold als größter Streamer geriet in den Fokus. Es gab etwa einen Spieler, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Asmongold zu stalken und fertig zu machen. Immer wieder gab es Anfeindungen und negative Diskussionen um den Streamer. Offensichtlich war das zu viel für ihn.

Der Fluch der Nr. 1

Einige Streamer, die zeitweise oder auf längere Zeit die „Nr.1 auf Twitch“ waren, sind mit dieser Position nicht gut klarkommen und haben verschiedene Wege gefunden, damit umzugehen:

Offenbar ist es an der Spitze von Twitch einsam und die Leistung, die man bringen muss, um da hoch zu kommen, fordert ihren Tribut.

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Asmongold mit seiner damaligen Freundin, die ebenfalls streamte.

Asmongold und die Streamerin Pink Sparkles waren eine Weile das Promi-Paar” von Twitch. Über die seltsame Faszination des ungleichen Paars, die sie auf einige WoW-Spieler ausübten, haben wir geschrieben.

Quelle(n):
  1. YouTube Asmongold

Fortnite: Deadpool Woche 2 – Milch und Chimichangas finden

In Fortnite ist die nächste Challenge für den Deadpool-Skin da. Ihr müsst seinen Milchkarton und Chimichangas finden. Wir zeigen euch, wo sich diese befinden.

Was ist das für eine Challenge? Um den Deadpool-Skin freizuschalten, müsst ihr in der 2. Woche der Season 2 seinen Milchkarton und 3 Chimichangas suchen und finden.

Update 28. Februar 2020: Fortnite Status hat auf Twitter angekündigt, dass die Challenges ab jetzt jeden Freitag online gehen.

Das bedeutet, dass diese beiden Challenges heute am 28. Februar verfügbar sein werden. Nach Erfahrungen der letzten Challenges sollten sie um 15:00 Uhr im Spiel sein.

Durch das Erfüllen dieser Aufgaben, könnt ihr euch den Deadpool-Skin freischalten, der auch der geheime-Skin in dieser Season ist.

In diesem Guide zeigen wir euch die genauen Fundorte.

Deadpool’s Milchkarton – Fundort

Für den ersten Teil der Aufgabe müsst ihr Deadpool’s Milchkarton finden. Dieser versteckt sich aber nicht wie üblich auf der neuen Fortnite-Map der Season 2.

Ihr werdet ihn im Battle-Pass-Menü finden. Dafür müsst ihr aber in den geheimen Deadpool-Raum, der sich hinter der goldenen Lüftung befindet.

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Wenn ihr den geheimen Raum betreten habt, müsst ihr den Milchkarton zwischen dem Chaos suchen. Fündig werdet ihr auf dem Pissoir, das sich auf der linken Seite befindet.

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Hier findet ihr Deadpool’s Milchkarton

Deadpool’s Chimichangas – Fundorte

Nun müsst ihr Deadpool’s Chimichangas finden. Er hat 3 davon versteckt. Aber auch hier verstecken sie sich nicht auf der Fortnite-Map, sondern direkt im Battle-Pass-Menü.

Wo ist der 1. Chimichanga?

Der erste Chimichanga ist ziemlich offensichtlich. Er befindet sich gleich im Agenten-Besprechungszimmer, unter dem Tisch, neben dem Propan-Tank von TNTina.

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Hier befindet sich die erste Chimichanga

Wo ist der 2. Chimichanga?

Den zweiten Chimichanga von Deadpool findet ihr im Upgrade-Tresor, wo ihr euren Maya-Skin erstellen könnt.

Er befindet sich auf einem Regal, das hinter Maya steht.

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Hier befindet sich der zweite Chimichanga

Wo ist der 3. Chimichanga?

Der letzten Chimichanga von Deadpool ist er im Agenten-Zimmer versteckt. Ihr müsst also zu dem Raum oben links, der nur mit “Agenten” angeschrieben ist.

Danach müsst ihr den Agenten “Brutus” auswählen, damit ihr in sein Büro kommt. In seinem Büro befindet sich der Chimichanga auf dem Schreibtisch, auf der rechten Seite.

Brutus ist übrigens auch ein Mini-Boss, den man bekämpfen kann und wenn ihr besiegt, erhaltet ihr die starke, mythische Mini-Gun.

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Den letzten Chimichanga findet ihr hier

Wenn ihr den Milchkarton und die 3 Chimichangas gefunden habt, seid ihr Deadpool schon einen Schritt näher. Der Deadpool-Skin zählt auch zu den seltensten Skins in Fortnite.

Welche Belohnung gibt es für die Challenges?

Wenn ihr den Milchkarton und die 3 Chimichangas gefunden habt, schaltet ihr eine Deadpool-Belohnung frei.

In dieser Woche gibt es ein Deadpool-Spraymotiv für das Erledigen der Aufgaben.

So sieht das Spraymotiv aus:

Fortnite-deadpool-spray

Das sind alle übrigen Skins der Season 2:

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Quelle(n):
  1. Gamerant

Es ist krass, wie wenig Lust ihr auf PvP in MMOs habt – Das sind eure Gründe

Ihr habt uns in einer Umfrage erzählt, ob ihr lieber PvP- oder PvE-Inhalte zockt. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig.

Was war das Thema? Die beiden Modi PvP und PvE sind aus den modernen Multiplayer-Games mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ein großer Teil der Games bietet beides an, um ihre Fans bei Laune zu halten und sie suchen sich die Inhalte aus, die ihren Vorlieben am ehesten entsprechen.

