WoW Classic regiert Twitch – Und Asmongold ist der verfluchte König

Der Hype um WoW Classic hat Twitch erfasst. Bekannte Streamer wie Shroud streamen plötzlich das MMORPG. Der größte Twitch-Streamer bei WoW Classic ist aber Asmongold, ein bekennender WoW-Nerd. Der hatte einen Super-Abend zum Launch, bis die Verbindung abbrach.

Was ist da los mit Twitch? Man hat schon vorm Start gemerkt, dass Twitch-Streamer auf WoW Classic abfahren:

  • Die großen bekannten WoW-Streamer wie Asmongold und Sodapoppin streamten schon die Vorbereitung und sorgen da für Ärger. Spieler hatten Angst auf dem selben Server zu landen wie die WoW-Streamer und ihre Heerscharen von Fans – sie fürchteten, die machten ihnen ihr „Retro-Erlebnis“ kaputt
  • Aber auch bekannte Shooter-Spieler wie Shroud oder Summit1g spielten immer wieder Classic – auch weil es aktuell an Alternativen fehlt. Shroud etwa hat zum Release jetzt 25 Stunden am Stück gezockt und ist wohl dem Rausch ebenso verfallen wie gewisse MeinMMO-Dämonen.

Die Zuschauerzahlen auf Twitch waren bei WoW bereits bei den Tests hoch. Zum Release kochte es dann über.

Twitch-Zuschauer
Bild-Quelle. Forbes

WoW Classic dominiert Twitch zum Start

Wie viele sahen WoW Classic zum Start? Am Start-Tag hatte World of Warcraft Classic 1.1 Millionen Zuschauer auf Twitch in der Spitze. Das ist deutlich mehr als GTA V (140.000), Fortnite (90.000) oder LoL (70.000).

Der größte Streamer war dabei Asmongold, der bei 200.000 Zuschauer hing. Er ist ein bekennender WoW-Nerd, der in den letzten Jahren viel Erfolg hatte auch wenn er immer wieder mit Blizzards Entscheidungen beim „Retail-WoW“ haderte.

Ebenfalls groß dabei waren Sodapoppin, Shroud, LIRIK und DrLupo.

Asmongold hört auf mit WoW Titel
Der Twitch-Streamer Asmongold.

Der König und der Disconnect

Wie war der Stream von Asmongold? Der Stream von Asmongold fand ein jähes Ende. Er levelte und hatte etwa 150.000 Zuschauer in WoW Classic.

Es lief wohl allgemein super für den Twitch-Streamer. Wie Forbes berichtet, hat Asmongold schon früh am Abend 5000 neue Subscriber gewonnen, das sind etwas über 12.000$ allein an monatlichen Abo-Einnahmen, die über Twitch reinkommen.

Es lief alles blendend für Asmongold, bis ihn ein Disconnect vom Server schmiss.

Die Nachricht dann: Position 20.000 in der Warteschlange – mit einer geschätzten Dauer von 337 Minuten, etwa 5 Stunden.

Asmongold fluchte, brüllte „What the fuck?“ Wie die Seite GameRant berichtet, forderte der Chat ihn auf, sich doch bei Blizzard für eine Sonderbehandlung einzusetzen, doch das lehnte er ab.

Letztlich sah Asmongold seine Niederlage ein und loggte aus.

Da hatte er die Niederlage wohl schon überwunden.

Wie aus seinem Twitter-Account hervorgeht, war Asmongold nach etwa 6 Stunden (davon 4 Stunden) Schlaf wieder live zu sehen.

Ein WoW-Nerd und seine Freundin sind das Promi-Paar von Twitch
Autor(in)
Quelle(n): gamerantForbes
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