Wenn Ihr’s liebt, Builds zu basteln, ist The Division 2 wohl Euer Ding

Nachdem man nun durch die Private Beta einen tieferen Einblick in die Mechaniken von The Division 2 werfen konnte, will unser Autor Tarek erklären, warum es seiner Meinung nach ein Fest für Build-Bastler werden könnte.

The Division 2 wird ein Brocken von einem Spiel. Allein die Private Beta bot einen Haufen an Features, nur einen kleinen Ausschnitt des Spiels. Dennoch konnte man alleine in diesen Aktivitäten etliche Stunden verbringen und experimentieren.

Besonders viel Spaß hatte ich mit dem Ausprobieren der unterschiedlichen Waffen und Ausrüstungen, die man finden konnte. Schließlich gab es noch eine Endgame-Mission, bei der man Charaktere auf Maximalstufe 30 spielen konnte, inklusive Spezialisierungen und stärkerer Ausrüstung.

Dabei musste ich ständig an die Möglichkeiten denken, die das System mit sich bringt. Doch schauen wir uns erstmal an, was wir bisher über Ausrüstung und Loot in The Division 2 wissen.

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So funktioniert Ausrüstung in The Division 2

Wie in den meisten Loot-Spielen der heutigen Zeit gibt es in The Division 2 unterschiedliche Ausrüstungs-Slots:

  • Maske
  • Weste
  • Knieschoner
  • Rucksack
  • Handschuhe
  • Holster

Diese Ausrüstung droppt auf unterschiedlichen Leveln und mit verschiedenen Seltenheitsstufen von grau (normal) bis HighEnd (Gelb). Exotische Teile und Gear-Sets wurden noch nicht enthüllt, werden aber wohl noch höher als HighEnd einzustufen sein.

Zusätzlich sind bis zu 3 Mod-Slots möglich. Doch nur weil ein Ausrüstungsteil mehr Mod-Slots hat, ist es deswegen nicht automatisch besser. Je weniger Slots, desto besser sind die Werte des Ausrüstungsteils. Dennoch haben Modifikationen einige Vorteile.

So funktionieren Mods: Ausrüstungs-Mods geben Euch nochmal bis zu drei Boni pro Mod dazu. Im Gegensatz zu den Ausrüstungsmods aus dem Vorgänger gibt es keine Trennung mehr zwischen Primär- und Leistungs-Mods. Sie geben Euch beliebige Boni wie „Schutz vor Elite“ oder „Explosiv-Widerstand“.

the division 2 gear mods

Quelle: YouTube

Die Summe Eurer Ausrüstung inklusive Waffen wird dann ab Stufe 30 zu Eurem Gear-Score umgerechnet. Dieser zeigt an, wie optimiert die Werte Eurer Ausrüstung sind, ganz genauso wie im Vorgänger. Beta-Ausschnitte zeigen, dass der höchste Gear-Score (Mit HighEnd-Ausrüstung) wohl bei 350 liegt. Das dürfte aber nicht final sein.

Brands bringen frischen Wind

Jedes im Spiel verfügbare Ausrüstungsteil kann zu einer bestimmten Marke gehören. Diese sogenannten „Brand“- oder Ausstattungs-Sets sind neu in The Division 2.

So funktionieren Brands: Kombiniert Ihr mehrere Ausrüstungsteile mit gleichem Symbol, erhaltet Ihr Marken-spezifische Boni. So gibt es die „Airaldi Holdings“-Marke, die Euch

  • für ein Teil 10% Präzision
  • zwei Teile 10% Kopfschussschaden
  • und für drei Teile 10% Schadens-Bonus für Präzisionsgewehre bringt.

Bis zu drei Marken-Teile können so kombiniert werden und weitere Boni freischalten. Jedes Teil kann nach Zufallsprinzip auch jede Marke haben. Mit entsprechendem Loot-Glück könnt Ihr also auch zwei unterschiedliche Marken vollkommen ausnutzen.

Es gibt Sets, die sich besonders für Pistolen eignen, andere erhöhen den Schaden für Schrotlinten. Somit unterstützen die Brand-Sets Eure bevorzugte Spielweise.