In einer unserer Umfragen haben wir euch abstimmen lassen, welche Inhalte ihr in MMOs lieber spielt: PvP oder PvE. Die Ergebnisse waren sehr eindeutig.

So habt ihr abgestimmt: Die Umfrage endete am 27. Februar. Es haben insgesamt 1.395 Leser abgestimmt. Jeder Leser konnte nur eine Stimme vergeben.

Hier sind die Ergebnisse:

  • Ich spiele überwiegend PvE: 47,81%
  • Ich spiele nur PvE: 30,54%
  • Ich spiele überwiegend PvP: 10,11%
  • Ich spiele beides gleich viel: 9,61%
  • Ich spiele nur PvP: 1,94%

Über 70% von euch spielen also entweder ausschließlich PvE-Inhalte oder bevorzugen diese dem PvP. Damit liegen die Leser, die lieber PvP spielen mit 10,11% in der Unterzahl.

Selbst die ausgeglichenen Spieler, die in etwa gleich viel Zeit mit den beiden Modi verbringen, sind mit 9,61% überraschend selten vertreten. Reines PvP wird lediglich von nur 1,94% der MeinMMO-Leser gespielt.

Als das MMO New World das uneingeschränkte PvP abschaffte, gab es viele Beschwerden seitens der PvP-Fans

Ist die Umsetzung das große PvP-Problem?

Das ist interessant: In den Kommentaren unter dem Artikel habt ihr aber weniger darüber gesprochen, warum ihr PvE-Inhalte toll findet, sondern eher über die Probleme und Nachteile von PvP.

Laut euch ist PvP wichtig für Multiplayer-Games. In euren Kommentaren sagt ihr, dass PvE-Inhalte früher oder später monoton werden und ihr dann zum PvP wechselt , um dort die Zeit zu verbringen:

Die Sache ist, dass PvE schnell langweilig wird. Gute Quests, spannende Stories und geile Umgebungen finden sich in PvE-Games nur noch selten. Quests a la „töte 15 Wildschweine“ und „bring mir 20 Hauer“ sind mir zu altbacken […]

Ein gutes PvP System bietet da meines Erachtens mehr Abwechslung, da sich kaum eine Situation 1 zu 1 wiederholt.

MeinMMO-Leser Ron

Ein gutes MMO sollte also beides bieten, das PvP in der Open World aber nicht uneingeschränkt aufzwingen. Der Modus bringt laut euch außerdem Probleme mit sich, die euch den Spaß vermiesen. In euren Kommentaren habt ihr folgende aufgezählt:

  • Ganking im uneingeschränkten Open-World-PvP
  • Schlecht balanciertes PvP, bei dem Anfänger ohne Rüstung keine Chancen haben oder eine absurde Meta herrscht
  • Toxisches Benehmen anderer Spieler

Bei einem gut implementierten PvP-System würden aber auch Spieler, die bevorzugt PvE zocken, einigen Runden PvP drehen. Unser Leser N0ma schrieb zum Beispiel:

Mein Problem mit PvP ist, dass es meistens schlecht umgesetzt ist, wenn man ein PvE-Spieler ist. Wenn ich dann im PvP eh keine Chance habe, dann lasse ich es. Habe es damals gern in Rift gespielt. Da konntest du als PvE-Spieler auch problemlos 1v1 gewinnen oder sogar 1vN mit dem richtigen Build.

Ihr habt auch eure Meinung dazu geäußert, warum das PvP in MMOs häufig nicht gut umgesetzt ist: Es wird von manchen Firmen eher stiefmütterlich behandelt.

Der PvP-Modus ist laut einigen eurer Kommentare das Anhängsel des PvE-Contents und die Entwickler bringen nicht genug Zeit und Ressourcen dafür auf, um das PvP ordentlich aufzubauen und spaßig zu machen.

Das Problem ist das PvP in PvE Spielen meist nicht besonders gut ist. […]

In den PvE-fokusierten Titeln machen die wirklich dedizierten PvPler meist sowieso nur einen kleinen Bruchteil der Spielerschaft aus und sind zu vernachlässigen.

MeinMMO-Leser Drachenberg

Es scheint also als würde ein Spiel fehlen, das PvP gut umsetzt, um die PvE-Gamer dazuzubringen, den Modus häufiger zu spielen.

Welche MMOs haben eurer Meinung nach eine gute Balance zwischen PvE und PvP gefunden? Was würdet ihr euch für ein gutes PvP-System wünschen? Erzählt es in den Kommentaren.

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Destiny 2 will, dass ihr legendäre Waffen nach einem Jahr wegschmeißt

Bei Destiny 2 soll sich die Art wie ihr Waffen benutzt und sie levelt bald grundlegend ändern. Was geplant ist und warum Bungie sich an Destiny 1 orientiert, lest ihr hier.

Das soll sich bei Waffen ändern: Ihr sollt in Zukunft eure Waffen nicht mehr endlos aufleveln (infundieren) können. Die Waffen sollen mit einem Infundier-Cap, einer Art Mindesthaltbarkeitsdatum, versehen werden.

Läuft der Zeitstempel ab, wird die Waffe auf dem aktuellen Level stehen bleiben. Ihr sollt eure Waffen aber weitaus länger als nur eine Season leveln können. Nach aktuellen Plänen soll die Dauer irgendwo zwischen 9 und 15 Monaten liegen.

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Diese Waffen sind betroffen: Wer jetzt Angst um sein Lieblings-Exotic hat, kann beruhig aufatmen. Von den geplanten Änderungen sind die exotischen Waffen nicht betroffen.

Laut Bungie wolle man die Auswirkungen “zuerst am legendären Ökosystem testen.” Im Fokus stehen also zunächst die legendären Waffen und ihre Fähigkeiten.

Wann ist es so weit? Noch gibt es kein genaues Datum für die tief greifenden Änderungen. Aber Luke Smith verkündete in seinem Director’s Cut, dass genauere Informationen diesbezüglich noch folgen werden.

Man möchte die Spieler aber “lieber früher als später” informieren. Zudem betont Smith, dass die Änderungen noch nicht vollendet und in Stein gemeißelt wären.

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Luke Smith – Das Thema ist Chefsache

Destiny und der Wunsch nach mehr Power

Warum kommen die Änderungen? Aktuell könnt ihr nahezu alle Waffen infundieren und so auf euer aktuelles Powerlevel hieven. Wer möchte, kann selbst mit einer zwei Jahre alten Waffe in den angesagten Endgame-Aktivitäten oder im Eisenbanner locker mithalten.

Laut Smith, bringt das drei Probleme mit sich:

  • Neue Waffen werden nur zu einem Häkchen auf einer Strichliste. Das Item wird erspielt und verstaubt daraufhin im Tresor oder der Sammlung.
  • Das wird der vielen Arbeitszeiten, die in das Design und die Entwicklung von Waffen gesteckt wird, nicht gerecht. “Jede legendäre [Waffe] bekommt ihre eigene Portion an Spezialsoße”, schreibt Smith.
  • Bei jedem neuen Update, neuen Skills und Perks sowie Aktivitäten müssen sehr viele Eventualitäten überprüft werden. Es muss überprüft werden, wie sich all die vorherigen Items in das aktuelle Gesamtbild einfügen. Welche Probleme das machen kann, lest ihr hier.

Power Creep ist ein Problem: Bungie kann nicht einfach jede neue Waffe deutlich stärker als altbekannte Schusswerkzeuge machen. Wohin das führt, hat man an übermächtigen Waffen wie der Einsiedlerspinne gesehen.

Dadurch, dass die legendären Waffen nicht für immer in der Sandbox bleiben, kann man ihnen kreative Fähigkeiten geben und sie durchaus stark machen. Denn sie werden Destiny 2 nicht jahrelang heimsuchen, sondern haben einige Seasons Zeit, um zu strahlen. Dann wird es neue Karotten zu jagen geben.

Das Glücksgefühl aus Destiny 1: Smith vergleicht die Situation mit Destiny 1. Waffen wie der Schicksalsbringer waren deswegen so cool und erinnerungswürdig, weil man sie gejagt hat. Die Waffen konnten so stark gemacht werden, weil sie irgendwann “auf natürliche Weise am Wegesrand liegen bleiben”.

Die Hüter waren dann überglücklich, wenn sie ihre mächtige Knarre endlich hatten und berichten noch heute von den Glücksgefühlen. Aber die Veteranen erinnern sich: Damals wurde alte Ausrüstung regelmäßig zurückgelassen. So war im Rampenlicht Platz für etwas Neues.

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Der Fatebringer (Schicksalsbringer) war die Primärwaffe in Destiny 1

Alte Waffen verschwinden nicht: Waffen, deren Zeit abgelaufen ist, sollen in Destiny 2 nicht einfach verschwinden. In vielen Aktivitäten könnt ihr eure liebgewonnenen Oldtimer noch bedenkenlos verwenden. Aber nicht mehr im Endgame. Für diese Aktivitäten sollt ihr euch auf die Jagd nach neuen, interessanten und hoffentlich mächtigen Waffen machen. Luke Smith scherzt, dass man so nicht erst wieder den gesamten Turm-Tresor zerstören müsse.

Was haltet ihr von den Änderungen? Eine gute Möglichkeit stets neue Waffen ins Rampenlicht zu stellen oder wollt ihr mit euren treuen Lieblingswaffen bis ans Ende von Destiny 2 glücklich sein?

Wie es um das Ende von Destiny 2 und den Start von Destiny 3 steht, haben wir hier zusammengefasst:

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Quelle(n):
  1. Bungie
  2. PCGamer

WoW Classic bekommt die WoW-Marke – Nur in China oder auch bei uns?

World of Warcraft Classic bekommt neue Möglichkeiten, ingame echtes Geld auszugeben. Zumindest in China startet nun die WoW-Marke in den Verkauf.

World of Warcraft Classic sollte ohne Features des „modernen“ WoW auskommen. Vor allem der Ingame-Shop sollte niemals dazugehören. Zumindest dieses Versprechen kassiert Blizzard gerade ein. In China startet der Verkauf der „WoW-Marke“ auch in World of Warcraft Classic, wie Icy-veins berichtet.

Was ist die WoW-Marke? Die WoW-Marke erfüllt zwei Funktionen. Zum einen ermöglicht sie Spielern einen legalen Handel mit Ingame-Gold. Das funktioniert dann so:

  • Spieler A kann für reales Geld im Shop eine WoW-Marke kaufen und diese anschließend im Auktionshaus verkaufen.
  • Spieler B kauft die WoW-Marke für Gold, das dann an Spieler A wandert.
  • So hat Spieler A indirekt „Gold gekauft“ und Spieler B kann die WoW-Marke gegen Spielzeit einlösen.

Der Preis der WoW-Marke richtet sich dabei nach dem Angebot und der Nachfrage der Spieler. In WoW Classic wird der Preis – aufgrund der deutlich geringeren Goldbeträge – viel geringer sein als in der modernen WoW-Version.