Allein hier könnte manchen schon der Kopf schwirren. Doch es kommen noch zwei andere Arten von Ausrüstung: Die Gear-Sets und exotische Ausrüstung, beide bereits aus dem Vorgänger bekannt.

the division 2 brand-set

Quelle: PCGamer.com

Über Gear-Sets und Exotics ist noch nichts bekannt

Bisher gibt es aber noch keine Information dazu, wie genau sie funktionieren. Deswegen zeige ich Euch einfach, wie sie im Vorgänger funktioniert haben.

So funktionieren Gear-Sets und Exotics in The Division 1: Gear-Sets sind Ausrüstungsteile, die nur in Kombination bestimmte Set-Boni freischalten können. Bei den normalen Gear-Sets konnte man so bis zu 4 Teile kombinieren und interessante Talente freischalten. Später kamen noch die Classified-Sets hinzu, die sogar bis zu 6 Boni ermöglichten.

So konnte man starke Sets erstellen

  • wie den Classified-Stürmer, das mächtigste DPS-Set,
  • das D3-FNC-Set, das einem mit ballistischem Schild zum Tank gemacht hat
  • oder das Reclaimer-Set, mit dem man das Team als Heiler am Leben halten konnte.

Exotische Ausrüstung bestand aus 6 einzigartigen Teilen, die jeweils eine individuelle Fähigkeit hatten. Manche davon, wie beispielsweise Larae Barretts Weste, waren zwischenzeitlich extrem begehrt, weil sie als mächtig galten.

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Gear-Sets hatten in The Division 1 eine Minz-grüne Farbe

So viel Build-Freiheit wie nie zuvor?

Hinzu kommt nämlich noch die Auswahl der Waffen, mit welchen Mods man diese modifiziert und welche Skills man nutzt. Außerdem schaltet man ab Stufe 30 noch die Spezialisierungen mit ihren Signature-Waffen und Skill-Mods frei.

Mit all diesen Optionen und denen, über die wir nichts wissen, kann man nur spekulieren, wie viel Auswahl man beim Zusammenstellen der Ausrüstung und der Anpassung seines Spielstils hat. Allein die Rechnung ist schon groß:

  • Ausrüstung
  • Brand-Boni
  • Ausrüstungs-Mods
  • Gear-Sets
  • Spezialisierungen

Theoretisch kann man seinen Charakter auf allein 5 Ebenen und mehr optimieren. Dazu zählt noch die Wahl Eurer Waffen und Skills. Für mich klingt das aktuell nach einem Paradies für Build-Bastler. Ich kann gezielt meine Lieblingswaffen spielen und mein Build darauf ausrichten, wie ich vorgehen möchte.

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Die möglichen Schattenseiten

Wie sieht es mit der Balance aus? Bei so komplexen Spielen schwingt immer die Sorge um das Balancen der ganzen Mechaniken mit. Gerade bei der Vorgeschichte von The Division 1 dürften viele besorgt sein, ob es wieder so weiter geht.

Soweit ich das nach der Private Beta beurteilen kann, mache ich mir da nicht mehr so viele Sorgen. Das hängt stark damit zusammen, wie Massive das Balancing zwischen PvE und PvP handhabt. Denn in den PvP-Modi und den Dark Zones wird Eure Ausrüstung angepasst. Alle Werte werden auf das gleiche Niveau gestuft, die Werte also normalisiert.

Somit kann man PvE und PvP unabhängig voneinander anpassen. Die Entwickler selbst haben schon angekündigt, dass sie Waffen, die im PvE besonders spaßig sind, auch auf keinen Fall nerfen werden. Insofern denke ich, dass bei Balance-Problemen schnelle Anpassungen möglich sind.

Was erwartet uns noch? Es gibt schon einen kleinen Ausblick: Erst vor kurzem haben die Division-Entwickler einen kleinen Einblick in ihre Zukunftspläne gegeben. So soll es neue Spezialisierungen, Gear-Sets und exotische Ausrüstung geben.

Ich bin also gespannt, wie das Ergebnis zum Release aussehen wird und wie groß die Auswahl an Sets am Ende ausfällt. Was ich bisher gesehen habe, stimmt mich jedenfalls optimistisch. The Division 2 könnte definitiv ein Fest für Loot-Sammler werden.

Ansonsten kann ich Euch noch dieses Video von MarcoStyle anschauen, der das alles anhand von Ingame-Szenen nochmal genauer erklärt:

Was denkt Ihr? Gefallen Euch die Neuerungen? Schreibt in die Kommentare.

Weitere Infos zur Private Beta:

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