WoW Gold Goblin title

Warum hat Blizzard das getan? Laut dem Post von Blizzard in China wurde die WoW-Marke aufgrund der Nachfrage der Spieler eingeführt. Diese hätten sich eine Möglichkeit gewünscht, legal Gold kaufen zu können, um nicht auf illegale Drittanbieter zurückgreifen zu müssen. Genau dieser Handel sei auch für einen Großteil der Account-Probleme verantwortlich. Gleichzeitig gäbe es Spieler, die sich viel Gold verdient hätten und damit gerne ihre Kosten für das Spiel decken würden – die haben sicher unsere Tipps zum Goldfarmen in Classic beachtet.

WoW Classic hat auch gerade einen Testrealm bekommen – manch einer hofft auf neue Inhalte wie “Classic+”.

Bekommen wir die WoW-Marke auch? Bisher hat Blizzard diese Ankündigung nur in China gemacht und nur dort kann man die WoW-Marke in WoW Classic bisher kaufen. Ob sie auch in Europa und Amerika zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten, ein offizielles Statement gibt es dazu noch nicht. Sollte Blizzard sich dazu äußern, werden wir den Artikel aktualisieren.

In einem Interview mit der GameStar hatte Blizzard die WoW-Marke für Classic eigentlich ausgeschlossen.

Würdet ihr euch die WoW-Marke in Classic wünschen?

Wenn ihr eure Meinung noch etwas klarer ausformulieren wollt, dann schreibt doch einen Kommentar und diskutiert fleißig über diese Änderung.

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Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Diablo 4 zeigt mit moderner Steuerung: Blizzard ist im Jahr 2020 angekommen

Gute Neuigkeiten für Diablo IV. Die Controller-Steuerung für den PC ist Blizzard wichtig, außerdem gibt’s eine Änderung am Linksklick, die sich viele von euch wünschten. Die Änderungen zeigen: Blizzard ist mit Diablo 4 im Jahr 2020 angekommen.

Woher kommen die Infos? In einem Entwickler-Update auf dem Blog von Diablo plauderte das Team von Blizzard über die Entwicklung von Diablo 4. Dabei sprachen sie über das Interface, Tastenbelegungen und die brutalen Kannibalen als Gegnerklasse.

Gerade die Tastenbelegung zeigt, dass Blizzard mit Diablo 4 im Vergleich zu den Vorgängern wie Diablo 3 einen großen Schritt nach vorne macht. Es wird einiges an der Steuerung verändert. Alte Einschränkungen, die Spieler nervten, fliegen raus.

Diablo 4unterstützt Controller am PC

Das ändert sich: Blizzard erklärt, dass Diablo 4 nun der erste Teil der Serie Diablo ist, der gleichzeitig für PC und für Konsolen entwickelt wird. Eine der größten Änderungen ist die Controller-Unterstützung am PC. Im Jahr 2015 erklärte Blizzard, warum man für Diablo 3 keinen Controller-Support plane.

Spieler sollen die Möglichkeit haben, am PC frei zwischen “Maus und Tastatur” und “Controller” zu wechseln. Dementsprechend muss das Interface auch so angepasst werden, dass es für beide Steuerungen vereinheitlicht wird. Dadurch wird die Komplexität von Diablo 4 laut Blizzard aber nicht eingeschränkt. Man muss einfach nur mehr Faktoren beachten. Beide Eingabemodi sollen sich intuitiv anfühlen.

Wir verfolgen den Ansatz, die etablierten Maus- und Tastaturkonventionen beizubehalten und gleichzeitig im gesamten Spiel für controller-freundliche Bedienmöglichkeiten oder alternative Eingabeoptionen zu sorgen.

Quelle: News.Blizzard.com

Neue Tastenbelegung – Auch für Linksklick!

So ändert sich die Steuerung: Durch die Controller-Unterstützung habt ihr also die Wahl, mit “was” ihr eure Befehle ins Spiel schickt. Doch die Anpassungen gehen noch weiter. Selbst die Tasten sollen viel anpassbarer werden. Das zeigte auch das Feedback der Diablo-4-Demo von der BlizzCon 2019.

Die besondere Neuigkeit: Sogar die linke Maustaste muss jetzt nicht zwingend die Taste für die Primärfertigkeit und für Laufen sein. Blizzard erklärt dazu, dass wohl wahnsinnig viele Spieler danach fragten.

Eine überraschend hohe Anzahl an Spielern hat um die Option gebeten, ihre Primärfertigkeit an irgendetwas anderes als die linke Maustaste zu binden, um Bewegung und Angriff getrennt zu halten. Mehr Flexibilität bei der Tastenbelegung stand schon eine ganze Weile auf unserer Liste, und das Feedback zur Demo hat uns bestätigt, dass es sich dabei um ein Anpassungsfeature handelt, das Spieler wirklich wollen.

Quelle: News.Blizzard.com

Verabschiedet euch also von den Situationen, bei denen ihr beim Wegrennen versehentlich einen Gegner angegriffen habt, weil ihr mit der linken Maustaste wegrennen wolltet.

Die Änderungen zusammengefasst: In Diablo 4 könnt ihr jetzt von Anfang an jede Fertigkeit einem beliebigen Platz zuweisen. In Diablo 3 war das noch nicht möglich. Außerdem kann die Tastenbelegung aller Fertigkeitsplätze angepasst werden.

Geplant ist zudem, die Neubelegung von Fertigkeiten auch bei Controllern zu unterstützen.

Werdet ihr Diablo 4 am PC mit Controller spielen?

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Spieler klagen: Neuer Patch hat Wolcen schon wieder gekillt – Zu wenige Monster

Beim aktuellen Steam-Hit Wolcen kam gestern Abend ein neuer Patch und mit dem Patch 1.0.5. kamen neue Probleme. Das Update soll die „Monster-Dichte“ soweit gesenkt haben, dass es in hochstufigen Expeditionen nicht mehr möglich ist, die instanziierten Dungeons abzuschließen.

Bei Wolcen kam es in den ersten Wochen nach dem Start auf Steam zu vielen Beschwerden, das Game sei unspielbar. Mit Patches wurde das Action-RPG die letzten Tage stabiler, doch jetzt kommen neue Klagen auf.

So funktionieren Expeditionen in Wolcen: Nach dem Abschluss der Kampagne von Wolcen sind die Spieler vor allem in Expeditionen unterwegs. Die entsprechen den „Greater Rifts“ in Diablo 3. Es sind zufällig generierte Dungeons.

Man muss in diesen Expeditionen solange Monster-Gruppen killen, bis ein Fortschrittsbalken gefüllt ist. Danach sucht man den Endboss des Dungeons auf, tötet den und hat dann die Wahl entweder die Expedition zu beenden oder ins nächste Level vorzudringen.

Bis vor kurzem waren so viele Monster in den Instanzen anzutreffen, dass die Monster-Dichte kein Problem darstellen. Es waren eigentlich immer genug Viecher da, um bequem den Balken voll zu haben, bis man am Endboss ankam. Vielleicht musste man noch mal zurück und ein oder zwei Extra-Runden drehen, wenn man irrtümlich zu früh den Boss besucht hatte.

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Monster-Dichte in Wolcen zu niedrig – im High-Level

Das sagen Spieler nun: Die Klagen das neue Update 1.0.5., das am Mittwochabend auf die PC-Server gespielt wurde, hat die Monsterdichte so stark verringert, dass es nicht mehr möglich ist, bestimmte Expeditionen abzuschließen. Auf reddit sagen Spieler:

  • Hab Wolcen nach dem Patch gestartet, hatte sofort das Problem in der Expedition. Werden nicht weiter spielen, bis sie das gefixt haben. Wo waren die Qualitäts-Tester?
  • Ich hab einen Run gemacht. Um den abzuschließen, musste ich ALLE Monster auf der Karte suchen und finden. Es ist furchtbar.
  • Vor allem ab Level 150 ist es extrem schräg.
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Monster verzweifelt gesucht. Quelle: Reddit

Trifft das Problem jeden? Nein, es scheint ein Problem zu sein, das manche Spieler haben, gerade bei hohen Leveln, andere aber nicht.

Ich konnte gestern Abend mit meiner Psylocke-Magierin bequem Expeditionen in Wolcen durchspielen, bin aber auch erst im Bereich von Level 60 Expeditionen. Es scheinen sich vor allem Leute zu beschweren, die in höheren Expeditionen unterwegs sind.

Für diejenigen, die das Problem betrifft, ist das aber sehr ärgerlich, weil die keine Möglichkeit haben, die Expeditionen abzuschließen und es sie frustriert.

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Hat der Fehler-Dämon wieder zugeschlagen?

Spieler müssen warten – nur 1 Update die Woche bei Wolcen

Das ist besonders ärgerlich: Wolcen kann aus technischen Gründen nur einmal die Woche aktualisiert werden. Daher müssen Spieler, die unter dem Problem leiden, wohl bis nächste Woche warten, oder sie müssen besonders gründlich nach den Monstern suchen.

Der Patch nerfte gestern auch den aktuell stärksten Build in Wolcen – der Skill Bleeding Edge war geradezu lächerlich stark.

CoD MW will endlich nervige Spawns überarbeiten – Fängt klein an

Für viele Spieler sind die Spawns bei Call of Duty: Modern Warfare ein echtes Problem. Die Entwickler Infinity Ward melden zwar immer wieder kleinere Änderungen, doch der große Wurf blieb bislang aus. Nun ändert CoD MD wieder am Spwan-System, allerdings nur eine Kleinigkeit.

Was ist das Problem mit den Spawns? Schon seit dem Release des Shooters Call of Duty: Modern Warfare beschweren sich Spieler über ein mangelhaftes Spawn-System.

Die CoD-Soldaten erscheinen nach dem Tod an teils wahllosen Orten, zu weit weg vom Geschehen oder mittendrin, sodass man kaum reagieren kann, bevor man wieder umgelegt wird. Profis der “Call of Duty League” haben sogar einen Weg gefunden, die kaputten Spawns für sich zu nutzen, indem sie sich selbst in die Luft sprengen. Doch Spieler wünschen sich eine handfestere Lösung.

Nun findet sich auf dem offiziellen Trello-Board zu Modern Warfare eine seltene Meldung der Entwickler zu den Spawns. Ein Problem auf der Season-2-Map “Rust” soll behoben werden, durch das Spieler trotz aktiviertem “Taktikeinstieg” auf anderen Position spawnen.

cod modern warfare maps rust neu
Rust ist eine eher kleine Map, die erstmals bei CoD: Modern Warfare 2 ins Spiel kam.

Rust mit Verbesserungen bei Spawn und Framerate

Welche Verbesserungen können wir erwarten? Insgesamt kamen zwei neue Einträge ins Board, die sich beide um Probleme auf der Oldschool-Map “Rust” kümmern.

  • Einen Taktikeinstieg an sicheren Orten auf Rust zu platzieren, kann dazu führen, dass Spieler an anderen Orten spawnen.
  • Probleme mit den FPS (Bild-Wiederholungsrate) wenn man auf den zentralen Turm vom Rust klettert.

Neben dem kaputten Taktikeinsteig arbeiten die Entwickler also auch an Framerate-Einbrüchen, die auftreten können, wenn ihr versucht, den Turm in der Mitte der Map hochzuklettern.

Also wird erstmal nur Rust verbessert? Derzeit sieht es danach aus, ja. Obwohl viele Spieler über die Spawns in CoD MW insgesamt meckern, bleibt hier erst einmal fast alles beim alten.

Szenen wie die hier vom Redditor “BabyFaceCase” sollten den Entwicklern allerdings klarmachen, dass etwas in ihrem Spiel nicht ganz so funktioniert, wie gewollt. Oder doch?

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Insgesamt wird der Spieler 8 Mal innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden erledigt und bekommt keine Chance, sich aus der fiesen Spawn-Falle zu befreien. Dabei handelt es sich hier nicht einmal um die Mini-Map “Shipment”, auf ihr gleich viermal in der Highlight-Kamera landen könnt.

Wie wahrscheinlich sind weitere Anpassungen bei den Spawns? Aktuell nicht sehr wahrscheinlich. Das Thema mit den Spawns oder auch die Unzufriedenheit mit dem Matchmaking werden von der Community immer mal wieder groß diskutiert, doch die Entwickler lassen sich hier bisher auf nichts ein.

Bei anderen wichtigen Themen gehen die Verantwortlichen allerdings oft schnell auf die Probleme ein und fixen einen Bug schon mal in Rekordzeit. Das große Thema der Spawns bekam jedoch bisher kaum Aufmerksamkeit.

Wie sehen eure Gedanken zum Thema Spawns aus. Sollte Modern Warfare hier nachbessern oder kommt ihr mit dem System zurecht?

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Quelle(n):
  1. Dexerto

Die neuen Formel-Wagen in GTA Online sind echt schnell, aber verdammt teuer

Der Progen PR4 und der Ocelot R88 sind die neuen Formel-Fahrzeuge in GTA 5 Online. Die sind zwar echt schnell, kosten aber auch einiges an GTA-Dollar. Wir zeigen euch, was die Karren draufhaben.

Was ist neu? In GTA Online startete heute, am 27. Februar, die neue Erweiterung “Open-Wheel-Rennserie”. Die bringt einige neue Rennen mit sich, auf denen bis zu 16 Spieler gegeneinander antreten werden.

Zeitgleich wurden zwei Fahrzeuge bei Legendary Motorsports in den Verkaufsraum gefahren. Der Progen PR4, der schon in den letzten Tagen als Podiumsfahrzeug aktiv war, und der Ocelot R88.

Ocelot R88 und Progen PR4 – Preise und Tuning

Auf die neuen Fahrzeuge sind Spieler schon scharf, seit sie im Datamining zum Casino-Heist gefunden wurden.

Die Preise: Wie ihr euch schon denken konntet, werdet ihr diese neuen Rennwagen nicht für ein paar Hunderttausend GTA-Dollar ergattern können. Nein, beim Kauf müsst ihr richtig tief in die Tasche greifen.

  • Der Ocelot R88 kostet 3.115.000 GTA-Dollar
  • Der Progen PR4 kostet 3.515.00 GTA-Dollar

Damit lösen die Karren den Benefactor Krieger ab, der vorher als teuerstes Auto in GTA Online galt.

GTA Online PR4 R88 Vergleich2

Das Tuning: Tunen könnt ihr sie mit Front- und Heckflügeln, Rädern, Reifen und schicken Renndesigns. Auch die gewohnten Panzerungsverbesserungen, Getriebe, Motor- und Turbo-Tunings könnt ihr einbauen lassen.

Die verschiedenen Optionen in der Garage zeigt der YouTuber Astralstate.

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Das macht die Fahrzeuge schnell: Cool ist, dass die Fahrzeuge über ein KERS-System verfügen. Das steht für Kinetic Energy Recovery System. Das ist ein Boost, der sich auflädt, wenn ihr stark bremsen müsst. Auslösen könnt ihr den Schub dann mit dem linken Analogstick. Gerade für die neuen Rennen ein wichtiger, taktischer Schritt.

So habt ihr in Rennen und auch in der offenen Welt einen Boost zur Hand, der euch eine starke Beschleunigung bringt und die Karren besonders schnell macht.

Allein durch diesen Turbo sind die Wagen schon besonders schnell. Die Tests der YouTuber werden in den nächsten Tagen dann zeigen, wie sich die beiden Formel-Wagen unterscheiden und wo sie sich in der Liste der schnellsten Autos aus GTA Online einreihen werden.

Werdet ihr die Teile kaufen? Das nötige Geld dafür gibt’s in unserem Geld-Guide zu GTA Online und auch direkt im Casino-Heist:

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Hearthstone verkauft „besondere“ Karten-Packs – zockt dabei seine Spieler ab

In Hearthstone könnt ihr nun Magier-Packungen kaufen. Davon solltet ihr aber die Finger lassen, denn die sind reine Abzocke – findet zumindest Cortyn.

Während Hearthstone vielen Spielern noch immer Spaß macht, gibt es seit Jahren einen großen Kritikpunkt: Das Spiel ist zu teuer. Wer effektiv „oben mitmischen“ will, der muss entweder jede Woche Stunden im mittleren zweistelligen Bereich in das Spiel investieren oder eine Menge Echtgeld ausgeben.

Mit jeder Erweiterung scheinen neue Möglichkeiten zu kommen, Geld auszugeben und jetzt hat Blizzard meiner Meinung nach den Vogel abgeschossen. Neben neuen Helden und Karten hat das Update aber noch ein besonderes Angebot gebracht. Das „Magierpaket“ ist in meinen Augen genau eine Sache: Abzocke vom feinsten.

Was ist das Magierpaket? Das Magierpaket enthält 5 spezielle „Magierpackungen“. In diesen Packungen können lediglich Karten enthalten sein, die von der Magierklasse genutzt werden können. Auf den ersten Blick ist das also ein gutes Angebot für alle Fans von Jaina, die ihre Magier-Kartensammlung noch ein bisschen aufbessern oder ein solides Deck erschaffen wollen.

Hearthstone Magierpaket

Packungen kosten mehr als sonst: Frech finde ich vor allem den Preis. Für 5 Packungen bezahlt man 10€, also kostet jede Packung knapp 2 Euro. Das liegt deutlich über dem Preis für andere Kartenpackungen und ist alles, aber sicher kein gutes Angebot.

Zum direkten Vergleich: Für 10 Euro bekommt man auch 7 Packungen der aktuellen Erweiterung „Erbe der Drachen“.

Der Preis für das „spezielle Angebot“ des Magierpakets ist also größer als der für normale Kartenpackungen.

Ich kann mir nur vorstellen, dass Blizzard den Preis damit rechtfertigt, dass man als Spieler etwas gezielter nach Karten suchen kann, wenn man Magier-Fan ist. Aber rechtfertigt das, dass man im Magierpaket quasi 28% weniger Inhalt hat als in einem Angebot der aktuellen Packungen? Meiner Meinung nach nicht. Vor allem nicht, wenn man die weiteren Probleme des Packs bedenkt.

Die Hälfte der Karten werden nutzlos: Hinzu kommt, dass die Karten in den Magierpackungen auch aus den Erweiterungen des Vorjahres sein können. Das bedeutet, dass knapp die Hälfte der in den Packungen befindlichen Karten in wenigen Wochen im Standard-Format nicht mehr genutzt werden können.

Besonders bitter: Auf der deutschen Seite wird aktuell (Stand 13:30 Uhr, 27.02.2020) noch damit geworben, dass die Packungen nur Karten aus den Erweiterungen des aktuellen Jahres enthalten. Das entspricht aber nicht der Realität. Auf der englischen Seite hatte man diesen Fehler nach kurzer Zeit behoben.

Warum macht Blizzard das überhaupt? Offensichtlich scheint zu sein, dass das Hearthstone-Team neue Verkaufsstrategien erprobt und das hier nur ein „Testballon“ ist um zu schauen, wie die Community auf Pakete reagiert, die zwar teurer sind, aber nur Karten für eine bestimmte Klasse enthalten. Das erschafft eine Illusion von Kontrolle darüber, was man bekommt. Denn im Regelfall will man „exakt diese eine Karte“ um das eigene Deck zu vervollständigen. Für mich ist das schlicht und ergreifend eine Mogelpackung.

Was sollte Blizzard stattdessen tun? Anstatt solcher halbgarer Methoden solltet ihr den Spielern lieber das geben, was seit Jahren gefordert wird: Eine Option, einzelne Karten gezielt zu kaufen oder alternativ so etwas wie einen „Season Pass“, bei dem man alle Karten des aktuellen Jahres für einen festen Preis nutzen kann. Das sind beides Wünsche, die es schon lange gibt und für mehr Zufriedenheit sorgen würden, denn Hearthstone ist einfach zu teuer.

Solche „Abzock-Angebote“ bringen vielleicht kurzfristig Geld, aber dem Spiel tun sie sicher nicht gut. Und das ist schade, denn Hearthstone war vor einiger Zeit eines meiner Lieblingsspiele für zwischendurch.

Oder wie seht ihr das?

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Was wurde eigentlich aus dem MMORPG mit den vielen verrückten Reittieren?

Riders of Icarus erschien 2017 endlich bei uns im Westen. Es bot die klassischen Inhalte eines MMORPGs, versuchte aber vor allem über Masse an Reit- und Haustieren zu überzeugen. Wir von MeinMMO haben uns angeschaut, wo das Spiel heute steht.

Was ist Riders of Icarus? Riders of Icarus ist ein Themepark-MMORPG vom koreanischen Entwickler WeMade. Es ist Free2Play und bietet euch:

  • 8 verschiedene Klassen
  • Eine lineare Story erzählt in Quests und Cutscenes
  • Dungeons und Raids
  • PvP
  • Eine riesige Zahl von Reittieren

Genau diese Tiere sind ein Alleinstellungsmerkmal des Spiels. Ihr könnt so ziemlich alles in der Wildnis zähmen und sogar von den Reittieren aus kämpfen. Ein Highlight sind dabei die Luftkämpfe, die ihr auf einem Drachen oder einem dämonenartigen Pegasus sitzend bestreiten könnt.

Dieses YouTube-Video gibt euch dabei einen Einblick in die Tierwelt von Riders of Icarus:

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Konstante Spielerzahlen und regelmäßige Updates

Wie geht es dem MMORPG heute? In Deutschland hört man von Riders of Icarus eigentlich nichts mehr. Dabei geht es dem Spiel gar nicht so schlecht.

Auf Steam schauen seit Mai 2018 recht konstant zwischen 200 und 500 Spieler durchschnittlich am Tag in das MMORPG, mit einem Tief im September 2019 (was möglicherweise an dem Publisher-Wechsel lag).

Das Spiel nutzt einen eigenen Client, sodass die Spielerzahl insgesamt höher sein sollte.

Spielerzahlen von Riders of Icarus auf Steam
Die Spielerzahlen von Riders of Icarus auf Steam (Steamcharts)

Zudem bekommt das MMORPG alle 7 bis 14 Tage ein Update. Meist handelt es sich dabei um Events, kleinere Features, Bufixes und Balance-Änderungen.

Doch 2020 erschien bereits ein Patch mit vielen Neuerungen.

Was brachte das große Update? Am 26. Februar erschien ein Patch, der für Veteranen von Riders of Icarus einige Neuerungen parat hielt:

  • Erhöhung des Level-Caps von 67 auf 70
  • Neuer Raid für 10 Spieler
  • Neue Quests ab Stufe 70
  • Ein neues “Mythical Armor Set”
  • Neue Awakening-Skills ab Level 70 für jede Klasse
  • Außerdem endete das Event zum chinesischen Neujahr
Neues Level-Cap seit Februar 2020 in Riders of Icarus
Riders of Icarus bietet jetzt ein Level-Cap bei Stufe 70

Doch der Weg zu dieser Beständigkeit war nicht leicht. Kurz nach Release hörte man nichts mehr von dem MMORPG. Auch danach war die Kommunikation schwierig.

Ein Jahr stille kurz nach Release

Wie lief der Release des MMORPGs? Nach dem offiziellen Release im Sommer 2017 herrsche fast ein Jahr Funkstille. Es gab plötzlich keine Updates mehr und auch gravierende Bugs blieben im Spiel.

Im Sommer 2018 meldeten sich jedoch die Entwickler zurück. Einen Grund für die fehlende Kommunikation nannten sie zwar nicht, doch es wurde über neue Updates gesprochen, die das MMORPG wieder in die richtige Bahn lenken sollten.

Neues Klasse Magican in Riders of Icarus
Magican, die neue Klasse, die 2018 erschien

Was geschah danach? Am 26. Juli erschien die neue Klasse Magician zusammen mit weiteren Inhalten und einem Event.

Im Oktober 2018 wurde dann das Level-Cap im “Shadows of Turimnan”-Update auf Stufe 67 erhöht. Außerdem wurden neue Gebiete, Tiere und Fertigkeiten veröffentlicht.

Wechsel zu neuem Publisher

Was passierte 2019? Im Jahr 2019 gab der Publisher Nexon, der auch für MapleStory 2 verantwortlich ist, das Spiel an die amerikanische Firma VOLOFE ab. Zuvor vertrieb die koreanische Firma das Spiel selbst in Amerika.

Mit dem Wechsel musste auch der Account migriert werden. Dieser Prozess stand vom 28. August 2019 bis zum 26. Februar 2020 zur Verfügung. Nun müssen eventuelle Rückkehrer neue Accounts erstellen.

Zusammen mit dem Wechsel wurden direkt auch neue Inhalte veröffentlicht, darunter ein Dungeon und 50 neue Quests. Entwickler bleibt aber weiterhin die koreanische Firma WeMade.

Riders of Icarus Mount Drache
Eines der Drachen-Reittiere

Hat sich die Kommunikation seitdem verändert? Das MMORPG bekam mit dem neuen Publisher einen Discord-Server für den direkten Austausch.

Auch ein Partnerprogramm, bei dem Spieler Kontakt zu GMs bekommen, mit ihnen diskutieren und frühzeitig Inhalte antesten können, wurde ins Leben gerufen. Darin befinden sich zurzeit jeweils 4 Spieler aus NA und EU.

Zudem gibt es ein Forum, in dem regelmäßig Events und Contests statt. Aktuell soll man darin ein bestimmtes Reittier fangen und eine Geschichte dazu erzählen. Die besten Geschichten bekommen Preise (Forum).

Riders of Icarus 2020 – Lohnt es sich?

Das sagen die Nutzer auf Steam: Zwar hat Riders of Icarus insgesamt nur ausgeglichene Bewertungen auf Steam, doch in den letzten 30 Tagen bewerteten immerhin 82% der 117 Reviews das Spiel positiv, wobei vereinzelte positive Reviews eher negativ klingen.

Gelobt werden:

  • Die Möglichkeit Drachen und generell die verschiedensten Kreaturen zu reiten.
  • Die riesige Spielwelt.
  • Die Geschichte, die jedoch zu Anfang etwas verwirrend sein soll.

Kritisiert werden:

  • Das Migrations-System, bei dem anscheinend einige Charaktere verloren gingen.
  • Technische Probleme seit der Übernahme von VOLOFE. Zwei Stimmen fordern dabei sogar Nexon als Publisher zurück.
  • Die etwas in die Jahre gekommene Grafik.
Riders of Icarus Pegasus
Auf einem Pegasus in den Kampf fliegen

Das sagt unser Autor Alexander Leitsch: Riders of Icarus ist zwar nicht mehr das aktuellste MMORPG, bietet aber mit dem Kampf auf den Reittieren ein wirklich cooles und seltenes Element.

Das MMORPG steht in der deutschen Sprache zur Verfügung und die Spielerzahlen sind hoch genug, um zumindest nicht alleine in der Welt unterwegs zu sein.

Jedoch kam es auch bei neuen Updates zu Bugs und Problem, so beispielsweise beim Winter-Event 2019/20. Jedoch reagierten die Entwickler darauf und verteilten Gegenstände als Wiedergutmachung. Es läuft also nicht alles Fehlerfrei in dem MMORPG, was auch die Kritik an der Migration zeigt.

Da Riders of Icarus jedoch kostenlos über Steam spielbar ist, könnte sich ein Blick in das Spiel für euch lohnen. Vielleicht schafft es das MMORPG die Zeit zu überbrücken, bis eines der neuen Spiele kommt:

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